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Case Study
                                              Messaging nach Maß: Uni Duisburg-
                                              Essen setzt auf MS Exchange 2010
                                              Die Migration auf eine neue E-Mail-Infrastruktur für 4.500
                                              Mitarbeiter garantiert der Universität ein Höchstmaß an
                                              Bedienkomfort, Stabilität und Zukunftssicherheit.



   Als zentraler IT-Dienstleister der Universität Duisburg-             2010 vier von Net at Work implementierte Microsoft Ex-
Essen verantwortet das „Zentrum für Informations- und                   change 2010 Server. Die redundant aufgesetzten Plattformen
Mediendienste“ (ZIM) neben vielen anderen Aufgaben auch                 führen den heterogenen Client-Mix der Universität in einer
das Management und die Bereitstellung von Mail-Services                 leistungsstarken Infrastruktur zusammen – und machen es
für die 4.500 Mitarbeiter in der Uni-Verwaltung, den zentra-            den Universitätsmitarbeitern leicht, jederzeit auf ihre indivi-
len Einrichtungen und an den Instituten. Im Mittelpunkt der             duelle E-Mail-Umgebung zuzugreifen.
hochverfügbaren Messaging-Infrastruktur des ZIM stehen seit




Der Kunde

Die Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickelt sich rasant:            bereitzustellen, E-Learning-Plattformen und wissenschaftliche
2003 aus der Fusion der Gesamthochschulen in Duisburg und               Rechnersysteme zu betreiben, Bibliotheks- und Verwaltungs-
Essen entstanden, gehört die jüngste Universität Nordrhein-             prozesse zu unterstützen sowie die Medienkompetenz der Stu-
Westfalens heute bereits zu den größten Hochschulen in                  dierenden durch Fort- und Weiterbildungsangebote zu fördern.
Deutschland. 31.000 Studierende aus 130 Nationen arbeiten
an den Standorten Duisburg und Essen auf einen Abschluss                „Die Microsoft Exchange-Umgebung ist das Rückgrat unserer
in Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Wirtschafts-               Kommunikation. Sie definiert unsere Erreichbarkeit und unsere Re-
wissenschaften, Ingenieur- und Naturwissenschaften oder in              aktionszeiten und prägt damit maßgeblich unseren Außenauftritt.“
der Medizin hin.                                                        G. Kerkewitz, Verantwortlicher für den Bereich Kommunikationsdienste im ZIM


Um ihrer Rolle als renommiertes Forschungs- und Lehrzen-
trum gerecht werden zu können, ist die UDE eng mit Bildungs-
und Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt vernetzt.
Der Austausch mit den Partnern erfolgt größtenteils per
E-Mail und Internet. Die UDE ist somit auf eine rund um die
Uhr verfügbare, stabile und hoch performante Netzwerkinfra-
struktur angewiesen.

Bereitgestellt und gemanagt wird diese vom „Zentrum für Infor-
mations- und Mediendienste“ (ZIM). Das ZIM ist seit 2005 der
zentrale IT-Dienstleister der UDE und zeichnet in dieser Funktion
für eine Fülle von Services verantwortlich. Zu den Aufgaben der
rund 70 Mitarbeiter gehört es unter anderem, Netze und Server




                         Net at Work Netzwerksysteme GmbH           Am Hoppenhof 32        33104 Paderborn         www.netatwork.de
Case Study




Messaging als Schlüsselapplikation                             unsere Reaktionszeiten, und prägt damit maßgeblich unseren
                                                               Außenauftritt“, erklärt Guido Kerkewitz. „Hinzu kommt, dass
Zu den wichtigsten Diensten, die das ZIM erbringt, gehören     viele Institute die Kalenderfunktionen von Exchange und Out-
der Betrieb und die Verwaltung der hochkomplexen E-Mail-       look nutzen, um Teams und Forschungsprojekte zu koordinie-
Infrastruktur der UDE. „Wir betreuen heute fast 50.000 Mail-   ren – die Lösung ist für uns also in vielerlei Hinsicht wichtig.“
User mit höchst unterschiedlichen Bedürfnissen“, berichtet
Guido Kerkewitz, Verantwortlicher für den Bereich Kommu-
nikationsdienste im ZIM. Um alle Anforderungen abbilden zu
können, setzt die UDE im Messaging-Bereich konsequent auf      Strategische Migration auf Exchange 2010
ein zweigleisiges Modell: Sie unterhält eine Linux-basierte
Mail-Server-Struktur für die über 40.000 Studierenden und      Die UDE setzte bis 2010 den Microsoft Exchange Server 2003
Gäste und eine hochverfügbare Microsoft-Exchange-Infra-        ein. Um die langfristige Zukunftssicherheit der Messaging-
struktur für die Mitarbeiter in den zentralen Einrichtungen    Infrastruktur zu garantieren, entschied sich das Team des ZIM
und an den wissenschaftlichen Instituten. Erstere ist dabei    Ende 2009, gemeinsam mit dem langjährigen IT-Dienstleister
vorrangig auf Flexibilität und Skalierbarkeit ausgelegt, bei   Net at Work das Update der Umgebung in Angriff zu neh-
Letzterer stehen Business-Komfort, Funktionsvielfalt und       men. „Unser Ziel war es zunächst, unsere für 1.500 Accounts
Stabilität im Vordergrund.                                     ausgelegte Umgebung auf Exchange 2007 zu migrieren und
                                                               auf 4.500 Mail-Accounts aufzubohren“, berichtet Ronald
„Die Microsoft Exchange-Umgebung ist das Rückgrat unse-        Scharf, der das Projekt auf Seiten des ZIM als technischer
rer Kommunikation. Sie definiert unsere Erreichbarkeit und     Leiter betreute. „Bereits während der Konzeptphase erteilte
                                                               Microsoft aber die Vertriebsfreigabe für Exchange 2010. Nach
                                                               Rücksprache mit Net at Work entschieden wir uns, gleich auf
                                                               die neuere Version zu wechseln. Denn die versprach gerade
                                                               im Bereich Collaboration – Stichwort: Terminkalender – eine
                                                               Reihe hoch interessanter, neuer Features.“

                                                               Ein wichtiges Argument war für das ZIM, dass in der Microsoft
                                                               Exchange Version 2010 die E-Mail-Clients und Client-Betriebs-
                                                               systeme von Drittherstellern wesentlich besser unterstützt
                                                               werden. „In unserem Netz finden sich neben etlichen Win-
                                                               dows-Versionen auch viele Mac OS-Varianten, Linux-Derivate
                                                               und Unix-Systeme – und so verschiedene Clients wie Outlook,
                                                               Thunderbird, Eudora und Pegasus“, so Ronald Scharf. Durch
                                                               die Migration auf Exchange 2010 kann das ZIM jetzt auch
                                                               diese User in eine moderne Groupware-Umgebung einbinden
                                                               und die Postfächer in die daran angeschalteten Management-
                                                               und Backup-Lösungen integrieren, so Scharf: „Das neue Sys-
                                                               tem bringt uns unserem Ziel, die Exchange-Infrastruktur für
                                                               alle Mitarbeiter und alle festangestellten Hilfskräfte zu nutzen,
                                                               ein ganzes Stück näher.“ Wichtig auch: Die Mitarbeiter können
                                                               mit Exchange 2010 unabhängig vom Client über das browser-
                                                               basierte Front-End „Outlook Web Access“ auf den Terminka-
                                                               lender und den Aufgabenplaner von Exchange zugreifen
                                                               – inklusive Netzwerkfreigabe. Das eröffnet Projektteams an
                                                               der UDE eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und bedeutet für
                                                               viele Mitarbeiter in der Praxis eine enorme Arbeitserleichterung.
Im Back-End: Redundante Blade Server                            Mehrstufiges IT-Security-Konzept

Im Zuge der Migration auf Exchange 2010 stellte das ZIM die     Ein zentraler Aspekt bei der Migration der Microsoft Exchange
gesamte Groupware-Infrastruktur auf ein tragfähiges neues       Server war die Sicherheit der E-Mail-Kommunikation. Um
Hardware-Fundament. Net at Work installierte die aktuelle       Schäden durch Malware und externe Angreifer zu verhindern,
Microsoft Exchange Version auf zwei neuen, redundant kon-       schützen ZIM und Net at Work die Infrastruktur durch eine
figurierten Back-End-Blades von Dell unter Microsoft Win-       Reihe leistungsfähiger IT-Security-Technologien:
dows Server 2008 R2 und nutzte dabei die Ausfallsicherung
per Database Availability Group (DAG). Diese mit Exchange          Redundant installierte Firewalls
2010 eingeführte Technik repliziert die Mailboxdatenbanken      Zwei Microsoft ISA Firewalls (Internet Security and Accelera-
kontinuierlich auf einen redundanten Server. Auf eine Virtua-   tion) in einem Array halten Hacker fern und sorgen als Net-
lisierung dieser Schlüsselkomponenten wurde dabei bewusst       work Load Balancer für kurze Zugriffszeiten. Die Firewalls sind
verzichtet, so Guido Kerkewitz: „Wir haben in diesem Bereich    derzeit noch als getrennte physikalische Appliances installiert,
dedizierten Server-Plattformen den Vorzug gegeben, weil wir     sollen aber demnächst auf zwei dedizierte virtualisierte Platt-
mit physikalischen Units langjährige, sehr gute Erfahrung ha-   formen migriert werden, um die Skalierbarkeit zu erhöhen und
ben. Auch ist die Ausfallsicherheit bei redundanter Hardware    die Firewall-Performance künftig leichter steuern zu können.
dank des neuen Fail-Over-Cluster-Managers etwas besser als
in einer rein virtuellen Umgebung.“                                Dreistufiges Antivirus-Konzept
                                                                Für zuverlässigen Virenschutz nutzt das ZIM in seiner E-Mail-
                                                                Umgebung drei in Reihe geschaltete Filter: Zunächst unter-
Datenreplizierung an zwei Standorten                            sucht auf dem Mail-Gateway die bewährte ClamAV-Engine
                                                                sämtliche eingehenden Nachrichten. Wenn die Engine nicht
Für das Management der Client-Zugriffe sind an den Microsoft    anschlägt, werden die E-Mails auf den Exchange Server wei-
Exchange Servern zwei mit VMware-Technologie virtualisierte     tergeleitet, der sie mit der Lösung Forefront Protection 2010
CAS-Server (Client Access Services) angeschaltet. Außerdem      for Exchange Server analysiert. Erst dann erfolgt die Zustel-
sind die Blades über ein leistungsfähiges Glasfasernetz mit     lung an die Clients, wo lokal als dritte AV-Instanz die Sophos-
zwei Storage Area Networks des ZIM in Duisburg und Essen        Client-Software läuft.
verbunden. Sämtliche E-Mails werden gespiegelt auf den
beiden SANs gespeichert. Diese redundante Speicherung stellt        Zentraler Spam-Filter
sicher, dass die Daten vom ZIM selbst bei einem Ausfall eines   Als vorgeschalteter Spam-Filter wird an der UDE ein etab-
SANs jederzeit verfügbar bleiben. Für zusätzlichen Benutzer-    lierter Mix verschiedener Verfahren genutzt. Anschließend
komfort plant das ZIM, die Storage-Netze in einem nächsten      werden die Nachrichten auf die E-Mail-Clients zugestellt, wo
Schritt um eine zusätzliche Backup- und Restore-Lösung zu       die Anwender optional zusätzlich den in Outlook integrierten
ergänzen. Dann werden auch die Mitarbeiter selbst jederzeit     Spamfilter nutzen können.
die Möglichkeit haben, versehentlich gelöschte E-Mails ohne
Unterstützung durch das ZIM wiederherzustellen.                    Durchgängiges Identity Management
                                                                Bei der Authentisierung der Benutzer setzt das ZIM seit vielen
                                                                Jahren auf die eigenentwickelte Identity Management Lösung
                                                                AUM. Die leistungsfähige Software übernimmt automatisch
                                                                die aktuellen Benutzerdaten aus den Studierenden- und
                                                                Mitarbeiterdatenbanken der UDE und importiert diese in das
                                                                Active Directory.
Case Study




Migration der Accounts bis Ende 2010                                     Daten & Fakten zum Projekt

Um eine stufenweise Migration der E-Mail-Accounts zu er-                    Hochverfügbare Microsoft Exchange 2010
möglichen, hat das ZIM die bestehende Exchange 2003 Infra-                  Installation für 4.500 Mitarbeiter
struktur zunächst unverändert beibehalten. „Die Umstellung
der E-Mail-Accounts läuft derzeit auf Hochtouren“, bestätigt                Integration unterschiedlichster E-Mail-Clients
Ronald Scharf. „Im Sommer 2010 haben wir die ersten 200                     und Client-Betriebssysteme
User auf dem neuen System eingerichtet. Bis Jahresende
sollen auch die vorhandenen 1.500 Konten portiert werden.                   Hybride Installation mit virtualisierten und
Parallel dazu wird der Migrationsprozess für die restlichen,                physikalischen Komponenten
noch nicht auf Exchange umgestellten Postfächer ausgerollt.
Die Nachfrage nach einem Exchange-Postfach ist seitens der                  Datenreplizierung auf zwei redundante SANs
Mitarbeiter riesig. Wer gesehen hat, welche Features es bie-
tet, kann die Umstellung gar nicht erwarten.“

Guido Kerkewitz zieht eine rundum positive Bilanz des Projekts:
„Wir sind mit der jetzt gefundenen Lösung sehr zufrieden.
Im Nachhinein war es absolut richtig, gleich auf Exchange                Weitere Informationen
2010 zu migrieren. Es hat sich als Glücksfall erwiesen, dass
wir mit Net at Work einen flexiblen und kundigen Partner                    Referenzkunde
an Bord hatten, der uns bei diesem kurzfristigen Schwenk                    Zentrum für Informations- und Mediendienste
begleitet hat.“                                                             der Universität Duisburg-Essen

                                                                            Campus Duisburg
                                                                            Forsthausweg 2
                                                                            47048 Duisburg

                                                                            Campus Essen
                                                                            Schützenbahn 70
                                                                            45127 Essen

                                                                            Partner
                                                                            Net at Work Netzwerksysteme GmbH
                                                                            Am Hoppenhof 32
                                                                            33104 Paderborn




                                                                            Weitere Kundenreferenzen unter:
                                                                            www.netatwork.de/referenzen.aspx




                        Net at Work Netzwerksysteme GmbH          Am Hoppenhof 32     33104 Paderborn     www.netatwork.de

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Fallstudie Exchange 2010 Uni Duisburg-Essen

  • 1. Case Study Messaging nach Maß: Uni Duisburg- Essen setzt auf MS Exchange 2010 Die Migration auf eine neue E-Mail-Infrastruktur für 4.500 Mitarbeiter garantiert der Universität ein Höchstmaß an Bedienkomfort, Stabilität und Zukunftssicherheit. Als zentraler IT-Dienstleister der Universität Duisburg- 2010 vier von Net at Work implementierte Microsoft Ex- Essen verantwortet das „Zentrum für Informations- und change 2010 Server. Die redundant aufgesetzten Plattformen Mediendienste“ (ZIM) neben vielen anderen Aufgaben auch führen den heterogenen Client-Mix der Universität in einer das Management und die Bereitstellung von Mail-Services leistungsstarken Infrastruktur zusammen – und machen es für die 4.500 Mitarbeiter in der Uni-Verwaltung, den zentra- den Universitätsmitarbeitern leicht, jederzeit auf ihre indivi- len Einrichtungen und an den Instituten. Im Mittelpunkt der duelle E-Mail-Umgebung zuzugreifen. hochverfügbaren Messaging-Infrastruktur des ZIM stehen seit Der Kunde Die Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickelt sich rasant: bereitzustellen, E-Learning-Plattformen und wissenschaftliche 2003 aus der Fusion der Gesamthochschulen in Duisburg und Rechnersysteme zu betreiben, Bibliotheks- und Verwaltungs- Essen entstanden, gehört die jüngste Universität Nordrhein- prozesse zu unterstützen sowie die Medienkompetenz der Stu- Westfalens heute bereits zu den größten Hochschulen in dierenden durch Fort- und Weiterbildungsangebote zu fördern. Deutschland. 31.000 Studierende aus 130 Nationen arbeiten an den Standorten Duisburg und Essen auf einen Abschluss „Die Microsoft Exchange-Umgebung ist das Rückgrat unserer in Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Wirtschafts- Kommunikation. Sie definiert unsere Erreichbarkeit und unsere Re- wissenschaften, Ingenieur- und Naturwissenschaften oder in aktionszeiten und prägt damit maßgeblich unseren Außenauftritt.“ der Medizin hin. G. Kerkewitz, Verantwortlicher für den Bereich Kommunikationsdienste im ZIM Um ihrer Rolle als renommiertes Forschungs- und Lehrzen- trum gerecht werden zu können, ist die UDE eng mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt vernetzt. Der Austausch mit den Partnern erfolgt größtenteils per E-Mail und Internet. Die UDE ist somit auf eine rund um die Uhr verfügbare, stabile und hoch performante Netzwerkinfra- struktur angewiesen. Bereitgestellt und gemanagt wird diese vom „Zentrum für Infor- mations- und Mediendienste“ (ZIM). Das ZIM ist seit 2005 der zentrale IT-Dienstleister der UDE und zeichnet in dieser Funktion für eine Fülle von Services verantwortlich. Zu den Aufgaben der rund 70 Mitarbeiter gehört es unter anderem, Netze und Server Net at Work Netzwerksysteme GmbH Am Hoppenhof 32 33104 Paderborn www.netatwork.de
  • 2. Case Study Messaging als Schlüsselapplikation unsere Reaktionszeiten, und prägt damit maßgeblich unseren Außenauftritt“, erklärt Guido Kerkewitz. „Hinzu kommt, dass Zu den wichtigsten Diensten, die das ZIM erbringt, gehören viele Institute die Kalenderfunktionen von Exchange und Out- der Betrieb und die Verwaltung der hochkomplexen E-Mail- look nutzen, um Teams und Forschungsprojekte zu koordinie- Infrastruktur der UDE. „Wir betreuen heute fast 50.000 Mail- ren – die Lösung ist für uns also in vielerlei Hinsicht wichtig.“ User mit höchst unterschiedlichen Bedürfnissen“, berichtet Guido Kerkewitz, Verantwortlicher für den Bereich Kommu- nikationsdienste im ZIM. Um alle Anforderungen abbilden zu können, setzt die UDE im Messaging-Bereich konsequent auf Strategische Migration auf Exchange 2010 ein zweigleisiges Modell: Sie unterhält eine Linux-basierte Mail-Server-Struktur für die über 40.000 Studierenden und Die UDE setzte bis 2010 den Microsoft Exchange Server 2003 Gäste und eine hochverfügbare Microsoft-Exchange-Infra- ein. Um die langfristige Zukunftssicherheit der Messaging- struktur für die Mitarbeiter in den zentralen Einrichtungen Infrastruktur zu garantieren, entschied sich das Team des ZIM und an den wissenschaftlichen Instituten. Erstere ist dabei Ende 2009, gemeinsam mit dem langjährigen IT-Dienstleister vorrangig auf Flexibilität und Skalierbarkeit ausgelegt, bei Net at Work das Update der Umgebung in Angriff zu neh- Letzterer stehen Business-Komfort, Funktionsvielfalt und men. „Unser Ziel war es zunächst, unsere für 1.500 Accounts Stabilität im Vordergrund. ausgelegte Umgebung auf Exchange 2007 zu migrieren und auf 4.500 Mail-Accounts aufzubohren“, berichtet Ronald „Die Microsoft Exchange-Umgebung ist das Rückgrat unse- Scharf, der das Projekt auf Seiten des ZIM als technischer rer Kommunikation. Sie definiert unsere Erreichbarkeit und Leiter betreute. „Bereits während der Konzeptphase erteilte Microsoft aber die Vertriebsfreigabe für Exchange 2010. Nach Rücksprache mit Net at Work entschieden wir uns, gleich auf die neuere Version zu wechseln. Denn die versprach gerade im Bereich Collaboration – Stichwort: Terminkalender – eine Reihe hoch interessanter, neuer Features.“ Ein wichtiges Argument war für das ZIM, dass in der Microsoft Exchange Version 2010 die E-Mail-Clients und Client-Betriebs- systeme von Drittherstellern wesentlich besser unterstützt werden. „In unserem Netz finden sich neben etlichen Win- dows-Versionen auch viele Mac OS-Varianten, Linux-Derivate und Unix-Systeme – und so verschiedene Clients wie Outlook, Thunderbird, Eudora und Pegasus“, so Ronald Scharf. Durch die Migration auf Exchange 2010 kann das ZIM jetzt auch diese User in eine moderne Groupware-Umgebung einbinden und die Postfächer in die daran angeschalteten Management- und Backup-Lösungen integrieren, so Scharf: „Das neue Sys- tem bringt uns unserem Ziel, die Exchange-Infrastruktur für alle Mitarbeiter und alle festangestellten Hilfskräfte zu nutzen, ein ganzes Stück näher.“ Wichtig auch: Die Mitarbeiter können mit Exchange 2010 unabhängig vom Client über das browser- basierte Front-End „Outlook Web Access“ auf den Terminka- lender und den Aufgabenplaner von Exchange zugreifen – inklusive Netzwerkfreigabe. Das eröffnet Projektteams an der UDE eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und bedeutet für viele Mitarbeiter in der Praxis eine enorme Arbeitserleichterung.
  • 3. Im Back-End: Redundante Blade Server Mehrstufiges IT-Security-Konzept Im Zuge der Migration auf Exchange 2010 stellte das ZIM die Ein zentraler Aspekt bei der Migration der Microsoft Exchange gesamte Groupware-Infrastruktur auf ein tragfähiges neues Server war die Sicherheit der E-Mail-Kommunikation. Um Hardware-Fundament. Net at Work installierte die aktuelle Schäden durch Malware und externe Angreifer zu verhindern, Microsoft Exchange Version auf zwei neuen, redundant kon- schützen ZIM und Net at Work die Infrastruktur durch eine figurierten Back-End-Blades von Dell unter Microsoft Win- Reihe leistungsfähiger IT-Security-Technologien: dows Server 2008 R2 und nutzte dabei die Ausfallsicherung per Database Availability Group (DAG). Diese mit Exchange Redundant installierte Firewalls 2010 eingeführte Technik repliziert die Mailboxdatenbanken Zwei Microsoft ISA Firewalls (Internet Security and Accelera- kontinuierlich auf einen redundanten Server. Auf eine Virtua- tion) in einem Array halten Hacker fern und sorgen als Net- lisierung dieser Schlüsselkomponenten wurde dabei bewusst work Load Balancer für kurze Zugriffszeiten. Die Firewalls sind verzichtet, so Guido Kerkewitz: „Wir haben in diesem Bereich derzeit noch als getrennte physikalische Appliances installiert, dedizierten Server-Plattformen den Vorzug gegeben, weil wir sollen aber demnächst auf zwei dedizierte virtualisierte Platt- mit physikalischen Units langjährige, sehr gute Erfahrung ha- formen migriert werden, um die Skalierbarkeit zu erhöhen und ben. Auch ist die Ausfallsicherheit bei redundanter Hardware die Firewall-Performance künftig leichter steuern zu können. dank des neuen Fail-Over-Cluster-Managers etwas besser als in einer rein virtuellen Umgebung.“ Dreistufiges Antivirus-Konzept Für zuverlässigen Virenschutz nutzt das ZIM in seiner E-Mail- Umgebung drei in Reihe geschaltete Filter: Zunächst unter- Datenreplizierung an zwei Standorten sucht auf dem Mail-Gateway die bewährte ClamAV-Engine sämtliche eingehenden Nachrichten. Wenn die Engine nicht Für das Management der Client-Zugriffe sind an den Microsoft anschlägt, werden die E-Mails auf den Exchange Server wei- Exchange Servern zwei mit VMware-Technologie virtualisierte tergeleitet, der sie mit der Lösung Forefront Protection 2010 CAS-Server (Client Access Services) angeschaltet. Außerdem for Exchange Server analysiert. Erst dann erfolgt die Zustel- sind die Blades über ein leistungsfähiges Glasfasernetz mit lung an die Clients, wo lokal als dritte AV-Instanz die Sophos- zwei Storage Area Networks des ZIM in Duisburg und Essen Client-Software läuft. verbunden. Sämtliche E-Mails werden gespiegelt auf den beiden SANs gespeichert. Diese redundante Speicherung stellt Zentraler Spam-Filter sicher, dass die Daten vom ZIM selbst bei einem Ausfall eines Als vorgeschalteter Spam-Filter wird an der UDE ein etab- SANs jederzeit verfügbar bleiben. Für zusätzlichen Benutzer- lierter Mix verschiedener Verfahren genutzt. Anschließend komfort plant das ZIM, die Storage-Netze in einem nächsten werden die Nachrichten auf die E-Mail-Clients zugestellt, wo Schritt um eine zusätzliche Backup- und Restore-Lösung zu die Anwender optional zusätzlich den in Outlook integrierten ergänzen. Dann werden auch die Mitarbeiter selbst jederzeit Spamfilter nutzen können. die Möglichkeit haben, versehentlich gelöschte E-Mails ohne Unterstützung durch das ZIM wiederherzustellen. Durchgängiges Identity Management Bei der Authentisierung der Benutzer setzt das ZIM seit vielen Jahren auf die eigenentwickelte Identity Management Lösung AUM. Die leistungsfähige Software übernimmt automatisch die aktuellen Benutzerdaten aus den Studierenden- und Mitarbeiterdatenbanken der UDE und importiert diese in das Active Directory.
  • 4. Case Study Migration der Accounts bis Ende 2010 Daten & Fakten zum Projekt Um eine stufenweise Migration der E-Mail-Accounts zu er- Hochverfügbare Microsoft Exchange 2010 möglichen, hat das ZIM die bestehende Exchange 2003 Infra- Installation für 4.500 Mitarbeiter struktur zunächst unverändert beibehalten. „Die Umstellung der E-Mail-Accounts läuft derzeit auf Hochtouren“, bestätigt Integration unterschiedlichster E-Mail-Clients Ronald Scharf. „Im Sommer 2010 haben wir die ersten 200 und Client-Betriebssysteme User auf dem neuen System eingerichtet. Bis Jahresende sollen auch die vorhandenen 1.500 Konten portiert werden. Hybride Installation mit virtualisierten und Parallel dazu wird der Migrationsprozess für die restlichen, physikalischen Komponenten noch nicht auf Exchange umgestellten Postfächer ausgerollt. Die Nachfrage nach einem Exchange-Postfach ist seitens der Datenreplizierung auf zwei redundante SANs Mitarbeiter riesig. Wer gesehen hat, welche Features es bie- tet, kann die Umstellung gar nicht erwarten.“ Guido Kerkewitz zieht eine rundum positive Bilanz des Projekts: „Wir sind mit der jetzt gefundenen Lösung sehr zufrieden. Im Nachhinein war es absolut richtig, gleich auf Exchange Weitere Informationen 2010 zu migrieren. Es hat sich als Glücksfall erwiesen, dass wir mit Net at Work einen flexiblen und kundigen Partner Referenzkunde an Bord hatten, der uns bei diesem kurzfristigen Schwenk Zentrum für Informations- und Mediendienste begleitet hat.“ der Universität Duisburg-Essen Campus Duisburg Forsthausweg 2 47048 Duisburg Campus Essen Schützenbahn 70 45127 Essen Partner Net at Work Netzwerksysteme GmbH Am Hoppenhof 32 33104 Paderborn Weitere Kundenreferenzen unter: www.netatwork.de/referenzen.aspx Net at Work Netzwerksysteme GmbH Am Hoppenhof 32 33104 Paderborn www.netatwork.de