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Frenzi and Friends
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MUSIK
ALEXAGRANDE
– We walk in –
–Wherewespeak–Listentothedrumsbeat–
–Wherewespeak–Listentothedrumsbeat–
– Where we meet –
–Inoursleep–
–Inourdreams–
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Konzeptist
Freundschaft
initiertvon
Franziska
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Franziska Opel, BAD MAD SAD, schwarze Farbe auf Wand, 300 cm x 340 cm, 2014
Johanna Noack, Paintbrush With Sky, Videoloop - 59:34 min. , 2014
Julia
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Jenny
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Franziska
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Jenny Schäfer, Symmetrie ist auch nur Einbildung,
Bildersammlung auf MDF, Küchenarbeitsplatte ‘Granit’,
Stuckmarmor, Spiegel, Postkarte, 2014
SimoneHodemacher,WinkelmitrotierenderScheibe,30×30cm,
AcrylaufMDF,Motor,2014
HermesVillena,OhneTitel,Video,Installation,Zuckerwatte,2014
Hermes Villena, Ohne Titel, Video, Installation,
Zuckerwatte, 2014
Julia Calvo, Toastbrot, Gips, 2013
Alexander Rischer, Lerskov
Silbergelatineprint, 2014
Anna-Skov-Hassing, Brut
Stahlwolle, 2014
NandoVivas,InaugurationofthePleasureCathedral(III)
Radierung(Aquatinta,2Platten),Auflage50,39,5x54,5cm,2012
NandoVivas,InaugurationofthePleasureCathedral(IV,V)
Radierung(Aquatinta,2Platten),Auflage50,39,5x54,5cm,2012
AlexaGrande,Ivernadero3,LackundSprayaufKunststoffgewebe,150x200cm,2014
AlexaGrande,LlamadaundRemate,ÖlaufLeinwand65x73cm,2013
1%ofONE ist ein Projekt
von Mitko Mitkov und Stefan Fuchs.
Seit 2011 veranstalten wir
Ausstellungen und veröffentlichen
Publikationen.
H
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Franzi,
ich
hoffe, der Text ist ok
so.
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kurz, aber das
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JULIA MAIQUEZ
ESTERLICH
NINO SVIRELI
VERONIKA GABEL
VERONIKA GABEL
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CLAUDIA APEL
CLAUDIA APEL
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FRANZISKAOPEL
FRANZISKA
OPEL
UNTERGESCHOSS
–Aswespeak–
–Listentothedrumsbeat–
– As we meet –
– In our sleep –
–Inourdreams–
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ClaudiaApel,Candle,70cm,Wachs,2014
Julia Maiquiz Esterlich, Holy Circle III, 100 x 100 cm,
UV-Druck auf Holz, Nägel und Fäden, 2014
FranziskaOpel,Praline-Automat,2013
Julia Maiquiz Esterlich, Holy Circle II, 100 x 100 cm,
UV-Druck auf Holz, Nadeln und Klöppelspitze, 2014
Julia Maiquiz Esterlich, Holy Circle I , 100 x 100 cm,
UV-Druck auf Nessel, hand-bestickt, 2014
Veronika
G
abel,C
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el-B
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Franziska Opel, die Geköpfte schläft und erneutes Erwachen,
zweiseitige Projektion auf HPL-Platte, 160 cm x 140 cm,
Videoloop - 2:23 min., 2014
ClaudiaApel,Subjekt,Prädikat,Objektundich/PartII
2,5x1,5m,Videoinstallation,2011
everybody struggles with the problem
	 of meaningless and meaningfulness
everybody tries to generate sense
art school – primary place for conversations
sometimes apparently very senseless
	 but very sincere and very sensitive conversations
if it is possible to make love it is possible to make philosophize
max is a philosopher:
	 ‘why do the stars have prongs?...
	 stars do not need to have prongs...
	 I prefere ordinary things...
	 ordinary things are better to hold...
	 are you an ordinary man?
	 I’m rather an unusual woman’
‘conversation with max’is kind of an unplanned confession
which later becomes an repeatable poetic statement.
a recorded document of youth.
video-haiku
NinoSvireli,ConversationwithMax,
Videoloop-2:46min.,2014
Veronika Gabel, SakrALG ##1, C-Print, 1 Ex. 76 x 113 cm,
2 Ex: 100 x 152 cm, lim. Edition: 3Ex+2AP, 2013
VeronikaGabel,Camel-Bird,Straußenfedern,
preparierterStrauß,Eisen,ca.150x90x90cm,2010
VeronikaGabel,SakrALG###10,Algen(Eckloniamaxima,Palmariadigitata,Laminariasaccharina),
Eisen,Holz,Plexiglas,ca.200x130x180cm,2014
Frenzi and Friends
Claudia Apel (1982, Dresden, DE) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte
2006–2013 Visuelle Kommunikation, Schwerpunkt Fotografie bei Egbert Haneke
und Alexander Rischer. Ausgehend von der Idee der Fotografie und ihrer Mate-
rialität arbeitet Claudia Apel konzeptuell mit unterschiedlichen Medien, um sich
einerseits auf daskollektive Gedächtnis zu beziehen, sich andererseits aber den
Kriterien der Realität wieder zu ent-
ziehen. Ihre Arbeiten wurden u.a.
ausgestellt in: Kunsthaus, Hamburg
(2010), Galerie Oel-Früh, Hamburg
(2012), Kubus EXPORT, Wien (2013),
Gallery 1919, Mexico City (2015) und
Phototriennale, Hamburg (2015).
Julia Calvo (1985, Madrid, ESP) lebt
und arbeitet in Barcelona. Sie ist Ab-
solventin der Fakultät der Schönen
Künste in Cuenca (2005) und der
HFBK Hamburg (2014 bei Andreas
Slominski). Im Jahr 2012 wurde sie
als herausragende Künstlerin und
junges Talent in der zeitgenössischen Kunstmesse ARCO Madrid gewählt. Julia
Calvo spielt mit unseren eingeprägten Wahrnehmungsgewohnheiten. Sie arbeitet
beispielsweise mit dem kognitiven Farbsystem, die der Farb-Addition und -Sub-
traktion unterliegen. Dabei spielt die Idee der Nicht-Farbe eine entscheidene Rolle.
Innerhalb eines Augenblicks können sich die Farben verändern, obwohl das Ob-
jekt stets das selbe bleibt. Immer führt sie den Betrachter hinter das Licht – sei
es durch das Sehen, Fühlen oder Schmecken. Alle Sinne sollen herausgefordert
werden, um das Objekt an sich und deren Existenz in der Realität zu hinterfragen
– ein Denial-of… Ihre Arbeiten zeigte sie in den letzten Jahren in den Einzelaus-
stellungen Apaga La Luz Al Salir im Centro Parraga, Murcia, 2015, Back To Black
in der Galerie ArtNueve Murcia, 2012 und Mind Mapping in Köln im CTP-Projekt,
2012. Unter anderem nahm sie an den Gruppenausstellungen Under the Influence
of Anselm Reyle in Berlin, Untitled (2011),
Der Zärtliche Blick‚ (2012) 4 Rooms (2012) in
Hamburg und dem 8. Bremer Kunstfrühling,
sowie ARCO Internationale Messe für Zeit-
genössische Kunst in Madrid, teil.
Julia Maiquez Esterlich (1985,
ESP) lebt und arbeitet in
Hamburg. Sie studierte 2003–
2007 Freie Kunst an der San
Carlos UPV Valencia, wo sie
2009 ihr Diplom erhielt (mit Erasmusaufenthalt 2007–2009 an der Hochschule für
bildende Künste in Hamburg). Seit 2009 studiert sie Visuelle Kommunikation an
der HFBK Hamburg. Julia Maiquez Esterlich verwendet oftmals gefundene Zeit-
dokumente – vornehmlich Fotografien, die sie sich durch sensible und präzise
Weiterverarbeitung ihrer Bildwelt zu eigen macht, sei es durch Zeichnen, Sticken
oder der Einbettung in eine Installation. Dabei stellt sie Fragen über das Gestern
und haucht dem Vergessenen neues Leben ein oder unterstreicht deren Vergäng-
lichkeit. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgestellt in Grindelalle 117, Hamburg (2014);
Galerie der Schlumper, Hamburg (2014); Galerie Artifarty, Köln (2013); Galerie Am-
persand, Köln (2013); Goethe Institut, Montevideo (2012); Halle der Vollständigen
Wahrheit, Köln (2012), Galerie Genscher,
Hamburg (2012, 2011, 2010), Galerie Oel-
Früh (2012); Laboral, Gijón (2008); Zendai
MOMA (2006). 2010 erhielt sie das Sti-
pendium der DAAD Karl H. Ditze, HFBK
(Hamburg) und in 2009 das Stipendium
Leonardo da Vinci, UPV (Valencia) 2009.
Veronika Gabel (1982, SVK) lebt
und arbeitet in Hamburg. Sie
studierte 2001 – 2003 Architek-
tur an der Akademie für Archi-
tektur (U.S.I., Schweiz) bei Prof.
Mario Botta, 2007 – 2008 freie
Kunst an der Fakultät Bildende
Künste (U.P.V., Valencia, Schwerpunkt Bronzeguss) und 2005-2011 an der HFBK
Hamburg, wo sie bei Prof. Matt Mullican 2011 mit Diplom promovierte.Veronika
Gabel erschafft dank der Entfremdung durch Fotografie tempelartige, monumen-
tale Architekturen in der Horror Vacui Tradition. Ihre Installationen entstehen aus
dem wiederholten, skulpturalen Einsatz der südafrikanischen Algenart »Ecklonia
maxima« und in Island gesammelten Braunalge »Palmaria Digitata«. Keine der
gestalterischen und kompositorischen Entscheidungen ist definitiv, jedes neue
Werk ergibt sich aus der Zerstörung des
Vorherigen und setzt diese gleichzeitig
voraus. Die prozesshaften Werke wer-
den in aufwendig komponierten Foto-
grafien, aber auch in freien Skulturen
und Installationen festgehalten.
Ihre Arbeiten wurden ausgestellt u.a.
bei – Forever & a Day Büro, Berlin (2007),
Galleria Arteidea, Milano (2011), Mes-
sage Salon, Zürich (2012), Galerie 59,
Paris (2013), Reinisch Contemporary,
Karlsdorf/Ilz (2013), Elektrohaus, Ham-
burg(2014), King og Bang gallerí, Reyk-
javik (2014), Westwerk, Hamburg (2015),
ICT Art Gallery, Bratislava (2015).
Alexa Grande (1986, ESP) lebt
und arbeitet in Deutschland und
Spanien. Sie studierte 2004 –
2009 Freie Kunst in Madrid (Uni-
versidad Complutense Facultad
de BBAA) und in Hamburg an
der HFBK. Ausgehend von ihrer
Malerei entwickelt Alexa Gran-
de zunehmend raumgreifende
Installationen, die wie eine Büh-
ne funktionieren. Man könn-
te meinen, das die Linien im
Raum eine Verlängerung ihrer
Gemälde sind. Ihr Fokus liegt
auf der Wahrnehmung unsicht-
Johanna Noack (1987, DE) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte Kommu-
nikations- und Grafikdesign an der Hamburger Hochschule für Angewandte
Wissenschaften und der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. 2014 machte sie
ihren Master in der Grafikklasse von Wigger Bierma an der Hochschule für bildende
Künste in Hamburg. Seither be-
schäftigt sie sich mit Schnitt-
stellen von Kunst und Künstlich-
keit vorzugsweise durch Ab- und
Nachbildungen und Neu-Arran-
gements alltäglicher Objekte
und Begebenheiten. Ihre Arbei-
ten wurden unter anderem bei
120 qm Galerie Genscher, Ham-
burg (2012), Praline, Folgendes,
HFBK-Hamburg (2013) 5,26qm,
Köln (2015), GDFB, Breda (2015)
gezeigt.
Franziska Opel (1984, DE) studierte an
der Hochschule für bildende Künste
Hamburg bei Matt Mullican und Wig-
ger Bierma. 2014 machte sie ihr Diplom
mit Auszeichnung. Verführung, Kreis-
läufe und das Spiel mit ambivalent
aufgeladenen Symbolen sind immer
wiederkehrende Themen ihrer Abeit.
In einer klaren und kraftvollen Bild-
sprache beruft sie sich auf ikonische
Zeichen und Gesten, die sie inhalt-
lich neu verknüpft und kritisch hinter-
fragt. Dabei münden ihre poetischen
Text- , Bild- und Videoarbeiten oftmals in aufwendige Installationen. Ihre Arbei-
ten wurden u.a. in Köln, München, Berlin, Sofia, Graz, Mailand und Prag ausge-
stellt. 2012 erhielt sie das Jahresstipendium der Karl H. Ditze Stiftung für Diplom-
studierende. Zeichen und Gesten, die sie inhaltlich neu verknüpft und kritisch
hinterfragt. Dabei münden ihre poetischen Text- , Bild- und Videoarbeiten oft-
mals in aufwendige Installatio-
nen. Ihre Arbeiten wurden u.a.
in Köln, München, Berlin, Sofia,
Graz, Mailand und Prag ausge-
stellt. 2012 erhielt sie das Jah-
resstipendium der Karl H. Ditze
Stiftung für Diplomstudierende.
barer Grenzen; der Distanz zwischen Menschen, aber auch dem Spannungsfeld
zwischen Ordung und Chaos oder der Struktur und Emotion, dabei scheut sie
sich nicht vor dem Einsatz konkreter Materialien wie Baugerüsten, Netzen oder
Zäunen zurück. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Galerie Level One Hamburg (2010),
Kunsthaus Hamburg (2011), Galerie
LatinarteMadrid(2013),FarodeOrien-
te Ciudad de Mexico (2014) Museo del
Flamenco Sevilla (2015) ausgestellt.
Anna Skov-Hassing (*1980, Kopen-
hagen, DNK) lebt und arbeitet Ko-
penhagen. Zur Zeit macht sie ihren
Master an der Malmö Art Acaded-
my in Malmö, Schweden. Sie studierte 2010-2011 an der Gerrit Rietveld Academy,
Amsterdam in den Niederlanden. 2014 erhielt sie ihren Bachelor an der HFBK
Hamburg. ‘My works and installations orbit systems and orders, their behaviors
and boundaries. They explore the interruption of the settled. Whether it is a state of
mind or a state of land. Entering with an attitude of ritualistic repetitive celebration.
It starts with sensations. Not necessarily specific ones, but always precise and de-
manding. They soon find forms to inhabit. Suitable marriages. Legitimate attach-
ments. Stuff collected. Brides gathered. Dictated by compulsive behaviors from
within. One follows the other. Guests. Observers. Intruders. They start to grow. Take
up more and more space. Occupy every inch. The brides walk behind. The walk to-
wards-away. Underneath their sur-
faces. Repetitions. One eternity more.
When is something too much. They
know no boundaries.’ Anna Skov-
Hassing war unter anderem bei
den Gruppenausstellungen Delta
Hamburg, 2015, INDEX, Kunsthaus
Hamburg, 2014, Bremer Kunstfrüh-
ling, 2014, but one among them all
troubled me, Galerie der HFBK, Ham-
burg, 2013 und Class of Matt Mulli-
can, Wiensowski & Harbord, Berlin,
2012, zu sehen.
Simone Hodemacher (1986, DE) lebt
und arbeitet in Hamburg. Sie studier-
te Kommunikationsdesign an der
Kieler Muthesius Kunsthochschu-
le, Grafikdesign an der Sint-Lucas
Beeldende Kunst in Gent und an der
Hochschule für bildende Künste in
Hamburg, wo sie 2014 in der Grafik-
klasse bei Wigger Bierma den Mas-
ter machte. Sie beschäftigt sich mit
dem Herausstellen verschiedener
Perspektiven in Bezug auf grafische
und fotografische Motive. Objekte werden von ihr hergestellt und fotografiert oder
Motive werden gezielt aufgesucht, um sie abzubilden. Selbst zu fotografieren er-
gibt die Grundlage für ihre künstlerischen Arbeiten. Sie stellte u.a. in der Galerie
Genscher, Hamburg (2012) und bei Folgendes, HFBK Hamburg (2013) aus.
Alexander Rischer (1968, DE) ist bilden-
der Künstler und Musiker, schreibt aber
auch gelegentlich, für Künstlerkollegin-
nen, Kollegen, Freunde, oder im Zusam-
menhang mit eigenen Projekten oder
Forschungen. Er hat an der Universität
Hamburg Philosophie und Pädagogik studiert und umfänglich an der Hochschule
für Bildende Künste Freie Kunst. Dort selbst war er in den vergangenen sechs Jah-
ren als Lehrbeauftragter für Fotografie tätig. Alexander Rischer arbeitet in seiner
Fotografie fast ausschließlich mit den klassischen analogen Mitteln; sein Interes-
se gilt einer verwinkelten Geschichtsschreibung als Narration, einer Art Feldfor-
Jenny Schäfer (1985 Kassel, DE) absolvierte 2015 ihren Master bei Prof. Silke
Grossman an der HFBK Hamburg. Unter anderen studierte sie bei Alexander Ri-
scher, Katharina Gaenssler und Arne Schmitt. Sie lebt und arbeitet zur Zeit in
Hamburg. Im Laufe ihres Studiums publizierte Jenny Schäfer Künstlerbücher, die
mehrfach national und international ausgestellt wurden. In ihrer künstlerischen
Praxis entwickelt sie installative Arrangements ihrer Fotografien, kombiniert mit
skulpturalen Objekten und Display-
elementen. Ihr thematischer Fokus
liegt auf Materialien und Begrifflich-
keiten der Alltagsästhetik. In ihrer
Archäologie des Alltags geht es ihr
nicht etwa um ein Bewerten, son-
dern um ein genaues Beobachten
und Vergleichen.
Nino Svireli (1983, Irkutsk, SWE),
studierte 2000 – 2006 Medizin an
der Staatlicher Medizinischer Uni-
versität zu Tiflis (Abschluss mit ro-
tem Diplom). 2006 – 2008 besuchte
sie als Gasthörerin das Staatliche
Konservatorium zu Tiflis. Seit 2012
studiert sie an der Hochschule
für bildende Künste Hamburg. Um ihre poetischen und intellektuellen Ideen
zum Ausdruck zu bringen benutzt Nino Svireli hauptsächlich Bild und Text, wo-
bei Text und Bild sich gegenseitig hinterfragen. Die Bilder dienen einer Idee
und sind weniger als Endprodukt zu sehen, sondern eher als eine ästhetische
Notiz einer Fragestellung im Komplex der Kunst. Daher ist die Art der Herstel-
lung der Bilder in ihrem Schaffen nicht auf ein Medium beschränkt – sie setzt
sich intensiv mit Malerei, Fotografie und Film auseinander. Ihre Arbeiten wur-
den zunächst innerhalb des Hochschulkontexts gezeigt, sowohl auch in der
Galerie Speckstrasse, Gängeviertel (2014) und Galerie “Feinkunst Krüger” (2014).
Nando Vivas (1985, Badajoz, ESP) studierte Kunst an den Universitäten von
Cuenca und Salamanca in Spanien. Im Jahr 2011 machte er seinen Masterab-
schluss in Malerei beim Prof. Werner Büttner an der Hochschule für bildende Küns-
te in Hamburg. Seinem Schwerpunkt setzt er allerdings auf die Zeichnung; seine
Arbeiten versetzen sich in die alten Meister zurück und springen in die neue Un-
Hermes Villena (1983, BO) lebt und ar-
beitet in Köln. Seit 2012 studiert er in der
Kunsthochschule für Medien in Köln bei
Johannes Wohnseifer und Beate Gütschow. 2015 erhielt er den KHM Förderpreis.
Zur Zeit hat er im Rahmen eines DAAD Stipendiums einen Aufenthalt in Bogota. Vil-
lena arbeitet mit verschiedenen Medien. Seine Arbeit setzt sich mit diversen Sozial-
strukturen auseinander und wie sich diese im Alltag manifestieren. 2014 gründete er
das Projekt „5,26 m³“ – bei dem zwei Schaufenster in einem U-Bahntunnel – im vier
Wochen Rhythmus von unterschiedlichen Künstlern bespielt werden.
derground-Comic und -Graphik Szene vor. Mit Hilfe solcher Einflüsse untersucht
Nando Vivas die Grenzen zwischen Kitsch und Feinheit, Obszönität und Anstand.
Seine Bilder wurden in verschiedenen Gallerien in Deutschland, Spanien und
England ausgestellt. Zurzeit lebt
er in Barcelona und beschäftigt
sich mit Kunst und Tätowierung.
schung, in der es nicht um beweisführende Zuspitzungen, sondern mehr um das
Eröffnen von Wahrheiten geht, die offiziell und jenseits der Bilder als unrichtig
gelten können. Seit 1994 zeigt Alexander Rischer seine Werke in Gruppen- und
Einzelausstellungen.
Zur Ausstellung
FRENZI and FRIENDS
A Holy Circle,
in der Grindelallee 117,
erscheint dieser
Ausstellungskatalog
als helles Zeichen
in einer dunklen Zeit .
Gestaltung
Franziska Opel
Wigger Bierma
Fotos
Jenny Schäfer
Marcin Jez
Franziska Opel
Nino Svireli
Johanna Noack
Annika Nagel
Druck
Hamburger Digitaldruck
Eigenverlag, 2015
1%ofONE Publikationen unter
www.oneofone-verlag.com
Frenzi and Friends

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How to have difficult conversations
 

Frenzi and Friends

  • 3. EINGANG FRANZISKA OPEL NANDOVIVASJOHANNANOACK JEN N Y S C H Ä FER ANNASKOV HASSING HERMES VILLENA HERMES VILLENA 1%OF ONE VERLAG ALEXANDER RISCHER SIMONE HODEMACHER JULIACALVO ALEXAGRANDE BAR MUSIK ALEXAGRANDE – We walk in – –Wherewespeak–Listentothedrumsbeat– –Wherewespeak–Listentothedrumsbeat– – Where we meet – –Inoursleep– –Inourdreams– F F das Konzeptist Freundschaft initiertvon Franziska O pel
  • 4. Franziska Opel, BAD MAD SAD, schwarze Farbe auf Wand, 300 cm x 340 cm, 2014
  • 5. Johanna Noack, Paintbrush With Sky, Videoloop - 59:34 min. , 2014
  • 7. Jenny Schäfer, Symmetrie ist auch nur Einbildung, Bildersammlung auf MDF, Küchenarbeitsplatte ‘Granit’, Stuckmarmor, Spiegel, Postkarte, 2014
  • 9. Hermes Villena, Ohne Titel, Video, Installation, Zuckerwatte, 2014
  • 11. Alexander Rischer, Lerskov Silbergelatineprint, 2014 Anna-Skov-Hassing, Brut Stahlwolle, 2014
  • 15. 1%ofONE ist ein Projekt von Mitko Mitkov und Stefan Fuchs. Seit 2011 veranstalten wir Ausstellungen und veröffentlichen Publikationen. H ey Franzi, ich hoffe, der Text ist ok so. Ganz kurz, aber das ist das W esentliche. G rüße, M itko­
  • 17. JULIA MAIQUEZ ESTERLICH NINO SVIRELI VERONIKA GABEL VERONIKA GABEL VERONIKAGABEL CLAUDIA APEL CLAUDIA APEL WC FRANZISKAOPEL FRANZISKA OPEL UNTERGESCHOSS –Aswespeak– –Listentothedrumsbeat– – As we meet – – In our sleep – –Inourdreams– a circleholy
  • 19. Julia Maiquiz Esterlich, Holy Circle III, 100 x 100 cm, UV-Druck auf Holz, Nägel und Fäden, 2014 FranziskaOpel,Praline-Automat,2013
  • 20. Julia Maiquiz Esterlich, Holy Circle II, 100 x 100 cm, UV-Druck auf Holz, Nadeln und Klöppelspitze, 2014 Julia Maiquiz Esterlich, Holy Circle I , 100 x 100 cm, UV-Druck auf Nessel, hand-bestickt, 2014
  • 21. Veronika G abel,C am el-B ird Franziska Opel, die Geköpfte schläft und erneutes Erwachen, zweiseitige Projektion auf HPL-Platte, 160 cm x 140 cm, Videoloop - 2:23 min., 2014
  • 23. everybody struggles with the problem of meaningless and meaningfulness everybody tries to generate sense art school – primary place for conversations sometimes apparently very senseless but very sincere and very sensitive conversations if it is possible to make love it is possible to make philosophize max is a philosopher: ‘why do the stars have prongs?... stars do not need to have prongs... I prefere ordinary things... ordinary things are better to hold... are you an ordinary man? I’m rather an unusual woman’ ‘conversation with max’is kind of an unplanned confession which later becomes an repeatable poetic statement. a recorded document of youth. video-haiku NinoSvireli,ConversationwithMax, Videoloop-2:46min.,2014
  • 24. Veronika Gabel, SakrALG ##1, C-Print, 1 Ex. 76 x 113 cm, 2 Ex: 100 x 152 cm, lim. Edition: 3Ex+2AP, 2013 VeronikaGabel,Camel-Bird,Straußenfedern, preparierterStrauß,Eisen,ca.150x90x90cm,2010
  • 27. Claudia Apel (1982, Dresden, DE) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte 2006–2013 Visuelle Kommunikation, Schwerpunkt Fotografie bei Egbert Haneke und Alexander Rischer. Ausgehend von der Idee der Fotografie und ihrer Mate- rialität arbeitet Claudia Apel konzeptuell mit unterschiedlichen Medien, um sich einerseits auf daskollektive Gedächtnis zu beziehen, sich andererseits aber den Kriterien der Realität wieder zu ent- ziehen. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgestellt in: Kunsthaus, Hamburg (2010), Galerie Oel-Früh, Hamburg (2012), Kubus EXPORT, Wien (2013), Gallery 1919, Mexico City (2015) und Phototriennale, Hamburg (2015). Julia Calvo (1985, Madrid, ESP) lebt und arbeitet in Barcelona. Sie ist Ab- solventin der Fakultät der Schönen Künste in Cuenca (2005) und der HFBK Hamburg (2014 bei Andreas Slominski). Im Jahr 2012 wurde sie als herausragende Künstlerin und junges Talent in der zeitgenössischen Kunstmesse ARCO Madrid gewählt. Julia Calvo spielt mit unseren eingeprägten Wahrnehmungsgewohnheiten. Sie arbeitet beispielsweise mit dem kognitiven Farbsystem, die der Farb-Addition und -Sub- traktion unterliegen. Dabei spielt die Idee der Nicht-Farbe eine entscheidene Rolle. Innerhalb eines Augenblicks können sich die Farben verändern, obwohl das Ob- jekt stets das selbe bleibt. Immer führt sie den Betrachter hinter das Licht – sei es durch das Sehen, Fühlen oder Schmecken. Alle Sinne sollen herausgefordert werden, um das Objekt an sich und deren Existenz in der Realität zu hinterfragen – ein Denial-of… Ihre Arbeiten zeigte sie in den letzten Jahren in den Einzelaus- stellungen Apaga La Luz Al Salir im Centro Parraga, Murcia, 2015, Back To Black in der Galerie ArtNueve Murcia, 2012 und Mind Mapping in Köln im CTP-Projekt, 2012. Unter anderem nahm sie an den Gruppenausstellungen Under the Influence of Anselm Reyle in Berlin, Untitled (2011), Der Zärtliche Blick‚ (2012) 4 Rooms (2012) in Hamburg und dem 8. Bremer Kunstfrühling, sowie ARCO Internationale Messe für Zeit- genössische Kunst in Madrid, teil. Julia Maiquez Esterlich (1985, ESP) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte 2003– 2007 Freie Kunst an der San Carlos UPV Valencia, wo sie 2009 ihr Diplom erhielt (mit Erasmusaufenthalt 2007–2009 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg). Seit 2009 studiert sie Visuelle Kommunikation an der HFBK Hamburg. Julia Maiquez Esterlich verwendet oftmals gefundene Zeit- dokumente – vornehmlich Fotografien, die sie sich durch sensible und präzise Weiterverarbeitung ihrer Bildwelt zu eigen macht, sei es durch Zeichnen, Sticken oder der Einbettung in eine Installation. Dabei stellt sie Fragen über das Gestern und haucht dem Vergessenen neues Leben ein oder unterstreicht deren Vergäng- lichkeit. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgestellt in Grindelalle 117, Hamburg (2014); Galerie der Schlumper, Hamburg (2014); Galerie Artifarty, Köln (2013); Galerie Am- persand, Köln (2013); Goethe Institut, Montevideo (2012); Halle der Vollständigen Wahrheit, Köln (2012), Galerie Genscher, Hamburg (2012, 2011, 2010), Galerie Oel- Früh (2012); Laboral, Gijón (2008); Zendai MOMA (2006). 2010 erhielt sie das Sti- pendium der DAAD Karl H. Ditze, HFBK (Hamburg) und in 2009 das Stipendium Leonardo da Vinci, UPV (Valencia) 2009. Veronika Gabel (1982, SVK) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte 2001 – 2003 Architek- tur an der Akademie für Archi- tektur (U.S.I., Schweiz) bei Prof. Mario Botta, 2007 – 2008 freie Kunst an der Fakultät Bildende Künste (U.P.V., Valencia, Schwerpunkt Bronzeguss) und 2005-2011 an der HFBK Hamburg, wo sie bei Prof. Matt Mullican 2011 mit Diplom promovierte.Veronika Gabel erschafft dank der Entfremdung durch Fotografie tempelartige, monumen- tale Architekturen in der Horror Vacui Tradition. Ihre Installationen entstehen aus dem wiederholten, skulpturalen Einsatz der südafrikanischen Algenart »Ecklonia maxima« und in Island gesammelten Braunalge »Palmaria Digitata«. Keine der gestalterischen und kompositorischen Entscheidungen ist definitiv, jedes neue Werk ergibt sich aus der Zerstörung des Vorherigen und setzt diese gleichzeitig voraus. Die prozesshaften Werke wer- den in aufwendig komponierten Foto- grafien, aber auch in freien Skulturen und Installationen festgehalten. Ihre Arbeiten wurden ausgestellt u.a. bei – Forever & a Day Büro, Berlin (2007), Galleria Arteidea, Milano (2011), Mes- sage Salon, Zürich (2012), Galerie 59, Paris (2013), Reinisch Contemporary, Karlsdorf/Ilz (2013), Elektrohaus, Ham- burg(2014), King og Bang gallerí, Reyk- javik (2014), Westwerk, Hamburg (2015), ICT Art Gallery, Bratislava (2015). Alexa Grande (1986, ESP) lebt und arbeitet in Deutschland und Spanien. Sie studierte 2004 – 2009 Freie Kunst in Madrid (Uni- versidad Complutense Facultad de BBAA) und in Hamburg an der HFBK. Ausgehend von ihrer Malerei entwickelt Alexa Gran- de zunehmend raumgreifende Installationen, die wie eine Büh- ne funktionieren. Man könn- te meinen, das die Linien im Raum eine Verlängerung ihrer Gemälde sind. Ihr Fokus liegt auf der Wahrnehmung unsicht-
  • 28. Johanna Noack (1987, DE) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte Kommu- nikations- und Grafikdesign an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. 2014 machte sie ihren Master in der Grafikklasse von Wigger Bierma an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seither be- schäftigt sie sich mit Schnitt- stellen von Kunst und Künstlich- keit vorzugsweise durch Ab- und Nachbildungen und Neu-Arran- gements alltäglicher Objekte und Begebenheiten. Ihre Arbei- ten wurden unter anderem bei 120 qm Galerie Genscher, Ham- burg (2012), Praline, Folgendes, HFBK-Hamburg (2013) 5,26qm, Köln (2015), GDFB, Breda (2015) gezeigt. Franziska Opel (1984, DE) studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Matt Mullican und Wig- ger Bierma. 2014 machte sie ihr Diplom mit Auszeichnung. Verführung, Kreis- läufe und das Spiel mit ambivalent aufgeladenen Symbolen sind immer wiederkehrende Themen ihrer Abeit. In einer klaren und kraftvollen Bild- sprache beruft sie sich auf ikonische Zeichen und Gesten, die sie inhalt- lich neu verknüpft und kritisch hinter- fragt. Dabei münden ihre poetischen Text- , Bild- und Videoarbeiten oftmals in aufwendige Installationen. Ihre Arbei- ten wurden u.a. in Köln, München, Berlin, Sofia, Graz, Mailand und Prag ausge- stellt. 2012 erhielt sie das Jahresstipendium der Karl H. Ditze Stiftung für Diplom- studierende. Zeichen und Gesten, die sie inhaltlich neu verknüpft und kritisch hinterfragt. Dabei münden ihre poetischen Text- , Bild- und Videoarbeiten oft- mals in aufwendige Installatio- nen. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Köln, München, Berlin, Sofia, Graz, Mailand und Prag ausge- stellt. 2012 erhielt sie das Jah- resstipendium der Karl H. Ditze Stiftung für Diplomstudierende. barer Grenzen; der Distanz zwischen Menschen, aber auch dem Spannungsfeld zwischen Ordung und Chaos oder der Struktur und Emotion, dabei scheut sie sich nicht vor dem Einsatz konkreter Materialien wie Baugerüsten, Netzen oder Zäunen zurück. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Galerie Level One Hamburg (2010), Kunsthaus Hamburg (2011), Galerie LatinarteMadrid(2013),FarodeOrien- te Ciudad de Mexico (2014) Museo del Flamenco Sevilla (2015) ausgestellt. Anna Skov-Hassing (*1980, Kopen- hagen, DNK) lebt und arbeitet Ko- penhagen. Zur Zeit macht sie ihren Master an der Malmö Art Acaded- my in Malmö, Schweden. Sie studierte 2010-2011 an der Gerrit Rietveld Academy, Amsterdam in den Niederlanden. 2014 erhielt sie ihren Bachelor an der HFBK Hamburg. ‘My works and installations orbit systems and orders, their behaviors and boundaries. They explore the interruption of the settled. Whether it is a state of mind or a state of land. Entering with an attitude of ritualistic repetitive celebration. It starts with sensations. Not necessarily specific ones, but always precise and de- manding. They soon find forms to inhabit. Suitable marriages. Legitimate attach- ments. Stuff collected. Brides gathered. Dictated by compulsive behaviors from within. One follows the other. Guests. Observers. Intruders. They start to grow. Take up more and more space. Occupy every inch. The brides walk behind. The walk to- wards-away. Underneath their sur- faces. Repetitions. One eternity more. When is something too much. They know no boundaries.’ Anna Skov- Hassing war unter anderem bei den Gruppenausstellungen Delta Hamburg, 2015, INDEX, Kunsthaus Hamburg, 2014, Bremer Kunstfrüh- ling, 2014, but one among them all troubled me, Galerie der HFBK, Ham- burg, 2013 und Class of Matt Mulli- can, Wiensowski & Harbord, Berlin, 2012, zu sehen. Simone Hodemacher (1986, DE) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studier- te Kommunikationsdesign an der Kieler Muthesius Kunsthochschu- le, Grafikdesign an der Sint-Lucas Beeldende Kunst in Gent und an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, wo sie 2014 in der Grafik- klasse bei Wigger Bierma den Mas- ter machte. Sie beschäftigt sich mit dem Herausstellen verschiedener Perspektiven in Bezug auf grafische und fotografische Motive. Objekte werden von ihr hergestellt und fotografiert oder Motive werden gezielt aufgesucht, um sie abzubilden. Selbst zu fotografieren er- gibt die Grundlage für ihre künstlerischen Arbeiten. Sie stellte u.a. in der Galerie Genscher, Hamburg (2012) und bei Folgendes, HFBK Hamburg (2013) aus. Alexander Rischer (1968, DE) ist bilden- der Künstler und Musiker, schreibt aber auch gelegentlich, für Künstlerkollegin- nen, Kollegen, Freunde, oder im Zusam- menhang mit eigenen Projekten oder Forschungen. Er hat an der Universität Hamburg Philosophie und Pädagogik studiert und umfänglich an der Hochschule für Bildende Künste Freie Kunst. Dort selbst war er in den vergangenen sechs Jah- ren als Lehrbeauftragter für Fotografie tätig. Alexander Rischer arbeitet in seiner Fotografie fast ausschließlich mit den klassischen analogen Mitteln; sein Interes- se gilt einer verwinkelten Geschichtsschreibung als Narration, einer Art Feldfor-
  • 29. Jenny Schäfer (1985 Kassel, DE) absolvierte 2015 ihren Master bei Prof. Silke Grossman an der HFBK Hamburg. Unter anderen studierte sie bei Alexander Ri- scher, Katharina Gaenssler und Arne Schmitt. Sie lebt und arbeitet zur Zeit in Hamburg. Im Laufe ihres Studiums publizierte Jenny Schäfer Künstlerbücher, die mehrfach national und international ausgestellt wurden. In ihrer künstlerischen Praxis entwickelt sie installative Arrangements ihrer Fotografien, kombiniert mit skulpturalen Objekten und Display- elementen. Ihr thematischer Fokus liegt auf Materialien und Begrifflich- keiten der Alltagsästhetik. In ihrer Archäologie des Alltags geht es ihr nicht etwa um ein Bewerten, son- dern um ein genaues Beobachten und Vergleichen. Nino Svireli (1983, Irkutsk, SWE), studierte 2000 – 2006 Medizin an der Staatlicher Medizinischer Uni- versität zu Tiflis (Abschluss mit ro- tem Diplom). 2006 – 2008 besuchte sie als Gasthörerin das Staatliche Konservatorium zu Tiflis. Seit 2012 studiert sie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Um ihre poetischen und intellektuellen Ideen zum Ausdruck zu bringen benutzt Nino Svireli hauptsächlich Bild und Text, wo- bei Text und Bild sich gegenseitig hinterfragen. Die Bilder dienen einer Idee und sind weniger als Endprodukt zu sehen, sondern eher als eine ästhetische Notiz einer Fragestellung im Komplex der Kunst. Daher ist die Art der Herstel- lung der Bilder in ihrem Schaffen nicht auf ein Medium beschränkt – sie setzt sich intensiv mit Malerei, Fotografie und Film auseinander. Ihre Arbeiten wur- den zunächst innerhalb des Hochschulkontexts gezeigt, sowohl auch in der Galerie Speckstrasse, Gängeviertel (2014) und Galerie “Feinkunst Krüger” (2014). Nando Vivas (1985, Badajoz, ESP) studierte Kunst an den Universitäten von Cuenca und Salamanca in Spanien. Im Jahr 2011 machte er seinen Masterab- schluss in Malerei beim Prof. Werner Büttner an der Hochschule für bildende Küns- te in Hamburg. Seinem Schwerpunkt setzt er allerdings auf die Zeichnung; seine Arbeiten versetzen sich in die alten Meister zurück und springen in die neue Un- Hermes Villena (1983, BO) lebt und ar- beitet in Köln. Seit 2012 studiert er in der Kunsthochschule für Medien in Köln bei Johannes Wohnseifer und Beate Gütschow. 2015 erhielt er den KHM Förderpreis. Zur Zeit hat er im Rahmen eines DAAD Stipendiums einen Aufenthalt in Bogota. Vil- lena arbeitet mit verschiedenen Medien. Seine Arbeit setzt sich mit diversen Sozial- strukturen auseinander und wie sich diese im Alltag manifestieren. 2014 gründete er das Projekt „5,26 m³“ – bei dem zwei Schaufenster in einem U-Bahntunnel – im vier Wochen Rhythmus von unterschiedlichen Künstlern bespielt werden. derground-Comic und -Graphik Szene vor. Mit Hilfe solcher Einflüsse untersucht Nando Vivas die Grenzen zwischen Kitsch und Feinheit, Obszönität und Anstand. Seine Bilder wurden in verschiedenen Gallerien in Deutschland, Spanien und England ausgestellt. Zurzeit lebt er in Barcelona und beschäftigt sich mit Kunst und Tätowierung. schung, in der es nicht um beweisführende Zuspitzungen, sondern mehr um das Eröffnen von Wahrheiten geht, die offiziell und jenseits der Bilder als unrichtig gelten können. Seit 1994 zeigt Alexander Rischer seine Werke in Gruppen- und Einzelausstellungen. Zur Ausstellung FRENZI and FRIENDS A Holy Circle, in der Grindelallee 117, erscheint dieser Ausstellungskatalog als helles Zeichen in einer dunklen Zeit . Gestaltung Franziska Opel Wigger Bierma Fotos Jenny Schäfer Marcin Jez Franziska Opel Nino Svireli Johanna Noack Annika Nagel Druck Hamburger Digitaldruck Eigenverlag, 2015 1%ofONE Publikationen unter www.oneofone-verlag.com