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Umfrage Behördenverfahren Graz
und steirische Bezirke
Baumeister, Zimmermeister, Bauindustrie



Mag. Robert Steinegger
DI Peter Postl
Executive Summary
   4 von 5 Unternehmen klagen über „Probleme“ bei behördlichen Verfahren

   Die Verfahren dauern in Graz länger als anderen steirischen Bezirken

   Insbesondere bei baurechtlichen Verfahren ist der Unterschied erheblich
       84 % aller baurechtlichen Genehmigungsverfahren in Graz dauern
        länger als 3 Monate!
       In anderen steirischen Bezirken dauert hingegen nur jedes Dritte Verfahren
        länger als 3 Monate!


   Bei den Beamten wird generell die mangelnde Erreichbarkeit und die
    Geschwindigkeit in der Abwicklung kritisiert !


   “Online Akten Tracking” (Bearbeitungsstatus abfragen) sowie “Strengere
    Erledigungsvorgaben” für Behörden und die “Beiziehung nicht amtlicher
    Sachverständiger” sind die wesentlichen Verbesserungsvorschläge!


                                                                2
Eckdaten zur Umfrage


 Zeitraum
      27.10. bis 11.11.2011 (2 Wochen)

 Sample
      995 Baumeister, Zimmermeister und Bauindustrieunternehmen

 Rücklauf
      94 Antworten = 9,5 %




                                               3
1. Probleme bei Genehmigungsverfahren

 Ich hatte in den letzten zehn Jahren bei behördlichen
  Genehmigungsverfahren...

         100,0%

                    80%
          80,0%


          60,0%


          40,0%

                                  20%
          20,0%


           0,0%
                  Probleme   Keine Probleme.




                                               4
2. In welchem Jahr fanden die Verfahren statt ?


     50,0%

                                                44%
     45,0%

     40,0%
                                         36%
     35,0%

     30,0%

     25,0%

     20,0%

     15,0%
                                  10%
     10,0%
                           6%
      5,0%
             2%     2%
      0,0%
             2006   2007   2008   2009   2010   2011



                                           5
3. Welche Art von Verfahren gab es ?

 In welchen Bereichen fanden die Verfahren statt?


   Baurechtliche Genehmigungsverfahren                                                            62%


         Betriebsanlagengenehmigungen                          22%


               Bebauungsplanverfahren          6%


                         Raumordnung          5%
                                                     ASVK, Altstadtkommission, Sanitätsbehörde, Gen-
                                                     ehmigungen für Gerüstaufstellungen, Wasserrecht,
                             Sonstiges         }
                                              5%
                                                     Naturschutz



                                         0%    10%       20%         30%   40%       50%    60%         70%




                                                                                 6
4. Dauer der Verfahren in Graz und anderen
steirischen Bezirken (alle Verfahren)
      Wie lange dauerte die Abwicklung Ihres letzten
       Genehmigungsverfahrens (Antrag bis Genehmigung) ?
    100%                                         100%
               in Graz ?          82%
                                                        in anderen steirischen
    80%                                          80%          Bezirken ?

    60%                                          60%        55%
                                                                               45%
    40%                                          40%



    20%
               18%                               20%



     0%                                           0%
           weniger als 3   länger als 3 Monate          weniger als 3   länger als 3 Monate
             Monate                                       Monate




                                                              7
4.1 Dauer der Verfahren in Graz und anderen
steirischen Bezirken (baurechtliche Verfahren)
     Wie lange dauerte die Abwicklung Ihres letzten
      Genehmigungsverfahrens (Antrag bis Genehmigung) ?

     100%                                  100%
                                                  in anderen steirischen
               in Graz ?        84%
                                                        Bezirken ?
     80%                                   80%
                                                       69%

     60%                                   60%



     40%                                   40%
                                                                      31%

     20%        16%                        20%



      0%                                    0%
            weniger als 3   länger als 3          weniger als 3   länger als 3
              Monate          Monate                Monate          Monate



                                                   8
4.2 Dauer der Verfahren in Graz und anderen
steirischen Bezirken (Betriebsanlagen)
       Wie lange dauerte die Abwicklung Ihres letzten
        Genehmigungsverfahrens (Antrag bis Genehmigung) ?

     100,0%
              in Graz ?                      100%
                                                    in anderen steirischen
                                80,0%
                                                          Bezirken ?
      80,0%                                  80%



      60,0%                                  60%                           54%
                                                           46%

      40,0%                                  40%


                 20,0%
      20,0%                                  20%



       0,0%                                   0%
              weniger als 3   länger als 3          weniger als 3   länger als 3 Monate
                Monate          Monate                Monate


                                                       9
5. Wenn länger als 3 Monate – Gründe in Graz ?

   Mangelnde Kompetenz

   Zwischen den nachweislichen Beratungsinformationen der zuständigen Referaten des
    Bauamtes und dem tatsächlichen Agieren im Verfahren sind große Unterschiede
    festzustellen. Zuerst großzügig, dann plötzlich sehr kleinlich. Baureferenten nehmen an
    den Aus- und Weiterbildungen zum Baugesetz nicht teil, handeln oft sehr eigenwillig -
    keine Koordination der Anforderungen, usw.

   Immer wieder neue Gutachten und ein mal wurde das Projekt von der Behörde vergessen
    zu bearbeiten.

   Behördenwillkür, teilweise Gesetze die sich wiedersprechen, zu viele mitsprechende
    Stellen, einer sagt "ja" der andere "nein„

   Schleppende Bearbeitung durch den Bausachverständigen
   ………




                                                                10
5. Wenn länger als 3 Monate – Gründe in Graz ?
   Amtsinterne Kommunikationsprobleme, teilweise Überlastung der Beamten, Beamte oft an
    Parteienverkehrstagen nicht da.

   Baubehörde entscheidet nicht, auch nach 9 Monaten kein Bescheid. Warum, weiß keiner.

   ASVK- Mitteilungen betreffend Stellungnahmen werden oft sehr spät weitergeleitet,
    Akte bleiben aufgrund Überlastung einzelner Referenten liegen, trotz elektronischem Akt
    funktioniert die Abteilungsübergreifende Abhandlung teilweise nur zögerlich, würde man
    sich einmal gemeinsam hinsetzen könnten viele Dinge in einem Drittel der Zeit erledigt
    werden; die Referenten reden teilweise kaum miteinander --> elektronischer Akt.

   Teilweise ist zu erkennen, dass Referenten stapelweise Akte am Tisch haben, wobei die
    Abarbeitung bei zu wenigen ReferentInnen zu lange dauert und deswegen Probleme
    auftauchen. Zu lange interne Wege bis alle Bereiche durch (Kanalbauamt, Straßenamt,
    Stadtplanung,...).

   Vor der Eingabe des Projektes spricht man sich mit den Referenten ab, sodass bei der
    Einreichung eigentlich alles passen sollte, leider werden oft im nachhinein wieder
    Unterlagen nachgefordert, zusätzliche Gutachten nötig, dies verlängert das Verfahren und
    bringt auf der Planerseite eine schiefe Optik für den Kunden!

                                                               11
5.1 Wenn länger als 3 Monate – Gründe in
    Bezirken
   Überlastung der SV

   teilw. nicht nachvollziehbar; Planung vom Bmst. und nicht vom "Architekten"

   Bin selbst "nicht-amtlicher Sachverständiger" im Genehmigungsverfahren in
    Umlandgemeinden. In "meinen" Gemeinden gibt es nur dann verlängerte Wartezeiten über
    zwei Monate, wenn die schriftlichen Angaben und Übereinkünfte (gemäß Baugesetz oder
    Bebauungsplan), die während einer kostenlosen Bauberatung besprochen und weitergegeben
    wurden nicht eingehalten werden und unvollständige und falsche Pläne (z.B. Geländeverlauf,
    Regenwasserverwertung, Abstände zu Nachbargebäuden usw.) vorgelegt, diese oft schon von
    den Nachbarn (im Anzeigeverfahren) unterzeichnet wurden.

   Schleppende Bearbeitung durch den Bausachverständigen




                                                               12
5.2 Was sonst noch gesagt wurde:


 Die Verfahren außerhalb von Graz sind wesentlich
  unbürokratischer. Allerdings sind die Nachbarn dort
  auch wesentlich unkritischer!

 Verzögerungen (in Bezirken) nicht eingetreten,
  Offenes wurden bei gemeinsamen Terminen erledigt
  und abschließend entsprechend verhandelt.




                                    13
6. Beurteilung des Personals insgesamt

   Wie zufrieden waren Sie mit der zuständigen Stelle bzw. den
    abwickelnden Personen im Hinblick auf ?



       Dauer der Abwicklung                                  54,5%

      Persönliche Kompetenz                                               9,1%



              Erreichbarkeit                                            15,2%



                 Höflichkeit                                                6,1%


                           0,0%                                            100,0%

                sehr zufrieden    zufrieden   weniger zufrieden   unzufrieden



                                                                  14
6.1 Womit zufrieden ? (ausgew. Antworten)
   eigentlich mit gar nichts.

   in Graz: alle in einem Haus, zu klaren Zeiten meist kompetente Beratung zu
    finden

   Einzelne wenige Beamte zeichnen sich durch Motivation aus, aber man versucht
    einen offensichtlich möglichst bald loszuwerden.

   Rasche Bearbeitung, wenn Akt vom Leiter der Bau- u. Anlagenbehörde
    bearbeitet wird. Rasche Bearbeitung durch Sachbearbeiter der Stadtplanung.
    Verschiedene Auslegungen des Stmk BauG durch die einzelnen Sachbearbeiter
    der Baubehörde.




                                                        15
6.2 Womit unzufrieden ? (ausgew. Antworten)
   In den Augen vieler Referenten ist man nur Bittsteller, die Motivation über den
    Tellerrand hinauszublicken ist wohl auch verloren gegangen.

   Mit der ASVK, teilweise mit der Stadtplanung.

   mit teilweise sehr arroganten Beamten, den meisten geht es darum wie kann
    ich etwas verhindern anstatt zu Helfen und Lösungen zu suchen.

   würden die Infos halten, was diese im Regelfall nicht tun, wäre alles sehr nett
    und gut. Aber vielleicht haben wir (unser Planungsbüro) zwischen Beratung und
    Abschluss der Verfahren die "Spenden" vergessen ?




                                                         16
6.2 Womit unzufrieden ? (ausgew. Antworten)
   keine Möglichkeit für ein persönliches Gespräch, um Unklarheiten richtig zu
    stellen. Unterschiedliche Auskünfte diverser Stellen. Unehrlichkeit.

   Dauer des Verfahrens. Die Ladung von einem Teil der Anrainer wurde vergessen,
    deswegen 2-malige Bauverhandlung. Oft Versprechungen bezüglich Termine
    gemacht werden die dann allzu unverbindlich gehandhabt!

   Ständige Vertröstung bei Urgenz. Keine konkreten Terminbekanntgaben.

   Erreichbarkeit, Vertretungen, Mobile Erreichbarkeit etc.
    Verweisen auf andere Abteilungen, keiner fühlt sich zuständig, sehr oft muss
    nachgefragt und gebeten werden.




                                                        17
6.3 Was sollte sich bessern ?
   Verbindliche Beratung durch Sachbearbeiter der Stadtplanung.

   Möglichkeit der Projektvorbesprechung mit dem Sachbearbeiter der ASVK bzw.
    Projektvorstellung bei der Kommission mit nachvollziehbaren, begründeten
    Verbesserungsvorschlägen seitens der ASVK.

   Ich denke es müsste sich sehr viel Grundsätzliches ändern, mehr Bürgerservice und nicht
    von oben auf einen herunterschauen.

   Die Bearbeitungsgeschwindigikeit erhöhen. Aktive Urgenz von fehlenden bzw.
    unzureichenden Unterlagen.

   Behörde müsste gezwungen werden innerhalb 3 Monaten zu entscheiden.
    Devolutionsantrag ist nur Zeitverzögerung, kostet Geld und bringt nichts

   Intern übergreifendes Arbeiten, keine Aktschiebereien von A nach B -> E-governence,
    privatwirtschaftliches Arbeiten!!!

   Unterstützung statt Behinderung bei Verfahren!

                                                                18
6.3 Was sollte sich bessern ?                              (ausgew. Antworten)

   Diese Institutionen reformieren und wieder "wirtschaftlich denkend" zu machen.

   Die verbale Kommunikation fördern. Oft weiß die linke Hand nicht was die recht tut oder zu
    tun gedenkt.

   Bauamt gemäß ehemaligen Bebauungsplan und Dichteverordnung abtragen, (die
    überfälligen) Mitarbeiter aller wegfallenden Geschoße aussieben und ein kompaktes,
    zuverlässiges Team in Graz fördern. z.B. kostenlose Weiterbildungen gemeinsam mit den
    Umland - Sachverständigen (Graz ist arm).

   Ein Mindestmaß an Entscheidungswillen auf Grund des gesunden Menschenverstandes.
    Austausch der Führungsebene.

   Die Fachabteilungen untereinander kommunizieren zu wenig und scheinen sich
    untereinander oft schwieriger zu erreichen als von extern.




                                                               19
7. Beurteilung bürokratischer Aufwand

 Wie beurteilen Sie den bürokratischen Aufwand bei der
  Antragserstellung bzw. dem Abwicklungsverfahren?

            60,0%


            50,0%      49%           49%


            40,0%


            30,0%


            20,0%


            10,0%
                                               2,0%
             0,0%
                    übertrieben   angemessen   gering




                                                      20
8. Maßnahmen Verbesserungsvorschläge

 Durch welche Maßnahmen könnten die Verfahren
  effizienter abgewickelt werden? (Mehrfachantworten
  möglich)

     Online Akten Tracking (Bearbeitungsstatus abfragen)          67%

     Strengere Erledigungsvorgaben für Behörden                   64%

     Beiziehung nicht amtlicher Sachverständiger                  42%

     E-government (vollständige elektronische Abwicklung)         27%

     Beiziehung externer Konsulenten                              24%

     Bessere Informationen auf der Homepage zur Antragsstellung   24%

     Sonstiges                                                    12%


                                                                  21

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Behördenverfahren Umfrage WK-Steiermark

  • 1. Umfrage Behördenverfahren Graz und steirische Bezirke Baumeister, Zimmermeister, Bauindustrie Mag. Robert Steinegger DI Peter Postl
  • 2. Executive Summary  4 von 5 Unternehmen klagen über „Probleme“ bei behördlichen Verfahren  Die Verfahren dauern in Graz länger als anderen steirischen Bezirken  Insbesondere bei baurechtlichen Verfahren ist der Unterschied erheblich  84 % aller baurechtlichen Genehmigungsverfahren in Graz dauern länger als 3 Monate!  In anderen steirischen Bezirken dauert hingegen nur jedes Dritte Verfahren länger als 3 Monate!  Bei den Beamten wird generell die mangelnde Erreichbarkeit und die Geschwindigkeit in der Abwicklung kritisiert !  “Online Akten Tracking” (Bearbeitungsstatus abfragen) sowie “Strengere Erledigungsvorgaben” für Behörden und die “Beiziehung nicht amtlicher Sachverständiger” sind die wesentlichen Verbesserungsvorschläge! 2
  • 3. Eckdaten zur Umfrage  Zeitraum  27.10. bis 11.11.2011 (2 Wochen)  Sample  995 Baumeister, Zimmermeister und Bauindustrieunternehmen  Rücklauf  94 Antworten = 9,5 % 3
  • 4. 1. Probleme bei Genehmigungsverfahren  Ich hatte in den letzten zehn Jahren bei behördlichen Genehmigungsverfahren... 100,0% 80% 80,0% 60,0% 40,0% 20% 20,0% 0,0% Probleme Keine Probleme. 4
  • 5. 2. In welchem Jahr fanden die Verfahren statt ? 50,0% 44% 45,0% 40,0% 36% 35,0% 30,0% 25,0% 20,0% 15,0% 10% 10,0% 6% 5,0% 2% 2% 0,0% 2006 2007 2008 2009 2010 2011 5
  • 6. 3. Welche Art von Verfahren gab es ?  In welchen Bereichen fanden die Verfahren statt? Baurechtliche Genehmigungsverfahren 62% Betriebsanlagengenehmigungen 22% Bebauungsplanverfahren 6% Raumordnung 5% ASVK, Altstadtkommission, Sanitätsbehörde, Gen- ehmigungen für Gerüstaufstellungen, Wasserrecht, Sonstiges } 5% Naturschutz 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 6
  • 7. 4. Dauer der Verfahren in Graz und anderen steirischen Bezirken (alle Verfahren)  Wie lange dauerte die Abwicklung Ihres letzten Genehmigungsverfahrens (Antrag bis Genehmigung) ? 100% 100% in Graz ? 82% in anderen steirischen 80% 80% Bezirken ? 60% 60% 55% 45% 40% 40% 20% 18% 20% 0% 0% weniger als 3 länger als 3 Monate weniger als 3 länger als 3 Monate Monate Monate 7
  • 8. 4.1 Dauer der Verfahren in Graz und anderen steirischen Bezirken (baurechtliche Verfahren)  Wie lange dauerte die Abwicklung Ihres letzten Genehmigungsverfahrens (Antrag bis Genehmigung) ? 100% 100% in anderen steirischen in Graz ? 84% Bezirken ? 80% 80% 69% 60% 60% 40% 40% 31% 20% 16% 20% 0% 0% weniger als 3 länger als 3 weniger als 3 länger als 3 Monate Monate Monate Monate 8
  • 9. 4.2 Dauer der Verfahren in Graz und anderen steirischen Bezirken (Betriebsanlagen)  Wie lange dauerte die Abwicklung Ihres letzten Genehmigungsverfahrens (Antrag bis Genehmigung) ? 100,0% in Graz ? 100% in anderen steirischen 80,0% Bezirken ? 80,0% 80% 60,0% 60% 54% 46% 40,0% 40% 20,0% 20,0% 20% 0,0% 0% weniger als 3 länger als 3 weniger als 3 länger als 3 Monate Monate Monate Monate 9
  • 10. 5. Wenn länger als 3 Monate – Gründe in Graz ?  Mangelnde Kompetenz  Zwischen den nachweislichen Beratungsinformationen der zuständigen Referaten des Bauamtes und dem tatsächlichen Agieren im Verfahren sind große Unterschiede festzustellen. Zuerst großzügig, dann plötzlich sehr kleinlich. Baureferenten nehmen an den Aus- und Weiterbildungen zum Baugesetz nicht teil, handeln oft sehr eigenwillig - keine Koordination der Anforderungen, usw.  Immer wieder neue Gutachten und ein mal wurde das Projekt von der Behörde vergessen zu bearbeiten.  Behördenwillkür, teilweise Gesetze die sich wiedersprechen, zu viele mitsprechende Stellen, einer sagt "ja" der andere "nein„  Schleppende Bearbeitung durch den Bausachverständigen  ……… 10
  • 11. 5. Wenn länger als 3 Monate – Gründe in Graz ?  Amtsinterne Kommunikationsprobleme, teilweise Überlastung der Beamten, Beamte oft an Parteienverkehrstagen nicht da.  Baubehörde entscheidet nicht, auch nach 9 Monaten kein Bescheid. Warum, weiß keiner.  ASVK- Mitteilungen betreffend Stellungnahmen werden oft sehr spät weitergeleitet, Akte bleiben aufgrund Überlastung einzelner Referenten liegen, trotz elektronischem Akt funktioniert die Abteilungsübergreifende Abhandlung teilweise nur zögerlich, würde man sich einmal gemeinsam hinsetzen könnten viele Dinge in einem Drittel der Zeit erledigt werden; die Referenten reden teilweise kaum miteinander --> elektronischer Akt.  Teilweise ist zu erkennen, dass Referenten stapelweise Akte am Tisch haben, wobei die Abarbeitung bei zu wenigen ReferentInnen zu lange dauert und deswegen Probleme auftauchen. Zu lange interne Wege bis alle Bereiche durch (Kanalbauamt, Straßenamt, Stadtplanung,...).  Vor der Eingabe des Projektes spricht man sich mit den Referenten ab, sodass bei der Einreichung eigentlich alles passen sollte, leider werden oft im nachhinein wieder Unterlagen nachgefordert, zusätzliche Gutachten nötig, dies verlängert das Verfahren und bringt auf der Planerseite eine schiefe Optik für den Kunden! 11
  • 12. 5.1 Wenn länger als 3 Monate – Gründe in Bezirken  Überlastung der SV  teilw. nicht nachvollziehbar; Planung vom Bmst. und nicht vom "Architekten"  Bin selbst "nicht-amtlicher Sachverständiger" im Genehmigungsverfahren in Umlandgemeinden. In "meinen" Gemeinden gibt es nur dann verlängerte Wartezeiten über zwei Monate, wenn die schriftlichen Angaben und Übereinkünfte (gemäß Baugesetz oder Bebauungsplan), die während einer kostenlosen Bauberatung besprochen und weitergegeben wurden nicht eingehalten werden und unvollständige und falsche Pläne (z.B. Geländeverlauf, Regenwasserverwertung, Abstände zu Nachbargebäuden usw.) vorgelegt, diese oft schon von den Nachbarn (im Anzeigeverfahren) unterzeichnet wurden.  Schleppende Bearbeitung durch den Bausachverständigen 12
  • 13. 5.2 Was sonst noch gesagt wurde:  Die Verfahren außerhalb von Graz sind wesentlich unbürokratischer. Allerdings sind die Nachbarn dort auch wesentlich unkritischer!  Verzögerungen (in Bezirken) nicht eingetreten, Offenes wurden bei gemeinsamen Terminen erledigt und abschließend entsprechend verhandelt. 13
  • 14. 6. Beurteilung des Personals insgesamt  Wie zufrieden waren Sie mit der zuständigen Stelle bzw. den abwickelnden Personen im Hinblick auf ? Dauer der Abwicklung 54,5% Persönliche Kompetenz 9,1% Erreichbarkeit 15,2% Höflichkeit 6,1% 0,0% 100,0% sehr zufrieden zufrieden weniger zufrieden unzufrieden 14
  • 15. 6.1 Womit zufrieden ? (ausgew. Antworten)  eigentlich mit gar nichts.  in Graz: alle in einem Haus, zu klaren Zeiten meist kompetente Beratung zu finden  Einzelne wenige Beamte zeichnen sich durch Motivation aus, aber man versucht einen offensichtlich möglichst bald loszuwerden.  Rasche Bearbeitung, wenn Akt vom Leiter der Bau- u. Anlagenbehörde bearbeitet wird. Rasche Bearbeitung durch Sachbearbeiter der Stadtplanung. Verschiedene Auslegungen des Stmk BauG durch die einzelnen Sachbearbeiter der Baubehörde. 15
  • 16. 6.2 Womit unzufrieden ? (ausgew. Antworten)  In den Augen vieler Referenten ist man nur Bittsteller, die Motivation über den Tellerrand hinauszublicken ist wohl auch verloren gegangen.  Mit der ASVK, teilweise mit der Stadtplanung.  mit teilweise sehr arroganten Beamten, den meisten geht es darum wie kann ich etwas verhindern anstatt zu Helfen und Lösungen zu suchen.  würden die Infos halten, was diese im Regelfall nicht tun, wäre alles sehr nett und gut. Aber vielleicht haben wir (unser Planungsbüro) zwischen Beratung und Abschluss der Verfahren die "Spenden" vergessen ? 16
  • 17. 6.2 Womit unzufrieden ? (ausgew. Antworten)  keine Möglichkeit für ein persönliches Gespräch, um Unklarheiten richtig zu stellen. Unterschiedliche Auskünfte diverser Stellen. Unehrlichkeit.  Dauer des Verfahrens. Die Ladung von einem Teil der Anrainer wurde vergessen, deswegen 2-malige Bauverhandlung. Oft Versprechungen bezüglich Termine gemacht werden die dann allzu unverbindlich gehandhabt!  Ständige Vertröstung bei Urgenz. Keine konkreten Terminbekanntgaben.  Erreichbarkeit, Vertretungen, Mobile Erreichbarkeit etc. Verweisen auf andere Abteilungen, keiner fühlt sich zuständig, sehr oft muss nachgefragt und gebeten werden. 17
  • 18. 6.3 Was sollte sich bessern ?  Verbindliche Beratung durch Sachbearbeiter der Stadtplanung.  Möglichkeit der Projektvorbesprechung mit dem Sachbearbeiter der ASVK bzw. Projektvorstellung bei der Kommission mit nachvollziehbaren, begründeten Verbesserungsvorschlägen seitens der ASVK.  Ich denke es müsste sich sehr viel Grundsätzliches ändern, mehr Bürgerservice und nicht von oben auf einen herunterschauen.  Die Bearbeitungsgeschwindigikeit erhöhen. Aktive Urgenz von fehlenden bzw. unzureichenden Unterlagen.  Behörde müsste gezwungen werden innerhalb 3 Monaten zu entscheiden. Devolutionsantrag ist nur Zeitverzögerung, kostet Geld und bringt nichts  Intern übergreifendes Arbeiten, keine Aktschiebereien von A nach B -> E-governence, privatwirtschaftliches Arbeiten!!!  Unterstützung statt Behinderung bei Verfahren! 18
  • 19. 6.3 Was sollte sich bessern ? (ausgew. Antworten)  Diese Institutionen reformieren und wieder "wirtschaftlich denkend" zu machen.  Die verbale Kommunikation fördern. Oft weiß die linke Hand nicht was die recht tut oder zu tun gedenkt.  Bauamt gemäß ehemaligen Bebauungsplan und Dichteverordnung abtragen, (die überfälligen) Mitarbeiter aller wegfallenden Geschoße aussieben und ein kompaktes, zuverlässiges Team in Graz fördern. z.B. kostenlose Weiterbildungen gemeinsam mit den Umland - Sachverständigen (Graz ist arm).  Ein Mindestmaß an Entscheidungswillen auf Grund des gesunden Menschenverstandes. Austausch der Führungsebene.  Die Fachabteilungen untereinander kommunizieren zu wenig und scheinen sich untereinander oft schwieriger zu erreichen als von extern. 19
  • 20. 7. Beurteilung bürokratischer Aufwand  Wie beurteilen Sie den bürokratischen Aufwand bei der Antragserstellung bzw. dem Abwicklungsverfahren? 60,0% 50,0% 49% 49% 40,0% 30,0% 20,0% 10,0% 2,0% 0,0% übertrieben angemessen gering 20
  • 21. 8. Maßnahmen Verbesserungsvorschläge  Durch welche Maßnahmen könnten die Verfahren effizienter abgewickelt werden? (Mehrfachantworten möglich) Online Akten Tracking (Bearbeitungsstatus abfragen) 67% Strengere Erledigungsvorgaben für Behörden 64% Beiziehung nicht amtlicher Sachverständiger 42% E-government (vollständige elektronische Abwicklung) 27% Beiziehung externer Konsulenten 24% Bessere Informationen auf der Homepage zur Antragsstellung 24% Sonstiges 12% 21