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Erfahrung Wertvoller  Besitz oder Hindernis  für Beruf und Innovation?
Vorwort: Dieser Vortrag stützt sich auf  keine   wissenschaftlich abgesicherte  Theorie . Dieser Vortrag stützt sich „lediglich“ auf die  Erfahrungen  aus der  Praxis  der beruflichen Tätigkeit.
Struktur: Was ist Erfahrung? Drei Thesen zur Erfahrung Was Erfahrung nicht ist Erfahrungsträger und Entscheidungen Exkurs - Generation 50 plus Drei Schlussfolgerungen Vier Handlungsempfehlungen
Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man  sie immer erst kurz nachdem man sie braucht. Johann Wolfgang von Goethe
Wir  fahren  hin, um zu erfahren! Beispiel: Man fährt zur Messe Köln, um zu  erfahren !
Wir  wandern  hin, um bewandert zu sein! Beispiel: Man wandert über die Messe, um  bewandert  zu sein!
Ein erfahrener Mensch, weil bewandert?
These 1 Jeder Mensch ist erfahren. Unsere Erfahrungen beginnen mit der Geburt.
Erfahrung neu entdeckt?
These 2 Jedes Unternehmen braucht erfahrene MitarbeiterInnen. Unsere Erfahrungen beginnen mit dem ersten Arbeitstag.
Womit wir Erfahrung nicht verwechseln dürfen: Betriebsblindheit: „ Das haben wir immer so gemacht und Erfolg damit gehabt.“
Womit wir Erfahrung nicht verwechseln dürfen: Vorurteile und Stereotypen: „ Wir wissen doch seit Jahren, dass Kunststoff nichts taugt.“
Womit wir Erfahrung nicht verwechseln dürfen: Routine: „ Warum sollen wir uns umstellen? Es läuft doch alles!“
Was ist Erfahrung? Die Gesamtheit des menschlichen Wissens und Könnens! Beispiel Fernseher: Versuch und Irrtum = Erfahrung + Fortschritt
Wer sind die Erfahrungsträger? Menschen, die wir „vertrauensvoll“ um Rat fragen können! Politik Sport Musik
Welche Erfahrungsträger beeinflussen unsere Entscheidungen? Menschen, die wir „vertrauensvoll“ um Rat und Tat fragen! Eltern - Freunde - Bekannte - Arbeitskollegen - Experten - Anwälte - Ärzte - Berater
Warum bleiben Erfahrungspotentiale ungenutzt? Erfahrungsträger müssen sich "aktiv" einbringen!
These 3 Erfahrungen helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Erfahrungen sind einzubringen (geben) und abzurufen (fordern).
Exkurs – Ohne Generation 50+ keine Zukunft?
Exkurs – Ohne Generation 50 plus keine Zukunft! schwarz – weiß über 50 – unter 50 Inländer – Ausländer Ost – West reich – arm dynamisch – statisch erfahren – unbefangen Ist die Welt wirklich so einfach?
Wir sollten darauf achten,  einer  Erfahrung  nur so viel  Weisheit zu entnehmen , wie in ihr steckt - mehr nicht;  damit wir nicht der  Katze  gleichen,  die sich auf eine  heiße Herdplatte  setzte.  Sie setzt sich nie wieder  auf eine heiße Herdplatte –  und das ist richtig;  aber sie setzt sich auch nie wieder auf eine  kalte . Marc Twain
1. Schlussfolgerung: Es gibt nichts besseres als wenn sich  Erfahrung und Kreativität  zu einem Team zusammenschließen.
2. Schlussfolgerung: Kreativität ist die Treiberin, Erfahrung ist die Bewahrerin. Erfolgreiche Organisationen zeigen beide Ausprägungen  in einer optimalen Kombination.
3. Schlussfolgerung: Die Vermittlung von Fähigkeiten und Wissen ist die Weitergabe von Erfahrungen  und die Förderung von Kreativität.
1. Handlungsempfehlung für die Generation 50 minus: Sorgen Sie dafür, dass Sie von den Erfahrungen der „Alten“ profitieren! dass Sie lernen, aktiv zuzuhören und tun Sie es! dass Sie mit Respekt vor Leistungen die Welt übernehmen! dass die Frage beantwortet wird, warum wird es so gemacht? dass Ihre Kreativität angenommen wird! dass Ihre Kreativität zum Fortschritt beiträgt!
2. Handlungsempfehlung für die Generation 50 plus: Sorgen Sie dafür, dass Sie von der Kreativität der „Jungen“ profitieren! dass Sie lernen, aktiv zuzuhören und tun Sie es! dass Sie eine lebenswerte Welt übergeben! dass Sie beantworten können, warum Sie es so machen! dass Ihre Erfahrungen angenommen werden! dass Sie offen für Kreativität und Innovationen sind!
3. Handlungsempfehlung für Organisationen: Sorgen Sie dafür, dass die Kombination von Erfahrung und Kreativität gegeben ist! dass Ihre Organisation die Bevölkerungspyramide spiegelt! dass die Passung über Einstellungen entscheidet! dass auch die Generation 50 plus bei Ihnen eine Chance hat!
4. Handlungsempfehlung für die Gesellschaft: Sorgen wir dafür, dass keine künstlichen Gruppen gebildet werden! dass differenziert wird! dass vorverurteilende Schwarz-Weiß-Malerei unterbleibt! dass jeder die Chance hat, sich mit Leistung einzubringen! dass jeder Anerkennung erfährt! dass anstelle des Egoismus wieder Gemeinschaft tritt! dass auch Werte zählen, die nicht mit Geld gemessen werden! Kein Ziel ->
Der Philosoph:  Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens  liefern den Text, die folgenden dreißig sind Kommentar dazu,  der uns den wahren Sinn und Zusammenhang des Textes,  nebst der Moral und allen Feinheiten desselben,  erst recht verstehen lehrt.  Arthur Schopenhauer Volksmund:  Wenn man vom Rathaus kommt,  dann ist man immer schlauer als vorher!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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Erfahrung und Kreativität

  • 1. Erfahrung Wertvoller Besitz oder Hindernis für Beruf und Innovation?
  • 2. Vorwort: Dieser Vortrag stützt sich auf keine wissenschaftlich abgesicherte Theorie . Dieser Vortrag stützt sich „lediglich“ auf die Erfahrungen aus der Praxis der beruflichen Tätigkeit.
  • 3. Struktur: Was ist Erfahrung? Drei Thesen zur Erfahrung Was Erfahrung nicht ist Erfahrungsträger und Entscheidungen Exkurs - Generation 50 plus Drei Schlussfolgerungen Vier Handlungsempfehlungen
  • 4. Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie braucht. Johann Wolfgang von Goethe
  • 5. Wir fahren hin, um zu erfahren! Beispiel: Man fährt zur Messe Köln, um zu erfahren !
  • 6. Wir wandern hin, um bewandert zu sein! Beispiel: Man wandert über die Messe, um bewandert zu sein!
  • 7. Ein erfahrener Mensch, weil bewandert?
  • 8. These 1 Jeder Mensch ist erfahren. Unsere Erfahrungen beginnen mit der Geburt.
  • 10. These 2 Jedes Unternehmen braucht erfahrene MitarbeiterInnen. Unsere Erfahrungen beginnen mit dem ersten Arbeitstag.
  • 11. Womit wir Erfahrung nicht verwechseln dürfen: Betriebsblindheit: „ Das haben wir immer so gemacht und Erfolg damit gehabt.“
  • 12. Womit wir Erfahrung nicht verwechseln dürfen: Vorurteile und Stereotypen: „ Wir wissen doch seit Jahren, dass Kunststoff nichts taugt.“
  • 13. Womit wir Erfahrung nicht verwechseln dürfen: Routine: „ Warum sollen wir uns umstellen? Es läuft doch alles!“
  • 14. Was ist Erfahrung? Die Gesamtheit des menschlichen Wissens und Könnens! Beispiel Fernseher: Versuch und Irrtum = Erfahrung + Fortschritt
  • 15. Wer sind die Erfahrungsträger? Menschen, die wir „vertrauensvoll“ um Rat fragen können! Politik Sport Musik
  • 16. Welche Erfahrungsträger beeinflussen unsere Entscheidungen? Menschen, die wir „vertrauensvoll“ um Rat und Tat fragen! Eltern - Freunde - Bekannte - Arbeitskollegen - Experten - Anwälte - Ärzte - Berater
  • 17. Warum bleiben Erfahrungspotentiale ungenutzt? Erfahrungsträger müssen sich "aktiv" einbringen!
  • 18. These 3 Erfahrungen helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Erfahrungen sind einzubringen (geben) und abzurufen (fordern).
  • 19. Exkurs – Ohne Generation 50+ keine Zukunft?
  • 20. Exkurs – Ohne Generation 50 plus keine Zukunft! schwarz – weiß über 50 – unter 50 Inländer – Ausländer Ost – West reich – arm dynamisch – statisch erfahren – unbefangen Ist die Welt wirklich so einfach?
  • 21. Wir sollten darauf achten, einer Erfahrung nur so viel Weisheit zu entnehmen , wie in ihr steckt - mehr nicht; damit wir nicht der Katze gleichen, die sich auf eine heiße Herdplatte setzte. Sie setzt sich nie wieder auf eine heiße Herdplatte – und das ist richtig; aber sie setzt sich auch nie wieder auf eine kalte . Marc Twain
  • 22. 1. Schlussfolgerung: Es gibt nichts besseres als wenn sich Erfahrung und Kreativität zu einem Team zusammenschließen.
  • 23. 2. Schlussfolgerung: Kreativität ist die Treiberin, Erfahrung ist die Bewahrerin. Erfolgreiche Organisationen zeigen beide Ausprägungen in einer optimalen Kombination.
  • 24. 3. Schlussfolgerung: Die Vermittlung von Fähigkeiten und Wissen ist die Weitergabe von Erfahrungen und die Förderung von Kreativität.
  • 25. 1. Handlungsempfehlung für die Generation 50 minus: Sorgen Sie dafür, dass Sie von den Erfahrungen der „Alten“ profitieren! dass Sie lernen, aktiv zuzuhören und tun Sie es! dass Sie mit Respekt vor Leistungen die Welt übernehmen! dass die Frage beantwortet wird, warum wird es so gemacht? dass Ihre Kreativität angenommen wird! dass Ihre Kreativität zum Fortschritt beiträgt!
  • 26. 2. Handlungsempfehlung für die Generation 50 plus: Sorgen Sie dafür, dass Sie von der Kreativität der „Jungen“ profitieren! dass Sie lernen, aktiv zuzuhören und tun Sie es! dass Sie eine lebenswerte Welt übergeben! dass Sie beantworten können, warum Sie es so machen! dass Ihre Erfahrungen angenommen werden! dass Sie offen für Kreativität und Innovationen sind!
  • 27. 3. Handlungsempfehlung für Organisationen: Sorgen Sie dafür, dass die Kombination von Erfahrung und Kreativität gegeben ist! dass Ihre Organisation die Bevölkerungspyramide spiegelt! dass die Passung über Einstellungen entscheidet! dass auch die Generation 50 plus bei Ihnen eine Chance hat!
  • 28. 4. Handlungsempfehlung für die Gesellschaft: Sorgen wir dafür, dass keine künstlichen Gruppen gebildet werden! dass differenziert wird! dass vorverurteilende Schwarz-Weiß-Malerei unterbleibt! dass jeder die Chance hat, sich mit Leistung einzubringen! dass jeder Anerkennung erfährt! dass anstelle des Egoismus wieder Gemeinschaft tritt! dass auch Werte zählen, die nicht mit Geld gemessen werden! Kein Ziel ->
  • 29. Der Philosoph: Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig sind Kommentar dazu, der uns den wahren Sinn und Zusammenhang des Textes, nebst der Moral und allen Feinheiten desselben, erst recht verstehen lehrt. Arthur Schopenhauer Volksmund: Wenn man vom Rathaus kommt, dann ist man immer schlauer als vorher!
  • 30. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!