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• Welche Interessengruppen sind in
meinem Unternehmen wichtig?
• Was sind die ersten Warnzeichen
einer Stakeholder-Krise?
• Wie kann ich das Ausmaß der
Stakeholder-Krise bestimmen?
• Wie kann ich als KMU eine
Stakeholder-Krise überwinden?
Management von
Interessengruppen
18
Die Unterstützung der Europäischen Kommission für die Erstellung dieser Veröffentlichung
stellt keine Billigung des Inhalts dar, der ausschließlich die Meinung der Autoren widerspiegelt,
und die Kommission kann nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen
verantwortlich gemacht werden.
Das Modul ist lizensiert unter CC BY 4.0.
Um eine Kopie dieser Lizenz anzuzeigen, besuchen Sie
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
Stakeholder-Krise
Wenn sich die Stakeholder-Krise negativ auf die
Unternehmensentwicklung auswirkt, kann sie nur
überwunden werden, wenn es dem Management
oder den Aufsichtsgremien gelingt, eine gemeinsame
Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit
allen wichtigen Interessengruppen zu finden.
Der Erfolg des Krisenmanagements hängt weitgehend
davon ab, wie schnell und präzise das Unternehmen
mit seinen Stakeholder:innen kommuniziert. Indem
sie ihren Einfluss geltend machen, haben die
Stakeholder den Schlüssel zum Unternehmensumfeld.
Die Stakeholder:innen haben jedoch ebenfalls
Interesse am Ergebnis dieser Aktivität.
Während einer Krise muss sich das Unternehmen aus
der Perspektive der Stakeholder:innen betrachten,
denn diese sind am meisten darüber besorgt, wie sich
das Krisenereignis auf sie auswirken wird. Sie
erwarten, dass sich das Unternehmen mit ihnen in
Verbindung setzt. Daher ist es wichtig, möglichst
proaktiv zu sein.
Stakeholder-Krise
• Die Beschäftigten wollen ihre Familien in
Sicherheit wissen.
• Geschäftsführer:innen und leitende
Angestellte wollen das Gesamtbild des
Vorfalls und die Auswirkungen auf die
Lebensfähigkeit des Unternehmens kennen.
• Die Gemeindevertreter und Lokalpolitiker
wollen wissen, dass ausreichende Mittel für
die Krisenbewältigung bereitgestellt
werden. Politiker:innen wollen ihre
Wähler:innen informieren, Verordnungen
und Gesetze auf ihre Angemessenheit im
Hinblick auf die Krise überprüfen und die
Möglichkeit haben, ihre Bedenken zu
äußern.
• Die Akteur:innen des Finanzsektors wollen
die Auswirkungen auf die Einnahmen und
die Rentabilität sowie alle wahrscheinlichen
künftigen finanziellen Folgen kennen.
• Die Medien wollen Zugang zu
Informationen und Sprechern, damit sie
innerhalb ihrer Fristen berichten können.
• Andere Interessengruppen möchten in die
für sie relevanten Entscheidungen
einbezogen werden und Zugang zu
Informationen über die Krise erhalten.
Die einzelnen Stakeholdergruppen haben unterschiedliche
Anliegen:
• Stakeholder-Management ist ein übergreifender
Prozess. Es ist im Krisenmanagement von
unschätzbarer Bedeutung, um die Ziele von
Umstrukturierungsprojekten mit den Interessen der
betroffenen und beteiligten Menschen in Einklang
zu bringen.
• Der Widerstand von Interessengruppen kann sich
direkt auf den Erfolg der Umstrukturierung
auswirken. Je mehr Stakeholder:innen betroffen
sind, desto tiefer ist die Ebene, auf der das
Stakeholder-Management erfolgen muss.
Identifizierung der wichtigsten
Interessengruppen und
Beziehungsmanagement
Identifizierung von
Stakeholder:innen
01
Stakeholder-Analyse
02
Umsetzung und Verfolgung
der Kommunikation
04
Maßnahmen und Aktionsplan
03
Überwachung und Überprüfung durch
Interessengruppen
05
Die 5 Schritte
des Stakeholder-
Managements
In einem ersten Schritt müssen die zu berücksichtigenden Interessengruppen
ermittelt werden. Dieser Schritt kann durch eine Kreativitätsmethode wie
Brainstorming unterstützt werden.
Verwenden Sie die folgenden Leitfragen:
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• Wer ist an meinem Unternehmen beteiligt?
• Wer ist von den Auswirkungen der Geschäftstätigkeit meines Unternehmens
betroffen?
• Wer hat ein Interesse am Ergebnis der Geschäfte meines Unternehmens?
Die identifizierten Stakeholder:innen sollten in einer Übersicht dargestellt
werden - sei es in Tabellenform, als Mindmap oder in Form von Stakeholder-
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Identifizierung von Stakeholder:innen
01
Identifizierung von Stakeholdern (einige Tools)
01
Öffentlich
Industrie
?
1. Mind-Mapping der Interessengruppen
Kurzbeschreibung
Interessenvertreter:in 1
Kurzbeschreibung
Interessenvertreter:in 2
Kurzbeschreibung
Interessenvertreter:in 3
Kurzbeschreibung
Interessenvertreter:in 4
2. Stakeholder-Karten
Schauen Sie sich Ihre Stakeholder:innen genauer an. Die Analyse und Bewertung
dient sowohl dazu, die Stakeholder:innen nach ihrer Wichtigkeit zu priorisieren
als auch diejenigen zu identifizieren, die potenziell die meisten Probleme
verursachen könnten.
Die folgenden Fragen sind hilfreich:
• Welches sind die Einflüsse der jeweiligen Akteur:innen?
• Wie stark sind die Einflüsse?
• Können sie meinem Unternehmen nützen oder schaden?
• Ist die Einstellung der Stakeholder:innen gegenüber meinem Unternehmen
positiv oder negativ?
• Welchen Einfluss haben die Stakeholder:innen auf mein Unternehmen?
Stakeholder-Analyse
02
Stakeholder-Analyse
02
KRITERIEN BESCHREIBUNG MÖGLICHE BEWERTUNG
Einfluss /
Macht
Wie groß ist die Fähigkeit der
Stakeholder:innen, Einfluss auf das
Unternehmen auszuüben?
niedrig, mittel, hoch
Einstellung Ist die Einstellung der Stakeholder:innen
gegenüber dem Unternehmen und seinen
Auswirkungen positiv oder negativ?
negativ, neutral, positiv
Besorgnis /
Interesse
In welchem Ausmaß sind Stakeholder:innen
von den Auswirkungen des Unternehmens
betroffen?
niedrig, mittel, hoch
Potenzial für
Konflikte
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die
Stakeholder:innen Probleme im
Unternehmen verursachen?
niedrig, mittel, hoch
Stakeholder-Analyse
02
NR. STAKEHOLDER:IN INTERESSEN
EINSTELLUNG
EINFLUSS
BETROFFENHEIT
BEMERKUNGEN
Es ist sehr hilfreich, die Analyseergebnisse in übersichtlichen Tabellen oder
Grafiken darzustellen.
Stakeholder-Analyse
02
NIEDRIG MITTEL
HOCH
MITTEL
HOCH
NIEDRIG
Einflussnahme
S1
S2
S3
S7
S6
S5
S4
In diesem 3. Schritt ist es wichtig, geeignete Maßnahmen zu definieren, um die
positive Einstellung der Stakeholder:innen zu stärken und den Einfluss von
negativ eingestellten, mächtigen Stakeholder:innen zu verringern.
Die Schlüsselfrage ist:
• Wer muss über was, wie und wann informiert werden, um die Einflüsse der
Stakeholder:innen im Interesse des Unternehmens kontrollieren zu können?
Der weitaus größte Teil des Stakeholder-Managements besteht aus
Kommunikationsmaßnahmen. Definieren Sie diese Maßnahmen in Form eines
Kommunikationsplans (mehr dazu später).
Maßnahmen und Aktionsplan
03
Maßnahmen und Aktionsplan
03
NR. STAKEHOLDER
WER IST
VERANTWORTLICH?
WANN? FORM INHALT
Die Umsetzung des
Kommunikationsplans mag zunächst
einfach klingen, gerät aber in der Praxis
oft ins Hintertreffen, sobald inhaltliche
Probleme des Projekts als dringlicher
angesehen werden.
In diesem Schritt ist es wichtig, klare
Kommunikationsmaßnahmen während
der gesamten Projektlaufzeit zu
implementieren. Insgesamt sollte das
Stakeholder-Management einem
allgemeinen Managementprozess
folgen!
Umsetzung und Verfolgung der Kommunikation
03
MANAGEMENT
RAHMENWERK
BERICHTEN
Stakeholder-Management ist keine einmalig anzuwendende Methode, sondern ein
kontinuierlicher Prozess.
Auf der Grundlage der anfänglichen Stakeholder-Analyse sollten folgende Fragen
regelmäßig gestellt werden:
• Ist die Liste der Interessengruppen noch aktuell oder müssen wir weitere
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• Sind die Bewertungen der Stakeholder:innen noch korrekt?
• Reagieren die Stakeholder:innen wie geplant oder sollten die Maßnahmen
angepasst werden? Wenn dieser Schritt vernachlässigt wird, verliert das
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NIEDRIG MITTEL
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In diesem 3. Schritt ist es wichtig, geeignete Maßnahmen zu definieren, um die
positive Einstellung der Stakeholder:innen zu stärken und den Einfluss von
negativ eingestellten, mächtigen Stakeholder:innen zu verringern.
Die Schlüsselfrage ist:
• Wer muss über was, wie und wann informiert werden, um die Einflüsse der
Stakeholder:innen im Interesse des Unternehmens kontrollieren zu können?
Der weitaus größte Teil des Stakeholder-Managements besteht aus
Kommunikationsmaßnahmen. Definieren Sie diese Maßnahmen in Form eines
Kommunikationsplans (mehr dazu später).
Maßnahmen und Aktionsplan
03

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Modul 18 - Management von Interessengruppen.pptx

  • 1. • Welche Interessengruppen sind in meinem Unternehmen wichtig? • Was sind die ersten Warnzeichen einer Stakeholder-Krise? • Wie kann ich das Ausmaß der Stakeholder-Krise bestimmen? • Wie kann ich als KMU eine Stakeholder-Krise überwinden? Management von Interessengruppen 18 Die Unterstützung der Europäischen Kommission für die Erstellung dieser Veröffentlichung stellt keine Billigung des Inhalts dar, der ausschließlich die Meinung der Autoren widerspiegelt, und die Kommission kann nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen verantwortlich gemacht werden. Das Modul ist lizensiert unter CC BY 4.0. Um eine Kopie dieser Lizenz anzuzeigen, besuchen Sie https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
  • 2. Stakeholder-Krise Wenn sich die Stakeholder-Krise negativ auf die Unternehmensentwicklung auswirkt, kann sie nur überwunden werden, wenn es dem Management oder den Aufsichtsgremien gelingt, eine gemeinsame Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen wichtigen Interessengruppen zu finden. Der Erfolg des Krisenmanagements hängt weitgehend davon ab, wie schnell und präzise das Unternehmen mit seinen Stakeholder:innen kommuniziert. Indem sie ihren Einfluss geltend machen, haben die Stakeholder den Schlüssel zum Unternehmensumfeld. Die Stakeholder:innen haben jedoch ebenfalls Interesse am Ergebnis dieser Aktivität. Während einer Krise muss sich das Unternehmen aus der Perspektive der Stakeholder:innen betrachten, denn diese sind am meisten darüber besorgt, wie sich das Krisenereignis auf sie auswirken wird. Sie erwarten, dass sich das Unternehmen mit ihnen in Verbindung setzt. Daher ist es wichtig, möglichst proaktiv zu sein.
  • 3. Stakeholder-Krise • Die Beschäftigten wollen ihre Familien in Sicherheit wissen. • Geschäftsführer:innen und leitende Angestellte wollen das Gesamtbild des Vorfalls und die Auswirkungen auf die Lebensfähigkeit des Unternehmens kennen. • Die Gemeindevertreter und Lokalpolitiker wollen wissen, dass ausreichende Mittel für die Krisenbewältigung bereitgestellt werden. Politiker:innen wollen ihre Wähler:innen informieren, Verordnungen und Gesetze auf ihre Angemessenheit im Hinblick auf die Krise überprüfen und die Möglichkeit haben, ihre Bedenken zu äußern. • Die Akteur:innen des Finanzsektors wollen die Auswirkungen auf die Einnahmen und die Rentabilität sowie alle wahrscheinlichen künftigen finanziellen Folgen kennen. • Die Medien wollen Zugang zu Informationen und Sprechern, damit sie innerhalb ihrer Fristen berichten können. • Andere Interessengruppen möchten in die für sie relevanten Entscheidungen einbezogen werden und Zugang zu Informationen über die Krise erhalten. Die einzelnen Stakeholdergruppen haben unterschiedliche Anliegen:
  • 4. • Stakeholder-Management ist ein übergreifender Prozess. Es ist im Krisenmanagement von unschätzbarer Bedeutung, um die Ziele von Umstrukturierungsprojekten mit den Interessen der betroffenen und beteiligten Menschen in Einklang zu bringen. • Der Widerstand von Interessengruppen kann sich direkt auf den Erfolg der Umstrukturierung auswirken. Je mehr Stakeholder:innen betroffen sind, desto tiefer ist die Ebene, auf der das Stakeholder-Management erfolgen muss. Identifizierung der wichtigsten Interessengruppen und Beziehungsmanagement
  • 5. Identifizierung von Stakeholder:innen 01 Stakeholder-Analyse 02 Umsetzung und Verfolgung der Kommunikation 04 Maßnahmen und Aktionsplan 03 Überwachung und Überprüfung durch Interessengruppen 05 Die 5 Schritte des Stakeholder- Managements
  • 6. In einem ersten Schritt müssen die zu berücksichtigenden Interessengruppen ermittelt werden. Dieser Schritt kann durch eine Kreativitätsmethode wie Brainstorming unterstützt werden. Verwenden Sie die folgenden Leitfragen: • Wer kann mein Unternehmen beeinflussen? • Wer ist an meinem Unternehmen beteiligt? • Wer ist von den Auswirkungen der Geschäftstätigkeit meines Unternehmens betroffen? • Wer hat ein Interesse am Ergebnis der Geschäfte meines Unternehmens? Die identifizierten Stakeholder:innen sollten in einer Übersicht dargestellt werden - sei es in Tabellenform, als Mindmap oder in Form von Stakeholder- Karten. Identifizierung von Stakeholder:innen 01
  • 7. Identifizierung von Stakeholdern (einige Tools) 01 Öffentlich Industrie ? 1. Mind-Mapping der Interessengruppen Kurzbeschreibung Interessenvertreter:in 1 Kurzbeschreibung Interessenvertreter:in 2 Kurzbeschreibung Interessenvertreter:in 3 Kurzbeschreibung Interessenvertreter:in 4 2. Stakeholder-Karten
  • 8. Schauen Sie sich Ihre Stakeholder:innen genauer an. Die Analyse und Bewertung dient sowohl dazu, die Stakeholder:innen nach ihrer Wichtigkeit zu priorisieren als auch diejenigen zu identifizieren, die potenziell die meisten Probleme verursachen könnten. Die folgenden Fragen sind hilfreich: • Welches sind die Einflüsse der jeweiligen Akteur:innen? • Wie stark sind die Einflüsse? • Können sie meinem Unternehmen nützen oder schaden? • Ist die Einstellung der Stakeholder:innen gegenüber meinem Unternehmen positiv oder negativ? • Welchen Einfluss haben die Stakeholder:innen auf mein Unternehmen? Stakeholder-Analyse 02
  • 9. Stakeholder-Analyse 02 KRITERIEN BESCHREIBUNG MÖGLICHE BEWERTUNG Einfluss / Macht Wie groß ist die Fähigkeit der Stakeholder:innen, Einfluss auf das Unternehmen auszuüben? niedrig, mittel, hoch Einstellung Ist die Einstellung der Stakeholder:innen gegenüber dem Unternehmen und seinen Auswirkungen positiv oder negativ? negativ, neutral, positiv Besorgnis / Interesse In welchem Ausmaß sind Stakeholder:innen von den Auswirkungen des Unternehmens betroffen? niedrig, mittel, hoch Potenzial für Konflikte Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Stakeholder:innen Probleme im Unternehmen verursachen? niedrig, mittel, hoch
  • 10. Stakeholder-Analyse 02 NR. STAKEHOLDER:IN INTERESSEN EINSTELLUNG EINFLUSS BETROFFENHEIT BEMERKUNGEN Es ist sehr hilfreich, die Analyseergebnisse in übersichtlichen Tabellen oder Grafiken darzustellen.
  • 12. In diesem 3. Schritt ist es wichtig, geeignete Maßnahmen zu definieren, um die positive Einstellung der Stakeholder:innen zu stärken und den Einfluss von negativ eingestellten, mächtigen Stakeholder:innen zu verringern. Die Schlüsselfrage ist: • Wer muss über was, wie und wann informiert werden, um die Einflüsse der Stakeholder:innen im Interesse des Unternehmens kontrollieren zu können? Der weitaus größte Teil des Stakeholder-Managements besteht aus Kommunikationsmaßnahmen. Definieren Sie diese Maßnahmen in Form eines Kommunikationsplans (mehr dazu später). Maßnahmen und Aktionsplan 03
  • 13. Maßnahmen und Aktionsplan 03 NR. STAKEHOLDER WER IST VERANTWORTLICH? WANN? FORM INHALT
  • 14. Die Umsetzung des Kommunikationsplans mag zunächst einfach klingen, gerät aber in der Praxis oft ins Hintertreffen, sobald inhaltliche Probleme des Projekts als dringlicher angesehen werden. In diesem Schritt ist es wichtig, klare Kommunikationsmaßnahmen während der gesamten Projektlaufzeit zu implementieren. Insgesamt sollte das Stakeholder-Management einem allgemeinen Managementprozess folgen! Umsetzung und Verfolgung der Kommunikation 03 MANAGEMENT RAHMENWERK BERICHTEN
  • 15. Stakeholder-Management ist keine einmalig anzuwendende Methode, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Auf der Grundlage der anfänglichen Stakeholder-Analyse sollten folgende Fragen regelmäßig gestellt werden: • Ist die Liste der Interessengruppen noch aktuell oder müssen wir weitere Interessengruppen berücksichtigen? • Sind die Bewertungen der Stakeholder:innen noch korrekt? • Reagieren die Stakeholder:innen wie geplant oder sollten die Maßnahmen angepasst werden? Wenn dieser Schritt vernachlässigt wird, verliert das Stakeholder-Management seine Wirksamkeit. Überwachung und Überprüfung der Interessengruppen 03
  • 16. Überwachung und Überprüfung der Interessengruppen 05 NIEDRIG MITTEL HOCH MITTEL HOCH NIEDRIG Einflussnahme S1 S2 S3 S7 S6 S5 S4 S6 S4
  • 17. In diesem 3. Schritt ist es wichtig, geeignete Maßnahmen zu definieren, um die positive Einstellung der Stakeholder:innen zu stärken und den Einfluss von negativ eingestellten, mächtigen Stakeholder:innen zu verringern. Die Schlüsselfrage ist: • Wer muss über was, wie und wann informiert werden, um die Einflüsse der Stakeholder:innen im Interesse des Unternehmens kontrollieren zu können? Der weitaus größte Teil des Stakeholder-Managements besteht aus Kommunikationsmaßnahmen. Definieren Sie diese Maßnahmen in Form eines Kommunikationsplans (mehr dazu später). Maßnahmen und Aktionsplan 03