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Staatliche Notfallvorsorge
in Österreich
Vortrag Notfallvorsorge in der Stadt
zum Treffen am 2. Jänner 2018
Agenda
 Einleitung
 Die österreichische Notfallvorsorgestrategie
 Einsatzorganisationen
 Staatliche Notfallvorsorge
 Evalkuierungen
 Empfehlungen für jeden einzelnen
 Schluss
Einleitung
Staatliche
Einsatzkräfte
Ehrenamtliche
Organisationen
Jeder selbst
Grundprinzipien der staatlichen Notfallvorsorgestrategie
 Selbsthilfe in lokalen Strukturen
 Einbeziehung ehrenamtlicher Organisationen
 Einbeziehung der Bevölkerung durch Selbstschutz
Organisationen
Themen für die Notfallvorsorge
Schutz und
Unterkunft
Wasser
versorgung
Lebens-
mittel-
versorgung
Wärme und
Heizen
Gesundheit
und
Hygiene
Kommuni-
kation
Sicherheit
Licht und
Energie
Mobilität
Geld und
Zahlungs-
mittel
Schutz und Unterkunft
Bundesheer und Rotes Kreuz haben Notzelte,
Feldküchen und Sanitätszelte.
Bevor die zum Einsatz kommen, wird immer
versucht, Menschen in Hotels, Gasthöfen,
Turnhallen, Schulen etc. unterzubringen.
Der Aufbau von Notquartieren wird immer
wieder bei Events geübt, zB jährlich beim
Jugendrotkreuzlager.
Wärme und Heizen
Österreich hat Ergasreserven von 8 Mrd. m³.
Das reicht für ca. ein Jahr. Leider gehört
nicht alles davon uns und bei Stromausfall
oder beschädigten Leitungen kommt das
Erdgas nicht mehr in die Haushalte.
Die Förderung von Wärmeisolierung wird
ebenfalls als Maßnahme der Notfallvorsorge
gesehen.
Wasserversorgung
Das Rote Kreuz hat mobile Wasser-
aufbereitungsstationen für ca. 6.000 l pro
Stunde. Das Bundesheer kann 240.000 l pro
Tag aufbereiten. Das reicht für ca. 25.000
Menschen. Linz hat 200.000 Einwohner.
Das Wasser wird mit Tankwagen zu Verteil-
stationen gebracht, wo es die Bevölkerung
dann abholen lann.
Lebensmittelversorgung
Deutschland hat Lebensmittelreserven zur
Versorgung der Bevölkerung für einige Tage
bis Wochen.
Österreich hat keine Reservere. Im Notfall
wird auf Lebensmittel in Großhandels-
unternehmen zugegriffen.
Im Notfall können Ein-/Ausfuhr und Verkauf
bestimmter Lebensmittel beschränkt werden.
Gesundheit und Hygiene
Das Rote Kreuz hat modulare
Sanitätsstationen unterschiedlicher Größe.
In Krankenhäusern gibt es Notfallpläne und
Notstrom für 2-3 Tage.
Staatliche Medikamentenreserven gibt keine,
lediglich Jodtabletten für Kinder (Nuklear-
katastrophe) und Mundschutz.
Sicherheit
Im Inneren ist die Polizei für Sicherheit
zuständig. Auf Anforderung von Behörden
kann das Bundesheer Assistenz leisten.
Im Notfall steht der Schutz kritischer
Infrastruktur an erster Stelle.
Licht und Energie
Österreich hat Treibstoffvorräte für 90 Tage.
In vielen Szenarien ist aber fraglich, ob dieser
zu den Verbrauchern gebracht werden kann.
Beispielsweise wenn die Tankwagenfahrer
nicht zu den Lastern kommen.
Tankstellen haben keine Handpumpen. Ohne
Strom kann man nicht tanken.
Manche Behörden haben Notstromaggregate.
Kommunikation
Im Notfall wird mit Sirenen, über Fernsehen,
Radio, Durchsagen, Internet etc. verständigt.
Es gibt auch eine Smartphone-App: KATWARN
(in Deutschland: NINA).
Staatliche Radiostationen haben Notstrom für
72 h. Dann ist Ruhe im Äther.
Mobilität
Die ÖBB hat eigene Stromversorgung. Züge
sollten bei Stromausfall weiter fahren.
Kritisch sind auch wieder die Tankstellen.
Auch Behörden haben keine eigenen
Tankstellen mehr. Ohne Stom, kein Tanken.
Nach einiger Zeit steht auch Polizei, Rettung
und Feuerwehr still.
Straßen werden tw. Behördlich gesperrt.
Geld und Zahlungsmittel
Geldsystem ist abhängig von Strom und
Internet.
Im Notfall wird Zahlungsverkehr beschränkt,
zB kann man nur mehr 100 EUR pro Person pro
Tag abheben.
Hyperinflation und Rationierung können
ebenfalls vorkommen.
Evakuierung
Eine Evakuierung kann sehr schnell kommen.
Es wird immer zuerst versucht, Menschen bei
Verwandten unterzubringen. Dann in Hotels
und Jugendherbergen. Dann in Schulen und
Turnhallen. Erst dann kommen Notzelte.
In den Evakulierungsstellen ist Ruhe und
Ordnung wichtig. Daher sind bestimmte
Tätigkeiten verboten.
Warum persönliche Vorsorge Sinn macht
 Staatliche Hilfe ist auf persönliche Vorsorge ausgelegt
 Koordinationsprobleme in der Zusammenarbeit vieler Organisationen
 Staatliche Hilfe braucht einige Tage, bis sie greift
 Helfer kehren mit der Zeit zu ihren eigenen Familien zurück
 Staatliche Vorsorgemaßnahmen wurden zurückgefahren
 Der Staat hat keine Lebensmittelvorräte für die Bevölkerung
 Die Verteilung von Hilfsgütern ist gefährlich
 Persönliche Notfallvorsorge entlastet die Einsatzorganisationen
Empfehlungen
Grundausstattung für 2 Wochen Menge Kosten
Wasser (Stilles Mineralwasser, 5 l pro Tag) 35 l 10 EUR
Konserven (Gulaschsuppe, Reisfleisch, …) 4 Dosen 4 EUR
Haltbares Brot 1 Kg 3 EUR
Dosengemüse (Tomaten, Bohnen, …) 5 Dosen 4 EUR
Dosen für Jause (Thunfisch, Leberwurst, …) 5 Dosen 9 EUR
Reis 500 g 2 EUR
Nudeln (Penne) 500 g 1 EUR
Suppenwürfel (Rinds- oder Gemüsesuppe) 1 Pkg. 1 EUR
Salz 250 g 1 EUR
Müsli Riegel 2 Pkg. 2 EUR
Öl zum Kochen 0,5 l 2 EUR
Schokolade 2 Tafeln 2 EUR
Campingkocher 1 Stk. 10 EUR
Gaskartuschen für Kocher 3 Stk. 6 EUR
Zündhölzer 4 Pkg. 1 EUR
Feste Müllsäcke (auch als Toilettenersatz) 1 Rolle 1 EUR
Toilettenpapier 5 Rollen 1 EUR
Taschenlampe 1 Stk. 5 EUR
Batterieradio 1 Stk. 9 EUR
Batterien (für Taschenlampe und Radio) 12 Stk. 8 EUR
Teelichter (für Licht und Wärme) 100 Stk 3 EUR
Rucksack 1 Stk. 8 EUR
Summe 94 EUR
Danke fürs Zuhören 
Markus Unterauer
Notfallvorsorge in der Stadt
 Blog: https://notfallvorsorgeinderstadt.wordpress.com/
 Facebook: https://www.facebook.com/notfallvorsorgeinderstadt/
 Youtube: https://www.youtube.com/channel/UC8AaFn65QhFt4bHaF2lkBFQ
 Regelmäßige Treffen in Linz

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Notfallvorsorge in der Stadt - Staatliche Notfallvorsorge in Österreich

  • 1. Staatliche Notfallvorsorge in Österreich Vortrag Notfallvorsorge in der Stadt zum Treffen am 2. Jänner 2018
  • 2. Agenda  Einleitung  Die österreichische Notfallvorsorgestrategie  Einsatzorganisationen  Staatliche Notfallvorsorge  Evalkuierungen  Empfehlungen für jeden einzelnen  Schluss
  • 4. Grundprinzipien der staatlichen Notfallvorsorgestrategie  Selbsthilfe in lokalen Strukturen  Einbeziehung ehrenamtlicher Organisationen  Einbeziehung der Bevölkerung durch Selbstschutz
  • 6. Themen für die Notfallvorsorge Schutz und Unterkunft Wasser versorgung Lebens- mittel- versorgung Wärme und Heizen Gesundheit und Hygiene Kommuni- kation Sicherheit Licht und Energie Mobilität Geld und Zahlungs- mittel
  • 7. Schutz und Unterkunft Bundesheer und Rotes Kreuz haben Notzelte, Feldküchen und Sanitätszelte. Bevor die zum Einsatz kommen, wird immer versucht, Menschen in Hotels, Gasthöfen, Turnhallen, Schulen etc. unterzubringen. Der Aufbau von Notquartieren wird immer wieder bei Events geübt, zB jährlich beim Jugendrotkreuzlager.
  • 8. Wärme und Heizen Österreich hat Ergasreserven von 8 Mrd. m³. Das reicht für ca. ein Jahr. Leider gehört nicht alles davon uns und bei Stromausfall oder beschädigten Leitungen kommt das Erdgas nicht mehr in die Haushalte. Die Förderung von Wärmeisolierung wird ebenfalls als Maßnahme der Notfallvorsorge gesehen.
  • 9. Wasserversorgung Das Rote Kreuz hat mobile Wasser- aufbereitungsstationen für ca. 6.000 l pro Stunde. Das Bundesheer kann 240.000 l pro Tag aufbereiten. Das reicht für ca. 25.000 Menschen. Linz hat 200.000 Einwohner. Das Wasser wird mit Tankwagen zu Verteil- stationen gebracht, wo es die Bevölkerung dann abholen lann.
  • 10. Lebensmittelversorgung Deutschland hat Lebensmittelreserven zur Versorgung der Bevölkerung für einige Tage bis Wochen. Österreich hat keine Reservere. Im Notfall wird auf Lebensmittel in Großhandels- unternehmen zugegriffen. Im Notfall können Ein-/Ausfuhr und Verkauf bestimmter Lebensmittel beschränkt werden.
  • 11. Gesundheit und Hygiene Das Rote Kreuz hat modulare Sanitätsstationen unterschiedlicher Größe. In Krankenhäusern gibt es Notfallpläne und Notstrom für 2-3 Tage. Staatliche Medikamentenreserven gibt keine, lediglich Jodtabletten für Kinder (Nuklear- katastrophe) und Mundschutz.
  • 12. Sicherheit Im Inneren ist die Polizei für Sicherheit zuständig. Auf Anforderung von Behörden kann das Bundesheer Assistenz leisten. Im Notfall steht der Schutz kritischer Infrastruktur an erster Stelle.
  • 13. Licht und Energie Österreich hat Treibstoffvorräte für 90 Tage. In vielen Szenarien ist aber fraglich, ob dieser zu den Verbrauchern gebracht werden kann. Beispielsweise wenn die Tankwagenfahrer nicht zu den Lastern kommen. Tankstellen haben keine Handpumpen. Ohne Strom kann man nicht tanken. Manche Behörden haben Notstromaggregate.
  • 14. Kommunikation Im Notfall wird mit Sirenen, über Fernsehen, Radio, Durchsagen, Internet etc. verständigt. Es gibt auch eine Smartphone-App: KATWARN (in Deutschland: NINA). Staatliche Radiostationen haben Notstrom für 72 h. Dann ist Ruhe im Äther.
  • 15. Mobilität Die ÖBB hat eigene Stromversorgung. Züge sollten bei Stromausfall weiter fahren. Kritisch sind auch wieder die Tankstellen. Auch Behörden haben keine eigenen Tankstellen mehr. Ohne Stom, kein Tanken. Nach einiger Zeit steht auch Polizei, Rettung und Feuerwehr still. Straßen werden tw. Behördlich gesperrt.
  • 16. Geld und Zahlungsmittel Geldsystem ist abhängig von Strom und Internet. Im Notfall wird Zahlungsverkehr beschränkt, zB kann man nur mehr 100 EUR pro Person pro Tag abheben. Hyperinflation und Rationierung können ebenfalls vorkommen.
  • 17. Evakuierung Eine Evakuierung kann sehr schnell kommen. Es wird immer zuerst versucht, Menschen bei Verwandten unterzubringen. Dann in Hotels und Jugendherbergen. Dann in Schulen und Turnhallen. Erst dann kommen Notzelte. In den Evakulierungsstellen ist Ruhe und Ordnung wichtig. Daher sind bestimmte Tätigkeiten verboten.
  • 18. Warum persönliche Vorsorge Sinn macht  Staatliche Hilfe ist auf persönliche Vorsorge ausgelegt  Koordinationsprobleme in der Zusammenarbeit vieler Organisationen  Staatliche Hilfe braucht einige Tage, bis sie greift  Helfer kehren mit der Zeit zu ihren eigenen Familien zurück  Staatliche Vorsorgemaßnahmen wurden zurückgefahren  Der Staat hat keine Lebensmittelvorräte für die Bevölkerung  Die Verteilung von Hilfsgütern ist gefährlich  Persönliche Notfallvorsorge entlastet die Einsatzorganisationen
  • 19. Empfehlungen Grundausstattung für 2 Wochen Menge Kosten Wasser (Stilles Mineralwasser, 5 l pro Tag) 35 l 10 EUR Konserven (Gulaschsuppe, Reisfleisch, …) 4 Dosen 4 EUR Haltbares Brot 1 Kg 3 EUR Dosengemüse (Tomaten, Bohnen, …) 5 Dosen 4 EUR Dosen für Jause (Thunfisch, Leberwurst, …) 5 Dosen 9 EUR Reis 500 g 2 EUR Nudeln (Penne) 500 g 1 EUR Suppenwürfel (Rinds- oder Gemüsesuppe) 1 Pkg. 1 EUR Salz 250 g 1 EUR Müsli Riegel 2 Pkg. 2 EUR Öl zum Kochen 0,5 l 2 EUR Schokolade 2 Tafeln 2 EUR Campingkocher 1 Stk. 10 EUR Gaskartuschen für Kocher 3 Stk. 6 EUR Zündhölzer 4 Pkg. 1 EUR Feste Müllsäcke (auch als Toilettenersatz) 1 Rolle 1 EUR Toilettenpapier 5 Rollen 1 EUR Taschenlampe 1 Stk. 5 EUR Batterieradio 1 Stk. 9 EUR Batterien (für Taschenlampe und Radio) 12 Stk. 8 EUR Teelichter (für Licht und Wärme) 100 Stk 3 EUR Rucksack 1 Stk. 8 EUR Summe 94 EUR
  • 20. Danke fürs Zuhören  Markus Unterauer Notfallvorsorge in der Stadt  Blog: https://notfallvorsorgeinderstadt.wordpress.com/  Facebook: https://www.facebook.com/notfallvorsorgeinderstadt/  Youtube: https://www.youtube.com/channel/UC8AaFn65QhFt4bHaF2lkBFQ  Regelmäßige Treffen in Linz

Hinweis der Redaktion

  1. Wer kann sich noch ans letzte Hochwasser erinnern? 2013 Zusammenarbeit von staatlichen Akteuren, Ehrenamtlichen Organisationen, Private
  2. Dokumentiert in der staatlichen SKKM Strategie
  3. ANIMATION! 3er regel: 3 Minuten ohne Luft, 3 Stunden ohne Wärme, 3 Tage ohne Wasser, 3 Wochen ohne Nahrung
  4. Wenn möglich immer erst in Hotels, Turnhallen, Schulen Erzählen von Jugendrotkreuzlager Unterkunft Feldküchen Sanitätszelte Stromversorgung Traurige Berühumtheit durch Flüchtlingsunterkünfte 2015
  5. Erdgasreserven: 8 Mrd. m³  ca. 1 Jahr (gehört aber eigentlich nicht uns!) Sonst nichts Isolierung wird gefördert
  6. Rotes Kreuz -> mobile Anlagen bis zu 6000 Liter je Stunde Bundesheer  240.000 Liter pro Tag (25000 Menschen) Mit Tankwagen zu Ausgabestellen, dort ausgeben an Bevölkerung
  7. Österreich  keine Reserven AMA und Wirtschaftskammer koordinieren Einkauf Katastrophenfond  370 Mio EU Deutschland  Grundnahrungsmittel Gesetzliche Notverordnungen (Beschränkung Ein/Ausfuhr, Verkaufsverbot, …)
  8. Rotes Kreuz: Modulare Sanitätsmodule (Sanitätsposten, Sanitätshilfsstelle, Notspital) Notfallpläne in Krankenhäusern (Personal herein, Triagierung, Notstrom 2-3 Tage) Keine Medikamentenreserven außer Jodtabletten
  9. Im Inneren  Polizei Bundesheer  Assistenz auf Anforderung Sicherung kritischer Infrastruktur
  10. Notstromaggregate nur für Behörden für Wenige Tage Kritisch ist Treibstoff (Fahrer kommen nicht zum Dienst) Treibstoffvorräte für 90 Tage
  11. Radio  für 72h Internet, Social Media Durchsagen
  12. ÖBB hat eigenes Stromnetz Mobilität wird star eingeschränkt (Straßensperren) Kritisch wieder Tankstellen
  13. Geldsystem sehr abhängig von Strom Zahlungsverkehr beschränken (kein Geld ins Ausland schaffen) Geladabheben zB 100 EUR pro Tag pro Person Inflation Rationierung
  14. Kann sehr schnell gehen Immer zuerst in Hotels etc., dann erst Hallen Notversorgung Ruhe sehr wichtig
  15. Minimum-Grundausstattung für zwei Wochen Lebensmittel Wasser Kochgelegenheit Bargeld und einige Silbermünzen Notfallrucksack für Evakuierungen