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Red Stack Magazin 02/2016 21
Cloud-Lösungen für Apex
Till Albert und Niels de Bruijn, MT AG
„Cloud“ ist aktuell in aller Munde, dabei ist dieses Thema für Apex nichts Neues. Seit seiner Entstehung ist
Apex nämlich per se Cloud-fähig. Es wird nur einmal installiert und kann dann von sämtlichen Abteilun-
gen im Unternehmen verwendet werden. Dabei ist ausgeschlossen, dass die Anwendungen wechselseitig
einsehbar sind.
aktuellem Stand eine Begrenzung von 100
MB Speicherplatz haben wird [1].
Für den schmalen Geldbeutel
Hat man seine erste Anwendung erstellt
und möchte diese in den produktiven Be-
trieb nehmen, kann man für ein geringes
Budget zwischen zehn und fünfzig Euro
pro Monat je nach Ausprägung eine ge-
hostete Apex-Umgebung innerhalb kur-
zer Zeit bereitgestellt bekommen [2].
Diese bietet eine vorinstallierte Oracle-
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von Apex und Oracle REST Data Services
(ORDS). Je nach Konfiguration werden
tägliche Backups und die Überwachung
des Systems übernommen (siehe Abbil-
dung 2). Bei einigen Anbietern sind auch
verschiedene Reporting-Tools wie Jasper-
Reports bereits integriert.
Die Kontrolle behalten
Wer das Know-how für die Installation
und den Betrieb hat und wenig investie-
ren will, kann Apex & Co. auch selbst ins-
tallieren. Bei der Auswahl eines Anbieters
sollte man sich dabei die Frage stellen,
was neben der Bereitstellung der Ka-
In der letzten Zeit gibt es jedoch immer
mehr Angebote, um Apex als „Platform
as a Service“ (PaaS) in der Cloud zu be-
treiben. Die Auswahl am Markt ist groß,
doch welche Lösung passt am besten zu
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Einen Server mit CentOS mieten und die
Wartung selbst in die Hand nehmen oder
doch lieber direkt einen Cloud-Anbieter
für Apex wählen und die Wartung über-
nehmen lassen? Was gibt es für Einstei-
ger in Sachen „Apex in der Cloud“?
Kostenlose Hosting-Angebote
Apex in der Cloud hat sicher fast jeder
Apex-Entwickler schon einmal eingesetzt.
Name, E-Mail-Adresse, Name des Work-
space und das Datenbank-Schema – diese
Angaben reichen auf „apex.oracle.com“,
um nach wenigen Minuten eine sofort
einsetzbare Apex-Umgebung benutzen
zu können (siehe Abbildung 1). Dieser Ser-
vice von Oracle ist komplett kostenfrei, je-
doch ausdrücklich nur für Testzwecke und
nicht für den Produktivbetrieb gedacht.
Daher werden die Workspaces automa-
tisch nach einer gewissen Zeit ohne Akti-
vität gelöscht. Der Zugriff auf die Umge-
bung, etwa über SQL*Plus oder den SQL
Developer, ist darüber hinaus nicht mög-
lich. Auch der Zugriff auf externe Quellen
ist vom Server heraus gesperrt.
Für den produktiven Betrieb von Apex-
Anwendungen bietet Oracle bereits
„cloud.oracle.com“ an. Hier ist für das Jahr
2016 eine abgespeckte und kostenfreie
Variante des Angebots geplant, die nach Abbildung 1: Beantragung eines kostenlosen Workspace auf „apex.oracle.com“
22 www.aoug.at • www.doag.org • www.soug.ch
Apex
pazitäten eine Rolle spielt. Möchte man
schnell einsteigen, ohne von einer Flut
an Möglichkeiten überwältigt zu werden,
und nur eine Apex-Instanz nutzen, bieten
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oder „domainfactory.eu“ (DE) an. Die An-
zahl an Möglichkeiten ist überschaubar;
man erkennt schnell, welche Infrastruk-
tur benötigt wird, und kann loslegen.
Bei reinen Cloud-Anbietern ist es üb-
lich, dass auch wirklich nur dann Kosten
anfallen, wenn der Server genutzt wird.
Dabei werden monatlich die genutzten
Stunden in Rechnung gestellt, maximal
aber eine Obergrenze von einem fixen
Betrag pro Monat − abhängig von der
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Wenn wirklich keine Kosten anfallen sol-
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erforderlich, reicht eine Änderung der
Konfiguration mit anschließendem Neu-
start der Maschine aus.
Es ist zu beachten, dass man die Ins-
tallation der Software selbst vornehmen
muss. Meist ist CentOS als Betriebssys-
tem bereits vorinstalliert. In diesem Fall
kann man innerhalb weniger Minuten auf
Oracle Linux umsteigen [3]. Die Installa-
tion der Apex-Software erfolgt anschlie-
ßend bequem mit dem Build-Script „Oxar“
vom OraOpenSource-Projekt (Martin Giffy
D'Souza, [4]). Dieses enthält mit einer
XE-11g-R2-Datenbank, Apex 5 und ORDS
alles Notwendige, um sofort mit der Ent-
wicklung der Apex-Anwendungen loslegen
zu können.
Enterprise-Ready-Lösungen
Ist die Anzahl der Zugriffe auf die Anwen-
dung über das Jahr sehr unterschied-
lich, etwa zu Spitzenzeiten während des
Weihnachtsgeschäfts für E-Commerce-
Anwendungen, muss die Architektur
schnell und ohne Downtime skalierbar
sein. Die Infrastruktur hat sich dem Be-
darf anzupassen, eventuell sogar auto-
matisch. Dies ist bei den kleineren Anbie-
tern nicht ohne Weiteres möglich. Zudem
sind die Vertragslaufzeiten bei diesen oft
nicht flexibel genug. Große Anbieter wie
AWS, Oracle und Microsoft bieten Lösun-
gen an, mit denen die komplette Kontrol-
le behalten und die Services nur für ei-
nen gewissen Zeitraum gemietet werden
können.
Im Vergleich zu „Easy-Entry“-Anbie-
tern wie „digitalocean.com“ bieten sie viel
mehr Möglichkeiten, sodass das kom-
plette Angebot nicht mal eben überblickt
werden kann. Nehmen wir beispielswei-
se die Amazon Web Services (AWS), die je
nach Konfiguration auch schon für klei-
nes Budget genutzt werden können. Sie
lassen sich sogar bis zu einem bestimm-
ten Limit zwölf Monate lang kostenlos
nutzen. Dabei fallen in diesem Zeitraum
nur dann Kosten an, wenn die kosten-
losen Limits überschritten werden. Die-
se lassen sich bequem überwachen; bei
Überschreitung des Limits wird, wenn ge-
wünscht, eine Benachrichtigungs-E-Mail
versendet.
AWS bietet mehr als fünfzig verschie-
dene Cloud-Services an. Für den Betrieb
von Apex sind hauptsächlich die Services
Elastic Cloud Compute (EC2) und Relatio-
nal Database Service (RDS) relevant.
Ersterer ermöglicht es, mit einem rie-
sigen Pool von Software-Images schnell
einen Server in der Cloud verfügbar zu
machen. So ist beispielsweise innerhalb
von wenigen Minuten ein Linux-Server
bereit zum Einsatz.
Der RDS-Service ist, wie der Name es
vermuten lässt, für den Betrieb von Da-
tenbanken gedacht. Dabei stehen ne-
ben der Oracle-Datenbank auch andere
Datenbank-Systeme wie die Amazon-ei-
gene Aurora-Datenbank oder Microsofts
SQL-Server zur Verfügung. Für Oracle-
Datenbanken sind dabei verschiedene
Versionen von 11 und 12 in unterschied-
lichen Editionen vorhanden. Zu Produkti-
onszwecken können bei der Installation
zusätzlich Optionen für Hochverfügbar-
keit und eine erhöhte Leistung gewählt
werden.
Die Infrastruktur für den Aufbau
der Apex-Umgebung kann also belie-
big gewählt werden. So können Oracle-
Datenbank, ORDS und Apache zum ei-
nen auf einer oder mehreren (wenn
Datenbank und ORDS getrennt laufen)
EC2-Instanzen betrieben werden. Als Al-
ternative dazu kann die Datenbank auch
direkt über den RDS-Service laufen, der
Abbildung 2: Konfigurieren einer Instanz, hier beispielhaft auf apex-cloud.com.
Red Stack Magazin 02/2016 23Infrastructure at your Service.
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eine flexible Skalierung ermöglicht. In
diesem Fall muss für diesen jedoch zu-
sätzlich auf einer EC2-Instanz ein ORDS
als Listener betrieben werden.
Leider gibt es aktuell beim RDS-Ser-
vice einige gravierende Nachteile für die
Entwicklung mit Apex. Denn bei diesem
handelt es sich um einen Managed Ser-
vice. Dies bringt zwar den Vorteil, dass
Wartung und Backups der Datenbank er-
ledigt werden. Es bedeutet zugleich aber
auch, dass zum einen keine SYSDBA-
Rechte für den Kunden vorhanden sind.
Zum anderen können auch keine TCP-
Verbindungen aus der Datenbank aufge-
baut werden, somit fallen UTL_TCP, UTL_
SMTP, Apex_MAIL etc. weg.
Darüber hinaus kann Apex mangels
Privilegien nicht selbst installiert und ge-
wartet werden, dies wird auf Wunsch au-
tomatisch erledigt. Aktuell ist für die 11g-
Datenbank nur Apex 4.1.1 und für die
12c-Datenbank nur Apex 4.2.6 verfügbar.
Der RDS-Service ist deshalb erst empfeh-
lenswert, wenn auch Apex 5 für ihn zur
Verfügung steht und die erwähnten Ein-
schränkungen gelockert werden.
Um vorhandene Datenbanken aus
dem heimischen Rechenzentrum in die
AWS-Cloud migrieren zu können, bietet
AWS in Zukunft den Database Migrati-
on Service an. Dieser ist derzeit nur als
Preview verfügbar. Dabei muss sich ent-
weder die Quell- oder Ziel-Datenbank in
EC2 oder RDS befinden. Der Service stellt
während der Datenbank-Migration auto-
matisch sicher, dass Datenänderungen
in der Quell-Datenbank, die während
der Migration durchgeführt werden, in
die Ziel-Datenbank mit repliziert werden.
Darüber hinaus können Quell- und Ziel-
Datenbank auch aus unterschiedlichen
Engines bestehen, was beispielsweise
eine Migration von MySQL zu Oracle sehr
leicht ermöglicht und so vielleicht sogar
den Weg zu Apex erleichtert, wenn man
bisher keine Oracle-Umgebung genutzt
hat (siehe Abbildung 3).
Die Stärke von AWS liegt in der Men-
ge der Möglichkeiten auf Seiten der
Infrastruktur. So kann beispielsweise
einfach ein virtuelles Netzwerk für die
eigenen Instanzen angelegt werden,
das einen logisch isolierten Bereich dar-
stellt. Dieses bietet unter anderem die
volle Kontrolle über die virtuelle Netz-
werk-Umgebung, den IP-Adressbereich
sowie die Konfiguration von Routing-Ta-
bellen und Subnetzen.
Der Nachteil von AWS liegt bei so zahl-
reichen Möglichkeiten natürlich darin,
dass für die Apex-Instanz (auf EC2) alles
selbst konfiguriert werden muss. Es gibt
keine Option, um eine Oracle-Datenbank
mit Apex direkt als Image zu erstellen.
Auch der ORDS muss selbst installiert
und konfiguriert werden, dies gilt übri-
gens auch für die RDS-Variante.
24 www.aoug.at • www.doag.org • www.soug.ch
Apex
Bei der enormen Menge an Optionen
ist es schwierig, auch bei der Planung
der Kosten einen Überblick zu behal-
ten. Daher bietet AWS einen Kalkulator
an, mit dem sich die Kosten anhand von
festzulegenden Kennzahlen grob ab-
schätzen lassen [5].
Fazit
Generell muss jedes Unternehmen für
sich die Frage beantworten, welche An-
forderungen an eine Apex-Instanz in
der Cloud gestellt werden. Um mal eben
schnell den Kollegen eine Demo zu zei-
gen, reichen die kostenlosen Varianten
vollkommen aus.
WermitseinererstenkleinenApplikation
produktiv gehen will, aber kein Personal für
den Betrieb der Server und Datenbanken
hat, für den kommt eine Cloud-Lösung wie
von „apex-cloud.com“, „maxapex.com“ oder
„revion.com“ infrage, bei denen Backups
und Wartung in fremde Hände gegeben
werden.
Arbeiten Server-Admins und DBAs in
der Firma, so könnte ein günstiger Cen-
tOS-Server als Alternative interessant sein.
Auch bei einer EC2-Instanz von AWS müs-
sen Installation und Wartung der Oracle-
Datenbank sowie von ORDS und Apex von
den eigenen Mitarbeitern oder von Part-
nern durchgeführt werden. Lediglich die
Wartung und Überwachung des Servers
übernimmt AWS.
Dafür bietet AWS jede Menge Opti-
onen zum Thema „Skalierbarkeit“. Eine
RDS-Instanz von AWS ist aufgrund der
vielen Einschränkungen dagegen nicht
zu empfehlen. Möchte man sich jedoch
rein auf die Entwicklung in einer pro-
duktiven und skalierbaren Apex-5-Um-
gebung konzentrieren, so sind die von
Oracle [6] angebotenen Cloud-Services
empfehlenswert.
Weiterführende Links
[1] https://www.youtube.com/watch?v=fh_
AeFMjFmo (02:54)
[2] apex-cloud.com, maxapex.com, revion.
com
[3] http://linux.oracle.com/switch/centos/
[4] http://www.oraopensource.com/oxar/
[5] http://calculator.s3.amazonaws.com/in-
dex.html
[6] http://cloud.oracle.com und https://apex.
oracle.com/pls/apex/germancommunities/
apexcommunity/tipp/4541/index.html
Abbildung 3: Übersicht einer Oracle-Datenbank auf einer RDS-Instanz in der Management-Console von AWS
Till Albert
till.albert@mt-ag.com
Niels de Bruijn
niels.de.bruijn@mt-ag.com

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Cloud Lösungen für Apex

  • 1. Red Stack Magazin 02/2016 21 Cloud-Lösungen für Apex Till Albert und Niels de Bruijn, MT AG „Cloud“ ist aktuell in aller Munde, dabei ist dieses Thema für Apex nichts Neues. Seit seiner Entstehung ist Apex nämlich per se Cloud-fähig. Es wird nur einmal installiert und kann dann von sämtlichen Abteilun- gen im Unternehmen verwendet werden. Dabei ist ausgeschlossen, dass die Anwendungen wechselseitig einsehbar sind. aktuellem Stand eine Begrenzung von 100 MB Speicherplatz haben wird [1]. Für den schmalen Geldbeutel Hat man seine erste Anwendung erstellt und möchte diese in den produktiven Be- trieb nehmen, kann man für ein geringes Budget zwischen zehn und fünfzig Euro pro Monat je nach Ausprägung eine ge- hostete Apex-Umgebung innerhalb kur- zer Zeit bereitgestellt bekommen [2]. Diese bietet eine vorinstallierte Oracle- Datenbank mit der aktuellen Version von Apex und Oracle REST Data Services (ORDS). Je nach Konfiguration werden tägliche Backups und die Überwachung des Systems übernommen (siehe Abbil- dung 2). Bei einigen Anbietern sind auch verschiedene Reporting-Tools wie Jasper- Reports bereits integriert. Die Kontrolle behalten Wer das Know-how für die Installation und den Betrieb hat und wenig investie- ren will, kann Apex & Co. auch selbst ins- tallieren. Bei der Auswahl eines Anbieters sollte man sich dabei die Frage stellen, was neben der Bereitstellung der Ka- In der letzten Zeit gibt es jedoch immer mehr Angebote, um Apex als „Platform as a Service“ (PaaS) in der Cloud zu be- treiben. Die Auswahl am Markt ist groß, doch welche Lösung passt am besten zu den Anforderungen des Unternehmens? Einen Server mit CentOS mieten und die Wartung selbst in die Hand nehmen oder doch lieber direkt einen Cloud-Anbieter für Apex wählen und die Wartung über- nehmen lassen? Was gibt es für Einstei- ger in Sachen „Apex in der Cloud“? Kostenlose Hosting-Angebote Apex in der Cloud hat sicher fast jeder Apex-Entwickler schon einmal eingesetzt. Name, E-Mail-Adresse, Name des Work- space und das Datenbank-Schema – diese Angaben reichen auf „apex.oracle.com“, um nach wenigen Minuten eine sofort einsetzbare Apex-Umgebung benutzen zu können (siehe Abbildung 1). Dieser Ser- vice von Oracle ist komplett kostenfrei, je- doch ausdrücklich nur für Testzwecke und nicht für den Produktivbetrieb gedacht. Daher werden die Workspaces automa- tisch nach einer gewissen Zeit ohne Akti- vität gelöscht. Der Zugriff auf die Umge- bung, etwa über SQL*Plus oder den SQL Developer, ist darüber hinaus nicht mög- lich. Auch der Zugriff auf externe Quellen ist vom Server heraus gesperrt. Für den produktiven Betrieb von Apex- Anwendungen bietet Oracle bereits „cloud.oracle.com“ an. Hier ist für das Jahr 2016 eine abgespeckte und kostenfreie Variante des Angebots geplant, die nach Abbildung 1: Beantragung eines kostenlosen Workspace auf „apex.oracle.com“
  • 2. 22 www.aoug.at • www.doag.org • www.soug.ch Apex pazitäten eine Rolle spielt. Möchte man schnell einsteigen, ohne von einer Flut an Möglichkeiten überwältigt zu werden, und nur eine Apex-Instanz nutzen, bieten sich Anbieter wie „digitalocean.com“ (US) oder „domainfactory.eu“ (DE) an. Die An- zahl an Möglichkeiten ist überschaubar; man erkennt schnell, welche Infrastruk- tur benötigt wird, und kann loslegen. Bei reinen Cloud-Anbietern ist es üb- lich, dass auch wirklich nur dann Kosten anfallen, wenn der Server genutzt wird. Dabei werden monatlich die genutzten Stunden in Rechnung gestellt, maximal aber eine Obergrenze von einem fixen Betrag pro Monat − abhängig von der jeweiligen Konfiguration des Systems. Wenn wirklich keine Kosten anfallen sol- len, ist die Instanz des Servers zu deakti- vieren, wobei ein Snapshot erstellt wird, der jederzeit wieder eingespielt werden kann. Ist mehr Leistung für das System erforderlich, reicht eine Änderung der Konfiguration mit anschließendem Neu- start der Maschine aus. Es ist zu beachten, dass man die Ins- tallation der Software selbst vornehmen muss. Meist ist CentOS als Betriebssys- tem bereits vorinstalliert. In diesem Fall kann man innerhalb weniger Minuten auf Oracle Linux umsteigen [3]. Die Installa- tion der Apex-Software erfolgt anschlie- ßend bequem mit dem Build-Script „Oxar“ vom OraOpenSource-Projekt (Martin Giffy D'Souza, [4]). Dieses enthält mit einer XE-11g-R2-Datenbank, Apex 5 und ORDS alles Notwendige, um sofort mit der Ent- wicklung der Apex-Anwendungen loslegen zu können. Enterprise-Ready-Lösungen Ist die Anzahl der Zugriffe auf die Anwen- dung über das Jahr sehr unterschied- lich, etwa zu Spitzenzeiten während des Weihnachtsgeschäfts für E-Commerce- Anwendungen, muss die Architektur schnell und ohne Downtime skalierbar sein. Die Infrastruktur hat sich dem Be- darf anzupassen, eventuell sogar auto- matisch. Dies ist bei den kleineren Anbie- tern nicht ohne Weiteres möglich. Zudem sind die Vertragslaufzeiten bei diesen oft nicht flexibel genug. Große Anbieter wie AWS, Oracle und Microsoft bieten Lösun- gen an, mit denen die komplette Kontrol- le behalten und die Services nur für ei- nen gewissen Zeitraum gemietet werden können. Im Vergleich zu „Easy-Entry“-Anbie- tern wie „digitalocean.com“ bieten sie viel mehr Möglichkeiten, sodass das kom- plette Angebot nicht mal eben überblickt werden kann. Nehmen wir beispielswei- se die Amazon Web Services (AWS), die je nach Konfiguration auch schon für klei- nes Budget genutzt werden können. Sie lassen sich sogar bis zu einem bestimm- ten Limit zwölf Monate lang kostenlos nutzen. Dabei fallen in diesem Zeitraum nur dann Kosten an, wenn die kosten- losen Limits überschritten werden. Die- se lassen sich bequem überwachen; bei Überschreitung des Limits wird, wenn ge- wünscht, eine Benachrichtigungs-E-Mail versendet. AWS bietet mehr als fünfzig verschie- dene Cloud-Services an. Für den Betrieb von Apex sind hauptsächlich die Services Elastic Cloud Compute (EC2) und Relatio- nal Database Service (RDS) relevant. Ersterer ermöglicht es, mit einem rie- sigen Pool von Software-Images schnell einen Server in der Cloud verfügbar zu machen. So ist beispielsweise innerhalb von wenigen Minuten ein Linux-Server bereit zum Einsatz. Der RDS-Service ist, wie der Name es vermuten lässt, für den Betrieb von Da- tenbanken gedacht. Dabei stehen ne- ben der Oracle-Datenbank auch andere Datenbank-Systeme wie die Amazon-ei- gene Aurora-Datenbank oder Microsofts SQL-Server zur Verfügung. Für Oracle- Datenbanken sind dabei verschiedene Versionen von 11 und 12 in unterschied- lichen Editionen vorhanden. Zu Produkti- onszwecken können bei der Installation zusätzlich Optionen für Hochverfügbar- keit und eine erhöhte Leistung gewählt werden. Die Infrastruktur für den Aufbau der Apex-Umgebung kann also belie- big gewählt werden. So können Oracle- Datenbank, ORDS und Apache zum ei- nen auf einer oder mehreren (wenn Datenbank und ORDS getrennt laufen) EC2-Instanzen betrieben werden. Als Al- ternative dazu kann die Datenbank auch direkt über den RDS-Service laufen, der Abbildung 2: Konfigurieren einer Instanz, hier beispielhaft auf apex-cloud.com.
  • 3. Red Stack Magazin 02/2016 23Infrastructure at your Service. dbi FlexService für Datenbanken und Middleware: Ihr flexibles, kosteneffizientes und ISO20000- zertifiziertes Service Management. Profitieren Sie insbesondere von unserem dedizierten Service Desk für validierte Systeme im Pharma-Bereich. Phone +41 32 422 96 00 · Basel · Nyon · Zürich · dbi-services.com Flexible SLAs. Weil Ihre IT einmalig ist. DBI_Inserate-Pharma_2016-03 210x148 d-f.indd 1 18.03.16 11:17 eine flexible Skalierung ermöglicht. In diesem Fall muss für diesen jedoch zu- sätzlich auf einer EC2-Instanz ein ORDS als Listener betrieben werden. Leider gibt es aktuell beim RDS-Ser- vice einige gravierende Nachteile für die Entwicklung mit Apex. Denn bei diesem handelt es sich um einen Managed Ser- vice. Dies bringt zwar den Vorteil, dass Wartung und Backups der Datenbank er- ledigt werden. Es bedeutet zugleich aber auch, dass zum einen keine SYSDBA- Rechte für den Kunden vorhanden sind. Zum anderen können auch keine TCP- Verbindungen aus der Datenbank aufge- baut werden, somit fallen UTL_TCP, UTL_ SMTP, Apex_MAIL etc. weg. Darüber hinaus kann Apex mangels Privilegien nicht selbst installiert und ge- wartet werden, dies wird auf Wunsch au- tomatisch erledigt. Aktuell ist für die 11g- Datenbank nur Apex 4.1.1 und für die 12c-Datenbank nur Apex 4.2.6 verfügbar. Der RDS-Service ist deshalb erst empfeh- lenswert, wenn auch Apex 5 für ihn zur Verfügung steht und die erwähnten Ein- schränkungen gelockert werden. Um vorhandene Datenbanken aus dem heimischen Rechenzentrum in die AWS-Cloud migrieren zu können, bietet AWS in Zukunft den Database Migrati- on Service an. Dieser ist derzeit nur als Preview verfügbar. Dabei muss sich ent- weder die Quell- oder Ziel-Datenbank in EC2 oder RDS befinden. Der Service stellt während der Datenbank-Migration auto- matisch sicher, dass Datenänderungen in der Quell-Datenbank, die während der Migration durchgeführt werden, in die Ziel-Datenbank mit repliziert werden. Darüber hinaus können Quell- und Ziel- Datenbank auch aus unterschiedlichen Engines bestehen, was beispielsweise eine Migration von MySQL zu Oracle sehr leicht ermöglicht und so vielleicht sogar den Weg zu Apex erleichtert, wenn man bisher keine Oracle-Umgebung genutzt hat (siehe Abbildung 3). Die Stärke von AWS liegt in der Men- ge der Möglichkeiten auf Seiten der Infrastruktur. So kann beispielsweise einfach ein virtuelles Netzwerk für die eigenen Instanzen angelegt werden, das einen logisch isolierten Bereich dar- stellt. Dieses bietet unter anderem die volle Kontrolle über die virtuelle Netz- werk-Umgebung, den IP-Adressbereich sowie die Konfiguration von Routing-Ta- bellen und Subnetzen. Der Nachteil von AWS liegt bei so zahl- reichen Möglichkeiten natürlich darin, dass für die Apex-Instanz (auf EC2) alles selbst konfiguriert werden muss. Es gibt keine Option, um eine Oracle-Datenbank mit Apex direkt als Image zu erstellen. Auch der ORDS muss selbst installiert und konfiguriert werden, dies gilt übri- gens auch für die RDS-Variante.
  • 4. 24 www.aoug.at • www.doag.org • www.soug.ch Apex Bei der enormen Menge an Optionen ist es schwierig, auch bei der Planung der Kosten einen Überblick zu behal- ten. Daher bietet AWS einen Kalkulator an, mit dem sich die Kosten anhand von festzulegenden Kennzahlen grob ab- schätzen lassen [5]. Fazit Generell muss jedes Unternehmen für sich die Frage beantworten, welche An- forderungen an eine Apex-Instanz in der Cloud gestellt werden. Um mal eben schnell den Kollegen eine Demo zu zei- gen, reichen die kostenlosen Varianten vollkommen aus. WermitseinererstenkleinenApplikation produktiv gehen will, aber kein Personal für den Betrieb der Server und Datenbanken hat, für den kommt eine Cloud-Lösung wie von „apex-cloud.com“, „maxapex.com“ oder „revion.com“ infrage, bei denen Backups und Wartung in fremde Hände gegeben werden. Arbeiten Server-Admins und DBAs in der Firma, so könnte ein günstiger Cen- tOS-Server als Alternative interessant sein. Auch bei einer EC2-Instanz von AWS müs- sen Installation und Wartung der Oracle- Datenbank sowie von ORDS und Apex von den eigenen Mitarbeitern oder von Part- nern durchgeführt werden. Lediglich die Wartung und Überwachung des Servers übernimmt AWS. Dafür bietet AWS jede Menge Opti- onen zum Thema „Skalierbarkeit“. Eine RDS-Instanz von AWS ist aufgrund der vielen Einschränkungen dagegen nicht zu empfehlen. Möchte man sich jedoch rein auf die Entwicklung in einer pro- duktiven und skalierbaren Apex-5-Um- gebung konzentrieren, so sind die von Oracle [6] angebotenen Cloud-Services empfehlenswert. Weiterführende Links [1] https://www.youtube.com/watch?v=fh_ AeFMjFmo (02:54) [2] apex-cloud.com, maxapex.com, revion. com [3] http://linux.oracle.com/switch/centos/ [4] http://www.oraopensource.com/oxar/ [5] http://calculator.s3.amazonaws.com/in- dex.html [6] http://cloud.oracle.com und https://apex. oracle.com/pls/apex/germancommunities/ apexcommunity/tipp/4541/index.html Abbildung 3: Übersicht einer Oracle-Datenbank auf einer RDS-Instanz in der Management-Console von AWS Till Albert till.albert@mt-ag.com Niels de Bruijn niels.de.bruijn@mt-ag.com