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© Mentus GmbH, 2014 
1 
Wie Mentoring Unternehmenszusammenschlüsse 
unterstützen kann 
Die Zeit unmittelbar nach einem Unternehmenszusammenschluss beinhaltet eine Reihe größerer 
Herausforderungen. Viele davon betreffen Strukturen und Systeme aber die Zusammenführung der 
Belegschaften dürfte wohl die größte Herausforderung sein. 
Konkret kann dies bedeuten: 
 Sicherstellen, dass die Talente bleiben. Personalberater wissen genau, dass die Zeit nach einem 
Zusammenschluss besonders interessant ist. Viele Mitarbeiter sind verunsichert und sie suchen 
nach Sicherheit, indem sie auch nach neuen Gelegenheiten Ausschau halten. 
 Aufbau von Vertrauen zwischen den Managern. Das Niveau des Vertrauens ist sehr 
unterschiedlich, insbesondere wenn reale oder gefühlte Machtunterschiede zwischen den beiden 
Unternehmen bestehen. Das „Eroberer-Syndrom“ ist ein häufig zu beobachtendes Phänomen, 
das gut gemeinte Bemühungen zunichte machen kann. 
 Cross-organisationale Kommunikation. In einem typischen Zusammenschluss gehen Qualität und 
Offenheit in der Kommunikation zurück. Zum einen wegen des fehlenden Vertrauens, zum 
anderen wegen der noch nicht aufgebauten (informellen) Netzwerke. 
 Überlebenden-Syndrom. Wenn es zu einem Stellenabbau kam, fühlen sich die verbleibenden 
Mitarbeiter häufig zur gleichen Zeit schuldig und erleichtert. Ihre Motivation und die Bereitschaft 
Risiken in der neuen Geschäftssituation einzugehen sind vermindert und es kann Jahre dauern, 
bis dieser Zustand beendet ist. 
Die Einführung eines gut konzipierten Mentoring-Programms (zumindest für die Talente) kann einen 
radikalen und positiven Unterschied bei all diesen Punkten machen und das zu geringen Kosten. In 
einem überlegt entwickelten Mentoring-Programm werden die Beteiligen typischerweise um ein 
Drittel weniger (eine Studie berichtet von 1300%!) wahrscheinlich das Unternehmen verlassen. 
Mentoring basiert auf einer stabilen Beziehung zwischen Menschen mit unterschiedlichen 
Hintergründen, Erfahrungen und dies ist die beste Grundlage, Vertrauen in einer Organisation 
aufzubauen. Mentoren und Mentees helfen einander Netzwerke auszubauen und in 
Zusammenschlüssen hat dies besondere Bedeutung. Falls das Überlebenden-Syndrom auftritt, 
werden die Mentoren (sofern entsprechend qualifiziert) eine vertrauensvolle Umgebung schaffen, in 
der die Mentees über ihre Ängste und Vorbehalte offen sprechen können. So werden sie schneller 
ihre Zuversicht und ihren Fokus auf Ergebnisse - für sich und ihr Team - wiedererlangen.
© Mentus GmbH, 2014 
2 
Bisher gibt es keine empirischen Untersuchungen zum konkreten Einfluss von Mentoring in 
Zusammenschlüssen aber eine grobe, auf Erfahrungen basierende Schätzung, lässt annehmen, dass 
es mindestens 5% zu Produktivität, Profitabilität und dem Verbleib von Talenten im Unternehmen 
beiträgt. Auf jeden Fall werden die oben genannten vier Herausforderungen leichter bewältigt. 
Das englische Original dieses Beitrages wurde von David Clutterbuck veröffentlicht. Der Autor David 
Clutterbuck ist einer der profiliertesten und bekanntesten Managementdenker und Autor mit mehr 
als 60 publizierten Büchern. Er gehört zu den internationalen Pionieren in der Entwicklung 
professionellen Mentoring und Mitbegründer des European Mentoring & Coaching Council. 
Die Mentus GmbH ist Kooperationspartner von David Clutterbuck für den deutschen Sprachraum und 
arbeitet aktiv an der internationalen Weiterentwicklung des Mentoring in der Wirtschaft mit. 
Kontakt: 
Dr. Frank Edelkraut 
Mail: fe@mentus.de 
Web: www.mentus.de 
Tel.: 0171 / 6806893
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  • 1. © Mentus GmbH, 2014 1 Wie Mentoring Unternehmenszusammenschlüsse unterstützen kann Die Zeit unmittelbar nach einem Unternehmenszusammenschluss beinhaltet eine Reihe größerer Herausforderungen. Viele davon betreffen Strukturen und Systeme aber die Zusammenführung der Belegschaften dürfte wohl die größte Herausforderung sein. Konkret kann dies bedeuten:  Sicherstellen, dass die Talente bleiben. Personalberater wissen genau, dass die Zeit nach einem Zusammenschluss besonders interessant ist. Viele Mitarbeiter sind verunsichert und sie suchen nach Sicherheit, indem sie auch nach neuen Gelegenheiten Ausschau halten.  Aufbau von Vertrauen zwischen den Managern. Das Niveau des Vertrauens ist sehr unterschiedlich, insbesondere wenn reale oder gefühlte Machtunterschiede zwischen den beiden Unternehmen bestehen. Das „Eroberer-Syndrom“ ist ein häufig zu beobachtendes Phänomen, das gut gemeinte Bemühungen zunichte machen kann.  Cross-organisationale Kommunikation. In einem typischen Zusammenschluss gehen Qualität und Offenheit in der Kommunikation zurück. Zum einen wegen des fehlenden Vertrauens, zum anderen wegen der noch nicht aufgebauten (informellen) Netzwerke.  Überlebenden-Syndrom. Wenn es zu einem Stellenabbau kam, fühlen sich die verbleibenden Mitarbeiter häufig zur gleichen Zeit schuldig und erleichtert. Ihre Motivation und die Bereitschaft Risiken in der neuen Geschäftssituation einzugehen sind vermindert und es kann Jahre dauern, bis dieser Zustand beendet ist. Die Einführung eines gut konzipierten Mentoring-Programms (zumindest für die Talente) kann einen radikalen und positiven Unterschied bei all diesen Punkten machen und das zu geringen Kosten. In einem überlegt entwickelten Mentoring-Programm werden die Beteiligen typischerweise um ein Drittel weniger (eine Studie berichtet von 1300%!) wahrscheinlich das Unternehmen verlassen. Mentoring basiert auf einer stabilen Beziehung zwischen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und dies ist die beste Grundlage, Vertrauen in einer Organisation aufzubauen. Mentoren und Mentees helfen einander Netzwerke auszubauen und in Zusammenschlüssen hat dies besondere Bedeutung. Falls das Überlebenden-Syndrom auftritt, werden die Mentoren (sofern entsprechend qualifiziert) eine vertrauensvolle Umgebung schaffen, in der die Mentees über ihre Ängste und Vorbehalte offen sprechen können. So werden sie schneller ihre Zuversicht und ihren Fokus auf Ergebnisse - für sich und ihr Team - wiedererlangen.
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