SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1
Mein Produkt soll barrierefrei
werden
2
Darum gehts
• Was heißt BF und warum
brauchen wir sie?
• Wie setzen wir sie um?
• Und wie verkaufen wir sie?
3
Barrierefreies Business
• Mein Angebot kann barrierefrei
sein.
• Mein Angebot kann zur
Barrierefreiheit beitragen.
4
Ich bin nicht mein Kunde
• Viele Angebote sind von
gesunden Menschen nach ihrem
Maßstab geschafen.
• Wir entwickeln fast immer für
uns selbst, nicht für den Kunden.
5
Spezial-Angebote sind nicht en vogue
Sonderlösungen wie Senioren-
Handys werden zunehmend
abgelehnt.
6
Wichtge Barrieren
7
Ein paar Zahlen zu Deutschland
• 7,6 Mio. Schwerbehinderte
• 7,5 Mio. Analphabeten
• 17,5 Mio. Menschen sind 65 und
älter
• 40 Mio. benötgen Sehhilfen
• 15 Mio. haben eine Hörstörung
• …
In Summa gibt es ca. 120 Mio. in
Deutschland, die von BF profteren.
8
Komplexität
Viele Angebote sind im Grunde
Expertensysteme.
Sie erschließen sich nicht auf
Anhieb, sollten es aber.
9
Erkennen und Verstehen
Ein Produkt ist so gestaltet,
dass man ideal sehen, hören
oder sich bewegen können
muss, um es benutzen zu
können.
10
Kraft/eschicklichkeit
• Ein Angebot verlangt mir viel
Kraf oder Geschicklichkeit ab.
• Das ist auch ein Frustaktor für
gestresste Leute, für sie soll es
schnell gehen.
11
BF als Qualitätsmerkmal
BF ist keine Wohltätgkeit. Es ist
ein Qualitätsmerkmal eines
Angebots.
1212
… aber fast jeder proftert von
Barrierefreiheit.
Nicht jeder hat eine Behinderung…
13
/esetze und Richtlinien
• Richtlinien zur Beschafung und
Einkauf werden strenger
• UN-BRK verpfichtet öfentliche
Einrichtungen und Verbände zur
Inklusion – und damit indirekt
zur Barrierefreiheit
• Gleichstellungs- und
Antdiskriminierungsrichtlinien
werden strenger
14
BF umsetzen
15
Eine Lösung für alle
• Ein Angebot sollte so entwickelt
sein, dass es für möglichst viele
Menschen geeignet ist.
• Für die Anderen sollte es
anpassbar sein. Evtl. können
zusätzliche Dienstleistungen zur
BF angeboten werden.
16
Richtlinien und Empfehlungen
• Für fast alle Bereiche gibt es
Richtlinien. An denen könnt ihr
euch orienteren.
• Für Dienstleistungen gibt es
häufg Empfehlungen, auch aus
dem angloamerikanischen
Raum.
Website: https://www.design-fuer-alle.de/
17
Zielgruppen beteiligen
• Ein Angebot sollte nicht ohne die
Zielgruppe entwickelt werden.
• Personas und User Stories
erleichtern die Konzepton eines
Angebots.
• Sie sollten auch gesundheitliche
Einschränkungen einschließen.
18
BF verkaufen
19
Absolute BF gibt es nicht
• Deswegen solltet ihr nicht von
BF sprechen.
• Zeigt lieber, was ihr gemacht hat
• Und das ihr ofen für
Verbesserungen seid.
20
Beteiligung als Marketng
• Beteiligte Personen können zu
Marken-Botschafern werden.
• Empfehlungsmarketng ist in
Behindertenkreisen wichtg.
21
Feedback erbiten
• Erbitet Feedback von euren
Kunden zu Eurem Angebot.
• Natürlich nur, wenn ihr sinnvoll
darauf reagieren könnt.
• Das zeigt auch, dass die BF für
euch wichtg ist.
22
Danke!
• Fragen?
• Diskussionsbedarf?

Weitere ähnliche Inhalte

Ähnlich wie Mein angebot soll barrierefrei werden

G bnet vortrag
G bnet vortragG bnet vortrag
G bnet vortrag
Michael Krüger
 
Sfofr module 6 powerpoint german
Sfofr module 6 powerpoint germanSfofr module 6 powerpoint german
Sfofr module 6 powerpoint german
streetfood
 
Foodsharing Neulingstreffen - Lichtenberg
Foodsharing Neulingstreffen - Lichtenberg Foodsharing Neulingstreffen - Lichtenberg
Foodsharing Neulingstreffen - Lichtenberg
Marie27650
 
Social Media für Non-Profits
Social Media für Non-ProfitsSocial Media für Non-Profits
Social Media für Non-Profits
Social Media Sprechstunde Köln
 
„Gespräche sind Märkte“ - Die Operationalisierung von strategischem Content M...
„Gespräche sind Märkte“ - Die Operationalisierung von strategischem Content M...„Gespräche sind Märkte“ - Die Operationalisierung von strategischem Content M...
„Gespräche sind Märkte“ - Die Operationalisierung von strategischem Content M...
ScribbleLive
 
DXN - Produkt- und Unternehmens Präsentationen - Austria Germany
DXN - Produkt- und Unternehmens Präsentationen - Austria GermanyDXN - Produkt- und Unternehmens Präsentationen - Austria Germany
DXN - Produkt- und Unternehmens Präsentationen - Austria Germany
DXN ganoderma kávé
 
Erfolgreiche Tipps zur Selbstvermarktung!
Erfolgreiche Tipps zur Selbstvermarktung!Erfolgreiche Tipps zur Selbstvermarktung!
Erfolgreiche Tipps zur Selbstvermarktung!
ROHINIE.COM Limited
 
Foodsharing Neulingstreffen.pptx
Foodsharing Neulingstreffen.pptxFoodsharing Neulingstreffen.pptx
Foodsharing Neulingstreffen.pptx
Marie27650
 
Leben und Arbeiten im Ausland - Juni 2022
Leben und Arbeiten im Ausland - Juni 2022Leben und Arbeiten im Ausland - Juni 2022
Leben und Arbeiten im Ausland - Juni 2022
BDAE GRUPPE
 
Präsentation Mekom und KVHS Osterode II
Präsentation Mekom und KVHS Osterode IIPräsentation Mekom und KVHS Osterode II
Präsentation Mekom und KVHS Osterode II
talk social
 
Sfofr module 3 powerpoint german
Sfofr module 3 powerpoint germanSfofr module 3 powerpoint german
Sfofr module 3 powerpoint german
streetfood
 
Die Angler-Parabel (Auszug)
Die Angler-Parabel (Auszug)Die Angler-Parabel (Auszug)
Die Angler-Parabel (Auszug)
Jürgen Wolf
 
SISEL - Der Weg zum Erfolg
SISEL - Der Weg zum ErfolgSISEL - Der Weg zum Erfolg
SISEL - Der Weg zum Erfolg
Sisel International
 
Konzept Life Plus
Konzept Life PlusKonzept Life Plus
Konzept Life Plus
Gunther Werner
 
DXN Austria und Germany
DXN Austria und GermanyDXN Austria und Germany
DXN Austria und Germany
DXN ganoderma kávé
 
Erfolgreiche Video-Strategien für kleine Unternehmen!
Erfolgreiche Video-Strategien für kleine Unternehmen!Erfolgreiche Video-Strategien für kleine Unternehmen!
Erfolgreiche Video-Strategien für kleine Unternehmen!
ROHINIE.COM Limited
 
Module 15 Creating a Seniors Food Marketing Strategy.DEpptx.pptx
Module 15 Creating a Seniors Food Marketing Strategy.DEpptx.pptxModule 15 Creating a Seniors Food Marketing Strategy.DEpptx.pptx
Module 15 Creating a Seniors Food Marketing Strategy.DEpptx.pptx
caniceconsulting
 
7 tödliche PowerPoint Fehler
7 tödliche PowerPoint Fehler7 tödliche PowerPoint Fehler
7 tödliche PowerPoint Fehler
J.T.Story
 
Social Media Strategien in der Getränkemarkenartikelindustrie
Social Media Strategien in der GetränkemarkenartikelindustrieSocial Media Strategien in der Getränkemarkenartikelindustrie
Social Media Strategien in der Getränkemarkenartikelindustrie
MLannerSchwarz
 
Firmenpräsi hr. mück
Firmenpräsi hr. mückFirmenpräsi hr. mück
Firmenpräsi hr. mückheilholz
 

Ähnlich wie Mein angebot soll barrierefrei werden (20)

G bnet vortrag
G bnet vortragG bnet vortrag
G bnet vortrag
 
Sfofr module 6 powerpoint german
Sfofr module 6 powerpoint germanSfofr module 6 powerpoint german
Sfofr module 6 powerpoint german
 
Foodsharing Neulingstreffen - Lichtenberg
Foodsharing Neulingstreffen - Lichtenberg Foodsharing Neulingstreffen - Lichtenberg
Foodsharing Neulingstreffen - Lichtenberg
 
Social Media für Non-Profits
Social Media für Non-ProfitsSocial Media für Non-Profits
Social Media für Non-Profits
 
„Gespräche sind Märkte“ - Die Operationalisierung von strategischem Content M...
„Gespräche sind Märkte“ - Die Operationalisierung von strategischem Content M...„Gespräche sind Märkte“ - Die Operationalisierung von strategischem Content M...
„Gespräche sind Märkte“ - Die Operationalisierung von strategischem Content M...
 
DXN - Produkt- und Unternehmens Präsentationen - Austria Germany
DXN - Produkt- und Unternehmens Präsentationen - Austria GermanyDXN - Produkt- und Unternehmens Präsentationen - Austria Germany
DXN - Produkt- und Unternehmens Präsentationen - Austria Germany
 
Erfolgreiche Tipps zur Selbstvermarktung!
Erfolgreiche Tipps zur Selbstvermarktung!Erfolgreiche Tipps zur Selbstvermarktung!
Erfolgreiche Tipps zur Selbstvermarktung!
 
Foodsharing Neulingstreffen.pptx
Foodsharing Neulingstreffen.pptxFoodsharing Neulingstreffen.pptx
Foodsharing Neulingstreffen.pptx
 
Leben und Arbeiten im Ausland - Juni 2022
Leben und Arbeiten im Ausland - Juni 2022Leben und Arbeiten im Ausland - Juni 2022
Leben und Arbeiten im Ausland - Juni 2022
 
Präsentation Mekom und KVHS Osterode II
Präsentation Mekom und KVHS Osterode IIPräsentation Mekom und KVHS Osterode II
Präsentation Mekom und KVHS Osterode II
 
Sfofr module 3 powerpoint german
Sfofr module 3 powerpoint germanSfofr module 3 powerpoint german
Sfofr module 3 powerpoint german
 
Die Angler-Parabel (Auszug)
Die Angler-Parabel (Auszug)Die Angler-Parabel (Auszug)
Die Angler-Parabel (Auszug)
 
SISEL - Der Weg zum Erfolg
SISEL - Der Weg zum ErfolgSISEL - Der Weg zum Erfolg
SISEL - Der Weg zum Erfolg
 
Konzept Life Plus
Konzept Life PlusKonzept Life Plus
Konzept Life Plus
 
DXN Austria und Germany
DXN Austria und GermanyDXN Austria und Germany
DXN Austria und Germany
 
Erfolgreiche Video-Strategien für kleine Unternehmen!
Erfolgreiche Video-Strategien für kleine Unternehmen!Erfolgreiche Video-Strategien für kleine Unternehmen!
Erfolgreiche Video-Strategien für kleine Unternehmen!
 
Module 15 Creating a Seniors Food Marketing Strategy.DEpptx.pptx
Module 15 Creating a Seniors Food Marketing Strategy.DEpptx.pptxModule 15 Creating a Seniors Food Marketing Strategy.DEpptx.pptx
Module 15 Creating a Seniors Food Marketing Strategy.DEpptx.pptx
 
7 tödliche PowerPoint Fehler
7 tödliche PowerPoint Fehler7 tödliche PowerPoint Fehler
7 tödliche PowerPoint Fehler
 
Social Media Strategien in der Getränkemarkenartikelindustrie
Social Media Strategien in der GetränkemarkenartikelindustrieSocial Media Strategien in der Getränkemarkenartikelindustrie
Social Media Strategien in der Getränkemarkenartikelindustrie
 
Firmenpräsi hr. mück
Firmenpräsi hr. mückFirmenpräsi hr. mück
Firmenpräsi hr. mück
 

Mehr von Domingos de Oliveira

Als Sehender die Blindenschrift lernen - eine Einführung
Als Sehender die Blindenschrift lernen - eine EinführungAls Sehender die Blindenschrift lernen - eine Einführung
Als Sehender die Blindenschrift lernen - eine Einführung
Domingos de Oliveira
 
Was bedeutet blindheit
Was bedeutet blindheitWas bedeutet blindheit
Was bedeutet blindheit
Domingos de Oliveira
 
Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0
Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0
Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0
Domingos de Oliveira
 
Barrierefreie lehr und lernmaterialien
Barrierefreie lehr  und lernmaterialienBarrierefreie lehr  und lernmaterialien
Barrierefreie lehr und lernmaterialien
Domingos de Oliveira
 
Wie barrierefrei ist meine website? Ein Vortrag für die republica 2017
Wie barrierefrei ist meine website? Ein Vortrag für die  republica 2017Wie barrierefrei ist meine website? Ein Vortrag für die  republica 2017
Wie barrierefrei ist meine website? Ein Vortrag für die republica 2017
Domingos de Oliveira
 
Einfach barrierefrei
Einfach barrierefreiEinfach barrierefrei
Einfach barrierefrei
Domingos de Oliveira
 
Behinderte im Storytelling
Behinderte im StorytellingBehinderte im Storytelling
Behinderte im Storytelling
Domingos de Oliveira
 
Wie barrierefrei ist meine website
Wie barrierefrei ist meine websiteWie barrierefrei ist meine website
Wie barrierefrei ist meine website
Domingos de Oliveira
 
Barrierefreiheit in Multimedia - und warum jeder profitiert
Barrierefreiheit in Multimedia - und warum jeder profitiertBarrierefreiheit in Multimedia - und warum jeder profitiert
Barrierefreiheit in Multimedia - und warum jeder profitiert
Domingos de Oliveira
 
Crashkurs digitale barrierefreiheit
Crashkurs digitale barrierefreiheitCrashkurs digitale barrierefreiheit
Crashkurs digitale barrierefreiheit
Domingos de Oliveira
 
Barrierefreies internet - Tipps und Tools
Barrierefreies internet - Tipps und ToolsBarrierefreies internet - Tipps und Tools
Barrierefreies internet - Tipps und Tools
Domingos de Oliveira
 
Barrierefreie dokumente
Barrierefreie dokumenteBarrierefreie dokumente
Barrierefreie dokumente
Domingos de Oliveira
 
Barrierefreiheit im newsletter
Barrierefreiheit im newsletterBarrierefreiheit im newsletter
Barrierefreiheit im newsletter
Domingos de Oliveira
 
Barrierefreiheit in eBooks
Barrierefreiheit in eBooksBarrierefreiheit in eBooks
Barrierefreiheit in eBooks
Domingos de Oliveira
 
Screenreader für sehende - eine Anleitung für NVDA
Screenreader für sehende - eine Anleitung für NVDAScreenreader für sehende - eine Anleitung für NVDA
Screenreader für sehende - eine Anleitung für NVDA
Domingos de Oliveira
 
Grassroots accessibility
Grassroots accessibilityGrassroots accessibility
Grassroots accessibility
Domingos de Oliveira
 
Semantik im web
Semantik im webSemantik im web
Semantik im web
Domingos de Oliveira
 
Behindert der datenschutz innovationen?
Behindert der datenschutz innovationen?Behindert der datenschutz innovationen?
Behindert der datenschutz innovationen?
Domingos de Oliveira
 
Graswurzel barrierefreiheit - Barrierefreiheit von unten durchsetzen
Graswurzel barrierefreiheit - Barrierefreiheit von unten durchsetzenGraswurzel barrierefreiheit - Barrierefreiheit von unten durchsetzen
Graswurzel barrierefreiheit - Barrierefreiheit von unten durchsetzen
Domingos de Oliveira
 
Barrierefreiheit im Unternehmen umsetzen
Barrierefreiheit im Unternehmen umsetzenBarrierefreiheit im Unternehmen umsetzen
Barrierefreiheit im Unternehmen umsetzen
Domingos de Oliveira
 

Mehr von Domingos de Oliveira (20)

Als Sehender die Blindenschrift lernen - eine Einführung
Als Sehender die Blindenschrift lernen - eine EinführungAls Sehender die Blindenschrift lernen - eine Einführung
Als Sehender die Blindenschrift lernen - eine Einführung
 
Was bedeutet blindheit
Was bedeutet blindheitWas bedeutet blindheit
Was bedeutet blindheit
 
Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0
Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0
Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0
 
Barrierefreie lehr und lernmaterialien
Barrierefreie lehr  und lernmaterialienBarrierefreie lehr  und lernmaterialien
Barrierefreie lehr und lernmaterialien
 
Wie barrierefrei ist meine website? Ein Vortrag für die republica 2017
Wie barrierefrei ist meine website? Ein Vortrag für die  republica 2017Wie barrierefrei ist meine website? Ein Vortrag für die  republica 2017
Wie barrierefrei ist meine website? Ein Vortrag für die republica 2017
 
Einfach barrierefrei
Einfach barrierefreiEinfach barrierefrei
Einfach barrierefrei
 
Behinderte im Storytelling
Behinderte im StorytellingBehinderte im Storytelling
Behinderte im Storytelling
 
Wie barrierefrei ist meine website
Wie barrierefrei ist meine websiteWie barrierefrei ist meine website
Wie barrierefrei ist meine website
 
Barrierefreiheit in Multimedia - und warum jeder profitiert
Barrierefreiheit in Multimedia - und warum jeder profitiertBarrierefreiheit in Multimedia - und warum jeder profitiert
Barrierefreiheit in Multimedia - und warum jeder profitiert
 
Crashkurs digitale barrierefreiheit
Crashkurs digitale barrierefreiheitCrashkurs digitale barrierefreiheit
Crashkurs digitale barrierefreiheit
 
Barrierefreies internet - Tipps und Tools
Barrierefreies internet - Tipps und ToolsBarrierefreies internet - Tipps und Tools
Barrierefreies internet - Tipps und Tools
 
Barrierefreie dokumente
Barrierefreie dokumenteBarrierefreie dokumente
Barrierefreie dokumente
 
Barrierefreiheit im newsletter
Barrierefreiheit im newsletterBarrierefreiheit im newsletter
Barrierefreiheit im newsletter
 
Barrierefreiheit in eBooks
Barrierefreiheit in eBooksBarrierefreiheit in eBooks
Barrierefreiheit in eBooks
 
Screenreader für sehende - eine Anleitung für NVDA
Screenreader für sehende - eine Anleitung für NVDAScreenreader für sehende - eine Anleitung für NVDA
Screenreader für sehende - eine Anleitung für NVDA
 
Grassroots accessibility
Grassroots accessibilityGrassroots accessibility
Grassroots accessibility
 
Semantik im web
Semantik im webSemantik im web
Semantik im web
 
Behindert der datenschutz innovationen?
Behindert der datenschutz innovationen?Behindert der datenschutz innovationen?
Behindert der datenschutz innovationen?
 
Graswurzel barrierefreiheit - Barrierefreiheit von unten durchsetzen
Graswurzel barrierefreiheit - Barrierefreiheit von unten durchsetzenGraswurzel barrierefreiheit - Barrierefreiheit von unten durchsetzen
Graswurzel barrierefreiheit - Barrierefreiheit von unten durchsetzen
 
Barrierefreiheit im Unternehmen umsetzen
Barrierefreiheit im Unternehmen umsetzenBarrierefreiheit im Unternehmen umsetzen
Barrierefreiheit im Unternehmen umsetzen
 

Mein angebot soll barrierefrei werden

  • 1. 1 Mein Produkt soll barrierefrei werden
  • 2. 2 Darum gehts • Was heißt BF und warum brauchen wir sie? • Wie setzen wir sie um? • Und wie verkaufen wir sie?
  • 3. 3 Barrierefreies Business • Mein Angebot kann barrierefrei sein. • Mein Angebot kann zur Barrierefreiheit beitragen.
  • 4. 4 Ich bin nicht mein Kunde • Viele Angebote sind von gesunden Menschen nach ihrem Maßstab geschafen. • Wir entwickeln fast immer für uns selbst, nicht für den Kunden.
  • 5. 5 Spezial-Angebote sind nicht en vogue Sonderlösungen wie Senioren- Handys werden zunehmend abgelehnt.
  • 7. 7 Ein paar Zahlen zu Deutschland • 7,6 Mio. Schwerbehinderte • 7,5 Mio. Analphabeten • 17,5 Mio. Menschen sind 65 und älter • 40 Mio. benötgen Sehhilfen • 15 Mio. haben eine Hörstörung • … In Summa gibt es ca. 120 Mio. in Deutschland, die von BF profteren.
  • 8. 8 Komplexität Viele Angebote sind im Grunde Expertensysteme. Sie erschließen sich nicht auf Anhieb, sollten es aber.
  • 9. 9 Erkennen und Verstehen Ein Produkt ist so gestaltet, dass man ideal sehen, hören oder sich bewegen können muss, um es benutzen zu können.
  • 10. 10 Kraft/eschicklichkeit • Ein Angebot verlangt mir viel Kraf oder Geschicklichkeit ab. • Das ist auch ein Frustaktor für gestresste Leute, für sie soll es schnell gehen.
  • 11. 11 BF als Qualitätsmerkmal BF ist keine Wohltätgkeit. Es ist ein Qualitätsmerkmal eines Angebots.
  • 12. 1212 … aber fast jeder proftert von Barrierefreiheit. Nicht jeder hat eine Behinderung…
  • 13. 13 /esetze und Richtlinien • Richtlinien zur Beschafung und Einkauf werden strenger • UN-BRK verpfichtet öfentliche Einrichtungen und Verbände zur Inklusion – und damit indirekt zur Barrierefreiheit • Gleichstellungs- und Antdiskriminierungsrichtlinien werden strenger
  • 15. 15 Eine Lösung für alle • Ein Angebot sollte so entwickelt sein, dass es für möglichst viele Menschen geeignet ist. • Für die Anderen sollte es anpassbar sein. Evtl. können zusätzliche Dienstleistungen zur BF angeboten werden.
  • 16. 16 Richtlinien und Empfehlungen • Für fast alle Bereiche gibt es Richtlinien. An denen könnt ihr euch orienteren. • Für Dienstleistungen gibt es häufg Empfehlungen, auch aus dem angloamerikanischen Raum. Website: https://www.design-fuer-alle.de/
  • 17. 17 Zielgruppen beteiligen • Ein Angebot sollte nicht ohne die Zielgruppe entwickelt werden. • Personas und User Stories erleichtern die Konzepton eines Angebots. • Sie sollten auch gesundheitliche Einschränkungen einschließen.
  • 19. 19 Absolute BF gibt es nicht • Deswegen solltet ihr nicht von BF sprechen. • Zeigt lieber, was ihr gemacht hat • Und das ihr ofen für Verbesserungen seid.
  • 20. 20 Beteiligung als Marketng • Beteiligte Personen können zu Marken-Botschafern werden. • Empfehlungsmarketng ist in Behindertenkreisen wichtg.
  • 21. 21 Feedback erbiten • Erbitet Feedback von euren Kunden zu Eurem Angebot. • Natürlich nur, wenn ihr sinnvoll darauf reagieren könnt. • Das zeigt auch, dass die BF für euch wichtg ist.