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“It's all about data.”
21.05.2013
Digitale Forschungsdaten
an der
Humboldt-Universität zu Berlin
Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Computer- und Medienservice
Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium, 21.05.2013
Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Computer- und Medienservice
1
“It's all about data.”
21.05.2013
Stand und Entwicklung im Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Berlin
Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Computer- und Medienservice
2
Agenda
• Einleitung –
Peter Schirmbacher
• Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“ –
Maxi Kindling
• Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der
HU Berlin –
Elena Simukovic
• Diskussion
“It's all about data.”
21.05.2013
Was sind Forschungsdaten?
3
„Unter digitalen Forschungsdaten verstehen wir […] alle digital
vorliegenden Daten, die während des Forschungsprozesses
entstehen oder ihr Ergebnis sind. Der Forschungsprozess umfasst
dabei den gesamten Kreislauf von der
Forschungsdatengenerierung, z. B. durch ein Experiment in den
Naturwissenschaften, eine dokumentierte Beobachtung in einer
Kulturwissenschaft oder eine empirische Studie in den
Sozialwissenschaften, über die Bearbeitung und Analyse bis hin
zur Publikation und Archivierung von Forschungsdaten.“
[Quelle: Kindling, Maxi & Schirmbacher, Peter (2013) Die digitale Forschungswelt als Gegenstand der
Forschung. In: Information, Wissenschaft & Praxis 2-3/2013]
Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Computer- und Medienservice
“It's all about data.”
21.05.2013
4
Humboldt-Universität zu Berlin
Wissenschaftsevaluation
Quelle: http://www.mpi-fg-koeln.mpg.de/pu/
workpap/wp99-6/wp99-6.html
“It's all about data.”
21.05.2013
Was sind Forschungsdaten?
5
• Der Begriffsumfang ist im Grunde unbestimmt.
• Das Verständnis von digitalen Forschungsdaten ist abhängig
von verschiedenen Aspekten wie:
• Wissenschaftliche Disziplinen
• Wissenschafts„kultur“
• Methoden & Werkzeuge in Abhängigkeit von
Forschungsfragen
• Formen und Formate der Daten
• Aggregationsstufen von Daten
Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Computer- und Medienservice
“It's all about data.”
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Warum sollten Forschungsdaten aufbewahrt werden?
6
Funktionen von Forschungsdaten
• Nachweisinstrument
• Kommunikation
• Reputation
• Nachnutzung
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Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Computer- und Medienservice
“It's all about data.”
21.05.2013
Wie sollten Forschungsdaten aufbewahrt werden?
7
1. Zugänglichkeit
2. Nachhaltigkeit
3. Nachvollziehbarkeit
4. Authentizität
5. Qualitätssicherung
6. Bewertung
7. Geschwindigkeit
8. Vollständigkeit
Anforderungen an die Aufbewahrung wissenschaftlicher Daten
Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Computer- und Medienservice
“It's all about data.”
21.05.2013
Projektmodul „Der Umgang mit
digitalen Forschungsdaten an der
HU Berlin“
Maxi Kindling
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Bibliotheks- und
Informationswissenschaft
Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Computer- und Medienservice
8
“It's all about data.”
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Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“
Was?
• Projektmodul im Masterstudium
Wann?
• Wintersemester 2012/13
Wer war dabei?
• Seminarleitung: Maxi Kindling
• 11 Master-Studierende: Marleen Burger, Lisa Liebenau,
Claudia Lienhard, Svantje Lilienthal, Paulina Plewka, Svenia
Pohlkamp, Kristin Reinhardt, Melanie Rügenhagen, Kathleen
Schulz, Kendra Sticht, Marcel Walther
• Unterstützung durch: Elena Simukovic, Peter Schirmbacher
Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Computer- und Medienservice
9
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Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“
Ziele des Projektmoduls
• Einblick in ein aktuelles Forschungsfeld der Bibliotheks- und
Informationswissenschaft
• Aktive Beteiligung an einer Konzeptentwicklung für die HU
Berlin
• Was ist der Status quo in Deutschland und international?
• Infrastrukturelle Aspekte:
– Wissenschafts- und förderpolitischer Rahmen
– Organisation
– Rechtliche Belange (in Ansätzen)
– Technische Konzepte (in Ansätzen)
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Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
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10
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Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“
Was haben wir gemacht?
• Analyse exemplarischer deutscher und internationaler
Ansätze des Forschungsdatenmanagements durch
Gruppenreferate
– Deutschland, Schweiz
– UK, USA, Australien
• Umfangreiche Material- und Quellensammlung zum Thema
• Vorstellung der Ergebnisse in einem gemeinsamen Termin
mit dem VPF
• Projektbericht mit Beteiligung aller Studierenden
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11
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Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“
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“It's all about data.”
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Was sind Ergebnisse?
• disziplinübergreifender und serviceorientierter Blick auf das
Forschungsdatenmanagement an Hochschulen
• Identifizierung von Best Practices
• UK, USA, Australien: große Bedeutung des FDM an
Hochschulen
• deutsche Hochschulen im internationalen Vergleich noch am
Anfang
• Auch: zukunftsweisende Projekte und Initiativen an
Hochschulen aus Deutschland und der Schweiz (bspw. Uni
Bielefeld, CAU Kiel, TU Berlin und ETH Zürich)
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Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“
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Was sind Empfehlungen?
• Policy zum adäquaten Umgang mit Forschungsdaten, deren
Umsetzung konzeptionell internationalen Best Practices folgt
– langfristige Archivierung (gemäß der Vorgaben der
Wissenschaftspolitik und der Forschungsförderorganisation)
– dauerhafte Zugänglichkeit für die Urheber, HU-Forschende,
Öffentlichkeit (Open Access)
– Nachweissystem
– unterstützende Veranstaltungen
• technische Infrastrukturen, die sich in das Gesamtangebot
der Service-Einrichtungen an der HU Berlin integrieren
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Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“
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Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“
Was sind Empfehlungen?
• Diskussion und Auswertung von Aspekten wie Policy,
Forschungsdatenmanagement-Plan, Archivierung,
Publikation, Aufgaben, personelle Ausstattung,
Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit den
Wissenschaftsdisziplinen und interdisziplinären Projekten
• an der HU vorhandene Forschungs(daten)infrastrukturen
und entsprechende Projekte integrieren
• Regionale, nationale und internationale Kooperationen
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Umfrage zum Umgang mit digitalen
Forschungsdaten an der HU
Berlin
Elena Simukovic
Humboldt-Universität zu Berlin
Computer- und Medienservice
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Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU
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Ziel & Aufbau
• Ziel: Ermittlung des Ist-Zustands und der Anforderungen an
zukünftige Service-Angebote
• Zielgruppe: wissenschaftliches Personal der HU
• Fragebogen und Umsetzung baut auf vergleichbaren Umfragen
an anderen Hochschulen (University of Cambridge, University
of Glasgow, Imperial College London, ETH Zürich) und im
PARSE.Insight-Projekt auf
“It's all about data.”
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Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU
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Eckdaten
• 24 Fragen, davon 6 Pflichtfragen
• ca. 10 Minuten zum Ausfüllen
• Versionen in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch)
• Online-Fragebogen (Nutzung des Open-Source-Produktes
LimeSurvey)
• 6 Wochen Laufzeit (24.01.-08.03.2013)
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Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU
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Rücklauf
499 Antworten bzw. ~24% der Zielgruppe aus den meisten
Einrichtungen:
JUR
LGF
BIO
CHEM
PHYSIK
GEOGR
COMP
MATH
PSYCH
IBI
EUR-ETHN
HIST
PHILOS
ANGL
DEU-LIT
IDSL
KL-PHIL
ROMAN
SLAW
ARCH
ASA
KULTUR
IKB
MUS-MED
SOZ
GENDER
ERZHG
REHAB
SPORT
THEOLG
WIWI
SONST
0
5
10
15
20
25
30
35
40
Verteilung der Teilnehmer nach Einrichtungen
(n=499)
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Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU
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Teilnehmer-Gruppen
Entspricht etwa 29% der Professor/innen und 14% der wissenschaftlichen
Mitarbeiter/innen der HU
Quelle: HU-Personalstatistik (Jahr 2013)
*Anmerkung: 63 Teilnehmer haben als Doktorand(in) und wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) geantwortet
(Mehrfachantworten erlaubt)
123
267
117
0
50
100
150
200
250
300
Teilnehmer-Gruppen
Professor(in)
Leiter(in) der
Arbeitsgruppe
Wissenschaftliche(r)
Mitarbeiter(in)
Doktorand(in)
IT-Mitarbeiter(in)
Studentische(r)
Mitarbeiter(in)
Sonstiges
*
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Aus welchen Quellen schöpfen Sie Ihre Forschungsdaten
hauptsächlich?
0
50
100
150
200
250
300
350
Quellen von Forschungsdaten
Beobachtungen
Experimente
Simulationen
Abbildungen von Objekten
Umfragen und Interviews
Statistik und Referenzdaten
Logfiles und Nutzungsdaten
Textdokumente
Sonstiges
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Um welche Datentypen handelt es sich?
0
50
100
150
200
250
300
350
Datentypen
Bilder
mehrdimensionale Visualisierungen
oder Modelle
Audio-Aufzeichnungen
Video-Aufzeichnungen
Texte
Tabellen
Datenbanken
Programme und Anwendungen
Fach- oder gerätespezifische Daten
Sonstiges
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Um welche fach- oder gerätespezifischen Daten handelt es
sich?
0
10
20
30
40
50
60
Fach- oder gerätespezifische Daten
Statistische Auswertung
Text-Korpora / Annotationen
GIS-Daten
Topographische Daten
Satellitenbilder
Fernerkundungsdaten
Spektra
Messreihen
Klimamodellierungen
Patienten-Daten
Fragebögen
Sonstiges
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Wer ist verantwortlich für die Speicherung, Sicherung oder
Archivierung Ihrer Forschungsdaten?
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
500
Verantwortung für Forschungsdaten
Ich selbst
Assistent(in)
Doktorand(in) am Lehrstuhl oder
Institut
Projekt- / Gruppenleiter(in)
Spez. Personal in der AG
Personal am CMS
Personal an der (Zweig-
)Bibliothek
Externer Dienstleister
Sonstiges
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In den Grundsätzen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der HU (2002) heißt
es: "Primärdaten als Grundlagen für Veröffentlichungen sollen auf haltbaren und
gesicherten Trägern in der Arbeitsgruppe/ Einrichtung, wo sie entstanden sind, für zehn
Jahre zugänglich bleiben." Berücksichtigen Sie diese Grundsätze?
56%
4%
20%
17%
3%
Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis
Ja, die Daten werden für zehn Jahre
oder mehr aufbewahrt.
Die Daten werden nur während
oder kurz nach dem Abschluss des
Projektes aufbewahrt.
Nein, diese Grundsätze kenne ich
nicht.
Mir ist die genaue Situation nicht
bekannt.
keine Antwort
(n=469)
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Vergleich der Antworten zwischen Teilnehmer-Gruppen
"Professor(in)" und "wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)"
Ja, die Daten werden
für zehn Jahre oder
mehr aufbewahrt.
Nur während oder
kurz nach dem
Abschluss des
Projektes.
Nein, diese
Grundsätze kenne ich
nicht.
Mir ist die genaue
Situation nicht
bekannt.
keine Antwort Kommentar
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis
Professor(in) wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)
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Was sagen die Forscher?
"Ich würde meine Daten gerne länger sichern und freue mich, von dieser
Möglichkeit zu hören!“
"Diese Grundsätze werden während der Ausbildung (Studium) nicht gelehrt.“
"Ich kenne die Grundätze und halte sie "privat" soweit wie möglich ein, da die
Verträge in meiner Karrierestufe jedoch immer befristet und tlw. nicht länger
als 2 Jahre sind und übergreifenden Datenbanken bsiher kaum (gar nicht)
genutzt werden ist die Praxis der Datenaufbewahrung undefiniert.“
"Ich weiß nicht, was mit meinen auf dem Server gespeicherten Daten passiert,
wenn ich den Lehrstuhl verlasse.“
"Ich bin gerne bereit, meine Daten zur VErfügung zu stellen, wenn sie "gut
behandelt" werden!“
"Die Daten werden aufbewahrt, die Grundsätze kannte ich nicht."
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Wären Sie grundsätzlich bereit, bestimmte Forschungsdaten
in einem Datenarchiv abzulegen bzw. zugänglich zu machen?
33%
27%
25%
8%
6%
1%
Bereitschaft zur Zugänglichmachung
Sehr wahrscheinlich / Ja.
Eher ja.
Ich muss es mir noch genauer
überlegen.
Eher nein.
Nicht wahrscheinlich / Nein.
keine Antwort
(n=457)
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Welches Datenarchiv würden Sie für die Ablage ihrer
Forschungsdaten am ehesten nutzen?
0
50
100
150
200
250
Bevorzugtes Datenarchiv
Ein Datenarchiv in meinem Institut
bzw. meiner Abteilung.
Ein zentrales Datenarchiv der HU.
Ein nationales fachspezifisches
Datenarchiv.
Ein internationales fachspezifisches
Datenarchiv.
Sonstiges
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Bitte schätzen Sie die Gesamtgröße Ihrer Forschungsdaten
bezogen auf den benötigten Speicherplatz.
11%
31%
19%
14%
9%
15%
1%
Gesamtgröße der Forschungsdaten
< 1 GB
1 - 20 GB
21 - 100 GB
101 GB - 1 TB
> 1 TB
Kann nicht einschätzen.
keine Antwort
(n=491)
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Welche Serviceleistungen würden Sie sich von der HU
wünschen?
0
50
100
150
200
250
300
Gewünschte Unterstützung
Allgemeine Fragen
Publizieren & Zitieren
Technische Fragen
Rechtliche Fragen
Konkrete Angelegenheiten
Datenmanagement-plan
Speicherplatz
keine Serviceleistungen
Sonstiges
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Weiteres Interesse
Wären Sie bereit, von Ihren Erfahrungen zum Umgang mit Forschungsdaten
und Erwartungen an zentrale Serviceleistungen in einem persönlichen
Gespräch zu berichten?
• Über 70 Zusagen für ein persönliches Interview
• Durchführung von Interviews demnächst
Weitere Kontakte sehr willkommen!
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Erste Schlussfolgerungen für die HU (I)
• Die Humboldt-Universität zu Berlin entwickelt und beschließt
eine Policy zum Umgang mit Forschungsdaten.
• Es ist ein Konzept zu entwickeln, das die Forschenden dort
abholt, wo sie sich „informationswissenschaftlich“ gerade
befinden.
− Vorhandene Sammlungen/Repositorien sollten in den
Forschungsbereichen verbleiben, aber zentral verzeichnet werden.
− Forschungsbereiche, die eigene Repositorien aufbauen wollen,
sollten durch zentrale Einrichtungen auf unterschiedlichste Weise
unterstützt werden.
− Für spezielle Datentypen sollten (unabhängig vom
Forschungsgebiet) spezielle Repositorien entwickelt und
angeboten werden.
− Existierende zentrale Angebote sollten ausgebaut und durch
entsprechende Services zum Umgang mit Forschungsdaten
erweitert werden.
“It's all about data.”
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34
Erste Schlussfolgerungen für die HU (II)
Verbesserung des zentralen Beratungsangebotes:
• Bei der Umsetzung „Guter wissenschaftlicher Praxis“ und
insb. der Dokumentation der Forschungsdaten sollte
zielgerichtet in der HU Unterstützung angeboten werden.
• Die rechtliche Beratung zu grundlegenden Fragen des
Datenschutzes und des Urheberrechts ist auszubauen.
• Eine zentrale Anlaufstelle für allumfassende persönliche
Beratung wird als vorteilhaft gesehen.
“It's all about data.”
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35
Erste Schlussfolgerungen für die HU (III)
Allgemeine Unterstützung beim Umgang mit
Forschungsdaten:
• Vergleichbar mit dem MIT sollten Angebote zu den
unterschiedlichen Phasen im Lebenszyklus von
Forschungsdaten gemacht werden
Siehe http://libraries.mit.edu/guides/subjects/data-management/plans.html
• Das gegenwärtige Angebot auf den Web-Seiten der HU
sollte systematisch gepflegt und aktualisiert werden.
Siehe: http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman
• In der HU sollte eine Kapazität aufgebaut werden, damit
innerhalb von nationalen und internationalen Aktivitäten
entsprechende Beiträge erbracht werden können.
“It's all about data.”
21.05.2013
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!
Weitere Diskussion im Anschluss bei informellem Empfang im
Raum 110 
Forschungsdatenmanagement an der HU Berlin
http://www.cms.hu-berlin.de/dataman
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36
“It's all about data.”
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Einige Kommentare und Anregungen für Diskussion
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37
Wo sind wir heute?
"Diesen Grundsatz [Gute wissenschaftliche Praxis] beachtet in meiner Gruppe sicherlich niemand.
Ich wäre auch der einzige, der Erfahrung mit Haltbarkeit von Datenträgern wie CD etc. [hat].
Einerseits fehlt es an den Organisationsstrukturen dies zu erreichen. Andererseits am technischen
Wissen, diese Haltbarkeit mit hinreichender Sicherheit zu erreichen."
"Unfortunately there are many incidents of plagiarism in our department and thus I would be quite
reluctant sharing data without personal control on who has access on them and why"
"Innovations- bzw. Konkurrenzdruck: man hält seine Datenfunde [...] lieber "geheim" und
veröffentlicht stattdessen Aufsätze, Bücher etc., in denen die Daten zitiert werden; Ausnahme evt.
Gruppenprojekte"
"Hauptziel meiner Arbeit sind Publikationen, die nichtveröffentlichten Arbeitsdateien gehen
niemanden etwas an und würden auch niemanden interessieren."
"Es gibt keine geeigenteten Kollaborationssysteme an der HU-Berlin, die zur Mitarbeit von Kollegen
anderer Hochschulen animieren."
"Manchmal wäre Hilfe in den genannten Bereichen gut, aber ich kann mir auch wieder nicht
vorstellen, wie das konkret laufen könnte. Letztendlich quält man sich dann doch wieder allein
durch Aufgaben."
“It's all about data.”
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Einige Kommentare und Anregungen für Diskussion (Fortsetzung)
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38
Wo wollen wir hin?
„Zumindest institutsintern würde ich meine statistischen Daten gerne Kolleg/innen und
Studierenden zur Verfügung stellen“
"Ich würde gerne besser über die Möglichkeiten der Speicherung von Forschungsdaten in
Datenarchiven Bescheid wissen und würde diese auch nutzen wollen."
"Ich bin für open Access und DAtentransparenz, sofern die Urheberschaft mit Kennzeichnung des
Projekts gewährleistet ist. Das unterstützt den Austausch, vermeidet Überschneidungen und fördert
die Sichtbarkeit meiner wissenschaftlichen Arbeit"
"Aber in manchen Faellen sind solche projektgebundenen Infrastrukturen nicht sinnvoll, ein
projektuebergreifendes system macht mehr sinn, als in jedem Projekt eine halbgare Loesung."
"Es wäre schon gut, wenn es einen guten cloud Dienst gäbe oder die Netzinfrastruktur
ZUVERLÄSSIG über VPN nutzbar wäre."
"Nicht nur Beratung sondern praktische Unterstützung"
"Einen Ansprechpartner für individuelle Fragen, den man anrufen/aufsuchen kann. Häufig sind
meine Frage eine bunte Mischung als allen möglichen hier genannten Dingen."
"Bisher brauchte ich keine Serviceleistungen, aber es wäre sicher gut, sie zu haben."
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Einige Kommentare und Anregungen für Diskussion (Fortsetzung)
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39
Was wir zu bedenken haben
"Der Professor unter dem ich als Doktorand arbeite hat hierbei allerdings das letzte Wort.“
"Ich habe mich bisher noch wenig mit Datenarchiven befasst, so dass ich erst eine Nutzen/Risiko-
Abwägung treffen müsste."
"Im Prinzip ja, ich fürchte allerdings, dass ich einige Zeit investieren müsste, um Materialien zu
sortieren, bzw. so "aufzuräumen", dass Dritte damit arbeiten könnten oder das Material überhaupt
in ein Datenarchiv eingespeist werden kann."
"will happily do it once I published my own research using the data."
"Der Begriff der Forschungsdaten ist so nicht tragfähig: Wenn alle Texte, mit denen ein Historiker
zu tun hat, Forschungsdaten wären, gäbe es enorme urheberrechtliche Probleme mit der Ablage...“
"Ich habe Probanden zugesichert, dass niemand außer mir und meiner Arbeitsgruppe Zugriff auf
die Daten haben wird."
"Quellen unterliegen teils dem Datenschutz/ Urheberrecht. Ich würde den Service nur nutzen, wenn
sie vor unbefugtem Zugriff geschützt wären.“

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Digitale Forschungsdaten an der Humboldt-Universität zu Berlin

  • 1. “It's all about data.” 21.05.2013 Digitale Forschungsdaten an der Humboldt-Universität zu Berlin Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium, 21.05.2013 Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 1
  • 2. “It's all about data.” 21.05.2013 Stand und Entwicklung im Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Berlin Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 2 Agenda • Einleitung – Peter Schirmbacher • Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“ – Maxi Kindling • Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Berlin – Elena Simukovic • Diskussion
  • 3. “It's all about data.” 21.05.2013 Was sind Forschungsdaten? 3 „Unter digitalen Forschungsdaten verstehen wir […] alle digital vorliegenden Daten, die während des Forschungsprozesses entstehen oder ihr Ergebnis sind. Der Forschungsprozess umfasst dabei den gesamten Kreislauf von der Forschungsdatengenerierung, z. B. durch ein Experiment in den Naturwissenschaften, eine dokumentierte Beobachtung in einer Kulturwissenschaft oder eine empirische Studie in den Sozialwissenschaften, über die Bearbeitung und Analyse bis hin zur Publikation und Archivierung von Forschungsdaten.“ [Quelle: Kindling, Maxi & Schirmbacher, Peter (2013) Die digitale Forschungswelt als Gegenstand der Forschung. In: Information, Wissenschaft & Praxis 2-3/2013] Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice
  • 4. “It's all about data.” 21.05.2013 4 Humboldt-Universität zu Berlin Wissenschaftsevaluation Quelle: http://www.mpi-fg-koeln.mpg.de/pu/ workpap/wp99-6/wp99-6.html
  • 5. “It's all about data.” 21.05.2013 Was sind Forschungsdaten? 5 • Der Begriffsumfang ist im Grunde unbestimmt. • Das Verständnis von digitalen Forschungsdaten ist abhängig von verschiedenen Aspekten wie: • Wissenschaftliche Disziplinen • Wissenschafts„kultur“ • Methoden & Werkzeuge in Abhängigkeit von Forschungsfragen • Formen und Formate der Daten • Aggregationsstufen von Daten Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice
  • 6. “It's all about data.” 21.05.2013 Warum sollten Forschungsdaten aufbewahrt werden? 6 Funktionen von Forschungsdaten • Nachweisinstrument • Kommunikation • Reputation • Nachnutzung Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice
  • 7. “It's all about data.” 21.05.2013 Wie sollten Forschungsdaten aufbewahrt werden? 7 1. Zugänglichkeit 2. Nachhaltigkeit 3. Nachvollziehbarkeit 4. Authentizität 5. Qualitätssicherung 6. Bewertung 7. Geschwindigkeit 8. Vollständigkeit Anforderungen an die Aufbewahrung wissenschaftlicher Daten Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice
  • 8. “It's all about data.” 21.05.2013 Projektmodul „Der Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Berlin“ Maxi Kindling Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 8
  • 9. “It's all about data.” 21.05.2013 Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“ Was? • Projektmodul im Masterstudium Wann? • Wintersemester 2012/13 Wer war dabei? • Seminarleitung: Maxi Kindling • 11 Master-Studierende: Marleen Burger, Lisa Liebenau, Claudia Lienhard, Svantje Lilienthal, Paulina Plewka, Svenia Pohlkamp, Kristin Reinhardt, Melanie Rügenhagen, Kathleen Schulz, Kendra Sticht, Marcel Walther • Unterstützung durch: Elena Simukovic, Peter Schirmbacher Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 9
  • 10. “It's all about data.” 21.05.2013 Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“ Ziele des Projektmoduls • Einblick in ein aktuelles Forschungsfeld der Bibliotheks- und Informationswissenschaft • Aktive Beteiligung an einer Konzeptentwicklung für die HU Berlin • Was ist der Status quo in Deutschland und international? • Infrastrukturelle Aspekte: – Wissenschafts- und förderpolitischer Rahmen – Organisation – Rechtliche Belange (in Ansätzen) – Technische Konzepte (in Ansätzen) Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 10
  • 11. “It's all about data.” 21.05.2013 Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“ Was haben wir gemacht? • Analyse exemplarischer deutscher und internationaler Ansätze des Forschungsdatenmanagements durch Gruppenreferate – Deutschland, Schweiz – UK, USA, Australien • Umfangreiche Material- und Quellensammlung zum Thema • Vorstellung der Ergebnisse in einem gemeinsamen Termin mit dem VPF • Projektbericht mit Beteiligung aller Studierenden Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 11
  • 12. “It's all about data.” 21.05.2013 Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“ Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 12
  • 13. “It's all about data.” 21.05.2013 Was sind Ergebnisse? • disziplinübergreifender und serviceorientierter Blick auf das Forschungsdatenmanagement an Hochschulen • Identifizierung von Best Practices • UK, USA, Australien: große Bedeutung des FDM an Hochschulen • deutsche Hochschulen im internationalen Vergleich noch am Anfang • Auch: zukunftsweisende Projekte und Initiativen an Hochschulen aus Deutschland und der Schweiz (bspw. Uni Bielefeld, CAU Kiel, TU Berlin und ETH Zürich) Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 13 Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“
  • 14. “It's all about data.” 21.05.2013 Was sind Empfehlungen? • Policy zum adäquaten Umgang mit Forschungsdaten, deren Umsetzung konzeptionell internationalen Best Practices folgt – langfristige Archivierung (gemäß der Vorgaben der Wissenschaftspolitik und der Forschungsförderorganisation) – dauerhafte Zugänglichkeit für die Urheber, HU-Forschende, Öffentlichkeit (Open Access) – Nachweissystem – unterstützende Veranstaltungen • technische Infrastrukturen, die sich in das Gesamtangebot der Service-Einrichtungen an der HU Berlin integrieren Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 14 Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“
  • 15. “It's all about data.” 21.05.2013 Projektmodul „Umgang mit digitalen FD an der HU Berlin“ Was sind Empfehlungen? • Diskussion und Auswertung von Aspekten wie Policy, Forschungsdatenmanagement-Plan, Archivierung, Publikation, Aufgaben, personelle Ausstattung, Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit den Wissenschaftsdisziplinen und interdisziplinären Projekten • an der HU vorhandene Forschungs(daten)infrastrukturen und entsprechende Projekte integrieren • Regionale, nationale und internationale Kooperationen Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 15
  • 16. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Berlin Elena Simukovic Humboldt-Universität zu Berlin Computer- und Medienservice Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 16
  • 17. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 17 Ziel & Aufbau • Ziel: Ermittlung des Ist-Zustands und der Anforderungen an zukünftige Service-Angebote • Zielgruppe: wissenschaftliches Personal der HU • Fragebogen und Umsetzung baut auf vergleichbaren Umfragen an anderen Hochschulen (University of Cambridge, University of Glasgow, Imperial College London, ETH Zürich) und im PARSE.Insight-Projekt auf
  • 18. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 18 Eckdaten • 24 Fragen, davon 6 Pflichtfragen • ca. 10 Minuten zum Ausfüllen • Versionen in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch) • Online-Fragebogen (Nutzung des Open-Source-Produktes LimeSurvey) • 6 Wochen Laufzeit (24.01.-08.03.2013)
  • 19. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 19 Rücklauf 499 Antworten bzw. ~24% der Zielgruppe aus den meisten Einrichtungen: JUR LGF BIO CHEM PHYSIK GEOGR COMP MATH PSYCH IBI EUR-ETHN HIST PHILOS ANGL DEU-LIT IDSL KL-PHIL ROMAN SLAW ARCH ASA KULTUR IKB MUS-MED SOZ GENDER ERZHG REHAB SPORT THEOLG WIWI SONST 0 5 10 15 20 25 30 35 40 Verteilung der Teilnehmer nach Einrichtungen (n=499)
  • 20. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 20 Teilnehmer-Gruppen Entspricht etwa 29% der Professor/innen und 14% der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen der HU Quelle: HU-Personalstatistik (Jahr 2013) *Anmerkung: 63 Teilnehmer haben als Doktorand(in) und wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) geantwortet (Mehrfachantworten erlaubt) 123 267 117 0 50 100 150 200 250 300 Teilnehmer-Gruppen Professor(in) Leiter(in) der Arbeitsgruppe Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Doktorand(in) IT-Mitarbeiter(in) Studentische(r) Mitarbeiter(in) Sonstiges *
  • 21. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 21 Aus welchen Quellen schöpfen Sie Ihre Forschungsdaten hauptsächlich? 0 50 100 150 200 250 300 350 Quellen von Forschungsdaten Beobachtungen Experimente Simulationen Abbildungen von Objekten Umfragen und Interviews Statistik und Referenzdaten Logfiles und Nutzungsdaten Textdokumente Sonstiges
  • 22. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 22 Um welche Datentypen handelt es sich? 0 50 100 150 200 250 300 350 Datentypen Bilder mehrdimensionale Visualisierungen oder Modelle Audio-Aufzeichnungen Video-Aufzeichnungen Texte Tabellen Datenbanken Programme und Anwendungen Fach- oder gerätespezifische Daten Sonstiges
  • 23. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 23 Um welche fach- oder gerätespezifischen Daten handelt es sich? 0 10 20 30 40 50 60 Fach- oder gerätespezifische Daten Statistische Auswertung Text-Korpora / Annotationen GIS-Daten Topographische Daten Satellitenbilder Fernerkundungsdaten Spektra Messreihen Klimamodellierungen Patienten-Daten Fragebögen Sonstiges
  • 24. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 24 Wer ist verantwortlich für die Speicherung, Sicherung oder Archivierung Ihrer Forschungsdaten? 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 Verantwortung für Forschungsdaten Ich selbst Assistent(in) Doktorand(in) am Lehrstuhl oder Institut Projekt- / Gruppenleiter(in) Spez. Personal in der AG Personal am CMS Personal an der (Zweig- )Bibliothek Externer Dienstleister Sonstiges
  • 25. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 25 In den Grundsätzen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der HU (2002) heißt es: "Primärdaten als Grundlagen für Veröffentlichungen sollen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Arbeitsgruppe/ Einrichtung, wo sie entstanden sind, für zehn Jahre zugänglich bleiben." Berücksichtigen Sie diese Grundsätze? 56% 4% 20% 17% 3% Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis Ja, die Daten werden für zehn Jahre oder mehr aufbewahrt. Die Daten werden nur während oder kurz nach dem Abschluss des Projektes aufbewahrt. Nein, diese Grundsätze kenne ich nicht. Mir ist die genaue Situation nicht bekannt. keine Antwort (n=469)
  • 26. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 26 Vergleich der Antworten zwischen Teilnehmer-Gruppen "Professor(in)" und "wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)" Ja, die Daten werden für zehn Jahre oder mehr aufbewahrt. Nur während oder kurz nach dem Abschluss des Projektes. Nein, diese Grundsätze kenne ich nicht. Mir ist die genaue Situation nicht bekannt. keine Antwort Kommentar 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis Professor(in) wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)
  • 27. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 27 Was sagen die Forscher? "Ich würde meine Daten gerne länger sichern und freue mich, von dieser Möglichkeit zu hören!“ "Diese Grundsätze werden während der Ausbildung (Studium) nicht gelehrt.“ "Ich kenne die Grundätze und halte sie "privat" soweit wie möglich ein, da die Verträge in meiner Karrierestufe jedoch immer befristet und tlw. nicht länger als 2 Jahre sind und übergreifenden Datenbanken bsiher kaum (gar nicht) genutzt werden ist die Praxis der Datenaufbewahrung undefiniert.“ "Ich weiß nicht, was mit meinen auf dem Server gespeicherten Daten passiert, wenn ich den Lehrstuhl verlasse.“ "Ich bin gerne bereit, meine Daten zur VErfügung zu stellen, wenn sie "gut behandelt" werden!“ "Die Daten werden aufbewahrt, die Grundsätze kannte ich nicht."
  • 28. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 28 Wären Sie grundsätzlich bereit, bestimmte Forschungsdaten in einem Datenarchiv abzulegen bzw. zugänglich zu machen? 33% 27% 25% 8% 6% 1% Bereitschaft zur Zugänglichmachung Sehr wahrscheinlich / Ja. Eher ja. Ich muss es mir noch genauer überlegen. Eher nein. Nicht wahrscheinlich / Nein. keine Antwort (n=457)
  • 29. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 29 Welches Datenarchiv würden Sie für die Ablage ihrer Forschungsdaten am ehesten nutzen? 0 50 100 150 200 250 Bevorzugtes Datenarchiv Ein Datenarchiv in meinem Institut bzw. meiner Abteilung. Ein zentrales Datenarchiv der HU. Ein nationales fachspezifisches Datenarchiv. Ein internationales fachspezifisches Datenarchiv. Sonstiges
  • 30. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 30 Bitte schätzen Sie die Gesamtgröße Ihrer Forschungsdaten bezogen auf den benötigten Speicherplatz. 11% 31% 19% 14% 9% 15% 1% Gesamtgröße der Forschungsdaten < 1 GB 1 - 20 GB 21 - 100 GB 101 GB - 1 TB > 1 TB Kann nicht einschätzen. keine Antwort (n=491)
  • 31. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 31 Welche Serviceleistungen würden Sie sich von der HU wünschen? 0 50 100 150 200 250 300 Gewünschte Unterstützung Allgemeine Fragen Publizieren & Zitieren Technische Fragen Rechtliche Fragen Konkrete Angelegenheiten Datenmanagement-plan Speicherplatz keine Serviceleistungen Sonstiges
  • 32. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 32 Weiteres Interesse Wären Sie bereit, von Ihren Erfahrungen zum Umgang mit Forschungsdaten und Erwartungen an zentrale Serviceleistungen in einem persönlichen Gespräch zu berichten? • Über 70 Zusagen für ein persönliches Interview • Durchführung von Interviews demnächst Weitere Kontakte sehr willkommen!
  • 33. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 33 Erste Schlussfolgerungen für die HU (I) • Die Humboldt-Universität zu Berlin entwickelt und beschließt eine Policy zum Umgang mit Forschungsdaten. • Es ist ein Konzept zu entwickeln, das die Forschenden dort abholt, wo sie sich „informationswissenschaftlich“ gerade befinden. − Vorhandene Sammlungen/Repositorien sollten in den Forschungsbereichen verbleiben, aber zentral verzeichnet werden. − Forschungsbereiche, die eigene Repositorien aufbauen wollen, sollten durch zentrale Einrichtungen auf unterschiedlichste Weise unterstützt werden. − Für spezielle Datentypen sollten (unabhängig vom Forschungsgebiet) spezielle Repositorien entwickelt und angeboten werden. − Existierende zentrale Angebote sollten ausgebaut und durch entsprechende Services zum Umgang mit Forschungsdaten erweitert werden.
  • 34. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 34 Erste Schlussfolgerungen für die HU (II) Verbesserung des zentralen Beratungsangebotes: • Bei der Umsetzung „Guter wissenschaftlicher Praxis“ und insb. der Dokumentation der Forschungsdaten sollte zielgerichtet in der HU Unterstützung angeboten werden. • Die rechtliche Beratung zu grundlegenden Fragen des Datenschutzes und des Urheberrechts ist auszubauen. • Eine zentrale Anlaufstelle für allumfassende persönliche Beratung wird als vorteilhaft gesehen.
  • 35. “It's all about data.” 21.05.2013 Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der HU Maxi Kindling, Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 35 Erste Schlussfolgerungen für die HU (III) Allgemeine Unterstützung beim Umgang mit Forschungsdaten: • Vergleichbar mit dem MIT sollten Angebote zu den unterschiedlichen Phasen im Lebenszyklus von Forschungsdaten gemacht werden Siehe http://libraries.mit.edu/guides/subjects/data-management/plans.html • Das gegenwärtige Angebot auf den Web-Seiten der HU sollte systematisch gepflegt und aktualisiert werden. Siehe: http://www.cms.hu-berlin.de/ueberblick/projekte/dataman • In der HU sollte eine Kapazität aufgebaut werden, damit innerhalb von nationalen und internationalen Aktivitäten entsprechende Beiträge erbracht werden können.
  • 36. “It's all about data.” 21.05.2013 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Weitere Diskussion im Anschluss bei informellem Empfang im Raum 110  Forschungsdatenmanagement an der HU Berlin http://www.cms.hu-berlin.de/dataman Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 36
  • 37. “It's all about data.” 21.05.2013 Einige Kommentare und Anregungen für Diskussion Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 37 Wo sind wir heute? "Diesen Grundsatz [Gute wissenschaftliche Praxis] beachtet in meiner Gruppe sicherlich niemand. Ich wäre auch der einzige, der Erfahrung mit Haltbarkeit von Datenträgern wie CD etc. [hat]. Einerseits fehlt es an den Organisationsstrukturen dies zu erreichen. Andererseits am technischen Wissen, diese Haltbarkeit mit hinreichender Sicherheit zu erreichen." "Unfortunately there are many incidents of plagiarism in our department and thus I would be quite reluctant sharing data without personal control on who has access on them and why" "Innovations- bzw. Konkurrenzdruck: man hält seine Datenfunde [...] lieber "geheim" und veröffentlicht stattdessen Aufsätze, Bücher etc., in denen die Daten zitiert werden; Ausnahme evt. Gruppenprojekte" "Hauptziel meiner Arbeit sind Publikationen, die nichtveröffentlichten Arbeitsdateien gehen niemanden etwas an und würden auch niemanden interessieren." "Es gibt keine geeigenteten Kollaborationssysteme an der HU-Berlin, die zur Mitarbeit von Kollegen anderer Hochschulen animieren." "Manchmal wäre Hilfe in den genannten Bereichen gut, aber ich kann mir auch wieder nicht vorstellen, wie das konkret laufen könnte. Letztendlich quält man sich dann doch wieder allein durch Aufgaben."
  • 38. “It's all about data.” 21.05.2013 Einige Kommentare und Anregungen für Diskussion (Fortsetzung) Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 38 Wo wollen wir hin? „Zumindest institutsintern würde ich meine statistischen Daten gerne Kolleg/innen und Studierenden zur Verfügung stellen“ "Ich würde gerne besser über die Möglichkeiten der Speicherung von Forschungsdaten in Datenarchiven Bescheid wissen und würde diese auch nutzen wollen." "Ich bin für open Access und DAtentransparenz, sofern die Urheberschaft mit Kennzeichnung des Projekts gewährleistet ist. Das unterstützt den Austausch, vermeidet Überschneidungen und fördert die Sichtbarkeit meiner wissenschaftlichen Arbeit" "Aber in manchen Faellen sind solche projektgebundenen Infrastrukturen nicht sinnvoll, ein projektuebergreifendes system macht mehr sinn, als in jedem Projekt eine halbgare Loesung." "Es wäre schon gut, wenn es einen guten cloud Dienst gäbe oder die Netzinfrastruktur ZUVERLÄSSIG über VPN nutzbar wäre." "Nicht nur Beratung sondern praktische Unterstützung" "Einen Ansprechpartner für individuelle Fragen, den man anrufen/aufsuchen kann. Häufig sind meine Frage eine bunte Mischung als allen möglichen hier genannten Dingen." "Bisher brauchte ich keine Serviceleistungen, aber es wäre sicher gut, sie zu haben."
  • 39. “It's all about data.” 21.05.2013 Einige Kommentare und Anregungen für Diskussion (Fortsetzung) Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Computer- und Medienservice 39 Was wir zu bedenken haben "Der Professor unter dem ich als Doktorand arbeite hat hierbei allerdings das letzte Wort.“ "Ich habe mich bisher noch wenig mit Datenarchiven befasst, so dass ich erst eine Nutzen/Risiko- Abwägung treffen müsste." "Im Prinzip ja, ich fürchte allerdings, dass ich einige Zeit investieren müsste, um Materialien zu sortieren, bzw. so "aufzuräumen", dass Dritte damit arbeiten könnten oder das Material überhaupt in ein Datenarchiv eingespeist werden kann." "will happily do it once I published my own research using the data." "Der Begriff der Forschungsdaten ist so nicht tragfähig: Wenn alle Texte, mit denen ein Historiker zu tun hat, Forschungsdaten wären, gäbe es enorme urheberrechtliche Probleme mit der Ablage...“ "Ich habe Probanden zugesichert, dass niemand außer mir und meiner Arbeitsgruppe Zugriff auf die Daten haben wird." "Quellen unterliegen teils dem Datenschutz/ Urheberrecht. Ich würde den Service nur nutzen, wenn sie vor unbefugtem Zugriff geschützt wären.“