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Die Stadt braucht Fläche, was noch?
TU München, 16. Jänner 2018
Priv. Doz. Dr. Markus Ossberger
Stv. Leiter Bau- und Anlagenmanagement
Leiter strategische Planung und Infra Asset Management
So sind die Wiener unterwegs
5 U-Bahn-Linien: 79(84)km / 104(109) Stationen
29 Straßenbahnlinien: 223km / 1067 Haltestellen
127 Autobuslinien: 833km / 4221Haltestellen
- Bahn: Herzstück der WIENER LINIENStand: 2016
S-Bahn: primär Zubringerfunktion
So sind die Wiener unterwegs
So sind die Wiener unterwegs
New York, 1900: Where is the Car?
New York, 1913: Where is the Horse?
Where is the horse?
Und morgen ???
* Entspricht der Einwohnerzahl der Länder in rot
Wien wächst - 2.0 Millionen Einwohner bis 2023
auch die Siedlungsdynamik im Umland
wird mehr Pendler nach Wien bringen
≥ 1 Milliarde Fahrgäste pro Jahr * auf den WIENER LINIEN
wird bald erreicht werden
Das bedeutet täglich:
mehr als 2,7 Mio Fahrg.
auf Wiener Linien
davon ca. 1,7 Mio Fahrg.
in der U-Bahn
Was kann man zum Verkehrsbedürfnis sagen?
Dr. Markus Ossberger, HABIL
1. Starke Vision beruht auf Naturgesetzen
Ist Fläche heute entscheidungsrelevant?
Beispiel 2. Stammstrecke – Startkonzept, 2011
Schwerpunkt Reisezeitdifferenz
Schwerpunkt PKW Betriebskosten
Schwerpunkt Investition
Umfangreiche Netzwirkungen
(hier ~100 Mio.)
200 Mio. Risikokosten???
Welche Effekte!!
Ohne Grunderwerb???
Das Straßennetz ist im Mit- und Ohnefall identisch!
Prognosedaten sind im Mit- und Ohnefall identisch!
Wir brauchen ein gesamtes Bild! Das Leben fehlt!
Reisezeitgewinne
geben verkürzte und
einzige Sichtweise
auf Lebensqualität
Ressourcen sind
endlich,
Aufnahmefähigkeit
der Ökosysteme,
Verlagerungseffekte
Heute überwiegt rein
ökonomische Sicht
(Monetarisierung in
der StB)
Nur > 50 Mio. Euro!!
Kernfrage: Was bringt das alles meiner
Stadt/Region?
The Eco Footprint of WL (2012) is about
72.000 ha ~ 1% of viennese Footprint.
Subway = 50%, Bus and Tram ~ 20% each.
Energy counts for ~ 75%
Space Efficiency Factor related to Car
Subway 20
Tram 4-7
Bus 1-2
Ökologischer Fußabdruck – Fläche und CO2
Was sollen wir tun?
Was ist Flächeneffizienz?
Image adapted from © www.zukunft-mobilität.net
http://www.zukunft-mobilitaet.net/78246/analyse/
flaechenbedarf-pkw-fahrrad-bus-strassenbahn-stadtbahn-
fussgaenger-metro-bremsverzoegerung-vergleich/, 07.10.2016
Raum einnehmen um Lebensraum geben:
Stadt in der zweiten Dimension erweitern
Was kann man tun?
 Stadterweiterung nur dort, wo ÖV
ausreichend vorhanden ist bzw.
parallel entwickelt wird
 Bei Erschließung von
Stadterweiterungsgebieten ist auf
die rechtzeitige Einbindung des ÖV
unbedingt Bedacht zu nehmen
 240ha = 7/8. Bezirk!
 5ha See im Zentrum
 20.000 Menschen/Arbeitsplätze
Raum bieten um Lebensraum geben:
Stadt in die dritte Dimension erweitern
Was kann man tun?
Entwicklung Zentrum Kagran
© 2016 Wiener Linien
Enlargement only in
places where PT is
sufficient or in
developement (Flugfeld)
Smart City
is a path of growth, combining living quality,
welfare and safety along with low resource-
and energy usage
Raum gewinnen um Leben zu ermöglichen!
Die U-Bahn - Netzwerk für das Leben
2,64%
7,06%
0
0,5
1
1,5
2
Kompensationspotential
SOLL: Potentialfläche/versiegelte
Fläche
IST: begrünte
Dachfläche/versiegelte Fläche
Untersuchung städtischer Grünflächen auf Bebauung
und Neuschaffung am Beispiel der
Norderweiterung der U2, WL 2016
Dachbegrünung in Wien, Potentialkataster
www.wien.gv.at
https://www.wien.gv.at/umweltgut/public/grafik.aspx?book
mark=YPRJRg-
a1NkZmpQFGviqURTlC5YgvzqQP&lang=de&bmadr=
Warum ist das wichtig?
„Schützen wir das Land, von dem wir leben“
(Die Österreichische Hagelversicherung)
Eco System Services
Der öffentliche Verkehr – Katalysator für die Stadtentwicklung,München 16.01.2017
Die Situation in Wien: Grün- und Erholungsflächen
Die Stadt der kurzen Wege
Stadt der kurzen Wege
Umverteilung: Handlungsfeld Mobilität
 Rückgrat der städtischen Mobilität –
Priorisierung nach Kapazität und Leistungsfähigkeit
 Bei Umnutzungen des Straßenraumes darf dies nicht zu
Lasten des ÖV gehen
 Eine Konkurrenzierung der Verkehrsmittel des
Umweltverbundes soll vermieden werden
Leistungsfähigkeit
9108
5984
4664
2948
220
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
8000
9000
10000
ULF B ULF A Bus NG Bus NL PKW
Passengersperhouratmax.utilisation
Leistungsfähigkeit von Verkehrsmitteln bei
44 Fahrzeugen pro Stunde
Car © 2015 Bildstrecke.at
Währinger Straße -> Stadtauswärts
Der öffentliche Verkehr – Katalysator für die Stadtentwicklung,München 16.01.2017
Währinger Straße # Spitalgasse
7387
5396
5856
2679
6609
4190
6053
2318
Diplomarbeit Gerold Ludwig / TU WIEN
FzgEinheiten/d
FG/d (0600-1800
ÖV Hotspot: Währinger Straße # Spitalgasse
Fzge/d
Fußgeher/d
(0600-1800)
Umverteilung
 Bei Planungen ist es sinnvoll die Leistungsfähigkeit, Kapazität bzw.
den Level of Service der unterschiedlichen Verkehrsmittel des
Umweltverbundes mit zu berücksichtigen
 Beschleunigung von strukturbildenden Linien
(Bus u. Straßenbahn) – „Halt nur bei Haltestellen“
 systematische Bevorrangung vor allem auf diesen
Haupt-Routen  tatsächliche Reisezeitverkürzung
Haltestelle der Zukunft
Haltestelle der Zukunft
 Info-Stelle
 Taktiler Umgebungsplan
 Taktiles Leitsystem
 Großbildschirm mit Sprachausgabe
Neugestaltung der Mariahilferstraße 2013
Konflikte vorprogrammiert -> Ziele und Mediation!
Was ist Umweltverbund?
Was bedeutet Flächeneffizienz im Alltag?
Eine bessere Stadt, muss mal gesagt werden!
Soziale Durchmischung
Stabilität, Resilienz
Stadt der kurzen Wege
a) Autonomes Fahren
b) Logistik on demand
c) IKT Revolution
d) Stadt der Zukunft
Was muss mitgedacht werden?
Der öffentliche Verkehr – Katalysator für die Stadtentwicklung,München 16.01.2017
Energieverbrauch [GWh] 14157
KFZ Bestand 2016 700.000
Fahrleistung / Jahr [km] 7 Milliarden
Blick auf 2050
Szenario 1 (busines
as usual)
Szenario 2
(optimistisch)
Einwohnerzahl (Millionen) 2,2 2,2
elektrische Fahrzeuge 0
88.000 (+143.000
autonome Fahrzeuge)
konventionelle Fahrzeuge
220.000 (+ 143.000
autonome Fahrzeuge) 22.000
Fahrleistung/Jahr [km] (konventionell)
2,2 Mrd. (+17 Mrd.
autonome Fahrzeuge) 1,1 Mrd.
Millionen tCO2 1,92 0,176
Tabelle 2: Ausblick auf die Rolle autonomer Fahrzeuge in 2050
E-mobility and autonomous cars in 2050?
Und nun? In die Offensive gehen!
1. Besondere Bedeutung des Investitionsvolumens und der ÖV-Kosten
relativieren
2. Geschlossene Bilanzierung, das ganze Bild darlegen um USP zu stärken
a. Erweiterte Wirtschaftliche Sicht (Regionaleffekte)
b. Soziales wie Inklusion, Erreichbarkeit, Leistbarkeit, Jobs
c. Kern: Fläche, Flächeneffizienz und Handlungsfähigkeit der Stadt
d. Neue Sicht auf Energie, Ressourcen , Emissionen
3. Wichtiger Grundsatz: Der Ohnefall der StB ist nicht konsequenzenlos
(Referenzbus)!
4. Im Gegenteil, er macht alles nur schlimmer!
Energieeffizienz-Richtlinienverordnung
Novelle 01.07.2016
Gesetzliche Grundlage um Verlagerung
UND
Vermeidung anzuerkennen
Energie und Emissionen, das ganze Bild!
Die „Weltformel“ und der Nullfall
Jahr CO2ges
Endenergie-
einsparung
t CO2/a kWh/Jahr
Intervallverdichtung auf der Linie U6 2014 1.642,95 5.026.110
Intervallverdichtung auf der Linie 43 2014 34,89 100.284
Intervallverdichtung auf der Linie 6 2015 247,88 713.434
Verlängerung Linie U1 2017 14.605,97 46.413.688
Verlängerung Linie U2 2023 6.443,13 22.706.397
Verlängerung Linie U5 2023 418,00 1.283.193
SUMME 2014-2023
23.392,83 76.243.106
>10 des Jahresverbrauchs der Wiener Linien
Den Unterschied herausarbeiten
3. Das ganze Bild: Welchen zusätzlichen Beitrag leistet Projekt zum Ziel!
ÖV bringt der Stadt Fläche fürs Wachstum
1:10:130
Dynamische
Flächeninanspruchnahme
gerundet
ÖV ist der Schlüssel zum Stadtwachstum, Fläche ist in der StB nicht drinnen!
Derzeit nicht bewertet.
Ersparte Fläche
19.770.000 m² x 100€/m² =
1,9 Mrd. Euro
Quelle: FESZ, WL
Quelle: Flächeneffizienz als Schlüssel zur Stadt der Zukunft: Das Erfolgsmodell der Wiener Linien im zeitlichen Vergleich mit dem MIV
CO2 und sonst noch? Beispiel Fußabdruck
WIENER LINIEN: ~40% der Wege 1% des Ökologischen Fußabdrucks von WIEN
Elektrifizierung mit Ökostrom könnte ÖF noch einmal um 50% bis 2035 senken!
Fußabdruck des einzelnen sinkt dann auf 200m²
Sind die Wiener Linien global verträglich, lassen wir allen ihre Chancen? JA!!! Beispiel:
„Halbieren“ des Fußabdrucks heißt: ÖF von 3,8 auf 1,8 (globale Nachhaltigkeit erreicht!
CO2-Zahlungen vermeiden!)
Derzeit ~400m²/P für ÖV oder
1/6 des global verträglichen
Wertes
„Zustehen“ würden uns derzeit
5.280m²/P oder das 13,2 fache
1 Prozent
Global verträglich: =2.400m² pro Person und Jahr für ÖV
(ÖF: 1,8ha, 33% Verkehr = 6.000ha, 40% ÖV=2400)
Energieverbrauch Verkehr GWh/Jahr
700
Rest 95%
Wiener Linien ~ 5%
13.500
Effizienzvergleich MIV und ÖV
Fläche
Relativer Vergleich
über Modal Split
Energie Emissionen
Feinstaub
CO2
NOx
Lärm
…
Effizienzvergleich MIV und ÖV
Regional
effekte
Jobs
Input-Output Analyse:
Direkte, indirekte und induzierte Effekte
Kern ist: Das Geld dreht sich lokal schnell im Kreis!
Wirtschaftliche Bedeutung der Zeitgewinne
Preisbasis 2013
U-Bahn ins Flugfeld: > 50 Mio. €/a Effekte im Immobilienmarkt
In der StB wären das z.B. 10 Mio. Erwachsenenstunden/a
Auswirkung auf Standortqualität und Stadtentwicklung - Sickereffekt
Bessere Erreichbarkeit erhöht den Wert der Immobilien im Einzugsbereich.
Diese Werte tauchen in der regionalen Wirtschaft wieder auf.
Die Zeitgewinne werden in der Stadt also zu konkreten Effekten!!
Hohe Invests und lange Laufzeiten lassen sich nicht
verdienen?
KERN: 3,8 Mrd.€ Invest kann bereits in
der Bauphase zu 2/3 wieder verdient
werden und muss daher nicht
zwingend in die Betrachtung rein.
Rund 2/3 der Wertschöpfung verbleibt
in Wien (Rotes Tortenstück, 2012, U1)
Regionalwirtschaftliche Betrachtung
Investition verdient sich in der Region recht schnell
Umgelegt auf StB Kapitaldienst (x-Achse = verbleibendes Invest)
Kosten und Nutzen der S-Bahnmaßnahme bei schrittweiser Anpassung des
Invests durch Abzug der in der Bauphase erfolgten Rückflüsse in Form von
regionalen Wirtschaftseffekten. Das Geld dreht sich im Kreis und belebt die
Wirtschaft. Auch das ist nicht Teil der StB.
-
5.00
10.00
15.00
20.00
25.00
0
10
20
30
40
50
60
70
80
1 0.65 0.35 0.1
Nutzen
Kosten
Faktor
Expon. (Faktor)
Jobs, Jobs, Jobs! It‘s the economy, stupid!
Vergleich: Schnellstraßen- und Autobahnbau, ~ 11.000 Jobs/Mrd.
Jobs, Jobs, Jobs! It‘s the economy, stupid!
Arbeitsplätze während der Bauphase gesichert
September 2017
4,6 Kilometer
5 Stationen
540 Mio. € ökon. Effekte
Ein Wort zu den Betriebskosten,…
Arbeitsplätze während der Bauphase gesichert
Zusammenfassend
• Bisherige Sicht der Standardisierten Bewertung auf Betriebsphase!
1. Kosten: Investition und Betriebs-/Erhaltungskosten
2. Nutzen: Zeitgewinne (Erreichbarkeit) als Aggregat
3. Ansatz NEU: Invest wird gesondert behandelt (Regionale Effekte)
• Sicht der Regionalen Effekte: „Was bringt UNS als Stadt das eigentlich?“
1. Grund, Boden und Arbeitsmarkt (Faktoren), Kompensation Invest
2. Flächeneffizienz, Stadtwachstum, Lebensqualität
3. Energie- und Geldflüsse in der Region
4. Geschlossene Bilanz der relevanten Wirkungen, z.B. Fußabdruck oder Energie mit
Referenzbus (Verlagerung)
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1. Biodiversität und Lebensgrundlagen (Urban Heat Islands, Klimawandel)

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Der öffentliche Verkehr – Katalysator für die Stadtentwicklung,München 16.01.2017

  • 1. Die Stadt braucht Fläche, was noch? TU München, 16. Jänner 2018 Priv. Doz. Dr. Markus Ossberger Stv. Leiter Bau- und Anlagenmanagement Leiter strategische Planung und Infra Asset Management
  • 2. So sind die Wiener unterwegs 5 U-Bahn-Linien: 79(84)km / 104(109) Stationen 29 Straßenbahnlinien: 223km / 1067 Haltestellen 127 Autobuslinien: 833km / 4221Haltestellen - Bahn: Herzstück der WIENER LINIENStand: 2016 S-Bahn: primär Zubringerfunktion
  • 3. So sind die Wiener unterwegs
  • 4. So sind die Wiener unterwegs
  • 5. New York, 1900: Where is the Car?
  • 6. New York, 1913: Where is the Horse? Where is the horse?
  • 7. Und morgen ??? * Entspricht der Einwohnerzahl der Länder in rot Wien wächst - 2.0 Millionen Einwohner bis 2023 auch die Siedlungsdynamik im Umland wird mehr Pendler nach Wien bringen ≥ 1 Milliarde Fahrgäste pro Jahr * auf den WIENER LINIEN wird bald erreicht werden Das bedeutet täglich: mehr als 2,7 Mio Fahrg. auf Wiener Linien davon ca. 1,7 Mio Fahrg. in der U-Bahn
  • 8. Was kann man zum Verkehrsbedürfnis sagen? Dr. Markus Ossberger, HABIL 1. Starke Vision beruht auf Naturgesetzen
  • 9. Ist Fläche heute entscheidungsrelevant? Beispiel 2. Stammstrecke – Startkonzept, 2011 Schwerpunkt Reisezeitdifferenz Schwerpunkt PKW Betriebskosten Schwerpunkt Investition Umfangreiche Netzwirkungen (hier ~100 Mio.) 200 Mio. Risikokosten??? Welche Effekte!! Ohne Grunderwerb??? Das Straßennetz ist im Mit- und Ohnefall identisch! Prognosedaten sind im Mit- und Ohnefall identisch!
  • 10. Wir brauchen ein gesamtes Bild! Das Leben fehlt! Reisezeitgewinne geben verkürzte und einzige Sichtweise auf Lebensqualität Ressourcen sind endlich, Aufnahmefähigkeit der Ökosysteme, Verlagerungseffekte Heute überwiegt rein ökonomische Sicht (Monetarisierung in der StB) Nur > 50 Mio. Euro!! Kernfrage: Was bringt das alles meiner Stadt/Region?
  • 11. The Eco Footprint of WL (2012) is about 72.000 ha ~ 1% of viennese Footprint. Subway = 50%, Bus and Tram ~ 20% each. Energy counts for ~ 75% Space Efficiency Factor related to Car Subway 20 Tram 4-7 Bus 1-2 Ökologischer Fußabdruck – Fläche und CO2
  • 13. Was ist Flächeneffizienz? Image adapted from © www.zukunft-mobilität.net http://www.zukunft-mobilitaet.net/78246/analyse/ flaechenbedarf-pkw-fahrrad-bus-strassenbahn-stadtbahn- fussgaenger-metro-bremsverzoegerung-vergleich/, 07.10.2016
  • 14. Raum einnehmen um Lebensraum geben: Stadt in der zweiten Dimension erweitern Was kann man tun?  Stadterweiterung nur dort, wo ÖV ausreichend vorhanden ist bzw. parallel entwickelt wird  Bei Erschließung von Stadterweiterungsgebieten ist auf die rechtzeitige Einbindung des ÖV unbedingt Bedacht zu nehmen  240ha = 7/8. Bezirk!  5ha See im Zentrum  20.000 Menschen/Arbeitsplätze
  • 15. Raum bieten um Lebensraum geben: Stadt in die dritte Dimension erweitern Was kann man tun?
  • 16. Entwicklung Zentrum Kagran © 2016 Wiener Linien
  • 17. Enlargement only in places where PT is sufficient or in developement (Flugfeld) Smart City is a path of growth, combining living quality, welfare and safety along with low resource- and energy usage
  • 18. Raum gewinnen um Leben zu ermöglichen!
  • 19. Die U-Bahn - Netzwerk für das Leben 2,64% 7,06% 0 0,5 1 1,5 2 Kompensationspotential SOLL: Potentialfläche/versiegelte Fläche IST: begrünte Dachfläche/versiegelte Fläche Untersuchung städtischer Grünflächen auf Bebauung und Neuschaffung am Beispiel der Norderweiterung der U2, WL 2016
  • 20. Dachbegrünung in Wien, Potentialkataster www.wien.gv.at https://www.wien.gv.at/umweltgut/public/grafik.aspx?book mark=YPRJRg- a1NkZmpQFGviqURTlC5YgvzqQP&lang=de&bmadr=
  • 21. Warum ist das wichtig? „Schützen wir das Land, von dem wir leben“ (Die Österreichische Hagelversicherung)
  • 24. Die Situation in Wien: Grün- und Erholungsflächen Die Stadt der kurzen Wege Stadt der kurzen Wege
  • 25. Umverteilung: Handlungsfeld Mobilität  Rückgrat der städtischen Mobilität – Priorisierung nach Kapazität und Leistungsfähigkeit  Bei Umnutzungen des Straßenraumes darf dies nicht zu Lasten des ÖV gehen  Eine Konkurrenzierung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes soll vermieden werden
  • 26. Leistungsfähigkeit 9108 5984 4664 2948 220 0 1000 2000 3000 4000 5000 6000 7000 8000 9000 10000 ULF B ULF A Bus NG Bus NL PKW Passengersperhouratmax.utilisation Leistungsfähigkeit von Verkehrsmitteln bei 44 Fahrzeugen pro Stunde Car © 2015 Bildstrecke.at Währinger Straße -> Stadtauswärts
  • 28. Währinger Straße # Spitalgasse
  • 29. 7387 5396 5856 2679 6609 4190 6053 2318 Diplomarbeit Gerold Ludwig / TU WIEN FzgEinheiten/d FG/d (0600-1800 ÖV Hotspot: Währinger Straße # Spitalgasse
  • 31. Umverteilung  Bei Planungen ist es sinnvoll die Leistungsfähigkeit, Kapazität bzw. den Level of Service der unterschiedlichen Verkehrsmittel des Umweltverbundes mit zu berücksichtigen  Beschleunigung von strukturbildenden Linien (Bus u. Straßenbahn) – „Halt nur bei Haltestellen“  systematische Bevorrangung vor allem auf diesen Haupt-Routen  tatsächliche Reisezeitverkürzung
  • 33. Haltestelle der Zukunft  Info-Stelle  Taktiler Umgebungsplan  Taktiles Leitsystem  Großbildschirm mit Sprachausgabe
  • 34. Neugestaltung der Mariahilferstraße 2013 Konflikte vorprogrammiert -> Ziele und Mediation! Was ist Umweltverbund?
  • 35. Was bedeutet Flächeneffizienz im Alltag? Eine bessere Stadt, muss mal gesagt werden!
  • 37. a) Autonomes Fahren b) Logistik on demand c) IKT Revolution d) Stadt der Zukunft Was muss mitgedacht werden?
  • 39. Energieverbrauch [GWh] 14157 KFZ Bestand 2016 700.000 Fahrleistung / Jahr [km] 7 Milliarden Blick auf 2050 Szenario 1 (busines as usual) Szenario 2 (optimistisch) Einwohnerzahl (Millionen) 2,2 2,2 elektrische Fahrzeuge 0 88.000 (+143.000 autonome Fahrzeuge) konventionelle Fahrzeuge 220.000 (+ 143.000 autonome Fahrzeuge) 22.000 Fahrleistung/Jahr [km] (konventionell) 2,2 Mrd. (+17 Mrd. autonome Fahrzeuge) 1,1 Mrd. Millionen tCO2 1,92 0,176 Tabelle 2: Ausblick auf die Rolle autonomer Fahrzeuge in 2050 E-mobility and autonomous cars in 2050?
  • 40. Und nun? In die Offensive gehen! 1. Besondere Bedeutung des Investitionsvolumens und der ÖV-Kosten relativieren 2. Geschlossene Bilanzierung, das ganze Bild darlegen um USP zu stärken a. Erweiterte Wirtschaftliche Sicht (Regionaleffekte) b. Soziales wie Inklusion, Erreichbarkeit, Leistbarkeit, Jobs c. Kern: Fläche, Flächeneffizienz und Handlungsfähigkeit der Stadt d. Neue Sicht auf Energie, Ressourcen , Emissionen 3. Wichtiger Grundsatz: Der Ohnefall der StB ist nicht konsequenzenlos (Referenzbus)! 4. Im Gegenteil, er macht alles nur schlimmer!
  • 42. Energie und Emissionen, das ganze Bild! Die „Weltformel“ und der Nullfall Jahr CO2ges Endenergie- einsparung t CO2/a kWh/Jahr Intervallverdichtung auf der Linie U6 2014 1.642,95 5.026.110 Intervallverdichtung auf der Linie 43 2014 34,89 100.284 Intervallverdichtung auf der Linie 6 2015 247,88 713.434 Verlängerung Linie U1 2017 14.605,97 46.413.688 Verlängerung Linie U2 2023 6.443,13 22.706.397 Verlängerung Linie U5 2023 418,00 1.283.193 SUMME 2014-2023 23.392,83 76.243.106 >10 des Jahresverbrauchs der Wiener Linien
  • 43. Den Unterschied herausarbeiten 3. Das ganze Bild: Welchen zusätzlichen Beitrag leistet Projekt zum Ziel!
  • 44. ÖV bringt der Stadt Fläche fürs Wachstum 1:10:130 Dynamische Flächeninanspruchnahme gerundet ÖV ist der Schlüssel zum Stadtwachstum, Fläche ist in der StB nicht drinnen! Derzeit nicht bewertet. Ersparte Fläche 19.770.000 m² x 100€/m² = 1,9 Mrd. Euro Quelle: FESZ, WL Quelle: Flächeneffizienz als Schlüssel zur Stadt der Zukunft: Das Erfolgsmodell der Wiener Linien im zeitlichen Vergleich mit dem MIV
  • 45. CO2 und sonst noch? Beispiel Fußabdruck WIENER LINIEN: ~40% der Wege 1% des Ökologischen Fußabdrucks von WIEN Elektrifizierung mit Ökostrom könnte ÖF noch einmal um 50% bis 2035 senken! Fußabdruck des einzelnen sinkt dann auf 200m² Sind die Wiener Linien global verträglich, lassen wir allen ihre Chancen? JA!!! Beispiel: „Halbieren“ des Fußabdrucks heißt: ÖF von 3,8 auf 1,8 (globale Nachhaltigkeit erreicht! CO2-Zahlungen vermeiden!) Derzeit ~400m²/P für ÖV oder 1/6 des global verträglichen Wertes „Zustehen“ würden uns derzeit 5.280m²/P oder das 13,2 fache 1 Prozent Global verträglich: =2.400m² pro Person und Jahr für ÖV (ÖF: 1,8ha, 33% Verkehr = 6.000ha, 40% ÖV=2400)
  • 46. Energieverbrauch Verkehr GWh/Jahr 700 Rest 95% Wiener Linien ~ 5% 13.500
  • 47. Effizienzvergleich MIV und ÖV Fläche Relativer Vergleich über Modal Split Energie Emissionen Feinstaub CO2 NOx Lärm …
  • 48. Effizienzvergleich MIV und ÖV Regional effekte Jobs
  • 49. Input-Output Analyse: Direkte, indirekte und induzierte Effekte Kern ist: Das Geld dreht sich lokal schnell im Kreis!
  • 50. Wirtschaftliche Bedeutung der Zeitgewinne Preisbasis 2013 U-Bahn ins Flugfeld: > 50 Mio. €/a Effekte im Immobilienmarkt In der StB wären das z.B. 10 Mio. Erwachsenenstunden/a Auswirkung auf Standortqualität und Stadtentwicklung - Sickereffekt Bessere Erreichbarkeit erhöht den Wert der Immobilien im Einzugsbereich. Diese Werte tauchen in der regionalen Wirtschaft wieder auf. Die Zeitgewinne werden in der Stadt also zu konkreten Effekten!!
  • 51. Hohe Invests und lange Laufzeiten lassen sich nicht verdienen? KERN: 3,8 Mrd.€ Invest kann bereits in der Bauphase zu 2/3 wieder verdient werden und muss daher nicht zwingend in die Betrachtung rein. Rund 2/3 der Wertschöpfung verbleibt in Wien (Rotes Tortenstück, 2012, U1)
  • 52. Regionalwirtschaftliche Betrachtung Investition verdient sich in der Region recht schnell Umgelegt auf StB Kapitaldienst (x-Achse = verbleibendes Invest) Kosten und Nutzen der S-Bahnmaßnahme bei schrittweiser Anpassung des Invests durch Abzug der in der Bauphase erfolgten Rückflüsse in Form von regionalen Wirtschaftseffekten. Das Geld dreht sich im Kreis und belebt die Wirtschaft. Auch das ist nicht Teil der StB. - 5.00 10.00 15.00 20.00 25.00 0 10 20 30 40 50 60 70 80 1 0.65 0.35 0.1 Nutzen Kosten Faktor Expon. (Faktor)
  • 53. Jobs, Jobs, Jobs! It‘s the economy, stupid! Vergleich: Schnellstraßen- und Autobahnbau, ~ 11.000 Jobs/Mrd.
  • 54. Jobs, Jobs, Jobs! It‘s the economy, stupid! Arbeitsplätze während der Bauphase gesichert September 2017 4,6 Kilometer 5 Stationen 540 Mio. € ökon. Effekte
  • 55. Ein Wort zu den Betriebskosten,… Arbeitsplätze während der Bauphase gesichert
  • 56. Zusammenfassend • Bisherige Sicht der Standardisierten Bewertung auf Betriebsphase! 1. Kosten: Investition und Betriebs-/Erhaltungskosten 2. Nutzen: Zeitgewinne (Erreichbarkeit) als Aggregat 3. Ansatz NEU: Invest wird gesondert behandelt (Regionale Effekte) • Sicht der Regionalen Effekte: „Was bringt UNS als Stadt das eigentlich?“ 1. Grund, Boden und Arbeitsmarkt (Faktoren), Kompensation Invest 2. Flächeneffizienz, Stadtwachstum, Lebensqualität 3. Energie- und Geldflüsse in der Region 4. Geschlossene Bilanz der relevanten Wirkungen, z.B. Fußabdruck oder Energie mit Referenzbus (Verlagerung) • Am Horizont unsere Beiträge zu … 1. Biodiversität und Lebensgrundlagen (Urban Heat Islands, Klimawandel)

Hinweis der Redaktion

  1. Wir wissen mittlerweile wissenschaftlich gesichert, dass jeder Mensch, rund 60-90 Minuten seiner Tageszeit für Mobilität verwenden kann. Die sogenannte Zeitkonstanz ist der maßgebliche Zusammenhang in der Verkehrswirtschaft. Dies ist unabhängig von Alter, Geschlecht und Einkommen bzw. Region. Sie bringt das Prinzip der geschlossenen Bilanzierung und ermöglicht – so wie beispielsweise die Impulsserhaltung in der Mechanik –eine naturwissenschaftlich fundierte Sichtweise. Die Konstanz dürfte mit dem Energiehaushalt des Menschen – also der inneren Energie - geschuldet sein.
  2. Man sieht hier sehr gut, dass selbst eine sehr kapitalintensive Maßnahme mit umfassender verkehrlicher Bedeutung gerade Mal die Hürde schafft. Straßenbahn oder Metro-Projekte mit „Anlaufzeit“ und langfristigen Struktureffekten oder Netzergänzungscharakter sind hier quasi chancenlos.
  3. Die Monetarisierung der Kosten-Nutzen Analyse (Standardisierte Bewertung) verdichtet alle Einflüsse und Wirkungen in einen abstrakten Zahlenwert. Durch die Saldierung (oder Subtraktion) ist auch unklar, ob nun die Vorteile so groß oder die Nachteile so klein waren oder beides zutrifft. Es ist unklar was man eigentlich will. Deswegen müssen wir deutlicher aufzeigen, dass langlaufende Verkehrssysteme eine vollständige Betrachtung brauchen. Vollständig heißt, die Wirkungen auf unser Leben und unsere Lebensgrundlagen und ihre jeweiligen Entwicklungen aufzeigen
  4. Man sieht hier sehr gut, dass selbst eine sehr kapitalintensive Maßnahme mit umfassender verkehrlicher Bedeutung gerade Mal die Hürde schafft. Straßenbahn oder Metro-Projekte mit „Anlaufzeit“ und langfristigen Struktureffekten oder Netzergänzungscharakter sind hier quasi chancenlos.
  5. Man sieht hier sehr gut, dass selbst eine sehr kapitalintensive Maßnahme mit umfassender verkehrlicher Bedeutung gerade Mal die Hürde schafft. Straßenbahn oder Metro-Projekte mit „Anlaufzeit“ und langfristigen Struktureffekten oder Netzergänzungscharakter sind hier quasi chancenlos.
  6. Starke Vision, Bezug zum Leben der Menschen [Externe Effekte] Langfristigkeit der Maßnahmen als USP [StB >30 Jahre] Alternativen im ÖV vollständig darlegen zur Verstärkung des Kernprojekts (Beispiel U6, LZB) Stoßrichtungen definieren, Handeln, proaktiv rangehen
  7. Energieeffizienzgesetz: Kern: Der Nullfall bleibt nicht ohne Konsequenzen, die Annahme, dass keine Veränderungen eintreten ist unplausibel. Man hätte in jedem Fall handeln müssen. Deswegen verwenden wir in Österreich im EEFzG den sogenannten Referenzbus! Das heißt, es wird im Vergleichsfall immer ein Bus mit gleichstarker Kapazität eingeplant. Sein Entfall wird ebenfalls als Nutzen eingerechnet.
  8. Nicht verifiziert.
  9. Erster Schwerpunkt ist, die Aufmerksamkeit auf die Lebensgrundlagen zu lenken. In der Stadt braucht es vor allem Die U-Bahn ist etwa 20 Mal so Effizient wie der MIV. Jedenfalls bringt der ÖV Möglichkeiten die Mobilitätswende für eine Sanierung der Städte zu nutzen. Hier muss man Flagge zeigen um bei der Priorisierung nicht hintanzustehen (Güterverkehr, Freizeitflächen). Die StB lässt eine Diskussion über Flächeneffizienz nicht zu. Das Beispiel beruht auf den Ergebnissen der Studie FESZ: Auf Basis der ermittelten FE (MIV: 2,3 Mio Pkm/ha) wird die Frage beantwortet, welche Fläche die Transportsysteme benötigen um die gesamte Transportleistung von MIV und WL von 8.954 MioPkm alleine zu erbringen. Erforderliche Fläche bei nur MIV 3.892 [ha] Erforderliche Fläche bei nur WL 1.915 [ha] Differenz 1.977 [ha] Die Stadt Wien mit ausschließlich öffentlichen Verkehrsmitteln beansprucht rund 2.000 ha weniger Verkehrsfläche als mit ausschließlich MIV. Somit spart der ÖV gegenüber dem MIV etwa die Hälfte der Fläche.
  10. Strommix 60% Erneuerbare Energie Wiener Linien: ~40% der Wege mit 1% des Fußabdrucks von Wien Energiekosten 60 Mio. €
  11. Sechs Prozent davon nutzt der Individualverkehr, die Öffis beanspruchen hingegen lediglich ein Prozent. Hohe Hebelwirkung durch Verlagerung von individual auf öffentlichen Verkehr Gesamtbilanz der Stadt wird signifikant besser
  12. Sechs Prozent davon nutzt der Individualverkehr, die Öffis beanspruchen hingegen lediglich ein Prozent. Hohe Hebelwirkung durch Verlagerung von individual auf öffentlichen Verkehr Gesamtbilanz der Stadt wird signifikant besser
  13. Es braucht eine neue Betrachtungsebene. Geld muss bei den Menschen in der lokalen Wirtschaft bleiben, das muss der Fokus sein. Nicht bei den Banken und Fonds im Ausland.
  14. Die Zeitgewinne zeigen sich nämlich bei genauem Hinsehen in der regionalen Analyse des Mieten- und Eigentummarktes. Wenn ich schneller reisen kann, dann ist mir das eine etwas teurere Immobilie Wert. Die Reisezeitersparnis kann in Immobilieneffekte (der U-Bahn) also umgerechnet werden. Hier treffen sich klassische Ansätze (Kosten/Nutzen) mit den regionalen Effekten. Letztere zeigen aber – im Gegensatz zu den abstrakten Einheiten der NK-Analyse, ob bzw. dass das Geld in der Region bleibt und den Einwohnern und der Politik (Steuerliche Rückflüsse) nützt. Umgerechnet mit 5 Euro/h (Mischsatz, StB) auf 2 Mio. Einwohner bedeutet das, dass sich im Durchschnitt) jeder Einwohner rund 24 Minuten pro Monat durch die U-Bahnen Wiens erspart. Nicht unplausibel. Einzelne – entlang der U-Bahn weisen sicher höhere Werte auf, viele haben keine Ersparnis (Randzonen).
  15. Nimmt man den Ansatz der regionalen Effekte, dann bedeutet das, dass ein Teil der Investitionen bereits in der Bauphase volkswirtschaftlich kompensiert wird. Und zwar ganz konkret bei den Menschen in der Stadt und der umgebenden Region, ja sogar im Staat. Damit sind Bundeszuschüsse gut begründbar.
  16. Ein Euro für den Betrieb bringt 1,56 Euro Wertschöpfung