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Digitale Innovationen in Deutschland


Probleme und Perspektiven
Dr. Georg Rehm
georg.rehm@gmail.com – georg.rehm@dfki.de
SPD-Bundestagsfraktion, Projektgruppe #NeueErfolge – Vorsprung durch Innovation

Workshop „Innovatives Deutschland: Eine Bestandsaufnahme“


Deutscher Bundestag – 11. September 2015, Berlin
Über mich
•  Themen: Sprachtechnologie, Computerlinguistik, KI,
maschinelle Übersetzung, Semantik, Innovationen,
Technologietransfer, Forschungsförderung,
Standardisierung, Industrie 4.0 etc.
•  Wissenschaftler am DFKI GmbH
•  Leiter des W3C-Büros DE/AT
•  Koordinator div. Projekte (EU, BMBF, 

EU-Initiativen, Industrieaufträge etc.)
•  Guter Überblick über ICT-Lage in EU
•  Collaboratory e.V.: Vorsitz des Beirats
•  Details: http://georg-re.hm
Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 2© Georg Rehm
Kernfragen
•  Viele unserer Universitäten und Zentren produzieren
exzellente Forschungsergebnisse in der Informatik.
•  Berlin ist inoffizielle Startup-Hauptstadt Europas.
•  Deutschland hat einen legendären Mittelstand.
•  Warum generiert Deutschland trotz dieser exquisiten
Ausgangslage nicht ein erfolgreiches (und innovatives)
Digitalunternehmen nach dem anderen?
•  Wie innovativ ist Deutschland im digitalen Bereich im
internationalen Vergleich?
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 3
Überblick
•  Pressespiegel
•  Bestandsaufnahme
•  Handlungsempfehlungen
Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 4© Georg Rehm
PRESSESPIEGEL
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 5
https://digitalegesellschaft.de/2015/08/agenda-bilanz/
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 6
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 7
Presseclub vom 16. August 2015
https://www.youtube.com/watch?v=3FBkXGXB9zw
„Es ist ganz wichtig zu begreifen, dass Google so arbeitet. Das ist eine
völlig andere Herangehensweise als man das hier kennt – im Ingenieurs-
Deutschland, wo erst mal irgendwelche Kommissionen einberufen werden,
die dann drei Jahre Masterpläne wälzen, dann über die Finanzierung
nachdenken und am Ende funktioniert es doch nicht.“ (Mario Sixtus)
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 8
http://www.gruenderszene.de/allgemein/live-facebook-streaminghttp://www.zeit.de/digital/internet/2015-08/digitale-agenda-bundesregierung-breitband-wlan
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 9
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/a-856084.html
„Wir werden niemals den Vor-
sprung der anderen einholen,
wenn wir nicht auch eigene
Innovationen hervorbringen und
den Mut haben, diese auch zu
finanzieren.“ (Tobias Kollmann)
BESTANDSAUFNAHME
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 10
Deutschland im Vergleich
•  Wie innovativ ist Deutschland?
•  Diverse Studien geben Auskunft über Innovationsgrad
und Innovationskapazität verschiedener Länder.
•  Die zugrundeliegenden Daten stammen aus:
–  Gesellschaft (z.B. Anzahl priv. Computer, Wikipedia-Edits),
–  Wissenschaft (z.B. Anzahl Publikationen),
–  Staat (z.B. jährliche Bildungs- und Forschungsausgaben),
–  Bildung (z.B. PISA-Index),
–  Wirtschaft (z.B. Anzahl Patentanmeldungen) etc.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 11
2014
•  Deutschland auf Platz 6 (2011 auf Platz 4) nach
Schweiz, Singapur, Finnland, Belgien, Schweden.
•  Nach 2010 keine Verbesserung der Innovationsleistung!
•  Wichtige Subindikatoren:
–  Wissenschaft (Rang 9): „erheblich Luft nach oben“
–  Bildung (Rang 11): „der Schwachpunkt Deutschlands“
–  Staat (Rang 8): Regierung hält sich bei Unterstützung der
Forschungstätigkeit von Unternehmen weiterhin stark
zurück.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 12
http://www.innovationsindikator.de
2014
•  Deutschland auf Platz 13 (2012: Platz 15, 2011: 12) nach 

CH, UK, SWE, FIN, NL, USA, SG, DK, LUX, HK, IR, CN.
•  Deutschland generiert exquisite Forschungsergebnisse,
kann diese aber nicht in Innovationen umsetzen:
–  Knowledge Creation: Rang 6
–  Knowledge Impact: Rang 35
•  Weitere interessante Subindikatoren:
–  Education: Rang 36
–  Ease of starting a business: Rang 76
–  Creative outputs/printing & publishing manufacturers: Rang 56
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 13
https://www.globalinnovationindex.org
!
Innovation Union Scoreboard 2015
•  “A comparative assessment of research and innovation performance in
Europe. They help countries identify the areas they need to address.”
•  Deutschland auf Rang 4 (2011: Rang 3).
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 14
5
Innovation Union Scoreboard 2015
Over a longer time period of eight years, the EU has
been improving its innovation performance, with
Latvia, Bulgaria and Malta being the innovation
high level. This process of convergence is also observed within the
groups of the Innovation followers and Moderate innovators, but for
the Innovation leaders differences between countries in this group have
Figure 1: EU Member States’ innovation performance
http://ec.europa.eu/growth/industry/innovation/facts-figures/scoreboards/index_en.htm
Innovation Union Scoreboard 2015
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 15
sustain an increasing innovation performance level. Sweden has been the
most innovative Member State over the whole 2007-2014 period but
Denmark has managed to almost close its performance gap to Sweden.
hand side). The other Innovation leaders have not been able to
match the performance increase of the EU resulting in declining
the performance lead over the EU has declined from almost 42% in
2008 to 34% in 2014.
Figure 4: Innovation leaders
Innovation index Relative to EU (EU=100)
Germany is an Innovation leader. Innovation performance has been
increasing up until 2010 a er which it remained fairly stable until 2013
27% above the average in 2012, but has dropped to 22% above the
EU in 2014.
attractive research systems the country is also performing above the EU
Performance has improved most strongly in License and patent
and International scientific co-publications (6.0%). Strong performance
declines are observed for Sales share of new innovations (-5.5%), SMEs
capital investments (-5.2%).
Germany
Innovation index DE
Schweden ist gleichbleibend innovativ,
Dänemark zieht davon, Deutschland
und Finnland stagnieren.
Im Vergleich zur EU fällt die
Innovationskraft Deutschlands seit
2012 deutlich ab. Wird sich
Deutschland 2016 in der Gruppe der
Innovation Followers befinden?
Zusammenfassung
•  Defizite beim Transfer von Forschungsergebnissen
•  Defizite im Bereich Bildung und Forschung
•  Defizite bei staatlicher Unterstützung von Forschungs-
und Entwicklungstätigkeiten von Unternehmen
•  Defizite bei ICT in öffentlichen Einrichtungen
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 16
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
Digitale Innovationen
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 17
Präambel
•  Digitale Innovationen können weder gesteuert noch
geplant werden – sie entstehen bottom-up.
•  Aber: Themensetzung/-förderung kann top-down erfolgen.
•  Ziel ist ein deutlich innovationsfreundlicheres Klima.
•  Hierzu ist ein Katalog von breit gefächerten Maßnahmen
zu konzipieren und umzusetzen:
–  Ausbildung und Forschung
–  Fördermaßnahmen
–  Digitale Gründerkultur
–  Digitale Infrastruktur
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 18
–  Analoge Infrastruktur
–  Digitale Glaubwürdigkeit
–  Digitaler Puls der Zeit
(weitere Ideen im Anhang)
Ausbildung und Forschung
•  Empfehlung: Stärkung des gesamten Bildungssystems.
•  Wissen über Geschäftsgründungen bereits innerhalb des
Studiums vermitteln.
•  Abwandern von Top-Wissenschaftlern verhindern.
•  Sehr viele erfolgreiche digitale Innovationen aus den
USA gehen auf deutsche Forscher zurück.
•  Top-Wissenschaftler aus dem Ausland anwerben.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 19
Adäquatere Fördermaßnahmen
•  Empfehlung: Konzipierung neuer Fördermaßnahmen.
•  Microfunding: Fünfstellige Beträge für Pilotprojekte.
•  Für kleinere Teams, 3-6 Monate, auch Privatper-

sonen, schnelle und unkomplizierte Beantragung.
•  In die Maßnahmen eingebaut: Networking, 

Matchmaking, Community-Building für innovative
Ökosysteme, Entstehung von Clustern und Märkten.
•  Empfehlung: Problemgetriebene Innovations-Wettbewer-
be zur Findung von Lösungen für politische, gesellschaft-
liche, technologische oder soziale Fragestellungen.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 20
WK Potenzial
Das maßgeschneiderte Programm für den
Aufbau von Kooperationen zwischen Unter
Hochschulen und Forschungseinrichtunge
Vorfahrt für Spitzenforschung
im Mittelstand
Mit KMU-innovativfördert das BMBF Spitzenforschung
in wichtigen Zukunftsbereichen. Die Förderung inner-
halb der Technologiefelder erfolgt themenoffen.
Entscheidend sind Exzellenz und Innovationsgrad des
Projektes sowie hohe Verwertungschancen.
Gefördert werden Forschungsvorhaben in Techno-
logiefeldern, die für Deutschland besondere Priorität
haben:
Impressum
Herausgeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat Neue Instrumente und Programme der Innovationsförderung
11055 Berlin
Bestellungen
schriftlich an: Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 48 10 09, 18132 Rostock oder per Tel.: 01805 - 77 80 90,
Fax: 01805 - 77 80 94 (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz,
Mobilfunk max. 42 Cent/Min.)
E-Mail: publikationen@bundesregierung.de
Internet: http://www.bmbf.de
Stand
April 2015
Druck
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld
Gestaltung
Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH
Bildnachweis
Links: RAMPE Ecosystems, Innen: Thinkstock,Titel: Getty Images
•	 Biotechnologie
•	 Nanotechnologie
•	 Informations- und Kommunikations-
technologien
•	 Photonik
•	 Produktionstechnologie
•	 Technologien für Ressourcen- und
Energieeffizienz
•	 Medizintechnik
Beratung und Service
Wegweiser zur Forschungsförderung
Lotsendienst für Unternehmen
Ein Service der Förderberatung „Forschung
und Innovation“ des Bundes
0800 2623 009 (kostenfrei)
beratung@foerderinfo.bund.de
www.foerderinfo.bund.de
c/o Forschungszentrum Jülich GmbH,
Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsstelle Berlin
KMU-innovativ
DieTechnologiefelder
Neue Impulse durch themenoffene Förderung
Nachhaltigkeit der EXIST-Förderung
Gründungsunterstützung an Hochschulen, die
zwischen 1998 und 2011 gefördert wurden
Dr. Marianne Kulicke
Friedrich Dornbusch
Kerstin Kripp
Michael Schleinkofer
Bericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zu
Digitale Gründerkultur
•  Zahlreiche hervorragend ausgebildete Informatiker
konzipieren im Rahmen von Studienprojekten oder
Abschlussarbeiten viele digitale Innovationen.
•  Gründung mit hohem Risiko, Zeit und Geld verbunden.
•  Viele (US-)Unternehmen locken mit Top-Gehältern.
•  Empfehlung: Maßnahmen konzipieren für das Ziel,
Gründungen attraktiver und einfacher zu gestalten.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 21
Digitale Glaubwürdigkeit 1/3
•  Journalisten attestieren der Politik oftmals digitale Defizite
(siehe z.B. DA; LSR; Stoppschild; „Neuland“).
•  Empfehlung: Der Politik fehlt ein unabhängiges Team von
25-30 Experten, die ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen.
•  Aufgabe des Experten-Teams:
–  technische Zusammenhänge erläutern,
–  auf Vorschläge schnell und kompetent reagieren,
–  grundlegende Probleme früh erkennen, ggf. gegensteuern,
–  eigene Vorschläge einbringen.
•  Grundgedanke: Nur ein digital glaubwürdig und zeitgemäß
agierender Staat kann digitale Innovationen effektiv fördern.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 22
Digitale Glaubwürdigkeit 2/3
•  Empfehlung: Die Politik sollte das Ziel aus-

rufen, Deutschland bis 2025 zur innovativsten 

digitalen Gesellschaft auszubauen.
•  Hightech-Strategie enthält viele gute Ansätze, könnte aber noch
visionärer und langfristiger sein („man on the moon“-Szenarien).
•  Empfehlung: Konzeption digitaler Zukunftsvisionen bis 2050!
•  Workshops mit Wissenschaftlern und Zukunftsforschern.
•  Wie sollen Städte, Mobilität, Transport, Wohnen, Arbeiten,
Gesundheit etc. 2050 aussehen? Welche Bedeutung und
Funktion haben digitale Technologien? Wie kommen wir dahin?
•  Technologien für die analoge und digitale Gesellschaft 2050.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 23
Digitale Glaubwürdigkeit 3/3
•  Digitale Glaubwürdigkeit durch aktive Mitgestaltung.
•  Empfehlung: Zukunftsweisende, progressive
Plattformen für E-Government und Online-Partizipation.
•  Führend: Kleine EU-Länder wie z.B. Estland, Lettland.
•  Aus einer derartigen Initiative könnte ein Ruck
hervorgehen für Innovatoren und Gründer.
•  Keine perfekte Planung, sondern klein anfangen, Beta-
Versionen fördern (ggf. konkurrierend, in Wettbewerben),
später Funktionalität ausbauen.
•  Public Procurement als Schlüsselinstrument (vgl. USA).
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 24
Digitaler Puls der Zeit
•  Die Opportunitätskosten für digitale Stagnation oder gar
digitale Regression sind sehr hoch (vgl. z.B. LSR).
•  Empfehlung: Breite digitale Progression ermöglichen
durch viele kleine Projekte, die als Keimzellen fungieren.
•  Einige werden versanden, andere werden Erfolg haben.
•  Mehr Risiko wagen – Mut zum Scheitern vorleben.
•  Empfehlung: Digitale Technologien als Chance
propagieren statt Angst zu verbreiten (siehe Streetview,
Facebook, Amazon, „Datenkraken“-Diskussion etc.).
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 25
Viele kleine Themen fördern
•  Industrie 4.0
•  Robotik
•  Internet of Things und Web of Things
•  Smart energy, smart cities, smart homes
•  E-Government und Online-Partizipation
•  Connected cars, self-driving cars, E-Mobilität
•  E-Health und personalisierte Medizin
•  Daten, Datenwirtschaft, freie Daten, LOD
•  Security, Datenschutz, sichere Kommunikation
•  Natürlichsprachliche Schnittstellen (für IoT, I4.0)
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 26
top-down:zurErreichung
derVisionen2050
ZUSAMMENFASSUNG & FAZIT
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 27
Zusammenfassung
•  Die Politik benötigt digitale Glaubwürdigkeit
•  Aktiv für digitale Progression sorgen – Visionen 2050!
•  Team von 25-30 Experten als unabhängige Berater
•  Innovations- und gründerfreundliches Klima schaffen
•  Konzipierung neuer Fördermaßnahmen
•  Kürzere Zyklen (digital gilt: Beta statt Perfektionismus)
•  Strategische Zusammenarbeit von KMUs fördern
•  Manche Forschungsthemen benötigen seitens Politik und
Förderung einen deutlich längeren Atem
•  E-Gov. und Online-Partizipation stärken – Digital vorleben!
•  IoT- und Hardware-Innovationen ermöglichen
•  Vom Ausland inspirieren lassen (SWE, DK, FI, CH)
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 28
Fazit
•  Die digitale Revolution findet statt – mit oder ohne uns.
•  Wir benötigen eine gründerfreundlichere Umgebung.
•  Festanstellung mit monatlichem Gehaltsscheck erscheint
oftmals attraktiver als eine risikobehaftete Gründung.
•  In den USA wird Scheitern als notwendiger Bestandteil
der Karriere betrachtet („fail often, fail fast, fail cheap“).
•  In Deutschland gilt Scheitern als Stigma.
•  Die digitale Gründerkultur sollte nicht von Angst vor
Veränderungen oder Scheitern geprägt sein, sondern
von revolutionären Ideen, die die digitale und analoge
Welt radikal verändern können.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 29
•  Basiert auf „Unterscheiden sich digitale Innovationen von traditionellen Innovationen und könnten sie von
einer speziellen Förderung profitieren?“ Beitrag und Vortrag reflektieren ausschließlich die persönliche
Meinung des Autors.
•  In: Innovation im Digitalen Ökosystem, Internet & Gesellschaft Co:llaboratory e.V., Abschlussbericht der 6.
Initiative (2012)
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 30
supported by
Eine Publikation des
Internet & Gesellschaft Co:llaboratory
»Innovation im
Digitalen Ökosystem«
Abschlussbericht
Dezember 2012
INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort des Lenkungskreises 91.
Executive Summary 112.
Rückblick auf die 6. Initiative3. 15
Was ist eine Innovation und wie kommt die Idee in die Welt? 194.
Gero Nagel
Interview mit Caroline Drucker 235.
Wer sind die AkteurInnen und welche Möglichkeiten und 316.
Verantwortung haben sie?
Valentina Kerst
Interview mit Stefan Ferber7. 37
Gute Innovation? Böse Innovation? 418.
Carl Philipp Burkert
Wie kann und sollte digitale Innovation gesteuert werden? 459.
Max Senges
Welchen Einfluss haben die Wissenschaften auf die Entstehung 5510.
von Innovationen?
Holger Kienle
Recht und Innovation im digitalen Bereich – 5911.
ein polydimensionales Verhältnis
Steffen Hindelang, Jiannis Koudounas, Philipp Otto
Unterscheiden sich digitale Innovationen von traditionellen 6512.
Innovationen und könnten sie von einer speziellen Förderung
profitieren?
Georg Rehm
Welche Einflüsse hat das digitale Ökosystem auf die Erstellung, 8713.
Verbreitung und Bewertung von wissenschaftlichen Resultaten?
Holger Kienle
Schaffen offene Netze Mehrwert? 9514.
Marcus M. Dapp, Yoan Hermstrüwer, Hendrik Send, Abraham Taherivand
Interview mit Chris Messina 11715.
Bridging the Gap: Collaboration Arenas als Schnittstellen zwischen 12316.
traditioneller Ökonomie und neuen Formen der Wertschöpfung
Moritz Avenarius, Elias Barrasch, Ulrich Klotz, Barbara Kruse,
Bastian Lange, Peter Schreck, Paul Stabe, Wolfgang Wopperer
Interview mit Dirk Baecker 13717.
Literaturempfehlungen 13918.
ExpertInnenprofile 14119.
Über das Internet & Gesellschaft Co:llaboratory 14720.
Impressum 14921.
http://www.collaboratory.de/w/Abschlussbericht_Innovation_im_digitalen_%C3%96kosystem
Herzlichen Dank!
Anhang
•  Merkmale digitaler Innovationen
•  Innovationstreiber
•  Förderprogramme
•  Adäquatere Fördermaßnahmen
•  Analoge Infrastruktur
•  Digitale Infrastruktur
•  Thema: Industrie 4.0
•  Thema: Linked Open Data
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 31
Digitale Innovationen 1/4
•  Oft schnell und unkompliziert umsetzbar.
•  Risiken sind überschaubar; oft ist es wichtig, Erster zu
sein und eine überzeugende Idee zu präsentieren.
•  Jedoch: Die Entwicklung fortgeschrittener Algorithmen
(für bessere Performanz) oder neuartiger
Datenbankmodelle ist sehr viel aufwendiger, langsamer,
risikoreicher, investitionsintensiver und stärker mit
Grundlagenforschung verbunden.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 32
Digitale Innovationen 2/4
•  Digitale Innovationen sind schnell hinsichtlich Umsetzung und
Wahrnehmung durch Nutzer (Akzeptanz, Weiterverbreitung).
•  Gesellschaftliche und soziale Komponente, sie können nach
kürzester Zeit Auswirkungen auf Millionen von Menschen besitzen
(Twitter und arabischer Frühling).
•  Digitale Innovationen sind flüchtig und vage. Sollte eine Idee nicht
fruchten, gerät sie schnell wieder in Vergessenheit.
•  Digitale Ideen und Innovationen sind schwieriger schützbar und
leichter kopierbar.
•  Das Ziel ist oft, die Innovation schnell und agil umzusetzen; das
digitale Ökosystem umspannt den gesamten Planeten.
•  Umsetzung ist ein Wettrennen gegen unsichtbare Gegner.
•  Geschäftsmodell ist bei neuen und disruptiven Ideen zweitrangig.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 33
Digitale Innovationen 3/4
•  Technologie: Internetanbindung; Server; Website.
•  Das Team ist ein entscheidender Faktor für Erfolg:
–  Softwareentwickler, gegebenenfalls Spezialkenntnisse.
–  Wissenschafts- und forschungsnah arbeitende Entwickler
für Spezialaufgaben (z.B. Data Scientists).
–  Designer und UX-Experten gestalten UIs.
–  Hardware-Experten für Internet of Things-Innovationen.
–  Unterstützung in rechtlichen Fragen.
–  Business Developer für Geschäftsmodelle und PR.
–  Administratoren für Server-Betrieb oder Cloud (SaaS).
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 34
Digitale Innovationen 4/4
•  Der Geschwindigkeit digitaler Innovationen steht die
Förderkultur in Deutschland gegenüber.
•  Es sind Monate Arbeit in einen Förderantrag zu investieren,
über den nach vielen weiteren Monaten ein Urteil gefällt wird.
•  Voraussetzung: (a) rechtliche Person, (b) Gegenfinanzierung.
•  Prämissen können bei digitalen Innovatoren nur im Einzelfall
vorausgesetzt werden.
•  Benötigte Summen sind oftmals geringer als die typischen
Projektbudgets von ZIM oder KMU-innovativ.
•  Fünfstellige Summe ist oft ausreichend, um einem digitalen
Innovator die Realisierung einer Idee zu ermöglichen.
•  Es werden schnellere und schlankere Prozesse benötigt.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 35
Innovationstreiber
•  Wie lassen sich Innovationstreiber früher identifizieren und
wie können neue Technologien als Chance für die
Lebenswelt wahrgenommen werden?
•  Empfehlung:
–  Intensivere Trend- und Innovationsbeobachtung
–  Regelmäßige Konsultationsrunden mit den „Internet-Weisen“,
Wissenschaftlern, ggf. auch Gründern, Investoren
–  Regelmäßiges Aktualisieren und Fortschreiben strategischer
Roadmaps mit innovativen IT-Themen (siehe „Visionen 2050“)
–  Berücksichtigung der nationalen Stärken (und Schwächen)
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 36
Förderprogramme 1/2
•  DFG, BMBF, BMWi, EU/EC etc. stellen Mittel zur
Förderung von innovativen Projekten bereit.
•  Adressaten: Universitäten (für Grundlagenforschung:
DFG, für angewandte Forschung: EU/EC), Firmen
•  Die entsprechenden Bewerbungsverfahren nehmen
zwischen 12 und 18 Monaten in Anspruch.
•  EU-Projekte erfordern Kontakte, detaillierte Kenntnis des
Bewerbungsverfahrens, stabile Themen, klug
ausgewählte Partner, sehr viel Zeit und Geduld
•  ZIM und KMU-Innovativ als effizientere nationale
Maßnahmen, allerdings ungeeignet für Startups
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 37
Förderprogramme 2/2
•  Die Förderquote beträgt für Unternehmen in der Regel
zwischen 50% und 75%.
•  Gegenfinanzierung muss anderweitig eingeworben
werden – ungeeignet für ganz junge Startups oder
Teams, die noch gar nicht gegründet haben.
•  EXIST (BMWi) ist ein sehr gutes Instrument, um
vielversprechende Forschungsergebnisse in Startups zu
überführen (Finanzierung von zwei bis drei Gründen für
bis zu zwei Jahre).
•  Antragstellung ist sehr aufwendig; viele Hochschulen
beraten mit ihren Gründerzentren.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 38
Adäquatere Fördermaßnahmen
•  Empfehlung: Problemgetriebene Wettbewerbe zur
Findung von Lösungen für politische, gesellschaftliche,
technologische oder soziale Fragestellungen.
•  Gewinne: Innovationsstipendien, Hardware, Software,
Reisen, Workshops mit Mentoren, Business Angels,
Inkubatoren oder Wissenschaftlern.
•  Fragestellungen online erfassen – Nutzer stimmen ab.
•  Empfehlung: Erarbeitung eines nationalen – oder gar
europäischen? – Innovationssystems, das klar definierte
Innovationsfelder und entsprechende Priorisierungen für
den Digitalsektor umfasst.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 39
Analoge Infrastruktur
•  Digitale Innovationen entstehen oft in kleinen Teams.
•  Viele Experten arbeiten freiberuflich.
•  Empfehlung: Es sind Co-Working-Spaces und ähnliche
Plattformen zu fördern; für Innovatoren, Entwickler,
Hardware-Experten, Designer, Forscher, UX-Gestalter,
PR- und Marketingexperten; Bildung von Teams
ermöglichen (insbesondere in kleineren Städten).
•  Empfehlung: Die Relevanz von Hardware (IoT) wird
stark zunehmen, daher IoT-Labore fördern!
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 40
Digitale Infrastruktur
•  Empfehlung: Portal für digitale Innovationen.
•  Plattform stellt Rechenleistung und Services bereit.
•  Portal bezieht auch die Endnutzer ein – je mehr
Innovationen, desto mehr Nutzer und Visibilität.
•  App-Store & Marktplatz für digitale Innovationen aller Art.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 41
Thema: Industrie 4.0
•  Insbesondere Thema für sehr große Firmen mit
ausreichenden Ressourcen für F&E.
•  Hardware-Innovationen sind teuer und komplex.
•  Empfehlung: Hardware-Innovationen ermöglichen, nicht
nur bei Industrie 4.0, sondern bei IoT allgemein.
•  Ebenfalls zu fördern in diesem Zusammenhang:
–  Kooperationen sehr großer Unternehmen mit Gründern und
Innovatoren für das reibungslose Zusammenspiel von neuen
Ansätzen mit etablierten Technologien.
–  Auch Standards gewährleisten Interoperabilität.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 42
Thema: Linked Open Data
•  Ein zeitgemäßes Agieren von Bund und Ländern kann auch
aktiv erfolgen, indem z.B. öffentliche Daten vermehrt als
Linked Open Data zur Verfügung gestellt und E-Government-
Prozesse vorangetrieben werden (incl. E-Participation und
Beschaffungsprozesse).
•  Diesen Themen wird auf europäischer Ebene sehr viel
Potential zugesprochen. Deutschland gerät derzeit ins
Hintertreffen (die Führerschaft hat UK).
•  Die Innovationsstudien attestieren Deutschland in diesem
Bereich Defizite. Sobald öffentliche Stellen und Verwaltungen
ihre Daten in eine nationale oder europaweite Linked Open
Data Cloud integrieren, werden auf Basis dieser
Datenmengen neue Innovationen entstehen, die wiederum
neue Arbeitsplätze generieren.
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 43
27
Innovation Union Scoreboard 2015
Performance in Innovators
In the Innovators dimension, the Innovation followers and innovation leaders
are performing best. Ireland is the overall leader followed by Luxembourg,
characterised by high rates of firms involved in innovation activities: innovation
seems a natural strategy for firms to meet their customers’ demands and
to face competitive pressures. This also results in faster employment growth
linked to innovation activities. Malta, Italy and Greece are the strongest
performing Moderate innovators. The performance of the Modest innovators
is weak with Latvia showing the overall weakest performance.
countries where performance has increased significantly over time.
Compared to last year the situation has not improved with 19 Member
introducing product or process innovations performance has decreased
for 21 countries and the share of SMEs introducing marketing or
is the strong performance decrease for Luxembourg as the country also
has decreased strongly with 17% compared to last year, but as the
country was in leading position one year ago with a performance lead
of almost 15% over Ireland and 9% over Germany, Luxembourg only
dropped to second place.
Figure 22: Innovators
Most recent performance level
Increase in performance over 8 years
© Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 44
Figure 17: Open, excellent and attractive research system
Most recent performance level
Increase in performance over 8 years
Increase in performance since last year
Colour coding matches the groups of countries identified in Section 2.1.
Open, excellent and attractive research system (e.g., number of publications, students)
Linkages and entrepreneurship (e.g., SMEs innovating in-house or collaborating with others)
in these countries have more deeply rooted innovation capabilities
as they combine in-house innovation activities with joint innovation
activities with other companies or public sector organisations. The
research systems in these countries are also geared towards meeting
the demand from companies, as highlighted by high co-publication
time in particular due to declining performance in SMEs innovating
in-house and Innovative SMEs collaborating with others. Compared to
last year, the situation has even worsened with performance having
declined for the EU average and 21 Member States, in particular in
were only obtained in Malta, Belgium and Denmark.
Figure 20: Linkages & entrepreneurship
Most recent performance level
Increase in performance over 8 years
Increase in performance since last year
Colour coding matches the groups of countries identified in Section 2.1.
Intellectual assets (e.g., patent applications, community trademarks, community designs)
Performance in Intellectual assets
21). These countries manage very well protecting their new ideas and
innovations, whether by using patents to protect new technologies or by
using trademarks or designs which protect new goods and services. Half
of the Innovation followers perform below average, as do all the Modest
and Moderate innovators. The average EU performance is higher than
that of most Member States due to the very good performance of the
leading countries.
Estonia, Cyprus, Slovenia and Bulgaria. The performance increase for
Croatia however has been very modest. This general trend of improved
performance in Intellectual assets has been a strong driver of overall
performance increases. In particular performance in Community
trademarks and designs has improved strongly.
Worrying, however, is the fact that compared to last year
performance in Intellectual assets has declined for 8 countries,
in particular
due to a decrease in the number of PCT patent applications.
Intellectual assets has been a stronghold for the Innovation leaders
and followers but the more rapid performance increases for Bulgaria,
Slovenia, Cyprus and Estonia show that it is possible for less innovative
countries to catch-up to the Innovation leaders and followers.
Figure 21: Intellectual assets
Most recent performance level
Increase in performance over 8 years
Increase in performance since last year
Innovators (e.g., SMEs introducing innovations)

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Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven

  • 1. Digitale Innovationen in Deutschland

 Probleme und Perspektiven Dr. Georg Rehm georg.rehm@gmail.com – georg.rehm@dfki.de SPD-Bundestagsfraktion, Projektgruppe #NeueErfolge – Vorsprung durch Innovation
 Workshop „Innovatives Deutschland: Eine Bestandsaufnahme“ 
 Deutscher Bundestag – 11. September 2015, Berlin
  • 2. Über mich •  Themen: Sprachtechnologie, Computerlinguistik, KI, maschinelle Übersetzung, Semantik, Innovationen, Technologietransfer, Forschungsförderung, Standardisierung, Industrie 4.0 etc. •  Wissenschaftler am DFKI GmbH •  Leiter des W3C-Büros DE/AT •  Koordinator div. Projekte (EU, BMBF, 
 EU-Initiativen, Industrieaufträge etc.) •  Guter Überblick über ICT-Lage in EU •  Collaboratory e.V.: Vorsitz des Beirats •  Details: http://georg-re.hm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 2© Georg Rehm
  • 3. Kernfragen •  Viele unserer Universitäten und Zentren produzieren exzellente Forschungsergebnisse in der Informatik. •  Berlin ist inoffizielle Startup-Hauptstadt Europas. •  Deutschland hat einen legendären Mittelstand. •  Warum generiert Deutschland trotz dieser exquisiten Ausgangslage nicht ein erfolgreiches (und innovatives) Digitalunternehmen nach dem anderen? •  Wie innovativ ist Deutschland im digitalen Bereich im internationalen Vergleich? © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 3
  • 4. Überblick •  Pressespiegel •  Bestandsaufnahme •  Handlungsempfehlungen Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 4© Georg Rehm
  • 5. PRESSESPIEGEL © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 5
  • 6. https://digitalegesellschaft.de/2015/08/agenda-bilanz/ © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 6
  • 7. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 7 Presseclub vom 16. August 2015 https://www.youtube.com/watch?v=3FBkXGXB9zw „Es ist ganz wichtig zu begreifen, dass Google so arbeitet. Das ist eine völlig andere Herangehensweise als man das hier kennt – im Ingenieurs- Deutschland, wo erst mal irgendwelche Kommissionen einberufen werden, die dann drei Jahre Masterpläne wälzen, dann über die Finanzierung nachdenken und am Ende funktioniert es doch nicht.“ (Mario Sixtus)
  • 8. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 8 http://www.gruenderszene.de/allgemein/live-facebook-streaminghttp://www.zeit.de/digital/internet/2015-08/digitale-agenda-bundesregierung-breitband-wlan
  • 9. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 9 http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/a-856084.html „Wir werden niemals den Vor- sprung der anderen einholen, wenn wir nicht auch eigene Innovationen hervorbringen und den Mut haben, diese auch zu finanzieren.“ (Tobias Kollmann)
  • 10. BESTANDSAUFNAHME © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 10
  • 11. Deutschland im Vergleich •  Wie innovativ ist Deutschland? •  Diverse Studien geben Auskunft über Innovationsgrad und Innovationskapazität verschiedener Länder. •  Die zugrundeliegenden Daten stammen aus: –  Gesellschaft (z.B. Anzahl priv. Computer, Wikipedia-Edits), –  Wissenschaft (z.B. Anzahl Publikationen), –  Staat (z.B. jährliche Bildungs- und Forschungsausgaben), –  Bildung (z.B. PISA-Index), –  Wirtschaft (z.B. Anzahl Patentanmeldungen) etc. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 11
  • 12. 2014 •  Deutschland auf Platz 6 (2011 auf Platz 4) nach Schweiz, Singapur, Finnland, Belgien, Schweden. •  Nach 2010 keine Verbesserung der Innovationsleistung! •  Wichtige Subindikatoren: –  Wissenschaft (Rang 9): „erheblich Luft nach oben“ –  Bildung (Rang 11): „der Schwachpunkt Deutschlands“ –  Staat (Rang 8): Regierung hält sich bei Unterstützung der Forschungstätigkeit von Unternehmen weiterhin stark zurück. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 12 http://www.innovationsindikator.de
  • 13. 2014 •  Deutschland auf Platz 13 (2012: Platz 15, 2011: 12) nach 
 CH, UK, SWE, FIN, NL, USA, SG, DK, LUX, HK, IR, CN. •  Deutschland generiert exquisite Forschungsergebnisse, kann diese aber nicht in Innovationen umsetzen: –  Knowledge Creation: Rang 6 –  Knowledge Impact: Rang 35 •  Weitere interessante Subindikatoren: –  Education: Rang 36 –  Ease of starting a business: Rang 76 –  Creative outputs/printing & publishing manufacturers: Rang 56 © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 13 https://www.globalinnovationindex.org !
  • 14. Innovation Union Scoreboard 2015 •  “A comparative assessment of research and innovation performance in Europe. They help countries identify the areas they need to address.” •  Deutschland auf Rang 4 (2011: Rang 3). © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 14 5 Innovation Union Scoreboard 2015 Over a longer time period of eight years, the EU has been improving its innovation performance, with Latvia, Bulgaria and Malta being the innovation high level. This process of convergence is also observed within the groups of the Innovation followers and Moderate innovators, but for the Innovation leaders differences between countries in this group have Figure 1: EU Member States’ innovation performance http://ec.europa.eu/growth/industry/innovation/facts-figures/scoreboards/index_en.htm
  • 15. Innovation Union Scoreboard 2015 © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 15 sustain an increasing innovation performance level. Sweden has been the most innovative Member State over the whole 2007-2014 period but Denmark has managed to almost close its performance gap to Sweden. hand side). The other Innovation leaders have not been able to match the performance increase of the EU resulting in declining the performance lead over the EU has declined from almost 42% in 2008 to 34% in 2014. Figure 4: Innovation leaders Innovation index Relative to EU (EU=100) Germany is an Innovation leader. Innovation performance has been increasing up until 2010 a er which it remained fairly stable until 2013 27% above the average in 2012, but has dropped to 22% above the EU in 2014. attractive research systems the country is also performing above the EU Performance has improved most strongly in License and patent and International scientific co-publications (6.0%). Strong performance declines are observed for Sales share of new innovations (-5.5%), SMEs capital investments (-5.2%). Germany Innovation index DE Schweden ist gleichbleibend innovativ, Dänemark zieht davon, Deutschland und Finnland stagnieren. Im Vergleich zur EU fällt die Innovationskraft Deutschlands seit 2012 deutlich ab. Wird sich Deutschland 2016 in der Gruppe der Innovation Followers befinden?
  • 16. Zusammenfassung •  Defizite beim Transfer von Forschungsergebnissen •  Defizite im Bereich Bildung und Forschung •  Defizite bei staatlicher Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten von Unternehmen •  Defizite bei ICT in öffentlichen Einrichtungen © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 16
  • 17. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN Digitale Innovationen © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 17
  • 18. Präambel •  Digitale Innovationen können weder gesteuert noch geplant werden – sie entstehen bottom-up. •  Aber: Themensetzung/-förderung kann top-down erfolgen. •  Ziel ist ein deutlich innovationsfreundlicheres Klima. •  Hierzu ist ein Katalog von breit gefächerten Maßnahmen zu konzipieren und umzusetzen: –  Ausbildung und Forschung –  Fördermaßnahmen –  Digitale Gründerkultur –  Digitale Infrastruktur © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 18 –  Analoge Infrastruktur –  Digitale Glaubwürdigkeit –  Digitaler Puls der Zeit (weitere Ideen im Anhang)
  • 19. Ausbildung und Forschung •  Empfehlung: Stärkung des gesamten Bildungssystems. •  Wissen über Geschäftsgründungen bereits innerhalb des Studiums vermitteln. •  Abwandern von Top-Wissenschaftlern verhindern. •  Sehr viele erfolgreiche digitale Innovationen aus den USA gehen auf deutsche Forscher zurück. •  Top-Wissenschaftler aus dem Ausland anwerben. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 19
  • 20. Adäquatere Fördermaßnahmen •  Empfehlung: Konzipierung neuer Fördermaßnahmen. •  Microfunding: Fünfstellige Beträge für Pilotprojekte. •  Für kleinere Teams, 3-6 Monate, auch Privatper-
 sonen, schnelle und unkomplizierte Beantragung. •  In die Maßnahmen eingebaut: Networking, 
 Matchmaking, Community-Building für innovative Ökosysteme, Entstehung von Clustern und Märkten. •  Empfehlung: Problemgetriebene Innovations-Wettbewer- be zur Findung von Lösungen für politische, gesellschaft- liche, technologische oder soziale Fragestellungen. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 20 WK Potenzial Das maßgeschneiderte Programm für den Aufbau von Kooperationen zwischen Unter Hochschulen und Forschungseinrichtunge Vorfahrt für Spitzenforschung im Mittelstand Mit KMU-innovativfördert das BMBF Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen. Die Förderung inner- halb der Technologiefelder erfolgt themenoffen. Entscheidend sind Exzellenz und Innovationsgrad des Projektes sowie hohe Verwertungschancen. Gefördert werden Forschungsvorhaben in Techno- logiefeldern, die für Deutschland besondere Priorität haben: Impressum Herausgeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat Neue Instrumente und Programme der Innovationsförderung 11055 Berlin Bestellungen schriftlich an: Publikationsversand der Bundesregierung Postfach 48 10 09, 18132 Rostock oder per Tel.: 01805 - 77 80 90, Fax: 01805 - 77 80 94 (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min.) E-Mail: publikationen@bundesregierung.de Internet: http://www.bmbf.de Stand April 2015 Druck W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld Gestaltung Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH Bildnachweis Links: RAMPE Ecosystems, Innen: Thinkstock,Titel: Getty Images • Biotechnologie • Nanotechnologie • Informations- und Kommunikations- technologien • Photonik • Produktionstechnologie • Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz • Medizintechnik Beratung und Service Wegweiser zur Forschungsförderung Lotsendienst für Unternehmen Ein Service der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes 0800 2623 009 (kostenfrei) beratung@foerderinfo.bund.de www.foerderinfo.bund.de c/o Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsstelle Berlin KMU-innovativ DieTechnologiefelder Neue Impulse durch themenoffene Förderung Nachhaltigkeit der EXIST-Förderung Gründungsunterstützung an Hochschulen, die zwischen 1998 und 2011 gefördert wurden Dr. Marianne Kulicke Friedrich Dornbusch Kerstin Kripp Michael Schleinkofer Bericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zu
  • 21. Digitale Gründerkultur •  Zahlreiche hervorragend ausgebildete Informatiker konzipieren im Rahmen von Studienprojekten oder Abschlussarbeiten viele digitale Innovationen. •  Gründung mit hohem Risiko, Zeit und Geld verbunden. •  Viele (US-)Unternehmen locken mit Top-Gehältern. •  Empfehlung: Maßnahmen konzipieren für das Ziel, Gründungen attraktiver und einfacher zu gestalten. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 21
  • 22. Digitale Glaubwürdigkeit 1/3 •  Journalisten attestieren der Politik oftmals digitale Defizite (siehe z.B. DA; LSR; Stoppschild; „Neuland“). •  Empfehlung: Der Politik fehlt ein unabhängiges Team von 25-30 Experten, die ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen. •  Aufgabe des Experten-Teams: –  technische Zusammenhänge erläutern, –  auf Vorschläge schnell und kompetent reagieren, –  grundlegende Probleme früh erkennen, ggf. gegensteuern, –  eigene Vorschläge einbringen. •  Grundgedanke: Nur ein digital glaubwürdig und zeitgemäß agierender Staat kann digitale Innovationen effektiv fördern. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 22
  • 23. Digitale Glaubwürdigkeit 2/3 •  Empfehlung: Die Politik sollte das Ziel aus-
 rufen, Deutschland bis 2025 zur innovativsten 
 digitalen Gesellschaft auszubauen. •  Hightech-Strategie enthält viele gute Ansätze, könnte aber noch visionärer und langfristiger sein („man on the moon“-Szenarien). •  Empfehlung: Konzeption digitaler Zukunftsvisionen bis 2050! •  Workshops mit Wissenschaftlern und Zukunftsforschern. •  Wie sollen Städte, Mobilität, Transport, Wohnen, Arbeiten, Gesundheit etc. 2050 aussehen? Welche Bedeutung und Funktion haben digitale Technologien? Wie kommen wir dahin? •  Technologien für die analoge und digitale Gesellschaft 2050. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 23
  • 24. Digitale Glaubwürdigkeit 3/3 •  Digitale Glaubwürdigkeit durch aktive Mitgestaltung. •  Empfehlung: Zukunftsweisende, progressive Plattformen für E-Government und Online-Partizipation. •  Führend: Kleine EU-Länder wie z.B. Estland, Lettland. •  Aus einer derartigen Initiative könnte ein Ruck hervorgehen für Innovatoren und Gründer. •  Keine perfekte Planung, sondern klein anfangen, Beta- Versionen fördern (ggf. konkurrierend, in Wettbewerben), später Funktionalität ausbauen. •  Public Procurement als Schlüsselinstrument (vgl. USA). © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 24
  • 25. Digitaler Puls der Zeit •  Die Opportunitätskosten für digitale Stagnation oder gar digitale Regression sind sehr hoch (vgl. z.B. LSR). •  Empfehlung: Breite digitale Progression ermöglichen durch viele kleine Projekte, die als Keimzellen fungieren. •  Einige werden versanden, andere werden Erfolg haben. •  Mehr Risiko wagen – Mut zum Scheitern vorleben. •  Empfehlung: Digitale Technologien als Chance propagieren statt Angst zu verbreiten (siehe Streetview, Facebook, Amazon, „Datenkraken“-Diskussion etc.). © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 25
  • 26. Viele kleine Themen fördern •  Industrie 4.0 •  Robotik •  Internet of Things und Web of Things •  Smart energy, smart cities, smart homes •  E-Government und Online-Partizipation •  Connected cars, self-driving cars, E-Mobilität •  E-Health und personalisierte Medizin •  Daten, Datenwirtschaft, freie Daten, LOD •  Security, Datenschutz, sichere Kommunikation •  Natürlichsprachliche Schnittstellen (für IoT, I4.0) © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 26 top-down:zurErreichung derVisionen2050
  • 27. ZUSAMMENFASSUNG & FAZIT © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 27
  • 28. Zusammenfassung •  Die Politik benötigt digitale Glaubwürdigkeit •  Aktiv für digitale Progression sorgen – Visionen 2050! •  Team von 25-30 Experten als unabhängige Berater •  Innovations- und gründerfreundliches Klima schaffen •  Konzipierung neuer Fördermaßnahmen •  Kürzere Zyklen (digital gilt: Beta statt Perfektionismus) •  Strategische Zusammenarbeit von KMUs fördern •  Manche Forschungsthemen benötigen seitens Politik und Förderung einen deutlich längeren Atem •  E-Gov. und Online-Partizipation stärken – Digital vorleben! •  IoT- und Hardware-Innovationen ermöglichen •  Vom Ausland inspirieren lassen (SWE, DK, FI, CH) © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 28
  • 29. Fazit •  Die digitale Revolution findet statt – mit oder ohne uns. •  Wir benötigen eine gründerfreundlichere Umgebung. •  Festanstellung mit monatlichem Gehaltsscheck erscheint oftmals attraktiver als eine risikobehaftete Gründung. •  In den USA wird Scheitern als notwendiger Bestandteil der Karriere betrachtet („fail often, fail fast, fail cheap“). •  In Deutschland gilt Scheitern als Stigma. •  Die digitale Gründerkultur sollte nicht von Angst vor Veränderungen oder Scheitern geprägt sein, sondern von revolutionären Ideen, die die digitale und analoge Welt radikal verändern können. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 29
  • 30. •  Basiert auf „Unterscheiden sich digitale Innovationen von traditionellen Innovationen und könnten sie von einer speziellen Förderung profitieren?“ Beitrag und Vortrag reflektieren ausschließlich die persönliche Meinung des Autors. •  In: Innovation im Digitalen Ökosystem, Internet & Gesellschaft Co:llaboratory e.V., Abschlussbericht der 6. Initiative (2012) © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 30 supported by Eine Publikation des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory »Innovation im Digitalen Ökosystem« Abschlussbericht Dezember 2012 INHALTSVERZEICHNIS Vorwort des Lenkungskreises 91. Executive Summary 112. Rückblick auf die 6. Initiative3. 15 Was ist eine Innovation und wie kommt die Idee in die Welt? 194. Gero Nagel Interview mit Caroline Drucker 235. Wer sind die AkteurInnen und welche Möglichkeiten und 316. Verantwortung haben sie? Valentina Kerst Interview mit Stefan Ferber7. 37 Gute Innovation? Böse Innovation? 418. Carl Philipp Burkert Wie kann und sollte digitale Innovation gesteuert werden? 459. Max Senges Welchen Einfluss haben die Wissenschaften auf die Entstehung 5510. von Innovationen? Holger Kienle Recht und Innovation im digitalen Bereich – 5911. ein polydimensionales Verhältnis Steffen Hindelang, Jiannis Koudounas, Philipp Otto Unterscheiden sich digitale Innovationen von traditionellen 6512. Innovationen und könnten sie von einer speziellen Förderung profitieren? Georg Rehm Welche Einflüsse hat das digitale Ökosystem auf die Erstellung, 8713. Verbreitung und Bewertung von wissenschaftlichen Resultaten? Holger Kienle Schaffen offene Netze Mehrwert? 9514. Marcus M. Dapp, Yoan Hermstrüwer, Hendrik Send, Abraham Taherivand Interview mit Chris Messina 11715. Bridging the Gap: Collaboration Arenas als Schnittstellen zwischen 12316. traditioneller Ökonomie und neuen Formen der Wertschöpfung Moritz Avenarius, Elias Barrasch, Ulrich Klotz, Barbara Kruse, Bastian Lange, Peter Schreck, Paul Stabe, Wolfgang Wopperer Interview mit Dirk Baecker 13717. Literaturempfehlungen 13918. ExpertInnenprofile 14119. Über das Internet & Gesellschaft Co:llaboratory 14720. Impressum 14921. http://www.collaboratory.de/w/Abschlussbericht_Innovation_im_digitalen_%C3%96kosystem Herzlichen Dank!
  • 31. Anhang •  Merkmale digitaler Innovationen •  Innovationstreiber •  Förderprogramme •  Adäquatere Fördermaßnahmen •  Analoge Infrastruktur •  Digitale Infrastruktur •  Thema: Industrie 4.0 •  Thema: Linked Open Data © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 31
  • 32. Digitale Innovationen 1/4 •  Oft schnell und unkompliziert umsetzbar. •  Risiken sind überschaubar; oft ist es wichtig, Erster zu sein und eine überzeugende Idee zu präsentieren. •  Jedoch: Die Entwicklung fortgeschrittener Algorithmen (für bessere Performanz) oder neuartiger Datenbankmodelle ist sehr viel aufwendiger, langsamer, risikoreicher, investitionsintensiver und stärker mit Grundlagenforschung verbunden. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 32
  • 33. Digitale Innovationen 2/4 •  Digitale Innovationen sind schnell hinsichtlich Umsetzung und Wahrnehmung durch Nutzer (Akzeptanz, Weiterverbreitung). •  Gesellschaftliche und soziale Komponente, sie können nach kürzester Zeit Auswirkungen auf Millionen von Menschen besitzen (Twitter und arabischer Frühling). •  Digitale Innovationen sind flüchtig und vage. Sollte eine Idee nicht fruchten, gerät sie schnell wieder in Vergessenheit. •  Digitale Ideen und Innovationen sind schwieriger schützbar und leichter kopierbar. •  Das Ziel ist oft, die Innovation schnell und agil umzusetzen; das digitale Ökosystem umspannt den gesamten Planeten. •  Umsetzung ist ein Wettrennen gegen unsichtbare Gegner. •  Geschäftsmodell ist bei neuen und disruptiven Ideen zweitrangig. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 33
  • 34. Digitale Innovationen 3/4 •  Technologie: Internetanbindung; Server; Website. •  Das Team ist ein entscheidender Faktor für Erfolg: –  Softwareentwickler, gegebenenfalls Spezialkenntnisse. –  Wissenschafts- und forschungsnah arbeitende Entwickler für Spezialaufgaben (z.B. Data Scientists). –  Designer und UX-Experten gestalten UIs. –  Hardware-Experten für Internet of Things-Innovationen. –  Unterstützung in rechtlichen Fragen. –  Business Developer für Geschäftsmodelle und PR. –  Administratoren für Server-Betrieb oder Cloud (SaaS). © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 34
  • 35. Digitale Innovationen 4/4 •  Der Geschwindigkeit digitaler Innovationen steht die Förderkultur in Deutschland gegenüber. •  Es sind Monate Arbeit in einen Förderantrag zu investieren, über den nach vielen weiteren Monaten ein Urteil gefällt wird. •  Voraussetzung: (a) rechtliche Person, (b) Gegenfinanzierung. •  Prämissen können bei digitalen Innovatoren nur im Einzelfall vorausgesetzt werden. •  Benötigte Summen sind oftmals geringer als die typischen Projektbudgets von ZIM oder KMU-innovativ. •  Fünfstellige Summe ist oft ausreichend, um einem digitalen Innovator die Realisierung einer Idee zu ermöglichen. •  Es werden schnellere und schlankere Prozesse benötigt. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 35
  • 36. Innovationstreiber •  Wie lassen sich Innovationstreiber früher identifizieren und wie können neue Technologien als Chance für die Lebenswelt wahrgenommen werden? •  Empfehlung: –  Intensivere Trend- und Innovationsbeobachtung –  Regelmäßige Konsultationsrunden mit den „Internet-Weisen“, Wissenschaftlern, ggf. auch Gründern, Investoren –  Regelmäßiges Aktualisieren und Fortschreiben strategischer Roadmaps mit innovativen IT-Themen (siehe „Visionen 2050“) –  Berücksichtigung der nationalen Stärken (und Schwächen) © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 36
  • 37. Förderprogramme 1/2 •  DFG, BMBF, BMWi, EU/EC etc. stellen Mittel zur Förderung von innovativen Projekten bereit. •  Adressaten: Universitäten (für Grundlagenforschung: DFG, für angewandte Forschung: EU/EC), Firmen •  Die entsprechenden Bewerbungsverfahren nehmen zwischen 12 und 18 Monaten in Anspruch. •  EU-Projekte erfordern Kontakte, detaillierte Kenntnis des Bewerbungsverfahrens, stabile Themen, klug ausgewählte Partner, sehr viel Zeit und Geduld •  ZIM und KMU-Innovativ als effizientere nationale Maßnahmen, allerdings ungeeignet für Startups © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 37
  • 38. Förderprogramme 2/2 •  Die Förderquote beträgt für Unternehmen in der Regel zwischen 50% und 75%. •  Gegenfinanzierung muss anderweitig eingeworben werden – ungeeignet für ganz junge Startups oder Teams, die noch gar nicht gegründet haben. •  EXIST (BMWi) ist ein sehr gutes Instrument, um vielversprechende Forschungsergebnisse in Startups zu überführen (Finanzierung von zwei bis drei Gründen für bis zu zwei Jahre). •  Antragstellung ist sehr aufwendig; viele Hochschulen beraten mit ihren Gründerzentren. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 38
  • 39. Adäquatere Fördermaßnahmen •  Empfehlung: Problemgetriebene Wettbewerbe zur Findung von Lösungen für politische, gesellschaftliche, technologische oder soziale Fragestellungen. •  Gewinne: Innovationsstipendien, Hardware, Software, Reisen, Workshops mit Mentoren, Business Angels, Inkubatoren oder Wissenschaftlern. •  Fragestellungen online erfassen – Nutzer stimmen ab. •  Empfehlung: Erarbeitung eines nationalen – oder gar europäischen? – Innovationssystems, das klar definierte Innovationsfelder und entsprechende Priorisierungen für den Digitalsektor umfasst. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 39
  • 40. Analoge Infrastruktur •  Digitale Innovationen entstehen oft in kleinen Teams. •  Viele Experten arbeiten freiberuflich. •  Empfehlung: Es sind Co-Working-Spaces und ähnliche Plattformen zu fördern; für Innovatoren, Entwickler, Hardware-Experten, Designer, Forscher, UX-Gestalter, PR- und Marketingexperten; Bildung von Teams ermöglichen (insbesondere in kleineren Städten). •  Empfehlung: Die Relevanz von Hardware (IoT) wird stark zunehmen, daher IoT-Labore fördern! © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 40
  • 41. Digitale Infrastruktur •  Empfehlung: Portal für digitale Innovationen. •  Plattform stellt Rechenleistung und Services bereit. •  Portal bezieht auch die Endnutzer ein – je mehr Innovationen, desto mehr Nutzer und Visibilität. •  App-Store & Marktplatz für digitale Innovationen aller Art. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 41
  • 42. Thema: Industrie 4.0 •  Insbesondere Thema für sehr große Firmen mit ausreichenden Ressourcen für F&E. •  Hardware-Innovationen sind teuer und komplex. •  Empfehlung: Hardware-Innovationen ermöglichen, nicht nur bei Industrie 4.0, sondern bei IoT allgemein. •  Ebenfalls zu fördern in diesem Zusammenhang: –  Kooperationen sehr großer Unternehmen mit Gründern und Innovatoren für das reibungslose Zusammenspiel von neuen Ansätzen mit etablierten Technologien. –  Auch Standards gewährleisten Interoperabilität. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 42
  • 43. Thema: Linked Open Data •  Ein zeitgemäßes Agieren von Bund und Ländern kann auch aktiv erfolgen, indem z.B. öffentliche Daten vermehrt als Linked Open Data zur Verfügung gestellt und E-Government- Prozesse vorangetrieben werden (incl. E-Participation und Beschaffungsprozesse). •  Diesen Themen wird auf europäischer Ebene sehr viel Potential zugesprochen. Deutschland gerät derzeit ins Hintertreffen (die Führerschaft hat UK). •  Die Innovationsstudien attestieren Deutschland in diesem Bereich Defizite. Sobald öffentliche Stellen und Verwaltungen ihre Daten in eine nationale oder europaweite Linked Open Data Cloud integrieren, werden auf Basis dieser Datenmengen neue Innovationen entstehen, die wiederum neue Arbeitsplätze generieren. © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 43
  • 44. 27 Innovation Union Scoreboard 2015 Performance in Innovators In the Innovators dimension, the Innovation followers and innovation leaders are performing best. Ireland is the overall leader followed by Luxembourg, characterised by high rates of firms involved in innovation activities: innovation seems a natural strategy for firms to meet their customers’ demands and to face competitive pressures. This also results in faster employment growth linked to innovation activities. Malta, Italy and Greece are the strongest performing Moderate innovators. The performance of the Modest innovators is weak with Latvia showing the overall weakest performance. countries where performance has increased significantly over time. Compared to last year the situation has not improved with 19 Member introducing product or process innovations performance has decreased for 21 countries and the share of SMEs introducing marketing or is the strong performance decrease for Luxembourg as the country also has decreased strongly with 17% compared to last year, but as the country was in leading position one year ago with a performance lead of almost 15% over Ireland and 9% over Germany, Luxembourg only dropped to second place. Figure 22: Innovators Most recent performance level Increase in performance over 8 years © Georg Rehm Digitale Innovationen in Deutschland: Probleme und Perspektiven 44 Figure 17: Open, excellent and attractive research system Most recent performance level Increase in performance over 8 years Increase in performance since last year Colour coding matches the groups of countries identified in Section 2.1. Open, excellent and attractive research system (e.g., number of publications, students) Linkages and entrepreneurship (e.g., SMEs innovating in-house or collaborating with others) in these countries have more deeply rooted innovation capabilities as they combine in-house innovation activities with joint innovation activities with other companies or public sector organisations. The research systems in these countries are also geared towards meeting the demand from companies, as highlighted by high co-publication time in particular due to declining performance in SMEs innovating in-house and Innovative SMEs collaborating with others. Compared to last year, the situation has even worsened with performance having declined for the EU average and 21 Member States, in particular in were only obtained in Malta, Belgium and Denmark. Figure 20: Linkages & entrepreneurship Most recent performance level Increase in performance over 8 years Increase in performance since last year Colour coding matches the groups of countries identified in Section 2.1. Intellectual assets (e.g., patent applications, community trademarks, community designs) Performance in Intellectual assets 21). These countries manage very well protecting their new ideas and innovations, whether by using patents to protect new technologies or by using trademarks or designs which protect new goods and services. Half of the Innovation followers perform below average, as do all the Modest and Moderate innovators. The average EU performance is higher than that of most Member States due to the very good performance of the leading countries. Estonia, Cyprus, Slovenia and Bulgaria. The performance increase for Croatia however has been very modest. This general trend of improved performance in Intellectual assets has been a strong driver of overall performance increases. In particular performance in Community trademarks and designs has improved strongly. Worrying, however, is the fact that compared to last year performance in Intellectual assets has declined for 8 countries, in particular due to a decrease in the number of PCT patent applications. Intellectual assets has been a stronghold for the Innovation leaders and followers but the more rapid performance increases for Bulgaria, Slovenia, Cyprus and Estonia show that it is possible for less innovative countries to catch-up to the Innovation leaders and followers. Figure 21: Intellectual assets Most recent performance level Increase in performance over 8 years Increase in performance since last year Innovators (e.g., SMEs introducing innovations)