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KLIMAFREUNDLICHER
VERKEHR IN DEUTSCHLAND
WEICHENSTELLUNGEN BIS 2050
Verbände-Forum am 25.06.2014
Vorstellung des Verbände-Szenarios
Kernelement des Verbändekonzeptes:
Ziel: Minderung der Treibhausgasemissionen im Verkehr um 95%
Die 3 Handlungsfelder eines effizienten Verkehrssystems:
Verkehrsverlagerung und –vermeidung
Effizienzsteigerungen bei allen Verkehrsträgern sowie Einführung
alternativer Antriebe
Dekarbonisierung von Kraftstoffen
Öko-Institut hat die Vorstellungen der Verbände in einem Szenario umgesetzt:
• Verkehrsverlagerung und -vermeidung: Annahmen-basiert
• Technologieentwicklung, Energiebedarf und Treibhausgasemissionen:
Verwendung des Modell TEMPS des Öko-Instituts (Transport Emissions and
Policy Scenarios)
Bilanzgrenzen:
• Grundsätzliche Orientierung an der Methodik des Treibhausgasinventars
• Wegen hoher Klimarelevanz wird auch der internationale Luft- und Seeverkehr adressiert
• Berechnung der Treibhausgasemissionen des Luftverkehrs: RFI-Faktor 3
Wie entwickelt sich die Bevölkerung?
Bevölkerung in Deutschland sinkt bis 2050 auf 73,6 Mio.
Einwohner.
Demographischer Wandel: Menschen werden älter.
Wie lang sind die Wege, die wir zurücklegen?
Beschleunigung spielt als Ziel der Verkehrsinfrastrukturpolitik in
Zukunft keine Rolle mehr.
Das Konzept der „Stadt und Region der kurzen Wege“ findet
zunehmend Berücksichtigung in der Stadtplanung und
Raumbewirtschaftung.
kompaktere Siedlungsstrukturen, Nutzungsmischungen
und attraktive Gestaltung der öffentlichen Räume
Langfristig Rückgang der Wegelängen um 10%.
Annahmen Verkehrsnachfrage
Personenverkehr 2050
Welche Verkehrsmittel nutzen wir?
Der Umgang mit dem Pkw wird pragmatischer, „Nutzen statt Besitzen“ setzt sich durch.
Anteil geteilte Nutzung am MIV: 36%
Anteil des Pkw-Verkehrs an den Wegen sinkt von 60% auf 35%.
Der Fahrradanteil – inklusive Lastenfahrräder und Pedelecs – steigt an.
in Kernstädten auf rd. 35%, in verdichteten/ ländlichen Räumen auf rd. 20%
Öffentlicher Verkehr nimmt zu.
Schienenpersonenverkehr (v.a. auf mittleren Distanzen) und Fernbusse
gewinnen an Bedeutung; der Anteil des ÖV verdoppelt sich
Luftverkehr schwächt sich durch deutlich höhere Ticketpreise ab: „Pro Einwohner wird in 2050 in etwa
so viel geflogen wie heute“
Annahmen Verkehrsnachfrage Personenverkehr 2050
Abnahme Verkehrsleistung um
15% bis 2050
Besonders starke Zunahme beim
Fahrrad: Verdreifachung bis
2050
Verhältnis Pkw:Umweltverbund
etwa 50:50
Leichter Rückgang beim
Luftverkehr
Ergebnisse Verkehrsnachfrage Personenverkehr 2050
Annahmen Verkehrsnachfrage Güterverkehr 2050
Wie viel wird transportiert? Wie weit werden Güter transportiert?
Transitverkehr plus 20%, Anstieg im Vergleich zu historischen Wachstumsraten moderat
(Transportkosten und Stärkung der Regionalvermarktung sowie eine Sättigung
des Marktes nach der EU-Osterweiterung)
Aufkommen fossile Energieträger: minus 95% (Klimaschutzziele)
Verteilverkehr Leichter Anstieg (Zunahme von eCommerce)
Transportweiten
• Landwirtschaftliche Produkte, Nahrungs-
und Futtermittel: minus 40%
(Stärkung regionaler Kreisläufe)
Auslastung
• innerstädtisch: +20% (Optimierung der
City-Logistik);
• Fernverkehr +5%
Annahmen Verkehrsnachfrage Güterverkehr 2050
Mit welchen Verkehrsmitteln werden Transporte
realisiert?
Schiene und Schiff werden im intermodalen Wettbewerb
kostenseitig gestärkt : die Kombination von Schiene,
Wasserstraße und Straße gewinnt an Bedeutung.
2050 können bis zu 225 Mrd. tkm auf der Schiene
transportiert werden.
Insgesamt sinkt der Anteil des Straßengüterverkehrs an
der Verkehrsleistung von 72% auf 50%.
Luftfrachtverkehr: +30% bis 2050 gegenüber 2010
(weniger stark als in der Vergangenheit)
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Ergebnisse Verkehrsnachfrage Güterverkehr 2050
Bis 2030: Anstieg auf knapp 700 Mrd. Tonnenkilometer
Bis 2050: leichter Rückgang etwa auf heutiges Niveau (Rückgang fossiler Energieträger, sparsamere
Ressourcennutzung, kürzere Transportweiten und Bevölkerungsrückgang)
In 2050 Anteil Schiene 37% (etwa Verdopplung der Verkehrsleistung), Anteil Binnenschiff 12%
Annahmen Effizienz und Antriebe
Effizienz
Bei allen Verkehrsmitteln werden Effizienzsteigerungspotenziale voll ausgeschöpft
Konventionelle Antriebe Pkw: 52% bis 2030 ggü. 2010
Elektrofahrzeuge: 30% ggü. 2010
Konventionelle leichte Nutzfahrzeuge: 40% bis 2030 ggü. 2010
Diesel-und Gas-Lkw: durchschnittlich knapp 30% bis 2030 ggü. 2010
Luftverkehr: 2% p.a bezogen auf tkm bzw. Pkm (ICAO-Ziel)
Seeverkehr: 50% bezogen auf tkm bis 2050 ggü. 2010
Antriebe
Elektrifizierung bei Pkw, leichten Nutzfahrzeugen und öffentlichem Verkehr
Anteil Elektroautos an den Pkw- Neuzulassungen: bis zu 5% 2020,
38% 2030, fast 100% in 2040
Innerstädtischer Verteilverkehr: ausschließlich batterieelektrisch in 2050
(emissionsfreie Innenstädte)
Gasantrieb im Lkw-, Fernbus- und teilweise auch im Schiffsverkehr
Ergebnisse Energiebedarf
Reduktion des Endenergiebedarfs
ggü. 2005
• um 67% (inkl. int. Verkehr)
• um 73% (nationaler Verkehr)
(Ziel BReg: 40% bis 2050)
Energieträgermix: Deutliche
Verschiebung hin zu Strom und Gas
67 TWh Strom müssen mit
(zusätzlichen) EE bereit gestellt
werden
Damit Reduktion der THG-
Emissionen um 64% ggü. 1990
„Lücke“ zu einer fast vollständigen
Minderung der THG-Emissionen
könnte durch den Einsatz
treibhausgasarmer Kraftstoffe
geschlossen werden
1. Schritt: Biokraftstoffe
Große Unsicherheit bzgl. der Verfügbarkeit nachhaltiger biogener
Kraftstoffalternativen
Kein Einsatz von Anbaubiomasse
Biokraftstoffpotenzial aus Abfall- und Reststoffen: maximal 280 PJ
Entspricht etwa 40% des verbleibenden Restenergiebedarfs an
flüssigen und gasförmigen Kraftstoffen
2. Schritt: Strombasierte Kraftstoffe
Bereitstellung der verbleibenden 379 PJ mit strombasierten Gas- und
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Hälfte des Brutto-Inlandstromverbrauchs Deutschlands im
Jahr 2013
Große Herausforderung, entsprechende Menge EE-Stroms zusätzlich
zu einer Umsetzung der Energiewende im Strom- und Wärmemarkt
im Jahr 2050 bereitzustellen
Treibhausgasarme Kraftstoffe
Ergebnisse Treibhausgasbilanz 2050
Knackpunkte: Klimawirkung des Luftverkehrs sowie begrenzte Potenziale nachhaltiger und
treibhausgasarmer Kraftstoffe
maximale Reduktion des Endenergiebedarfs durch verkehrsvermeidende,
verkehrsverlagernde sowie effizienzsteigernde Maßnahmen unabdingbarer Kern
einer erfolgreichen Klimaschutzstrategie für den deutschen Verkehrssektor.
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Güterverkehrs
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Binnenschifffahrt
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Umgestaltung der Pendlerpauschale
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PKW-Maut
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Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland

  • 1. KLIMAFREUNDLICHER VERKEHR IN DEUTSCHLAND WEICHENSTELLUNGEN BIS 2050 Verbände-Forum am 25.06.2014
  • 2. Vorstellung des Verbände-Szenarios Kernelement des Verbändekonzeptes: Ziel: Minderung der Treibhausgasemissionen im Verkehr um 95% Die 3 Handlungsfelder eines effizienten Verkehrssystems: Verkehrsverlagerung und –vermeidung Effizienzsteigerungen bei allen Verkehrsträgern sowie Einführung alternativer Antriebe Dekarbonisierung von Kraftstoffen Öko-Institut hat die Vorstellungen der Verbände in einem Szenario umgesetzt: • Verkehrsverlagerung und -vermeidung: Annahmen-basiert • Technologieentwicklung, Energiebedarf und Treibhausgasemissionen: Verwendung des Modell TEMPS des Öko-Instituts (Transport Emissions and Policy Scenarios) Bilanzgrenzen: • Grundsätzliche Orientierung an der Methodik des Treibhausgasinventars • Wegen hoher Klimarelevanz wird auch der internationale Luft- und Seeverkehr adressiert • Berechnung der Treibhausgasemissionen des Luftverkehrs: RFI-Faktor 3
  • 3. Wie entwickelt sich die Bevölkerung? Bevölkerung in Deutschland sinkt bis 2050 auf 73,6 Mio. Einwohner. Demographischer Wandel: Menschen werden älter. Wie lang sind die Wege, die wir zurücklegen? Beschleunigung spielt als Ziel der Verkehrsinfrastrukturpolitik in Zukunft keine Rolle mehr. Das Konzept der „Stadt und Region der kurzen Wege“ findet zunehmend Berücksichtigung in der Stadtplanung und Raumbewirtschaftung. kompaktere Siedlungsstrukturen, Nutzungsmischungen und attraktive Gestaltung der öffentlichen Räume Langfristig Rückgang der Wegelängen um 10%. Annahmen Verkehrsnachfrage Personenverkehr 2050
  • 4. Welche Verkehrsmittel nutzen wir? Der Umgang mit dem Pkw wird pragmatischer, „Nutzen statt Besitzen“ setzt sich durch. Anteil geteilte Nutzung am MIV: 36% Anteil des Pkw-Verkehrs an den Wegen sinkt von 60% auf 35%. Der Fahrradanteil – inklusive Lastenfahrräder und Pedelecs – steigt an. in Kernstädten auf rd. 35%, in verdichteten/ ländlichen Räumen auf rd. 20% Öffentlicher Verkehr nimmt zu. Schienenpersonenverkehr (v.a. auf mittleren Distanzen) und Fernbusse gewinnen an Bedeutung; der Anteil des ÖV verdoppelt sich Luftverkehr schwächt sich durch deutlich höhere Ticketpreise ab: „Pro Einwohner wird in 2050 in etwa so viel geflogen wie heute“ Annahmen Verkehrsnachfrage Personenverkehr 2050
  • 5. Abnahme Verkehrsleistung um 15% bis 2050 Besonders starke Zunahme beim Fahrrad: Verdreifachung bis 2050 Verhältnis Pkw:Umweltverbund etwa 50:50 Leichter Rückgang beim Luftverkehr Ergebnisse Verkehrsnachfrage Personenverkehr 2050
  • 6. Annahmen Verkehrsnachfrage Güterverkehr 2050 Wie viel wird transportiert? Wie weit werden Güter transportiert? Transitverkehr plus 20%, Anstieg im Vergleich zu historischen Wachstumsraten moderat (Transportkosten und Stärkung der Regionalvermarktung sowie eine Sättigung des Marktes nach der EU-Osterweiterung) Aufkommen fossile Energieträger: minus 95% (Klimaschutzziele) Verteilverkehr Leichter Anstieg (Zunahme von eCommerce) Transportweiten • Landwirtschaftliche Produkte, Nahrungs- und Futtermittel: minus 40% (Stärkung regionaler Kreisläufe) Auslastung • innerstädtisch: +20% (Optimierung der City-Logistik); • Fernverkehr +5%
  • 7. Annahmen Verkehrsnachfrage Güterverkehr 2050 Mit welchen Verkehrsmitteln werden Transporte realisiert? Schiene und Schiff werden im intermodalen Wettbewerb kostenseitig gestärkt : die Kombination von Schiene, Wasserstraße und Straße gewinnt an Bedeutung. 2050 können bis zu 225 Mrd. tkm auf der Schiene transportiert werden. Insgesamt sinkt der Anteil des Straßengüterverkehrs an der Verkehrsleistung von 72% auf 50%. Luftfrachtverkehr: +30% bis 2050 gegenüber 2010 (weniger stark als in der Vergangenheit) Seeverkehr über deutsche Häfen: +35% bis 2050 gegenüber 2010
  • 8. Ergebnisse Verkehrsnachfrage Güterverkehr 2050 Bis 2030: Anstieg auf knapp 700 Mrd. Tonnenkilometer Bis 2050: leichter Rückgang etwa auf heutiges Niveau (Rückgang fossiler Energieträger, sparsamere Ressourcennutzung, kürzere Transportweiten und Bevölkerungsrückgang) In 2050 Anteil Schiene 37% (etwa Verdopplung der Verkehrsleistung), Anteil Binnenschiff 12%
  • 9. Annahmen Effizienz und Antriebe Effizienz Bei allen Verkehrsmitteln werden Effizienzsteigerungspotenziale voll ausgeschöpft Konventionelle Antriebe Pkw: 52% bis 2030 ggü. 2010 Elektrofahrzeuge: 30% ggü. 2010 Konventionelle leichte Nutzfahrzeuge: 40% bis 2030 ggü. 2010 Diesel-und Gas-Lkw: durchschnittlich knapp 30% bis 2030 ggü. 2010 Luftverkehr: 2% p.a bezogen auf tkm bzw. Pkm (ICAO-Ziel) Seeverkehr: 50% bezogen auf tkm bis 2050 ggü. 2010 Antriebe Elektrifizierung bei Pkw, leichten Nutzfahrzeugen und öffentlichem Verkehr Anteil Elektroautos an den Pkw- Neuzulassungen: bis zu 5% 2020, 38% 2030, fast 100% in 2040 Innerstädtischer Verteilverkehr: ausschließlich batterieelektrisch in 2050 (emissionsfreie Innenstädte) Gasantrieb im Lkw-, Fernbus- und teilweise auch im Schiffsverkehr
  • 10. Ergebnisse Energiebedarf Reduktion des Endenergiebedarfs ggü. 2005 • um 67% (inkl. int. Verkehr) • um 73% (nationaler Verkehr) (Ziel BReg: 40% bis 2050) Energieträgermix: Deutliche Verschiebung hin zu Strom und Gas 67 TWh Strom müssen mit (zusätzlichen) EE bereit gestellt werden Damit Reduktion der THG- Emissionen um 64% ggü. 1990 „Lücke“ zu einer fast vollständigen Minderung der THG-Emissionen könnte durch den Einsatz treibhausgasarmer Kraftstoffe geschlossen werden
  • 11. 1. Schritt: Biokraftstoffe Große Unsicherheit bzgl. der Verfügbarkeit nachhaltiger biogener Kraftstoffalternativen Kein Einsatz von Anbaubiomasse Biokraftstoffpotenzial aus Abfall- und Reststoffen: maximal 280 PJ Entspricht etwa 40% des verbleibenden Restenergiebedarfs an flüssigen und gasförmigen Kraftstoffen 2. Schritt: Strombasierte Kraftstoffe Bereitstellung der verbleibenden 379 PJ mit strombasierten Gas- und Flüssigkraftstoffen: zusätzlicher EE-Strombedarf von 842 PJ (234 TWh). EE-Strombedarf des Verkehrssektors 2050 1074 PJ (298 TWh) Hälfte des Brutto-Inlandstromverbrauchs Deutschlands im Jahr 2013 Große Herausforderung, entsprechende Menge EE-Stroms zusätzlich zu einer Umsetzung der Energiewende im Strom- und Wärmemarkt im Jahr 2050 bereitzustellen Treibhausgasarme Kraftstoffe
  • 12. Ergebnisse Treibhausgasbilanz 2050 Knackpunkte: Klimawirkung des Luftverkehrs sowie begrenzte Potenziale nachhaltiger und treibhausgasarmer Kraftstoffe maximale Reduktion des Endenergiebedarfs durch verkehrsvermeidende, verkehrsverlagernde sowie effizienzsteigernde Maßnahmen unabdingbarer Kern einer erfolgreichen Klimaschutzstrategie für den deutschen Verkehrssektor.
  • 13. 5 wesentliche Maßnahmenpakete Zielgerichtete Verkehrsplanung Lebenswerte Städte Effizienz und alternative Antriebe Internalisierung der externen Kosten Nachhaltige Kraftstoffalternativen Politischer Rahmen zur Umsetzung
  • 14. Weiterentwicklung Pkw-CO2- Grenzwert Zielen der Verkehrsverlagerung Deutschland-Takt im Schienenverkehr Halbierung Bahn-Lärm Erhaltung und Dynamisierung der Regionalisierungsmittel Schaffung von sechs leistungsfähigen Hauptkorridoren des Güterverkehrs Ausbau logistischer, multimodaler und nautischer Kapazitäten in der Binnenschifffahrt Ziel Emissionsfreie Innenstädte Finanziell attraktive ÖPNV-Angebote Erhöhung der Radverkehrsförderung Stadt der kurzen Wege Umgestaltung der Pendlerpauschale Reform der Energiebesteuerung Entfernungs- und emissionsabhängige PKW-Maut Ausweitung der LKW-Maut Emissionshandel im Luftverkehr auch für internationale Flüge Vollimplementierung und Aufrechterhaltung der Kraftstoffqualitätsrichtlinie Berücksichtigung indirekter Landnutzungsänderungen in der EU- Kraftstoffgesetzgebung Sektorübergreifende Biomasestrategie mit Allokationsplan Einführung Lkw-CO2-Grenzwerte Ökologische Reform der Firmenwagen-Besteuerung