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Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler           
   
   


   
   Utopiebegriff
Landauer
Landauer

Topie

 
 und

 
 
 Utopie
föderativer Sozialismus:

„Gesellschaft        der Gesellschaften   “

   
   
   
   
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Intentionaler Utopiebegriff
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Bloch
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Intentionaler Utopiebegriff
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Intentionaler Utopiebegriff
„Die Welt ist […] voll Anlage zu etwas,
Tendenz       auf etwas, Latenz von
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Erfüllung des Intendierten.
Heißt uns eine adäquatere Welt, ohne
unwürdige Schmerzen, Angst,
Selbstentfremdung, Nichts.“
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Intentionaler Utopiebegriff
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Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler Utopiebegriff
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 in der Sozialforschung
Intentionaler Utopiebegriff
Derivat der Revolutio
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struierbare Denksyste
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struierbare Denksyste

   Ausdrucksformen
Derivat der Revolutio

         ?
struierbare Denksyste

   Ausdrucksformen
Bibliographie
  Bloch, Ernst (1980): „Abschied von der Utopie? Vorträge.“ Frankfurt am Main.
  - Ders. (⁴1977): „Das Prinzip Hoffnung.“ Bde. 1-3. Frankfurt am Main.

  Heyer, Andreas (2007): „Ursprung und Gehalt des Utopiebegriffs von Karl Mannheim.“ In: Utopie kreativ, Heft 197
  (März 2007), S. 241-251.

  Landauer, Gustav (1977): „Beginnen. Aufsätze über Sozialismus.“ Wetzlar.

  Mannheim, Karl (⁴1965): „Ideologie und Utopie.“ Frankfurt am Main.
  - Ders. (1968): „Utopie.“ In: Neusüss, Arnhelm (Hg.): „Utopie. Begriff und Phänomen des Utopischen.“ Darmstadt/
  Berlin. S. 113 - 119.
  - Ders. (1968): „Das utopische Bewusstsein.“ In: Neusüss, Arnhelm (Hg.): „Utopie. Begriff und Phänomen des
  Utopischen.“ Darmstadt/Berlin. S. 265 - 285.

  Neusüss, Arnhelm (1968): „Schwierigkeiten einer Soziologie des utopischen Denkens.“ In: Ders.: „ Utopie. Begriff und
  Phänomen des Utopischen.“ Darmstadt/Berlin. S. 13 - 112.

  Nohlen, Dieter (Hg.) (²2004): „Lexikon der Politikwissenschaft. Theorien, Methoden, Begriffe. Bd. 2.“ München.

  Ueding, Gert (1985): „Ernst Blochs Philosophie der Utopie.“ In: Voßkamp, Wilhelm (Hg.): „Utopieforschung.“ Bd. 1.
  Frankfurt am Main. S.293 - 303.

  Saage, Richard (2004): „Wie zukunftsfähig ist der klassische Utopiebegriff?“ In: Utopie kreativ, Heft 165/166 (Juli/
  August 2004), S. 617-636.

  Siegbert, Wolf (1988): „Gustav Landauer zur Einführung.“ Hamburg.

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Intentionaler Utopiebegriff

Hinweis der Redaktion

  1. Heranführung: - Uneinigkeit über Verständnis des Utopiebegriffs, in der Sozialwissenschaft intentionaler, totalitärer und klassischer Utopiebegriff intentionaler Begriff geht auf G. Landauer zurück
  2. Kropotkin und Landauer: auf Basis der sozialistischen Utopien des 18. und 19. Jh. einen Anarchismus entwickelt, der durch Sozialismus gedrosselt wird nicht aus Kapitalismus durch Revolution hervorgehender Sozialismus, sondern föderativen Sozialismus: „Gesellschaft der Gesellschaften“ (Landauer) durch Kooperation zwischen Kommunen, Genossenschaften etc. wird Staat als oberste Ordnungsmacht überflüssig
  3. durch Revolution kommt Landauer zu Paradigma des „intentionalen Utopiebegriffs“ (Saage) 1907 „Die Revolution“: beschreibt Utopie als „den entscheidenden sozialen Sprengsatz der revolutionären Umbrüche in Europa seit dem 16. Jahrhundert.“ gesellschaftliche Entwicklung pendelt zwischen zwei Zuständen relativer Stabilität = Topie Tendenzen, Potenziale, die nicht absorbiert werden können = Utopien intentional, da durch „individuelle Handlungsmotivation“ Revolution geprägt wird
  4. irgendwann steht Topie immer in Widerspruch zu Freiheit und Individualität der Menschen, Ausdruck der Utopie ab bestimmter Intensität dieses Zersetzungsprozesses bündeln sich ursprünglich individuelle Utopien zu überindividueller „Gesamtheit und Mitlebensform“ Versuch der Verwirklichung des fiktiven Szenarios einer idealen Gesellschaft
  5. Scheitern an restriktiven Bedingungen seiner Verwirklichung lediglich neues Herrschaftsgefüge
  6. Regeln: Erstens ist die Utopie immer Reaktion auf eine Topie => Zeitkritik Zweitens enthält sie bisherige Topien zumindest partiell => universelle Ausrichtung
  7. Regeln: Erstens ist die Utopie immer Reaktion auf eine Topie => Zeitkritik Zweitens enthält sie bisherige Topien zumindest partiell => universelle Ausrichtung
  8. Regeln: Erstens ist die Utopie immer Reaktion auf eine Topie => Zeitkritik Zweitens enthält sie bisherige Topien zumindest partiell => universelle Ausrichtung
  9. Regeln: Erstens ist die Utopie immer Reaktion auf eine Topie => Zeitkritik Zweitens enthält sie bisherige Topien zumindest partiell => universelle Ausrichtung
  10. Landauers Utopiebegriff eine Neuschöpfung, weg von Ansatz bei Morus nach Landauers anarchistischem Konzept ist Utopie nur Medium der Änderung der bestehenden Verhältnisse allerdings existiert zwischen Ablösung der Topie durch Utopie eine Phase der Abwesenheit von Topie => Revolution durch Transformationsfunktion Aufwertung der Revolution damit „ist die Revolution keine Grenze, sondern vielmehr ein Prinzip (François Furet), welches über die Zeiträume und damit über die Topien hinaus immer wirksam bleibt.“
  11. Kritik Mannheims an Landauer, er halte Utopie dennoch für realisierbar, „Seinsblindheit“, da unrealistische, absolute Utopien existieren
  12. 1929 „Utopie und Ideologie“ => Tradition Peter Kropotkins und Gustav Landauers, jedoch sozialistisches Anliegen „ins Konservative“ gewendet allerdings weitreichende Übereinstimmungen erste Gestalt des utopischen Bewusstseins in Chiliasmus der Wiedertäuferbewegung im 16. Jh. Übernnahme des Topie-Utopie-Musters (Ideologie = Topie) Persistenz früherer Topie-Gehalte in durch Utopie gewandelten Verhältnissen
  13. zwar Abhängigkeit von Landauers Theorien, jedoch Modifikation einer entscheidenden Prämisse: bei Landauer kein analytischer Nutzen bei Erklärung von Geschichte und historischen Prozessen durch Soziologie Mannheim versteht Utopieforschung aber gerade als „Begründung der Notwendigkeit soziologischer Forschung“ Prämisse: es gibt keine Objektivität soziologische Analyse nur in teilnehmender Form, qualitativer Erläuterung der inneren Funktionsweise von Phänomenen möglich => Bekenntnis zur Subjektivität allerdings nicht Ausschluss aller historischen Phänomene, da keine Teilnahme (mehr) möglich im Gegenteil will „Ideologie und Utopie“ die europäische Neuzeit erklären alles Denken subjektiv und politisch motiviert => kein individuelles Denken, sondern nur Gruppendenken (Gruppe, Klasse, Milieu, Stand etc.) eingeforderte Subjektivität meint aber demnach Gruppensubjektivität Ordnung des historischen Materials mit Kategorien Utopie und Ideologie hier ganz deutlich Einfluss Landauers
  14. Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“ Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“ „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  15. Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“ Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“ „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  16. Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“ Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“ „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  17. Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“ Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“ „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  18. Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“ Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“ „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  19. Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“ Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“ „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  20. „Ideologie ist damit Herrscherphilosophie, Utopie ist Oppositionspolitik.“ ABER: Utopien nicht nicht umsetzbar
  21. „Das Kriterium für Ideologie und Utopie ist die Verwirklichung. Ideen, von denen es sich nachträglich herausstellte, dass sie über einer gewesenen oder aufstrebenden Lebensordnung nur als verdeckende Vorstellung schwebten, waren Ideologien; was von ihnen in der nächsten gewordenen Lebensordnung adäquat verwirklichbar wurde, war relative Utopie.“ Utopie immer relativ, „da jede bereits seiende Stufe ein eigenes utopisches Gegenbild besitzt, welches nach Anerkennung strebt.“ „Das Verhältnis zwischen Sein und Utopie (Landauer: Topie und Utopie) ist daher dialektisch (Droysen).“ Analyse des Utopieverständnisses bei Karl Mannheim macht tatsächliche Absicht deutlich: Erklärung der Revolution als Übergang zwischen Topie und Utopie Ausschluss der Revolution als geschichtswirksame Zeit Revolution nur Zerstörung der Stabilität, Utopie als Ursache der Revolution ebenfalls diskreditiert Alternativlosigkeit der vorliegenden Topie machen Revolution und Utopie überflüssig
  22. historischer Kontext: Entstalinisierung, jugoslawischer und ungarischer Sozialismus Aufkommen einer neuen Utopie-Debatte, die mit Lenins Dogma bricht
  23. Ernst Bloch: 1950er Philosophie der Hoffnung 1947 „Freiheit und Hoffnung. Abriß der Sozialutopien.“ (Aufbau-Verlag, noch im amerikanischen Exil) zentraler Auszug aus „Das Prinzip Hoffnung“ Bedeutung der utopischen Dimension für Kunst und Kultur Abgrenzung „intentionale Utopie“ - „affektive Wünsche“
  24. Verortung der Utopie Tagtraum nicht nur als „Vorstufe zum nächtlichen Traum“; ebenfalls - psychoanalytisch betrachtet - auf Wunscherfüllung ausgerichtet aber im Unterschied zum Nachttraum keine moralische Selbstzensur, keine Symbolisierung
  25. Verortung der Utopie Tagtraum nicht nur als „Vorstufe zum nächtlichen Traum“; ebenfalls - psychoanalytisch betrachtet - auf Wunscherfüllung ausgerichtet aber im Unterschied zum Nachttraum keine moralische Selbstzensur, keine Symbolisierung
  26. Der innere topos unechte Zukunft: bereits bestimmte Zukunft, Weg dorthin klar und definiert (abends zu Bett gehen)
  27. echte Zukunft: Noch-Nicht-Sein => gänzlich ungedachtes, „Novum“ Der äußere topos „Ort der Gegenstände, der antizipierenden Funktion, der utopischen Funktionen, des Vorwegnehmens, des Ausmalens dessen, was noch nicht ist, aber gewünscht oder - in höheren Aktivitätsstufen - erstrebt, gewollt ist oder - in höheren theoretischen Stufen - ein Postulatsgegenstand sein kann: ein Gesolltsein, ein moralisches, ein religiöses, ästhetisches, kanonbildendes, aber eines Kanon, dessen Werke in der Zukunft liegen, obwohl wir schon Umrisse sehen, die aber nicht ausgefüllt sind.“
  28. Utopie: auf zukünftige Wirklichkeit gerichtetes Bewusstsein => Teleologie, Wege zu diesem Zielzustand werden vorgeschlagen Utopie als „philosophisch begründete, auf einer wissenschaftlichen Analyse der Wirklichkeit und des Menschen basierende Hoffnung, in der sowohl die Notwendigkeiten des Tages, als auch das letzte Ziel der Geschichte mitbedacht werden.“ Bloch: = „dialektisch-materialistisch begriffene Hoffnung“ => Wissenschaft und marxistische Philosophie deckungsgleich selbst Utopie im Bereich des Realisierbaren => „utopisches Totum“ bei Bloch positive Konnotation der Utopie, anders als bei Landauer und Mannheim
  29. Utopie als anthropologische Konstituente => Unterscheidung Mensch-Tier entscheidet sich auch über Fähigkeit zur Projektion zukünftiger Soll-Zustände „ein tätiges Wollen, um das so Vorgestellte auch befriedigend zu erreichen“ Mannheim: Verständnis der Utopie vom Realisierten her, bei Bloch vom Intendierten
  30. Utopie als anthropologische Konstituente => Unterscheidung Mensch-Tier entscheidet sich auch über Fähigkeit zur Projektion zukünftiger Soll-Zustände „ein tätiges Wollen, um das so Vorgestellte auch befriedigend zu erreichen“ Mannheim: Verständnis der Utopie vom Realisierten her, bei Bloch vom Intendierten
  31. Utopie als anthropologische Konstituente => Unterscheidung Mensch-Tier entscheidet sich auch über Fähigkeit zur Projektion zukünftiger Soll-Zustände „ein tätiges Wollen, um das so Vorgestellte auch befriedigend zu erreichen“ Mannheim: Verständnis der Utopie vom Realisierten her, bei Bloch vom Intendierten
  32. „Die Welt ist […] voll Anlage zu etwas, Tendenz auf etwas, Latenz von etwas, und das so intendierte Etwas heißt Erfüllung des Intendierten. Heißt uns eine adäquatere Welt, ohne unwürdige Schmerzen, Angst, Selbstentfremdung, Nichts.“
  33. „Die Welt ist […] voll Anlage zu etwas, Tendenz auf etwas, Latenz von etwas, und das so intendierte Etwas heißt Erfüllung des Intendierten. Heißt uns eine adäquatere Welt, ohne unwürdige Schmerzen, Angst, Selbstentfremdung, Nichts.“
  34. Marxismus als „sozialer Wachtraum“ des Antizipierten, der Hoffnung, als „die Einheit von Hoffnung und Prozeßerkenntnis“ Bloch: marxistische Wende utopische Intention vermittelt über „objektiv“ Mögliches trotzdem Landauer als Ideengeber, auch wenn verschwiegen auch bei Bloch Bauernkriege und Wiedertäufer des 16. Jh. als Ausgangspunkt Utopie: nach vorn gerichtete Motivation - wie bei Landauer äußert sich in individuellen Wünschen, Träumen, Sehnsüchten drängt auf Gestaltung einer nicht vollständig determinierten Zukunft auch Entstehen von Topien in Form von konterrevolutionärer Regression kann utopisches Potential in Individuen nicht zerstören
  35. Marxismus als „sozialer Wachtraum“ des Antizipierten, der Hoffnung, als „die Einheit von Hoffnung und Prozeßerkenntnis“ Bloch: marxistische Wende utopische Intention vermittelt über „objektiv“ Mögliches trotzdem Landauer als Ideengeber, auch wenn verschwiegen auch bei Bloch Bauernkriege und Wiedertäufer des 16. Jh. als Ausgangspunkt Utopie: nach vorn gerichtete Motivation - wie bei Landauer äußert sich in individuellen Wünschen, Träumen, Sehnsüchten drängt auf Gestaltung einer nicht vollständig determinierten Zukunft auch Entstehen von Topien in Form von konterrevolutionärer Regression kann utopisches Potential in Individuen nicht zerstören
  36. Fazit: Zum kritischen Potenzial des intentionalen Utopiebegriffs in der Sozialforschung
  37. Landauer sieht Utopie nicht als „autonomes Phänomen“, sondern als Derivat der Revolution bei Mannheim immerhin Begrenzung auf „rekonstruierbare Denksysteme“ Problematik bei Mannheim: Erkenntnis über Ideologie oder Utopie nur retrospektive möglich Utopie als eigenständige Kategorie aufgelöst bei Bloch unübersichtliche Fülle der Ausdrucksformen von intentionaler Utopie Utopie kein klarer Begriff und/oder Untersuchungsgegenstand mehr bei Bloch „können sich Utopien […] in letzter Instanz eigentlich nur „ereignen“.“ für Wissenschaft bleibt nur Teilnahme als Analysezugang
  38. Landauer sieht Utopie nicht als „autonomes Phänomen“, sondern als Derivat der Revolution bei Mannheim immerhin Begrenzung auf „rekonstruierbare Denksysteme“ Problematik bei Mannheim: Erkenntnis über Ideologie oder Utopie nur retrospektive möglich Utopie als eigenständige Kategorie aufgelöst bei Bloch unübersichtliche Fülle der Ausdrucksformen von intentionaler Utopie Utopie kein klarer Begriff und/oder Untersuchungsgegenstand mehr bei Bloch „können sich Utopien […] in letzter Instanz eigentlich nur „ereignen“.“ für Wissenschaft bleibt nur Teilnahme als Analysezugang
  39. Landauer sieht Utopie nicht als „autonomes Phänomen“, sondern als Derivat der Revolution bei Mannheim immerhin Begrenzung auf „rekonstruierbare Denksysteme“ Problematik bei Mannheim: Erkenntnis über Ideologie oder Utopie nur retrospektive möglich Utopie als eigenständige Kategorie aufgelöst bei Bloch unübersichtliche Fülle der Ausdrucksformen von intentionaler Utopie Utopie kein klarer Begriff und/oder Untersuchungsgegenstand mehr bei Bloch „können sich Utopien […] in letzter Instanz eigentlich nur „ereignen“.“ für Wissenschaft bleibt nur Teilnahme als Analysezugang
  40. Landauer sieht Utopie nicht als „autonomes Phänomen“, sondern als Derivat der Revolution bei Mannheim immerhin Begrenzung auf „rekonstruierbare Denksysteme“ Problematik bei Mannheim: Erkenntnis über Ideologie oder Utopie nur retrospektive möglich Utopie als eigenständige Kategorie aufgelöst bei Bloch unübersichtliche Fülle der Ausdrucksformen von intentionaler Utopie Utopie kein klarer Begriff und/oder Untersuchungsgegenstand mehr bei Bloch „können sich Utopien […] in letzter Instanz eigentlich nur „ereignen“.“ für Wissenschaft bleibt nur Teilnahme als Analysezugang
  41. VIELEN DANK FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT!