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„
 Puchały ist eine malerische Stadt in der Woiwodschaft Podlachien in der Gemeinde Łomża.

Die Geschichte der Entstehung des Dorfes reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück.
Der Name des Dorfes leitet sich vom Namen der Familie Puchała ab. Bis 1954 war die Stadt Sitz der
Gemeinde Puchały. Im Jahr 1827 gab es fünf Häuser und 85 Einwohner. Bis 1939 gab es Institutionen: Die
Grundschule mit der höchsten sechsten Klasse, das Gemeindeamt
Historische Gebäude:
 -der Kirchhof,
 -der Friedhof römisch-katholisch
 -die Friedhofskapelle aus Stein von 1905.
 -die Friedhofskapelle, aus Holz von 1843.

 Die Naturdenkmäler:
 -die Allee der kleinblättrigen Linden an der Straße Puchała-Milewo
 -die Allee der kleinblättrigen Linden an der Straße Puchała-Pniewo
 Die erste Holzkirche wurde 1411 erbaut.
 Die Errichtung der Pfarrei erfolgte 1445.
 Bei der Errichtung der Pfarrei werden die Grundbesitzer erwähnt: Puchała, Błażej, Sasin und Falisław, die
Grundstücke in Sokołałaka besitzen. Unter dem Namen Sokolałaka erschienen die heutigen Dörfer: Puchały,
Milewo, Modzele, Wyrzyk, Lutostań, Kąty und die Stadt Gać.
 Die neu geschaffene Pfarrei gehörte zur Diözese Płock.
 Im Laufe der Geschichte wurden hier drei Holzkirchen gebaut, die am häufigsten durch einen Brand zerstört
wurden.
 1908 begann der Bau der fünften Kirche im gotischen Stil. Es war eine Steinkirche. Die Kirche wurde 25 Jahre lang
auf dem Platz gebaut, der von Juden Gejba Benstejno gespendet wurde. Die Kirche wurde 1945 während des
Krieges zerstört.

Im Jahr 2011 fanden die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 600. Jahrestag der Pfarrei Puchały statt (1411-2011).

 Unten ist ein Interview mit dem derzeitigen Priester Jan Paweł Płoński, der uns die Geschichte unserer Pfarrei
erzählte.
Grüß Gott, Herr Pfarrer
Die Grundschule in Puchały nimmt an dem eTwinning Schulprojekt „Meine Stadt in der Welt bekannt“ teil. Das Motto
unserer Schule ist “Gott-Ehre-Vaterland“, deshalb möchten wir mit Ihnen ein Interview über die Geschichte unseres
Pfarrbezirkes führen.
1. Woher kommen Sie?
Genau wie die meisten Priester in der Diözese Łomża wurde ich hier geboren. Meine Heimatpfarrei ist Sokoły. Sie
ist 50 km von Puchały entfernt.
2. Warum sind Sie Pfarrer geworden? Warum haben Sie sich dafür entschieden?
Meine Familie war schon immer mit der Kirche verbunden. Gebet, Feiern, heilige Sakramente empfangen, Fasten
bewahren. Viele Priester haben mich mein ganzes Leben begleitet. Außerdem waren Religionsunterricht und
Familientreffen auch sehr wichtig. Ich habe mich entschieden, dem Priesterseminar beizutreten und mein Leben
Gott zu widmen. 1983 habe ich die Priesterweihe erhalten.
3. Wie und wann haben Sie priesterlichen Dienst in unserer Pfarrei begonnen?
Priesterliche Wege sind schön und interessant. Man lernt viele Leute kennen. Meine Priesterarbeit habe ich in
Białaszewice in der Nähe von Grajewo begonnen, dann habe ich in Sejny, in Czyżew und in Łomża in der Pfarrei der
Barmherzigkeit Gottes gearbeitet. Als Pfarrer habe ich zum ersten Mal in Tabędz in der Nähe von Zambrów gearbeitet.
Seit 2004 bin ich der Pfarrer in Puchały. Ich habe 16 Jahre priesterliches Dienstes in dieser Pfarrei hinter mir.
4. Wann wurde die Kirche in Puchały gebaut und wer war damals der Pfarrer?
An der Stelle der zerstörten Kirche wurde die temporäre Kapelle erbaut. Diese Holzkirche hat der Pfarrei bis 1982
gedient. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden es Anstrengungen unternommen, die Erlaubnis für den Kirchenneubau
zu erhalten. Die damaligen Behörden waren dagegen. Der Durchbruch hat in den 1970er Jahren stattgefunden, als der
Priester Professor Mikołaj Sasinowski (Landsmann von Puchały) zum Bischof der Diözese Łomża ernannt wurde. Es
wurden Erlaubnisse für den Bau der Kirche in Puchały, die Kapelle in Pruszki Wielkie und für den Ausbau der Kirche
in Wygoda erteilt. Das Material hat aus der zerstörten Kirche gestammt.
Die Gemeindemitglieder haben die Ziegel gesäubert und sie haben Bauarbeiten begonnen. Es waren arbeitsreiche
Jahre. Verantwortlich für den Bau war der Priester Lucjan Godlewski . Der Vikar Karzimierz Gacki hat ihm geholfen.
Der Kirchenbau in Puchały wurde 1982 abgeschlossen. Der Prälat Stanisław Wysocki hat die feierliche Christmesse
gelesen. In den folgenden Jahren wurde die Kirche weiter ausgestattet.
Die Gemeindemitglieder, der Priester Witold Wróblewski, der Priester Adam Grodzki und jetzt der
Priester Jan P. Płoński haben viel Mühe und Arbeit gegeben. 2011 haben wir das 600-jährige Bestehen
der Kirchengemeinde in Puchały gefeiert.
2018 wurde die Kirche geweiht.
5. Wie ist die Geschichte unserer Pfarrei?
Die Geschichte der Pfarrei reicht in das Jahr 1411 zurück. Das ist über 600 Jahre.
Sie war immer seelisch, so wie jetzt. Wir beten, suchen nach einer guten Lebensweise und bitten Gott, uns zu
helfen. Historisch gesehen hat unsere Pfarrei alle Kriege, Missgeschicke und ideologische Kämpfe
überstanden. Die Nähe der Flüsse hatte zur Folge, dass während der Kriege die Zerstörungen sehr groß waren.
Wir erinnern an verbrannte Dörfer und an die neugotische Kirche, die am 23. August 1944 von den Deutschen
gesprengt wurde.
6. Was möchten Sie ihren Pfarrkindern übermitteln.
Gott segne Sie.
Wir danken Ihnen für dieses Interview und das interessante Gespräch.
Wir wünschen Ihnen erfolgreichen, priesterlichen Dienst.
 Auf dem römisch-katholischen Friedhof befinden sich zwei
Friedhofskapellen.
Der erste stammt aus dem Jahr 1843.
Es ist eine Kapelle mit einer Holzblockstruktur auf dem Fundament aus
Feldsteinen.
Die zweite wurde 1905 gebaut, aus Ziegeln. Neben der Kirche befindet sich
ein alter, geschlossener Friedhof mit historischen Grabsteinen aus dem 19.
Jahrhundert.
 Das Gebiet der Gemeinde Łomża ist
durch bedeutende Werte der natürlichen
Umwelt gekennzeichnet. Es gibt hier
Naturschutzgebiete.
 Dazu gehören unter anderem natürliche
Denkmäler, davon stechen Lindenalleen
in Puchały hervor.
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„Meine Stadt in der Welt bekannt” –Die Grundschule in Puchały

  • 1.
  • 2.  Puchały ist eine malerische Stadt in der Woiwodschaft Podlachien in der Gemeinde Łomża.  Die Geschichte der Entstehung des Dorfes reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Der Name des Dorfes leitet sich vom Namen der Familie Puchała ab. Bis 1954 war die Stadt Sitz der Gemeinde Puchały. Im Jahr 1827 gab es fünf Häuser und 85 Einwohner. Bis 1939 gab es Institutionen: Die Grundschule mit der höchsten sechsten Klasse, das Gemeindeamt Historische Gebäude:  -der Kirchhof,  -der Friedhof römisch-katholisch  -die Friedhofskapelle aus Stein von 1905.  -die Friedhofskapelle, aus Holz von 1843.   Die Naturdenkmäler:  -die Allee der kleinblättrigen Linden an der Straße Puchała-Milewo  -die Allee der kleinblättrigen Linden an der Straße Puchała-Pniewo
  • 3.
  • 4.
  • 5.
  • 6.
  • 7.  Die erste Holzkirche wurde 1411 erbaut.  Die Errichtung der Pfarrei erfolgte 1445.  Bei der Errichtung der Pfarrei werden die Grundbesitzer erwähnt: Puchała, Błażej, Sasin und Falisław, die Grundstücke in Sokołałaka besitzen. Unter dem Namen Sokolałaka erschienen die heutigen Dörfer: Puchały, Milewo, Modzele, Wyrzyk, Lutostań, Kąty und die Stadt Gać.  Die neu geschaffene Pfarrei gehörte zur Diözese Płock.  Im Laufe der Geschichte wurden hier drei Holzkirchen gebaut, die am häufigsten durch einen Brand zerstört wurden.  1908 begann der Bau der fünften Kirche im gotischen Stil. Es war eine Steinkirche. Die Kirche wurde 25 Jahre lang auf dem Platz gebaut, der von Juden Gejba Benstejno gespendet wurde. Die Kirche wurde 1945 während des Krieges zerstört.  Im Jahr 2011 fanden die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 600. Jahrestag der Pfarrei Puchały statt (1411-2011).   Unten ist ein Interview mit dem derzeitigen Priester Jan Paweł Płoński, der uns die Geschichte unserer Pfarrei erzählte.
  • 8.
  • 9. Grüß Gott, Herr Pfarrer Die Grundschule in Puchały nimmt an dem eTwinning Schulprojekt „Meine Stadt in der Welt bekannt“ teil. Das Motto unserer Schule ist “Gott-Ehre-Vaterland“, deshalb möchten wir mit Ihnen ein Interview über die Geschichte unseres Pfarrbezirkes führen. 1. Woher kommen Sie? Genau wie die meisten Priester in der Diözese Łomża wurde ich hier geboren. Meine Heimatpfarrei ist Sokoły. Sie ist 50 km von Puchały entfernt. 2. Warum sind Sie Pfarrer geworden? Warum haben Sie sich dafür entschieden? Meine Familie war schon immer mit der Kirche verbunden. Gebet, Feiern, heilige Sakramente empfangen, Fasten bewahren. Viele Priester haben mich mein ganzes Leben begleitet. Außerdem waren Religionsunterricht und Familientreffen auch sehr wichtig. Ich habe mich entschieden, dem Priesterseminar beizutreten und mein Leben Gott zu widmen. 1983 habe ich die Priesterweihe erhalten.
  • 10.
  • 11. 3. Wie und wann haben Sie priesterlichen Dienst in unserer Pfarrei begonnen? Priesterliche Wege sind schön und interessant. Man lernt viele Leute kennen. Meine Priesterarbeit habe ich in Białaszewice in der Nähe von Grajewo begonnen, dann habe ich in Sejny, in Czyżew und in Łomża in der Pfarrei der Barmherzigkeit Gottes gearbeitet. Als Pfarrer habe ich zum ersten Mal in Tabędz in der Nähe von Zambrów gearbeitet. Seit 2004 bin ich der Pfarrer in Puchały. Ich habe 16 Jahre priesterliches Dienstes in dieser Pfarrei hinter mir. 4. Wann wurde die Kirche in Puchały gebaut und wer war damals der Pfarrer? An der Stelle der zerstörten Kirche wurde die temporäre Kapelle erbaut. Diese Holzkirche hat der Pfarrei bis 1982 gedient. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden es Anstrengungen unternommen, die Erlaubnis für den Kirchenneubau zu erhalten. Die damaligen Behörden waren dagegen. Der Durchbruch hat in den 1970er Jahren stattgefunden, als der Priester Professor Mikołaj Sasinowski (Landsmann von Puchały) zum Bischof der Diözese Łomża ernannt wurde. Es wurden Erlaubnisse für den Bau der Kirche in Puchały, die Kapelle in Pruszki Wielkie und für den Ausbau der Kirche in Wygoda erteilt. Das Material hat aus der zerstörten Kirche gestammt. Die Gemeindemitglieder haben die Ziegel gesäubert und sie haben Bauarbeiten begonnen. Es waren arbeitsreiche Jahre. Verantwortlich für den Bau war der Priester Lucjan Godlewski . Der Vikar Karzimierz Gacki hat ihm geholfen. Der Kirchenbau in Puchały wurde 1982 abgeschlossen. Der Prälat Stanisław Wysocki hat die feierliche Christmesse gelesen. In den folgenden Jahren wurde die Kirche weiter ausgestattet.
  • 12. Die Gemeindemitglieder, der Priester Witold Wróblewski, der Priester Adam Grodzki und jetzt der Priester Jan P. Płoński haben viel Mühe und Arbeit gegeben. 2011 haben wir das 600-jährige Bestehen der Kirchengemeinde in Puchały gefeiert. 2018 wurde die Kirche geweiht. 5. Wie ist die Geschichte unserer Pfarrei? Die Geschichte der Pfarrei reicht in das Jahr 1411 zurück. Das ist über 600 Jahre. Sie war immer seelisch, so wie jetzt. Wir beten, suchen nach einer guten Lebensweise und bitten Gott, uns zu helfen. Historisch gesehen hat unsere Pfarrei alle Kriege, Missgeschicke und ideologische Kämpfe überstanden. Die Nähe der Flüsse hatte zur Folge, dass während der Kriege die Zerstörungen sehr groß waren. Wir erinnern an verbrannte Dörfer und an die neugotische Kirche, die am 23. August 1944 von den Deutschen gesprengt wurde. 6. Was möchten Sie ihren Pfarrkindern übermitteln. Gott segne Sie. Wir danken Ihnen für dieses Interview und das interessante Gespräch. Wir wünschen Ihnen erfolgreichen, priesterlichen Dienst.
  • 13.
  • 14.
  • 15.
  • 16.  Auf dem römisch-katholischen Friedhof befinden sich zwei Friedhofskapellen. Der erste stammt aus dem Jahr 1843. Es ist eine Kapelle mit einer Holzblockstruktur auf dem Fundament aus Feldsteinen. Die zweite wurde 1905 gebaut, aus Ziegeln. Neben der Kirche befindet sich ein alter, geschlossener Friedhof mit historischen Grabsteinen aus dem 19. Jahrhundert.
  • 17.
  • 18.  Das Gebiet der Gemeinde Łomża ist durch bedeutende Werte der natürlichen Umwelt gekennzeichnet. Es gibt hier Naturschutzgebiete.  Dazu gehören unter anderem natürliche Denkmäler, davon stechen Lindenalleen in Puchały hervor.