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Ethnografische Studien mit Kontextinterviews
Der Blick über die Schulter
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Nutzerzentrierter Design-Prozess
2
Einordnung der Anforderungsanalyse
Ethnographische Studien und Kontextinterviews
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Usability-Methoden & Verfahren
Top 3 je Phase
Methoden
3 Ethnographische Studien und Kontextinterviews
Analyse Konzeption Umsetzung Betrieb
Aufgabenanalyse Fokusgruppen
Usability-Test im
Lab
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Personas
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Das kontextuelle Interview
= Ein Interview, das dort stattfindet wo die Interaktion des Benutzers mit
dem interaktiven System üblicherweise stattfindet.
Die Ergebnisse eines kontextuellen Interviews werden in der
”Nutzungskontextbeschreibung” dokumentiert. Diese ist die Basis für
das Identifizieren von Erfordernissen bzw. deren Zurückführbarkeit auf
den Nutzungskontext.
4
Kontextuelles Interview
Ethnographische Studien und Kontextinterviews
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Das kontextuelle Interview - Einordnung
5
Kontextuelles Interview
Ethnographische Studien und Kontextinterviews
Methoden
Dokumentation
Nutzer System
Interviews
Beobachtungen
Usability-Test
Befragungen
Nutzungskontext-
beschreibung:
• Benutzergruppen/-
profile
• Aufgaben
• Umgebung
• Ausrüstung
• Szenarien
Erfordernisse:
Als notwendig
identifizierte
Voraussetzungen um
ein Ziel innerhalb
eines Nutzungs-
kontextes zu
erreichen.
„User Need“
Anforderungen:
• Interessenvertreter-
anforderungen
• Marktanforderungen
• Organisatorische
Anforderungen
Nutzungsanforderungen
(qualitative & quantitative)
berücksichtigen…
Nutzungskontext
Prioritäten
Wechselspiel mit anderen
Anforderungen
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Nutzungskontext
Elemente des Nutzungskontexts (PACT)
• People
• Activities
• Contexts
• Technologies
6 Ethnographische Studien und Kontextinterviews
Kontextuelles Interview
Seite
Was ist ein Erfordernis?
= Eine für einen Benutzer oder eine Benutzergruppe als notwendig
identifizierte Voraussetzung, um ein Ziel innerhalb eines bestimmten
Nutzungskontextes zu erreichen.
● Erfordernisse repräsentieren oftmals Lücken (oder Diskrepanzen) zwischen
dem was ist und dem was sein soll.
● Erfordernisse werden transformiert in Nutzungsanforderungen, die den
Nutzungskontext, Benutzerprioritäten sowie das Wechselspiel mit anderen
Anforderungen und -Einschränkungen mit berücksichtigen.
7
Kontextuelles Interview
Ethnographische Studien und Kontextinterviews
Seite
Anforderungen
= Eine Bedingung oder Fähigkeit, die ein interaktives System erfüllen oder
besitzen muss, um einer Vereinbarung, einem Standard, einer Spezifikation
oder anderen formal zugrunde gelegten Dokumenten zu genügen.
● Eine Anforderung sollte eine festgelegte Bedingung haben, mit der sie
validiert werden kann.
● Arten von Anforderungen:
– Interessenvertreteranforderung
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– Organisatorische Anforderung
– Nutzungsanforderung
– Qualitative Nutzungsanforderung vs. Quantitative Nutzungsanforderung.
8
Kontextuelles Interview
Ethnographische Studien und Kontextinterviews
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Nutzungsanforderungen
= Anforderung an die Nutzung, die die Basis für die Gestaltung und
Evaluierung eines interaktiven Systems in Hinblick auf identifizierte
Erfordernisse bildet.
● Nutzungsanforderungen werden von Erfordernissen abgeleitet.
● Eine Nutzungsanforderung kann eine qualitative Nutzungsanforderung
oder eine quantitative Nutzungsanforderung sein.
9
Kontextuelles Interview
Ethnographische Studien und Kontextinterviews
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Multimethoden-Ansatz des kontextuellen Interviews
● Verwendete Methoden:
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● Stichprobengröße:
– Mind. 5-20 Testpersonen
● Erhebungszeit:
– Ca. 60-120 Minuten je Testperson
10
Interview findet im
Kontext des
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Arbeitsplatz)
Im Workshop
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aus allen Interviews
gesammelt und
ausgewertet
Notizen, Bild- und
Tonaufnahmen
werden angefertigt
Kontextuelles Interview
Ethnographische Studien und Kontextinterviews
Seite
● BLOCK 1: Beschreibung der Person und des
Arbeitsalltags
– Halbstrukturiertes Interview
– Fokus: Position des Befragten verstehen,
Interaktions- und Prozessmodelle
● BLOCK 2: Beobachtung
– Lautes Denken und ggf. Nachfragen des
Interviewers
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● Parallel zur Datenerhebung:
Sammlung von Artefakten
● BLOCK 3: Workshop Requirements
(Optional)
Typischer Ablaufplan eines Kontextuellen Interviews
Kontextuelles Interview
11 Ethnographische Studien und Kontextinterviews
Seite
Vorteile:
● Umfeld des Befragten wird in die Auswertung einbezogen.
● Findet im vertrauten Umfeld des Befragten statt.
● Sowohl Problemstellen als auch ihre Ursachen werden aufgedeckt.
● Nachfragen/Dialog ist möglich!
● Nicht nur bewusste Aussagen der Testperson fließen in Auswertung mit ein,
sondern auch unbewusstes Verhalten (Mimik, Gestik, Sprachfluss).
Grenzen:
● Nur mit kleiner Stichprobe durchzuführen (qualitative Studie), da sonst der
Auswertungsaufwand extrem hoch ist.
● Zeitintensiv.
● Vertrauliches Arbeitsmaterial muss vorab entfernt werden
(z.B. Patientenakten, Kundendaten)
Einsatzbereiche und Grenzen
Kontextuelles Interview
12 Ethnographische Studien und Kontextinterviews
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Ihr Nutzen
Benefit
13 Ethnographische Studien und Kontextinterviews
 Beobachtung dort, wo die Anwendung hauptsächlich
genutzt wird – keine Verzerrung durch Laborsituation.
 Erkennen von unerfüllten Anforderungen und
Nutzungsproblemen durch „teilnehmende Beobachtung“.
 Unvoreingenommene, offene Situation, ggf. ergänzt um
Interviews und Protokolle lauten Denkens.
 Foto- und Videodokumentation und dadurch gute
Nachvollziehbarkeit und hohe Überzeugungskraft der
Ergebnisse.
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Das sagen unsere Kunden
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14 Ethnographische Studien und Kontextinterviews
„Die eResult GmbH hat uns tatkräftig bei der Neukonzeption
unseres Gebrauchtwagenkonfigurators für Kfz-Händler
unterstützt: u.a. durch eine Anforderungsanalyse mit
Nutzerbeobachtung vor Ort, der Erstellung von Wireframes
und Klickdummys für alle drei relevanten Märkte (DACH).
Nach weiteren Tests mit Nutzern freuen wir uns nun auf den
baldigen Launch der nutzerzentrierten Anwendung.“
Roy Winkler, Eurotax Schwacke GmbH, Produktmanager
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BMW AG: Nutzerbeobachtung während der Fahrt zur Überprüfung
des Einsatzes von Fahrassistenzfunktionen
comdirect bank AG: Nutzerbeobachtung und Problemanalyse zur
Optimierung des Intranets
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konfigurators durch Kontextinterviews
Techem GmbH: Usability-Test (Beobachtung und Befragung) bei
Hausverwaltungen und Vermietern zur Optimierung der Online-
Heizkostenabrechnung
eResult Grundlagenstudie: Nutzungsbeobachtung im heimischen
Wohnzimmer zum Thema Second Screen
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Ihr Ansprechpartner
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16
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Elbchaussee 13
22765 Hamburg
 +49 40 36166-7981
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37073 Göttingen
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 +49 69 1339-4274
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Standort Köln
Hohenstaufenring 29-37
50674 Köln
 +49 221 4675-8951
Elske Ludewig
Teamleitung Büro Göttingen & Principal UX-Consultant
 +49 551 5177-424
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  • 4. Seite Das kontextuelle Interview = Ein Interview, das dort stattfindet wo die Interaktion des Benutzers mit dem interaktiven System üblicherweise stattfindet. Die Ergebnisse eines kontextuellen Interviews werden in der ”Nutzungskontextbeschreibung” dokumentiert. Diese ist die Basis für das Identifizieren von Erfordernissen bzw. deren Zurückführbarkeit auf den Nutzungskontext. 4 Kontextuelles Interview Ethnographische Studien und Kontextinterviews
  • 5. Seite Das kontextuelle Interview - Einordnung 5 Kontextuelles Interview Ethnographische Studien und Kontextinterviews Methoden Dokumentation Nutzer System Interviews Beobachtungen Usability-Test Befragungen Nutzungskontext- beschreibung: • Benutzergruppen/- profile • Aufgaben • Umgebung • Ausrüstung • Szenarien Erfordernisse: Als notwendig identifizierte Voraussetzungen um ein Ziel innerhalb eines Nutzungs- kontextes zu erreichen. „User Need“ Anforderungen: • Interessenvertreter- anforderungen • Marktanforderungen • Organisatorische Anforderungen Nutzungsanforderungen (qualitative & quantitative) berücksichtigen… Nutzungskontext Prioritäten Wechselspiel mit anderen Anforderungen
  • 6. Seite Nutzungskontext Elemente des Nutzungskontexts (PACT) • People • Activities • Contexts • Technologies 6 Ethnographische Studien und Kontextinterviews Kontextuelles Interview
  • 7. Seite Was ist ein Erfordernis? = Eine für einen Benutzer oder eine Benutzergruppe als notwendig identifizierte Voraussetzung, um ein Ziel innerhalb eines bestimmten Nutzungskontextes zu erreichen. ● Erfordernisse repräsentieren oftmals Lücken (oder Diskrepanzen) zwischen dem was ist und dem was sein soll. ● Erfordernisse werden transformiert in Nutzungsanforderungen, die den Nutzungskontext, Benutzerprioritäten sowie das Wechselspiel mit anderen Anforderungen und -Einschränkungen mit berücksichtigen. 7 Kontextuelles Interview Ethnographische Studien und Kontextinterviews
  • 8. Seite Anforderungen = Eine Bedingung oder Fähigkeit, die ein interaktives System erfüllen oder besitzen muss, um einer Vereinbarung, einem Standard, einer Spezifikation oder anderen formal zugrunde gelegten Dokumenten zu genügen. ● Eine Anforderung sollte eine festgelegte Bedingung haben, mit der sie validiert werden kann. ● Arten von Anforderungen: – Interessenvertreteranforderung – Marktanforderung – Organisatorische Anforderung – Nutzungsanforderung – Qualitative Nutzungsanforderung vs. Quantitative Nutzungsanforderung. 8 Kontextuelles Interview Ethnographische Studien und Kontextinterviews
  • 9. Seite Nutzungsanforderungen = Anforderung an die Nutzung, die die Basis für die Gestaltung und Evaluierung eines interaktiven Systems in Hinblick auf identifizierte Erfordernisse bildet. ● Nutzungsanforderungen werden von Erfordernissen abgeleitet. ● Eine Nutzungsanforderung kann eine qualitative Nutzungsanforderung oder eine quantitative Nutzungsanforderung sein. 9 Kontextuelles Interview Ethnographische Studien und Kontextinterviews
  • 10. Seite Multimethoden-Ansatz des kontextuellen Interviews ● Verwendete Methoden: – Verhaltensbeobachtung – Shadowing – Halbstrukturierte Interviews – Protokolle lauten Denkens – Sammeln von Artefakten ● Stichprobengröße: – Mind. 5-20 Testpersonen ● Erhebungszeit: – Ca. 60-120 Minuten je Testperson 10 Interview findet im Kontext des Befragten statt (z.B. Arbeitsplatz) Im Workshop werden Materialien aus allen Interviews gesammelt und ausgewertet Notizen, Bild- und Tonaufnahmen werden angefertigt Kontextuelles Interview Ethnographische Studien und Kontextinterviews
  • 11. Seite ● BLOCK 1: Beschreibung der Person und des Arbeitsalltags – Halbstrukturiertes Interview – Fokus: Position des Befragten verstehen, Interaktions- und Prozessmodelle ● BLOCK 2: Beobachtung – Lautes Denken und ggf. Nachfragen des Interviewers – Fokus: Handlungsprozesse nachvollziehen ● Parallel zur Datenerhebung: Sammlung von Artefakten ● BLOCK 3: Workshop Requirements (Optional) Typischer Ablaufplan eines Kontextuellen Interviews Kontextuelles Interview 11 Ethnographische Studien und Kontextinterviews
  • 12. Seite Vorteile: ● Umfeld des Befragten wird in die Auswertung einbezogen. ● Findet im vertrauten Umfeld des Befragten statt. ● Sowohl Problemstellen als auch ihre Ursachen werden aufgedeckt. ● Nachfragen/Dialog ist möglich! ● Nicht nur bewusste Aussagen der Testperson fließen in Auswertung mit ein, sondern auch unbewusstes Verhalten (Mimik, Gestik, Sprachfluss). Grenzen: ● Nur mit kleiner Stichprobe durchzuführen (qualitative Studie), da sonst der Auswertungsaufwand extrem hoch ist. ● Zeitintensiv. ● Vertrauliches Arbeitsmaterial muss vorab entfernt werden (z.B. Patientenakten, Kundendaten) Einsatzbereiche und Grenzen Kontextuelles Interview 12 Ethnographische Studien und Kontextinterviews
  • 13. Seite Ihr Nutzen Benefit 13 Ethnographische Studien und Kontextinterviews  Beobachtung dort, wo die Anwendung hauptsächlich genutzt wird – keine Verzerrung durch Laborsituation.  Erkennen von unerfüllten Anforderungen und Nutzungsproblemen durch „teilnehmende Beobachtung“.  Unvoreingenommene, offene Situation, ggf. ergänzt um Interviews und Protokolle lauten Denkens.  Foto- und Videodokumentation und dadurch gute Nachvollziehbarkeit und hohe Überzeugungskraft der Ergebnisse.
  • 14. Seite Das sagen unsere Kunden Ihr Benefit 14 Ethnographische Studien und Kontextinterviews „Die eResult GmbH hat uns tatkräftig bei der Neukonzeption unseres Gebrauchtwagenkonfigurators für Kfz-Händler unterstützt: u.a. durch eine Anforderungsanalyse mit Nutzerbeobachtung vor Ort, der Erstellung von Wireframes und Klickdummys für alle drei relevanten Märkte (DACH). Nach weiteren Tests mit Nutzern freuen wir uns nun auf den baldigen Launch der nutzerzentrierten Anwendung.“ Roy Winkler, Eurotax Schwacke GmbH, Produktmanager
  • 15. Seite Weitere Referenzen Ihr Benefit 15 Ethnographische Studien und Kontextinterviews BMW AG: Nutzerbeobachtung während der Fahrt zur Überprüfung des Einsatzes von Fahrassistenzfunktionen comdirect bank AG: Nutzerbeobachtung und Problemanalyse zur Optimierung des Intranets EurotaxSchwacke GmbH: Optimieren des Gebrauchtwagen- konfigurators durch Kontextinterviews Techem GmbH: Usability-Test (Beobachtung und Befragung) bei Hausverwaltungen und Vermietern zur Optimierung der Online- Heizkostenabrechnung eResult Grundlagenstudie: Nutzungsbeobachtung im heimischen Wohnzimmer zum Thema Second Screen
  • 16. Seite Ihr Ansprechpartner Kontaktdaten 16 Standort Hamburg Elbchaussee 13 22765 Hamburg  +49 40 36166-7981 Büro Göttingen Planckstraße 23 37073 Göttingen  +49 551 49569-331  +49 551 49569-330 Standort Frankfurt Uhlandstraße 58 60314 Frankfurt / Main  +49 69 1339-4274 Website: www.eresult.de Themenblog: www.usabilityblog.de Standort Köln Hohenstaufenring 29-37 50674 Köln  +49 221 4675-8951 Elske Ludewig Teamleitung Büro Göttingen & Principal UX-Consultant  +49 551 5177-424  elske.ludewig@eresult.de Ethnographische Studien und Kontextinterviews