SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Methodisch-didaktische Prinzipien für
einen kompetenzorientierten
Englischunterricht in der Primarstufe
und am Übergang zur Sekundarstufe
inkl. Praxisbeispiele
GK4 – E8
Grundkompetenzen in der
verbindlichen Übung
„Lebende Fremdsprache“
am Ende der 4.Schulstufe
2(c) Dr. Claudia Mewald
Bildungsstandards E8
Kohärente Beschreibung von Kompetenzen
(c) Dr. Claudia Mewald 3
Sekundarstufe 1
A2/B1
Lehrplan SEK1
Primarstufe
A1
Matura
B2
Lehrplan
SEK 2
Lebende
Fremdsprache
(Erste)
Der GERS “ beschreibt umfassend, was Lernende
zu tun lernen müssen, um eine Sprache für
kommunikative Zwecke zu benutzen, und
welche Kenntnisse und Fertigkeiten sie
entwickeln müssen, um in der Lage zu sein,
kommunikativ erfolgreich zu handeln.”
Europarat, 2001:14
(Hervorhebung ergänzt)
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
4
Hi, I’m Luke.
I’m Jenny.
erfolgreich zu handeln = Kompetenz
Allgemeine
Kompetenz
Fertigkeiten
Prozedurales
Wissen
Lern-
fähigkeit
Persönlich-
keits-
bezogene
Kompetenz
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
5
kommunikativ erfolgreich zu handeln =
kommunikative Kompetenz
Kommuni-
kative
Kompetenz
Linguistische
Kompetenz
Sozio-
linguistische
Kompetenz
Pragmatische
Kompetenz
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
6
Der Referenzrahmen definiert auch Kompetenz-
niveaus, sodass man Lernfortschritte lebenslang
und auf jeder Stufe des Lernprozesses messen
kann.
Europarat, 2001:14
(Hervorhebung ergänzt)
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
7
Messbarkeit
Kompetenz
Fähigkeit einer Person, eine
bestimmte Aufgabe ausführen
zu können (z. B. Englisch zu
sprechen)
Performanz
die tatsächliche Ausführung
dieser Aufgabe (z. B. jemanden
auf Englisch nach dem Weg
fragen)
Claudia Mewald 8
Kompetenz wird stets indirekt über deren Performanz
diagnostiziert und beurteilt
Der Fokus auf den Lernerfolg ist essenziell:
Positive Formulierungen werden verwendet,
damit die Kompetenzniveaus auch als Lernziele
dienen können.
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
9
Kann sich und andere
vorstellen und
anderen Leuten
Fragen zu ihrer Person
stellen ……
Europarat 2001: 200
GERS
 Hilft bei der Beantwortung der Frage:
Ist dein A1 auch mein A1?
 erleichtert Praktiker/innen Aussagen über
das WAS (Inhaltsebene) und das WIE
(Niveaustufe) der zu vermittelenden
sprachlichen Funktionen
 regt Reflexionen über das Sprachenlernen
und –lehren an
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
10
Deskriptoren
 sprachliche Aktivitäten (Rezeption,
Interaktion, Produktion)
 Strategien (Verbindung zwischen
Kompetenzen und Aktivitäten)
 Sprachkompetenzen
(linguistisch, pragmatisch, soziolinguistisch)
flexibel
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
11
kohärent
Gemeinsame Referenzniveaus
Die sechs Referenzniveaus:
 Breakthrough (A1)
 Waystage (A2)
 Threshold (B1)
 Vantage (B2)
 Effective Operational
Proficiency (C1)
 Mastery (C2)
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
12
Basic User
Elementare Sprachver-
wendung
Independent User
Selbstständige Sprach-
verwendung
Proficient User
Kompetente Sprachver-
wendung
Basic Independent Proficient
User User User
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
13
A
Elementare
B
Selbstständige
S p r a c h v e r w e n d u n g
C
Kompetente
C1 C2B1 B2A1 A2
A2+ B1+ B2+
Primarstufe: GK 4
Sekundarstufe 1: E8 BIST
Ausgangspunkt
Um Lernenden, Lehrenden und anderen Benutzern für
praktische Zwecke eine Übersicht zu geben, bietet der
GERS eine Globalskala zur ersten Orientierung.
Europarat 2001: 35
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
14
Was bedeutet „Elementare Sprachverwendung”
auf dem Niveau A1?
Lernende können
sich auf ganz einfache Weise verständigen
einfache Fragen zur Person stellen – z. B. zum
Wohnort, zu Bekannten, zu Dingen, die man besitzt,
auf entsprechende Fragen Antwort geben
einfache Feststellungen treffen oder auf solche
reagieren (unmittelbare Bedürfnisse oder sehr
vertrauteThemen)
begrenztes, eingeübtes und lexikalisch organisiertes
Repertoire anwenden
Europarat 2001: 42
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
15
Was bedeutet „Elementare
Sprachverwendung” auf dem Niveau A1?
sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen
persönlicher Art (elementarer Vorrat an einzelnen
Wörtern und Wendungen für konkrete Situationen)
Begrenzte Beherrschung einiger weniger
grammatikalischer Strukturen und Satzmuster in
einem auswendig gelernten Repertoire
starker Akzent
vertraute Wörter und kurze Redewendungen können
abgeschrieben werden; Buchstabieren: Angaben zur
Person
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
16
Was bedeutet „Elementare Sprachverwendung”
auf dem Niveau A2?
Lernende können
soziale Funktionen erfüllen, z.B. einfache, alltägliche
Höflichkeitsformeln verwenden, um jemanden zu
grüßen oder anzusprechen; jemanden nach dem
Befinden fragen und auf Neuigkeiten reagieren; sehr
kurze soziale Kontaktgespräche führen …..
sprachliche Interaktionen auf Reisen und im Ausland
verwirklichen, z. B. in Geschäften, Postämtern und
Banken nach etwas fragen ….
an Unterhaltungen aktiver teilnehmen; einige Ein-
schränkungen und Unterstützung oft nötig (A2+)
Europarat 2001: 42-43
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
17
Was bedeutet „Elementare Sprachverwendung”
auf dem Niveau A2?
kurze, gebräuchliche Ausrücke für einfache konkrete
Alltagsbedürfnisse, einfache Satzmuster (Wortgruppen,
Redeformeln, Phrasen), routinemäßige Situationen
einfache Strukturen, systematisch elementare Fehler
(z.B. Zeitformen, Subjekt-Verb-Kongruenz…) – generell
erfolgreiche Kommunikation
merklicher Akzent, klar genug um verstanden zu
werden
kurze Sätze abschreiben, kurze Wörter ‚phonetisch‘
einigermaßen korrekt schreiben
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
18
Lernende können
Interaktion aufrechterhalten
sich in einem Spektrum von Situationen
auszudrücken
sprachliche Probleme des Alltagslebens flexibel
bewältigen, z. B. auch mit weniger routinemäßigen
Situationen umgehen
Europarat 2001: 43
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
19
Was bedeutet „Selbstständige
Sprachverwendung” auf dem Niveau B1?
genügend sprachliche Mittel zu Themen des eigenen
Alltagslebens
Repertoire häufig verwendeter Redefloskeln und
Wendungen gebunden an vorhersehbare Situationen
ausstreichend korrekt verwendet
Aussprache gut verständlich, tw. mit Akzent und
manchmal falsch
zusammenhängend schreiben; durchgängig
verständlich = Rechtschreibung, Zeichensetzung,
Gestaltung meistens verständlich
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
20
Was bedeutet „Selbstständige
Sprachverwendung” auf dem Niveau B1?
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
21
A1 A2 B1
Listening I understand names ,
places, numbers (sisters
and brothers) …
I understand the most
important information
about my friends.
I understand details
about my friends.
Spoken
Interaction
I can ask for names, places,
numbers and respond.
I can ask for the most
important information
about my friends and
respond.
I can ask for details and
respond.
Oral
production
I can present my profile
(with the help of pictures).
I can give simple
information about
myself.
I can give details about
myself.
Reading I can read out my profile. I
can find signal words in my
friends‘ profiles.
I can find important
information in my
friends‘ profiles.
I can find details in my
friends‘ profiles.
Writing I can write my name,
where I live, how old I am,
about my family.
I can write about myself
in whole sentences.
I can write a letter to a
pen-friend and describe
myself in detail.
Teaching English
(c) Dr. Claudia Mewald 22
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
23
“Young children do not come to
the classroom empty-handed.
They bring with them an already
well-established set of
instincts, skills and
characteristics which will help
them to learn another
language. We need to identify
those and make the most of
them.” Halliwell 1992:3,
emphasis added
Young children ….
• are good at interpreting meaning without
understanding the individual words
• are good at creating meaning with limited
linguistic resources
• frequently learn indirectly rather than directly
• take great pleasure in finding and creating fun
in what they do
• have a ready imagination
• take great delight in talking Halliwell 1992:3
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
24
The Natural Approach
- ‘silent phase‘ - can last from a few hours to
several months
- comprehension precedes production, i.e.
- listening comprehension precedes speaking
abilities
- and production is allowed to emerge in stages
Krashen, S.D. & Terrell, T.D. (1983). The natural approach: Language acquisition in the classroom.
London: Prentice Hall Europe.
Krashen, S.D. Principles and Practice in Second Language Acquisition . Internet Edition. Available at:
http://www.sdkrashen.com/Principles_and_Practice/index.html
(c) Dr. Claudia Mewald 25
According to Krashen these stages
typically consist of ….
- response by non-verbal communication ....
- response with a single word ....
- combinations of two or three words ....
- phrases ....
- sentences ...., and finally
- more complex discourse
(c) Dr. Claudia Mewald 26
Listening competence
• Begins well before a baby is born
(Tomatis 1991) (week 16)
• Language development – level of attention
and verbal encouragement of attention
(Karass et al. 2002)
• Listening and attention deficits through
meaningless background noise, lack of quiet
periods when caretaker speech can be
experienced (Ward 1984)
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
27
Listening strategies
Direct Meaning Comprehension (DMC)
Inferred Meaning Comprehension (IMC)
Construct space for E8 BIST
= interface between primary and
secondary EFL
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
28
DMC
• Listening for gist
• Listening for main idea(s) or important
information and distinguishing that from
supporting detail or examples.
This includes distinguishing fact from opinion
when clearly marked.
• Listening for specific information, including
recall of important details. Understanding
directions and instructions.Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
29
IMC
• Making inferences and deductions based on
information in the text. This can include
deducing meaning of unfamiliar lexical items
from context.
• Determining a speaker’s attitude or intention
towards a listener or a topic
• Relating utterances to their social and
situational contexts
• Recognising the communicative function of
utterances
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
30
Presenting vocabulary – checking
listening comprehension
Receptive Mode
• Look, this is a ....
• Hold up......
• Show me....
• Touch the...
• Swap the... and the ....
• Number the words/things/pictures... (pupils draw
bullets before they can write the numbers)
(c) Dr. Claudia Mewald 31
Number the pictures
(c ) Dr.Claudia Mewald 32
2 Number the picture cards
1 Introduce the new words
3 A pupil writes the numbers
on the board
4 T reads out words; Ps write
down the numbers
5 Check quickly in PW, write
answers on the board
6 Repeat with increasing
speed
Pictures: http://www.teachitprimary.co.uk/
Teaching listening
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
33
DMC or IMC?
Rickerby & Lambert 2008: 3,24
Teaching listening
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
34
DMC or IMC?
Rickerby & Lambert 2008: 4,27
Teaching listening
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
35
DMC or IMC?
Rickerby & Lambert 2008: 16,55
Communicative competence
speaking
Task achievement & communication skill
(appropriate response to the task = successful communication &
turntaking)
Clarity & naturalness of speech
(standard pronunciation, intonation and stress, fluent utterances )
Linguistic range & control
(sufficient and approriate lexical and grammatical range and
accuracy)
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
36
Productive Mode
• What’s this?
• What’s missing? What’s different?
• What’s next?
• Picture maze / word search
• Information gap
• Vocabulary games: memory, find your twin,
bingo
(c) Dr. Claudia Mewald 37
What’s missing?
(c ) Dr.Claudia Mewald 38
Pictures: http://www.teachitprimary.co.uk/
What’s different?
(c ) Dr.Claudia Mewald 39
Pictures: http://www.teachitprimary.co.uk/
(c) Dr. Claudia Mewald 40
PW: Picture Dictation - Partner 1
41(c) Dr. C. Mewald
PW: Picture Dictation-Partner 2
42(c) Dr. C. Mewald
Info-gap practising parts of the body
43(c) Dr. C. Mewald
Nixon & Tomlinson 2005:53
Surveys
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
44
Writing:    
names, numbers,
times
Reading: sentence
starters = memory aid
– holistic reading
Teaching reading
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
45
• Language comprehension process must be
good before word recognition processes can
start
• Listening and speaking skills must be good
before reading can build up
• young children should build up a rich
vocabulary
• high quality phonic work is multi-sensory and
strategic
(c) Dr. Claudia Mewald 46
Phonic
approach
Whole
language
approach
ability to construct linguistic
meaning from written
representations of language
http://www.lexiconreadingcenter.org/reading-comprehension.html
Wolhe lnagugae araoppch
Arocdnicg to rsceearch at Cmabrigde
Uinervtisy, it deosn’t mttaer in waht oredr the
ltteers in a wrod are, the olny iprmoatnt tihng
is taht the frist and lsat ltteer are in the rghit
pcale. The rset can be a toatl mses and you
can sitll raed it wouthit pobelrm. Tihs is
buseace the huamn mnid deos not raed ervey
lteter by istlef, but the wrod as a wlohe.
(c) Dr. Claudia Mewald 47
Reading Strategies
Expeditious Reading
Skimming (reading for gist)
Scanning
Careful Reading
Understanding the text
Understanding lexis
(c) Dr. Claudia Mewald 48
Find my questions……
Oberwaltersdorf green
5
Katharina reading
water melon
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
49
Profiles
Word level
 Vienna
 ten, October
 three
Selina, Tom, Herbert
skiing, climbing
 pizza
 vegetables
++ singing
Sentence level
I live in Vienna and I am
ten years old. My birthday
is in October.
I have got a sister. Her name
is Selina. My two brothers
are called Tom and Herbert.
My hobbies are skiing and
climbing.
I like pizza but I don‘t
like vegetables.
I‘m really good at singing.
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
50
hobby
Reading Race
(c) Dr. Claudia Mewald 51
Reading Race
• Trains expeditious reading: scanning (reading
for surface level detail)
• Widens reading span
• Fosters collaboration
• Practises reading, listening and writing
• Supports differentiation (difficult questions vs.
easier ones; works at any level and in CLIL)
• Supports a quiet classroom atmosphere
(c) Dr. Claudia Mewald 52
Claudia Mewald 53
Competences needed for writing
 Communicative
competence
 Ability to produce
fluent text
Knowledge of lexical elements
and grammatical structures
 Control
 Task
achievement
 Coherence &
Cohesion
Linguistic range
 Accuracy
(c) Dr. Claudia Mewald 54
That’s
me
favourite
season
good at
favourite
food
schoolhobbies
best
friend
interested
in
summer spring
pets
(c) Dr. Claudia Mewald 55
Luke
Simon
BSW2 C.Mewald 56
http://www.thinkingclassroom.co.uk/ThinkingClassroom/ThinkingSkills.aspx
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
57
Time to get up!
It’s my birthday. Cool!
My birthday is on the tenth of May
and it’s the tenth of May today!
Ring, ring! The postman’s here.
www.
teachitworld.com
document 10351
(c) Dr. Claudia Mewald 58
That’s
me
My
favourite
season is
I’m good
at
My
favourite
food is
I go to
school in
My
hobbies
are
My best
friend is
I’m
interested
in
(c) Dr. Claudia Mewald 59
That’s
me
What's
your
....?
What
are
you....?
What's
your
....?
Where
do
you...?
What
are your
....?
Who's
your
....?
What
are
you....?
(c) Dr. Claudia Mewald 60
That’s
Sue
Her
favourite
season is
She’s
good at
Her
favourite
food is
She goes
to school
in
Her
hobbies
are
Her best
friend is
She’s
interested
in
(c) Dr. Claudia Mewald 61
When I
was
7....
My
favourite
season was
I was good
at
My
favourite
food was
I went to
school in
My
hobbies
were
My best
friend was
I was
interested
in
(c) Dr. Claudia Mewald 62
When
I’m 25
I think ....
my
favourite
season will
(still) be...
I’ll be good
at
my
favourite
food will
(still) be....
I’ll
work/study
at ....
my hobbies
will (still)
be ...
my best
friend will
(still) be ....
I’ll be
interested
in ....
The 7 P‘s for teaching young learners
• Praise
• Play
• Personalise
• Practise
• Prompt
• Pace
• Prepare
www.teachitworld.com
Document 9273 Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
63
Powerful C’s
communicative
competence oriented
content - authentic
collaborative/co-operative
culture conscious
consciousness & awareness raising
curiosity
colourful
cool
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
claudia.mewald@ph-noe.ac.at
claudia.mewald@gmail.com
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
64
Bibliography & Links
Claudia Mewald
Pädagogische Hochschule
Niederösterreich
65
Europarat (2001). Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren,
beurteilen. Berlin: Langenscheidt
http://www.coe.int/t/dg4/linguistic/Cadre1_en.asp
Halliwell, S. (1992) Teaching English in the Primary Classroom. London: Longman.
Karass, J., Braungart-Rieker, J., Mulllins, J., & Burke Lefever, J. (2002). Processes in language acquisition: the
roles of gender, attention, and maternal encouragement of attention over time. Journal of Child Langauge,
Vol.29.
Krashen, S.D. & Terrell, T.D. (1983). The natural approach: Language acquisition in the classroom.
London: Prentice Hall Europe.
Krashen, S.D. Principles and Practice in Second Language Acquisition . Internet Edition. Available at:
http://www.sdkrashen.com/Principles_and_Practice/index.html
Nixon, C. & Tomlinson, M. (2005) Primary Communication Box. Cambridge: CUP
Reading Comprehension through Metacognitive Skills and Memory Strategies by Dr. Gavin Reid
http://www.lexiconreadingcenter.org/reading-comprehension.html
Rickerby, S. & Lambert, S. (2008) Maths Listening Skills. Early Years. Birmingham: IM
Thinking Classroom
http://www.thinkingclassroom.co.uk/ThinkingClassroom/ThinkingSkills.aspx
Tomatis, Alfred.A (1991). The Conscious Ear, My life of Transformation through Listening. Barrytown, New York:
Station Hill Press.
Ward, S. (1984). Detecting abnormal behaviours in infancy: the relationship between such disorders and
linguistic development. British Journal of Disorders of Communication, 17, 35-42.
White, H. & Evans, C. (2005). Learning to Learn: Using multi-sensory teaching for effective listening. Thousand
Oaks, CA: Paul Chapman Publishing
Understanding the text
• understanding explicitly stated main idea(s) and / or
distinguishing that from supporting details
• locating, identifying, understanding and comparing facts,
opinions, definitions (this includes search reading strategies)
• understanding the logical organisation of the text, e.g.
understanding relationships among ideas in a text (problem –
solution, cause – effect, temporal sequence, etc.)
• understanding cohesive relationships (reference, ellipsis,
substitution, conjunction, lexical cohesion)
• making propositional inferences (deducing information that is
not explicitly stated from information that is explicitly stated)
(c) Dr. Claudia Mewald 66
Understanding lexis
• predicting the meaning of (unknown) words from the
context
(c) Dr. Claudia Mewald 67

Weitere ähnliche Inhalte

Ähnlich wie Englisch in der volksschule.slideshare

Reifeprüfung allgemein nrp
Reifeprüfung allgemein nrpReifeprüfung allgemein nrp
Reifeprüfung allgemein nrp
Ivancic
 
silo.tips_die-kompetenz-sprachmittlung-und-ihre-implikationen-fr-den-fremdspr...
silo.tips_die-kompetenz-sprachmittlung-und-ihre-implikationen-fr-den-fremdspr...silo.tips_die-kompetenz-sprachmittlung-und-ihre-implikationen-fr-den-fremdspr...
silo.tips_die-kompetenz-sprachmittlung-und-ihre-implikationen-fr-den-fremdspr...
Maria Carmen Perez
 
Mehrsprachige Menschen können mehr! Stimmt das?
Mehrsprachige Menschen können mehr! Stimmt das?Mehrsprachige Menschen können mehr! Stimmt das?
Mehrsprachige Menschen können mehr! Stimmt das?
claudiamewald
 
Eine Eigene Methode Fr Den Bilingualen Unterricht
Eine Eigene Methode Fr Den Bilingualen UnterrichtEine Eigene Methode Fr Den Bilingualen Unterricht
Eine Eigene Methode Fr Den Bilingualen Unterricht
refobuda
 
Schulzeitung NMS Güssing - TREFFPUNKT SCHULE Online
Schulzeitung NMS Güssing - TREFFPUNKT SCHULE OnlineSchulzeitung NMS Güssing - TREFFPUNKT SCHULE Online
Schulzeitung NMS Güssing - TREFFPUNKT SCHULE Online
Oliver Mittl
 
Sprechen
SprechenSprechen
Sprechen
Yasmin Youssef
 
Supporting Language Learners through Phonetics Tutorials
Supporting Language Learners through Phonetics TutorialsSupporting Language Learners through Phonetics Tutorials
Supporting Language Learners through Phonetics Tutorials
The Language Centre at Queen's
 
Sukatan Pelajaran Jerman
Sukatan Pelajaran JermanSukatan Pelajaran Jerman
Sukatan Pelajaran Jerman
Portal_Jerman
 
German fast text
German fast textGerman fast text
German fast text
Raúl Pesantes
 
Learn German - FSI FAST Course
Learn German - FSI FAST CourseLearn German - FSI FAST Course
Learn German - FSI FAST Course
101_languages
 
Die 4 Phasen des Unterrichts
Die 4 Phasen des UnterrichtsDie 4 Phasen des Unterrichts
Die 4 Phasen des Unterrichts
Yasmin Youssef
 
Telekollaboration und die alltäglichkeit des interkulturellen fremdspracherle...
Telekollaboration und die alltäglichkeit des interkulturellen fremdspracherle...Telekollaboration und die alltäglichkeit des interkulturellen fremdspracherle...
Telekollaboration und die alltäglichkeit des interkulturellen fremdspracherle...
Kurt Kohn
 

Ähnlich wie Englisch in der volksschule.slideshare (20)

HSP Tingkatan 1
HSP Tingkatan 1HSP Tingkatan 1
HSP Tingkatan 1
 
Reifeprüfung allgemein nrp
Reifeprüfung allgemein nrpReifeprüfung allgemein nrp
Reifeprüfung allgemein nrp
 
silo.tips_die-kompetenz-sprachmittlung-und-ihre-implikationen-fr-den-fremdspr...
silo.tips_die-kompetenz-sprachmittlung-und-ihre-implikationen-fr-den-fremdspr...silo.tips_die-kompetenz-sprachmittlung-und-ihre-implikationen-fr-den-fremdspr...
silo.tips_die-kompetenz-sprachmittlung-und-ihre-implikationen-fr-den-fremdspr...
 
Mehrsprachige Menschen können mehr! Stimmt das?
Mehrsprachige Menschen können mehr! Stimmt das?Mehrsprachige Menschen können mehr! Stimmt das?
Mehrsprachige Menschen können mehr! Stimmt das?
 
HSP Tingkatan 3
HSP Tingkatan 3HSP Tingkatan 3
HSP Tingkatan 3
 
Eine Eigene Methode Fr Den Bilingualen Unterricht
Eine Eigene Methode Fr Den Bilingualen UnterrichtEine Eigene Methode Fr Den Bilingualen Unterricht
Eine Eigene Methode Fr Den Bilingualen Unterricht
 
HSP Tingkatan 5
HSP Tingkatan 5HSP Tingkatan 5
HSP Tingkatan 5
 
Schulzeitung NMS Güssing - TREFFPUNKT SCHULE Online
Schulzeitung NMS Güssing - TREFFPUNKT SCHULE OnlineSchulzeitung NMS Güssing - TREFFPUNKT SCHULE Online
Schulzeitung NMS Güssing - TREFFPUNKT SCHULE Online
 
Sprechen
SprechenSprechen
Sprechen
 
Supporting Language Learners through Phonetics Tutorials
Supporting Language Learners through Phonetics TutorialsSupporting Language Learners through Phonetics Tutorials
Supporting Language Learners through Phonetics Tutorials
 
HSP Tingkatan 4
HSP Tingkatan 4HSP Tingkatan 4
HSP Tingkatan 4
 
Sukatan Pelajaran Jerman
Sukatan Pelajaran JermanSukatan Pelajaran Jerman
Sukatan Pelajaran Jerman
 
German fast text
German fast textGerman fast text
German fast text
 
Learn German - FSI FAST Course
Learn German - FSI FAST CourseLearn German - FSI FAST Course
Learn German - FSI FAST Course
 
Goethe A1
Goethe A1Goethe A1
Goethe A1
 
German A1 Certificate
German A1 CertificateGerman A1 Certificate
German A1 Certificate
 
Die 4 Phasen des Unterrichts
Die 4 Phasen des UnterrichtsDie 4 Phasen des Unterrichts
Die 4 Phasen des Unterrichts
 
HSP Tingkatan 2
HSP Tingkatan 2HSP Tingkatan 2
HSP Tingkatan 2
 
Telekollaboration und die alltäglichkeit des interkulturellen fremdspracherle...
Telekollaboration und die alltäglichkeit des interkulturellen fremdspracherle...Telekollaboration und die alltäglichkeit des interkulturellen fremdspracherle...
Telekollaboration und die alltäglichkeit des interkulturellen fremdspracherle...
 
English 1
English 1English 1
English 1
 

Mehr von claudiamewald

Ein Kind, viele Sprachen
Ein Kind, viele SprachenEin Kind, viele Sprachen
Ein Kind, viele Sprachen
claudiamewald
 
Open Research Lesson WALS 2020 online conference
Open Research Lesson WALS 2020 online conferenceOpen Research Lesson WALS 2020 online conference
Open Research Lesson WALS 2020 online conference
claudiamewald
 
Student teacher learning through online lesson study
Student teacher learning through online lesson studyStudent teacher learning through online lesson study
Student teacher learning through online lesson study
claudiamewald
 
Feedback
Feedback Feedback
Feedback
claudiamewald
 
Lernen im Fokus: Unterrichtsentwicklung durch Lesson Study
Lernen im Fokus: Unterrichtsentwicklung durch Lesson StudyLernen im Fokus: Unterrichtsentwicklung durch Lesson Study
Lernen im Fokus: Unterrichtsentwicklung durch Lesson Study
claudiamewald
 
Assessment 2018 handout
Assessment 2018 handoutAssessment 2018 handout
Assessment 2018 handout
claudiamewald
 
IATEFL YLTSIG Showcase 2018: PALM, an interactive platform for language learn...
IATEFL YLTSIG Showcase 2018: PALM, an interactive platform for language learn...IATEFL YLTSIG Showcase 2018: PALM, an interactive platform for language learn...
IATEFL YLTSIG Showcase 2018: PALM, an interactive platform for language learn...
claudiamewald
 
Are you sitting comfortably?
Are you sitting comfortably?   Are you sitting comfortably?
Are you sitting comfortably?
claudiamewald
 
The role of lesson study in the quality assurance of material production in l...
The role of lesson study in the quality assurance of material production in l...The role of lesson study in the quality assurance of material production in l...
The role of lesson study in the quality assurance of material production in l...
claudiamewald
 
Qualitative Datenanalyse
Qualitative DatenanalyseQualitative Datenanalyse
Qualitative Datenanalyse
claudiamewald
 
PALM at MATSDA 2017
PALM at MATSDA 2017PALM at MATSDA 2017
PALM at MATSDA 2017
claudiamewald
 
WALS 2016: Process writing and peer assessment in teacher education
WALS 2016: Process writing and peer assessment in teacher educationWALS 2016: Process writing and peer assessment in teacher education
WALS 2016: Process writing and peer assessment in teacher education
claudiamewald
 
WALS 2016:Competence-oriented foreign language education: Making competence-u...
WALS 2016:Competence-oriented foreign language education: Making competence-u...WALS 2016:Competence-oriented foreign language education: Making competence-u...
WALS 2016:Competence-oriented foreign language education: Making competence-u...
claudiamewald
 
FRINCOM: Framework of Intercomprehension
FRINCOM: Framework of IntercomprehensionFRINCOM: Framework of Intercomprehension
FRINCOM: Framework of Intercomprehension
claudiamewald
 
Differentiated instruction.handout
Differentiated instruction.handoutDifferentiated instruction.handout
Differentiated instruction.handout
claudiamewald
 

Mehr von claudiamewald (15)

Ein Kind, viele Sprachen
Ein Kind, viele SprachenEin Kind, viele Sprachen
Ein Kind, viele Sprachen
 
Open Research Lesson WALS 2020 online conference
Open Research Lesson WALS 2020 online conferenceOpen Research Lesson WALS 2020 online conference
Open Research Lesson WALS 2020 online conference
 
Student teacher learning through online lesson study
Student teacher learning through online lesson studyStudent teacher learning through online lesson study
Student teacher learning through online lesson study
 
Feedback
Feedback Feedback
Feedback
 
Lernen im Fokus: Unterrichtsentwicklung durch Lesson Study
Lernen im Fokus: Unterrichtsentwicklung durch Lesson StudyLernen im Fokus: Unterrichtsentwicklung durch Lesson Study
Lernen im Fokus: Unterrichtsentwicklung durch Lesson Study
 
Assessment 2018 handout
Assessment 2018 handoutAssessment 2018 handout
Assessment 2018 handout
 
IATEFL YLTSIG Showcase 2018: PALM, an interactive platform for language learn...
IATEFL YLTSIG Showcase 2018: PALM, an interactive platform for language learn...IATEFL YLTSIG Showcase 2018: PALM, an interactive platform for language learn...
IATEFL YLTSIG Showcase 2018: PALM, an interactive platform for language learn...
 
Are you sitting comfortably?
Are you sitting comfortably?   Are you sitting comfortably?
Are you sitting comfortably?
 
The role of lesson study in the quality assurance of material production in l...
The role of lesson study in the quality assurance of material production in l...The role of lesson study in the quality assurance of material production in l...
The role of lesson study in the quality assurance of material production in l...
 
Qualitative Datenanalyse
Qualitative DatenanalyseQualitative Datenanalyse
Qualitative Datenanalyse
 
PALM at MATSDA 2017
PALM at MATSDA 2017PALM at MATSDA 2017
PALM at MATSDA 2017
 
WALS 2016: Process writing and peer assessment in teacher education
WALS 2016: Process writing and peer assessment in teacher educationWALS 2016: Process writing and peer assessment in teacher education
WALS 2016: Process writing and peer assessment in teacher education
 
WALS 2016:Competence-oriented foreign language education: Making competence-u...
WALS 2016:Competence-oriented foreign language education: Making competence-u...WALS 2016:Competence-oriented foreign language education: Making competence-u...
WALS 2016:Competence-oriented foreign language education: Making competence-u...
 
FRINCOM: Framework of Intercomprehension
FRINCOM: Framework of IntercomprehensionFRINCOM: Framework of Intercomprehension
FRINCOM: Framework of Intercomprehension
 
Differentiated instruction.handout
Differentiated instruction.handoutDifferentiated instruction.handout
Differentiated instruction.handout
 

Englisch in der volksschule.slideshare

  • 1. Methodisch-didaktische Prinzipien für einen kompetenzorientierten Englischunterricht in der Primarstufe und am Übergang zur Sekundarstufe inkl. Praxisbeispiele
  • 2. GK4 – E8 Grundkompetenzen in der verbindlichen Übung „Lebende Fremdsprache“ am Ende der 4.Schulstufe 2(c) Dr. Claudia Mewald Bildungsstandards E8
  • 3. Kohärente Beschreibung von Kompetenzen (c) Dr. Claudia Mewald 3 Sekundarstufe 1 A2/B1 Lehrplan SEK1 Primarstufe A1 Matura B2 Lehrplan SEK 2 Lebende Fremdsprache (Erste)
  • 4. Der GERS “ beschreibt umfassend, was Lernende zu tun lernen müssen, um eine Sprache für kommunikative Zwecke zu benutzen, und welche Kenntnisse und Fertigkeiten sie entwickeln müssen, um in der Lage zu sein, kommunikativ erfolgreich zu handeln.” Europarat, 2001:14 (Hervorhebung ergänzt) Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 4 Hi, I’m Luke. I’m Jenny.
  • 5. erfolgreich zu handeln = Kompetenz Allgemeine Kompetenz Fertigkeiten Prozedurales Wissen Lern- fähigkeit Persönlich- keits- bezogene Kompetenz Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 5
  • 6. kommunikativ erfolgreich zu handeln = kommunikative Kompetenz Kommuni- kative Kompetenz Linguistische Kompetenz Sozio- linguistische Kompetenz Pragmatische Kompetenz Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 6
  • 7. Der Referenzrahmen definiert auch Kompetenz- niveaus, sodass man Lernfortschritte lebenslang und auf jeder Stufe des Lernprozesses messen kann. Europarat, 2001:14 (Hervorhebung ergänzt) Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 7
  • 8. Messbarkeit Kompetenz Fähigkeit einer Person, eine bestimmte Aufgabe ausführen zu können (z. B. Englisch zu sprechen) Performanz die tatsächliche Ausführung dieser Aufgabe (z. B. jemanden auf Englisch nach dem Weg fragen) Claudia Mewald 8 Kompetenz wird stets indirekt über deren Performanz diagnostiziert und beurteilt
  • 9. Der Fokus auf den Lernerfolg ist essenziell: Positive Formulierungen werden verwendet, damit die Kompetenzniveaus auch als Lernziele dienen können. Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 9 Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen …… Europarat 2001: 200
  • 10. GERS  Hilft bei der Beantwortung der Frage: Ist dein A1 auch mein A1?  erleichtert Praktiker/innen Aussagen über das WAS (Inhaltsebene) und das WIE (Niveaustufe) der zu vermittelenden sprachlichen Funktionen  regt Reflexionen über das Sprachenlernen und –lehren an Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 10
  • 11. Deskriptoren  sprachliche Aktivitäten (Rezeption, Interaktion, Produktion)  Strategien (Verbindung zwischen Kompetenzen und Aktivitäten)  Sprachkompetenzen (linguistisch, pragmatisch, soziolinguistisch) flexibel Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 11 kohärent
  • 12. Gemeinsame Referenzniveaus Die sechs Referenzniveaus:  Breakthrough (A1)  Waystage (A2)  Threshold (B1)  Vantage (B2)  Effective Operational Proficiency (C1)  Mastery (C2) Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 12 Basic User Elementare Sprachver- wendung Independent User Selbstständige Sprach- verwendung Proficient User Kompetente Sprachver- wendung
  • 13. Basic Independent Proficient User User User Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 13 A Elementare B Selbstständige S p r a c h v e r w e n d u n g C Kompetente C1 C2B1 B2A1 A2 A2+ B1+ B2+ Primarstufe: GK 4 Sekundarstufe 1: E8 BIST
  • 14. Ausgangspunkt Um Lernenden, Lehrenden und anderen Benutzern für praktische Zwecke eine Übersicht zu geben, bietet der GERS eine Globalskala zur ersten Orientierung. Europarat 2001: 35 Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 14
  • 15. Was bedeutet „Elementare Sprachverwendung” auf dem Niveau A1? Lernende können sich auf ganz einfache Weise verständigen einfache Fragen zur Person stellen – z. B. zum Wohnort, zu Bekannten, zu Dingen, die man besitzt, auf entsprechende Fragen Antwort geben einfache Feststellungen treffen oder auf solche reagieren (unmittelbare Bedürfnisse oder sehr vertrauteThemen) begrenztes, eingeübtes und lexikalisch organisiertes Repertoire anwenden Europarat 2001: 42 Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 15
  • 16. Was bedeutet „Elementare Sprachverwendung” auf dem Niveau A1? sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen persönlicher Art (elementarer Vorrat an einzelnen Wörtern und Wendungen für konkrete Situationen) Begrenzte Beherrschung einiger weniger grammatikalischer Strukturen und Satzmuster in einem auswendig gelernten Repertoire starker Akzent vertraute Wörter und kurze Redewendungen können abgeschrieben werden; Buchstabieren: Angaben zur Person Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 16
  • 17. Was bedeutet „Elementare Sprachverwendung” auf dem Niveau A2? Lernende können soziale Funktionen erfüllen, z.B. einfache, alltägliche Höflichkeitsformeln verwenden, um jemanden zu grüßen oder anzusprechen; jemanden nach dem Befinden fragen und auf Neuigkeiten reagieren; sehr kurze soziale Kontaktgespräche führen ….. sprachliche Interaktionen auf Reisen und im Ausland verwirklichen, z. B. in Geschäften, Postämtern und Banken nach etwas fragen …. an Unterhaltungen aktiver teilnehmen; einige Ein- schränkungen und Unterstützung oft nötig (A2+) Europarat 2001: 42-43 Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 17
  • 18. Was bedeutet „Elementare Sprachverwendung” auf dem Niveau A2? kurze, gebräuchliche Ausrücke für einfache konkrete Alltagsbedürfnisse, einfache Satzmuster (Wortgruppen, Redeformeln, Phrasen), routinemäßige Situationen einfache Strukturen, systematisch elementare Fehler (z.B. Zeitformen, Subjekt-Verb-Kongruenz…) – generell erfolgreiche Kommunikation merklicher Akzent, klar genug um verstanden zu werden kurze Sätze abschreiben, kurze Wörter ‚phonetisch‘ einigermaßen korrekt schreiben Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 18
  • 19. Lernende können Interaktion aufrechterhalten sich in einem Spektrum von Situationen auszudrücken sprachliche Probleme des Alltagslebens flexibel bewältigen, z. B. auch mit weniger routinemäßigen Situationen umgehen Europarat 2001: 43 Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 19 Was bedeutet „Selbstständige Sprachverwendung” auf dem Niveau B1?
  • 20. genügend sprachliche Mittel zu Themen des eigenen Alltagslebens Repertoire häufig verwendeter Redefloskeln und Wendungen gebunden an vorhersehbare Situationen ausstreichend korrekt verwendet Aussprache gut verständlich, tw. mit Akzent und manchmal falsch zusammenhängend schreiben; durchgängig verständlich = Rechtschreibung, Zeichensetzung, Gestaltung meistens verständlich Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 20 Was bedeutet „Selbstständige Sprachverwendung” auf dem Niveau B1?
  • 21. Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 21 A1 A2 B1 Listening I understand names , places, numbers (sisters and brothers) … I understand the most important information about my friends. I understand details about my friends. Spoken Interaction I can ask for names, places, numbers and respond. I can ask for the most important information about my friends and respond. I can ask for details and respond. Oral production I can present my profile (with the help of pictures). I can give simple information about myself. I can give details about myself. Reading I can read out my profile. I can find signal words in my friends‘ profiles. I can find important information in my friends‘ profiles. I can find details in my friends‘ profiles. Writing I can write my name, where I live, how old I am, about my family. I can write about myself in whole sentences. I can write a letter to a pen-friend and describe myself in detail.
  • 22. Teaching English (c) Dr. Claudia Mewald 22
  • 23. Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 23 “Young children do not come to the classroom empty-handed. They bring with them an already well-established set of instincts, skills and characteristics which will help them to learn another language. We need to identify those and make the most of them.” Halliwell 1992:3, emphasis added
  • 24. Young children …. • are good at interpreting meaning without understanding the individual words • are good at creating meaning with limited linguistic resources • frequently learn indirectly rather than directly • take great pleasure in finding and creating fun in what they do • have a ready imagination • take great delight in talking Halliwell 1992:3 Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 24
  • 25. The Natural Approach - ‘silent phase‘ - can last from a few hours to several months - comprehension precedes production, i.e. - listening comprehension precedes speaking abilities - and production is allowed to emerge in stages Krashen, S.D. & Terrell, T.D. (1983). The natural approach: Language acquisition in the classroom. London: Prentice Hall Europe. Krashen, S.D. Principles and Practice in Second Language Acquisition . Internet Edition. Available at: http://www.sdkrashen.com/Principles_and_Practice/index.html (c) Dr. Claudia Mewald 25
  • 26. According to Krashen these stages typically consist of …. - response by non-verbal communication .... - response with a single word .... - combinations of two or three words .... - phrases .... - sentences ...., and finally - more complex discourse (c) Dr. Claudia Mewald 26
  • 27. Listening competence • Begins well before a baby is born (Tomatis 1991) (week 16) • Language development – level of attention and verbal encouragement of attention (Karass et al. 2002) • Listening and attention deficits through meaningless background noise, lack of quiet periods when caretaker speech can be experienced (Ward 1984) Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 27
  • 28. Listening strategies Direct Meaning Comprehension (DMC) Inferred Meaning Comprehension (IMC) Construct space for E8 BIST = interface between primary and secondary EFL Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 28
  • 29. DMC • Listening for gist • Listening for main idea(s) or important information and distinguishing that from supporting detail or examples. This includes distinguishing fact from opinion when clearly marked. • Listening for specific information, including recall of important details. Understanding directions and instructions.Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 29
  • 30. IMC • Making inferences and deductions based on information in the text. This can include deducing meaning of unfamiliar lexical items from context. • Determining a speaker’s attitude or intention towards a listener or a topic • Relating utterances to their social and situational contexts • Recognising the communicative function of utterances Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 30
  • 31. Presenting vocabulary – checking listening comprehension Receptive Mode • Look, this is a .... • Hold up...... • Show me.... • Touch the... • Swap the... and the .... • Number the words/things/pictures... (pupils draw bullets before they can write the numbers) (c) Dr. Claudia Mewald 31
  • 32. Number the pictures (c ) Dr.Claudia Mewald 32 2 Number the picture cards 1 Introduce the new words 3 A pupil writes the numbers on the board 4 T reads out words; Ps write down the numbers 5 Check quickly in PW, write answers on the board 6 Repeat with increasing speed Pictures: http://www.teachitprimary.co.uk/
  • 33. Teaching listening Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 33 DMC or IMC? Rickerby & Lambert 2008: 3,24
  • 34. Teaching listening Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 34 DMC or IMC? Rickerby & Lambert 2008: 4,27
  • 35. Teaching listening Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 35 DMC or IMC? Rickerby & Lambert 2008: 16,55
  • 36. Communicative competence speaking Task achievement & communication skill (appropriate response to the task = successful communication & turntaking) Clarity & naturalness of speech (standard pronunciation, intonation and stress, fluent utterances ) Linguistic range & control (sufficient and approriate lexical and grammatical range and accuracy) Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 36
  • 37. Productive Mode • What’s this? • What’s missing? What’s different? • What’s next? • Picture maze / word search • Information gap • Vocabulary games: memory, find your twin, bingo (c) Dr. Claudia Mewald 37
  • 38. What’s missing? (c ) Dr.Claudia Mewald 38 Pictures: http://www.teachitprimary.co.uk/
  • 39. What’s different? (c ) Dr.Claudia Mewald 39 Pictures: http://www.teachitprimary.co.uk/
  • 40. (c) Dr. Claudia Mewald 40
  • 41. PW: Picture Dictation - Partner 1 41(c) Dr. C. Mewald
  • 42. PW: Picture Dictation-Partner 2 42(c) Dr. C. Mewald
  • 43. Info-gap practising parts of the body 43(c) Dr. C. Mewald Nixon & Tomlinson 2005:53
  • 44. Surveys Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 44 Writing:     names, numbers, times Reading: sentence starters = memory aid – holistic reading
  • 45. Teaching reading Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 45 • Language comprehension process must be good before word recognition processes can start • Listening and speaking skills must be good before reading can build up • young children should build up a rich vocabulary • high quality phonic work is multi-sensory and strategic
  • 46. (c) Dr. Claudia Mewald 46 Phonic approach Whole language approach ability to construct linguistic meaning from written representations of language http://www.lexiconreadingcenter.org/reading-comprehension.html
  • 47. Wolhe lnagugae araoppch Arocdnicg to rsceearch at Cmabrigde Uinervtisy, it deosn’t mttaer in waht oredr the ltteers in a wrod are, the olny iprmoatnt tihng is taht the frist and lsat ltteer are in the rghit pcale. The rset can be a toatl mses and you can sitll raed it wouthit pobelrm. Tihs is buseace the huamn mnid deos not raed ervey lteter by istlef, but the wrod as a wlohe. (c) Dr. Claudia Mewald 47
  • 48. Reading Strategies Expeditious Reading Skimming (reading for gist) Scanning Careful Reading Understanding the text Understanding lexis (c) Dr. Claudia Mewald 48
  • 49. Find my questions…… Oberwaltersdorf green 5 Katharina reading water melon Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 49
  • 50. Profiles Word level  Vienna  ten, October  three Selina, Tom, Herbert skiing, climbing  pizza  vegetables ++ singing Sentence level I live in Vienna and I am ten years old. My birthday is in October. I have got a sister. Her name is Selina. My two brothers are called Tom and Herbert. My hobbies are skiing and climbing. I like pizza but I don‘t like vegetables. I‘m really good at singing. Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 50 hobby
  • 51. Reading Race (c) Dr. Claudia Mewald 51
  • 52. Reading Race • Trains expeditious reading: scanning (reading for surface level detail) • Widens reading span • Fosters collaboration • Practises reading, listening and writing • Supports differentiation (difficult questions vs. easier ones; works at any level and in CLIL) • Supports a quiet classroom atmosphere (c) Dr. Claudia Mewald 52
  • 53. Claudia Mewald 53 Competences needed for writing  Communicative competence  Ability to produce fluent text Knowledge of lexical elements and grammatical structures  Control  Task achievement  Coherence & Cohesion Linguistic range  Accuracy
  • 54. (c) Dr. Claudia Mewald 54 That’s me favourite season good at favourite food schoolhobbies best friend interested in summer spring pets
  • 55. (c) Dr. Claudia Mewald 55 Luke Simon
  • 57. Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 57 Time to get up! It’s my birthday. Cool! My birthday is on the tenth of May and it’s the tenth of May today! Ring, ring! The postman’s here. www. teachitworld.com document 10351
  • 58. (c) Dr. Claudia Mewald 58 That’s me My favourite season is I’m good at My favourite food is I go to school in My hobbies are My best friend is I’m interested in
  • 59. (c) Dr. Claudia Mewald 59 That’s me What's your ....? What are you....? What's your ....? Where do you...? What are your ....? Who's your ....? What are you....?
  • 60. (c) Dr. Claudia Mewald 60 That’s Sue Her favourite season is She’s good at Her favourite food is She goes to school in Her hobbies are Her best friend is She’s interested in
  • 61. (c) Dr. Claudia Mewald 61 When I was 7.... My favourite season was I was good at My favourite food was I went to school in My hobbies were My best friend was I was interested in
  • 62. (c) Dr. Claudia Mewald 62 When I’m 25 I think .... my favourite season will (still) be... I’ll be good at my favourite food will (still) be.... I’ll work/study at .... my hobbies will (still) be ... my best friend will (still) be .... I’ll be interested in ....
  • 63. The 7 P‘s for teaching young learners • Praise • Play • Personalise • Practise • Prompt • Pace • Prepare www.teachitworld.com Document 9273 Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 63 Powerful C’s communicative competence oriented content - authentic collaborative/co-operative culture conscious consciousness & awareness raising curiosity colourful cool
  • 64. Danke für Ihre Aufmerksamkeit! claudia.mewald@ph-noe.ac.at claudia.mewald@gmail.com Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 64
  • 65. Bibliography & Links Claudia Mewald Pädagogische Hochschule Niederösterreich 65 Europarat (2001). Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Berlin: Langenscheidt http://www.coe.int/t/dg4/linguistic/Cadre1_en.asp Halliwell, S. (1992) Teaching English in the Primary Classroom. London: Longman. Karass, J., Braungart-Rieker, J., Mulllins, J., & Burke Lefever, J. (2002). Processes in language acquisition: the roles of gender, attention, and maternal encouragement of attention over time. Journal of Child Langauge, Vol.29. Krashen, S.D. & Terrell, T.D. (1983). The natural approach: Language acquisition in the classroom. London: Prentice Hall Europe. Krashen, S.D. Principles and Practice in Second Language Acquisition . Internet Edition. Available at: http://www.sdkrashen.com/Principles_and_Practice/index.html Nixon, C. & Tomlinson, M. (2005) Primary Communication Box. Cambridge: CUP Reading Comprehension through Metacognitive Skills and Memory Strategies by Dr. Gavin Reid http://www.lexiconreadingcenter.org/reading-comprehension.html Rickerby, S. & Lambert, S. (2008) Maths Listening Skills. Early Years. Birmingham: IM Thinking Classroom http://www.thinkingclassroom.co.uk/ThinkingClassroom/ThinkingSkills.aspx Tomatis, Alfred.A (1991). The Conscious Ear, My life of Transformation through Listening. Barrytown, New York: Station Hill Press. Ward, S. (1984). Detecting abnormal behaviours in infancy: the relationship between such disorders and linguistic development. British Journal of Disorders of Communication, 17, 35-42. White, H. & Evans, C. (2005). Learning to Learn: Using multi-sensory teaching for effective listening. Thousand Oaks, CA: Paul Chapman Publishing
  • 66. Understanding the text • understanding explicitly stated main idea(s) and / or distinguishing that from supporting details • locating, identifying, understanding and comparing facts, opinions, definitions (this includes search reading strategies) • understanding the logical organisation of the text, e.g. understanding relationships among ideas in a text (problem – solution, cause – effect, temporal sequence, etc.) • understanding cohesive relationships (reference, ellipsis, substitution, conjunction, lexical cohesion) • making propositional inferences (deducing information that is not explicitly stated from information that is explicitly stated) (c) Dr. Claudia Mewald 66
  • 67. Understanding lexis • predicting the meaning of (unknown) words from the context (c) Dr. Claudia Mewald 67