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Christian Heise, JFMH Juni 2017
Keynote: Offenheit als
Grundlage für Gesellschaftliche
Entwicklung und Treiber für
digitalen Fortschritt
Junges Forum für Medien und
Hochschulentwicklung 2017
Christian Heise, JFMH Juni 2017
Wir brauchen mehr Experimente
mit Offenheit in Wissenschaft,
Bildung und Forschung!
Junges Forum für Medien und
Hochschulentwicklung 2017
Christian Heise, JFMH Juni 2017
1. Der digitale Fortschritt
verändert wissenschaftliche
Kommunikation!
Christian Heise, JFMH Juni 2017
2. Es gibt (noch immer)
massive Vorbehalte
hinsichtlich der Sinnhaftigkeit
und Durchführbarkeit von
Offenheit.
Christian Heise, JFMH Juni 2017
3. Das führt zu Desinteresse
und zur Polarisierung in der
Debatte um die Zukunft
wissenschaftlicher
Kommunikation.
/ 15Christian Heise, JFMH Juni 2017
Warum ist das wichtig?
• Auseinanderdriften der Interessen zwischen der privatwirtschaftlichen Nutzung
wissenschaftlicher Erkenntnisse und der ursprünglichen Aufgabe von
Wissenschaft
• Aktuelles System steht auch praktisch dem Bestreben, dass es der Wissenschaft
im Kern um Erkenntnisse und die uneingeschränkte Zurverfügungstellung dieser
geht (zumindest teilweise) entgegen
• Wissenschaftliche Publikations- und Kommunikationskrise als Resultat von
Kostendruck, Preissteigerungen, Herausforderungen bei der Überprüfung und
Einschränkung des Zugriffs auf wissenschaftliche Informationen
• Neue Möglichkeiten der Dissemination rufen Wandel externer und informeller
Kommunikation hervor
• Herausforderungen bei der Wahrung der Freiheit von Wissenschaft und Forschung
bei möglichst uneingeschränkter Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse
6
/ 15Christian Heise, JFMH Juni 2017
Forschungslücken (u.a.)
1. Wenige Bemühungen die bisherigen Entwicklungen im Bereich
der Forderung nach Öffnung wissenschaftlicher Kommunikation
genauer zu untersuchen
2. Wenig Erkenntnisse über die Öffnung wissenschaftlicher
Kommunikation und deren Gegenüberstellung empirisch
erhobener Daten
3. Kaum Versuche die theoretischen Erkenntnisse praktisch-
experimentell zu überprüfen
4. Wenig differenzierte Diskussion und kritische Ausblicke für weitere
Entwicklungen im Sinne der Verarbeitung von
Forschungsergebnissen sowie der Anwendung und
Neuinterpretation von Ergebnissen
7
Christian Heise, JFMH Juni 2017
Ein Versuch dem etwas
entgegenzusetzen:

offene-doktorarbeit.de
Von Open Access zu Open Science
- Zum Wandel digitaler Kulturen der
wissenschaftlichen Kommunikation
/ 15Christian Heise, JFMH Juni 2017
Aufbau der Arbeit
1. Einführung in die Thematik, in die Relevanz des Themas, sowie die Beweggründe und Positionen des
Autors
2. Kapitel Grundlagen: Chronologie, Begriffsbestimmungen und Debatten des Themenbereiches werden
genauer betrachtet.
3. Im Kapitel Herausforderungen in der wissenschaftlichen Kommunikation werden die aus den Debatten
in der Literatur ausgearbeiteten Herausforderungen dargestellt, sowie Anknüpfungspunkte für die
empirische Untersuchung abgeleitet.
4. In Methoden und Vorgehen werden Vorüberlegungen zur Methodenwahl angestellt, die Forschungsfragen
ausformuliert, sowie der angewandte Methodenmix beschrieben, begründet und kritisch betrachtet.
5. Im Kapitel Befragung: Öffnung von Wissenschaft aus der Perspektive von Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern wird die Online-Befragung zur Prüfung der identifizierten Katalysatoren und Hindernisse
für die Öffnung von Wissenschaft und Forschung dokumentiert und ausgewertet.
6. Das Kapitel Offenes Verfassen einer Dissertation im Sinne eines Realexperimentes und die Dokumentation
des Experiments erweitern den empirischen Ansatz der Befragung um praktisch gewonnene Erkenntnisse.
7. In den letzten beiden Kapiteln werden die gewonnenen Ergebnisse und die Vorgehensweise, sowie die
Fragestellungen dieser Arbeit kritisch diskutiert sowie abschließend zusammengefasst.
9
/ 15Christian Heise, JFMH Juni 2017
Das Experiment als wissenschaftliche
Methode: Offenes Schreiben der Arbeit
• Ausprobieren ist der effektivste Weg, sich selbst zu korrigieren und
weiterzukommen (verschiedene Perspektiven)
• Anspruch: Arbeit und alle damit verbundenen Daten sollten jederzeit frei und
offen im Internet einsehbar und reproduzierbar sein
• Dokumentation des offenen Verfassens dieser Arbeit als Selbstexperiment
• Erarbeitung von Hürden, Grenzen und Aufwand, die durch die Öffnung der
formellen Kommunikation tatsächlich entstehen
• Rahmenbedingungen so nahe wie möglich an den Forderungen von Open
Science und den Erklärungen zur Öffnung wissenschaftlicher Kommunikation
orientieren (BOAI, Berliner Erklärung usw.)
—> Ermöglicht es den theoretischen und empirischen Erkenntnissen ein
Realexperiment gegenüberzustellen und die Erkenntnisse praktisch zu überprüfen
10
/ 15Christian Heise, JFMH Juni 2017
Ergebnisse (1)
1. Es konnte eine mehrheitliche Zustimmung und ein überwiegend großes
Interesse an der Öffnung wissenschaftlicher Kommunikation festgestellt
werden
2. Dem theoretischen und ideellen Interesse an der Öffnung steht ein
praktisches Alltagsdesinteresse an der Auseinandersetzung mit dem Thema
gegenüber
3. Das wissenschaftliche Kommunikationssystem bleibt unverändert stabil
und die zunehmende Nutzung digitaler Werkzeuge führt bisher zu keiner
strukturellen Veränderung von Wissenschaft oder fundamentaler Veränderung
im Publikationsverhalten
4. Keine Anreize für die einzelnen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen
ersichtlich, dass deren Eigeninteresse in Bezug auf die möglichst große
Verbreitung von Erkenntnissen mit dem Wohl der Wissenschaft und dem
der Öffentlichkeit gleichermaßen harmonieren
11
/ 15Christian Heise, JFMH Juni 2017
Ergebnisse (2)
5. Bisher kein Aushandlungsprozess ersichtlich, wie die Entwicklungen
aus Sicht der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Zukunft konkret
(mit-)gestaltet werden können
6. Die offene Erstellung einer Doktorarbeit ist grundsätzlich möglich
allerdings muss der "Open Scientist" entweder selbst fähig sein zu
programmieren, beziehungsweise bestehende Software den eigenen
spezifischen Bedürfnissen anzupassen
7. Durch die offene Schreibweise sind bisher weder fundamentale
Vorteile, noch unlösbare Hürden für den publizierenden Wissenschaftler
oder die Wissenschaftlerin erkennbar
8. Im digitalen Zeitalter besteht der Kern kommunizierbaren Wissens nicht
mehr aus dem gedruckten Wort, sondern aus Code und Daten (Doktorarbeit
als Datensatz u.a. GitHub & Zenodo) <— reproduzierbar!
12
/ 15Christian Heise, JFMH Juni 2017
Handlungsempfehlungen
1. unbedingt rechtliche & institutionelle Rahmenbedingungen vorab abklären
2. vorab ausreichend mit den technischen Grundlagen vertraut machen
3. Lösungen mit Nutzungskomfort nicht vernachlässigen
4. zusätzliche Zeit einplanen
5. Erwartungen nicht zu hoch stecken
6. Zeit für Dokumentation einplanen
7. offene Lizenz verwenden
8. Berücksichtigung der Unwiderruflichkeit von Informationen im Internet
9. soziales Umfeld für positiven Druck einbinden
10. prominent und transparent über den Zustand der Arbeit kommunizieren
13
/ 15Christian Heise, JFMH Juni 2017
Limitationen & Implikationen
für weitere Forschung
• Konkrete Konsequenzen und Auswirkungen auf die Wissenschaft konnten im Rahmen dieser
Arbeit nicht weiter untersucht werden
• Grenzen von Offenheit: auch im Rahmen dieser Arbeit war die Veröffentlichung jedweder
Kommunikation nur in begrenztem Maße möglich und erwünscht
• Klärung, inwiefern und in welchem Umfang die Öffnung des gesamten wissenschaftlichen
Erkenntnisprozesses einen wünschenswerten Schritt darstellen
• Erarbeitung wirtschaftlicher Konsequenzen z.B. bei der Umstellung des Publikationssystems
vom Verkauf der Inhalte auf eine Voraberstattung der Kosten für die Publikation
wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die öffentliche Hand
• Konkurrenz zwischen der wissenschaftlichen und medialen Kommunikation im Rahmen der
Forderung nach mehr Öffnung und deren Konsequenzen
• Untersuchung der Themen Datenschutz und der Missbrauch von Forschung nötig 

(fake science)
• Rolle und Konsequenzen neuer Möglichkeiten der Kontrolle, Überwachung und
Quantifizierung individueller wissenschaftlicher Tätigkeiten (Wissenschaftsfreiheit)
14
Christian Heise, JFMH Juni 2017 http://offene-doktorarbeit.de
– Prof. Dr. jur. Eric W. Steinhauer, irights.info
„Die Lage ist viel zu ernst, um sie den
Marketing-Heinis der Verlage oder einem
kurzsichtigen Tendenzjournalismus zu
überlassen. Hier ist mutige Gestaltung gefragt.“

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Offenheit als Grundlage für gesellschaftliche Entwicklungen und Treiber für den digitalen Fortschritt - Junges Forum für Medien und Hochschulentwicklung 2017

  • 1. Christian Heise, JFMH Juni 2017 Keynote: Offenheit als Grundlage für Gesellschaftliche Entwicklung und Treiber für digitalen Fortschritt Junges Forum für Medien und Hochschulentwicklung 2017
  • 2. Christian Heise, JFMH Juni 2017 Wir brauchen mehr Experimente mit Offenheit in Wissenschaft, Bildung und Forschung! Junges Forum für Medien und Hochschulentwicklung 2017
  • 3. Christian Heise, JFMH Juni 2017 1. Der digitale Fortschritt verändert wissenschaftliche Kommunikation!
  • 4. Christian Heise, JFMH Juni 2017 2. Es gibt (noch immer) massive Vorbehalte hinsichtlich der Sinnhaftigkeit und Durchführbarkeit von Offenheit.
  • 5. Christian Heise, JFMH Juni 2017 3. Das führt zu Desinteresse und zur Polarisierung in der Debatte um die Zukunft wissenschaftlicher Kommunikation.
  • 6. / 15Christian Heise, JFMH Juni 2017 Warum ist das wichtig? • Auseinanderdriften der Interessen zwischen der privatwirtschaftlichen Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der ursprünglichen Aufgabe von Wissenschaft • Aktuelles System steht auch praktisch dem Bestreben, dass es der Wissenschaft im Kern um Erkenntnisse und die uneingeschränkte Zurverfügungstellung dieser geht (zumindest teilweise) entgegen • Wissenschaftliche Publikations- und Kommunikationskrise als Resultat von Kostendruck, Preissteigerungen, Herausforderungen bei der Überprüfung und Einschränkung des Zugriffs auf wissenschaftliche Informationen • Neue Möglichkeiten der Dissemination rufen Wandel externer und informeller Kommunikation hervor • Herausforderungen bei der Wahrung der Freiheit von Wissenschaft und Forschung bei möglichst uneingeschränkter Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse 6
  • 7. / 15Christian Heise, JFMH Juni 2017 Forschungslücken (u.a.) 1. Wenige Bemühungen die bisherigen Entwicklungen im Bereich der Forderung nach Öffnung wissenschaftlicher Kommunikation genauer zu untersuchen 2. Wenig Erkenntnisse über die Öffnung wissenschaftlicher Kommunikation und deren Gegenüberstellung empirisch erhobener Daten 3. Kaum Versuche die theoretischen Erkenntnisse praktisch- experimentell zu überprüfen 4. Wenig differenzierte Diskussion und kritische Ausblicke für weitere Entwicklungen im Sinne der Verarbeitung von Forschungsergebnissen sowie der Anwendung und Neuinterpretation von Ergebnissen 7
  • 8. Christian Heise, JFMH Juni 2017 Ein Versuch dem etwas entgegenzusetzen:
 offene-doktorarbeit.de Von Open Access zu Open Science - Zum Wandel digitaler Kulturen der wissenschaftlichen Kommunikation
  • 9. / 15Christian Heise, JFMH Juni 2017 Aufbau der Arbeit 1. Einführung in die Thematik, in die Relevanz des Themas, sowie die Beweggründe und Positionen des Autors 2. Kapitel Grundlagen: Chronologie, Begriffsbestimmungen und Debatten des Themenbereiches werden genauer betrachtet. 3. Im Kapitel Herausforderungen in der wissenschaftlichen Kommunikation werden die aus den Debatten in der Literatur ausgearbeiteten Herausforderungen dargestellt, sowie Anknüpfungspunkte für die empirische Untersuchung abgeleitet. 4. In Methoden und Vorgehen werden Vorüberlegungen zur Methodenwahl angestellt, die Forschungsfragen ausformuliert, sowie der angewandte Methodenmix beschrieben, begründet und kritisch betrachtet. 5. Im Kapitel Befragung: Öffnung von Wissenschaft aus der Perspektive von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird die Online-Befragung zur Prüfung der identifizierten Katalysatoren und Hindernisse für die Öffnung von Wissenschaft und Forschung dokumentiert und ausgewertet. 6. Das Kapitel Offenes Verfassen einer Dissertation im Sinne eines Realexperimentes und die Dokumentation des Experiments erweitern den empirischen Ansatz der Befragung um praktisch gewonnene Erkenntnisse. 7. In den letzten beiden Kapiteln werden die gewonnenen Ergebnisse und die Vorgehensweise, sowie die Fragestellungen dieser Arbeit kritisch diskutiert sowie abschließend zusammengefasst. 9
  • 10. / 15Christian Heise, JFMH Juni 2017 Das Experiment als wissenschaftliche Methode: Offenes Schreiben der Arbeit • Ausprobieren ist der effektivste Weg, sich selbst zu korrigieren und weiterzukommen (verschiedene Perspektiven) • Anspruch: Arbeit und alle damit verbundenen Daten sollten jederzeit frei und offen im Internet einsehbar und reproduzierbar sein • Dokumentation des offenen Verfassens dieser Arbeit als Selbstexperiment • Erarbeitung von Hürden, Grenzen und Aufwand, die durch die Öffnung der formellen Kommunikation tatsächlich entstehen • Rahmenbedingungen so nahe wie möglich an den Forderungen von Open Science und den Erklärungen zur Öffnung wissenschaftlicher Kommunikation orientieren (BOAI, Berliner Erklärung usw.) —> Ermöglicht es den theoretischen und empirischen Erkenntnissen ein Realexperiment gegenüberzustellen und die Erkenntnisse praktisch zu überprüfen 10
  • 11. / 15Christian Heise, JFMH Juni 2017 Ergebnisse (1) 1. Es konnte eine mehrheitliche Zustimmung und ein überwiegend großes Interesse an der Öffnung wissenschaftlicher Kommunikation festgestellt werden 2. Dem theoretischen und ideellen Interesse an der Öffnung steht ein praktisches Alltagsdesinteresse an der Auseinandersetzung mit dem Thema gegenüber 3. Das wissenschaftliche Kommunikationssystem bleibt unverändert stabil und die zunehmende Nutzung digitaler Werkzeuge führt bisher zu keiner strukturellen Veränderung von Wissenschaft oder fundamentaler Veränderung im Publikationsverhalten 4. Keine Anreize für die einzelnen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ersichtlich, dass deren Eigeninteresse in Bezug auf die möglichst große Verbreitung von Erkenntnissen mit dem Wohl der Wissenschaft und dem der Öffentlichkeit gleichermaßen harmonieren 11
  • 12. / 15Christian Heise, JFMH Juni 2017 Ergebnisse (2) 5. Bisher kein Aushandlungsprozess ersichtlich, wie die Entwicklungen aus Sicht der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Zukunft konkret (mit-)gestaltet werden können 6. Die offene Erstellung einer Doktorarbeit ist grundsätzlich möglich allerdings muss der "Open Scientist" entweder selbst fähig sein zu programmieren, beziehungsweise bestehende Software den eigenen spezifischen Bedürfnissen anzupassen 7. Durch die offene Schreibweise sind bisher weder fundamentale Vorteile, noch unlösbare Hürden für den publizierenden Wissenschaftler oder die Wissenschaftlerin erkennbar 8. Im digitalen Zeitalter besteht der Kern kommunizierbaren Wissens nicht mehr aus dem gedruckten Wort, sondern aus Code und Daten (Doktorarbeit als Datensatz u.a. GitHub & Zenodo) <— reproduzierbar! 12
  • 13. / 15Christian Heise, JFMH Juni 2017 Handlungsempfehlungen 1. unbedingt rechtliche & institutionelle Rahmenbedingungen vorab abklären 2. vorab ausreichend mit den technischen Grundlagen vertraut machen 3. Lösungen mit Nutzungskomfort nicht vernachlässigen 4. zusätzliche Zeit einplanen 5. Erwartungen nicht zu hoch stecken 6. Zeit für Dokumentation einplanen 7. offene Lizenz verwenden 8. Berücksichtigung der Unwiderruflichkeit von Informationen im Internet 9. soziales Umfeld für positiven Druck einbinden 10. prominent und transparent über den Zustand der Arbeit kommunizieren 13
  • 14. / 15Christian Heise, JFMH Juni 2017 Limitationen & Implikationen für weitere Forschung • Konkrete Konsequenzen und Auswirkungen auf die Wissenschaft konnten im Rahmen dieser Arbeit nicht weiter untersucht werden • Grenzen von Offenheit: auch im Rahmen dieser Arbeit war die Veröffentlichung jedweder Kommunikation nur in begrenztem Maße möglich und erwünscht • Klärung, inwiefern und in welchem Umfang die Öffnung des gesamten wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses einen wünschenswerten Schritt darstellen • Erarbeitung wirtschaftlicher Konsequenzen z.B. bei der Umstellung des Publikationssystems vom Verkauf der Inhalte auf eine Voraberstattung der Kosten für die Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die öffentliche Hand • Konkurrenz zwischen der wissenschaftlichen und medialen Kommunikation im Rahmen der Forderung nach mehr Öffnung und deren Konsequenzen • Untersuchung der Themen Datenschutz und der Missbrauch von Forschung nötig 
 (fake science) • Rolle und Konsequenzen neuer Möglichkeiten der Kontrolle, Überwachung und Quantifizierung individueller wissenschaftlicher Tätigkeiten (Wissenschaftsfreiheit) 14
  • 15. Christian Heise, JFMH Juni 2017 http://offene-doktorarbeit.de – Prof. Dr. jur. Eric W. Steinhauer, irights.info „Die Lage ist viel zu ernst, um sie den Marketing-Heinis der Verlage oder einem kurzsichtigen Tendenzjournalismus zu überlassen. Hier ist mutige Gestaltung gefragt.“