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” Gute  Gesprächsführung ” Tipps für die Aubsbildungspraxis
„ Prolog “ Was ist Kommunikation?
Nachricht Sender Empfänger  Sachebene Beziehungsebene
Nachricht Sender Empfänger  Sachebene Beziehungsebene Paul Watzwalick:  „ man kann NICHT NICHT kommunizieren“
Nachricht Selbst-offenbarung Appell Sachebene Beziehungsebene Schulz von Thun:  „Vier Seiten einer Nachricht“
Nachricht Sachinhalt Beziehung Selb<st-offen-barung Appell Beispiel :  „Du, die Ampel ist grün! “ Ich habe es eilig Es ist grün Gib Gas! Du brauchst meine Hilfestellung
Nachricht Sachinhalt Beziehung Selbst-offen-barung Appell Vier Seiten einer Nachricht - SENDER 1 Patient zum Arzt  „Aber ich habe doch geputzt “ 2 Patient zur ZMP  „Dauert das lange? “
Nachricht Sachinhalt Beziehung Selbst-offen-barung Appell Vier Seiten einer Nachricht - Empfänger Wie ist der Sachverhalt zu verstehen? Wie redet er/sie mit mir? Wen glaubt  er/sie vor sich zu haben? Was soll ich tun, denken, fühlen auf Grund seiner/ihrer Mitteilung? Was ist das für eine/r?  Was ist mit ihm/ihr?
Sender Empfänger Sachinhalt Beziehungsebene Appell Selbst-offen-barung Sachinhalt Beziehungsebene Appell Selbst-offen- barung Patient: „Das sieht aber komisch aus! “ ZMP: „Darauf können wir nicht verzichten. “ Ich habe Angst Das sieht komisch aus Sag mir was es ist! Du wirst es wissen Das ist unver-zichtbar Lass mich einfach machen Du verstehst das nicht. Ich weiss es besser
Vier Seiten einer Nachricht  Senden mit vier „Schnäbeln “ Hören mit vier „Ohren “
„ Vertiefung “ Was ist GUTE Kommunikation?
// Bagatellisieren   …  so schlimm ist das doch nicht ... // Diagnostizieren   …  Sie haben wohl ein Problem ... // Examinieren  …  bohren/verhöhren // Dirigieren   …  das Beste ist, so ... // Unechte Fragen   …  Misstrauen oder Scheinfragen Hinderliche Gesprächsweisen Demotivierend, Abwertend
// Moralisieren  ...  (belehren/predigen)  //  S uggerieren  ...   Sind Sie nicht auch der Meinung, ... // Interpretieren , Deuten  ...  Gefühle unterjubeln ... // Sich identifizieren   ...  das kenne ich auch ... //  S olidarisieren   ... Sie/Andere haben (nicht) recht ... Hinderliche Gesprächsweisen Demotivierend, Abwertend
//  Echte Fragen stellen .. .  Verständnisfragen,  Informationsfragen,  //  Auf die Person eingehen  ... Sie fragen sich wie ... //  In Kontakt/Zugewandt sein  ... echtes Interesse  ... //  Sachlich informieren  ...  am Thema bleiben ... //  Anregungen/Vorschläge als  Angebot  formulieren Hilfreiche Beziehungsbotschaften Motivierend, wertschätzend
//  Einfühlsames Feedback geben.. .  Anhand einer  konkreten   Situation  die Sachlage beschreiben, in  Ich-Form  sprechen (nicht man/wir), den  Hintergrund bzw. Ihr „Erleben“  Ihrer Intervention deutlich machen, zukünftigen  Wunsch  äußern.... Hilfreiche Beziehungsbotschaften Motivierend, wertschätzend
Der personzentrierte Ansatz von Carl Rogers Akzeptanz Kongruenz Empahtie N icht an Bedingungen geknüpfte Wertschätzung //  Vorurteilsfrei zuhören // den anderen in seinem Erleben akzeptieren  // eigene Sichtweise Beseite stellen ABER  NICHT:  ich muss alle mögen oder Laissez-faire! Einfülendes Verstehen des Anderen //  den inneren Bezugsrahmen des anderen wahrnehmen //  eine angstfreie Atmosphäre schaffen // Mitteilen, was man vom anderen verstanden hat ABER NICHT:  eine Technik anwenden oder Urteile fällen Sich jederzeit sich selbst bewusst sein //  Sich seinen eigenen Motiven und Gefühlen bewusst sein und sich gleichzeitig nicht davon lenken lassen // Gefühle ansprechen, wenn das angezeigt ist ABER NICHT:  sich selbst verleugnen oder Maske
„ Vertiefung “ Tipps für die Ausbildungspraxis
Lernmotivation Interesse  des Dozenten Inhaltliche  Relevanz Autonomie  erleben Kompetenz erleben Sozial ein-gebunden sein Hohe  Instruktion- squalität
in kleinen Schritten erlebbar machen, regelmäßig (wertschätzendes) Feedback geben ermöglichen durch direktes Anwenden und Ausprobieren Austausch und Unterstützung durch Kolleginnen fördern &quot;Auf den Punkt gebracht&quot; // Kompetenzzuwachs  // Autonomieerleben // Sozial eingebunden
ein gutes Aneignungskonzept entwicklen, dass zu I h nen und zur Praxis passt,  Strukurieren, ausreichend Zeit einplanen, klare Aufgabenstellungen vorgeben die jeweiligen Schulungsinhalte im Praxisalltag aufgreifen (lassen) Echtes Intersse an der  Ausbildung zeigen &quot;Auf den Punkt gebracht&quot; // Instruktionsqualiatät // Inhaltiche Relevanz // Interesse der Lehrperson
Zusammenfassung  –  Take home Message // sinnvolle Instruktionen/Aufgaben/Anwendungsfälle  entwicklen und anleiten (lassen)  –   didaktisches Konzept // Beziehungs- versus Sachebene, Selbstoffenbarung und  Appell im Hinterkopf behalten -  Metakommunikation // Für eine gute Atmosphäre sorgen  –  Wertschätzend, echt  // Regelmäßig konstruktives Feedback geben  -  Klar in der Sache  –  Wertschätzend in der Person
Dr. rer soc. Katja Bett Diplom-Pädagogin KONTAKT  http://www.didactic-design.de [email_address] Danke für Ihr Interesse!

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  • 7. Nachricht Sachinhalt Beziehung Selbst-offen-barung Appell Vier Seiten einer Nachricht - SENDER 1 Patient zum Arzt „Aber ich habe doch geputzt “ 2 Patient zur ZMP „Dauert das lange? “
  • 8. Nachricht Sachinhalt Beziehung Selbst-offen-barung Appell Vier Seiten einer Nachricht - Empfänger Wie ist der Sachverhalt zu verstehen? Wie redet er/sie mit mir? Wen glaubt er/sie vor sich zu haben? Was soll ich tun, denken, fühlen auf Grund seiner/ihrer Mitteilung? Was ist das für eine/r? Was ist mit ihm/ihr?
  • 9. Sender Empfänger Sachinhalt Beziehungsebene Appell Selbst-offen-barung Sachinhalt Beziehungsebene Appell Selbst-offen- barung Patient: „Das sieht aber komisch aus! “ ZMP: „Darauf können wir nicht verzichten. “ Ich habe Angst Das sieht komisch aus Sag mir was es ist! Du wirst es wissen Das ist unver-zichtbar Lass mich einfach machen Du verstehst das nicht. Ich weiss es besser
  • 10. Vier Seiten einer Nachricht Senden mit vier „Schnäbeln “ Hören mit vier „Ohren “
  • 11. „ Vertiefung “ Was ist GUTE Kommunikation?
  • 12. // Bagatellisieren … so schlimm ist das doch nicht ... // Diagnostizieren … Sie haben wohl ein Problem ... // Examinieren … bohren/verhöhren // Dirigieren … das Beste ist, so ... // Unechte Fragen … Misstrauen oder Scheinfragen Hinderliche Gesprächsweisen Demotivierend, Abwertend
  • 13. // Moralisieren ... (belehren/predigen) // S uggerieren ... Sind Sie nicht auch der Meinung, ... // Interpretieren , Deuten ... Gefühle unterjubeln ... // Sich identifizieren ... das kenne ich auch ... // S olidarisieren ... Sie/Andere haben (nicht) recht ... Hinderliche Gesprächsweisen Demotivierend, Abwertend
  • 14. // Echte Fragen stellen .. . Verständnisfragen, Informationsfragen, // Auf die Person eingehen ... Sie fragen sich wie ... // In Kontakt/Zugewandt sein ... echtes Interesse ... // Sachlich informieren ... am Thema bleiben ... // Anregungen/Vorschläge als Angebot formulieren Hilfreiche Beziehungsbotschaften Motivierend, wertschätzend
  • 15. // Einfühlsames Feedback geben.. . Anhand einer konkreten Situation die Sachlage beschreiben, in Ich-Form sprechen (nicht man/wir), den Hintergrund bzw. Ihr „Erleben“ Ihrer Intervention deutlich machen, zukünftigen Wunsch äußern.... Hilfreiche Beziehungsbotschaften Motivierend, wertschätzend
  • 16. Der personzentrierte Ansatz von Carl Rogers Akzeptanz Kongruenz Empahtie N icht an Bedingungen geknüpfte Wertschätzung // Vorurteilsfrei zuhören // den anderen in seinem Erleben akzeptieren // eigene Sichtweise Beseite stellen ABER NICHT: ich muss alle mögen oder Laissez-faire! Einfülendes Verstehen des Anderen // den inneren Bezugsrahmen des anderen wahrnehmen // eine angstfreie Atmosphäre schaffen // Mitteilen, was man vom anderen verstanden hat ABER NICHT: eine Technik anwenden oder Urteile fällen Sich jederzeit sich selbst bewusst sein // Sich seinen eigenen Motiven und Gefühlen bewusst sein und sich gleichzeitig nicht davon lenken lassen // Gefühle ansprechen, wenn das angezeigt ist ABER NICHT: sich selbst verleugnen oder Maske
  • 17. „ Vertiefung “ Tipps für die Ausbildungspraxis
  • 18. Lernmotivation Interesse des Dozenten Inhaltliche Relevanz Autonomie erleben Kompetenz erleben Sozial ein-gebunden sein Hohe Instruktion- squalität
  • 19. in kleinen Schritten erlebbar machen, regelmäßig (wertschätzendes) Feedback geben ermöglichen durch direktes Anwenden und Ausprobieren Austausch und Unterstützung durch Kolleginnen fördern &quot;Auf den Punkt gebracht&quot; // Kompetenzzuwachs // Autonomieerleben // Sozial eingebunden
  • 20. ein gutes Aneignungskonzept entwicklen, dass zu I h nen und zur Praxis passt, Strukurieren, ausreichend Zeit einplanen, klare Aufgabenstellungen vorgeben die jeweiligen Schulungsinhalte im Praxisalltag aufgreifen (lassen) Echtes Intersse an der Ausbildung zeigen &quot;Auf den Punkt gebracht&quot; // Instruktionsqualiatät // Inhaltiche Relevanz // Interesse der Lehrperson
  • 21. Zusammenfassung – Take home Message // sinnvolle Instruktionen/Aufgaben/Anwendungsfälle entwicklen und anleiten (lassen) – didaktisches Konzept // Beziehungs- versus Sachebene, Selbstoffenbarung und Appell im Hinterkopf behalten - Metakommunikation // Für eine gute Atmosphäre sorgen – Wertschätzend, echt // Regelmäßig konstruktives Feedback geben - Klar in der Sache – Wertschätzend in der Person
  • 22. Dr. rer soc. Katja Bett Diplom-Pädagogin KONTAKT http://www.didactic-design.de [email_address] Danke für Ihr Interesse!