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Semantische Netzwerke in der Praxis
 - Welche Vorteile bieten der Einsatz von Taxonomie & Topic
                       Maps im Web? -


     Ralf Backes, Deutsche Telekom AG Geschäftskunden
    Tino Schmidt, T-Systems Multimedia Solutions GmbH1

   Abstract. Der Bereich Geschäftskunden der Deutschen Telekom AG
   betreibt für seine über 160.000 Mittelstandskunden ein eigenes Por-
   tal. Ende 2008 erfolgte ein Relaunch mit einer neuartigen Inhalts-
   struktur, bei der die Anreicherung des Produktportfolios mit ergän-
   zenden Inhalten im Vordergrund stand. Die Nutzung einer Topic
   Map ermöglicht dabei die komplexe und flexible Verknüpfung der
   verfügbaren Inhalte, die im Portal automatisiert und dynamisch an-
   geboten werden.


1. Situation zu Projektbeginn
Das Geschäftskundenportal der Deutschen Telekom AG ist der Internet-
auftritt für die Mittelstandskunden.
Die ursprüngliche Version des Geschäftskundenportals verfügte bereits über
einen umfassenden Aufbau: mehr als 2.000 Inhaltsseiten mit einem kom-
plexen Portfolio, die Verknüpfung der Business Shop Angebote und exter-
ner Kampagnenseiten. Das Portal wurde in dieser Version durch 4 Mitar-
beiter des Marketing Fachbereiches gepflegt, die wiederum Unterstützung
durch externe Editoren erhielten.
Die Verwaltung und Darstellung der Inhalte konnte zwar passabel erfolgen,
jede größere strukturelle Änderung der Inhalte (Neues Portfolio, bedarfsge-
rechte Ansprache) stellte den Bereich auf Grund der vorhandenen komple-
xen Produktbeschreibungen wieder vor die Aufgabe, die hierarchisch
strukturierten Inhalte manuell neu zu organisieren und zu verknüpfen.
Die neue Ausrichtung des Geschäftskundenportals sollte jedoch zusätzlich
zur vorhandenen Informationsstruktur das geänderte Informationsverhaltens
der Nutzer, mehr Interaktion und Web 2.0 Funktionen berücksichtigen.


1
  Ralf Backes: Am Propsthof 10; 53121 Bonn; E-Mail: Ralf.Backes@telekom.de
Tino Schmidt: Riesaer Str. 3, 01129 Dresden; E-Mail: tino.schmidt@t-systems.com
Diese integrierte Informations- und Portfoliolandschaft, die dem Anspruch
einer kundenzentrierten Ansprache und Information gerecht werden musste,
stellte hohe Ansprüche an die Gestaltung und Verknüpfung der Inhalte.

2. Die fachliche Informationsstruktur des neuen Auftritts
Auf dem Weg zu dieser integrierten Beschreibung der Informations- und
Portfoliolandschaft erfanden wir unseren Auftritt neu. Die Hauptaufgaben
des Portals sind:
      Image ausbauen,
      Interesse wecken,
      Leads generieren,
      Umsatz erzielen.
Um dies zu erreichen definierten wir eine völlig neue Inhaltstruktur, ausge-
richtet an den Bereichen Produkte & Lösungen (Portfoliodarstellung),
Erfolgsgeschichten (Referenzen, Success Stories), Wissen & Trends (Mul-
timedia Inhalte, White Paper, Artikel zu aktuellen Trends) sowie weiterfüh-
renden Angeboten des Business Shops (Produktteaser verschiedener Kate-
gorien, Preise). Wir entwickelten ein Leitbild, dem wir stringent folgten:
    Gleichgültig, welchen inhaltlichen Einstieg der Kunde wählt, über
    eine intelligente Verknüpfung der Inhalte erhält er immer Zugriff zu
    allen für die Leadentscheidung relevanten Informationen.
Diesem Leitbild entsprechend legten wir die Struktur der Inhaltsseiten fest:
      Contentbereich mit Boxen, die dynamisch die passenden
          Informationen/ Verlinkungen der jeweils anderen Bereiche
          anzeigen.
      Themenseiten, die unabhängig von der bestehenden Navigation aus
          bestehenden und neuen Inhalten dynamisch erzeugt werden.
Doch wie sollten diese Anforderungen in einem hierarchischen CMS reali-
siert werden, ohne das die Programmier- und redaktionellen Aufwände noch
mehr stiegen als bisher?
Die Umsetzung nach den bestehenden Prinzipien hätte zur Folge gehabt,
dass die Anzahl der notwendigen Verlinkungen zwischen den Inhalten im
CMS die Komplexität des Auftrittes weiter vergrößert hätten und damit
auch die Flexibilität bei Änderungen an den Inhalten stark eingeschränkt
wurden wäre.
Abb. 1: fachliche Informationsstruktur hinter dem Portal


3. Taxonomie. Topic Map. Ontologie.
Mit der Definition der Anforderungen war klar, dass die steigende Anzahl
der Verlinkungen nur mit neuen Automatismen zu bewältigen ist. Die klas-
sische Redaktion der einzelnen Inhaltselemente selbst hatte bei diesem An-
satz ausgedient. Wichtig bei der Auswahl eines geeigneten Verfahrens war
dabei die Tatsache, dass solche Automatismen in keiner Weise zu einer
qualitativen Verschlechterung der Verknüpfungen zwischen den Inhalten
führen dürfen. Der korrekte, inhaltliche Bezug zwischen den Elementen
musste weiterhin auf den Seiten des Auftrittes gewährleistet werden.
Die Lösungsidee dieser Herausforderung bestand darin, die Integration ei-
nes semantischen Modells in das Portal vorzunehmen. Während das seman-
tische Konzept „Taxonomie“ lediglich eine Hierarchie von Begriffen abbil-
det [UlrMaiAng07], stellt das Konzept der Topic Map darauf aufbauend die
Möglichkeit zur Verfügung, zwischen den Topics, Beziehungen zu
modellieren. An den Topics selbst ist es möglich, Dokumente, sogenannte
Occurences [UlrMaiAng07], zuzuordnen. Das Konzept der Ontologien
erweitert das Konzept der Topic Map unter anderem um zusätzliche Regeln,
die auf expliziten Beziehungen des Modells angewendet werden können,
um implizite Beziehungen aufzuzeigen.
Nach der Übersicht über die verschiedenen semantischen Konzepte wurde
der Einsatz einer Topic Map beschlossen, um die verschiedenen Ziele des
neuen Geschäftskundenportals zu erreichen.
In mehreren iterativen Schritten, in denen die unterschiedlichen Informati-
onsobjekte definiert und mit dem Leitbild und den Anforderungen des Por-
tals abgestimmt wurden, ergaben sich die Hauptfunktionen des semanti-
schen Modells. Es dient dabei als zentrales Steuerungselement zur Vertei-
lung und Verlinkung aller relevanten Informationen des Geschäftskunden
Portals. Dabei übernimmt das semantische Modell folgende Aufgaben:
      Logische/ Steuerungs-/ Daten(lieferungs)-Funktionen.
      größtmögliche Dynamisierung der Struktur.
      größtmögliche Flexibilisierung der Darstellung/ Verknüpfung von
         Inhalten.


4. Die Abbildung der Informationsstruktur als Topic Map
Die Auswahl einer „Topic Map“ als semantisches Modell für die Abbildung
der fachlichen Informationsstruktur bot die Möglichkeit, die definierten
Ziele des Geschäftskundenportals ohne die Nachteile der klassisch manuel-
len Verlinkung zwischen Inhalten2 zu verwirklichen.
Dies bedeutet, dass die Redakteure nicht mehr die Produktinhalte mit den
Wissen & Trend Inhalten und den Erfolgsgeschichten direkt verknüpfen
müssen, sondern diese Verknüpfung auf der Ebene der Topics durch die
Beziehungen in der Topic Map erfolgt. Die Inhalte müssen dann lediglich
korrekt klassifiziert und einem Topic zugeordnet werden. Die Darstellung
und Verknüpfung der Inhalte im Portal wird dann durch die Topic Map ge-
steuert. Maicher und Bock (2009) beschreiben diesen Ansatz als subject-
centric information architecture [MaiBo09], aus dem mehrere Vorteile für
webbasierte Portale entstehen. Konkret können in unserem Projekt folgende
Vorteile benannt werden:
1. Die Nutzung einer Topic Map ermöglicht es dem Marketing-Fachbe-
    reich, dass im Team vorhandene Wissen über die „gewünschten“ Zu-
    sammenhänge zwischen den Portalinhalten als fachliche Informations-
    struktur in der stabilen Repräsentationsform der Topic Map zu hinterle-
    gen. Während sich vor allem externe Redakteure bei der herkömmli-
    chen Verlinkung neuer Inhalte immer fragen mussten, ob diese an allen
    relevanten Stellen verlinkt wurden, reicht es in diesem Fall aus, die
    neuen Inhalte korrekt zu klassifizieren und damit einem Topic der

2
  Mit der geforderten, engeren Verlinkung zwischen den Inhalten wird im klassischen Prozess
vor allem eine manuelle Redaktion der Verknüpfungen zwischen Elementen der fachlichen
Informationsstruktur notwendig. Die gesteigerte Anzahl an Verknüpfung führt jedoch auch zu
einem unflexiblen Auftritt, der nur schwer und teilweise unvollständig an veränderte
Informationsbedingungen angepasst werden kann.
Topic Map zuzuordnen. Die Beziehungen innerhalb der Topic Map
     sorgen dafür, dass die neuen Inhalte dann automatisch an allen
     relevanten Stellen innerhalb des Portals angezeigt werden. Praktisch ist
     es damit möglich, Informationsportale zu realisieren, bei denen die
     Ersteller der Inhalte keinen Überblick über die vollständige fachliche
     Informationsstruktur des Portals besitzen müssen und dennoch eine
     qualitativ hohe semantische Verknüpfung der Inhalte erreicht wird.
     Auch die vollständig automatische Befüllung aus externen Content
     Quellen ist bei diesem Ansatz möglich.
2.   Betrachtet man die unterschiedlichen Informationstypen aus Sicht des
     Fachbereichs, besitzen diese auch eine unterschiedliche Gültigkeits-
     dauer im Auftritt. Während die Inhalte des Produktbereiches eine be-
     ständige Struktur besitzen, ändern sich die Inhalte des Business Shops
     bzw. des Bereiches Wissens & Trends schneller.Die Verknüpfung der
     Inhalte über die Beziehungen der Topic Map ermöglicht es dem
     Fachbereich, flexibler und schneller Änderungen an der fachlichen
     Informationsstruktur vorzunehmen und diese Anpassungen auf den
     Auftritt zu übertragen.
3.   Die Nutzung der Topic Map ermöglicht auch die Verknüpfung der In-
     halte über die Grenzen verschiedener Systeme hinweg. Während der
     größte Teil der Inhalte im CMS vorgehalten wird, werden aktuelle IT
     Produktangebote im Business Shop gepflegt. Die Topic Map fasst da-
     bei stellvertretend die Inhalte zusammen und setzt diese entsprechend
     der fachlichen Informationsstruktur in Verbindung. Der Nutzer erhält
     auf diesem Weg die Inhalte aus den verschiedenen Systemen in einem
     Auftritt entsprechend der definierten Beziehungen angezeigt.

5. Projektrealisierung
Die Kernaufgaben nach der konzeptionellen Vorarbeit im Projekt bestanden
in den Aufgaben, eine geeignete Software zur Erstellung und Pflege der To-
pic Map zu evaluieren und die Migration des Portals auf eine semantische
Plattform durchzuführen. Parallel zu den Recherchen und Vorbereitungen
der MMS arbeiteten wir mit den Kollegen aus Marketing- und Produktma-
nagement am Redesign des Portfolios und der Erstellung von Verknüp-
fungsregeln und Listen mit Schlüsselbegriffen. Denn für die Verknüpfung
der Inhalte mussten wir zuerst ein semantisches Netzwerk aufbauen, wobei
unter anderen folgende Fragestellungen eine Rolle spielten:
      Welche Informationen (Produkte, Referenzen, Multimedia, White
         Paper, usw.) müssen miteinander verknüpft werden?
     Welche Produkte ergänzen sich als Cross- und Upselling Ange-
          bote? Und wie können die Angebote des Business Shops angebun-
          den werden?
Nach dem mit der Software Suite L4 von moresophy ein geeignetes Produkt
evaluiert und ausgewählt wurde entwickelten man auf Basis der vorhande-
nen Informationen das Topic Map Modell der fachlichen Informations-
struktur.
Dieses Modell besteht aus den vier Hauptthemenbereichen Produkte &
Lösungen, Erfolgsgeschichten, Wissen & Trends und IT-Shop Angebote.
Die jeweilig dazu gehörenden Unterthemen wurden innerhalb der Topic
Map als untergeordnete Topics abgebildet. Durch die Redaktion der Inhalte
im CMS werden diese auch den Topics in der Topic Map als Occurences
hinzugefügt. Dazu wurde eine lesende und schreibende Schnittstelle zwi-
schen den Systemen CoreMedia CMS und moresophy L4 geschaffen, die
die Funktionen der Topic Map in den Auftritt des Geschäftskundenportals
integriert.
Der gesamte Systemansatz bildet in dieser Form ein mehrdimensionales
System aus
      der hierarchischen Ordnung im CMS, die die fachliche Abbildung
          der Inhalte wieder gibt und der Orientierung der Redakteure dient.
      der Navigationsstruktur, die die fachliche/ thematische Ordnung im
          Portal abbildet und den Benutzer führt.
      dem semantischen Netzwerk der Taxonomie, über das dynamisch
          Informationen im Portal dargestellt werden.
Abb 2: Netzwerke des Geschäftskundenportals
Neben der technischen Dimension, also dem Design und der Programmie-
rung der Schnittstellen zwischen CMS und L4, stellte dieser neue Ansatz
auch erweiterte Anforderungen an das Design der Oberfläche. Im Gegensatz
zur klassischen Herangehensweise, bei der man verschiedene Seitentypen
definiert, konnte man in diesem Fall nicht mehr eine komplette Seite als
eine Einheit entwerfen.
Für die Darstellung der dynamischen Inhalte pro Seite wurde das Konzept
der Kontextboxen definiert, bei dem es galt, verschiedene Details zu lösen:
      Wo sollten die Boxen für die jeweils anderen Themen (Produkte &
          Lösungen/ Erfolgsgeschichten/ Wissen & Trends) auf den Detail-
          seiten angezeigt werden?
      Wo sollten die Kontextboxen für Cross-/ Upselling stehen?
      In welcher Reihenfolge werden die Inhalte angezeigt?
      Wie sollten sich die Boxen verhalten, wenn mehr Inhalte gefunden
          wurden als Platz vorhanden oder wenn nichts gefunden wurde?
Nach den Pflichtveranstaltungen Konzeption, Design und Redesign folgte
mit einer Realisierungszeit von rund 6 Monaten die Kür. Das Portal wurde
im August 2008 erfolgreich gelauncht.
6. Erfahrungen & Vorteile
Durch die Integration der fachlichen Informationsstruktur über eine Topic
Map in den Auftritt des Geschäftskundenportals ist ein Portal entstanden,
mit der man in der Lage ist, folgende Vorteile auszuschöpfen:
     neue Inhalte können durch die Definition von semantischen Ver-
         knüpfungen problemlos und automatisch verknüpft werden
     durch die getrennte Redaktion von CMS und Topic Map können
         Inhalte unabhängig von der Hierarchie schnell neu gruppiert und in
         einem neuen Kontext angezeigt werden.
     die Erstellung von Themenportalen und Kampagnenseiten ist
         durch die Definition von neuen Topic Maps sehr einfach gewor-
         den, da vorhandener Inhalt ohne großen Mehraufwand thematisch
         neu gruppiert und wieder verwendet werden kann.
     die Pflegeaufwände für Verlinkungen konnten erheblich reduziert
         werden, da die Zuweisung von verbundenen Informationen über
         die Taxonomie erfolgt.
     die Kontextboxen und die Boxen auf den Verteilseiten wurden mit
         Intelligenz versehen, selbst Inhalte aus dem CMS bzw. der Taxo-
         nomie zu ziehen und die Menge der Inhalte zu Händeln. Redaktio-
         nelle Aufwände für die Befüllung der Boxen mit Inhalten (Texten,
         Bildern, Verlinkungen) entfällt.


7. Ausblick
Zukünftig möchten wir Informationen von Dritten noch stärker nutzen. Wir
denken daran, eine Servicestruktur im Portal zu bauen, die nach einem
Login personalisierte Inhalte an einzelne Benutzer oder Benutzergruppen
über die Taxonomie zuweist.

Literatur
[ÚlrMaiAng07] Ullrich, Maier, Angele (2007). Taxonomie, Thesaurus, Topic Map,
Ontologie – ein Vergleich. Ontoprise Whitepaper Series. Download am 14.08.2009:
http://tiny.cc/SBNI9
[MaiBo09] Maicher, Lutz; Bock, Benjamin (2009). It’s all around the domain ontologies - Ten
benefits of a Subject-centric Information Architecture for the future of Social Networking.
Download am 14.08.2009: http://tiny.cc/drg33

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Backes deutsche telekomgeschaeftskunden

  • 1. Semantische Netzwerke in der Praxis - Welche Vorteile bieten der Einsatz von Taxonomie & Topic Maps im Web? - Ralf Backes, Deutsche Telekom AG Geschäftskunden Tino Schmidt, T-Systems Multimedia Solutions GmbH1 Abstract. Der Bereich Geschäftskunden der Deutschen Telekom AG betreibt für seine über 160.000 Mittelstandskunden ein eigenes Por- tal. Ende 2008 erfolgte ein Relaunch mit einer neuartigen Inhalts- struktur, bei der die Anreicherung des Produktportfolios mit ergän- zenden Inhalten im Vordergrund stand. Die Nutzung einer Topic Map ermöglicht dabei die komplexe und flexible Verknüpfung der verfügbaren Inhalte, die im Portal automatisiert und dynamisch an- geboten werden. 1. Situation zu Projektbeginn Das Geschäftskundenportal der Deutschen Telekom AG ist der Internet- auftritt für die Mittelstandskunden. Die ursprüngliche Version des Geschäftskundenportals verfügte bereits über einen umfassenden Aufbau: mehr als 2.000 Inhaltsseiten mit einem kom- plexen Portfolio, die Verknüpfung der Business Shop Angebote und exter- ner Kampagnenseiten. Das Portal wurde in dieser Version durch 4 Mitar- beiter des Marketing Fachbereiches gepflegt, die wiederum Unterstützung durch externe Editoren erhielten. Die Verwaltung und Darstellung der Inhalte konnte zwar passabel erfolgen, jede größere strukturelle Änderung der Inhalte (Neues Portfolio, bedarfsge- rechte Ansprache) stellte den Bereich auf Grund der vorhandenen komple- xen Produktbeschreibungen wieder vor die Aufgabe, die hierarchisch strukturierten Inhalte manuell neu zu organisieren und zu verknüpfen. Die neue Ausrichtung des Geschäftskundenportals sollte jedoch zusätzlich zur vorhandenen Informationsstruktur das geänderte Informationsverhaltens der Nutzer, mehr Interaktion und Web 2.0 Funktionen berücksichtigen. 1 Ralf Backes: Am Propsthof 10; 53121 Bonn; E-Mail: Ralf.Backes@telekom.de Tino Schmidt: Riesaer Str. 3, 01129 Dresden; E-Mail: tino.schmidt@t-systems.com
  • 2. Diese integrierte Informations- und Portfoliolandschaft, die dem Anspruch einer kundenzentrierten Ansprache und Information gerecht werden musste, stellte hohe Ansprüche an die Gestaltung und Verknüpfung der Inhalte. 2. Die fachliche Informationsstruktur des neuen Auftritts Auf dem Weg zu dieser integrierten Beschreibung der Informations- und Portfoliolandschaft erfanden wir unseren Auftritt neu. Die Hauptaufgaben des Portals sind:  Image ausbauen,  Interesse wecken,  Leads generieren,  Umsatz erzielen. Um dies zu erreichen definierten wir eine völlig neue Inhaltstruktur, ausge- richtet an den Bereichen Produkte & Lösungen (Portfoliodarstellung), Erfolgsgeschichten (Referenzen, Success Stories), Wissen & Trends (Mul- timedia Inhalte, White Paper, Artikel zu aktuellen Trends) sowie weiterfüh- renden Angeboten des Business Shops (Produktteaser verschiedener Kate- gorien, Preise). Wir entwickelten ein Leitbild, dem wir stringent folgten: Gleichgültig, welchen inhaltlichen Einstieg der Kunde wählt, über eine intelligente Verknüpfung der Inhalte erhält er immer Zugriff zu allen für die Leadentscheidung relevanten Informationen. Diesem Leitbild entsprechend legten wir die Struktur der Inhaltsseiten fest:  Contentbereich mit Boxen, die dynamisch die passenden Informationen/ Verlinkungen der jeweils anderen Bereiche anzeigen.  Themenseiten, die unabhängig von der bestehenden Navigation aus bestehenden und neuen Inhalten dynamisch erzeugt werden. Doch wie sollten diese Anforderungen in einem hierarchischen CMS reali- siert werden, ohne das die Programmier- und redaktionellen Aufwände noch mehr stiegen als bisher? Die Umsetzung nach den bestehenden Prinzipien hätte zur Folge gehabt, dass die Anzahl der notwendigen Verlinkungen zwischen den Inhalten im CMS die Komplexität des Auftrittes weiter vergrößert hätten und damit auch die Flexibilität bei Änderungen an den Inhalten stark eingeschränkt wurden wäre.
  • 3. Abb. 1: fachliche Informationsstruktur hinter dem Portal 3. Taxonomie. Topic Map. Ontologie. Mit der Definition der Anforderungen war klar, dass die steigende Anzahl der Verlinkungen nur mit neuen Automatismen zu bewältigen ist. Die klas- sische Redaktion der einzelnen Inhaltselemente selbst hatte bei diesem An- satz ausgedient. Wichtig bei der Auswahl eines geeigneten Verfahrens war dabei die Tatsache, dass solche Automatismen in keiner Weise zu einer qualitativen Verschlechterung der Verknüpfungen zwischen den Inhalten führen dürfen. Der korrekte, inhaltliche Bezug zwischen den Elementen musste weiterhin auf den Seiten des Auftrittes gewährleistet werden. Die Lösungsidee dieser Herausforderung bestand darin, die Integration ei- nes semantischen Modells in das Portal vorzunehmen. Während das seman- tische Konzept „Taxonomie“ lediglich eine Hierarchie von Begriffen abbil- det [UlrMaiAng07], stellt das Konzept der Topic Map darauf aufbauend die Möglichkeit zur Verfügung, zwischen den Topics, Beziehungen zu modellieren. An den Topics selbst ist es möglich, Dokumente, sogenannte Occurences [UlrMaiAng07], zuzuordnen. Das Konzept der Ontologien erweitert das Konzept der Topic Map unter anderem um zusätzliche Regeln, die auf expliziten Beziehungen des Modells angewendet werden können, um implizite Beziehungen aufzuzeigen. Nach der Übersicht über die verschiedenen semantischen Konzepte wurde der Einsatz einer Topic Map beschlossen, um die verschiedenen Ziele des neuen Geschäftskundenportals zu erreichen.
  • 4. In mehreren iterativen Schritten, in denen die unterschiedlichen Informati- onsobjekte definiert und mit dem Leitbild und den Anforderungen des Por- tals abgestimmt wurden, ergaben sich die Hauptfunktionen des semanti- schen Modells. Es dient dabei als zentrales Steuerungselement zur Vertei- lung und Verlinkung aller relevanten Informationen des Geschäftskunden Portals. Dabei übernimmt das semantische Modell folgende Aufgaben:  Logische/ Steuerungs-/ Daten(lieferungs)-Funktionen.  größtmögliche Dynamisierung der Struktur.  größtmögliche Flexibilisierung der Darstellung/ Verknüpfung von Inhalten. 4. Die Abbildung der Informationsstruktur als Topic Map Die Auswahl einer „Topic Map“ als semantisches Modell für die Abbildung der fachlichen Informationsstruktur bot die Möglichkeit, die definierten Ziele des Geschäftskundenportals ohne die Nachteile der klassisch manuel- len Verlinkung zwischen Inhalten2 zu verwirklichen. Dies bedeutet, dass die Redakteure nicht mehr die Produktinhalte mit den Wissen & Trend Inhalten und den Erfolgsgeschichten direkt verknüpfen müssen, sondern diese Verknüpfung auf der Ebene der Topics durch die Beziehungen in der Topic Map erfolgt. Die Inhalte müssen dann lediglich korrekt klassifiziert und einem Topic zugeordnet werden. Die Darstellung und Verknüpfung der Inhalte im Portal wird dann durch die Topic Map ge- steuert. Maicher und Bock (2009) beschreiben diesen Ansatz als subject- centric information architecture [MaiBo09], aus dem mehrere Vorteile für webbasierte Portale entstehen. Konkret können in unserem Projekt folgende Vorteile benannt werden: 1. Die Nutzung einer Topic Map ermöglicht es dem Marketing-Fachbe- reich, dass im Team vorhandene Wissen über die „gewünschten“ Zu- sammenhänge zwischen den Portalinhalten als fachliche Informations- struktur in der stabilen Repräsentationsform der Topic Map zu hinterle- gen. Während sich vor allem externe Redakteure bei der herkömmli- chen Verlinkung neuer Inhalte immer fragen mussten, ob diese an allen relevanten Stellen verlinkt wurden, reicht es in diesem Fall aus, die neuen Inhalte korrekt zu klassifizieren und damit einem Topic der 2 Mit der geforderten, engeren Verlinkung zwischen den Inhalten wird im klassischen Prozess vor allem eine manuelle Redaktion der Verknüpfungen zwischen Elementen der fachlichen Informationsstruktur notwendig. Die gesteigerte Anzahl an Verknüpfung führt jedoch auch zu einem unflexiblen Auftritt, der nur schwer und teilweise unvollständig an veränderte Informationsbedingungen angepasst werden kann.
  • 5. Topic Map zuzuordnen. Die Beziehungen innerhalb der Topic Map sorgen dafür, dass die neuen Inhalte dann automatisch an allen relevanten Stellen innerhalb des Portals angezeigt werden. Praktisch ist es damit möglich, Informationsportale zu realisieren, bei denen die Ersteller der Inhalte keinen Überblick über die vollständige fachliche Informationsstruktur des Portals besitzen müssen und dennoch eine qualitativ hohe semantische Verknüpfung der Inhalte erreicht wird. Auch die vollständig automatische Befüllung aus externen Content Quellen ist bei diesem Ansatz möglich. 2. Betrachtet man die unterschiedlichen Informationstypen aus Sicht des Fachbereichs, besitzen diese auch eine unterschiedliche Gültigkeits- dauer im Auftritt. Während die Inhalte des Produktbereiches eine be- ständige Struktur besitzen, ändern sich die Inhalte des Business Shops bzw. des Bereiches Wissens & Trends schneller.Die Verknüpfung der Inhalte über die Beziehungen der Topic Map ermöglicht es dem Fachbereich, flexibler und schneller Änderungen an der fachlichen Informationsstruktur vorzunehmen und diese Anpassungen auf den Auftritt zu übertragen. 3. Die Nutzung der Topic Map ermöglicht auch die Verknüpfung der In- halte über die Grenzen verschiedener Systeme hinweg. Während der größte Teil der Inhalte im CMS vorgehalten wird, werden aktuelle IT Produktangebote im Business Shop gepflegt. Die Topic Map fasst da- bei stellvertretend die Inhalte zusammen und setzt diese entsprechend der fachlichen Informationsstruktur in Verbindung. Der Nutzer erhält auf diesem Weg die Inhalte aus den verschiedenen Systemen in einem Auftritt entsprechend der definierten Beziehungen angezeigt. 5. Projektrealisierung Die Kernaufgaben nach der konzeptionellen Vorarbeit im Projekt bestanden in den Aufgaben, eine geeignete Software zur Erstellung und Pflege der To- pic Map zu evaluieren und die Migration des Portals auf eine semantische Plattform durchzuführen. Parallel zu den Recherchen und Vorbereitungen der MMS arbeiteten wir mit den Kollegen aus Marketing- und Produktma- nagement am Redesign des Portfolios und der Erstellung von Verknüp- fungsregeln und Listen mit Schlüsselbegriffen. Denn für die Verknüpfung der Inhalte mussten wir zuerst ein semantisches Netzwerk aufbauen, wobei unter anderen folgende Fragestellungen eine Rolle spielten:  Welche Informationen (Produkte, Referenzen, Multimedia, White Paper, usw.) müssen miteinander verknüpft werden?
  • 6. Welche Produkte ergänzen sich als Cross- und Upselling Ange- bote? Und wie können die Angebote des Business Shops angebun- den werden? Nach dem mit der Software Suite L4 von moresophy ein geeignetes Produkt evaluiert und ausgewählt wurde entwickelten man auf Basis der vorhande- nen Informationen das Topic Map Modell der fachlichen Informations- struktur. Dieses Modell besteht aus den vier Hauptthemenbereichen Produkte & Lösungen, Erfolgsgeschichten, Wissen & Trends und IT-Shop Angebote. Die jeweilig dazu gehörenden Unterthemen wurden innerhalb der Topic Map als untergeordnete Topics abgebildet. Durch die Redaktion der Inhalte im CMS werden diese auch den Topics in der Topic Map als Occurences hinzugefügt. Dazu wurde eine lesende und schreibende Schnittstelle zwi- schen den Systemen CoreMedia CMS und moresophy L4 geschaffen, die die Funktionen der Topic Map in den Auftritt des Geschäftskundenportals integriert. Der gesamte Systemansatz bildet in dieser Form ein mehrdimensionales System aus  der hierarchischen Ordnung im CMS, die die fachliche Abbildung der Inhalte wieder gibt und der Orientierung der Redakteure dient.  der Navigationsstruktur, die die fachliche/ thematische Ordnung im Portal abbildet und den Benutzer führt.  dem semantischen Netzwerk der Taxonomie, über das dynamisch Informationen im Portal dargestellt werden.
  • 7. Abb 2: Netzwerke des Geschäftskundenportals Neben der technischen Dimension, also dem Design und der Programmie- rung der Schnittstellen zwischen CMS und L4, stellte dieser neue Ansatz auch erweiterte Anforderungen an das Design der Oberfläche. Im Gegensatz zur klassischen Herangehensweise, bei der man verschiedene Seitentypen definiert, konnte man in diesem Fall nicht mehr eine komplette Seite als eine Einheit entwerfen. Für die Darstellung der dynamischen Inhalte pro Seite wurde das Konzept der Kontextboxen definiert, bei dem es galt, verschiedene Details zu lösen:  Wo sollten die Boxen für die jeweils anderen Themen (Produkte & Lösungen/ Erfolgsgeschichten/ Wissen & Trends) auf den Detail- seiten angezeigt werden?  Wo sollten die Kontextboxen für Cross-/ Upselling stehen?  In welcher Reihenfolge werden die Inhalte angezeigt?  Wie sollten sich die Boxen verhalten, wenn mehr Inhalte gefunden wurden als Platz vorhanden oder wenn nichts gefunden wurde? Nach den Pflichtveranstaltungen Konzeption, Design und Redesign folgte mit einer Realisierungszeit von rund 6 Monaten die Kür. Das Portal wurde im August 2008 erfolgreich gelauncht.
  • 8. 6. Erfahrungen & Vorteile Durch die Integration der fachlichen Informationsstruktur über eine Topic Map in den Auftritt des Geschäftskundenportals ist ein Portal entstanden, mit der man in der Lage ist, folgende Vorteile auszuschöpfen:  neue Inhalte können durch die Definition von semantischen Ver- knüpfungen problemlos und automatisch verknüpft werden  durch die getrennte Redaktion von CMS und Topic Map können Inhalte unabhängig von der Hierarchie schnell neu gruppiert und in einem neuen Kontext angezeigt werden.  die Erstellung von Themenportalen und Kampagnenseiten ist durch die Definition von neuen Topic Maps sehr einfach gewor- den, da vorhandener Inhalt ohne großen Mehraufwand thematisch neu gruppiert und wieder verwendet werden kann.  die Pflegeaufwände für Verlinkungen konnten erheblich reduziert werden, da die Zuweisung von verbundenen Informationen über die Taxonomie erfolgt.  die Kontextboxen und die Boxen auf den Verteilseiten wurden mit Intelligenz versehen, selbst Inhalte aus dem CMS bzw. der Taxo- nomie zu ziehen und die Menge der Inhalte zu Händeln. Redaktio- nelle Aufwände für die Befüllung der Boxen mit Inhalten (Texten, Bildern, Verlinkungen) entfällt. 7. Ausblick Zukünftig möchten wir Informationen von Dritten noch stärker nutzen. Wir denken daran, eine Servicestruktur im Portal zu bauen, die nach einem Login personalisierte Inhalte an einzelne Benutzer oder Benutzergruppen über die Taxonomie zuweist. Literatur [ÚlrMaiAng07] Ullrich, Maier, Angele (2007). Taxonomie, Thesaurus, Topic Map, Ontologie – ein Vergleich. Ontoprise Whitepaper Series. Download am 14.08.2009: http://tiny.cc/SBNI9 [MaiBo09] Maicher, Lutz; Bock, Benjamin (2009). It’s all around the domain ontologies - Ten benefits of a Subject-centric Information Architecture for the future of Social Networking. Download am 14.08.2009: http://tiny.cc/drg33