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1
Informationsschrift für Lisdorfer Bürger
Nr. 169 Dezember 2021
Herausgeber
CDU und JU Lisdorf
Bebauungsplan Rosenthalstraße
Seite 2
Mission Saarland
ab Seite 4
Das Beständige ist derWandel
ab Seite 13
Weihnachtsaktion der Jungen Union
Seite 12
2
Flächennutzungsplan-Teiländerung und
Bebauungsplan Rosenthalstraße
InseinerSitzungam11.Ap-
ril 2019 hatte der Stadtrat
der Kreisstadt Saarlouis den
Beschluss zur Aufstellung
des Bebauungsplans für
den Bereich„Rosenthalstra-
ße“gefasstsowiedenErlass
einer Veränderungssperre
für diesen Bereich beschlos-
sen.
In der Zwischenzeit wur-
de mit Beschluss des Rates
vom 18. März 2021 die Ver-
änderungssperre bis zum
10. April 2022 verlängert.
Nunmehr hat der Stadtrat in
seiner Sitzung am 12. Okto-
ber 2021 eine Teiländerung
des Flächennutzungsplans
sowie einige Änderungen
beim B-Plan auf den Weg
gebracht.
Planerisches Ziel der Stadt
Saarlouis für das Plangebiet
ist u. a. die Steuerung von
Werbeanlagen. Im Bebau-
ungsplan soll der allgemei-
nen Entwicklung hin zur
Errichtung von großformati-
gen Werbeanlagen an Stadt-
ausfallstraßen frühzeitig ent-
gegengewirktwerden.
Weiteres Ziel ist es, die
vorhandene ein- bis zwei-
geschossige Bauweise
maximal auf eine Zweige-
schossigkeit festzusetzen.
Die bestehenden Baulücken
sollen gebietsverträglich
und stadtbildverträglich ge-
schlossen werden. Die fast
ausschließlich bestehende
Satteldachformsolldurchdie
FestsetzungenderDachform
(Satteldach) geregelt wer-
den,nurwenigeAusnahmen
inFormvonGaragenundNe-
bengebäuden können wei-
terhin mit einem Flachdach
(Ausnahme Kaltluftschneise)
o.ä.versehenwerden.
Im Laufe des Verfahrens hat
sich herausgestellt, dass sich
im Bereich der bisher unbe-
bauten Parzelle südlich der
Rosenthalstraße eine Kaltluft-
schneise befindet. Um den
Kaltlufttransport hier weiter-
hin gewährleisten zu können
und gleichzeitig eine Bebau-
ung zu ermöglichen, wurden
hier strengere Festsetzungen
u.a.inFormeinereingeschos-
sigen Flachdachfestsetzung
getroffen(sieheSkizze).
WeitereFestsetzungen:
Das Plangebiet wird als All-
gemeines Wohngebiet fest-
gesetzt. Dabei sind fast im
gesamten Plangebiet zwei
Vollgeschosse in offener
Bauweise vorgesehen. Le-
diglich die Südseite der Ro-
senthalstraße mit den noch
unbebauten Flurstücken
wird aufgrund der vorhan-
denen Kaltluftschneise mit
nur einem Vollgeschoss und
einer Gebäudehöhe von ma-
ximal 3,50 m festgesetzt. Die
Dächer dieser zukünftigen
Gebäude sind als Flachdach
auszubilden und zu begrü-
nen. Dadurch ist zukünftig
eine Bebaubarkeit der Flur-
stücke bei gleichzeitigem
Erhalt der Kaltluftschneise
möglich.
Die Anzahl der Wohneinhei-
ten wird entlang der Provin-
zialstraße auf sechs Wohn-
einheiten beschränkt, im
übrigen Gebiet sind lediglich
zweiWohneinheiten zulässig.
Den bestehenden Grundstü-
cken wurden mit den festge-
setzten Baufenstern Erwei-
terungsmöglichkeiten in die
Tiefe bzw. Breite eingeräumt.
Lediglich bei bereits sehr
stark bebauten Grundstü-
ckensowiebeidemGebäude
Rosenthalstraße 8a, das sich
nördlich der Rosenthalstra-
ße in zweiter Reihe befindet,
wurden die Baugrenzen un-
mittelbar um die bestehen-
denGebäudegelegt.
Werbeanlagen an der Stätte
derLeistungsindweiterhinin
derfestgesetztenAusführung
zulässig. Fremdwerbeanla-
gen sind entsprechend den
Zielen des Bebauungsplans
im gesamten Plangebiet zu-
künftig unzulässig, was ge-
mäß Landesbauordnung des
Saarlandes bereits durch die
Festsetzung als Allgemeines
Wohngebietgegebenist.
Bebauungsplan Rosenthalstraße
3
Lassen Sie sich impfen!
Nachdem es den Anschein
hatte,dasswirunslangsam
wieder der Normalität an-
näherten, und zahlreiche
Corona-Einschränkungen
zurückgenommen wur-
den, steigen die Inzidenz-
zahlen seit Anfang Novem-
berwiederdeutlichan.
Restaurant-, Museums-
und Theaterbesuche sind
wieder nur noch mit Ein-
schränkungen möglich.
Während sich Geimpfte
oder Genesene (2G) wei-
testgehend ohne größere
Einschränkungen treffen
können, steuert es für Un-
geimpfte quasi auf einen
neuen Lockdown zu.
Ein Ungeimpfter hat ein
vielfach höheres Risiko,
schwer zu erkranken. Der
Anteil der Ungeimpften
auf den Intensivstationen
– obwohl es sich dabei nur
um 25 % der Bevölkerung
handelt – liegt bei über
70 %. Vor diesem Hinter-
grund müsste die Abwä-
gung des Risikos einer
I m p f u n g
gegen das
Risiko einer
s c hwe re n
Erkrankung,
die u. U. mit
Langzeitfol-
gen einher-
geht, doch
eigentlich
sehr einfach
sein.
Deshalb auch an dieser
Stelle noch einmal der
Appell: Schützen Sie sich
selbst, Ihre Angehörigen,
Freunde und Bekannten.
Lassen Sie sich impfen!
Bürgerinformationsveranstaltung Fort Rauch
Wie geht es in der Straße
Fort Rauch weiter? Die
Stadtverwaltung lud am
11. Oktober 2021 in die
Hans-Welsch-Halle ein,
um über die seit zwei
Jahren bestehende Sper-
rung der Straße und eine
Lösung für die Zukunft zu
diskutieren.
Ende Oktober 2019 fand
die erste Besprechung zur
Thematik statt, bei der der
Wunsch der Anwohnerin-
nen und Anwohner nach
einer Verkehrsberuhigung
deutlich wurde. Diese Ver-
kehrsberuhigung wurde
unmittelbar umgesetzt,
sodass der Abkürzungs-
verkehr von der Walter-
Bloch-Straße bzw. der En-
sdorfer Straße durch Fort
Rauch unterbunden wer-
den konnte.
Nach sechs bis acht Mona-
ten sollte eine Evaluierung
der Sperrung erfolgen,
die allerdings durch die
Corona-Pandemie und
die daraus resultierenden
Kontaktbeschränkungen
nicht wie geplant durch-
geführt wer-
den konnte.
Die Evaluie-
rung ist nun
beendet, so-
dass die An-
liegerinnen
und Anlieger
sich erneut
informieren
und ihre Er-
fahrungen
b e r i c h t e n
konnten.
W ä h r e n d
der Zeit zwi-
schen den
beiden Bür-
gerinformationsveranstal-
tungen wurde am Beginn
der Straße das neue Park-
haus der Kreissparkasse
Saarlouis gebaut.
Die Stadtverwaltung hat
den Anwohnerinnen und
Anwohnern einen neuen
Vorschlag unterbreitet,
der vorsah, dass die Straße
nun nicht mehr – aus Sicht
der Walter-Bloch-Straße –
am Beginn, sondern eher
zum Ende hin, im Bereich
der Einfahrt zur Lisdorfer
Aue, unterbrochen wird
und zwei Wendehammer
errichtet werden sollten.
Nach einer angeregten
Diskussion hat sich die
Mehrheit der anwesen-
den Anwohnerinnen und
Anwohner von Fort Rauch
dafür entschieden, dass
die Straße an der derzei-
tigen Stelle gesperrt blei-
ben soll.
„Für uns als CDU Lisdorf
ist klar, dass der eindeuti-
ge Wunsch der Anwohner
nach wie vor berücksich-
tigt wird und die Straße
Fort Rauch keine Durch-
gangsstraße mehr wird,
unabhängig davon, wo
die Straße unterbrochen
ist. Mit der Abstimmung
haben die Bürgerinnen
und Bürger klargemacht,
dass die Sperrung dort
bestehen bleibt, wo sie
sich derzeit befindet“, so
die Lisdorfer Stadtverord-
neten Raphael Schäfer,
MdL, Frederic Becker und
Klaus Hild, die an der Ver-
sammlung teilgenommen
haben.
Blick in die Fort Rauch-Straße
Georg Jungmann
Raphael Schäfer
4
Mission Saarland
Gemeinsam die Zukunft gestalten.
Wir können mit Zuversicht
indieZukunftblicken.
Mit dem Zusammenhalt, mit
dem Engagement und den
IdeenganzvielerBürgerinnen
undBürgersindwirgutdurch
die schwere Coronazeit ge-
kommen. Darauf wollen wir
weiterhin aufbauen. Welche
Perspektiven wünschen sich
die Menschen in unserem
Land: Alte, Junge, Familien,
Unternehmer, Arbeitnehmer,
Selbständige? Wo drückt der
Schuh im alltäglichen Leben
der Menschen? Wie steht es
um Bildung, Betreuung, Si-
cherheit, Gesundheit, Alten-
pflege etc.? Wo können, wo
müssen wir besser werden?
Kein Bereich soll ausgeklam-
mertwerden.
Jede Meinung zählt, jede
Ideeistgefragt.
Mit der Mission Saarland
starte ich, Tobias Hans,
die Initiative, die gesamte
Gesellschaft in die Ent-
wicklung des Landes mit-
einzubeziehen. Alle sollen
teilhaben. Gemeinsam
haben wir die Chance,
unser Saarland jeden Tag
ein Stück besser zu ma-
chen – und meine Mission
Saarland ist die Plattform
dafür.
Tobias Hans: „Mission Saar-
land bringt Ideen dorthin,
wo sie auch gehört und auf-
genommen werden. Mission
SaarlandsetztstarkeImpulse
für eine erfolgreiche Zukunft
unseresLandes.”
WeitereInfosfindenSieunter:
https://mission-saarland.de/
5
An
Tobias Hans
Stengelstraße 5
66117 Saarbrücken
www.mission-saarland.de
www.mission-saarland.de
DEINE IDEE FÜR DIE ZUKUNFT:
Name
E-Mail
*Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten zur Kontaktaufnahme genutzt werden. Mehr Infos zum Datenschutz
auf www.cdu-saar.de/datenschutz
Ja, ich möchte bei der Mission Saarland mitmachen.*
Her
ausg
ebe
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CDU
Saar
Land
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schä
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Saar
brüc
ken
*Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten zur Kontaktaufnahme genutzt werden. Mehr Infos zum Datenschutz
auf www.cdu-saar.de/datenschutz
Ja, ich möchte bei der Mission Saarland mitmachen.*
Hier scannen
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www.mission-saarland.de
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21. Mundartnachmittag„Mir schwätzen platt“
Am Sonntag, dem 31. Ok-
tober 2021, konnte der
Verein für Heimatkunde
Lisdorf nach einem Jahr
Corona-Pause wieder
eine Veranstaltung für die
Freunde der Moselfränki-
schen Mundart im Gast-
haus Schulden durchfüh-
ren.
Unter der Moderation
des neuen Vereinsvorsit-
zenden Georg Jungmann
erlebten die Gäste aus
Saarlouis und Lisdorf ei-
nen vergnüglichen Nach-
mittag mit Vorträgen in
unserem Moselfränki-
schen „Platt“. Zuerst ein-
mal konnten die Gäste
ein wenig plaudern und
sich mit Kaffee und Ku-
chen stärken, den die
Wirtin Barbara Klein be-
reitgestellt hatte; dann
erfuhren wir so manche
vergnügliche oder nach-
denkliche Geschichte
aus dem Alltag der Men-
schen.
Marianne Faust aus der
Saarstraße und ihre
Tochter Elisabeth Jacob ,
Vorsitzende des Arbeits-
kreises Mundart und
Brauchtum, wussten uns
so manche Familienge-
schichte und auch Erleb-
nisse aus dem bäuerli-
chen Alltag zu berichten.
Die Zuhörer erfuhren
einige Begebenheiten
aus der Familie Faust und
auch, welche Verwick-
lungen ein verbrann-
ter Sonntagsbraten, ju-
gendlicher Leichtsinn
oder das Schmücken des
Weihnachtsbaumes her-
aufbeschwören können.
Auch wenn in
der früheren
„ Fä h r g a s s “
nicht immer
alles rund lief,
bleibt doch
als Fazit: „Em
Ecken es de
Welt noch en
Ordnung!“
Karin Peter
aus Wadgas-
sen rezitierte
zwei bekann-
te Geschich-
ten von Hans
C h r i s t i a n
A n d e r s e n
(1805-1875)
in Saarlouiser
Mundart: „Des
Kaisers neue Kleider“ und
„Geschichte aus dem Hüh-
nerhaus“. Sowohl der eitle,
aufgeplusterte Kaiser, der
nicht merkt, wie er von
allen betrogen wird, als
auch die Geschichte vom
Huhn, das eine Feder ver-
liert und nach etlichen
Tratsch-Runden durch an-
dere Hühnerställe erfahren
muss, dass in seinem Stall
angeblich fünf
Hühner gestor-
ben seien, die
sich aus Eitel-
keit alle Federn
ausgerissen hät-
ten, dies alles
zeigt Parallelen
zur heutigen
medialen Welt.
Hohler Pomp
und Schein sind
alles, die Ver-
kennung der
Wirklichkeit ist
hoffähig, keiner traut sich,
die Wahrheit zu sagen, und
noch etwas: „Glaube kei-
nem Tratsch!“
Luise Luft
aus Roden
wusste zu
berichten,
was ihr die
Oma einst
e r z ä h l -
te. Auch
b r a c h t e
sie Tratsch
aus Rode-
ner Hin-
t e r h ö f e n
mit nach
Lisdorf, der
uns so un-
b e k a n n t
gar nicht war. Auch der
häusliche Garten ist nicht
ganz unproblematisch,
denn je dicker die Kartof-
Georg Jungmann
Marianne Faust Elisabeth Jacob
Karin Peter
Luise Luft
7
feln, desto größer ist der
Neid der Nachbarn. Wir
Lisdorfer mussten wieder
einmal feststellen:
„En Roden es alles moden!“
Was passiert, wenn sich
zwei ältere, schwerhörige
Damen im Zugabteil tref-
fen und sich unterhalten?
Die LiGeKa-Akteurinnen
Gabi Germann-Becker
und Kerstin Rectenwald
stellten es urkomisch dar:
Der geplante Besuch
einer Versteigerung in
Weimar, bei der Fried-
rich Schillers Original-
Schreibtisch angeboten
wird, wuchs im Gerede
zu einem totalen Durch-
einander aus, bei dem
Dichter und Schreibtisch
ins Hintertreffen gerie-
ten. Die Spielgruppe des
LiGeKa bot wieder eine
pointenreiche und lusti-
ge Unterhaltung. Doch,
oh Herr, gib, dass uns die
beiden dargestellten Da-
men niemals begegnen!
Bericht und Fotos: Harald
Weiler
Gabi Germann-Becker und Kerstin Rectenwald
Alle Akteurinnen der Veranstaltung und der Vorsitzende des VHL Georg Jungmann
Verein für Heimatkunde trotz Corona aktiv
Der Vorstand des Vereins
für Heimatkunde Lisdorf
(VHL) hatte sich im Sep-
tember entschieden, erste
Veranstaltungen noch in
diesem Jahr durchzufüh-
ren.
Man war voller Hoffnung,
dass endlich die pandemie-
bedingten Einschränkun-
genvorbeiseienundwieder
ein normales Vereinsleben
stattfinden könnte. Aber die
Realität holte uns schnel-
ler ein, als man es in den
kühnsten (Alb-)Träumen er-
warten konnte. Der traditi-
onelle Mundartnachmittag
am 31. Oktober konnte nur
unter 3G-Bedingungen und
eineWeinprobe imWeingut
Schmitt-Weber in Perl am
13. November gar nur unter
2G+-Bedingungen durch-
geführt werden. An neue
Veranstaltungen ist vorerst
aber nicht mehr zu denken.
Der VHL hat wieder ein sehr
unterhaltsames Heimat-
blatt herausgebracht, das
Sie im Buchhandel und in
Lisdorfer Geschäften erwer-
ben können.Darin sind viele
Artikel und Beiträge zusam-
mengetragen worden, die
sicherlich Ihr Interesse fin-
den werden.
Vor allem dem Thema Lis-
dorfer Saarschiffer wurde
der Schwerpunkt dieser
Ausgabe gewidmet. Berich-
teüberdasTreidelschiffWal-
halla oder die Lisdorfer
Schifferdynastie Lonsdorfer
sind ebenso reizvoll wie
diejenigen über den Gast-
hof Risler und das Gasthaus
Lorenz Kneip, beide in der
heutigen Saarstraße gele-
gen. Weitere sehr lesens-
werte zeitgeschichtliche,
aber auch aktuelle Beiträge
wurden zu einer interes-
santen Lektüre zusammen-
getragen und versprechen
kurzweilige Unterhaltung.
Des Weiteren wurde eine
Sonderausgabe des Lis-
dorfer Heimatblattes als
weihnachtliches Lieder-
buch aufgelegt. Das Heft
mit Weihnachtsliedern und
weihnachtlichen Texten soll
zur besinnlichen Vorweih-
nachtszeit und einem fröh-
lichen Weihnachtsfest eine
stimmungsvolle
Lektüre sein.
Trotz der jetzi-
gen schwierigen
Situation plant
der Verein für
Frühjahr, Som-
mer und Herbst
des kommenden
Jahres wieder
einige Fahrten,
Exkursionen und
andere Veranstal-
tungen. So sind
Eintagesfahrten, aber auch
eine Mehrtagesfahrt in Pla-
nung. Neben denVeranstal-
tungen zur 1111-Jahr-Feier
sollen auch wieder die sehr
beliebten Mundartnach-
mittage und Weinproben
stattfinden. Je nach den
Möglichkeiten, die die je-
weilige Coronasituation
bietet, will der Verein noch
zusätzliche Aktivitäten an-
bieten.
VHL-Vorsitzender Georg Jungmann
8
RaphaelSchäferführtCDU-Wahlkreislistean
Marc Speicher und Ute
Mücklich-HeinrichaufPlatz
3 und Platz 4 der CDU-Lan-
desliste
Die CDU-Kreisverbände
Saarlouis und Merzig-
Wadern haben im Ok-
tober ihre gemeinsame
Kandidatenliste für die
Landtagswahl 2022
aufgestellt. Der Saar-
louiser CDU-Kreisvorsit-
zende Raphael Schäfer,
MdL, wurde mit sehr
deutli-chem Ergebnis
auf den ersten Platz ge-
wählt.
Gemeinsam Verantwor-
tung übernehmen für die
Untere Saar – gemeinsam
die Wahlkreisliste aufstel-
len. Auf ihrer Vertreter-
versammlung am 6. Okto-
ber 2021 in der Dillinger
Stadthalle haben die
CDU-Kreisverbände Saar-
louis und Merzig-Wadern
ihre Kandidatinnen und
Kandidaten für die kom-
mende Landtagswahl ge-
wählt.
Mit einer überwältigen-
den Zustimmung von
99 Prozent steht der
Vorsitzende des CDU-
Kreisverbandes Saarlouis,
Raphael Schäfer, dabei
auf dem Spitzenplatz der
Wahlkreisliste. Auf Platz 2
folgt Frank Wagner (MZG),
auf Platz 3 Dagmar Heib
(SLS), auf Platz 4 wurde
Stefan Thielen (MZG) ge-
wählt, auf Platz 5 folgt
Patrick Waldraff (SLS). Die
Plätze 6 und 7 haben Ale-
xandra Heinen (SLS) und
Dr. Michaela Klauck (MZG)
inne. Auf den Plätzen 8, 9
und 10 folgen Dr. Matthi-
as Fries (SLS), Dr. Silke Ma-
ringer (SLS) und Michael
Molitor (MZG).
„Herzlichen Dank für die-
ses überwältigende Er-
gebnis – es ist mir eine
große Ehre und Freude,
die Liste der CDU anfüh-
ren zu dürfen. Wir gehen
mit einem ganz star-ken
Team für die Untere Saar
in die Landtagswahl“, be-
tonte Raphael Schäfer.
„Ge-meinsam werden
wir eine gute Politik für
unsere Region machen,
passgenaue Lö-sungsan-
sätze anbieten, die unsere
Heimatregion weiter vo-
ranbringen“, so der Spit-
zenkandidat weiter. Dabei
wollen sich die beiden
Kreisverbände zusammen
mit ihren Kandidatinnen
und Kandidaten vor al-
lem auch für wichtige In-
frastrukturmaßnahmen in
den beiden Landkreisen
stark machen.
Auch auf der Landeslis-
te der CDU Saar ist die
CDU Saarlouis mit einer
hervorragenden Kandi-
datin und einem hervor-
ragenden Kandidaten
vertreten.
Marc Speicher, MdL,
Mitglied des CDU-Bun-
desvorstandes und CDA-
Landesvorsitzender, wur-
de mit einem sehr guten
Ergebnis auf Platz 3 der
Landesliste gewählt. Ihm
folgt auf Platz 4 mit Ute
Mücklich-Heinrich eine
politische Quereinstei-
gerin, die als erfolgrei-
che Unternehmerin dem
Team rund um den Spit-
zenkandidaten und Lan-
desvorsitzenden Tobias
Hans, MdL, ein starkes
wirtschaftspolitisches
Profil geben wird.
„Die Listenaufstellung ist
jetzt unser Startsignal –
v.l.n.r. Frank Wagner, Dagmar Heib, Raphael Schäfer, Patrick Waldraff, Stefan Thielen
Vertreterversammlung im Saarbrücker E-Werk
9
Kleine Klimaschützer unterwegs in der
Grundschule Prof. Ecker
Trotz Pandemie werden
in unserer Grundschule
weiterhin Projekte um-
gesetzt, um den Kindern
auch unter Berücksichti-
gung aller Hygienemaß-
nahmen einen möglichst
angenehmen Schulalltag
zu ermöglichen.
Daher beteiligten wir uns
gegen Ende des Schuljah-
res erstmalig am Projekt
„Kleine Klimaschützer un-
terwegs – grüne Meilen für
das Weltklima“, das in die-
sem Jahr dankenswerter-
weise vom saarländischen
Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit, Energie und Verkehr
finanziert wurde. Hier sam-
meln Kinder weltweit so ge-
nannte „Klima-Meilen“, um
zu zeigen, wie sich jeder im
Alltag klimabewusst verhal-
ten kann. Für die Lisdorfer
Schülerinnen und Schüler
war es kein Problem, den
Schulweg zu Fuß, mit dem
Fahrrad oder dem Roller
zurückzulegen, da wir das
bereits seit Jahren in den
„Zu Fuß zur Schule“-Wo-
chen üben. Aber nicht nur
beim Schulweg wurde auf
das „Elterntaxi“ verzichtet,
sondern auch Wege zum
Spielplatz, zum Sport oder
zu Freunden konnten nun
klimafreundlich ohne Auto
unternommen werden, um
am nächsten Morgen in der
Schule zusätzliche grüne
Klima-Meilen sammeln zu
können.
Natürlich wurde das Thema
auch im Unterricht behan-
delt und die Zweitklässler
staunten nicht schlecht,
wie viele Autos wir an der
Ensdorfer Brücke innerhalb
von zehn Minuten zählen
konnten. Dabei fiel auf, dass
meistens nur eine einzelne
Person im Auto saß, obwohl
doch Fahrgemeinschaften
oder die Nutzung öffentli-
cher Verkehrsmittel für das
Klima viel besser wären.
Auch die Interviews mit El-
tern oder Großeltern über
deren Schulwege verblüff-
ten die Kinder.
Umso motivierter wurden
weitere grüne Klima-Mei-
len gesammelt, sodass die
Lisdorfer Kinder innerhalb
des Aktionszeitraums ins-
gesamt 2.136 Meilen er-
wirtschafteten. Mit dieser
Leistung könnten wir von
der Schule aus problemlos
nach Glasgow zur nächsten
Weltklimakonferenz reisen,
um den Politikern dort zu
zeigen, was kleine Verän-
derungen im Alltag bereits
erreichen. Dass die Schü-
lerinnen und Schüler die
Bedeutsamkeit der Aktion
verinnerlicht haben, zeigt
sich beispielsweise in fol-
gendem Zitat eines Zweit-
klässlers:„Es ist total wichtig,
dass wir auch dann noch
weiter zu Fuß gehen oder
mit dem Fahrrad fahren,
wenn wir in der Schule da-
für keine Aufkleber-Meilen
mehr bekommen. Denn es
ist ja wichtig für die ganze
Welt und nicht nur für unse-
ren Sammelpass!“
Neben den grünen Meilen
konnten auch rote Meilen
erwirtschaftet werden. Sie
ver-deutlichten, dass es für
das Weltklima natürlich viel
besser ist, regionales Obst
und Gemüse zu verzehren
anstatt Produkte, die eine
lange Reise hinter sich ha-
ben.DieGeschichteunseres
Ortes trug selbstverständ-
lich dazu bei, dass die Kin-
der auch hier 232 Meilen
ab morgen sind
wir gemeinsam
unterwegs und
kämpfen für ein
gutes Ergeb-
nis für unsere
CDU Saar. In den
nächsten Wo-
chen und Mona-
ten werden wir
gemeinsam mit
viel Engagement
und Herzblut da-
für arbeiten, dass
Ministerpräsident Tobias
Hans mit einer starken
CDU-Fraktion auch nach
der Wahl am 27. März
2022 als Landeschef wei-
termachen darf. Wir freu-
en uns, Teil dieses Teams
sein zu dürfen“, so die bei-
den Landtagskandidaten
Ute Mücklich-Heinrich
und Marc Speicher.
Die Landtagswahl findet
am 27. März 2022 statt.
Marc Speicher, Ute Mücklich-Heinrich, Raphael Schäfer
Grundschule Prof. Ecker
10
sammelten. Der Austausch
über die verzehrten Obst-
und Gemüsesorten führte
dazu, dass manche Kinder
ihnen zuvor unbekannte
Früchte, wie beispielsweise
Johannis- oder Walderd-
beeren, kennen und schät-
zenlernten.Eifrigbegannen
einige Kinder, im Garten
nach selbst angebautem
Gemüse zu forschen, und
berichteten interessiert von
der Entwicklung und Ernte
der Erdbeeren und Salate.
Außerdem boten uns enga-
gierte Eltern an, die Felder
in den Saarwiesen sowie
die Weiterverarbeitung in
Lisdorfer Unternehmen an-
zuschauen, sobald dies die
Hygieneauflagen wieder
erlauben werden.
Blaue Meilen wurden für
das Einsparen von Energie
allerArtvergeben.Auchhier
sammelten die Schülerin-
nen und Schüler engagiert
insgesamt 199 Meilen.
Stolz berichteten zahlreiche
Kinder, dass sie zuhause Ge-
schwister, Eltern und Groß-
eltern durch ihr Wissen zum
Einsparen von Energie be-
lehren konnten. So wurde
beispielsweise erklärt, dass
das Licht in jedem Raum zu
löschen ist, wenn man sich
dort nicht aufhält. Auch war
es den Schülerinnen und
Schülern stets wichtig, dass
der Wasserhahn während
des Einseifens oder Zähne-
putzens abgestellt wurde.
Zum Ende des Projekts ent-
wickelten Zweit- und Dritt-
klässler konkrete Wünsche
an Erwachsene, um das
Weltklima dauerhaft positiv
beeinflussen zu können:
• Die Erwachsenen sollten
häufiger auf das Auto ver-
zichten und mehr Fahr-rad/
Roller fahren oder zu Fuß
gehen.
•Autofahrersolltenlangsam
und vorsichtig fahren, um
vor allem junge Fußgänger
nicht zu gefährden. Au-
ßerdem sollten sie die Ver-
kehrsregeln, wie beispiels-
weise die Bedeutung der
Verkehrskelle von Kindern,
kennen und beherzigen.
• Beim Verlassen eines Rau-
mes sollte stets das Licht
gelöscht werden.
• Sobald das Tageslicht aus-
reicht, sollte auf elektrisches
Licht verzichtet wer-den.
• Erwachsene sollten weni-
ger rauchen.
• Während des Zähneput-
zenssolltedasWasserabge-
stellt werden.
• Während des Einseifens
beim Händewaschen oder
unter der Dusche sollte der
Wasserhahn abgestellt wer-
den.
• Der Abfall muss richtig sor-
tiert und in den entsprechen-
denTonnenentsorgtwerden.
• Alle sollten versuchen, auf
Plastik zu verzichten.
• Die Erwachsenen sollten
sich mehr dafür einsetzen,
die Meere zu schützen.
• Es sollten weniger Wälder
abgeholzt werden.
Insgesamt lassen sich die
Wünsche der Kinder in fol-
gendem Zitat eines Kindes
des dritten Schuljahres zu-
sammenfassen: „Wir wün-
schen uns eine Welt, in der
alle Menschen undTiere ge-
sund leben können!“
Die Wünsche und die er-
reichten Meilen haben wir
sowohl an Raphael Schäfer
als auch an das Klimabünd-
nis weitergegeben.
Die Gesamtzahl der euro-
paweit gesammelten grü-
nen Meilen präsentierte das
Klima-Bündnis als Beitrag der
KinderEuropaszumglobalen
Klimaschutz auf der UN-Kli-
makonferenz in Glasgow, die
imHerbst2021stattfand.Was
die Saarlouiser Politik von un-
serem Projekt hält, berichtet
HerrSchäferweiterunten.
Falls auch Sie die Aktion der
kleinen Klimaschützer unter-
stützen wollen, können Sie
gernefürSolarlampeninPeru
spenden. Die vor Ort gebau-
tenLampen,dievonLehrerin-
nen und Lehrern verteilt wer-
den, unterstützen Menschen
im Amazonas-Regenwald,
indem sie deren Lebensbe-
dingungen verbessern und
gleichzeitig auf zusätzliche
CO2-Emissionenverzichten:
Nachruf
Wir trauern um unser Mitglied
Elisabeth Johannes
* 25.10.1927 † 29.05.2021
Frau Johannes erlitt vor vielen Jahren einen Schlaganfall und wurde danach
in häuslicher Pflege durch ihre Angehörigen bestmöglich betreut.
Unser Dank gilt derVerstorbenen für Ihre jahrzehntelange Mitgliedschaft
und Unterstützung der CDU Lisdorf.
Wir werden Elisabeth Johannes ein ehrendes Andenken bewahren.
Spendenkonto:
(Stichwort „Meilenspenden
für Solarlampen“)
Klima-Bündnis e.V.,
GLSGemeinschaftsbankeG
IBAN:
DE73430609678038409001
BIC: GENODEM1GLS
www.klimabuendnis.org
www.indigene.org
11
Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag!
Unser„Tausendsassa“ Klemens Port feierte am 7. Dezember
rundes Jubiläum
Der CDU-Ortsverband
Lisdorf gratuliert seinem
jahrzehntelangen Mit-
glied Klemens Port ganz
herzlich zum 80. Geburts-
tag, verbunden mit den
besten Wünschen für die
Zukunft.
„Lieber Klemens, im Na-
men der CDU Lisdorf gra-
tuliere ich Dir ganz herzlich
zu Deinem ganz besonde-
ren Ehrentag und möchte
Dir Danke sa-
gen für Dein
unermüdliches
ehrenamtliches
Engagement
in den letzten
60 Jahren“, so
der CDU-Orts-
verbandsvorsit-
zende Raphael
Schäfer, MdL.
Klemens Port
ist ein echter
„Tausendsassa“
( A n m e r k u n g
der Redaktion:
Tausendsassa
sind vielseitig
begabte Men-
schen, denen
man Bewunderung zollt).
Klemens Port war CDU-
Stadtverordneter, über 50
Jahre lang Mitglied und
zwei Jahrzehnte lang Vor-
sitzender im Pfarrgemein-
derat sowie über 50 Jahre
langVorsitzender der Chor-
gemeinschaft MGV 1859
Lisdorf, und seit fast 60
Jahren ist er mit ganz viel
Herzblut Trainer und Be-
treuer bei der HG Saarlouis.
Im Jahr 2013 wurde er von
der damaligen Innenmi-
nisterin Monika Bachmann
und dem damaligen In-
nenstaatssekretär Georg
Jungmann aufgrund seiner
herausragenden Verdiens-
te mit dem Bundesver-
dienstkreuz am Bande der
Bundesrepublik Deutsch-
land ausgezeichnet. Wir
wünschen unserem Partei-
mitglied und Freund Kle-
mens Port für die Zukunft
alles Gute, insbesondere
ganz viel Gesundheit sowie
persönliches Wohlerge-
hen. Nochmals herzlichen
Glückwunsch zum 80. Ge-
burtstag!
Roswitha und Klemens Port mit Gratulant Georg Jungmann
Raphael Schäfer gratulierte im Namen der CDU
Auch die Chorgemeinschaft gab ein Ständchen
12
Weihnachtsaktion der Jungen Union Stadtverband Saarlouis
am 4. Dezember 2021
Seit 2005 ist die Weih-
nachtsaktion eine feste
Tradition der Jungen Uni-
on Saarlouis. Nachdem
die Aktion im letzten Jahr
aufgrund der Pandemie
leider ausfallen musste,
sindwirindiesemJahrmit
voller Motivation wieder
an den Start gegangen.
Das am 10. August 2021
neu gewählte Orga-Team
hat bei einem kühlen
Hopfengetränk die Köpfe
zusammengesteckt und
die Aktion gemeinsam
geplant und vorbereitet.
Dafür haben wir in den
sozialen Medien ordent-
lich die Werbetrommel
gerührt.
(An dieser Stelle ein klei-
ner Tipp: Wer nichts mehr
verpassen möchte, folgt
uns am besten auf Face-
book und Instagram.)
Aus dem Kreis unse-
rer Mitglieder konnten
wir sodann fünf Kilo
Teigspenden generieren,
die wir am 2. Dezember
gemeinsam in der ange-
mieteten Küche der Ka-
tholischen Familienbil-
dungsstätte zu leckerem
Gebäck verarbeiteten.
Unterstützt
wurden wir
durch eine
w e i t e r e
Teigspende
sowie Back-
hilfe auch
von Christi-
ane Böning,
unserer Vor-
s i t z e n d e n
der Frauen
Union Saar-
louis Stadt.
Unter Ein-
haltung der
2G+-Regeln
haben wir
Vanillekip-
ferl, Zimt-
plätzchen, Spritzge-
bäck, Zimtwaffeln und
Mürbeteig-Ausstecher
gebacken und dann den
Abend mit selbst ge-
machtem Glühwein aus-
klingen lassen.
Ein absolutes Highlight
waren unsere personali-
sierten JU-Plätzchen, für
die wir extra eine Aus-
stechform im 3D-Drucker
haben anfertigen lassen:
Die gemeinsame Aktion
hat unseren Teamgeist
gestärkt und
es war schön,
trotz Pandemie
noch einmal
zusammenzu-
kommen.
Aufgrund der
verschärften
Coronaregeln
mussten wir
zwar von dem
Verkauf von
Glühwein und
Kinderpunsch
und dem Ver-
zehr vor Ort
leider absehen.
Aber auch das hat uns
nicht aufgehalten: Wir ha-
ben unser selbst gemach-
tes Gebäck am Samstag,
dem 4. Dezember, unter
dem Pavillon in der Fran-
zösischen Straße kurzer-
hand zum Mitnehmen an-
geboten.
Unsere Aktion war trotz
des ungemütlichen Re-
genwetters und des ver-
kleinerten Angebotes „to
go“ ein voller Erfolg. Nach
nur eineinhalb Stunden
waren wir restlos ausver-
kauft und unser Kassen-
wart konnte 225 Euro an
Einnahmen verzeichnen.
Der Erlös der Aktion wird
in diesem Jahr dem För-
derverein Ehrensache e. V.
gespendet. Wir haben zur
Spendenübergabe unsere
neue Beauftragte für Men-
schen mit Behinderung,
Frau Monika Gessinger,
mit ins Boot genommen.
Das therapeutische Reiten
hilft Menschen mit Behin-
derung und ist eine groß-
artige Einrichtung, und wir
freuen uns, diesen tollen
Verein unterstützen zu
dürfen.
Eine besinnliche Advents-
zeit wünscht die JU Saar-
louis!
Junge Union an ihrem Verkaufsstand in der Französischen Straße
13
Das wirklich Beständige ist derWandel
Das, was man unter„Stand
der Technik“ versteht, hat
sich in der Vergangenheit
ständig verändert. Auch
heute stehen wir wieder
vor großen Herausfor-
derungen. Diese werden
auch Einfluss nehmen auf
unsere Lebensgewohnhei-
ten.
Beispiele für solche Um-
brüche sind die Elektromo-
bilität, die Digitalisierung
und Informatik sowie die
Umstellung auf regenerati-
ven, „grünen“ Strom. Auch
für uns im Saarland wer-
den diese Veränderungen
Auswirkungen auf unsere
industrielle Struktur haben.
So wird etwa Ford in Saar-
louis – um mittelfristig zu
bestehen – seine Produkti-
on von Verbrennungs- auf
Elektromotoren umstellen
müssen. Auch für die Auto-
mobilzulieferer wie z. B. ZF
bedeutet der Umstieg auf
die Elektromobilität eine
Veränderung ihrer Produkte
und Fertigungsrouten. Die
Elektromobilität bietet aber
auch Chancen für die Neu-
ansiedlung von Produkti-
onsanlagen. Ein Beispiel da-
für ist die Batteriefertigung
von SVolt. Ebenso wird die
zunehmende Digitalisie-
rung und Informationstech-
nik neue Möglichkeiten für
Firmen und Geschäftsmo-
delle ergeben. Hier hat das
Saarland mit der Universität
und den in den letzten Jah-
ren angegliederten Institu-
ten hervorragende Voraus-
setzungen.
Die wahrscheinlich größ-
te Herausforderung ist die
Verminderung bis hin zur
Vermeidung der Treibh-
ausgasemissionen. Dazu
ist die Umstellung auf eine
klimaneutrale Stromerzeu-
gung und der industriellen
Produktion notwendig. Bei
der Stromerzeugung be-
deutet dies den Ausbau der
Photovoltaik und der Wind-
stromerzeugung an Land
(onshore) sowie auf dem
Meer (offshore). Um insbe-
sondere den an den Küsten
Deutschlands erzeugten
Strom zu den Verbrauchern
zu bringen, bedarf es
schnell neuer Stromtrassen
von Nord nach Süd.
Zusätzlicher Strombedarf
ergibt sich aus der zuneh-
mend an Bedeutung ge-
winnenden Wasserstoffpro-
duktion. Dieser Wasserstoff
wird durch die Zerlegung
von Wasser in Sauerstoff
und Wasserstoff durch elek-
trischen Strom erzeugt
(Elektrolyse). Dazu sind er-
hebliche Strommengen
notwendig, die mittelfristig
als grüner Strom, das heißt
ohne Treibhausgasemissio-
nen bei der Erzeugung, zur
Verfügungstehensollen.Da
sichelektrischerStromnicht
speichern lässt, könnteWas-
serstoff auch als Energie-
speicher genutzt werden.
Ein weiteres zukünftiges
Einsatzgebiet für Wasser-
stoff soll die Stahlerzeu-
gung sein. Hier wird er den
Kohlenstoff in Form von
Koks und Kohle als Reduk-
tionsmittel im Hochofen
ersetzen. Damit hat der
Hochofen ausgedient und
es kommen so genannte
Direktreduktionsanlagen
zum Einsatz. Diese sind –
vereinfacht gesprochen –
der obere Teil des heutigen
Hochofens, in dem noch
kein flüssiges Eisen auftritt.
In diesen Direktredukti-
onsanlagen werden die Ei-
senerze durch Wasserstoff
reduziert und als Produkte
fallen festes Eisen und Was-
serdampfan.DasfesteEisen
wird in Elektrolichtbogen-
öfen aufgeschmolzen und
zu flüssigem Stahl verarbei-
tet. Kokerei, Sinteranlagen
und Hochöfen sind bei die-
ser neuen Produktionsroute
nicht mehr notwendig. Es
muss aber in neue Anla-
gen zur Wasserstofferzeu-
gung (mit grünem Strom),
Direktreduktionsanlagen
und Elektrolichtbogenöfen
investiert werden. Als gro-
be Richtgröße für das dazu
notwendige Investitions-
volumen gilt ein Wert von
knapp einer Milliarde Euro
pro eine Million Jahreston-
nen Stahl. Bei einer Produk-
tionvonetwafünfMillionen
TonnenStahlproJahrinden
beiden Saarhütten kann je-
der selbst das notwendige
Investitionsvolumen ab-
schätzen. Darüber hinaus
sind die Herstellkosten auf
dieserneuenRoutedeutlich
höher als auf der bisherigen
und hängen ganz entschei-
dend von den Stromkos-
ten ab. Es sei nur erwähnt,
dass Deutschland heute die
höchstenStrompreiseinEu-
ropa hat. Die Herstellkosten
für grünen Wasserstoff be-
stehen zu etwa 70 Prozent
aus den Stromkosten. Die
Umstellung der Stahlpro-
duktion auf grünen Stahl, d.
h. mit Wasserstoff aus grü-
nem Strom, hat damit hohe
Investitionskosten und hö-
here Herstellkosten als heu-
te zur Folge. Eine Umstel-
lung der Stahlproduktion
ist daher nur wirtschaftlich
möglich, wenn von Sei-
ten der Politik zuverlässige
Rahmenbedingungen über
Jahrzehnte geschaffen wer-
den.
Auch für andere Industrie-
zweige hat die klimaneut-
rale Produktion gravierende
Konsequenzen. Allein die
Umstellung der chemi-
schen Industrie in Deutsch-
Dr. Norbert Bannenberg
Dillinger Hütte
14
land verursacht etwa den
gleichen Strombedarf, wie
ganz Deutschland zurzeit
verbraucht. Daneben wird
etwa ein Drittel des heuti-
gen Stromverbrauchs für die
Umstellung auf grünen Stahl
benötigt. Zusätzlicher Strom-
bedarfergibtsichausderElek-
tromobilität. Bei diesen ge-
waltigen Herausforderungen
darf es keine Tabu-Themen
geben. CCS (Carbon Capture
and Storage) ist das Verpres-
sen von CO2 in ehemalige
Gas- oder Öllagerstätten z. B.
unter dem Meer. Diese Tech-
nologie kann einen Beitrag
zur Klimaneutralität leisten,
und Norwegen praktiziert
sie bereits. In Deutschland
ist diese Technik bisher nicht
akzeptiert. Auf dem Weg zur
Klimaneutralität darf es aber
keineDenkverbotegeben.
Ich glaube, die nächsten
zwei Jahrzehnte werden ge-
waltige Veränderungen mit
sich bringen. Wir können sie
gemeinsam meistern, wenn
von Seiten der Politik verläss-
liche Rahmenbedingungen
geschaffen werden. Außer-
demmussunsallenklarsein,
dass die Klimaneutralität
auch für uns Veränderungen
mit sich bringt und einen
Preis hat, den wir alle bereit
seinmüssenzuzahlen.
Dr.NorbertBannenberg
EhemaligerTechnischerVor-
stand der Dillinger Hütte
Nutzen Sie das Impfangebot!
Liebe Lisdorferinnen und
Lisdorfer,
fast zwei Jahre nach dem
Ausbruch der Corona-
Pandemie bestimmt das
Virus weiterhin unser aller
Leben. Seit Beginn diesen
Jahres haben wir Impfstof-
fe zur Verfügung, um uns
schützenzukönnen.
Das Saarland liegt bei
der Impfquote sowohl
bei den Erst- und Zwei-
timpfungen als auch bei
den Auffrischimpfungen
in der Spitzengruppe
der Bundesländer. Zu
der bisherigen guten
Impfstrategie hat sowohl
eine vorausschauende
Planung als auch ein
hervorragendes Enga-
gement der Impfzent-
ren, mobilen Teams und
Ärzteschaft beigetra-
gen. Hier gebührt allen
Akteuren ein herzliches
Dankeschön.
Eine COVID-19-Erkran-
kung kann bei jedem
auftreten, sowohl bei
älteren und vorerkrank-
ten, als auch bei jünge-
ren gesunden Personen.
Die COVID-19-Impfstoffe
schützen effektiv vor
schweren Erkrankungen
und möglichen Langzeit-
folgen und ermöglichen
es dazu beizutragen, die
Verbreitung des Corona-
virus einzudämmen.
Deshalb rufe ich alle
Bürgerinnen und Bür-
ger auf: Nutzen Sie bitte
die Impfangebote und
lassen Sie sich impfen!
Schützen Sie sich und
Ihre Mitmenschen!
Ich wünsche Ihnen und
Ihren Familien ein frohes
und gesegnetes Weih-
nachtsfest.
Bleiben Sie gesund.
Herzliche Grüße
Monika Bachmann
Ministerin für Soziales,
Gesundheit, Frauen und
Familie
15
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Frohe Weihnachten
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FROHES
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NEUES JAHR
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FROHE
FROHE
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WEIHNACHTEN
WEIHNACHTEN
WEIHNACHTEN
Liebe Saarländerinnen und Saarländer,
Liebe Saarländerinnen und Saarländer,
Liebe Saarländerinnen und Saarländer,
im Namen der CDU Saar und auch
im Namen der CDU Saar und auch
im Namen der CDU Saar und auch
ganz persönlich wünsche ich Ih
ganz persönlich wünsche ich Ih
ganz persönlich wünsche ich Ih-
-
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nen von Herzen ein besinnliches
nen von Herzen ein besinnliches
nen von Herzen ein besinnliches
und gesegnetes Weihnachtsfest.
und gesegnetes Weihnachtsfest.
und gesegnetes Weihnachtsfest.
Glück, Zufriedenheit und vor
Glück, Zufriedenheit und vor
Glück, Zufriedenheit und vor
allem Gesundheit sollen Sie im
allem Gesundheit sollen Sie im
allem Gesundheit sollen Sie im
neuen Jahr 2022 begleiten.
neuen Jahr 2022 begleiten.
neuen Jahr 2022 begleiten.
Tobias Hans
Tobias Hans
Tobias Hans
was uns trennt.
was uns trennt.
was uns trennt.
was uns trennt.
was uns trennt.
was uns trennt.
was uns trennt.
was uns trennt.
was uns trennt.
(Ernst Ferstl)
(Ernst Ferstl)
(Ernst Ferstl)
(Ernst Ferstl)
(Ernst Ferstl)
(Ernst Ferstl)
Herausgeber: CDU Saar Landesgeschäftsstelle | Stengelstraße 5 | 66117 Saarbrücken
Herausgeber: CDU Saar Landesgeschäftsstelle | Stengelstraße 5 | 66117 Saarbrücken
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Herzlichst
Herzlichst
Herzlichst
Ihr
Ihr
Ihr
16
Und wieder geht ein Jahr zu Ende,
das wir gelegt in Gottes Hände.
Ein Blick zurück ist angebracht,
was haben wir daraus gemacht?
Ist alles wirklich so gekommen,
wie wir es uns am Anfang vorgenommen?
Wohl kaum, denn mag der Mensch auch noch so denken,
nicht alles im Leben kann er lenken.
Im Frühjahr gab es wieder zum Glück,
ein Stückchen Freiheit für uns zurück.
Ein kleiner Pieks, der Hoffnung macht,
so jedenfalls hab‘ ich gedacht.
Doch zu viele noch haben sich verrannt,
da fragt man sich, wo bleibt der Verstand?
Anstatt zu vertrauen der Medizin,
entstehen neue Verschwörungstheorien.
Als würde das alles noch nicht reichen,
müssen Menschen vor Schlamm und Wasser weichen.
Verlieren ihr Leben, Hab und Gut,
in einer gnadenlosen Flut.
Den vielen Helfern Lob gebührt,
die Bilder haben uns gerührt.
Ob mit Geld oder der Hände Kraft,
viel wurde dort vor Ort geschafft.
Es hat den Menschen Mut und Hoffnung geschenkt,
zu wissen, dass der Rest des Landes an sie denkt.
Doch nicht nur die Natur zeigt ihre Macht,
auch Despoten haben Menschen Schrecken gebracht.
Aus Angst vor Schaden an Leib und Leben,
müssen Familien sich auf die Suche begeben,
nach einer Heimat nach der Flucht,
so wie das Jesuskind in Ägypten hat Asyl gesucht.
Schon Herodes hat die Menschenrechte missachtet,
unschuldigen Kindern nach dem Leben getrachtet.
Nun sei unser Blick auf Weihnachten gelenkt,
Gott hat uns seinen Sohn geschenkt.
Betrachten wir still das liebliche Kind,
zeigen ihm, dass wir dankbar sind.
Dankbar auch für die kleinen Gaben,
die wir vom Herrn erhalten haben.
Bitten wir ihn um seinen Segen,
für das neue Jahr und auf all‘ unseren Wegen.
Elisabeth Jacob
Gedanken 2021
Gesegnete Weihnachten
und alles Gute
für das neue Jahr!

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Lisdorf aktuell Nr. 169 Weihnachten 2021

  • 1. 1 Informationsschrift für Lisdorfer Bürger Nr. 169 Dezember 2021 Herausgeber CDU und JU Lisdorf Bebauungsplan Rosenthalstraße Seite 2 Mission Saarland ab Seite 4 Das Beständige ist derWandel ab Seite 13 Weihnachtsaktion der Jungen Union Seite 12
  • 2. 2 Flächennutzungsplan-Teiländerung und Bebauungsplan Rosenthalstraße InseinerSitzungam11.Ap- ril 2019 hatte der Stadtrat der Kreisstadt Saarlouis den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans für den Bereich„Rosenthalstra- ße“gefasstsowiedenErlass einer Veränderungssperre für diesen Bereich beschlos- sen. In der Zwischenzeit wur- de mit Beschluss des Rates vom 18. März 2021 die Ver- änderungssperre bis zum 10. April 2022 verlängert. Nunmehr hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 12. Okto- ber 2021 eine Teiländerung des Flächennutzungsplans sowie einige Änderungen beim B-Plan auf den Weg gebracht. Planerisches Ziel der Stadt Saarlouis für das Plangebiet ist u. a. die Steuerung von Werbeanlagen. Im Bebau- ungsplan soll der allgemei- nen Entwicklung hin zur Errichtung von großformati- gen Werbeanlagen an Stadt- ausfallstraßen frühzeitig ent- gegengewirktwerden. Weiteres Ziel ist es, die vorhandene ein- bis zwei- geschossige Bauweise maximal auf eine Zweige- schossigkeit festzusetzen. Die bestehenden Baulücken sollen gebietsverträglich und stadtbildverträglich ge- schlossen werden. Die fast ausschließlich bestehende Satteldachformsolldurchdie FestsetzungenderDachform (Satteldach) geregelt wer- den,nurwenigeAusnahmen inFormvonGaragenundNe- bengebäuden können wei- terhin mit einem Flachdach (Ausnahme Kaltluftschneise) o.ä.versehenwerden. Im Laufe des Verfahrens hat sich herausgestellt, dass sich im Bereich der bisher unbe- bauten Parzelle südlich der Rosenthalstraße eine Kaltluft- schneise befindet. Um den Kaltlufttransport hier weiter- hin gewährleisten zu können und gleichzeitig eine Bebau- ung zu ermöglichen, wurden hier strengere Festsetzungen u.a.inFormeinereingeschos- sigen Flachdachfestsetzung getroffen(sieheSkizze). WeitereFestsetzungen: Das Plangebiet wird als All- gemeines Wohngebiet fest- gesetzt. Dabei sind fast im gesamten Plangebiet zwei Vollgeschosse in offener Bauweise vorgesehen. Le- diglich die Südseite der Ro- senthalstraße mit den noch unbebauten Flurstücken wird aufgrund der vorhan- denen Kaltluftschneise mit nur einem Vollgeschoss und einer Gebäudehöhe von ma- ximal 3,50 m festgesetzt. Die Dächer dieser zukünftigen Gebäude sind als Flachdach auszubilden und zu begrü- nen. Dadurch ist zukünftig eine Bebaubarkeit der Flur- stücke bei gleichzeitigem Erhalt der Kaltluftschneise möglich. Die Anzahl der Wohneinhei- ten wird entlang der Provin- zialstraße auf sechs Wohn- einheiten beschränkt, im übrigen Gebiet sind lediglich zweiWohneinheiten zulässig. Den bestehenden Grundstü- cken wurden mit den festge- setzten Baufenstern Erwei- terungsmöglichkeiten in die Tiefe bzw. Breite eingeräumt. Lediglich bei bereits sehr stark bebauten Grundstü- ckensowiebeidemGebäude Rosenthalstraße 8a, das sich nördlich der Rosenthalstra- ße in zweiter Reihe befindet, wurden die Baugrenzen un- mittelbar um die bestehen- denGebäudegelegt. Werbeanlagen an der Stätte derLeistungsindweiterhinin derfestgesetztenAusführung zulässig. Fremdwerbeanla- gen sind entsprechend den Zielen des Bebauungsplans im gesamten Plangebiet zu- künftig unzulässig, was ge- mäß Landesbauordnung des Saarlandes bereits durch die Festsetzung als Allgemeines Wohngebietgegebenist. Bebauungsplan Rosenthalstraße
  • 3. 3 Lassen Sie sich impfen! Nachdem es den Anschein hatte,dasswirunslangsam wieder der Normalität an- näherten, und zahlreiche Corona-Einschränkungen zurückgenommen wur- den, steigen die Inzidenz- zahlen seit Anfang Novem- berwiederdeutlichan. Restaurant-, Museums- und Theaterbesuche sind wieder nur noch mit Ein- schränkungen möglich. Während sich Geimpfte oder Genesene (2G) wei- testgehend ohne größere Einschränkungen treffen können, steuert es für Un- geimpfte quasi auf einen neuen Lockdown zu. Ein Ungeimpfter hat ein vielfach höheres Risiko, schwer zu erkranken. Der Anteil der Ungeimpften auf den Intensivstationen – obwohl es sich dabei nur um 25 % der Bevölkerung handelt – liegt bei über 70 %. Vor diesem Hinter- grund müsste die Abwä- gung des Risikos einer I m p f u n g gegen das Risiko einer s c hwe re n Erkrankung, die u. U. mit Langzeitfol- gen einher- geht, doch eigentlich sehr einfach sein. Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal der Appell: Schützen Sie sich selbst, Ihre Angehörigen, Freunde und Bekannten. Lassen Sie sich impfen! Bürgerinformationsveranstaltung Fort Rauch Wie geht es in der Straße Fort Rauch weiter? Die Stadtverwaltung lud am 11. Oktober 2021 in die Hans-Welsch-Halle ein, um über die seit zwei Jahren bestehende Sper- rung der Straße und eine Lösung für die Zukunft zu diskutieren. Ende Oktober 2019 fand die erste Besprechung zur Thematik statt, bei der der Wunsch der Anwohnerin- nen und Anwohner nach einer Verkehrsberuhigung deutlich wurde. Diese Ver- kehrsberuhigung wurde unmittelbar umgesetzt, sodass der Abkürzungs- verkehr von der Walter- Bloch-Straße bzw. der En- sdorfer Straße durch Fort Rauch unterbunden wer- den konnte. Nach sechs bis acht Mona- ten sollte eine Evaluierung der Sperrung erfolgen, die allerdings durch die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Kontaktbeschränkungen nicht wie geplant durch- geführt wer- den konnte. Die Evaluie- rung ist nun beendet, so- dass die An- liegerinnen und Anlieger sich erneut informieren und ihre Er- fahrungen b e r i c h t e n konnten. W ä h r e n d der Zeit zwi- schen den beiden Bür- gerinformationsveranstal- tungen wurde am Beginn der Straße das neue Park- haus der Kreissparkasse Saarlouis gebaut. Die Stadtverwaltung hat den Anwohnerinnen und Anwohnern einen neuen Vorschlag unterbreitet, der vorsah, dass die Straße nun nicht mehr – aus Sicht der Walter-Bloch-Straße – am Beginn, sondern eher zum Ende hin, im Bereich der Einfahrt zur Lisdorfer Aue, unterbrochen wird und zwei Wendehammer errichtet werden sollten. Nach einer angeregten Diskussion hat sich die Mehrheit der anwesen- den Anwohnerinnen und Anwohner von Fort Rauch dafür entschieden, dass die Straße an der derzei- tigen Stelle gesperrt blei- ben soll. „Für uns als CDU Lisdorf ist klar, dass der eindeuti- ge Wunsch der Anwohner nach wie vor berücksich- tigt wird und die Straße Fort Rauch keine Durch- gangsstraße mehr wird, unabhängig davon, wo die Straße unterbrochen ist. Mit der Abstimmung haben die Bürgerinnen und Bürger klargemacht, dass die Sperrung dort bestehen bleibt, wo sie sich derzeit befindet“, so die Lisdorfer Stadtverord- neten Raphael Schäfer, MdL, Frederic Becker und Klaus Hild, die an der Ver- sammlung teilgenommen haben. Blick in die Fort Rauch-Straße Georg Jungmann Raphael Schäfer
  • 4. 4 Mission Saarland Gemeinsam die Zukunft gestalten. Wir können mit Zuversicht indieZukunftblicken. Mit dem Zusammenhalt, mit dem Engagement und den IdeenganzvielerBürgerinnen undBürgersindwirgutdurch die schwere Coronazeit ge- kommen. Darauf wollen wir weiterhin aufbauen. Welche Perspektiven wünschen sich die Menschen in unserem Land: Alte, Junge, Familien, Unternehmer, Arbeitnehmer, Selbständige? Wo drückt der Schuh im alltäglichen Leben der Menschen? Wie steht es um Bildung, Betreuung, Si- cherheit, Gesundheit, Alten- pflege etc.? Wo können, wo müssen wir besser werden? Kein Bereich soll ausgeklam- mertwerden. Jede Meinung zählt, jede Ideeistgefragt. Mit der Mission Saarland starte ich, Tobias Hans, die Initiative, die gesamte Gesellschaft in die Ent- wicklung des Landes mit- einzubeziehen. Alle sollen teilhaben. Gemeinsam haben wir die Chance, unser Saarland jeden Tag ein Stück besser zu ma- chen – und meine Mission Saarland ist die Plattform dafür. Tobias Hans: „Mission Saar- land bringt Ideen dorthin, wo sie auch gehört und auf- genommen werden. Mission SaarlandsetztstarkeImpulse für eine erfolgreiche Zukunft unseresLandes.” WeitereInfosfindenSieunter: https://mission-saarland.de/
  • 5. 5 An Tobias Hans Stengelstraße 5 66117 Saarbrücken www.mission-saarland.de www.mission-saarland.de DEINE IDEE FÜR DIE ZUKUNFT: Name E-Mail *Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten zur Kontaktaufnahme genutzt werden. Mehr Infos zum Datenschutz auf www.cdu-saar.de/datenschutz Ja, ich möchte bei der Mission Saarland mitmachen.* Her ausg ebe r: CDU Saar Land esge schä ftss telle | Sten gels traß e 5 | 6611 7 Saar brüc ken *Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten zur Kontaktaufnahme genutzt werden. Mehr Infos zum Datenschutz auf www.cdu-saar.de/datenschutz Ja, ich möchte bei der Mission Saarland mitmachen.* Hier scannen Hier scannen www.mission-saarland.de
  • 6. 6 21. Mundartnachmittag„Mir schwätzen platt“ Am Sonntag, dem 31. Ok- tober 2021, konnte der Verein für Heimatkunde Lisdorf nach einem Jahr Corona-Pause wieder eine Veranstaltung für die Freunde der Moselfränki- schen Mundart im Gast- haus Schulden durchfüh- ren. Unter der Moderation des neuen Vereinsvorsit- zenden Georg Jungmann erlebten die Gäste aus Saarlouis und Lisdorf ei- nen vergnüglichen Nach- mittag mit Vorträgen in unserem Moselfränki- schen „Platt“. Zuerst ein- mal konnten die Gäste ein wenig plaudern und sich mit Kaffee und Ku- chen stärken, den die Wirtin Barbara Klein be- reitgestellt hatte; dann erfuhren wir so manche vergnügliche oder nach- denkliche Geschichte aus dem Alltag der Men- schen. Marianne Faust aus der Saarstraße und ihre Tochter Elisabeth Jacob , Vorsitzende des Arbeits- kreises Mundart und Brauchtum, wussten uns so manche Familienge- schichte und auch Erleb- nisse aus dem bäuerli- chen Alltag zu berichten. Die Zuhörer erfuhren einige Begebenheiten aus der Familie Faust und auch, welche Verwick- lungen ein verbrann- ter Sonntagsbraten, ju- gendlicher Leichtsinn oder das Schmücken des Weihnachtsbaumes her- aufbeschwören können. Auch wenn in der früheren „ Fä h r g a s s “ nicht immer alles rund lief, bleibt doch als Fazit: „Em Ecken es de Welt noch en Ordnung!“ Karin Peter aus Wadgas- sen rezitierte zwei bekann- te Geschich- ten von Hans C h r i s t i a n A n d e r s e n (1805-1875) in Saarlouiser Mundart: „Des Kaisers neue Kleider“ und „Geschichte aus dem Hüh- nerhaus“. Sowohl der eitle, aufgeplusterte Kaiser, der nicht merkt, wie er von allen betrogen wird, als auch die Geschichte vom Huhn, das eine Feder ver- liert und nach etlichen Tratsch-Runden durch an- dere Hühnerställe erfahren muss, dass in seinem Stall angeblich fünf Hühner gestor- ben seien, die sich aus Eitel- keit alle Federn ausgerissen hät- ten, dies alles zeigt Parallelen zur heutigen medialen Welt. Hohler Pomp und Schein sind alles, die Ver- kennung der Wirklichkeit ist hoffähig, keiner traut sich, die Wahrheit zu sagen, und noch etwas: „Glaube kei- nem Tratsch!“ Luise Luft aus Roden wusste zu berichten, was ihr die Oma einst e r z ä h l - te. Auch b r a c h t e sie Tratsch aus Rode- ner Hin- t e r h ö f e n mit nach Lisdorf, der uns so un- b e k a n n t gar nicht war. Auch der häusliche Garten ist nicht ganz unproblematisch, denn je dicker die Kartof- Georg Jungmann Marianne Faust Elisabeth Jacob Karin Peter Luise Luft
  • 7. 7 feln, desto größer ist der Neid der Nachbarn. Wir Lisdorfer mussten wieder einmal feststellen: „En Roden es alles moden!“ Was passiert, wenn sich zwei ältere, schwerhörige Damen im Zugabteil tref- fen und sich unterhalten? Die LiGeKa-Akteurinnen Gabi Germann-Becker und Kerstin Rectenwald stellten es urkomisch dar: Der geplante Besuch einer Versteigerung in Weimar, bei der Fried- rich Schillers Original- Schreibtisch angeboten wird, wuchs im Gerede zu einem totalen Durch- einander aus, bei dem Dichter und Schreibtisch ins Hintertreffen gerie- ten. Die Spielgruppe des LiGeKa bot wieder eine pointenreiche und lusti- ge Unterhaltung. Doch, oh Herr, gib, dass uns die beiden dargestellten Da- men niemals begegnen! Bericht und Fotos: Harald Weiler Gabi Germann-Becker und Kerstin Rectenwald Alle Akteurinnen der Veranstaltung und der Vorsitzende des VHL Georg Jungmann Verein für Heimatkunde trotz Corona aktiv Der Vorstand des Vereins für Heimatkunde Lisdorf (VHL) hatte sich im Sep- tember entschieden, erste Veranstaltungen noch in diesem Jahr durchzufüh- ren. Man war voller Hoffnung, dass endlich die pandemie- bedingten Einschränkun- genvorbeiseienundwieder ein normales Vereinsleben stattfinden könnte. Aber die Realität holte uns schnel- ler ein, als man es in den kühnsten (Alb-)Träumen er- warten konnte. Der traditi- onelle Mundartnachmittag am 31. Oktober konnte nur unter 3G-Bedingungen und eineWeinprobe imWeingut Schmitt-Weber in Perl am 13. November gar nur unter 2G+-Bedingungen durch- geführt werden. An neue Veranstaltungen ist vorerst aber nicht mehr zu denken. Der VHL hat wieder ein sehr unterhaltsames Heimat- blatt herausgebracht, das Sie im Buchhandel und in Lisdorfer Geschäften erwer- ben können.Darin sind viele Artikel und Beiträge zusam- mengetragen worden, die sicherlich Ihr Interesse fin- den werden. Vor allem dem Thema Lis- dorfer Saarschiffer wurde der Schwerpunkt dieser Ausgabe gewidmet. Berich- teüberdasTreidelschiffWal- halla oder die Lisdorfer Schifferdynastie Lonsdorfer sind ebenso reizvoll wie diejenigen über den Gast- hof Risler und das Gasthaus Lorenz Kneip, beide in der heutigen Saarstraße gele- gen. Weitere sehr lesens- werte zeitgeschichtliche, aber auch aktuelle Beiträge wurden zu einer interes- santen Lektüre zusammen- getragen und versprechen kurzweilige Unterhaltung. Des Weiteren wurde eine Sonderausgabe des Lis- dorfer Heimatblattes als weihnachtliches Lieder- buch aufgelegt. Das Heft mit Weihnachtsliedern und weihnachtlichen Texten soll zur besinnlichen Vorweih- nachtszeit und einem fröh- lichen Weihnachtsfest eine stimmungsvolle Lektüre sein. Trotz der jetzi- gen schwierigen Situation plant der Verein für Frühjahr, Som- mer und Herbst des kommenden Jahres wieder einige Fahrten, Exkursionen und andere Veranstal- tungen. So sind Eintagesfahrten, aber auch eine Mehrtagesfahrt in Pla- nung. Neben denVeranstal- tungen zur 1111-Jahr-Feier sollen auch wieder die sehr beliebten Mundartnach- mittage und Weinproben stattfinden. Je nach den Möglichkeiten, die die je- weilige Coronasituation bietet, will der Verein noch zusätzliche Aktivitäten an- bieten. VHL-Vorsitzender Georg Jungmann
  • 8. 8 RaphaelSchäferführtCDU-Wahlkreislistean Marc Speicher und Ute Mücklich-HeinrichaufPlatz 3 und Platz 4 der CDU-Lan- desliste Die CDU-Kreisverbände Saarlouis und Merzig- Wadern haben im Ok- tober ihre gemeinsame Kandidatenliste für die Landtagswahl 2022 aufgestellt. Der Saar- louiser CDU-Kreisvorsit- zende Raphael Schäfer, MdL, wurde mit sehr deutli-chem Ergebnis auf den ersten Platz ge- wählt. Gemeinsam Verantwor- tung übernehmen für die Untere Saar – gemeinsam die Wahlkreisliste aufstel- len. Auf ihrer Vertreter- versammlung am 6. Okto- ber 2021 in der Dillinger Stadthalle haben die CDU-Kreisverbände Saar- louis und Merzig-Wadern ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die kom- mende Landtagswahl ge- wählt. Mit einer überwältigen- den Zustimmung von 99 Prozent steht der Vorsitzende des CDU- Kreisverbandes Saarlouis, Raphael Schäfer, dabei auf dem Spitzenplatz der Wahlkreisliste. Auf Platz 2 folgt Frank Wagner (MZG), auf Platz 3 Dagmar Heib (SLS), auf Platz 4 wurde Stefan Thielen (MZG) ge- wählt, auf Platz 5 folgt Patrick Waldraff (SLS). Die Plätze 6 und 7 haben Ale- xandra Heinen (SLS) und Dr. Michaela Klauck (MZG) inne. Auf den Plätzen 8, 9 und 10 folgen Dr. Matthi- as Fries (SLS), Dr. Silke Ma- ringer (SLS) und Michael Molitor (MZG). „Herzlichen Dank für die- ses überwältigende Er- gebnis – es ist mir eine große Ehre und Freude, die Liste der CDU anfüh- ren zu dürfen. Wir gehen mit einem ganz star-ken Team für die Untere Saar in die Landtagswahl“, be- tonte Raphael Schäfer. „Ge-meinsam werden wir eine gute Politik für unsere Region machen, passgenaue Lö-sungsan- sätze anbieten, die unsere Heimatregion weiter vo- ranbringen“, so der Spit- zenkandidat weiter. Dabei wollen sich die beiden Kreisverbände zusammen mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten vor al- lem auch für wichtige In- frastrukturmaßnahmen in den beiden Landkreisen stark machen. Auch auf der Landeslis- te der CDU Saar ist die CDU Saarlouis mit einer hervorragenden Kandi- datin und einem hervor- ragenden Kandidaten vertreten. Marc Speicher, MdL, Mitglied des CDU-Bun- desvorstandes und CDA- Landesvorsitzender, wur- de mit einem sehr guten Ergebnis auf Platz 3 der Landesliste gewählt. Ihm folgt auf Platz 4 mit Ute Mücklich-Heinrich eine politische Quereinstei- gerin, die als erfolgrei- che Unternehmerin dem Team rund um den Spit- zenkandidaten und Lan- desvorsitzenden Tobias Hans, MdL, ein starkes wirtschaftspolitisches Profil geben wird. „Die Listenaufstellung ist jetzt unser Startsignal – v.l.n.r. Frank Wagner, Dagmar Heib, Raphael Schäfer, Patrick Waldraff, Stefan Thielen Vertreterversammlung im Saarbrücker E-Werk
  • 9. 9 Kleine Klimaschützer unterwegs in der Grundschule Prof. Ecker Trotz Pandemie werden in unserer Grundschule weiterhin Projekte um- gesetzt, um den Kindern auch unter Berücksichti- gung aller Hygienemaß- nahmen einen möglichst angenehmen Schulalltag zu ermöglichen. Daher beteiligten wir uns gegen Ende des Schuljah- res erstmalig am Projekt „Kleine Klimaschützer un- terwegs – grüne Meilen für das Weltklima“, das in die- sem Jahr dankenswerter- weise vom saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr finanziert wurde. Hier sam- meln Kinder weltweit so ge- nannte „Klima-Meilen“, um zu zeigen, wie sich jeder im Alltag klimabewusst verhal- ten kann. Für die Lisdorfer Schülerinnen und Schüler war es kein Problem, den Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zurückzulegen, da wir das bereits seit Jahren in den „Zu Fuß zur Schule“-Wo- chen üben. Aber nicht nur beim Schulweg wurde auf das „Elterntaxi“ verzichtet, sondern auch Wege zum Spielplatz, zum Sport oder zu Freunden konnten nun klimafreundlich ohne Auto unternommen werden, um am nächsten Morgen in der Schule zusätzliche grüne Klima-Meilen sammeln zu können. Natürlich wurde das Thema auch im Unterricht behan- delt und die Zweitklässler staunten nicht schlecht, wie viele Autos wir an der Ensdorfer Brücke innerhalb von zehn Minuten zählen konnten. Dabei fiel auf, dass meistens nur eine einzelne Person im Auto saß, obwohl doch Fahrgemeinschaften oder die Nutzung öffentli- cher Verkehrsmittel für das Klima viel besser wären. Auch die Interviews mit El- tern oder Großeltern über deren Schulwege verblüff- ten die Kinder. Umso motivierter wurden weitere grüne Klima-Mei- len gesammelt, sodass die Lisdorfer Kinder innerhalb des Aktionszeitraums ins- gesamt 2.136 Meilen er- wirtschafteten. Mit dieser Leistung könnten wir von der Schule aus problemlos nach Glasgow zur nächsten Weltklimakonferenz reisen, um den Politikern dort zu zeigen, was kleine Verän- derungen im Alltag bereits erreichen. Dass die Schü- lerinnen und Schüler die Bedeutsamkeit der Aktion verinnerlicht haben, zeigt sich beispielsweise in fol- gendem Zitat eines Zweit- klässlers:„Es ist total wichtig, dass wir auch dann noch weiter zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, wenn wir in der Schule da- für keine Aufkleber-Meilen mehr bekommen. Denn es ist ja wichtig für die ganze Welt und nicht nur für unse- ren Sammelpass!“ Neben den grünen Meilen konnten auch rote Meilen erwirtschaftet werden. Sie ver-deutlichten, dass es für das Weltklima natürlich viel besser ist, regionales Obst und Gemüse zu verzehren anstatt Produkte, die eine lange Reise hinter sich ha- ben.DieGeschichteunseres Ortes trug selbstverständ- lich dazu bei, dass die Kin- der auch hier 232 Meilen ab morgen sind wir gemeinsam unterwegs und kämpfen für ein gutes Ergeb- nis für unsere CDU Saar. In den nächsten Wo- chen und Mona- ten werden wir gemeinsam mit viel Engagement und Herzblut da- für arbeiten, dass Ministerpräsident Tobias Hans mit einer starken CDU-Fraktion auch nach der Wahl am 27. März 2022 als Landeschef wei- termachen darf. Wir freu- en uns, Teil dieses Teams sein zu dürfen“, so die bei- den Landtagskandidaten Ute Mücklich-Heinrich und Marc Speicher. Die Landtagswahl findet am 27. März 2022 statt. Marc Speicher, Ute Mücklich-Heinrich, Raphael Schäfer Grundschule Prof. Ecker
  • 10. 10 sammelten. Der Austausch über die verzehrten Obst- und Gemüsesorten führte dazu, dass manche Kinder ihnen zuvor unbekannte Früchte, wie beispielsweise Johannis- oder Walderd- beeren, kennen und schät- zenlernten.Eifrigbegannen einige Kinder, im Garten nach selbst angebautem Gemüse zu forschen, und berichteten interessiert von der Entwicklung und Ernte der Erdbeeren und Salate. Außerdem boten uns enga- gierte Eltern an, die Felder in den Saarwiesen sowie die Weiterverarbeitung in Lisdorfer Unternehmen an- zuschauen, sobald dies die Hygieneauflagen wieder erlauben werden. Blaue Meilen wurden für das Einsparen von Energie allerArtvergeben.Auchhier sammelten die Schülerin- nen und Schüler engagiert insgesamt 199 Meilen. Stolz berichteten zahlreiche Kinder, dass sie zuhause Ge- schwister, Eltern und Groß- eltern durch ihr Wissen zum Einsparen von Energie be- lehren konnten. So wurde beispielsweise erklärt, dass das Licht in jedem Raum zu löschen ist, wenn man sich dort nicht aufhält. Auch war es den Schülerinnen und Schülern stets wichtig, dass der Wasserhahn während des Einseifens oder Zähne- putzens abgestellt wurde. Zum Ende des Projekts ent- wickelten Zweit- und Dritt- klässler konkrete Wünsche an Erwachsene, um das Weltklima dauerhaft positiv beeinflussen zu können: • Die Erwachsenen sollten häufiger auf das Auto ver- zichten und mehr Fahr-rad/ Roller fahren oder zu Fuß gehen. •Autofahrersolltenlangsam und vorsichtig fahren, um vor allem junge Fußgänger nicht zu gefährden. Au- ßerdem sollten sie die Ver- kehrsregeln, wie beispiels- weise die Bedeutung der Verkehrskelle von Kindern, kennen und beherzigen. • Beim Verlassen eines Rau- mes sollte stets das Licht gelöscht werden. • Sobald das Tageslicht aus- reicht, sollte auf elektrisches Licht verzichtet wer-den. • Erwachsene sollten weni- ger rauchen. • Während des Zähneput- zenssolltedasWasserabge- stellt werden. • Während des Einseifens beim Händewaschen oder unter der Dusche sollte der Wasserhahn abgestellt wer- den. • Der Abfall muss richtig sor- tiert und in den entsprechen- denTonnenentsorgtwerden. • Alle sollten versuchen, auf Plastik zu verzichten. • Die Erwachsenen sollten sich mehr dafür einsetzen, die Meere zu schützen. • Es sollten weniger Wälder abgeholzt werden. Insgesamt lassen sich die Wünsche der Kinder in fol- gendem Zitat eines Kindes des dritten Schuljahres zu- sammenfassen: „Wir wün- schen uns eine Welt, in der alle Menschen undTiere ge- sund leben können!“ Die Wünsche und die er- reichten Meilen haben wir sowohl an Raphael Schäfer als auch an das Klimabünd- nis weitergegeben. Die Gesamtzahl der euro- paweit gesammelten grü- nen Meilen präsentierte das Klima-Bündnis als Beitrag der KinderEuropaszumglobalen Klimaschutz auf der UN-Kli- makonferenz in Glasgow, die imHerbst2021stattfand.Was die Saarlouiser Politik von un- serem Projekt hält, berichtet HerrSchäferweiterunten. Falls auch Sie die Aktion der kleinen Klimaschützer unter- stützen wollen, können Sie gernefürSolarlampeninPeru spenden. Die vor Ort gebau- tenLampen,dievonLehrerin- nen und Lehrern verteilt wer- den, unterstützen Menschen im Amazonas-Regenwald, indem sie deren Lebensbe- dingungen verbessern und gleichzeitig auf zusätzliche CO2-Emissionenverzichten: Nachruf Wir trauern um unser Mitglied Elisabeth Johannes * 25.10.1927 † 29.05.2021 Frau Johannes erlitt vor vielen Jahren einen Schlaganfall und wurde danach in häuslicher Pflege durch ihre Angehörigen bestmöglich betreut. Unser Dank gilt derVerstorbenen für Ihre jahrzehntelange Mitgliedschaft und Unterstützung der CDU Lisdorf. Wir werden Elisabeth Johannes ein ehrendes Andenken bewahren. Spendenkonto: (Stichwort „Meilenspenden für Solarlampen“) Klima-Bündnis e.V., GLSGemeinschaftsbankeG IBAN: DE73430609678038409001 BIC: GENODEM1GLS www.klimabuendnis.org www.indigene.org
  • 11. 11 Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag! Unser„Tausendsassa“ Klemens Port feierte am 7. Dezember rundes Jubiläum Der CDU-Ortsverband Lisdorf gratuliert seinem jahrzehntelangen Mit- glied Klemens Port ganz herzlich zum 80. Geburts- tag, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. „Lieber Klemens, im Na- men der CDU Lisdorf gra- tuliere ich Dir ganz herzlich zu Deinem ganz besonde- ren Ehrentag und möchte Dir Danke sa- gen für Dein unermüdliches ehrenamtliches Engagement in den letzten 60 Jahren“, so der CDU-Orts- verbandsvorsit- zende Raphael Schäfer, MdL. Klemens Port ist ein echter „Tausendsassa“ ( A n m e r k u n g der Redaktion: Tausendsassa sind vielseitig begabte Men- schen, denen man Bewunderung zollt). Klemens Port war CDU- Stadtverordneter, über 50 Jahre lang Mitglied und zwei Jahrzehnte lang Vor- sitzender im Pfarrgemein- derat sowie über 50 Jahre langVorsitzender der Chor- gemeinschaft MGV 1859 Lisdorf, und seit fast 60 Jahren ist er mit ganz viel Herzblut Trainer und Be- treuer bei der HG Saarlouis. Im Jahr 2013 wurde er von der damaligen Innenmi- nisterin Monika Bachmann und dem damaligen In- nenstaatssekretär Georg Jungmann aufgrund seiner herausragenden Verdiens- te mit dem Bundesver- dienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutsch- land ausgezeichnet. Wir wünschen unserem Partei- mitglied und Freund Kle- mens Port für die Zukunft alles Gute, insbesondere ganz viel Gesundheit sowie persönliches Wohlerge- hen. Nochmals herzlichen Glückwunsch zum 80. Ge- burtstag! Roswitha und Klemens Port mit Gratulant Georg Jungmann Raphael Schäfer gratulierte im Namen der CDU Auch die Chorgemeinschaft gab ein Ständchen
  • 12. 12 Weihnachtsaktion der Jungen Union Stadtverband Saarlouis am 4. Dezember 2021 Seit 2005 ist die Weih- nachtsaktion eine feste Tradition der Jungen Uni- on Saarlouis. Nachdem die Aktion im letzten Jahr aufgrund der Pandemie leider ausfallen musste, sindwirindiesemJahrmit voller Motivation wieder an den Start gegangen. Das am 10. August 2021 neu gewählte Orga-Team hat bei einem kühlen Hopfengetränk die Köpfe zusammengesteckt und die Aktion gemeinsam geplant und vorbereitet. Dafür haben wir in den sozialen Medien ordent- lich die Werbetrommel gerührt. (An dieser Stelle ein klei- ner Tipp: Wer nichts mehr verpassen möchte, folgt uns am besten auf Face- book und Instagram.) Aus dem Kreis unse- rer Mitglieder konnten wir sodann fünf Kilo Teigspenden generieren, die wir am 2. Dezember gemeinsam in der ange- mieteten Küche der Ka- tholischen Familienbil- dungsstätte zu leckerem Gebäck verarbeiteten. Unterstützt wurden wir durch eine w e i t e r e Teigspende sowie Back- hilfe auch von Christi- ane Böning, unserer Vor- s i t z e n d e n der Frauen Union Saar- louis Stadt. Unter Ein- haltung der 2G+-Regeln haben wir Vanillekip- ferl, Zimt- plätzchen, Spritzge- bäck, Zimtwaffeln und Mürbeteig-Ausstecher gebacken und dann den Abend mit selbst ge- machtem Glühwein aus- klingen lassen. Ein absolutes Highlight waren unsere personali- sierten JU-Plätzchen, für die wir extra eine Aus- stechform im 3D-Drucker haben anfertigen lassen: Die gemeinsame Aktion hat unseren Teamgeist gestärkt und es war schön, trotz Pandemie noch einmal zusammenzu- kommen. Aufgrund der verschärften Coronaregeln mussten wir zwar von dem Verkauf von Glühwein und Kinderpunsch und dem Ver- zehr vor Ort leider absehen. Aber auch das hat uns nicht aufgehalten: Wir ha- ben unser selbst gemach- tes Gebäck am Samstag, dem 4. Dezember, unter dem Pavillon in der Fran- zösischen Straße kurzer- hand zum Mitnehmen an- geboten. Unsere Aktion war trotz des ungemütlichen Re- genwetters und des ver- kleinerten Angebotes „to go“ ein voller Erfolg. Nach nur eineinhalb Stunden waren wir restlos ausver- kauft und unser Kassen- wart konnte 225 Euro an Einnahmen verzeichnen. Der Erlös der Aktion wird in diesem Jahr dem För- derverein Ehrensache e. V. gespendet. Wir haben zur Spendenübergabe unsere neue Beauftragte für Men- schen mit Behinderung, Frau Monika Gessinger, mit ins Boot genommen. Das therapeutische Reiten hilft Menschen mit Behin- derung und ist eine groß- artige Einrichtung, und wir freuen uns, diesen tollen Verein unterstützen zu dürfen. Eine besinnliche Advents- zeit wünscht die JU Saar- louis! Junge Union an ihrem Verkaufsstand in der Französischen Straße
  • 13. 13 Das wirklich Beständige ist derWandel Das, was man unter„Stand der Technik“ versteht, hat sich in der Vergangenheit ständig verändert. Auch heute stehen wir wieder vor großen Herausfor- derungen. Diese werden auch Einfluss nehmen auf unsere Lebensgewohnhei- ten. Beispiele für solche Um- brüche sind die Elektromo- bilität, die Digitalisierung und Informatik sowie die Umstellung auf regenerati- ven, „grünen“ Strom. Auch für uns im Saarland wer- den diese Veränderungen Auswirkungen auf unsere industrielle Struktur haben. So wird etwa Ford in Saar- louis – um mittelfristig zu bestehen – seine Produkti- on von Verbrennungs- auf Elektromotoren umstellen müssen. Auch für die Auto- mobilzulieferer wie z. B. ZF bedeutet der Umstieg auf die Elektromobilität eine Veränderung ihrer Produkte und Fertigungsrouten. Die Elektromobilität bietet aber auch Chancen für die Neu- ansiedlung von Produkti- onsanlagen. Ein Beispiel da- für ist die Batteriefertigung von SVolt. Ebenso wird die zunehmende Digitalisie- rung und Informationstech- nik neue Möglichkeiten für Firmen und Geschäftsmo- delle ergeben. Hier hat das Saarland mit der Universität und den in den letzten Jah- ren angegliederten Institu- ten hervorragende Voraus- setzungen. Die wahrscheinlich größ- te Herausforderung ist die Verminderung bis hin zur Vermeidung der Treibh- ausgasemissionen. Dazu ist die Umstellung auf eine klimaneutrale Stromerzeu- gung und der industriellen Produktion notwendig. Bei der Stromerzeugung be- deutet dies den Ausbau der Photovoltaik und der Wind- stromerzeugung an Land (onshore) sowie auf dem Meer (offshore). Um insbe- sondere den an den Küsten Deutschlands erzeugten Strom zu den Verbrauchern zu bringen, bedarf es schnell neuer Stromtrassen von Nord nach Süd. Zusätzlicher Strombedarf ergibt sich aus der zuneh- mend an Bedeutung ge- winnenden Wasserstoffpro- duktion. Dieser Wasserstoff wird durch die Zerlegung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff durch elek- trischen Strom erzeugt (Elektrolyse). Dazu sind er- hebliche Strommengen notwendig, die mittelfristig als grüner Strom, das heißt ohne Treibhausgasemissio- nen bei der Erzeugung, zur Verfügungstehensollen.Da sichelektrischerStromnicht speichern lässt, könnteWas- serstoff auch als Energie- speicher genutzt werden. Ein weiteres zukünftiges Einsatzgebiet für Wasser- stoff soll die Stahlerzeu- gung sein. Hier wird er den Kohlenstoff in Form von Koks und Kohle als Reduk- tionsmittel im Hochofen ersetzen. Damit hat der Hochofen ausgedient und es kommen so genannte Direktreduktionsanlagen zum Einsatz. Diese sind – vereinfacht gesprochen – der obere Teil des heutigen Hochofens, in dem noch kein flüssiges Eisen auftritt. In diesen Direktredukti- onsanlagen werden die Ei- senerze durch Wasserstoff reduziert und als Produkte fallen festes Eisen und Was- serdampfan.DasfesteEisen wird in Elektrolichtbogen- öfen aufgeschmolzen und zu flüssigem Stahl verarbei- tet. Kokerei, Sinteranlagen und Hochöfen sind bei die- ser neuen Produktionsroute nicht mehr notwendig. Es muss aber in neue Anla- gen zur Wasserstofferzeu- gung (mit grünem Strom), Direktreduktionsanlagen und Elektrolichtbogenöfen investiert werden. Als gro- be Richtgröße für das dazu notwendige Investitions- volumen gilt ein Wert von knapp einer Milliarde Euro pro eine Million Jahreston- nen Stahl. Bei einer Produk- tionvonetwafünfMillionen TonnenStahlproJahrinden beiden Saarhütten kann je- der selbst das notwendige Investitionsvolumen ab- schätzen. Darüber hinaus sind die Herstellkosten auf dieserneuenRoutedeutlich höher als auf der bisherigen und hängen ganz entschei- dend von den Stromkos- ten ab. Es sei nur erwähnt, dass Deutschland heute die höchstenStrompreiseinEu- ropa hat. Die Herstellkosten für grünen Wasserstoff be- stehen zu etwa 70 Prozent aus den Stromkosten. Die Umstellung der Stahlpro- duktion auf grünen Stahl, d. h. mit Wasserstoff aus grü- nem Strom, hat damit hohe Investitionskosten und hö- here Herstellkosten als heu- te zur Folge. Eine Umstel- lung der Stahlproduktion ist daher nur wirtschaftlich möglich, wenn von Sei- ten der Politik zuverlässige Rahmenbedingungen über Jahrzehnte geschaffen wer- den. Auch für andere Industrie- zweige hat die klimaneut- rale Produktion gravierende Konsequenzen. Allein die Umstellung der chemi- schen Industrie in Deutsch- Dr. Norbert Bannenberg Dillinger Hütte
  • 14. 14 land verursacht etwa den gleichen Strombedarf, wie ganz Deutschland zurzeit verbraucht. Daneben wird etwa ein Drittel des heuti- gen Stromverbrauchs für die Umstellung auf grünen Stahl benötigt. Zusätzlicher Strom- bedarfergibtsichausderElek- tromobilität. Bei diesen ge- waltigen Herausforderungen darf es keine Tabu-Themen geben. CCS (Carbon Capture and Storage) ist das Verpres- sen von CO2 in ehemalige Gas- oder Öllagerstätten z. B. unter dem Meer. Diese Tech- nologie kann einen Beitrag zur Klimaneutralität leisten, und Norwegen praktiziert sie bereits. In Deutschland ist diese Technik bisher nicht akzeptiert. Auf dem Weg zur Klimaneutralität darf es aber keineDenkverbotegeben. Ich glaube, die nächsten zwei Jahrzehnte werden ge- waltige Veränderungen mit sich bringen. Wir können sie gemeinsam meistern, wenn von Seiten der Politik verläss- liche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Außer- demmussunsallenklarsein, dass die Klimaneutralität auch für uns Veränderungen mit sich bringt und einen Preis hat, den wir alle bereit seinmüssenzuzahlen. Dr.NorbertBannenberg EhemaligerTechnischerVor- stand der Dillinger Hütte Nutzen Sie das Impfangebot! Liebe Lisdorferinnen und Lisdorfer, fast zwei Jahre nach dem Ausbruch der Corona- Pandemie bestimmt das Virus weiterhin unser aller Leben. Seit Beginn diesen Jahres haben wir Impfstof- fe zur Verfügung, um uns schützenzukönnen. Das Saarland liegt bei der Impfquote sowohl bei den Erst- und Zwei- timpfungen als auch bei den Auffrischimpfungen in der Spitzengruppe der Bundesländer. Zu der bisherigen guten Impfstrategie hat sowohl eine vorausschauende Planung als auch ein hervorragendes Enga- gement der Impfzent- ren, mobilen Teams und Ärzteschaft beigetra- gen. Hier gebührt allen Akteuren ein herzliches Dankeschön. Eine COVID-19-Erkran- kung kann bei jedem auftreten, sowohl bei älteren und vorerkrank- ten, als auch bei jünge- ren gesunden Personen. Die COVID-19-Impfstoffe schützen effektiv vor schweren Erkrankungen und möglichen Langzeit- folgen und ermöglichen es dazu beizutragen, die Verbreitung des Corona- virus einzudämmen. Deshalb rufe ich alle Bürgerinnen und Bür- ger auf: Nutzen Sie bitte die Impfangebote und lassen Sie sich impfen! Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen! Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weih- nachtsfest. Bleiben Sie gesund. Herzliche Grüße Monika Bachmann Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
  • 15. 15 W E IH N A C H T E N W E IH N A C H T E N W E IH N A C H T E N Frohe Weihnachten Frohe Weihnachten Frohe Weihnachten Fr oh e W ei hn ac ht en Fr oh e W ei hn ac ht en Fr oh e W ei hn ac ht en FROHES FROHES FROHES NEUES JAHR NEUES JAHR NEUES JAHR FR O H ES N EU ES JA H R FR O H ES N EU ES JA H R FR O H ES N EU ES JA H R Fr oh e W ei hn ac ht en Fr oh e W ei hn ac ht en Fr oh e W ei hn ac ht en F R O H E S F R O H E S F R O H E S NE UE S JA HR NE UE S JA HR NE UE S JA HR F R O H E S F R O H E S F R O H E S NE UE S JA HR NE UE S JA HR NE UE S JA HR FROHE FROHE FROHE WEIHNACHTEN WEIHNACHTEN WEIHNACHTEN Liebe Saarländerinnen und Saarländer, Liebe Saarländerinnen und Saarländer, Liebe Saarländerinnen und Saarländer, im Namen der CDU Saar und auch im Namen der CDU Saar und auch im Namen der CDU Saar und auch ganz persönlich wünsche ich Ih ganz persönlich wünsche ich Ih ganz persönlich wünsche ich Ih- - - nen von Herzen ein besinnliches nen von Herzen ein besinnliches nen von Herzen ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest. und gesegnetes Weihnachtsfest. und gesegnetes Weihnachtsfest. Glück, Zufriedenheit und vor Glück, Zufriedenheit und vor Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit sollen Sie im allem Gesundheit sollen Sie im allem Gesundheit sollen Sie im neuen Jahr 2022 begleiten. neuen Jahr 2022 begleiten. neuen Jahr 2022 begleiten. Tobias Hans Tobias Hans Tobias Hans was uns trennt. was uns trennt. was uns trennt. was uns trennt. was uns trennt. was uns trennt. was uns trennt. was uns trennt. was uns trennt. (Ernst Ferstl) (Ernst Ferstl) (Ernst Ferstl) (Ernst Ferstl) (Ernst Ferstl) (Ernst Ferstl) Herausgeber: CDU Saar Landesgeschäftsstelle | Stengelstraße 5 | 66117 Saarbrücken Herausgeber: CDU Saar Landesgeschäftsstelle | Stengelstraße 5 | 66117 Saarbrücken Herausgeber: CDU Saar Landesgeschäftsstelle | Stengelstraße 5 | 66117 Saarbrücken Herausgeber: CDU Saar Landesgeschäftsstelle | Stengelstraße 5 | 66117 Saarbrücken Herausgeber: CDU Saar Landesgeschäftsstelle | Stengelstraße 5 | 66117 Saarbrücken Herausgeber: CDU Saar Landesgeschäftsstelle | Stengelstraße 5 | 66117 Saarbrücken Herzlichst Herzlichst Herzlichst Ihr Ihr Ihr
  • 16. 16 Und wieder geht ein Jahr zu Ende, das wir gelegt in Gottes Hände. Ein Blick zurück ist angebracht, was haben wir daraus gemacht? Ist alles wirklich so gekommen, wie wir es uns am Anfang vorgenommen? Wohl kaum, denn mag der Mensch auch noch so denken, nicht alles im Leben kann er lenken. Im Frühjahr gab es wieder zum Glück, ein Stückchen Freiheit für uns zurück. Ein kleiner Pieks, der Hoffnung macht, so jedenfalls hab‘ ich gedacht. Doch zu viele noch haben sich verrannt, da fragt man sich, wo bleibt der Verstand? Anstatt zu vertrauen der Medizin, entstehen neue Verschwörungstheorien. Als würde das alles noch nicht reichen, müssen Menschen vor Schlamm und Wasser weichen. Verlieren ihr Leben, Hab und Gut, in einer gnadenlosen Flut. Den vielen Helfern Lob gebührt, die Bilder haben uns gerührt. Ob mit Geld oder der Hände Kraft, viel wurde dort vor Ort geschafft. Es hat den Menschen Mut und Hoffnung geschenkt, zu wissen, dass der Rest des Landes an sie denkt. Doch nicht nur die Natur zeigt ihre Macht, auch Despoten haben Menschen Schrecken gebracht. Aus Angst vor Schaden an Leib und Leben, müssen Familien sich auf die Suche begeben, nach einer Heimat nach der Flucht, so wie das Jesuskind in Ägypten hat Asyl gesucht. Schon Herodes hat die Menschenrechte missachtet, unschuldigen Kindern nach dem Leben getrachtet. Nun sei unser Blick auf Weihnachten gelenkt, Gott hat uns seinen Sohn geschenkt. Betrachten wir still das liebliche Kind, zeigen ihm, dass wir dankbar sind. Dankbar auch für die kleinen Gaben, die wir vom Herrn erhalten haben. Bitten wir ihn um seinen Segen, für das neue Jahr und auf all‘ unseren Wegen. Elisabeth Jacob Gedanken 2021 Gesegnete Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!