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Patricia Munro, Projektevaluatorin
Evaluation der multimedialen Erlebnisausstellung
MOOR EXTREM im Naturschutzzentrum Wurzacher Ried, Bad Wurzach
Bericht und Reflektion
Überlegungen zur Evaluation der Ausstellung MOOR EXTREM
Im Herbst 2011 wurde zephyrus von der Agentur Impuls-Design gebeten,
ein Evaluationskonzept für die Ausstellung MOOR EXTREM zu erarbeiten.
▪ Stand der Planung: Ein inhaltliches Ausstellungskonzept und eine erste Fassung
des Grundrissplanes der Ausstellung wurde von Impuls-Design bereits
erarbeitet
▪ Zeitraster: Die nächsten Schritte der Ausführungsplanung für den Bau der
Ausstellung, in die die Erkenntnisse aus der Evaluation integriert werden
sollen, rückten näher
▪ Budget: Es gab ein begrenztes Budget für eine Evaluation, die dem Design-
Team anwendungsorientierte Ergebnisse liefern sollte
▪ Auswahl der Evaluationsform: Für die weitere Ausstellungsplanung müsste die
Evaluation, die Optimierungsempfehlungen liefern sollte, zügig durchgezogen
werden
Folie Nr. 2
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
Zweck der Evaluation der Ausstellung MOOR EXTREM
▪ Stand des Ausstellungsdesigns aus der Perspektive der künftigen Besucher der
Ausstellung überprüfen
▪ Verbesserungspotenziale des Grundrisses der Ausstellung aus der
Nutzerperspektive erörtern
▪ Texttafeln und Ausstellungstexte besucherfreundlicher formulieren und
gestalten
Folie Nr. 3
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
Einsatz einer formativen Evaluation
Eine formative Evaluation ist die gezielte Überarbeitung zur Optimierung
einer Ausstellung noch während der Entwicklungs- und Aufbauphase
 Die formative Evaluation der Ausstellung MOOR EXTREM wurde in zwei
Varianten durchgeführt:
1. Der Grundriss der Ausstellung, die Eingangssituation und der Rundgang-Verlauf
wurden aus der Wahrnehmung ausgewählter Zielgruppen (z.B. Familien,
Schulklassen, Kurpatienten usw.) genau untersucht
2. Es erfolgten Optimierungsvorschläge hinsichtlich der Besucherfreundlichkeit des
Layouts der Grafikbänder und der Konzeptentwicklung / Formulierung der
Ausstellungstexten.
Folie Nr. 4
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
Überblick des Ablaufes der formativen Evaluation
1. Phase Überprüfung des Ausstellungskonzeptes anhand der vorhandenen
Unterlagen des Naturschutzzentrums Wurzacher Ried und der
Agentur Impuls-Design
2. Phase Konstruktive Betrachtung des Grundrissplanes aus der Perspektive der
verschiedenen Ausstellungsnutzer (z.B. familienfreundlich, barrierefrei)
3. Phase Genaue Untersuchung des Modulkonzepts zur Vermittlung der
Themenblöcke im Kontext des Grundrissplans aus der Perspektive der
Besucher
4. Phase  Feedback zu den grafischen Entwürfen der Textbänder
 Empfehlungen zur Steigerung der Besucherfreundlichkeit der Texte
 Optimierungsvorschläge für die Ausstellungstexte unter Berück-
sichtigung der Richtlinien aus der Evaluationsliteratur
Folie Nr. 5
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
1. Schritt der formativen Evaluation
Entwicklung eines passenden
Evaluationskonzeptes
 Kennenlernen des Ausstellungskonzeptes
MOOR EXTREM im Naturschutzzentrum
Wurzacher Ried (Entwurfsplanung vom 18.10.2010 und 17.10.11)
Gestaltungskonzept / Inszenierung
Themenüberblick + Umsetzungsideen
Grafikbänder
Verteilung der Themen
Grundriss der Ausstellung
 Vorbereitung des Konzeptes einer „Design-
begleitenden Evaluation“, die an der Schnitt-
stelle zwischen Entwurfs- und Ausführungs-
planung durchgeführt werden soll
Information zur Entwurfsplanung
von der Agentur Impuls
Folie Nr. 6
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
2. Schritt der formativen Evaluation
▪ Anhand der vorhandenen Dokumentation der
Entwurfsplanung erfolgte eine konstruktive
Betrachtung der folgenden Ausstellungselemente
im Hinblick auf die Empfehlungen der
einschlägigen Literatur zur Ausstellungs-
evaluation und unter Berücksichtigung der
Bedürfnisse des definierten Zielpublikums:
 Ausstellungsinhalte:
Beziehung zwischen Gestaltungskonzept und dem
Themenüberblick
 Umsetzung des Ausstellungskonzeptes:
Verteilung der Themen und Ablauf eines Besuches
(Grundrissplan)
 Umsetzungsideen:
Nachprüfung der Umsetzungsideen verschiedener
Ausstellungsmodule und des Grafikbänder- Konzeptes
Folie Nr. 7
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
3. Schritt der formativen Evaluation
▪ Ganztägiger Workshop mit dem Leiter
des Naturschutzzentrums und dem
Geschäftsführer von Impuls-Design
am 10.11.2011 vor Ort in Bad Wurzach
 Diskussion und genauere Definition des
Zielpublikums, Ziele und Botschaften der
Ausstellung MOOR EXTREM
 Diskussion der Implikationen der Bedürfnisse
verschiedener Zielgruppen (z.B. Familien,
Schulklassen, Kurpatienten) für die Umsetzung
der Ideen bezüglich Zugänglichkeit und
Barrierefreiheit
 Empfehlungen zur Optimierung der aktuellen
Entwurfsplanung im Hinblick auf mehr
Besucherfreundlichkeit
Folie Nr. 8
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
3. Schritt der formativen Evaluation
▪ Fortsetzung der formativen Evaluation in
Bezug auf Grafikbänder-Gestaltung und
Textformulierung
▪ Zusammenfassung der Informationen zur
besucherfreundlicheren Formulierung und
Gestaltung der Texte (ausgewählte
Ergebnisse aus der Ausstellungsevaluation,
Fallstudie + Richtlinien)
▪ Empfehlung, dass für die Ausstellungstexte
ein Gesamtkonzept erarbeitet werden
sollte, das als genereller Leitfaden für die
deren Formulierung und Gestaltung dient
Folie Nr. 9
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
4. Schritt der formativen Evaluation
▪ Gemeinsam mit Impuls-Design
Entwicklung der ersten projekt-
spezifischen Vorgaben und Leitlinien
zur grafischen Gestaltung und zur
Textlänge der Grafikbänder
 Anschläge
 Zeilenzahl
 Zeichenzahl mit Leerzeichen
 Gliederung
 Nutzung von bildhaften Inhalten
 Schlagworte
 Aufzählungen
 Diagramme
 Einsatz vom Bildern
 Aussagekräftige Bildunterschriften
Folie Nr. 10
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
5. Schritt der formativen Evaluation
▪ Erstellung der ersten Rohtexte für die
Grafikbänder zur Umsetzung der
projektspezifischen Vorgaben und
Leitlinien für die Textformulierung
▪ Coaching und detaillierte Redaktion der
Rohtexte zur Optimierung deren
Lesbarkeit und Besucherfreundlichkeit
▪ Leitfragen zur Überprüfung der Texte:
 Welches sind die Kernaussagen von jedem Grafikband?
 Fördert die Struktur der Texte die Vermittlung der
Kernaussagen der einzelnen Grafikbänder?
 Wie können die Texte eine Verknüpfung schaffen zwischen
den Kernaussagen/Botschaften im Text und dem, was die
Besucher bereits kennen oder im Moor erleben?
Beispiel der Textredaktion
Folie Nr. 11
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
Ergebnisse der „Designbegleitenden Evaluation“:
Umsetzung des Ausstellungskonzeptes
 Erhöhung der Anziehungs- und Haltekraft des
Eingangsbereichs
 Optimierung der Zugänglichkeit der Audiostationen
für Gruppen
 Verbesserung der Barrierefreiheit der Ausstellung für
Rollstuhlfahrer
 Steigerung der Besucherfreundlichkeit des Film-
bereiches „EXTREM Spannend“ (Beleuchtung,
Orientierung zur Filmlänge bzw. Timing)
 Verbesserung des Entwurfslayouts der Grafikbänder
 Es erfolgten allgemeine Verbesserungsvorschläge zu
individuellen Ausstellungsmodulen
 Erhöhung der Besucherfreundlichkeit sowohl von
ausgewählten Ausstellungsmodulen, als auch des
Ausstellungsraums
Folie Nr. 12
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
Ergebnisse der „Designbegleitenden Evaluation“
Grafik-Design und Textformulierung
 Diskussion und Präzisierung der Botschaften und
Ziele der Ausstellungsmodulen und -texte
 Optimierung des konzeptuellen Schemas für die
Grafikbänder
 Entwicklung einer projektspezifischen Vorgabe für
die Texte der Grafikbänder und einiger Layout-
Varianten für die Texte
 Coaching zu ausgewählten Textentwürfen, die als
Grundlage zur Formulierung aller Grafikband-Texte
diente
 Erstellung von Feintexten, die anhand des Coaching
optimiert wurden
Folie Nr. 13
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
Einige Reflektionen zum Einsatz der Evaluation nach der
„Designbegleitenden Evaluation“ der Ausstellung MOOR EXTREM
 Grundlage für die Evaluation schaffen
Der Einsatz von Evaluation (Methoden und Zeitplanung) beginnt in der Konzeptionsphase. Die Effektivität der Evaluation (Metho-
denauswahl und Koordinierung des Zeitplans mit dem Designprozess) wird in dieser Phase bestimmt. Dies erfordert eine klare
Formulierung des Zwecks, der Ziele und die Definition des Zielpublikums für die gesamte Ausstellung ebenso wie für einzelne
Module bereits in der Grobkonzeption.
 Den Evaluationsprozess früher in den Planungsprozess integrieren
Je nach Ausstellungsprojekt wird sich der Einsatz der Evaluation ändern. Je früher das Evaluationskonzept steht, desto zeiteffektiver
und kostengünstiger lassen sich Optimierungsvorschläge zum Ausstellungskonzept bzw. zu den einzelnen Entwürfen machen. Im
Zuge der Einbindung der Evaluation in die frühen Phasen einer Ausstellungsentwicklung werden Kernaussagen bzw. -elemente der
Ausstellung festgelegt, die dann während des Entwicklungsprozesses durch den Einsatz ausgewählter Evaluationsmethoden unter
der Lupe genommen und ggf. optimiert werden können.
 Das Austesten ausgewählter Ausstellungsentwürfe mittels „Prototypen“ kann die
Kommunikation einer Ausstellungsidee optimieren und Kosten sparen
Der Einsatz einer klassischen formativen Evaluation bietet die Möglichkeit, die Vermittlung der Inhalte und die Nutzbarkeit
bestimmter Ausstellungsmodule in der fertigen MOOR EXTREM Ausstellung zu verbessern (z.B. Kurbel zum Torfaufbau, Text mit
Fragen; Beziehungen im Moor). Für die Durchführung einer solchen Evaluation müssen allerdings bereits in einer frühen Phase des
Planungsprozesses Zeit und Ressourcen investiert werden.
DENKANSTOSS FÜR KÜNFTIGE AUSSTELLUNGSPROJEKTE: Es sollten Wege gefunden werden, um die Finanzierung der
strategischen Planung einer Evaluation (Konzept, Methodenauswahl, Budget , Zeitplanung,) bereits während der Konzeptentwicklung bzw.
der Entwurfsplanung so früh wie möglich zur Verfügung zu stellen und den Evaluationsprozess als festen Bestandteil des Planungsprozesses
zu betrachten.
Folie Nr. 14
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
Folie Nr. 15
August 2013
Patricia Munro
Co-Autorin des Buches:
Wegweiser Evaluation
Von der Projektidee zum bleibenden Ausstellungserlebnis
AUS DEM INHALTSVERZEICHNIS
▪ Qualitätsentwicklung und Evaluation in Kultur- und
Umweltbildungseinrichtungen
▪ Grundsätzliches zur Projektplanung mit Evaluation
▪ Die Evaluationsformen im praktischen Einsatz
Basis-Evaluation, Vorab-Evaluation, Formative Evaluation,
Summative Evaluation + Weiterentwicklungs-Evaluation
▪ Die Bedeutung von Evaluation für das Ausstellungsteam
▪ Anregungen für die PraxisÖkomVerlag München
(2009)
245 Seiten
Folie Nr. 16
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
Wer ist zephyrus?
Folie Nr. 17
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
© zephyrus 2013
Die Inhalte und strategischen Ansätze sind Eigentum von zephyrus und unterliegen den gängigen Copyright-Bestimmungen.
Die verwendete Bilder, Illustrationen und Fotos unterliegen teilweise fremden Copyrights und gelten hiermit als nur für den internen
Zweck verwendet.
Die Zeichnungen auf den Seiten 6 – 10 und 12 – 13 stammen von Impuls-Design (www.impuls-design.de/ ) © 2012
Alle vorkommenden eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Firmen und Organisationen.
Alle verwendeten Markennamen unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Eigentümer.
Folie Nr. 18
August 2013
MOOR EXTREM
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
Patricia Munro, Projektevaluatorin
zephyrus
Menschen und Ideen im Dialog
Danklstraße 30, D-81371 München
tel: ++ 49 - 89 - 74 66 30 51
fax: ++ 49 - 89 - 74 66 30 50
e-mail: munro@zephyrus.net
www.culturalconsultinggroup.net

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Moor extrem evaluationsbericht munro 2013

  • 1. Patricia Munro, Projektevaluatorin Evaluation der multimedialen Erlebnisausstellung MOOR EXTREM im Naturschutzzentrum Wurzacher Ried, Bad Wurzach Bericht und Reflektion
  • 2. Überlegungen zur Evaluation der Ausstellung MOOR EXTREM Im Herbst 2011 wurde zephyrus von der Agentur Impuls-Design gebeten, ein Evaluationskonzept für die Ausstellung MOOR EXTREM zu erarbeiten. ▪ Stand der Planung: Ein inhaltliches Ausstellungskonzept und eine erste Fassung des Grundrissplanes der Ausstellung wurde von Impuls-Design bereits erarbeitet ▪ Zeitraster: Die nächsten Schritte der Ausführungsplanung für den Bau der Ausstellung, in die die Erkenntnisse aus der Evaluation integriert werden sollen, rückten näher ▪ Budget: Es gab ein begrenztes Budget für eine Evaluation, die dem Design- Team anwendungsorientierte Ergebnisse liefern sollte ▪ Auswahl der Evaluationsform: Für die weitere Ausstellungsplanung müsste die Evaluation, die Optimierungsempfehlungen liefern sollte, zügig durchgezogen werden Folie Nr. 2 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 3. Zweck der Evaluation der Ausstellung MOOR EXTREM ▪ Stand des Ausstellungsdesigns aus der Perspektive der künftigen Besucher der Ausstellung überprüfen ▪ Verbesserungspotenziale des Grundrisses der Ausstellung aus der Nutzerperspektive erörtern ▪ Texttafeln und Ausstellungstexte besucherfreundlicher formulieren und gestalten Folie Nr. 3 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 4. Einsatz einer formativen Evaluation Eine formative Evaluation ist die gezielte Überarbeitung zur Optimierung einer Ausstellung noch während der Entwicklungs- und Aufbauphase  Die formative Evaluation der Ausstellung MOOR EXTREM wurde in zwei Varianten durchgeführt: 1. Der Grundriss der Ausstellung, die Eingangssituation und der Rundgang-Verlauf wurden aus der Wahrnehmung ausgewählter Zielgruppen (z.B. Familien, Schulklassen, Kurpatienten usw.) genau untersucht 2. Es erfolgten Optimierungsvorschläge hinsichtlich der Besucherfreundlichkeit des Layouts der Grafikbänder und der Konzeptentwicklung / Formulierung der Ausstellungstexten. Folie Nr. 4 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 5. Überblick des Ablaufes der formativen Evaluation 1. Phase Überprüfung des Ausstellungskonzeptes anhand der vorhandenen Unterlagen des Naturschutzzentrums Wurzacher Ried und der Agentur Impuls-Design 2. Phase Konstruktive Betrachtung des Grundrissplanes aus der Perspektive der verschiedenen Ausstellungsnutzer (z.B. familienfreundlich, barrierefrei) 3. Phase Genaue Untersuchung des Modulkonzepts zur Vermittlung der Themenblöcke im Kontext des Grundrissplans aus der Perspektive der Besucher 4. Phase  Feedback zu den grafischen Entwürfen der Textbänder  Empfehlungen zur Steigerung der Besucherfreundlichkeit der Texte  Optimierungsvorschläge für die Ausstellungstexte unter Berück- sichtigung der Richtlinien aus der Evaluationsliteratur Folie Nr. 5 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 6. 1. Schritt der formativen Evaluation Entwicklung eines passenden Evaluationskonzeptes  Kennenlernen des Ausstellungskonzeptes MOOR EXTREM im Naturschutzzentrum Wurzacher Ried (Entwurfsplanung vom 18.10.2010 und 17.10.11) Gestaltungskonzept / Inszenierung Themenüberblick + Umsetzungsideen Grafikbänder Verteilung der Themen Grundriss der Ausstellung  Vorbereitung des Konzeptes einer „Design- begleitenden Evaluation“, die an der Schnitt- stelle zwischen Entwurfs- und Ausführungs- planung durchgeführt werden soll Information zur Entwurfsplanung von der Agentur Impuls Folie Nr. 6 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 7. 2. Schritt der formativen Evaluation ▪ Anhand der vorhandenen Dokumentation der Entwurfsplanung erfolgte eine konstruktive Betrachtung der folgenden Ausstellungselemente im Hinblick auf die Empfehlungen der einschlägigen Literatur zur Ausstellungs- evaluation und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des definierten Zielpublikums:  Ausstellungsinhalte: Beziehung zwischen Gestaltungskonzept und dem Themenüberblick  Umsetzung des Ausstellungskonzeptes: Verteilung der Themen und Ablauf eines Besuches (Grundrissplan)  Umsetzungsideen: Nachprüfung der Umsetzungsideen verschiedener Ausstellungsmodule und des Grafikbänder- Konzeptes Folie Nr. 7 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 8. 3. Schritt der formativen Evaluation ▪ Ganztägiger Workshop mit dem Leiter des Naturschutzzentrums und dem Geschäftsführer von Impuls-Design am 10.11.2011 vor Ort in Bad Wurzach  Diskussion und genauere Definition des Zielpublikums, Ziele und Botschaften der Ausstellung MOOR EXTREM  Diskussion der Implikationen der Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen (z.B. Familien, Schulklassen, Kurpatienten) für die Umsetzung der Ideen bezüglich Zugänglichkeit und Barrierefreiheit  Empfehlungen zur Optimierung der aktuellen Entwurfsplanung im Hinblick auf mehr Besucherfreundlichkeit Folie Nr. 8 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 9. 3. Schritt der formativen Evaluation ▪ Fortsetzung der formativen Evaluation in Bezug auf Grafikbänder-Gestaltung und Textformulierung ▪ Zusammenfassung der Informationen zur besucherfreundlicheren Formulierung und Gestaltung der Texte (ausgewählte Ergebnisse aus der Ausstellungsevaluation, Fallstudie + Richtlinien) ▪ Empfehlung, dass für die Ausstellungstexte ein Gesamtkonzept erarbeitet werden sollte, das als genereller Leitfaden für die deren Formulierung und Gestaltung dient Folie Nr. 9 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 10. 4. Schritt der formativen Evaluation ▪ Gemeinsam mit Impuls-Design Entwicklung der ersten projekt- spezifischen Vorgaben und Leitlinien zur grafischen Gestaltung und zur Textlänge der Grafikbänder  Anschläge  Zeilenzahl  Zeichenzahl mit Leerzeichen  Gliederung  Nutzung von bildhaften Inhalten  Schlagworte  Aufzählungen  Diagramme  Einsatz vom Bildern  Aussagekräftige Bildunterschriften Folie Nr. 10 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 11. 5. Schritt der formativen Evaluation ▪ Erstellung der ersten Rohtexte für die Grafikbänder zur Umsetzung der projektspezifischen Vorgaben und Leitlinien für die Textformulierung ▪ Coaching und detaillierte Redaktion der Rohtexte zur Optimierung deren Lesbarkeit und Besucherfreundlichkeit ▪ Leitfragen zur Überprüfung der Texte:  Welches sind die Kernaussagen von jedem Grafikband?  Fördert die Struktur der Texte die Vermittlung der Kernaussagen der einzelnen Grafikbänder?  Wie können die Texte eine Verknüpfung schaffen zwischen den Kernaussagen/Botschaften im Text und dem, was die Besucher bereits kennen oder im Moor erleben? Beispiel der Textredaktion Folie Nr. 11 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 12. Ergebnisse der „Designbegleitenden Evaluation“: Umsetzung des Ausstellungskonzeptes  Erhöhung der Anziehungs- und Haltekraft des Eingangsbereichs  Optimierung der Zugänglichkeit der Audiostationen für Gruppen  Verbesserung der Barrierefreiheit der Ausstellung für Rollstuhlfahrer  Steigerung der Besucherfreundlichkeit des Film- bereiches „EXTREM Spannend“ (Beleuchtung, Orientierung zur Filmlänge bzw. Timing)  Verbesserung des Entwurfslayouts der Grafikbänder  Es erfolgten allgemeine Verbesserungsvorschläge zu individuellen Ausstellungsmodulen  Erhöhung der Besucherfreundlichkeit sowohl von ausgewählten Ausstellungsmodulen, als auch des Ausstellungsraums Folie Nr. 12 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 13. Ergebnisse der „Designbegleitenden Evaluation“ Grafik-Design und Textformulierung  Diskussion und Präzisierung der Botschaften und Ziele der Ausstellungsmodulen und -texte  Optimierung des konzeptuellen Schemas für die Grafikbänder  Entwicklung einer projektspezifischen Vorgabe für die Texte der Grafikbänder und einiger Layout- Varianten für die Texte  Coaching zu ausgewählten Textentwürfen, die als Grundlage zur Formulierung aller Grafikband-Texte diente  Erstellung von Feintexten, die anhand des Coaching optimiert wurden Folie Nr. 13 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 14. Einige Reflektionen zum Einsatz der Evaluation nach der „Designbegleitenden Evaluation“ der Ausstellung MOOR EXTREM  Grundlage für die Evaluation schaffen Der Einsatz von Evaluation (Methoden und Zeitplanung) beginnt in der Konzeptionsphase. Die Effektivität der Evaluation (Metho- denauswahl und Koordinierung des Zeitplans mit dem Designprozess) wird in dieser Phase bestimmt. Dies erfordert eine klare Formulierung des Zwecks, der Ziele und die Definition des Zielpublikums für die gesamte Ausstellung ebenso wie für einzelne Module bereits in der Grobkonzeption.  Den Evaluationsprozess früher in den Planungsprozess integrieren Je nach Ausstellungsprojekt wird sich der Einsatz der Evaluation ändern. Je früher das Evaluationskonzept steht, desto zeiteffektiver und kostengünstiger lassen sich Optimierungsvorschläge zum Ausstellungskonzept bzw. zu den einzelnen Entwürfen machen. Im Zuge der Einbindung der Evaluation in die frühen Phasen einer Ausstellungsentwicklung werden Kernaussagen bzw. -elemente der Ausstellung festgelegt, die dann während des Entwicklungsprozesses durch den Einsatz ausgewählter Evaluationsmethoden unter der Lupe genommen und ggf. optimiert werden können.  Das Austesten ausgewählter Ausstellungsentwürfe mittels „Prototypen“ kann die Kommunikation einer Ausstellungsidee optimieren und Kosten sparen Der Einsatz einer klassischen formativen Evaluation bietet die Möglichkeit, die Vermittlung der Inhalte und die Nutzbarkeit bestimmter Ausstellungsmodule in der fertigen MOOR EXTREM Ausstellung zu verbessern (z.B. Kurbel zum Torfaufbau, Text mit Fragen; Beziehungen im Moor). Für die Durchführung einer solchen Evaluation müssen allerdings bereits in einer frühen Phase des Planungsprozesses Zeit und Ressourcen investiert werden. DENKANSTOSS FÜR KÜNFTIGE AUSSTELLUNGSPROJEKTE: Es sollten Wege gefunden werden, um die Finanzierung der strategischen Planung einer Evaluation (Konzept, Methodenauswahl, Budget , Zeitplanung,) bereits während der Konzeptentwicklung bzw. der Entwurfsplanung so früh wie möglich zur Verfügung zu stellen und den Evaluationsprozess als festen Bestandteil des Planungsprozesses zu betrachten. Folie Nr. 14 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried
  • 15. MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried Folie Nr. 15 August 2013 Patricia Munro Co-Autorin des Buches: Wegweiser Evaluation Von der Projektidee zum bleibenden Ausstellungserlebnis AUS DEM INHALTSVERZEICHNIS ▪ Qualitätsentwicklung und Evaluation in Kultur- und Umweltbildungseinrichtungen ▪ Grundsätzliches zur Projektplanung mit Evaluation ▪ Die Evaluationsformen im praktischen Einsatz Basis-Evaluation, Vorab-Evaluation, Formative Evaluation, Summative Evaluation + Weiterentwicklungs-Evaluation ▪ Die Bedeutung von Evaluation für das Ausstellungsteam ▪ Anregungen für die PraxisÖkomVerlag München (2009) 245 Seiten
  • 16. Folie Nr. 16 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried Wer ist zephyrus?
  • 17. Folie Nr. 17 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried © zephyrus 2013 Die Inhalte und strategischen Ansätze sind Eigentum von zephyrus und unterliegen den gängigen Copyright-Bestimmungen. Die verwendete Bilder, Illustrationen und Fotos unterliegen teilweise fremden Copyrights und gelten hiermit als nur für den internen Zweck verwendet. Die Zeichnungen auf den Seiten 6 – 10 und 12 – 13 stammen von Impuls-Design (www.impuls-design.de/ ) © 2012 Alle vorkommenden eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Firmen und Organisationen. Alle verwendeten Markennamen unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Eigentümer.
  • 18. Folie Nr. 18 August 2013 MOOR EXTREM Naturschutzzentrum Wurzacher Ried Patricia Munro, Projektevaluatorin zephyrus Menschen und Ideen im Dialog Danklstraße 30, D-81371 München tel: ++ 49 - 89 - 74 66 30 51 fax: ++ 49 - 89 - 74 66 30 50 e-mail: munro@zephyrus.net www.culturalconsultinggroup.net