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EINE 
NEUE 
ERDE 
( 
GOTTESDIENST 
AN 
KERB 
7. SEPTEMBER 2014 
EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE PARTENHEIM
Einläuten 
Begrüßung 
Herzlich willkommen Ihnen und Euch allen zum 
GoHesdienst für Groß und Klein zum diesjährigen 
KerbegoHesdienst! 
„staunenswert sind deine Werke“, wundert sich schon 
der Psalmist (139,14) über die Schöpfung. 
Als Schöpfung wird unsere Welt ins rich]ge Licht 
gerückt: als Wunder, als Geschenk, als Lebensraum, 
dessen Teil wir sind und den wir mit unseren Krä_en 
und MiHeln bewahren sollen. 
Doch wie geht es weiter mit unserer Welt? Tag für Tag 
erleben wir Krieg und Streit, immer häufiger treffen uns 
Naturkatastrophen, auch hier in Deutschland. Wir 
wollen das Leben in unserer Gesellscha_ enkeltauglich 
gestalten, aber das geht nicht ohne gewal]ge 
Veränderungen. Menschen haben Angst vor 
Veränderung, aber unser Glaube macht uns immer 
wieder Mut, nö]ge Veränderungen anzugehen. 
„Staunen. Forschen. Handeln. – Gemeinsam im Dienst 
der Schöpfung.“ Das MoHo des diesjährigen 
ökumenischen Tages der Schöpfung soll dazu beitragen, 
viele „staunenswerte“ Eindrücke von dieser Schöpfung 
zu gewinnen, allen Bedrohungen durch Gewalt und 
Krieg durch Raubbau und Ausnutzung zum Trotz! 
Das ist nicht nur eine Aufgabe für Weltklimakonferenzen 
sondern es gilt schon, im Kleinen, bei uns selbst 
anzufangen. Wie werden wir dem Au_rag gerecht, auf 
dem Fundament weiterzubauen? Wie sehen unsere
„ökologischen Fußabdrücke“ aus, die wir als Einzelne 
und auch als Gemeinde auf GoHes Baustelle 
hinterlassen? 
( 
2. Du hast das Leben allen gegeben, gib uns heute dein gutes 
Wort. So geht dein Segen auf unsern Wegen, bis die Sonne sinkt, 
mit uns fort. Du bist der Anfang, dem wir vertrauen, du bist das 
Ende, auf das wir schauen. Was immer kommen mag, du bist uns 
nah. Wir aber gehen, von dir gesehen, in dir geborgen durch 
Nacht und Morgen und singen ewig dir. Halleluja.
Votum: 
Wir feiern diesen GoHesdienst 
in deinem Namen GoH, 
du lässt mit uns immer wieder 
Neues werden in der Welt, 
Du schickst uns als deine Söhne und Töchter 
auf den Weg, 
du webst mit uns und durch uns Gemeinscha_, 
du warst, du bist, du kommst. Amen. 
Amen 
Nach 
Psalm 
65 
Die Erde – in deiner Hand 
Im großen Kosmos sind wir gut aufgehoben. 
Sommer und Winter, Regen und Hitze folgen 
im Rhythmus der Jahrhunderte. 
Die Menschen haben geforscht und das Geheimnis 
der Ordnung erkannt. 
Du legst die Welt uns zu Füssen wie einen Vorschlag, 
den wir nicht mit Füssen treten dürfen. 
Du hilfst und, erstaunliche Taten zu vollbringen. 
Zuversicht breitet sich in allen Landen aus, 
weil du unser Entwicklungshelfer bist. 
Die Kra_ der Meere nützt du aus, 
die Begabungen der Völker lenkst du 
in schöpferischen Bahnen; 
das Land der Menschen kul]vierst du 
zum fruchtbaren Acker ohne Gi_. 
Der Strom GoHes führt das ganze Jahr Wasser; 
Die Steppen werden zu fruchtbaren Ebenen,
die Wüsten zu belebten Landscha_en. 
Die Erde hat wieder Platz für alle. 
Du verschaffst den Menschen die Saat, 
und die Ernte wird tausendfach. 
Deine Güte wirkt 365 Tage im Jahr. 
Hügel und Täler, Berge und Schluchten, 
Korn und Herde, Technik und Forschung 
loben GoH täglich, 
denn deine Entwicklungshilfe, GoH, 
plant den Frieden ohne Hunger. 
aus: Hanns-­‐Dieter Hüsch, Uwe Seidel, 
Ich stehe unter GoHes Schutz. Psalmen für Alletage, 
Düsseldorf 2002, 67 
Gebet: 
Ein Narr 
Hörst du mich, GoH? 
Noch nie im Leben sprach ich mit dir. 
Doch heute, heute will ich dich begrüssen. 
Du weißt, von Kindertagen an sagte man mir, 
dich gebe es nicht. 
Und ich, ich glaubte es, Narr, der ich war. 
Die Schönheit deiner Schöpfung ging mir niemals auf. 
Doch heute Nacht nahm ich wahr, 
vom Grund des aufgerissenen Kraters, 
den Sternenhimmel über mir. 
Und ich verstand staunend sein Gefunkel. 
Ich weiß nicht, GoH, ob du mir die Hand reichst,
doch will ich es dir sagen, 
und du wirst mich verstehen: 
dies Wunder, dass miHen in der schauerlichen Hölle 
das Herz mir leicht wurde 
und ich dich erkannte. 
Sonst weiß ich dir nichts zu sagen, nur, 
dass ich froh wurde, als ich dich erkannte. 
Mir war so wohl bei dir. 
Gebet aus Russland 
aus: Gebete der Völker, hg. von Michael Meyer u. Klaus 
Vellguth, St. Oolien 2013, 144 
Die 
letzten 
sieben 
Tage 
der 
Schöpfung 
von Jörg Zink 
Am 
Anfang 
schuf 
GoL 
Himmel 
und 
Erde. 
Aber nach vielen Jahrmillionen war der Mensch endlich 
klug genug. Er sprach: Wer redet hier von GoH? Ich 
nehme meine Zukun_ selbst in die Hand. Er nahm sie, 
und es begannen die letzten sieben Tage der Erde. 
Am 
Morgen 
des 
ersten 
Tages 
beschloss der Mensch, frei zu sein und gut, schön und 
glücklich. Nicht mehr Ebenbild eines GoHes, sondern ein 
Mensch. Und weil er etwas glauben musste, glaubte er 
an die Freiheit und an das Glück, an Zahlen und Mengen, 
an die Börse und den FortschriH, an die Planung und 
seine Sicherheit. Denn zu seiner Sicherheit haHe er den 
Grund zu seinen Füßen gefüllt mit Raketen und 
Atomsprengköpfen.
( 
Am 
zweiten 
Tage 
starben die Fische in den Industriegewässern, die Vögel 
am Pulver aus der chemischen Fabrik, das den Raupen 
bes]mmt war, die Feldhasen an den Bleiwolken von der 
Straße, die Schoßhunde an der schönen roten Farbe der 
Wurst, die Heringe am Öl auf dem Meer und an dem 
Müll auf dem Grunde des Ozeans. Denn der Müll war 
ak]v. 
EG 
178, 
11 
GoL 
erbarme 
Dich 
Am 
driLen 
Tage 
verdorrte das Gras auf den Feldern und das Laub an den 
Bäumen, das Moos an den Felsen und die Blumen in den 
Gärten. Denn der Mensch machte das WeHer selbst und 
verteilte den Regen nach genauem Plan. Es war nur ein 
kleiner Fehler in dem Rechner, der den Regen verteilte. 
Als sie den Fehler fanden, lagen die Lastkähne auf dem 
trockenen Grund des schönen Rheins. 
EG 
178, 
11 
GoL 
erbarme 
Dich 
Am 
vierten 
Tage 
gingen drei von vier Milliarden Menschen zugrunde. Die 
einen an den Krankheiten, die der Mensch gezüchtet
haHe, denn einer haHe vergessen, die Behälter zu 
schließen, die für den nächsten Krieg bereitstanden. Und 
ihre Medikamente halfen nichts. Die haHen zu lange 
schon wirken müssen in Hautcremes und 
Schweinelendchen. Die anderen starben am Hunger, weil 
etliche von ihnen den Schlüssel zu den Getreidesilos 
versteckt haHen. Und sie fluchten GoH, der ihnen doch 
das Glück schuldig war. Er war doch der liebe GoH! 
EG 
178, 
11 
GoL 
erbarme 
Dich 
Am 
fünVen 
Tage 
drückten die letzten Menschen den roten Knopf, denn sie 
fühlten sich bedroht. Feuer hüllte den Erdball ein, die 
Berge brannten, die Meere verdamp_en, und die 
BetonskeleHe in den Städten standen schwarz und 
rauchten. Und die Engel im Himmel sahen, wie der blaue 
Planet rot wurde, dann schmutzig braun und schließlich 
aschgrau. Und sie unterbrachen ihren Gesang für zehn 
Minuten. 
EG 
178, 
11 
GoL 
erbarme 
Dich 
Am 
sechsten 
Tage 
ging das Licht aus. Staub und Asche verhüllten die Sonne, 
den Mond und die Sterne. Und die letzte Küchenschabe, 
die in einem Raketenbunker überlebt haHe, ging 
zugrunde an der übermäßigen Wärme, die ihr gar nicht 
gut bekam. 
EG 
178, 
11 
GoL 
erbarme 
Dich
Am 
siebten 
Tage 
war Ruhe. Endlich. Die Erde war wüst und leer, und es 
war finster über den Rissen und Spalten, die in der 
trockenen Erdrinde aufgesprungen waren. Und der Geist 
des Menschen irrlichterte als Totengespenst über dem 
Chaos. Tief unten in der Hölle aber erzählte man sich die 
spannende Geschichte von dem Menschen, der seine 
Zukun_ in die Hand nahm, und das Gelächter dröhnte 
hinauf bis zu den Chören der Engel.
  
          
1. Gott gab uns A - tem, da - mit wir le - ben. 
        
 
   
Gott gab uns Au - gen, daß wir uns sehn. 
             
             
            
            
Gott hat uns die - se Er - de ge - ge - ben, 
daß wir auf ihr die Zeit be - stehn. 
Gott hat uns die - se Er - de ge - ge - ben, 
daß wir auf ihr die Zeit be - stehn. 
( 
2. GoH gab uns Ohren, damit wir hören. GoH gab uns Worte, 
daß wir verstehn. GoH will nicht diese Erde zerstören. GoH 
schuf sie gut, und schuf sie schön. GoH will nicht diese Erde 
zerstören. GoH schuf sie gut, und schuf sie schön. 
3. GoH gab uns Hände, damit wir handeln. GoH gab uns Füße, 
daß wir fest stehn. GoH will mit uns die Erde verwandeln. Wir 
können neu ins Leben gehn. GoH will mit uns die Erde 
2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören. / Gott gab uns Worte, daß wir verstehn. / 
Gott will nicht diese Erde zerstören. / Gott schuf sie gut, und schuf sie schön. / 
Gott will nicht diese Erde zerstören. / Gott schuf sie gut, und schuf sie schön. 
Gott gab uns Hände, damit wir handeln. / Gott gab uns Füße, daß wir fest 
stehn. / Gott will mit uns die Erde verwandeln. / Wir können neu ins Leben 
gehn. / Gott will mit uns die Erde verwandeln. / Wir können neu ins Leben gehn.
verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn. 
MeditaWon 
Wie geht es weiter mit unserer Welt? Diese Frage haben 
sich Menschen zu ganz verschiedenen Zeiten gestellt, 
nicht nur heute. Die junge Christenheit wird zunächst 
von den römischen Kaisern verfolgt. Auch die 
Chris]nnen und Christen damals fragen sich, wie es 
weiter gehen wird – mit ihnen und der Welt. In der 
Offenbarung des Johannes findet sich ein Bild, das für 
mich eines der schönsten Bilder dafür ist, wie sich eine 
Gesellscha_ verändern kann, wenn GoH zu ihr kommt: 
Schri&lesung: 
O0 
21 
Ich 
sah 
einen 
neuen 
Himmel 
und 
eine 
neue 
Erde. 
Denn 
der 
erste 
Himmel 
und 
die 
erste 
Erde 
sind 
vergangen 
und 
das 
Meer 
ist 
nicht 
mehr. 
Und 
die 
heilige 
Stadt, 
das 
neue 
Jerusalem, 
sah 
ich 
vom 
Himmel 
herabsteigen, 
von 
GoD 
her. 
Sie 
haDe 
sich 
geschmückt 
wie 
eine 
Braut 
für 
ihren 
Mann. 
Und 
ich 
hörte 
eine 
laute 
SKmme 
vom 
Thron 
her 
sagen: 
»Siehe, 
das 
Zelt 
GoDes 
kommt 
zu 
den 
Menschen! 
So 
wird 
GoD 
unter 
ihnen 
wohnen, 
und 
sie 
werden 
GoDes 
Völker 
sein 
und 
GoD 
selbst 
wird 
mit 
ihnen 
sein. 
Und 
GoD 
wird 
abwischen 
alle 
Tränen 
von 
ihren 
Augen, 
und 
der 
Tod 
wird 
nicht 
mehr 
sein 
noch 
Leid 
noch 
Geschrei 
noch 
Schmerz 
wird 
mehr 
sein; 
denn 
das 
Erste 
ist
vergangen.« 
Und 
es 
sprach 
das 
Wesen 
auf 
dem 
Thron: 
»Siehe, 
ich 
mache 
alles 
neu!« 
Und 
eine 
S(mme 
spricht: 
»Schreib! 
Denn 
diese 
Worte 
sind 
zuverlässig 
und 
wahr.« 
Und 
weiter 
sprach 
das 
Wesen 
zu 
mir:»Es 
ist 
geschehen. 
Ich 
bin 
Alpha 
und 
Omega, 
Anfang 
und 
Ende. 
Ich 
werde 
den 
Durs(gen 
von 
der 
Quelle 
des 
Lebenswassers 
geben, 
umsonst. 
Die 
den 
Tod 
überwinden, 
werden 
erben. 
Ich 
werde 
ihnen 
GoL 
sein 
und 
sie 
werden 
mir 
Sohn 
und 
Tochter 
sein.« 
… 
Einer 
der 
sieben 
Boten, 
die 
die 
sieben 
Schalen 
haDen, 
die 
mit 
den 
sieben 
letzten 
Plagen 
gefüllt 
waren, 
… 
führte 
mich 
in 
Geistkra& 
weg, 
auf 
einen 
großen, 
hohen 
Berg, 
und 
zeigte 
mir 
die 
heilige 
Stadt 
Jerusalem: 
aus 
dem 
Himmel, 
von 
GoD, 
herabsteigend 
mit 
dem 
Glanz 
GoDes, 
ihr 
Strahlen 
dem 
kostbarsten 
Edelstein 
gleich, 
einem 
Jaspisstein 
etwa, 
kristall-­‐ 
glänzend. 
Sie 
haDe 
eine 
große 
und 
hohe 
Mauer, 
sie 
haDe 
zwölf 
Tore, 
auf 
den 
Toren 
zwölf 
Boten, 
und 
Namen 
darauf 
geschrieben, 
nämlich 
die 
der 
zwölf 
Stämme 
der 
Söhne 
und 
Töchter 
Israels. 
Von 
Osten 
drei 
Tore, 
von 
Norden 
drei 
Tore, 
von 
Süden 
drei 
Tore, 
von 
Westen 
drei 
Tore. 
Die 
Stadtmauer 
hat 
zwölf 
Grundsteine 
und 
auf 
ihnen 
zwölf 
Namen 
der 
zwölf 
Apostel… 
Der, 
der 
mit 
mir 
redete, 
haDe 
ein 
goldenes 
Maßrohr, 
um 
die 
Stadt, 
ihre 
Tore 
und 
ihre 
Mauer 
zu 
messen. 
Die 
Stadt 
liegt 
viereckig 
da. 
… 
Der 
Unterbau 
ihrer 
Mauer: 
Jaspis. 
Die 
Stadt: 
rein 
golden, 
wie 
reines 
Glas. 
Die
Grundsteine 
der 
Mauer 
der 
Stadt 
sind 
mit 
allen 
wertvollen 
Steinen 
geschmückt: 
der 
erste 
Grundstein 
Jaspis, 
der 
zweite 
Saphir, 
der 
driDe 
Chalkedon, 
der 
vierte 
Smaragd, 
der 
fün&e 
Sardonyx, 
der 
sechste 
Karneol, 
der 
siebente 
Chrysolith, 
der 
achte 
Beryll, 
der 
neunte 
Topas, 
der 
zehnte 
Chrysopras, 
der 
el&e 
Hyazinth, 
der 
zwöl&e 
Amethyst. 
Die 
zwölf 
Tore: 
zwölf 
Perlen, 
jedes 
Tor 
aus 
einer 
Perle. 
Die 
Straße 
der 
Stadt: 
golden, 
rein 
wie 
durchsichKges 
Glaskristall. 
Einen 
Tempel 
sah 
ich 
in 
ihr 
nicht: 
GoD, 
die 
Macht, 
die 
alles 
beherrscht, 
ist 
ja 
ihr 
Tempel. 
Die 
Stadt 
braucht 
weder 
Sonne 
noch 
Mond 
zu 
ihrer 
Beleuchtung, 
denn 
der 
Glanz 
GoDes 
hat 
sie 
erleuchtet. 
Die 
Völker 
wandeln 
durch 
das 
Licht 
der 
Stadt, 
und 
die 
Könige 
und 
Königinnen 
der 
Erde 
bringen 
ihren 
Glanz 
in 
sie. 
Ihre 
Tore 
werden 
gar 
nicht 
geschlossen 
– 
am 
Tag, 
denn 
Nacht 
wird 
dort 
nicht 
sein. 
Sie 
werden 
den 
Glanz 
und 
die 
Ehre 
der 
Völker 
in 
sie 
bringen. 
Was für eine Stadt! Was für ein Gegensatz zu dem 
Chaos eines an]ken Roms oder auch zu den manchen 
Häuserschluchten unserer Tage. Das neue Jerusalem ist 
die perfekte Stadt – vermutlich gibt es auch perfekte 
VerkehrsmiHel –, und wo es keine Sonne und keinen 
Mond mehr braucht, damit es hell wird, da dürfen wir 
sicher getrost davon ausgehen, dass der strahlende 
Glanz GoHes und die Energie, die von GoH ausgeht, so
effizient sind, dass auch die Klimabilanz dieser Stadt 
ganz hervorragend ausfällt. 
Vielleicht denkt ja manch eine oder manch einer hier 
jetzt auch: Was für eine Verschwendung! Mauern aus 
Gold und Tore aus Edelsteinen – das muss doch nicht 
sein. Als umweltbewusste Menschen sind wir ja 
schließlich auch gewohnt, so manche hochtrabende 
Vision kri]sch zu hinterfragen. 
Ob LebensmiHel, Kleidung, Energie und Baumaterial 
oder schlicht die Lu_ zum Atmen – unser ganzes Leben 
hängt davon ab, was die Natur uns zur Verfügung stellt. 
Aber wie viel kann die Schöpfung, uns zur Verfügung 
stellen? Und wie viel nutzen wir? Was müssen wir tun, 
damit alle Menschen auf dieser Erde gut leben können? 
Bei der Beantwortung dieser Fragen hil_ der 
„Ökologische Fußabdruck“. 
Die Idee für den Ökologischen Fußabdruck haHen die 
Wissenscha_ler in den 90er Jahren. Sie haben ein 
Buchhaltungssystem für alle Rohstoffe unserer Erde 
entwickelt. 
Auf der einen Seite wird gemessen, welche Flächen der 
Planet hat: Wälder, Felder, Seen, Meere, Wüsten, 
Weiden, Steppen, Straßen und Städte. Das Ergebnis 
entspricht der Fähigkeit der Erde Rohstoffe zu liefern. 
Auf der anderen Seite wird berechnet wie viel davon die
Menschen nutzen. Energiegewinnung, Bauland, 
Viehzucht: Jedes Wirtscha_en beansprucht Fläche. Auch 
Abfälle und Abgase muss die Umwelt verarbeiten. Mit 
dem Ökologischen Fußabdruck kann man beide Seiten 
vergleichen. 
Wie viel Natur haben wir? Wie viel brauchen wir? Und 
wer nutzt wie viel? Die Einheit in diesem 
Buchhaltungssystem ist die biologisch genutzte und 
nutzbare Fläche – dargestellt in der Maßeinheit „globale 
Hektar“ (gha). 
Die längste Zeit in der Menschheitsgeschichte haben die 
Menschen nur einen Bruchteil der Natur genutzt, die 
unsere Erde schadlos zur Verfügung stellen konnte. 
Das änderte sich in den 80er Jahren. Seitdem verbraucht 
die Weltbevölkerung mehr Rohstoffe als die Natur 
dauerha_ bereit stellen kann. 
Wir leben bei der Natur auf Pump. Ein Erdenbürger 
verfügt rechnerischüber 1,8 gha. Dabei ist noch nicht 
berücksich]gt, die Vielfalt der Tier-­‐ und Pflanzenwelt zu 
erhalten. 
Der ökologische Fußabdruck zeigt: Wir nutzen so viel 
Natur als häHen wir 1,5 Planeten Erde. Diesen 
überhöhten Verbrauch kann man schon heute 
beobachten. So sind beispielsweise in vielen Meeren die 
Fischbestände fast ganz vernichtet und es gibt nichts
mehr zu fangen. Während die Nachfrage steigt, nimmt 
das Angebot ab.Wir müssen also schnell lernen auf 
kleinerem Fuße zu leben. 
Jeder Mensch hinterlässt eine unterschiedlich große 
Fußspur. Und es gibt deutliche Unterschiede zwischen 
den Ländern. In Deutschland ist der durchschniHliche 
Naturverbrauch pro Kopf 4,6 gha. In Indien sind es nur 
0,9 gha, in Äthiopien 1,1 gha und in Nicaragua 1,5 gha. 
Wie groß der eigene Fußabdruck ist, lässt sich mit dem 
Fußabdrucktest abschätzen. 
In Deutschland wird über ein DriHel des 
durchschniHlichen Fußabdrucks für Ernährung benö]gt. 
Davon stehen rund 80 Prozent für ]erische 
LebensmiHel. Im Bereich Wohnen ist der größte Anteil 
die Heizenergie. Beim Verkehr ist der Flugverkehr das 
größte Problem. 
Das Angebot der Natur kennen wir dank modernster 
Technik ebenfalls. Satelliten liefern uns aktuelle Bilder 
unseres Planeten. Sie zeigen, wo Wälder, Felder, Städte, 
Straßen, Wüsten, Seen, Weiden oder Steppen zu finden 
sind. 
Aber wie ist das eigentlich mit unserem Bedürfnissen? 
Wissen wir wirklich, wie viel wir ver-­‐brauchen? 
Bläserzwischenspiel
Mitmachak(on: 
Was 
kann 
ich 
tun, 
nach 
denken, 
ankreuzen 
reden 
u 
Ist Ihnen das ein oder andre aufgefallen, 
Möglichkeiten einfach etwas andere auszuprobieren? 
Wir haben in der Kirche vorbereitet, dass Sie Ihren 
Fussabdruck einmal direkt ausrechnen lassen können… 
Wenn Sie mögen schauen Sie es sich gleich an. 
All das will uns daran erinnern, wie es im Psalm heißt 
„staunenswert sind deine Werke“, Als Schöpfung wird 
unsere Welt ins rich]ge Licht gerückt: als Wunder, als 
Geschenk, als Lebensraum, dessen Teil wir sind. Wir 
können die Naturressourcen so nutzen, dass alle 
Menschen, ein gutes Leben führen können.
Dass dabei dann aber nicht „Verzicht“, sondern 
„Genuss“ im Vordergrund stehen sollte, damit 
Menschen sich für bewusste Ernährung begeistern 
lassen versteht sich von selbst. Die lebenswerte, 
enkeltaugliche Zukun_ braucht „schöne“ Bilder und 
Visionen. 
Die Vision der Offenbarung schwelgt im Überfluss, dem 
Überfluss im Reich GoHes. 
Aber ein Überfluss, der nicht auf Kosten der 
Mitgeschöpfe und der anderen Völker geht. Vielmehr: 
Die BläHer der Bäume bringen Heilung für alle 
Menschen. Am Ende der Zeiten gibt es also Hoffnung für 
uns und unsere Welt – und wirklich für alle 
Mitgeschöpfe, für Bruder Baum und Bruder Fluss 
genauso wie für uns. Das macht Mut, den eigenen 
Fußabdruck genau anzuschauen, das macht Mut denn 
so lässt sich heute Veränderung wagen. Amen.
  
           
1. Ich lo-be mei-nen Gott, der aus der Tie-fe mich holt, 
               
da-mit ich le-be. Ich lo-be mei-nen Gott, 
               
der mir die Fes - seln löst, da -mit ich frei bin. 
              
Eh - re sei Gott auf der Er - de in al - len Stra - ßen 
               
und Häu-sern, die Men-schen wer-den sin-gen, bis 
              
das Lied zum Him-mel  steigt. Eh-re sei Gott 
             
und den Men- schen Frie-den, Eh- re sei Gott und den Men-schen 
              
Frie - den, Frie - den auf Er - den. 
( 
2. Ich lobe meinen GoH, der mir den neuen Weg weist, damit 
ich handle. Ich lobe meinen GoH, der mir mein Schweigen
bricht, damit ich rede. Ehre sei GoH auf der Erde in allen 
Straßen und Häusern, die Menschen werden singen, bis das 
Lied zum Himmel steigt. Ehre sei GoH und den Menschen 
Frieden, Ehre sei GoH und den Menschen Frieden, Frieden auf 
Erden. 
3. Ich lobe meinen GoH, der meine Tränen trocknet, daß ich 
lache. Ich lobe meinen GoH, der meine Angst vertreibt, damit 
ich atme. Ehre sei GoH auf der Erde in allen Straßen und 
Häusern, die Menschen werden singen, bis das Lied zum 
Himmel steigt. Ehre sei GoH und den Menschen Frieden, Ehre 
sei GoH und den Menschen Frieden, Frieden auf Erden. 
FürbiLgebet: 
GoH, 
wir glauben, dass du kein zeitloses Schicksal bist, 
sondern dass du auf aufrich]ge Gebete und 
verantwortliche Taten wartest und antwortest. 
Wir biHen dich, schärfe unsere Gewissen in dieser 
unübersichtlichen Zeit. Lass uns nicht träge werden und 
lieber daneben stehen wollen, als sei es alles egal, was 
wir tun. Wenn wir uns raushalten wollen, erinnere uns 
an unsere Verantwortung. Wo wir uns ohnmäch]g 
fühlen, zeig uns, was wir tun können. 
GoH, 
wir glauben, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht 
vergeblich sind und dass es dir nicht schwerer ist, mit 
ihnen fer]g zu werden, als mit unseren GuHaten.
Wir biHen dich, nimm uns die Angst, das Falsche zu tun, 
damit wir das Rich]ge tun können. Wir biHen dich für 
alle, die Verantwortung übernommen haben und die 
schwere poli]sche Entscheidungen zu treffen haben, 
dass sie lieber zögern, als übereilt zu handeln. Aber lass 
sie auch handeln, staH den Dingen ihren Lauf zu lassen. 
GoH, 
wir glauben, dass du uns in jeder Notlage so viel 
Widerstandskra_ geben willst, wie wir brauchen. Aber 
du gibt sie uns nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf 
uns selbst, sondern allein auf dich verlassen. 
Wir biHen dich für alle Menschen, die in Not geraten 
sind, für die Opfer von Krieg und Gewalt auf der ganzen 
Welt. Und wir biHen dich auch für die kleine Welt um 
uns herum und für die Not und Angst in ihr. Sei mit 
deiner Kra_ bei allen Menschen, die dich brauchen. 
GoH, 
wir glauben, dass du aus allem, auch aus dem Bösesten, 
Gutes entstehen lassen kannst und willst. Dafür 
brauchst du Menschen, die sich alle Dinge zum Besten 
dienen lassen. 
Dafür brauchst du uns, GoH. Wir biHen dich, mach uns 
brauchbar für eine Welt, in der dein Wille geschieht und 
die Mächte und Gewalten nichts mehr zu sagen haben. 
Lass uns festhalten an der Hoffnung auf eine andere
Welt, wo es Frieden gibt. 
Vater 
unser im Himmel ..., 
Geheiligt werde dein Name. 
dein Reich komme, 
dein Wille geschehe, 
wie im Himmel, so auf Erden. 
Unser tägliches Brot gib uns heute 
und vergib uns unsere Schuld 
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, 
sondern erlöse uns von dem Bösen. 
Denn dein ist das Reich 
und die Kra_ und die Herrlichkeit, 
in Ewigkeit . Amen. 
             
1. Seg - ne un-ser Dorf, dass wir fried-lich le - ben 
 und uns al - le - zeit hel - fen und ver - ge-ben. Dir 
             
          
  
ge - hört die welt, du leihst uns die Zei - ten; wollst uns, 
Gott, be - glei - ten un - ter dei - nem Zelt. 
u 
2. Segne unser Dorf, reich sind deine Gaben, die wir jeden Tag 
2. Segne unser Dorf, reich sind deine Gaben, die wir jeden Tag zur Verfügung 
haben. Segen, der wie Licht Dunkel kann erhelllen und in dichten Wellen alle 
Angst zerbricht.
zur Verfügung haben. Segen, der wie Licht Dunkel kann 
erhelllen und in dichten Wellen alle Angst zerbricht. 
3. Segne unser Dorf, stärke unsere Seelen, dass wir unser Land 
dir neu anbefehlen. Segne dieses Fest, lass uns mu]g hoffen, 
freundlich sein und offen, was uns leben lässt. 
4. Segne unser Dorf, du gibst alle Güter, füll mit deinem Geist 
Herzen und Gemüter. Lehr uns Dankbarkeit, segne unsre 
Hände bis ans Lebensende und in Ewigkeit. 
! 
Abkündigungen 
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14:15-­‐15:45. 
15:30-­‐17:00 
16:45-­‐18:15 
Segen 
GoH, schenk deinen Segen 
allen, die arm und hilflos sind, 
denen, die mühselig und beladen sind, 
GoH, Schenk deinen Segen 
den Millionen 
von Flüchtlingen und Heimatlosen, den Hungernden 
und Unterdrückten unserer Zeit,
GoH, Schenk deinen Segen denen, 
die die Wunder unserer Natur 
reHen wollen und können, 
GoH, Schenk deinen Segen denen, 
die den Frieden in unserer Welt herbeiführen und 
bewahren wollen und können, 
den Frieden, 
der höher ist als alle Vernun_. 
Amen

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  • 1. EINE NEUE ERDE ( GOTTESDIENST AN KERB 7. SEPTEMBER 2014 EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE PARTENHEIM
  • 2. Einläuten Begrüßung Herzlich willkommen Ihnen und Euch allen zum GoHesdienst für Groß und Klein zum diesjährigen KerbegoHesdienst! „staunenswert sind deine Werke“, wundert sich schon der Psalmist (139,14) über die Schöpfung. Als Schöpfung wird unsere Welt ins rich]ge Licht gerückt: als Wunder, als Geschenk, als Lebensraum, dessen Teil wir sind und den wir mit unseren Krä_en und MiHeln bewahren sollen. Doch wie geht es weiter mit unserer Welt? Tag für Tag erleben wir Krieg und Streit, immer häufiger treffen uns Naturkatastrophen, auch hier in Deutschland. Wir wollen das Leben in unserer Gesellscha_ enkeltauglich gestalten, aber das geht nicht ohne gewal]ge Veränderungen. Menschen haben Angst vor Veränderung, aber unser Glaube macht uns immer wieder Mut, nö]ge Veränderungen anzugehen. „Staunen. Forschen. Handeln. – Gemeinsam im Dienst der Schöpfung.“ Das MoHo des diesjährigen ökumenischen Tages der Schöpfung soll dazu beitragen, viele „staunenswerte“ Eindrücke von dieser Schöpfung zu gewinnen, allen Bedrohungen durch Gewalt und Krieg durch Raubbau und Ausnutzung zum Trotz! Das ist nicht nur eine Aufgabe für Weltklimakonferenzen sondern es gilt schon, im Kleinen, bei uns selbst anzufangen. Wie werden wir dem Au_rag gerecht, auf dem Fundament weiterzubauen? Wie sehen unsere
  • 3. „ökologischen Fußabdrücke“ aus, die wir als Einzelne und auch als Gemeinde auf GoHes Baustelle hinterlassen? ( 2. Du hast das Leben allen gegeben, gib uns heute dein gutes Wort. So geht dein Segen auf unsern Wegen, bis die Sonne sinkt, mit uns fort. Du bist der Anfang, dem wir vertrauen, du bist das Ende, auf das wir schauen. Was immer kommen mag, du bist uns nah. Wir aber gehen, von dir gesehen, in dir geborgen durch Nacht und Morgen und singen ewig dir. Halleluja.
  • 4. Votum: Wir feiern diesen GoHesdienst in deinem Namen GoH, du lässt mit uns immer wieder Neues werden in der Welt, Du schickst uns als deine Söhne und Töchter auf den Weg, du webst mit uns und durch uns Gemeinscha_, du warst, du bist, du kommst. Amen. Amen Nach Psalm 65 Die Erde – in deiner Hand Im großen Kosmos sind wir gut aufgehoben. Sommer und Winter, Regen und Hitze folgen im Rhythmus der Jahrhunderte. Die Menschen haben geforscht und das Geheimnis der Ordnung erkannt. Du legst die Welt uns zu Füssen wie einen Vorschlag, den wir nicht mit Füssen treten dürfen. Du hilfst und, erstaunliche Taten zu vollbringen. Zuversicht breitet sich in allen Landen aus, weil du unser Entwicklungshelfer bist. Die Kra_ der Meere nützt du aus, die Begabungen der Völker lenkst du in schöpferischen Bahnen; das Land der Menschen kul]vierst du zum fruchtbaren Acker ohne Gi_. Der Strom GoHes führt das ganze Jahr Wasser; Die Steppen werden zu fruchtbaren Ebenen,
  • 5. die Wüsten zu belebten Landscha_en. Die Erde hat wieder Platz für alle. Du verschaffst den Menschen die Saat, und die Ernte wird tausendfach. Deine Güte wirkt 365 Tage im Jahr. Hügel und Täler, Berge und Schluchten, Korn und Herde, Technik und Forschung loben GoH täglich, denn deine Entwicklungshilfe, GoH, plant den Frieden ohne Hunger. aus: Hanns-­‐Dieter Hüsch, Uwe Seidel, Ich stehe unter GoHes Schutz. Psalmen für Alletage, Düsseldorf 2002, 67 Gebet: Ein Narr Hörst du mich, GoH? Noch nie im Leben sprach ich mit dir. Doch heute, heute will ich dich begrüssen. Du weißt, von Kindertagen an sagte man mir, dich gebe es nicht. Und ich, ich glaubte es, Narr, der ich war. Die Schönheit deiner Schöpfung ging mir niemals auf. Doch heute Nacht nahm ich wahr, vom Grund des aufgerissenen Kraters, den Sternenhimmel über mir. Und ich verstand staunend sein Gefunkel. Ich weiß nicht, GoH, ob du mir die Hand reichst,
  • 6. doch will ich es dir sagen, und du wirst mich verstehen: dies Wunder, dass miHen in der schauerlichen Hölle das Herz mir leicht wurde und ich dich erkannte. Sonst weiß ich dir nichts zu sagen, nur, dass ich froh wurde, als ich dich erkannte. Mir war so wohl bei dir. Gebet aus Russland aus: Gebete der Völker, hg. von Michael Meyer u. Klaus Vellguth, St. Oolien 2013, 144 Die letzten sieben Tage der Schöpfung von Jörg Zink Am Anfang schuf GoL Himmel und Erde. Aber nach vielen Jahrmillionen war der Mensch endlich klug genug. Er sprach: Wer redet hier von GoH? Ich nehme meine Zukun_ selbst in die Hand. Er nahm sie, und es begannen die letzten sieben Tage der Erde. Am Morgen des ersten Tages beschloss der Mensch, frei zu sein und gut, schön und glücklich. Nicht mehr Ebenbild eines GoHes, sondern ein Mensch. Und weil er etwas glauben musste, glaubte er an die Freiheit und an das Glück, an Zahlen und Mengen, an die Börse und den FortschriH, an die Planung und seine Sicherheit. Denn zu seiner Sicherheit haHe er den Grund zu seinen Füßen gefüllt mit Raketen und Atomsprengköpfen.
  • 7. ( Am zweiten Tage starben die Fische in den Industriegewässern, die Vögel am Pulver aus der chemischen Fabrik, das den Raupen bes]mmt war, die Feldhasen an den Bleiwolken von der Straße, die Schoßhunde an der schönen roten Farbe der Wurst, die Heringe am Öl auf dem Meer und an dem Müll auf dem Grunde des Ozeans. Denn der Müll war ak]v. EG 178, 11 GoL erbarme Dich Am driLen Tage verdorrte das Gras auf den Feldern und das Laub an den Bäumen, das Moos an den Felsen und die Blumen in den Gärten. Denn der Mensch machte das WeHer selbst und verteilte den Regen nach genauem Plan. Es war nur ein kleiner Fehler in dem Rechner, der den Regen verteilte. Als sie den Fehler fanden, lagen die Lastkähne auf dem trockenen Grund des schönen Rheins. EG 178, 11 GoL erbarme Dich Am vierten Tage gingen drei von vier Milliarden Menschen zugrunde. Die einen an den Krankheiten, die der Mensch gezüchtet
  • 8. haHe, denn einer haHe vergessen, die Behälter zu schließen, die für den nächsten Krieg bereitstanden. Und ihre Medikamente halfen nichts. Die haHen zu lange schon wirken müssen in Hautcremes und Schweinelendchen. Die anderen starben am Hunger, weil etliche von ihnen den Schlüssel zu den Getreidesilos versteckt haHen. Und sie fluchten GoH, der ihnen doch das Glück schuldig war. Er war doch der liebe GoH! EG 178, 11 GoL erbarme Dich Am fünVen Tage drückten die letzten Menschen den roten Knopf, denn sie fühlten sich bedroht. Feuer hüllte den Erdball ein, die Berge brannten, die Meere verdamp_en, und die BetonskeleHe in den Städten standen schwarz und rauchten. Und die Engel im Himmel sahen, wie der blaue Planet rot wurde, dann schmutzig braun und schließlich aschgrau. Und sie unterbrachen ihren Gesang für zehn Minuten. EG 178, 11 GoL erbarme Dich Am sechsten Tage ging das Licht aus. Staub und Asche verhüllten die Sonne, den Mond und die Sterne. Und die letzte Küchenschabe, die in einem Raketenbunker überlebt haHe, ging zugrunde an der übermäßigen Wärme, die ihr gar nicht gut bekam. EG 178, 11 GoL erbarme Dich
  • 9. Am siebten Tage war Ruhe. Endlich. Die Erde war wüst und leer, und es war finster über den Rissen und Spalten, die in der trockenen Erdrinde aufgesprungen waren. Und der Geist des Menschen irrlichterte als Totengespenst über dem Chaos. Tief unten in der Hölle aber erzählte man sich die spannende Geschichte von dem Menschen, der seine Zukun_ in die Hand nahm, und das Gelächter dröhnte hinauf bis zu den Chören der Engel.
  • 10.             1. Gott gab uns A - tem, da - mit wir le - ben.             Gott gab uns Au - gen, daß wir uns sehn.                                                   Gott hat uns die - se Er - de ge - ge - ben, daß wir auf ihr die Zeit be - stehn. Gott hat uns die - se Er - de ge - ge - ben, daß wir auf ihr die Zeit be - stehn. ( 2. GoH gab uns Ohren, damit wir hören. GoH gab uns Worte, daß wir verstehn. GoH will nicht diese Erde zerstören. GoH schuf sie gut, und schuf sie schön. GoH will nicht diese Erde zerstören. GoH schuf sie gut, und schuf sie schön. 3. GoH gab uns Hände, damit wir handeln. GoH gab uns Füße, daß wir fest stehn. GoH will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn. GoH will mit uns die Erde 2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören. / Gott gab uns Worte, daß wir verstehn. / Gott will nicht diese Erde zerstören. / Gott schuf sie gut, und schuf sie schön. / Gott will nicht diese Erde zerstören. / Gott schuf sie gut, und schuf sie schön. Gott gab uns Hände, damit wir handeln. / Gott gab uns Füße, daß wir fest stehn. / Gott will mit uns die Erde verwandeln. / Wir können neu ins Leben gehn. / Gott will mit uns die Erde verwandeln. / Wir können neu ins Leben gehn.
  • 11. verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn. MeditaWon Wie geht es weiter mit unserer Welt? Diese Frage haben sich Menschen zu ganz verschiedenen Zeiten gestellt, nicht nur heute. Die junge Christenheit wird zunächst von den römischen Kaisern verfolgt. Auch die Chris]nnen und Christen damals fragen sich, wie es weiter gehen wird – mit ihnen und der Welt. In der Offenbarung des Johannes findet sich ein Bild, das für mich eines der schönsten Bilder dafür ist, wie sich eine Gesellscha_ verändern kann, wenn GoH zu ihr kommt: Schri&lesung: O0 21 Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen und das Meer ist nicht mehr. Und die heilige Stadt, das neue Jerusalem, sah ich vom Himmel herabsteigen, von GoD her. Sie haDe sich geschmückt wie eine Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine laute SKmme vom Thron her sagen: »Siehe, das Zelt GoDes kommt zu den Menschen! So wird GoD unter ihnen wohnen, und sie werden GoDes Völker sein und GoD selbst wird mit ihnen sein. Und GoD wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist
  • 12. vergangen.« Und es sprach das Wesen auf dem Thron: »Siehe, ich mache alles neu!« Und eine S(mme spricht: »Schreib! Denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.« Und weiter sprach das Wesen zu mir:»Es ist geschehen. Ich bin Alpha und Omega, Anfang und Ende. Ich werde den Durs(gen von der Quelle des Lebenswassers geben, umsonst. Die den Tod überwinden, werden erben. Ich werde ihnen GoL sein und sie werden mir Sohn und Tochter sein.« … Einer der sieben Boten, die die sieben Schalen haDen, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren, … führte mich in Geistkra& weg, auf einen großen, hohen Berg, und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem: aus dem Himmel, von GoD, herabsteigend mit dem Glanz GoDes, ihr Strahlen dem kostbarsten Edelstein gleich, einem Jaspisstein etwa, kristall-­‐ glänzend. Sie haDe eine große und hohe Mauer, sie haDe zwölf Tore, auf den Toren zwölf Boten, und Namen darauf geschrieben, nämlich die der zwölf Stämme der Söhne und Töchter Israels. Von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. Die Stadtmauer hat zwölf Grundsteine und auf ihnen zwölf Namen der zwölf Apostel… Der, der mit mir redete, haDe ein goldenes Maßrohr, um die Stadt, ihre Tore und ihre Mauer zu messen. Die Stadt liegt viereckig da. … Der Unterbau ihrer Mauer: Jaspis. Die Stadt: rein golden, wie reines Glas. Die
  • 13. Grundsteine der Mauer der Stadt sind mit allen wertvollen Steinen geschmückt: der erste Grundstein Jaspis, der zweite Saphir, der driDe Chalkedon, der vierte Smaragd, der fün&e Sardonyx, der sechste Karneol, der siebente Chrysolith, der achte Beryll, der neunte Topas, der zehnte Chrysopras, der el&e Hyazinth, der zwöl&e Amethyst. Die zwölf Tore: zwölf Perlen, jedes Tor aus einer Perle. Die Straße der Stadt: golden, rein wie durchsichKges Glaskristall. Einen Tempel sah ich in ihr nicht: GoD, die Macht, die alles beherrscht, ist ja ihr Tempel. Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond zu ihrer Beleuchtung, denn der Glanz GoDes hat sie erleuchtet. Die Völker wandeln durch das Licht der Stadt, und die Könige und Königinnen der Erde bringen ihren Glanz in sie. Ihre Tore werden gar nicht geschlossen – am Tag, denn Nacht wird dort nicht sein. Sie werden den Glanz und die Ehre der Völker in sie bringen. Was für eine Stadt! Was für ein Gegensatz zu dem Chaos eines an]ken Roms oder auch zu den manchen Häuserschluchten unserer Tage. Das neue Jerusalem ist die perfekte Stadt – vermutlich gibt es auch perfekte VerkehrsmiHel –, und wo es keine Sonne und keinen Mond mehr braucht, damit es hell wird, da dürfen wir sicher getrost davon ausgehen, dass der strahlende Glanz GoHes und die Energie, die von GoH ausgeht, so
  • 14. effizient sind, dass auch die Klimabilanz dieser Stadt ganz hervorragend ausfällt. Vielleicht denkt ja manch eine oder manch einer hier jetzt auch: Was für eine Verschwendung! Mauern aus Gold und Tore aus Edelsteinen – das muss doch nicht sein. Als umweltbewusste Menschen sind wir ja schließlich auch gewohnt, so manche hochtrabende Vision kri]sch zu hinterfragen. Ob LebensmiHel, Kleidung, Energie und Baumaterial oder schlicht die Lu_ zum Atmen – unser ganzes Leben hängt davon ab, was die Natur uns zur Verfügung stellt. Aber wie viel kann die Schöpfung, uns zur Verfügung stellen? Und wie viel nutzen wir? Was müssen wir tun, damit alle Menschen auf dieser Erde gut leben können? Bei der Beantwortung dieser Fragen hil_ der „Ökologische Fußabdruck“. Die Idee für den Ökologischen Fußabdruck haHen die Wissenscha_ler in den 90er Jahren. Sie haben ein Buchhaltungssystem für alle Rohstoffe unserer Erde entwickelt. Auf der einen Seite wird gemessen, welche Flächen der Planet hat: Wälder, Felder, Seen, Meere, Wüsten, Weiden, Steppen, Straßen und Städte. Das Ergebnis entspricht der Fähigkeit der Erde Rohstoffe zu liefern. Auf der anderen Seite wird berechnet wie viel davon die
  • 15. Menschen nutzen. Energiegewinnung, Bauland, Viehzucht: Jedes Wirtscha_en beansprucht Fläche. Auch Abfälle und Abgase muss die Umwelt verarbeiten. Mit dem Ökologischen Fußabdruck kann man beide Seiten vergleichen. Wie viel Natur haben wir? Wie viel brauchen wir? Und wer nutzt wie viel? Die Einheit in diesem Buchhaltungssystem ist die biologisch genutzte und nutzbare Fläche – dargestellt in der Maßeinheit „globale Hektar“ (gha). Die längste Zeit in der Menschheitsgeschichte haben die Menschen nur einen Bruchteil der Natur genutzt, die unsere Erde schadlos zur Verfügung stellen konnte. Das änderte sich in den 80er Jahren. Seitdem verbraucht die Weltbevölkerung mehr Rohstoffe als die Natur dauerha_ bereit stellen kann. Wir leben bei der Natur auf Pump. Ein Erdenbürger verfügt rechnerischüber 1,8 gha. Dabei ist noch nicht berücksich]gt, die Vielfalt der Tier-­‐ und Pflanzenwelt zu erhalten. Der ökologische Fußabdruck zeigt: Wir nutzen so viel Natur als häHen wir 1,5 Planeten Erde. Diesen überhöhten Verbrauch kann man schon heute beobachten. So sind beispielsweise in vielen Meeren die Fischbestände fast ganz vernichtet und es gibt nichts
  • 16. mehr zu fangen. Während die Nachfrage steigt, nimmt das Angebot ab.Wir müssen also schnell lernen auf kleinerem Fuße zu leben. Jeder Mensch hinterlässt eine unterschiedlich große Fußspur. Und es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Ländern. In Deutschland ist der durchschniHliche Naturverbrauch pro Kopf 4,6 gha. In Indien sind es nur 0,9 gha, in Äthiopien 1,1 gha und in Nicaragua 1,5 gha. Wie groß der eigene Fußabdruck ist, lässt sich mit dem Fußabdrucktest abschätzen. In Deutschland wird über ein DriHel des durchschniHlichen Fußabdrucks für Ernährung benö]gt. Davon stehen rund 80 Prozent für ]erische LebensmiHel. Im Bereich Wohnen ist der größte Anteil die Heizenergie. Beim Verkehr ist der Flugverkehr das größte Problem. Das Angebot der Natur kennen wir dank modernster Technik ebenfalls. Satelliten liefern uns aktuelle Bilder unseres Planeten. Sie zeigen, wo Wälder, Felder, Städte, Straßen, Wüsten, Seen, Weiden oder Steppen zu finden sind. Aber wie ist das eigentlich mit unserem Bedürfnissen? Wissen wir wirklich, wie viel wir ver-­‐brauchen? Bläserzwischenspiel
  • 17. Mitmachak(on: Was kann ich tun, nach denken, ankreuzen reden u Ist Ihnen das ein oder andre aufgefallen, Möglichkeiten einfach etwas andere auszuprobieren? Wir haben in der Kirche vorbereitet, dass Sie Ihren Fussabdruck einmal direkt ausrechnen lassen können… Wenn Sie mögen schauen Sie es sich gleich an. All das will uns daran erinnern, wie es im Psalm heißt „staunenswert sind deine Werke“, Als Schöpfung wird unsere Welt ins rich]ge Licht gerückt: als Wunder, als Geschenk, als Lebensraum, dessen Teil wir sind. Wir können die Naturressourcen so nutzen, dass alle Menschen, ein gutes Leben führen können.
  • 18. Dass dabei dann aber nicht „Verzicht“, sondern „Genuss“ im Vordergrund stehen sollte, damit Menschen sich für bewusste Ernährung begeistern lassen versteht sich von selbst. Die lebenswerte, enkeltaugliche Zukun_ braucht „schöne“ Bilder und Visionen. Die Vision der Offenbarung schwelgt im Überfluss, dem Überfluss im Reich GoHes. Aber ein Überfluss, der nicht auf Kosten der Mitgeschöpfe und der anderen Völker geht. Vielmehr: Die BläHer der Bäume bringen Heilung für alle Menschen. Am Ende der Zeiten gibt es also Hoffnung für uns und unsere Welt – und wirklich für alle Mitgeschöpfe, für Bruder Baum und Bruder Fluss genauso wie für uns. Das macht Mut, den eigenen Fußabdruck genau anzuschauen, das macht Mut denn so lässt sich heute Veränderung wagen. Amen.
  • 19.              1. Ich lo-be mei-nen Gott, der aus der Tie-fe mich holt,                da-mit ich le-be. Ich lo-be mei-nen Gott,                der mir die Fes - seln löst, da -mit ich frei bin.               Eh - re sei Gott auf der Er - de in al - len Stra - ßen                und Häu-sern, die Men-schen wer-den sin-gen, bis               das Lied zum Him-mel  steigt. Eh-re sei Gott              und den Men- schen Frie-den, Eh- re sei Gott und den Men-schen               Frie - den, Frie - den auf Er - den. ( 2. Ich lobe meinen GoH, der mir den neuen Weg weist, damit ich handle. Ich lobe meinen GoH, der mir mein Schweigen
  • 20. bricht, damit ich rede. Ehre sei GoH auf der Erde in allen Straßen und Häusern, die Menschen werden singen, bis das Lied zum Himmel steigt. Ehre sei GoH und den Menschen Frieden, Ehre sei GoH und den Menschen Frieden, Frieden auf Erden. 3. Ich lobe meinen GoH, der meine Tränen trocknet, daß ich lache. Ich lobe meinen GoH, der meine Angst vertreibt, damit ich atme. Ehre sei GoH auf der Erde in allen Straßen und Häusern, die Menschen werden singen, bis das Lied zum Himmel steigt. Ehre sei GoH und den Menschen Frieden, Ehre sei GoH und den Menschen Frieden, Frieden auf Erden. FürbiLgebet: GoH, wir glauben, dass du kein zeitloses Schicksal bist, sondern dass du auf aufrich]ge Gebete und verantwortliche Taten wartest und antwortest. Wir biHen dich, schärfe unsere Gewissen in dieser unübersichtlichen Zeit. Lass uns nicht träge werden und lieber daneben stehen wollen, als sei es alles egal, was wir tun. Wenn wir uns raushalten wollen, erinnere uns an unsere Verantwortung. Wo wir uns ohnmäch]g fühlen, zeig uns, was wir tun können. GoH, wir glauben, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind und dass es dir nicht schwerer ist, mit ihnen fer]g zu werden, als mit unseren GuHaten.
  • 21. Wir biHen dich, nimm uns die Angst, das Falsche zu tun, damit wir das Rich]ge tun können. Wir biHen dich für alle, die Verantwortung übernommen haben und die schwere poli]sche Entscheidungen zu treffen haben, dass sie lieber zögern, als übereilt zu handeln. Aber lass sie auch handeln, staH den Dingen ihren Lauf zu lassen. GoH, wir glauben, dass du uns in jeder Notlage so viel Widerstandskra_ geben willst, wie wir brauchen. Aber du gibt sie uns nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf dich verlassen. Wir biHen dich für alle Menschen, die in Not geraten sind, für die Opfer von Krieg und Gewalt auf der ganzen Welt. Und wir biHen dich auch für die kleine Welt um uns herum und für die Not und Angst in ihr. Sei mit deiner Kra_ bei allen Menschen, die dich brauchen. GoH, wir glauben, dass du aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kannst und willst. Dafür brauchst du Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Dafür brauchst du uns, GoH. Wir biHen dich, mach uns brauchbar für eine Welt, in der dein Wille geschieht und die Mächte und Gewalten nichts mehr zu sagen haben. Lass uns festhalten an der Hoffnung auf eine andere
  • 22. Welt, wo es Frieden gibt. Vater unser im Himmel ..., Geheiligt werde dein Name. dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kra_ und die Herrlichkeit, in Ewigkeit . Amen.              1. Seg - ne un-ser Dorf, dass wir fried-lich le - ben  und uns al - le - zeit hel - fen und ver - ge-ben. Dir                          ge - hört die welt, du leihst uns die Zei - ten; wollst uns, Gott, be - glei - ten un - ter dei - nem Zelt. u 2. Segne unser Dorf, reich sind deine Gaben, die wir jeden Tag 2. Segne unser Dorf, reich sind deine Gaben, die wir jeden Tag zur Verfügung haben. Segen, der wie Licht Dunkel kann erhelllen und in dichten Wellen alle Angst zerbricht.
  • 23. zur Verfügung haben. Segen, der wie Licht Dunkel kann erhelllen und in dichten Wellen alle Angst zerbricht. 3. Segne unser Dorf, stärke unsere Seelen, dass wir unser Land dir neu anbefehlen. Segne dieses Fest, lass uns mu]g hoffen, freundlich sein und offen, was uns leben lässt. 4. Segne unser Dorf, du gibst alle Güter, füll mit deinem Geist Herzen und Gemüter. Lehr uns Dankbarkeit, segne unsre Hände bis ans Lebensende und in Ewigkeit. ! Abkündigungen Sekt Kerb(ekaffee in Partenheim) Konzert 13.9 Rhoihessebrass Danke und Jubiläum: 10 Jahre in Vendersheim Tag des offenen Denkmals 14.9. 18:00h Konzert Shona Mihalys in Partenheim Konfi 13.9. konfidienst 14:15-­‐15:45. 15:30-­‐17:00 16:45-­‐18:15 Segen GoH, schenk deinen Segen allen, die arm und hilflos sind, denen, die mühselig und beladen sind, GoH, Schenk deinen Segen den Millionen von Flüchtlingen und Heimatlosen, den Hungernden und Unterdrückten unserer Zeit,
  • 24. GoH, Schenk deinen Segen denen, die die Wunder unserer Natur reHen wollen und können, GoH, Schenk deinen Segen denen, die den Frieden in unserer Welt herbeiführen und bewahren wollen und können, den Frieden, der höher ist als alle Vernun_. Amen