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Digitale Lebenskultur und
Medienbildung
•BAKÄM 2020 – Hochschule Düsseldorf
•Prof. Dr. Alexander Unger
•Hochschule Darmstadt
•Alexander.unger@h-da.de
Digitale Lebenskultur und
Medienbildung?
• Einladung:
 Digitalisierung – Medienbildung – ästhetische Bildung
 Bezüge zur Lehrpraxis herstellen
 Prinzipien in der Praxis umsetzen
• Hybrid „Fernseh-“ + „Computer-“Generation
 Warnung: Digitale Native 
• „Medienpädagoge“
 Blickwinkel: Medienbildung, MEdienkompetenz und
aktive Medienarbeit
 Schnittmenge: Soziale Kulturarbeit
 Medienbildung als Brücke
Digitale Lebenskultur und Medienbildung
Digitale Lebenskultur und SA
• Wandel der Lebenswelt/Kultur durch
 Medientechnologie + -infrastruktur  „Digitalisierung“
 Grundlegenden Wandel: alle gesellschaftlichen Bereiche
 Mehr als Add-on
 Bedeutung für Handlungsfelder und Fachlichkeit SA
• Digitalisierungs-Diskurs in der SA
 Bretsche/Como-Zipfel 2016, Reindel 2018, Stüwe/Ermel
2019 usw.
 Defizitperspektive  negative Folgen
 Cybermobbing, exzessives Gaming usw.
 Retten - aber keine Gestaltung
 „Digitialisierungsgläubigkeit“ + Medieneuphorie
 Zwischenposition: Kritischer Optimismus
Digitale Lebenskultur und Medienbildung
„Digitalisierung“
• Im öffentlichen Diskurs etabliert + unhinterfragt akzeptiert
 Zentrale gesellschaftliche Herausforderung
• Diffus + unterbestimmt
 Schnelles WLAN, 5 G, digitale Inhalte, digitaler Bildungspaket usw.
• Wirkmächtiges Dispositiv
 Fokus: Hard-/ Software + Infrastruktur
 Die soziale Probleme lösen
 Technizistische Verkürzung
• „Multimedia“ + Schulen ans Netz (1996)
 Bildung  Informationsaufnahme
• Übersehen: Menschen + Bildung + Konzepte
 Wiederholung des immer Gleichen in der SA?
 „Pflegeroboter“
• Alternative zur Digitalisierung?
Mediatisierung
• Ein diffuses Konzept
durch ein anderes ersetzt?
 „Diskuspolitik“
• Entgrenzung durch
Mediatisierung
• Entgrenzung und Neu-
Bestimmung im Kontext
der Mediatisierung
Mediatisierung
• Der Mensch als Bewohner einer
kommunikativ konstituierten symbolischen
Welt
 Symbolischer Interaktionismus
 Kommunikation/Interkation als
Konstitutionsbedingung
 Keine Welt ohne kommunikativ hergestellte
Bedeutung
• Relevanz der „Neuen Medien“
 „Gerät“ mit denen man umgehen muss
 „Wandel der Bedingungen von Kommunikation“
(Krotz 2007: 48)
 Neuer Modus: real/analoge  softwarevermittelt
 Kommunikation in Medien (Chats, SN,
Videokonferenz)
 Kommunikation mit „Medien“ in Medien (Bots)
 Veränderung Sozialraum + soziale Praktiken
Entgrenzung
• Entgrenzung
 zeitlich – räumlich – situativ
• Entgrenzung analysieren
 Alternative Gestaltung
 Neue Grenzen ziehen
 Entweder-Oder  Hybridformen
• (Online-)Beratung - Reichelt (2018)
 Normative Diskussion  Einheitlicher
Beratungsprozess
 Medien bedarfsorientiert
auswählen/anbieten
 Blended Counseling
 Verzahnung (über die Zeit)
 Trennung virtuell + real überwinden
• Entgrenzung  Medien-Bildung
Medien-Bildung
• Schulischer Kontext
 Medien in Bildungsinstitutionen  Medienbildung
• E-Learning  Bildung in Medien
• Bildung in einer von Medien durchzogenen –
“mediatisierten” – Welt. (Jörrissen 2013)
• Medien prägen „die Strukturen von Weltsichten“ auf
kultureller wie individueller Ebene:
 Orale Kulturen, Buchkulturen, visuelle und digital vernetzte
Kulturen
 unterschiedliche Ästhetiken, Artikulationsmöglichkeiten
 Konstitution von Selbst- und Weltverhältnissen
• Ausbildung/Differenzierung Selbst- und Weltsichten
 Reflexionsprozess
 Aktive Anlässe + Austausch
Digitale Lebenskultur und Medienbildung
Medien-Bildung
• Auseinandersetzung mit Mediatisierung
 Auswirkung Selbst auf und Welt
 Auswirkung SNS auf Identitätsbildung
• Digitalisierung nutzen
 Analoge  digitale Daten
 Beliebige Manipulierbarkeit
 Entmaterialisierung
• Virtueller Raum als potentieller Raum (Sesink)
 Experimentieren, reflektieren und artikulieren
 Neue Sichtweisen auf Welt/Selbst entwickeln
 Aufbrechen (ästhetische) Gewohnheiten
 Ansetzen an lebensweltlichen Erfahrungen
• Passiv Nutzung  aktive Nutzung
 Vermittlung für (benachteiligte) Zielgruppen
 (Visuelle) Artikulation  Produkt
Doppelte Medienbildung
• Wandel durch Medien in Medien reflektieren +
positionieren
 Entgrenzungsprozess wahrnehmen + mit diesen umgehen
• Schnittmenge mit sozialer Kulturarbeit
 Digitaler Experimentierraum  ästhetischer
Bildungsraum
 Selbsterfahrung
 (Benachteiligte) Zielgruppen fördern
• Anknüpfen Lebenswelt + Erfahrung
 Jugendarbeit  SNS und Selbstadstellung, Computerspiele,
Cybermobbing…
• Artikulation  eigenes Produkt
Praxis
1. Cybermobbing (SNS und Beziehung)
2. Identitätsfragen (SNS und Selbstdarstellung)
3. Tigrinya als Bildungserfahrung
• 2 + 3  Stehgreif-Produkte (1. Semester)
 (Fast) ohne Vorkenntnisse
• Kants Orientierungsfragen
 (im Kontext der Medienbildung)
 Was kann ich wissen?
 Was soll ich tun?
 Was darf ich hoffen?
 Was ist der Mensch?
Digitale Lebenskultur und Medienbildung
Digitale Lebenskultur und Medienbildung
抖音短视频
Vibrato Kurz Video
TikTok
Beispiel MSQR
Digitale Lebenskultur und Medienbildung
Bespiel Tigrinya
• Projekt: Förderung Medienkompetenz bei Menschen mit
geringer Literalität
• BWHW – Einzelbetreungskonzept
 Sprachkurs  Medienkurs
• Studierende als (vermeintlich) sprach- und
medienkompetente Akteure + Klientel (funktionale
Analphabeten)
 Lebenswelt- + bedarfsorientiert
 Wie finde ich Bäcker/Amt etc. mit Google Maps
 Whats App in Tigrinya bzw. Ge’ez schreiben
 Tastatur installieren
 Studierende gemacht + gezeigt
 Völlig aufgeschmissen bei der Sprache  Lernerrolle
 Andere sollten Deutsch lernen jet man selbst
 Ge’ez  253 Zeichen
 Aufbrechen der „Norm“ lateinisches Alphabet
Digitale Lebenskultur und Medienbildung
Digitale Lebenskultur und Medienbildung
Prof. Dr. Alexander Unger – HDA
Medienbildung und digitale Lebenskultur
Alexander.unger@h-da.de
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  • 1. Digitale Lebenskultur und Medienbildung •BAKÄM 2020 – Hochschule Düsseldorf •Prof. Dr. Alexander Unger •Hochschule Darmstadt •Alexander.unger@h-da.de
  • 2. Digitale Lebenskultur und Medienbildung? • Einladung:  Digitalisierung – Medienbildung – ästhetische Bildung  Bezüge zur Lehrpraxis herstellen  Prinzipien in der Praxis umsetzen • Hybrid „Fernseh-“ + „Computer-“Generation  Warnung: Digitale Native  • „Medienpädagoge“  Blickwinkel: Medienbildung, MEdienkompetenz und aktive Medienarbeit  Schnittmenge: Soziale Kulturarbeit  Medienbildung als Brücke
  • 4. Digitale Lebenskultur und SA • Wandel der Lebenswelt/Kultur durch  Medientechnologie + -infrastruktur  „Digitalisierung“  Grundlegenden Wandel: alle gesellschaftlichen Bereiche  Mehr als Add-on  Bedeutung für Handlungsfelder und Fachlichkeit SA • Digitalisierungs-Diskurs in der SA  Bretsche/Como-Zipfel 2016, Reindel 2018, Stüwe/Ermel 2019 usw.  Defizitperspektive  negative Folgen  Cybermobbing, exzessives Gaming usw.  Retten - aber keine Gestaltung  „Digitialisierungsgläubigkeit“ + Medieneuphorie  Zwischenposition: Kritischer Optimismus
  • 6. „Digitalisierung“ • Im öffentlichen Diskurs etabliert + unhinterfragt akzeptiert  Zentrale gesellschaftliche Herausforderung • Diffus + unterbestimmt  Schnelles WLAN, 5 G, digitale Inhalte, digitaler Bildungspaket usw. • Wirkmächtiges Dispositiv  Fokus: Hard-/ Software + Infrastruktur  Die soziale Probleme lösen  Technizistische Verkürzung • „Multimedia“ + Schulen ans Netz (1996)  Bildung  Informationsaufnahme • Übersehen: Menschen + Bildung + Konzepte  Wiederholung des immer Gleichen in der SA?  „Pflegeroboter“ • Alternative zur Digitalisierung?
  • 7. Mediatisierung • Ein diffuses Konzept durch ein anderes ersetzt?  „Diskuspolitik“ • Entgrenzung durch Mediatisierung • Entgrenzung und Neu- Bestimmung im Kontext der Mediatisierung
  • 8. Mediatisierung • Der Mensch als Bewohner einer kommunikativ konstituierten symbolischen Welt  Symbolischer Interaktionismus  Kommunikation/Interkation als Konstitutionsbedingung  Keine Welt ohne kommunikativ hergestellte Bedeutung • Relevanz der „Neuen Medien“  „Gerät“ mit denen man umgehen muss  „Wandel der Bedingungen von Kommunikation“ (Krotz 2007: 48)  Neuer Modus: real/analoge  softwarevermittelt  Kommunikation in Medien (Chats, SN, Videokonferenz)  Kommunikation mit „Medien“ in Medien (Bots)  Veränderung Sozialraum + soziale Praktiken
  • 9. Entgrenzung • Entgrenzung  zeitlich – räumlich – situativ • Entgrenzung analysieren  Alternative Gestaltung  Neue Grenzen ziehen  Entweder-Oder  Hybridformen • (Online-)Beratung - Reichelt (2018)  Normative Diskussion  Einheitlicher Beratungsprozess  Medien bedarfsorientiert auswählen/anbieten  Blended Counseling  Verzahnung (über die Zeit)  Trennung virtuell + real überwinden • Entgrenzung  Medien-Bildung
  • 10. Medien-Bildung • Schulischer Kontext  Medien in Bildungsinstitutionen  Medienbildung • E-Learning  Bildung in Medien • Bildung in einer von Medien durchzogenen – “mediatisierten” – Welt. (Jörrissen 2013) • Medien prägen „die Strukturen von Weltsichten“ auf kultureller wie individueller Ebene:  Orale Kulturen, Buchkulturen, visuelle und digital vernetzte Kulturen  unterschiedliche Ästhetiken, Artikulationsmöglichkeiten  Konstitution von Selbst- und Weltverhältnissen • Ausbildung/Differenzierung Selbst- und Weltsichten  Reflexionsprozess  Aktive Anlässe + Austausch
  • 12. Medien-Bildung • Auseinandersetzung mit Mediatisierung  Auswirkung Selbst auf und Welt  Auswirkung SNS auf Identitätsbildung • Digitalisierung nutzen  Analoge  digitale Daten  Beliebige Manipulierbarkeit  Entmaterialisierung • Virtueller Raum als potentieller Raum (Sesink)  Experimentieren, reflektieren und artikulieren  Neue Sichtweisen auf Welt/Selbst entwickeln  Aufbrechen (ästhetische) Gewohnheiten  Ansetzen an lebensweltlichen Erfahrungen • Passiv Nutzung  aktive Nutzung  Vermittlung für (benachteiligte) Zielgruppen  (Visuelle) Artikulation  Produkt
  • 13. Doppelte Medienbildung • Wandel durch Medien in Medien reflektieren + positionieren  Entgrenzungsprozess wahrnehmen + mit diesen umgehen • Schnittmenge mit sozialer Kulturarbeit  Digitaler Experimentierraum  ästhetischer Bildungsraum  Selbsterfahrung  (Benachteiligte) Zielgruppen fördern • Anknüpfen Lebenswelt + Erfahrung  Jugendarbeit  SNS und Selbstadstellung, Computerspiele, Cybermobbing… • Artikulation  eigenes Produkt
  • 14. Praxis 1. Cybermobbing (SNS und Beziehung) 2. Identitätsfragen (SNS und Selbstdarstellung) 3. Tigrinya als Bildungserfahrung • 2 + 3  Stehgreif-Produkte (1. Semester)  (Fast) ohne Vorkenntnisse • Kants Orientierungsfragen  (im Kontext der Medienbildung)  Was kann ich wissen?  Was soll ich tun?  Was darf ich hoffen?  Was ist der Mensch?
  • 20. Bespiel Tigrinya • Projekt: Förderung Medienkompetenz bei Menschen mit geringer Literalität • BWHW – Einzelbetreungskonzept  Sprachkurs  Medienkurs • Studierende als (vermeintlich) sprach- und medienkompetente Akteure + Klientel (funktionale Analphabeten)  Lebenswelt- + bedarfsorientiert  Wie finde ich Bäcker/Amt etc. mit Google Maps  Whats App in Tigrinya bzw. Ge’ez schreiben  Tastatur installieren  Studierende gemacht + gezeigt  Völlig aufgeschmissen bei der Sprache  Lernerrolle  Andere sollten Deutsch lernen jet man selbst  Ge’ez  253 Zeichen  Aufbrechen der „Norm“ lateinisches Alphabet
  • 23. Prof. Dr. Alexander Unger – HDA Medienbildung und digitale Lebenskultur Alexander.unger@h-da.de Danke für Ihre Aufmerksamkeit!