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Die Grundlagen schlechter Pressearbeit




11 Methoden, um zu verhindern,
  dass man in die Presse kommt
Keine Pressearbeit machen?



Funktioniert nicht!

Denn wenn man als Unter­ ehmen erfolgreich ist, wird die Presse
                         n
irgendwann aufmerksam. Und wenn Sie nicht erfolgreich sind,
dann erst recht. Nur dann hat man keine Übung darin, richtig zu
reagieren.
Regel Nr. 1: Verwerten Sie doch
einfach Ihre Werbematerialien

Journalisten mögen die Werbe­prache überhaupt
                            s
nicht.

Verwenden Sie also möglichst Superlative. Oder nichts sagende
Aus­ rücke wie „innovativ“ oder „modern“. Werden sie „überwälti-
    d
gend“ oder „beeindruckend“ subjektiv. Und spi­ ken Sie den Text
                                              c
mit Sonder­eichen wie ®, dann steigen die Chancen auf den
           z
Papierkorb rapide.
Regel Nr. 2: Werden Sie möglichst
unverständlich

Was ein Journalist nicht versteht, das versteht
auch sein Leser nicht.

Versuchen Sie also erst gar nicht, einen verständlichen Text zu
schreiben, sondern verwenden Sie möglichst viele Fach- und
Fremdwörter, machen Sie komplizierte Satzkonstruk­tionen, kurz:
Verwirren Sie den Leser, wo Sie nur können! Dann fällt es jedem
Redakteur leicht, Ihre Presseinformation sofort und endgültig abzu-
legen.
Regel Nr. 3: Seien Sie
todlangweilig

Was nicht interessant für den Leser ist, wird
auch nicht gedruckt!

Ein adäquater Einstieg ist hier schon die halbe Miete. Nennen Sie
erst einmal Ihre Firma ausführlich beim Namen, erwähnen Sie
sämtliche Spitzen­tellun­ en, die Sie in Europa und in der Welt
                 s       g
innehaben und kommen Sie am besten nicht vor Zeile 7 zum
eigentlichen Thema. Die Chance, dass jemand so­ eit durchhält, ist
                                                 w
nicht sehr groß. Und notfalls kann man ja genauso langweilig
weitermachen ...
Regel Nr. 4: Machen Sie klar,
dass Sie belanglos sind

Auch Redakteure sind lernfähig und ordnen den
Posteingang nach Erfahrung.

Stellen Sie sicher, dass nichts wirklich Informatives in Ihren Presse­
infos steht. Themati­ieren Sie etwa das neue Soft­ are-Release
                      s                                 w
6.a-c.12, das jetzt über einen neuen Button verfügt, mit dem die
Maske in Himmelblau angezeigt werden kann. Oder die weltbewe-
gende Tatsache, dass das Teil YZ in der Maschine XY jetzt deutlich
runder ist als vorher. So schafft man sich einen gewissen Ruf ...
Regel Nr. 5: Seien Sie doch
richtig unzuverlässig

Journalisten wollen verlässliche Partner und
kontinuierlich informiert werden

Man kann auch einfach mal sporadisch werden. Eine Presseinfo im
Halbjahr reicht eigentlich. Und wenn dann doch mal ein Redakteur
nachhakt, entweder nicht antworten, vertrösten oder einfach Inkom­
pe­enz und Des­nteresse de­ on­ trieren. Damit hat man die lästige
   t             i            m s
Brut schnell vom Hals (Achtung: das funktioniert nur, solange der
Journalist kein Blut leckt. Wenn das passiert, kann der Schuss nach
hinten losgehen).
Regel Nr. 6: Bestehen Sie auf
Ihrem Recht auf Veröffentlichung

Redakteure lassen sich nur ungern vorschreiben,
welche Themen sie zu veröffentlichen haben

Machen Sie dem Redakteur deswegen unmissverständlich klar,
dass Sie gar kein Ver­ tänd­ is dafür haben, wenn er Ihr Thema nicht
                      s    n
ins Blatt bringt. Drohen Sie am besten gleich mit einem Anruf beim
Chef­redakteur oder beim Her­us­­a geber. Sie machen sich damit
Freunde fürs Leben!
Regel Nr. 7: Telefonieren Sie
allen Aussendungen nach

Journalisten haben ja sonst nichts zu tun ...


Seien Sie möglichst penetrant, rufen Sie jede Redaktion direkt an
und lassen Sie nicht locker. Denn ohne eine ausführliche Be­­
gründung, warum das Thema nicht erscheint, können Sie nicht auf­
legen. Und wenn die Presseinfo trotzdem in die engere Wahl für die
nächste Ausgabe gelangt ist, sollten Sie versuchen, den Redakteur
mal so richtig zu nerven. Damit das nicht noch mal vorkommt ...
Regel Nr. 8: Kaufen Sie sich
die Redaktion

Je besser ein Medium im Markt po­i­ioniert ist,
                                s t
desto unabhängiger ist die Redaktion

Bieten Sie einfach Geld und Anzeigen für die Veröffent­ichung Ihrer
                                                       l
Presse­ it­ei­
       m t lungen. Damit machen Sie sich vor allem Freunde bei
den Journalisten, die auf eine unabhängige und objektive Be­icht­
                                                               r
erstattung Wert legen. Und zeigen Sie kein Ver­ tändnis dafür, wenn
                                              s
ihr Gegenüber etwas pikiert reagiert. Denn auch wenn manch einer
doch noch weiß, was Wörter wie „ZAW-Richtlinie“ oder „Presse­
kodex“, bedeuten. Sie sollten darauf auf keinen Fall Rücksicht neh-
men ...
Regel Nr. 9: Adressieren Sie all diejenigen,
die sich gar nicht für Sie interessieren

Wer auf dem falschen Tisch landet, landet meist
direkt im Papierkorb

Machen Sie möglichst große Verteiler, lassen Sie die Ansprech­
partner weg oder schicken Sie ihre Pressein­   formationen zum
Thema Wirt­ chaft in die Sportredak­ion. Wenn dann kein Wunder
           s                       t
geschieht – und meist geschieht das nicht – war’s das dann auch
schon!
Regel Nr. 10: Masse statt Klasse
und je mehr desto besser

Redakteure haben nicht unbegrenzt Zeit, nach dem
eigentlichen Thema zu suchen

Seien Sie doch mal ganz ausführlich: Verfassen Sie eine richtige
Ab­ andlung, bei der das Wichtige gut versteckt erst irgendwann
   h
auf Seite 6 kommt. Schicken Sie kiloweise Pros­ ektmaterial mit,
                                                 p
oder, wenn es schon mal per E-Mail sein muss, dann mit minde-
stens 20 Mega­ yte großen Bildern. Da steigt bei jedem Redakteur
               b
sofort die Laune ...
Regel Nr. 11: Bleiben Sie
einfach anonym!

Wer hat schon Zeit zum Suchen?
Pressearbeit machen!



Kommunizieren Sie regelmäßig, wählen Sie Themen,
die interessant sind, bereiten Sie sie verständ-
lich auf und nehmen Sie vor allem Ihr Gegenüber,
den Journa­isten, ernst!
          l


Wenn Sie diese Grundsätze beachten, dann ist das die Grundlage
für eine erfolgreiche Pressearbeit – ob Sie die nun selbst machen
oder mit Unter­ tützung einer PR-Agentur ...
                s
Pressearbeit machen!



... wenn Sie aber einen Partner suchen, stehen wir Ihnen gerne
zur Verfügung.

Denn:
Gute Pressearbeit ist unser Anspruch.

Zu finden sind wir unter http://www.press-n-relations.com

Dort sehen Sie täglich aktuell, was wir für unsere Kunden tun,
und vor allem: wie!
Pressearbeit machen!


Press’n’Relations Deutschland          Press’n’Relations Österreich
Press’n’Relations GmbH                 Press’n’Relations Austria GmbH
Magirusstraße 33 D-89077 Ulm           Währinger Straße 61 A-1090 Wien
Tel.: +49 (0) 731 96287-20             Tel.:+43 (0) 1 9076148-10
ulm@press-n-relations.de               wien@press-n-relations.at

Press’n’Relations II GmbH              Press’n’Relations Schweiz
Guntherstraße 19 D-80639 München
                                       Press’n’Relations GmbH
Tel.: +49 (0) 89 179992-75
                                       Niederlassung Zürich
du@press-n-relations.de
                                       Hirslanderstrasse 51 CH-8032 Zürich
                                       Tel.: +41 (0) 43 3445865
Press’n’Relations III GmbH
                                       zuerich@press-n-relations.ch
Zum Imberg 20 D-45721 Haltern am See
Tel.:+49 (0) 2364 60610-84
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Die Regeln schlechter Pressearbeit

  • 1. Die Grundlagen schlechter Pressearbeit 11 Methoden, um zu verhindern, dass man in die Presse kommt
  • 2. Keine Pressearbeit machen? Funktioniert nicht! Denn wenn man als Unter­ ehmen erfolgreich ist, wird die Presse n irgendwann aufmerksam. Und wenn Sie nicht erfolgreich sind, dann erst recht. Nur dann hat man keine Übung darin, richtig zu reagieren.
  • 3. Regel Nr. 1: Verwerten Sie doch einfach Ihre Werbematerialien Journalisten mögen die Werbe­prache überhaupt s nicht. Verwenden Sie also möglichst Superlative. Oder nichts sagende Aus­ rücke wie „innovativ“ oder „modern“. Werden sie „überwälti- d gend“ oder „beeindruckend“ subjektiv. Und spi­ ken Sie den Text c mit Sonder­eichen wie ®, dann steigen die Chancen auf den z Papierkorb rapide.
  • 4. Regel Nr. 2: Werden Sie möglichst unverständlich Was ein Journalist nicht versteht, das versteht auch sein Leser nicht. Versuchen Sie also erst gar nicht, einen verständlichen Text zu schreiben, sondern verwenden Sie möglichst viele Fach- und Fremdwörter, machen Sie komplizierte Satzkonstruk­tionen, kurz: Verwirren Sie den Leser, wo Sie nur können! Dann fällt es jedem Redakteur leicht, Ihre Presseinformation sofort und endgültig abzu- legen.
  • 5. Regel Nr. 3: Seien Sie todlangweilig Was nicht interessant für den Leser ist, wird auch nicht gedruckt! Ein adäquater Einstieg ist hier schon die halbe Miete. Nennen Sie erst einmal Ihre Firma ausführlich beim Namen, erwähnen Sie sämtliche Spitzen­tellun­ en, die Sie in Europa und in der Welt s g innehaben und kommen Sie am besten nicht vor Zeile 7 zum eigentlichen Thema. Die Chance, dass jemand so­ eit durchhält, ist w nicht sehr groß. Und notfalls kann man ja genauso langweilig weitermachen ...
  • 6. Regel Nr. 4: Machen Sie klar, dass Sie belanglos sind Auch Redakteure sind lernfähig und ordnen den Posteingang nach Erfahrung. Stellen Sie sicher, dass nichts wirklich Informatives in Ihren Presse­ infos steht. Themati­ieren Sie etwa das neue Soft­ are-Release s w 6.a-c.12, das jetzt über einen neuen Button verfügt, mit dem die Maske in Himmelblau angezeigt werden kann. Oder die weltbewe- gende Tatsache, dass das Teil YZ in der Maschine XY jetzt deutlich runder ist als vorher. So schafft man sich einen gewissen Ruf ...
  • 7. Regel Nr. 5: Seien Sie doch richtig unzuverlässig Journalisten wollen verlässliche Partner und kontinuierlich informiert werden Man kann auch einfach mal sporadisch werden. Eine Presseinfo im Halbjahr reicht eigentlich. Und wenn dann doch mal ein Redakteur nachhakt, entweder nicht antworten, vertrösten oder einfach Inkom­ pe­enz und Des­nteresse de­ on­ trieren. Damit hat man die lästige t i m s Brut schnell vom Hals (Achtung: das funktioniert nur, solange der Journalist kein Blut leckt. Wenn das passiert, kann der Schuss nach hinten losgehen).
  • 8. Regel Nr. 6: Bestehen Sie auf Ihrem Recht auf Veröffentlichung Redakteure lassen sich nur ungern vorschreiben, welche Themen sie zu veröffentlichen haben Machen Sie dem Redakteur deswegen unmissverständlich klar, dass Sie gar kein Ver­ tänd­ is dafür haben, wenn er Ihr Thema nicht s n ins Blatt bringt. Drohen Sie am besten gleich mit einem Anruf beim Chef­redakteur oder beim Her­us­­a geber. Sie machen sich damit Freunde fürs Leben!
  • 9. Regel Nr. 7: Telefonieren Sie allen Aussendungen nach Journalisten haben ja sonst nichts zu tun ... Seien Sie möglichst penetrant, rufen Sie jede Redaktion direkt an und lassen Sie nicht locker. Denn ohne eine ausführliche Be­­ gründung, warum das Thema nicht erscheint, können Sie nicht auf­ legen. Und wenn die Presseinfo trotzdem in die engere Wahl für die nächste Ausgabe gelangt ist, sollten Sie versuchen, den Redakteur mal so richtig zu nerven. Damit das nicht noch mal vorkommt ...
  • 10. Regel Nr. 8: Kaufen Sie sich die Redaktion Je besser ein Medium im Markt po­i­ioniert ist, s t desto unabhängiger ist die Redaktion Bieten Sie einfach Geld und Anzeigen für die Veröffent­ichung Ihrer l Presse­ it­ei­ m t lungen. Damit machen Sie sich vor allem Freunde bei den Journalisten, die auf eine unabhängige und objektive Be­icht­ r erstattung Wert legen. Und zeigen Sie kein Ver­ tändnis dafür, wenn s ihr Gegenüber etwas pikiert reagiert. Denn auch wenn manch einer doch noch weiß, was Wörter wie „ZAW-Richtlinie“ oder „Presse­ kodex“, bedeuten. Sie sollten darauf auf keinen Fall Rücksicht neh- men ...
  • 11. Regel Nr. 9: Adressieren Sie all diejenigen, die sich gar nicht für Sie interessieren Wer auf dem falschen Tisch landet, landet meist direkt im Papierkorb Machen Sie möglichst große Verteiler, lassen Sie die Ansprech­ partner weg oder schicken Sie ihre Pressein­ formationen zum Thema Wirt­ chaft in die Sportredak­ion. Wenn dann kein Wunder s t geschieht – und meist geschieht das nicht – war’s das dann auch schon!
  • 12. Regel Nr. 10: Masse statt Klasse und je mehr desto besser Redakteure haben nicht unbegrenzt Zeit, nach dem eigentlichen Thema zu suchen Seien Sie doch mal ganz ausführlich: Verfassen Sie eine richtige Ab­ andlung, bei der das Wichtige gut versteckt erst irgendwann h auf Seite 6 kommt. Schicken Sie kiloweise Pros­ ektmaterial mit, p oder, wenn es schon mal per E-Mail sein muss, dann mit minde- stens 20 Mega­ yte großen Bildern. Da steigt bei jedem Redakteur b sofort die Laune ...
  • 13. Regel Nr. 11: Bleiben Sie einfach anonym! Wer hat schon Zeit zum Suchen?
  • 14. Pressearbeit machen! Kommunizieren Sie regelmäßig, wählen Sie Themen, die interessant sind, bereiten Sie sie verständ- lich auf und nehmen Sie vor allem Ihr Gegenüber, den Journa­isten, ernst! l Wenn Sie diese Grundsätze beachten, dann ist das die Grundlage für eine erfolgreiche Pressearbeit – ob Sie die nun selbst machen oder mit Unter­ tützung einer PR-Agentur ... s
  • 15. Pressearbeit machen! ... wenn Sie aber einen Partner suchen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Denn: Gute Pressearbeit ist unser Anspruch. Zu finden sind wir unter http://www.press-n-relations.com Dort sehen Sie täglich aktuell, was wir für unsere Kunden tun, und vor allem: wie!
  • 16. Pressearbeit machen! Press’n’Relations Deutschland Press’n’Relations Österreich Press’n’Relations GmbH Press’n’Relations Austria GmbH Magirusstraße 33 D-89077 Ulm Währinger Straße 61 A-1090 Wien Tel.: +49 (0) 731 96287-20 Tel.:+43 (0) 1 9076148-10 ulm@press-n-relations.de wien@press-n-relations.at Press’n’Relations II GmbH Press’n’Relations Schweiz Guntherstraße 19 D-80639 München Press’n’Relations GmbH Tel.: +49 (0) 89 179992-75 Niederlassung Zürich du@press-n-relations.de Hirslanderstrasse 51 CH-8032 Zürich Tel.: +41 (0) 43 3445865 Press’n’Relations III GmbH zuerich@press-n-relations.ch Zum Imberg 20 D-45721 Haltern am See Tel.:+49 (0) 2364 60610-84 rha@press-n-relations.de