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Der	NAhE	OSTEN
                                                                                                                 in	einem	Koffer
Im	Februar	2008	unternahmen	10	junge	Menschen	aus	                                                                                         Nahostkoffer
                                                                                                                                             Es geht uns darum,
                                                                                                                                             zu zeigen, dass die
Österreich	eine	Reise	nach	Jerusalem	und	Bethlehem	und	
interviewten	dort	Israelis	und	Palästinenser.	                                                                                             Workshop für
                                                                                                                                             sogenannten Feinde
                                                                                                                                             mehr miteinander
Aus	diesen	Erlebnissen	setzten	sie	einen	Koffer	mit	6	Stationen,	
die	sich	mit	dem	Alltag,	den	Gefühlen	und	den	Lebenseinstellun-
                                                                                                                                           interkulturelle
                                                                                                                                             verbindet, als sie
                                                                                                                                             voneinander trennt,
gen	der	im	Krisengebiet	lebenden	Menschen	beschäftigen,	auf.                                                                                 so	Projektleiterin
                                                                                                                                           Kompetenz
                                                                                                                                             Mag.	Karin	Ludwig

Was ist der Nahostkoffer?
    •	 Ein	Workshop	für	Jugendliche	zwischen	14	und	18	Jahren
    •	 thematisiert	das	Alltagsleben	in	Israel	und	Palästina
    •	 für	2	Unterrichtseinheiten	konzipiert
    •	 basiert	auf	aufgezeichneten	Gesprächen	mit	Menschen	unterschiedlicher	
       Altersgruppen	aus	den	Straßen	Israels	und	Palästinas
    •	 fördert	eigenständiges	Arbeiten	bei	6	Stationen	
    •	 beinhaltet	moderne	pädagogische	Methoden	(u.a.	ein	Rollenspiel)
    •	 Material	für	alle	Sinne	(Bilder,	Videos,	Audioaufnahmen,	Gerüche,…)
    •	 fördert	interkulturelle	und	interreligiöse	Kompetenz

Was ist das Ziel des Nahostkoffers?
     „Wenn	wir	einer	friedvollen	Zukunft	entge-
     gengehen	möchten,	müssen	wir	lernen,	Men-
     schen,	die	anders	als	wir	sind,	ohne	Angst	
     und	Misstrauen	zu	begegnen.“
     Da	Bekanntschaft	der	Feind	der	Feindschaft	                                                                              DER	NAhOSTKOFFER
     ist,	ist	es	unser	Ziel,	Jugendlichen	zu	zeigen,	
     dass	der	Nahostkonflikt	in	erster	Linie	keine	                                                                     WORKShOP	FüR	
     politische,	sondern	eine	menschliche	Dimen-                                                            INTERKULTURELLE	KOMPETENZ
     sion	hat.
     Auch	wenn	Menschen	des	Nahen	Ostens	                                   Wann und wo kann man den Nahostkoffer erleben?
     kulturell	und	religiös	große	Unterschiede	zu	                          In	Wien	stehen	5	ehrenamtliche	Studierende	zur	Verfügung,	
     uns	aufweisen,	so	haben	sie	doch	dieselben	                            die	sich	freuen,	den	Nahostkoffer	in	Ihren	Unterricht	bzw.	
     Ängste	und	Sehnsüchte	wie	wir.                                         Ihre	Einrichtung	zu	bringen.	
     Das	Gemeinsame	über	das	Trennende	                                     Unkostenbeitrag	pro	Workshop-TeilnehmerIn	2	€
     zu	stellen,	halten	wir	für	einen	wertvollen	
     Beitrag	auf	dem	Weg	zu	einer	Zukunft,	die	                             Kontaktdaten
     ein	friedvolles	Zusammenleben	in	Vielfalt	                             koffer@serviceforpeace.org
     ermöglicht.                                                            www.serviceforpeace.org/austria




        Einladung zur
Präsentation des Nahostkoffers
                 am 10.01.2009, um 18:00 Uhr
             an der FH Oberösterreich – Campus Linz
   Garnisonstraße 21, 4020 Linz, im Seminarraum 104/105 (1. Stock)

     Ein Workshop-Projekt zur Stärkung der interkulturellen
                  Kompetenz Jugendlicher

Mit musikalischer Unterhaltung und Buffet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
                                                                            Wer hat den Nahostkoffer entworfen?
 Bitte um Rückmeldung bis 05.01.2009 an: ludwig_karin@hotmail.com!          Entwickelt	wurde	das	Projekt	von	freiwilligen	Studierenden,	die	während	Ihrer	Reise	nach	
                                            Unterstützt von:                Israel	und	Palästina	Interviews	mit	Menschen	unterschiedlicher	Altersgruppen	führten.	
                          Nahostkoffer                                      Der	Nahostkoffer	ist	ein	Projekt	von	Service	For	Peace	Österreich	
                                                                            (www.serviceforpeace.org/austria),	unter	der	Leitung	von	Mag.	Karin	Ludwig.	Finanziell	
                          Workshop für
                          interkulturelle
                          Kompetenz
                                                                            unterstützt	wird	der	Koffer	von	der	Europäischen	Kommission	durch	Jugend in Aktion.
Nahostkoffer
                                             Workshop für  Die	Stationen	werden	in	Kleingruppen	bearbeitet.	


                                             interkulturelle Station	Lebenseinstellungen:	Mauerrätsel
                                                           1.	
                                                           Material:	16	beidseitig	beschriftete	A6-Kärtchen

                                             Kompetenz Aussagen,	auf	A6-	Kärtchen	gedruckt,	sollen	von	den	Jugendlichen	auf	eine	
                                                           Seite	der	Mauer	zugeordnet	werden.	Auf	der	Rückseite	der	Kärtchen	befinden	
                                                 sich	die	Lösungen.	Dabei	sollen	die	Jugendlichen	herausfinden,	warum	manche	
DER	NAhOSTKOFFER                                 Lebenseinstellungen	der	Leute	im	Nahen	Osten	überraschend	oder	vertraut	sind	
                                                 und	warum	einige	Aussagen	sich	schwer	zuordnen	lassen.
                                                 2.	Station	Alltag

Schüler                                          Material:	2	Fotomappen
                                                 In	zwei	Fotomappen	sind	verschiedene	Alltagssituationen	in	Bethlehem	und	Je-

begreifen	den
                                                 rusalem	mit	etlichen	Interviewpassagen	abgebildet.	Aufgabe	der	Jugendlichen	
                                                 ist	es,	Ähnlichkeiten	und	Unterschiede	zu	ihrem	eigenen	Alltagsleben	herauszu-
                                                 finden.

NAhOST-Konflikt                                  3.	 	Station	Gefühle	und	Bewältigungsstrategien
                                                 Material:	1	Audiofile	auf	MP3-	Player	und	1	Plakat
                                                 Auf	MP3-Player	hören	die	Jugendlichen	ca.	1	Minute	lang	die	Stimmen	
Was beinhaltet der Nahostkof fer?                verschiedener	Menschen,	die	ihre	Gefühle	in	Worte	fassen.	Diese	Gefühle	
•	 Anfangs	erfolgt	ein	unkonventioneller	        betreffen	Menschen	auf	beiden	Seiten	der	Mauer.	Die	Jugendlichen	sollen	
    überblick	über	die	Geschichte	des	Na-        beschreiben,	was	sie	hören	und	sich	in	die	Gefühle	hineinversetzen.	Das	Plakat	
    hen	Ostens                                   hilft	ihnen	zu	verstehen,	in	welchem	Kontext	die	Gefühle	stehen	und	wie	die	
•	 Weiters	5 Stationen,	die	sich	mit	dem	        Menschen	mit	ihnen	umgehen.
    Alltag,	den	Vorurteilen	und	konkreten	       4.	 	Station	Jerusalem:	Station	der	Sinne	
    Erfahrungen	mit	den	anderen,	den	Ge-         Material:	Fotos,	Gewürze,	Souvenirs	etc.
    fühlen	und	Bewältigungsstrategien	und	       hier	können	sich	die	Jugendlichen	ein	sinnliches	Bild	der	Stadt	Jerusalem	ma-
    den	Zukunftsvorstellungen	der	Menschen	 chen	und	auf	dem	Arbeitsblatt	ihre	Eindrücke	festhalten.
    des	Nahen	Ostens	beschäftigen.	Eine	         5.	 	Station	Frieden	und	Zukunft
    weitere	Station	wird	die	Stadt	Jerusa-       Material:	1	Interview	und	2	Plakate
    lem	aus	einer	„sinnlichen“	Perspektive	      Ein	vollständiges	Interview	mit	einer	israelisch-	arabischen	Tanzgruppe	aus	
    beleuchten.                                  Jerusalem	sowie	2	Plakate	mit	Interviewausschnitten	zum	Thema	Frieden	und	
•	 Zu	den	jeweiligen	Stationen	sind	auf	         Zukunft	liegen	vor.	Die	Jugendlichen	sollen	die	Aussagen	der	Tänzer	mit	denen	
    einem	Arbeitsblatt	Fragen	zu	beantwor-       der	anderen	Interviewpartner	vergleichen	und	Argumente,	die	für	bzw.	gegen	
    ten,	die	eine	Reflexion	der	Eindrücke	       eine	friedvolle	Zukunft	sprechen,	herausfiltern.	Dabei	sollen	sie	ihre	Vorstellung	
    ermöglichen	und	schließlich	zu	einer	        von	Frieden	überdenken.
    angeregten	Plenumsdiskussion	am	Ende	 6.	 	Station	„die	anderen“:	Rollenspiel
    des	Workshops	führen	sollen.                 	Material:	je	3	Rollen	für	Israli,	Palästinenser	und	Vermittler
                                                 Die	letzte	Station	ist	das	Rollenspiel,	bei	dem	der	Dritte	zwischen	einem	Israeli	
Präsentation	der Gesc hic hte(n)	des	Nahen	 und	einem	Palästinenser,	die	sich	in	einem	Streitgespräch	befinden,	vermitteln	
Ostens:	Mauermonologe                            soll.	Beide	Streitparteien	erhalten	einen	kurzen	Lebenslauf	sowie	die	Beschrei-
   Material:	2	Ausgaben	der	Mauermonologe        bung	der	Situation	und	die	Anweisung,	je	drei	Vorurteile	in	das	Gespräch	
   Ein	geschichtlicher	Abriss	über	die	jüdisch-	 einzubauen.	Danach	sollen	die	Jugendlichen	beschreiben,	wie	es	ihnen	mit	den	
   israelische	Geschichte	bzw.	die	palästinen-   Rollen	bzw.	als	Zuschauer	gegangen	ist.
   sische	Geschichte,	in	zwei	Rollen	gelesen,	
   ermöglicht	den	Jugendlichen	einen	über-       Plenumsdiskussion
   blicksartigen	Einstieg	in	die	Thematik	und	   Im	vom	Lehrer/Betreuer	angeleiteten	Plenum	werden	die	Jugendlichen	dazu	
   zeigt,	dass	geschichtliche	Wahrheit	immer	    angehalten,	ihre	Antworten	mit	denen	der	anderen	Arbeitsgruppen	zu	verglei-
   eine	Frage	des	subjektiven	Blickwinkels	und	  chen	und	zu	diskutieren	und	Gemeinsamkeiten	sowie	Unterschiede	zwischen	
   somit	mehrdeutig	ist.                         Menschen	des	Nahen	Ostens	und	Österreich	festzustellen.	


        Einladung zur
Präsentation des Nahostkoffers
                 am 10.01.2009, um 18:00 Uhr
             an der FH Oberösterreich – Campus Linz
   Garnisonstraße 21, 4020 Linz, im Seminarraum 104/105 (1. Stock)

     Ein Workshop-Projekt zur Stärkung der interkulturellen
                  Kompetenz Jugendlicher

Mit musikalischer Unterhaltung und Buffet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
 Bitte um Rückmeldung bis 05.01.2009 an: ludwig_karin@hotmail.com!
                                            Unterstützt von:
                          Nahostkoffer
                          Workshop für
                          interkulturelle
                          Kompetenz

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Nahostkoffer Info09

  • 1. Der NAhE OSTEN in einem Koffer Im Februar 2008 unternahmen 10 junge Menschen aus Nahostkoffer Es geht uns darum, zu zeigen, dass die Österreich eine Reise nach Jerusalem und Bethlehem und interviewten dort Israelis und Palästinenser. Workshop für sogenannten Feinde mehr miteinander Aus diesen Erlebnissen setzten sie einen Koffer mit 6 Stationen, die sich mit dem Alltag, den Gefühlen und den Lebenseinstellun- interkulturelle verbindet, als sie voneinander trennt, gen der im Krisengebiet lebenden Menschen beschäftigen, auf. so Projektleiterin Kompetenz Mag. Karin Ludwig Was ist der Nahostkoffer? • Ein Workshop für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren • thematisiert das Alltagsleben in Israel und Palästina • für 2 Unterrichtseinheiten konzipiert • basiert auf aufgezeichneten Gesprächen mit Menschen unterschiedlicher Altersgruppen aus den Straßen Israels und Palästinas • fördert eigenständiges Arbeiten bei 6 Stationen • beinhaltet moderne pädagogische Methoden (u.a. ein Rollenspiel) • Material für alle Sinne (Bilder, Videos, Audioaufnahmen, Gerüche,…) • fördert interkulturelle und interreligiöse Kompetenz Was ist das Ziel des Nahostkoffers? „Wenn wir einer friedvollen Zukunft entge- gengehen möchten, müssen wir lernen, Men- schen, die anders als wir sind, ohne Angst und Misstrauen zu begegnen.“ Da Bekanntschaft der Feind der Feindschaft DER NAhOSTKOFFER ist, ist es unser Ziel, Jugendlichen zu zeigen, dass der Nahostkonflikt in erster Linie keine WORKShOP FüR politische, sondern eine menschliche Dimen- INTERKULTURELLE KOMPETENZ sion hat. Auch wenn Menschen des Nahen Ostens Wann und wo kann man den Nahostkoffer erleben? kulturell und religiös große Unterschiede zu In Wien stehen 5 ehrenamtliche Studierende zur Verfügung, uns aufweisen, so haben sie doch dieselben die sich freuen, den Nahostkoffer in Ihren Unterricht bzw. Ängste und Sehnsüchte wie wir. Ihre Einrichtung zu bringen. Das Gemeinsame über das Trennende Unkostenbeitrag pro Workshop-TeilnehmerIn 2 € zu stellen, halten wir für einen wertvollen Beitrag auf dem Weg zu einer Zukunft, die Kontaktdaten ein friedvolles Zusammenleben in Vielfalt koffer@serviceforpeace.org ermöglicht. www.serviceforpeace.org/austria Einladung zur Präsentation des Nahostkoffers am 10.01.2009, um 18:00 Uhr an der FH Oberösterreich – Campus Linz Garnisonstraße 21, 4020 Linz, im Seminarraum 104/105 (1. Stock) Ein Workshop-Projekt zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz Jugendlicher Mit musikalischer Unterhaltung und Buffet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Wer hat den Nahostkoffer entworfen? Bitte um Rückmeldung bis 05.01.2009 an: ludwig_karin@hotmail.com! Entwickelt wurde das Projekt von freiwilligen Studierenden, die während Ihrer Reise nach Unterstützt von: Israel und Palästina Interviews mit Menschen unterschiedlicher Altersgruppen führten. Nahostkoffer Der Nahostkoffer ist ein Projekt von Service For Peace Österreich (www.serviceforpeace.org/austria), unter der Leitung von Mag. Karin Ludwig. Finanziell Workshop für interkulturelle Kompetenz unterstützt wird der Koffer von der Europäischen Kommission durch Jugend in Aktion.
  • 2. Nahostkoffer Workshop für Die Stationen werden in Kleingruppen bearbeitet. interkulturelle Station Lebenseinstellungen: Mauerrätsel 1. Material: 16 beidseitig beschriftete A6-Kärtchen Kompetenz Aussagen, auf A6- Kärtchen gedruckt, sollen von den Jugendlichen auf eine Seite der Mauer zugeordnet werden. Auf der Rückseite der Kärtchen befinden sich die Lösungen. Dabei sollen die Jugendlichen herausfinden, warum manche DER NAhOSTKOFFER Lebenseinstellungen der Leute im Nahen Osten überraschend oder vertraut sind und warum einige Aussagen sich schwer zuordnen lassen. 2. Station Alltag Schüler Material: 2 Fotomappen In zwei Fotomappen sind verschiedene Alltagssituationen in Bethlehem und Je- begreifen den rusalem mit etlichen Interviewpassagen abgebildet. Aufgabe der Jugendlichen ist es, Ähnlichkeiten und Unterschiede zu ihrem eigenen Alltagsleben herauszu- finden. NAhOST-Konflikt 3. Station Gefühle und Bewältigungsstrategien Material: 1 Audiofile auf MP3- Player und 1 Plakat Auf MP3-Player hören die Jugendlichen ca. 1 Minute lang die Stimmen Was beinhaltet der Nahostkof fer? verschiedener Menschen, die ihre Gefühle in Worte fassen. Diese Gefühle • Anfangs erfolgt ein unkonventioneller betreffen Menschen auf beiden Seiten der Mauer. Die Jugendlichen sollen überblick über die Geschichte des Na- beschreiben, was sie hören und sich in die Gefühle hineinversetzen. Das Plakat hen Ostens hilft ihnen zu verstehen, in welchem Kontext die Gefühle stehen und wie die • Weiters 5 Stationen, die sich mit dem Menschen mit ihnen umgehen. Alltag, den Vorurteilen und konkreten 4. Station Jerusalem: Station der Sinne Erfahrungen mit den anderen, den Ge- Material: Fotos, Gewürze, Souvenirs etc. fühlen und Bewältigungsstrategien und hier können sich die Jugendlichen ein sinnliches Bild der Stadt Jerusalem ma- den Zukunftsvorstellungen der Menschen chen und auf dem Arbeitsblatt ihre Eindrücke festhalten. des Nahen Ostens beschäftigen. Eine 5. Station Frieden und Zukunft weitere Station wird die Stadt Jerusa- Material: 1 Interview und 2 Plakate lem aus einer „sinnlichen“ Perspektive Ein vollständiges Interview mit einer israelisch- arabischen Tanzgruppe aus beleuchten. Jerusalem sowie 2 Plakate mit Interviewausschnitten zum Thema Frieden und • Zu den jeweiligen Stationen sind auf Zukunft liegen vor. Die Jugendlichen sollen die Aussagen der Tänzer mit denen einem Arbeitsblatt Fragen zu beantwor- der anderen Interviewpartner vergleichen und Argumente, die für bzw. gegen ten, die eine Reflexion der Eindrücke eine friedvolle Zukunft sprechen, herausfiltern. Dabei sollen sie ihre Vorstellung ermöglichen und schließlich zu einer von Frieden überdenken. angeregten Plenumsdiskussion am Ende 6. Station „die anderen“: Rollenspiel des Workshops führen sollen. Material: je 3 Rollen für Israli, Palästinenser und Vermittler Die letzte Station ist das Rollenspiel, bei dem der Dritte zwischen einem Israeli Präsentation der Gesc hic hte(n) des Nahen und einem Palästinenser, die sich in einem Streitgespräch befinden, vermitteln Ostens: Mauermonologe soll. Beide Streitparteien erhalten einen kurzen Lebenslauf sowie die Beschrei- Material: 2 Ausgaben der Mauermonologe bung der Situation und die Anweisung, je drei Vorurteile in das Gespräch Ein geschichtlicher Abriss über die jüdisch- einzubauen. Danach sollen die Jugendlichen beschreiben, wie es ihnen mit den israelische Geschichte bzw. die palästinen- Rollen bzw. als Zuschauer gegangen ist. sische Geschichte, in zwei Rollen gelesen, ermöglicht den Jugendlichen einen über- Plenumsdiskussion blicksartigen Einstieg in die Thematik und Im vom Lehrer/Betreuer angeleiteten Plenum werden die Jugendlichen dazu zeigt, dass geschichtliche Wahrheit immer angehalten, ihre Antworten mit denen der anderen Arbeitsgruppen zu verglei- eine Frage des subjektiven Blickwinkels und chen und zu diskutieren und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen somit mehrdeutig ist. Menschen des Nahen Ostens und Österreich festzustellen. Einladung zur Präsentation des Nahostkoffers am 10.01.2009, um 18:00 Uhr an der FH Oberösterreich – Campus Linz Garnisonstraße 21, 4020 Linz, im Seminarraum 104/105 (1. Stock) Ein Workshop-Projekt zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz Jugendlicher Mit musikalischer Unterhaltung und Buffet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Bitte um Rückmeldung bis 05.01.2009 an: ludwig_karin@hotmail.com! Unterstützt von: Nahostkoffer Workshop für interkulturelle Kompetenz