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DERTOUR „LÄNDERSPECIAL 2010 – HONGKONG/MACAU UNDSÜDCHINA
28.01.2010-05.02.2010. REISEBERICHT VON JAN KIMMELMANN
Das „Länderspecial 2010“ von DerTour führte dieses Jahr mehr als 80 Expedienten
nach Asien. In vier Gruppen unterteilt, sollten die Sehenswürdigkeiten Hongkongs
und deren Umgebung sowie die Kontraste Macaus kennengelernt werden.
Donnerstag 28.01.2010
Unsere Gruppe flog am 28.01.10 mit Lufthansa von München Nonstop nach
Hongkong. Auf dem Flug mit einem sehr neuwertigen Airbus 340-600 gab es Video
on Demand mit aktuellen Filmen und Musik sowie zwei leckere Mahlzeiten, sowohl
Asiatisch als auch Europäisch. Der Komfort und Sitzplatzabstand war vorbildlich und
auch das Kabinenpersonal war sehr freundlich. Nach einer Flugdauer von 11
Stunden landeten wir am 29.01.11 am Flughafen
„Chek Lap Kok“.
Freitag 29.01.2010
Nach der Passkontrolle wurden wir direkt zu unserem Übernachtungshotel, dem
Novotel Nathan Road 4* gebracht, welches in Kowloon gelegen ist. Das Hotel
befindet sich zentral an der bekannten Nathan Road, welche bekannt ist für Ihre
vielen Restaurants, Garküchen, Geschäfte und Nachtclubs. Sehenswürdigkeiten wie
der „Clocktower“, ein Überbleibsel von der alten Eisenbahnstation, der berühmte
„Jade Markt“, wo etwa 450 Händler kunstvollen Schmuck, Tierfiguren und vieles
mehr anbieten und der „Temple Street Night Market“ liegen nur wenige
Gehminuten entfernt.
Nach dem Check-In und etwas Frischmachen, Treffpunkt in der Lobby. Nach einer
kurzen Hotelbesichtigung erwartete uns ein leckeres Abendessen, welches aus
Europäischen als auch Asiatischen Gerichten bestand. Im Anschluss machten sich
noch viele auf zum „Temple Street Night Market“, um ein wenig durch die
Händlerstände als auch die Garküchen zu schlendern.
Samstag 30.01.2010
Nach einem leckeren Frühstück, welches ein Mix aus Europa und Asien war, Check-Out.
Wir machten uns auf den Weg zum Pier, von welchem wir heute unseren Ausflug zur
„grünen Lunge“ Hongkongs, den „New Territories“ starteten. Von einer frischen
Meeresbrise begleitet, fuhr unser Boot Richtung Halbinsel Sai Kung, gelegen im
Nordosten dieses Gebietes, ein beliebtes Wander- und Wassersportgebiet Hongkongs.
Wir legten zuerst am Dorf Tai Tau Chau an. Hier lernten wir das andere Hongkong kennen.
Alte Frauen, welche vor dem Haus Ihre Wäsche in einem Korb waschen,
herumstreunende Hunde, Wäscheleinen die über den Weg gespannt sind und ein alter
Mann, der mit seiner Zigarette gelassen die ankommenden Touristen betrachtet.
Nachdem wir das Labyrinth von Wäscheleinen verlassen hatten, besuchten wir den Hung
Shing Tempel, ein kleiner Tempel neben dem Dorf-Baum. Wir fuhren ein Stück weiter zu
einem der vielen Hausboote, wo wir mehr über das Leben der Fischer erfuhren.
Danach ging es weiter nach Sai Kung, bekannt für seine vielen und guten Fischrestaurants.
Bei einem Spaziergang entlang der Promenade nutzten wir die Möglichkeit, die Fischer bei
Ihrer Arbeit zu beobachten. Auf mehreren Booten türmten sich mit Wasser gefüllte Boxen,
in welchen vom Seeigel, Seestern, Aal und verschiedenen Fischarten alles zu finden war.
Auch konnte man live beim filetieren der Fische zusehen. Nach dem Mittagessen
unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort, bevor wir uns per Bus auf
den Rückweg nach Hongkong machten. Unser nächstes Übernachtungshotel, das
Renaissance Harbour View Hotel 4*, befindet sich auf Hongkong Island, eine Insel im
südlichen Teil von Hongkong. Hier befindet sich auch das historische, politische und
ökonomische Zentrum von Hongkong. Das Hotel der gehobenen Mittelklasse liegt direkt am
Hafen und gegenüber des imposanten „Hong Kong Convention & Exhibition Center“
(Messe). Die Zimmer sind geräumig und modern. In der Lobby trafen wir heute auf die drei
anderen DerTour Fachstudienreisengruppen, mit denen wir die nächsten Tage in Hongkong
und Macau gemeinsam verbrachten. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg zum Wan Chai
Pier (ca. 10 Minuten). Von dort gingen wir an Bord einer Dinner-Cruise, welche speziell für
uns organisiert wurde. Bei einer Fahrt durch den Victoria Harbour genossen wir die
regelmäßig um 20:00 Uhr stattfindende Lichter- und Klangshow „Symphony of Lights“, bei
der 44
der bekanntesten Gebäude Hongkongs beiderseits des Hafens in Szene gesetzt werden.
Nach der offiziellen Begrüßung vom Hongkong Tourist Board und DerTour bedienten wir
uns vom leckeren Büffet. Nach einer ca.
2 stündigen Fahrt legten wir wieder am Pier an. Für alle Nachteulen wurde danach ein
Busshuttle ins Vergnüguns- viertel „Lan Kwai Fong“ angeboten, wo man den Abend in einer
der unzähligen Bars und Nachtclubs ausklingen lassen konnte.
Sonntag 31.01.2010
Eine ganz besondere Erfahrung machten wir heute nach dem Frühstück. Auf einem großen
Platz vor dem Hotel, umgeben von Hochhäusern, brachten wir unseren Körper und unsere
Seele in Einklang beim Tai Chi, Hongkongs beliebteste Art der Körperbeherrschung. Bestens
aufgewärmt und gedehnt machten wir uns danach auf, Hongkong zu Fuß und per
öffentlicher Verkehrsmittel kennenzulernen. Mit der „Octopus Card“, welche für Hongkongs
sehr gut ausgebautes Nahverkehrsnetz gültig ist, unternahmen wir Fahrten in U-Bahn,
Straßenbahn und Bussen zu sehens- werten Punkten der Stadt. Die gut ein Kilometer lange
„Hollywood Road“, wo sich auch die weltweit längste Rolltreppe, der ca. 800 Meter lange
„Mid-Level Escalator“, befindet, Tempel von Hochhäusern umgeben sind und man über
einen Blumen-/Fisch- oder Gewürzmarkt schlendern kann, ist die bunte Meile Hongkongs.
Danach machten wir einen Spaziergang zum Hongkong Park, auf 10 ha, mitten im Central
District. Dieser stellt mit Teichen, Wasserfällen und einem Amphitheater eine Oase der
Ruhe dar zum sonst so hektischen Treiben in der Stadt. Im Anschluss daran ging es mit der
„Peak Tram“ hinauf zum „Victoria Peak“, mit 552 Metern Höhe der bekannteste Berg
Hongkongs. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter und so bot sich uns ein grandioser
Ausblick auf Hongkong Island, den Hafen und Kowloon. Nach unzähligen Fotos ging es zum
Mittagessen ins Restaurant „Café Deco“ direkt am Victoria Peak. Durch die großen
Panorama Fenster hatten wir während des Essens einen atembe- raubenden Ausblick auf
Hongkong. Nach dem Essen fuhren wir mit einem Doppeldecker Bus zum ehemaligen
Fischerdorf Stanley, dass sich an der Südküste von Hongkong Island an der Stanley Bay
befindet. Es ist ein beliebter Wohnort und es gibt ein großes Angebot an Restaurants und
Geschäften. Bei einem Spaziergang an der Promenade machten wir einen Stopp in einem
der vielen Pubs. Nach einem leckeren „Lager“ ging es weiter zur „Repulse Bay“, einem
vornehmen Wohnviertel mit Strand. Bei einem der teuren Gebäude wurde im Zeichen des
Feng Shui eine Lücke in der Mitte des Hauses gelassen, damit der Drache, der im Berg
hinter dem Haus wohnt, jederzeit zum Wasser fliegen kann. Am weiten, mit sanften Wellen
umspülten Strand der Bucht genossen wir einen wunder- schönen Sonnenuntergang, ehe
es zurück in die Stadt ging. Unser Ziel war dort das Intercontinental Hongkong 6*.
Das Luxushotel mit bevorzugter Lage in Kowloon direkt an der Hafenpromenade, gegenüber
der bekannten Nathan Road, bietet einen traumhaften Ausblick auf den Hafen und
Hongkong Island, und das sowohl von den meisten Zimmern als auch von der Poolterrasse,
während man z. B. im beheizten Whirlpool sitzt. Die sehr geräumigen
Zimmer mit Plaza- oder Hafenblick können auch als Club Intercontinental gebucht werden,
bei welchen man Club- Leistungen wie tägliches Frühstück, Nachmittagstee, Cocktails am
Abend, Video-/CD-Service in der Lounge, täglich frisches Obst und Softdrinks sowie Express-
Check-In und Check-out inkludiert hat. Nach einer kurzen Besichtigung genossen wir ein
vorzügliches Dinner in einem der Restaurants, mit Blick durch die Panoramafenster auf den
Hafen.
Montag 01.02.2010
Heute hatten wir ein gemeinsames Frühstück im Renaissance Harbour View Hotel, bei
welchem uns Präsentationen der beiden Partner Hongkong Tourism Board und Lufthansa
erwarteten, um viel Interessantes über Hongkong und Macau zu erfahren. Nach dem Check-
Out ging es zu Fuß zum Wan Chai Pier (ca. 10 Minuten) zur Anlegestelle, von wo wir mit der
traditionellen Holzdschunke „Oriental Dragon“ nach Kowloon übersetzten, mit Ziel Sheraton
Hong
Kong Hotel & Towers 5*, wo die heutigen Workshops stattfanden. Das First-Class Hotel liegt
direkt an der Nathan Road und bietet ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Mit seinen vielen
Seminarräumen ist es besonders beliebt bei Geschäftsreisenden. Unsere Workshops gingen
mit einer kleinen Kaffepause und einem leichten Mittagessen von 10:35-12:45. Danach
hatten wir unseren Transfer zum Hongkong Island Fährterminal, von wo wir unsere 60-
minütige Fahrt mit der Schnellfähre nach Macau starteten. Die ehemalige portugiesische
Kolonie ist heute in die Volks- Republik China integriert und wird durch seine vielen Casinos
auch als das „Las Vegas“ des Ostens bezeichnet. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. In
Macau angekommen, hatten wir unseren Transfer zum Hotel Grand Lapa 5*
(ehemals Mandarin Oriental Macau). Es befindet sich in der Nähe des Fährterminals sowie
der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Macaus. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten,
fuhren wir zum Restaurant „Litoral“, einem typisch macanesischen Restaurant, wo wir
unser Abendessen hatten.
Danach ging es zum „Canidrome“ auf der „Avenida General Castelo“, der Windhunde-
Rennbahn, wo wir bereits die erste Glücksspiel-Luft schnuppern konnten. Bei den meisten
Teilnehmern als auch bei mir schien das Glück heute nicht anwesend zu sein und so
verließen wir nach drei Rennen das Geschehen, ohne große Gewinne eingefahren zu haben.
Nachdem wir zum Grand Lapa Hotel zurück gebracht worden waren, entschlossen sich noch
einige, ins benachbarte „The Sands“ Casino zu gehen. An unzähligen Tischen wurde dort
schon munter um das letzte Hemd gezockt und bei Mindesteinsätzen von umgerechnet ca.
20,- € entschlossen sich die meisten, Ihr Geld lieber an der Bar auszugeben und die Live-
Show der Tänzerinnen zu genießen. Bei Durchschnittspreisen von 3-4,- € für einen
Longdrink war dies auch wesentlich erschwinglicher.
Dienstag 02.02.2010
Nach dem Frühstück machten wir uns heute zu einer interessanten „World Heritage Tour“
durch Macau auf. Wir sahen u. a. das Wahrzeichen von Macau – die Ruinen von „St. Paul“
(Fassadenruine der Pauluskirche), den „A-Ma Tempel“, das alte Fort und den herrlichen
Senatsplatz im historischen Zentrum. Nach etwas über 3 Stunden Fußmarsch kehrten wir im
Sofitel Macau at Ponte 16 5* zum Mittagessen ein. Das First-Class Hotel liegt zentral in
Macau am Grenzfluss zu China und nur 5 Gehminuten zur historischen Altstadt mit vielen
Einkaufsmöglichkeiten. Nach dem Essen und einer kurzen Zimmerbesichtigung besuchten
wir im Hotel noch die MJ Gallery (Michael Jackson). In der Sammlung werden ca. 40 originale
Ausstellungsstücke aus dem Besitz des King of Pop präsentiert
wie z. B. der berühmte Glitzerhandschuh von der „Moonwalk“ Premiere 1983, der Zombie-
Anzug aus dem Thriller-Video sowie weiße Socken mit Kristallen von der „Victory Tour
1984“. Zudem gibt es einen Zeittunnel durch die Jackson Welthits und eine Gift Gallery mit
Souvenirs. Im Anschluss daran machten wir uns auf nach Coloane, die südlichste Insel und
die grüne Lunge Macaus, wo dichter Wald die hügelige Landschaft bedeckt und sich die
beiden öffentlichen Sandstrände befinden. Danach entdeckten wir das traditionelle Macau
bei einem Besuch des „Old Taipa Village“ auf der Insel Taipa, welche mit Brücken mit der
Innenstadt Macaus verbunden ist. Eingerahmt von Hochhäusern findet man hier kleine
Gassen, wo in Geschäften chinesische Plätzchen verkauft werden, und mehrere
restaurierte Kolonialvillen, welche heute Museen sind: die „Taipa-Houses“. Gleich dahinter
befindet sich der „Cotai- Strip“ mit dem Venetian Macao Resort 5*. Wir lagen gut in der
Zeit und hatten somit die Möglichkeit, dass riesige
Casino/Hotel von innen zu bestaunen, welches dem Original in Las Vegas nachempfunden
ist. Mit viel Liebe zum Detail wurden Sehenswürdigkeiten aus Venedig, wie z. B. die
Seufzer-Brücke, der Markusplatz und die Rialto-Brücke nachgebaut. Wunderschöne
Malereien an den Decken bilden einen Kontrast zum riesigen Casino. Danach erwartete uns
ein ganz besonderes Dinner, denn wir waren auf dem mit 338 Metern zehnthöchsten,
freistehenden Turm der Welt, dem „Macau Tower“ eingeladen. Nach einem Cocktail-
Empfang und einer kleinen Folklore-Darbietung genossen wir das Fare Well Dinner im
„360° Cafe“ , dem einmaligen Drehrestaurant des Macau Towers in über 200 Metern Höhe,
von wo man einen tollen Rundumblick über die glitzernden Lichter Macaus hat.
Mittwoch 03.02.2010
Nach dem Frühstück trennten sich heute die Wege der vier DerTour
Fachstudienreisegruppen, denn unsere Gruppe machte sich auf ins Reich der Mitte, um die
Sehenswürdigkeiten der Provinz Guangdong kennenzulernen. Nach der Einreise wurden wir
von der örtlichen Agentur CYTS begrüßt und unternahmen eine kurze Stadtrundfahrt durch
den Grenzort Zhuhai, welcher den Beinamen „Stadt der Romantik“ trägt und sich durch viele
Buchten und Inseln auszeichnet. Ein kurzer Stopp am Wahrzeichen der Stadt – dem
Fischermädchen – durfte natürlich nicht fehlen.
Per Bus fuhren wir weiter nach Kaiping (ca. 2 Stunden). Dort Check-In im Helen Bergh Hotel
4*. Danach fuhren wir zum Li-Garden, um interessante Einblicke in die chinesische
Gartenbaukunst zu erhalten. Auf ca. 11.000 qm findet man hier künstliche Wasserstraßen,
Brücken, Pavillons, verschiedene Pflanzen und gelbe Backsteinhäuser. Nach dem
Mittagessen ging es weiter zum Dorf Zili, wo wir das erste Mal hautnah in den Kontakt mit
den auf der Welt einzigartigen Diaolou kamen. Diese Bauten wurden als Wohntürme und
Verteidigungsanalagen genutzt und verbinden westliche mit chinesischer Architektur. Die
seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Bauten, sind nur in der Umgebung von
Kaiping zu finden. Wieder zurück in Kaiping, lernten wir auf einer Hotelbesichtigung das
Wilson Hotel 4* kennen, welches für DerTour Gäste auf der Standard-Reisevariante der
Kurzreise „Höhepunkte im Perlfluss-Delta“ gebucht ist. Das Abendessen nahmen wir heute
in einem Stadtrestaurant ein.
Donnerstag 04.02.2010
Check-Out und Busfahrt zum Dorf Chikan. Bei einem kurzen Spaziergang durch Chikan
konnten wir das typische Dorfbild aus der Zeit der 30er Jahre auf uns wirken lassen. Daher
wird das Dorf auch noch heute gerne als Drehort in Filmen verwendet. Weiterfahrt nach
Maijanglong, wo wir weitere Diaolou besichtigten. Die Blütezeit der Diaolou lag zwischen
1860 und den 1920er und 30er Jahren. In der Umgebung von Kaiping gibt es etwa 1800.
Nach dem Mittagessen machten wir einen Spaziergang zum Ruishi Lou, welcher 1921 erbaut
und mit 9 Etagen der höchste Turm ist. Wir verließen die Gegend um Kaiping und fuhren mit
dem Bus nach Guangzhou. Nach der Ankunft in der Hauptstadt der Provinz Guangdong
erfolgte der Check-In im Ocean Hotel. Bei einer Hotelbesichtigung lernten wir das Dongfang
Hotel kennen, welches auf der Superior Variante der Rundreise genutzt wird. Danach hatten
wir unser Abendessen in einem Stadtrestaurant.
Freitag 05.02.2010
Nach dem Frühstück Treffpunkt in der Lobby. Heute lernten wir die Sehenswürdigkeiten der
Provinz-Hauptstadt kennen. Zuerst besuchten wir dazu den Ahnentempel der Familie Chen,
welcher für seine Holzschnitzereien, glasierten Tonfiguren und schmiedeeisernen
Kunstwerke bekannt ist. Danach besichtigten wir den Tempel der Sechs Banyan-Bäume, wo
heute leider nur noch eine Kalligrafie an die Existenz dieser Bäume erinnert. Anschließend
unternahmen wir einen kurzen Bummel durch die Fußgängerzone. Auf dem Qingping Markt
kamen wir wie an keinem anderen Ort in Guanghzou dem alltäglichen Leben der
Kantonesen näher. In mehreren Gassen gibt es hier exotische Gewürze und Kräuter sowie
Exoten wie getrocknete Fledermaus, Pilze, Seepferdchen und Andere. Zum Abschluss
nahmen wir noch unser Mittagessen, gewohnt mit Kantonesischer Küche, in einem
Stadtrestaurant ein.
Danach hieß es leider Abschied nehmen vom Reich der Mitte und so wurden wir zum
Bootsanleger Lian Hua Shan (ca. 1 Std.) gebracht. Nach dem Check-In und der
Sicherheitskontrolle bestiegen wir das Schiff, welches uns wieder zurück nach Hongkong
brachte. Bei der Ankunft in Hongkong wurden wir von der Partneragentur Jetway erwartet,
welche uns zum Flughafen (ca. 45 Minuten) brachte. Da wir schon sehr zeitig dort ankamen,
hatten wir ausreichend Zeit, den Flughafen mit seinen vielen Shops kennenzulernen und
wieder in den Genuss von westl. Küche zu kommen. Um 23:55 flogen wir mit LH731 zurück
nach München mit Ankunft 05:30 +1.
Fazit:
Hongkong: wunderschöner Kontrast zwischen alt und neu; beeindruckende Skyline
Kowloon und Hongkong Island mit dem Victoria Harbour; sehr sauber
und sicher; ideales Stopover-Ziel für
Reisen nach Asien und Australien; sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz;
vielfältiges Unterhaltungsangebot und Nachtleben; Disney World
Hongkong
Macau: gute Kombinationsmöglichkeit mit Hongkong; kurze Anreise von
Hongkong; sehr schöne und gut erhaltene Altstadt;
Provinz Guangdong: eher geeignet für bereits erfahrene China-Touristen; Preise für
Rundreisen ab/an Hongkong sehr teurer im Vergleich zu anderen China Reisen;
unverfälschte landestypische Küche;

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Hongkong Macau Suedchina

  • 1. DERTOUR „LÄNDERSPECIAL 2010 – HONGKONG/MACAU UNDSÜDCHINA 28.01.2010-05.02.2010. REISEBERICHT VON JAN KIMMELMANN Das „Länderspecial 2010“ von DerTour führte dieses Jahr mehr als 80 Expedienten nach Asien. In vier Gruppen unterteilt, sollten die Sehenswürdigkeiten Hongkongs und deren Umgebung sowie die Kontraste Macaus kennengelernt werden. Donnerstag 28.01.2010 Unsere Gruppe flog am 28.01.10 mit Lufthansa von München Nonstop nach Hongkong. Auf dem Flug mit einem sehr neuwertigen Airbus 340-600 gab es Video on Demand mit aktuellen Filmen und Musik sowie zwei leckere Mahlzeiten, sowohl Asiatisch als auch Europäisch. Der Komfort und Sitzplatzabstand war vorbildlich und auch das Kabinenpersonal war sehr freundlich. Nach einer Flugdauer von 11 Stunden landeten wir am 29.01.11 am Flughafen „Chek Lap Kok“.
  • 2. Freitag 29.01.2010 Nach der Passkontrolle wurden wir direkt zu unserem Übernachtungshotel, dem Novotel Nathan Road 4* gebracht, welches in Kowloon gelegen ist. Das Hotel befindet sich zentral an der bekannten Nathan Road, welche bekannt ist für Ihre vielen Restaurants, Garküchen, Geschäfte und Nachtclubs. Sehenswürdigkeiten wie der „Clocktower“, ein Überbleibsel von der alten Eisenbahnstation, der berühmte „Jade Markt“, wo etwa 450 Händler kunstvollen Schmuck, Tierfiguren und vieles mehr anbieten und der „Temple Street Night Market“ liegen nur wenige Gehminuten entfernt. Nach dem Check-In und etwas Frischmachen, Treffpunkt in der Lobby. Nach einer kurzen Hotelbesichtigung erwartete uns ein leckeres Abendessen, welches aus Europäischen als auch Asiatischen Gerichten bestand. Im Anschluss machten sich noch viele auf zum „Temple Street Night Market“, um ein wenig durch die Händlerstände als auch die Garküchen zu schlendern.
  • 3. Samstag 30.01.2010 Nach einem leckeren Frühstück, welches ein Mix aus Europa und Asien war, Check-Out. Wir machten uns auf den Weg zum Pier, von welchem wir heute unseren Ausflug zur „grünen Lunge“ Hongkongs, den „New Territories“ starteten. Von einer frischen Meeresbrise begleitet, fuhr unser Boot Richtung Halbinsel Sai Kung, gelegen im Nordosten dieses Gebietes, ein beliebtes Wander- und Wassersportgebiet Hongkongs. Wir legten zuerst am Dorf Tai Tau Chau an. Hier lernten wir das andere Hongkong kennen. Alte Frauen, welche vor dem Haus Ihre Wäsche in einem Korb waschen, herumstreunende Hunde, Wäscheleinen die über den Weg gespannt sind und ein alter Mann, der mit seiner Zigarette gelassen die ankommenden Touristen betrachtet. Nachdem wir das Labyrinth von Wäscheleinen verlassen hatten, besuchten wir den Hung Shing Tempel, ein kleiner Tempel neben dem Dorf-Baum. Wir fuhren ein Stück weiter zu einem der vielen Hausboote, wo wir mehr über das Leben der Fischer erfuhren. Danach ging es weiter nach Sai Kung, bekannt für seine vielen und guten Fischrestaurants. Bei einem Spaziergang entlang der Promenade nutzten wir die Möglichkeit, die Fischer bei Ihrer Arbeit zu beobachten. Auf mehreren Booten türmten sich mit Wasser gefüllte Boxen, in welchen vom Seeigel, Seestern, Aal und verschiedenen Fischarten alles zu finden war. Auch konnte man live beim filetieren der Fische zusehen. Nach dem Mittagessen unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort, bevor wir uns per Bus auf den Rückweg nach Hongkong machten. Unser nächstes Übernachtungshotel, das Renaissance Harbour View Hotel 4*, befindet sich auf Hongkong Island, eine Insel im südlichen Teil von Hongkong. Hier befindet sich auch das historische, politische und ökonomische Zentrum von Hongkong. Das Hotel der gehobenen Mittelklasse liegt direkt am Hafen und gegenüber des imposanten „Hong Kong Convention & Exhibition Center“ (Messe). Die Zimmer sind geräumig und modern. In der Lobby trafen wir heute auf die drei anderen DerTour Fachstudienreisengruppen, mit denen wir die nächsten Tage in Hongkong und Macau gemeinsam verbrachten. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg zum Wan Chai Pier (ca. 10 Minuten). Von dort gingen wir an Bord einer Dinner-Cruise, welche speziell für uns organisiert wurde. Bei einer Fahrt durch den Victoria Harbour genossen wir die regelmäßig um 20:00 Uhr stattfindende Lichter- und Klangshow „Symphony of Lights“, bei der 44
  • 4. der bekanntesten Gebäude Hongkongs beiderseits des Hafens in Szene gesetzt werden. Nach der offiziellen Begrüßung vom Hongkong Tourist Board und DerTour bedienten wir uns vom leckeren Büffet. Nach einer ca. 2 stündigen Fahrt legten wir wieder am Pier an. Für alle Nachteulen wurde danach ein Busshuttle ins Vergnüguns- viertel „Lan Kwai Fong“ angeboten, wo man den Abend in einer der unzähligen Bars und Nachtclubs ausklingen lassen konnte.
  • 5. Sonntag 31.01.2010 Eine ganz besondere Erfahrung machten wir heute nach dem Frühstück. Auf einem großen Platz vor dem Hotel, umgeben von Hochhäusern, brachten wir unseren Körper und unsere Seele in Einklang beim Tai Chi, Hongkongs beliebteste Art der Körperbeherrschung. Bestens aufgewärmt und gedehnt machten wir uns danach auf, Hongkong zu Fuß und per öffentlicher Verkehrsmittel kennenzulernen. Mit der „Octopus Card“, welche für Hongkongs sehr gut ausgebautes Nahverkehrsnetz gültig ist, unternahmen wir Fahrten in U-Bahn, Straßenbahn und Bussen zu sehens- werten Punkten der Stadt. Die gut ein Kilometer lange „Hollywood Road“, wo sich auch die weltweit längste Rolltreppe, der ca. 800 Meter lange „Mid-Level Escalator“, befindet, Tempel von Hochhäusern umgeben sind und man über einen Blumen-/Fisch- oder Gewürzmarkt schlendern kann, ist die bunte Meile Hongkongs. Danach machten wir einen Spaziergang zum Hongkong Park, auf 10 ha, mitten im Central District. Dieser stellt mit Teichen, Wasserfällen und einem Amphitheater eine Oase der Ruhe dar zum sonst so hektischen Treiben in der Stadt. Im Anschluss daran ging es mit der „Peak Tram“ hinauf zum „Victoria Peak“, mit 552 Metern Höhe der bekannteste Berg Hongkongs. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter und so bot sich uns ein grandioser Ausblick auf Hongkong Island, den Hafen und Kowloon. Nach unzähligen Fotos ging es zum Mittagessen ins Restaurant „Café Deco“ direkt am Victoria Peak. Durch die großen Panorama Fenster hatten wir während des Essens einen atembe- raubenden Ausblick auf Hongkong. Nach dem Essen fuhren wir mit einem Doppeldecker Bus zum ehemaligen Fischerdorf Stanley, dass sich an der Südküste von Hongkong Island an der Stanley Bay befindet. Es ist ein beliebter Wohnort und es gibt ein großes Angebot an Restaurants und Geschäften. Bei einem Spaziergang an der Promenade machten wir einen Stopp in einem der vielen Pubs. Nach einem leckeren „Lager“ ging es weiter zur „Repulse Bay“, einem vornehmen Wohnviertel mit Strand. Bei einem der teuren Gebäude wurde im Zeichen des Feng Shui eine Lücke in der Mitte des Hauses gelassen, damit der Drache, der im Berg hinter dem Haus wohnt, jederzeit zum Wasser fliegen kann. Am weiten, mit sanften Wellen umspülten Strand der Bucht genossen wir einen wunder- schönen Sonnenuntergang, ehe es zurück in die Stadt ging. Unser Ziel war dort das Intercontinental Hongkong 6*.
  • 6. Das Luxushotel mit bevorzugter Lage in Kowloon direkt an der Hafenpromenade, gegenüber der bekannten Nathan Road, bietet einen traumhaften Ausblick auf den Hafen und Hongkong Island, und das sowohl von den meisten Zimmern als auch von der Poolterrasse, während man z. B. im beheizten Whirlpool sitzt. Die sehr geräumigen Zimmer mit Plaza- oder Hafenblick können auch als Club Intercontinental gebucht werden, bei welchen man Club- Leistungen wie tägliches Frühstück, Nachmittagstee, Cocktails am Abend, Video-/CD-Service in der Lounge, täglich frisches Obst und Softdrinks sowie Express- Check-In und Check-out inkludiert hat. Nach einer kurzen Besichtigung genossen wir ein vorzügliches Dinner in einem der Restaurants, mit Blick durch die Panoramafenster auf den Hafen.
  • 7. Montag 01.02.2010 Heute hatten wir ein gemeinsames Frühstück im Renaissance Harbour View Hotel, bei welchem uns Präsentationen der beiden Partner Hongkong Tourism Board und Lufthansa erwarteten, um viel Interessantes über Hongkong und Macau zu erfahren. Nach dem Check- Out ging es zu Fuß zum Wan Chai Pier (ca. 10 Minuten) zur Anlegestelle, von wo wir mit der traditionellen Holzdschunke „Oriental Dragon“ nach Kowloon übersetzten, mit Ziel Sheraton Hong Kong Hotel & Towers 5*, wo die heutigen Workshops stattfanden. Das First-Class Hotel liegt direkt an der Nathan Road und bietet ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Mit seinen vielen Seminarräumen ist es besonders beliebt bei Geschäftsreisenden. Unsere Workshops gingen mit einer kleinen Kaffepause und einem leichten Mittagessen von 10:35-12:45. Danach hatten wir unseren Transfer zum Hongkong Island Fährterminal, von wo wir unsere 60- minütige Fahrt mit der Schnellfähre nach Macau starteten. Die ehemalige portugiesische Kolonie ist heute in die Volks- Republik China integriert und wird durch seine vielen Casinos auch als das „Las Vegas“ des Ostens bezeichnet. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. In Macau angekommen, hatten wir unseren Transfer zum Hotel Grand Lapa 5* (ehemals Mandarin Oriental Macau). Es befindet sich in der Nähe des Fährterminals sowie der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Macaus. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, fuhren wir zum Restaurant „Litoral“, einem typisch macanesischen Restaurant, wo wir unser Abendessen hatten.
  • 8. Danach ging es zum „Canidrome“ auf der „Avenida General Castelo“, der Windhunde- Rennbahn, wo wir bereits die erste Glücksspiel-Luft schnuppern konnten. Bei den meisten Teilnehmern als auch bei mir schien das Glück heute nicht anwesend zu sein und so verließen wir nach drei Rennen das Geschehen, ohne große Gewinne eingefahren zu haben. Nachdem wir zum Grand Lapa Hotel zurück gebracht worden waren, entschlossen sich noch einige, ins benachbarte „The Sands“ Casino zu gehen. An unzähligen Tischen wurde dort schon munter um das letzte Hemd gezockt und bei Mindesteinsätzen von umgerechnet ca. 20,- € entschlossen sich die meisten, Ihr Geld lieber an der Bar auszugeben und die Live- Show der Tänzerinnen zu genießen. Bei Durchschnittspreisen von 3-4,- € für einen Longdrink war dies auch wesentlich erschwinglicher. Dienstag 02.02.2010 Nach dem Frühstück machten wir uns heute zu einer interessanten „World Heritage Tour“ durch Macau auf. Wir sahen u. a. das Wahrzeichen von Macau – die Ruinen von „St. Paul“ (Fassadenruine der Pauluskirche), den „A-Ma Tempel“, das alte Fort und den herrlichen Senatsplatz im historischen Zentrum. Nach etwas über 3 Stunden Fußmarsch kehrten wir im Sofitel Macau at Ponte 16 5* zum Mittagessen ein. Das First-Class Hotel liegt zentral in Macau am Grenzfluss zu China und nur 5 Gehminuten zur historischen Altstadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. Nach dem Essen und einer kurzen Zimmerbesichtigung besuchten wir im Hotel noch die MJ Gallery (Michael Jackson). In der Sammlung werden ca. 40 originale Ausstellungsstücke aus dem Besitz des King of Pop präsentiert wie z. B. der berühmte Glitzerhandschuh von der „Moonwalk“ Premiere 1983, der Zombie- Anzug aus dem Thriller-Video sowie weiße Socken mit Kristallen von der „Victory Tour 1984“. Zudem gibt es einen Zeittunnel durch die Jackson Welthits und eine Gift Gallery mit Souvenirs. Im Anschluss daran machten wir uns auf nach Coloane, die südlichste Insel und die grüne Lunge Macaus, wo dichter Wald die hügelige Landschaft bedeckt und sich die beiden öffentlichen Sandstrände befinden. Danach entdeckten wir das traditionelle Macau bei einem Besuch des „Old Taipa Village“ auf der Insel Taipa, welche mit Brücken mit der Innenstadt Macaus verbunden ist. Eingerahmt von Hochhäusern findet man hier kleine Gassen, wo in Geschäften chinesische Plätzchen verkauft werden, und mehrere
  • 9. restaurierte Kolonialvillen, welche heute Museen sind: die „Taipa-Houses“. Gleich dahinter befindet sich der „Cotai- Strip“ mit dem Venetian Macao Resort 5*. Wir lagen gut in der Zeit und hatten somit die Möglichkeit, dass riesige Casino/Hotel von innen zu bestaunen, welches dem Original in Las Vegas nachempfunden ist. Mit viel Liebe zum Detail wurden Sehenswürdigkeiten aus Venedig, wie z. B. die Seufzer-Brücke, der Markusplatz und die Rialto-Brücke nachgebaut. Wunderschöne Malereien an den Decken bilden einen Kontrast zum riesigen Casino. Danach erwartete uns ein ganz besonderes Dinner, denn wir waren auf dem mit 338 Metern zehnthöchsten, freistehenden Turm der Welt, dem „Macau Tower“ eingeladen. Nach einem Cocktail- Empfang und einer kleinen Folklore-Darbietung genossen wir das Fare Well Dinner im „360° Cafe“ , dem einmaligen Drehrestaurant des Macau Towers in über 200 Metern Höhe, von wo man einen tollen Rundumblick über die glitzernden Lichter Macaus hat.
  • 10. Mittwoch 03.02.2010 Nach dem Frühstück trennten sich heute die Wege der vier DerTour Fachstudienreisegruppen, denn unsere Gruppe machte sich auf ins Reich der Mitte, um die Sehenswürdigkeiten der Provinz Guangdong kennenzulernen. Nach der Einreise wurden wir von der örtlichen Agentur CYTS begrüßt und unternahmen eine kurze Stadtrundfahrt durch den Grenzort Zhuhai, welcher den Beinamen „Stadt der Romantik“ trägt und sich durch viele Buchten und Inseln auszeichnet. Ein kurzer Stopp am Wahrzeichen der Stadt – dem Fischermädchen – durfte natürlich nicht fehlen. Per Bus fuhren wir weiter nach Kaiping (ca. 2 Stunden). Dort Check-In im Helen Bergh Hotel 4*. Danach fuhren wir zum Li-Garden, um interessante Einblicke in die chinesische Gartenbaukunst zu erhalten. Auf ca. 11.000 qm findet man hier künstliche Wasserstraßen, Brücken, Pavillons, verschiedene Pflanzen und gelbe Backsteinhäuser. Nach dem Mittagessen ging es weiter zum Dorf Zili, wo wir das erste Mal hautnah in den Kontakt mit den auf der Welt einzigartigen Diaolou kamen. Diese Bauten wurden als Wohntürme und Verteidigungsanalagen genutzt und verbinden westliche mit chinesischer Architektur. Die seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Bauten, sind nur in der Umgebung von Kaiping zu finden. Wieder zurück in Kaiping, lernten wir auf einer Hotelbesichtigung das Wilson Hotel 4* kennen, welches für DerTour Gäste auf der Standard-Reisevariante der Kurzreise „Höhepunkte im Perlfluss-Delta“ gebucht ist. Das Abendessen nahmen wir heute in einem Stadtrestaurant ein.
  • 11. Donnerstag 04.02.2010 Check-Out und Busfahrt zum Dorf Chikan. Bei einem kurzen Spaziergang durch Chikan konnten wir das typische Dorfbild aus der Zeit der 30er Jahre auf uns wirken lassen. Daher wird das Dorf auch noch heute gerne als Drehort in Filmen verwendet. Weiterfahrt nach Maijanglong, wo wir weitere Diaolou besichtigten. Die Blütezeit der Diaolou lag zwischen 1860 und den 1920er und 30er Jahren. In der Umgebung von Kaiping gibt es etwa 1800. Nach dem Mittagessen machten wir einen Spaziergang zum Ruishi Lou, welcher 1921 erbaut und mit 9 Etagen der höchste Turm ist. Wir verließen die Gegend um Kaiping und fuhren mit dem Bus nach Guangzhou. Nach der Ankunft in der Hauptstadt der Provinz Guangdong erfolgte der Check-In im Ocean Hotel. Bei einer Hotelbesichtigung lernten wir das Dongfang Hotel kennen, welches auf der Superior Variante der Rundreise genutzt wird. Danach hatten wir unser Abendessen in einem Stadtrestaurant.
  • 12. Freitag 05.02.2010 Nach dem Frühstück Treffpunkt in der Lobby. Heute lernten wir die Sehenswürdigkeiten der Provinz-Hauptstadt kennen. Zuerst besuchten wir dazu den Ahnentempel der Familie Chen, welcher für seine Holzschnitzereien, glasierten Tonfiguren und schmiedeeisernen Kunstwerke bekannt ist. Danach besichtigten wir den Tempel der Sechs Banyan-Bäume, wo heute leider nur noch eine Kalligrafie an die Existenz dieser Bäume erinnert. Anschließend unternahmen wir einen kurzen Bummel durch die Fußgängerzone. Auf dem Qingping Markt kamen wir wie an keinem anderen Ort in Guanghzou dem alltäglichen Leben der Kantonesen näher. In mehreren Gassen gibt es hier exotische Gewürze und Kräuter sowie Exoten wie getrocknete Fledermaus, Pilze, Seepferdchen und Andere. Zum Abschluss nahmen wir noch unser Mittagessen, gewohnt mit Kantonesischer Küche, in einem Stadtrestaurant ein. Danach hieß es leider Abschied nehmen vom Reich der Mitte und so wurden wir zum Bootsanleger Lian Hua Shan (ca. 1 Std.) gebracht. Nach dem Check-In und der Sicherheitskontrolle bestiegen wir das Schiff, welches uns wieder zurück nach Hongkong brachte. Bei der Ankunft in Hongkong wurden wir von der Partneragentur Jetway erwartet, welche uns zum Flughafen (ca. 45 Minuten) brachte. Da wir schon sehr zeitig dort ankamen, hatten wir ausreichend Zeit, den Flughafen mit seinen vielen Shops kennenzulernen und wieder in den Genuss von westl. Küche zu kommen. Um 23:55 flogen wir mit LH731 zurück nach München mit Ankunft 05:30 +1. Fazit: Hongkong: wunderschöner Kontrast zwischen alt und neu; beeindruckende Skyline Kowloon und Hongkong Island mit dem Victoria Harbour; sehr sauber und sicher; ideales Stopover-Ziel für Reisen nach Asien und Australien; sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz; vielfältiges Unterhaltungsangebot und Nachtleben; Disney World Hongkong Macau: gute Kombinationsmöglichkeit mit Hongkong; kurze Anreise von Hongkong; sehr schöne und gut erhaltene Altstadt;
  • 13. Provinz Guangdong: eher geeignet für bereits erfahrene China-Touristen; Preise für Rundreisen ab/an Hongkong sehr teurer im Vergleich zu anderen China Reisen; unverfälschte landestypische Küche;