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EYETRACKING – CHANCEN UND GRENZEN IM
EINSATZ

EYETRACKING IN VERSCHIEDENEN
EINSATZSZENARIOS

Dipl. Inform. (FH) Stefan Richter




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07. März 2011
AGENDA
      Erfahrungen
      Technik / Grundlagen
      Film-Beispiel
      Heatmap / Gazeplot / AOI
      Projekte
            Ultraschall-Chirurgie
            Spiele-Anbieter
            Branchensoftware Bankwesen
            Lernsoftware
      Unterschiede Internet / Branchenlösung
      Erfahrungen aus den Projekten
      Grenzen / Hürden
      Fazit

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ERFAHRUNGEN HOCHSCHULE
      Oktober 2004: erste Usability-Untersuchung im
       Rahmen eines studentischen Projekts
      Dezember 2006: Studienarbeit über Usability-
       Untersuchungen zu Softwareanwendungen
      Juni 2008: Diplomarbeit: Bereitstellung eines
       Eyetracking-Systems für Lehre und Forschung
      Seit 2009: Gastvorträge zum Thema Usability an der
       HAW Hamburg bei Lehrveranstaltungen:
            Software Engineering 2
            GirlsDay

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ERFAHRUNGEN KUNDENPROJEKTE
       2005 bis heute:
      Online-Portale (Automotive / Gesundheitswesen /
       Immobilien / Reisebranche)
      Online-Spiele (Internet-Glücksspiel / Browsergames)
      Branchensoftware für Banken und Versicherungen
       (Intranet / SAP / Datenbank-Systeme)
      Lernsoftware
      Bezahlsysteme am POS (Tanksäulen)
      Konfigurationstool für technische Steuerungsanlage
      Bedieninterface Medizinisches Gerät

      Seit 2008: Usability-Studien mit Eyetracking
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TOBII EYETRACKER X120




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GRUNDLAGEN

                           Iris Cornea
              Linse                         4. Purkinje Bild
                                            3. Purkinje Bild



                                            2. Purkinje Bild
                                            1. Purkinje Bild


                                           Lichtstrahl

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                                                               6
GRUNDLAGEN




                                        Retina
             Purkinje Bild
                                        Reflexion

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                                                    7
GRUNDLAGEN
                           Purkinje Bild und   Blickrichtung
                           Retina Reflexion




                                               nach oben




                                               geradeaus




                                               nach unten



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BEISPIEL FÜR USABILITY-UNTERSUCHUNG
Internetauftritt der Stadtreinigung Hamburg
Abholtermine für Hausmüll und den gelben Sack?




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HEATMAP




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                                       3
GAZEPLOT




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                                       3
GAZEPLOT




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                                       3
AREA OF INTEREST




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                                       3
AREA OF INTEREST




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                                       3
PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL-
CHIRURGIE




                           Touchscreen mit Multitouch-Rahmen


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PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL-
CHIRURGIE
      Rahmenbedingungen:
          Touchscreen

          Großes  Display und geringer Abstand
          Anforderung im Medizinbereich an Genauigkeit

          Abdeckung mit den Armen

          Links- und Rechtshänder




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PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL-
CHIRURGIE




                           Situation im OP

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PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL-
CHIRURGIE
   Besondere Situation im OP:
      „Fehlerfreie“ Bedienung notwendig

      Gesprochene Anweisung und Bedienung durch
       zweite Person
      Ganz kurze Zeitspanne: Anweisung  Ausführung

      Tag-/Nacht-Modus




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PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL-
CHIRURGIE

          Menü




                              WERT


                                                  Wechsel der
                                                  Seite


                           Das Bedien-Interface


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PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL-
CHIRURGIE
   Besonderheiten der Ergebnisse:

      „Klassisches“  Finden/Verstehen der
       Bedienelemente
      Areas Of Interest und Auswertung der benötigten
       Zeit (Start-/Endzeit?, wann gut/kritisch?)




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PROJEKT GAMES

      Rahmenbedingungen:
          Mission spielen
          Verständnis und Interaktion überprüfen

          Losspielen ohne „Bordbuch“ zu lesen

          Stress-Situation (beim Angriff)




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PROJEKT GAMES

                                                           Score: 5352
                                                           Health: 34%
                                                           Time: 22 Min.




                    Spiel-Fenster mit Anzeigen und Interaktionselementen
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PROJEKT GAMES




                                                   Score: 5352
                                                   Health: 34%
                                                   Time: 22 Min.




     Karte der Spielwelt

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                           Ausschnitt der Spielwelt im Spiel-Fenster
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PROJEKT GAMES

      Besonderheiten Auswertung:
          Heatmap    besser als Gazeplot geeignet
          Keine kumulierte Heatmap über alle Spieler
           möglich (Sichtbare Objekte im Spiele-Fenster
           für alle Spieler unterschiedlich)
          Keine Heatmap über gesamte Karte möglich

          Anzeige von Warnmeldungen (Verständnis nur
           im Nachinterview überprüfbar)

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PROJEKT BRANCHENSOFTWARE

    Aufgabe: „Geben Sie Werte ein!“
    Klassisches Beispiel für ungünstige
     Anordnung von Bedienelementen (Button
     „bearbeiten“)
    Darstellungsform: Heatmaps und Mausklicks

    Eyetracking-Ergebnisse aus impliziter
     Aufgabenstellung

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PROJEKT BRANCHENSOFTWARE




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PROJEKT BRANCHENSOFTWARE

    Aufgabe: „Fügen Sie eine Kostenstelle
     hinzu!“ (nur Name der KST bekannt)
    Klassisches Beispiel Fehlinterpretation von
     Elementen (Link zur Liste als Überschrift
     gedeutet)
    Darstellungsform: Heatmaps und Mausklicks

    Eyetracking-Ergebnisse aus impliziter
     Aufgabenstellung
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PROJEKT BRANCHESOFTWARE




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PROJEKT BRANCHESOFTWARE




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PROJEKT LERNSOFTWARE

      Besonderheit bei Kindern:
          Ablenkung    durch Animationen (gut durch
           Eyetracking zu zeigen)
          Erkennen von Inhalten Bedienelementen soll
           kindgerecht sein
          Stillsitzen (Voraussetzung beim Eyetracking)




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UNTERSCHIEDE INTERNET / BRANCHENLÖSUNG

      Internet
          Sofort Wechsel zu Konkurrenten bei Hürden
          Keine Schulung (Anleitung/Hilfe/Tutorial)
          Ablauf/Bedienung muss sofort klar sein (nur dann
           regelmäßige Benutzung)
      Branchensoftware
          Schulung üblich
          Software ggf. komplexer
          Effiziente Bewältigung bestimmter Aufgabe
          Wechsel des Produkts nicht sofort

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07. März 2011                 31 von 37
UNTERSCHIEDE INTERNET / BRANCHENLÖSUNG

      Bedeutung für Eyetracking:
          Blick-Verhalten     nach Schulung ist anders
                Wege/Konzepte   sind bekannt
                Kein „Erstkontakt“ oder „Orientierungsphase“



          Fazit: Immer Rahmenbedingungen (Situation,
            Art der Anwendung und Anwendergruppe) bei
            der Beurteilung mit einbeziehen

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ERFAHRUNGEN AUS DEN PROJEKTEN
    Einsatz immer in Verbindung mit
     aufgabenbasierten Usability-Tests
    Zwei Ansätze für Ergebnisse aus Eyetracking:
          konkrete Testplanung
          implizite Testplanung

    Hohe Erwartungen der Auftraggeber
    Prozentsatz der verwertbaren Daten beachten
    Keine automatisierte Auswertung sondern
     immer „Handarbeit nach Mustern“
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GRENZEN / HÜRDEN

    Verdecken des Abtastbereichs
    Gleitsichtbrillen

    „Rein kriechen“ (manche Brillenträger,
     Kurzsichtige ohne Brille und nervöse
     Testpersonen)
    3D-Spiele




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FAZIT
   Sehr wertvolle Ergänzung zu bisher
    verwendeten Untersuchungsmethoden
   Kraft der Bilder (Visualisierungen)
    untermauern Argumentation
   Es kann gezeigt werden, was nicht
    gesehen wurde
   Fixieren  verstehen



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IDEEN FÜR WEITERE EYETRACKING-ANSÄTZE




                           Fragen / Offene Diskussion …




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KONTAKTDATEN



                           Dipl. Inform. (FH) Stefan Richter

                           Usability For You
                           Stüfelkoppel 9
                           D-22359 Hamburg

                           Tel. +49 40 411 63 11 5
                           Fax +49 40 411 63 11 6
                           Mobil +49 176 48 15 47 11

                           s.richter@usability-for-you.com

                           www.usability-for-you.com



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Mastering SCRUM & UCD
 

Eyetracking - Chancen und Grenzen im Einsatz

  • 1. EYETRACKING – CHANCEN UND GRENZEN IM EINSATZ EYETRACKING IN VERSCHIEDENEN EINSATZSZENARIOS Dipl. Inform. (FH) Stefan Richter uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011
  • 2. AGENDA  Erfahrungen  Technik / Grundlagen  Film-Beispiel  Heatmap / Gazeplot / AOI  Projekte  Ultraschall-Chirurgie  Spiele-Anbieter  Branchensoftware Bankwesen  Lernsoftware  Unterschiede Internet / Branchenlösung  Erfahrungen aus den Projekten  Grenzen / Hürden  Fazit uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 2 von 37
  • 3. ERFAHRUNGEN HOCHSCHULE  Oktober 2004: erste Usability-Untersuchung im Rahmen eines studentischen Projekts  Dezember 2006: Studienarbeit über Usability- Untersuchungen zu Softwareanwendungen  Juni 2008: Diplomarbeit: Bereitstellung eines Eyetracking-Systems für Lehre und Forschung  Seit 2009: Gastvorträge zum Thema Usability an der HAW Hamburg bei Lehrveranstaltungen:  Software Engineering 2  GirlsDay uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 3 von 37
  • 4. ERFAHRUNGEN KUNDENPROJEKTE 2005 bis heute:  Online-Portale (Automotive / Gesundheitswesen / Immobilien / Reisebranche)  Online-Spiele (Internet-Glücksspiel / Browsergames)  Branchensoftware für Banken und Versicherungen (Intranet / SAP / Datenbank-Systeme)  Lernsoftware  Bezahlsysteme am POS (Tanksäulen)  Konfigurationstool für technische Steuerungsanlage  Bedieninterface Medizinisches Gerät  Seit 2008: Usability-Studien mit Eyetracking uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 4 von 37
  • 5. TOBII EYETRACKER X120 uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 5 von 37
  • 6. GRUNDLAGEN Iris Cornea Linse 4. Purkinje Bild 3. Purkinje Bild 2. Purkinje Bild 1. Purkinje Bild Lichtstrahl uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 6 von 37 6
  • 7. GRUNDLAGEN Retina Purkinje Bild Reflexion uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 7 von 37 7
  • 8. GRUNDLAGEN Purkinje Bild und Blickrichtung Retina Reflexion nach oben geradeaus nach unten uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 8 von 37 8
  • 9. BEISPIEL FÜR USABILITY-UNTERSUCHUNG Internetauftritt der Stadtreinigung Hamburg Abholtermine für Hausmüll und den gelben Sack? uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 9 von 37
  • 13. AREA OF INTEREST uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 13 von 37 3
  • 14. AREA OF INTEREST uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 14 von 37 3
  • 15. PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL- CHIRURGIE Touchscreen mit Multitouch-Rahmen uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 15 von 37
  • 16. PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL- CHIRURGIE  Rahmenbedingungen:  Touchscreen  Großes Display und geringer Abstand  Anforderung im Medizinbereich an Genauigkeit  Abdeckung mit den Armen  Links- und Rechtshänder uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 16 von 37
  • 17. PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL- CHIRURGIE Situation im OP uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 17 von 37
  • 18. PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL- CHIRURGIE  Besondere Situation im OP:  „Fehlerfreie“ Bedienung notwendig  Gesprochene Anweisung und Bedienung durch zweite Person  Ganz kurze Zeitspanne: Anweisung  Ausführung  Tag-/Nacht-Modus uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 18 von 37
  • 19. PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL- CHIRURGIE Menü WERT Wechsel der Seite Das Bedien-Interface uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 19 von 37
  • 20. PROJEKT MEDIZINISCHES GERÄT ULTRASCHALL- CHIRURGIE  Besonderheiten der Ergebnisse:  „Klassisches“ Finden/Verstehen der Bedienelemente  Areas Of Interest und Auswertung der benötigten Zeit (Start-/Endzeit?, wann gut/kritisch?) uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 20 von 37
  • 21. PROJEKT GAMES  Rahmenbedingungen:  Mission spielen  Verständnis und Interaktion überprüfen  Losspielen ohne „Bordbuch“ zu lesen  Stress-Situation (beim Angriff) uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 21 von 37
  • 22. PROJEKT GAMES Score: 5352 Health: 34% Time: 22 Min. Spiel-Fenster mit Anzeigen und Interaktionselementen uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 22 von 37
  • 23. PROJEKT GAMES Score: 5352 Health: 34% Time: 22 Min. Karte der Spielwelt uxHH-Roundtable, Hamburg Ausschnitt der Spielwelt im Spiel-Fenster 07. März 2011 23 von 37
  • 24. PROJEKT GAMES  Besonderheiten Auswertung:  Heatmap besser als Gazeplot geeignet  Keine kumulierte Heatmap über alle Spieler möglich (Sichtbare Objekte im Spiele-Fenster für alle Spieler unterschiedlich)  Keine Heatmap über gesamte Karte möglich  Anzeige von Warnmeldungen (Verständnis nur im Nachinterview überprüfbar) uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 24 von 37
  • 25. PROJEKT BRANCHENSOFTWARE  Aufgabe: „Geben Sie Werte ein!“  Klassisches Beispiel für ungünstige Anordnung von Bedienelementen (Button „bearbeiten“)  Darstellungsform: Heatmaps und Mausklicks  Eyetracking-Ergebnisse aus impliziter Aufgabenstellung uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 25 von 37
  • 27. PROJEKT BRANCHENSOFTWARE  Aufgabe: „Fügen Sie eine Kostenstelle hinzu!“ (nur Name der KST bekannt)  Klassisches Beispiel Fehlinterpretation von Elementen (Link zur Liste als Überschrift gedeutet)  Darstellungsform: Heatmaps und Mausklicks  Eyetracking-Ergebnisse aus impliziter Aufgabenstellung uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 27 von 37
  • 30. PROJEKT LERNSOFTWARE  Besonderheit bei Kindern:  Ablenkung durch Animationen (gut durch Eyetracking zu zeigen)  Erkennen von Inhalten Bedienelementen soll kindgerecht sein  Stillsitzen (Voraussetzung beim Eyetracking) uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 30 von 37
  • 31. UNTERSCHIEDE INTERNET / BRANCHENLÖSUNG  Internet  Sofort Wechsel zu Konkurrenten bei Hürden  Keine Schulung (Anleitung/Hilfe/Tutorial)  Ablauf/Bedienung muss sofort klar sein (nur dann regelmäßige Benutzung)  Branchensoftware  Schulung üblich  Software ggf. komplexer  Effiziente Bewältigung bestimmter Aufgabe  Wechsel des Produkts nicht sofort uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 31 von 37
  • 32. UNTERSCHIEDE INTERNET / BRANCHENLÖSUNG  Bedeutung für Eyetracking:  Blick-Verhalten nach Schulung ist anders  Wege/Konzepte sind bekannt  Kein „Erstkontakt“ oder „Orientierungsphase“  Fazit: Immer Rahmenbedingungen (Situation, Art der Anwendung und Anwendergruppe) bei der Beurteilung mit einbeziehen uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 32 von 37
  • 33. ERFAHRUNGEN AUS DEN PROJEKTEN  Einsatz immer in Verbindung mit aufgabenbasierten Usability-Tests  Zwei Ansätze für Ergebnisse aus Eyetracking:  konkrete Testplanung  implizite Testplanung  Hohe Erwartungen der Auftraggeber  Prozentsatz der verwertbaren Daten beachten  Keine automatisierte Auswertung sondern immer „Handarbeit nach Mustern“ uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 33 von 37
  • 34. GRENZEN / HÜRDEN  Verdecken des Abtastbereichs  Gleitsichtbrillen  „Rein kriechen“ (manche Brillenträger, Kurzsichtige ohne Brille und nervöse Testpersonen)  3D-Spiele uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 34 von 37
  • 35. FAZIT  Sehr wertvolle Ergänzung zu bisher verwendeten Untersuchungsmethoden  Kraft der Bilder (Visualisierungen) untermauern Argumentation  Es kann gezeigt werden, was nicht gesehen wurde  Fixieren  verstehen uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 35 von 37 35
  • 36. IDEEN FÜR WEITERE EYETRACKING-ANSÄTZE Fragen / Offene Diskussion … uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 36 von 37
  • 37. KONTAKTDATEN Dipl. Inform. (FH) Stefan Richter Usability For You Stüfelkoppel 9 D-22359 Hamburg Tel. +49 40 411 63 11 5 Fax +49 40 411 63 11 6 Mobil +49 176 48 15 47 11 s.richter@usability-for-you.com www.usability-for-you.com uxHH-Roundtable, Hamburg 07. März 2011 37 von 37