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Das Netzwerk
für IKT- und Business-Entscheider
 3	IKT- und Business-Trends 
 3	Praxis-Know-how
 3	IT-Zertifikate
www.future-network.at www.future-network-cert.at
2
Das Future Network bietet IT- und Business-Entscheidern die besten Kontakte zu über 1.000 internatio-
nalen Experten. Das Netzwerk-Event hat sich als Präsentationsbasis für junge IT-Kräfte und als Dialogfo-
rum für vielversprechende Startups sowie die Scientific Community etabliert. Auf der in Österreich ein-
zigartigen unabhängigen Dialog- und Diskussionsplattform treten Entscheidungsträger in ungezwungener
Atmosphäre mit Lösungsanbietern, Consultants, Wissenschaftlern und Anwendern in Kontakt.
Proaktives IT- und Informationsmanagement
Im Fokus steht beim Future Network der effiziente Einsatz von IT zum Erzielen von Wettbewerbsvortei-
len. Ein proaktives IT- und Informationsmanagement ist dabei am kostengünstigsten. Flexibilität, Kunden-
nähe und die rasche Adoption von Geschäftsprozessen verlangen innovatives Denken. Das Überangebot
an Daten und Informationen macht es aber schwierig, den Überblick zu behalten. Der vom Future Network
geförderte Dialog hilft, wichtiges Wissen zu selektionieren und für den eigenen Geschäftserfolg zu nutzen.
Future Network Cert – Zertifizierungsstelle für CPRE und CPSA
In der IT-Branche haben Zertifizierungen als Qualifikationsnachweise enorm an Bedeutung gewonnen. Das
Future Network Cert fungiert seit 2007 als Zertifizierungsstelle für das Zertifikat „Certified Professional
for Requirements Engineering – CPRE“ in Europa und China und international für das Zertifikat „Certified
Professional for Software Architecture – CPSA“. Basierend auf einem festgelegten Lehrplan bescheinigt
die Zertifizierungsstelle dem Zertifikatsinhaber Kenntnisse auf dem jeweiligen Gebiet.
Future Network bietet Zugang zu IT-Marktdaten
Das Future Network bietet seinen Mitgliedern den Zugang zu aktuellen Daten. Marktstudien liefern wich-
tige Anhaltspunkte für das Verständnis der IT-Branche sowie erfolgreiche Business-Planungen. Damit för-
dert das Future Network die Diskussion über Trends und Entwicklungen im Gesamtmarkt, aber auch in
Spezialbereichen. Alljährlicher Höhepunkt ist der Überblick der PAC-Marktforschung zum heimischen IT-
Markt, der traditionell gemeinsamen Präsentation mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut präsentiert wird.
Das Future Network
Kontakt
Future Network – Gesellschaft zur Förderung
der Vernetzung in der Informationstechnologie
Tel.: 	 +43 1 522 36 36 37
Fax: 	 +43 1 522 36 36 10
E-Mail: office@future-network.at
www.future-network.at
Future Network Cert – Gesellschaft zur multi-
disziplinären Aus- und Weiterbildung mittels ­
höherer Qualifikation
Tel.: 	 +43 664 461 82 71
Fax: 	 +43 1 522 36 36 10

E-Mail: haberl@future-network-cert.at
www.future-network-cert.at
3
 Fokusthemen
Digitale Transformation
Digitale Infrastrukturen, Cloud-Computing, Künstliche Intel-
ligenz, Smartphone-Apps und digitale Geschäftsmodelle – die
digitale Transformation ist vielschichtig und betrifft die ge-
samte Gesellschaft, aber vor allem Unternehmen. Der tief-
greifende Veränderungsprozess basiert auf digitalen Techno-
logien, die dafür sorgen, dass die gesamte Firmenorganisation
neu strukturiert werden muss. Unternehmen, die den digita-
len Wandel nicht konsequent mitgestalten, laufen Gefahr,
dass ihnen andere Marktteilnehmer den Rang ablaufen.
Die Transformation von konventioneller Datacenter-Infra­
struktur in eine Cloud-Lösung etwa bietet Unternehmen teils
enorme Kostenvorteile, etwa durch die Einsparung lokaler
Soft- und Hardware-Ressourcen sowie die Skalierbarkeit und
Flexibilität der Cloud. Der Prozess der Überführung kann Jahre
in Anspruch nehmen. Eine besondere Herausforderung für Un-
ternehmen stellt die Datensicherheit dar. Ebenfalls Teil der di-
gitalen Transformation ist die Überführung von ERP-Systemen
in Echtzeit-Geschäftsmanagementsysteme sowie von Data-
ware-Modellen in kognitive Entscheidungsfindungsmodelle
mit Künstlicher Intelligenz.
Innovationsmanagement
Innovationsmanagement ist mehr als die Verwertung von
Ideen in Unternehmen. Junge Querdenker stellen im Innova-
tionsprozess interne Abläufe und Produkte in Frage und er-
möglichen eine Erneuerung von innen heraus. Innovation wird
auch durch die Vernetzung mit der Scientific Community be-
feuert. Das Future Network wirft hierbei einen speziellen Blick
auf den österreichischen Markt.
IT-Recruiting
Die digitale Welt verlangt komplett neue Jobprofile. Die Be-
rufsbilder in der IT werden sich in den kommenden Jahren
massiv ändern. Firmen, aber auch Bildungseinrichtungen,
müssen sich vorab auf neue Anforderungen einstellen. Ak-
tuell gefragt sind etwa Data Scientists, die, anders als früher
Dataware-Spezialisten, viel Kreativität und Kommunikations-
talent mitbringen sollten.
Future of Work/Digital Workplace
Der Arbeitsplatz der Zukunft bietet Mitarbeitern jederzeit
und von jedem Ort und Gerät aus Zugang zu den Unterneh-
mensdaten. Dank Virtualisierung befinden sich Anwendun-
gen und Daten nicht mehr im Client, sondern ausschließlich
in der Cloud. Der Computer-Arbeitsplatz wird auf einen Brow-
serzugang reduziert. Zum Digital Workplace zählt künftig eine
Art digitaler Assistent, ähnlich wie Apples Siri oder Microsofts
Cortana, für den Nutzer-Support.
Data Science/Data Scientist
Daten gewinnen in Unternehmen rasant an Bedeutung. Wich-
tiger ist es, aus diesen Daten konkrete Erkenntnisse zu gewin-
nen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Data Scientists
gehören daher in der IT zu den gefragtesten Ressourcen der
Zukunft. Noch fehlt es an einer genauen Beschreibung des
Berufsbilds. Klar ist aber: Neben umfangreichem Fachwissen
werden von Data Scientists hohe Koordinations- und Kom-
munikationsfähigkeiten sowie viel Kreativität verlangt.
Security
Security ist der Schlüsselerfolgsfaktor in der digitalen Welt.
Die steigenden Bedrohungen für die Unternehmens-IT, wie
der zuletzt global wütende Erpressungstrojaner Wanna Cry,
haben gezeigt, dass IT-Security-Mitarbeiter mit immer aus-
gefeilteren Attacken überfordert sein können. Im Rahmen
der Sicherheitsstrategie von Unternehmen handelt die IT-Ab-
teilung proaktiv, testet und arbeitet mit Behörden zusammen.
Die Trends zu Mobility, die Nutzung der Cloud sowie sich än-
dernde Compliance-Vorschriften erfordern ebenfalls ein ste-
tiges Auffrischen der Security-Skills.
E-Government/E-Health
Die große Herausforderung für die öffentliche Verwaltung be-
steht in der Vereinfachung und Verknüpfung vieler unabhän-
giger Geschäftsprozesse. Den Bürgern müssen ein universel-
ler Zugang und eine einfache Bedienung ohne Medienbrüche
geboten werden, etwa durch die Verwendung von Single-
Sign-on-Prinzipien und gemeinsame Datenbanken. Wichtiges
Thema ist die Umsetzung der Digitalen Agenda in Österreich.
Im Bereich E-Health stehen die Herausforderungen durch Big
Data und Künstliche Intelligenz im Vordergrund.
Industrie 4.0/Internet of Things
Keine Branche kommt mehr ohne IT aus, in den meisten
Branchen spielt die IT mittlerweile sogar die zentrale Rolle.
Die Bedeutung der Daten als aktive Komponente steigt,
ebenso wie die Herausforderungen durch komplexer wer-
dende Software mit ihren Vernetzungen und neuen Interakti-
onsformen. Schlagworte wie Industrie 4.0, Internet der Dinge
(IoT) oder Digitalisierung haben zusätzlichen Schwung in die
Weiterentwicklung und die Auseinandersetzung mit diesen
Themen gebracht. Das Future Network greift die Themen
4
Wissen als Schlüssel zum Erfolg
Die Ressource Wissen ist der zentrale Schlüssel für Ihren per-
sönlichen Erfolg. Das Future Network fördert daher bewusst
den Dialog zwischen verschiedenen IT-Bereichen und Anwen-
dern. Unsere Mitglieder profitieren von der persönlichen Kon-
taktpflege zu den Top-1000-Unternehmen Österreichs aus
Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft – dazu
gehören etwa die wichtigsten Systemhäuser, Lösungsanbie-
ter und Consultants des Landes.
Unsere Mitglieder haben jederzeit kostenlosen Zugriff auf
unser umfassendes Webarchiv und bleiben so über jede Ver-
anstaltung informiert. Die IT-Trends des Jahres haben Bran-
chenvertreter und Experten etwa beim Zürcher Netzwerk-
treffen des Future Network beleuchtet (mehr Informationen
dazu auf Seite 16).
Profitieren Sie vom erstklassigen Erfahrungsaus-
tausch
Das Future Network verfügt über ein großes nationales und
internationales Netzwerk und wertvolle Kontakte zu Ex-
perten, Opinion Leaders, Pilot-Anwendern, innovativen Lö-
sungsanbietern, Universitäten und außeruniversitären For-
schungseinrichtungen. Unsere Mitglieder schätzen unser
Kommunikations- und Infoservice sowie die Möglichkeit zur
aktiven Mitgestaltung von Events: Beirat und Expertengrup-
pen erarbeiten jeweils eigens die relevanten und aktuellen
Themen.
Erleben Sie internationale Top Best Practices
Der Dialog ist die höchste Form der Kommunikation. Lernen
Sie von den ersten internationalen Best-Practice-Beispie-
len aus unterschiedlichen Branchen und nutzen Sie unsere
Plattform zur Präsentation Ihrer erfolgreichen Anwendun-
gen, Strategien und Technologien. Als Future-Network-Mit-
glied können Sie bei der Auswahl und Durchführung von The-
men und Events im Rahmen von Mitglieder-Meetings oder
über unseren Fachbeirat eine aktive Rolle einnehmen und
Veranstaltungen mitgestalten.
Wir vermitteln praxisnahes Know-how
Als neutrale Dialogplattform legt das Future Network höchs-
ten Wert auf die Vermittlung von praxisnahem Know-how
sowie Marktentwicklungen und Trends zu den aktuellen und
sich abzeichnenden Strategie- und Technologiethemen aus
der IT-Welt. Wir vermitteln strategisch-wirtschaftliches Wis-
sen zur praktischen Umsetzbarkeit neuer Technologien und
Konzepte, damit Sie zu bedarfskonformen Anwendungen ge-
langen. Wir tragen damit dazu bei, dass Sie Ihre Entschei-
dungen auf Grundlage einer relevanten Gesamtperspektive
treffen können.
Wettbewerbsvorteile nutzen
auf und lässt sie von Experten aus verschiedenen Blickwin-
keln betrachten.
Applikations-/Softwareentwicklung
Welche aktuellen Trends gibt es neben dem Dauerbrenner Agi-
lität in der Applikations- und Softwareentwicklung? Wie las-
sen sich Nutzer und deren Feedback intensiver in die Entwick-
lung einbinden und welche Chancen bietet die Möglichkeit der
ständigen Überarbeitung und Verbesserung? Beim Future Net-
work stehen Experten Rede und Antwort.
IT-Markttrends
Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning, intelligente
Apps, Blockchain sowie Virtual Reality und digitale Techno-
logieplattformen gehören zu den Markttrends, die die IT-Welt
in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Im Ge-
sundheitsbereich steht etwa die Entwicklung einer KI-App
bevor, die Ärzten in Echtzeit bei der Diagnose helfen soll, prog-
nostizieren die Marktforscher von Gartner. Fazit: Intelligent,
digital, vernetzt.
5
Info Talks
bieten Ihnen die Möglichkeit, hochaktuelle Themen, die neu-
esten Technologien und wirtschaftliche Entwicklungen ken-
nen zu lernen. Dazu gehört auch der intensive Erfahrungsaus-
tausch mit Anwendern, Anbietern und Experten.
Round-Table-Gespräche und Management Foren
finden in exklusivem Rahmen für eine persönlich geladene
Zielgruppe statt. Schwerpunkt ist die Präsentation von Stu-
dien oder Analysen internationaler Top-Consultants.
Awareness Events mit Präsentationsmöglichkeit
sind Veranstaltungen in größerem Rahmen, die bewusstseins-
bildende Maßnahmen zu bestimmten, für eine breite Öffent-
lichkeit relevanten Themen wie etwa Open Data, Collabora-
tion oder E-Government und Digitalisierung zum Inhalt haben.
Best Practice Events
geben Ihnen als Anwender und Entscheidungsträger einen
präzisen Marktüberblick in herstellerneutraler Form. Aus
verschiedenen Perspektiven werden theoretisches und prak­
tisches Umsetzungs-Know-how zur Technologie-Implemen-
tierung für effiziente Anwendungen und für die Unterneh-
mensorganisation vermittelt. Der Ausblick auf künftige
Entwicklungen inklusive Trendevaluierung rundet das An-
gebot ab.
Workshops
vermitteln Ihnen spezialisiertes Fachwissen zu verschiedens-
ten Technologie- und Anwendungsthemen, vorgetragen von
nationalen und internationalen Referenten.
Studienreisen
Als Future-Network-Mitglied bekommen Sie die exklusive Ge-
legenheit, hinter die Kulissen anderer Unternehmen zu bli-
cken, Trendforschung hautnah und Anwendungen zum Anfas-
sen zu erleben. Beim Socialising in entspannter Atmosphäre
können Sie mit anderen Experten Kontakte knüpfen und Er-
fahrungen austauschen.
Future Network Journal und
Online-Berichterstattung
Der Newsletter versorgt unsere Mitglieder und Kunden mit
Nachberichten zu Veranstaltungen sowie ­Recherchehinweisen
und Tipps.
Future Network Web
Unser Exklusiv-Angebot für Mitglieder hält Sie online stets
auf dem Laufenden: Ständige Aktualisierung der Events, um-
fassende Infos zu Schwerpunktthemen, Präsentation unse-
rer Experten und Mitglieder, Möglichkeit zum Online-Dialog
und Networking.
Umfangreiches Papers-Web-Archiv
Mit dem kostenlosen Zugriff auf das umfangreiche Papers-
Archiv der Future-Network-Website, bleiben Sie auch zu all
den Themen und Events informiert, die Sie selbst nicht be-
suchen konnten.
Wen Sie beim Future Network treffen
An den bisher über 700 Veranstaltungen des Future Network
haben Vertreter aus allen Branchen teilgenommen. Unsere
Events richten sich themenabhängig an die verschiedenen
Zielgruppen:
 Unsere Leistungen
Industrie
30 %
Banken &
Versicherungen
23 %IT-Branche
23 %
Telekom &
Medien
3 %
Consultants
5 %
Gemein-
wirtschaft
13 %
Öffentliche
Verwaltung
9 %
Forschung &
Universitäten
9 %
Die IKT betrifft alle
IT-EntscheidungsträgerInnen
Organisatoren
Prozessmanager
Manager aus Finanz 
Controlling
Marketing  Vertriebsver-
antwortliche
Anwendungsentwickler
Projektverantwortliche
für IT-Strategie, Secu-
rity, Com­pliance, neue
Technologien
Personal-Verantwortliche
Juristen
6
Der Vorstand:
Mag. Hans Müller (Matrixx) – Präsident
Daniel Holzinger (colited) – Vizepräsident
Mag. Bettina Hainschink – Generalsekretärin
Sonja Haberl (Future Network Cert) – Finanzreferentin
Dr. Bernhard Burger (Quality Advantage)
Univ.-Prof. Dr. Clemens Cap (Universität Rostock)
DI Johann Poschmaier (Atos)
Univ.-Prof. em. Dr. Helmut Schauer (Universität Zürich)
Mag. David Steinmetz (HPC Consulting)
Mag. (FH) Jürgen Thir (Atos)
Mitglieder des Beirats: 
Gerald Aufmuth (IBM)
Martin Barnreiter (Pierre Audoin Consultants – PAC)
DI Manfred Baumgartner (Anecon Software Design und Beratung) 
DI Wolfgang Beer (SCCH – Software Competence Center Hagenberg)
Ing. Kurt Glatz (Alcatel Enterprise)
Gerhard Göschl (Microsoft)
Martin Hackl (Bundesministerium für Justiz)
DI Sandra Heissenberger (Magistratsdirektion der Stadt Wien)
Mag. Martina Höller (SCCH – Software Competence Center Hagenberg)
Ing. Markus Huber, MBA (Novomatic)
DI Peter Kieseberg (Secure Business Austria)
Mag. Markus Klemen (SBA Research)
Andreas Kuen, BA (AMS Wien)
Isabell Kunst (Xephor Solutions)
Dr. Christian Kurz (Microsoft)
Mag. Andreas Lechthaler, MBA (A1 Telekom)
Thomas Lutz, MBA (Microsoft)
DI Manfred Moormann, MBA (A1 Telekom)
DI Wolfgang Nimführ (IBM)
Mag.ª Andrea Nowak (AIT – Austrian Institute of Technology)
Gerwald Oberleitner (Microsoft)
Dipl.-Ing. Dr. Franz Pacha (Sybase)
Mag. Reinhard Paul (Pidas)
Dr. Klaus Pirklbauer (SCCH – Software Competence Center Hagenberg)
ZT Dr. Wolfgang Prentner (ZT-Prentner IT)
Mag. Thomas Prorok (KDZ)
Ing. Josef Puchinger (Automic)
Wolf Rogner, MSc BSc (corporate quality consulting)
Prof. (FH) Dr. DI Stefan Sauermann (FH Technikum Wien)
DI Erwin Schoitsch (AIT – Austrian Institute of Technology)
Mag. (FH) Günther Seyer (PWC)
Ing. Rudolf Siebenhofer (Siebenhofer Consulting e.U.)
DI Peter Skrobanek (Tailor Patent Consulting)
Mag. Martin Jan Stepanek (Online-Journalist)
Mag. Alexander Stoik (PIDAS)
Christian Tesch (Ebcont)
DI (FH) Peter Voith (Atos)
Dr. Manfred Weiss (Computerwelt)
und die Mitglieder des Vorstands
Leitung des Beirats:
Mag. Bettina Hainschink (Generalsekretärin)
Der Vorstand  
(Stand: Juni 2017)
Bettina Hainschink
Generalsekretärin
Sonja Haberl
Finanzreferentin
David Steinmetz Jürgen Thir
Hans Müller
Präsident
Daniel Holzinger
Vizepräsident
Helmut SchauerHannes Poschmaier
Dr. Bernhard Burger Clemens Cap
7
ZT Dr. Wolfgang
Prent­­ner (ZT-Prentner
IT)
Günther Seyer (PwC
Österreich)
Marcus Scheiblecker
(WIFO)
Andreas Kuen (AMS
Wien)
Christian Rupp ­
(Bundeskanzleramt)
Daniel Holzinger
­(Future Network)
DI Ralf Mittermayr
(Saubermacher)
Dr. Friedrich Peschke
(Atos)
Dr. Jan Cemenisch
(IBM Research Zürich)
Markus Huber (Novo-
matic)
Peter Lager (ATOS)
Peter Skrobanek (Tailor
Patent Consulting)
Peter Voith (Atos)
Edgar Weippl (Secure
Business Austria Re-
search)
Prof. Dr. Reinhard
Riedl (Berner Fach-
hochschule)
Prof. Dr. Davide Scara-
muzza (Univerität
Zürich)
Martin Barnreiter
(PAC)
Mag. Markus ­Kaiser
(BRZ)
Stefan Jakoubi (Secure
Business Austria)
Kurt Glatz (Alcatel-­
Lucent Enterprise)
VesnaGlatz(Microsoft)
Klaus Pirklbauer
(SCCH)
Herwig Zeiner (Joan-
neum Research)
Herbert Stauffer
(BARC Schweiz)
Mag. Dr. Christof
Tschohl (Research
Institute)
Jörg Steinbauer ­
(Infonova)
Dr. Roman Schlegel
(ABB Switzerland)
Elias Muggler (Univer-
sität Zürich)
Dr. Lukas Feller (Baker
 McKenzie)
Urs Fischer (parkU)
Andreas Kaelin ­
(ICTSwitzerland)
Erwin Schoitsch (AIT)
Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk
Helbing (ETH Zürich)
Andreas ­Aschwanden
(Google Schweiz/
Öster­­reich)
Bernhard Freuden­
thaler (SCCH)
Clemens Cap ­
(Universität Rostock)
 Experten des Future Network
(Auszug – weitere auf www.future-network.at)
Moshe Rappoport
(IBM Research)
8
Certified Professional for Requirements Engineering nach IREB®
Foundation Level – CPRE-FL
Die Ausbildung auf dem Foundation Level richtet sich an alle
Personen, die in ihrem Berufsleben mit Anforderungen arbei-
ten. Sie umfasst das Grundlagenwissen zum Requirements En-
gineering, das heißt erheben, analysieren, spezifizieren, doku-
mentieren, prüfen und verwalten von Anforderungen.
Das »Internationale Requirements
 Engineering Board«
(IREB), welches
 sich aus weltweit anerkannten Experten aus
den Bereichen Industrie, Beratung, Forschung und Lehre zu-
sammensetzt, hat einen Lehrplan für den
Bereich Require-
ments Engineering erarbeitet und ein darauf basierendes
Zertifikat, den »Certified Professional for Requirements En-
gineering« geschaffen.
Das Zertifikat erhält, wer die Prüfung mit den von IREB be-
reitgestellten Prüfungsfragen besteht. Durch das Zertifikat er-
halten die Absolventen eine unabhängige Bescheinigung über
den erreichten Stand ihrer Ausbildung im Requirements Engi-
neering. Darüber hinaus schafft die gemeinsame Ausbildung
eine hervorragende Grundlage für ein gemeinsames Verständ-
nis des Requirements Engineering innerhalb einer Firma und
zwischen Geschäftspartnern.
Advanced Level – CPRE AL
Mit den Advanced Level-Zertifikaten erwerben CPRE-Fach-
kräfte international anerkannte Nachweise ihres Fachwissens.
Der Advanced Level von IREB ist modular aufgebaut. Der-
zeit können CPRE-FL-Fachkräfte das Advanced Level-Zertifikat
in folgenden Bereichen erwerben: »Requirements Elicitation
 Consolidation«, »Requirements Modeling« und »Require-
ments Management«.
Advanced Level Modul
Requirements Elicitation 
Consolidation
Das CPRE-AL-Zertifikat Elicitation 
Consolidation vertieft die im Foun-
dation Level erlernte Technik, Anfor-
derungen vollständig zu erheben und
zu dokumentieren. CPRE-Fachkräfte
erlernen adäquate Techniken, um Anforderungsquellen in der
Softwareentwicklung zu erkennen, zu identifizieren, einzuord-
nen und zu konsolidieren.
Advanced Level Modul Requirements Modeling
Das Requirements Modeling-Modul umfasst die Themen-
bereiche Modell und Modellierung, Informationsmodellierung,
Funktions- und Verhaltensmodellierung, Szenarienmodellie-
rung sowie den Umgang mit Modellen und deren Einbettung
in den Gesamtentwicklungsprozess. Im Vordergrund steht der
konkrete Einsatz von Modellen zur Abbildung von Informatio-
nen, Funktionen, Verhalten und Szenarien.
Advanced Level Modul Requirements Management
Das Modul Requirements Management vertieft die Kennt-
nisse und Fähigkeiten im Bereich der Verwaltung von Anfor-
derungen. Requirements Management kann unter drei Ge-
sichtspunkten betrachtet werden:
pp das Managen (Verwalten) von Anforderungen bzw. von An-
forderungsartefakten im Entwicklungsprozess
pp das Managen von Aktivitäten im Requirements Enginee-
ring (d. h. Requirements Management als Prozessmanage-
ment)
pp das Managen der Systemkomponenten bzw. von Kom-
ponenten im Systemkontext
Future Network Cert –
Internationale Zertifizierungsstelle
nach IREB®
, iSAQB®
und EXIN
Requirements Engineering
Ideen
Bedürfnisse
Ziele
Initialisierung Voranalyse Konzept Spezifikation Design
Requirements Management
Wünsche
Probleme
Anforderungen
Quelle: IREB e.V.
9
RE@Agile Primer
Der RE@Agile Primer vermittelt die Vorteile von Requirements
Engineering und die Vorteile von Agilen Methoden, wie Me-
thoden und Techniken des RE in agile Entwicklungsprozesse
eingebracht werden können und andererseits Techniken aus
dem agilen Vorgehen die RE Praxis verbessern können und wel-
che gewinnbringende Synergien dadurch entstehen können.
Es gibt keine Zulassungsvoraussetzungen für den RE@Agile
Primer. Es werden zwei Möglichkeiten angeboten, eine Prü-
fung abzulegen:
pp Beaufsichtigte Zertifizierungsprüfung	
Die Prüfung besteht aus 22 Multiple-Choice Fragen, der
Test dauert 40 Minuten. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten
ein Zertifikat.
pp Online-Self-Assessment ohne Zertifikat	
auf der IREB Homepage mit 16 Fragen und einer Dauer von
30 Minuten. Dieser Test ist kostenfrei.
Certified Professional for Software Architecture nach iSAQB®
Foundation Level – CPSA-F
Software-Architekten müssen komplexe fachliche und tech-
nische Anforderungen an IT-Systeme umsetzen und diese Sys-
teme durch nachvollziehbare Strukturen flexibel und erwei-
terbar gestalten.
Thematisch enthält die Ausbildung zum iSAQB Certified
Professional for Software Architecture alles, was ein Spezia-
list für Softwarearchitektur wissen muss. Die Trainingsbau-
steine befassen sich mit Aufgaben, Methoden, Techniken und
Technologien für die Entwicklung von Softwarearchitekturen.
Die Teilnehmer lernen alle Aspekte kennen die für Software-
architekturen wesentlich sind. Dabei werden neben techno-
logischen auch organisatorische und soziale Faktoren behan-
delt. Die Aufgaben eines Spezialisten für Softwarearchitektur
werden somit umfassend vermittelt.
Im iSAQB Certified Professional for Software Architecture
Schema sind
die Elemente »Training«, »Prüfungswesen« und
»Lehrplandefinition« unabhängig voneinander organisiert.
Dies gewährleistet ein Höchstmaß an Qualität und Neutra-
lität auf jeder Ebene des Aus- und Weiterbildungsschemas.
Advanced Level – CPSA-A
Der Advanced Level, die nächste iSAQB-Zertifzierungsstufe
setzt die Qualifizierung von Professionals für Softwarearchi-
tektur konsequent fort. Der iSAQB spezifiziert ein modular
aufgebautes Ausbildungsprogramm, dessen Absolventen weit
reitreichende Fähigkeiten und Kenntnisse unter Beweis stel-
len müssen.
CPSA-A Absolventen
können
pp Eigenständig und
methodisch fundiert
mittlere bis große IT-
Systeme entwerfen
pp In IT-Systemen mittlerer bis hoher Kritikalität technische
und inhaltliche Verantwortung übernehmen
pp Maßnahmen zur Erreichung nichtfunktionaler Anforderun-
gen konzipieren, entwerfen und dokumentieren
pp Entwicklungsteams bei der Umsetzung dieser Maßnah-
men begleiten
pp Architekturrelevante Kommunikation in mittleren bis gro-
ßen Entwicklungsteams steuern und durchführen
Drei Kompetenzbereiche
Der iSAQB hat für die Ausbildung zum CPSA-A die folgenden
drei Kompetenzbereiche definiert:

1.	Methodische Kompetenz: Systematisches Vorgehen bei Ar-
chitekturaufgaben, unabhängig von Technologien,

2.	Technische Kompetenz: Kenntnis und Anwendung von
Technologien zur Lösung von Entwurfsaufgaben,

3.	Kommunikative Kompetenz: Fähigkeiten zur produktiven
Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stakeholdern, Kom-
munikation, Präsentation, Argumentation, Moderation.
Teilnehmer benötigen insgesamt mindestens 70 Credit Points
und es müssen alle drei Kompetenzbereiche abgedeckt sein
um sich zur CPSA-A Prüfung anmelden zu können.
Prüfungsvoraussetzung
Der schriftliche Nachweis folgender Anforderungen muss an
die Zertifizierungsstelle übermittelt werden:

pp Certified Professional for Software Architecture Founda-
tion Level Zertifikat nach iSAQB®


pp Mindestens drei Jahre Vollzeit-Berufserfahrung in der IT-
Branche, dabei Mitarbeit an Entwurf und Entwicklung von
mindestens zwei unterschiedlichen IT-Systemen.
pp Teilnahme an CPSA-A lizensierten Schulungen (oder ver-
gleichbare anerkannte Schulungen oder Zertifikate) im
Umfang von insgesamt mindestens 70 Credit Points aus
allen drei verschiedenen Kompetenzbereichen.
pp Geheimhaltungsvereinbarung betreffend der Prüfungsauf-
gabe
klären
entwerfen kommunizieren
prüfen
© Peter Hruschka  Gernot Starke
10
JährlichePreisverleihungandieTop20 
 RequirementsEngineersundSoftware-Architekten
Gruppenfoto mit Top-20-Software-Architekten aus 2014 Gruppenfoto mit Top-20-Requirements-Engineers aus 2014
 Fotos:fotodienst/AnnaRauchenberger
Die Prüfung besteht aus zwei Teilen, einer Hausarbeit und
einem Kolloquium.
Wenn die Prüfer bestätigen, dass alle Voraussetzungen
für den CPSA-A erfüllt worden sind, dass die Lösung gut do-
kumentiert, erklärt und verteidigt wurde, stellt die Zertifizie-
rungsstelle das CPSA-A Zertifikat aus.
Der Expert Level richtet sich an erfahrene, professionelle
Software Architekten und besteht aus einer Reihe von Modu-
len zu unterschiedlichen Spezialthemen. Ein Certified Profes-
sional for Software Architecture Expert Level Block, welcher
das Foundation und Advanced Level Zertifikat zur Vorausset-
zung haben wird, ist in Planung.
EXIN-Zertifikate
EXIN Agile Scrum Foundation
Mit der EXIN Scrum Foundation Zertifizierung stellen die Teil-
nehmer ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis, Agile-
und Scrum-Frameworks Praktiken erfolgreich und zielführend
anwenden zu können. Agile Management Methoden werden
überwiegend in der Softwareentwicklung eingesetzt und fin-
den immer mehr in anderen Projektmanagement Bereichen
erfolgreich Anwendung.
Die Zertifizierung eignet sich für alle Projektleitende und
am Projekt teilnehmende, die ihr Wissen auf den neuesten
Stand im IT- und Projektmanagement bringen möchten.
Voraussetzungen: Keine – es wird allerdings dringend
empfohlen, diese Prüfung vor dem Einstieg in Scrum-Pro-
jekte abzulegen.
EXIN Agile Scrum Master
Mit einer Zertifizierung auf dem Professional Level weisen Teil-
nehmer ihr tiefgreifendes Wissen als Certified SCRUM Master
nach. Sie demonstrieren damit ihre Fähigkeiten, federführend
erfolgreich Projekte leiten
und beratende Funktionen
übernehmen zu können. Sie
unterstützen damit maß-
geblich die Einführung von
Scrum im Unternehmen und
sorgen nachhaltig für reibungslose Abläufe in Entwicklungs-
prozessen, Projektabläufen und optimieren ergebnisorientiert
die Teamzusammenarbeit.
Die Zertifizierung eignet sich für alle Projektleitende mit
Scrum Erfahrung, Berater sowie Mitarbeiter in der System-
und Softwareentwicklung.
Voraussetzungen: Eine Scrum-Foundation-Zertifizierung
und die Belegung eines Scrum-Foundation-Kurses.
EXIN BCS Foundation in Business Analysis
Dieses Zertifikat umfasst die Palette der Konzepte, Ansätze
und Techniken, die für Business Analysis gelten. Die Kandida-
ten müssen ihr Wissen und ihr Verständnis für diese Aspekte
der Business Analysis unter Beweis stellen.
11
Studie IT-Trends 2017
IT-Budget
Auch in diesem Jahr steigen die IT-Budgets erneut an. Viele
CIOs profitieren von steigenden Budgets und können damit
das hohe Investitionsniveau der letzten Jahre halten. Nur
16,1 % der Befragten sehen sich damit konfrontiert, das IT-
Budget gegenüber 2016 zu kürzen.
In den Folgejahren sehen die Teilnehmer die Entwicklung
ebenfalls positiv. Der Prozentsatz der CIOs, die sich in den
nächsten Jahren auf Kürzungen einstellen, geht kontinuier-
lich zurück.
Verwendung der IT-Budgets
Das Investitionsverhalten ist sehr stark branchenabhängig. So
profitieren IT-Verantwortliche aus dem Mittelstand mit von
einem höheren Budget, welches sie für Kostensenkungs- und
Effizienzprojekte einsetzen können. Auch der Handel und die
Logistikbranche setzen immer mehr Geld für IT-Projekte ein.
Banken und Versicherungen hingegen senken ihren Investi­
tionskurs auf ein etwas niedrigeres Niveau als vor 2 Jahren
noch geplant wurde. Die Industrie hatte 2016 die IT-Budgets
stark erhöht und versucht, stabil zu bleiben oder das Budget
moderat anzuheben. In der Energiebranche hat sich die Situa-
tion in einem stabilen Bereich eingependelt.
Die Verwendung des IT-Budgets hat sich von 2016 auf 2017
vor allem im Bereich Updates, Aktualisierung und Erweiterun-
gen sehr zum Positiven entwickelt. Um ganze 1,7 % sind die
Ausgaben gestiegen. Für Betrieb, Wartung und Pflege, Eva-
luierung von Innovationen und Puffer für unvorhergesehene
Projekte wird ebenfalls mehr investiert. Nur bei der Umset-
zung von Innovationen wird laut der Studie 2017 um 3,2 % ge-
genüber 2016 eingespart.
Die gesunken Ausgaben für Innovationen können mögli-
cherweise auf die Fachabteilung zurückgeführt werden, da
auch hier Kosten für Projekte und die Entwicklung von Neue-
rungen anfallen, welche nicht im IT-Budget vorgesehen sind.
Digitalisierung
Die Digitalisierung wird immer wichtiger in den Unterneh-
men. Mittlerweile haben drei Viertel aller CIOs die Aufgabe,
die Digitalisierung auszubauen. Letztes Jahr waren es rund die
Hälfte. Eine weitere wichtige Anforderung an die IT ist die Ef-
fizienzsteigerung, welche sich von 2016 auf 2017 um 7,3 % er-
höht hat. Auch die Kosten der IT, die Erhöhung der Daten-
sicherheit und die Verbesserung der Informationsauswertung
und -nutzung nehmen an Wert zu und befinden sich bei un-
gefähr einem Drittel.
Die Trendthemen 2017 im Überblick
Die Aufsteiger des Jahres
Auf‌‌fallend ist der große Anstieg an Bedeutung des Mobile Pay-
ment und des adaptiven Arbeitsplatzes. Immer mehr müssen
CIOs auf die Flexibilisierung der Arbeitswelt reagieren, in der
Mitarbeiter keinen fixen Arbeitsplatz haben und auch von zu-
hause und unterwegs aus arbeiten können. Zusätzlich ist die
Bedeutung von Cloud-Security und der Migration von Anwen-
dungen in die Cloud gestiegen. Im Vergleich zum vergangen
Jahr ist auch die Bedeutung der Vorbereitung der Infrastruktur
IT-Budget – Veränderung in den nächsten Jahren
Wie wird sich das gesamte IT-Budget in den folgenden Jahren im ­Vergleich
zum Budget 2016 verändern?
38,7 %
44,4 %
2017 2018 2019
16,1 %
31,4 %
54,6 %
13,3 %
32,8 %
54,1 %
10,6 %
Basis: alle Befragte (n = 124), Werte zu »Keine Angabe / Weiß nicht«
werden in dieser Grafik nicht ausgewiesen. © Capgemini 2017
SteigtBleibt gleich Sinkt
Gründe für die Technologieausgaben der Fachabteilung
Was sind die Gründe für die IT-Ausgaben der Fachabteilung?
41,9 %
25,0 %
20,5 %
16,2 %
1,7 %
20,5 %
63,2 %
37,6 %
16,2 %
16,2 %
1,5 %
11,8 %
0 % 80 %
Basis: alle Befragten (2017 n = 124, 2016 n = 85), Mittelwerte, © Capgemini 2017
Studie 2017 Studie 2016
Die Verantwortung für derartige
Ausgaben wurde an die Fachabtei-
lung übertragen
Ausgaben sind nicht im IT-Budget
vorgesehen
IT kann nicht zeitnah liefern
Weiß nicht
Keine Angabe
Änderungen entsprechen nicht dem
Unternehmensstandard und können
deshalb von der IT-Abteilung nicht
umgesetzt werden
Verwendung des IT-Budgets
Wie verteilt sich das Budget (für Hardware, Software, Services etc.) auf
die folgenden Bereiche?
Betrieb, Wartung und
Pflege
Updates, Aktualisierung,
Erweiterungen
Umsetzung von
Innovationen
Evaluierung von
Innovationen
Puffer für unvorher-
gesehe Projekte
47,3 %
24,4 %
13,5 %
8,0 %
6,8 %
46,3 %
22,7 %
16,7 %
7,8 %
6,6 %
0 % 60 %
Basis: alle Befragten (2017 n = 124, 2016 n = 93), Mittelwerte, © Capgemini 2017
Studie 2017 Studie 2016
12
auf Internet-der-Dinge(loT)-Anwendungen gestiegen. Dafür
müssen die IT-Infrastrukturen massiv aufgerüstet, flexibler
und skalierbarer werden. Robotic-Process-Automation wird
ebenfalls immer relevanter.
Projekte 2017
Bemerkenswert ist, dass dieses Jahr 63,5 % der Teilnehmer an
der Implementierung oder Planung von Predictive-Analytics-
Lösungen arbeiten. Mehr als die Hälfte realisieren Projekte
wie Self-Service-BI oder Realtime-Intelligence, um im Rah-
men der Digitalisierung und Industrie 4.0 die Datenanalyse
und -auswertung zu verbessern sowie die steigenden Anfor-
derungen der Geschäftseinheiten zu erfüllen. Am zweiten
Platz mit 59,1 % befindet sich die Applikations-Portfolio-Ra-
tionalisierung, welche wahrscheinlich noch längere Zeit eine
hohe Bedeutung beigemessen werden wird. Im Bereich Si-
cherheit werden an Projekten wie der Automatisierung von
Sicherheitsmaßnahmen und der besseren Absicherung der
Cloud gearbeitet. 2017 werden sehr viele Projekte sich mit der
Infrastrukturvorbereitung auf Internet-der-Dinge-Anwendun-
gen beschäftigen.
Quelle: Auszug aus der Studie von Cap Gemini »IT-Trends 2017«
Siche
rheit
Interaktion
Prozesse
Daten
Anwendungen
Infrastruk
tur
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
Schutz vor Bedrohungen durch IoT*-fähige Geräte
Erweiterung des Sicherheits-Scopes auf Liefe-
ranten, Kunden, Partner (End-to-End Security)
Perimeter-Security (Umgebungssicherheit)
Security Automation
BYOx-Security
Privacy by Design (Integration des
Datenschutzes in IT-Systeme)
Mobile Services für Fahrzeuge
Mobile Payment/Electronic Wallet
Digitale Lösungen zur Verbesserung
des Einkaufs- und Serviceerlebnisses
in der Filiale
Entwicklung neuer Geschäfts-
prozesse für IoT*-Geschäftsmodelle
Case Management (Vorgangsmanagement)
Vorbereitung der Infrastruktur auf IoT*-Anwendungen
Software-defined Storage
Software-defined Networking
Wearables
Robotic Process Automation
Applikations-Portfolio-
Rationalisierung
Multi Device Support
DevOps
Multi-Channel-Architektur
Migration von Anwendungen
in die Cloud
Predictive Analytics
Realtime Intelligence
*Internet der Dinge
Adaptiver Arbeitsplatz
Appliances
Green IT
Self Service BI
In-Memory
Metadaten-ManagementHadoop
Ablösung von SIEM-Systemen durch Big-Data-Technologien
Ethical Hacking
Cloud Security
Process Mining
Business Rules Management
Business Activity Monitoring
Trendthemen 2017
Bedeutung und Umsetzungsgrad
Bedeutung in den kommenden Jahren (100 = sehr wichtig, 1 = völlig unwichtig)
Geplant/Implementierung läuft (in % der Befragten)In Betrieb (in % der Befragten)
Basis: alle Befragten (n = 124), Mittelwerte; © Capgemini 2017
13
Fachkräftemangel und Cloud-Skepsis bremsen
Österreichs IKT-Branche
Gute Konjunkturdaten – IT-Sicherheit und Internet der Dinge als ­
Herausforderungen
Auch dieses Jahr, am 4. April, veranstaltete Future Network in Kooperation mit CON•ECT Eventmanagement
ein Event zum Thema IKT-Trends bei PwC Österreich. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ing. Rudolf Sie-
benhofer im Namen von Future Network und Bettina Hainschink (Future Network – www.future-network.at)
Die österreichische Wirtschaft wächst wie-
der. Mit plus 2,0 Prozent für 2017 und plus
1,8 Prozent für 2018 fallen die vom WIFO
prognostizierten Wachstumszahlen deutlich
stärker aus als noch am Ende des Vorjahres
prophezeit. Erfreulicherweise schlägt sich
das auch erstmals seit Jahren in den Arbeits-
losenzahlen nieder. Diese sollen in den kommenden beiden
Jahren auf 8,9 Prozent leicht fallen, was allerdings gerade in der
IKT-Branche den Fachkräftemangel noch verstärken könnte.
»Die gute Entwicklung ist auf eine starke Binnenkonjunk-
tur zurückzuführen, die nun durch eine hervorragende inter-
nationale Konjunktur ergänzt wird. Darauf deutet neben den
vorliegenden Wirtschaftszahlen auch der Optimismus öster-
reichischer Unternehmen bei der Export-orientierten Sach-
güter-Erzeugnis hin«, erklärt Marcus Scheiblecker, stv. Leiter
des WIFO, im Rahmen des Future-Network-Ausblicks auf die
Entwicklung des IKT-Marktes in Österreich. Schätzungen zu-
folge verzeichneten die Warenexporte im Jänner 2017 nomi-
nell ein fünfprozentiges Wachstum.
Keine Auswirkungen
von Brexit und Trump
Die nach oben revidierte
Zahl von plus 2,0 Prozent
sei angesichts der inter-
nationalen Konjunktur-
entwicklung sogar noch
vorsichtig angesetzt,
meinte Scheiblecker. Ver-
blüffung herrscht bei den
Wirtschaftsforschern der-
zeit über die Situation in
Großbritannien und den
USA, wo mit dem Brexit
und Donald Trump zwei
wirtschaftspolitisch desta-
bilisierende Faktoren zum
Tragenkommen,diesesich
aber sowohl in der Kon-
junkturentwicklung als
auch auf den Finanzmärk-
ten nicht negativ nieder-
geschlagen haben. »Die
Konjunktur ist derzeit so
stark, dass sie sämtliche
Unsicherheiten und negativen Ausblicke übertünchen dürfte.
Denn»rationalbewertetkannderBrexitfürGroßbritannien
langfristigeigentlichnichtfüreinepositiveWirtschaftsent-
wicklung sorgen«, gibt Scheiblecker zu bedenken.
Die positive Stimmung unter Konsumenten und Unterneh-
men spiegelt sich auch in der IKT-Branche wider, die in einigen
Segmenten mit großen Wachstumszahlen rechnet. Laut dem
Beratungsunternehmen PAC, das seine Forschungsergebnisse
bei der Future Network Tagung in Wien präsentierte, kristalli-
sieren sich »Cloud Computing« (plus 31,7 Prozent auf 587 Mil-
lionen Euro) und das »Internet der Dinge« (plus 19,5 Prozent
auf 583 Millionen Euro) als größte Wachstumstreiber 2017 im
österreichischen Software- und IT-Services-Markt heraus.
Cloud-Skepsis weiterhin stark
»Zwar wächst der Cloud-Markt relativ stark, jedoch von klei-
nem Niveau. Vor allem im Vergleich zu vielen anderen euro-
päischen Ländern ist die Cloud-Nutzung noch sehr verhalten.
Die Skepsis scheint in Österreich besonders stark ausgeprägt
Internationale Konjunktur
2013 2014 2015 2016 2017 2018
EU 69,1 (16,9) + 0,2 + 1,6 + 2,2 + 1,9 + 2,0 + 1,8
Großbritannien 3,2 (2,4) + 1,9 + 3,1 + 2,2 + 2,0 + 2,0 + 1,5
Euro-Raum 51,1 (12,0) – 0,3 + 1,2 + 2,0 + 1,7 + 1,9 + 1,7
Italien 6,3 (1,9) – 1,7 + 0,1 + 0,7 + 1,0 + 1,0 + 1,4
Frankreich 4,5 (2,3) + 0,6 + 0,6 + 1,3 + 1,2 + 1,6 + 1,6
MOEL 52
) 14,1 (1,6) + 1,4 + 3,2 + 3,9 + 2,6 + 3,2 + 3,1
Tschechien 3,6 (0,3) – 0,5 + 2,7 + 4,5 + 2,3 + 2,1 + 2,6
Ungarn 3,3 (0,2) + 2,1 + 4,0 + 3,1 + 2,0 + 2,6 + 2,5
Polen 3,2 (0,9) + 1,4 + 3,3 + 3,9 + 2,8 + 3,9 + 3,5
USA 6,9 (15,8) + 1,7 + 2,4 + 2,6 + 1,6 + 2,2 + 2,1
Schweiz 5,8 (0,4) + 1,8 + 2,0 + 0,8 + 1,4 + 1,5 + 1,9
China 2,5 (17,3) + 7,8 + 7,3 + 6,9 + 6,7 + 6,3 + 6,2
Insgesamt, kaufkraftgewichtet
3
) (50,4) + 3,3 + 3,8 + 3,9 + 3,5 + 3,5 + 3,4
Insgesamt, exportgewichtet
4
) 84,3 + 0,7 + 1,9 + 2,3 + 2,0 + 2,1 + 2,0
Marktwachstum Österreich5
) + 1,7 + 3,6 + 3,0 + 2,9 + 3,6 + 3,5
Gewicht
1
)
2015
BIP real, Veränderung gegen das Vorjahr in %
1
) Anteil an den österreichischen Warenexporten in %. In Klammern jeweils der kaufkraftgewichtete Anteil am globalen BIP. – 2
) Polen, Slowakei,
Slowenien, Tschechien, Ungarn. – 3
) EU, USA, Schweiz, China; gewichtet mit dem Bruttoinlandsprodukt zu Kaufkraftparitäten 2015. – 4
) EU, USA,
Schweiz, China; gewichtet mit den österreichischen Warenexportanteilen 2015. – 5
) Veränderungsrate real der Warenimporte der Partnerländer,
gewichtet mit den österreichischen Warenexportanteilen.
P r o g n o s e
14
zu sein«, erklärt Martin Barnreiter von PAC.
Dieser Umstand lässt sich auch am niedrigen
Niveau des Segments »Software as a Ser-
vice« (SaaS) ablesen, das zwar mit 31,7 Pro-
zent Wachstum auf 216 Millionen Euro stark
anzieht, im internationalen Vergleich aber
weiterhin Schlusslicht-Charakter aufweist.
Laut Barnreiter ist die mangelnde Cloud-Akzeptanz öster-
reichischer Firmen problematisch, da sie das Wachstum der
Branche durch fehlende Agilität und Flexibilität eher hemmt
denn fördert. Diese Meinung teilte auf der Veranstaltung auch
Peter Voith von Atos. Gerade kleinere und mittlere Unter-
nehmen (KMU) könnten unternehmerisch von cloud-basier-
ten Software- und IT-Lösungen profitieren, da die Einstiegs-
schwelle finanziell gesehen recht niedrig sei. »Der größte
Hemmschuh für Cloud-Lösungen in Österreich sind weiter-
hin die Fragen: Wem gehören die Daten? Mache ich mich an-
greif‌bar, wenn ich Daten außer Haus gebe?«, erklärt Peter
Voith die Zurückhaltung vieler Firmen.
Dauerbrenner Fachkräfte-
Mangel
Den PAC-Umfrageergebnissen zu-
folge bereitet der Fachkräfte-Mangel
der Branche weiterhin großes Kopfzer-
brechen. Knapp ein Drittel der Befrag-
ten wertet die Suche nach ausreichend
qualifizierten Mitarbeiter als große He-
rausforderung. 29 Prozent sehen das
Problem im Vergleich zum Vorjahr ver-
schärft – ein Umstand, der sich durch
die leichte Erholung am österreichi-
schen Arbeitsmarkt also noch verstär-
ken könnte. Dieser Ansicht ist man
auch beim AMS, das mit Programmen
seit Jahren versucht gegenzusteuern.
Da Technologien und daher auch die
Anforderungen für Beschäftigte sich so
rasant weiterentwickeln, sei dies aller-
dings kein leichtes Unterfangen, meint
Andreas Kuen vom AMS.
»Der Bedarf an IT-Fachkräften wird
in den nächsten Jahren weiter steigen
– somit auch der Abstand zwischen der
Nachfrage und dem Angebot an Arbeits-
kräften in diesem Bereich. Das AMS un-
terstützt hier beispielsweise die inner-
betriebliche Aus- und Weiterbildung
im Rahmen der Qualifizierungsför-
derung für Beschäftigte. Ein weiteres
Angebot stellt das FiT (Frauen in Tech-
nik) Programm dar«, sagte Kuen. Die Po-
litik habe insofern auch reagiert, indem
sie IT-Berufe auf die Liste der Mangel-
berufe gesetzt und somit einen verein-
fachteren Zugang zum Arbeitsmarkt
aus dem Ausland ermöglicht habe.
Für Christian Angerer vom Netz-
werkausrüster Alcatel-Lucent muss das
Thema Fachkräftemangel umfassender
gedacht und angegangen werden: »In
Wahrheit geht es nicht nur um spezialisierte Ausbildung, son-
dern auch darum, dass die IT-Affinität von Grund auf gestei-
gert wird.« Immer noch werde von den Schulen aus viel zu
wenig in diese Richtung gemacht. »Fachkräfte sind schön und
gut, gleichzeitig müssten aber auch Anwender besser mit IT
umgehen können. E-Government ist dafür das beste Beispiel.
International werden wir für die Umsetzung stets gelobt – im
Land selber können viele Menschen aber nichts damit anfan-
gen«, sagt Angerer.
Investitionen in IT-Sicherheit
Neben dem Dauerbrenner IT-Fachkräftemangel spielt auch
das Thema »IT- und Cybersicherheit« ein immer größeres
Thema. »Die Sicherheit der eigenen Infrastruktur und Daten
war zwar auch im Vorjahr bereits ganz präsent in den Köpfen
der Entscheider – nun findet sich Security aber auch als Top-
Priorität bei den Investitionsvorhaben«, schlüsselt Barnreiter
Vergleich der aktuellen Prognoseergebnisse
Wirtschaftswachstum Österreich in %
2015 2016 2017 2018
WIFO März 2017 + 1,0 + 1,5 + 2,0 + 1,8
IHS März 2017 + 1,0 + 1,4 + 1,7 + 1,5
OeNB Dezember 2016 + 0,9 + 1,4 + 1,5 + 1,5
OECD November 2016 + 0,8 + 1,5 + 1,5 + 1,3
EU-Kommission Februar 2017 + 1,0 + 1,5 + 1,6 + 1,6
IMF Oktober 2016 + 0,9 + 1,4 + 1,2 + 1,2
Prognose für Österreich
2013 2014 2015 2016 2017 2018
Bruttoinlandsprodukt + 0,1 + 0,6 + 1,0 + 1,5 + 2,0 + 1,8
Herstellung von Waren + 0,3 + 1,6 + 1,8 + 1,7 + 3,6 + 2,9
Private Konsumausgaben – 0,1 – 0,3 – 0,0 + 1,5 + 1,3 + 1,2
Bruttoanlageinvestitionen + 2,2 – 0,9 + 0,7 + 2,9 + 2,6 + 2,4
Warenexporte lt. VGR – 0,7 + 2,2 + 3,5 + 1,5 + 3,7 + 3,6
Warenimporte lt. VGR – 2,0 + 0,8 + 4,2 + 3,2 + 3,3 + 3,1
Inflation in % + 2,0 + 1,7 + 0,9 + 0,9 + 1,7 + 1,7
Arbeitslosenquote in % 7,6 8,4 9,1 9,1 8,9 8,9
Unselbständig aktiv Beschäftigte + 0,6 + 0,7 + 1,0 + 1,6 + 1,6 + 1,3
Finanzierungssaldo des Staates in % des BIP – 1,4 – 2,7 – 1,0 – 1,4 – 1,2 – 0,7
Veränderung gegen das Vorjahr in %, real
P r o g n o s e
15
die von PAC erhobenen Ergebnisse auf. Laut diesen erachten
über 70 Prozent der befragten Unternehmen Investitionen
in IT- und Cybersicherheit als »sehr wichtig« oder »wichtig«.
Weitere Herausforderungen sind einmal mehr die ange-
strebte Kostenreduktion und die Effizienzsteigerung im IT-Be-
trieb sowie das Reagieren auf veränderte Kundenbedürfnisse
in einer zunehmend digitalisierten Welt. Letzteres ist für 29
Prozent der Befragten eine noch größere Herausforderung
geworden als im Vergleich zum Vorjahr. »Von digitaler Trans-
formation wird tatsächlich schon seit längerem gesprochen.
Jetzt merkt man aber, dass der Schub zu digitalen Geschäfts-
modellen immer kräftiger wird. Viele Kunden versuchen ihre
klassische Applikationsentwicklung in der Cloud abzubilden
und machen sich Gedanken über Kollaborationsmodule«, sagt
Jörg Steinbauer vom Technologieanbieter Infonova.
Wie in der Privatwirtschaft ist die Reduktion von Kosten
und die Erhöhung der Effizienz auch in der öffentlichen Ver-
waltung ein Haupttreiber der Digitalisierung. »Dank der digi-
talen Transformation steigen Produktivität und Servicequali-
tät, indem sehr viele Interaktionen zwischen Verwaltung und
Bürger automatisiert werden«, sagt Markus Kaiser vom Bun-
desrechenzentrum bei der Future-Network-Veranstaltung. Ziel
müsse es sein, Services nicht nur zu digitalisieren, sondern völ-
lig neu zu denken. »Unsere Herausforderung ist dabei stets:
Welche innovativen Dienstleistungen können wir unseren
Kunden unter Sicherstellung der höchsten Sicherheitsstan-
dards anbieten?«, so Markus Kaiser.
Internet der Dinge/Industrie 4.0
Wie die Zahlen von PAC zeigen, ist das »Internet der Dinge«
zusammen mit der »Industrie 4.0« längst kein Zukunftsthema
mehr, sondern bereits im unternehmerischen Alltag der Bran-
che angekommen. Die Fragen, die damit einhergehen, werden
aber ebenfalls mehr. »Jeder unserer Kunden aus der Industrie
weiß, dass IoT bzw. Industrie 4.0 große Auswirkungen auf ein
produzierendes Land wie Österreich haben wird. Nur 15 bis 20
Prozent der Führungskräfte wissen aber, wo und wie sie bei
der Umsetzung dieser neuen Konzepte anfangen sollen«, gibt
Peter Voith von Atos zu bedenken.
Ein ähnliches Stimmungsbild zeichnet Günther Seyer
von PwC Österreich: »Auch bei uns sagen 75 Prozent unserer
betreuten Unternehmen, dass sie in das Internet der Dinge
investieren werden. Unserer Digital-IQ-Umfrage zufolge, die
jährlich 3000 Befragte umfasst, herrscht erstmals seit vie-
len Jahren bei vielen eine Ratlosigkeit, welche verfügbaren
Technologien sie einsetzen sollen, um unternehmerisch davon
zu profitieren. Der Unterstützungsbedarf ist diesbezüglich so
hoch wie noch nie.«
Hardware-Markt stagniert
Der in Österreich traditionell stark ausgeprägte Hardware-
Markt, der immer noch ein Jahres-Volumen von 1,93 Milliarden
Euro umfasst, wird 2017 laut PAC auf diesem Niveau stagnie-
ren. Der vorsichtige Umstieg auf Cloud-Services, der Hard-
ware-Lösungen in Unternehmen zunehmend obsolet macht,
aber auch der Preisverfall sind die Faktoren für die Stagna-
tion. Im internationalen Vergleich sei Österreich aber auch mit
dem Nullwachstum eine Ausnahme – in den meisten Ländern
sei der Hardware-Markt längst im Schrumpfen begriffen, sagt
Martin Barnreiter von PAC.
Den Abschluss des Events bildete eine Podiumsdiskussion an
der Martin Barnreiter (PAC), Kurt Glatz (Alcatel Lucent), Mag.
Markus Kaiser (BRZ), Andreas Kuen (AMS Wien), Mag. Dr.
Marcus Scheiblecker (WIFO), Günther Seyer (PwC Österreich),
Jörg Steinbauer (Infonova), Peter Voith (Atos) teilnahmen.
Podiumsdiskussion: Jörg Steinbauer (Infonova), Günther Seyer (PwC), Peter Voith (Atos), Andreas Kuen (AMS), Marcus Scheiblecker (WIFO), Markus Kaiser (BRZ), Christian Angerer (ALE),
Martin Barnreiter (PAC)
AGENDA DER VERANSTALTUNG
Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirt-
schaft bis 2018
Marcus Scheiblecker (WIFO)
Wachstumsmotoren des IT-Marktes in Österreich
2017 – Welche IT-Trends sind Wachstumsmotoren?
Martin Barnreiter (PAC)
Podiumsdiskussion
Martin Barnreiter (PAC), Kurt Glatz (Al­ca­­tel-Lucent), Mag.
Markus Kaiser (BRZ), ­Andreas Kuen, BA (AMS Wien), Mag.
Dr. Marcus Scheiblecker (WIFO), Günther Seyer (PwC Ös-
terreich), Jörg Steinbauer (infonova), Peter Voith (Atos)
Die Veranstaltung wurde unterstützt von:
16
10. Zürcher Konferenz und Netzwerktreffen
Digitale Gesellschaft in der Zukunft
Am 30. September 2016 fand im Audimax der ETH Zürich das 10-jährige Jubiläum des Zürcher Netzwerktref-
fens statt. Die vom Future Network, der Schweizer Informatik Gesellschaft, der ETH Zürich und anderen ver-
anstaltete Konferenz widmete sich in diesem Jahr den Chancen und Herausforderungen, die durch die ETH Zü-
rich und die digitale Gesellschaft entstehen.
Wie verändert das Internet der Dinge
und die Industrie 4.0 unser Arbeitsleben?
Müssen die Bürger sich von Privatsphäre
und Anonymität verabschieden? Anknüp-
fend an seinen Vortrag im Vorjahr übte
Clemens Cap von der Universität Ros-
tock einmal mehr Kritik an den »feudalen«
Verhältnissen zwischen Nutzern und den
Technologiefir-
men, die mit den persönlichen Daten
ihrer Kunden Geld verdienen, diesen
gleichzeitig aber jegliche informatio-
nelle Selbstbestimmung absprechen.
»Bei all den Diskussionen geht es
immer nur um das Geschäftsmodell der Firmen. Doch was ist
mit dem Geschäftsmodell der Bürger? Wir befinden uns ein-
fach nicht auf Augenhöhe«, stellte Cap fest. Das beginne bei
Flugbuchungen, wo Algorithmen im Hintergrund praktisch
willkürlich Preise ausspucken und ende mit sehr persönlichen
Geräten wie einem vernetzten Dildo, der Daten zur Nutzungs-
dauer und Temperatur sammle und diese laut den Nutzungs-
bedingungen an Behörden weitergebe, wählte Cap ein absur-
des und gleichzeitig verstörendes Beispiel.
Auch dass Firmen wie Google und Microsoft im Kampf
gegen Kinderpornografie E-Mails ihrer Kunden auf verdäch-
tige Fotos scannen und Nutzer dann an den Staat ausliefern,
hinterlässt bei Cap trotz der ehrenwerten Absicht ein be-
fremdliches Gefühl. »Wenn Privatunternehmen beginnen, im
Auf‌trag der Behörden Menschen auszuspionieren, sind wir
von einer Spitzelgesellschaft, wie es sie etwa in der DDR ge-
geben hat, nicht mehr weit entfernt«, kritisiert Cap. Verstärkt
wird das Problem durch soziale Netzwerke wie
Facebook, über die man durch die Auswertung
der Daten von der politischen Einstellung bis
zur sexuellen Orientierung praktisch alles über
einen Bürger herausfinden kann.
Warnhinweise zur Privatsphäre
Cap zufolge sind völlig neue Ansätze gefragt, um
das Ungleichgewicht zwischen Nutzern und Fir-
men bzw. Geräteherstellern wieder ins Lot zu
bringen. Warnhinweise wie »das Log-in gefähr-
det ihre Privatsphäre« könnten ein erster Schritt
zur Bewusstseinsbildung sein. Gleichzeitig soll-
ten Firmen gesetzlich verpflichtet werden, Usern
Einsicht in alle gesammelten persönlichen Daten
zu gewähren und eine Löschung derselben zu er-
möglichen.
Vorstellbar für Cap sind auch Steuerbegünstigungen für
Firmen, die datenschutzfreundliche Produkte anbieten. Her-
steller sollten garantieren müssen, dass ihre Geräte auch
ohne Nutzung von Services bzw. die Angabe von persönli-
chen Daten verwendet werden können. Die Verletzung der
Privatsphäre, wie etwa auch die geschäftsmäßige Weitergabe
von Daten sollte hingegen straf‌bar sein.
Technisch gesehen ist es für Cap auch denkbar, dass Daten
nicht bei der Firma gespeichert werden,
sondern von einer dritten, neutralen An-
laufstelle verwaltet werden. Über ent-
sprechende Schnittstellen wird der Ser-
vice wie gewohnt bereitgestellt. Eine
Alternative könne die Verteilung der
Daten anhand von Multiparty-Protokollen sein, die einen
Missbrauch persönlicher Informationen durch einzelne Un-
ternehmen ebenfalls verhindert oder zumindest erschwert.
Blockchain-Technologien würden hier den Weg weisen.
Auf‌klärung 2.0
»Bürgerinnen und Bürger müssen nicht machtlos sein«, lau-
tete hingegen die Kernaussage bzw. der Appell von Christof
Tschohl vom österreichischen Research Institute. Der Mann
weiß, wovon er spricht, brachte er als Erstbeschwerdefüh-
rer und Autor des Antrags an den Verfassungsgerichtshof
doch die umstrittene Vorratsdatenspeicherung in Österreich
und der EU zu Fall. Über 11 000 Personen hatten sich 2014
der Massenbeschwerde angeschlossen. Als Werterahmen für
technologische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf
Menschenrechte: gemeinsame internationale
Determinanten für neue Technologien –
Konkretisiert durch Rechtsprechung
Menschenrechtskonvention als „lebendiges
Instrument“ (vgl. EGMR, Tyrer vs UK 1978)
UN Menschenrechtsrat: Resolution 2012 A/HRC/
20/L.13 à alle MR gelten auch „online“
Unteilbarkeit der Menschenrechte: Immer das
große Ganze sehen – Balance und Grundsatz
der Verhältnismäßigkeit
Der „Human Rights Based Approach“
als Maxime der Technologie-Entwicklung
12
Prof. Dr. Clemens Cap
(Universität ­Ros­tock  / 
Vor­standFutureNetwork)
Erwin Schoitsch (AIT – Austrian Institute of
Technology): »Eine ausgezeichnete, the-
matisch breit angelegte Veranstaltung
mit Tiefgang«
Quelle:Dr.ChristofTschohl(ResearchInstitute)
17
die Gesellschaft schlägt, Tschohl eine Orientierung an den
global gültigen Menschenrechten vor.
»Die Unmündigkeit ist teilweise auch selbstverschuldet«,
sagte Tschohl mit einem Hinweis auf die Freizügigkeit und den
vorauseilenden Gehorsam, mit der Daten in sozialen Netzwer-
ken, aber auch mit Technologiefirmen geteilt werden. Ange-
sichts der Entwicklung zu smarten Städten, in denen riesige
Datenmengen nicht nur gesammelt, sondern auch ausgewer-
tet werden, müsse man sich auf einen gemeinsamen Nenner
verständigen, um Grundrechte wie die Informations- und Mei-
nungsfreiheit, aber auch den Schutz der Privatsphäre nicht
dem Fortschritt zu opfern. »Ich hoffe sehr, dass wir in ein
Auf‌klärungszeitalter 2.0 kommen, das neben der Smart City
auch den smarten Bürger hervorbringt«, sagte Tschohl.
Cognitive Computing
Wie intelligente Computersysteme der Menschheit künftig
dienen und einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung
der Gesellschaft leisten können, führte Peter Buhler vom IBM
Forschungslabor Rüschlikon aus. Damit aus der enormen Da-
tenflut auch die richtigen Schlüsse gezogen werden kön-
nen – etwa, um den Verkehr sicherer
zu gestalten oder die medizinische For-
schung voranzutreiben – seien selbst-
lernende, kognitive Computersysteme
unumgänglich.
»Auf Facebook werden 55 Millionen Updates täglich gepos-
tet, in New York fallen allein 520 Terabyte an Daten täglich
durch Überwachungskameras an. Das Problem daran ist, dass
diese Daten aus Informatikperspektive unstrukturiert sind
und damit für herkömmliche Computersysteme nicht oder
nur sehr schwer zum Verarbeiten geeignet sind«, erklärt Buh-
ler. Über kognitiv agierende Systeme, die quasi menschliche
Tugenden kopieren, und innerhalb gewisser Parameter eigen-
ständig nach Lösungen für Probleme suchen, könne dieses
Problem gelöst werden.
Damit etwa auch Roboter komplexe Aufgaben besser be-
wältigen können – Stichwort Industrie 4.0 – müsse die Inter-
aktion mit Menschen besser funktionieren. Als Beispiel führte
der IBM-Forscher einen Roboter an, der eine bislang unbe-
kannte Tätigkeit lernt, indem er seinem menschlichen Gegen-
über einige Fragen dazu stellt. In dem gezeigten Video han-
delte es sich zwar nur um den vermeintlich einfachen Befehl,
der Roboterarm möge den Gegenstand vor ihm anstoßen.
Dass Computer mittlerweile Anweisungen in natürlicher Spra-
che verstehen und auch im Kontext interpretieren können, war
aber faszinierend und unheimlich zugleich.
Dass kognitive Computersysteme in absehbarer Zeit eine
Bedrohung für den Menschen werden könnten, glaubt Buhler
hingegen nicht. »Das Chaos in unseren Köpfen, das gleichzei-
tig auch unsere enorme Kreativität verursacht, konnte man
bisher nicht in Computersystemen nachbilden oder durch
diese ersetzen. Von daher denke ich nicht, dass kognitive Sys-
teme uns als Menschheit gefährlich werden können. Vielmehr
werden wir als Gesellschaft von ihnen profitieren, da wir durch
sie Entscheidungen besser und intelligenter treffen können«,
erklärte Buhler.
Digitale Welt braucht neue Konzepte
Auch Universitätsprofessor Dirk Helbing
von der ETH Zürich zeigte sich in seiner
Keynote davon überzeugt, dass intelligente
Computersysteme uns helfen werden,
die anstehenden gesellschaftlichen und
wirtschaftlichen
Heraus­forderungen
besser zu bewälti-
gen. Wer jedoch glaube, dass Künst-
liche Intelligenz oder auch Big Data
bzw. das Internet der Dinge alle Probleme lösen werde, liege
falsch. »Allem technologischen Fortschritt zum Trotz sind
sämtliche existenzielle Herausforderungen vom Klimawan-
del zur Finanz- und Wirtschaftskrise, von Kriegen, Massen-
flucht, Terrorismus bis zum generellen Mangel an nachhalti-
ger Entwicklung ungelöst«, lautete Helbings düsteres Fazit.
Während das Leben in den digitalen Filterblasen und die
Aufbereitung personalisierter Inhalte durch Handy- und Com-
puter-Dienste uns ein Stück weit ferngesteuert und unkreativ
agieren lassen, sorgen scheinbar objektive Algorithmen dafür,
dass diskriminierende Muster durch Technologie legitimiert
werden. Zielführender als ein kontrollierender Top-down-Zu-
gang seien folglich dezentrale Ansätze, in denen sich Systeme
selber organisieren können. Helbing nannte als Beispiel das
Ampelsystem einer Stadt. Um möglichst flüssige Verkehrs-
ströme zu garantieren, sollten Ampeln folglich nicht von einer
zentralen Stelle geschaltet werden, sondern sich der lokalen
Dr. Christof Tschohl (Research Institute)
Prof. Dr. Dirk Helbing
(ETH Zürich)
Mavis Ann Barry (SIX Group Services AG):
»Eye-opening and inspirational! Sehr an-
regend«
18
Verkehrssituation anpassen.
»Wir brauchen ein partizipatives
Finanzsystem, in dem die Sharing
Economy eine wichtige Rolle spielt,
wie auch eine Verwaltung – Stich-
wort Governance 4.0 – wo Ideen
und Lösungen auf Plattformen ge-
sammelt, geteilt und in bestehende
Prozesse integriert werden«, sagte
Helbing. Als größte Herausforde-
rungen neben dem Finanzsystem
wertete Helbing die Situation auf dem Arbeitsmarkt, wo in ab-
sehbarer Zeit durch die digitale Transformation und die damit
einhergehende Automatisierung 50 Prozent der heutigen Jobs
wegfallen werden könnten. Auch eine ökologische Produkti-
onswende sei angesichts der begrenzten Ressourcen auf der
Erde unabdingbar. Wer jedoch glaube, dass Künstliche Intel-
ligenz oder auch Big Data bzw. das Internet der Dinge alle Pro-
bleme lösen werde, liege falsch. Mehr Daten heißt nicht au-
tomatisch besser.
Partizipativer Ansatz
Wie Bürgerinnen und Bürger besser in die
Entscheidungsfindung eingebunden wer-
den können, veranschaulichte Norbert
Weidinger von der Magistratsdirektion
der Stadt Wien anhand einer Reihe digi-
taler Bürgerbeteiligungsprojekte. »Digitale
Werkzeuge sorgen dafür, dass Bürgerinnen
und Bürger sich mehr an Entscheidungs-
prozessen beteiligen können. Das hat die
gemeinsame Entwicklung der ›Digital Agenda Vienna‹ – der
IT-Strategie der Stadt – gezeigt«, ist Weidinger überzeugt.
Von der Partizipation, die durch elektronische Hilfsmittel
wesentlich erleichtert werden, würden alle profitieren. Die
Nachvollziehbarkeit, Akzeptanz und Qualität von Entschei-
dungen werde ebenso erhöht wie auch das Vertrauen in die
Politik und öffentliche Verwaltung gestärkt. Dadurch ließen
sich wiederum Pläne und Programme leichter und schnel-
ler umsetzen, was wiederum ein nicht zu vernachlässigender
Kostenfaktor sei, sagte Weidinger. Die im Rahmen der Bürger-
beteiligung entstandenen und verfeinerten Projekte wie eine
App, um Störungen der Stadt zu melden, seien erst der An-
fang, zeigte sich Weidinger motiviert.
Industrie 4.0 und Internet der Dinge
Zwei der wichtigsten Trends in der heutigen Industrie und
Wirtschaft, nämlich die vierte industrielle Revolution – auch
Industrie 4.0 genannt – und das vernetzte Internet der Dinge,
durften beim Zürcher Netzwerktreffen nicht zu kurz kommen.
»Beide Trends propagieren neue
Technologien, um Geräte zu
verbinden, Daten von verschiedenen Quellen zu sammeln und
zu
analysieren, um Erkenntnisse für industrielle Prozesse zu
gewinnen. Wenn aber den gewonnenen Erkenntnissen keine
Taten folgen, gibt es keine Produktivitätssteigerung, und damit
auch keinen Nutzen für den Kunden«, warnte Roman Schle-
gel von ABB Switzerland.
Als besonders spannendes Feld nannte Schlegel die War-
tung von Maschinen. Mittels angebrachter Sensoren werden
Informationen vom laufenden Betrieb aufgezeichnet. Bei Stö-
rungen, die von Mitarbeitern vor Ort nicht genau zu lokalisie-
ren sind, kann per Fernwartung eine Diagnose und mitunter
auch eine Behebung der Probleme durchgeführt werden. In vie-
len Fällen können fehlerhafte bzw. angeschlagene Bauteile aus-
getauscht werden, bevor es zu einem teuren Gesamtversagen
des Systems kommt. Wenn durch so ein Service Produktions-
ausfälle bzw. der Schaden durch defekte Maschinenteile mini-
miert werden können, seien Kunden auch be-
reit, dafür zu zahlen, ist Schlegel überzeugt.
Professor Klaus-Dieter Schewe vom
Software Competence Center Hagenberg
referierte über den aktuellen Status quo
von Industrie 4.0 in Österreich. In seinem
Vortrag forderte er mehr Mut zu einer ech-
ten Revolution ein: »Derzeit wird viel über
die Industrie 4.0 geredet und so getan, dass
das, was wir haben, bereits Industrie 4.0 sei. Dabei handelt es
sich bei vielen Prozessen nur um kleine evolutionäre Schritte,
die uns den Blick auf die wahre Revolution verstellen. In Wahr-
heit wird man das Gefühl nicht los, dass wir nicht genau wis-
sen, was und wohin wir mit der Industrie 4.0 ei-
gentlich wollen.«
Forschung für mehr Sicherheit
Aus wissenschaftlicher Sicht sei jetzt vor allem
Interdisziplinarität gefragt, um verlässliche
Nachweise zu bekommen, in welchen Bereichen
Industrie 4.0 zu revolutionären neuen Prozes-
sen und Ergebnissen führe, sagte Schewe. Auf
die Notwendigkeit empirischer Forschung im
Bereich der Informationssicherheit wies auch
Edgar Weippl von Secure Business Austria Re-
search hin.
Viele Daten, die für Forschungszwecke nütz-
lich wären, seien für Sicherheitsforscher aber lei-
der nicht zugänglich, weil sie durch die Betrei-
ber versteckt werden, sagte Weippl mit Hinweis
16
Der Prozess
online
• 1) Ideengenerierung
17. Sep. – 19. Okt. 2014
offline
• 2) Strategietexterstellung
Okt. 2014 – April 2015
online
• 3) Strategiediskussion
April 2015
offline
• 4) Revision des Strategietexts
Mai 2015
• 5) Veröffentlichung
16. Juni 2015
• 6) DAW wird KONKRET
25. November 2015
Dipl.-Ing. ­Norbert
Weidinger (Magis­trats
direktion Wien)
Prof. Dr. Klaus-Dieter
Schewe (SCCH)
Quelle:Dipl.-Ing.NorbertWeidinger(MagistratsdirektionWien)
19
auf große Cloud-Betreiber wie Amazon oder Google. Auch im
Hintergrund ablaufende Prozesse seien oftmals für Forscher
nicht transparent und somit nicht überprüf‌bar. Das sei inso-
fern auch problematisch, da die Schwachstellen und Program-
mierfehler, die als Einfallstor für Angriffe dienen können, bei
vielen Services über die Jahre eher zu- als abgenommen hät-
ten, so Weippl.
Ähnlich kritisch – gerade auch was die Infrastruktur betrifft,
über die unsere Daten gesammelt und gespeichert werden –
zeigte sich IBM-Forscher Jan Camenisch in seinem Vortrag.
Bei den meisten Apps würden Funktionen und Benutzbarkeit
im Vordergrund stehen, die Sicherheit werde – wenn über-
haupt – erst am Schluss berücksich-
tigt: »In vielen Fällen ist die Infrastruk-
tur schon so komplex geworden, dass
wir kaum noch wissen, wie sie im De-
tail funktioniert. Gerade im App-Bereich gibt es zudem keine
vorgeschriebenen verbindlichen Tests, welche die Software
auf Sicherheitslücken und schlechtes Design abklopfen.«
Dazu komme, dass gewisse Infrastruktur von Nachrichten-
diensten und Behörden nachweislich geschwächt worden sei,
um leichteren Zugriff auf sensible Daten zu erlangen. Als pro-
bates Mittel, um Systeme sicherer zu gestalten, legt Came-
nisch die Verschlüsselung von Daten zu jedem Zeitpunkt der
Übertragungsstrecke nahe. Auch die Verteilung und Aufsplit-
tung von Daten auf mehrere Server sei ein vielversprechender
Ansatz, um das Risiko im Fall eines Server-Hacks zu minimieren.
Digitale Transformation
Im Rahmen der Konferenz gab Priska Altorfer von der Schwei-
zer Informatikgesellschaft SI erste Einblicke in eine neue Stu-
die über »Digitale Transformation und Gesellschaft«. Für diese
wurden bisher über 20 Organisationen in 11 Ländern befragt.
Neben autonomen Systemen bringen die meisten befragten
Firmen Automatisationsprozesse und Individualisierung mit
digitaler Transformation in Verbindung. Während neue Busi-
ness-Modelle, Produkte und Services bei über 80 Prozent der
Befragten bereits konkret geplant oder umgesetzt sind, haben
die Unternehmen bei neuen Produktionsmethoden und vor
allem auch der Umsetzung neuer flexibler Arbeitszeitmodelle
Nachholbedarf.
Einen launigen und gleichzeitig nachdenklich stimmenden
Vortrag lieferte hingegen der Schweizer Journalist Christoph
Pfluger zum Thema bargeldlose Gesell-
schaft ab. »Es gibt weltweit keine gültige,
juristisch und ökonomisch kongruente De-
finition von Geld, obwohl es in den meis-
ten Gesetzen und fast allen Verträgen eine
wichtige Rolle spielt«, verblüffte Pfluger
das anwesende Publikum mit einer über-
raschenden, wiewohl auch zutreffenden
Aussage. Das bargeldlose Finanzleben verschärfe das vorherr-
schende Problem, dass das gesamte Finanzsystem auf dem
Schuldenmachen von Banken auf‌baue.
Während sich die aufgetürmten Schulden auf geschätzte
200 Billionen Euro belaufen, seien an
aktuell verfügbarer Geldmenge nur 35
Billionen Euro vorhanden. »Aus mei-
ner Sicht kann die angestrebte Bar-
geldabschaffung folglich nur mit einer Neuordnung des
Geldwesens und der Beschränkung der Geldschöpfung auf
demokratisch legitimierte und kontrollierte Zentralbanken
einhergehen«, sagte Pfluger.
Podiumsdiskussion
Den Abschluss für den spannenden Konferenztag bildete eine
hochkarätige Debatte, bei der unter anderem der Schweizer
Nationalrat Franz Grüter Kritik am mäßigen Verständnis der
Politik für die IKT-Branche übte: »Die IT-Branche erzeugt in
der Schweiz eine Wertschöpfung von 27 Milliarden Schwei-
zer Franken und beschäftigt 200 000 Arbeitskräfte – das ist
etwa so viel wie die gesamte Pharmabranche. Wenn man dann
weiß, dass die Bauern etwa 40 Vertreter im Parlament haben,
für die IT-Branche aber maximal 15 Leute vorhanden sind, die
einen Bezug haben, dann sieht man klar, wie unterrepräsen-
tiert die Branche in der Politik ist.«
Zwar dürfe man die Rolle des Staates auch nicht komplett
unterschätzen – immerhin sei dieser in der Schweiz weiterhin
der größte IT-Auf‌traggeber – die visionären Ideen würden im
Normalfall aber von den Unternehmen kommen. Damit die
Dinge vorangehen, sollte man in den Staat daher wohl nicht
die allergrößten Erwartungen setzen. Es liege nun vielmehr
an der Zivilgesellschaft bzw. Öffentlichkeit, das Thema voran-
zutreiben und Druck auf die Politik aufzubauen, sagte Grüter.
Professor Abraham Bernstein von der Universität drängte
wiederum darauf, dass die Frage der digitalen Transformation
Carl August Zehnder (ETH-Zürich): »Wert-
volle Übersicht über aktuelle Visionen«
Christoph Pfluger
(Zeitpunkt)
Dr. Jan Camenisch (IBM Research Zürich). Foto: Franz Grüter Priska Altorfer (Schweizer Informatikgesellschaft SI) und Dr. Peter Buhler (IBM Labor Rüschlikon)
20
nicht nur technisch, sondern auch gesell-
schaftspolitisch diskutiert werden müsse.
»Wir müssen uns als Gesellschaft jetzt ganz
klar fragen, wo wir ethisch und moralisch
eigentlich hin wollen. Sonst laufen wir als
Gesellschaft Gefahr, von der Technologie
einfach überrollt zu werden. Wie sieht die
Arbeit der Zukunft aus? Was sind die Ein-
schränkungen für Technologie? Diese Dis-
kussion findet immer noch nicht genug
statt«, sagte Bernstein.
Auch Universitätsprofessor Helbing ortet in allen Bevölke-
rungsschichten das Bedürfnis nach Debatte. Gleichzeitig fehle
die Zukunftsperspektive. Jeder blicke ins Silicon Valley, anstatt
Geschäftsmodelle zu entwerfen, die sich klar von dem unter-
scheiden, was von den Facebooks und Googles dieser Welt
angeboten werden. »Warum setzen wir nicht ganz in der eu-
ropäischen Tradition auf Privacy und Democracy by Design
oder schaffen partizipative Plattformen sowie eine Sharing
Economy? Wir müssen jetzt den Mut haben voranzugehen«,
zeigte sich Helbing in der Diskussion kämpferisch.
Tom Kleiber von Microsoft Schweiz ortet immer stärkere
Entwicklungsgeschwindigkeiten zwischen Industrie und Wirt-
schaft einerseits sowie der öffentlichen Hand und der Gesell-
schaft andererseits. »Wenn sich die Politik und Verwaltung
nicht schleunigst stärker mit IT-Themen auseinanderset-
zen, wird der Abstand zur Wirt-
schaft irgendwann zu groß. Das
ist eine beunruhigende Entwick-
lung«, erklärte Kleiber. »Die digi-
tale Transformation der Verwal-
tung ist zumindest in Österreich
längst da. Jetzt geht es darum,
möglichst vieles positiv zu
gestalten und darauf zu achten,
dass kein Bürger und keine
Bürgerin zurückgelassen wird»,
sagte Norbert Weidinger von
der Magistratsdirektion Wien.
Die Problematik, dass Nutzer
und Nutzerinnen in der jüngsten
Vergangenheit statt mit Trans-
parenz eher mit intransparenten
AGENDA DER VERANSTALTUNG
Über die Verpflichtung der Hersteller zur Mitwirkung
bei Informationeller Selbstbestimmung
Prof. Dr. Clemens Cap (Universität Ros­tock / Vorstand
Future Network)
Cognitive Computing
Dr. Peter Buhler (IBM Labor Rüschlikon, Zürich)
Empirical Research in Information ­Security
Priv.-Doz. Dr. Edgar R. Weippl (Secure Business Austria
Research)
Internet of Things, Services and People: Opportunities for
Advanced Services
Dr. Roman Schlegel (ABB Switzerland Ltd.)
Industrie 4.0 – Zwischen Realität und Vision – Zum
Staus quo in Österreich
Prof. Dr. Klaus-Dieter Schewe (Software Competence
­Center Hagenberg)
Internationale Umfrage »Digitale Transformation und
Gesellschaft«: Erste Erkenntnisse
Eidg. Dipl. Verkaufsleiter Priska Altorfer (Schweizer Infor-
matikgesellschaft SI)
Keynote: A digital world to thrive in
Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Helbing (Computational Social
­Science, ETH Zürich)
Der Menschenrecht-basierte Ansatz in der Technologie-
entwicklung
Dr. Christof Tschohl (Research Institute)
Anonymität und Privatheit (Brave New World or 1984?)
Dr. Jan Camenisch (IBM Research Zürich)
Die bargeldlose Gesellschaft mit digitaler Währung –
Fluch oder Segen?
Christoph Pfluger (Zeitpunkt)
Demokratie 2.0 – Bürgerbeteiligung – Welchen Impact
haben IT-Tools?
Dipl.-Ing. Norbert Weidinger (Magistratsdirektion Wien /
Gruppe Informations- und Kommunika­tionstechnologie)
Podiumsdiskussion zum Thema Chancen und Herausfor-
derungen für die Gesellschaft
Prof. Dr. Abraham Bernstein (Institut für ­Informatik, Univer-
sitätZürich),FranzGrüter(SchweizerNationalrat,ICTSwitzer-
land),Tom Kleiber(Microsoft),Ing.Mag.Dr.jur.ChristofTschohl
(Research Institute), Dipl.-Ing. Norbert Weidinger (Magistrats-
direktion Wien, Vorstand ADV)
Moderation: Prof. Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Riedl (Berner
Fachhochschule)
Podiumsdiskussion:  Dr. Christof Tschohl (Research Institute), Franz Grüter (Schweizer Nationalrat, ICT Switzerland), Tom Kleiber (Microsoft),
Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Helbing (Computational Social Science, ETH Zürich), Dipl.-Ing. Norbert Weidinger (Magistratsdirektion Wien, Vorstand ADV)
Prof. Dr. Abraham
Bernstein (Institut für
­Informatik, ­Universität
Zürich)
21
Überwachungsvorgängen konfrontiert waren, bewertet auch
Christof Tschohl vom Research Institute als kritisch. Der Staat
sollte hier eigentlich nur mit Vorbildlichkeit punkten. Gleich-
zeitig brauche es eine Gesellschaft aus mündigen Bürgern
und verantwortungsvollen Entwicklern. »Natürlich sind wir
nicht machtlos«, machte Tschohl einmal mehr allen Anwe-
senden im Saal Mut.
Die Diskussion wurde von Reinhard Riedl von der Berner
Fachhochschule moderiert. Als Veranstaltungspartner fun-
gierten neben der Schweizer Informatikgesellschaft und dem
Future Network auch die ETH Zürich, die Helpdesk und Ser-
vicecenter Vereinigung Schweiz, die ICTswitzerland sowie
CON•ECT Eventmanagent, Institut für Informatik der Univer-
sität Zürich, das AIT sowie SBA Research.
Die Tagungsunterlagen und die Filmaufzeichnung der meis-
ten Vorträgekönnen um CHF 99,– bei Future Network unter
office@future-network.at bestellt werden.
Text: Bettina Hainschink
V.l.n.r.:  Mag. Hans Müller (Future Network), Prof. Dr. Clemens Cap (Universität Ros­tock / Vorstand Future Network), Prof. Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Riedl (Berner Fachhochschule), Prof. Dr. Jürg Gutknecht
(SI, ETH Zürich), Dipl.-Ing. Norbert Weidinger (Magistratsdirektion Wien / Gruppe Informations- und Kommunika­tionstechnologie), Priska Altorfer (Schweizer Informatikgesellschaft SI), Dr. Christof Tschohl­
(Research Institute), Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Helbing (Computational Social Science, ETH Zürich), Dr. Jan Camenisch (IBM Research Zürich), Priv.-Doz. Dr. Edgar R. Weippl (Secure Business Austria Research),
Franz Grüter (Schweizer Nationalrat, ICT Switzerland), Mag. Bettina Hainschink (Future Network). Foto: Franz Grüter
Partner
Das Future Network ist das internationale Netzwerk für
IKT- und Business-Entscheider in Österreich. Als unabhän-
gige Dialog- und Diskussionsplattform ermöglicht es Ent-
scheidungsträgern sich mit Lösungsanbietern, Consultants,
Wissenschaftlern und erfahrenen Anwendern auszutauschen
sowie eigene Erfahrungen und Lösungsansätze zu präsentie-
ren. http://www.future-network.at
Die Schweizer Informatikgesellschaft vereinigt am Fach-
gebiet der Informatik Interessierte zu Weiterbildung und Er-
fahrungsaustausch sowie allgemein zur Förderung der Infor-
matik in der Schweiz in Theorie und Praxis. http://www.s-i.ch
22
ÖVO
Die Österreichische Vereinigung für Organisation und Management, ÖVO, ist eine private,
gemeinnützige Vereinigung von Organisatoren, die durch ihre Aktivitäten zur Imagebildung
und -aufwertung der Organisatorenarbeit beiträgt.
Universität Rostock
Universität Rostock, Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, Lehrstuhl für Informations-
und Kommunikationsdienste.
Austrian Institute of Technology
Als größtes, an zehn Standorten vertretenes, außeruniversitäres Forschungsunternehmen­
Österreichs leistet das Austrian Institute of Technology einen wesentlichen Beitrag zur Stär-
kung der technologischen Wissensbasis der österreichischen Wirtschaft und zur Sicherung
der Standorte im internationalen Wettbewerb.
Plattform Wissensmanagement
Die Plattform Wissensmanagement (PWM) ist die führende Community zum Thema Wis-
sensmanagement. Sie ist unabhängig, interdisziplinär und nicht-kommerziell. Ihre Mitglie-
der haben sich zum Ziel gesetzt, das Thema Wissensmanagement zu fördern, Interessierten
einen Überblick zu bieten und Impulse zu setzen.
Computerwelt
Die Computerwelt.at ist Österreichs größte EDV-Zeitung für IT-Profis und EDV-Entscheider.
Die Leser sind CIOs, Branchenexperten und IT-Professionals vom Middle bis Top Manage-
ment. Das Future Network kooperiert mit der Computerwelt als Medienpartner.
Wirtschaftskammer Österreich
Wirtschaftskammer Österreich, Fachgruppe für Unternehmensberatung und Informations-
technologie / Datenverarbeitung.
Schweizer Informatikgesellschaft
Der Berufs- und Fachverband der Informatik in der Schweiz. 
KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung
Das KDZ kommt dem Grundauftrag nach ange­wandter Forschung und Schaffen eines
Wissens­transfers zwischen Wissenschaft und Praxis in wirt­schaftlichen Fragen des öffent-
lichen Sektors nach.
papers4you
Papers4you.at bietet derzeit mehr als 350 Expertenbeiträge und wird kontinuierlich um top-
aktuelle Beiträge aus dem laufenden Veranstaltungsprogramm von CON•ECT Eventmanage-
ment, ­Future Network, ITSMF, HDSV und Partnerorganisationen ergänzt.
Kooperationspartner
23
AUFNAHMEANTRAG
	 Ich möchte Mitglied des Future Network werden
und beantrage die Aufnahme als Mitglied der Kate-
gorie wie folgt:
JAHRESMITGLIEDSBEITRÄGE:
	 (gültig ab November 2002)
Firmenmitgliedschaften:
	 Anwenderfirmen bis 10 Mitarbeiter:  . . . . . . €	 370,–
	 Anwenderfirmen u. Softwarehäuser
bis 50 Mitarbeiter:  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . €	 740,–
	 Anwenderfirmen
mit mehr als 50 Mitarbeitern:  . . . . . . . . . . . . €	 1.110,–
	 Systemanbieter und Softwarehäuser
mit mehr als 50 Mitarbeitern:  . . . . . . . . . . . . €	 1.480,–
Fördernde Mitgliedschaften (Mittelzuwendung):
	 nach Vereinbarung mit dem Vorstand,
mind. jedoch:  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . €	 1.850,–
	 Mitglieder des Beirats sowie Software-
häuser und Systemanbieter mindestens:  . . €	 3.700,–
Mitgliedschaft von Körperschaften:
	 Bildungsinstitutionen, Universitäten etc.:  . €	 370,–
	 Körperschaften
mit weniger als 100 Mitarbeitern:  . . . . . . . . €	 740,–
	 Körperschaften
mit 100 und mehr Mitarbeitern:  . . . . . . . . . . €	 1.110,–
Persönliche Mitgliedschaft:
	 Einzelmitgliedschaft:  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . €	 75,–
	 Studentenmitgliedschaft (Nach Vorlage
einer gültigen Inskriptionsbestätigung):  . . €	 37,–
Der Austritt ist durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Mo-
naten vor Ende eines ­Kalenderjahres vorzunehmen.
An
Future Network – Gesellschaft
zur ­Förderung der Vernetzung
in der Infor­mationstechnologie
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PLZ: Ort:
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uu Ich erkläre mich einverstanden, dass die obigen Daten elektronisch verwaltet werden und dass
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Form erfolgen, anderenfalls erfolgt eine automatische Verlängerung um ein Jahr.
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Agrarmarkt Austria
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APA Austria Presse Agentur
ATOS
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Austria Pro
BAWAG P.S.K. Gruppe
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Hewlett Packard Ges.m.b.H.
IBM Österreich
Kapsch BusinessCom AG
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OÖ Gebietskrankenkasse
Österreichische Lotterien
OMV Solutions GmbH.
Raiffeisen Zentralbank
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Salzburg Research Forschungs GesmbH
Sit Solutions
OMV AG
Softwarepark Hagenberg
SVA der gewerblichen Wirtschaft
Tele2 Telecommunication GmbH.
T-Systems
TÜV Austria Holding AG
UPC Austria GmbH
Uniqa Software-Service GmbH
Wirtschaftsuniversität Wien
Wirtschaftskammer Österreich
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Clemens Cap ­
(Universität Rostock)
Gerhard Göschl
(Microsoft)
Daniel Holzinger
(colited, avedos)
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(Atos)
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der Vernetzung in der Informationstechnologie
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Fax: 	 +43 1 522 36 36 10
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  • 1. Das Netzwerk für IKT- und Business-Entscheider  3 IKT- und Business-Trends   3 Praxis-Know-how  3 IT-Zertifikate www.future-network.at www.future-network-cert.at
  • 2. 2 Das Future Network bietet IT- und Business-Entscheidern die besten Kontakte zu über 1.000 internatio- nalen Experten. Das Netzwerk-Event hat sich als Präsentationsbasis für junge IT-Kräfte und als Dialogfo- rum für vielversprechende Startups sowie die Scientific Community etabliert. Auf der in Österreich ein- zigartigen unabhängigen Dialog- und Diskussionsplattform treten Entscheidungsträger in ungezwungener Atmosphäre mit Lösungsanbietern, Consultants, Wissenschaftlern und Anwendern in Kontakt. Proaktives IT- und Informationsmanagement Im Fokus steht beim Future Network der effiziente Einsatz von IT zum Erzielen von Wettbewerbsvortei- len. Ein proaktives IT- und Informationsmanagement ist dabei am kostengünstigsten. Flexibilität, Kunden- nähe und die rasche Adoption von Geschäftsprozessen verlangen innovatives Denken. Das Überangebot an Daten und Informationen macht es aber schwierig, den Überblick zu behalten. Der vom Future Network geförderte Dialog hilft, wichtiges Wissen zu selektionieren und für den eigenen Geschäftserfolg zu nutzen. Future Network Cert – Zertifizierungsstelle für CPRE und CPSA In der IT-Branche haben Zertifizierungen als Qualifikationsnachweise enorm an Bedeutung gewonnen. Das Future Network Cert fungiert seit 2007 als Zertifizierungsstelle für das Zertifikat „Certified Professional for Requirements Engineering – CPRE“ in Europa und China und international für das Zertifikat „Certified Professional for Software Architecture – CPSA“. Basierend auf einem festgelegten Lehrplan bescheinigt die Zertifizierungsstelle dem Zertifikatsinhaber Kenntnisse auf dem jeweiligen Gebiet. Future Network bietet Zugang zu IT-Marktdaten Das Future Network bietet seinen Mitgliedern den Zugang zu aktuellen Daten. Marktstudien liefern wich- tige Anhaltspunkte für das Verständnis der IT-Branche sowie erfolgreiche Business-Planungen. Damit för- dert das Future Network die Diskussion über Trends und Entwicklungen im Gesamtmarkt, aber auch in Spezialbereichen. Alljährlicher Höhepunkt ist der Überblick der PAC-Marktforschung zum heimischen IT- Markt, der traditionell gemeinsamen Präsentation mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut präsentiert wird. Das Future Network Kontakt Future Network – Gesellschaft zur Förderung der Vernetzung in der Informationstechnologie Tel.: +43 1 522 36 36 37 Fax: +43 1 522 36 36 10 E-Mail: office@future-network.at www.future-network.at Future Network Cert – Gesellschaft zur multi- disziplinären Aus- und Weiterbildung mittels ­ höherer Qualifikation Tel.: +43 664 461 82 71 Fax: +43 1 522 36 36 10
 E-Mail: haberl@future-network-cert.at www.future-network-cert.at
  • 3. 3  Fokusthemen Digitale Transformation Digitale Infrastrukturen, Cloud-Computing, Künstliche Intel- ligenz, Smartphone-Apps und digitale Geschäftsmodelle – die digitale Transformation ist vielschichtig und betrifft die ge- samte Gesellschaft, aber vor allem Unternehmen. Der tief- greifende Veränderungsprozess basiert auf digitalen Techno- logien, die dafür sorgen, dass die gesamte Firmenorganisation neu strukturiert werden muss. Unternehmen, die den digita- len Wandel nicht konsequent mitgestalten, laufen Gefahr, dass ihnen andere Marktteilnehmer den Rang ablaufen. Die Transformation von konventioneller Datacenter-Infra­ struktur in eine Cloud-Lösung etwa bietet Unternehmen teils enorme Kostenvorteile, etwa durch die Einsparung lokaler Soft- und Hardware-Ressourcen sowie die Skalierbarkeit und Flexibilität der Cloud. Der Prozess der Überführung kann Jahre in Anspruch nehmen. Eine besondere Herausforderung für Un- ternehmen stellt die Datensicherheit dar. Ebenfalls Teil der di- gitalen Transformation ist die Überführung von ERP-Systemen in Echtzeit-Geschäftsmanagementsysteme sowie von Data- ware-Modellen in kognitive Entscheidungsfindungsmodelle mit Künstlicher Intelligenz. Innovationsmanagement Innovationsmanagement ist mehr als die Verwertung von Ideen in Unternehmen. Junge Querdenker stellen im Innova- tionsprozess interne Abläufe und Produkte in Frage und er- möglichen eine Erneuerung von innen heraus. Innovation wird auch durch die Vernetzung mit der Scientific Community be- feuert. Das Future Network wirft hierbei einen speziellen Blick auf den österreichischen Markt. IT-Recruiting Die digitale Welt verlangt komplett neue Jobprofile. Die Be- rufsbilder in der IT werden sich in den kommenden Jahren massiv ändern. Firmen, aber auch Bildungseinrichtungen, müssen sich vorab auf neue Anforderungen einstellen. Ak- tuell gefragt sind etwa Data Scientists, die, anders als früher Dataware-Spezialisten, viel Kreativität und Kommunikations- talent mitbringen sollten. Future of Work/Digital Workplace Der Arbeitsplatz der Zukunft bietet Mitarbeitern jederzeit und von jedem Ort und Gerät aus Zugang zu den Unterneh- mensdaten. Dank Virtualisierung befinden sich Anwendun- gen und Daten nicht mehr im Client, sondern ausschließlich in der Cloud. Der Computer-Arbeitsplatz wird auf einen Brow- serzugang reduziert. Zum Digital Workplace zählt künftig eine Art digitaler Assistent, ähnlich wie Apples Siri oder Microsofts Cortana, für den Nutzer-Support. Data Science/Data Scientist Daten gewinnen in Unternehmen rasant an Bedeutung. Wich- tiger ist es, aus diesen Daten konkrete Erkenntnisse zu gewin- nen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Data Scientists gehören daher in der IT zu den gefragtesten Ressourcen der Zukunft. Noch fehlt es an einer genauen Beschreibung des Berufsbilds. Klar ist aber: Neben umfangreichem Fachwissen werden von Data Scientists hohe Koordinations- und Kom- munikationsfähigkeiten sowie viel Kreativität verlangt. Security Security ist der Schlüsselerfolgsfaktor in der digitalen Welt. Die steigenden Bedrohungen für die Unternehmens-IT, wie der zuletzt global wütende Erpressungstrojaner Wanna Cry, haben gezeigt, dass IT-Security-Mitarbeiter mit immer aus- gefeilteren Attacken überfordert sein können. Im Rahmen der Sicherheitsstrategie von Unternehmen handelt die IT-Ab- teilung proaktiv, testet und arbeitet mit Behörden zusammen. Die Trends zu Mobility, die Nutzung der Cloud sowie sich än- dernde Compliance-Vorschriften erfordern ebenfalls ein ste- tiges Auffrischen der Security-Skills. E-Government/E-Health Die große Herausforderung für die öffentliche Verwaltung be- steht in der Vereinfachung und Verknüpfung vieler unabhän- giger Geschäftsprozesse. Den Bürgern müssen ein universel- ler Zugang und eine einfache Bedienung ohne Medienbrüche geboten werden, etwa durch die Verwendung von Single- Sign-on-Prinzipien und gemeinsame Datenbanken. Wichtiges Thema ist die Umsetzung der Digitalen Agenda in Österreich. Im Bereich E-Health stehen die Herausforderungen durch Big Data und Künstliche Intelligenz im Vordergrund. Industrie 4.0/Internet of Things Keine Branche kommt mehr ohne IT aus, in den meisten Branchen spielt die IT mittlerweile sogar die zentrale Rolle. Die Bedeutung der Daten als aktive Komponente steigt, ebenso wie die Herausforderungen durch komplexer wer- dende Software mit ihren Vernetzungen und neuen Interakti- onsformen. Schlagworte wie Industrie 4.0, Internet der Dinge (IoT) oder Digitalisierung haben zusätzlichen Schwung in die Weiterentwicklung und die Auseinandersetzung mit diesen Themen gebracht. Das Future Network greift die Themen
  • 4. 4 Wissen als Schlüssel zum Erfolg Die Ressource Wissen ist der zentrale Schlüssel für Ihren per- sönlichen Erfolg. Das Future Network fördert daher bewusst den Dialog zwischen verschiedenen IT-Bereichen und Anwen- dern. Unsere Mitglieder profitieren von der persönlichen Kon- taktpflege zu den Top-1000-Unternehmen Österreichs aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft – dazu gehören etwa die wichtigsten Systemhäuser, Lösungsanbie- ter und Consultants des Landes. Unsere Mitglieder haben jederzeit kostenlosen Zugriff auf unser umfassendes Webarchiv und bleiben so über jede Ver- anstaltung informiert. Die IT-Trends des Jahres haben Bran- chenvertreter und Experten etwa beim Zürcher Netzwerk- treffen des Future Network beleuchtet (mehr Informationen dazu auf Seite 16). Profitieren Sie vom erstklassigen Erfahrungsaus- tausch Das Future Network verfügt über ein großes nationales und internationales Netzwerk und wertvolle Kontakte zu Ex- perten, Opinion Leaders, Pilot-Anwendern, innovativen Lö- sungsanbietern, Universitäten und außeruniversitären For- schungseinrichtungen. Unsere Mitglieder schätzen unser Kommunikations- und Infoservice sowie die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung von Events: Beirat und Expertengrup- pen erarbeiten jeweils eigens die relevanten und aktuellen Themen. Erleben Sie internationale Top Best Practices Der Dialog ist die höchste Form der Kommunikation. Lernen Sie von den ersten internationalen Best-Practice-Beispie- len aus unterschiedlichen Branchen und nutzen Sie unsere Plattform zur Präsentation Ihrer erfolgreichen Anwendun- gen, Strategien und Technologien. Als Future-Network-Mit- glied können Sie bei der Auswahl und Durchführung von The- men und Events im Rahmen von Mitglieder-Meetings oder über unseren Fachbeirat eine aktive Rolle einnehmen und Veranstaltungen mitgestalten. Wir vermitteln praxisnahes Know-how Als neutrale Dialogplattform legt das Future Network höchs- ten Wert auf die Vermittlung von praxisnahem Know-how sowie Marktentwicklungen und Trends zu den aktuellen und sich abzeichnenden Strategie- und Technologiethemen aus der IT-Welt. Wir vermitteln strategisch-wirtschaftliches Wis- sen zur praktischen Umsetzbarkeit neuer Technologien und Konzepte, damit Sie zu bedarfskonformen Anwendungen ge- langen. Wir tragen damit dazu bei, dass Sie Ihre Entschei- dungen auf Grundlage einer relevanten Gesamtperspektive treffen können. Wettbewerbsvorteile nutzen auf und lässt sie von Experten aus verschiedenen Blickwin- keln betrachten. Applikations-/Softwareentwicklung Welche aktuellen Trends gibt es neben dem Dauerbrenner Agi- lität in der Applikations- und Softwareentwicklung? Wie las- sen sich Nutzer und deren Feedback intensiver in die Entwick- lung einbinden und welche Chancen bietet die Möglichkeit der ständigen Überarbeitung und Verbesserung? Beim Future Net- work stehen Experten Rede und Antwort. IT-Markttrends Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning, intelligente Apps, Blockchain sowie Virtual Reality und digitale Techno- logieplattformen gehören zu den Markttrends, die die IT-Welt in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Im Ge- sundheitsbereich steht etwa die Entwicklung einer KI-App bevor, die Ärzten in Echtzeit bei der Diagnose helfen soll, prog- nostizieren die Marktforscher von Gartner. Fazit: Intelligent, digital, vernetzt.
  • 5. 5 Info Talks bieten Ihnen die Möglichkeit, hochaktuelle Themen, die neu- esten Technologien und wirtschaftliche Entwicklungen ken- nen zu lernen. Dazu gehört auch der intensive Erfahrungsaus- tausch mit Anwendern, Anbietern und Experten. Round-Table-Gespräche und Management Foren finden in exklusivem Rahmen für eine persönlich geladene Zielgruppe statt. Schwerpunkt ist die Präsentation von Stu- dien oder Analysen internationaler Top-Consultants. Awareness Events mit Präsentationsmöglichkeit sind Veranstaltungen in größerem Rahmen, die bewusstseins- bildende Maßnahmen zu bestimmten, für eine breite Öffent- lichkeit relevanten Themen wie etwa Open Data, Collabora- tion oder E-Government und Digitalisierung zum Inhalt haben. Best Practice Events geben Ihnen als Anwender und Entscheidungsträger einen präzisen Marktüberblick in herstellerneutraler Form. Aus verschiedenen Perspektiven werden theoretisches und prak­ tisches Umsetzungs-Know-how zur Technologie-Implemen- tierung für effiziente Anwendungen und für die Unterneh- mensorganisation vermittelt. Der Ausblick auf künftige Entwicklungen inklusive Trendevaluierung rundet das An- gebot ab. Workshops vermitteln Ihnen spezialisiertes Fachwissen zu verschiedens- ten Technologie- und Anwendungsthemen, vorgetragen von nationalen und internationalen Referenten. Studienreisen Als Future-Network-Mitglied bekommen Sie die exklusive Ge- legenheit, hinter die Kulissen anderer Unternehmen zu bli- cken, Trendforschung hautnah und Anwendungen zum Anfas- sen zu erleben. Beim Socialising in entspannter Atmosphäre können Sie mit anderen Experten Kontakte knüpfen und Er- fahrungen austauschen. Future Network Journal und Online-Berichterstattung Der Newsletter versorgt unsere Mitglieder und Kunden mit Nachberichten zu Veranstaltungen sowie ­Recherchehinweisen und Tipps. Future Network Web Unser Exklusiv-Angebot für Mitglieder hält Sie online stets auf dem Laufenden: Ständige Aktualisierung der Events, um- fassende Infos zu Schwerpunktthemen, Präsentation unse- rer Experten und Mitglieder, Möglichkeit zum Online-Dialog und Networking. Umfangreiches Papers-Web-Archiv Mit dem kostenlosen Zugriff auf das umfangreiche Papers- Archiv der Future-Network-Website, bleiben Sie auch zu all den Themen und Events informiert, die Sie selbst nicht be- suchen konnten. Wen Sie beim Future Network treffen An den bisher über 700 Veranstaltungen des Future Network haben Vertreter aus allen Branchen teilgenommen. Unsere Events richten sich themenabhängig an die verschiedenen Zielgruppen:  Unsere Leistungen Industrie 30 % Banken & Versicherungen 23 %IT-Branche 23 % Telekom & Medien 3 % Consultants 5 % Gemein- wirtschaft 13 % Öffentliche Verwaltung 9 % Forschung & Universitäten 9 % Die IKT betrifft alle IT-EntscheidungsträgerInnen Organisatoren Prozessmanager Manager aus Finanz Controlling Marketing Vertriebsver- antwortliche Anwendungsentwickler Projektverantwortliche für IT-Strategie, Secu- rity, Com­pliance, neue Technologien Personal-Verantwortliche Juristen
  • 6. 6 Der Vorstand: Mag. Hans Müller (Matrixx) – Präsident Daniel Holzinger (colited) – Vizepräsident Mag. Bettina Hainschink – Generalsekretärin Sonja Haberl (Future Network Cert) – Finanzreferentin Dr. Bernhard Burger (Quality Advantage) Univ.-Prof. Dr. Clemens Cap (Universität Rostock) DI Johann Poschmaier (Atos) Univ.-Prof. em. Dr. Helmut Schauer (Universität Zürich) Mag. David Steinmetz (HPC Consulting) Mag. (FH) Jürgen Thir (Atos) Mitglieder des Beirats:  Gerald Aufmuth (IBM) Martin Barnreiter (Pierre Audoin Consultants – PAC) DI Manfred Baumgartner (Anecon Software Design und Beratung)  DI Wolfgang Beer (SCCH – Software Competence Center Hagenberg) Ing. Kurt Glatz (Alcatel Enterprise) Gerhard Göschl (Microsoft) Martin Hackl (Bundesministerium für Justiz) DI Sandra Heissenberger (Magistratsdirektion der Stadt Wien) Mag. Martina Höller (SCCH – Software Competence Center Hagenberg) Ing. Markus Huber, MBA (Novomatic) DI Peter Kieseberg (Secure Business Austria) Mag. Markus Klemen (SBA Research) Andreas Kuen, BA (AMS Wien) Isabell Kunst (Xephor Solutions) Dr. Christian Kurz (Microsoft) Mag. Andreas Lechthaler, MBA (A1 Telekom) Thomas Lutz, MBA (Microsoft) DI Manfred Moormann, MBA (A1 Telekom) DI Wolfgang Nimführ (IBM) Mag.ª Andrea Nowak (AIT – Austrian Institute of Technology) Gerwald Oberleitner (Microsoft) Dipl.-Ing. Dr. Franz Pacha (Sybase) Mag. Reinhard Paul (Pidas) Dr. Klaus Pirklbauer (SCCH – Software Competence Center Hagenberg) ZT Dr. Wolfgang Prentner (ZT-Prentner IT) Mag. Thomas Prorok (KDZ) Ing. Josef Puchinger (Automic) Wolf Rogner, MSc BSc (corporate quality consulting) Prof. (FH) Dr. DI Stefan Sauermann (FH Technikum Wien) DI Erwin Schoitsch (AIT – Austrian Institute of Technology) Mag. (FH) Günther Seyer (PWC) Ing. Rudolf Siebenhofer (Siebenhofer Consulting e.U.) DI Peter Skrobanek (Tailor Patent Consulting) Mag. Martin Jan Stepanek (Online-Journalist) Mag. Alexander Stoik (PIDAS) Christian Tesch (Ebcont) DI (FH) Peter Voith (Atos) Dr. Manfred Weiss (Computerwelt) und die Mitglieder des Vorstands Leitung des Beirats: Mag. Bettina Hainschink (Generalsekretärin) Der Vorstand   (Stand: Juni 2017) Bettina Hainschink Generalsekretärin Sonja Haberl Finanzreferentin David Steinmetz Jürgen Thir Hans Müller Präsident Daniel Holzinger Vizepräsident Helmut SchauerHannes Poschmaier Dr. Bernhard Burger Clemens Cap
  • 7. 7 ZT Dr. Wolfgang Prent­­ner (ZT-Prentner IT) Günther Seyer (PwC Österreich) Marcus Scheiblecker (WIFO) Andreas Kuen (AMS Wien) Christian Rupp ­ (Bundeskanzleramt) Daniel Holzinger ­(Future Network) DI Ralf Mittermayr (Saubermacher) Dr. Friedrich Peschke (Atos) Dr. Jan Cemenisch (IBM Research Zürich) Markus Huber (Novo- matic) Peter Lager (ATOS) Peter Skrobanek (Tailor Patent Consulting) Peter Voith (Atos) Edgar Weippl (Secure Business Austria Re- search) Prof. Dr. Reinhard Riedl (Berner Fach- hochschule) Prof. Dr. Davide Scara- muzza (Univerität Zürich) Martin Barnreiter (PAC) Mag. Markus ­Kaiser (BRZ) Stefan Jakoubi (Secure Business Austria) Kurt Glatz (Alcatel-­ Lucent Enterprise) VesnaGlatz(Microsoft) Klaus Pirklbauer (SCCH) Herwig Zeiner (Joan- neum Research) Herbert Stauffer (BARC Schweiz) Mag. Dr. Christof Tschohl (Research Institute) Jörg Steinbauer ­ (Infonova) Dr. Roman Schlegel (ABB Switzerland) Elias Muggler (Univer- sität Zürich) Dr. Lukas Feller (Baker McKenzie) Urs Fischer (parkU) Andreas Kaelin ­ (ICTSwitzerland) Erwin Schoitsch (AIT) Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Helbing (ETH Zürich) Andreas ­Aschwanden (Google Schweiz/ Öster­­reich) Bernhard Freuden­ thaler (SCCH) Clemens Cap ­ (Universität Rostock)  Experten des Future Network (Auszug – weitere auf www.future-network.at) Moshe Rappoport (IBM Research)
  • 8. 8 Certified Professional for Requirements Engineering nach IREB® Foundation Level – CPRE-FL Die Ausbildung auf dem Foundation Level richtet sich an alle Personen, die in ihrem Berufsleben mit Anforderungen arbei- ten. Sie umfasst das Grundlagenwissen zum Requirements En- gineering, das heißt erheben, analysieren, spezifizieren, doku- mentieren, prüfen und verwalten von Anforderungen. Das »Internationale Requirements
 Engineering Board« (IREB), welches
 sich aus weltweit anerkannten Experten aus den Bereichen Industrie, Beratung, Forschung und Lehre zu- sammensetzt, hat einen Lehrplan für den
Bereich Require- ments Engineering erarbeitet und ein darauf basierendes Zertifikat, den »Certified Professional for Requirements En- gineering« geschaffen. Das Zertifikat erhält, wer die Prüfung mit den von IREB be- reitgestellten Prüfungsfragen besteht. Durch das Zertifikat er- halten die Absolventen eine unabhängige Bescheinigung über den erreichten Stand ihrer Ausbildung im Requirements Engi- neering. Darüber hinaus schafft die gemeinsame Ausbildung eine hervorragende Grundlage für ein gemeinsames Verständ- nis des Requirements Engineering innerhalb einer Firma und zwischen Geschäftspartnern. Advanced Level – CPRE AL Mit den Advanced Level-Zertifikaten erwerben CPRE-Fach- kräfte international anerkannte Nachweise ihres Fachwissens. Der Advanced Level von IREB ist modular aufgebaut. Der- zeit können CPRE-FL-Fachkräfte das Advanced Level-Zertifikat in folgenden Bereichen erwerben: »Requirements Elicitation Consolidation«, »Requirements Modeling« und »Require- ments Management«. Advanced Level Modul Requirements Elicitation Consolidation Das CPRE-AL-Zertifikat Elicitation Consolidation vertieft die im Foun- dation Level erlernte Technik, Anfor- derungen vollständig zu erheben und zu dokumentieren. CPRE-Fachkräfte erlernen adäquate Techniken, um Anforderungsquellen in der Softwareentwicklung zu erkennen, zu identifizieren, einzuord- nen und zu konsolidieren. Advanced Level Modul Requirements Modeling Das Requirements Modeling-Modul umfasst die Themen- bereiche Modell und Modellierung, Informationsmodellierung, Funktions- und Verhaltensmodellierung, Szenarienmodellie- rung sowie den Umgang mit Modellen und deren Einbettung in den Gesamtentwicklungsprozess. Im Vordergrund steht der konkrete Einsatz von Modellen zur Abbildung von Informatio- nen, Funktionen, Verhalten und Szenarien. Advanced Level Modul Requirements Management Das Modul Requirements Management vertieft die Kennt- nisse und Fähigkeiten im Bereich der Verwaltung von Anfor- derungen. Requirements Management kann unter drei Ge- sichtspunkten betrachtet werden: pp das Managen (Verwalten) von Anforderungen bzw. von An- forderungsartefakten im Entwicklungsprozess pp das Managen von Aktivitäten im Requirements Enginee- ring (d. h. Requirements Management als Prozessmanage- ment) pp das Managen der Systemkomponenten bzw. von Kom- ponenten im Systemkontext Future Network Cert – Internationale Zertifizierungsstelle nach IREB® , iSAQB® und EXIN Requirements Engineering Ideen Bedürfnisse Ziele Initialisierung Voranalyse Konzept Spezifikation Design Requirements Management Wünsche Probleme Anforderungen Quelle: IREB e.V.
  • 9. 9 RE@Agile Primer Der RE@Agile Primer vermittelt die Vorteile von Requirements Engineering und die Vorteile von Agilen Methoden, wie Me- thoden und Techniken des RE in agile Entwicklungsprozesse eingebracht werden können und andererseits Techniken aus dem agilen Vorgehen die RE Praxis verbessern können und wel- che gewinnbringende Synergien dadurch entstehen können. Es gibt keine Zulassungsvoraussetzungen für den RE@Agile Primer. Es werden zwei Möglichkeiten angeboten, eine Prü- fung abzulegen: pp Beaufsichtigte Zertifizierungsprüfung Die Prüfung besteht aus 22 Multiple-Choice Fragen, der Test dauert 40 Minuten. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. pp Online-Self-Assessment ohne Zertifikat auf der IREB Homepage mit 16 Fragen und einer Dauer von 30 Minuten. Dieser Test ist kostenfrei. Certified Professional for Software Architecture nach iSAQB® Foundation Level – CPSA-F Software-Architekten müssen komplexe fachliche und tech- nische Anforderungen an IT-Systeme umsetzen und diese Sys- teme durch nachvollziehbare Strukturen flexibel und erwei- terbar gestalten. Thematisch enthält die Ausbildung zum iSAQB Certified Professional for Software Architecture alles, was ein Spezia- list für Softwarearchitektur wissen muss. Die Trainingsbau- steine befassen sich mit Aufgaben, Methoden, Techniken und Technologien für die Entwicklung von Softwarearchitekturen. Die Teilnehmer lernen alle Aspekte kennen die für Software- architekturen wesentlich sind. Dabei werden neben techno- logischen auch organisatorische und soziale Faktoren behan- delt. Die Aufgaben eines Spezialisten für Softwarearchitektur werden somit umfassend vermittelt. Im iSAQB Certified Professional for Software Architecture Schema sind
die Elemente »Training«, »Prüfungswesen« und »Lehrplandefinition« unabhängig voneinander organisiert. Dies gewährleistet ein Höchstmaß an Qualität und Neutra- lität auf jeder Ebene des Aus- und Weiterbildungsschemas. Advanced Level – CPSA-A Der Advanced Level, die nächste iSAQB-Zertifzierungsstufe setzt die Qualifizierung von Professionals für Softwarearchi- tektur konsequent fort. Der iSAQB spezifiziert ein modular aufgebautes Ausbildungsprogramm, dessen Absolventen weit reitreichende Fähigkeiten und Kenntnisse unter Beweis stel- len müssen. CPSA-A Absolventen können pp Eigenständig und methodisch fundiert mittlere bis große IT- Systeme entwerfen pp In IT-Systemen mittlerer bis hoher Kritikalität technische und inhaltliche Verantwortung übernehmen pp Maßnahmen zur Erreichung nichtfunktionaler Anforderun- gen konzipieren, entwerfen und dokumentieren pp Entwicklungsteams bei der Umsetzung dieser Maßnah- men begleiten pp Architekturrelevante Kommunikation in mittleren bis gro- ßen Entwicklungsteams steuern und durchführen Drei Kompetenzbereiche Der iSAQB hat für die Ausbildung zum CPSA-A die folgenden drei Kompetenzbereiche definiert:
 1. Methodische Kompetenz: Systematisches Vorgehen bei Ar- chitekturaufgaben, unabhängig von Technologien,
 2. Technische Kompetenz: Kenntnis und Anwendung von Technologien zur Lösung von Entwurfsaufgaben,
 3. Kommunikative Kompetenz: Fähigkeiten zur produktiven Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stakeholdern, Kom- munikation, Präsentation, Argumentation, Moderation. Teilnehmer benötigen insgesamt mindestens 70 Credit Points und es müssen alle drei Kompetenzbereiche abgedeckt sein um sich zur CPSA-A Prüfung anmelden zu können. Prüfungsvoraussetzung Der schriftliche Nachweis folgender Anforderungen muss an die Zertifizierungsstelle übermittelt werden:
 pp Certified Professional for Software Architecture Founda- tion Level Zertifikat nach iSAQB® 
 pp Mindestens drei Jahre Vollzeit-Berufserfahrung in der IT- Branche, dabei Mitarbeit an Entwurf und Entwicklung von mindestens zwei unterschiedlichen IT-Systemen. pp Teilnahme an CPSA-A lizensierten Schulungen (oder ver- gleichbare anerkannte Schulungen oder Zertifikate) im Umfang von insgesamt mindestens 70 Credit Points aus allen drei verschiedenen Kompetenzbereichen. pp Geheimhaltungsvereinbarung betreffend der Prüfungsauf- gabe klären entwerfen kommunizieren prüfen © Peter Hruschka Gernot Starke
  • 10. 10 JährlichePreisverleihungandieTop20   RequirementsEngineersundSoftware-Architekten Gruppenfoto mit Top-20-Software-Architekten aus 2014 Gruppenfoto mit Top-20-Requirements-Engineers aus 2014  Fotos:fotodienst/AnnaRauchenberger Die Prüfung besteht aus zwei Teilen, einer Hausarbeit und einem Kolloquium. Wenn die Prüfer bestätigen, dass alle Voraussetzungen für den CPSA-A erfüllt worden sind, dass die Lösung gut do- kumentiert, erklärt und verteidigt wurde, stellt die Zertifizie- rungsstelle das CPSA-A Zertifikat aus. Der Expert Level richtet sich an erfahrene, professionelle Software Architekten und besteht aus einer Reihe von Modu- len zu unterschiedlichen Spezialthemen. Ein Certified Profes- sional for Software Architecture Expert Level Block, welcher das Foundation und Advanced Level Zertifikat zur Vorausset- zung haben wird, ist in Planung. EXIN-Zertifikate EXIN Agile Scrum Foundation Mit der EXIN Scrum Foundation Zertifizierung stellen die Teil- nehmer ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis, Agile- und Scrum-Frameworks Praktiken erfolgreich und zielführend anwenden zu können. Agile Management Methoden werden überwiegend in der Softwareentwicklung eingesetzt und fin- den immer mehr in anderen Projektmanagement Bereichen erfolgreich Anwendung. Die Zertifizierung eignet sich für alle Projektleitende und am Projekt teilnehmende, die ihr Wissen auf den neuesten Stand im IT- und Projektmanagement bringen möchten. Voraussetzungen: Keine – es wird allerdings dringend empfohlen, diese Prüfung vor dem Einstieg in Scrum-Pro- jekte abzulegen. EXIN Agile Scrum Master Mit einer Zertifizierung auf dem Professional Level weisen Teil- nehmer ihr tiefgreifendes Wissen als Certified SCRUM Master nach. Sie demonstrieren damit ihre Fähigkeiten, federführend erfolgreich Projekte leiten und beratende Funktionen übernehmen zu können. Sie unterstützen damit maß- geblich die Einführung von Scrum im Unternehmen und sorgen nachhaltig für reibungslose Abläufe in Entwicklungs- prozessen, Projektabläufen und optimieren ergebnisorientiert die Teamzusammenarbeit. Die Zertifizierung eignet sich für alle Projektleitende mit Scrum Erfahrung, Berater sowie Mitarbeiter in der System- und Softwareentwicklung. Voraussetzungen: Eine Scrum-Foundation-Zertifizierung und die Belegung eines Scrum-Foundation-Kurses. EXIN BCS Foundation in Business Analysis Dieses Zertifikat umfasst die Palette der Konzepte, Ansätze und Techniken, die für Business Analysis gelten. Die Kandida- ten müssen ihr Wissen und ihr Verständnis für diese Aspekte der Business Analysis unter Beweis stellen.
  • 11. 11 Studie IT-Trends 2017 IT-Budget Auch in diesem Jahr steigen die IT-Budgets erneut an. Viele CIOs profitieren von steigenden Budgets und können damit das hohe Investitionsniveau der letzten Jahre halten. Nur 16,1 % der Befragten sehen sich damit konfrontiert, das IT- Budget gegenüber 2016 zu kürzen. In den Folgejahren sehen die Teilnehmer die Entwicklung ebenfalls positiv. Der Prozentsatz der CIOs, die sich in den nächsten Jahren auf Kürzungen einstellen, geht kontinuier- lich zurück. Verwendung der IT-Budgets Das Investitionsverhalten ist sehr stark branchenabhängig. So profitieren IT-Verantwortliche aus dem Mittelstand mit von einem höheren Budget, welches sie für Kostensenkungs- und Effizienzprojekte einsetzen können. Auch der Handel und die Logistikbranche setzen immer mehr Geld für IT-Projekte ein. Banken und Versicherungen hingegen senken ihren Investi­ tionskurs auf ein etwas niedrigeres Niveau als vor 2 Jahren noch geplant wurde. Die Industrie hatte 2016 die IT-Budgets stark erhöht und versucht, stabil zu bleiben oder das Budget moderat anzuheben. In der Energiebranche hat sich die Situa- tion in einem stabilen Bereich eingependelt. Die Verwendung des IT-Budgets hat sich von 2016 auf 2017 vor allem im Bereich Updates, Aktualisierung und Erweiterun- gen sehr zum Positiven entwickelt. Um ganze 1,7 % sind die Ausgaben gestiegen. Für Betrieb, Wartung und Pflege, Eva- luierung von Innovationen und Puffer für unvorhergesehene Projekte wird ebenfalls mehr investiert. Nur bei der Umset- zung von Innovationen wird laut der Studie 2017 um 3,2 % ge- genüber 2016 eingespart. Die gesunken Ausgaben für Innovationen können mögli- cherweise auf die Fachabteilung zurückgeführt werden, da auch hier Kosten für Projekte und die Entwicklung von Neue- rungen anfallen, welche nicht im IT-Budget vorgesehen sind. Digitalisierung Die Digitalisierung wird immer wichtiger in den Unterneh- men. Mittlerweile haben drei Viertel aller CIOs die Aufgabe, die Digitalisierung auszubauen. Letztes Jahr waren es rund die Hälfte. Eine weitere wichtige Anforderung an die IT ist die Ef- fizienzsteigerung, welche sich von 2016 auf 2017 um 7,3 % er- höht hat. Auch die Kosten der IT, die Erhöhung der Daten- sicherheit und die Verbesserung der Informationsauswertung und -nutzung nehmen an Wert zu und befinden sich bei un- gefähr einem Drittel. Die Trendthemen 2017 im Überblick Die Aufsteiger des Jahres Auf‌‌fallend ist der große Anstieg an Bedeutung des Mobile Pay- ment und des adaptiven Arbeitsplatzes. Immer mehr müssen CIOs auf die Flexibilisierung der Arbeitswelt reagieren, in der Mitarbeiter keinen fixen Arbeitsplatz haben und auch von zu- hause und unterwegs aus arbeiten können. Zusätzlich ist die Bedeutung von Cloud-Security und der Migration von Anwen- dungen in die Cloud gestiegen. Im Vergleich zum vergangen Jahr ist auch die Bedeutung der Vorbereitung der Infrastruktur IT-Budget – Veränderung in den nächsten Jahren Wie wird sich das gesamte IT-Budget in den folgenden Jahren im ­Vergleich zum Budget 2016 verändern? 38,7 % 44,4 % 2017 2018 2019 16,1 % 31,4 % 54,6 % 13,3 % 32,8 % 54,1 % 10,6 % Basis: alle Befragte (n = 124), Werte zu »Keine Angabe / Weiß nicht« werden in dieser Grafik nicht ausgewiesen. © Capgemini 2017 SteigtBleibt gleich Sinkt Gründe für die Technologieausgaben der Fachabteilung Was sind die Gründe für die IT-Ausgaben der Fachabteilung? 41,9 % 25,0 % 20,5 % 16,2 % 1,7 % 20,5 % 63,2 % 37,6 % 16,2 % 16,2 % 1,5 % 11,8 % 0 % 80 % Basis: alle Befragten (2017 n = 124, 2016 n = 85), Mittelwerte, © Capgemini 2017 Studie 2017 Studie 2016 Die Verantwortung für derartige Ausgaben wurde an die Fachabtei- lung übertragen Ausgaben sind nicht im IT-Budget vorgesehen IT kann nicht zeitnah liefern Weiß nicht Keine Angabe Änderungen entsprechen nicht dem Unternehmensstandard und können deshalb von der IT-Abteilung nicht umgesetzt werden Verwendung des IT-Budgets Wie verteilt sich das Budget (für Hardware, Software, Services etc.) auf die folgenden Bereiche? Betrieb, Wartung und Pflege Updates, Aktualisierung, Erweiterungen Umsetzung von Innovationen Evaluierung von Innovationen Puffer für unvorher- gesehe Projekte 47,3 % 24,4 % 13,5 % 8,0 % 6,8 % 46,3 % 22,7 % 16,7 % 7,8 % 6,6 % 0 % 60 % Basis: alle Befragten (2017 n = 124, 2016 n = 93), Mittelwerte, © Capgemini 2017 Studie 2017 Studie 2016
  • 12. 12 auf Internet-der-Dinge(loT)-Anwendungen gestiegen. Dafür müssen die IT-Infrastrukturen massiv aufgerüstet, flexibler und skalierbarer werden. Robotic-Process-Automation wird ebenfalls immer relevanter. Projekte 2017 Bemerkenswert ist, dass dieses Jahr 63,5 % der Teilnehmer an der Implementierung oder Planung von Predictive-Analytics- Lösungen arbeiten. Mehr als die Hälfte realisieren Projekte wie Self-Service-BI oder Realtime-Intelligence, um im Rah- men der Digitalisierung und Industrie 4.0 die Datenanalyse und -auswertung zu verbessern sowie die steigenden Anfor- derungen der Geschäftseinheiten zu erfüllen. Am zweiten Platz mit 59,1 % befindet sich die Applikations-Portfolio-Ra- tionalisierung, welche wahrscheinlich noch längere Zeit eine hohe Bedeutung beigemessen werden wird. Im Bereich Si- cherheit werden an Projekten wie der Automatisierung von Sicherheitsmaßnahmen und der besseren Absicherung der Cloud gearbeitet. 2017 werden sehr viele Projekte sich mit der Infrastrukturvorbereitung auf Internet-der-Dinge-Anwendun- gen beschäftigen. Quelle: Auszug aus der Studie von Cap Gemini »IT-Trends 2017« Siche rheit Interaktion Prozesse Daten Anwendungen Infrastruk tur 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 Schutz vor Bedrohungen durch IoT*-fähige Geräte Erweiterung des Sicherheits-Scopes auf Liefe- ranten, Kunden, Partner (End-to-End Security) Perimeter-Security (Umgebungssicherheit) Security Automation BYOx-Security Privacy by Design (Integration des Datenschutzes in IT-Systeme) Mobile Services für Fahrzeuge Mobile Payment/Electronic Wallet Digitale Lösungen zur Verbesserung des Einkaufs- und Serviceerlebnisses in der Filiale Entwicklung neuer Geschäfts- prozesse für IoT*-Geschäftsmodelle Case Management (Vorgangsmanagement) Vorbereitung der Infrastruktur auf IoT*-Anwendungen Software-defined Storage Software-defined Networking Wearables Robotic Process Automation Applikations-Portfolio- Rationalisierung Multi Device Support DevOps Multi-Channel-Architektur Migration von Anwendungen in die Cloud Predictive Analytics Realtime Intelligence *Internet der Dinge Adaptiver Arbeitsplatz Appliances Green IT Self Service BI In-Memory Metadaten-ManagementHadoop Ablösung von SIEM-Systemen durch Big-Data-Technologien Ethical Hacking Cloud Security Process Mining Business Rules Management Business Activity Monitoring Trendthemen 2017 Bedeutung und Umsetzungsgrad Bedeutung in den kommenden Jahren (100 = sehr wichtig, 1 = völlig unwichtig) Geplant/Implementierung läuft (in % der Befragten)In Betrieb (in % der Befragten) Basis: alle Befragten (n = 124), Mittelwerte; © Capgemini 2017
  • 13. 13 Fachkräftemangel und Cloud-Skepsis bremsen Österreichs IKT-Branche Gute Konjunkturdaten – IT-Sicherheit und Internet der Dinge als ­ Herausforderungen Auch dieses Jahr, am 4. April, veranstaltete Future Network in Kooperation mit CON•ECT Eventmanagement ein Event zum Thema IKT-Trends bei PwC Österreich. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ing. Rudolf Sie- benhofer im Namen von Future Network und Bettina Hainschink (Future Network – www.future-network.at) Die österreichische Wirtschaft wächst wie- der. Mit plus 2,0 Prozent für 2017 und plus 1,8 Prozent für 2018 fallen die vom WIFO prognostizierten Wachstumszahlen deutlich stärker aus als noch am Ende des Vorjahres prophezeit. Erfreulicherweise schlägt sich das auch erstmals seit Jahren in den Arbeits- losenzahlen nieder. Diese sollen in den kommenden beiden Jahren auf 8,9 Prozent leicht fallen, was allerdings gerade in der IKT-Branche den Fachkräftemangel noch verstärken könnte. »Die gute Entwicklung ist auf eine starke Binnenkonjunk- tur zurückzuführen, die nun durch eine hervorragende inter- nationale Konjunktur ergänzt wird. Darauf deutet neben den vorliegenden Wirtschaftszahlen auch der Optimismus öster- reichischer Unternehmen bei der Export-orientierten Sach- güter-Erzeugnis hin«, erklärt Marcus Scheiblecker, stv. Leiter des WIFO, im Rahmen des Future-Network-Ausblicks auf die Entwicklung des IKT-Marktes in Österreich. Schätzungen zu- folge verzeichneten die Warenexporte im Jänner 2017 nomi- nell ein fünfprozentiges Wachstum. Keine Auswirkungen von Brexit und Trump Die nach oben revidierte Zahl von plus 2,0 Prozent sei angesichts der inter- nationalen Konjunktur- entwicklung sogar noch vorsichtig angesetzt, meinte Scheiblecker. Ver- blüffung herrscht bei den Wirtschaftsforschern der- zeit über die Situation in Großbritannien und den USA, wo mit dem Brexit und Donald Trump zwei wirtschaftspolitisch desta- bilisierende Faktoren zum Tragenkommen,diesesich aber sowohl in der Kon- junkturentwicklung als auch auf den Finanzmärk- ten nicht negativ nieder- geschlagen haben. »Die Konjunktur ist derzeit so stark, dass sie sämtliche Unsicherheiten und negativen Ausblicke übertünchen dürfte. Denn»rationalbewertetkannderBrexitfürGroßbritannien langfristigeigentlichnichtfüreinepositiveWirtschaftsent- wicklung sorgen«, gibt Scheiblecker zu bedenken. Die positive Stimmung unter Konsumenten und Unterneh- men spiegelt sich auch in der IKT-Branche wider, die in einigen Segmenten mit großen Wachstumszahlen rechnet. Laut dem Beratungsunternehmen PAC, das seine Forschungsergebnisse bei der Future Network Tagung in Wien präsentierte, kristalli- sieren sich »Cloud Computing« (plus 31,7 Prozent auf 587 Mil- lionen Euro) und das »Internet der Dinge« (plus 19,5 Prozent auf 583 Millionen Euro) als größte Wachstumstreiber 2017 im österreichischen Software- und IT-Services-Markt heraus. Cloud-Skepsis weiterhin stark »Zwar wächst der Cloud-Markt relativ stark, jedoch von klei- nem Niveau. Vor allem im Vergleich zu vielen anderen euro- päischen Ländern ist die Cloud-Nutzung noch sehr verhalten. Die Skepsis scheint in Österreich besonders stark ausgeprägt Internationale Konjunktur 2013 2014 2015 2016 2017 2018 EU 69,1 (16,9) + 0,2 + 1,6 + 2,2 + 1,9 + 2,0 + 1,8 Großbritannien 3,2 (2,4) + 1,9 + 3,1 + 2,2 + 2,0 + 2,0 + 1,5 Euro-Raum 51,1 (12,0) – 0,3 + 1,2 + 2,0 + 1,7 + 1,9 + 1,7 Italien 6,3 (1,9) – 1,7 + 0,1 + 0,7 + 1,0 + 1,0 + 1,4 Frankreich 4,5 (2,3) + 0,6 + 0,6 + 1,3 + 1,2 + 1,6 + 1,6 MOEL 52 ) 14,1 (1,6) + 1,4 + 3,2 + 3,9 + 2,6 + 3,2 + 3,1 Tschechien 3,6 (0,3) – 0,5 + 2,7 + 4,5 + 2,3 + 2,1 + 2,6 Ungarn 3,3 (0,2) + 2,1 + 4,0 + 3,1 + 2,0 + 2,6 + 2,5 Polen 3,2 (0,9) + 1,4 + 3,3 + 3,9 + 2,8 + 3,9 + 3,5 USA 6,9 (15,8) + 1,7 + 2,4 + 2,6 + 1,6 + 2,2 + 2,1 Schweiz 5,8 (0,4) + 1,8 + 2,0 + 0,8 + 1,4 + 1,5 + 1,9 China 2,5 (17,3) + 7,8 + 7,3 + 6,9 + 6,7 + 6,3 + 6,2 Insgesamt, kaufkraftgewichtet 3 ) (50,4) + 3,3 + 3,8 + 3,9 + 3,5 + 3,5 + 3,4 Insgesamt, exportgewichtet 4 ) 84,3 + 0,7 + 1,9 + 2,3 + 2,0 + 2,1 + 2,0 Marktwachstum Österreich5 ) + 1,7 + 3,6 + 3,0 + 2,9 + 3,6 + 3,5 Gewicht 1 ) 2015 BIP real, Veränderung gegen das Vorjahr in % 1 ) Anteil an den österreichischen Warenexporten in %. In Klammern jeweils der kaufkraftgewichtete Anteil am globalen BIP. – 2 ) Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn. – 3 ) EU, USA, Schweiz, China; gewichtet mit dem Bruttoinlandsprodukt zu Kaufkraftparitäten 2015. – 4 ) EU, USA, Schweiz, China; gewichtet mit den österreichischen Warenexportanteilen 2015. – 5 ) Veränderungsrate real der Warenimporte der Partnerländer, gewichtet mit den österreichischen Warenexportanteilen. P r o g n o s e
  • 14. 14 zu sein«, erklärt Martin Barnreiter von PAC. Dieser Umstand lässt sich auch am niedrigen Niveau des Segments »Software as a Ser- vice« (SaaS) ablesen, das zwar mit 31,7 Pro- zent Wachstum auf 216 Millionen Euro stark anzieht, im internationalen Vergleich aber weiterhin Schlusslicht-Charakter aufweist. Laut Barnreiter ist die mangelnde Cloud-Akzeptanz öster- reichischer Firmen problematisch, da sie das Wachstum der Branche durch fehlende Agilität und Flexibilität eher hemmt denn fördert. Diese Meinung teilte auf der Veranstaltung auch Peter Voith von Atos. Gerade kleinere und mittlere Unter- nehmen (KMU) könnten unternehmerisch von cloud-basier- ten Software- und IT-Lösungen profitieren, da die Einstiegs- schwelle finanziell gesehen recht niedrig sei. »Der größte Hemmschuh für Cloud-Lösungen in Österreich sind weiter- hin die Fragen: Wem gehören die Daten? Mache ich mich an- greif‌bar, wenn ich Daten außer Haus gebe?«, erklärt Peter Voith die Zurückhaltung vieler Firmen. Dauerbrenner Fachkräfte- Mangel Den PAC-Umfrageergebnissen zu- folge bereitet der Fachkräfte-Mangel der Branche weiterhin großes Kopfzer- brechen. Knapp ein Drittel der Befrag- ten wertet die Suche nach ausreichend qualifizierten Mitarbeiter als große He- rausforderung. 29 Prozent sehen das Problem im Vergleich zum Vorjahr ver- schärft – ein Umstand, der sich durch die leichte Erholung am österreichi- schen Arbeitsmarkt also noch verstär- ken könnte. Dieser Ansicht ist man auch beim AMS, das mit Programmen seit Jahren versucht gegenzusteuern. Da Technologien und daher auch die Anforderungen für Beschäftigte sich so rasant weiterentwickeln, sei dies aller- dings kein leichtes Unterfangen, meint Andreas Kuen vom AMS. »Der Bedarf an IT-Fachkräften wird in den nächsten Jahren weiter steigen – somit auch der Abstand zwischen der Nachfrage und dem Angebot an Arbeits- kräften in diesem Bereich. Das AMS un- terstützt hier beispielsweise die inner- betriebliche Aus- und Weiterbildung im Rahmen der Qualifizierungsför- derung für Beschäftigte. Ein weiteres Angebot stellt das FiT (Frauen in Tech- nik) Programm dar«, sagte Kuen. Die Po- litik habe insofern auch reagiert, indem sie IT-Berufe auf die Liste der Mangel- berufe gesetzt und somit einen verein- fachteren Zugang zum Arbeitsmarkt aus dem Ausland ermöglicht habe. Für Christian Angerer vom Netz- werkausrüster Alcatel-Lucent muss das Thema Fachkräftemangel umfassender gedacht und angegangen werden: »In Wahrheit geht es nicht nur um spezialisierte Ausbildung, son- dern auch darum, dass die IT-Affinität von Grund auf gestei- gert wird.« Immer noch werde von den Schulen aus viel zu wenig in diese Richtung gemacht. »Fachkräfte sind schön und gut, gleichzeitig müssten aber auch Anwender besser mit IT umgehen können. E-Government ist dafür das beste Beispiel. International werden wir für die Umsetzung stets gelobt – im Land selber können viele Menschen aber nichts damit anfan- gen«, sagt Angerer. Investitionen in IT-Sicherheit Neben dem Dauerbrenner IT-Fachkräftemangel spielt auch das Thema »IT- und Cybersicherheit« ein immer größeres Thema. »Die Sicherheit der eigenen Infrastruktur und Daten war zwar auch im Vorjahr bereits ganz präsent in den Köpfen der Entscheider – nun findet sich Security aber auch als Top- Priorität bei den Investitionsvorhaben«, schlüsselt Barnreiter Vergleich der aktuellen Prognoseergebnisse Wirtschaftswachstum Österreich in % 2015 2016 2017 2018 WIFO März 2017 + 1,0 + 1,5 + 2,0 + 1,8 IHS März 2017 + 1,0 + 1,4 + 1,7 + 1,5 OeNB Dezember 2016 + 0,9 + 1,4 + 1,5 + 1,5 OECD November 2016 + 0,8 + 1,5 + 1,5 + 1,3 EU-Kommission Februar 2017 + 1,0 + 1,5 + 1,6 + 1,6 IMF Oktober 2016 + 0,9 + 1,4 + 1,2 + 1,2 Prognose für Österreich 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Bruttoinlandsprodukt + 0,1 + 0,6 + 1,0 + 1,5 + 2,0 + 1,8 Herstellung von Waren + 0,3 + 1,6 + 1,8 + 1,7 + 3,6 + 2,9 Private Konsumausgaben – 0,1 – 0,3 – 0,0 + 1,5 + 1,3 + 1,2 Bruttoanlageinvestitionen + 2,2 – 0,9 + 0,7 + 2,9 + 2,6 + 2,4 Warenexporte lt. VGR – 0,7 + 2,2 + 3,5 + 1,5 + 3,7 + 3,6 Warenimporte lt. VGR – 2,0 + 0,8 + 4,2 + 3,2 + 3,3 + 3,1 Inflation in % + 2,0 + 1,7 + 0,9 + 0,9 + 1,7 + 1,7 Arbeitslosenquote in % 7,6 8,4 9,1 9,1 8,9 8,9 Unselbständig aktiv Beschäftigte + 0,6 + 0,7 + 1,0 + 1,6 + 1,6 + 1,3 Finanzierungssaldo des Staates in % des BIP – 1,4 – 2,7 – 1,0 – 1,4 – 1,2 – 0,7 Veränderung gegen das Vorjahr in %, real P r o g n o s e
  • 15. 15 die von PAC erhobenen Ergebnisse auf. Laut diesen erachten über 70 Prozent der befragten Unternehmen Investitionen in IT- und Cybersicherheit als »sehr wichtig« oder »wichtig«. Weitere Herausforderungen sind einmal mehr die ange- strebte Kostenreduktion und die Effizienzsteigerung im IT-Be- trieb sowie das Reagieren auf veränderte Kundenbedürfnisse in einer zunehmend digitalisierten Welt. Letzteres ist für 29 Prozent der Befragten eine noch größere Herausforderung geworden als im Vergleich zum Vorjahr. »Von digitaler Trans- formation wird tatsächlich schon seit längerem gesprochen. Jetzt merkt man aber, dass der Schub zu digitalen Geschäfts- modellen immer kräftiger wird. Viele Kunden versuchen ihre klassische Applikationsentwicklung in der Cloud abzubilden und machen sich Gedanken über Kollaborationsmodule«, sagt Jörg Steinbauer vom Technologieanbieter Infonova. Wie in der Privatwirtschaft ist die Reduktion von Kosten und die Erhöhung der Effizienz auch in der öffentlichen Ver- waltung ein Haupttreiber der Digitalisierung. »Dank der digi- talen Transformation steigen Produktivität und Servicequali- tät, indem sehr viele Interaktionen zwischen Verwaltung und Bürger automatisiert werden«, sagt Markus Kaiser vom Bun- desrechenzentrum bei der Future-Network-Veranstaltung. Ziel müsse es sein, Services nicht nur zu digitalisieren, sondern völ- lig neu zu denken. »Unsere Herausforderung ist dabei stets: Welche innovativen Dienstleistungen können wir unseren Kunden unter Sicherstellung der höchsten Sicherheitsstan- dards anbieten?«, so Markus Kaiser. Internet der Dinge/Industrie 4.0 Wie die Zahlen von PAC zeigen, ist das »Internet der Dinge« zusammen mit der »Industrie 4.0« längst kein Zukunftsthema mehr, sondern bereits im unternehmerischen Alltag der Bran- che angekommen. Die Fragen, die damit einhergehen, werden aber ebenfalls mehr. »Jeder unserer Kunden aus der Industrie weiß, dass IoT bzw. Industrie 4.0 große Auswirkungen auf ein produzierendes Land wie Österreich haben wird. Nur 15 bis 20 Prozent der Führungskräfte wissen aber, wo und wie sie bei der Umsetzung dieser neuen Konzepte anfangen sollen«, gibt Peter Voith von Atos zu bedenken. Ein ähnliches Stimmungsbild zeichnet Günther Seyer von PwC Österreich: »Auch bei uns sagen 75 Prozent unserer betreuten Unternehmen, dass sie in das Internet der Dinge investieren werden. Unserer Digital-IQ-Umfrage zufolge, die jährlich 3000 Befragte umfasst, herrscht erstmals seit vie- len Jahren bei vielen eine Ratlosigkeit, welche verfügbaren Technologien sie einsetzen sollen, um unternehmerisch davon zu profitieren. Der Unterstützungsbedarf ist diesbezüglich so hoch wie noch nie.« Hardware-Markt stagniert Der in Österreich traditionell stark ausgeprägte Hardware- Markt, der immer noch ein Jahres-Volumen von 1,93 Milliarden Euro umfasst, wird 2017 laut PAC auf diesem Niveau stagnie- ren. Der vorsichtige Umstieg auf Cloud-Services, der Hard- ware-Lösungen in Unternehmen zunehmend obsolet macht, aber auch der Preisverfall sind die Faktoren für die Stagna- tion. Im internationalen Vergleich sei Österreich aber auch mit dem Nullwachstum eine Ausnahme – in den meisten Ländern sei der Hardware-Markt längst im Schrumpfen begriffen, sagt Martin Barnreiter von PAC. Den Abschluss des Events bildete eine Podiumsdiskussion an der Martin Barnreiter (PAC), Kurt Glatz (Alcatel Lucent), Mag. Markus Kaiser (BRZ), Andreas Kuen (AMS Wien), Mag. Dr. Marcus Scheiblecker (WIFO), Günther Seyer (PwC Österreich), Jörg Steinbauer (Infonova), Peter Voith (Atos) teilnahmen. Podiumsdiskussion: Jörg Steinbauer (Infonova), Günther Seyer (PwC), Peter Voith (Atos), Andreas Kuen (AMS), Marcus Scheiblecker (WIFO), Markus Kaiser (BRZ), Christian Angerer (ALE), Martin Barnreiter (PAC) AGENDA DER VERANSTALTUNG Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirt- schaft bis 2018 Marcus Scheiblecker (WIFO) Wachstumsmotoren des IT-Marktes in Österreich 2017 – Welche IT-Trends sind Wachstumsmotoren? Martin Barnreiter (PAC) Podiumsdiskussion Martin Barnreiter (PAC), Kurt Glatz (Al­ca­­tel-Lucent), Mag. Markus Kaiser (BRZ), ­Andreas Kuen, BA (AMS Wien), Mag. Dr. Marcus Scheiblecker (WIFO), Günther Seyer (PwC Ös- terreich), Jörg Steinbauer (infonova), Peter Voith (Atos) Die Veranstaltung wurde unterstützt von:
  • 16. 16 10. Zürcher Konferenz und Netzwerktreffen Digitale Gesellschaft in der Zukunft Am 30. September 2016 fand im Audimax der ETH Zürich das 10-jährige Jubiläum des Zürcher Netzwerktref- fens statt. Die vom Future Network, der Schweizer Informatik Gesellschaft, der ETH Zürich und anderen ver- anstaltete Konferenz widmete sich in diesem Jahr den Chancen und Herausforderungen, die durch die ETH Zü- rich und die digitale Gesellschaft entstehen. Wie verändert das Internet der Dinge und die Industrie 4.0 unser Arbeitsleben? Müssen die Bürger sich von Privatsphäre und Anonymität verabschieden? Anknüp- fend an seinen Vortrag im Vorjahr übte Clemens Cap von der Universität Ros- tock einmal mehr Kritik an den »feudalen« Verhältnissen zwischen Nutzern und den Technologiefir- men, die mit den persönlichen Daten ihrer Kunden Geld verdienen, diesen gleichzeitig aber jegliche informatio- nelle Selbstbestimmung absprechen. »Bei all den Diskussionen geht es immer nur um das Geschäftsmodell der Firmen. Doch was ist mit dem Geschäftsmodell der Bürger? Wir befinden uns ein- fach nicht auf Augenhöhe«, stellte Cap fest. Das beginne bei Flugbuchungen, wo Algorithmen im Hintergrund praktisch willkürlich Preise ausspucken und ende mit sehr persönlichen Geräten wie einem vernetzten Dildo, der Daten zur Nutzungs- dauer und Temperatur sammle und diese laut den Nutzungs- bedingungen an Behörden weitergebe, wählte Cap ein absur- des und gleichzeitig verstörendes Beispiel. Auch dass Firmen wie Google und Microsoft im Kampf gegen Kinderpornografie E-Mails ihrer Kunden auf verdäch- tige Fotos scannen und Nutzer dann an den Staat ausliefern, hinterlässt bei Cap trotz der ehrenwerten Absicht ein be- fremdliches Gefühl. »Wenn Privatunternehmen beginnen, im Auf‌trag der Behörden Menschen auszuspionieren, sind wir von einer Spitzelgesellschaft, wie es sie etwa in der DDR ge- geben hat, nicht mehr weit entfernt«, kritisiert Cap. Verstärkt wird das Problem durch soziale Netzwerke wie Facebook, über die man durch die Auswertung der Daten von der politischen Einstellung bis zur sexuellen Orientierung praktisch alles über einen Bürger herausfinden kann. Warnhinweise zur Privatsphäre Cap zufolge sind völlig neue Ansätze gefragt, um das Ungleichgewicht zwischen Nutzern und Fir- men bzw. Geräteherstellern wieder ins Lot zu bringen. Warnhinweise wie »das Log-in gefähr- det ihre Privatsphäre« könnten ein erster Schritt zur Bewusstseinsbildung sein. Gleichzeitig soll- ten Firmen gesetzlich verpflichtet werden, Usern Einsicht in alle gesammelten persönlichen Daten zu gewähren und eine Löschung derselben zu er- möglichen. Vorstellbar für Cap sind auch Steuerbegünstigungen für Firmen, die datenschutzfreundliche Produkte anbieten. Her- steller sollten garantieren müssen, dass ihre Geräte auch ohne Nutzung von Services bzw. die Angabe von persönli- chen Daten verwendet werden können. Die Verletzung der Privatsphäre, wie etwa auch die geschäftsmäßige Weitergabe von Daten sollte hingegen straf‌bar sein. Technisch gesehen ist es für Cap auch denkbar, dass Daten nicht bei der Firma gespeichert werden, sondern von einer dritten, neutralen An- laufstelle verwaltet werden. Über ent- sprechende Schnittstellen wird der Ser- vice wie gewohnt bereitgestellt. Eine Alternative könne die Verteilung der Daten anhand von Multiparty-Protokollen sein, die einen Missbrauch persönlicher Informationen durch einzelne Un- ternehmen ebenfalls verhindert oder zumindest erschwert. Blockchain-Technologien würden hier den Weg weisen. Auf‌klärung 2.0 »Bürgerinnen und Bürger müssen nicht machtlos sein«, lau- tete hingegen die Kernaussage bzw. der Appell von Christof Tschohl vom österreichischen Research Institute. Der Mann weiß, wovon er spricht, brachte er als Erstbeschwerdefüh- rer und Autor des Antrags an den Verfassungsgerichtshof doch die umstrittene Vorratsdatenspeicherung in Österreich und der EU zu Fall. Über 11 000 Personen hatten sich 2014 der Massenbeschwerde angeschlossen. Als Werterahmen für technologische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Menschenrechte: gemeinsame internationale Determinanten für neue Technologien – Konkretisiert durch Rechtsprechung Menschenrechtskonvention als „lebendiges Instrument“ (vgl. EGMR, Tyrer vs UK 1978) UN Menschenrechtsrat: Resolution 2012 A/HRC/ 20/L.13 à alle MR gelten auch „online“ Unteilbarkeit der Menschenrechte: Immer das große Ganze sehen – Balance und Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Der „Human Rights Based Approach“ als Maxime der Technologie-Entwicklung 12 Prof. Dr. Clemens Cap (Universität ­Ros­tock  /  Vor­standFutureNetwork) Erwin Schoitsch (AIT – Austrian Institute of Technology): »Eine ausgezeichnete, the- matisch breit angelegte Veranstaltung mit Tiefgang« Quelle:Dr.ChristofTschohl(ResearchInstitute)
  • 17. 17 die Gesellschaft schlägt, Tschohl eine Orientierung an den global gültigen Menschenrechten vor. »Die Unmündigkeit ist teilweise auch selbstverschuldet«, sagte Tschohl mit einem Hinweis auf die Freizügigkeit und den vorauseilenden Gehorsam, mit der Daten in sozialen Netzwer- ken, aber auch mit Technologiefirmen geteilt werden. Ange- sichts der Entwicklung zu smarten Städten, in denen riesige Datenmengen nicht nur gesammelt, sondern auch ausgewer- tet werden, müsse man sich auf einen gemeinsamen Nenner verständigen, um Grundrechte wie die Informations- und Mei- nungsfreiheit, aber auch den Schutz der Privatsphäre nicht dem Fortschritt zu opfern. »Ich hoffe sehr, dass wir in ein Auf‌klärungszeitalter 2.0 kommen, das neben der Smart City auch den smarten Bürger hervorbringt«, sagte Tschohl. Cognitive Computing Wie intelligente Computersysteme der Menschheit künftig dienen und einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesellschaft leisten können, führte Peter Buhler vom IBM Forschungslabor Rüschlikon aus. Damit aus der enormen Da- tenflut auch die richtigen Schlüsse gezogen werden kön- nen – etwa, um den Verkehr sicherer zu gestalten oder die medizinische For- schung voranzutreiben – seien selbst- lernende, kognitive Computersysteme unumgänglich. »Auf Facebook werden 55 Millionen Updates täglich gepos- tet, in New York fallen allein 520 Terabyte an Daten täglich durch Überwachungskameras an. Das Problem daran ist, dass diese Daten aus Informatikperspektive unstrukturiert sind und damit für herkömmliche Computersysteme nicht oder nur sehr schwer zum Verarbeiten geeignet sind«, erklärt Buh- ler. Über kognitiv agierende Systeme, die quasi menschliche Tugenden kopieren, und innerhalb gewisser Parameter eigen- ständig nach Lösungen für Probleme suchen, könne dieses Problem gelöst werden. Damit etwa auch Roboter komplexe Aufgaben besser be- wältigen können – Stichwort Industrie 4.0 – müsse die Inter- aktion mit Menschen besser funktionieren. Als Beispiel führte der IBM-Forscher einen Roboter an, der eine bislang unbe- kannte Tätigkeit lernt, indem er seinem menschlichen Gegen- über einige Fragen dazu stellt. In dem gezeigten Video han- delte es sich zwar nur um den vermeintlich einfachen Befehl, der Roboterarm möge den Gegenstand vor ihm anstoßen. Dass Computer mittlerweile Anweisungen in natürlicher Spra- che verstehen und auch im Kontext interpretieren können, war aber faszinierend und unheimlich zugleich. Dass kognitive Computersysteme in absehbarer Zeit eine Bedrohung für den Menschen werden könnten, glaubt Buhler hingegen nicht. »Das Chaos in unseren Köpfen, das gleichzei- tig auch unsere enorme Kreativität verursacht, konnte man bisher nicht in Computersystemen nachbilden oder durch diese ersetzen. Von daher denke ich nicht, dass kognitive Sys- teme uns als Menschheit gefährlich werden können. Vielmehr werden wir als Gesellschaft von ihnen profitieren, da wir durch sie Entscheidungen besser und intelligenter treffen können«, erklärte Buhler. Digitale Welt braucht neue Konzepte Auch Universitätsprofessor Dirk Helbing von der ETH Zürich zeigte sich in seiner Keynote davon überzeugt, dass intelligente Computersysteme uns helfen werden, die anstehenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Heraus­forderungen besser zu bewälti- gen. Wer jedoch glaube, dass Künst- liche Intelligenz oder auch Big Data bzw. das Internet der Dinge alle Probleme lösen werde, liege falsch. »Allem technologischen Fortschritt zum Trotz sind sämtliche existenzielle Herausforderungen vom Klimawan- del zur Finanz- und Wirtschaftskrise, von Kriegen, Massen- flucht, Terrorismus bis zum generellen Mangel an nachhalti- ger Entwicklung ungelöst«, lautete Helbings düsteres Fazit. Während das Leben in den digitalen Filterblasen und die Aufbereitung personalisierter Inhalte durch Handy- und Com- puter-Dienste uns ein Stück weit ferngesteuert und unkreativ agieren lassen, sorgen scheinbar objektive Algorithmen dafür, dass diskriminierende Muster durch Technologie legitimiert werden. Zielführender als ein kontrollierender Top-down-Zu- gang seien folglich dezentrale Ansätze, in denen sich Systeme selber organisieren können. Helbing nannte als Beispiel das Ampelsystem einer Stadt. Um möglichst flüssige Verkehrs- ströme zu garantieren, sollten Ampeln folglich nicht von einer zentralen Stelle geschaltet werden, sondern sich der lokalen Dr. Christof Tschohl (Research Institute) Prof. Dr. Dirk Helbing (ETH Zürich) Mavis Ann Barry (SIX Group Services AG): »Eye-opening and inspirational! Sehr an- regend«
  • 18. 18 Verkehrssituation anpassen. »Wir brauchen ein partizipatives Finanzsystem, in dem die Sharing Economy eine wichtige Rolle spielt, wie auch eine Verwaltung – Stich- wort Governance 4.0 – wo Ideen und Lösungen auf Plattformen ge- sammelt, geteilt und in bestehende Prozesse integriert werden«, sagte Helbing. Als größte Herausforde- rungen neben dem Finanzsystem wertete Helbing die Situation auf dem Arbeitsmarkt, wo in ab- sehbarer Zeit durch die digitale Transformation und die damit einhergehende Automatisierung 50 Prozent der heutigen Jobs wegfallen werden könnten. Auch eine ökologische Produkti- onswende sei angesichts der begrenzten Ressourcen auf der Erde unabdingbar. Wer jedoch glaube, dass Künstliche Intel- ligenz oder auch Big Data bzw. das Internet der Dinge alle Pro- bleme lösen werde, liege falsch. Mehr Daten heißt nicht au- tomatisch besser. Partizipativer Ansatz Wie Bürgerinnen und Bürger besser in die Entscheidungsfindung eingebunden wer- den können, veranschaulichte Norbert Weidinger von der Magistratsdirektion der Stadt Wien anhand einer Reihe digi- taler Bürgerbeteiligungsprojekte. »Digitale Werkzeuge sorgen dafür, dass Bürgerinnen und Bürger sich mehr an Entscheidungs- prozessen beteiligen können. Das hat die gemeinsame Entwicklung der ›Digital Agenda Vienna‹ – der IT-Strategie der Stadt – gezeigt«, ist Weidinger überzeugt. Von der Partizipation, die durch elektronische Hilfsmittel wesentlich erleichtert werden, würden alle profitieren. Die Nachvollziehbarkeit, Akzeptanz und Qualität von Entschei- dungen werde ebenso erhöht wie auch das Vertrauen in die Politik und öffentliche Verwaltung gestärkt. Dadurch ließen sich wiederum Pläne und Programme leichter und schnel- ler umsetzen, was wiederum ein nicht zu vernachlässigender Kostenfaktor sei, sagte Weidinger. Die im Rahmen der Bürger- beteiligung entstandenen und verfeinerten Projekte wie eine App, um Störungen der Stadt zu melden, seien erst der An- fang, zeigte sich Weidinger motiviert. Industrie 4.0 und Internet der Dinge Zwei der wichtigsten Trends in der heutigen Industrie und Wirtschaft, nämlich die vierte industrielle Revolution – auch Industrie 4.0 genannt – und das vernetzte Internet der Dinge, durften beim Zürcher Netzwerktreffen nicht zu kurz kommen. »Beide Trends propagieren neue
Technologien, um Geräte zu verbinden, Daten von verschiedenen Quellen zu sammeln und zu
analysieren, um Erkenntnisse für industrielle Prozesse zu gewinnen. Wenn aber den gewonnenen Erkenntnissen keine Taten folgen, gibt es keine Produktivitätssteigerung, und damit auch keinen Nutzen für den Kunden«, warnte Roman Schle- gel von ABB Switzerland. Als besonders spannendes Feld nannte Schlegel die War- tung von Maschinen. Mittels angebrachter Sensoren werden Informationen vom laufenden Betrieb aufgezeichnet. Bei Stö- rungen, die von Mitarbeitern vor Ort nicht genau zu lokalisie- ren sind, kann per Fernwartung eine Diagnose und mitunter auch eine Behebung der Probleme durchgeführt werden. In vie- len Fällen können fehlerhafte bzw. angeschlagene Bauteile aus- getauscht werden, bevor es zu einem teuren Gesamtversagen des Systems kommt. Wenn durch so ein Service Produktions- ausfälle bzw. der Schaden durch defekte Maschinenteile mini- miert werden können, seien Kunden auch be- reit, dafür zu zahlen, ist Schlegel überzeugt. Professor Klaus-Dieter Schewe vom Software Competence Center Hagenberg referierte über den aktuellen Status quo von Industrie 4.0 in Österreich. In seinem Vortrag forderte er mehr Mut zu einer ech- ten Revolution ein: »Derzeit wird viel über die Industrie 4.0 geredet und so getan, dass das, was wir haben, bereits Industrie 4.0 sei. Dabei handelt es sich bei vielen Prozessen nur um kleine evolutionäre Schritte, die uns den Blick auf die wahre Revolution verstellen. In Wahr- heit wird man das Gefühl nicht los, dass wir nicht genau wis- sen, was und wohin wir mit der Industrie 4.0 ei- gentlich wollen.« Forschung für mehr Sicherheit Aus wissenschaftlicher Sicht sei jetzt vor allem Interdisziplinarität gefragt, um verlässliche Nachweise zu bekommen, in welchen Bereichen Industrie 4.0 zu revolutionären neuen Prozes- sen und Ergebnissen führe, sagte Schewe. Auf die Notwendigkeit empirischer Forschung im Bereich der Informationssicherheit wies auch Edgar Weippl von Secure Business Austria Re- search hin. Viele Daten, die für Forschungszwecke nütz- lich wären, seien für Sicherheitsforscher aber lei- der nicht zugänglich, weil sie durch die Betrei- ber versteckt werden, sagte Weippl mit Hinweis 16 Der Prozess online • 1) Ideengenerierung 17. Sep. – 19. Okt. 2014 offline • 2) Strategietexterstellung Okt. 2014 – April 2015 online • 3) Strategiediskussion April 2015 offline • 4) Revision des Strategietexts Mai 2015 • 5) Veröffentlichung 16. Juni 2015 • 6) DAW wird KONKRET 25. November 2015 Dipl.-Ing. ­Norbert Weidinger (Magis­trats direktion Wien) Prof. Dr. Klaus-Dieter Schewe (SCCH) Quelle:Dipl.-Ing.NorbertWeidinger(MagistratsdirektionWien)
  • 19. 19 auf große Cloud-Betreiber wie Amazon oder Google. Auch im Hintergrund ablaufende Prozesse seien oftmals für Forscher nicht transparent und somit nicht überprüf‌bar. Das sei inso- fern auch problematisch, da die Schwachstellen und Program- mierfehler, die als Einfallstor für Angriffe dienen können, bei vielen Services über die Jahre eher zu- als abgenommen hät- ten, so Weippl. Ähnlich kritisch – gerade auch was die Infrastruktur betrifft, über die unsere Daten gesammelt und gespeichert werden – zeigte sich IBM-Forscher Jan Camenisch in seinem Vortrag. Bei den meisten Apps würden Funktionen und Benutzbarkeit im Vordergrund stehen, die Sicherheit werde – wenn über- haupt – erst am Schluss berücksich- tigt: »In vielen Fällen ist die Infrastruk- tur schon so komplex geworden, dass wir kaum noch wissen, wie sie im De- tail funktioniert. Gerade im App-Bereich gibt es zudem keine vorgeschriebenen verbindlichen Tests, welche die Software auf Sicherheitslücken und schlechtes Design abklopfen.« Dazu komme, dass gewisse Infrastruktur von Nachrichten- diensten und Behörden nachweislich geschwächt worden sei, um leichteren Zugriff auf sensible Daten zu erlangen. Als pro- bates Mittel, um Systeme sicherer zu gestalten, legt Came- nisch die Verschlüsselung von Daten zu jedem Zeitpunkt der Übertragungsstrecke nahe. Auch die Verteilung und Aufsplit- tung von Daten auf mehrere Server sei ein vielversprechender Ansatz, um das Risiko im Fall eines Server-Hacks zu minimieren. Digitale Transformation Im Rahmen der Konferenz gab Priska Altorfer von der Schwei- zer Informatikgesellschaft SI erste Einblicke in eine neue Stu- die über »Digitale Transformation und Gesellschaft«. Für diese wurden bisher über 20 Organisationen in 11 Ländern befragt. Neben autonomen Systemen bringen die meisten befragten Firmen Automatisationsprozesse und Individualisierung mit digitaler Transformation in Verbindung. Während neue Busi- ness-Modelle, Produkte und Services bei über 80 Prozent der Befragten bereits konkret geplant oder umgesetzt sind, haben die Unternehmen bei neuen Produktionsmethoden und vor allem auch der Umsetzung neuer flexibler Arbeitszeitmodelle Nachholbedarf. Einen launigen und gleichzeitig nachdenklich stimmenden Vortrag lieferte hingegen der Schweizer Journalist Christoph Pfluger zum Thema bargeldlose Gesell- schaft ab. »Es gibt weltweit keine gültige, juristisch und ökonomisch kongruente De- finition von Geld, obwohl es in den meis- ten Gesetzen und fast allen Verträgen eine wichtige Rolle spielt«, verblüffte Pfluger das anwesende Publikum mit einer über- raschenden, wiewohl auch zutreffenden Aussage. Das bargeldlose Finanzleben verschärfe das vorherr- schende Problem, dass das gesamte Finanzsystem auf dem Schuldenmachen von Banken auf‌baue. Während sich die aufgetürmten Schulden auf geschätzte 200 Billionen Euro belaufen, seien an aktuell verfügbarer Geldmenge nur 35 Billionen Euro vorhanden. »Aus mei- ner Sicht kann die angestrebte Bar- geldabschaffung folglich nur mit einer Neuordnung des Geldwesens und der Beschränkung der Geldschöpfung auf demokratisch legitimierte und kontrollierte Zentralbanken einhergehen«, sagte Pfluger. Podiumsdiskussion Den Abschluss für den spannenden Konferenztag bildete eine hochkarätige Debatte, bei der unter anderem der Schweizer Nationalrat Franz Grüter Kritik am mäßigen Verständnis der Politik für die IKT-Branche übte: »Die IT-Branche erzeugt in der Schweiz eine Wertschöpfung von 27 Milliarden Schwei- zer Franken und beschäftigt 200 000 Arbeitskräfte – das ist etwa so viel wie die gesamte Pharmabranche. Wenn man dann weiß, dass die Bauern etwa 40 Vertreter im Parlament haben, für die IT-Branche aber maximal 15 Leute vorhanden sind, die einen Bezug haben, dann sieht man klar, wie unterrepräsen- tiert die Branche in der Politik ist.« Zwar dürfe man die Rolle des Staates auch nicht komplett unterschätzen – immerhin sei dieser in der Schweiz weiterhin der größte IT-Auf‌traggeber – die visionären Ideen würden im Normalfall aber von den Unternehmen kommen. Damit die Dinge vorangehen, sollte man in den Staat daher wohl nicht die allergrößten Erwartungen setzen. Es liege nun vielmehr an der Zivilgesellschaft bzw. Öffentlichkeit, das Thema voran- zutreiben und Druck auf die Politik aufzubauen, sagte Grüter. Professor Abraham Bernstein von der Universität drängte wiederum darauf, dass die Frage der digitalen Transformation Carl August Zehnder (ETH-Zürich): »Wert- volle Übersicht über aktuelle Visionen« Christoph Pfluger (Zeitpunkt) Dr. Jan Camenisch (IBM Research Zürich). Foto: Franz Grüter Priska Altorfer (Schweizer Informatikgesellschaft SI) und Dr. Peter Buhler (IBM Labor Rüschlikon)
  • 20. 20 nicht nur technisch, sondern auch gesell- schaftspolitisch diskutiert werden müsse. »Wir müssen uns als Gesellschaft jetzt ganz klar fragen, wo wir ethisch und moralisch eigentlich hin wollen. Sonst laufen wir als Gesellschaft Gefahr, von der Technologie einfach überrollt zu werden. Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Was sind die Ein- schränkungen für Technologie? Diese Dis- kussion findet immer noch nicht genug statt«, sagte Bernstein. Auch Universitätsprofessor Helbing ortet in allen Bevölke- rungsschichten das Bedürfnis nach Debatte. Gleichzeitig fehle die Zukunftsperspektive. Jeder blicke ins Silicon Valley, anstatt Geschäftsmodelle zu entwerfen, die sich klar von dem unter- scheiden, was von den Facebooks und Googles dieser Welt angeboten werden. »Warum setzen wir nicht ganz in der eu- ropäischen Tradition auf Privacy und Democracy by Design oder schaffen partizipative Plattformen sowie eine Sharing Economy? Wir müssen jetzt den Mut haben voranzugehen«, zeigte sich Helbing in der Diskussion kämpferisch. Tom Kleiber von Microsoft Schweiz ortet immer stärkere Entwicklungsgeschwindigkeiten zwischen Industrie und Wirt- schaft einerseits sowie der öffentlichen Hand und der Gesell- schaft andererseits. »Wenn sich die Politik und Verwaltung nicht schleunigst stärker mit IT-Themen auseinanderset- zen, wird der Abstand zur Wirt- schaft irgendwann zu groß. Das ist eine beunruhigende Entwick- lung«, erklärte Kleiber. »Die digi- tale Transformation der Verwal- tung ist zumindest in Österreich längst da. Jetzt geht es darum, möglichst vieles positiv zu gestalten und darauf zu achten, dass kein Bürger und keine Bürgerin zurückgelassen wird», sagte Norbert Weidinger von der Magistratsdirektion Wien. Die Problematik, dass Nutzer und Nutzerinnen in der jüngsten Vergangenheit statt mit Trans- parenz eher mit intransparenten AGENDA DER VERANSTALTUNG Über die Verpflichtung der Hersteller zur Mitwirkung bei Informationeller Selbstbestimmung Prof. Dr. Clemens Cap (Universität Ros­tock / Vorstand Future Network) Cognitive Computing Dr. Peter Buhler (IBM Labor Rüschlikon, Zürich) Empirical Research in Information ­Security Priv.-Doz. Dr. Edgar R. Weippl (Secure Business Austria Research) Internet of Things, Services and People: Opportunities for Advanced Services Dr. Roman Schlegel (ABB Switzerland Ltd.) Industrie 4.0 – Zwischen Realität und Vision – Zum Staus quo in Österreich Prof. Dr. Klaus-Dieter Schewe (Software Competence ­Center Hagenberg) Internationale Umfrage »Digitale Transformation und Gesellschaft«: Erste Erkenntnisse Eidg. Dipl. Verkaufsleiter Priska Altorfer (Schweizer Infor- matikgesellschaft SI) Keynote: A digital world to thrive in Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Helbing (Computational Social ­Science, ETH Zürich) Der Menschenrecht-basierte Ansatz in der Technologie- entwicklung Dr. Christof Tschohl (Research Institute) Anonymität und Privatheit (Brave New World or 1984?) Dr. Jan Camenisch (IBM Research Zürich) Die bargeldlose Gesellschaft mit digitaler Währung – Fluch oder Segen? Christoph Pfluger (Zeitpunkt) Demokratie 2.0 – Bürgerbeteiligung – Welchen Impact haben IT-Tools? Dipl.-Ing. Norbert Weidinger (Magistratsdirektion Wien / Gruppe Informations- und Kommunika­tionstechnologie) Podiumsdiskussion zum Thema Chancen und Herausfor- derungen für die Gesellschaft Prof. Dr. Abraham Bernstein (Institut für ­Informatik, Univer- sitätZürich),FranzGrüter(SchweizerNationalrat,ICTSwitzer- land),Tom Kleiber(Microsoft),Ing.Mag.Dr.jur.ChristofTschohl (Research Institute), Dipl.-Ing. Norbert Weidinger (Magistrats- direktion Wien, Vorstand ADV) Moderation: Prof. Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Riedl (Berner Fachhochschule) Podiumsdiskussion:  Dr. Christof Tschohl (Research Institute), Franz Grüter (Schweizer Nationalrat, ICT Switzerland), Tom Kleiber (Microsoft), Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Helbing (Computational Social Science, ETH Zürich), Dipl.-Ing. Norbert Weidinger (Magistratsdirektion Wien, Vorstand ADV) Prof. Dr. Abraham Bernstein (Institut für ­Informatik, ­Universität Zürich)
  • 21. 21 Überwachungsvorgängen konfrontiert waren, bewertet auch Christof Tschohl vom Research Institute als kritisch. Der Staat sollte hier eigentlich nur mit Vorbildlichkeit punkten. Gleich- zeitig brauche es eine Gesellschaft aus mündigen Bürgern und verantwortungsvollen Entwicklern. »Natürlich sind wir nicht machtlos«, machte Tschohl einmal mehr allen Anwe- senden im Saal Mut. Die Diskussion wurde von Reinhard Riedl von der Berner Fachhochschule moderiert. Als Veranstaltungspartner fun- gierten neben der Schweizer Informatikgesellschaft und dem Future Network auch die ETH Zürich, die Helpdesk und Ser- vicecenter Vereinigung Schweiz, die ICTswitzerland sowie CON•ECT Eventmanagent, Institut für Informatik der Univer- sität Zürich, das AIT sowie SBA Research. Die Tagungsunterlagen und die Filmaufzeichnung der meis- ten Vorträgekönnen um CHF 99,– bei Future Network unter office@future-network.at bestellt werden. Text: Bettina Hainschink V.l.n.r.:  Mag. Hans Müller (Future Network), Prof. Dr. Clemens Cap (Universität Ros­tock / Vorstand Future Network), Prof. Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Riedl (Berner Fachhochschule), Prof. Dr. Jürg Gutknecht (SI, ETH Zürich), Dipl.-Ing. Norbert Weidinger (Magistratsdirektion Wien / Gruppe Informations- und Kommunika­tionstechnologie), Priska Altorfer (Schweizer Informatikgesellschaft SI), Dr. Christof Tschohl­ (Research Institute), Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Helbing (Computational Social Science, ETH Zürich), Dr. Jan Camenisch (IBM Research Zürich), Priv.-Doz. Dr. Edgar R. Weippl (Secure Business Austria Research), Franz Grüter (Schweizer Nationalrat, ICT Switzerland), Mag. Bettina Hainschink (Future Network). Foto: Franz Grüter Partner Das Future Network ist das internationale Netzwerk für IKT- und Business-Entscheider in Österreich. Als unabhän- gige Dialog- und Diskussionsplattform ermöglicht es Ent- scheidungsträgern sich mit Lösungsanbietern, Consultants, Wissenschaftlern und erfahrenen Anwendern auszutauschen sowie eigene Erfahrungen und Lösungsansätze zu präsentie- ren. http://www.future-network.at Die Schweizer Informatikgesellschaft vereinigt am Fach- gebiet der Informatik Interessierte zu Weiterbildung und Er- fahrungsaustausch sowie allgemein zur Förderung der Infor- matik in der Schweiz in Theorie und Praxis. http://www.s-i.ch
  • 22. 22 ÖVO Die Österreichische Vereinigung für Organisation und Management, ÖVO, ist eine private, gemeinnützige Vereinigung von Organisatoren, die durch ihre Aktivitäten zur Imagebildung und -aufwertung der Organisatorenarbeit beiträgt. Universität Rostock Universität Rostock, Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, Lehrstuhl für Informations- und Kommunikationsdienste. Austrian Institute of Technology Als größtes, an zehn Standorten vertretenes, außeruniversitäres Forschungsunternehmen­ Österreichs leistet das Austrian Institute of Technology einen wesentlichen Beitrag zur Stär- kung der technologischen Wissensbasis der österreichischen Wirtschaft und zur Sicherung der Standorte im internationalen Wettbewerb. Plattform Wissensmanagement Die Plattform Wissensmanagement (PWM) ist die führende Community zum Thema Wis- sensmanagement. Sie ist unabhängig, interdisziplinär und nicht-kommerziell. Ihre Mitglie- der haben sich zum Ziel gesetzt, das Thema Wissensmanagement zu fördern, Interessierten einen Überblick zu bieten und Impulse zu setzen. Computerwelt Die Computerwelt.at ist Österreichs größte EDV-Zeitung für IT-Profis und EDV-Entscheider. Die Leser sind CIOs, Branchenexperten und IT-Professionals vom Middle bis Top Manage- ment. Das Future Network kooperiert mit der Computerwelt als Medienpartner. Wirtschaftskammer Österreich Wirtschaftskammer Österreich, Fachgruppe für Unternehmensberatung und Informations- technologie / Datenverarbeitung. Schweizer Informatikgesellschaft Der Berufs- und Fachverband der Informatik in der Schweiz.  KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung Das KDZ kommt dem Grundauftrag nach ange­wandter Forschung und Schaffen eines Wissens­transfers zwischen Wissenschaft und Praxis in wirt­schaftlichen Fragen des öffent- lichen Sektors nach. papers4you Papers4you.at bietet derzeit mehr als 350 Expertenbeiträge und wird kontinuierlich um top- aktuelle Beiträge aus dem laufenden Veranstaltungsprogramm von CON•ECT Eventmanage- ment, ­Future Network, ITSMF, HDSV und Partnerorganisationen ergänzt. Kooperationspartner
  • 23. 23 AUFNAHMEANTRAG Ich möchte Mitglied des Future Network werden und beantrage die Aufnahme als Mitglied der Kate- gorie wie folgt: JAHRESMITGLIEDSBEITRÄGE: (gültig ab November 2002) Firmenmitgliedschaften: Anwenderfirmen bis 10 Mitarbeiter: . . . . . . € 370,– Anwenderfirmen u. Softwarehäuser bis 50 Mitarbeiter: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . € 740,– Anwenderfirmen mit mehr als 50 Mitarbeitern: . . . . . . . . . . . . € 1.110,– Systemanbieter und Softwarehäuser mit mehr als 50 Mitarbeitern: . . . . . . . . . . . . € 1.480,– Fördernde Mitgliedschaften (Mittelzuwendung): nach Vereinbarung mit dem Vorstand, mind. jedoch: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . € 1.850,– Mitglieder des Beirats sowie Software- häuser und Systemanbieter mindestens: . . € 3.700,– Mitgliedschaft von Körperschaften: Bildungsinstitutionen, Universitäten etc.: . € 370,– Körperschaften mit weniger als 100 Mitarbeitern: . . . . . . . . € 740,– Körperschaften mit 100 und mehr Mitarbeitern: . . . . . . . . . . € 1.110,– Persönliche Mitgliedschaft: Einzelmitgliedschaft: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . € 75,– Studentenmitgliedschaft (Nach Vorlage einer gültigen Inskriptionsbestätigung): . . € 37,– Der Austritt ist durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Mo- naten vor Ende eines ­Kalenderjahres vorzunehmen. An Future Network – Gesellschaft zur ­Förderung der Vernetzung in der Infor­mationstechnologie 1070 Wien, Kaiserstraße 14/2 Tel.: +43 / 1 / 522 36 36 – 37 Fax: +43 / 1 / 522 36 36 – 10 office@future-network.at www.future-network.at Firma: Titel: Vorname: Nachname: Funktion: Straße, Hausnummer: PLZ: Ort: Telefon: Fax: E-Mail: Ort, Datum: Unterschrift, Firmenstempel: uu Ich erkläre mich einverstanden, dass die obigen Daten elektronisch verwaltet werden und dass mein Name oder Firmenname im Mitgliederverzeichnis veröffentlicht werden kann. uu Eine Kündigung der Mitgliedschaft muss mindestens drei Monate vor Jahresfrist in schriftlicher Form erfolgen, anderenfalls erfolgt eine automatische Verlängerung um ein Jahr. Ich möchte nicht im Mitgliederverzeichnis genannt werden (Auf Wunsch bitte ankreuzen). Ich  möchte noch nicht Mitglied werden, hätte aber gerne nähere Infor­mationen und regelmäßige Programmzusendungen. A1 Telekom Austria AG Agrarmarkt Austria ANECON Software Design und Beratung GmbH APA Austria Presse Agentur ATOS Austrian Institute of Technology – AIT Austria Pro BAWAG P.S.K. Gruppe Boehringer Ingelheim Austria GmbH Bundesministerium f. soziale Sicherheit u. Generationen Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG Gemeinde Wien Hewlett Packard Ges.m.b.H. IBM Österreich Kapsch BusinessCom AG ÖBB-Dienstleistungs GmbH OÖ Gesundheits- und Spitals-AG Gesundheitsinformatik OÖ Gebietskrankenkasse Österreichische Lotterien OMV Solutions GmbH. Raiffeisen Zentralbank SAP Österreich GmbH Salzburg Research Forschungs GesmbH Sit Solutions OMV AG Softwarepark Hagenberg SVA der gewerblichen Wirtschaft Tele2 Telecommunication GmbH. T-Systems TÜV Austria Holding AG UPC Austria GmbH Uniqa Software-Service GmbH Wirtschaftsuniversität Wien Wirtschaftskammer Österreich Unternehmen,dieFutureNetworkEventsbesuchen  (Auszug, In alphabetischer Reihenfolge)
  • 24. Clemens Cap ­ (Universität Rostock) Gerhard Göschl (Microsoft) Daniel Holzinger (colited, avedos) Christian Polster (Atos) Auszug aus den Firmenmitgliedern des Future Network Auszug aus den Experten des Future Network Kontakt Future Network – Gesellschaft zur Förderung der Vernetzung in der Informationstechnologie Tel.: +43 1 522 36 36 37 Fax: +43 1 522 36 36 10 E-Mail: office@future-network.at www.future-network.at Kooperationspartner Peter Voith (Atos)Wolfgang Nimführ (IBM) Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Helbing (ETH Zürich)