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21.9.2016 Nr. 10  Schweizer Bauwirtschaft  31
UNTERNEHMENSFÜHRUNG
Nicht nur die Kernaufgaben stellen für Unter-
nehmensverantwortliche immense Herausfor-
derungen dar: Die A. Käppeli’s Söhne AG
führte letztes Jahr ein neues ERP-System ein.
Allerdings gestaltete sich damit der Kredito-
renprozess nicht von selbst effizienter. Der
Empfang der Rechnungen von rund 900 loka-
len und nationalen Zulieferern wollte durch-
leuchtet sein, und es zeigte sich schnell, dass
hier viel Optimierungspotenzial bestand.
Den richtigen Partner finden
Daniel Kohler von «io-market» kennt das Pro-
blem aus seiner beruflichen Erfahrung. «Bei
vielen Baufirmen müssten viel kürzere Durch-
laufzeiten der Rechnungen generiert werden,
um zu vermeiden, dass man Zahlungsziele
verpasst. Zudem kann man nur bei einem
schnellen Bezahlen der Rechnungen Skonti
abziehen und damit Geld sparen. Weiter hat
die manuelle Rechnungsverarbeitung ihre
­Tücken, da durch die hohe Fehleranfälligkeit
lange und intensive Suchaktionen die Folge
sein können. Daneben wünschen sich viele
Unternehmensverantwortliche ein gewisses
Kontrollinstrument, das Lieferanteninforma­
tionen wie etwa Zahlungskonditionen und so
weiter verwaltet», sagt er. Das ging auch der
A.Käppeli’s Söhne AG so. «Wir suchten nach
einem Partner, der unsere wichtigsten An­
forderungen erfüllen konnte und uns darüber
hinaus auch einen möglichst raschen ROI,
also Return on Investment, zusicherte. Mit
«io-market» fanden wir den richtigen Partner»,
so Remo Bianchi, Geschäftsführer der A.Käp­
peli’s Söhne AG.
WIE EINE BAUFIRMA BEI RECHNUNGEN
NEUE MASSSTÄBE SETZT
Ende 2015 lancierte die A.Käppeli’s Söhne AG ein Projekt im Bereich der
E-Rechnung. Ziel war es, den Rechnungseingang soweit als möglich
mit allen bestehenden Lieferanten zu digitalisieren. Wie das gelungen ist.
A. Käppeli’s Söhne AG
Die A. Käppeli’s Söhne AG gehört
zur Käppeli-Bianchi-Firmengruppe und
wurde 1910 gegründet. Das Bauunter-
nehmen beschäftigt heute 200 Mitar-
beiter. Das Unternehmen ist haupt-
sächlich in den Bereichen Strassenbau,
Tiefbau, Hochbau, Rückbau und Geo-
matik tätig.
Das Bauunternehmen Käppeli’s Söhne AG hat die Abrechnungsprozesse digitalisiert und konnte so Einsparungen erzielen. Foto: zvg
Fortsetzung auf Seite 32  
32  Schweizer Bauwirtschaft Nr. 10  21.9.2016
UNTERNEHMENSFÜHRUNG
Sanfte Einführung der E-Rechnung
Durch die jahrelange Erfahrung der «io-mar-
ket AG» wusste die Baugruppe, dass die Um-
stellung der E-Rechnung nicht von heute auf
morgen erfolgen konnte. So wurde zuerst die
wichtigste Schnittstelle geschaffen, nämlich
die zwischen dem EDI-Netzwerk «gate2b» von
«io-market» und dem ERP-System der A. Käp­
peli’s Söhne AG. Damit wurde die Grundlage
zur strukturierten, digitalen E-Rechnung mit
Mehrwertsteuerkonformer Signatur gelegt.Mit
Start ins Jahr 2016 wurden alle Rechnungen
durch die A. Käppeli’s Söhne AG eingescannt
und an «io-market» gesendet.«io-market» wie­
derum bereitete durch eine intelligente Scan-
ning- und Texterkennungslösung die Daten
maschinenlesbar auf und retournierte sie wie-
der. So erfuhr A. Käppeli’s Söhne AG bereits
eine erste Optimierungsphase, denn obwohl
die Lieferantenanbindung erst noch folgen
sollte, entfiel bereits die manuelle Rechnungs-
erfassung im neuen ERP-System. In einer zwei­
ten Phase, nachdem A. Käppeli’s Söhne AG
einen Teil der Lieferanten schriftlich über die
Neuerungen informiert hatte, übernahm «io-
market» die Projektführung und startete mit
der Einbindung der Lieferanten. Dabei ist es
für «io-market» nicht relevant, ob sich die
­Lieferanten für die einfache PDF-Rechnung
per E-Mail entscheiden, oder aber eine vollin-
tegrierte elektronische Lösung (Schnittstelle)
in Betracht ziehen, denn
A. Käppeli’s Söhne AG
bekommt in jedem Falle
maschinenlesbare Daten
für ihr neues ERP-System
zur Verfügung gestellt.
Kohler berichtet, dass sich die wenigsten­
­Lieferanten bis dato Gedanken zur Digitalisie-
rung von Kreditoren-/ oder Debitorenprozes-
sen gemacht haben und dementsprechend
über keine Lösung verfügen würden. «In die-
sem Sinne hat die A. Käppeli’s Söhne AG in
der Schweiz eineVorreiterrolle übernommen»,
ist er überzeugt. «Wir dürfen auf einen klar
kalkulierten Projektstart zurückschauen. «io-
market» deckt alle Anforderungen der mo­der­
nen Rechnungsverarbeitung ab. Auch techni-
sche Herausforderungen sind für «io-market»
kein Grund, als Lieferant seinen Kunden nicht
mit elektronischen Rechnungsdaten zu bedie-
nen», sagt Remo Bianchi, der die A.Käp­peli’s
Söhne AG leitet.Als Folge habe dieA. Käppeli’s
Söhne AG nun mehr Transparenz in der Kre­
ditorenverarbeitung, lobt er, zudem hätten
die  Kosten für die Rechnungsverarbeitung
­gesenkt werden können und zu guter Letzt
seien auch alle gesetzlichen Anforderungen
erfüllt. «Wir schätzen, dass wir bereits ge­-
gen 35 Prozent der Kosten im Rechnungsein­-
gang einsparen. Dies obwohl sich das ­Projekt
noch immer in der Einführungsphase ­befindet
und noch nicht alle Lieferanten eingebunden
sind», so Bianchi.
Alexander Koch
«Wir sparen bereits jetzt
35 Prozent der Kosten im
Rechnungseingang ein.»
«io-market» AG
Anbieter und Betreiber von
­professionellen EDI-Lösungen
«io-market» AG
Kanalstrasse 32, FL-9490 Vaduz
Tel.	+423 238 10 00
Fax	+423 238 10 09
Mail	contact@io-market.com
www.io-market.com
Daniel Kohler von «io-market AG»:
«Viele Baufirmen könnten das Rechnungs­
wesen optimieren.» Foto: zvg
www.mbt-bautechnik.ch
info@mbt-bautechnik.ch
Tel. 041 610 85 53
Seit über 20 Jahren ist BKA das meistverwen-
dete System auf den Schweizer Baustellen
um Deckenränder effizient abzuschalen,
Wandschalungen solide aufzulegen, sichere
Arbeitsgerüste mit Seitenschutz zu erstellen
sowie für viele weitere Anwendungen. Dank
dem neuen BKA Pro Sicherungsmechanismus
undund der freien Konsolen-Auuageuäche ist der
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Wie eine Baufirma bei Rechnungen neue Massstäbe setzt   l  Fortsetzung von Seite 31

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E-Rechnung in der Baubranche am Beispiel der Firma A. Käppeli's Söhne AG

  • 1. 21.9.2016 Nr. 10  Schweizer Bauwirtschaft  31 UNTERNEHMENSFÜHRUNG Nicht nur die Kernaufgaben stellen für Unter- nehmensverantwortliche immense Herausfor- derungen dar: Die A. Käppeli’s Söhne AG führte letztes Jahr ein neues ERP-System ein. Allerdings gestaltete sich damit der Kredito- renprozess nicht von selbst effizienter. Der Empfang der Rechnungen von rund 900 loka- len und nationalen Zulieferern wollte durch- leuchtet sein, und es zeigte sich schnell, dass hier viel Optimierungspotenzial bestand. Den richtigen Partner finden Daniel Kohler von «io-market» kennt das Pro- blem aus seiner beruflichen Erfahrung. «Bei vielen Baufirmen müssten viel kürzere Durch- laufzeiten der Rechnungen generiert werden, um zu vermeiden, dass man Zahlungsziele verpasst. Zudem kann man nur bei einem schnellen Bezahlen der Rechnungen Skonti abziehen und damit Geld sparen. Weiter hat die manuelle Rechnungsverarbeitung ihre ­Tücken, da durch die hohe Fehleranfälligkeit lange und intensive Suchaktionen die Folge sein können. Daneben wünschen sich viele Unternehmensverantwortliche ein gewisses Kontrollinstrument, das Lieferanteninforma­ tionen wie etwa Zahlungskonditionen und so weiter verwaltet», sagt er. Das ging auch der A.Käppeli’s Söhne AG so. «Wir suchten nach einem Partner, der unsere wichtigsten An­ forderungen erfüllen konnte und uns darüber hinaus auch einen möglichst raschen ROI, also Return on Investment, zusicherte. Mit «io-market» fanden wir den richtigen Partner», so Remo Bianchi, Geschäftsführer der A.Käp­ peli’s Söhne AG. WIE EINE BAUFIRMA BEI RECHNUNGEN NEUE MASSSTÄBE SETZT Ende 2015 lancierte die A.Käppeli’s Söhne AG ein Projekt im Bereich der E-Rechnung. Ziel war es, den Rechnungseingang soweit als möglich mit allen bestehenden Lieferanten zu digitalisieren. Wie das gelungen ist. A. Käppeli’s Söhne AG Die A. Käppeli’s Söhne AG gehört zur Käppeli-Bianchi-Firmengruppe und wurde 1910 gegründet. Das Bauunter- nehmen beschäftigt heute 200 Mitar- beiter. Das Unternehmen ist haupt- sächlich in den Bereichen Strassenbau, Tiefbau, Hochbau, Rückbau und Geo- matik tätig. Das Bauunternehmen Käppeli’s Söhne AG hat die Abrechnungsprozesse digitalisiert und konnte so Einsparungen erzielen. Foto: zvg Fortsetzung auf Seite 32  
  • 2. 32  Schweizer Bauwirtschaft Nr. 10  21.9.2016 UNTERNEHMENSFÜHRUNG Sanfte Einführung der E-Rechnung Durch die jahrelange Erfahrung der «io-mar- ket AG» wusste die Baugruppe, dass die Um- stellung der E-Rechnung nicht von heute auf morgen erfolgen konnte. So wurde zuerst die wichtigste Schnittstelle geschaffen, nämlich die zwischen dem EDI-Netzwerk «gate2b» von «io-market» und dem ERP-System der A. Käp­ peli’s Söhne AG. Damit wurde die Grundlage zur strukturierten, digitalen E-Rechnung mit Mehrwertsteuerkonformer Signatur gelegt.Mit Start ins Jahr 2016 wurden alle Rechnungen durch die A. Käppeli’s Söhne AG eingescannt und an «io-market» gesendet.«io-market» wie­ derum bereitete durch eine intelligente Scan- ning- und Texterkennungslösung die Daten maschinenlesbar auf und retournierte sie wie- der. So erfuhr A. Käppeli’s Söhne AG bereits eine erste Optimierungsphase, denn obwohl die Lieferantenanbindung erst noch folgen sollte, entfiel bereits die manuelle Rechnungs- erfassung im neuen ERP-System. In einer zwei­ ten Phase, nachdem A. Käppeli’s Söhne AG einen Teil der Lieferanten schriftlich über die Neuerungen informiert hatte, übernahm «io- market» die Projektführung und startete mit der Einbindung der Lieferanten. Dabei ist es für «io-market» nicht relevant, ob sich die ­Lieferanten für die einfache PDF-Rechnung per E-Mail entscheiden, oder aber eine vollin- tegrierte elektronische Lösung (Schnittstelle) in Betracht ziehen, denn A. Käppeli’s Söhne AG bekommt in jedem Falle maschinenlesbare Daten für ihr neues ERP-System zur Verfügung gestellt. Kohler berichtet, dass sich die wenigsten­ ­Lieferanten bis dato Gedanken zur Digitalisie- rung von Kreditoren-/ oder Debitorenprozes- sen gemacht haben und dementsprechend über keine Lösung verfügen würden. «In die- sem Sinne hat die A. Käppeli’s Söhne AG in der Schweiz eineVorreiterrolle übernommen», ist er überzeugt. «Wir dürfen auf einen klar kalkulierten Projektstart zurückschauen. «io- market» deckt alle Anforderungen der mo­der­ nen Rechnungsverarbeitung ab. Auch techni- sche Herausforderungen sind für «io-market» kein Grund, als Lieferant seinen Kunden nicht mit elektronischen Rechnungsdaten zu bedie- nen», sagt Remo Bianchi, der die A.Käp­peli’s Söhne AG leitet.Als Folge habe dieA. Käppeli’s Söhne AG nun mehr Transparenz in der Kre­ ditorenverarbeitung, lobt er, zudem hätten die  Kosten für die Rechnungsverarbeitung ­gesenkt werden können und zu guter Letzt seien auch alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. «Wir schätzen, dass wir bereits ge­- gen 35 Prozent der Kosten im Rechnungsein­- gang einsparen. Dies obwohl sich das ­Projekt noch immer in der Einführungsphase ­befindet und noch nicht alle Lieferanten eingebunden sind», so Bianchi. Alexander Koch «Wir sparen bereits jetzt 35 Prozent der Kosten im Rechnungseingang ein.» «io-market» AG Anbieter und Betreiber von ­professionellen EDI-Lösungen «io-market» AG Kanalstrasse 32, FL-9490 Vaduz Tel. +423 238 10 00 Fax +423 238 10 09 Mail contact@io-market.com www.io-market.com Daniel Kohler von «io-market AG»: «Viele Baufirmen könnten das Rechnungs­ wesen optimieren.» Foto: zvg www.mbt-bautechnik.ch info@mbt-bautechnik.ch Tel. 041 610 85 53 Seit über 20 Jahren ist BKA das meistverwen- dete System auf den Schweizer Baustellen um Deckenränder effizient abzuschalen, Wandschalungen solide aufzulegen, sichere Arbeitsgerüste mit Seitenschutz zu erstellen sowie für viele weitere Anwendungen. Dank dem neuen BKA Pro Sicherungsmechanismus undund der freien Konsolen-Auuageuäche ist der Einsatz von BKA jetzt noch einfacher bei maximaler Sicherheit. BKA Pro H17127  Wie eine Baufirma bei Rechnungen neue Massstäbe setzt   l  Fortsetzung von Seite 31