SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
PUNKTUM Werbeagentur GmbH Mehr Mut zur Kreativität im B2B  Vortrag 9. mailingtage in Nürnberg. DIREKT-MARKETING-FORUM I. Referent: Frank Hussendörfer Geschäftsführer PUNKTUM Werbeagentur GmbH
Wozu brauchen wir überhaupt Kreativität? Mit Dialogaktionen haben wir zwei Ziele: 1. Die Aufmerksamkeit des Empfängers zu gewinnen 2. Botschaften in dessen Kopf zu bringen Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Wir können negativ auffallen. Und so den Empfänger gegen uns aufbringen. Oder wir fallen positiv auf: Zum Beispiel, indem wir ihn überraschen. Und genau dafür brauchen wir Kreativität.
Was aber bedeutet Kreativität? Kreativität dient uns dazu, Aufmerksamkeit zu bekommen. Und sorgt dafür, dass wir im Gedächtnis bleiben. Ein hervorragendes Vehikel dabei:  das Überraschungsmoment. Krimis, Witze und Werbung setzen auf exakt dasselbe Prinzip: auf unvorhersehbare Wendungen. Anders ausgedrückt: Es wird etwas zusammengefügt, was „eigentlich“ nicht zusammen passt. Das Ergebnis nennt sich dann Kreativ.
Was heißt das für Ihre Mailingaktion? Aufmerksamkeitsstarke Mailingaktionen setzen auf Überraschungen. Dazu braucht es Dinge, die neu kombiniert werden.  Also Informationen. Und die Freiheit, sie unerwartet an den Mann zu bringen. Also keine Einschränkungen. Gute Ergebnisse gibt es nur, wenn man beides hat. Die richtigen Informationen – und gedankliche Freiheit. Leider mangelt es in der Praxis jedoch oft an beidem.
Die sieben „Kreativitätskiller“ in der Praxis  Schwammige Briefings – bleiben Sie konkret und fachbezogen.  Unnötige Restriktionen – seriös ist nicht gleich langweilig. Unklare Aufgabenverteilung – liefern Sie Ziele, keine Ideen. Zahllose Fakten – beschränken Sie sich auf das Wesentliche. Sinnlose Emotionen – Finger weg von Kalauern. Kritische Zensur – alles zu hinterfragen hilft nichts. Mangelnde Zielstrebigkeit – Ihre Botschaft muss stringent sein.
1. Schwammige Briefings Briefings dienen dazu, Sachinformationen zu transportieren –  nicht Meinungen zu vermitteln. Informieren Sie über: - Produkteigenschaften/USPs - Marktsituation und Marktmechanismen - Ihre Marktposition/Markenwerte - Wettbewerber - Zielgruppe in Form von Charakterbeschreibungen - Ihr Hauptziel Bitte arbeiten Sie diese Punkte sachlich und strukturiert heraus. Und fassen Sie sich kurz: Auch der spätere Empfänger hat selten Zeit.
1. Schwammige Briefings
2. Unnötige Restriktionen Gute Ideen brauchen Freiheit, keine Fesseln. Beschränken Sie nur da, wo es wirklich zum Ziel führt. Z.B. eindeutige branchenspezifische Usancen, die Tabus zur Folge haben. Oder Themen, die bereits der Wettbewerb besetzt hat. Bleiben Sie also bei den Fakten.  Hüten Sie sich vor Empfindungen oder persönlichen Einstellungen. Seriös ist, wie gesagt, nicht gleich langweilig. Und Techniker freuen sich genauso wenig nur über Formeln wie Betriebswirte über dumpfe Bilanzzahlen.
3. Unklare Aufgabenverteilung Sie liefern die Daten und Fakten. Sie prüfen auf Kausalität und fachliche Richtigkeit. Sie entscheiden, ob die Kernbotschaft stimmig transportiert wird. Die Kreativen liefern die Idee. Die Kreativen wählen die Mittel der Kommunikation aus. Bei Korrekturen: Finger weg vom Selbermachen! Sie sagen, was warum nicht stimmt. Die Kreation ändert es.
4. Zahllose Fakten Sie haben ein Ziel. Sie haben eine Kernbotschaft. Und Sie haben maximal 2-3 Argumente (Benefit/Reason-why). Was Sie hingegen nicht haben sollten: -zig Daten und Fakten, die keiner liest und die nur verwirren Detaillierte und zu früh auftauchende Beschreibungen Weitere Themen, die „irgendwie auch noch `rein könnten“
5. Sinnlose Emotionen Emotionalität ist ein gutes Mittel. Aber alles muss passen und in sinnvollem Zusammenhang stehen. Arbeiten Sie nicht mit emotionalen Themen, die keinen Sinn ergeben. Ihre Dialogaktion hat nichts mit Ihrem letzten Großkundenevent zu tun. Vermeiden Sie Kalauer und Banalitäten.  Diese sind weder kreativ noch aufmerksamkeitsstark – und somit nutzlos. Eine kleine Regel aus unserer täglichen Arbeit: Sage nie, was Du zeigst.  Zeige nie, was Du sagst.
5. Sinnlose Emotionen
6. Kritische Zensur Natürlich muss das Ergebnis kreativer Arbeit hinterfragt werden. Aber zerlegen Sie die Idee nicht bis in atomare Größen hinein. Durch eine „Negativanalyse“ können Sie jede gute Idee vernichten. Starke Idee sind plakativ und damit immer auch einfach. Ihre Zielgruppe muss die Kernbotschaft in wenigen Sekunden erfassen. Ideen müssen auch nicht neu, lustig oder mega-trendy sein. Sie müssen passen – und im Sinne der Aussage funktionieren. Die Frage sollte daher lauten: Wie gut transportiert die Idee die Botschaft? Versteht jeder das Prinzip – und das auf Anhieb?
7. Mangelnde Zielstrebigkeit Ihr Ziel steht im Briefing – und daher von vornherein fest. Bleiben Sie dabei. Schließlich ist es schon hart genug, ein Ziel zu erreichen. Wenn Sie unsicher werden, müssen Sie fokussieren. Und keine Nebenschauplätze eröffnen. Führen Sie daher auch keine zusätzlichen Angebote, umfassendes Zubehör, tolle Seminare oder attraktive Gewinnspiele ein. Das Motto „Ein Trumpf wird schon stechen“ geht nie auf. Im Gegenteil: es verwirrt nur und lenkt vom ursprünglichen Ziel ab.
7. Mangelnde Zielstrebigkeit
Fazit Sie definieren das Ziel und liefern strukturierte Informationen. Die Kreativen entwickeln die Idee. Sie halten sich an diese Aufgabenverteilung. Und ändern die Vorgaben nicht während der Entstehung. Sie prüfen die kreative Idee. Und achten dabei auf Einfachheit und Funktion im Sinne der Botschaft. Vor allem aber:  Versetzen Sie sich immer in die Rolle des Kunden. Wenn Ihre Mailingaktion Sie dann überzeugt, haben Sie‘s geschafft.
In diesem Sinne: Viel Erfolg! Kontakt: PUNKTUM Werbeagentur GmbH Marktplatz 4 61118 Bad Vilbel Telefon 06101 5838 0 www.punktum.eu © PUNKTUM Werbeagentur GmbH, Bad Vilbel

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Elevator Pitch
Elevator PitchElevator Pitch
Elevator Pitch
Berlin Office
 
Erfolgsfaktor Persönlichkeit
Erfolgsfaktor Persönlichkeit Erfolgsfaktor Persönlichkeit
Erfolgsfaktor Persönlichkeit
Berlin Office
 
Kec 22.8.14
Kec 22.8.14Kec 22.8.14
Kec 22.8.14
Michael Krüger
 
Selbstsabotage im Vertrieb & Marketing
Selbstsabotage im Vertrieb & MarketingSelbstsabotage im Vertrieb & Marketing
Selbstsabotage im Vertrieb & Marketing
Ute Muendlein
 
Unternehmensführung und -Prozesse bestimmen den Verkaufserfolg
Unternehmensführung und -Prozesse bestimmen den VerkaufserfolgUnternehmensführung und -Prozesse bestimmen den Verkaufserfolg
Unternehmensführung und -Prozesse bestimmen den Verkaufserfolg
proziel
 
Spezialdossier Anzeigenwerbung | Wie Sie Anzeigen gestalten, die mehr verkaufen
Spezialdossier Anzeigenwerbung | Wie Sie Anzeigen gestalten, die mehr verkaufenSpezialdossier Anzeigenwerbung | Wie Sie Anzeigen gestalten, die mehr verkaufen
Spezialdossier Anzeigenwerbung | Wie Sie Anzeigen gestalten, die mehr verkaufen
Joachim Ciliox
 
Elevator Pitch
Elevator PitchElevator Pitch
Elevator Pitch
Hannemann Training
 
5+1 OM TIPPS
5+1 OM TIPPS5+1 OM TIPPS
5+1 OM TIPPS
Carlo Siebert
 
Regeln im Verkaufsgespräch: Stop breaking the basic rules of selling!
Regeln im Verkaufsgespräch: Stop breaking the basic rules of selling!Regeln im Verkaufsgespräch: Stop breaking the basic rules of selling!
Regeln im Verkaufsgespräch: Stop breaking the basic rules of selling!
alexander verweyen BUSINESS CONSULTANTS GmbH
 
Training 1
Training 1Training 1
Training 1
General Lead Store
 
Wer besser kommuniziert ist erfolgreicher!
Wer besser kommuniziert ist erfolgreicher!Wer besser kommuniziert ist erfolgreicher!
Wer besser kommuniziert ist erfolgreicher!
☆ Business Texter ☆ Marketingberater ☆
 
Sickel-Team | Kunden persönlich begeistern
Sickel-Team | Kunden persönlich begeisternSickel-Team | Kunden persönlich begeistern
Sickel-Team | Kunden persönlich begeistern
Deutsches Institut für Marketing
 
Marketing: Erfolgreiche Preisstrategien - Preise finden, optimieren und verha...
Marketing: Erfolgreiche Preisstrategien - Preise finden, optimieren und verha...Marketing: Erfolgreiche Preisstrategien - Preise finden, optimieren und verha...
Marketing: Erfolgreiche Preisstrategien - Preise finden, optimieren und verha...
proziel
 
leseprobe
leseprobeleseprobe
leseprobe
tco61
 
Die Grundlagen für sehr erfolgreiche Verkaufstexte
Die Grundlagen für sehr erfolgreiche VerkaufstexteDie Grundlagen für sehr erfolgreiche Verkaufstexte
Die Grundlagen für sehr erfolgreiche Verkaufstexte
☆ Business Texter ☆ Marketingberater ☆
 
unisono - part05b; Verkauf in der Praxis
unisono - part05b; Verkauf in der Praxisunisono - part05b; Verkauf in der Praxis
unisono - part05b; Verkauf in der Praxis
reinhard|huber
 
2017 weka gründer-gen oder herden-trieb_kurz
2017 weka gründer-gen oder herden-trieb_kurz2017 weka gründer-gen oder herden-trieb_kurz
2017 weka gründer-gen oder herden-trieb_kurz
Felix Wenger
 
Allinonemarketing flowngrow
Allinonemarketing flowngrowAllinonemarketing flowngrow
Allinonemarketing flowngrow
Sabine Dreßler
 
Wie du attraktive Angebote entwickelst (für Beratung, Dienstleistung, Produkte)
Wie du attraktive Angebote entwickelst (für Beratung, Dienstleistung, Produkte)Wie du attraktive Angebote entwickelst (für Beratung, Dienstleistung, Produkte)
Wie du attraktive Angebote entwickelst (für Beratung, Dienstleistung, Produkte)
Natalie Schnack - Businnessmentorin für Introvertierte Unternehmer
 

Was ist angesagt? (20)

Elevator Pitch
Elevator PitchElevator Pitch
Elevator Pitch
 
Erfolgsfaktor Persönlichkeit
Erfolgsfaktor Persönlichkeit Erfolgsfaktor Persönlichkeit
Erfolgsfaktor Persönlichkeit
 
Kec 22.8.14
Kec 22.8.14Kec 22.8.14
Kec 22.8.14
 
Selbstsabotage im Vertrieb & Marketing
Selbstsabotage im Vertrieb & MarketingSelbstsabotage im Vertrieb & Marketing
Selbstsabotage im Vertrieb & Marketing
 
Unternehmensführung und -Prozesse bestimmen den Verkaufserfolg
Unternehmensführung und -Prozesse bestimmen den VerkaufserfolgUnternehmensführung und -Prozesse bestimmen den Verkaufserfolg
Unternehmensführung und -Prozesse bestimmen den Verkaufserfolg
 
Spezialdossier Anzeigenwerbung | Wie Sie Anzeigen gestalten, die mehr verkaufen
Spezialdossier Anzeigenwerbung | Wie Sie Anzeigen gestalten, die mehr verkaufenSpezialdossier Anzeigenwerbung | Wie Sie Anzeigen gestalten, die mehr verkaufen
Spezialdossier Anzeigenwerbung | Wie Sie Anzeigen gestalten, die mehr verkaufen
 
Elevator Pitch
Elevator PitchElevator Pitch
Elevator Pitch
 
5+1 OM TIPPS
5+1 OM TIPPS5+1 OM TIPPS
5+1 OM TIPPS
 
Regeln im Verkaufsgespräch: Stop breaking the basic rules of selling!
Regeln im Verkaufsgespräch: Stop breaking the basic rules of selling!Regeln im Verkaufsgespräch: Stop breaking the basic rules of selling!
Regeln im Verkaufsgespräch: Stop breaking the basic rules of selling!
 
Training 1
Training 1Training 1
Training 1
 
Wer besser kommuniziert ist erfolgreicher!
Wer besser kommuniziert ist erfolgreicher!Wer besser kommuniziert ist erfolgreicher!
Wer besser kommuniziert ist erfolgreicher!
 
Sickel-Team | Kunden persönlich begeistern
Sickel-Team | Kunden persönlich begeisternSickel-Team | Kunden persönlich begeistern
Sickel-Team | Kunden persönlich begeistern
 
Marketing: Erfolgreiche Preisstrategien - Preise finden, optimieren und verha...
Marketing: Erfolgreiche Preisstrategien - Preise finden, optimieren und verha...Marketing: Erfolgreiche Preisstrategien - Preise finden, optimieren und verha...
Marketing: Erfolgreiche Preisstrategien - Preise finden, optimieren und verha...
 
leseprobe
leseprobeleseprobe
leseprobe
 
Die Grundlagen für sehr erfolgreiche Verkaufstexte
Die Grundlagen für sehr erfolgreiche VerkaufstexteDie Grundlagen für sehr erfolgreiche Verkaufstexte
Die Grundlagen für sehr erfolgreiche Verkaufstexte
 
unisono - part05b; Verkauf in der Praxis
unisono - part05b; Verkauf in der Praxisunisono - part05b; Verkauf in der Praxis
unisono - part05b; Verkauf in der Praxis
 
2010 09 30 13-30 matthias bär
2010 09 30 13-30 matthias bär2010 09 30 13-30 matthias bär
2010 09 30 13-30 matthias bär
 
2017 weka gründer-gen oder herden-trieb_kurz
2017 weka gründer-gen oder herden-trieb_kurz2017 weka gründer-gen oder herden-trieb_kurz
2017 weka gründer-gen oder herden-trieb_kurz
 
Allinonemarketing flowngrow
Allinonemarketing flowngrowAllinonemarketing flowngrow
Allinonemarketing flowngrow
 
Wie du attraktive Angebote entwickelst (für Beratung, Dienstleistung, Produkte)
Wie du attraktive Angebote entwickelst (für Beratung, Dienstleistung, Produkte)Wie du attraktive Angebote entwickelst (für Beratung, Dienstleistung, Produkte)
Wie du attraktive Angebote entwickelst (für Beratung, Dienstleistung, Produkte)
 

Andere mochten auch

Krativität ist auch nur ein Job
Krativität ist auch nur ein JobKrativität ist auch nur ein Job
Krativität ist auch nur ein Job
Eric Kubitz
 
10 Anregungen für mehr Kreativität im Leben
10 Anregungen für mehr Kreativität im Leben10 Anregungen für mehr Kreativität im Leben
10 Anregungen für mehr Kreativität im Leben
Dorothea Posdiena
 
Kreativität fördern und Innovation entwickeln mit digitalen Tools
Kreativität fördern und Innovation entwickeln mit digitalen ToolsKreativität fördern und Innovation entwickeln mit digitalen Tools
Kreativität fördern und Innovation entwickeln mit digitalen Tools
Sandra Schön (aka Schoen)
 
Kreativitätstechniken
KreativitätstechnikenKreativitätstechniken
Kreativitätstechniken
christophc
 
Hype vs. Reality: The AI Explainer
Hype vs. Reality: The AI ExplainerHype vs. Reality: The AI Explainer
Hype vs. Reality: The AI Explainer
Luminary Labs
 

Andere mochten auch (6)

Krativität ist auch nur ein Job
Krativität ist auch nur ein JobKrativität ist auch nur ein Job
Krativität ist auch nur ein Job
 
10 Anregungen für mehr Kreativität im Leben
10 Anregungen für mehr Kreativität im Leben10 Anregungen für mehr Kreativität im Leben
10 Anregungen für mehr Kreativität im Leben
 
KreativitäT
KreativitäTKreativitäT
KreativitäT
 
Kreativität fördern und Innovation entwickeln mit digitalen Tools
Kreativität fördern und Innovation entwickeln mit digitalen ToolsKreativität fördern und Innovation entwickeln mit digitalen Tools
Kreativität fördern und Innovation entwickeln mit digitalen Tools
 
Kreativitätstechniken
KreativitätstechnikenKreativitätstechniken
Kreativitätstechniken
 
Hype vs. Reality: The AI Explainer
Hype vs. Reality: The AI ExplainerHype vs. Reality: The AI Explainer
Hype vs. Reality: The AI Explainer
 

Ähnlich wie Mehr Mut zur Kreativität im B2B

wob brand afternoon 10 - KLISCHEES IN DER B2B-WERBUNG
wob brand afternoon 10 - KLISCHEES IN DER B2B-WERBUNGwob brand afternoon 10 - KLISCHEES IN DER B2B-WERBUNG
wob brand afternoon 10 - KLISCHEES IN DER B2B-WERBUNG
wob AG
 
Die Content-Strategie für zukünftige Erfolgsblogger
Die Content-Strategie für zukünftige ErfolgsbloggerDie Content-Strategie für zukünftige Erfolgsblogger
Die Content-Strategie für zukünftige Erfolgsblogger
Matthias Süß
 
Mit was selbständig machen?
Mit was selbständig machen?Mit was selbständig machen?
Mit was selbständig machen?
Ludwig Lingg
 
Verkaufen Heute
Verkaufen HeuteVerkaufen Heute
Verkaufen Heute
markuse
 
Schritt 2 recherche deep dive in deine geschäftsidee
Schritt 2 recherche   deep dive in deine geschäftsideeSchritt 2 recherche   deep dive in deine geschäftsidee
Schritt 2 recherche deep dive in deine geschäftsidee
Adobe
 
unisono - part05a; Markt-Kunde-Auftrag
unisono  - part05a; Markt-Kunde-Auftragunisono  - part05a; Markt-Kunde-Auftrag
unisono - part05a; Markt-Kunde-Auftrag
reinhard|huber
 
Sieben Marketingideen für kleine Budgets
Sieben Marketingideen für kleine BudgetsSieben Marketingideen für kleine Budgets
Sieben Marketingideen für kleine Budgets
Miss Bizzy & Abbrederis Kommunikation
 
7 Marketingideen für kleine Budgets
7 Marketingideen für kleine Budgets7 Marketingideen für kleine Budgets
7 Marketingideen für kleine Budgets
Alexandra Abbrederis Simpson
 
Erfolgreich verhandeln – Erfolgreich verkaufen
Erfolgreich verhandeln – Erfolgreich verkaufenErfolgreich verhandeln – Erfolgreich verkaufen
Erfolgreich verhandeln – Erfolgreich verkaufen
BusinessVillage GmbH
 
Zehn Regeln für erfolgreiche Kommunikation
Zehn Regeln für erfolgreiche KommunikationZehn Regeln für erfolgreiche Kommunikation
Zehn Regeln für erfolgreiche Kommunikation
WM-Pool Pressedienst
 
Innovation – Vor der Idee steht die richtige Fragestellung
Innovation – Vor der Idee steht die richtige FragestellungInnovation – Vor der Idee steht die richtige Fragestellung
Innovation – Vor der Idee steht die richtige Fragestellung
Me & Company GmbH
 
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
Michaela Schäfer
 
G bnet vortrag
G bnet vortragG bnet vortrag
G bnet vortrag
Michael Krüger
 
Pitch & Invest Präsentation.pptx
Pitch & Invest Präsentation.pptxPitch & Invest Präsentation.pptx
Pitch & Invest Präsentation.pptx
wdlange1
 
B2B Kommunikation zwischen Emotion und Rationalität
B2B Kommunikation zwischen Emotion und RationalitätB2B Kommunikation zwischen Emotion und Rationalität
B2B Kommunikation zwischen Emotion und Rationalität
Kay Koschel
 
Wie Sie reziprokes Marketing geschickt nutzen - Eine Checkliste!
Wie Sie reziprokes Marketing geschickt nutzen - Eine Checkliste!Wie Sie reziprokes Marketing geschickt nutzen - Eine Checkliste!
Wie Sie reziprokes Marketing geschickt nutzen - Eine Checkliste!
Norbert Kloiber
 
Creative Brief und Creative Briefing / "Why to" und "How to"
Creative Brief und Creative Briefing / "Why to" und "How to"Creative Brief und Creative Briefing / "Why to" und "How to"
Creative Brief und Creative Briefing / "Why to" und "How to"
Rainer Buehler
 
Sprecht ihr die Sprache eurer Zielgruppe? - Falcon x Dr.Hauschka
Sprecht ihr die Sprache eurer Zielgruppe? -  Falcon x Dr.HauschkaSprecht ihr die Sprache eurer Zielgruppe? -  Falcon x Dr.Hauschka
Sprecht ihr die Sprache eurer Zielgruppe? - Falcon x Dr.Hauschka
Falcon.io
 
Broschüre Kreation & Konzeption
Broschüre Kreation & KonzeptionBroschüre Kreation & Konzeption
Broschüre Kreation & Konzeption
die dialogagenten Agentur Beratung Service GmbH
 
Wegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie
Wegweiser für Ihre KommunikationsstrategieWegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie
Wegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie
eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg
 

Ähnlich wie Mehr Mut zur Kreativität im B2B (20)

wob brand afternoon 10 - KLISCHEES IN DER B2B-WERBUNG
wob brand afternoon 10 - KLISCHEES IN DER B2B-WERBUNGwob brand afternoon 10 - KLISCHEES IN DER B2B-WERBUNG
wob brand afternoon 10 - KLISCHEES IN DER B2B-WERBUNG
 
Die Content-Strategie für zukünftige Erfolgsblogger
Die Content-Strategie für zukünftige ErfolgsbloggerDie Content-Strategie für zukünftige Erfolgsblogger
Die Content-Strategie für zukünftige Erfolgsblogger
 
Mit was selbständig machen?
Mit was selbständig machen?Mit was selbständig machen?
Mit was selbständig machen?
 
Verkaufen Heute
Verkaufen HeuteVerkaufen Heute
Verkaufen Heute
 
Schritt 2 recherche deep dive in deine geschäftsidee
Schritt 2 recherche   deep dive in deine geschäftsideeSchritt 2 recherche   deep dive in deine geschäftsidee
Schritt 2 recherche deep dive in deine geschäftsidee
 
unisono - part05a; Markt-Kunde-Auftrag
unisono  - part05a; Markt-Kunde-Auftragunisono  - part05a; Markt-Kunde-Auftrag
unisono - part05a; Markt-Kunde-Auftrag
 
Sieben Marketingideen für kleine Budgets
Sieben Marketingideen für kleine BudgetsSieben Marketingideen für kleine Budgets
Sieben Marketingideen für kleine Budgets
 
7 Marketingideen für kleine Budgets
7 Marketingideen für kleine Budgets7 Marketingideen für kleine Budgets
7 Marketingideen für kleine Budgets
 
Erfolgreich verhandeln – Erfolgreich verkaufen
Erfolgreich verhandeln – Erfolgreich verkaufenErfolgreich verhandeln – Erfolgreich verkaufen
Erfolgreich verhandeln – Erfolgreich verkaufen
 
Zehn Regeln für erfolgreiche Kommunikation
Zehn Regeln für erfolgreiche KommunikationZehn Regeln für erfolgreiche Kommunikation
Zehn Regeln für erfolgreiche Kommunikation
 
Innovation – Vor der Idee steht die richtige Fragestellung
Innovation – Vor der Idee steht die richtige FragestellungInnovation – Vor der Idee steht die richtige Fragestellung
Innovation – Vor der Idee steht die richtige Fragestellung
 
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
10 Tipps für erfolgreiches Social-Media-Marketing
 
G bnet vortrag
G bnet vortragG bnet vortrag
G bnet vortrag
 
Pitch & Invest Präsentation.pptx
Pitch & Invest Präsentation.pptxPitch & Invest Präsentation.pptx
Pitch & Invest Präsentation.pptx
 
B2B Kommunikation zwischen Emotion und Rationalität
B2B Kommunikation zwischen Emotion und RationalitätB2B Kommunikation zwischen Emotion und Rationalität
B2B Kommunikation zwischen Emotion und Rationalität
 
Wie Sie reziprokes Marketing geschickt nutzen - Eine Checkliste!
Wie Sie reziprokes Marketing geschickt nutzen - Eine Checkliste!Wie Sie reziprokes Marketing geschickt nutzen - Eine Checkliste!
Wie Sie reziprokes Marketing geschickt nutzen - Eine Checkliste!
 
Creative Brief und Creative Briefing / "Why to" und "How to"
Creative Brief und Creative Briefing / "Why to" und "How to"Creative Brief und Creative Briefing / "Why to" und "How to"
Creative Brief und Creative Briefing / "Why to" und "How to"
 
Sprecht ihr die Sprache eurer Zielgruppe? - Falcon x Dr.Hauschka
Sprecht ihr die Sprache eurer Zielgruppe? -  Falcon x Dr.HauschkaSprecht ihr die Sprache eurer Zielgruppe? -  Falcon x Dr.Hauschka
Sprecht ihr die Sprache eurer Zielgruppe? - Falcon x Dr.Hauschka
 
Broschüre Kreation & Konzeption
Broschüre Kreation & KonzeptionBroschüre Kreation & Konzeption
Broschüre Kreation & Konzeption
 
Wegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie
Wegweiser für Ihre KommunikationsstrategieWegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie
Wegweiser für Ihre Kommunikationsstrategie
 

Mehr Mut zur Kreativität im B2B

  • 1. PUNKTUM Werbeagentur GmbH Mehr Mut zur Kreativität im B2B Vortrag 9. mailingtage in Nürnberg. DIREKT-MARKETING-FORUM I. Referent: Frank Hussendörfer Geschäftsführer PUNKTUM Werbeagentur GmbH
  • 2. Wozu brauchen wir überhaupt Kreativität? Mit Dialogaktionen haben wir zwei Ziele: 1. Die Aufmerksamkeit des Empfängers zu gewinnen 2. Botschaften in dessen Kopf zu bringen Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Wir können negativ auffallen. Und so den Empfänger gegen uns aufbringen. Oder wir fallen positiv auf: Zum Beispiel, indem wir ihn überraschen. Und genau dafür brauchen wir Kreativität.
  • 3. Was aber bedeutet Kreativität? Kreativität dient uns dazu, Aufmerksamkeit zu bekommen. Und sorgt dafür, dass wir im Gedächtnis bleiben. Ein hervorragendes Vehikel dabei: das Überraschungsmoment. Krimis, Witze und Werbung setzen auf exakt dasselbe Prinzip: auf unvorhersehbare Wendungen. Anders ausgedrückt: Es wird etwas zusammengefügt, was „eigentlich“ nicht zusammen passt. Das Ergebnis nennt sich dann Kreativ.
  • 4. Was heißt das für Ihre Mailingaktion? Aufmerksamkeitsstarke Mailingaktionen setzen auf Überraschungen. Dazu braucht es Dinge, die neu kombiniert werden. Also Informationen. Und die Freiheit, sie unerwartet an den Mann zu bringen. Also keine Einschränkungen. Gute Ergebnisse gibt es nur, wenn man beides hat. Die richtigen Informationen – und gedankliche Freiheit. Leider mangelt es in der Praxis jedoch oft an beidem.
  • 5. Die sieben „Kreativitätskiller“ in der Praxis Schwammige Briefings – bleiben Sie konkret und fachbezogen. Unnötige Restriktionen – seriös ist nicht gleich langweilig. Unklare Aufgabenverteilung – liefern Sie Ziele, keine Ideen. Zahllose Fakten – beschränken Sie sich auf das Wesentliche. Sinnlose Emotionen – Finger weg von Kalauern. Kritische Zensur – alles zu hinterfragen hilft nichts. Mangelnde Zielstrebigkeit – Ihre Botschaft muss stringent sein.
  • 6. 1. Schwammige Briefings Briefings dienen dazu, Sachinformationen zu transportieren – nicht Meinungen zu vermitteln. Informieren Sie über: - Produkteigenschaften/USPs - Marktsituation und Marktmechanismen - Ihre Marktposition/Markenwerte - Wettbewerber - Zielgruppe in Form von Charakterbeschreibungen - Ihr Hauptziel Bitte arbeiten Sie diese Punkte sachlich und strukturiert heraus. Und fassen Sie sich kurz: Auch der spätere Empfänger hat selten Zeit.
  • 8. 2. Unnötige Restriktionen Gute Ideen brauchen Freiheit, keine Fesseln. Beschränken Sie nur da, wo es wirklich zum Ziel führt. Z.B. eindeutige branchenspezifische Usancen, die Tabus zur Folge haben. Oder Themen, die bereits der Wettbewerb besetzt hat. Bleiben Sie also bei den Fakten. Hüten Sie sich vor Empfindungen oder persönlichen Einstellungen. Seriös ist, wie gesagt, nicht gleich langweilig. Und Techniker freuen sich genauso wenig nur über Formeln wie Betriebswirte über dumpfe Bilanzzahlen.
  • 9. 3. Unklare Aufgabenverteilung Sie liefern die Daten und Fakten. Sie prüfen auf Kausalität und fachliche Richtigkeit. Sie entscheiden, ob die Kernbotschaft stimmig transportiert wird. Die Kreativen liefern die Idee. Die Kreativen wählen die Mittel der Kommunikation aus. Bei Korrekturen: Finger weg vom Selbermachen! Sie sagen, was warum nicht stimmt. Die Kreation ändert es.
  • 10. 4. Zahllose Fakten Sie haben ein Ziel. Sie haben eine Kernbotschaft. Und Sie haben maximal 2-3 Argumente (Benefit/Reason-why). Was Sie hingegen nicht haben sollten: -zig Daten und Fakten, die keiner liest und die nur verwirren Detaillierte und zu früh auftauchende Beschreibungen Weitere Themen, die „irgendwie auch noch `rein könnten“
  • 11. 5. Sinnlose Emotionen Emotionalität ist ein gutes Mittel. Aber alles muss passen und in sinnvollem Zusammenhang stehen. Arbeiten Sie nicht mit emotionalen Themen, die keinen Sinn ergeben. Ihre Dialogaktion hat nichts mit Ihrem letzten Großkundenevent zu tun. Vermeiden Sie Kalauer und Banalitäten. Diese sind weder kreativ noch aufmerksamkeitsstark – und somit nutzlos. Eine kleine Regel aus unserer täglichen Arbeit: Sage nie, was Du zeigst. Zeige nie, was Du sagst.
  • 13. 6. Kritische Zensur Natürlich muss das Ergebnis kreativer Arbeit hinterfragt werden. Aber zerlegen Sie die Idee nicht bis in atomare Größen hinein. Durch eine „Negativanalyse“ können Sie jede gute Idee vernichten. Starke Idee sind plakativ und damit immer auch einfach. Ihre Zielgruppe muss die Kernbotschaft in wenigen Sekunden erfassen. Ideen müssen auch nicht neu, lustig oder mega-trendy sein. Sie müssen passen – und im Sinne der Aussage funktionieren. Die Frage sollte daher lauten: Wie gut transportiert die Idee die Botschaft? Versteht jeder das Prinzip – und das auf Anhieb?
  • 14. 7. Mangelnde Zielstrebigkeit Ihr Ziel steht im Briefing – und daher von vornherein fest. Bleiben Sie dabei. Schließlich ist es schon hart genug, ein Ziel zu erreichen. Wenn Sie unsicher werden, müssen Sie fokussieren. Und keine Nebenschauplätze eröffnen. Führen Sie daher auch keine zusätzlichen Angebote, umfassendes Zubehör, tolle Seminare oder attraktive Gewinnspiele ein. Das Motto „Ein Trumpf wird schon stechen“ geht nie auf. Im Gegenteil: es verwirrt nur und lenkt vom ursprünglichen Ziel ab.
  • 16. Fazit Sie definieren das Ziel und liefern strukturierte Informationen. Die Kreativen entwickeln die Idee. Sie halten sich an diese Aufgabenverteilung. Und ändern die Vorgaben nicht während der Entstehung. Sie prüfen die kreative Idee. Und achten dabei auf Einfachheit und Funktion im Sinne der Botschaft. Vor allem aber: Versetzen Sie sich immer in die Rolle des Kunden. Wenn Ihre Mailingaktion Sie dann überzeugt, haben Sie‘s geschafft.
  • 17. In diesem Sinne: Viel Erfolg! Kontakt: PUNKTUM Werbeagentur GmbH Marktplatz 4 61118 Bad Vilbel Telefon 06101 5838 0 www.punktum.eu © PUNKTUM Werbeagentur GmbH, Bad Vilbel