SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Multimediales Arbeiten
DOZENT: MARCUS SCHWARZE
REDAKTEUR RHEIN-ZEITUNG
UNIVERSITÄT TRIER 2017
1
Ablauf dieses Seminars
• Kurzvorstellung Seminarteilnehmer und Dozent
• Aufgabe ist die Erstellung einer fiktiven nachrichtlichen
Website
• Während wir die Site erstellen, lernen wir neue Formate
und wenden sie an
• Vorbereitung zum Erstellen einer Hausarbeit
Diese Seminarunterlage ist „plain schwarz auf weiß“.
Multimediales gibt’s in Links und im Redaktionsplan
2
Fiktives Nachrichtenportal:
J2J.de
• Zielpublikum: normal gebildete Internet-Nutzer
• dpa-Inhalte sind nur Basis und Grundrauschen
• Ziel 1 ist die Gestaltung des Basismaterials in
möglichst ansprechender, klickfördernder Weise
• Ziel 2 ist die Erweiterung um eigene, möglichst
multimediale Inhalte
3
Chaos!
• Nicht jeder kann alles!
• Die Masse der Möglichkeiten übersteigt das Wissen,
die Fähigkeiten und den Zeitrahmen jedes Einzelnen
• Jede Redaktion muss eine neue, erweiterte
Arbeitsteilung lernen
• Nötig: absolute gegenseitige Transparenz
• Verteilte Zuständigkeiten und Hierarchien!
4
Aufgaben des Onliners 

vom Dienst (OvD)
• Der OvD kontrolliert das Nachrichtengeschehen
• … vergibt Aufträge und nimmt Ergebnisse
entgegen
• … besorgt die fehlerfreie Veröffentlichung
• Erster OvD legt im CMS zwei weitere Nutzer an usw.
• Wer wird erster OvD? Und wie machen wir das für
alle transparent?
5
Wir bilden eine Redaktion
• Neben dem OvD definieren wir einen Ersten
Sekretär und einen Social-Media-Redakteur.
• Die Aufgaben OvD, Erster Sekretär und Social-
Media-Redakteur wechseln während des Seminars
ständig nach 45 Minuten. Problem: Pausen
• Wenn Ihre Aufgaben miteinander kollidieren,
bekommen Sie das hin: verantwortungsvoll. 

Was hat wann Vorrang?
6
Zentraler Redaktionsplan
• j.mp/xxx (hier nicht angezeigt)
• Erste Aufgabe: Erlangen Sie Zugänge zu dpa und
der Site J2J.de
• Zweite Aufgabe: Erstellen Sie eine Nachricht auf
J2J.de mitsamt Foto, „gutem“ Vorspann und zwei
weiterführenden Links – nachrichtlich, seriös,
klickfördernd. Anschließend Revision
• Demo: Artikel mit Bild in Wordpress veröffentlichen
7
Aufgaben des 

Ersten Sekretärs
• Dokumentation aller wichtigen Verabredungen im
Redaktionsplan
• Beibehalten von Übersichtlichkeit und schneller
Erschließbarkeit von redaktionellen Verabredungen,
notfalls Neuunterteilung. Das Aktuellste stets oben.
• Nichts Altes wird gelöscht, höchstens nach unten
verschoben.
8
Aufgaben des 

Social-Media-Redakteurs
• Twitter und Facebook bespielen. Was „Bespielen“ heißt,
klären wir im Plenum. Wer dokumentiert?
• Demo: Tweetdeck (1), die Basics
• Dritte Aufgabe: Richten Sie sich Tweetdeck ein und
erlangen Sie Zugang zu den Facebook- und Twitter-
Accounts von J2J (20 Min.)
• Vierte Aufgabe: Veröffentlichen Sie jeweils einen
Facebook-Beitrag und einen Tweet im Facebook- und
Twitter-Account von J2J, passend zu aktuell eingestellten
Stories. (20 Min.) Anschließend Revision
9
Multimedia: Andere Techniken
als Text und Foto nutzen
• Drohne* – Erste Beispiele, Hängeseilbrücke,
Papierkram*, Drohnenbuch
• 360°-Fotos und 360°-Videos*
• Panoramafoto*
• Liveticker: Coveritlive, RZ-Tool*, ku-RZ.de/koblenz
10
Tweetdeck für
Fortgeschrittene
• Demo: Tweetdeck (2), Hashtag-Recherche mit
Qualitätsfilter
• Fünfte Aufgabe: Isolieren Sie ein aktuelles
spannendes Thema und finden Sie die fünf bis
zehn wichtigsten Tweets dazu (20 Min.)
• Sechste Aufgabe: Erstellen Sie entweder über
Storify oder manuell oder als Tweetdeck-Collection
eine moderierte Tweetsammlung (30 Min.)
11
Livestreaming
• Wir streamen diese Kachel der Veranstaltung live
• Wann sich Livestreaming anbietet. Und wann nicht!
Beispiel Rechtspopulistentreffen in Koblenz, Absage
Firmenlauf, RZ zur Wahl
• Alternative: Youtube-App Wirecast
• Siebte Aufgabe: Erstellen Sie einen Livestream mit drei
Fragen an einen Gesprächspartner zu seinem
Expertenthema und veröffentlichen Sie das
entstandene Video anschließend auf J2J.de
12
Content Marketing

auf Facebook
• Ankündigung ist wichtiger als Bewerbung im
Nachhinein
• Im Idealfall fünf Werbeschritte: Da kommt ein Paket
– da ist das Paket – das ist das Besondere/Weitere/
Lustige am Paket – das unternehmen wir an
Aufwand für das Paket – das war das Paket
• So gelingen Anmoderation, Foto, Video, Kurzlinks,
Hashtags
13
Warum überhaupt
Facebook?
• Facebook Business Manager
• Einblick in die Statistik à la Facebook (Vorsicht!)
• Zum Vergleich: Einblick in Google Analytics
• Recherchemöglichkeiten in Facebook bei
englischer Einstellung; http://graph.tips/ und

https://inteltechniques.com/osint/facebook.html
• Exkurs Instagram, Instagram-Stars
14
Dropbox oder andere Cloud-
Dienste im Profieinsatz
• Klare Speicherstruktur
• Verschlüsseln!
• Freigabelinks für den schnellen Medienaustausch
mit einer Redaktion oder Lesern
15
Kennzeichen einer 

guten Überschrift
• … erarbeiten wir in der Runde
• Welchem Zweck dient die Überschrift?
• Wie ist die Umsetzung messbar?
16
Kennzeichen eines

guten Vorspanns
• … erarbeiten wir in der Runde
• Welchem Zweck dient der Vorspann?
• Cliffhanger
17
Besonderheiten eines Bildes,
das online einen Text anreißt
• Meist Briefmarkenformat, das hat Folgen für
Auswahl und Beschnitt
• Kein Text ohne Bild
• Querformat, Hochformat, Quadrat
• Häufig geklickt werden Haut, Blaulicht, Rotlicht –
was bedeutet das fürs Berichten, die Nachrichten-
und die Bildauswahl?
18
Textgestaltung
• Überschrift!
• Vorspann!
• Foto!
• Autor! (mit
Erreichbarkeit)
• Zwischenzeilen
• Fettungen
• Zitate
• Unterpunkte
• Kurze Absätze
• mehr Fotos
• Verlinkungen im Text
• Weiterführende
Linksammlung
19
Warum Snowfall und Co. als
Format kein Erfolg wurden
• Snow Fall (New York Times)
• Arabellion (Rhein-Zeitung)
• Fukushima (NZZ)
• Linearität! Lesegewohnheiten! Überschaubarkeit und
Endlichkeit/Abgeschlossenheit eines Stücks!
• Achte Aufgabe: Beobachten Sie sich bei der Nutzung
von Beispielen auf Pageflow (15 Min.) Revision
20
Datenjournalismus
ohne großen Aufwand
• Berliner Morgenpost mit großem Aufwand (Wahl)
• Die Technik dahinter: häufig Google Fusion Tables
(Beispiele Kaufkraft, Bundeswehrstandorte,
gefährdete Schulen, 299 Wahlkreise)
• Datawrapper für die kleine Grafik zwischendurch
• Neunte Aufgabe: Suchen Sie zu einem aktuellen
Thema geeignete Daten und stellen Sie sie per
Datawrapper auf J2J.de bereit. (30 Min.)
21
Hausarbeit, Aufgabe 1
• Wählen Sie bis Ende Februar einen Tag, an dem Sie als
Onliner vom Dienst agieren. Machen Sie das im
Redaktionsplan transparent.
• Erstellen Sie vier Stunden lang einen aktuellen Online-
Dienst auf J2J.de.
• Beurteilt werden Nachrichtenauswahl, Formulierung von
Überschriften, Vorspännen und Bildunterschriften.
• Schaffen Sie sinnvolle Erweiterungen: Links, Storify,
Grafik, etc.
• Vertiefung und Exaktheit geht vor Masse
22
Hausarbeit, Aufgabe 2
• Wählen Sie bis Ende Februar ein aktuelles Thema für ein
Dossier.
• Erstellen Sie das Dossier in mehreren Texten, stark
bebildert.
• Ergänzen Sie drei multimediale Erweiterungen, zum
Beispiel eine Timeline, ein Storify und eine Grafik mit
beliebigen Werkzeugen. Wenn Sie andere multimediale
Erweiterungen nutzen möchten, gerne!
• Nutzen Sie eine Bearbeitungszeit von maximal 24 Stunden.
• Qualität geht vor Quantität!
23
Fragen? Fragen!
Sie erreichen mich per
• Mail: marcus.schwarze@rhein-zeitung.net
• Twitter: www.twitter.com/MarcusSchwarze
• Facebook: facebook.com/marcus.schwarze
• Telefon: +49-160-97829699
24

Weitere ähnliche Inhalte

Ähnlich wie Multimediales Arbeiten 2017

Vorstellung PG PLME
Vorstellung PG PLMEVorstellung PG PLME
Vorstellung PG PLME
Wolfgang Reinhardt
 
Selbermachen!
Selbermachen! Selbermachen!
Vom Buzzword zum Service
Vom Buzzword zum ServiceVom Buzzword zum Service
Vom Buzzword zum Service
Patrick Danowski
 
03 Mediendidaktik - Webquest
03 Mediendidaktik -  Webquest03 Mediendidaktik -  Webquest
03 Mediendidaktik - Webquest
joness6
 
10 Dinge die ich an dir hasse - Stolpersteine in der Webentwicklung
10 Dinge die ich an dir hasse - Stolpersteine in der Webentwicklung10 Dinge die ich an dir hasse - Stolpersteine in der Webentwicklung
10 Dinge die ich an dir hasse - Stolpersteine in der WebentwicklungSebastian Springer
 
Wieviel Facebook braucht ein Unternehmen?
Wieviel Facebook braucht ein Unternehmen?Wieviel Facebook braucht ein Unternehmen?
Wieviel Facebook braucht ein Unternehmen?
Bogo Vatovec
 
Tag der offenen Tür 2012 | Basislehrjahr Informatik | ZbW
Tag der offenen Tür 2012 | Basislehrjahr Informatik | ZbWTag der offenen Tür 2012 | Basislehrjahr Informatik | ZbW
Tag der offenen Tür 2012 | Basislehrjahr Informatik | ZbW
Christian Schlegel
 
Stay calm & keep shipping - iOS DevCon 2013
Stay calm & keep shipping - iOS DevCon 2013Stay calm & keep shipping - iOS DevCon 2013
Stay calm & keep shipping - iOS DevCon 2013
superflomo
 
Web2 am Beispiel Google Mail, Text und Web Toolkit
Web2 am Beispiel Google Mail, Text und Web ToolkitWeb2 am Beispiel Google Mail, Text und Web Toolkit
Web2 am Beispiel Google Mail, Text und Web Toolkit
GFU Cyrus AG
 
SpracheQuests- Bericht aus der Praxis
SpracheQuests- Bericht aus der PraxisSpracheQuests- Bericht aus der Praxis
SpracheQuests- Bericht aus der Praxis
Justyna Sobota
 
Sitzung 1
Sitzung 1Sitzung 1
Sitzung 1scuy
 
Amt 2.0 - Social Media in Behörden - Personal, Prozesse, Redaktionsalltag
Amt 2.0 - Social Media in Behörden - Personal, Prozesse, RedaktionsalltagAmt 2.0 - Social Media in Behörden - Personal, Prozesse, Redaktionsalltag
Amt 2.0 - Social Media in Behörden - Personal, Prozesse, Redaktionsalltag
Christiane Germann
 
Tools & Tactics für Social Media Manager, Auflage 2
Tools & Tactics für Social Media Manager, Auflage 2Tools & Tactics für Social Media Manager, Auflage 2
Tools & Tactics für Social Media Manager, Auflage 2
ScribbleLive
 
Onno Reiners: E-Learning einfach selbst erstellen
Onno Reiners: E-Learning einfach selbst erstellenOnno Reiners: E-Learning einfach selbst erstellen
Onno Reiners: E-Learning einfach selbst erstellen
lernet
 
Vorteile von Kundenblogs anhand der Fallstudie Baur-Kundenblog
Vorteile von Kundenblogs anhand der Fallstudie Baur-KundenblogVorteile von Kundenblogs anhand der Fallstudie Baur-Kundenblog
Vorteile von Kundenblogs anhand der Fallstudie Baur-Kundenblog
SteffenHeim
 
Wiener Linien Coporate Blog (blog.wienerlinien.at)
Wiener Linien Coporate Blog (blog.wienerlinien.at)Wiener Linien Coporate Blog (blog.wienerlinien.at)
Wiener Linien Coporate Blog (blog.wienerlinien.at)
Wiener Linien
 
Facebook Fanpages für Einsteiger
Facebook Fanpages für EinsteigerFacebook Fanpages für Einsteiger
Facebook Fanpages für Einsteiger
Storymaker GmbH
 
eparo – Quick Wins (Workshop WUD 2009 – Rolf Schulte Strathaus)
eparo – Quick Wins (Workshop WUD 2009 – Rolf Schulte Strathaus)eparo – Quick Wins (Workshop WUD 2009 – Rolf Schulte Strathaus)
eparo – Quick Wins (Workshop WUD 2009 – Rolf Schulte Strathaus)eparo GmbH
 
WUD 2009 Workshop: Quick Wins
WUD 2009 Workshop: Quick WinsWUD 2009 Workshop: Quick Wins
WUD 2009 Workshop: Quick Winsguest60c1a2
 
Mediencampus Website Grobkonzept
Mediencampus Website GrobkonzeptMediencampus Website Grobkonzept
Mediencampus Website Grobkonzept
Marisa Wollner
 

Ähnlich wie Multimediales Arbeiten 2017 (20)

Vorstellung PG PLME
Vorstellung PG PLMEVorstellung PG PLME
Vorstellung PG PLME
 
Selbermachen!
Selbermachen! Selbermachen!
Selbermachen!
 
Vom Buzzword zum Service
Vom Buzzword zum ServiceVom Buzzword zum Service
Vom Buzzword zum Service
 
03 Mediendidaktik - Webquest
03 Mediendidaktik -  Webquest03 Mediendidaktik -  Webquest
03 Mediendidaktik - Webquest
 
10 Dinge die ich an dir hasse - Stolpersteine in der Webentwicklung
10 Dinge die ich an dir hasse - Stolpersteine in der Webentwicklung10 Dinge die ich an dir hasse - Stolpersteine in der Webentwicklung
10 Dinge die ich an dir hasse - Stolpersteine in der Webentwicklung
 
Wieviel Facebook braucht ein Unternehmen?
Wieviel Facebook braucht ein Unternehmen?Wieviel Facebook braucht ein Unternehmen?
Wieviel Facebook braucht ein Unternehmen?
 
Tag der offenen Tür 2012 | Basislehrjahr Informatik | ZbW
Tag der offenen Tür 2012 | Basislehrjahr Informatik | ZbWTag der offenen Tür 2012 | Basislehrjahr Informatik | ZbW
Tag der offenen Tür 2012 | Basislehrjahr Informatik | ZbW
 
Stay calm & keep shipping - iOS DevCon 2013
Stay calm & keep shipping - iOS DevCon 2013Stay calm & keep shipping - iOS DevCon 2013
Stay calm & keep shipping - iOS DevCon 2013
 
Web2 am Beispiel Google Mail, Text und Web Toolkit
Web2 am Beispiel Google Mail, Text und Web ToolkitWeb2 am Beispiel Google Mail, Text und Web Toolkit
Web2 am Beispiel Google Mail, Text und Web Toolkit
 
SpracheQuests- Bericht aus der Praxis
SpracheQuests- Bericht aus der PraxisSpracheQuests- Bericht aus der Praxis
SpracheQuests- Bericht aus der Praxis
 
Sitzung 1
Sitzung 1Sitzung 1
Sitzung 1
 
Amt 2.0 - Social Media in Behörden - Personal, Prozesse, Redaktionsalltag
Amt 2.0 - Social Media in Behörden - Personal, Prozesse, RedaktionsalltagAmt 2.0 - Social Media in Behörden - Personal, Prozesse, Redaktionsalltag
Amt 2.0 - Social Media in Behörden - Personal, Prozesse, Redaktionsalltag
 
Tools & Tactics für Social Media Manager, Auflage 2
Tools & Tactics für Social Media Manager, Auflage 2Tools & Tactics für Social Media Manager, Auflage 2
Tools & Tactics für Social Media Manager, Auflage 2
 
Onno Reiners: E-Learning einfach selbst erstellen
Onno Reiners: E-Learning einfach selbst erstellenOnno Reiners: E-Learning einfach selbst erstellen
Onno Reiners: E-Learning einfach selbst erstellen
 
Vorteile von Kundenblogs anhand der Fallstudie Baur-Kundenblog
Vorteile von Kundenblogs anhand der Fallstudie Baur-KundenblogVorteile von Kundenblogs anhand der Fallstudie Baur-Kundenblog
Vorteile von Kundenblogs anhand der Fallstudie Baur-Kundenblog
 
Wiener Linien Coporate Blog (blog.wienerlinien.at)
Wiener Linien Coporate Blog (blog.wienerlinien.at)Wiener Linien Coporate Blog (blog.wienerlinien.at)
Wiener Linien Coporate Blog (blog.wienerlinien.at)
 
Facebook Fanpages für Einsteiger
Facebook Fanpages für EinsteigerFacebook Fanpages für Einsteiger
Facebook Fanpages für Einsteiger
 
eparo – Quick Wins (Workshop WUD 2009 – Rolf Schulte Strathaus)
eparo – Quick Wins (Workshop WUD 2009 – Rolf Schulte Strathaus)eparo – Quick Wins (Workshop WUD 2009 – Rolf Schulte Strathaus)
eparo – Quick Wins (Workshop WUD 2009 – Rolf Schulte Strathaus)
 
WUD 2009 Workshop: Quick Wins
WUD 2009 Workshop: Quick WinsWUD 2009 Workshop: Quick Wins
WUD 2009 Workshop: Quick Wins
 
Mediencampus Website Grobkonzept
Mediencampus Website GrobkonzeptMediencampus Website Grobkonzept
Mediencampus Website Grobkonzept
 

Mehr von Marcus Schwarze

Barcamp Koblenz 2016: Was uns durch 360°-Videos, Virtual Reality (VR) und Aug...
Barcamp Koblenz 2016: Was uns durch 360°-Videos, Virtual Reality (VR) und Aug...Barcamp Koblenz 2016: Was uns durch 360°-Videos, Virtual Reality (VR) und Aug...
Barcamp Koblenz 2016: Was uns durch 360°-Videos, Virtual Reality (VR) und Aug...
Marcus Schwarze
 
Multimediales Arbeiten
Multimediales ArbeitenMultimediales Arbeiten
Multimediales Arbeiten
Marcus Schwarze
 
Digital Geschichten erzählen
Digital Geschichten erzählenDigital Geschichten erzählen
Digital Geschichten erzählen
Marcus Schwarze
 
Social Media - unser weiterer Lokalteil
Social Media - unser weiterer LokalteilSocial Media - unser weiterer Lokalteil
Social Media - unser weiterer Lokalteil
Marcus Schwarze
 
Social Media treibt uns
Social Media treibt unsSocial Media treibt uns
Social Media treibt uns
Marcus Schwarze
 
Arbeiten mit Streams von Twitter & Co.
Arbeiten mit Streams von Twitter & Co.Arbeiten mit Streams von Twitter & Co.
Arbeiten mit Streams von Twitter & Co.
Marcus Schwarze
 

Mehr von Marcus Schwarze (6)

Barcamp Koblenz 2016: Was uns durch 360°-Videos, Virtual Reality (VR) und Aug...
Barcamp Koblenz 2016: Was uns durch 360°-Videos, Virtual Reality (VR) und Aug...Barcamp Koblenz 2016: Was uns durch 360°-Videos, Virtual Reality (VR) und Aug...
Barcamp Koblenz 2016: Was uns durch 360°-Videos, Virtual Reality (VR) und Aug...
 
Multimediales Arbeiten
Multimediales ArbeitenMultimediales Arbeiten
Multimediales Arbeiten
 
Digital Geschichten erzählen
Digital Geschichten erzählenDigital Geschichten erzählen
Digital Geschichten erzählen
 
Social Media - unser weiterer Lokalteil
Social Media - unser weiterer LokalteilSocial Media - unser weiterer Lokalteil
Social Media - unser weiterer Lokalteil
 
Social Media treibt uns
Social Media treibt unsSocial Media treibt uns
Social Media treibt uns
 
Arbeiten mit Streams von Twitter & Co.
Arbeiten mit Streams von Twitter & Co.Arbeiten mit Streams von Twitter & Co.
Arbeiten mit Streams von Twitter & Co.
 

Multimediales Arbeiten 2017

  • 1. Multimediales Arbeiten DOZENT: MARCUS SCHWARZE REDAKTEUR RHEIN-ZEITUNG UNIVERSITÄT TRIER 2017 1
  • 2. Ablauf dieses Seminars • Kurzvorstellung Seminarteilnehmer und Dozent • Aufgabe ist die Erstellung einer fiktiven nachrichtlichen Website • Während wir die Site erstellen, lernen wir neue Formate und wenden sie an • Vorbereitung zum Erstellen einer Hausarbeit Diese Seminarunterlage ist „plain schwarz auf weiß“. Multimediales gibt’s in Links und im Redaktionsplan 2
  • 3. Fiktives Nachrichtenportal: J2J.de • Zielpublikum: normal gebildete Internet-Nutzer • dpa-Inhalte sind nur Basis und Grundrauschen • Ziel 1 ist die Gestaltung des Basismaterials in möglichst ansprechender, klickfördernder Weise • Ziel 2 ist die Erweiterung um eigene, möglichst multimediale Inhalte 3
  • 4. Chaos! • Nicht jeder kann alles! • Die Masse der Möglichkeiten übersteigt das Wissen, die Fähigkeiten und den Zeitrahmen jedes Einzelnen • Jede Redaktion muss eine neue, erweiterte Arbeitsteilung lernen • Nötig: absolute gegenseitige Transparenz • Verteilte Zuständigkeiten und Hierarchien! 4
  • 5. Aufgaben des Onliners 
 vom Dienst (OvD) • Der OvD kontrolliert das Nachrichtengeschehen • … vergibt Aufträge und nimmt Ergebnisse entgegen • … besorgt die fehlerfreie Veröffentlichung • Erster OvD legt im CMS zwei weitere Nutzer an usw. • Wer wird erster OvD? Und wie machen wir das für alle transparent? 5
  • 6. Wir bilden eine Redaktion • Neben dem OvD definieren wir einen Ersten Sekretär und einen Social-Media-Redakteur. • Die Aufgaben OvD, Erster Sekretär und Social- Media-Redakteur wechseln während des Seminars ständig nach 45 Minuten. Problem: Pausen • Wenn Ihre Aufgaben miteinander kollidieren, bekommen Sie das hin: verantwortungsvoll. 
 Was hat wann Vorrang? 6
  • 7. Zentraler Redaktionsplan • j.mp/xxx (hier nicht angezeigt) • Erste Aufgabe: Erlangen Sie Zugänge zu dpa und der Site J2J.de • Zweite Aufgabe: Erstellen Sie eine Nachricht auf J2J.de mitsamt Foto, „gutem“ Vorspann und zwei weiterführenden Links – nachrichtlich, seriös, klickfördernd. Anschließend Revision • Demo: Artikel mit Bild in Wordpress veröffentlichen 7
  • 8. Aufgaben des 
 Ersten Sekretärs • Dokumentation aller wichtigen Verabredungen im Redaktionsplan • Beibehalten von Übersichtlichkeit und schneller Erschließbarkeit von redaktionellen Verabredungen, notfalls Neuunterteilung. Das Aktuellste stets oben. • Nichts Altes wird gelöscht, höchstens nach unten verschoben. 8
  • 9. Aufgaben des 
 Social-Media-Redakteurs • Twitter und Facebook bespielen. Was „Bespielen“ heißt, klären wir im Plenum. Wer dokumentiert? • Demo: Tweetdeck (1), die Basics • Dritte Aufgabe: Richten Sie sich Tweetdeck ein und erlangen Sie Zugang zu den Facebook- und Twitter- Accounts von J2J (20 Min.) • Vierte Aufgabe: Veröffentlichen Sie jeweils einen Facebook-Beitrag und einen Tweet im Facebook- und Twitter-Account von J2J, passend zu aktuell eingestellten Stories. (20 Min.) Anschließend Revision 9
  • 10. Multimedia: Andere Techniken als Text und Foto nutzen • Drohne* – Erste Beispiele, Hängeseilbrücke, Papierkram*, Drohnenbuch • 360°-Fotos und 360°-Videos* • Panoramafoto* • Liveticker: Coveritlive, RZ-Tool*, ku-RZ.de/koblenz 10
  • 11. Tweetdeck für Fortgeschrittene • Demo: Tweetdeck (2), Hashtag-Recherche mit Qualitätsfilter • Fünfte Aufgabe: Isolieren Sie ein aktuelles spannendes Thema und finden Sie die fünf bis zehn wichtigsten Tweets dazu (20 Min.) • Sechste Aufgabe: Erstellen Sie entweder über Storify oder manuell oder als Tweetdeck-Collection eine moderierte Tweetsammlung (30 Min.) 11
  • 12. Livestreaming • Wir streamen diese Kachel der Veranstaltung live • Wann sich Livestreaming anbietet. Und wann nicht! Beispiel Rechtspopulistentreffen in Koblenz, Absage Firmenlauf, RZ zur Wahl • Alternative: Youtube-App Wirecast • Siebte Aufgabe: Erstellen Sie einen Livestream mit drei Fragen an einen Gesprächspartner zu seinem Expertenthema und veröffentlichen Sie das entstandene Video anschließend auf J2J.de 12
  • 13. Content Marketing
 auf Facebook • Ankündigung ist wichtiger als Bewerbung im Nachhinein • Im Idealfall fünf Werbeschritte: Da kommt ein Paket – da ist das Paket – das ist das Besondere/Weitere/ Lustige am Paket – das unternehmen wir an Aufwand für das Paket – das war das Paket • So gelingen Anmoderation, Foto, Video, Kurzlinks, Hashtags 13
  • 14. Warum überhaupt Facebook? • Facebook Business Manager • Einblick in die Statistik à la Facebook (Vorsicht!) • Zum Vergleich: Einblick in Google Analytics • Recherchemöglichkeiten in Facebook bei englischer Einstellung; http://graph.tips/ und
 https://inteltechniques.com/osint/facebook.html • Exkurs Instagram, Instagram-Stars 14
  • 15. Dropbox oder andere Cloud- Dienste im Profieinsatz • Klare Speicherstruktur • Verschlüsseln! • Freigabelinks für den schnellen Medienaustausch mit einer Redaktion oder Lesern 15
  • 16. Kennzeichen einer 
 guten Überschrift • … erarbeiten wir in der Runde • Welchem Zweck dient die Überschrift? • Wie ist die Umsetzung messbar? 16
  • 17. Kennzeichen eines
 guten Vorspanns • … erarbeiten wir in der Runde • Welchem Zweck dient der Vorspann? • Cliffhanger 17
  • 18. Besonderheiten eines Bildes, das online einen Text anreißt • Meist Briefmarkenformat, das hat Folgen für Auswahl und Beschnitt • Kein Text ohne Bild • Querformat, Hochformat, Quadrat • Häufig geklickt werden Haut, Blaulicht, Rotlicht – was bedeutet das fürs Berichten, die Nachrichten- und die Bildauswahl? 18
  • 19. Textgestaltung • Überschrift! • Vorspann! • Foto! • Autor! (mit Erreichbarkeit) • Zwischenzeilen • Fettungen • Zitate • Unterpunkte • Kurze Absätze • mehr Fotos • Verlinkungen im Text • Weiterführende Linksammlung 19
  • 20. Warum Snowfall und Co. als Format kein Erfolg wurden • Snow Fall (New York Times) • Arabellion (Rhein-Zeitung) • Fukushima (NZZ) • Linearität! Lesegewohnheiten! Überschaubarkeit und Endlichkeit/Abgeschlossenheit eines Stücks! • Achte Aufgabe: Beobachten Sie sich bei der Nutzung von Beispielen auf Pageflow (15 Min.) Revision 20
  • 21. Datenjournalismus ohne großen Aufwand • Berliner Morgenpost mit großem Aufwand (Wahl) • Die Technik dahinter: häufig Google Fusion Tables (Beispiele Kaufkraft, Bundeswehrstandorte, gefährdete Schulen, 299 Wahlkreise) • Datawrapper für die kleine Grafik zwischendurch • Neunte Aufgabe: Suchen Sie zu einem aktuellen Thema geeignete Daten und stellen Sie sie per Datawrapper auf J2J.de bereit. (30 Min.) 21
  • 22. Hausarbeit, Aufgabe 1 • Wählen Sie bis Ende Februar einen Tag, an dem Sie als Onliner vom Dienst agieren. Machen Sie das im Redaktionsplan transparent. • Erstellen Sie vier Stunden lang einen aktuellen Online- Dienst auf J2J.de. • Beurteilt werden Nachrichtenauswahl, Formulierung von Überschriften, Vorspännen und Bildunterschriften. • Schaffen Sie sinnvolle Erweiterungen: Links, Storify, Grafik, etc. • Vertiefung und Exaktheit geht vor Masse 22
  • 23. Hausarbeit, Aufgabe 2 • Wählen Sie bis Ende Februar ein aktuelles Thema für ein Dossier. • Erstellen Sie das Dossier in mehreren Texten, stark bebildert. • Ergänzen Sie drei multimediale Erweiterungen, zum Beispiel eine Timeline, ein Storify und eine Grafik mit beliebigen Werkzeugen. Wenn Sie andere multimediale Erweiterungen nutzen möchten, gerne! • Nutzen Sie eine Bearbeitungszeit von maximal 24 Stunden. • Qualität geht vor Quantität! 23
  • 24. Fragen? Fragen! Sie erreichen mich per • Mail: marcus.schwarze@rhein-zeitung.net • Twitter: www.twitter.com/MarcusSchwarze • Facebook: facebook.com/marcus.schwarze • Telefon: +49-160-97829699 24