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Studienbegleitbuch
Lehrgang von der WKO zertifiziert
„Von Anfang an den Abschluss denken!“
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 2
Studienbegleitbuch
für den Lehrgang:
Lebens- und Sozialberatung
Psychosoziale Beratung
im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI,
laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006
Lehrgangsnummer: ZA-LSB 234.0/2012
HPI—HUMAN POTENTIAL INSTITUT E.U.
2442 UNTERWALTERSDORF, WIENERSTRASSE 17
Fon: 02254 - 72833 Mobil: 0699 - 12169080
office@sinn.lebensberaterausbildung.at
Lehrgang von der WKO zertifiziert
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 3
NEU: Theoriemodule im Fernstudium absolvieren!
Einstieg jederzeit möglich - Info unter:
www.sinn.lebensberaterausbildung.at/fernstudium
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 4
Übersicht Praxisstunden
im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung, laut 140. Verordnung vom 13. Februar
2003, in der Fassung vom 14. März 2006
Nr. Fachliche Tätigkeit Stunden Hinweise
1 Protokollierte Beratungen 100 Std. 100 Stunden zu a´ 50 Min. min.; davon 5 pro-
tokollierte Erstgespräche, Protokolle von 2
abgeschlossenen Beratungen
2 Supervisionseinheiten* 100 Std. davon mind. 10 Einzelsupervisionen
3 Praktikum, fachliche Be-
ratung
200 Std. fachliche Beratungs-, Begleitungs- und
Betreuungstätigkeiten in einschlägigen Praxen
oder sozialen Institutionen
4 Peergroups 100 Std.
5 Leitung und/oder Assis-
tenz
150 Std. bei themenspezifischen Seminaren
6 Vor- und Nachbereitung 150 Std. beinhaltet das Protokollschreiben und
Literaturstudium
Diese Stunden müssen nicht bestätigt werden.
Gesamt 800 Std.
Gesondert können folgende Stunden nachgewiesen werden:
Selbsterfahrung
Gruppenselbsterfahrung* 120 Std.
Einzelselbsterfahrung* 30 Std.
* diese Praxis-Ausbildungsschritte sind gesondert, beim jeweiligen Veranstalter zu bezahlen und müssen undbedingt von
einem/einer ausbildungsberechtigten Lebens- und Sozialberater/in bestätigt werden. Bestätigungen anderer Personen werden von der
Gewerbebehörde nicht anerkannt und es können dadurch zusätzliche Kosten und Verzögerungen entstehen. Im Zweifel erteilt die
Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister der WKO Auskunft über die Berechtigungen!
Wichtig:
„Stunden“ sind hier als Unterrichtseinheiten (UE) a 50 Minuten zu verstehen.
750 Stunden (=UE) sind für den gesamten Praxisteil vorgeschrieben. Somit können von den Punkten 3-6 nach Belieben 50 Stunden
weniger gemacht werden.
Die entsprechenden Bestätigungsformulare sind im Studienbegleitbuch aufgelistet.
Die HPI Lehrgangsleitung ist berechtigt, sämtliche Praxisschritte die zur Einreichung zum
Lebensberater-Diplom notwendig sind zu supervidieren und im Diplom zur Lebens- und
Sozialberatung zusätzlich anzuführen.
Mit diesen Beilagen kann der Gewerbeschein für Lebens- und Sozialberatung sofort nach Lehr-
gangsende bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat (Wien) beantragt
werden.
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 5
Anrechnungsnachweis für „QuereinsteigerInnen“
Datum/Zeitraum Inhalt Anrechenbar
für:*
Angerechnete
Stunden
Verbleibende
Stunden
Der/die Referentin ist berechtigt laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung der 112. Verordnung vom 14.
März 2006, laut § 4 und bestätigt dies mit seiner Unterschrift.
____________________________________________________
Stempel und Unterschrift des/der Referentin
* Entsprechende Nummer (siehe Liste oben) angeben
1. Einführung in die LSB
2. Gruppenselbsterfahrung
3. Grundlagen für die LSB in angrenzenden Fachbereichen
4. Methodik der LSB
5. Krisenintervention
6. Rechtsfragen im Zusammenhang mit der LSB
7. Betriebswirtschaftliche Grundlagen
8. Berufsethik und Berufsidentität
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 6
PEERGROUP-ARBEITSPROTOKOLL2
________________________________ _________________________________________ ________________________
Datum Zeitrahmen (von - bis) UE (Einheiten a´ 50 Min.)
Name der TeilnehmerIn Unterschrift
Thema
Welche Übungen wurden durchgeführt?
Welche Fragen sind aufgetaucht?
Welche Erfolge gab es?
Verhältnis LSB-Arbeit : Small Talk, Plaudern (in %)
Beobachtungen zum Arbeitsstil/Gruppenklima
3
100 Unterrichtseinheiten sind maximal erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 7
Bestätigung der Einzelselbsterfahrung3
Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________
(Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR)
hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140.
Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
hat am __________________________________________ ______ UE* Einzelselbsterfahrung
absolviert. (TT/MM/JAHR) (Anzahl)
Methode/n
Name der ausbildungsberechtigten Person:
_____________________________________________________________________________________
(Vor- und Nachname in Blockschrift)
laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
qualifiziert als
4
:
Diplom Lebens- und Sozialberater/in
Psychotherapeut/in
Klinische/r Psychologe/in
(zutreffendes bitte ankreuzen)
___________________________________________ ___________________________________________________
Datum Stempel und Unterschrift
3
mind. 30 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet
4
zutreffendes bitte ankreuzen
* UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 8
Bestätigung der Gruppenselbsterfahrung5
Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________
(Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR)
hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140.
Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
hat am __________________________________________ ______ UE* Gruppenselbsterfahrung
absolviert. (TT/MM/JAHR) (Anzahl)
Methode/n
Name der ausbildungsberechtigten Person:
_____________________________________________________________________________________
(Vor- und Nachname in Blockschrift)
laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
qualifiziert als
6
:
Diplom Lebens- und Sozialberater/in
Psychotherapeut/in
Klinische/r Psychologe/in
(zutreffendes bitte ankreuzen)
___________________________________________ ___________________________________________________
Datum Stempel und Unterschrift
5
mind. 120 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet
6
zutreffendes bitte ankreuzen
* UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 9
Bestätigung der Einzelsupervision7
Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________
(Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR)
hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140.
Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
hat am __________________________________________ ______ UE* Einzelsupervision
absolviert. (TT/MM/JAHR) (Anzahl)
Methode/n
Name der ausbildungsberechtigten Person:
_____________________________________________________________________________________
(Vor- und Nachname in Blockschrift)
laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
qualifiziert als
8
:
Diplom Lebens- und Sozialberater/in
Psychotherapeut/in
Klinische/r Psychologe/in
(zutreffendes bitte ankreuzen)
___________________________________________ ___________________________________________________
Datum Stempel und Unterschrift
7
mind. 10 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet
8
zutreffendes bitte ankreuzen
* UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 10
Bestätigung der Gruppensupervision9
Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________
(Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR)
hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140.
Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
hat am __________________________________________ ______ UE* Gruppensupervision
absolviert. (TT/MM/JAHR) (Anzahl)
Methode/n
Name der ausbildungsberechtigten Person:
_____________________________________________________________________________________
(Vor- und Nachname in Blockschrift)
laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
qualifiziert als
10
:
Diplom Lebens- und Sozialberater/in
Psychotherapeut/in
Klinische/r Psychologe/in
(zutreffendes bitte ankreuzen)
___________________________________________ ___________________________________________________
Datum Stempel und Unterschrift
9
mind. 100 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet
10
zutreffendes bitte ankreuzen
* UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 11
Bestätigung des psychosozialen Praktikums,
psychosoziale Beratungsleistung11
Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________
(Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR)
hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140.
Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
hat in der nachfolgend bezeichneten Einrichtung
im Zeitraum von __________________________________________ bis __________________________________
insgesamt _______________ UE* beratend im Sinne der Lebens- und Sozialberatung absolviert.
(Anzahl)
Name der Einrichtung:
Name der ausbildungsberechtigten/supervidierenden leitenden Person12
:
_____________________________________________________________________________________
(Vor- und Nachname in Blockschrift)
laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
qualifiziert als
13
:
Diplom Lebens- und Sozialberater/in
Psychotherapeut/in
Klinische/r Psychologe/in
Arzt/Ärztin
(zutreffendes bitte ankreuzen)
___________________________________________ ___________________________________________________
Datum Stempel und Unterschrift
11
mind. 150 bis maximal 200 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet
12
wenn in der psychosozialen Einrichtung keine qualifizierte Person als Praktikumsbegleiter/in vorhanden ist, kann der/die Supervisor/in die Praktikums
bestätigung ausstellen.
13
zutreffendes bitte ankreuzen
* UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 12
Bestätigung der Leitung oder
fachlichen Assistenz bei Seminaren14
Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________
(Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR)
hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140.
Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
hat als Leiter/in15 oder Assistent/in bei folgenden themenspezifischem/n Seminar/en
im Zeitraum von __________________________________________ bis __________________________________
insgesamt _______________ UE* absolviert.
(Anzahl)
Name der Einrichtung:
Name der ausbildungsberechtigten/supervidierenden leitenden Person:
_____________________________________________________________________________________
(Vor- und Nachname in Blockschrift)
laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4.
qualifiziert als
16
:
Diplom Lebens- und Sozialberater/in
Psychotherapeut/in
Klinische/r Psychologe/in
Arzt/Ärztin
(zutreffendes bitte ankreuzen)
___________________________________________ ___________________________________________________
Datum Stempel und Unterschrift
14
mind. 100 bis maximal 150 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet
15
Als Leiter/in wird empfohlen Seminare supervidieren zu lassen.
16
zutreffendes bitte ankreuzen
* UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 13
KlientInneninformation (lt. WKO)
Familienname Vorname
Adresse
Telefon E-Mail
Geburtsdatum Familienstand
Geschwister Kinder
Schulbildung, Berufsausbildung
Beruf
Waren bzw. sind Sie in ... ?
Ja Nein Von - Bis (Dauer)
psychiatrischer/neurologischer Behandlung
Psychotherapeutischer Behandlung
Klinische/r Psychologe/in
Arzt/Ärztin
Nehmen Sie Psychopharmaka
Die Problemstellung/Beratungsgrund ist:
Heutige Zielvereinbarung:
___________________________________________ ___________________________________________________
Datum Unterschrift
Mit meiner Unterschrift bestätige ich , dass ich darüber informiert wurde, dass Lebensberatung inkl. Coaching und Supervision, keine Psycho-
therapie/keine Esoterik ist und derartige Problemstellungen nicht Teil der zukünftigen gemeinsamen Arbeit sein können. Die Angaben ab
dieser Stelle erfolgten freiwillig, nach bestem Wissen und Gewissen, werden vertraulich behandelt (Schweigepflicht) und dienen der Beratung.
Dem/der Klient/in mündlich zur Kenntnis gebracht von: __________________________________________________________________________________
(Vor- und Nachname in Blockschrift)
__________________________________________________________________________________
(Unterschrift)
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 14
Protokollblatt für Lebens- und Sozialberatung
Kennwort der Klientin Datum
Protokoll-Nr.:
Sitzungs-Nr.:
Zeitdauer:
Thema des/der Klienten/in:
Heutiger Verlauf der Beratung:
Veränderungen zu den vorigen Gesprächen:
Ergebnis und Zusammenfassung:
Bemerkungen/ Beobachtungen:
__________________________________________________________________________________
(Unterschrift des/der Beraters/Beraterin)
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 15
Protokoll für Erstgespräche
Kennwort der Klientin Datum
Protokoll-Nr.:
Sitzungs-Nr.:
Zeitdauer:
Thema des/der Klienten/in (Anliegen/Geschichte):
Was beschreibt KlientIn als ihr/sein Problem?
Was hat er/sie bereits versucht?
Was war hilfreich?
Skalierung:
Veränderung vor der 1. Sitzung, nachdem der erste (Telefon-) Kontakt stattfand:
Einschätzung der Bereitschaft zu arbeiten:
Selbsteinschätzung
des/der Klient/in
Selbsteinschätzung
des/der Berater/in
Zielformulierung (was soll sich ändern):
Ausnahmen (Zeiten, in denen das Problem nicht auftritt oder nicht so belastend verspürt wird?):
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 16
Dialog um die Wunder-Frage:
Zeiten, die ein wenig
dem Wunder-Bild ähneln?
Meine Skalierung
der Zuversicht
Meine Komplimente an KlientIn:
Überleitung (verbindende
Botschaft)
Aufgaben/Empfehlungen:
Nächstesmal könnte ich folgendes beachten:
Nächster Termin:
Firma Klient-Nr.
Anliegen
Ziel
Lebens- und Arbeitssituation
Verlaufsprotokoll
vereinbarte Maßnahmen bis wann
1.
2.
3.
Zusatzbemerkungen (Methoden, Erkenntnisse, Hinweise für n.C....)
nächster Coachingtermin (n.C.)
Datum: Dauer:
Metaprogramme:
hin zu weg von
optional detail
Menschen Aktivitäten
Ursache Wirkung
aktiv reaktiv
intern extern
intime through
DISG-Typ:
VAK(OG)
visuell
auditiv
kinästhetisch
Paraphrasing Vokabel und Themen

Erstgesprächsprotokoll
Firma Klient-Nr.
Überleitung
vereinbarte Maßnahmen
Verlaufsprotokoll
vereinbarte Maßnahmen bis wann
1.
2.
3.
Zusatzbemerkungen (Methoden, Erkenntnisse, Hinweise für n.C....)
nächster Coachingtermin (n.C.)
Datum: Dauer:
Verlaufsprotokoll
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 19
VIDEOARBEIT
Ein wesentliches Element für den positiven Lehrgangsabschluß ist die eigenständig durchge-
führte Aufnahme und Dokumentation eines Beratugsgespräches auf Video, welches auch von
der Peergroup begutachtet und danach abgegeben wird.
Was ist zu tun?
Ein Beratungsgespräch mit - Zielmodell
- mit einem Kollegen/Bekannten/Klienten
(keine Kursteilnehmer oder mit
NLP vertrauten Personen)
- bei einfacher Problemstellung
(keine schweren Diagnosen)
Zielsetzung dieser Aufgabe:
1. Liefert unabhängiges und objektives Feedback über deinen Ausbildungsstand.
2. Bringt dich in intensiven Kontakt mit deinem professionellen Selbst/Fremdbild.
3. Zeigt dir die Vorteile der Videotechnik für die Arbeit mit MlientInnen und zur Fallkontrolle.
4. Zeigt uns durch die Qualität der Einschätzung der Peergroup den Ausbildungsstand und
das Anspruchsniveau aller Peergroup-Mitglieder.
Anleitung:
Schau dir bitte im Sinne des T.O.T.E. Prinzips anhand der beiliegenden Checkliste die Aufnahme zu-
nächst selbst an und dann mit der Peergroup ob sie Practitioner / Master Practitioner Niveau hat.
Lass dir auf beiliegendem Blatt Feedback darüber geben, was noch fehlt.
Erstelle ein neues, eventuell besseres Video, bis die Qualität zumindest der Checkliste entspricht.
Lass bitte die Peergroup-Mitglieder mit Unterschrift bestätigen, daß nach deren Meinung die Arbeit
auf „LSB/NLP Practitionerniveau ist und schicke das Video als Datei an deinen Lehr-/Supervisor zur
Begutachtung.
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 20
VIDEO-FEEDBACK FÜR:________________________________________
Die vorgelegte NLP-Zielarbeit ist gemäß der angeführten Kriterien unserer Meinung nach noch nicht auf LSB-NLP
Practitioner Niveau und daher zu wiederholen. Insbesondere sind die nachstehend angekreuzten Bereiche zu
verbessern:
* * * * * * * *
Rapport
Pacing verbal und nonverbal
Leading verbal und nonverbal
Zustand des/der Beraters/in
Zustand des/der Klient/in
Wohlgeformter Zielsatz
VAKOG-Zielevidenz
Gute Absicht
Systemische Ökologie
Ressourcen
Future Pace
Inhalts- und Beziehungskongruenz
Metamodell
Offene Fragen
Sonstige Anmerkungen
*schreib bitte die Namen der Peergroup-Mitglieder in die oberste Spalte und lass sie dann ankreuzen, wo sie ihrer
Meinung nach Verbesserungspotenzial erkennen können.
________________________________________________________________________
Datum und Unterschrift der Peergroup-Mitglieder
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LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 21
VIDEOARBEIT / SCORE-ZIELARBEITSPROTOKOLL
Gesprächsgrundlage: Bitte verwende das Skript „Professionelle Zielarbeit“
Arbeitszeit: 15 - 30 Minuten
Dokumentation: in Stichworten dokumentiere bitte den Inhalt der für dich als B(erater) heraus-
gearbeiteten Bereiche des SCORE. Lege dieses Protokoll der Videodatei bei.
Interventionsvorschlag: Erstelle einen detailierten Interventionsvorschlag und begründe diesen.
Zeitrahmen: Begutachtet werden die ersten 30 Minuten des Videos. Es kommt nicht darauf
an, dass das Beratungsgespräch innerhalb der 30 Minuten mit einer kompletten Lösung endet,
wichtig ist die QUALITÄT der gezeigten Arbeit. Sende bitte „die“ 30 Minuten, die nach deiner
Meinung und deiner Peergroup-Mitglieder die besten sind.
Das SCORE-Zielarbeitsprotokoll dient dir als Dokumentationshilfe für das Gespräch und zur
Video-Analyse in der Peergroup.
Das SCORE-Konzept beschreibt die fünf Denkräume, die in der professionellen Zielarbeit wichtig
sind, um Veränderungen möglich zu machen.
Nachstehend findest du due Zuordnung, welcher Bereich des SCORE von welchen Zielmodellfra-
gen aktiviert wird, wobei auch Kombinationen möglich sind bzw. mehrere Zuordnungen vor-
kommen können.
Zum Beispiel kann die Klage des/der Klienten/in bereits Hinweise auf erforderliche Resourcen
liefern oder das Metaziel auf Auswirkungen hinweisen.
S = SYMPTOM Das Problem; die Klage, die der Klient
hat
Fragen nach: IST-Verhalten, IST-Zustand,
IST-Prognose
C = CAUSE Das, was das Problem ermöglicht bzw.
aufrecht erhält.
Fragen nach: Hindernisse, Gute am IST,
Preis
O = OUTCOME Das, was der Klient möchte.
Fragen nach: Ziel-Handlung; META-Ziel,
Evidenz, Erster Schritt
R = RESOURCES Das, was der Klient braucht.
Fragen nach: Innere und äussere Resour-
cen
E = EFFECTS Die Konsequenzen der Zielerreichung.
Fragen nach: META-Ziel, systemische Öko-
logie
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 22
VIDEOARBEIT / KRITERIEN-CHECKLISTE
Folgende Kriterien sind mindestens zu erfüllen, um eine Video-Zielarbeit auf „LSB-NLP Practitio-
nerniveau“ zur Begutachtung einzureichen.
1. Während des gesamten Gesprächs ist guter Rapport vorhanden, und zwar durch:
Stimme
Körperhaltung
Bewegungsanalogien
Paraphrasieren, Wiederholung der Worte des Klienten
Pacing der Begleitersprache an nonverbale Zugangshinweise
2. Exakt bestimmtes Ziel nach den Kriterien des Zielrahmens. Das „Gute am Jetzt“ wird klar
herausgestellt!
3. Die systemische Ökologie wird genau überprüft!
Effekte
Werte
hidden agendas
4. Es wird eindeutig herausgearbeitet, welche „Preise“ zu zahlen sind, ob dafür Bereitschaft
besteht und die daraus resultierenden Konsequenzen.
5. Zielveränderungen, die während der Arbeit entstehen, werden nochmals mit dem Zielm-
odell genau abgestimmt.
6. Resourcen werden genau erfasst und gegebenenfalls als (neue) Teilziele aufgefasst. So-
weit im Kontext eines Zielgesprächs möglich, werden einfache Interventionen zur Re-
sourcenstärkung vorgenommen.
7. Der Berater hält mit Pacing/Leading, evtl. verbalen/nonverbalen Ankern den Klienten
möglichst im jeweils sinnvollen bzw. gewünschten Zustand und führt den Klienten rasch
aus jeweils unproduktiven oder repetiven Zuständen heraus.
8. Ein inhaltlich adäquates und körperlich/physiologisch möglichst repräsentiertes Future-
pace wird durchgeführt.
9. Der Interventionsvorschlag ist adäquat, ökologisch und mit der Welt des Klienten kom-
patibel.
10. Einschränkende Tilgungen/Generalisierungen/Verzerrungen in den Aussagen des Klien-
ten werden sinnvoll metamodelliert und aufgelöst.
11. Der Begleiter bleibt selbst in gutem Zustand während der gesamten Arbeit.
12. Inhalts- und Beziehungskongruenz des Begleiters am Thema und am Klienten.
13. Der Berater verwendet vorwiegend offene Fragen zur Informationsgewinnung.
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
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VIDEO-TECHNIK
1. Bitte nur Videodateien in hoher Qualität (am besten auf DVD oder USB-Stick) senden.
2. Bitte mache unbedingt eine SICHERUNGSKOPIE von deiner Arbeit, falls die Datei auf
dem Postweg beschädigt wird.
3. Sorge für erstklassige Licht- und Tonverhältnisse und überprüfe dies mit einer Probeauf-
nahme, bevor du deinen Klienten zum Termin bestellst.
4. Falls das eingebaute Mikro deiner Kamera keine gute Tonqualität liefert, verwende bitte
ein externes Richtmikrofon.
5. Stelle die Kamera auf FIXFOKUS seitlich von dir und deinem Klienten auf. Sowohl der
Klient mit dem GESICHT und das des Beraters soll zu sehen sein.
6. Beschrifte die CD/DVD mit dem Kurscode, mit deinem Namen, Dauer der Aufnahme.
7. Wenn das Video von deiner Peergroup begutachtet und für gut befunden wurde sind
auf der DVD ebenfalls die Namen der Peergroup-Mitglieder zu schreiben, die deine Ar-
beit akzeptiert haben.
8. Die Feedback-Protokolle deiner Peergroup-Mitglieder sind der CD/DVD/USB ebenfalls
beizulegen.
KLIENTINNEN-INFORMATION
Sehr geehrte Dame!
Sehr geehrter Herr!
Frau/Herr_________________________________________________________________________
ist an unserem Institut TeilnehmerIn des zertifizierten Diplomlehrganges zum/zur Diplom Lebens- und Sozi-
alberater/in und Psychosoziale/n Berater/in.
Herzlichen Dank, daß Sie sich bereit erklärt haben, als „Klient/in“ mit ihm/ihr zusammen zu arbeiten und
versichern Ihnen, daß die Aufnahme unter Wahrung des Datenschutzes und der psychologischen Schwei-
gepflicht einzig und allein zum Zwecke der Beurteilung des Ausbildungsstandards, zur Supervision und zu
Lehrzwecken verwendet wird.
Sehr gerne sind Sie auch eingeladen, die Videoaufnahzme mit Ihrem/Ihrer Berater/in anzusehen um gegebe-
nenfalls noch mer von diesem Gespräch für Ihr Anliegen zu gewinnen.
Mit freundlichen Grüßen
HPI-LSB / Beratungsstelle
DLSB Thomas Laggner
Diplom Lebens- und Sozialberater
www.sinn.lebensberaterausbildung.at
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 24
Coaching – die rechtliche Situation in Österreich
Der abstrakte Begriff „Coaching“ für sich allein kann frei verwendet werden – nicht jedoch im
Zusammenhang und im Sinne einer Tätigkeit, die gesetzlich geregelt ist.
Das heißt: nicht die Bezeichnung einer Tätigkeit sondern deren Inhalt, Ziel und Zweck sind
maßgeblich für die Berechtigung zur Berufsausübung.
Coaching im Bereich... gesetzliche Bestimmung
...Sport, körperliche Fitness und
schulisches Lernen
keine Gewerbeberechtigung ist erforderlich
(nichtgewerbliche freie Lehrtätigkeit – genannt „neue
Selbständigkeit“)
...körperliche und energetische Ausgewogenheit Gewerbeberechtigung für die „personenbezogene
Hilfestellung“ ist erforderlich (freies Gewerbe, d.h.
kein Nachweis der Befähigung ist nötig)
...berufliche Fachqualifikationen,
Produktivitätssteigerung oder berufliche Entwicklung
im Interesse eines Unternehmens
Gewerbeberechtigung für die
„Unternehmensberatung“ ist erforderlich
(reglementiertes Gewerbe, d.h. ein Nachweis der
Befähigung mit gesetzlich vorgeschriebenen
Zeugnissen ist nötig)
...Persönlichkeit und deren Entwicklung,
Beziehungsfähigkeit und deren Verbesserung
(beides sowohl in privatem als auch in beruflichem
Kontext)
Gewerbeberechtigung für die „Lebens- und
Sozialberatung“ ist erforderlich
(reglementiertes Gewerbe, d.h. ein Nachweis der
Befähigung mit gesetzlich vorgeschriebenen
Zeugnissen ist nötig)
oder
Eintragung in die Liste der Psychotherapeuten oder
der klinischen Psychologen ist erforderlich
Coaching-Ausbildungen:
Die Lehre in Österreich ist frei.
Ausbildungsanbieter müssen jedoch – gemäß der vorvertraglichen Schutz-, Sorgfalts- und Aufklärungspflicht
(ABGB § 878 Satz 3) – über die beruflichen Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten der Ausbildungsinhalte korrekt in-
formieren. Andernfalls könnten die Chancen eines Kursteilnehmers auf Schadenersatz (Rückzahlung der Ausbildungsgebüh-
ren, Zeitverlust, Verdienstentgang, Reisekosten, immaterielle Schäden, usw.) sehr gut sein, wenn der Rechtsweg beschritten
würde.
Klärung häufiger Fehlinformationen:
• Die Anerkennung von Coaching-Ausbildungen bei Coaching-Verbänden ist unzureichend für die Befugnis zur Ausübung
der Persönlichkeitsentwicklungs- und Beziehungsberatung. Coaching-Verbände sind Privatvereine, die nicht berechtigt sind,
Befugnisse für die Ausübung gesetzlich geregelter Berufe zu erteilen.
• Eine Einschränkung der Gewerbeberechtigung „Lebens- und Sozialberatung“ auf „Coaching“ kann bei den Gewerbebe-
hörden nicht erteilt werden, da eine Coaching-Tätigkeit in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Beziehungsfähig-
keit den gesamten Gewerbeumfang der Lebens- und Sozialberatung– gemäß § 119 der Gewerbeordnung – enthält.
• Eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft wegen unbefugter Gewerbeausübung hat nicht nur Informationscharakter,
sondern kann eine Strafe bis zu EUR 3.600,-- zur Folge haben.
Links:
Homepage der Berufsgruppe „Lebens- und Sozialberatung“ www.lebensberater.at
Homepage der Berufsgruppe „Unternehmensberatung“ www.ubit.at
Human Potential Institut
UPgrade mit SiNN
LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 25
Standes- und Ausübungsregeln für
das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung
StF: BGBl. II Nr. 260/1998
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 69 Abs. 2 der Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr.
30/1998, wird im Einvernehmen mit der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz verordnet:
Wohl des Klienten
§ 1. (1) Lebens- und Sozialberater haben sich in all ihren Entscheidungen und Beratungsschritten am Wohle der Klienten zu
orientieren. Sie haben ihren Beruf nach bestem Wissen und Gewissen auszuüben und bei der Zusammenarbeit mit anderen
Berufsgruppen die Entwicklung der Erkenntnisse der in Betracht kommenden Wissenschaften zu beachten.
(2) Um eine dem Abs. 1 entsprechende Berufsausübung zu gewährleisten, haben die Lebens- und Sozialberater regel-
mäßig Fortbildungsveranstaltungen in der Mindestdauer von 16 Stunden jährlich zu besuchen und sich regelmäßig einer
Einzel- und Gruppensupervision bei einer Person zu unterziehen, die die Voraussetzungen des § 5 Abs. 3 der Lebens- und
SozialberaterInnen-Befähigungsnachweisverordnung, BGBl. II Nr. 221/1998, erfüllt.
Standesgemäßes Verhalten
§ 2. Die im § 1 Abs. 1 genannten Gewerbetreibenden haben ihren Beruf gewissenhaft mit der Sorgfalt eines ordentlichen
Lebens- und Sozialberaters auszuüben. Sie sind verpflichtet, jedes standeswidrige Verhalten zu unterlassen.
§ 3. Ein Verhalten ist dann standeswidrig, wenn es geeignet ist, das Ansehen des Berufsstandes zu beeinträchtigen oder
Interessen des Berufsstandes zu schädigen. Ein standeswidriges Verhalten liegt insbesondere dann vor, wenn Lebens- und
Sozialberater
1.im Rahmen der Beratung mit einer selbständig erwerbstätigen Person zusammenarbeiten oder eine sonstige, die Aus-
übung des Beratungsgewerbes betreffende Geschäftsverbindung eingehen, obwohl sie wissen oder bei Anwendung der
ihnen obliegenden Sorgfalt wissen müssen, daß diese Person keine Berufsberechtigung besitzt oder
2.unerlaubte Titel führen oder
3.Bindungen welcher Art auch immer eingehen, die ihre berufliche Unabhängigkeit gefährden könnten oder
4.ihre berufliche Autorität zur Erreichung persönlicher Vorteile oder zur Herstellung eines Abhängigkeitsverhältnisses miß-
brauchen.
§ 4. (1) Lebens- und Sozialberater verhalten sich im Umgang und Geschäftsverkehr mit ihren Klienten insbesondere dann
standeswidrig, wenn sie
1.Gutachten abgeben, bei deren Erstellung sie parteilich vorgegangen sind oder sich der unsachlichen Beeinflussung ihrer
Arbeit durch Dritte nicht widersetzen oder
2.ihre Dienste empfehlen, Aufträge annehmen oder die Betreuung oder Beratung fortsetzen, obwohl eine Krankheit vor-
liegt oder zu erwarten ist, daß überhaupt Beratung oder Betreuung durch einen Lebens- und Sozialberater nicht geeignet
sind, dem Klienten eine Hilfestellung zu geben, oder
3.Aufträge annehmen oder die Betreuung oder Beratung fortsetzen, obwohl das für die Arbeit notwendige Vertrauensver-
hältnis zum Klienten aus welchen Gründen immer nicht besteht oder
4.Klienten als Referenz angeben oder
5.Angebote so formulieren, daß die Klienten sich kein inhaltlich vollständiges und umfassendes Bild von den zu erwarten-
den Leistungen sowie den dabei anfallenden Kosten machen können oder
6.den persönlichen Leidensdruck von Klienten ausnützen, um sich persönlich zu bereichern.
(2) Lebens- und Sozialberater haben ihren Klienten bei Vorliegen einer Krankheit oder eines Anzeichens, das das Vorliegen
einer Krankheit vermuten läßt, nachweislich den Besuch bei einem Angehörigen eines in Betracht kommenden Gesund-
heitsberufes zur Abklärung des Krankheitsanzeichens oder zur Heilbehandlung zu empfehlen.
§ 5. Lebens- und Sozialberater verhalten sich im Umgang und im Geschäftsverkehr mit anderen Berufsangehörigen insbe-
sondere dann standeswidrig, wenn sie
1.Leistungen unentgeltlich oder generell zu Bedingungen anbieten oder erbringen, die den Grundsätzen einer ordnungsge-
mäßen kaufmännischen Geschäftsführung widersprechen oder
2.andere Berufsangehörige oder deren Leistungen in unsachlicher Weise herabsetzen oder
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3.nicht zur Zusammenarbeit mit Kollegen ihrer Berufsgruppe oder mit Angehörigen angrenzender Berufe bereit sind, ob-
wohl dies zur Abklärung einer bestimmten Frage erforderlich wäre.
Berufsbezeichnungen und Werbung
§ 6. (1) Lebens- und Sozialberater dürfen insbesondere im Umgang und Geschäftsverkehr mit ihren Klienten und in Ankün-
digungen ihre Berufsbezeichnung nicht mit berufsfremden Zusätzen verbinden (zB esoterischer Lebensberater).
(2) Lebens- und Sozialberater dürfen nur dann einen Zusatz zur Berufsbezeichnung führen, wenn sie durch Ausbildungs-
maßnahmen oder berufliche Erfahrungen eine diesem Zusatz entsprechende Qualifikation erworben haben.
(3) Lebens- und Sozialberater haben sich insbesondere im Umgang und Geschäftsverkehr mit ihren Klienten und in Ankün-
digungen jeder unsachlichen oder unwahren Information im Zusammenhang mit der Ausübung ihres Berufes zu enthalten.
(4) Lebens- und Sozialberater dürfen nicht veranlassen oder dazu beitragen, daß Dritte gegen das im Abs. 3 festgelegte
Gebot verstoßen.
Betriebsausstattung
§ 7. (1) Die Betriebsausstattung der Lebens- und Sozialberater hat jenen Anforderungen zu entsprechen, die üblicherweise
an Lebens- und Sozialberater gestellt werden und die eine standesgemäße Berufsausübung gewährleisten.
(2) Lebens- und Sozialberater haben dafür zu sorgen, daß geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die eine unge-
störte und diskrete Beratungstätigkeit ermöglichen.
Sonstige Berufspflichten
§ 8. (1) Lebens- und Sozialberater sind verpflichtet, ihren Klienten oder deren gesetzlichen Vertretern alle Auskünfte über
die Beratung, insbesondere über die voraussichtliche Dauer und die Art der Beratung und die Höhe des pro Beratungsstun-
de zu bezahlenden Honorars zu erteilen.
(2) Lebens- und Sozialberater dürfen für die Überweisung von Klienten an einen Dritten keine Vergütung nehmen oder
sich zusichern lassen. Sie dürfen weiters für die Zuweisung von Klienten durch einen Dritten keine Vergütung geben oder
versprechen.
ACHTUNG!
Diese Regeln gelten selbstverständlich auch für alle in Ausbildung zum Lebens- und Sozialbe-
rater stehenden Personen! Als TeilnehmerIn unseres Lehrganges dürfen Sie sich, sobald Sie
einen Supervisor haben, als
„Lebens- und Sozialberater in Ausbildung unter Supervision“
bezeichnen und Beratungstätigkeiten (auch entgeltlich) durchführen, solange keine Gewinn-
absicht daraus entsteht (siehe Merkblatt der WKO).
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Wirtschaftskammer Niederösterreich
link > wko.at/noe/dienstleister/
Fachgruppenobmann: Gottfried Kostelecky
Berufsgruppensprecher: Alexander Adrian
Geschäftsführer: Mag. Uwe Halbertschlager
Sekretariat: Sandra Hager
Landsbergerstraße 1
3100 St. Pölten
Telefon: 02742 851 19160
Fax: 02742 851 19169
e-mail: dienstleister.gewerbe@wknoe.at
Wirtschaftskammer Wien
link > www.wko.at/wien/dienstleister/
Fachgruppenobmann: Komm.-Rat Gerhard Flenreiss
Berufsgruppensprecher: Mag. Harald Janisch
Geschäftsführer: Mag. Judith Trampitsch
Sekretariat: Doris Firat
Rudolf Sallinger Platz 1
1030 Wien
Tel: 01 514 50 - 2203
Fax: 01 715 39 20
E-mail: dienstleistung@wkw.at
Wirtschaftskammer Burgenland
Fachgruppenobmann: Robert Frank
Berufsgruppensprecherin: Manuela Zumpf
Geschäftsführer: Ing. Karl Tinhof
Sekretariat: Ildikó Schadelbauer
Robert-Graf-Platz 1
7000 Eisenstadt
Telefon: 05 90 907-3110
Fax: 05 90 907-3115
e-mail: ildiko.schadelbauer@wkbgld.at
Wirtschaftskammer Oberösterreich
Fachgruppenobfrau: Mag. Dr. Viktoria Tischler
Berufsgruppensprecher: Mag. Franz Landerl
Geschäftsführer: Mag. Bernhard Eckmayr
Sekretariat: Andrea Wenko
Hessenplatz 3
4020 Linz
Telefon: 05 90 909 - 4173
Fax: 05 90 909 - 4179
E-mail: gewerbe7@wkooe.at
Wirtschaftskammer Salzburg
Fachgruppenobmann: Mag. Hans-Georg Chwoyka
Berufsgruppensprecher: Dipl. Ing. Günter Schwiefert
Geschäftsführer: Dr. Martin Niklas
Sekretariat: Birgit Schnöll
Julius-Raab-Platz 1
5027 Salzburg
Tel: 0662 88 88 DW 282, 283
Fax: 0662 88 88 - 675
E-mail: bschnoell@wks.at
Wirtschaftskammer Steiermark
link > www.dienstleister-stmk.at
Fachgruppenobmann: Andreas Herz, MSc
Berufsgruppensprecher: Andreas Herz, MSc
Geschäftsführer: Mag. Manuel Höfferer
Sekretariat: Kerstin Nebenführ
Körblergasse 111-113
8021 Graz
Tel: 0316 601 558
Fax: 0316 601 424
E-mail: dienstleister@wkstmk.at
Wirtschaftskammer Tirol
link > portal.wko.at/wk/kontakt_dst.wk?DstID=2411
Fachgruppenobfrau: Dr. Waltraud Stibernitz
Berufsgruppensprecher: Peter Stanger
Geschäftsführerin: Mag. (FH) Sonja Weber
Sekretariat: Stefanie Gapp
Meinhardstraße 14
6021 Innsbruck
Tel: 05 90 905 - 1284
Fax: 05 90 905 - 1336
E-mail: dienstleister@wktirol.at
Wirtschaftskammer Vorarlberg
link -> www.dienstleister-vorarlberg.at
Fachgruppenobfrau: Susanne Rauch
Berufsgruppensprecherin: Susanne Rauch
GeschäftsführerIn: Mag. Susanna Troy
Sekretariat: Gerda Prünster
Wichnergasse 9
6800 Feldkirch
Tel: 05522 305 - 247
Fax: 05522 305 - 143
E-mail: pruenster.gerda@wkv.at
Wirtschaftskammer Kärnten
link > portal.wko.at/wk/startseite_dst.wk?DstID=6558
Fachgruppenobmann: Irene Mitterbacher
Berufsgruppensprecherin: Mag. Elke Waldner
Geschäftsführer: Mag. Stefan Dareb
Sekretariat: Ulrike Pilgram, Renate Resenig
Europaplatz 1
9021 Klagenfurt am Wörthersee
Tel: 05 90 904 DW 140, 145, 146
Fax: 05 90 904 - 144
e-mail: ulrike.pilgram@wkk.or.at
Die Lebens- und Sozialberater
Berufsgruppe Lebens- und Sozialberater
Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister
www.lebensberater.at
arge-lsb.at
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Praktikum für LSB
Wir laden Lebensberater in Ausbildung ein, zur aktiven Mitarbeit in unserem
Verein Sonnenkind.
Die Praktikumsstunden werden in Ihrem jeweiligen Wohnort absolviert.
Die Praktikumszeit wird offiziell bestätigt und ist anerkannt.
Die Supervision und Selbsterfahrung wird von einem „ausbildungsberechtigten Diplom-Lebens-
berater“ durchgeführt.
Zusätzliche Vorteile für LSB i.A.:
Regelmäßige Supervision
Eigenverantwortliche Tätigkeit
Bekanntheit in Ihrer Region schaffen
Eigenmarketing in Verbindung mit Praktikum
Kontakte zu Politikern und Unternehmen herstellen
Spezielle Schulungsmassnahmen erweitern Ihre Qualifikation
Netzwerk im Rahmen des Verein Sonnenkind schafft Stärke
Regelmäßiger Erfahrungsaustausch
Erwerben Sie Seminarassistenzzeiten im Rahmen der Vorträge
Absolvieren Sie zusätzliche Einzel- und Gruppenselbsterfahrung
Sonnenkind
Verein zur Förderung jugendlicher Menschen
Präsidentin: Claudia Laggner
Sitz: Wienerstrasse 17
2442 Unterwaltersdorf
Telefon: 0699/11776551
ZVR: 815176745
Homepage: www.vereinsonnenkind.at
E-Mail: office@vereinsonnenkind.at
Human Potential Institut
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LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 32
Die Ausbildung zum/zur Lebensberater/in hat 584 Stunden in mindestens fünf Semestern umfassen:
Curriculum Lehrgang für Lebens- und Sozialberatung
Gegenstand Mindestanzahl
der Stunden
1. Einführung in die Lebens- und Sozialberatung: 20
historische Entwicklung der
Lebens- und Sozialberatung
gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen
der Lebens- und Sozialberatung
Sozialphilosophie und Soziologie
2. Gruppenselbsterfahrung: 120
3. Grundlagen für die Lebens- und Sozialberatung in den angrenzenden sozialwissenschaftli-
chen, psychologischen, psychotherapeutischen, pädagogischen und medizinischen Fachbereichen:
68
Unterschiede, Abgrenzungen und Gemeinsamkeiten zwischen Lebens- und
Sozialberatung, Psychotherapie, Psychologie, Medizin (Fragen zu Schwangerschaft, Geburt und
Empfängnisregelung und Psychiatrie), Seelsorge, Pädagogik, Sozial-
arbeit und sonstigen Tätigkeiten im psychosozialen Umfeld
anthropologische und philosophische Grundlagen in den angrenzenden Fachbereichen
psychologische und pädagogische sowie kommunikationstheoretische Grundlagen
4. Methodik der Lebens- und Sozialberatung: 240
Überblick über verschiedene Beratungsmodelle der Einzel-, Paar- und Familienberatung
Theorie und Praxis einer Methode der Lebens- und Sozialberatung
Psychosoziale Interventionsformen und prozessuale Diagnostik in der Beratung
verschiedene Themen der Lebens- und Sozialberatung gemäß der Berufsumschreibung
im § 119 GewO 1994
Einführung in spezielle Beratungsfelder wie Supervision, Selbsterfahrung, Coaching, Mediation
Beratung nach dem Familienförderungsgesetz
5. Krisenintervention: 80
Erkennen von Krisen
Verlaufsformen von Krisen
Interventionen bei Krisenverläufen
Überweisung und Kooperation
6. Rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Lebens- und Sozialberatung: 24
Familienrecht
Berufsrecht
Allgemeine Rechtsfragen
7. Betriebswirtschaftliche Grundlagen: 16
Buchführungspflichten, Betriebsführung
Steuerrechtliche Grundlagen
Kalkulation und Verrechnung
Marketing für Lebens- und SozialberaterInnen
8. Berufsethik und Berufsidentität 16
ethische Grundfragen
Standes- und Ausübungsregeln
Berufsbild und Tätigkeitsbereiche
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LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 33
Fachliche Tätigkeit
Pflichtteil 200
mind. 95 Sitzungsprotokolle 100
mind. 5 Erstgesprächsprotokolle
mind. 2 Prozessprotokolle über
abgeschlossene Beratungen
Supervision davon mind. 10 Stunden Einzelsu-
pervision
100
Wahlteil kann auch durch weitere Protokol-
le oder Supervision ersetzt werden
550
fachliche Beratungs-, Begleitungs- und
Betreuungstätigkeiten in einschlägigen Praxen oder Institutionen
max. 200 Stunden
Teilnahme an Gruppen beruflich einschlägig tätiger Personen ( Peergroups
zur Prozessreflexion, Vertiefung der Lehrinhalte, Diskussion über Literatur,
Übungen)
max. 100 Stunden
Leitung oder fachliche Assistenz bei themenspezifischen Seminaren max. 150 Stunden
Aufwand für die Vor- und Nacharbeit der genannten Tätigkeiten max. 150 Stunden
Praxisstunden Gesamt 750
Auszug aus dem BGBl. 140/2003
§ 2 (4) In den Bestätigungen über die fachliche Tätigkeit müssen die einzelnen Bestandteile,
aus denen sich die fachliche Tätigkeit zusammensetzt, im Einzelnen ausgewiesen sein.
Für jeden Bestandteil muss die genaue Stundenanzahl angegeben und in einer Gesamtaufstel-
lung zusammengefasst sein. Eine Beratungseinheit und eine Supervisionseinheit gelten jeweils
als eine anrechenbare Stunde fachlicher Tätigkeit.
Wie sind die Bestätigungen vorzulegen?
Selbsterfahrung und Supervision:
von den ausbildungsberechtigten Personen persönlich unterschrieben und gestempelt. Aus der
Bestätigung muss hervorgehen wie viele Stunden in welchem Setting gemacht wurden. Die
persönliche Bestätigung ist auch nötig, wenn Supervision oder Einzelselbsterfahrung im Rah-
men der Ausbildung angeboten wurden.
Protokolle:
Entweder Sie legen die Protokolle in anonymisierter vor oder bringen eine Bestätigung durch
eine berechtigte Person (zB im Rahmen der Einzelsupervision oder der Institutionsleitung für
die die Protokolle verfasst wurden). Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben wie die Protokolle zu
verfassen sind, es sollte aber zumindest daraus hervorgehen: Name bzw. Kürzel des Klienten,
Erstgespräch ja/nein, Datum, Dauer, wievielte Einheit, Thema bzw. Auftrag, Intervetionstechnik,
weitere Vereinbarungen, ev. persönliche Reflexion und Themen für die Supervision beinhalten.
Beispiel
fachliche Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungstätigkeiten in einschlägigen Praxen
oder Institutionen:
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Bestätigung von der Institution aus der hervorgeht welche Tätigkeiten Sie in welchem Umfang
durchgeführt haben. Dabei muss es sich um lebens- und sozialberatungsrelevante Tätigkeiten
handeln. zB Die Tätigkeit als KindergartenpädagogIn, LehrerIn, Gesundheits- und Krankenpfle-
gerIn, AlternhelferIn etc. ist nicht als Praxis geeignet, wohl aber Tätigkeiten im Rahmen dieser
Beschäftigung wenn es zB darum geht Beratungsgespräche mit Angehörigen, Eltern, Betroffe-
nen zu führen.
Teilnahme an Gruppen beruflich einschlägig tätiger Personen (Peergroups) zur Pro-
zessreflexion, Vertiefung der Lehrinhalte, Diskussion über Literatur, Übungen):
Kann vom Ausbildungsinstitut bestätigt werden, wenn die Peergruppenarbeit Teil der Ausbil-
dung war, sonst ist die Peergruppenarbeit durch Protokolle nachzuweisen, die von allen Teil-
nehmerInnen unterschrieben sind.
Leitung oder fachliche Assistenz bei themenspezifischen Seminaren:
Aus der Bestätigung muss hervor gehen, welche Seminare Sie in welchem Umfang, zu welchen
Themen gehalten oder assistiert haben. Die Bestätigung kann entweder vom Institut für das
Sie die Seminare gehalten haben, von der/dem TrainerIn dem/der Sie assistiert haben auszustel-
len, oder – wenn Sie selbst Seminare durchgeführt haben ist mittels Rechnungen mit Zahlungs-
bestätigungen oder unterschriebenen TeilnehmerInnen-Listen nachzuweisen, dass das Seminar
durchgeführt wurde.
Aufwand für die Vor- und Nacharbeit der genannten Tätigkeiten:
Kann selbst bestätigt werden, eine explizite Auflistung der einzelnen Inhalte ist dabei nicht
nötig.
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HPI Lebensberater Studienbegleitbuch

  • 1.
  • 2. Studienbegleitbuch Lehrgang von der WKO zertifiziert „Von Anfang an den Abschluss denken!“
  • 3. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 2 Studienbegleitbuch für den Lehrgang: Lebens- und Sozialberatung Psychosoziale Beratung im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI, laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006 Lehrgangsnummer: ZA-LSB 234.0/2012 HPI—HUMAN POTENTIAL INSTITUT E.U. 2442 UNTERWALTERSDORF, WIENERSTRASSE 17 Fon: 02254 - 72833 Mobil: 0699 - 12169080 office@sinn.lebensberaterausbildung.at Lehrgang von der WKO zertifiziert
  • 4. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 3 NEU: Theoriemodule im Fernstudium absolvieren! Einstieg jederzeit möglich - Info unter: www.sinn.lebensberaterausbildung.at/fernstudium
  • 5. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 4 Übersicht Praxisstunden im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung, laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006 Nr. Fachliche Tätigkeit Stunden Hinweise 1 Protokollierte Beratungen 100 Std. 100 Stunden zu a´ 50 Min. min.; davon 5 pro- tokollierte Erstgespräche, Protokolle von 2 abgeschlossenen Beratungen 2 Supervisionseinheiten* 100 Std. davon mind. 10 Einzelsupervisionen 3 Praktikum, fachliche Be- ratung 200 Std. fachliche Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungstätigkeiten in einschlägigen Praxen oder sozialen Institutionen 4 Peergroups 100 Std. 5 Leitung und/oder Assis- tenz 150 Std. bei themenspezifischen Seminaren 6 Vor- und Nachbereitung 150 Std. beinhaltet das Protokollschreiben und Literaturstudium Diese Stunden müssen nicht bestätigt werden. Gesamt 800 Std. Gesondert können folgende Stunden nachgewiesen werden: Selbsterfahrung Gruppenselbsterfahrung* 120 Std. Einzelselbsterfahrung* 30 Std. * diese Praxis-Ausbildungsschritte sind gesondert, beim jeweiligen Veranstalter zu bezahlen und müssen undbedingt von einem/einer ausbildungsberechtigten Lebens- und Sozialberater/in bestätigt werden. Bestätigungen anderer Personen werden von der Gewerbebehörde nicht anerkannt und es können dadurch zusätzliche Kosten und Verzögerungen entstehen. Im Zweifel erteilt die Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister der WKO Auskunft über die Berechtigungen! Wichtig: „Stunden“ sind hier als Unterrichtseinheiten (UE) a 50 Minuten zu verstehen. 750 Stunden (=UE) sind für den gesamten Praxisteil vorgeschrieben. Somit können von den Punkten 3-6 nach Belieben 50 Stunden weniger gemacht werden. Die entsprechenden Bestätigungsformulare sind im Studienbegleitbuch aufgelistet. Die HPI Lehrgangsleitung ist berechtigt, sämtliche Praxisschritte die zur Einreichung zum Lebensberater-Diplom notwendig sind zu supervidieren und im Diplom zur Lebens- und Sozialberatung zusätzlich anzuführen. Mit diesen Beilagen kann der Gewerbeschein für Lebens- und Sozialberatung sofort nach Lehr- gangsende bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat (Wien) beantragt werden.
  • 6. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 5 Anrechnungsnachweis für „QuereinsteigerInnen“ Datum/Zeitraum Inhalt Anrechenbar für:* Angerechnete Stunden Verbleibende Stunden Der/die Referentin ist berechtigt laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung der 112. Verordnung vom 14. März 2006, laut § 4 und bestätigt dies mit seiner Unterschrift. ____________________________________________________ Stempel und Unterschrift des/der Referentin * Entsprechende Nummer (siehe Liste oben) angeben 1. Einführung in die LSB 2. Gruppenselbsterfahrung 3. Grundlagen für die LSB in angrenzenden Fachbereichen 4. Methodik der LSB 5. Krisenintervention 6. Rechtsfragen im Zusammenhang mit der LSB 7. Betriebswirtschaftliche Grundlagen 8. Berufsethik und Berufsidentität
  • 7. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 6 PEERGROUP-ARBEITSPROTOKOLL2 ________________________________ _________________________________________ ________________________ Datum Zeitrahmen (von - bis) UE (Einheiten a´ 50 Min.) Name der TeilnehmerIn Unterschrift Thema Welche Übungen wurden durchgeführt? Welche Fragen sind aufgetaucht? Welche Erfolge gab es? Verhältnis LSB-Arbeit : Small Talk, Plaudern (in %) Beobachtungen zum Arbeitsstil/Gruppenklima 3 100 Unterrichtseinheiten sind maximal erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet
  • 8. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 7 Bestätigung der Einzelselbsterfahrung3 Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR) hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. hat am __________________________________________ ______ UE* Einzelselbsterfahrung absolviert. (TT/MM/JAHR) (Anzahl) Methode/n Name der ausbildungsberechtigten Person: _____________________________________________________________________________________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. qualifiziert als 4 : Diplom Lebens- und Sozialberater/in Psychotherapeut/in Klinische/r Psychologe/in (zutreffendes bitte ankreuzen) ___________________________________________ ___________________________________________________ Datum Stempel und Unterschrift 3 mind. 30 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet 4 zutreffendes bitte ankreuzen * UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
  • 9. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 8 Bestätigung der Gruppenselbsterfahrung5 Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR) hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. hat am __________________________________________ ______ UE* Gruppenselbsterfahrung absolviert. (TT/MM/JAHR) (Anzahl) Methode/n Name der ausbildungsberechtigten Person: _____________________________________________________________________________________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. qualifiziert als 6 : Diplom Lebens- und Sozialberater/in Psychotherapeut/in Klinische/r Psychologe/in (zutreffendes bitte ankreuzen) ___________________________________________ ___________________________________________________ Datum Stempel und Unterschrift 5 mind. 120 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet 6 zutreffendes bitte ankreuzen * UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
  • 10. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 9 Bestätigung der Einzelsupervision7 Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR) hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. hat am __________________________________________ ______ UE* Einzelsupervision absolviert. (TT/MM/JAHR) (Anzahl) Methode/n Name der ausbildungsberechtigten Person: _____________________________________________________________________________________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. qualifiziert als 8 : Diplom Lebens- und Sozialberater/in Psychotherapeut/in Klinische/r Psychologe/in (zutreffendes bitte ankreuzen) ___________________________________________ ___________________________________________________ Datum Stempel und Unterschrift 7 mind. 10 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet 8 zutreffendes bitte ankreuzen * UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
  • 11. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 10 Bestätigung der Gruppensupervision9 Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR) hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. hat am __________________________________________ ______ UE* Gruppensupervision absolviert. (TT/MM/JAHR) (Anzahl) Methode/n Name der ausbildungsberechtigten Person: _____________________________________________________________________________________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. qualifiziert als 10 : Diplom Lebens- und Sozialberater/in Psychotherapeut/in Klinische/r Psychologe/in (zutreffendes bitte ankreuzen) ___________________________________________ ___________________________________________________ Datum Stempel und Unterschrift 9 mind. 100 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet 10 zutreffendes bitte ankreuzen * UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
  • 12. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 11 Bestätigung des psychosozialen Praktikums, psychosoziale Beratungsleistung11 Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR) hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. hat in der nachfolgend bezeichneten Einrichtung im Zeitraum von __________________________________________ bis __________________________________ insgesamt _______________ UE* beratend im Sinne der Lebens- und Sozialberatung absolviert. (Anzahl) Name der Einrichtung: Name der ausbildungsberechtigten/supervidierenden leitenden Person12 : _____________________________________________________________________________________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. qualifiziert als 13 : Diplom Lebens- und Sozialberater/in Psychotherapeut/in Klinische/r Psychologe/in Arzt/Ärztin (zutreffendes bitte ankreuzen) ___________________________________________ ___________________________________________________ Datum Stempel und Unterschrift 11 mind. 150 bis maximal 200 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet 12 wenn in der psychosozialen Einrichtung keine qualifizierte Person als Praktikumsbegleiter/in vorhanden ist, kann der/die Supervisor/in die Praktikums bestätigung ausstellen. 13 zutreffendes bitte ankreuzen * UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
  • 13. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 12 Bestätigung der Leitung oder fachlichen Assistenz bei Seminaren14 Herr/Frau ____________________________________________ geb., ____/____/________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) (TT/MM/JAHR) hat im Rahmen der Lebens- und Sozialberater Ausbildung des HPI - Human Potential Instituts, laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. hat als Leiter/in15 oder Assistent/in bei folgenden themenspezifischem/n Seminar/en im Zeitraum von __________________________________________ bis __________________________________ insgesamt _______________ UE* absolviert. (Anzahl) Name der Einrichtung: Name der ausbildungsberechtigten/supervidierenden leitenden Person: _____________________________________________________________________________________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) laut 140. Verordnung vom 13. Februar 2003, in der Fassung vom 14. März 2006, gemäß § 4. qualifiziert als 16 : Diplom Lebens- und Sozialberater/in Psychotherapeut/in Klinische/r Psychologe/in Arzt/Ärztin (zutreffendes bitte ankreuzen) ___________________________________________ ___________________________________________________ Datum Stempel und Unterschrift 14 mind. 100 bis maximal 150 Unterrichtseinheiten sind erforderlich und werden darüber hinaus nicht angerechnet 15 Als Leiter/in wird empfohlen Seminare supervidieren zu lassen. 16 zutreffendes bitte ankreuzen * UE = Unterrichtseinheit a´ mind. 50 Minuten
  • 14. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 13 KlientInneninformation (lt. WKO) Familienname Vorname Adresse Telefon E-Mail Geburtsdatum Familienstand Geschwister Kinder Schulbildung, Berufsausbildung Beruf Waren bzw. sind Sie in ... ? Ja Nein Von - Bis (Dauer) psychiatrischer/neurologischer Behandlung Psychotherapeutischer Behandlung Klinische/r Psychologe/in Arzt/Ärztin Nehmen Sie Psychopharmaka Die Problemstellung/Beratungsgrund ist: Heutige Zielvereinbarung: ___________________________________________ ___________________________________________________ Datum Unterschrift Mit meiner Unterschrift bestätige ich , dass ich darüber informiert wurde, dass Lebensberatung inkl. Coaching und Supervision, keine Psycho- therapie/keine Esoterik ist und derartige Problemstellungen nicht Teil der zukünftigen gemeinsamen Arbeit sein können. Die Angaben ab dieser Stelle erfolgten freiwillig, nach bestem Wissen und Gewissen, werden vertraulich behandelt (Schweigepflicht) und dienen der Beratung. Dem/der Klient/in mündlich zur Kenntnis gebracht von: __________________________________________________________________________________ (Vor- und Nachname in Blockschrift) __________________________________________________________________________________ (Unterschrift)
  • 15. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 14 Protokollblatt für Lebens- und Sozialberatung Kennwort der Klientin Datum Protokoll-Nr.: Sitzungs-Nr.: Zeitdauer: Thema des/der Klienten/in: Heutiger Verlauf der Beratung: Veränderungen zu den vorigen Gesprächen: Ergebnis und Zusammenfassung: Bemerkungen/ Beobachtungen: __________________________________________________________________________________ (Unterschrift des/der Beraters/Beraterin)
  • 16. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 15 Protokoll für Erstgespräche Kennwort der Klientin Datum Protokoll-Nr.: Sitzungs-Nr.: Zeitdauer: Thema des/der Klienten/in (Anliegen/Geschichte): Was beschreibt KlientIn als ihr/sein Problem? Was hat er/sie bereits versucht? Was war hilfreich? Skalierung: Veränderung vor der 1. Sitzung, nachdem der erste (Telefon-) Kontakt stattfand: Einschätzung der Bereitschaft zu arbeiten: Selbsteinschätzung des/der Klient/in Selbsteinschätzung des/der Berater/in Zielformulierung (was soll sich ändern): Ausnahmen (Zeiten, in denen das Problem nicht auftritt oder nicht so belastend verspürt wird?):
  • 17. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 16 Dialog um die Wunder-Frage: Zeiten, die ein wenig dem Wunder-Bild ähneln? Meine Skalierung der Zuversicht Meine Komplimente an KlientIn: Überleitung (verbindende Botschaft) Aufgaben/Empfehlungen: Nächstesmal könnte ich folgendes beachten: Nächster Termin:
  • 18. Firma Klient-Nr. Anliegen Ziel Lebens- und Arbeitssituation Verlaufsprotokoll vereinbarte Maßnahmen bis wann 1. 2. 3. Zusatzbemerkungen (Methoden, Erkenntnisse, Hinweise für n.C....) nächster Coachingtermin (n.C.) Datum: Dauer: Metaprogramme: hin zu weg von optional detail Menschen Aktivitäten Ursache Wirkung aktiv reaktiv intern extern intime through DISG-Typ: VAK(OG) visuell auditiv kinästhetisch Paraphrasing Vokabel und Themen  Erstgesprächsprotokoll
  • 19. Firma Klient-Nr. Überleitung vereinbarte Maßnahmen Verlaufsprotokoll vereinbarte Maßnahmen bis wann 1. 2. 3. Zusatzbemerkungen (Methoden, Erkenntnisse, Hinweise für n.C....) nächster Coachingtermin (n.C.) Datum: Dauer: Verlaufsprotokoll
  • 20. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 19 VIDEOARBEIT Ein wesentliches Element für den positiven Lehrgangsabschluß ist die eigenständig durchge- führte Aufnahme und Dokumentation eines Beratugsgespräches auf Video, welches auch von der Peergroup begutachtet und danach abgegeben wird. Was ist zu tun? Ein Beratungsgespräch mit - Zielmodell - mit einem Kollegen/Bekannten/Klienten (keine Kursteilnehmer oder mit NLP vertrauten Personen) - bei einfacher Problemstellung (keine schweren Diagnosen) Zielsetzung dieser Aufgabe: 1. Liefert unabhängiges und objektives Feedback über deinen Ausbildungsstand. 2. Bringt dich in intensiven Kontakt mit deinem professionellen Selbst/Fremdbild. 3. Zeigt dir die Vorteile der Videotechnik für die Arbeit mit MlientInnen und zur Fallkontrolle. 4. Zeigt uns durch die Qualität der Einschätzung der Peergroup den Ausbildungsstand und das Anspruchsniveau aller Peergroup-Mitglieder. Anleitung: Schau dir bitte im Sinne des T.O.T.E. Prinzips anhand der beiliegenden Checkliste die Aufnahme zu- nächst selbst an und dann mit der Peergroup ob sie Practitioner / Master Practitioner Niveau hat. Lass dir auf beiliegendem Blatt Feedback darüber geben, was noch fehlt. Erstelle ein neues, eventuell besseres Video, bis die Qualität zumindest der Checkliste entspricht. Lass bitte die Peergroup-Mitglieder mit Unterschrift bestätigen, daß nach deren Meinung die Arbeit auf „LSB/NLP Practitionerniveau ist und schicke das Video als Datei an deinen Lehr-/Supervisor zur Begutachtung.
  • 21. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 20 VIDEO-FEEDBACK FÜR:________________________________________ Die vorgelegte NLP-Zielarbeit ist gemäß der angeführten Kriterien unserer Meinung nach noch nicht auf LSB-NLP Practitioner Niveau und daher zu wiederholen. Insbesondere sind die nachstehend angekreuzten Bereiche zu verbessern: * * * * * * * * Rapport Pacing verbal und nonverbal Leading verbal und nonverbal Zustand des/der Beraters/in Zustand des/der Klient/in Wohlgeformter Zielsatz VAKOG-Zielevidenz Gute Absicht Systemische Ökologie Ressourcen Future Pace Inhalts- und Beziehungskongruenz Metamodell Offene Fragen Sonstige Anmerkungen *schreib bitte die Namen der Peergroup-Mitglieder in die oberste Spalte und lass sie dann ankreuzen, wo sie ihrer Meinung nach Verbesserungspotenzial erkennen können. ________________________________________________________________________ Datum und Unterschrift der Peergroup-Mitglieder
  • 22. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 21 VIDEOARBEIT / SCORE-ZIELARBEITSPROTOKOLL Gesprächsgrundlage: Bitte verwende das Skript „Professionelle Zielarbeit“ Arbeitszeit: 15 - 30 Minuten Dokumentation: in Stichworten dokumentiere bitte den Inhalt der für dich als B(erater) heraus- gearbeiteten Bereiche des SCORE. Lege dieses Protokoll der Videodatei bei. Interventionsvorschlag: Erstelle einen detailierten Interventionsvorschlag und begründe diesen. Zeitrahmen: Begutachtet werden die ersten 30 Minuten des Videos. Es kommt nicht darauf an, dass das Beratungsgespräch innerhalb der 30 Minuten mit einer kompletten Lösung endet, wichtig ist die QUALITÄT der gezeigten Arbeit. Sende bitte „die“ 30 Minuten, die nach deiner Meinung und deiner Peergroup-Mitglieder die besten sind. Das SCORE-Zielarbeitsprotokoll dient dir als Dokumentationshilfe für das Gespräch und zur Video-Analyse in der Peergroup. Das SCORE-Konzept beschreibt die fünf Denkräume, die in der professionellen Zielarbeit wichtig sind, um Veränderungen möglich zu machen. Nachstehend findest du due Zuordnung, welcher Bereich des SCORE von welchen Zielmodellfra- gen aktiviert wird, wobei auch Kombinationen möglich sind bzw. mehrere Zuordnungen vor- kommen können. Zum Beispiel kann die Klage des/der Klienten/in bereits Hinweise auf erforderliche Resourcen liefern oder das Metaziel auf Auswirkungen hinweisen. S = SYMPTOM Das Problem; die Klage, die der Klient hat Fragen nach: IST-Verhalten, IST-Zustand, IST-Prognose C = CAUSE Das, was das Problem ermöglicht bzw. aufrecht erhält. Fragen nach: Hindernisse, Gute am IST, Preis O = OUTCOME Das, was der Klient möchte. Fragen nach: Ziel-Handlung; META-Ziel, Evidenz, Erster Schritt R = RESOURCES Das, was der Klient braucht. Fragen nach: Innere und äussere Resour- cen E = EFFECTS Die Konsequenzen der Zielerreichung. Fragen nach: META-Ziel, systemische Öko- logie
  • 23. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 22 VIDEOARBEIT / KRITERIEN-CHECKLISTE Folgende Kriterien sind mindestens zu erfüllen, um eine Video-Zielarbeit auf „LSB-NLP Practitio- nerniveau“ zur Begutachtung einzureichen. 1. Während des gesamten Gesprächs ist guter Rapport vorhanden, und zwar durch: Stimme Körperhaltung Bewegungsanalogien Paraphrasieren, Wiederholung der Worte des Klienten Pacing der Begleitersprache an nonverbale Zugangshinweise 2. Exakt bestimmtes Ziel nach den Kriterien des Zielrahmens. Das „Gute am Jetzt“ wird klar herausgestellt! 3. Die systemische Ökologie wird genau überprüft! Effekte Werte hidden agendas 4. Es wird eindeutig herausgearbeitet, welche „Preise“ zu zahlen sind, ob dafür Bereitschaft besteht und die daraus resultierenden Konsequenzen. 5. Zielveränderungen, die während der Arbeit entstehen, werden nochmals mit dem Zielm- odell genau abgestimmt. 6. Resourcen werden genau erfasst und gegebenenfalls als (neue) Teilziele aufgefasst. So- weit im Kontext eines Zielgesprächs möglich, werden einfache Interventionen zur Re- sourcenstärkung vorgenommen. 7. Der Berater hält mit Pacing/Leading, evtl. verbalen/nonverbalen Ankern den Klienten möglichst im jeweils sinnvollen bzw. gewünschten Zustand und führt den Klienten rasch aus jeweils unproduktiven oder repetiven Zuständen heraus. 8. Ein inhaltlich adäquates und körperlich/physiologisch möglichst repräsentiertes Future- pace wird durchgeführt. 9. Der Interventionsvorschlag ist adäquat, ökologisch und mit der Welt des Klienten kom- patibel. 10. Einschränkende Tilgungen/Generalisierungen/Verzerrungen in den Aussagen des Klien- ten werden sinnvoll metamodelliert und aufgelöst. 11. Der Begleiter bleibt selbst in gutem Zustand während der gesamten Arbeit. 12. Inhalts- und Beziehungskongruenz des Begleiters am Thema und am Klienten. 13. Der Berater verwendet vorwiegend offene Fragen zur Informationsgewinnung.
  • 24. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 23 VIDEO-TECHNIK 1. Bitte nur Videodateien in hoher Qualität (am besten auf DVD oder USB-Stick) senden. 2. Bitte mache unbedingt eine SICHERUNGSKOPIE von deiner Arbeit, falls die Datei auf dem Postweg beschädigt wird. 3. Sorge für erstklassige Licht- und Tonverhältnisse und überprüfe dies mit einer Probeauf- nahme, bevor du deinen Klienten zum Termin bestellst. 4. Falls das eingebaute Mikro deiner Kamera keine gute Tonqualität liefert, verwende bitte ein externes Richtmikrofon. 5. Stelle die Kamera auf FIXFOKUS seitlich von dir und deinem Klienten auf. Sowohl der Klient mit dem GESICHT und das des Beraters soll zu sehen sein. 6. Beschrifte die CD/DVD mit dem Kurscode, mit deinem Namen, Dauer der Aufnahme. 7. Wenn das Video von deiner Peergroup begutachtet und für gut befunden wurde sind auf der DVD ebenfalls die Namen der Peergroup-Mitglieder zu schreiben, die deine Ar- beit akzeptiert haben. 8. Die Feedback-Protokolle deiner Peergroup-Mitglieder sind der CD/DVD/USB ebenfalls beizulegen. KLIENTINNEN-INFORMATION Sehr geehrte Dame! Sehr geehrter Herr! Frau/Herr_________________________________________________________________________ ist an unserem Institut TeilnehmerIn des zertifizierten Diplomlehrganges zum/zur Diplom Lebens- und Sozi- alberater/in und Psychosoziale/n Berater/in. Herzlichen Dank, daß Sie sich bereit erklärt haben, als „Klient/in“ mit ihm/ihr zusammen zu arbeiten und versichern Ihnen, daß die Aufnahme unter Wahrung des Datenschutzes und der psychologischen Schwei- gepflicht einzig und allein zum Zwecke der Beurteilung des Ausbildungsstandards, zur Supervision und zu Lehrzwecken verwendet wird. Sehr gerne sind Sie auch eingeladen, die Videoaufnahzme mit Ihrem/Ihrer Berater/in anzusehen um gegebe- nenfalls noch mer von diesem Gespräch für Ihr Anliegen zu gewinnen. Mit freundlichen Grüßen HPI-LSB / Beratungsstelle DLSB Thomas Laggner Diplom Lebens- und Sozialberater www.sinn.lebensberaterausbildung.at
  • 25. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 24 Coaching – die rechtliche Situation in Österreich Der abstrakte Begriff „Coaching“ für sich allein kann frei verwendet werden – nicht jedoch im Zusammenhang und im Sinne einer Tätigkeit, die gesetzlich geregelt ist. Das heißt: nicht die Bezeichnung einer Tätigkeit sondern deren Inhalt, Ziel und Zweck sind maßgeblich für die Berechtigung zur Berufsausübung. Coaching im Bereich... gesetzliche Bestimmung ...Sport, körperliche Fitness und schulisches Lernen keine Gewerbeberechtigung ist erforderlich (nichtgewerbliche freie Lehrtätigkeit – genannt „neue Selbständigkeit“) ...körperliche und energetische Ausgewogenheit Gewerbeberechtigung für die „personenbezogene Hilfestellung“ ist erforderlich (freies Gewerbe, d.h. kein Nachweis der Befähigung ist nötig) ...berufliche Fachqualifikationen, Produktivitätssteigerung oder berufliche Entwicklung im Interesse eines Unternehmens Gewerbeberechtigung für die „Unternehmensberatung“ ist erforderlich (reglementiertes Gewerbe, d.h. ein Nachweis der Befähigung mit gesetzlich vorgeschriebenen Zeugnissen ist nötig) ...Persönlichkeit und deren Entwicklung, Beziehungsfähigkeit und deren Verbesserung (beides sowohl in privatem als auch in beruflichem Kontext) Gewerbeberechtigung für die „Lebens- und Sozialberatung“ ist erforderlich (reglementiertes Gewerbe, d.h. ein Nachweis der Befähigung mit gesetzlich vorgeschriebenen Zeugnissen ist nötig) oder Eintragung in die Liste der Psychotherapeuten oder der klinischen Psychologen ist erforderlich Coaching-Ausbildungen: Die Lehre in Österreich ist frei. Ausbildungsanbieter müssen jedoch – gemäß der vorvertraglichen Schutz-, Sorgfalts- und Aufklärungspflicht (ABGB § 878 Satz 3) – über die beruflichen Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten der Ausbildungsinhalte korrekt in- formieren. Andernfalls könnten die Chancen eines Kursteilnehmers auf Schadenersatz (Rückzahlung der Ausbildungsgebüh- ren, Zeitverlust, Verdienstentgang, Reisekosten, immaterielle Schäden, usw.) sehr gut sein, wenn der Rechtsweg beschritten würde. Klärung häufiger Fehlinformationen: • Die Anerkennung von Coaching-Ausbildungen bei Coaching-Verbänden ist unzureichend für die Befugnis zur Ausübung der Persönlichkeitsentwicklungs- und Beziehungsberatung. Coaching-Verbände sind Privatvereine, die nicht berechtigt sind, Befugnisse für die Ausübung gesetzlich geregelter Berufe zu erteilen. • Eine Einschränkung der Gewerbeberechtigung „Lebens- und Sozialberatung“ auf „Coaching“ kann bei den Gewerbebe- hörden nicht erteilt werden, da eine Coaching-Tätigkeit in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Beziehungsfähig- keit den gesamten Gewerbeumfang der Lebens- und Sozialberatung– gemäß § 119 der Gewerbeordnung – enthält. • Eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft wegen unbefugter Gewerbeausübung hat nicht nur Informationscharakter, sondern kann eine Strafe bis zu EUR 3.600,-- zur Folge haben. Links: Homepage der Berufsgruppe „Lebens- und Sozialberatung“ www.lebensberater.at Homepage der Berufsgruppe „Unternehmensberatung“ www.ubit.at
  • 26. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 25 Standes- und Ausübungsregeln für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung StF: BGBl. II Nr. 260/1998 Präambel/Promulgationsklausel Auf Grund des § 69 Abs. 2 der Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 30/1998, wird im Einvernehmen mit der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz verordnet: Wohl des Klienten § 1. (1) Lebens- und Sozialberater haben sich in all ihren Entscheidungen und Beratungsschritten am Wohle der Klienten zu orientieren. Sie haben ihren Beruf nach bestem Wissen und Gewissen auszuüben und bei der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen die Entwicklung der Erkenntnisse der in Betracht kommenden Wissenschaften zu beachten. (2) Um eine dem Abs. 1 entsprechende Berufsausübung zu gewährleisten, haben die Lebens- und Sozialberater regel- mäßig Fortbildungsveranstaltungen in der Mindestdauer von 16 Stunden jährlich zu besuchen und sich regelmäßig einer Einzel- und Gruppensupervision bei einer Person zu unterziehen, die die Voraussetzungen des § 5 Abs. 3 der Lebens- und SozialberaterInnen-Befähigungsnachweisverordnung, BGBl. II Nr. 221/1998, erfüllt. Standesgemäßes Verhalten § 2. Die im § 1 Abs. 1 genannten Gewerbetreibenden haben ihren Beruf gewissenhaft mit der Sorgfalt eines ordentlichen Lebens- und Sozialberaters auszuüben. Sie sind verpflichtet, jedes standeswidrige Verhalten zu unterlassen. § 3. Ein Verhalten ist dann standeswidrig, wenn es geeignet ist, das Ansehen des Berufsstandes zu beeinträchtigen oder Interessen des Berufsstandes zu schädigen. Ein standeswidriges Verhalten liegt insbesondere dann vor, wenn Lebens- und Sozialberater 1.im Rahmen der Beratung mit einer selbständig erwerbstätigen Person zusammenarbeiten oder eine sonstige, die Aus- übung des Beratungsgewerbes betreffende Geschäftsverbindung eingehen, obwohl sie wissen oder bei Anwendung der ihnen obliegenden Sorgfalt wissen müssen, daß diese Person keine Berufsberechtigung besitzt oder 2.unerlaubte Titel führen oder 3.Bindungen welcher Art auch immer eingehen, die ihre berufliche Unabhängigkeit gefährden könnten oder 4.ihre berufliche Autorität zur Erreichung persönlicher Vorteile oder zur Herstellung eines Abhängigkeitsverhältnisses miß- brauchen. § 4. (1) Lebens- und Sozialberater verhalten sich im Umgang und Geschäftsverkehr mit ihren Klienten insbesondere dann standeswidrig, wenn sie 1.Gutachten abgeben, bei deren Erstellung sie parteilich vorgegangen sind oder sich der unsachlichen Beeinflussung ihrer Arbeit durch Dritte nicht widersetzen oder 2.ihre Dienste empfehlen, Aufträge annehmen oder die Betreuung oder Beratung fortsetzen, obwohl eine Krankheit vor- liegt oder zu erwarten ist, daß überhaupt Beratung oder Betreuung durch einen Lebens- und Sozialberater nicht geeignet sind, dem Klienten eine Hilfestellung zu geben, oder 3.Aufträge annehmen oder die Betreuung oder Beratung fortsetzen, obwohl das für die Arbeit notwendige Vertrauensver- hältnis zum Klienten aus welchen Gründen immer nicht besteht oder 4.Klienten als Referenz angeben oder 5.Angebote so formulieren, daß die Klienten sich kein inhaltlich vollständiges und umfassendes Bild von den zu erwarten- den Leistungen sowie den dabei anfallenden Kosten machen können oder 6.den persönlichen Leidensdruck von Klienten ausnützen, um sich persönlich zu bereichern. (2) Lebens- und Sozialberater haben ihren Klienten bei Vorliegen einer Krankheit oder eines Anzeichens, das das Vorliegen einer Krankheit vermuten läßt, nachweislich den Besuch bei einem Angehörigen eines in Betracht kommenden Gesund- heitsberufes zur Abklärung des Krankheitsanzeichens oder zur Heilbehandlung zu empfehlen. § 5. Lebens- und Sozialberater verhalten sich im Umgang und im Geschäftsverkehr mit anderen Berufsangehörigen insbe- sondere dann standeswidrig, wenn sie 1.Leistungen unentgeltlich oder generell zu Bedingungen anbieten oder erbringen, die den Grundsätzen einer ordnungsge- mäßen kaufmännischen Geschäftsführung widersprechen oder 2.andere Berufsangehörige oder deren Leistungen in unsachlicher Weise herabsetzen oder
  • 27. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 26 3.nicht zur Zusammenarbeit mit Kollegen ihrer Berufsgruppe oder mit Angehörigen angrenzender Berufe bereit sind, ob- wohl dies zur Abklärung einer bestimmten Frage erforderlich wäre. Berufsbezeichnungen und Werbung § 6. (1) Lebens- und Sozialberater dürfen insbesondere im Umgang und Geschäftsverkehr mit ihren Klienten und in Ankün- digungen ihre Berufsbezeichnung nicht mit berufsfremden Zusätzen verbinden (zB esoterischer Lebensberater). (2) Lebens- und Sozialberater dürfen nur dann einen Zusatz zur Berufsbezeichnung führen, wenn sie durch Ausbildungs- maßnahmen oder berufliche Erfahrungen eine diesem Zusatz entsprechende Qualifikation erworben haben. (3) Lebens- und Sozialberater haben sich insbesondere im Umgang und Geschäftsverkehr mit ihren Klienten und in Ankün- digungen jeder unsachlichen oder unwahren Information im Zusammenhang mit der Ausübung ihres Berufes zu enthalten. (4) Lebens- und Sozialberater dürfen nicht veranlassen oder dazu beitragen, daß Dritte gegen das im Abs. 3 festgelegte Gebot verstoßen. Betriebsausstattung § 7. (1) Die Betriebsausstattung der Lebens- und Sozialberater hat jenen Anforderungen zu entsprechen, die üblicherweise an Lebens- und Sozialberater gestellt werden und die eine standesgemäße Berufsausübung gewährleisten. (2) Lebens- und Sozialberater haben dafür zu sorgen, daß geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die eine unge- störte und diskrete Beratungstätigkeit ermöglichen. Sonstige Berufspflichten § 8. (1) Lebens- und Sozialberater sind verpflichtet, ihren Klienten oder deren gesetzlichen Vertretern alle Auskünfte über die Beratung, insbesondere über die voraussichtliche Dauer und die Art der Beratung und die Höhe des pro Beratungsstun- de zu bezahlenden Honorars zu erteilen. (2) Lebens- und Sozialberater dürfen für die Überweisung von Klienten an einen Dritten keine Vergütung nehmen oder sich zusichern lassen. Sie dürfen weiters für die Zuweisung von Klienten durch einen Dritten keine Vergütung geben oder versprechen. ACHTUNG! Diese Regeln gelten selbstverständlich auch für alle in Ausbildung zum Lebens- und Sozialbe- rater stehenden Personen! Als TeilnehmerIn unseres Lehrganges dürfen Sie sich, sobald Sie einen Supervisor haben, als „Lebens- und Sozialberater in Ausbildung unter Supervision“ bezeichnen und Beratungstätigkeiten (auch entgeltlich) durchführen, solange keine Gewinn- absicht daraus entsteht (siehe Merkblatt der WKO).
  • 28. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 27
  • 29. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 28
  • 30. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 29
  • 31. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 30 Wirtschaftskammer Niederösterreich link > wko.at/noe/dienstleister/ Fachgruppenobmann: Gottfried Kostelecky Berufsgruppensprecher: Alexander Adrian Geschäftsführer: Mag. Uwe Halbertschlager Sekretariat: Sandra Hager Landsbergerstraße 1 3100 St. Pölten Telefon: 02742 851 19160 Fax: 02742 851 19169 e-mail: dienstleister.gewerbe@wknoe.at Wirtschaftskammer Wien link > www.wko.at/wien/dienstleister/ Fachgruppenobmann: Komm.-Rat Gerhard Flenreiss Berufsgruppensprecher: Mag. Harald Janisch Geschäftsführer: Mag. Judith Trampitsch Sekretariat: Doris Firat Rudolf Sallinger Platz 1 1030 Wien Tel: 01 514 50 - 2203 Fax: 01 715 39 20 E-mail: dienstleistung@wkw.at Wirtschaftskammer Burgenland Fachgruppenobmann: Robert Frank Berufsgruppensprecherin: Manuela Zumpf Geschäftsführer: Ing. Karl Tinhof Sekretariat: Ildikó Schadelbauer Robert-Graf-Platz 1 7000 Eisenstadt Telefon: 05 90 907-3110 Fax: 05 90 907-3115 e-mail: ildiko.schadelbauer@wkbgld.at Wirtschaftskammer Oberösterreich Fachgruppenobfrau: Mag. Dr. Viktoria Tischler Berufsgruppensprecher: Mag. Franz Landerl Geschäftsführer: Mag. Bernhard Eckmayr Sekretariat: Andrea Wenko Hessenplatz 3 4020 Linz Telefon: 05 90 909 - 4173 Fax: 05 90 909 - 4179 E-mail: gewerbe7@wkooe.at Wirtschaftskammer Salzburg Fachgruppenobmann: Mag. Hans-Georg Chwoyka Berufsgruppensprecher: Dipl. Ing. Günter Schwiefert Geschäftsführer: Dr. Martin Niklas Sekretariat: Birgit Schnöll Julius-Raab-Platz 1 5027 Salzburg Tel: 0662 88 88 DW 282, 283 Fax: 0662 88 88 - 675 E-mail: bschnoell@wks.at Wirtschaftskammer Steiermark link > www.dienstleister-stmk.at Fachgruppenobmann: Andreas Herz, MSc Berufsgruppensprecher: Andreas Herz, MSc Geschäftsführer: Mag. Manuel Höfferer Sekretariat: Kerstin Nebenführ Körblergasse 111-113 8021 Graz Tel: 0316 601 558 Fax: 0316 601 424 E-mail: dienstleister@wkstmk.at Wirtschaftskammer Tirol link > portal.wko.at/wk/kontakt_dst.wk?DstID=2411 Fachgruppenobfrau: Dr. Waltraud Stibernitz Berufsgruppensprecher: Peter Stanger Geschäftsführerin: Mag. (FH) Sonja Weber Sekretariat: Stefanie Gapp Meinhardstraße 14 6021 Innsbruck Tel: 05 90 905 - 1284 Fax: 05 90 905 - 1336 E-mail: dienstleister@wktirol.at Wirtschaftskammer Vorarlberg link -> www.dienstleister-vorarlberg.at Fachgruppenobfrau: Susanne Rauch Berufsgruppensprecherin: Susanne Rauch GeschäftsführerIn: Mag. Susanna Troy Sekretariat: Gerda Prünster Wichnergasse 9 6800 Feldkirch Tel: 05522 305 - 247 Fax: 05522 305 - 143 E-mail: pruenster.gerda@wkv.at Wirtschaftskammer Kärnten link > portal.wko.at/wk/startseite_dst.wk?DstID=6558 Fachgruppenobmann: Irene Mitterbacher Berufsgruppensprecherin: Mag. Elke Waldner Geschäftsführer: Mag. Stefan Dareb Sekretariat: Ulrike Pilgram, Renate Resenig Europaplatz 1 9021 Klagenfurt am Wörthersee Tel: 05 90 904 DW 140, 145, 146 Fax: 05 90 904 - 144 e-mail: ulrike.pilgram@wkk.or.at Die Lebens- und Sozialberater Berufsgruppe Lebens- und Sozialberater Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister www.lebensberater.at arge-lsb.at
  • 32. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 31 Praktikum für LSB Wir laden Lebensberater in Ausbildung ein, zur aktiven Mitarbeit in unserem Verein Sonnenkind. Die Praktikumsstunden werden in Ihrem jeweiligen Wohnort absolviert. Die Praktikumszeit wird offiziell bestätigt und ist anerkannt. Die Supervision und Selbsterfahrung wird von einem „ausbildungsberechtigten Diplom-Lebens- berater“ durchgeführt. Zusätzliche Vorteile für LSB i.A.: Regelmäßige Supervision Eigenverantwortliche Tätigkeit Bekanntheit in Ihrer Region schaffen Eigenmarketing in Verbindung mit Praktikum Kontakte zu Politikern und Unternehmen herstellen Spezielle Schulungsmassnahmen erweitern Ihre Qualifikation Netzwerk im Rahmen des Verein Sonnenkind schafft Stärke Regelmäßiger Erfahrungsaustausch Erwerben Sie Seminarassistenzzeiten im Rahmen der Vorträge Absolvieren Sie zusätzliche Einzel- und Gruppenselbsterfahrung Sonnenkind Verein zur Förderung jugendlicher Menschen Präsidentin: Claudia Laggner Sitz: Wienerstrasse 17 2442 Unterwaltersdorf Telefon: 0699/11776551 ZVR: 815176745 Homepage: www.vereinsonnenkind.at E-Mail: office@vereinsonnenkind.at
  • 33. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 32 Die Ausbildung zum/zur Lebensberater/in hat 584 Stunden in mindestens fünf Semestern umfassen: Curriculum Lehrgang für Lebens- und Sozialberatung Gegenstand Mindestanzahl der Stunden 1. Einführung in die Lebens- und Sozialberatung: 20 historische Entwicklung der Lebens- und Sozialberatung gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen der Lebens- und Sozialberatung Sozialphilosophie und Soziologie 2. Gruppenselbsterfahrung: 120 3. Grundlagen für die Lebens- und Sozialberatung in den angrenzenden sozialwissenschaftli- chen, psychologischen, psychotherapeutischen, pädagogischen und medizinischen Fachbereichen: 68 Unterschiede, Abgrenzungen und Gemeinsamkeiten zwischen Lebens- und Sozialberatung, Psychotherapie, Psychologie, Medizin (Fragen zu Schwangerschaft, Geburt und Empfängnisregelung und Psychiatrie), Seelsorge, Pädagogik, Sozial- arbeit und sonstigen Tätigkeiten im psychosozialen Umfeld anthropologische und philosophische Grundlagen in den angrenzenden Fachbereichen psychologische und pädagogische sowie kommunikationstheoretische Grundlagen 4. Methodik der Lebens- und Sozialberatung: 240 Überblick über verschiedene Beratungsmodelle der Einzel-, Paar- und Familienberatung Theorie und Praxis einer Methode der Lebens- und Sozialberatung Psychosoziale Interventionsformen und prozessuale Diagnostik in der Beratung verschiedene Themen der Lebens- und Sozialberatung gemäß der Berufsumschreibung im § 119 GewO 1994 Einführung in spezielle Beratungsfelder wie Supervision, Selbsterfahrung, Coaching, Mediation Beratung nach dem Familienförderungsgesetz 5. Krisenintervention: 80 Erkennen von Krisen Verlaufsformen von Krisen Interventionen bei Krisenverläufen Überweisung und Kooperation 6. Rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Lebens- und Sozialberatung: 24 Familienrecht Berufsrecht Allgemeine Rechtsfragen 7. Betriebswirtschaftliche Grundlagen: 16 Buchführungspflichten, Betriebsführung Steuerrechtliche Grundlagen Kalkulation und Verrechnung Marketing für Lebens- und SozialberaterInnen 8. Berufsethik und Berufsidentität 16 ethische Grundfragen Standes- und Ausübungsregeln Berufsbild und Tätigkeitsbereiche
  • 34. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 33 Fachliche Tätigkeit Pflichtteil 200 mind. 95 Sitzungsprotokolle 100 mind. 5 Erstgesprächsprotokolle mind. 2 Prozessprotokolle über abgeschlossene Beratungen Supervision davon mind. 10 Stunden Einzelsu- pervision 100 Wahlteil kann auch durch weitere Protokol- le oder Supervision ersetzt werden 550 fachliche Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungstätigkeiten in einschlägigen Praxen oder Institutionen max. 200 Stunden Teilnahme an Gruppen beruflich einschlägig tätiger Personen ( Peergroups zur Prozessreflexion, Vertiefung der Lehrinhalte, Diskussion über Literatur, Übungen) max. 100 Stunden Leitung oder fachliche Assistenz bei themenspezifischen Seminaren max. 150 Stunden Aufwand für die Vor- und Nacharbeit der genannten Tätigkeiten max. 150 Stunden Praxisstunden Gesamt 750 Auszug aus dem BGBl. 140/2003 § 2 (4) In den Bestätigungen über die fachliche Tätigkeit müssen die einzelnen Bestandteile, aus denen sich die fachliche Tätigkeit zusammensetzt, im Einzelnen ausgewiesen sein. Für jeden Bestandteil muss die genaue Stundenanzahl angegeben und in einer Gesamtaufstel- lung zusammengefasst sein. Eine Beratungseinheit und eine Supervisionseinheit gelten jeweils als eine anrechenbare Stunde fachlicher Tätigkeit. Wie sind die Bestätigungen vorzulegen? Selbsterfahrung und Supervision: von den ausbildungsberechtigten Personen persönlich unterschrieben und gestempelt. Aus der Bestätigung muss hervorgehen wie viele Stunden in welchem Setting gemacht wurden. Die persönliche Bestätigung ist auch nötig, wenn Supervision oder Einzelselbsterfahrung im Rah- men der Ausbildung angeboten wurden. Protokolle: Entweder Sie legen die Protokolle in anonymisierter vor oder bringen eine Bestätigung durch eine berechtigte Person (zB im Rahmen der Einzelsupervision oder der Institutionsleitung für die die Protokolle verfasst wurden). Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben wie die Protokolle zu verfassen sind, es sollte aber zumindest daraus hervorgehen: Name bzw. Kürzel des Klienten, Erstgespräch ja/nein, Datum, Dauer, wievielte Einheit, Thema bzw. Auftrag, Intervetionstechnik, weitere Vereinbarungen, ev. persönliche Reflexion und Themen für die Supervision beinhalten. Beispiel fachliche Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungstätigkeiten in einschlägigen Praxen oder Institutionen:
  • 35. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 34 Bestätigung von der Institution aus der hervorgeht welche Tätigkeiten Sie in welchem Umfang durchgeführt haben. Dabei muss es sich um lebens- und sozialberatungsrelevante Tätigkeiten handeln. zB Die Tätigkeit als KindergartenpädagogIn, LehrerIn, Gesundheits- und Krankenpfle- gerIn, AlternhelferIn etc. ist nicht als Praxis geeignet, wohl aber Tätigkeiten im Rahmen dieser Beschäftigung wenn es zB darum geht Beratungsgespräche mit Angehörigen, Eltern, Betroffe- nen zu führen. Teilnahme an Gruppen beruflich einschlägig tätiger Personen (Peergroups) zur Pro- zessreflexion, Vertiefung der Lehrinhalte, Diskussion über Literatur, Übungen): Kann vom Ausbildungsinstitut bestätigt werden, wenn die Peergruppenarbeit Teil der Ausbil- dung war, sonst ist die Peergruppenarbeit durch Protokolle nachzuweisen, die von allen Teil- nehmerInnen unterschrieben sind. Leitung oder fachliche Assistenz bei themenspezifischen Seminaren: Aus der Bestätigung muss hervor gehen, welche Seminare Sie in welchem Umfang, zu welchen Themen gehalten oder assistiert haben. Die Bestätigung kann entweder vom Institut für das Sie die Seminare gehalten haben, von der/dem TrainerIn dem/der Sie assistiert haben auszustel- len, oder – wenn Sie selbst Seminare durchgeführt haben ist mittels Rechnungen mit Zahlungs- bestätigungen oder unterschriebenen TeilnehmerInnen-Listen nachzuweisen, dass das Seminar durchgeführt wurde. Aufwand für die Vor- und Nacharbeit der genannten Tätigkeiten: Kann selbst bestätigt werden, eine explizite Auflistung der einzelnen Inhalte ist dabei nicht nötig.
  • 36. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 35
  • 37. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 36
  • 38. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 37
  • 39. Human Potential Institut UPgrade mit SiNN LSB Studienbegleitbuch Human Potential Institut / UPgrade mit SiNN Seite 38