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InnoLab-N
MINI-ZUKUNFTSWERKSTATT
SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2
INFO
Du erfährst in einem
ersten Schritt, was
InnoLab-N ist, was es
für dich am MJS
bedeutet und welche
Ziele verfolgt werden.
DEINE IDEEN
Im zweiten Schritt
darfst du deine Ideen
zur Schule der Zukunft
äußern und selbst aktiv
an der Gestaltung teil-
haben. Das wird
spannend!
LASST UNS GEMEINSAM BERGE VERSETZEN
Die Welt ist im Wandel. Kinder
und Jugendliche wollen sie zum
Besseren gestalten, suchen
Lösungen für globale Probleme.
Diese sollen ökologisch vertretbar,
ökonomisch tragfähig und sozial
verträglich sein.
Was muss die Schule von morgen
bieten, damit Schülerinnen und
Schüler Kreativität,
selbstständiges Denken, Empathie
und Bürgersinn noch besser
entfalten können?
Das MJS wurde als eines von drei
bayerischen Gymnasien als
Modellschule ausgewählt und macht
sich nun auf den Weg zur Schule der
Zukunft, um Antworten auf diese
Fragen zu finden.
Diesen Status als Versuchsschule
haben wir drei Jahre, also von 2022-
2025.
Lasst uns diese drei Jahre nutzen,
um Berge zu versetzen und Lernen
neu zu gestalten. Du bist dabei!
Sei Zukunftsgestalterin!
KLASSEN-
PROJEKT
Im letzten Teil der
Zukunftswerkstatt
überlegt ihr euch als
Klasse, welches Projekt
ihr zusammen im
nächsten Schuljahr
umsetzen wollt.
Unterstützt werdet ihr
methodisch bei der
Ideenfindung und der
Projektbeschreibung.
SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2
Ablaufplan
- Kurzübersicht
Diese Seite informiert Sie knapp über den Ablauf der Doppelstunde und über Ihre Aktivität als
Lehrkraft. Alle weiteren Details zur Durchführung der einzelnen Phase erfahren Sie auf den
folgenden Seiten.
Teil I:
1. Phase: Information über den Schulversuch InnoLab-N (~ 15‘)
→ Lehrkraftrolle: Vorlesen
2. Phase: Schülerinnen denken schriftlich über die Frage nach: (~ 15‘)
Was brauchst du in der Schule, um optimal lernen und um für dich gute Ergebnisse
erzielen zu können?
→ Lehrkraftrolle: Moderation der Kartenabfrage
3. Phase: Schülerinnen wählen ihre beste Idee aus (~ 30‘)
→ Lehrkraftrolle: Anleitung des Rankingverfahrens (Methode zur Reduktion der Ideen)
Teil II: Neue Arbeitsphase, die unabhängig vom ersten Teil ist, d.h. es wird nicht mit dem Ergebnis der
Kartenabfrage weitergearbeitet.
4. Phase: Schülerinnen entscheiden sich für ein Klassenprojekt für das nächste Schuljahr und
starten mit der Konzeption (~ 30‘)
→ Lehrkraftrolle: Moderation des Auswahl- und Priorisierungsprozesses
Material und Methoden:
Drucken Sie sich bitte dieses Geheft aus!
Bitte machen Sie sich rechtzeitig im Vorfeld mit den Methoden vertraut. Sie sind alle auf den
folgenden Seiten beschrieben. Im Lehrerzimmer auf der zweiten Ebene über meinem Fach
(Schießl) finden Sie einen Karton InnoLab mit vorgefertigten DIN A6 Kärtchen für die 2. Phase.
Bitte kopieren Sie ausreichend Blätter mit dem Rankingverfahren, so dass jede Schülerin eines
bekommt.
In Ihrem Fach (Lehrkraft 2. Stunde) finden Sie ein DIN A3 Plakat für die 4. Phase, das Sie zur
Bearbeitung an die Tafel hängen können. Denken Sie an einen Magneten oder an Tesa.
SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2
Die Mini-Zukunftswerkstatt erstreckt sich über eine Doppelstunde und betrifft die 2. und 3. Stunde. Die
Lehrkraft der 2. Stunde beginnt und übergibt dann an die Lehrkraft der 3. Stunde, d.h. die Lehrkraft der 3.
Stunde führt den Ablauf nahtlos fort und lässt sich von den Schülerinnen auf den aktuellen Stand bringen.
Phase 1: Information über InnoLab-N (~ 15‘)
Hier soll geklärt werden, was InnoLab-N ist und warum heute die ganze Schule diese
Mini-Zukunftswerkstatt durchführt. Am Ende soll allen Schülerinnen klar sein, dass wir für
die nächsten drei Jahre Modellschule sind, warum wir an einer Schule der Zukunft
arbeiten wollen, was das für die Schule und alle Beteiligten bedeutet und wie diese
Entwicklung gelingen kann.
Als Arbeitserleichterung soll folgender Text (nächste Seite) vorgelesen werden, und damit
alle die gleichen Infos weitergeben. Unterstützend und als Kondensat des Textes kann
das Schaubild unten gezeigt werden, wobei man von innen nach außen liest, also vom
WARUM ausgeht, so dass dann am Ende (WAS) das Ergebnis des Prozesses steht.
Ablaufplan
- en détail
SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2
Was ist InnoLab-N?
Wir sind die nächsten 3 Jahre Modellschule in Bayern. Nur 3 Gymnasien wurden in ganz Bayern
ausgewählt: MJS, Regio-Montanus Gym Hassfurt, Anton-Bruckner Gym Straubing, um am
sogenannten InnoLab-N mitzuarbeiten: die Bezeichung InnoLab-N setzt sich zusammen aus:
Innovation – Labor – Nachhaltigkeit. Das InnoLab-N wurde ins Leben gerufen, um an der Schule
der Zukunft zu arbeiten.
Was bedeutet das für uns?
Wir sind 3 Jahre lang Laborschule und können Schulversuche machen, d.h. wir überlegen uns
und probieren aus, wie die Schule der Zukunft funktionieren könnte. Dabei dürfen wir mit
unserem Status Modellschule mehr als andere Schulen, wobei aber alles genehmigungspflichtig
ist. Letztendlich sind unsere Innovationserfahrungen für alle Schulen in Bayern wertvoll, zeigen
sie doch, was wie umgesetzt werden kann. Evtl. gehen von uns konkrete Veränderungen aus, die
wir dann zukünftig in der gesamten Schullandschaft in Bayern sehen werden.
Warum brauchen wir eine Schule der Zukunft?
Wir glauben, dass wir als Lernort Schule euch am besten auf die ungewisse Zukunft (Vuka-Welt,
das steht für Volatilität-Ungewissheit-Komplexität-Ambiguität) nach der Schule vorbereiten,
wenn ihr beim Lernen und bei möglichst vielen Lernprozessen selbst ins Handeln kommt. Wir
sind überzeugt, dass Wissen wichtig ist, dass aber der Weg vom Wissen zum Können - also zum
Machen können, zum Handeln - einer besondere Aufmerksamkeit bedarf.
Wie kann dies gelingen?
… indem ihr mehr machen dürft. Ihr dürft in Zukunft vermehrt…
- Selbstwirksamkeit erfahren (d.h. ich merke zunehmend, dass ich Dinge selber machen
kann, davor aber Hilfe in Anspruch nehmen darf),
- über euer Tun und Nicht-Tun nachdenken und darüber sprechen bzw. reflektieren,
- ins Handeln kommen, anderen helfen zu handeln, zusammenarbeiten und zusammen
Probleme lösen,
… (nächste Seite)
SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2
- mit Rücksicht auf eigenes Tempo zur Fertigkeit bzw. Selbstwirksamkeit gelangen. D.h. das
Können am Ende des Lernprozesses steht für uns im Zentrum und die Steigerung des
Tempos durch Co-Agency = Lernbegleitung, wobei diese Co-Agency nicht nur von der
Lehrkraft ausgeht, sondern auch von den Mitschülerinnen oder Expert*innen kommen
kann,
- möglichst viele Selbstwirksamkeitserlebnisse im Unterricht sammeln, die Lehrkräfte mehr
als Lernbegleiter (Co-Agents) wahrzunehmen und dafür,
- den bisher bekannten Unterrichtsalltag aufbrechen, d.h. neue Lernsettings und
Lernstrukturen zulassen.
Es wird auch gelingen, dass du dich selbstwirksam erlebst, weil die Schulleitung allen
Schülerinnen und Lehrkräften Zutrauen schenkt, Mut zuspricht und Fehler als Teil des ganz
normalen Lernprozesses erachtet.
Nicht weil es schwer ist wagen wir es nicht, sondern es ist schwer, weil wir es nicht wagen -
Seneca.
Wir wollen es WAGEN - mit euch zusammen!
Was steht am Ende?
Wenn du das MJS mit dem Abitur ausgestattet verlässt, bist du fit für die ungewisse Zukunft da
draußen. Das heißt, du hast gelernt und vor allem geübt, vom Wissen ins Handeln zu kommen.
Du weißt, was vernünftige Handlungen sind, die dir und der Gesellschaft weiterhelfen und welche
sinnvollen Handlungsweisen oder Methoden dir dazu zur Verfügung stehen.
Am Ende der Entwicklung, also mit dem Abitur, hast du so viel Transformationskompetenz (=
Fähigkeit, Veränderungen – also Transformation – zu initiieren und zu begleiten) ausgebildet,
dass du in der Lage bist, auf sämtliche Herausforderungen passende Lösungen zu finden und
dabei selbst handelnder Teil der Lösung zu sein.
Und jetzt geht’s ans Handeln! (nächste Seite)
SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2
Phase 2: Schriftliches Nachdenken über Lernen (~ 15‘)
Freies Überlegen und Schreiben, um in die Thematik ganz individuell und differenziert
einzusteigen.
"Der beste Weg, sich in die Zukunft zu verlieben, ist sie zu gestalten.
Und dafür braucht es die passenden Future Skills (zukunftsfähige
Kompetenzen)."
Methode Kartenabfrage:
Die Schülerinnen schreiben ihre Ideen auf Kärtchen, wobei ein Gedanke auf einer Karte steht!
Bitte darauf achten, dass so groß wie möglich auf die Kärtchen geschrieben wird. Im Sinne eines
flotteren Bearbeitungstempos sollten nicht mehr als 2-3 Kärtchen geschrieben werden.
Frage an die Schülerinnen (EA 15‘)
Was brauchst du in der Schule, um optimal lernen und um für dich gute
Ergebnisse erzielen zu können?
Phase 3: Geführter Austausch und Auswahl der Ideen (~ 30‘)
Die Schülerinnen werden methodisch angeleitet, um am Ende durch Reduktion zu den
besten Ideen zu gelangen. Diese werden dann gesichert und an die Steuergruppe
InnoLab-N weitergeleitet.
Methode Herzkarten:
Jede Schülerin entscheidet sich bei mehreren Ideen-Kärtchen für die beste. Diese behält sie. Die
anderen Ideen-Kärtchen werden auf den Klassenzimmerboden gelegt, so dass sie von allen
gelesen werden können. Jetzt lesen die Schülerinnen, was die anderen geschrieben haben.
Danach darf jede Schülerin noch ein zweites Kärtchen vom Boden aufnehmen, das ihr gefällt.
Diese beiden Kärtchen bzw. Ideen sind ihre Favoriten, also ihre Herzkarten.
nächste Seite
SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2
Die übrigen Kärtchen werden beiseitegelegt. Wichtig ist, dass jede Schülerin mindestens eine und
höchstens zwei Ideen-Kärtchen in ihren Händen hält.
Nächster Schritt: Methode Rankingverfahren zur weiteren Reduktion der Ideen
Es werden Gruppen gebildet à 6 Schülerinnen. (Bitte Gruppen unbedingt auffüllen! Nur die letzte
Gruppe kann kleiner sein.)
Diese bekommen das angehängte AB Rankingverfahren und führen in ihren Gruppen das
Verfahren durch. (Funktionsweise dieser Methode ist anhand von 2 Beispielen und mit
Kommentaren erläutert – bitte vorher damit vertraut machen!) Um auf die 6 Ideen (A-F) zu
kommen, nennt jedes Gruppenmitglied ihre persönlich beste Idee aus ihren 2 Herzkarten. Die 2.
Herzkarte ist nur für den Fall, dass es eine Dopplung bei den Ideen gibt.
Am Ende hat jede Gruppe ihre beste Idee gefunden.
Jede Gruppe nennt ihre beste Idee und schreibt sie an die Tafel. Danach stimmt die Klasse per
Handzeichen demokratisch über die favorisierte Idee ab. Die Klasse hat ihre beste Idee zur Frage
gefunden: was brauchst du, um optimal lernen zu können.
Wichtig für die Auswertung:
Leiten Sie bitte das Kärtchen mit der Gewinner-Idee sowie 1 Rankingverfahrensblatt
aus jeder Gruppe an Herrn Schießl weiter. Stellen Sie bitte sicher, dass die Klasse auf
den Ergebnissen steht.
nächste Seite
SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2
Phase 4: Klassenprojektidee finden (~ 30‘)
Die Schülerinnen werden methodisch angeleitet, um ein Klassenprojekt für das nächste
Schuljahr auf die Beine zu stellen.
Die Lehrkraft projiziert das beigefügte DIN A4 Ideenblatt und hängt das DIN A3 Ideenblatt aus
Ihrem Fach an die Tafel. Diese Ideen stammen von MJS-Schülerinnen und wurden der Stellwand
in der Panoramahalle entnommen.
Die Schülerinnen lesen sich die Ideen durch und ergänzen bei Bedarf eigene Ideen an der Tafel.
Die Auswahl einer Projektidee erfolgt so:
- Jede Schülerin hat 2 Stimmen und markiert per Strich ihre beiden Favoriten auf dem DIN
A3 Blatt bzw. an der Tafel
- Die Projektidee mit den meisten Stimmen hat gewonnen
- (bei Gleichstand wird abgestimmt. Enthaltungen sind nicht zulässig!)
Im Anschluss fängt die Klasse an, ihre Projektidee zu planen. Das angehängte Blatt kann/soll als
Checkliste für die Ausarbeitung dienen und soll helfen, dass die Planungsphase einigermaßen
strukturiert abläuft. Achten Sie dabei auf konkrete Formulierungen der Aufgaben/Arbeitspakete.
Was ist zu tun, falls keine Zeit mehr für die Ausarbeitung bleibt?
Zu Beginn des kommenden Schuljahres wird es dafür Zeiträume geben. Auch der erste Schultag
sollte dafür verwendet werden, wenn Zeit nach dem Organisatorischen ist.
Wichtig für die Weiterarbeit:
Bitte nennen Sie Herrn Schießl eine Schülerin als Ansprechpartnerin für das
Klassenprojekt sowie das ausgewählte Thema mit der Klassenbezeichnung.
Gutes Gelingen und viel Spaß
i.A. InnoLab-N Steuergruppe
Projektlernen & Projektunterricht & Projektmethoden Ranking
Oskar Köberlein, StD © 2011 16
Ranking
„Krönungsverfahren“
Vergleichen Sie!
Kennzeichnen (x) Sie jeweils die Projekt-Idee, die im direkten Vergleich eher Ihren Kriterien gerecht wird!
Projektideen (zum Thema): Wie können wir an der Schule Ressourcen sparen?
A: Müllvermeidung
B: Papiervermeidung durch Digitalisierung
C: Energie sparen
D: Bio Abfall-Verwertung
E: Mülltrennung
F: Bio Essen
A - B
A - C B - C
A - D B - D C - D
A - E B - E C - E D - E
A - F B - F C - F D - F E - F
In jedem der Felder wird also die jeweils besser bewertete Projekt-Idee des direkten Vergleichs angekreuzt.
Anschließend wird unten für jede Projekt-Idee die Summe der Kreuze (Prioritäts-Kennzeichnungen) eingetragen. Die
Anzahl der Nennungen (Kreuze) ergibt dann die Rangfolge, das Ranking.
Projekt-Ideen Anzahl der Prioritäts-
Kennzeichungen (x)
Rang
A 3 2
B 0 6
C 5 1
D 2 5
E 2 4
F 3 3
Gesamtwertung
Bei X Teammitgliedern
Projekt-Ideen Anzahl der Prioritäts-Kennzeichnungen
(x) von Gruppenmitglied
Gesamt
Summe
1+2+3+4+5+6
Rang
1 2 3 4 5 6
A 3
B 0
C 5
D 2
E 2
F 3
Ausgewählte Projekt-Idee: _______________________________________________________________
Jede S wertet ihren Vergleich oben einzeln aus.
Die Anzahl der Buchstaben A-F wird in der
Spalte rechts notiert.
Die Spalte „Rang“ legt den Sieger mit der
größten Anzahl und folgende fest. Bei
Gleichstand wird individuell nochmals
verglichen und entschieden.
Einzelarbeit
Gruppenarbeit
max.
6
S
Jedes Gruppenmitglied (GM) bekommt eine
Nummer 1-6.
GM 1 nennt in der Gruppe ihre Anzahl der
Stimmen für A-F, dann folgt GM 2, …
Am Ende wird addiert, was zur Rangliste führt,
und so steht dann ein Gruppen-Ergebnis fest,
d.h. eine Idee ist ausgewählt.
Wie entstehen hier 6 Ideen? Jedes einzelne Mitglied
denkt sich eine Idee gemäß des Themas aus und nennt
sie dann der Gruppe. Hier wird nicht diskutiert, sondern
jedes Mitglied nennt seine Idee. Dabei bedeutet A nicht,
dass dies die beste Idee ist und F die schlechteste. Das
Ranking erfolgt erst in den nächsten Schritten.
Wichtig: alle haben die gleiche Idee beim jeweilige
Buchstaben!
Optional kann zur Ideenfindung eine weitere Methode
zum Einsatz kommen, z.B. Kartenabfrage mit Herzkarte.
P
Pr
ro
oj
je
ek
kt
tl
le
er
rn
ne
en
n &
& P
Pr
ro
oj
je
ek
kt
tu
un
nt
te
er
rr
ri
ic
ch
ht
t &
& P
Pr
ro
oj
je
ek
kt
tm
me
et
th
ho
od
de
en
n R
Ra
an
nk
ki
in
ng
g
Oskar Köberlein, StD © 2011 16
Ranking
„Krönungsverfahren“
Vergleichen Sie!
Kennzeichnen (x) Sie jeweils die Projekt-Idee, die im direkten Vergleich eher Ihren Kriterien gerecht wird!
Kriterium Projektideen: __________________________________________________________
A: ___________________________________________________________________
B: ___________________________________________________________________
C: ___________________________________________________________________
D: ___________________________________________________________________
E: ___________________________________________________________________
F: ___________________________________________________________________
A - B
A - C B - C
A - D B - D C - D
A - E B - E C - E D - E
A - F B - F C - F D - F E - F
In jedem der Felder wird also die jeweils besser bewertete Projekt-Idee des direkten Vergleichs angekreuzt.
Anschließend wird unten für jede Projekt-Idee die Summe der Kreuze (Prioritäts-Kennzeichnungen) eingetragen. Die
Anzahl der Nennungen (Kreuze) ergibt dann die Rangfolge, das Ranking.
Projekt-Ideen Anzahl der Prioritäts-
Kennzeichungen (x)
Rang
Gesamtwertung
Bei X Teammitgliedern
Projekt-Ideen
Anzahl der Prioritäts-Kennzeichnungen
(x) von Mitglied
Gesamt
Summe
1+2+3+4+5+6
Rang
1 2 3 4 5 6
Ausgewählte Projekt-Idee: _______________________________________________________________
Gymnasium Max-Josef-Stift München
Projektmanagement, Projektsteckbrief
Projektname:
Projektmitarbeiter*innen:
Projektbeschreibung bzw. Projektziel: Warum machen wir das Projekt und welches „Problem“ lösen
wir damit?
Kommunikationsmedium:
Wer ist beteiligt am Projekt? Mit wem müssen wir kommunizieren? Wer ist besonders einflussreich?
Was könnte passieren und das Projekt gefährden? Was tun wir dagegen?
Einfluss
Interesse
Kontakt halten
alten
Kontakt halten
umgarnen > wichtigste Partner
ignorieren
informieren
Gymnasium Max-Josef-Stift München
Projektmanagement, Projektsteckbrief
Maßnahmenplan
Nr.
WAS WER WANN MIT WEM WOZU
erledigt
Aufgaben Verantwortliche Termin Partner Ziel / Nutzen (Was löst du damit?)
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  • 1. InnoLab-N MINI-ZUKUNFTSWERKSTATT SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2 INFO Du erfährst in einem ersten Schritt, was InnoLab-N ist, was es für dich am MJS bedeutet und welche Ziele verfolgt werden. DEINE IDEEN Im zweiten Schritt darfst du deine Ideen zur Schule der Zukunft äußern und selbst aktiv an der Gestaltung teil- haben. Das wird spannend! LASST UNS GEMEINSAM BERGE VERSETZEN Die Welt ist im Wandel. Kinder und Jugendliche wollen sie zum Besseren gestalten, suchen Lösungen für globale Probleme. Diese sollen ökologisch vertretbar, ökonomisch tragfähig und sozial verträglich sein. Was muss die Schule von morgen bieten, damit Schülerinnen und Schüler Kreativität, selbstständiges Denken, Empathie und Bürgersinn noch besser entfalten können? Das MJS wurde als eines von drei bayerischen Gymnasien als Modellschule ausgewählt und macht sich nun auf den Weg zur Schule der Zukunft, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Diesen Status als Versuchsschule haben wir drei Jahre, also von 2022- 2025. Lasst uns diese drei Jahre nutzen, um Berge zu versetzen und Lernen neu zu gestalten. Du bist dabei! Sei Zukunftsgestalterin! KLASSEN- PROJEKT Im letzten Teil der Zukunftswerkstatt überlegt ihr euch als Klasse, welches Projekt ihr zusammen im nächsten Schuljahr umsetzen wollt. Unterstützt werdet ihr methodisch bei der Ideenfindung und der Projektbeschreibung.
  • 2. SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2 Ablaufplan - Kurzübersicht Diese Seite informiert Sie knapp über den Ablauf der Doppelstunde und über Ihre Aktivität als Lehrkraft. Alle weiteren Details zur Durchführung der einzelnen Phase erfahren Sie auf den folgenden Seiten. Teil I: 1. Phase: Information über den Schulversuch InnoLab-N (~ 15‘) → Lehrkraftrolle: Vorlesen 2. Phase: Schülerinnen denken schriftlich über die Frage nach: (~ 15‘) Was brauchst du in der Schule, um optimal lernen und um für dich gute Ergebnisse erzielen zu können? → Lehrkraftrolle: Moderation der Kartenabfrage 3. Phase: Schülerinnen wählen ihre beste Idee aus (~ 30‘) → Lehrkraftrolle: Anleitung des Rankingverfahrens (Methode zur Reduktion der Ideen) Teil II: Neue Arbeitsphase, die unabhängig vom ersten Teil ist, d.h. es wird nicht mit dem Ergebnis der Kartenabfrage weitergearbeitet. 4. Phase: Schülerinnen entscheiden sich für ein Klassenprojekt für das nächste Schuljahr und starten mit der Konzeption (~ 30‘) → Lehrkraftrolle: Moderation des Auswahl- und Priorisierungsprozesses Material und Methoden: Drucken Sie sich bitte dieses Geheft aus! Bitte machen Sie sich rechtzeitig im Vorfeld mit den Methoden vertraut. Sie sind alle auf den folgenden Seiten beschrieben. Im Lehrerzimmer auf der zweiten Ebene über meinem Fach (Schießl) finden Sie einen Karton InnoLab mit vorgefertigten DIN A6 Kärtchen für die 2. Phase. Bitte kopieren Sie ausreichend Blätter mit dem Rankingverfahren, so dass jede Schülerin eines bekommt. In Ihrem Fach (Lehrkraft 2. Stunde) finden Sie ein DIN A3 Plakat für die 4. Phase, das Sie zur Bearbeitung an die Tafel hängen können. Denken Sie an einen Magneten oder an Tesa.
  • 3. SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2 Die Mini-Zukunftswerkstatt erstreckt sich über eine Doppelstunde und betrifft die 2. und 3. Stunde. Die Lehrkraft der 2. Stunde beginnt und übergibt dann an die Lehrkraft der 3. Stunde, d.h. die Lehrkraft der 3. Stunde führt den Ablauf nahtlos fort und lässt sich von den Schülerinnen auf den aktuellen Stand bringen. Phase 1: Information über InnoLab-N (~ 15‘) Hier soll geklärt werden, was InnoLab-N ist und warum heute die ganze Schule diese Mini-Zukunftswerkstatt durchführt. Am Ende soll allen Schülerinnen klar sein, dass wir für die nächsten drei Jahre Modellschule sind, warum wir an einer Schule der Zukunft arbeiten wollen, was das für die Schule und alle Beteiligten bedeutet und wie diese Entwicklung gelingen kann. Als Arbeitserleichterung soll folgender Text (nächste Seite) vorgelesen werden, und damit alle die gleichen Infos weitergeben. Unterstützend und als Kondensat des Textes kann das Schaubild unten gezeigt werden, wobei man von innen nach außen liest, also vom WARUM ausgeht, so dass dann am Ende (WAS) das Ergebnis des Prozesses steht. Ablaufplan - en détail
  • 4. SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2 Was ist InnoLab-N? Wir sind die nächsten 3 Jahre Modellschule in Bayern. Nur 3 Gymnasien wurden in ganz Bayern ausgewählt: MJS, Regio-Montanus Gym Hassfurt, Anton-Bruckner Gym Straubing, um am sogenannten InnoLab-N mitzuarbeiten: die Bezeichung InnoLab-N setzt sich zusammen aus: Innovation – Labor – Nachhaltigkeit. Das InnoLab-N wurde ins Leben gerufen, um an der Schule der Zukunft zu arbeiten. Was bedeutet das für uns? Wir sind 3 Jahre lang Laborschule und können Schulversuche machen, d.h. wir überlegen uns und probieren aus, wie die Schule der Zukunft funktionieren könnte. Dabei dürfen wir mit unserem Status Modellschule mehr als andere Schulen, wobei aber alles genehmigungspflichtig ist. Letztendlich sind unsere Innovationserfahrungen für alle Schulen in Bayern wertvoll, zeigen sie doch, was wie umgesetzt werden kann. Evtl. gehen von uns konkrete Veränderungen aus, die wir dann zukünftig in der gesamten Schullandschaft in Bayern sehen werden. Warum brauchen wir eine Schule der Zukunft? Wir glauben, dass wir als Lernort Schule euch am besten auf die ungewisse Zukunft (Vuka-Welt, das steht für Volatilität-Ungewissheit-Komplexität-Ambiguität) nach der Schule vorbereiten, wenn ihr beim Lernen und bei möglichst vielen Lernprozessen selbst ins Handeln kommt. Wir sind überzeugt, dass Wissen wichtig ist, dass aber der Weg vom Wissen zum Können - also zum Machen können, zum Handeln - einer besondere Aufmerksamkeit bedarf. Wie kann dies gelingen? … indem ihr mehr machen dürft. Ihr dürft in Zukunft vermehrt… - Selbstwirksamkeit erfahren (d.h. ich merke zunehmend, dass ich Dinge selber machen kann, davor aber Hilfe in Anspruch nehmen darf), - über euer Tun und Nicht-Tun nachdenken und darüber sprechen bzw. reflektieren, - ins Handeln kommen, anderen helfen zu handeln, zusammenarbeiten und zusammen Probleme lösen, … (nächste Seite)
  • 5. SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2 - mit Rücksicht auf eigenes Tempo zur Fertigkeit bzw. Selbstwirksamkeit gelangen. D.h. das Können am Ende des Lernprozesses steht für uns im Zentrum und die Steigerung des Tempos durch Co-Agency = Lernbegleitung, wobei diese Co-Agency nicht nur von der Lehrkraft ausgeht, sondern auch von den Mitschülerinnen oder Expert*innen kommen kann, - möglichst viele Selbstwirksamkeitserlebnisse im Unterricht sammeln, die Lehrkräfte mehr als Lernbegleiter (Co-Agents) wahrzunehmen und dafür, - den bisher bekannten Unterrichtsalltag aufbrechen, d.h. neue Lernsettings und Lernstrukturen zulassen. Es wird auch gelingen, dass du dich selbstwirksam erlebst, weil die Schulleitung allen Schülerinnen und Lehrkräften Zutrauen schenkt, Mut zuspricht und Fehler als Teil des ganz normalen Lernprozesses erachtet. Nicht weil es schwer ist wagen wir es nicht, sondern es ist schwer, weil wir es nicht wagen - Seneca. Wir wollen es WAGEN - mit euch zusammen! Was steht am Ende? Wenn du das MJS mit dem Abitur ausgestattet verlässt, bist du fit für die ungewisse Zukunft da draußen. Das heißt, du hast gelernt und vor allem geübt, vom Wissen ins Handeln zu kommen. Du weißt, was vernünftige Handlungen sind, die dir und der Gesellschaft weiterhelfen und welche sinnvollen Handlungsweisen oder Methoden dir dazu zur Verfügung stehen. Am Ende der Entwicklung, also mit dem Abitur, hast du so viel Transformationskompetenz (= Fähigkeit, Veränderungen – also Transformation – zu initiieren und zu begleiten) ausgebildet, dass du in der Lage bist, auf sämtliche Herausforderungen passende Lösungen zu finden und dabei selbst handelnder Teil der Lösung zu sein. Und jetzt geht’s ans Handeln! (nächste Seite)
  • 6. SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2 Phase 2: Schriftliches Nachdenken über Lernen (~ 15‘) Freies Überlegen und Schreiben, um in die Thematik ganz individuell und differenziert einzusteigen. "Der beste Weg, sich in die Zukunft zu verlieben, ist sie zu gestalten. Und dafür braucht es die passenden Future Skills (zukunftsfähige Kompetenzen)." Methode Kartenabfrage: Die Schülerinnen schreiben ihre Ideen auf Kärtchen, wobei ein Gedanke auf einer Karte steht! Bitte darauf achten, dass so groß wie möglich auf die Kärtchen geschrieben wird. Im Sinne eines flotteren Bearbeitungstempos sollten nicht mehr als 2-3 Kärtchen geschrieben werden. Frage an die Schülerinnen (EA 15‘) Was brauchst du in der Schule, um optimal lernen und um für dich gute Ergebnisse erzielen zu können? Phase 3: Geführter Austausch und Auswahl der Ideen (~ 30‘) Die Schülerinnen werden methodisch angeleitet, um am Ende durch Reduktion zu den besten Ideen zu gelangen. Diese werden dann gesichert und an die Steuergruppe InnoLab-N weitergeleitet. Methode Herzkarten: Jede Schülerin entscheidet sich bei mehreren Ideen-Kärtchen für die beste. Diese behält sie. Die anderen Ideen-Kärtchen werden auf den Klassenzimmerboden gelegt, so dass sie von allen gelesen werden können. Jetzt lesen die Schülerinnen, was die anderen geschrieben haben. Danach darf jede Schülerin noch ein zweites Kärtchen vom Boden aufnehmen, das ihr gefällt. Diese beiden Kärtchen bzw. Ideen sind ihre Favoriten, also ihre Herzkarten. nächste Seite
  • 7. SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2 Die übrigen Kärtchen werden beiseitegelegt. Wichtig ist, dass jede Schülerin mindestens eine und höchstens zwei Ideen-Kärtchen in ihren Händen hält. Nächster Schritt: Methode Rankingverfahren zur weiteren Reduktion der Ideen Es werden Gruppen gebildet à 6 Schülerinnen. (Bitte Gruppen unbedingt auffüllen! Nur die letzte Gruppe kann kleiner sein.) Diese bekommen das angehängte AB Rankingverfahren und führen in ihren Gruppen das Verfahren durch. (Funktionsweise dieser Methode ist anhand von 2 Beispielen und mit Kommentaren erläutert – bitte vorher damit vertraut machen!) Um auf die 6 Ideen (A-F) zu kommen, nennt jedes Gruppenmitglied ihre persönlich beste Idee aus ihren 2 Herzkarten. Die 2. Herzkarte ist nur für den Fall, dass es eine Dopplung bei den Ideen gibt. Am Ende hat jede Gruppe ihre beste Idee gefunden. Jede Gruppe nennt ihre beste Idee und schreibt sie an die Tafel. Danach stimmt die Klasse per Handzeichen demokratisch über die favorisierte Idee ab. Die Klasse hat ihre beste Idee zur Frage gefunden: was brauchst du, um optimal lernen zu können. Wichtig für die Auswertung: Leiten Sie bitte das Kärtchen mit der Gewinner-Idee sowie 1 Rankingverfahrensblatt aus jeder Gruppe an Herrn Schießl weiter. Stellen Sie bitte sicher, dass die Klasse auf den Ergebnissen steht. nächste Seite
  • 8. SJ 21-22 | 28. JULI 2022 | SCHÜLERINNEN-BETEILIGUNG #2 Phase 4: Klassenprojektidee finden (~ 30‘) Die Schülerinnen werden methodisch angeleitet, um ein Klassenprojekt für das nächste Schuljahr auf die Beine zu stellen. Die Lehrkraft projiziert das beigefügte DIN A4 Ideenblatt und hängt das DIN A3 Ideenblatt aus Ihrem Fach an die Tafel. Diese Ideen stammen von MJS-Schülerinnen und wurden der Stellwand in der Panoramahalle entnommen. Die Schülerinnen lesen sich die Ideen durch und ergänzen bei Bedarf eigene Ideen an der Tafel. Die Auswahl einer Projektidee erfolgt so: - Jede Schülerin hat 2 Stimmen und markiert per Strich ihre beiden Favoriten auf dem DIN A3 Blatt bzw. an der Tafel - Die Projektidee mit den meisten Stimmen hat gewonnen - (bei Gleichstand wird abgestimmt. Enthaltungen sind nicht zulässig!) Im Anschluss fängt die Klasse an, ihre Projektidee zu planen. Das angehängte Blatt kann/soll als Checkliste für die Ausarbeitung dienen und soll helfen, dass die Planungsphase einigermaßen strukturiert abläuft. Achten Sie dabei auf konkrete Formulierungen der Aufgaben/Arbeitspakete. Was ist zu tun, falls keine Zeit mehr für die Ausarbeitung bleibt? Zu Beginn des kommenden Schuljahres wird es dafür Zeiträume geben. Auch der erste Schultag sollte dafür verwendet werden, wenn Zeit nach dem Organisatorischen ist. Wichtig für die Weiterarbeit: Bitte nennen Sie Herrn Schießl eine Schülerin als Ansprechpartnerin für das Klassenprojekt sowie das ausgewählte Thema mit der Klassenbezeichnung. Gutes Gelingen und viel Spaß i.A. InnoLab-N Steuergruppe
  • 9. Projektlernen & Projektunterricht & Projektmethoden Ranking Oskar Köberlein, StD © 2011 16 Ranking „Krönungsverfahren“ Vergleichen Sie! Kennzeichnen (x) Sie jeweils die Projekt-Idee, die im direkten Vergleich eher Ihren Kriterien gerecht wird! Projektideen (zum Thema): Wie können wir an der Schule Ressourcen sparen? A: Müllvermeidung B: Papiervermeidung durch Digitalisierung C: Energie sparen D: Bio Abfall-Verwertung E: Mülltrennung F: Bio Essen A - B A - C B - C A - D B - D C - D A - E B - E C - E D - E A - F B - F C - F D - F E - F In jedem der Felder wird also die jeweils besser bewertete Projekt-Idee des direkten Vergleichs angekreuzt. Anschließend wird unten für jede Projekt-Idee die Summe der Kreuze (Prioritäts-Kennzeichnungen) eingetragen. Die Anzahl der Nennungen (Kreuze) ergibt dann die Rangfolge, das Ranking. Projekt-Ideen Anzahl der Prioritäts- Kennzeichungen (x) Rang A 3 2 B 0 6 C 5 1 D 2 5 E 2 4 F 3 3 Gesamtwertung Bei X Teammitgliedern Projekt-Ideen Anzahl der Prioritäts-Kennzeichnungen (x) von Gruppenmitglied Gesamt Summe 1+2+3+4+5+6 Rang 1 2 3 4 5 6 A 3 B 0 C 5 D 2 E 2 F 3 Ausgewählte Projekt-Idee: _______________________________________________________________ Jede S wertet ihren Vergleich oben einzeln aus. Die Anzahl der Buchstaben A-F wird in der Spalte rechts notiert. Die Spalte „Rang“ legt den Sieger mit der größten Anzahl und folgende fest. Bei Gleichstand wird individuell nochmals verglichen und entschieden. Einzelarbeit Gruppenarbeit max. 6 S Jedes Gruppenmitglied (GM) bekommt eine Nummer 1-6. GM 1 nennt in der Gruppe ihre Anzahl der Stimmen für A-F, dann folgt GM 2, … Am Ende wird addiert, was zur Rangliste führt, und so steht dann ein Gruppen-Ergebnis fest, d.h. eine Idee ist ausgewählt. Wie entstehen hier 6 Ideen? Jedes einzelne Mitglied denkt sich eine Idee gemäß des Themas aus und nennt sie dann der Gruppe. Hier wird nicht diskutiert, sondern jedes Mitglied nennt seine Idee. Dabei bedeutet A nicht, dass dies die beste Idee ist und F die schlechteste. Das Ranking erfolgt erst in den nächsten Schritten. Wichtig: alle haben die gleiche Idee beim jeweilige Buchstaben! Optional kann zur Ideenfindung eine weitere Methode zum Einsatz kommen, z.B. Kartenabfrage mit Herzkarte.
  • 10.
  • 11. P Pr ro oj je ek kt tl le er rn ne en n & & P Pr ro oj je ek kt tu un nt te er rr ri ic ch ht t & & P Pr ro oj je ek kt tm me et th ho od de en n R Ra an nk ki in ng g Oskar Köberlein, StD © 2011 16 Ranking „Krönungsverfahren“ Vergleichen Sie! Kennzeichnen (x) Sie jeweils die Projekt-Idee, die im direkten Vergleich eher Ihren Kriterien gerecht wird! Kriterium Projektideen: __________________________________________________________ A: ___________________________________________________________________ B: ___________________________________________________________________ C: ___________________________________________________________________ D: ___________________________________________________________________ E: ___________________________________________________________________ F: ___________________________________________________________________ A - B A - C B - C A - D B - D C - D A - E B - E C - E D - E A - F B - F C - F D - F E - F In jedem der Felder wird also die jeweils besser bewertete Projekt-Idee des direkten Vergleichs angekreuzt. Anschließend wird unten für jede Projekt-Idee die Summe der Kreuze (Prioritäts-Kennzeichnungen) eingetragen. Die Anzahl der Nennungen (Kreuze) ergibt dann die Rangfolge, das Ranking. Projekt-Ideen Anzahl der Prioritäts- Kennzeichungen (x) Rang Gesamtwertung Bei X Teammitgliedern Projekt-Ideen Anzahl der Prioritäts-Kennzeichnungen (x) von Mitglied Gesamt Summe 1+2+3+4+5+6 Rang 1 2 3 4 5 6 Ausgewählte Projekt-Idee: _______________________________________________________________
  • 12.
  • 13. Gymnasium Max-Josef-Stift München Projektmanagement, Projektsteckbrief Projektname: Projektmitarbeiter*innen: Projektbeschreibung bzw. Projektziel: Warum machen wir das Projekt und welches „Problem“ lösen wir damit? Kommunikationsmedium: Wer ist beteiligt am Projekt? Mit wem müssen wir kommunizieren? Wer ist besonders einflussreich? Was könnte passieren und das Projekt gefährden? Was tun wir dagegen? Einfluss Interesse Kontakt halten alten Kontakt halten umgarnen > wichtigste Partner ignorieren informieren
  • 14. Gymnasium Max-Josef-Stift München Projektmanagement, Projektsteckbrief Maßnahmenplan Nr. WAS WER WANN MIT WEM WOZU erledigt Aufgaben Verantwortliche Termin Partner Ziel / Nutzen (Was löst du damit?) 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12