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FinTechs vs. Banken
Transformation zum digitalen Banken-Ökosystem
(Plädoyer für ein Coopetition-Modell)
8. Mobile Media Forum
Wiesbaden, 24. September 2015
DIGITALISIRUNG VERÄNDERT ALLES
Das Marketing. Die Organisation.Die Produkte. Die Prozesse.
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MUSIKINDUSTRIE
3
als eine der ersten vom digitalen Wandel erfassten Branchen.
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Die Digitalfotographie wird den Negativfilm
nicht verdrängen.
George M.C. Fisher (1997)
… ODER
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DER FINANZDIENSTLEISTUNGSINDUSTRIE ...
... (könnte) das selbe Schicksal blühen!
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Quelle: Mittelwertbildung unterschiedlicher Erhebungen
Durchschnittliche Kundenkontakte (p.a.)
WWW.
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DIGITALE (R)EVOLUTION
Digitalisierung führt zu radikalen Veränderungen in der Finanzindustrie.
Bildquelle: Erich Ferdinand; http://bit.ly/1F1goIf
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DIE LETZTE GROSSE INNOVATIONEN IM BANKWESEN
Bildquelle: http://futureselfservicebanking.com/
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KONSEQUENZ: NEUE AGRESSIVE MARKTAKTEURE …
Banken bekommen in ihrem
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… MIT NEUEN GESCHÄFTSMODELLEN
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Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle durch
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Heiner Andexer Seite 10FinTechs vs. Banken 24. September 2015
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POLE POSITION DER FinTechs
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EIN DIGITALES BANKEN-ÖKOSYSTEM ...
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WIE KANN DAS ZUSAMMMENSPIEL AUSSEHEN? (2)
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WIE KANN DAS ZUSAMMMENSPIEL AUSSEHEN? (3)
HERAUSFORDERUNG REGULATORIK (AM BEISPIEL PSD-2)
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verfolgt zwei Haupt-Stoßrichtungen,
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Party Providers) dürfen bei Beauftragung
ihrer Kunden ohne Benachteiligung auf
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Heiner Andexer Seite 24FinTechs vs. Banken 24. September 2015
FAZIT – STRATEGISCHE ZUSAMMENSPIEL FÜR BEIDE
Eine Chance
Banken werden …
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gestalten.
... entlang ihrer Wertschöpfungsstruktur über
mögliche strategische Allianzen nachdenken.
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FinTechs müssen …
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… die Stärken der Banken bewusst nutzen.
… auch bei Kooperationen selbständig entscheiden
können.
… ihren Time-to-Market – Vorteil als strategischen
Vorteil nutzen.
… strategische Allianzen bevorzugen.
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Vielen Dank!
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  • 1. © WG-DATA GmbH FinTechs vs. Banken Transformation zum digitalen Banken-Ökosystem (Plädoyer für ein Coopetition-Modell) 8. Mobile Media Forum Wiesbaden, 24. September 2015
  • 2. DIGITALISIRUNG VERÄNDERT ALLES Das Marketing. Die Organisation.Die Produkte. Die Prozesse.
  • 3. Heiner Andexer Seite 3FinTechs vs. Banken 24. September 2015 MUSIKINDUSTRIE 3 als eine der ersten vom digitalen Wandel erfassten Branchen. Streaming: Spotify Digitaler Tonträger: CD Download: iTunes Analoger Tonträger: Vinyl Bildquelle: opethpainter; http: //bit.ly/1Q6mE1Q
  • 4. Die Digitalfotographie wird den Negativfilm nicht verdrängen. George M.C. Fisher (1997) … ODER
  • 5. Heiner Andexer Seite 5FinTechs vs. Banken 24. September 2015 DER FINANZDIENSTLEISTUNGSINDUSTRIE ... ... (könnte) das selbe Schicksal blühen! (ca.) 120 (ca.) 190 (ca.) 30 1 Quelle: Mittelwertbildung unterschiedlicher Erhebungen Durchschnittliche Kundenkontakte (p.a.) WWW.
  • 6. Heiner Andexer Seite 6FinTechs vs. Banken 24. September 2015 DIGITALE (R)EVOLUTION Digitalisierung führt zu radikalen Veränderungen in der Finanzindustrie. Bildquelle: Erich Ferdinand; http://bit.ly/1F1goIf
  • 7. Heiner Andexer Seite 7FinTechs vs. Banken 24. September 2015 DIE LETZTE GROSSE INNOVATIONEN IM BANKWESEN Bildquelle: http://futureselfservicebanking.com/
  • 8. Heiner Andexer Seite 8FinTechs vs. Banken 24. September 2015 KONSEQUENZ: NEUE AGRESSIVE MARKTAKTEURE … Banken bekommen in ihrem Kerngeschäft erhebliche Konkurrenz von branchenfremden Unternehmen – insbesondere von FinTechs.
  • 9. Heiner Andexer Seite 9FinTechs vs. Banken 24. September 2015 … MIT NEUEN GESCHÄFTSMODELLEN Erlöse und Gebühren Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle durch Veränderung, Ergänzung und Mix der Ertragstypen. Bedingt in der Regel eine Verbindung mit dem Fokus „Architektur und Technik“ Architektur und Technik Serviceorientierte Architekturen und innovative Technologien. Ermöglicht eine Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Value Add Herstellung oder Ergänzung des Nutzwerts für bestimmte Kundengruppen, welcher so bisher nicht am Markt geboten war. Häufig verbunden mit einer innovativen Wertschöpfungs-Architektur. Convenience Herstellung des Nutzwerts für bestimmte Zielgruppe mit der Betonung von Einfachheit und Komfort. Enge Verbindung zum Fokus „Value Add“
  • 10. Heiner Andexer Seite 10FinTechs vs. Banken 24. September 2015 AUXMONEY Marktplatz für Peer-to-Peer- Kredite, über den private Kreditnehmer und private Anleger zueinanderfinden. Value Add Quelle: https://www.auxmoney.com
  • 11. Heiner Andexer Seite 11FinTechs vs. Banken 24. September 2015 SIMPLE – BANKING LEICHT GEMACHT Neobanking als Sammelbegriff für Banken mit starker digitaler Ausrichtung (mobiler und sozialer Integration) für ein EINFACHES BANKERLEBNIS. Convenience BBVA Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, S.A. Quelle: https://www.simple.com/
  • 12. Heiner Andexer Seite 12FinTechs vs. Banken 24. September 2015 DWOLLA ZAHLUNGSNETZWERK „Dwolla ist ein Zahlungsnetzwerk, mit dem jeder, der im Internet verbunden ist, Geld an jeden senden kann [...], wobei der Empfänger das Geld ohne Gebühren empfangen kann.“ Erlöse und Gebühren Quelle: https://www.dwolla.com/
  • 13. Heiner Andexer Seite 13FinTechs vs. Banken 24. September 2015 KREDITECH Einsatz von Big Data und semantische Verfahren zur Bewertung von Ausfallrisiken. Architektur und Technik Quelle: https://www.kreditech.com/
  • 14. Heiner Andexer Seite 14FinTechs vs. Banken 24. September 2015 POLE POSITION DER BANKEN • Hohe Marktdurchdringung • Ausgeprägte Finanzkompetenzen • Außerordentliche Finanzkraft • Erfahrungen im Umgang mit Regulatorik • Sicherheit und Vertrauen Bildquelle: Yzukerman;; http://bit.ly/1LnF7mQ/
  • 15. Heiner Andexer Seite 15FinTechs vs. Banken 24. September 2015 POLE POSITION DER FinTechs • Gespür für Marktchancen • Geschwindigkeit (Time-to-Market) • Unbekümmertheit • Offene Architekturen als Grundprinzip • „Inkarnation“ innovativen Denkens Bildquelle: SuperCar-RoadTrip.fr;; http://bit.ly/1NORsFk
  • 16. THESE: Das „alte Business Model Bank“ wird sich radikal verändern.
  • 17. Heiner Andexer Seite 17FinTechs vs. Banken 24. September 2015 ANALOGIE „WIR SIND KEIN AUTOHERSTELLER MEHR“ „Mercedes-Benz wandelt sich vom Automobilhersteller zum vernetzten Mobilitätsanbieter, wobei der Mensch – als Kunde und Mitarbeiter – immer im Mittelpunkt steht.“ Zitat: Daimler-Chef Dieter Zetsche ? !Chance für StartUp‘s ! !
  • 18. Heiner Andexer Seite 18FinTechs vs. Banken 24. September 2015 AUSLÖSER: EMOTIONLER POINT OF SALE (EPOS) Die DNA von Banken ist nicht auf den Vertrieb von „emotionalen“ Produkten ausgerichtet. Eine Chance für FinTechs! Ökosysteme ermöglichen einen völlig neuen und unmittelbaren Kundenzugang für Banken am Point Of Sale. Der emotionale Bereich einer Entscheidung entscheidet über den Kauf! Interest Kontakt Sale
  • 19. Heiner Andexer Seite 19FinTechs vs. Banken 24. September 2015 EFFEKTE VON DIGITALEN ÖKOSYSTEMEN Lassen sich die AGFA-Effekte auf Banken und FinTechs übertragen? DIGITALES ÖKO-SYSTEM Appl e Goog le Faceboo k Amaz on Apple Google Facebook Amazon Monetarisierung von Mehrwert-Services Lock-In Effekte Datenhoheit und Diskretion Offene Schnittstellen und Interoperabilität Payment-Leistungen Quersubventionierung verschiedener Dienste Verkauf von Primärprodukten Integration von digitalen Angeboten unter einem „Dach“ Komfort und Sicherheit Einfallstor für FinTechs
  • 20. Heiner Andexer Seite 20FinTechs vs. Banken 24. September 2015 EIN DIGITALES BANKEN-ÖKOSYSTEM ... ... bietet Kunden integrierte Bankprodukte und Nicht-Bankprodukte und damit eine Vielzahl von Coopetition-Modelle für FinTechs Payment Kredit Baufi PFM Wertpapier Cyber Security Identity Mgmt Risk/ Mgmt Smart Housing Location Services/ Mobility Bankprodukte Nicht-Bankprodukte
  • 21. Heiner Andexer Seite 21FinTechs vs. Banken 24. September 2015 WIE KANN DAS ZUSAMMMENSPIEL AUSSEHEN? (1) Partnerschaft aus der Sicht „Strategie“ oder „Investition“? Bildquelle: Achim Do;; http://bit.ly/1LK774s
  • 22. Heiner Andexer Seite 22FinTechs vs. Banken 24. September 2015 WIE KANN DAS ZUSAMMMENSPIEL AUSSEHEN? (2) KOOPERATION ENTSTEHT AN DER SCHNITTSTELLE „Flexible digitalisierte Infrastrukturen erlauben Banken, mit Hilfe von (offenen) Programmierschnittstellen moderne Technologien und geeignete finanzspezifische Internetdienste effizient und vor allem zeitnah zu implementieren.“ Quelle: figo, http://bit.ly/1ItW25B Bildquelle: Martin Cathrae; http://bit.ly/1OijvO4
  • 23. Heiner Andexer Seite 23FinTechs vs. Banken 24. September 2015 WIE KANN DAS ZUSAMMMENSPIEL AUSSEHEN? (3) HERAUSFORDERUNG REGULATORIK (AM BEISPIEL PSD-2) Z.B. : Öffnung des Marktes für neutrale Personal Finance Management - Anbieter. RISIKO UND CHANCE FÜR FINTECHS Payment Services Directive 2 (PSD-2) verfolgt zwei Haupt-Stoßrichtungen, nämlich den einfachen Zugriff auf Konten Dritter (XS2A = Access to Accounts) bei gleichzeitig erhöhten Sicherheitsstandards für Zahlungen (SecuRe Pay). Dritte Zahlungsdienstleister (TPPS = Third Party Providers) dürfen bei Beauftragung ihrer Kunden ohne Benachteiligung auf Konten von Banken zugreifen.
  • 24. Heiner Andexer Seite 24FinTechs vs. Banken 24. September 2015 FAZIT – STRATEGISCHE ZUSAMMENSPIEL FÜR BEIDE Eine Chance Banken werden … ... stärker in digitale Technologien investieren. ... moderne Schlüsseltechnologien adaptieren. ... Produkte und Dienstleistungen vielfältiger gestalten. ... entlang ihrer Wertschöpfungsstruktur über mögliche strategische Allianzen nachdenken. ... strategische Allianzen eingehen. FinTechs müssen … … die DNA von Banken besser verstehen. … Coopetition-Strategien bewusst einsetzen. … die Stärken der Banken bewusst nutzen. … auch bei Kooperationen selbständig entscheiden können. … ihren Time-to-Market – Vorteil als strategischen Vorteil nutzen. … strategische Allianzen bevorzugen.
  • 25. WG-DATA GmbH Tauentzienstraße 15 10789 Berlin Tel: +49 30-726 10 36-0 Fax: +49 30-726 10 36-70 Vielen Dank! Heiner Andexer Geschäftsführer WG-DATA GmbH FINANCE Transformation Expert heiner.andexer@wg-data.de ______________________________ ___ Fon +49 30 726 10 36 0 Fax +49 30 726 10 36 70 Mobile +49 171 742 90 91 Web: http://www.wg-data.de

Hinweis der Redaktion

  1. Anm.: Vortragsdauer beträgt 35 min.
  2. Die Chancen des digitalen Strukturwandels sind facettenreich und langfristig noch nicht abzusehen. Auf der anderen Seite setzt der digitale Wandel auch die etablierten Branchen erheblich unter Druck ... Das schwerwiegendste Risiko für die Marktakteure hingegen ist existentieller Art: Scheitert die Anpassung (an den digitalen Strukturwandel) droht im Worst Case die Verdrängung aus dem Markt.
  3. Welche Folgen der digitale Strukturwandel sowie eine unzureichende Anpassung in einzelnen Branchen haben kann, konnte in den letzten Jahren deutlich in der Musikindustrie und im Verlagswesen beobachtet werden. Als Ende der 1990er Jahre an der Bostoner Northeastern University ein kleines Programm zum MP3-Filesharing geschrieben wurde, bekannt unter dem Namen Napster, geriet die Musikindustrie quasi über Nacht unter Druck. Bestehende und lange Zeit erfolgreiche Geschäftsmodelle mit Tonträgern wurden plötzlich in Frage gestellt und standen vor existenzbedrohenden Herausforderungen, die aber ex post betrachtet auch viele Chancen geboten haben.  Seit dieser technologischen Entwicklung versucht die Musikindustrie, ihr etabliertes Geschäftsmodell anzupassen.
  4. Diese spektakuläre Fehlprognose steht lediglich als Beispiel für Unternehmen wie Kodak, Borders und Blockbusters etc., denen neuartige Geschäftsmodelle, sich wandelndes Kundenverhalten oder neue Technologien zum Verhängnis wurden. Kodak war eine treibende Kraft bei der Entwicklung der ersten Digitalkameras. Der CEO des gelben Riesen war dennoch überzeugt, dass die Digitalfotografie dem Analogfilm nicht ernsthaft gefährlich werden würde. Informationen zu George Myles Cordell Fisher (born 1940 in Anna, Illinois): is an American business manager. He served as the Chief Executive Officer and Chairman of Eastman Kodak Company from 1993-2000. Prior to joining Kodak, Fisher worked at Motorola, Inc. from 1976-1993 and was named President and Chief Executive Officer in 1988 and Chairman and CEO in 1990.
  5. Technologien wie das Internet, soziale Netzwerke und mobiles Banking hat zu dramatischen Veränderungen geführt. Die Digitalisierung eröffnet ökonomische und gesellschaftliche Chancen, die es nie vorher gegeben hat. Mit den durch das Internet auftretenden Veränderungen im Bankwesen, dem Kundenverhalten und dem Vertrieb von Bankprodukten – und dienstleistungen sind die Veränderungen deutlich spürbar. Bildquelle (kommerzielle Nutzung): Erich Ferdinand; https://www.flickr.com/photos/erix/54571985/in/photolist-5PGmi-qxu454-4cdmNg-nrYZxB-rbWhjt-dNjmAn-eiBJXD-7nfUy9-qdt4PE-fh6KXd-fgRudk-fh6FTU-fh6Cry-fgRkXv-pWxuxN-aMivMn-9Wp1Ku-67dNUx-2NsZdo-fG6p5u-dPRXoW-b2c5vz-brDcKB-dz4mvE-9Mcwzt-bq22Bz-mD2qGA-ekiwaQ-dPiCM2-bq4JLC-q7TiZh-pVxk1S-7CqZs4-fdAQLz-77Vqwh-qsqJMz-4NbVSo-9G8ERM-8EzfF9-bzyzvF-4cdn14-442s4E-xc2vo-bgGjo8-644mMN-79WHdk-9Mr4PY-wH8XaY-oGb9xL-aw8vfQ
  6. Die letzte große Innovation im Bankwesen liegt bereits 40 Jahre zurück - der Bankautomat (Aussage von Paul Volker – Future of Finance Initiative). Hier sehen wir einen einen Entwurf von IDEO für die Spanische Bank BBVA aus dem Jahre 2007. Neben Fusionen und Übernahmen hat sich das Bankgeschäft seither jedoch nicht wirklich verändert. Dass es nun in der Finanzdienstleistungsbranche einen Umbruch bzw. eine Disruption gibt, ist noch relativ neu. Dabei spielen im jetzigen digitalen Transformationsprozess besonders moderne Analysemethoden, digitale Geschäftsmodelle virtuelle Wertschöpfungsprozesse sowie digitale Produkte die tragenden Rollen ....
  7. ... Heben die etablierten Geschäftsmodelle aus den Angeln! Ein Großteil der Innovationen/ Geschäftsmodelle findet zwischen bahnbrechenden Errungenschaften statt. Sie sind eher inkrementeller Art und weisen Veredelungen oder marginale Verbesserungen von bestehenden Produkten, Diensten und Prozessen auf (siehe Graphiken). Unicorns befinden sich im linken oberen Bereich (Anm.: mit Veränderung der Value Proposition)
  8. Mikroperspektive – Beispiele von neuen Geschäftsmodelle (4) Kreditnehmer und Anleger direkt zusammen – ohne viel Bürokratie. Ausfallrisiken sind bei Plattformen mit guter Bonitätsprüfung sogar niedriger als bei Banken
  9. Mikroperspektive – Beispiele von neuen Geschäftsmodelle (3) Simple wurde gekauft von BBVA
  10. Mikroperspektive – Beispiele von neuen Geschäftsmodelle (2) Weiterführende Informationen im Artikel: http://www.zeit.de/2015/20/fintech-banken-konkurrenz Profil von Gründerszene: Die Kreditech-Gruppe verwendet Big Data und komplexe selbstlernende Algorithmen. Die Mission: „Eine ‚digitale Bank‘ aufzubauen für Konsumenten weltweit, die keinen Kreditscore haben (Unscored)“. Die Kreditech-Gruppe gliedert sich in zwei Bereiche: „Kredi“ steht für die lokalen Tochtergesellschaften. Sie sind als Finanzdienstleister in den jeweiligen Märkten tätig und bieten Kredite für Privatkonsumenten an. „Tech“ repräsentiert die Technologiefirma in Hamburg – Kreditech Holding SSL GmbH (Kreditech Holding) - die die Bankentechnologie entwickelt und unterstützende Dienste bietet. 2012 gegründet durch Sebastian Diemer (CEO) und Alexander Graubner-Müller (CTO) liegt die Kreditech-Gruppe heute bei einem annualisierten Umsatz von 55 Mio. USD. Das Team von über 200 Mitarbeitern aus 40 Nationen arbeitet an der Zukunft des Algo-Banking.
  11. Soll man nun die Krise ausrufen – da die FinTechs einen besseren Job als die Banken machen? Nicht unbedingt – DENN ES BIETEN SICH CHANCEN FÜR BANKEN Unter Umständen auch Artikel zu Number26 auseinandernehmen ... --- Weiterführender Hinweis (nicht für Vortrag) --- Hierfür spricht auch die stagnierende App-Nutzung: https://www.allaboutapps.at/2015/07/hohe-nutzererwartung-bei-mobile-apps/ Die durchschnittliche Anzahl verwendeter Apps liegt pro Monat bei knapp 30 (Nielsen Studie, 2014). (Anm.: Spricht beispielsweise für eine Rahmenapp de Sparkassen – wobei hierbei die Suchfunktion im App-Store beeinträchtigt wird.) Während die Anzahl genutzter Apps seit 2012 stagniert, steigt zunehmend die Nutzungsdauer. So offenbart Nielsens Studie eine Erhöhung der durchschnittlichen App-Nutzungsdauer um 65 Prozent unter den amerikanischen Smartphone-Besitzern in nur zwei Jahren.  
  12. Soll man nun die Krise ausrufen – da die FinTechs einen besseren Job als die Banken machen? Nicht unbedingt – DENN ES BIETEN SICH CHANCEN FÜR BANKEN Unter Umständen auch Artikel zu Number26 auseinandernehmen ... --- Weiterführender Hinweis (nicht für Vortrag) --- Hierfür spricht auch die stagnierende App-Nutzung: https://www.allaboutapps.at/2015/07/hohe-nutzererwartung-bei-mobile-apps/ Die durchschnittliche Anzahl verwendeter Apps liegt pro Monat bei knapp 30 (Nielsen Studie, 2014). (Anm.: Spricht beispielsweise für eine Rahmenapp de Sparkassen – wobei hierbei die Suchfunktion im App-Store beeinträchtigt wird.) Während die Anzahl genutzter Apps seit 2012 stagniert, steigt zunehmend die Nutzungsdauer. So offenbart Nielsens Studie eine Erhöhung der durchschnittlichen App-Nutzungsdauer um 65 Prozent unter den amerikanischen Smartphone-Besitzern in nur zwei Jahren.  
  13. Um die Chancen/ die Pole Position der Banken zu nutzen, müssen Banken allerdings ihre langjährigen Geschäftsmodelle in Frage stellen. Das Unternehmensmodell muss an die neuen Spielregeln angepasst werden – hierzu bedarf es einer Weiterentwicklung bzw. Öffnung
  14. http://www.gruenderszene.de/automotive-mobility/daimler-zetsche-autohersteller
  15. Die Zusammenarbeit kann in unterschiedliche Arten und Formen gelebt werden: entlang ihrer Wertschöpfungsstruktur über mögliche strategische Allianzen eingehen. Beispiele anhand der Wertschöpfung (Payment, Passivprodukte) – Kooperationen mit Banken – nicht in Organisationen (Schnellboot)/Concardis Beteiligung – keine Beteiligung Wann funktioniert es nicht – comdirect Lending Star Hinweis auf kulturelle Aspekte iZettle als Negativbeispiel – Innovation an der Oberfläche Aber auch: Zusammenarbeit - Labs Quellen: http://www.welt.de/finanzen/article141783410/Die-smarten-Banking-Ideen-deutscher-Start-ups.html https://www.paycenter.de/index.php/service-center/aktuelles/pressemitteilungen/197-banken-kooperieren-mit-fintechs.html
  16. Die Innovation entsteht zunehmend an der Schnittstelle und nicht in einzelnen isolierten Bereichen. Hierfür sind kompatible und interoperable Systeme und IT-Strukturen mit offenen Schnittstellen Voraussetzung (um Drittanbieter an das eigene Ökosystem zu binden). Beispielsweise bietet das Startup Figo den Banken einen passenden Ansatz an: „Flexible digitalisierte Infrastrukturen erlauben Banken, mit Hilfe von (offenen) Programmierschnittstellen moderne Technologien und geeignete finanzspezifische Internetdienste effizient und vor allem zeitnah zu implementieren.“ Quelle: http://www.it-finanzmagazin.de/gemeinsame-api-figo-und-fincite-reichen-banken-die-hand-fuers-next-generation-banking-18222/?utm_content=buffer3ed77&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer
  17. Zusammenfassung der Slides in wenigen Kernaussagen.