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Einführung
                                 formale Ontologien
                                                        kurzer historischer Überblick
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)
                                                Fazit




     eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien


                                           Denis Brumann
                      <mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de>


                                             5. April 2008




Denis Brumann   <mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de>      eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
Einführung
                                 formale Ontologien
                                                        kurzer historischer Überblick
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)
                                                Fazit




   Ontologien in der Philosophie

          Beschreibung der Grundstrukturen der Realität und
          fundamentaler Typen von Entitäten

          realistischer Ansatz nimmt an, dass sich Grundstrukturen
          durch Erfahrung zeigen und in sprachlicher Form angemessen
          widerspiegeln (z.B. Aristoteles)

          konstruktivistischer Ansatz lehrt, dass die Grundstrukturen
          des Seienden nur Projektionen des Denkens über die Sprache
          in die Welt sind




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Einführung
                                 formale Ontologien
                                                        kurzer historischer Überblick
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)
                                                Fazit




   Ontologien in der Informatik

          1984: Beginn des CYC-Projekts unter Douglas Lenat
                  der Versuch eine umfassende Ontologie zur Modellierung von
                  alltäglichem common-sense-Wissen zu entwickeln
                  http://video.google.com/videoplay?docid=770438861504949
                  (Vortrag: Computers vs. Common Sense)

          bereits seit den 1960er Jahren Forschung an
          Expertensystemen, seit den 1980ern Forschung an Ontologien
          als Knowledge Base

          seit den 90ern Verwendung von Ontologien insbesondere für
          medizinische Expertensysteme (ULMS, SNOMED, etc.)




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Einführung    Aufbau
                                 formale Ontologien     Denition
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      formale Ontologien für das Semantic Web
                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




   semiotisches Dreieck




   formale Ontologien

   Ontologien bilden die Mittler-Schicht zwischen Symbol und Ding



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Einführung    Aufbau
                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




   wesentliche Struktur

          es können Taxonomien und Meronymien aus Klassen
          (Konzepten) gebildet werden

          mittels Relationen können Aussagen über Konzepte gemacht
          werden:      is-a, has-a, . . .
          Konzepte sind über Relationen miteinander verbunden




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Einführung    Aufbau
                                 formale Ontologien     Denition
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      formale Ontologien für das Semantic Web
                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




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                                 formale Ontologien     Denition
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      formale Ontologien für das Semantic Web
                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




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                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




   Denition

   Eine Ontologie ist ein formal deniertes System aus Relationen und
   Konzepten, welches zusätzlich Regeln zur Wahrung der Integrität
   und für Inferenz bereitstellt. Dabei sind Relationen Aussagen
   (Fakten), welche zwei oder mehrere Konzepte miteinander
   verbinden. Eine Inferenz ist eine Schlussfolgerung, die aus Aussagen
   eine neue Aussage herleitet.


   nach: Uschold, M. (1996), Ontologies: Principles, Methods and Applications




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                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




   Wofür braucht man formale Ontologien?

          Formalisierung und Systematisierung von Wissen über eine
          Domäne

          Schaung eines Denitionskonsens für eine bestimmte Domäne

          semantische Suche auf Daten (Common-Sense-Reasoning)

          maschinen       verständliche Wissensbasis
   weitere positive Eigenschaften formaler Ontologien

          Wiederverwendbarkeit und Erweiterbarkeit

          interoperables und oenes Verteilen von Daten möglich




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                                 formale Ontologien     Denition
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      formale Ontologien für das Semantic Web
                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




   W3C und die Idee des Semantic Web

          Erweiterung des Internets durch semantische Verknüpfung
          der enthaltenen Daten

          formale Ontologien und oene Formate als wesentlicher
          Bestandteil


   Unterschied zwischen Internet und Semantic Web

          Internet dient lediglich dem Austausch von Daten (Information
          Interchange)

          Im Semantic Web werden Daten verknüpft (web of data)




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Einführung    Aufbau
                                 formale Ontologien     Denition
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      formale Ontologien für das Semantic Web
                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




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                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




   eXtensible Markup Language (XML)

          Metasprache zur Auszeichnung hierarchisch gegliederter
          Daten. (W3C-Spezikation)

          rein syntaktische Darstellung                 →   muss gegen ein Schema
          geneigt interpretiert werden


   Resource Description Framework (RDF)

          Zerlegung von Aussagen in Bestandteile (Subjekt, Prädikat
          und Objekt)

          ordnet Aussagen in eine Ontologie ein




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Einführung    Aufbau
                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




   Web Ontology Language (OWL)

          Ontologiebeschreibungssprache (kompatibel zu RDF-Schema)

          ermöglichen Inferenz (logisches Reasoning) über Daten auf
          Basis von Beschreibungslogik

          verschiedene Version mit unterschiedlicher Mätchtigkeit des
          Reasoners (OWL-Full, OWL-DL und OWL-Lite)


   Protégé

          Ontologie-Editor entwickelt an der Universität Stanford

          http://protege.stanford.edu/




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                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




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                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




   Inferenz auf formale Ontologien

          durch Vernetzung der Daten ist eine Inferenz (deduktives
          Schliessen) auf Ergebnisse möglich

          auch relevant für Natural Language Processing (NLP)

          Query-Sprachen (z.B. SPAQRL), vergleichabr mit klassischen
          Datenbankanfragen (SQL-92)


   Beispiel

          das folgende Beispiel stammt aus einem Vortrag der
          CYC-Foundataion

          Anfragen über eigene Query-Sprachen (z.B. SPAQRL),
          vergleichabr mit klassischen Datenbankanfragen




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                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




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                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




   DBpedia

          erweiterte Suche nach Daten aus der Wikipedia, komplexe
          Queries über SPAQRL-Anfragen möglich

          http://wikipedia.3ba.se/index.php?qid=8




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                                 formale Ontologien     Denition
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                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying

   Fussballspieler mit der Trikotnr. 11 der für einen Verein spielt(e) deren Stadion
   mindestens 40.000 Platz Sitzkapazität und dessen Geburtsort mehr als 1 Mio.
   Einwohner hat . . .




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Einführung    Aufbau
                                 formale Ontologien     Denition
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      formale Ontologien für das Semantic Web
                                                Fazit   Inferenz oder sophisticated querying




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Einführung
                                 formale Ontologien     Aufbau der Ontologie
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      Anwendung und Erweiterung
                                                Fazit




                           http://www.linguistics-ontology.org/



   technische Grundlagen

            verwendet SUMO als Top-Level-Ontologie
                                                                        a

            aktuelle Version 0.45 enthält hauptsächlich Konzepte für
            morphosyntaktische Eigenschaften

            erweiterbar durch sogenannte COPEs (Community Project
            Extension)

            dient der Beschreibung von Daten wie z.B.
            interlinearglossierter Texte

       a
           OWL-Variante, also eingeschränkte Inferenzmöglichkeiten




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Einführung
                                 formale Ontologien     Aufbau der Ontologie
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      Anwendung und Erweiterung
                                                Fazit




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Einführung
                                 formale Ontologien     Aufbau der Ontologie
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      Anwendung und Erweiterung
                                                Fazit




   Hauptkategorien:

          data constructs

          metaconcepts

          expressions

          grammar




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                                 formale Ontologien     Aufbau der Ontologie
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      Anwendung und Erweiterung
                                                Fazit




   data constructs

          beinhaltet Konstrukte zur Analyse linguistischer Daten, z.B.
          Paradigmen, Lexika und feature-Strukturen

          wird benötigt für die Relation zwischen versch. Konzepten,
          z.B. Beziehung zwischen Lexeme und Stem


   metaconcepts

          grundlegende Konzepte für linguistische Analyse

          beinhaltet z.B. das Konzept Sprache [2]:

                  set of data associated with a common grammatical
                  pattern




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Einführung
                                 formale Ontologien     Aufbau der Ontologie
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      Anwendung und Erweiterung
                                                Fazit




   expressions

          Beschreibung von LinguisticExpression, also von Morphemen,
          Phonemen, Wörtern, Phrasen, etc.

          aufgeteilt in zwei Subklassen WrittenLinguisticExpression und
          WrittenLinguisticExpression


   grammar

          abstrakte Eigenschaften und Relationen einer Sprache

          enthält keine Grammatiktheorie, sondern ist vielmehr ein
          Framework für individuelle grammatische Phänomene

          ermöglicht das Vergleichen und Finden von gemeinsamen
          Beziehungen versch. Grammatiktheorien




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Einführung
                                 formale Ontologien     Aufbau der Ontologie
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      Anwendung und Erweiterung
                                                Fazit




   aktuelle Anwendungen: ODIN

          Verwendung in ODIN (Datenbank für interlinearglossierte
          Texte)

          http://www.csufresno.edu/odin/


   aktuelle Anwendungen: OntoELAN

          OntoELAN (linguistische Annotation von Multimediadaten

          http://database.cs.wayne.edu/proj/ontoelan/

          http://database.cs.wayne.edu/proj/ontoelan/demo2.swf


   Erweiterungen

          Ethnologue-COPE: Metadaten zu Sprachen in GOLD

          WALS-COPE: Versuch die über 140 Datenbanken aus WALS
          gegen eine Ontologie zu mappen


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Einführung
                                 formale Ontologien     Aufbau der Ontologie
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)      Anwendung und Erweiterung
                                                Fazit




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Einführung
                                 formale Ontologien
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)
                                                Fazit




   Probleme mit formalen Ontologien

          (formalsemantische) Beschreibung grundlegendet Entitäten:
                  Allen, Hayes (1989). Moments and points in an interval-based
                  temporal logic
                  Haslanger (2003). Persistence through Time

          Vielzahl verschiedener Ontologien                  →   Konsistenz der
          Beschreibungen

          Mehraufwand durch zusätzliche Annotation von Daten




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Einführung
                                 formale Ontologien
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)
                                                Fazit




   mögliche Einsatzgebiete in der Linguistik

          (automatische) Sprachverarbeitung natürlicher Sprache (keine
          reine Syntaxanalyse, sondern Bezug auf Semantik)

          Sprachdokumentation (kollaboratives Wissensmanagement)
          und Suche nach Sprachdaten über das Internet

          Annotation von Multimediadaten (siehe OntoELAN)




Denis Brumann   mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de      eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
Einführung
                                 formale Ontologien
General Ontology for Linguistic Description (GOLD)
                                                Fazit



         Cysouw, Michael A., Good, Je, Albu, Mihai and Bibiko,
         Hans-Jörg (2005). Can GOLD cope with WALS? Retrotting
         an ontology onto the World Atlas of Language Structures.
         Proceeding of EMELD 2005. proceedings

         Farrar, Scott and Langendoen, Terry (2003). A Linguistic
         Ontology for the Semantic Web. GLOT International. 7 (3),
         pp.97-100.

         Scott Farrar and William D. Lewis (2007) The GOLD
         Community of Practice: An Infrastructure for Linguistic Data
         on the Web. Language Resources and Evaluation.

         Fox, Chris (2000). The Ontology of Language: properties,
         individuals and discourse. Cambridge University Press

         Uschold, M. and Gruninger, M. (1996). Ontologies: Principles,
         Methods and Applications. Knowledge Engineering Review Vol.
         11
Denis Brumann   mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de      eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien

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  • 2. Einführung formale Ontologien kurzer historischer Überblick General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Fazit Ontologien in der Philosophie Beschreibung der Grundstrukturen der Realität und fundamentaler Typen von Entitäten realistischer Ansatz nimmt an, dass sich Grundstrukturen durch Erfahrung zeigen und in sprachlicher Form angemessen widerspiegeln (z.B. Aristoteles) konstruktivistischer Ansatz lehrt, dass die Grundstrukturen des Seienden nur Projektionen des Denkens über die Sprache in die Welt sind Denis Brumann <mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de> eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 3. Einführung formale Ontologien kurzer historischer Überblick General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Fazit Ontologien in der Informatik 1984: Beginn des CYC-Projekts unter Douglas Lenat der Versuch eine umfassende Ontologie zur Modellierung von alltäglichem common-sense-Wissen zu entwickeln http://video.google.com/videoplay?docid=770438861504949 (Vortrag: Computers vs. Common Sense) bereits seit den 1960er Jahren Forschung an Expertensystemen, seit den 1980ern Forschung an Ontologien als Knowledge Base seit den 90ern Verwendung von Ontologien insbesondere für medizinische Expertensysteme (ULMS, SNOMED, etc.) Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 4. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying semiotisches Dreieck formale Ontologien Ontologien bilden die Mittler-Schicht zwischen Symbol und Ding Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 5. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying wesentliche Struktur es können Taxonomien und Meronymien aus Klassen (Konzepten) gebildet werden mittels Relationen können Aussagen über Konzepte gemacht werden: is-a, has-a, . . . Konzepte sind über Relationen miteinander verbunden Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 6. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 7. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 8. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Denition Eine Ontologie ist ein formal deniertes System aus Relationen und Konzepten, welches zusätzlich Regeln zur Wahrung der Integrität und für Inferenz bereitstellt. Dabei sind Relationen Aussagen (Fakten), welche zwei oder mehrere Konzepte miteinander verbinden. Eine Inferenz ist eine Schlussfolgerung, die aus Aussagen eine neue Aussage herleitet. nach: Uschold, M. (1996), Ontologies: Principles, Methods and Applications Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 9. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Wofür braucht man formale Ontologien? Formalisierung und Systematisierung von Wissen über eine Domäne Schaung eines Denitionskonsens für eine bestimmte Domäne semantische Suche auf Daten (Common-Sense-Reasoning) maschinen verständliche Wissensbasis weitere positive Eigenschaften formaler Ontologien Wiederverwendbarkeit und Erweiterbarkeit interoperables und oenes Verteilen von Daten möglich Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 10. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying W3C und die Idee des Semantic Web Erweiterung des Internets durch semantische Verknüpfung der enthaltenen Daten formale Ontologien und oene Formate als wesentlicher Bestandteil Unterschied zwischen Internet und Semantic Web Internet dient lediglich dem Austausch von Daten (Information Interchange) Im Semantic Web werden Daten verknüpft (web of data) Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 11. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 12. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying eXtensible Markup Language (XML) Metasprache zur Auszeichnung hierarchisch gegliederter Daten. (W3C-Spezikation) rein syntaktische Darstellung → muss gegen ein Schema geneigt interpretiert werden Resource Description Framework (RDF) Zerlegung von Aussagen in Bestandteile (Subjekt, Prädikat und Objekt) ordnet Aussagen in eine Ontologie ein Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 13. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Web Ontology Language (OWL) Ontologiebeschreibungssprache (kompatibel zu RDF-Schema) ermöglichen Inferenz (logisches Reasoning) über Daten auf Basis von Beschreibungslogik verschiedene Version mit unterschiedlicher Mätchtigkeit des Reasoners (OWL-Full, OWL-DL und OWL-Lite) Protégé Ontologie-Editor entwickelt an der Universität Stanford http://protege.stanford.edu/ Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 14. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 15. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Inferenz auf formale Ontologien durch Vernetzung der Daten ist eine Inferenz (deduktives Schliessen) auf Ergebnisse möglich auch relevant für Natural Language Processing (NLP) Query-Sprachen (z.B. SPAQRL), vergleichabr mit klassischen Datenbankanfragen (SQL-92) Beispiel das folgende Beispiel stammt aus einem Vortrag der CYC-Foundataion Anfragen über eigene Query-Sprachen (z.B. SPAQRL), vergleichabr mit klassischen Datenbankanfragen Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 16. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 17. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
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  • 19. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying DBpedia erweiterte Suche nach Daten aus der Wikipedia, komplexe Queries über SPAQRL-Anfragen möglich http://wikipedia.3ba.se/index.php?qid=8 Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 20. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Fussballspieler mit der Trikotnr. 11 der für einen Verein spielt(e) deren Stadion mindestens 40.000 Platz Sitzkapazität und dessen Geburtsort mehr als 1 Mio. Einwohner hat . . . Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 21. Einführung Aufbau formale Ontologien Denition General Ontology for Linguistic Description (GOLD) formale Ontologien für das Semantic Web Fazit Inferenz oder sophisticated querying Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 22. Einführung formale Ontologien Aufbau der Ontologie General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Anwendung und Erweiterung Fazit http://www.linguistics-ontology.org/ technische Grundlagen verwendet SUMO als Top-Level-Ontologie a aktuelle Version 0.45 enthält hauptsächlich Konzepte für morphosyntaktische Eigenschaften erweiterbar durch sogenannte COPEs (Community Project Extension) dient der Beschreibung von Daten wie z.B. interlinearglossierter Texte a OWL-Variante, also eingeschränkte Inferenzmöglichkeiten Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 23. Einführung formale Ontologien Aufbau der Ontologie General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Anwendung und Erweiterung Fazit Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 24. Einführung formale Ontologien Aufbau der Ontologie General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Anwendung und Erweiterung Fazit Hauptkategorien: data constructs metaconcepts expressions grammar Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 25. Einführung formale Ontologien Aufbau der Ontologie General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Anwendung und Erweiterung Fazit data constructs beinhaltet Konstrukte zur Analyse linguistischer Daten, z.B. Paradigmen, Lexika und feature-Strukturen wird benötigt für die Relation zwischen versch. Konzepten, z.B. Beziehung zwischen Lexeme und Stem metaconcepts grundlegende Konzepte für linguistische Analyse beinhaltet z.B. das Konzept Sprache [2]: set of data associated with a common grammatical pattern Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 26. Einführung formale Ontologien Aufbau der Ontologie General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Anwendung und Erweiterung Fazit expressions Beschreibung von LinguisticExpression, also von Morphemen, Phonemen, Wörtern, Phrasen, etc. aufgeteilt in zwei Subklassen WrittenLinguisticExpression und WrittenLinguisticExpression grammar abstrakte Eigenschaften und Relationen einer Sprache enthält keine Grammatiktheorie, sondern ist vielmehr ein Framework für individuelle grammatische Phänomene ermöglicht das Vergleichen und Finden von gemeinsamen Beziehungen versch. Grammatiktheorien Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 27. Einführung formale Ontologien Aufbau der Ontologie General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Anwendung und Erweiterung Fazit aktuelle Anwendungen: ODIN Verwendung in ODIN (Datenbank für interlinearglossierte Texte) http://www.csufresno.edu/odin/ aktuelle Anwendungen: OntoELAN OntoELAN (linguistische Annotation von Multimediadaten http://database.cs.wayne.edu/proj/ontoelan/ http://database.cs.wayne.edu/proj/ontoelan/demo2.swf Erweiterungen Ethnologue-COPE: Metadaten zu Sprachen in GOLD WALS-COPE: Versuch die über 140 Datenbanken aus WALS gegen eine Ontologie zu mappen Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 28. Einführung formale Ontologien Aufbau der Ontologie General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Anwendung und Erweiterung Fazit Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
  • 29. Einführung formale Ontologien General Ontology for Linguistic Description (GOLD) Fazit Probleme mit formalen Ontologien (formalsemantische) Beschreibung grundlegendet Entitäten: Allen, Hayes (1989). Moments and points in an interval-based temporal logic Haslanger (2003). Persistence through Time Vielzahl verschiedener Ontologien → Konsistenz der Beschreibungen Mehraufwand durch zusätzliche Annotation von Daten Denis Brumann mam05dqx@studserv.uni-leipzig.de eine (sehr) kurze Einführung in formale Ontologien
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