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Leipzig, den 05.07.2018
Die Zukunft beginnt jetzt
Grundsteinlegung im OPTERRRA Werk Karsdorf
Seit 91 Jahren wird in Karsdorf Zement hergestellt. Dank einer 23-Millionen-Euro-
Investition, für die am 9. Mai 2018 der Grundstein gelegt wurde, soll dies auch in Zukunft
so bleiben. „Denn mit dieser Investition wird das Werk Karsdorf in die Lage versetzt,
seine Umweltleistung nachhaltig zu verbessern und sichere Arbeitsplätze zu bieten“,
erklärte Danilo Buscaglia, Vorsitzender der OPTERRA Geschäftsführung, in seiner
kurzen Ansprache.
Grenzwerte deutlich unterschreiten
Innerhalb der nächsten 12 Monate entstehen gleich zwei Anlagen im Werk Karsdorf, die vor
allem dem Immissionsschutz dienen. Denn ab dem 1. Januar 2019 gelten neue Grenzwerte, die
in der 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) unter anderem für Staub,
Ammoniak und Stickoxide, festgeschrieben sind. Während der laufenden Produktion werden
deshalb jetzt an den beiden Ofenlinien spezielle Filteranlagen gebaut, die dann in der
Winterreparatur 2018/2019 in Betrieb gehen. Die Beteiligten, allen voran Danilo Buscaglia,
gehen davon aus, dass mit den neuen Anlagen die gesetzlich geforderten Grenzwerte nicht nur
erreicht, sondern in einigen Werten sogar unterschritten werden.
KALINE arbeitet mit dem SCR-Verfahren
In den neuen Filteranlagen, deren Arbeitstitel „Karsdorfer Linie“ kurzerhand in KALINE
umgewandelt wurde, entschied man sich für das sogenannte SCR-Verfahren. SCR steht für
Selective Catalytic Reduction, also eine selektive katalytische Reaktion, die für eine erhebliche
Reduzierung der Stickoxide in den Ofenabgasen sorgt. Allein die neu zu errichtenden
Katalysatorengehäuse haben eine Dimension von 33 Meter Länge, 7 Meter Breite und 17 Meter
Höhe. Zusammen mit den Verrohrungen ergeben sich Gesamtlängen von rund 60
Metern. Denn die neue Filtertechnik ist in die bestehende Filteranlage zu integrieren, die im
Zuge der Maßnahmen ebenfalls dem Stand der Technik angepasst wird. „Aktuell werden die
Fundamente gegossen“ erläuterte Werkleiter Berthold Perschall die Baumaßnahmen. „Im
Sommer sollen die Anlagen dann installiert und Anfang 2019 im Rahmen der jährlichen
Winterrevision der Zementöfen getestet werden“, so Berthold Perschall weiter. „Ein Großteil der
zum Bau der neuen Anlagen notwendigen Arbeiten wurde bewusst an regionale Firmen
vergeben“, fügte der Werkleiter hinzu.
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Ein guter Tag für die Region
Der eigens zur Grundsteinlegung angereiste Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, Armin
Willingmann, betonte die positive Auswirkung der Investition auf die gesamte Region. „Von dem
wichtigen Vorhaben zum Immissionsschutz profitieren die Beschäftigten, deren Arbeitsplätze
zukunftssicher werden, die zahlreichen mittelständischen Zulieferfirmen sowie nicht zuletzt die
Anwohner und die Umwelt“, so der Wirtschaftsminister.
Auch der Landrat Götz Ulrich zeigte sich von der zukunftsorientierten Investition erfreut. „In der
ländlich geprägten Unstrut-Region ist das Werk ein wichtiger industrieller Arbeitgeber“, so der
Landrat. Umso mehr begrüßte er das Bekenntnis zum Standort Karsdorf.
Zeitdokumente für den Grundstein
Im Beisein der Verbandsbürgermeisterinnen Jana Grandi und Monika Ludwig, des
Kreistagsvorsitzenden und CDU-Bundestagsabgeordneten Dieter Stier, des Präsidenten des
Landesverwaltungsamtes Halle Thomas Pleye sowie Karsdorfs Bürgermeister Olaf Schumann
bestückten der Landrat, Minister Willingmann sowie die Repräsentanten von CRH und
OPTERRA eine Kapsel aus Edelstahl mit Zeitdokumenten. Neben einer Miniaturausgabe der
Himmelsscheibe von Nebra legten die Beteiligten vor den versammelten Mitarbeitern des
Werkes eine aktuelle Ausgabe der Tageszeitung, Baupläne, ein Bild vom Planungsteam, eine
Zementprobe sowie Euromünzen mit der Prägung „2018“ in die Zeitkapsel ein. Abschließend
wurde die Edelstahlkapsel in den Grundstein eingesetzt und vermörtelt.
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Über OPTERRA
OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer
jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den
führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei
Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie
sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und
OPTKaline2018_210
Feierliche Grundsteinlegung im OPTERRA
Zemtentwerk Karsdorf mit (v.l.) Thomas Pleye,
Präsident des Landesverwaltungsamtes Halle, Danilo
Buscaglia, Vorsitzender der Geschäftsführung
OPTERRA GmbH, Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister
für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des
Landes Sachsen-Anhalt, Berthold Perschall, Werkleiter
der OPTERRA Zement GmbH, Werk Karsdorf, Götz
Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises, Dieter Stier,
MdB BLK-Saalekreis und Frank Heisterkamp, CRH.
Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow
OPTKaline2018_660a
Neben einer Miniaturausgabe der
Himmelsscheibe von Nebra legten die
Beteiligten eine aktuelle Ausgabe der
Tageszeitung, Baupläne, ein Bild vom
Planungsteam, eine Zementprobe sowie
Euromünzen mit der Prägung „2018“ in die
Zeitkapsel ein.
Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow
OPTKaline2018_156
Auch die Mitarbeiter des Werkes verfolgten
interessiert die Grundsteinlegung, die auch
zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze für die
Zukunft dient.
Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow
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fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 30 angebotenen
Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen
Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.
Über CRH
CRH (LSE: CRH, ISE: CRG, NYSE): CRH ist ein weltweit operierender Baustoffkonzern, der an
ca. 3.800 Betriebsstätten weltweit 87.000 Mitarbeiter in 31 Ländern beschäftigt. Mit einer
Marktkapitalisierung von ca. 27 Milliarden Euro (Juni 2017) ist CRH der größte Baustoffkonzern
in Nordamerika und der zweitgrößte weltweit. Der Konzern verfügt über Führungspositionen in
Europa sowie über strategische Positionen in den aufstrebenden Wirtschaftsregionen von Asien
und Südamerika. CRH setzt sich für die Verbesserung der gebauten Umwelt ein, indem der
Konzern anspruchsvolle Materialien und Produkte für den Bau und die Instandhaltung der
Infrastruktur, den Wohnungsbau und Nichtwohnbau liefert. Als ein Fortune 500-Unternehmen ist
CRH konstituierendes Mitglied des FTSE 100 Index, des EURO STOXX 50 Index und des ISEQ
20 mit an der NYSE gelisteten American Depositary Shares.
Pressekontakt
Anke Wunder
OPTERRA GMBH
Goerdelerring 9, 04109 Leipzig
Tel. +49 341 3937 8531
anke.wunder@opterra-crh.com
www.opterra-crh.com

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Die Zukunft beginnt jetzt

  • 1. 1 / 4 Leipzig, den 05.07.2018 Die Zukunft beginnt jetzt Grundsteinlegung im OPTERRRA Werk Karsdorf Seit 91 Jahren wird in Karsdorf Zement hergestellt. Dank einer 23-Millionen-Euro- Investition, für die am 9. Mai 2018 der Grundstein gelegt wurde, soll dies auch in Zukunft so bleiben. „Denn mit dieser Investition wird das Werk Karsdorf in die Lage versetzt, seine Umweltleistung nachhaltig zu verbessern und sichere Arbeitsplätze zu bieten“, erklärte Danilo Buscaglia, Vorsitzender der OPTERRA Geschäftsführung, in seiner kurzen Ansprache. Grenzwerte deutlich unterschreiten Innerhalb der nächsten 12 Monate entstehen gleich zwei Anlagen im Werk Karsdorf, die vor allem dem Immissionsschutz dienen. Denn ab dem 1. Januar 2019 gelten neue Grenzwerte, die in der 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) unter anderem für Staub, Ammoniak und Stickoxide, festgeschrieben sind. Während der laufenden Produktion werden deshalb jetzt an den beiden Ofenlinien spezielle Filteranlagen gebaut, die dann in der Winterreparatur 2018/2019 in Betrieb gehen. Die Beteiligten, allen voran Danilo Buscaglia, gehen davon aus, dass mit den neuen Anlagen die gesetzlich geforderten Grenzwerte nicht nur erreicht, sondern in einigen Werten sogar unterschritten werden. KALINE arbeitet mit dem SCR-Verfahren In den neuen Filteranlagen, deren Arbeitstitel „Karsdorfer Linie“ kurzerhand in KALINE umgewandelt wurde, entschied man sich für das sogenannte SCR-Verfahren. SCR steht für Selective Catalytic Reduction, also eine selektive katalytische Reaktion, die für eine erhebliche Reduzierung der Stickoxide in den Ofenabgasen sorgt. Allein die neu zu errichtenden Katalysatorengehäuse haben eine Dimension von 33 Meter Länge, 7 Meter Breite und 17 Meter Höhe. Zusammen mit den Verrohrungen ergeben sich Gesamtlängen von rund 60 Metern. Denn die neue Filtertechnik ist in die bestehende Filteranlage zu integrieren, die im Zuge der Maßnahmen ebenfalls dem Stand der Technik angepasst wird. „Aktuell werden die Fundamente gegossen“ erläuterte Werkleiter Berthold Perschall die Baumaßnahmen. „Im Sommer sollen die Anlagen dann installiert und Anfang 2019 im Rahmen der jährlichen Winterrevision der Zementöfen getestet werden“, so Berthold Perschall weiter. „Ein Großteil der zum Bau der neuen Anlagen notwendigen Arbeiten wurde bewusst an regionale Firmen vergeben“, fügte der Werkleiter hinzu.
  • 2. 2 / 4 Ein guter Tag für die Region Der eigens zur Grundsteinlegung angereiste Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, Armin Willingmann, betonte die positive Auswirkung der Investition auf die gesamte Region. „Von dem wichtigen Vorhaben zum Immissionsschutz profitieren die Beschäftigten, deren Arbeitsplätze zukunftssicher werden, die zahlreichen mittelständischen Zulieferfirmen sowie nicht zuletzt die Anwohner und die Umwelt“, so der Wirtschaftsminister. Auch der Landrat Götz Ulrich zeigte sich von der zukunftsorientierten Investition erfreut. „In der ländlich geprägten Unstrut-Region ist das Werk ein wichtiger industrieller Arbeitgeber“, so der Landrat. Umso mehr begrüßte er das Bekenntnis zum Standort Karsdorf. Zeitdokumente für den Grundstein Im Beisein der Verbandsbürgermeisterinnen Jana Grandi und Monika Ludwig, des Kreistagsvorsitzenden und CDU-Bundestagsabgeordneten Dieter Stier, des Präsidenten des Landesverwaltungsamtes Halle Thomas Pleye sowie Karsdorfs Bürgermeister Olaf Schumann bestückten der Landrat, Minister Willingmann sowie die Repräsentanten von CRH und OPTERRA eine Kapsel aus Edelstahl mit Zeitdokumenten. Neben einer Miniaturausgabe der Himmelsscheibe von Nebra legten die Beteiligten vor den versammelten Mitarbeitern des Werkes eine aktuelle Ausgabe der Tageszeitung, Baupläne, ein Bild vom Planungsteam, eine Zementprobe sowie Euromünzen mit der Prägung „2018“ in die Zeitkapsel ein. Abschließend wurde die Edelstahlkapsel in den Grundstein eingesetzt und vermörtelt.
  • 3. 3 / 4 Über OPTERRA OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und OPTKaline2018_210 Feierliche Grundsteinlegung im OPTERRA Zemtentwerk Karsdorf mit (v.l.) Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes Halle, Danilo Buscaglia, Vorsitzender der Geschäftsführung OPTERRA GmbH, Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Berthold Perschall, Werkleiter der OPTERRA Zement GmbH, Werk Karsdorf, Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises, Dieter Stier, MdB BLK-Saalekreis und Frank Heisterkamp, CRH. Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow OPTKaline2018_660a Neben einer Miniaturausgabe der Himmelsscheibe von Nebra legten die Beteiligten eine aktuelle Ausgabe der Tageszeitung, Baupläne, ein Bild vom Planungsteam, eine Zementprobe sowie Euromünzen mit der Prägung „2018“ in die Zeitkapsel ein. Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow OPTKaline2018_156 Auch die Mitarbeiter des Werkes verfolgten interessiert die Grundsteinlegung, die auch zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze für die Zukunft dient. Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow
  • 4. 4 / 4 fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 30 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik. Über CRH CRH (LSE: CRH, ISE: CRG, NYSE): CRH ist ein weltweit operierender Baustoffkonzern, der an ca. 3.800 Betriebsstätten weltweit 87.000 Mitarbeiter in 31 Ländern beschäftigt. Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 27 Milliarden Euro (Juni 2017) ist CRH der größte Baustoffkonzern in Nordamerika und der zweitgrößte weltweit. Der Konzern verfügt über Führungspositionen in Europa sowie über strategische Positionen in den aufstrebenden Wirtschaftsregionen von Asien und Südamerika. CRH setzt sich für die Verbesserung der gebauten Umwelt ein, indem der Konzern anspruchsvolle Materialien und Produkte für den Bau und die Instandhaltung der Infrastruktur, den Wohnungsbau und Nichtwohnbau liefert. Als ein Fortune 500-Unternehmen ist CRH konstituierendes Mitglied des FTSE 100 Index, des EURO STOXX 50 Index und des ISEQ 20 mit an der NYSE gelisteten American Depositary Shares. Pressekontakt Anke Wunder OPTERRA GMBH Goerdelerring 9, 04109 Leipzig Tel. +49 341 3937 8531 anke.wunder@opterra-crh.com www.opterra-crh.com