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Informationsschrift Nr. 27 Herausgeber
für Lisdorfer Bürger März 1983 CDU und JU Lisdorf
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KOMMENTAR DER CDU-LISDORF ZUM ERGEBNIS DER BUNDESTAGSWAHL
Der Vorstand der CDU-Lisdorf beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung
eingehend mit dem Ergebnis der Bundestagswahl.
Vorsitzender Heiner Groß dankte zunächst allen Helfern im Wahlkampf für
ihren selbstlosen Einsatz. Die zentral gesteuerte Plakatierung und die
Verteilung der Zeitungen und Flugblätter hätten hervorragend funktioniert.
Auch die Fahrt mit einem bis zum letzten Platz gefüllten Bus zur
Großveranstaltung mit Bundeskanzler Helmut Kohl in die Saarlandhalle nach
Saarbrücken sei ein voller Erfolg gewesen.
Das Wahlergebnis habe alle Erwartungen übertroffen. Man habe zwar eine
Bestätigung der Regierung Kohl/Genscher durch den Wähler erwartet, aber
die Höhe des Wahlsieges sei eine große Überraschung gewesen. Neben dem
hervorragenden Abschneiden der CDU auf Bundesebene und im Wahlkreis
Saarlouis/Merzig mit 48,8 bzw. 48,3 % könnten auch die Ergebnisse für das
Saarland mit 44,8 % und die Stadt Saarlouis mit 46,6 % (Zweitstimmen) als
gut bezeichnet werden.
Als besonders erfreulich könne vermerkt werden, daß in der Stadt Saarlouis
49,81 % der Wähler ihre Erststimme dem CDU-Kandidaten Hans Werner Müller
gegeben hätten.
Bei der Analyse der Einzelergebnisse wurde das schon gewohnt gute Ergebnis
der CDU in Lisdorf besonders gewürdigt. Mit 92,5 % habe hier die
Wahlbeteiligung wesentlich über dem Durchschnitt von 89,1 % im Bund und
88,9 % in der Stadt Saarlouis gelegen.
56,6 % der Lisdorfer Wähler hätten ihre Erststimme Hans Werner Müller
gegeben, rd. 3,5 % mehr als 1980. Bei den Zweitstimmen habe die CDU in
Lisdorf 52,1 % erreicht und liege damit ebenfalls erheblich über dem
Durchschnitt und wieder klar an der Spitze aller Stadtteile.
Gegenüber der SPD-Lisdorf, die erhebliche Verluste zu verzeichnen habe,
sie der Vorsprung nun auf rd. 17 % ausgebaut worden. Die FDP habe in
Lisdorf 6,8 % der Zweitstimmen (0,5 % mehr als 1980) erhalten. Da an
diesem guten Ergebnis viele potentiellen CDU-Wähler durch ihr
Stimmensplitting beteiligt gewesen seien, müsse dem Erststimmenergebnis
für die CDU von 56,6 % die größere Bedeutung beigemessen werden. Dass die
Grünen in Lisdorf nur 3 % erreicht haben, wurde mit Genugtuung zur
Kenntnis genommen. Von der Briefwahl hätten - wie bereits 1980 – 10 % der
Wahlberechtigten Gebrauch gemacht, 1,25 % mehr als in der Gesamtstadt.
Das gute Wahlergebnis der CDU in Lisdorf sei in erster Linie der treuen
Stammwählerschaft zu verdanken, zu der in Lisdorf auch ein Großteil der
Arbeitnehmerschaft gehöre. Aber auch die Jungwähler und von der SPD
enttäuschte Bürger hätten dazu ganz maßgeblich beigetragen.
Diese Wahl habe erneut gezeigt, daß der Stadtteil Lisdorf eine Hochburg
der CDU ist. Abschließend wurde der Wille bekundet, nun darauf verstärkt
hinzuarbeiten, daß im nächsten Jahr auch die Stadtratswahl mit einem
überzeugenden Ergebnis gewonnen wird.
Impressum: Herausgeber: CDU- und Junge Union Lisdorf
Verantwortlich:Heiner Groß, Am Ginsterberg 13
663 Saarlouis-Lisdorf, Tel. 41694
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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH HANS WERNER MÜLLER
Mit einem überragenden Vorsprung von rd. 12.000
Stimmen gewann H.W. Müller erneut das
Direktmandat im Wahlkreis Saarlouis/Merzig. Der
Stadtteil Lisdorf hat daran einen nicht
unbedeutenden Anteil, denn 56,6 % der Lisdorfer
Wähler haben ihm ihre Erststimme gegeben - ein
auch für Lisdorf bisher einmaliges Ergebnis.
"HW", wie ihn seine Freunde nennen, ist 40
Jahre alt und von Beruf Maschinenbaumeister und
Diplomhandelslehrer. Er ist verheiratet und hat
2 Kinder. Seit 1976 ist er Mitglied des
Deutschen Bundestages. Bis zur 1. Direktwahl
des Europäischen Parlaments 1979 war
H.W.Müller, der perfekt französisch spricht,
auch Europaabgeordneter. In den politischen
Gremien sind seine Schwerpunkte die
Wirtschafts-, Energie- und Sozialpolitik. So
ist er auch Mitglied im Wirtschaftsausschuß des
Deutschen Bundestages. Da für ihn die
Kommunalpolitik, die "Hohe Schule der Politik"
darstellt, und man gerade auf Gemeindeebene
bürgernahe Politik machen kann, ist es für ihn
selbstverständlich, neben dem Bundestagsmandat
auch im heimischen Stadtrat mitzuarbeiten. In
den bisher 6 1/2 Jahren seiner Zugehörigkeit
zum Deutschen Bundestag ist H.W. Müller zum
Anwalt der Bürger - auch der Lisdorfer -
geworden.
Ebenfalls überzeugend
gewann Johannes Ganz(51)
aus St. Wendel das
Direktmandat. Der Bäcker-
meister und Berufsschul-
direktor a.D. zog 1980 zum
ersten Mal als
Abgeordneter in den
Bundestag ein. Das
nebenstehende Bild zeigt
ihn (Bildmitte) im Kreise
von Lisdorfer CDU'lern in
fröhlicher Runde auf einem
Rheinschiff bei Bonn.
Aus dem Saarland ziehen für die CDU weiter in den Bundestag ein:
- Franz Josef Conrad (38) aus Riegelsberg, der bereits seit 1976
Bundestagsabgeordneter ist und diesmal das Direktmandat im bisher "rot"
geltenden Wahlkreis Saarbrücken-Land eroberte. F.J. Conrad war bis zu
seiner Wahl in den Bundestag im Jahre 1976 als Schlosser bei der Burbacher
Hütte beschäftigt.
- Werner Schreiber (41) aus Saarbrücken, seit 1975 Landtagsabgeordneter
und jetzt Neuling in Bonn. Der gelernte Betonbauer, der später über den 2.
Bildungsweg eine Ausbildung als Sozialarbeiter absolvierte, ist CDU-
Vorsitzender der Stadt Saarbrücken.
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KOMMUNALPOLITIK - KOMMUNALPOLITIK - KOMMUNALPOLITIK -
Bebauungsplan "Sportzentrum Lisdorf"
Am 11.3.1983 beschloß der Stadtrat die Aufstellung eines Bebauungsplanes
für einen Bereich, der den Sportplatz Rosenthal, Bogenschießanlage sowie
die oberhalb davon vorgesehenen Tennisplätze umfaßt. Mit diesem Beschluß
werden die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau einer Tennisanlage
geschaffen. Außerdem steht nunmehr der Stadt das Vorkaufsrecht an den
Grundstücken in diesem Gebiet zu. Wenn die weitere Planung optimal
verlauft, kann noch in diesem Jahr mit dem Bau von 2 - 4 Tennisplätzen
begonnen werden. Der Sportplatz soll bekanntlich etwas gedreht und in eine
parallele Lage zur Autobahn gebracht werden. Zwischen Autobahn und
Sportplatz soll ein die Höhe der Autobahn überragender Damm aufgeschüttet
werden.
Bebauungsplan "Gartenreihen-Teilplan II"
Seit 1981 besteht für dieses Gebiet, das den Bereich zwischen Provinzial
bzw. Lisdorfer Straße, Admiral-Knorr-Str., I. Gartenreihe und den
Einmündungsbereich der I. bis IV. Gartenreihe in die Rosenstraße umfaßt,
ein rechtskräftiger Bebauungsplan. Aufgrund einer Anregung von OB Dr.
Henrich ordnete der Stadtrat am 19.2.1981 für dieses Gebiet ein
gesetzliches Umlegungsverfahren an. Daraufhin hat der Umlegungssausschuss
der Stadt am 30.9.1982 die Einleitung eines Umlegungsverfahrens
beschlossen. Gegen diesen Beschluß wurden viele Widersprüche eingelegt,
die sich in erster Linie gegen die Festsetzung des Bebauungsplans richten.
Da zu erwarten war, daß die Widerspruchsführer obsiegen, regte der
Umlegungsausschuß an, nur im stadtnahen Bereich zunächst die Umlegung
durchzuführen und den übrigen Bereich umzuplanen. Ersteres wurde am
11.3.1983 einstimmig im Stadtrat beschlossen, während die SPD mit ihrer
einen Stimme Mehrheit im Stadtrat die Umplanung ablehnte, wodurch sich auf
absehbare Zeit dort nichts tun wird.
Tor zwischen Kirche und Friedhofsmauer endlich installiert
Nachdem die STVO Heiner Groß und Klemens Port wiederholt angeregt hatten,
zwischen Kirche und Friedhofsmauer ein Tor zu installieren, damit
streunende Hunde nicht mehr ungehindert auf den Friedhof laufen können,
und ein Betroffener, die durch das Fehlen eines Tores vorhandenen
Mißstände in der Presse rügte, regte sich endlich die Stadtverwaltung und
ließ vor einigen Tagen ein Tor installieren. Es bleibt zu hoffen, daß nun
die bekannten Mißstände aufhören.
Der Ausbau der Holzmühler Straße und der Saarstraße gehen zügig voran,
so daß mit der Fertigstellung in nächster Zeit zu rechnen ist. Die
Holzmühler Straße hätte schon vor einigen Jahren ausgebaut werden können,
wenn es die SPD wegen der Schwierigkeiten im bebauten Bereich nicht
verhindert hätte.
OB Dr. Henrich kontra SPD.
Ein vom Februar d.J. datierender Antrag der SPD, per Resolution Saarlouis
zu au einer ABC-Waffen-freien Zone zu erklären, wurde sowohl von OB Dr.
Henrich wie auch vom Innenminister Dr. Wicklmayr als rechtswidrig erklärt.
OB Dr. Henrich lehnte die Aufnahme dieses Antrags auf die Tagesordnung der
letzten Stadtratssitzung ab, auch wenn dies - wie er sagte - "einigen
nicht schmeckt". Auch an diesem Punkt ist zu erkennen, daß OB Dr. Henrich
zusehends eine distanziertere Haltung zur SPD einnimmt.
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NGE UNION --- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION –-- JUNGE UNIO
Saarlouiser Rock-Festival
Der JUNGE UNION Stadtverband veranstaltete am 25.2.1983
ein Rock - Festival im Theater am Ring.
Die ca. 350 Besucher, darunter viele aus Lisdorf, konnten
sich zunächst am Auftritt der Gruppe "Beathoven", mit
ihrem Band-Leader Rainer Schütz, erfreuen.
Diese Gruppe, die erst ihren zweiten öffentlichen Auftritt
hatte, begeisterte des Publikum derart, daß sie erst nach
der zweiten Zugabe die Bühne verlassen durfte.
Die darauf folgende Gruppe "Bremsspur" heizte dem Publikum
mit gutem Sound und kritischen, auf deutsch gesungenen
Texten kräftig ein.
Nachdem auch sie eine Zugabe gegeben hatte, wurde die
Gruppe "Wishing Well" stürmisch begrüßt.
Die Jungs um Ferdi Ferber, Thomas Seger und Arnold Detzen
brachten durch ihre Hervorragende Musik das Publikum zum
Kochen und mußten ebenfalls mehrere Zugaben geben.
Da dieses Konzert ein so großer Erfolg war, wurde noch
am gleichen Abend beschlossen, daß weitere Rock-Festivals
folgen werden.
geplante Veranstaltungen des Ortsverbandes:
- April 1983 Tischtennis-Turnier
- Mai 1983 Ausflug nach Braunshausen
Die Riesenrutschbahn (Trockenbob) bietet
Gaudi und Vergnügen für jung und alt
- August 1983 traditionelles Schwenkbratenessen
Auf die genauen Termine wird durch Presse, Plakate und
Flugblätter hingewiesen.
P.S.
Das Tischtennis-Turnier wird wahrscheinlich am 24.4.83
in der Turnhalle Lisdorf durchgeführt,
Besondere Anmeldungen sind nicht erforderlich!
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UNION --- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION
ORTSGESCHEHEN
Mit mehreren Briefen an den Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis hatten
CDU und JUNGE UNION - Lisdorf die Stadtverwaltung darauf aufmerksam
gemacht, daß das Landwehrkreuz in Lisdorf infolge eines Verkehrsunfalls
stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Nach fast einem halben Jahr reagierte die Stadtverwaltung und hat dieses
alte Lisdorfer Denkmal wieder in seinen ursprünglichen Zustand gebracht.
Darüber hinaus wies die JUNGE UNION die Stadtverwaltung auf den
katastrophalen Zustand des Spielplatzes am Feuerwehrgerätehaus hin.
Hier ist der Sandkasten durch Hunde und Katzen derart verschmutzt worden,
dass für dort spielende Kinder gesundheitliche Schäden nicht
auszuschließen sind.
Wir schlugen vor, den Sand auszutauschen und das Gelände zu umfrieden.
Die Stadtverwaltung hat auf unser Schreiben vom 16.10.1982 (!) noch nicht
reagiert.
Wir werden aber mit Nachdruck dafür eintreten, daß dieser unmögliche
Zustand beseitigt wird.
Gibt es in Ihrer Straße oder näheren Umgebung irgendwelche Missstände?
Teilen Sie uns diese bitte mit!
Wir werden uns dafür einsetzen, daß diese Mängel beseitigt werden.
ÜBRIGENS:
Die A - Jugend des SC Saargold ist Saarlandmeister !!!
Mit einem bravourösen 17 : 18 - Sieg in Marpingen kennte der Titel
vorzeitig unter Dach und Fach gebracht werden.
Herzlichen Glückwunsch!
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AUS DER ARBEIT DES CDU-ORTSVERBANDES LISDORF
Weinprobenfahrt nach Perl
Der CDU-Ortsverband Lisdorf führte kürzlich im Hotel-Restaurant Hammes in
Perl seine inzwischen schon zur Tradition gewordene jährliche Weinprobe
durch. Rund 50 Mitglieder und Freunde der CDU-Lisdorf beteiligten sich
diesmal an der Gemeinschaftsfahrt nach Perl. Im romantischen Weinkeller
des Hauses Hammes stellte der Perler Winzer Werner Schmitt seine
selbsterzeugten Weine mit entsprechenden Erläuterungen vor. Die kredenzten
Weine reichten vom leichten Tischwein über den trockenen Elbling bis zu
den vollmündigen Kabinettweinen, Spät- und Auslesen. Es konnten alle im
saarländischen Weinbaugebiet an der Obermosel vorkommenden Rebsorten
gekostet werden. Zwischendurch wurden auch die Probleme und die allgemeine
Situation des Weinbaus an der Obermosel diskutiert. Winzer Werner Schmitt
erfreute an diesem Abend nicht nur als Mundschenk, sondern ebenso als
wahrer Weinpoet. Im Laufe des Abends trug Frau Änni Weiler-Behles einiges
zur Nostalgiewelle vor, was ebenfalls zur guten Stimmung beitrug. Nach der
offiziellen Weinprobe saß man noch eine Weile in froher Runde zusammen,
wobei der "Weingesang" ebenfalls nicht zu kurz kam. Vorsitzender Heiner
Groß konnte nach sicherer Heimkehr in Lisdorf feststellen, daß dieser
gesellige Abend ein gelungener Beitrag zu mehr Menschlichkeit in der
praktischen Arbeit des Ortsverbandes war.
AEROBIC-Abende in Lisdorf
Auf vielfachen Wunsch von trimmbegeisterten Bürgern führt die CDU-Lisdorf
ab Mitte April 1983 in der Turnhalle der Prof.-Ecker-Schule in Lisdorf
Kurse sowie Übungsabende für Aerobic durch. Die Kurse sollen zunächst 10
Abende umfassen von jeweils 1 Stunde Dauer. Als Kurs- und Übungsabende
sind der Dienstag- und Mittwochabend von 20.00 – 21.00 Uhr vorgesehen. In
den Kursen sollen die Kombination von Musik und Bewegung sowie die
gymnastischen Bewegungsfertigkeiten erarbeitet werden.
Teilnehmen an Aerobic können alle interessierten Männer und Frauen sowie
Jugendliche, vorausgesetzt sie leiden nicht an Herz- und schweren
Kreislaufbeschwerden. Auch sportlich Ungeübte sowie gymnastisch und
rhythmisch besonders Geübte sowie gymnastisch und rhythmisch besonders
Geübte können an den Kursen und Übungsabenden teilnehmen.
Die Leitung hat eine sportlich und sportmedizinisch erfahrene Lehrerin,
die auch die Lehrbefähigung für Gymnastik, Rhythmik und Jazz-Dance
besitzt.
Die Gebühren betragen: Erwachsene 30,- DM, Mitglieder der CDU und JU 20,-
DM, Jugendliche bis 18 Jahre 20,- DM, CDU- und JU-Mitglieder bis 18 Jahre
10,- DM. In diesen Gebühren ist eine Versicherung mit eingeschlossen.
Anmeldungen nimmt entgegen: Marie-Luise Groß, Am Ginsterberg 13, 663
Saarlouis-Lisdorf, Tel. 41694. Ein Telefonanruf oder eine Postkarte
genügen. Siehe auch beiliegende Einladung.
Unseren Lesern
ein frohes
OSTERFEST
Lia027 1983
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  • 2. - 2 - KOMMENTAR DER CDU-LISDORF ZUM ERGEBNIS DER BUNDESTAGSWAHL Der Vorstand der CDU-Lisdorf beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung eingehend mit dem Ergebnis der Bundestagswahl. Vorsitzender Heiner Groß dankte zunächst allen Helfern im Wahlkampf für ihren selbstlosen Einsatz. Die zentral gesteuerte Plakatierung und die Verteilung der Zeitungen und Flugblätter hätten hervorragend funktioniert. Auch die Fahrt mit einem bis zum letzten Platz gefüllten Bus zur Großveranstaltung mit Bundeskanzler Helmut Kohl in die Saarlandhalle nach Saarbrücken sei ein voller Erfolg gewesen. Das Wahlergebnis habe alle Erwartungen übertroffen. Man habe zwar eine Bestätigung der Regierung Kohl/Genscher durch den Wähler erwartet, aber die Höhe des Wahlsieges sei eine große Überraschung gewesen. Neben dem hervorragenden Abschneiden der CDU auf Bundesebene und im Wahlkreis Saarlouis/Merzig mit 48,8 bzw. 48,3 % könnten auch die Ergebnisse für das Saarland mit 44,8 % und die Stadt Saarlouis mit 46,6 % (Zweitstimmen) als gut bezeichnet werden. Als besonders erfreulich könne vermerkt werden, daß in der Stadt Saarlouis 49,81 % der Wähler ihre Erststimme dem CDU-Kandidaten Hans Werner Müller gegeben hätten. Bei der Analyse der Einzelergebnisse wurde das schon gewohnt gute Ergebnis der CDU in Lisdorf besonders gewürdigt. Mit 92,5 % habe hier die Wahlbeteiligung wesentlich über dem Durchschnitt von 89,1 % im Bund und 88,9 % in der Stadt Saarlouis gelegen. 56,6 % der Lisdorfer Wähler hätten ihre Erststimme Hans Werner Müller gegeben, rd. 3,5 % mehr als 1980. Bei den Zweitstimmen habe die CDU in Lisdorf 52,1 % erreicht und liege damit ebenfalls erheblich über dem Durchschnitt und wieder klar an der Spitze aller Stadtteile. Gegenüber der SPD-Lisdorf, die erhebliche Verluste zu verzeichnen habe, sie der Vorsprung nun auf rd. 17 % ausgebaut worden. Die FDP habe in Lisdorf 6,8 % der Zweitstimmen (0,5 % mehr als 1980) erhalten. Da an diesem guten Ergebnis viele potentiellen CDU-Wähler durch ihr Stimmensplitting beteiligt gewesen seien, müsse dem Erststimmenergebnis für die CDU von 56,6 % die größere Bedeutung beigemessen werden. Dass die Grünen in Lisdorf nur 3 % erreicht haben, wurde mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. Von der Briefwahl hätten - wie bereits 1980 – 10 % der Wahlberechtigten Gebrauch gemacht, 1,25 % mehr als in der Gesamtstadt. Das gute Wahlergebnis der CDU in Lisdorf sei in erster Linie der treuen Stammwählerschaft zu verdanken, zu der in Lisdorf auch ein Großteil der Arbeitnehmerschaft gehöre. Aber auch die Jungwähler und von der SPD enttäuschte Bürger hätten dazu ganz maßgeblich beigetragen. Diese Wahl habe erneut gezeigt, daß der Stadtteil Lisdorf eine Hochburg der CDU ist. Abschließend wurde der Wille bekundet, nun darauf verstärkt hinzuarbeiten, daß im nächsten Jahr auch die Stadtratswahl mit einem überzeugenden Ergebnis gewonnen wird. Impressum: Herausgeber: CDU- und Junge Union Lisdorf Verantwortlich:Heiner Groß, Am Ginsterberg 13 663 Saarlouis-Lisdorf, Tel. 41694
  • 3. - 3 - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH HANS WERNER MÜLLER Mit einem überragenden Vorsprung von rd. 12.000 Stimmen gewann H.W. Müller erneut das Direktmandat im Wahlkreis Saarlouis/Merzig. Der Stadtteil Lisdorf hat daran einen nicht unbedeutenden Anteil, denn 56,6 % der Lisdorfer Wähler haben ihm ihre Erststimme gegeben - ein auch für Lisdorf bisher einmaliges Ergebnis. "HW", wie ihn seine Freunde nennen, ist 40 Jahre alt und von Beruf Maschinenbaumeister und Diplomhandelslehrer. Er ist verheiratet und hat 2 Kinder. Seit 1976 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Bis zur 1. Direktwahl des Europäischen Parlaments 1979 war H.W.Müller, der perfekt französisch spricht, auch Europaabgeordneter. In den politischen Gremien sind seine Schwerpunkte die Wirtschafts-, Energie- und Sozialpolitik. So ist er auch Mitglied im Wirtschaftsausschuß des Deutschen Bundestages. Da für ihn die Kommunalpolitik, die "Hohe Schule der Politik" darstellt, und man gerade auf Gemeindeebene bürgernahe Politik machen kann, ist es für ihn selbstverständlich, neben dem Bundestagsmandat auch im heimischen Stadtrat mitzuarbeiten. In den bisher 6 1/2 Jahren seiner Zugehörigkeit zum Deutschen Bundestag ist H.W. Müller zum Anwalt der Bürger - auch der Lisdorfer - geworden. Ebenfalls überzeugend gewann Johannes Ganz(51) aus St. Wendel das Direktmandat. Der Bäcker- meister und Berufsschul- direktor a.D. zog 1980 zum ersten Mal als Abgeordneter in den Bundestag ein. Das nebenstehende Bild zeigt ihn (Bildmitte) im Kreise von Lisdorfer CDU'lern in fröhlicher Runde auf einem Rheinschiff bei Bonn. Aus dem Saarland ziehen für die CDU weiter in den Bundestag ein: - Franz Josef Conrad (38) aus Riegelsberg, der bereits seit 1976 Bundestagsabgeordneter ist und diesmal das Direktmandat im bisher "rot" geltenden Wahlkreis Saarbrücken-Land eroberte. F.J. Conrad war bis zu seiner Wahl in den Bundestag im Jahre 1976 als Schlosser bei der Burbacher Hütte beschäftigt. - Werner Schreiber (41) aus Saarbrücken, seit 1975 Landtagsabgeordneter und jetzt Neuling in Bonn. Der gelernte Betonbauer, der später über den 2. Bildungsweg eine Ausbildung als Sozialarbeiter absolvierte, ist CDU- Vorsitzender der Stadt Saarbrücken.
  • 6. - 6 - KOMMUNALPOLITIK - KOMMUNALPOLITIK - KOMMUNALPOLITIK - Bebauungsplan "Sportzentrum Lisdorf" Am 11.3.1983 beschloß der Stadtrat die Aufstellung eines Bebauungsplanes für einen Bereich, der den Sportplatz Rosenthal, Bogenschießanlage sowie die oberhalb davon vorgesehenen Tennisplätze umfaßt. Mit diesem Beschluß werden die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau einer Tennisanlage geschaffen. Außerdem steht nunmehr der Stadt das Vorkaufsrecht an den Grundstücken in diesem Gebiet zu. Wenn die weitere Planung optimal verlauft, kann noch in diesem Jahr mit dem Bau von 2 - 4 Tennisplätzen begonnen werden. Der Sportplatz soll bekanntlich etwas gedreht und in eine parallele Lage zur Autobahn gebracht werden. Zwischen Autobahn und Sportplatz soll ein die Höhe der Autobahn überragender Damm aufgeschüttet werden. Bebauungsplan "Gartenreihen-Teilplan II" Seit 1981 besteht für dieses Gebiet, das den Bereich zwischen Provinzial bzw. Lisdorfer Straße, Admiral-Knorr-Str., I. Gartenreihe und den Einmündungsbereich der I. bis IV. Gartenreihe in die Rosenstraße umfaßt, ein rechtskräftiger Bebauungsplan. Aufgrund einer Anregung von OB Dr. Henrich ordnete der Stadtrat am 19.2.1981 für dieses Gebiet ein gesetzliches Umlegungsverfahren an. Daraufhin hat der Umlegungssausschuss der Stadt am 30.9.1982 die Einleitung eines Umlegungsverfahrens beschlossen. Gegen diesen Beschluß wurden viele Widersprüche eingelegt, die sich in erster Linie gegen die Festsetzung des Bebauungsplans richten. Da zu erwarten war, daß die Widerspruchsführer obsiegen, regte der Umlegungsausschuß an, nur im stadtnahen Bereich zunächst die Umlegung durchzuführen und den übrigen Bereich umzuplanen. Ersteres wurde am 11.3.1983 einstimmig im Stadtrat beschlossen, während die SPD mit ihrer einen Stimme Mehrheit im Stadtrat die Umplanung ablehnte, wodurch sich auf absehbare Zeit dort nichts tun wird. Tor zwischen Kirche und Friedhofsmauer endlich installiert Nachdem die STVO Heiner Groß und Klemens Port wiederholt angeregt hatten, zwischen Kirche und Friedhofsmauer ein Tor zu installieren, damit streunende Hunde nicht mehr ungehindert auf den Friedhof laufen können, und ein Betroffener, die durch das Fehlen eines Tores vorhandenen Mißstände in der Presse rügte, regte sich endlich die Stadtverwaltung und ließ vor einigen Tagen ein Tor installieren. Es bleibt zu hoffen, daß nun die bekannten Mißstände aufhören. Der Ausbau der Holzmühler Straße und der Saarstraße gehen zügig voran, so daß mit der Fertigstellung in nächster Zeit zu rechnen ist. Die Holzmühler Straße hätte schon vor einigen Jahren ausgebaut werden können, wenn es die SPD wegen der Schwierigkeiten im bebauten Bereich nicht verhindert hätte. OB Dr. Henrich kontra SPD. Ein vom Februar d.J. datierender Antrag der SPD, per Resolution Saarlouis zu au einer ABC-Waffen-freien Zone zu erklären, wurde sowohl von OB Dr. Henrich wie auch vom Innenminister Dr. Wicklmayr als rechtswidrig erklärt. OB Dr. Henrich lehnte die Aufnahme dieses Antrags auf die Tagesordnung der letzten Stadtratssitzung ab, auch wenn dies - wie er sagte - "einigen nicht schmeckt". Auch an diesem Punkt ist zu erkennen, daß OB Dr. Henrich zusehends eine distanziertere Haltung zur SPD einnimmt.
  • 8. - 8 - NGE UNION --- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION –-- JUNGE UNIO Saarlouiser Rock-Festival Der JUNGE UNION Stadtverband veranstaltete am 25.2.1983 ein Rock - Festival im Theater am Ring. Die ca. 350 Besucher, darunter viele aus Lisdorf, konnten sich zunächst am Auftritt der Gruppe "Beathoven", mit ihrem Band-Leader Rainer Schütz, erfreuen. Diese Gruppe, die erst ihren zweiten öffentlichen Auftritt hatte, begeisterte des Publikum derart, daß sie erst nach der zweiten Zugabe die Bühne verlassen durfte. Die darauf folgende Gruppe "Bremsspur" heizte dem Publikum mit gutem Sound und kritischen, auf deutsch gesungenen Texten kräftig ein. Nachdem auch sie eine Zugabe gegeben hatte, wurde die Gruppe "Wishing Well" stürmisch begrüßt. Die Jungs um Ferdi Ferber, Thomas Seger und Arnold Detzen brachten durch ihre Hervorragende Musik das Publikum zum Kochen und mußten ebenfalls mehrere Zugaben geben. Da dieses Konzert ein so großer Erfolg war, wurde noch am gleichen Abend beschlossen, daß weitere Rock-Festivals folgen werden. geplante Veranstaltungen des Ortsverbandes: - April 1983 Tischtennis-Turnier - Mai 1983 Ausflug nach Braunshausen Die Riesenrutschbahn (Trockenbob) bietet Gaudi und Vergnügen für jung und alt - August 1983 traditionelles Schwenkbratenessen Auf die genauen Termine wird durch Presse, Plakate und Flugblätter hingewiesen. P.S. Das Tischtennis-Turnier wird wahrscheinlich am 24.4.83 in der Turnhalle Lisdorf durchgeführt, Besondere Anmeldungen sind nicht erforderlich!
  • 9. - 9 - UNION --- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION –-- JUNGE UNION ORTSGESCHEHEN Mit mehreren Briefen an den Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis hatten CDU und JUNGE UNION - Lisdorf die Stadtverwaltung darauf aufmerksam gemacht, daß das Landwehrkreuz in Lisdorf infolge eines Verkehrsunfalls stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach fast einem halben Jahr reagierte die Stadtverwaltung und hat dieses alte Lisdorfer Denkmal wieder in seinen ursprünglichen Zustand gebracht. Darüber hinaus wies die JUNGE UNION die Stadtverwaltung auf den katastrophalen Zustand des Spielplatzes am Feuerwehrgerätehaus hin. Hier ist der Sandkasten durch Hunde und Katzen derart verschmutzt worden, dass für dort spielende Kinder gesundheitliche Schäden nicht auszuschließen sind. Wir schlugen vor, den Sand auszutauschen und das Gelände zu umfrieden. Die Stadtverwaltung hat auf unser Schreiben vom 16.10.1982 (!) noch nicht reagiert. Wir werden aber mit Nachdruck dafür eintreten, daß dieser unmögliche Zustand beseitigt wird. Gibt es in Ihrer Straße oder näheren Umgebung irgendwelche Missstände? Teilen Sie uns diese bitte mit! Wir werden uns dafür einsetzen, daß diese Mängel beseitigt werden. ÜBRIGENS: Die A - Jugend des SC Saargold ist Saarlandmeister !!! Mit einem bravourösen 17 : 18 - Sieg in Marpingen kennte der Titel vorzeitig unter Dach und Fach gebracht werden. Herzlichen Glückwunsch!
  • 18. - 18 - AUS DER ARBEIT DES CDU-ORTSVERBANDES LISDORF Weinprobenfahrt nach Perl Der CDU-Ortsverband Lisdorf führte kürzlich im Hotel-Restaurant Hammes in Perl seine inzwischen schon zur Tradition gewordene jährliche Weinprobe durch. Rund 50 Mitglieder und Freunde der CDU-Lisdorf beteiligten sich diesmal an der Gemeinschaftsfahrt nach Perl. Im romantischen Weinkeller des Hauses Hammes stellte der Perler Winzer Werner Schmitt seine selbsterzeugten Weine mit entsprechenden Erläuterungen vor. Die kredenzten Weine reichten vom leichten Tischwein über den trockenen Elbling bis zu den vollmündigen Kabinettweinen, Spät- und Auslesen. Es konnten alle im saarländischen Weinbaugebiet an der Obermosel vorkommenden Rebsorten gekostet werden. Zwischendurch wurden auch die Probleme und die allgemeine Situation des Weinbaus an der Obermosel diskutiert. Winzer Werner Schmitt erfreute an diesem Abend nicht nur als Mundschenk, sondern ebenso als wahrer Weinpoet. Im Laufe des Abends trug Frau Änni Weiler-Behles einiges zur Nostalgiewelle vor, was ebenfalls zur guten Stimmung beitrug. Nach der offiziellen Weinprobe saß man noch eine Weile in froher Runde zusammen, wobei der "Weingesang" ebenfalls nicht zu kurz kam. Vorsitzender Heiner Groß konnte nach sicherer Heimkehr in Lisdorf feststellen, daß dieser gesellige Abend ein gelungener Beitrag zu mehr Menschlichkeit in der praktischen Arbeit des Ortsverbandes war. AEROBIC-Abende in Lisdorf Auf vielfachen Wunsch von trimmbegeisterten Bürgern führt die CDU-Lisdorf ab Mitte April 1983 in der Turnhalle der Prof.-Ecker-Schule in Lisdorf Kurse sowie Übungsabende für Aerobic durch. Die Kurse sollen zunächst 10 Abende umfassen von jeweils 1 Stunde Dauer. Als Kurs- und Übungsabende sind der Dienstag- und Mittwochabend von 20.00 – 21.00 Uhr vorgesehen. In den Kursen sollen die Kombination von Musik und Bewegung sowie die gymnastischen Bewegungsfertigkeiten erarbeitet werden. Teilnehmen an Aerobic können alle interessierten Männer und Frauen sowie Jugendliche, vorausgesetzt sie leiden nicht an Herz- und schweren Kreislaufbeschwerden. Auch sportlich Ungeübte sowie gymnastisch und rhythmisch besonders Geübte sowie gymnastisch und rhythmisch besonders Geübte können an den Kursen und Übungsabenden teilnehmen. Die Leitung hat eine sportlich und sportmedizinisch erfahrene Lehrerin, die auch die Lehrbefähigung für Gymnastik, Rhythmik und Jazz-Dance besitzt. Die Gebühren betragen: Erwachsene 30,- DM, Mitglieder der CDU und JU 20,- DM, Jugendliche bis 18 Jahre 20,- DM, CDU- und JU-Mitglieder bis 18 Jahre 10,- DM. In diesen Gebühren ist eine Versicherung mit eingeschlossen. Anmeldungen nimmt entgegen: Marie-Luise Groß, Am Ginsterberg 13, 663 Saarlouis-Lisdorf, Tel. 41694. Ein Telefonanruf oder eine Postkarte genügen. Siehe auch beiliegende Einladung. Unseren Lesern ein frohes OSTERFEST