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Effizient Lernen, Leben und Arbeiten
mit Social Media
Philippe Wampfler
Kantonsschule Stadelhofen, März 2014
phwa.ch/hfgs
Beobachten Sie, wie die Kleinen Däumlinge
ihre Handys handhaben, mit den Daumen
Knöpfe, Spiele, Suchmaschinen bedienen.
Michel Serres
Mein Vater findet Twitter unmöglich. Er sagt:
»Warum würde ich jemandem erzählen wollen,
was ich gegessen habe, das ist doch privat?!«
Und ich antworte: »Warum sollte ich überhaupt
etwas essen, wenn ich nicht jemandem davon
erzählen könnte?«
Lena Dunham
Coca-Cola Social Media Guard
USA, 2014 - Quelle: phwa.ch/cocacola
Ablauf
Herausforderung 1
Genuss, Bedürfnisse, Gesundheit
Fear of Missing Out
1. Ich habe Angst, die Erfahrungen anderer Menschen seien reichhaltiger und
intensiver als meine.
2. Ich habe Angst, die Erfahrungen meiner Freunde seien reichhaltiger und
intensiver als meine.
3. Wenn ich bemerke, dass meine Freunde Spaß haben und ich nicht dabei bin,
betrübt mich das.
4. Ich werde nervös, wenn ich nicht weiß, was meine Freunde gerade tun.
5. Es ist mir wichtig, die Witze zu verstehen, für die man eingeweiht sein muss.
6. Manchmal frage ich mich, ob ich zu viel Zeit damit verbringe, mich darum zu
kümmern, was gerade läuft.
7. Wenn ich eine Gelegenheit verpasse, mich mit meinen Freunden zu treffen,
stört mich das.
8. Wenn ich mit Freunden Spaß habe, ist es mir wichtig, das anderen online
mitzuteilen.
9. Wenn ich an einem geplanten Treffen mit Freunden nicht teilnehmen kann,
stört mich das.
10. Wenn ich in die Ferien fahre, verfolge ich, was meine Freunde gleichzeitig tun.
Summe
Verstärkungseffekt
were computed for each participant by averaging across all ten
items (M = 2.37, SD = 0.84).
Facebook engagement was measured using a slightly re-worded
version of the five items used to measure social media engagement
in Study 2. In place of asking about social media use in general,
re
da
4.3
hig
re
b =
th
ing
4.3
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pa
m
Fo
Fig. 2. Mediation model.
1846 A.K. Przybylski et al. / Computers in Human
Herausforderung 2
Verstehen, warum wir tun, was wir tun
WhatsApp
«Dank der nahezu flächendeckenden
Verbreitung von Smartphones in der
Schweiz ist Whatsapp jederzeit und
überall nutzbar. Dies könne zu einem
Erwartungsdruck führen, dauernd
kommunizieren zu müssen […]
Whatsapp sichtbar, ob jemand online ist
oder sogar gerade eine Nachricht
schreibt. Verändert sich durch diese
virtuelle Transparenz die Kommunikation?
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Herausforderung 3
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Das Hirn eines Vogel Strauß‘ ist
kleiner als eines seiner Augen.
Gelöscht! Gespeichert! Gespeichert
in Ordner X
X-probe was presented, and participants had to refer to the cue
Fig. 1. The filter task. (A) A sample trial with a 2-target, 6-distractor array.
(B) HMM and LMM filter task performance as a function of the number of
distractors (two targets). Error bars, SEM.
Multitasking
X-probe was presented, and participants had to refer to the cue
they maintained in the face of distractors (AX and BX trials):
HMMs were 84 ms slower than LMMs to respond to AX trials,
t (28) ϭ Ϫ3.27, P Ͻ 0.003, and 119 ms slower to respond to BX
trials, t (28) ϭ Ϫ3.25, P Ͻ 0.003, yielding a significant LMM/
HMM status*presence of distractors interaction, F (1, 28) ϭ
5.21, P Ͻ 0.03. These data replicate the results from the filter
task, again demonstrating that HMMs are less selective in
allowing information into working memory, and are therefore
more affected by distractors.
Fig. 2. AX-CPT mean response times in the no-distractors and the distractors
conditions (note that the overall decrease in response times from the no
distractors to the distractors condition is due to greater predictability of probe
onset as a result of the rhythmic nature of the distractors; the key data point
is the difference in the distractors condition between LMMs and HMMs). Error
bars, SEM.
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Herausforderung 7
Über Probleme sprechen
Herausforderung 8
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Herausforderung 9
Beziehungen online und offline pflegen
Die virtuelle Berührung kann man nicht
gleichsetzen mit tatsächlicher Berührung, mit
persönlichen Treffen. Ich tendiere eher dazu zu
sagen, dass echte Berührungen dadurch weniger
werden.
Cem Ekmekcioglu
Herausforderung 10
anders sein als alle anderen
lic. phil. Isabel Willemse
Gregor Waller MSc
Prof. Dr. Daniel Süss
Forschungsschwerpunkt Psychosoziale Entwicklung und Medien
Web:
www.psychologie.zhaw.ch/JAMES
www.psychologie.zhaw.ch/JAMES
operationspartnerin
Unterhaltungs−
orientierte
Informations−
orientierte
Computerfreaks
Musiker
Analoge
30.8%
24%
10.2%
6.2%
28.8%
Informationsorientierten. Die Computerfreaks (10.2%) und die Musiker (6.2%) bilden die kleinsten
Gruppen (vlg Abbildung 2).
Abbildung 2: Quantifizierung der Medien- und Freizeittypen
Wie oben beschrieben, soll die auf der Basis der JAMES 2010 Daten erstellte Typologie am Datensatz
der JAMES-Studie im Jahr 2012 validiert werden. Zusätzlich lassen sich die Typen mit Typologien aus
Tipp 1
filtern
Tipp 2
Vorgaben
Tipp 3
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Wegen Rolling Stones
Konzert: 12
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brechen aus Altersheim
aus
Ab 2015 müssen in
allen in der EU
verkauften Autos GPS
eingebaut sein, damit
sie überwacht werden
können.
Der Chefredaktor einer
deutschen Zeitung hat
das EU-Parlament zwei
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87% aller Schülerinnen
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Eine Zürcherin hat im
Ausgang einen Fremden
geküsst. Darauf bemerkte sie
einen Hautausschlag, der
laut ihrem Arzt nur beim
Kontakt mit Leichen auftritt.
Tipp4
Digitale Zusammenarbeit
Tipp 5
Pausen
Fragen?
Danke!
Folien:
Kontakt:
phwa.ch/hfgs
wampfler@schulesocialmedia.ch
+41 78 704 29 29
phwampfler

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  • 1. Effizient Lernen, Leben und Arbeiten mit Social Media Philippe Wampfler Kantonsschule Stadelhofen, März 2014 phwa.ch/hfgs
  • 2. Beobachten Sie, wie die Kleinen Däumlinge ihre Handys handhaben, mit den Daumen Knöpfe, Spiele, Suchmaschinen bedienen. Michel Serres
  • 3. Mein Vater findet Twitter unmöglich. Er sagt: »Warum würde ich jemandem erzählen wollen, was ich gegessen habe, das ist doch privat?!« Und ich antworte: »Warum sollte ich überhaupt etwas essen, wenn ich nicht jemandem davon erzählen könnte?« Lena Dunham
  • 4. Coca-Cola Social Media Guard USA, 2014 - Quelle: phwa.ch/cocacola
  • 8. 1. Ich habe Angst, die Erfahrungen anderer Menschen seien reichhaltiger und intensiver als meine. 2. Ich habe Angst, die Erfahrungen meiner Freunde seien reichhaltiger und intensiver als meine. 3. Wenn ich bemerke, dass meine Freunde Spaß haben und ich nicht dabei bin, betrübt mich das. 4. Ich werde nervös, wenn ich nicht weiß, was meine Freunde gerade tun. 5. Es ist mir wichtig, die Witze zu verstehen, für die man eingeweiht sein muss. 6. Manchmal frage ich mich, ob ich zu viel Zeit damit verbringe, mich darum zu kümmern, was gerade läuft. 7. Wenn ich eine Gelegenheit verpasse, mich mit meinen Freunden zu treffen, stört mich das. 8. Wenn ich mit Freunden Spaß habe, ist es mir wichtig, das anderen online mitzuteilen. 9. Wenn ich an einem geplanten Treffen mit Freunden nicht teilnehmen kann, stört mich das. 10. Wenn ich in die Ferien fahre, verfolge ich, was meine Freunde gleichzeitig tun. Summe
  • 9. Verstärkungseffekt were computed for each participant by averaging across all ten items (M = 2.37, SD = 0.84). Facebook engagement was measured using a slightly re-worded version of the five items used to measure social media engagement in Study 2. In place of asking about social media use in general, re da 4.3 hig re b = th ing 4.3 us pa m Fo Fig. 2. Mediation model. 1846 A.K. Przybylski et al. / Computers in Human
  • 10. Herausforderung 2 Verstehen, warum wir tun, was wir tun
  • 12. «Dank der nahezu flächendeckenden Verbreitung von Smartphones in der Schweiz ist Whatsapp jederzeit und überall nutzbar. Dies könne zu einem Erwartungsdruck führen, dauernd kommunizieren zu müssen […] Whatsapp sichtbar, ob jemand online ist oder sogar gerade eine Nachricht schreibt. Verändert sich durch diese virtuelle Transparenz die Kommunikation? Wird der Druck zur Kommunikation stärker? Prof. Christa Dürscheid
  • 13. Herausforderung 3 Verstehen, was unsere Geräte tun
  • 18. 1. Einschlafzeiten 2. Erregung 3. Gerätepräsenz 4. Nutzung
  • 20. Sparrow et al., 2011 Das Hirn eines Vogel Strauß‘ ist kleiner als eines seiner Augen. Gelöscht! Gespeichert! Gespeichert in Ordner X
  • 21. X-probe was presented, and participants had to refer to the cue Fig. 1. The filter task. (A) A sample trial with a 2-target, 6-distractor array. (B) HMM and LMM filter task performance as a function of the number of distractors (two targets). Error bars, SEM. Multitasking X-probe was presented, and participants had to refer to the cue they maintained in the face of distractors (AX and BX trials): HMMs were 84 ms slower than LMMs to respond to AX trials, t (28) ϭ Ϫ3.27, P Ͻ 0.003, and 119 ms slower to respond to BX trials, t (28) ϭ Ϫ3.25, P Ͻ 0.003, yielding a significant LMM/ HMM status*presence of distractors interaction, F (1, 28) ϭ 5.21, P Ͻ 0.03. These data replicate the results from the filter task, again demonstrating that HMMs are less selective in allowing information into working memory, and are therefore more affected by distractors. Fig. 2. AX-CPT mean response times in the no-distractors and the distractors conditions (note that the overall decrease in response times from the no distractors to the distractors condition is due to greater predictability of probe onset as a result of the rhythmic nature of the distractors; the key data point is the difference in the distractors condition between LMMs and HMMs). Error bars, SEM. phwa.ch/ophir
  • 23. Herausforderung 8 Den Wert von Geduld lernen
  • 25. Die virtuelle Berührung kann man nicht gleichsetzen mit tatsächlicher Berührung, mit persönlichen Treffen. Ich tendiere eher dazu zu sagen, dass echte Berührungen dadurch weniger werden. Cem Ekmekcioglu
  • 26. Herausforderung 10 anders sein als alle anderen
  • 27. lic. phil. Isabel Willemse Gregor Waller MSc Prof. Dr. Daniel Süss Forschungsschwerpunkt Psychosoziale Entwicklung und Medien Web: www.psychologie.zhaw.ch/JAMES www.psychologie.zhaw.ch/JAMES operationspartnerin
  • 28. Unterhaltungs− orientierte Informations− orientierte Computerfreaks Musiker Analoge 30.8% 24% 10.2% 6.2% 28.8% Informationsorientierten. Die Computerfreaks (10.2%) und die Musiker (6.2%) bilden die kleinsten Gruppen (vlg Abbildung 2). Abbildung 2: Quantifizierung der Medien- und Freizeittypen Wie oben beschrieben, soll die auf der Basis der JAMES 2010 Daten erstellte Typologie am Datensatz der JAMES-Studie im Jahr 2012 validiert werden. Zusätzlich lassen sich die Typen mit Typologien aus
  • 29.
  • 33. Wegen Rolling Stones Konzert: 12 Bewohnerinnen brechen aus Altersheim aus
  • 34. Ab 2015 müssen in allen in der EU verkauften Autos GPS eingebaut sein, damit sie überwacht werden können.
  • 35. Der Chefredaktor einer deutschen Zeitung hat das EU-Parlament zwei Mal gewählt: in Deutschland und Italien
  • 36. 87% aller Schülerinnen und Schüler leiden unter Schlafstörungen im Unterricht.
  • 37. Eine Zürcherin hat im Ausgang einen Fremden geküsst. Darauf bemerkte sie einen Hautausschlag, der laut ihrem Arzt nur beim Kontakt mit Leichen auftritt.