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Seite 1Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
meinungsraum.at
September 2017
-
Radio Wien
Wofür lernen wir?
Studiennummer: K_1095
Seite 2Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
Inhalt
1. Studienbeschreibung
2. Ergebnisse
3. Summary
4. Stichprobenbeschreibung
5. Rückfragen/Kontakt
Seite 3Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
Studienbeschreibung
Seite 4Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
1.1 Studienbeschreibung
Auftraggeber Radio Wien
Thematik Wofür lernen wir?
Zielgruppe
Wien und Speckgürtel im Alter von 14-65 Jahren, repräsentativ nach Geschlecht, Alter, Schulbildung
und Bundesland
Stichprobenmethode
Panel-Umfrage anhand des meinungsraum.at online-Panel (dzt. rund 30.000 PanelistInnen in ganz
Österreich)
Nettostichprobe 300 Interviews
Interviewdauer ca. 3 Minuten
Responserate 35%
Feldzeit 31.08.2017 bis 04.09.2017
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit:
- verzichten wir auf eine geschlechterspezifische Differenzierung, wie z.B. Österreicher/Innen. Entsprechende Begriffe
gelten im Sinne der Gleichbehandlung geschlechtsneutral.
- zeigen wir bei Bedarf Datenbeschriftungen mit 2% und weniger nicht an
Mittelwerte werden exklusive „Weiß nicht“/“Keine Angabe“ berechnet
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Ergebnisse
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Q1 Bevorzugte Unterrichtsmethoden:
Welche der folgenden Unterrichtsmethoden sollte Ihrer Meinung nach künftig bevorzugt eingesetzt werden?
Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300
36%
35%
32%
29%
27%
14%
4%
0% 25% 50% 75% 100%
Einsatz von moderner Technologie bzw. modernen Medien (Tablet, PC,
soziale Medien…)
Fächerübergreifender Unterricht
Phänomenbasiertes Lernen nach finnischem Vorbild (zu einem gewählten
Interessensschwerpunkt werden verschiedenste Themen mit
unterschiedlichen Methoden beleuchtet, z.B. bildnerisch, durch…
Einbindung von Berufspraktikern als Lehrende
Selbständiges Erforschen und Erarbeiten von Inhalten durch
Schüler/Schülergruppen
Mehrstufenklassen (Schüler unterschiedlichen Alters in einer Klasse
gemeinsam) und/oder Integrationsklassen
Keine dieser Unterrichtsmethoden
Seite 7Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
Q2 Defizite bei Berufseinsteigern:
Welche der folgenden Defizite sind bei heutigen Berufseinsteigern/Schulabsolventen Ihrer Erfahrung oder Beobachtung
nach am schlimmsten?
Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300
46%
36%
28%
28%
26%
24%
5%
0% 25% 50% 75% 100%
Mangelnde Verlässlichkeit und Disziplin
Mangelndes Allgemeinwissen
Mangelnde Selbständigkeit
Mangelnde Rechtschreibkenntnisse
Mangelnder Respekt
Mangelnde praktische Fähigkeiten
Mangelndes Selbstbewusstsein
Seite 8Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
Q3 Wichtigsten Fähigkeit aus Schulzeit:
Welche der folgenden in der Schulzeit trainierten Fähigkeiten, Stärken und Kompetenzen sind Ihrer Meinung nach in
Zukunft am Arbeitsmarkt am wichtigsten?
Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300
34%
33%
29%
26%
21%
18%
18%
14%
11%
0% 25% 50% 75% 100%
Auftreten, Rhetorik, Umgangsformen
Wissen, wie und wo man selbständig Antworten findet
Praktisches Alltagswissen
Kritisches Denken
Kreativität bei der Problemlösung
Fremdsprachenkenntnisse
Beherrschen von moderner Kommunikationstechnologie
Spezialisiertes Fachwissen
Umfassendes Faktenwissen
Seite 9Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
Q4 Eigene Defizite:
In welchem Bereich haben Sie selbst nach Ihrem Schulabschluss das größte Defizit verspürt? Welche
Ausbildung/Schulung/Förderung hätten Sie sich nachträglich gewünscht?
Spontane Nennung, Angaben in %, n=300
11%
10%
10%
9%
5%
5%
5%
4%
4%
4%
3%
3%
2%
2%
1%
18%
9%
18%
0% 10% 20% 30% 40% 50%
Praxisbezug
Fremdsprachen allgemein
Beratung zu Bildung / Berufsorientierung / Berufseinstieg
Alltagswissen ( Steuern, Haushalt,...)
Selbstständigkeit
EDV Kenntnisse
Selbstbewusstsein / persönliches Auftreten
Mathematik
Kommunikation / Rethorik
Englisch
Allgemeinwissen
kreativer / künstlerischer / musikalischer Bereich
Kritisches Denken
Vernetztes Denken / fächerübergreifender Unterricht
politische Bildung
Sonstiges
Keine
Weiß nicht / Keine Angabe
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Q5 Sinnvollste Schulform:
Welche der folgenden Schulform erachten Sie am sinnvollsten für Zehn- bis Vierzehnjährige Schüler? Welches
Schulmodell sollte flächendeckend eingesetzt werden?
Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300
40%
27%
26%
13%
12%
6%
0% 25% 50% 75% 100%
Ganztages-Gesamtschule mit verschränktem Unterricht (Unterrichts- und
Freizeit-Einheiten über den ganzen Tag verteilt)
Unterschiedliche Schultypen (NMS, Gymnasium), Unterricht hauptsächlich
am Vormittag, keine Ganztagsbetreuung
Ganztages-Schulen unterschiedlicher Typen (NMS, Gymnasium) mit
verschränktem Unterricht
Ganztages-Schulen unterschiedlicher Typen (NMS, Gymnasium) nicht
verschränkt
Gesamtschule, Unterricht hauptsächlich am Vormittag, keine
Ganztagsbetreuung
Ganztages-Gesamtschule, nicht verschränkt
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3. Summary
Von 31.8. bis 4.9. wurden 300 Wienerinnen und Wiener zum Thema Schule und Lernen befragt. Hier die Kernergebnisse:
Bevorzugte Unterrichtsmethoden und sinnvollste Schulform:
o Unterricht soll für jeweils rund ein Drittel der Befragten fächerübergreifend, phänomenbasiert (projektbezogen) und
praktisch orientiert sein sowie von moderner Technologie und Medien begleitet werden. Mehrstufenklassen, also eine
Durchmischung der Altersgruppen, kommt hingegen nur für jeden 7. in Frage
o Bei den Schultypen sind die Befragten unentschlossen: rund die Hälfte bevorzugt Schulformen aus dem Bereich
Gesamtschule, die andere Hälfe Schulformen die auf unterschiedliche Schultypen abzielen. Unbestritetn vorne liegen
allerdings Ganztages-Schulen mit verschränktem Unterricht
Defizite, Fähigkeiten
o Das größte Defizit bei Berufseinsteigern wird in „mangelnder Verlässlichkeit und Disziplin“ gesehen (46%) sowie in
„fehlendem Allgemeinwissen“ (36%). Obgleich den Berufseinsteigern heute diverse Mängel unterstellt werden, sehen nur
5% einen Mangel an Selbstbewusstsein
o „Spezialisiertes Fachwissen“ und „umfassendes Faktenwissen“ rangiert an den letzten beiden Stellen, wenn es um die
wichtigsten Fakoren für den Arbeitsmarkt geht. Viel mehr geh es um gutes Auftreten, Selbstständigkeit und Praxisbezug.
Hier soll das Bildungssystem also „fächerübergreifend“ Dinge lehren, die mit der Sache selbst oft nur wenig zu tun haben
und dies erfordert auch neue Zugänge (siehe Unterrichtsmethoden und Schulform)
o Nach den eigenen Defiziten nach Schulabschluss befragt sehen 11% mangelnden Praxisbezug des Gelernten. 10%
bemängeln die Fremdsprachenkenntnisse, wobei hier vor allem die Befragten 30+, die Jüngen (bis 29 Jahre) sehen ihren
größtes Defizit im „Alltagswissen“
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Stichprobenbeschreibung
Seite 13Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
4.1 Stichprobenbeschreibung
Geschlecht
Sample Size 300
männlich 48%
weiblich 52%
Bundesland
Sample Size 300
Niederösterreich 13%
Wien 87%
Alter
Sample Size 300
14 - 19 Jahre 2%
20 - 29 Jahre 27%
30 - 39 Jahre 23%
40 - 49 Jahre 23%
50 - 59 Jahre 17%
60 - 65 Jahre 8%
Schulbildung
Sample Size 300
Pflichtschule (Volks-, Haupt-, Mittelschule,
Polytechnikum) 7%
Berufsschule (Lehre), Fach-/Handelsschule (ohne
Matura) 53%
Matura (AHS / BHS) / Hochschulreife 17%
Hochschulverwandte Ausbildung (Akademie, College, ...) 2%
Fachhochschul-/Uniabschluss, Hochschule 21%
Seite 14Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
Rückfragen/Kontakt
Seite 15Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017
5. Rückfragen/Kontakt
Studienleitung: Andrea Schönleben
Tel: +43 (0)1 512 8900 50
Mobil: +43 (0) 664 883 13 730
Mail: andrea.schoenleben@meinungsraum.at
Web: www.meinungsraum.at

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  • 3. Seite 3Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 Studienbeschreibung
  • 4. Seite 4Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 1.1 Studienbeschreibung Auftraggeber Radio Wien Thematik Wofür lernen wir? Zielgruppe Wien und Speckgürtel im Alter von 14-65 Jahren, repräsentativ nach Geschlecht, Alter, Schulbildung und Bundesland Stichprobenmethode Panel-Umfrage anhand des meinungsraum.at online-Panel (dzt. rund 30.000 PanelistInnen in ganz Österreich) Nettostichprobe 300 Interviews Interviewdauer ca. 3 Minuten Responserate 35% Feldzeit 31.08.2017 bis 04.09.2017 Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit: - verzichten wir auf eine geschlechterspezifische Differenzierung, wie z.B. Österreicher/Innen. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung geschlechtsneutral. - zeigen wir bei Bedarf Datenbeschriftungen mit 2% und weniger nicht an Mittelwerte werden exklusive „Weiß nicht“/“Keine Angabe“ berechnet
  • 5. Seite 5Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 Ergebnisse
  • 6. Seite 6Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 Q1 Bevorzugte Unterrichtsmethoden: Welche der folgenden Unterrichtsmethoden sollte Ihrer Meinung nach künftig bevorzugt eingesetzt werden? Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300 36% 35% 32% 29% 27% 14% 4% 0% 25% 50% 75% 100% Einsatz von moderner Technologie bzw. modernen Medien (Tablet, PC, soziale Medien…) Fächerübergreifender Unterricht Phänomenbasiertes Lernen nach finnischem Vorbild (zu einem gewählten Interessensschwerpunkt werden verschiedenste Themen mit unterschiedlichen Methoden beleuchtet, z.B. bildnerisch, durch… Einbindung von Berufspraktikern als Lehrende Selbständiges Erforschen und Erarbeiten von Inhalten durch Schüler/Schülergruppen Mehrstufenklassen (Schüler unterschiedlichen Alters in einer Klasse gemeinsam) und/oder Integrationsklassen Keine dieser Unterrichtsmethoden
  • 7. Seite 7Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 Q2 Defizite bei Berufseinsteigern: Welche der folgenden Defizite sind bei heutigen Berufseinsteigern/Schulabsolventen Ihrer Erfahrung oder Beobachtung nach am schlimmsten? Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300 46% 36% 28% 28% 26% 24% 5% 0% 25% 50% 75% 100% Mangelnde Verlässlichkeit und Disziplin Mangelndes Allgemeinwissen Mangelnde Selbständigkeit Mangelnde Rechtschreibkenntnisse Mangelnder Respekt Mangelnde praktische Fähigkeiten Mangelndes Selbstbewusstsein
  • 8. Seite 8Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 Q3 Wichtigsten Fähigkeit aus Schulzeit: Welche der folgenden in der Schulzeit trainierten Fähigkeiten, Stärken und Kompetenzen sind Ihrer Meinung nach in Zukunft am Arbeitsmarkt am wichtigsten? Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300 34% 33% 29% 26% 21% 18% 18% 14% 11% 0% 25% 50% 75% 100% Auftreten, Rhetorik, Umgangsformen Wissen, wie und wo man selbständig Antworten findet Praktisches Alltagswissen Kritisches Denken Kreativität bei der Problemlösung Fremdsprachenkenntnisse Beherrschen von moderner Kommunikationstechnologie Spezialisiertes Fachwissen Umfassendes Faktenwissen
  • 9. Seite 9Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 Q4 Eigene Defizite: In welchem Bereich haben Sie selbst nach Ihrem Schulabschluss das größte Defizit verspürt? Welche Ausbildung/Schulung/Förderung hätten Sie sich nachträglich gewünscht? Spontane Nennung, Angaben in %, n=300 11% 10% 10% 9% 5% 5% 5% 4% 4% 4% 3% 3% 2% 2% 1% 18% 9% 18% 0% 10% 20% 30% 40% 50% Praxisbezug Fremdsprachen allgemein Beratung zu Bildung / Berufsorientierung / Berufseinstieg Alltagswissen ( Steuern, Haushalt,...) Selbstständigkeit EDV Kenntnisse Selbstbewusstsein / persönliches Auftreten Mathematik Kommunikation / Rethorik Englisch Allgemeinwissen kreativer / künstlerischer / musikalischer Bereich Kritisches Denken Vernetztes Denken / fächerübergreifender Unterricht politische Bildung Sonstiges Keine Weiß nicht / Keine Angabe
  • 10. Seite 10Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 Q5 Sinnvollste Schulform: Welche der folgenden Schulform erachten Sie am sinnvollsten für Zehn- bis Vierzehnjährige Schüler? Welches Schulmodell sollte flächendeckend eingesetzt werden? Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300 40% 27% 26% 13% 12% 6% 0% 25% 50% 75% 100% Ganztages-Gesamtschule mit verschränktem Unterricht (Unterrichts- und Freizeit-Einheiten über den ganzen Tag verteilt) Unterschiedliche Schultypen (NMS, Gymnasium), Unterricht hauptsächlich am Vormittag, keine Ganztagsbetreuung Ganztages-Schulen unterschiedlicher Typen (NMS, Gymnasium) mit verschränktem Unterricht Ganztages-Schulen unterschiedlicher Typen (NMS, Gymnasium) nicht verschränkt Gesamtschule, Unterricht hauptsächlich am Vormittag, keine Ganztagsbetreuung Ganztages-Gesamtschule, nicht verschränkt
  • 11. Seite 11Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 3. Summary Von 31.8. bis 4.9. wurden 300 Wienerinnen und Wiener zum Thema Schule und Lernen befragt. Hier die Kernergebnisse: Bevorzugte Unterrichtsmethoden und sinnvollste Schulform: o Unterricht soll für jeweils rund ein Drittel der Befragten fächerübergreifend, phänomenbasiert (projektbezogen) und praktisch orientiert sein sowie von moderner Technologie und Medien begleitet werden. Mehrstufenklassen, also eine Durchmischung der Altersgruppen, kommt hingegen nur für jeden 7. in Frage o Bei den Schultypen sind die Befragten unentschlossen: rund die Hälfte bevorzugt Schulformen aus dem Bereich Gesamtschule, die andere Hälfe Schulformen die auf unterschiedliche Schultypen abzielen. Unbestritetn vorne liegen allerdings Ganztages-Schulen mit verschränktem Unterricht Defizite, Fähigkeiten o Das größte Defizit bei Berufseinsteigern wird in „mangelnder Verlässlichkeit und Disziplin“ gesehen (46%) sowie in „fehlendem Allgemeinwissen“ (36%). Obgleich den Berufseinsteigern heute diverse Mängel unterstellt werden, sehen nur 5% einen Mangel an Selbstbewusstsein o „Spezialisiertes Fachwissen“ und „umfassendes Faktenwissen“ rangiert an den letzten beiden Stellen, wenn es um die wichtigsten Fakoren für den Arbeitsmarkt geht. Viel mehr geh es um gutes Auftreten, Selbstständigkeit und Praxisbezug. Hier soll das Bildungssystem also „fächerübergreifend“ Dinge lehren, die mit der Sache selbst oft nur wenig zu tun haben und dies erfordert auch neue Zugänge (siehe Unterrichtsmethoden und Schulform) o Nach den eigenen Defiziten nach Schulabschluss befragt sehen 11% mangelnden Praxisbezug des Gelernten. 10% bemängeln die Fremdsprachenkenntnisse, wobei hier vor allem die Befragten 30+, die Jüngen (bis 29 Jahre) sehen ihren größtes Defizit im „Alltagswissen“
  • 12. Seite 12Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 Stichprobenbeschreibung
  • 13. Seite 13Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 4.1 Stichprobenbeschreibung Geschlecht Sample Size 300 männlich 48% weiblich 52% Bundesland Sample Size 300 Niederösterreich 13% Wien 87% Alter Sample Size 300 14 - 19 Jahre 2% 20 - 29 Jahre 27% 30 - 39 Jahre 23% 40 - 49 Jahre 23% 50 - 59 Jahre 17% 60 - 65 Jahre 8% Schulbildung Sample Size 300 Pflichtschule (Volks-, Haupt-, Mittelschule, Polytechnikum) 7% Berufsschule (Lehre), Fach-/Handelsschule (ohne Matura) 53% Matura (AHS / BHS) / Hochschulreife 17% Hochschulverwandte Ausbildung (Akademie, College, ...) 2% Fachhochschul-/Uniabschluss, Hochschule 21%
  • 14. Seite 14Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 Rückfragen/Kontakt
  • 15. Seite 15Radio Wien– Wofür lernen wir? – September 2017 5. Rückfragen/Kontakt Studienleitung: Andrea Schönleben Tel: +43 (0)1 512 8900 50 Mobil: +43 (0) 664 883 13 730 Mail: andrea.schoenleben@meinungsraum.at Web: www.meinungsraum.at