SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Herausforderndveesr haltenb ei Menschen 
mit Demenz 
VonM ichaeRl ogner 
In einer Zeit wo Intelligenz, Souverfl-nitiit 
und Autonomie allerhiichste prio_ 
ritiit beigemessewn ird, ist es verstiind-lich, 
dass Demenz als projektionsfliiche 
tiefgehender Angste verstanden wird. 
Die Pflege von Menschen mit Demenz 
in stationiiren Einrichtungen stellt eine 
groBe Herausforderung dar und bedarf 
groBer kommunikativer und fachlicher 
Kompetenzen. Vor allem wenn Verhal_ 
tensweisena n denT ag gelegtw erden,d ie 
als stdrend oder problematisch gesehen 
werden.Z u diesenV erhaltensweisegne _ 
hciren vor allem zielloses Umherwandern, 
Aggressivitat,S chreien,A pathie und Ab_ 
lehnungv on PflegeangebotenV. or allem 
vokale Stdrungen wie Schreien, Echo_ 
lalien, Rufen oder Gertiusche fthren bei 
Pflegenden oft zur Distanzierung. Aber 
gerade diese Verhaltensweisenk dnnen 
darauf hinweisen, dass die Betroffenen 
selbst einen starken Leidensdruck haben 
und mit ihrem Zustand hadern. Die Um_ 
welt reagiert oft mit Unverstdndnis und 
Abwehr, was wiederum zur negativen 
Verstiirkung fi.ihren kann (BMG, 2006). 
Unfdhigkeits ich verstdndlichz u 
beitragen gilt als un-bestritten. 
Der Begriff 
des herausfordernden 
Verhaltens sieht das 
Verhalten als wertfrei 
und impliziert einen 
Einfluss der Umwelt 
auf dieses Verhalten. 
Eine Zusammenfas-sung 
des BMG (2007) 
zeigt einen guten 
Querschnitt tiber die 
Prdvalenz von heraus-forderndem 
Verhalten 
bei Menschen mit De-menz. 
Nach Schtitzun-gen 
zeigen 1l bis 65 
Prozent der Bewohne-rlnnen 
ein solches Ver-halten. 
Sch?itzungen 
aus den USA liefern 
Zahlenzwischen4 3 bis 
93 Prozent bei Bewoh- 
Abb. l: HerausfordemdVee rhaltensweisen 
2008) 
OsrERREtcHtscHeEFL EGEZEtTscHRt/t2FoTr 7 
,,Demenz fiihrt dazu, dass die iiblichen 
Kontrollmechanismen der persdnlich-keit, 
die ciffentliches Auftreten und da-mit 
erwachsene Kommunikation und 
Interaktion ermdglichen, zunehmend 
weniger verfiigbar sind. Demenz al-lein 
muss fiir die Menschen aber kein 
furchtbares Ungliick sein, wenn Milieu 
und Bezieh*g stimmen und sich dem 
Menschene ntsprechenda npassenD. er 
Verlust der inneren Strukturen fiihrt 
zur Kollision mit sozialen Normen und 
geftihrdet die eigene soziale priisentabi-fitat. 
Keiner mdchte sich schwach oder 
hilflos fiihlen." (Miiller-Hergl, 2000). 
machen 
Begriffe wie Verhaltensaufftilligkeit, 
Verhaltensstdrungo der Verhaltenspro-bleme 
werden im deutschen Sprachge-brauch 
sehr hiiufig verwendet (BMG, 
2007). All diese Bezeichnungen gehen 
davon aus, dass dieses Verhalten einen 
intrinsischen Ursprung hat, d.h. durch 
den Menschen mit Demenz selbst verur-sacht 
wird. Die Umwelt und das Umfeld 
werdenh ier nicht alsA uslciseirn Betracht 
gezogen. Dass aber Umgebung und Um_ 
welt einen groBen Teil zum Verhalten 
nerlnneni n AltenheimenD. ie Htiufigkeir 
beim Herumwandern variiert sehr stark. 
ist aber in Special Care Units mit 5l 
Prozent sehr hoch angesiedelt. Die przi_ 
valenz von kcirperlicherA ggressionl iegt 
zwischen 3l bis 42 prozent und stellt in 
den USA einend er htiufigstenH eimaut'- 
nahmegrtinded ar. 
Verhalten ist immer ein soziales Konst-rukt, 
das aus dem Prozess der Interaktion 
zwischen dem Subjekt, mit gegebenen 
bio-psycho-somatischeVno raussetzun-gen 
und den Normen der Gemeinschati 
entsteht. Verhalten ist demnach ein Aus_ 
druck der menschlichenp sycheu nd he-rausforderndesV 
erhalten ist ein Resul-tat 
der Unftihigkeit sich verstiindlich zu 
machen. Das Problem ist vielfach die-se 
Signale zu deuten und entsprechend 
zu handeln.I ntensiveB eobachtungu nd 
biografischeK enntnisses ind dabei sehr 
wichtig. WennM enschenih renF reiheits-spielraum 
und den Einfluss auf die Umge-bung 
verlieren, resultiert das hiiufig darin. 
dasss ie versuchend ie verloreneF reiheir 
zu sichernu nd zurtickzugewinnenI.n In-stitutionen 
kommt es zum Teil zu groBen 
Einschr?inkungend er Selbstbestimmung 
durch gegebene Organisationsstruktu-ren 
(feste Mahlzeiten), Routine, tradier_ 
te Pflege und nicht ressourcenorientierte 
Pflege. 
Folgen von herausforderndem 
Verhalten 
Fiir die Menschen mit Demenz als auch 
fi.ir die Pflegenden hat dieses ph?inomen 
weitreichendeF olgen,d ie Hdwler (2009) 
zusammengefasshta t: 
l. Sie erhalten mehr psychopharmaka 
zur Beruhigung und haben dadurch ein 
erhrihtesS turzrisiko 
2. Die Betroffenen erhalten minimal in-teraktiven 
Kontakt 
3. Durch die kdrpernahe Fixierung wird 
die LebensqualitAet ingeschriinkt 
4. Pflegende erleben die Atmosphiire ei_ 
ner schlechtenP flegebeziehungu nd 
sindp sychischu nd physischt iberlastet 
5. Die erlebteH ilflosigkeitb ei pflegenden 
kann sich in aggressive Handlungen 
gegentiberd em Betroffenenu mkehren 
6. Hiiufi ger Personalwechsel 
Erleben und Strategien von pflegenden 
HerausforderndeV erhaltensweisenl< isen 
bei Pflegenden meist Stress aus. Der 
Stressw ird in Zusammenhangm it dem 
Phiinomen als Stcirung erlebt, die das 
reibungsloseF unktionierend es Stations_ 
-ltf l-r..'terrf.-r 
.'.a,1 I *.,f '.1 r ij|.,l !.F.1 
. !-, J-i:tr:,:r*if r ,ilnfr 
. .{'., r {i iAt{:'!rj,i..lr;f.r._,. 
26 
(adaptiert nach Howler. 
www.oegkv.at
Jedes Verhalten hat 
Grrinde 
Die Suche nach Griinden 
eines solchen Verhaltens 
hat absolute Prioritiit. In 
den 1990er Jahren wurde 
ein Modell zum Verstehen 
entwickelt - das Need-Dri-ven- 
Dementia-Compro-mised- 
Behaviour-Model 
(bediirfnisorientiertes Ver-haltensmodell) 
i st als Hilfs-mittel 
fi.ir eine verstehende 
Diagnostikz u verstehenu nd 
gibt Anregungen wie man 
sich dem Verstehen syste-matisch 
niihern kann (Bar-tholomeyczik/ 
Halek, 2009). 
Abb. 1:H erausfordernVdeer haltensweis(eand aptienrta chH ow- 
1er,2008) Grundsiitzlich unterscheidet 
das NDB-Modell zwei gro-triigt 
ebenso einen wichtigen Beitrag zum 
Entstehenb ei (BMG, 2007).A ls Konse-quenz 
dieses Modells mtissen Pflegende 
herausforderndesV erhalten als Versuch 
der Anpassungb etrachtenu nd dabeig anz 
konkret ihren Einfluss und den der Um-welt 
genau beleuchten und reflektieren. 
Viele Verhaltensweisen(L eben in der 
Vergangenheit, Apathie oder Riickzug) 
dienen, um sich vor der Realitat zu schiit-zen. 
Verhalten wird meist im Kontext 
erzeugt. Mit allen Faktoren kann man 
sich der Erkliirung von Verhalten niihern, 
zur F<irderungd esM enschenm it Demenz 
muss aber vor allem an den proximalen 
Faktoren gedreht werden. Insofern ist 
diesesM odell als handlungsleitendAeu s-gangslageu 
nd vor allem als Denkhinweis 
von groBer Bedeutung. 
Positive Arbeit mit Menschen mit 
Demenz 
Jeder Mensch ist eine wertvolle und ei-gensttindige 
Persdnlichkeit und hat An-spruch 
darauf als erlsie selbst anerkannt 
zu werden und als Teil der Gemeinschaft 
zu wirken. Menschen mit Demenz ktimp-fen 
zum einen mit dem Kontrollverlust 
und zum anderen mit der Abhiingig-keit. 
Als Ziel soll gelten, das Verhalten 
nicht abzustellen) ztJ vermeiden oder zu 
bekiimpfen, sondern dieses addquat zu 
interpretierenu nd darausH andlungenz u 
gestalten. Das NDB-Modell kann hier 
Untersttitzung geben und die Praxis re-flektieren. 
Dabei nicht zu vergessens ind 
die von Kitwood (2005) beschriebenen 
wichtigstenp sychischenB ediirfnissev on 
Menschen mit Demenz: Trost, Bindung 
und Beziehung, Beschiiftigung, Identitiit 
und Einbeziehung. 
ablaufs sowie perstinliche Bedeutungs-und 
Sinnzusammenhiingew, ie sich alte 
und verwirrte Menschen in einer Pfle-gesituation 
zu verhalten haben, bedroht. 
Es wird den Pflegenden viel emotiona-le 
Intelligenz, Fachwissen, Flexibilitlit, 
Akzeptanz und interaktive Kompetenz 
abverlangt. Die Strategien mit heraus-forderndem 
Verhalten kdnnen in zwei Ty-pisierungsdimensioneeni 
ngeteilt werden 
(Howler,2008). 
Erfolgreiche strategische MaBnahmen 
orientieren sich sehr stark an Stiirken und 
Schwtichens owiea n persdnlichenV orlie-ben 
der PflegendenB. erufserfahreneP fle-gende 
sind der Meinung, dass man nicht 
auf standardisierteR ezeptez urtickgreifen 
kann, sondern Strategien bzw. Konzep-te 
individuell auszuwtihlen sind. Emoti-onsfokussierteS 
trategienk ommen meist 
dann zur Anwendung wenn Pflegende an 
die Grenzen stoBen. Das Verhalten wird 
dabei nur kurzfristig 
modifiziert und positiv 
beeinflusst. Weitergebil-deteP 
flegendeh abeni n-ternalisiert, 
dass sie her-ausforderndesV 
erhalten 
nicht persdnlich nehmen 
und gelassener darauf 
reagierenD. er notwendi-ge 
Blick in die Biografie 
wird hier zum Mittel der 
Wahl ebenso wie das auf 
Kontinuitiit ausgerichte-te 
Pflegeorganisations-system 
Bezugspflege 
(Primary Nursing). 
Be Faktoren, die fiir herausforderndes 
Verhalten zustiindig sind. Die Hinter-grundfaktoren 
sind durch Interventio-nen 
kaum beeinflussbar,h andelt es sich 
hierbei auch um den Gesundheitszustand, 
physischeu nd kognitive F?ihigkeitena ber 
auch Persdnlichkeitseigenschafteunn d 
Verhaltensreaktionena uf Belastungen 
und Stress.D ie proximalen oder nahen 
Faktoren konnen sehr stark beeinflusst 
werden. Dazu gehoren physiologische 
Bediirfnisse wie Hunger, Durst, Aus-scheidung, 
Schmerz, Discomfort oder 
SchlafstcirungenW. eiters sind Teil die-ser 
Faktoren psychosoziale Bedtirfnisse 
wie Angst, Langeweile, Anpassung der 
Untersttitzung an die Flihigkeiten und 
die physikalische Umgebung mit ihrem 
Design, dem Stationsalltagd, er Routine, 
dem Licht-, Gerliusch- und Wiirmelevel. 
Die soziale Umgebung mit der Perso-nalausstattungu 
nd -stabilitiit, die Um-gebungsatmosphtiruen 
d Prlisenza nderer 
' f i f f fOlOgi fChf r $t f tU;1 . . i r "1- . l r l flrri llfl .-ll-'.: ::'l'-i'!";.1.1,'lir. .l'-.'t'1 ;t-'r:r I " ' ' , t ' r ' . . i 
:':fi: 
" r . - ' 
. Gcrundhrltrguclrnd- dcmogfrfl rcha Vrrirbl+n i n. 'j:"!"',' ' .1- .'.t.:ti l. '-tlrr I -" " 
til i'll'." 
. . . ! ' : . .1 , - . . . . . , , - ' t r . . i -| f i 1:1 t , - . ' l ' ,1 J? ,J f : 'J- : , . t i " . " r : ! l 
.PlyChOlOgldf Vffltblfn rl i'-:'Fltr-r.-irt.','i,rr.'r'i,;-1".r.1!' 'rr'- .t.,' - ! ' i , : " . ' 
;ptryiidtosl;iii;-$iiti;trili' .' 'r' r !'' .t "1 
:' 
'Funhtl+ntl I Ffrf ormfncf 
. Fcltholotidl Erdrlrfnlrrr r 'rrtr ; -l -'J 
r l:',,'-' 'j 
.Ft ryr lkr l l rch* Umgrbun{ | ' ' , : ' : : ' rJ.l' '1 ' t i l - r l 
. $ol l i l r t t r r tUrbtn0' ; - ' * r : ' , i 1l ' i r - r ; ' ir'lfl - , : " t - t ' ' l " i 
'.'l . ; 
.i l,,l r'.ift r.1-r''l- 'r.lll'- r'[i...i' 1 
I il", rl 31 i,:t 1:.If'lr': I r '3:i *f;] jl'",.J:'rf r 
"EFgtbrils aug Hhtargnndlalrtorun tnd Proxlmalen Faltoren 
Abb. 3: DasN DB-Modell (adaptiertn achK olanowski,1999) 
www.oegKv.ai osrERRErcHrsecHFLEE GEZETTsctH/2R0t1F"TL 27
Literatur 
BartholomeyczlkS, . & Halek,M . (2009): 
HerausforderndeVs erhalten verstehen. 
In: pflegen:Demen1z0 12009,S4.5 -49 
BartholomeyczrkS, . (2007):M it heraus-forderndem 
Verhalten umgehen. Bun-deskongress 
DRK.http://www.drk.del 
verband_d_sc hwes terns c h aften/aktu-elle_ 
meldungen/2007/kongress/doku-mente/ 
B artho lomeyc zik _Langfas s ung. 
doc-l02.PDF Zugriff vom 5. Mai 2009 
Bundesministerium fi.ir Gesundheit 
(2006): Rahmenempfehlungen zum 
Umgang mit herausforderndem Ver-haltenb 
ei Menschenm it Demenzi n er 
stationiirenA ltenhilfe.B erlin:B MG 
Erikson,E . (1981):I dentitiitu nd Lebens-zyklus. 
Drei Aufstitze. Suhrkamp Ver-lug, 
Kolanowski, A. M. (1999): An overview 
of the Need-DrivenD ementia-Compro-mised 
Behavior Model. In: Journal of 
GerontologicaNl ursing2 5 (9), S. 7-9 
Rogner, M. (2009): Primary Nursing in 
der ambulanten Pflege - eine cisterrei-chischeP 
erspektiveV. DM-Verlag 
Mtiller-Hergl, C. (2000): Demenz zwi-schen 
Angst und Wohlbefinden. In: 
P. Tackenberg und A. Abt-Zegelin 
(Hrsg.): Demenz und Pflege, Mabuse 
Verlag 
Hciwler, E. (2008): Herausforderndes 
Verhalten bei Menschen mit Demenz 
- Erleben und Strategien Pflegender. 
Verlag Kohlhammer. 
Kitwood, T. (2005): Demenz - der per-sonenzentriertAe 
nsatz im Umgangm it 
verwirrten Menschen 
Mag. Michael Rogner 
PflegewissenschafteTre. am l eiteru n d Lehr gan gsleiterp a| | i ativec ar e. 
Liechtenstenii scheA lters-u n d Kran k enh i l fe (L AK) 
mi chaelr.o gner@gmx.at 
http://mi chaerl ogner.twodanye. t 
Die OsterreichischeG esundheitsberufe-Konferelnczid te in: 
Tqg der Gesundheitsberufe 
Beruf mit Zukunfl - Zukunft im Beruf 
Festsoodl es Gesundheitsministeriums, 
19. Jrinner 201I 
RodetzkystroB2e, 1030W ien 
Vorsitz:D r. Wolfer Dorner, prosidendte r 
OsfeneichischeAnn f ekom m e r 
09:30 - I l:00 Gesundheilsberufeh eufe & morgen 
lmpulsreferot:A loisStogerd, ip16m6, 
EundesminisffreirrG esund heif 
Anfrogen von Vertreterlnnen der 
einzelnen Gesundheitsberufe 
Publikumsdiolog 
I 1:00 - I l:30 Koffeepouse 
I l:30 - l3:00 Pflegeberufei m 21. Johrhunderl 
lmpulsreferot Rudolf H undstorfer, 
Bundesminisffe0 rr Arbeits, ozio/eus nd Konsum entenschufz 
lmpulsreferotU rsuloF rohner,p rosidenfdine so srer-reichiscehn 
Gesu nd he its-u n d Kron ken p fI e g e verbond es 
lmpulsreferotG erdo Mostbou ar, vorsifzenddee sF och-ousschusseGse 
sundheifsberudfee r Arbeiferkommewri en 
Publikumsdiolog 
l3:00 - 14:00 Mittogspouse 
14:00 - l5:15 Abenteuer helfen? Gemeinschqfttiches 
Denken und die Arbeit in Gesundheitsberufen 
Mog. BernhordH einzlmoier,t nsfifufuf rJ ugendkulturforschung 
Berufswoh-l Choncen ftir den Nochwuchs 
Dr. Herbert Buchinger,V orsof ndsvorsitzenddeers A MS 
Publikumsdiolog 
15:15 - l5:45 Koffepouse 
l5:45 - l6:30 Fcirderpreidse r 6sferreichischen 
Gesu nd h eitsberufe - Konferenz 
Prosentotiond er Siegerprojekte 
Moderolion der Togung: Cloudio Reiterer 
Die Teilnohmeo m Kongressis tk ostenlosA. us orgoniso-torischen 
Grunden wird jedoch um Anmerdung ersucht: 
ent wed er un ter www.gesun dh eitsberuef ko nferenzo. l 
unter Kongress/Anmeldungo der per Fox 0l /514 06/49 
Wohrend des Kongressebse stehtd ie Moglichkeit, 
sich uber die verschiedenstenG esundheitsberufe 
zu informieren.

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Ficha gerencia efectiva del tiempo para niños y jóvenes
Ficha gerencia efectiva del tiempo para niños y jóvenesFicha gerencia efectiva del tiempo para niños y jóvenes
Ficha gerencia efectiva del tiempo para niños y jóvenes
Asociación Civil Haskalá
 
Hospitality & Social Media - Where is the money ?
Hospitality & Social Media - Where is the money ?Hospitality & Social Media - Where is the money ?
Hospitality & Social Media - Where is the money ?
HDS - Hotel Digital Strategy
 
Informe Estadistico Facebook
Informe Estadistico FacebookInforme Estadistico Facebook
Informe Estadistico Facebook
Slarrauri
 
Studiu comparativ Regatul Danemarcei - Anexa 2 - Paula Posea - iunie 2013
Studiu comparativ Regatul Danemarcei - Anexa 2 - Paula Posea - iunie 2013Studiu comparativ Regatul Danemarcei - Anexa 2 - Paula Posea - iunie 2013
Studiu comparativ Regatul Danemarcei - Anexa 2 - Paula Posea - iunie 2013
IMI PQ NET Romania
 
Texas Water Conservation Association
Texas Water Conservation Association Texas Water Conservation Association
Texas Water Conservation Association
The Texas Network, LLC
 
Apresentação Ecotrend 2015
Apresentação Ecotrend 2015    Apresentação Ecotrend 2015
Apresentação Ecotrend 2015
Ecotrend
 
Tendencias 2014 The Insight Point - Tendencias Consumidor 2014. Consumer Trends
Tendencias 2014 The Insight Point - Tendencias Consumidor 2014. Consumer TrendsTendencias 2014 The Insight Point - Tendencias Consumidor 2014. Consumer Trends
Tendencias 2014 The Insight Point - Tendencias Consumidor 2014. Consumer Trends
DDB Latina
 
TRANSBIO. Del laboratorio a la aplicación final.
TRANSBIO. Del laboratorio a la aplicación final.TRANSBIO. Del laboratorio a la aplicación final.
TRANSBIO. Del laboratorio a la aplicación final.
TECNALIA Research & Innovation
 
English grammar revision (1)
English grammar revision (1)English grammar revision (1)
English grammar revision (1)
nuriatp
 
Viajando hacia tu Cultura y a mi Cultura.
Viajando hacia tu Cultura y a mi Cultura.Viajando hacia tu Cultura y a mi Cultura.
Viajando hacia tu Cultura y a mi Cultura.
aacarte
 
Hoja de vida juan david salgado henao
Hoja de vida juan david salgado henaoHoja de vida juan david salgado henao
Hoja de vida juan david salgado henao
juan-david14
 
Lms Selection Templates
Lms Selection TemplatesLms Selection Templates
Lms Selection Templates
Hidayathulla NS
 
Alergia alimentaria World Allergy Week 2013 wao - trad español s laai --1
Alergia alimentaria   World Allergy Week 2013 wao - trad español s laai --1Alergia alimentaria   World Allergy Week 2013 wao - trad español s laai --1
Alergia alimentaria World Allergy Week 2013 wao - trad español s laai --1
Juan Carlos Ivancevich
 
Sga 1.4 inicio de la calidad
Sga  1.4 inicio de la calidadSga  1.4 inicio de la calidad
Sga 1.4 inicio de la calidad
Carlos Medellin
 
Pdp course contents
Pdp course contentsPdp course contents
Pdp course contents
meenakshichoudhary009
 

Andere mochten auch (15)

Ficha gerencia efectiva del tiempo para niños y jóvenes
Ficha gerencia efectiva del tiempo para niños y jóvenesFicha gerencia efectiva del tiempo para niños y jóvenes
Ficha gerencia efectiva del tiempo para niños y jóvenes
 
Hospitality & Social Media - Where is the money ?
Hospitality & Social Media - Where is the money ?Hospitality & Social Media - Where is the money ?
Hospitality & Social Media - Where is the money ?
 
Informe Estadistico Facebook
Informe Estadistico FacebookInforme Estadistico Facebook
Informe Estadistico Facebook
 
Studiu comparativ Regatul Danemarcei - Anexa 2 - Paula Posea - iunie 2013
Studiu comparativ Regatul Danemarcei - Anexa 2 - Paula Posea - iunie 2013Studiu comparativ Regatul Danemarcei - Anexa 2 - Paula Posea - iunie 2013
Studiu comparativ Regatul Danemarcei - Anexa 2 - Paula Posea - iunie 2013
 
Texas Water Conservation Association
Texas Water Conservation Association Texas Water Conservation Association
Texas Water Conservation Association
 
Apresentação Ecotrend 2015
Apresentação Ecotrend 2015    Apresentação Ecotrend 2015
Apresentação Ecotrend 2015
 
Tendencias 2014 The Insight Point - Tendencias Consumidor 2014. Consumer Trends
Tendencias 2014 The Insight Point - Tendencias Consumidor 2014. Consumer TrendsTendencias 2014 The Insight Point - Tendencias Consumidor 2014. Consumer Trends
Tendencias 2014 The Insight Point - Tendencias Consumidor 2014. Consumer Trends
 
TRANSBIO. Del laboratorio a la aplicación final.
TRANSBIO. Del laboratorio a la aplicación final.TRANSBIO. Del laboratorio a la aplicación final.
TRANSBIO. Del laboratorio a la aplicación final.
 
English grammar revision (1)
English grammar revision (1)English grammar revision (1)
English grammar revision (1)
 
Viajando hacia tu Cultura y a mi Cultura.
Viajando hacia tu Cultura y a mi Cultura.Viajando hacia tu Cultura y a mi Cultura.
Viajando hacia tu Cultura y a mi Cultura.
 
Hoja de vida juan david salgado henao
Hoja de vida juan david salgado henaoHoja de vida juan david salgado henao
Hoja de vida juan david salgado henao
 
Lms Selection Templates
Lms Selection TemplatesLms Selection Templates
Lms Selection Templates
 
Alergia alimentaria World Allergy Week 2013 wao - trad español s laai --1
Alergia alimentaria   World Allergy Week 2013 wao - trad español s laai --1Alergia alimentaria   World Allergy Week 2013 wao - trad español s laai --1
Alergia alimentaria World Allergy Week 2013 wao - trad español s laai --1
 
Sga 1.4 inicio de la calidad
Sga  1.4 inicio de la calidadSga  1.4 inicio de la calidad
Sga 1.4 inicio de la calidad
 
Pdp course contents
Pdp course contentsPdp course contents
Pdp course contents
 

Ähnlich wie Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz.

Gem gg k
Gem gg kGem gg k
Gem gg k
H4kamp
 
Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Pflege - Für einen sensiblen Umg...
Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Pflege - Für einen sensiblen Umg...Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Pflege - Für einen sensiblen Umg...
Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Pflege - Für einen sensiblen Umg...
impuls1a
 
Workshop 3 sozio milieu therapie
Workshop 3 sozio milieu therapieWorkshop 3 sozio milieu therapie
Workshop 3 sozio milieu therapie
Klinikum Lippe GmbH
 
Konzept pflege u erziehungsdienst bad salzuflen
Konzept pflege u erziehungsdienst bad salzuflenKonzept pflege u erziehungsdienst bad salzuflen
Konzept pflege u erziehungsdienst bad salzuflen
Klinikum Lippe GmbH
 
Demenz und Bindung: Die Bedeutung von Beziehung für die Arbeit mit Menschen m...
Demenz und Bindung: Die Bedeutung von Beziehung für die Arbeit mit Menschen m...Demenz und Bindung: Die Bedeutung von Beziehung für die Arbeit mit Menschen m...
Demenz und Bindung: Die Bedeutung von Beziehung für die Arbeit mit Menschen m...
Dialogzentrum_Demenz
 
Initiierung und Implementierung mediengestützter Lernprozesse zum evidenzbasi...
Initiierung und Implementierung mediengestützter Lernprozesse zum evidenzbasi...Initiierung und Implementierung mediengestützter Lernprozesse zum evidenzbasi...
Initiierung und Implementierung mediengestützter Lernprozesse zum evidenzbasi...
Flexicare
 
NPK2012 - Joergen Mattenklotz: Krisenintervention in der psychiatrischen pflege
NPK2012 - Joergen Mattenklotz: Krisenintervention in der psychiatrischen pflegeNPK2012 - Joergen Mattenklotz: Krisenintervention in der psychiatrischen pflege
NPK2012 - Joergen Mattenklotz: Krisenintervention in der psychiatrischen pflege
Niederrheinischer Pflegekongress
 
Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für die Umsetzung von Nachhaltigkeit...
Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für die Umsetzung von Nachhaltigkeit...Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für die Umsetzung von Nachhaltigkeit...
Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für die Umsetzung von Nachhaltigkeit...
Eileen Elli Ronayne
 
Beitrag adhs sozial_aktuell_hoffelner
Beitrag adhs sozial_aktuell_hoffelnerBeitrag adhs sozial_aktuell_hoffelner
Beitrag adhs sozial_aktuell_hoffelner
Christoph Hoffelner
 
Hurrelmann gesellschaft gesundheit pädagogik
Hurrelmann gesellschaft gesundheit pädagogikHurrelmann gesellschaft gesundheit pädagogik
Hurrelmann gesellschaft gesundheit pädagogik
Klinikum Lippe GmbH
 
Pressestatement von Prof. Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld und Mith...
Pressestatement von Prof. Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld und Mith...Pressestatement von Prof. Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld und Mith...
Pressestatement von Prof. Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld und Mith...
AOK-Bundesverband
 
Games4Resilience - Manuel Sprung
Games4Resilience - Manuel SprungGames4Resilience - Manuel Sprung
Games4Resilience - Manuel Sprung
Gaming with a purpose
 

Ähnlich wie Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz. (20)

Gem gg k
Gem gg kGem gg k
Gem gg k
 
Möglichk
MöglichkMöglichk
Möglichk
 
Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Pflege - Für einen sensiblen Umg...
Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Pflege - Für einen sensiblen Umg...Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Pflege - Für einen sensiblen Umg...
Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Pflege - Für einen sensiblen Umg...
 
Workshop 3 sozio milieu therapie
Workshop 3 sozio milieu therapieWorkshop 3 sozio milieu therapie
Workshop 3 sozio milieu therapie
 
ADHS090615
ADHS090615ADHS090615
ADHS090615
 
Konzept pflege u erziehungsdienst bad salzuflen
Konzept pflege u erziehungsdienst bad salzuflenKonzept pflege u erziehungsdienst bad salzuflen
Konzept pflege u erziehungsdienst bad salzuflen
 
Demenz und Bindung: Die Bedeutung von Beziehung für die Arbeit mit Menschen m...
Demenz und Bindung: Die Bedeutung von Beziehung für die Arbeit mit Menschen m...Demenz und Bindung: Die Bedeutung von Beziehung für die Arbeit mit Menschen m...
Demenz und Bindung: Die Bedeutung von Beziehung für die Arbeit mit Menschen m...
 
Megatrends zukunftstrends und_lsb_-_langversion_0
Megatrends zukunftstrends und_lsb_-_langversion_0Megatrends zukunftstrends und_lsb_-_langversion_0
Megatrends zukunftstrends und_lsb_-_langversion_0
 
Oct08 Burnout
Oct08 BurnoutOct08 Burnout
Oct08 Burnout
 
Initiierung und Implementierung mediengestützter Lernprozesse zum evidenzbasi...
Initiierung und Implementierung mediengestützter Lernprozesse zum evidenzbasi...Initiierung und Implementierung mediengestützter Lernprozesse zum evidenzbasi...
Initiierung und Implementierung mediengestützter Lernprozesse zum evidenzbasi...
 
NPK2012 - Joergen Mattenklotz: Krisenintervention in der psychiatrischen pflege
NPK2012 - Joergen Mattenklotz: Krisenintervention in der psychiatrischen pflegeNPK2012 - Joergen Mattenklotz: Krisenintervention in der psychiatrischen pflege
NPK2012 - Joergen Mattenklotz: Krisenintervention in der psychiatrischen pflege
 
2010 kriz weisen--ori
2010 kriz weisen--ori2010 kriz weisen--ori
2010 kriz weisen--ori
 
Nowotny[1]
Nowotny[1]Nowotny[1]
Nowotny[1]
 
Fo03 gregor waller_de
Fo03 gregor waller_deFo03 gregor waller_de
Fo03 gregor waller_de
 
Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für die Umsetzung von Nachhaltigkeit...
Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für die Umsetzung von Nachhaltigkeit...Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für die Umsetzung von Nachhaltigkeit...
Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für die Umsetzung von Nachhaltigkeit...
 
Beitrag adhs sozial_aktuell_hoffelner
Beitrag adhs sozial_aktuell_hoffelnerBeitrag adhs sozial_aktuell_hoffelner
Beitrag adhs sozial_aktuell_hoffelner
 
Hurrelmann gesellschaft gesundheit pädagogik
Hurrelmann gesellschaft gesundheit pädagogikHurrelmann gesellschaft gesundheit pädagogik
Hurrelmann gesellschaft gesundheit pädagogik
 
Burnout_Depression
Burnout_DepressionBurnout_Depression
Burnout_Depression
 
Pressestatement von Prof. Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld und Mith...
Pressestatement von Prof. Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld und Mith...Pressestatement von Prof. Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld und Mith...
Pressestatement von Prof. Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld und Mith...
 
Games4Resilience - Manuel Sprung
Games4Resilience - Manuel SprungGames4Resilience - Manuel Sprung
Games4Resilience - Manuel Sprung
 

Mehr von impuls1a

Universitäre Pflegebildung in Österreich - Erweiterte Handlungskompetenz du...
Universitäre Pflegebildung in Österreich - Erweiterte Handlungskompetenz du...Universitäre Pflegebildung in Österreich - Erweiterte Handlungskompetenz du...
Universitäre Pflegebildung in Österreich - Erweiterte Handlungskompetenz du...
impuls1a
 
From Nowhere to Somewhere Erfahrungsbericht eines Pflegewissenschafters als G...
From Nowhere to Somewhere Erfahrungsbericht eines Pflegewissenschafters als G...From Nowhere to Somewhere Erfahrungsbericht eines Pflegewissenschafters als G...
From Nowhere to Somewhere Erfahrungsbericht eines Pflegewissenschafters als G...
impuls1a
 
Familiengesundheitspflege – eine Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk St...
Familiengesundheitspflege – eine Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk St...Familiengesundheitspflege – eine Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk St...
Familiengesundheitspflege – eine Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk St...
impuls1a
 
Familiengesundheitspflege - Eine Erweiterung für die Pflege zu Hause im Bezi...
Familiengesundheitspflege - Eine Erweiterung für die Pflege zu Hause im Bezi...Familiengesundheitspflege - Eine Erweiterung für die Pflege zu Hause im Bezi...
Familiengesundheitspflege - Eine Erweiterung für die Pflege zu Hause im Bezi...
impuls1a
 
Familiengesundheitspflege als Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk Steyr...
Familiengesundheitspflege als Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk Steyr...Familiengesundheitspflege als Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk Steyr...
Familiengesundheitspflege als Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk Steyr...
impuls1a
 
Primary Nursing in der häuslichen Pflege – eine Österreichische Perspektive
Primary Nursing in der häuslichen  Pflege – eine Österreichische Perspektive Primary Nursing in der häuslichen  Pflege – eine Österreichische Perspektive
Primary Nursing in der häuslichen Pflege – eine Österreichische Perspektive
impuls1a
 

Mehr von impuls1a (6)

Universitäre Pflegebildung in Österreich - Erweiterte Handlungskompetenz du...
Universitäre Pflegebildung in Österreich - Erweiterte Handlungskompetenz du...Universitäre Pflegebildung in Österreich - Erweiterte Handlungskompetenz du...
Universitäre Pflegebildung in Österreich - Erweiterte Handlungskompetenz du...
 
From Nowhere to Somewhere Erfahrungsbericht eines Pflegewissenschafters als G...
From Nowhere to Somewhere Erfahrungsbericht eines Pflegewissenschafters als G...From Nowhere to Somewhere Erfahrungsbericht eines Pflegewissenschafters als G...
From Nowhere to Somewhere Erfahrungsbericht eines Pflegewissenschafters als G...
 
Familiengesundheitspflege – eine Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk St...
Familiengesundheitspflege – eine Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk St...Familiengesundheitspflege – eine Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk St...
Familiengesundheitspflege – eine Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk St...
 
Familiengesundheitspflege - Eine Erweiterung für die Pflege zu Hause im Bezi...
Familiengesundheitspflege - Eine Erweiterung für die Pflege zu Hause im Bezi...Familiengesundheitspflege - Eine Erweiterung für die Pflege zu Hause im Bezi...
Familiengesundheitspflege - Eine Erweiterung für die Pflege zu Hause im Bezi...
 
Familiengesundheitspflege als Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk Steyr...
Familiengesundheitspflege als Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk Steyr...Familiengesundheitspflege als Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk Steyr...
Familiengesundheitspflege als Erweiterung der Pflege zu Hause im Bezirk Steyr...
 
Primary Nursing in der häuslichen Pflege – eine Österreichische Perspektive
Primary Nursing in der häuslichen  Pflege – eine Österreichische Perspektive Primary Nursing in der häuslichen  Pflege – eine Österreichische Perspektive
Primary Nursing in der häuslichen Pflege – eine Österreichische Perspektive
 

Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz.

  • 1. Herausforderndveesr haltenb ei Menschen mit Demenz VonM ichaeRl ogner In einer Zeit wo Intelligenz, Souverfl-nitiit und Autonomie allerhiichste prio_ ritiit beigemessewn ird, ist es verstiind-lich, dass Demenz als projektionsfliiche tiefgehender Angste verstanden wird. Die Pflege von Menschen mit Demenz in stationiiren Einrichtungen stellt eine groBe Herausforderung dar und bedarf groBer kommunikativer und fachlicher Kompetenzen. Vor allem wenn Verhal_ tensweisena n denT ag gelegtw erden,d ie als stdrend oder problematisch gesehen werden.Z u diesenV erhaltensweisegne _ hciren vor allem zielloses Umherwandern, Aggressivitat,S chreien,A pathie und Ab_ lehnungv on PflegeangebotenV. or allem vokale Stdrungen wie Schreien, Echo_ lalien, Rufen oder Gertiusche fthren bei Pflegenden oft zur Distanzierung. Aber gerade diese Verhaltensweisenk dnnen darauf hinweisen, dass die Betroffenen selbst einen starken Leidensdruck haben und mit ihrem Zustand hadern. Die Um_ welt reagiert oft mit Unverstdndnis und Abwehr, was wiederum zur negativen Verstiirkung fi.ihren kann (BMG, 2006). Unfdhigkeits ich verstdndlichz u beitragen gilt als un-bestritten. Der Begriff des herausfordernden Verhaltens sieht das Verhalten als wertfrei und impliziert einen Einfluss der Umwelt auf dieses Verhalten. Eine Zusammenfas-sung des BMG (2007) zeigt einen guten Querschnitt tiber die Prdvalenz von heraus-forderndem Verhalten bei Menschen mit De-menz. Nach Schtitzun-gen zeigen 1l bis 65 Prozent der Bewohne-rlnnen ein solches Ver-halten. Sch?itzungen aus den USA liefern Zahlenzwischen4 3 bis 93 Prozent bei Bewoh- Abb. l: HerausfordemdVee rhaltensweisen 2008) OsrERREtcHtscHeEFL EGEZEtTscHRt/t2FoTr 7 ,,Demenz fiihrt dazu, dass die iiblichen Kontrollmechanismen der persdnlich-keit, die ciffentliches Auftreten und da-mit erwachsene Kommunikation und Interaktion ermdglichen, zunehmend weniger verfiigbar sind. Demenz al-lein muss fiir die Menschen aber kein furchtbares Ungliick sein, wenn Milieu und Bezieh*g stimmen und sich dem Menschene ntsprechenda npassenD. er Verlust der inneren Strukturen fiihrt zur Kollision mit sozialen Normen und geftihrdet die eigene soziale priisentabi-fitat. Keiner mdchte sich schwach oder hilflos fiihlen." (Miiller-Hergl, 2000). machen Begriffe wie Verhaltensaufftilligkeit, Verhaltensstdrungo der Verhaltenspro-bleme werden im deutschen Sprachge-brauch sehr hiiufig verwendet (BMG, 2007). All diese Bezeichnungen gehen davon aus, dass dieses Verhalten einen intrinsischen Ursprung hat, d.h. durch den Menschen mit Demenz selbst verur-sacht wird. Die Umwelt und das Umfeld werdenh ier nicht alsA uslciseirn Betracht gezogen. Dass aber Umgebung und Um_ welt einen groBen Teil zum Verhalten nerlnneni n AltenheimenD. ie Htiufigkeir beim Herumwandern variiert sehr stark. ist aber in Special Care Units mit 5l Prozent sehr hoch angesiedelt. Die przi_ valenz von kcirperlicherA ggressionl iegt zwischen 3l bis 42 prozent und stellt in den USA einend er htiufigstenH eimaut'- nahmegrtinded ar. Verhalten ist immer ein soziales Konst-rukt, das aus dem Prozess der Interaktion zwischen dem Subjekt, mit gegebenen bio-psycho-somatischeVno raussetzun-gen und den Normen der Gemeinschati entsteht. Verhalten ist demnach ein Aus_ druck der menschlichenp sycheu nd he-rausforderndesV erhalten ist ein Resul-tat der Unftihigkeit sich verstiindlich zu machen. Das Problem ist vielfach die-se Signale zu deuten und entsprechend zu handeln.I ntensiveB eobachtungu nd biografischeK enntnisses ind dabei sehr wichtig. WennM enschenih renF reiheits-spielraum und den Einfluss auf die Umge-bung verlieren, resultiert das hiiufig darin. dasss ie versuchend ie verloreneF reiheir zu sichernu nd zurtickzugewinnenI.n In-stitutionen kommt es zum Teil zu groBen Einschr?inkungend er Selbstbestimmung durch gegebene Organisationsstruktu-ren (feste Mahlzeiten), Routine, tradier_ te Pflege und nicht ressourcenorientierte Pflege. Folgen von herausforderndem Verhalten Fiir die Menschen mit Demenz als auch fi.ir die Pflegenden hat dieses ph?inomen weitreichendeF olgen,d ie Hdwler (2009) zusammengefasshta t: l. Sie erhalten mehr psychopharmaka zur Beruhigung und haben dadurch ein erhrihtesS turzrisiko 2. Die Betroffenen erhalten minimal in-teraktiven Kontakt 3. Durch die kdrpernahe Fixierung wird die LebensqualitAet ingeschriinkt 4. Pflegende erleben die Atmosphiire ei_ ner schlechtenP flegebeziehungu nd sindp sychischu nd physischt iberlastet 5. Die erlebteH ilflosigkeitb ei pflegenden kann sich in aggressive Handlungen gegentiberd em Betroffenenu mkehren 6. Hiiufi ger Personalwechsel Erleben und Strategien von pflegenden HerausforderndeV erhaltensweisenl< isen bei Pflegenden meist Stress aus. Der Stressw ird in Zusammenhangm it dem Phiinomen als Stcirung erlebt, die das reibungsloseF unktionierend es Stations_ -ltf l-r..'terrf.-r .'.a,1 I *.,f '.1 r ij|.,l !.F.1 . !-, J-i:tr:,:r*if r ,ilnfr . .{'., r {i iAt{:'!rj,i..lr;f.r._,. 26 (adaptiert nach Howler. www.oegkv.at
  • 2. Jedes Verhalten hat Grrinde Die Suche nach Griinden eines solchen Verhaltens hat absolute Prioritiit. In den 1990er Jahren wurde ein Modell zum Verstehen entwickelt - das Need-Dri-ven- Dementia-Compro-mised- Behaviour-Model (bediirfnisorientiertes Ver-haltensmodell) i st als Hilfs-mittel fi.ir eine verstehende Diagnostikz u verstehenu nd gibt Anregungen wie man sich dem Verstehen syste-matisch niihern kann (Bar-tholomeyczik/ Halek, 2009). Abb. 1:H erausfordernVdeer haltensweis(eand aptienrta chH ow- 1er,2008) Grundsiitzlich unterscheidet das NDB-Modell zwei gro-triigt ebenso einen wichtigen Beitrag zum Entstehenb ei (BMG, 2007).A ls Konse-quenz dieses Modells mtissen Pflegende herausforderndesV erhalten als Versuch der Anpassungb etrachtenu nd dabeig anz konkret ihren Einfluss und den der Um-welt genau beleuchten und reflektieren. Viele Verhaltensweisen(L eben in der Vergangenheit, Apathie oder Riickzug) dienen, um sich vor der Realitat zu schiit-zen. Verhalten wird meist im Kontext erzeugt. Mit allen Faktoren kann man sich der Erkliirung von Verhalten niihern, zur F<irderungd esM enschenm it Demenz muss aber vor allem an den proximalen Faktoren gedreht werden. Insofern ist diesesM odell als handlungsleitendAeu s-gangslageu nd vor allem als Denkhinweis von groBer Bedeutung. Positive Arbeit mit Menschen mit Demenz Jeder Mensch ist eine wertvolle und ei-gensttindige Persdnlichkeit und hat An-spruch darauf als erlsie selbst anerkannt zu werden und als Teil der Gemeinschaft zu wirken. Menschen mit Demenz ktimp-fen zum einen mit dem Kontrollverlust und zum anderen mit der Abhiingig-keit. Als Ziel soll gelten, das Verhalten nicht abzustellen) ztJ vermeiden oder zu bekiimpfen, sondern dieses addquat zu interpretierenu nd darausH andlungenz u gestalten. Das NDB-Modell kann hier Untersttitzung geben und die Praxis re-flektieren. Dabei nicht zu vergessens ind die von Kitwood (2005) beschriebenen wichtigstenp sychischenB ediirfnissev on Menschen mit Demenz: Trost, Bindung und Beziehung, Beschiiftigung, Identitiit und Einbeziehung. ablaufs sowie perstinliche Bedeutungs-und Sinnzusammenhiingew, ie sich alte und verwirrte Menschen in einer Pfle-gesituation zu verhalten haben, bedroht. Es wird den Pflegenden viel emotiona-le Intelligenz, Fachwissen, Flexibilitlit, Akzeptanz und interaktive Kompetenz abverlangt. Die Strategien mit heraus-forderndem Verhalten kdnnen in zwei Ty-pisierungsdimensioneeni ngeteilt werden (Howler,2008). Erfolgreiche strategische MaBnahmen orientieren sich sehr stark an Stiirken und Schwtichens owiea n persdnlichenV orlie-ben der PflegendenB. erufserfahreneP fle-gende sind der Meinung, dass man nicht auf standardisierteR ezeptez urtickgreifen kann, sondern Strategien bzw. Konzep-te individuell auszuwtihlen sind. Emoti-onsfokussierteS trategienk ommen meist dann zur Anwendung wenn Pflegende an die Grenzen stoBen. Das Verhalten wird dabei nur kurzfristig modifiziert und positiv beeinflusst. Weitergebil-deteP flegendeh abeni n-ternalisiert, dass sie her-ausforderndesV erhalten nicht persdnlich nehmen und gelassener darauf reagierenD. er notwendi-ge Blick in die Biografie wird hier zum Mittel der Wahl ebenso wie das auf Kontinuitiit ausgerichte-te Pflegeorganisations-system Bezugspflege (Primary Nursing). Be Faktoren, die fiir herausforderndes Verhalten zustiindig sind. Die Hinter-grundfaktoren sind durch Interventio-nen kaum beeinflussbar,h andelt es sich hierbei auch um den Gesundheitszustand, physischeu nd kognitive F?ihigkeitena ber auch Persdnlichkeitseigenschafteunn d Verhaltensreaktionena uf Belastungen und Stress.D ie proximalen oder nahen Faktoren konnen sehr stark beeinflusst werden. Dazu gehoren physiologische Bediirfnisse wie Hunger, Durst, Aus-scheidung, Schmerz, Discomfort oder SchlafstcirungenW. eiters sind Teil die-ser Faktoren psychosoziale Bedtirfnisse wie Angst, Langeweile, Anpassung der Untersttitzung an die Flihigkeiten und die physikalische Umgebung mit ihrem Design, dem Stationsalltagd, er Routine, dem Licht-, Gerliusch- und Wiirmelevel. Die soziale Umgebung mit der Perso-nalausstattungu nd -stabilitiit, die Um-gebungsatmosphtiruen d Prlisenza nderer ' f i f f fOlOgi fChf r $t f tU;1 . . i r "1- . l r l flrri llfl .-ll-'.: ::'l'-i'!";.1.1,'lir. .l'-.'t'1 ;t-'r:r I " ' ' , t ' r ' . . i :':fi: " r . - ' . Gcrundhrltrguclrnd- dcmogfrfl rcha Vrrirbl+n i n. 'j:"!"',' ' .1- .'.t.:ti l. '-tlrr I -" " til i'll'." . . . ! ' : . .1 , - . . . . . , , - ' t r . . i -| f i 1:1 t , - . ' l ' ,1 J? ,J f : 'J- : , . t i " . " r : ! l .PlyChOlOgldf Vffltblfn rl i'-:'Fltr-r.-irt.','i,rr.'r'i,;-1".r.1!' 'rr'- .t.,' - ! ' i , : " . ' ;ptryiidtosl;iii;-$iiti;trili' .' 'r' r !'' .t "1 :' 'Funhtl+ntl I Ffrf ormfncf . Fcltholotidl Erdrlrfnlrrr r 'rrtr ; -l -'J r l:',,'-' 'j .Ft ryr lkr l l rch* Umgrbun{ | ' ' , : ' : : ' rJ.l' '1 ' t i l - r l . $ol l i l r t t r r tUrbtn0' ; - ' * r : ' , i 1l ' i r - r ; ' ir'lfl - , : " t - t ' ' l " i '.'l . ; .i l,,l r'.ift r.1-r''l- 'r.lll'- r'[i...i' 1 I il", rl 31 i,:t 1:.If'lr': I r '3:i *f;] jl'",.J:'rf r "EFgtbrils aug Hhtargnndlalrtorun tnd Proxlmalen Faltoren Abb. 3: DasN DB-Modell (adaptiertn achK olanowski,1999) www.oegKv.ai osrERRErcHrsecHFLEE GEZETTsctH/2R0t1F"TL 27
  • 3. Literatur BartholomeyczlkS, . & Halek,M . (2009): HerausforderndeVs erhalten verstehen. In: pflegen:Demen1z0 12009,S4.5 -49 BartholomeyczrkS, . (2007):M it heraus-forderndem Verhalten umgehen. Bun-deskongress DRK.http://www.drk.del verband_d_sc hwes terns c h aften/aktu-elle_ meldungen/2007/kongress/doku-mente/ B artho lomeyc zik _Langfas s ung. doc-l02.PDF Zugriff vom 5. Mai 2009 Bundesministerium fi.ir Gesundheit (2006): Rahmenempfehlungen zum Umgang mit herausforderndem Ver-haltenb ei Menschenm it Demenzi n er stationiirenA ltenhilfe.B erlin:B MG Erikson,E . (1981):I dentitiitu nd Lebens-zyklus. Drei Aufstitze. Suhrkamp Ver-lug, Kolanowski, A. M. (1999): An overview of the Need-DrivenD ementia-Compro-mised Behavior Model. In: Journal of GerontologicaNl ursing2 5 (9), S. 7-9 Rogner, M. (2009): Primary Nursing in der ambulanten Pflege - eine cisterrei-chischeP erspektiveV. DM-Verlag Mtiller-Hergl, C. (2000): Demenz zwi-schen Angst und Wohlbefinden. In: P. Tackenberg und A. Abt-Zegelin (Hrsg.): Demenz und Pflege, Mabuse Verlag Hciwler, E. (2008): Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz - Erleben und Strategien Pflegender. Verlag Kohlhammer. Kitwood, T. (2005): Demenz - der per-sonenzentriertAe nsatz im Umgangm it verwirrten Menschen Mag. Michael Rogner PflegewissenschafteTre. am l eiteru n d Lehr gan gsleiterp a| | i ativec ar e. Liechtenstenii scheA lters-u n d Kran k enh i l fe (L AK) mi chaelr.o gner@gmx.at http://mi chaerl ogner.twodanye. t Die OsterreichischeG esundheitsberufe-Konferelnczid te in: Tqg der Gesundheitsberufe Beruf mit Zukunfl - Zukunft im Beruf Festsoodl es Gesundheitsministeriums, 19. Jrinner 201I RodetzkystroB2e, 1030W ien Vorsitz:D r. Wolfer Dorner, prosidendte r OsfeneichischeAnn f ekom m e r 09:30 - I l:00 Gesundheilsberufeh eufe & morgen lmpulsreferot:A loisStogerd, ip16m6, EundesminisffreirrG esund heif Anfrogen von Vertreterlnnen der einzelnen Gesundheitsberufe Publikumsdiolog I 1:00 - I l:30 Koffeepouse I l:30 - l3:00 Pflegeberufei m 21. Johrhunderl lmpulsreferot Rudolf H undstorfer, Bundesminisffe0 rr Arbeits, ozio/eus nd Konsum entenschufz lmpulsreferotU rsuloF rohner,p rosidenfdine so srer-reichiscehn Gesu nd he its-u n d Kron ken p fI e g e verbond es lmpulsreferotG erdo Mostbou ar, vorsifzenddee sF och-ousschusseGse sundheifsberudfee r Arbeiferkommewri en Publikumsdiolog l3:00 - 14:00 Mittogspouse 14:00 - l5:15 Abenteuer helfen? Gemeinschqfttiches Denken und die Arbeit in Gesundheitsberufen Mog. BernhordH einzlmoier,t nsfifufuf rJ ugendkulturforschung Berufswoh-l Choncen ftir den Nochwuchs Dr. Herbert Buchinger,V orsof ndsvorsitzenddeers A MS Publikumsdiolog 15:15 - l5:45 Koffepouse l5:45 - l6:30 Fcirderpreidse r 6sferreichischen Gesu nd h eitsberufe - Konferenz Prosentotiond er Siegerprojekte Moderolion der Togung: Cloudio Reiterer Die Teilnohmeo m Kongressis tk ostenlosA. us orgoniso-torischen Grunden wird jedoch um Anmerdung ersucht: ent wed er un ter www.gesun dh eitsberuef ko nferenzo. l unter Kongress/Anmeldungo der per Fox 0l /514 06/49 Wohrend des Kongressebse stehtd ie Moglichkeit, sich uber die verschiedenstenG esundheitsberufe zu informieren.