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Die Stellung Deutschlands in der
Weltwirtschaft
Jessica Bednarski
„Deutsche Außenhandelspolitik“
04.10.2016
Inhaltsverzeichnis
1. Der Außenhandel
2. Das Wirtschaftswachstum
3. Die Staatsverschuldung
4. Der Arbeitsmarkt
5. Die Vermögensverteilung
Bilanz
1. Der Außenhandel
Export:
• Deutschland ist ein exportorientiertes und exportabhängiges Land
• Immer wieder Exportweltmeister
• 8,9 % der Wirtschaftsleistung
• Verzeichnet ständig Exportüberschüsse ( 2015: 248 Mrd. €*) und neue Rekorde
Import:
• Deutschland importiert sehr wenig im Vergleich zum Export
• 2014: 34,1 % der Inlandsnachfrage durch Importe abgedeckt
• Deutschland ist das einzige Land nach der Krise 2009, das Zahlen über das Vorkrisenniveau
verzeichnet (2014: 70,7 % gegen 70,2% 2008).
*Quelle: Destatis
2. Wirtschaftswachstum
• BIP Deutschland 2015: + 1,7 %
• Solides Wachstum, v.a. durch den privaten Konsum
Gründe: steigende Beschäftigung, höhere Löhne und Gehälter und niedrige Inflation, etwas
schwächerer Euro
• Aber kleine Länder wie die Slowakei oder
Lettland holen auf
• China und viele andere Schwellenländer
schwächeln
• Stimulation des BIP durch Immigranten
(kurzzeitig) möglich
• Zur Zeit positiv, aber auf Dauer fraglich
3. Staatsverschuldung
Deutschland:
• 2010: 80% des PIB (Finanzierung der Konjunkturprogramme und Steuerausfälle)
• 2014: 82% hinter Frankreich mit ca. 100%
• Ziel: unter 60% bis 2020
2014:
• USA: 103% des PIB
• Japan: über 200%
Quelle: OECD
4. Der Arbeitsmarkt
• Gilt als sehr stabil, hat aber auch Mängel
• August 2016: 43, 575 Millionen Erwerbstätige
• Juni 2016: 2, 6 Millionen Arbeitslose
• Arbeitslosenquote: 5,9 %
- geringe Arbeitslosigkeit und hohe Beschäftigungsrate
• EU-Vergleich: Länder aus dem Süden haben eine höhere Arbeitslosigkeit
• Weltweiter Vergleich: China verzeichnet eine geringe Arbeitslosenzahl (4,1%),
die USA liegt über dem Niveau Deutschlands (knapp 8%)
5. Die Vermögensverteilung
• Ungleiche Verteilung in allen Ländern
• Der Unterschied zwischen arm und reich
wächst rasant
• Vermögensunterschiede auf allen Ebenen: regional, national und international
• Vermögen im Durchschnitt im Euroraum: 64.200€/Kopf
• Vermögen im Durchschnitt in Deutschland: ca. 65.000€/Kopf
Probleme
• Ausnahmen des Mindestlohns
• Rentensystem
• Unterschiedliche Einkommen
Bilanz
Positiv:
• Deutschland ist weiterhin ein wichtiger Handelspartner und spielt eine wichtige Rolle im
Welthandel
• Hat einen guten Ruf: Made in Germany, Vertrauen in finanziellen Angelegenheiten
• Verzeichnet Erfolge, von denen auch die anderen Länder profitieren
• Ist in vielen Bereichen ein Vorbild: Export, Beschäftigungszahl, Wachstum
Negativ:
• Liegt in manchen Branchen zurück: Breitband-Internet, Infrastruktur
• Konzentriert sich zu sehr auf den Export, was zur Instabilität führt
• Neue Krisen und Situationen gefährden die relativ gute und stabile Position Deutschlands
Quellen
• www.bpb.de
• www.destatis.de
• http://ec.europa.eu/eurostat/data/database
• http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/ifo-prognose-deutschland-mit-weltweit-groesstem-
exportueberschuss-14422902.html
• https://www.oecd.org/
• http://www.spiegel.de/wirtschaft/deutschland-schuldenquote-soll-bis-2020-unter-60-prozent-sinken-a-
1086222.html
• http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wettbewerbsfaehigkeit-deutschland-rutscht-in-ranking-leicht-ab-a-
1114250.html
• https://www.welt.de/wirtschaft/article157969742/Deutschlands-gefaehrlicher-Hoehenflug-im-Welthandel.html
• http://www.wirtschaftundschule.de/aktuelle-themen/staat-wirtschaftspolitik/wirtschaftswachstum-ein-
auslaufmodell/wirtschaftswachstum-international-die-fakten/
• http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/arbeitsmarkt-arbeitslosigkeit-tiefstand-bundesagentur-fuer-arbeit
Magazin „Problèmes économiques“, No. 3117, Septembre 2015

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  • 1. Die Stellung Deutschlands in der Weltwirtschaft Jessica Bednarski „Deutsche Außenhandelspolitik“ 04.10.2016
  • 2. Inhaltsverzeichnis 1. Der Außenhandel 2. Das Wirtschaftswachstum 3. Die Staatsverschuldung 4. Der Arbeitsmarkt 5. Die Vermögensverteilung Bilanz
  • 3. 1. Der Außenhandel Export: • Deutschland ist ein exportorientiertes und exportabhängiges Land • Immer wieder Exportweltmeister • 8,9 % der Wirtschaftsleistung • Verzeichnet ständig Exportüberschüsse ( 2015: 248 Mrd. €*) und neue Rekorde Import: • Deutschland importiert sehr wenig im Vergleich zum Export • 2014: 34,1 % der Inlandsnachfrage durch Importe abgedeckt • Deutschland ist das einzige Land nach der Krise 2009, das Zahlen über das Vorkrisenniveau verzeichnet (2014: 70,7 % gegen 70,2% 2008). *Quelle: Destatis
  • 4.
  • 5. 2. Wirtschaftswachstum • BIP Deutschland 2015: + 1,7 % • Solides Wachstum, v.a. durch den privaten Konsum Gründe: steigende Beschäftigung, höhere Löhne und Gehälter und niedrige Inflation, etwas schwächerer Euro • Aber kleine Länder wie die Slowakei oder Lettland holen auf • China und viele andere Schwellenländer schwächeln • Stimulation des BIP durch Immigranten (kurzzeitig) möglich • Zur Zeit positiv, aber auf Dauer fraglich
  • 6. 3. Staatsverschuldung Deutschland: • 2010: 80% des PIB (Finanzierung der Konjunkturprogramme und Steuerausfälle) • 2014: 82% hinter Frankreich mit ca. 100% • Ziel: unter 60% bis 2020 2014: • USA: 103% des PIB • Japan: über 200% Quelle: OECD
  • 7. 4. Der Arbeitsmarkt • Gilt als sehr stabil, hat aber auch Mängel • August 2016: 43, 575 Millionen Erwerbstätige • Juni 2016: 2, 6 Millionen Arbeitslose • Arbeitslosenquote: 5,9 % - geringe Arbeitslosigkeit und hohe Beschäftigungsrate • EU-Vergleich: Länder aus dem Süden haben eine höhere Arbeitslosigkeit • Weltweiter Vergleich: China verzeichnet eine geringe Arbeitslosenzahl (4,1%), die USA liegt über dem Niveau Deutschlands (knapp 8%)
  • 8.
  • 9. 5. Die Vermögensverteilung • Ungleiche Verteilung in allen Ländern • Der Unterschied zwischen arm und reich wächst rasant • Vermögensunterschiede auf allen Ebenen: regional, national und international • Vermögen im Durchschnitt im Euroraum: 64.200€/Kopf • Vermögen im Durchschnitt in Deutschland: ca. 65.000€/Kopf Probleme • Ausnahmen des Mindestlohns • Rentensystem • Unterschiedliche Einkommen
  • 10.
  • 11. Bilanz Positiv: • Deutschland ist weiterhin ein wichtiger Handelspartner und spielt eine wichtige Rolle im Welthandel • Hat einen guten Ruf: Made in Germany, Vertrauen in finanziellen Angelegenheiten • Verzeichnet Erfolge, von denen auch die anderen Länder profitieren • Ist in vielen Bereichen ein Vorbild: Export, Beschäftigungszahl, Wachstum Negativ: • Liegt in manchen Branchen zurück: Breitband-Internet, Infrastruktur • Konzentriert sich zu sehr auf den Export, was zur Instabilität führt • Neue Krisen und Situationen gefährden die relativ gute und stabile Position Deutschlands
  • 12. Quellen • www.bpb.de • www.destatis.de • http://ec.europa.eu/eurostat/data/database • http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/ifo-prognose-deutschland-mit-weltweit-groesstem- exportueberschuss-14422902.html • https://www.oecd.org/ • http://www.spiegel.de/wirtschaft/deutschland-schuldenquote-soll-bis-2020-unter-60-prozent-sinken-a- 1086222.html • http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wettbewerbsfaehigkeit-deutschland-rutscht-in-ranking-leicht-ab-a- 1114250.html • https://www.welt.de/wirtschaft/article157969742/Deutschlands-gefaehrlicher-Hoehenflug-im-Welthandel.html • http://www.wirtschaftundschule.de/aktuelle-themen/staat-wirtschaftspolitik/wirtschaftswachstum-ein- auslaufmodell/wirtschaftswachstum-international-die-fakten/ • http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/arbeitsmarkt-arbeitslosigkeit-tiefstand-bundesagentur-fuer-arbeit Magazin „Problèmes économiques“, No. 3117, Septembre 2015