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Handlungsfelder
●   Staatlich:
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Richard Stallmann:
Menschenrecht
auf freie Software
0: Die Freiheit die Software zu verwenden,
wie man will.
1: Die Freiheit, den Quelltext zu lesen und
das Programm so zu verändern, wie man
will
2: Die Freiheit, anderen Kopien des
Programms zu gaben. Das entspricht der
Freiheit, deinem Nächsten zu helfen.
3: Die Freiheit, modifzierte Versionen zu
vertreiben. Das ist die Freiheit, der
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proftieren mehr davon als die
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Alternative Modelle:
●   Entlohnung bestimmter
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    Förderungen an freie Lizenzen
●   Stärkung von Umwegrentabilitäten für
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●   Kulturflatrate: Pauschale
●   Vergütungspflicht (statt eines
    Nutzungsverbots)
●   freiwillige Vergütung
Bestehende alternative Praxen:
●   Creative Commons: freies
    Lizensierungsmodell. Das Urheberrecht bleibt bei
    der Erstellerin, diese räumt aber Nutzungsrechte
    ein. Modell innerhalb des bestehenden Rechts,
    Sharing-Kultur zu etablieren.
●   OpenData: z.B. Stadt Linz
●   Weltweite bewusste Wissenstransfer-Projekte
    z.B. beim Einsatz freier Software
●   Praxis in den USA: Öfentlich fnanzierte
    kulturelle Produkte stehen BürgerInnen
    individuell zur Nutzung zur Verfügung. In Europa
    gibt es keine solche Praxis.
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    gibt es keine solche Praxis.
Die Gesellschaft sieht sich mit
der schlichten Tatsache konfrontiert,
dass der Ausschluss vom Besitz schöner
und nutzbringender intellektueller Erzeugnisse – und
von dem Wert all dieser Wissenszuwächse für die
Menschen – nicht länger der Moral entspricht, wenn
jedermann sie zu den gleichen Kosten wie jede
Einzelperson besitzen kann. Hätte Rom die Macht
gehabt, jedermann zu ernähren, ohne dass daraus
weitere Kosten als die entstanden wären, die für Cäsars
eigene Tafel zu zahlen waren, hätte man Cäsar mit
Gewalt verjagt, wenn noch irgend jemand hätte
verhungern müssen. Das bürgerliche System des
Eigentums verlangt jedoch, Wissen und Kultur nach
Maßgabe der Zahlungsfähigkeit zu rationieren.“
– Eben Moglen: dotCommunist Manifesto
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  • 2. Themenfelder ● Informationelle Selbstbestimmung ● Digital Gap und Netzneutralität ● Urheberrecht Netz Politi k
  • 3. Inform Selbs ation tbest elle immu ng Kontrolle bzw. Selbstbestimmung einer Person ● über die von ihr selbst mitgeteilten Daten ● über die sie betrefenede Daten, die andere Nutzer_innen preisgegeben haben ● über die Daten, die Betreiber etc. sammeln
  • 4. Inform Selbs ation tbest elle immu ng Handlungsfelder ● Staatlich: Vorratsdatenspeicherung, Internetsperren, Flugdaten, … ● Private Unternehmen: Google, Facebook, ...
  • 5. In den Kompetenzen: ● Spaltung der Gesellschaft: Modernisierungs- verliererInnen 2.0 ● Weltweit: #ErsteWeltprobleme Bedingt durch Infrastrukturen: ● Leitungskapazitäten ● Technische Regelungen: Netzneutralität TCP/IP ist ein egalitäres Protokoll.
  • 7. Richard Stallmann: Menschenrecht auf freie Software 0: Die Freiheit die Software zu verwenden, wie man will. 1: Die Freiheit, den Quelltext zu lesen und das Programm so zu verändern, wie man will 2: Die Freiheit, anderen Kopien des Programms zu gaben. Das entspricht der Freiheit, deinem Nächsten zu helfen. 3: Die Freiheit, modifzierte Versionen zu vertreiben. Das ist die Freiheit, der Gemeinschaft zu helfen.
  • 8. Richard Stallmann: Menschenrecht auf freie Software 0: Die Freiheit die Software zu verwenden, wie man will. 1: Die Freiheit, den Quelltext zu lesen und das Programm so zu verändern, wie man will 2: Die Freiheit, anderen Kopien des Programms zu gaben. Das entspricht der Freiheit, deinem Nächsten zu helfen. 3: Die Freiheit, modifzierte Versionen zu vertreiben. Das ist die Freiheit, der Gemeinschaft zu helfen.
  • 9. Remix ist die Kulturechnik des digitalen Zeitalters. „Geistiges Eigentum“ entsteht nicht im luftleeren Raum. Künstlerische Praxis lebt vom Zitat.
  • 11. Rechteverwerter (Leistungs- schutzgesellschaften wie die AKM, Filmfrmen, Sportrechteverwerter, …) proftieren mehr davon als die individuellen Urheber_innen
  • 12. Intransparenz Deutlich wird das bei ACTA, aber auch im Alltag.
  • 13. Alternative Modelle: ● Entlohnung bestimmter Kulturproduktionen durch öfentliche Träger, bspw. Bindung öfentlicher Förderungen an freie Lizenzen ● Stärkung von Umwegrentabilitäten für Kulturproduzent_innen (Software- Dienstleistungen, Lesungen, ….) ● Kulturflatrate: Pauschale ● Vergütungspflicht (statt eines Nutzungsverbots) ● freiwillige Vergütung
  • 14. Bestehende alternative Praxen: ● Creative Commons: freies Lizensierungsmodell. Das Urheberrecht bleibt bei der Erstellerin, diese räumt aber Nutzungsrechte ein. Modell innerhalb des bestehenden Rechts, Sharing-Kultur zu etablieren. ● OpenData: z.B. Stadt Linz ● Weltweite bewusste Wissenstransfer-Projekte z.B. beim Einsatz freier Software ● Praxis in den USA: Öfentlich fnanzierte kulturelle Produkte stehen BürgerInnen individuell zur Nutzung zur Verfügung. In Europa gibt es keine solche Praxis.
  • 15. Bestehende alternative Praxen: ● Creative Commons: freies Lizensierungsmodell. Das Urheberrecht bleibt bei der Erstellerin, diese räumt aber Nutzungsrechte ein. Modell innerhalb des bestehenden Rechts, Sharing-Kultur zu etablieren. ● OpenData: z.B. Stadt Linz ● Weltweite bewusste Wissenstransfer-Projekte z.B. beim Einsatz freier Software ● Praxis in den USA: Öfentlich fnanzierte kulturelle Produkte stehen BürgerInnen individuell zur Nutzung zur Verfügung. In Europa gibt es keine solche Praxis.
  • 16. Die Gesellschaft sieht sich mit der schlichten Tatsache konfrontiert, dass der Ausschluss vom Besitz schöner und nutzbringender intellektueller Erzeugnisse – und von dem Wert all dieser Wissenszuwächse für die Menschen – nicht länger der Moral entspricht, wenn jedermann sie zu den gleichen Kosten wie jede Einzelperson besitzen kann. Hätte Rom die Macht gehabt, jedermann zu ernähren, ohne dass daraus weitere Kosten als die entstanden wären, die für Cäsars eigene Tafel zu zahlen waren, hätte man Cäsar mit Gewalt verjagt, wenn noch irgend jemand hätte verhungern müssen. Das bürgerliche System des Eigentums verlangt jedoch, Wissen und Kultur nach Maßgabe der Zahlungsfähigkeit zu rationieren.“ – Eben Moglen: dotCommunist Manifesto
  • 17. Konkrete neues Urheberrechtsmodell und dessen Finanzierung? Auswirkungen auf Arbeitsverhältnisse? Sozialstaat! Der Norden als Wissensgesellschaft, der Süden als Produktionsgesellschaft? Wo macht global Sinn? Wo ist lokal geboten? Internet als grundlegende gesellschaftliche Infrastruktur: Wo ist das Internet schon vergesellschaftet? Wo wird es privatisiert und kommerzialisiert? Netz Politi k