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Wie du deine
Gestaltungsmacht
entdeckst und eigene
Interessen durchsetzt
BusinessVillage
Auch du bist
Richard Gappmayer
mächtig
Leseprobe
BusinessVillage
Wie du deine
Gestaltungsmacht
entdeckst und eigene
Interessen durchsetzt
Auch du bist
Richard Gappmayer
mächtig
Richard Gappmayer
Auch du bist mächtig
Wie du deine Gestaltungsmacht entdeckst und eigene Interessen durchsetzt
1. Auflage 2016
© BusinessVillage GmbH, Göttingen
Bestellnummern
ISBN 978-3-86980-355-5 (Druckausgabe)
ISBN 978-3-86980-356-2 (E-Book, PDF)
Direktbezug www.BusinessVillage.de/bl/998
Bezugs– und Verlagsanschrift
BusinessVillage GmbH
Reinhäuser Landstraße 22
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Layout und Satz
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Druck und Bindung
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Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung
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unzulässig und strafbar.
Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung und die Einspei-
cherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Alle in diesem Buch enthaltenen Angaben, Ergebnisse usw. wurden von dem Autor nach
bestem Wissen erstellt. Sie erfolgen ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie des Verlages.
Er übernimmt deshalb keinerlei Verantwortung und Haftung für etwa vorhandene Unrich-
tigkeiten.
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem
Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche
Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten
wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen.
Inhaltsverzeichnis | 5
Inhalt
Über den Autor .............................................................................. 7
Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht .................................. 9
1. Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer ....................................... 15
1.1	Macht – worüber reden wir eigentlich? ...................................... 16
1.2	Der Ursprung der Macht .......................................................... 32
1.3	Macht – das große Tabu .......................................................... 34
1.4	Licht und Schatten – die zwei Seiten der Macht.......................... 37
1.5	Macht – eine feste Größe ........................................................ 38
1.6	Tatbestand Machtmissbrauch ................................................... 39
2. Macht zwischen Mythos und Moderne .......................................... 43
2.1	Macht einst und heute ........................................................... 44
2.2	Machtkompetenz versus Sozialkompetenz .................................. 46
2.3	Ohnmacht oder Handlungsfähigkeit? ......................................... 50
2.4	Machtfaktor Angst ................................................................. 55
2.5	Die Dynamiken der Macht in Unternehmen von heute .................. 60
2.6	Marktmacht anstatt Prozessmacht ............................................ 64
3. Verantwortung – Einstehen für das Tun und Lassen....................... 69
3.1	Verantwortung – Rechenschaft ablegen ..................................... 70
3.2	»Ja, dürfen’s denn das?« – Instanzen der Gesellschaft ................. 74
3.3	Persönliche Macht-Ethik – das Gewissen .................................... 78
4. Die Bühnen der Macht ................................................................ 83
4.1	Funktionale Gestaltungsmacht ................................................. 84
4.2	Home, Sweet Home ................................................................ 87
4.3	Unser täglich Brot ................................................................. 90
4.4	Recht und Gesetz .................................................................. 92
4.5	Bühnen im ständigen Wandel .................................................. 97
5. Die Power-Quellen der Macht .................................................... 101
5.1	Selbststeuerung – Eigenmacht stinkt nicht .............................. 102
5.2	Mächtige (falsche) Glaubenssätze ........................................... 106
6 | Inhaltsverzeichnis
5.3	Das Wort »Nein« ist eine wahre Machtquelle ............................ 110
5.4	Die machtvollen Trampelpfade der Gewohnheiten ...................... 112
5.5	Sprich zu mir, und ich sage dir, wer du bist.............................. 113
5.6	Mächtige Emotionen............................................................. 116
6. Die geheimen Codes der Macht ................................................. 119
6.1	Rituale, Körpersprache und Verhaltensweisen ........................... 120
6.2	Statussymbole als Machtbotschafter ....................................... 124
6.3	Das Du-Wort – Insignie der Macht .......................................... 130
6.4	Kollektiver Machtspeicher – Hierarchische Strukturen in
Institutionen und Unternehmen ............................................. 132
6.5	Inszenierung und Dresscode der Macht..................................... 135
7. Welcher Machttyp sind Sie?....................................................... 141
7.1	Machttypen......................................................................... 142
7.2	Machtmenschen – Narzissten, Machiavellisten, Psychopathen...... 144
7.3	Der Machtverweigerer – die Welt des Sich-klein-Machens............ 148
7.4	Der Machtvirtuose – wirkungsvoller Gestalter von Macht............. 150
8. Machtspiele – wenn es knallt an der Interessensfront ................. 157
8.1	Machtspiele – Hindernis oder Motor für Veränderung? ............... 158
8.2	Persönliche Ziele – jedes Ziel hat seinen Preis .......................... 162
8.3	Blind, blöd oder doch böse? – Machen Sie den Reality-Check ...... 166
8.4	Friedliche Machtformen......................................................... 170
8.5	Kämpferische Machtformen.................................................... 174
8.6	Männer verkaufen (sich) anders, Frauen auch! .......................... 191
9. Das neue Tao der Macht ............................................................ 199
9.1	Autonome Ethik als Orientierung ............................................ 200
9.2	Vermeide das Macht-Getue der Löwen ..................................... 203
9.3	Hubschrauber-Rundflug über das eigene Tun ............................ 206
9.4	Elefantengedächtnis-Syndrom versus kontrollierter Rückzug........ 208
9.5	Die unentdeckte Macht der Versöhnung ................................... 214
10. Möge die Macht mit Ihnen sein ............................................... 219
Dank........................................................................................... 225
Literaturverzeichnis ..................................................................... 226
Über den Autor | 7
Über den Autor
Richard Gappmayer war mehr als zwanzig Jahre
im nationalen und internationalen Top-Manage-
ment mit Schwerpunkt Verkauf, Vertrieb und
Marketing tätig. Als hochrangige Führungskraft
brachte er zahlreiche Produkte zur Marktführer-
schaft. Während dieser Zeit machte er intensive
persönliche Erfahrungen rund um die Thematik
Macht im Leben wie auch im geschäftlichen Um-
feld und den richtigen Umgang mit der eigenen
Machtkompetenz in den unterschiedlichsten Si-
tuationen. Nach einer Phase der Reflexion über
seine bisherigen Lebensjahre ließ der Top-Performer im Jahr 2006 seine hohe
Managementfunktion hinter sich. Er machte sich selbstständig und gründete
das Zentrum für Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung.
Der erfolgreiche Wirtschaftscoach Richard Gappmayer ist aufgrund seiner
langjährigen internationalen Führungserfahrung aus der Wirtschaft für Füh-
rungskräfte und Unternehmer ein Sparringspartner auf Augenhöhe. Als Or-
ganisationsberater, Management-Coach und Supervisor unterstützt Richard
Gappmayer Unternehmer und hochrangige Führungskräfte, die von seinen er-
probten und außergewöhnlichen Führungsansätzen profitieren. Er ist heute
einer der renommiertesten Experten für Selbstführungsmanagement. Leis-
tung und Führung mit einem sinnvollen und erfüllten Leben zu verbinden,
ist dabei sein zentrales Thema. Der Autor ist auch gefragter Keynote-Speaker
und Interviewpartner zu seinen Kernthemen.
Kontakt:
office@gappmayer-trainings.at
www.gappmayer-trainings.at
Vorwort –
Mein Weg zur Entdeckung der
Macht
10 | Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht
Das Thema Macht hatte für mich lange Zeit wenig bis gar keine Bedeutung.
Ich machte mir darüber – wie wahrscheinlich die meisten Menschen – kei-
nerlei Gedanken. War ich doch fest davon überzeugt, selbst keine wirkliche
Macht zu besitzen, sondern vielmehr ein kleines, unbedeutendes Licht zu
sein!
Meine Gedanken waren zu dieser Zeit eher auf ein friedliches Miteinander
ausgerichtet und darauf, wie ich es in meinem Umfeld bestmöglich allen
recht machen könnte. In meiner Jugend und in meiner Erziehung wurde
dieses Thema nie konkretisiert, obwohl ich aus heutiger Sicht genau sehe,
dass es damals in unserer Familie vielerlei unterschwellige Machtansprüche
und sogar Machtspiele gab. Aber darüber sprach man nicht. Macht fand
offiziell schlicht und ergreifend nicht statt, obwohl sie schleichend und
unbewusst ein großer Teil unserer familiären Dynamik war.
Die Thematik Macht war für mich sehr weit weg von meinem eigenen Um-
feld, ich hatte damals noch nicht erkannt, wie omnipräsent sie tatsächlich
ist. Menschen, die offen und sichtbar nach Macht strebten, waren mir eher
suspekt. Vielmehr faszinierten mich damals schon Ideologien, die das Gute
im Menschen ansprechen.
Macht ordnete ich in Verbindung mit Politik, Wirtschaftsbossen oder auch
Königen und Kaisern ein. Schon aus dieser Betrachtungsweise heraus kam
ich nicht wirklich auf die Idee, selbst auch mächtig zu sein. Im Rückblick
wird mir jedoch bewusst, dass ich durchaus schon in jungen Jahren Macht
einsetzte. Ich konnte meine Wünsche gegenüber meinen Eltern doch im-
mer wieder ganz gut durchsetzen. Damit demonstrierte ich bereits damals
eine gewisse Machtkompetenz. Ich überlegte mir immer eine klare Stra-
tegie, wie ich meine Ziele erreichen konnte. Das war bereits der direkte
Einsatz von Macht – es war mir nur nicht bewusst.
Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht | 11
Als ich dann nach meinen Ausbildungsjahren und langjähriger beruflicher
Praxis in der Führungsetage von Unternehmen angekommen war, wurde
das Thema natürlich alltägliche Praxis. Macht ist in Unternehmen omni-
präsent. Ich sah mich jedoch noch immer als relativ machtlos. Zu meinem
Erstaunen erlebte mich meine direkte Umgebung jedoch als sehr machtvoll.
Viele sahen meinen starken und brennenden Ehrgeiz, Ziele zu erreichen,
als skrupelloses Machtstreben an, was keinesfalls den Tatsachen entsprach.
Ich wollte einfach die besten Ergebnisse für das Unternehmen herausholen.
Langsam begann ich damals, mich mit dem Thema Macht intensiver zu
beschäftigen. Vor allem dann, wenn ich meine Ziele in Meetings und Be-
sprechungen nicht durchsetzen konnte, obwohl ich mir sicher war, perfekt
vorbereitet zu sein, und eine klare Strategie fuhr. Ich analysierte, und ich
verstand immer besser. Es gab im Falle persönlicher Niederlagen fast immer
jemanden im Unternehmen, der auch eine spannende Strategie oder Idee
hatte. Gut und spannend waren meine Ansätze zwar auch, aber die anderen
waren bereit, für ihren Vorschlag zu kämpfen, wenn es sein musste. Ich da-
gegen zog mich bei starken Widerständen gerne früh zurück. Ich war nicht
wirklich bereit, für die Realisierung meiner Ziele zu kämpfen.
Warum nicht? Ganz einfach: Weil ich nie gelernt hatte, Machtkompetenz
zu erlangen und professionell einzusetzen. Geschweige denn, mir Macht-
werkzeuge anzueignen, um meine Ziele auch gegen massive Widerstände
durchzusetzen. Heute weiß ich, dass viele meiner damaligen Probleme auf
einer nicht entwickelten Machtkompetenz beruhten. Und so begann ich,
mich mit dem Thema noch intensiver auseinanderzusetzen.
Ich erkannte nach und nach, dass eine machtfreie Welt eine Illusion ist,
und begann, meine eigenen Machtquellen zu erkennen und weiterzuent-
wickeln. Das schlug sich sehr rasch in meinen beruflichen Erfolgen nieder,
und auch meine persönliche Lebensqualität stieg deutlich an.
12 | Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht
Es wurde mir damals bewusst, dass in Interessenkonflikten sowohl privater
als auch beruflicher Natur allgemeine Prinzipien wirksam sind. Wenn ich
meine gesteckten Ziele erreichen will, ohne dabei aber meine Werte zu
verraten, dann muss ich mich um die entsprechenden Werkzeuge küm-
mern, die mich in eine Lage versetzen, meine eigenen Interessen kraftvoll,
aber doch nach ethischen Prinzipien durchzusetzen. Wer bewusst darauf
verzichtet, die eigene Gestaltungsmacht auszubauen, wird immer weniger
private wie professionelle Ziele erreichen und dessen berufliche Karriere
wird stagnieren. Wer sich dieser wichtigen Kompetenz verweigert, kann
nichts Neues hinzulernen, vor allem keine strategischen Machtfähigkeiten
entwickeln und wird somit auf der Verliererstraße landen.
Bis vor Kurzem – und teilweise auch noch heute – stellte das Streben nach
Macht ein Tabuthema dar. War doch die Erinnerung an den historischen
und auch heute noch unfassbaren Machtmissbrauch in den Jahren von
circa 1933 bis 1945 besonders in Österreich und Deutschland noch mehr als
präsent. Kein Wunder also, dass in den Jahren danach das Thema Macht
von vielen einfach ausgeblendet wurde.
Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends und speziell seit der großen Ban-
kenkrise von 2008 hat sich dieses Bild deutlich zum Besseren verändert.
Noch dazu, wo traditionelle Institutionen der Macht, wie Kirche, politische
Parteien und Interessensgemeinschaften, deutlich an Einfluss verloren ha-
ben. Dadurch ist der einzelne Bürger immer mehr gefordert, gewisse Ent-
scheidungen selbst zu treffen. Seine eigene Gestaltungsmacht zu nutzen
und aktiv zu werden. Viele verweigern diese Entscheidung jedoch. Die ge-
sellschaftliche Ordnung ändert sich rasant und Entscheidungen, die drin-
gend notwendig wären, werden manches Mal nicht getroffen, da diese mit
dem eigenen Gewissen kollidieren. Immer mehr Menschen sind auf der Su-
che nach einer neuen Orientierung und nach neuen Verhaltensweisen, die
trotz dieser immer radikaler werdenden Welt noch Erfolge zulassen. Genau
diese Menschen spreche ich mit diesem Buch an, damit sie sich der Tat-
Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht | 13
sache bewusst werden, dass sie immer genau so viel oder genau so wenig
Macht haben, wie sie sich selber zugestehen!
Uns allen muss klar werden, wenn wir Ziele erreichen möchten, müssen wir
die Spielregeln der Macht erstens durchschauen und zweitens Machtinstru-
mente kennen und nutzen, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Mir ist es
dabei ganz besonders wichtig, meine eigenen Werte, also die Dinge, die mir
wirklich wichtig sind, niemals zu verraten. Seine eigene Gestaltungsmacht
einsetzen und dabei innerhalb des sich selbst gesetzten Wertekanons agie-
ren, das ist möglich. Denn für mich sind eigene Werte das Fundament des
Lebens. An ihnen lasse ich nicht mehr rütteln, denn wie sollte ich sonst
ich selbst und damit mächtig bleiben können.
So habe ich in meinen Jahren als Manager in großen und globalen Unter-
nehmen meinen persönlichen Zugang zur Macht entwickelt und ihren
Einsatz für mich kultiviert. Inzwischen bin ich seit über zehn Jahren
selbstständiger Wirtschaftscoach und Trainer. Das Thema Macht begegnet
mir in der Arbeit mit meinen Kunden ständig. Auch wenn die Lebensent-
würfe dieser Menschen sehr unterschiedlich sind, so ist immer wieder der-
selbe rote Faden zu erkennen, denn viele der im Coaching angesprochenen
Probleme entspringen einer gar nicht oder nur unzureichend entwickelten
Machtkompetenz.
Eines kann ich aus meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit und den Er-
fahrungen, die ich machen durfte, mit Sicherheit sagen. Sich an der Macht
nicht zu beteiligen, ist schlussendlich immer ein Selbstbetrug! Egal was
Sie tun, privat oder beruflich – Macht ist immer präsent. Es ist Ihre freie
Entscheidung, ob Sie sie in Form von aktiver Gestaltungsmacht für sich
nutzen wollen oder ob Sie sich von der ohnehin immer vorhandenen Macht
der anderen überrollen lassen.
14 | Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht
Gerade in der heutigen Zeit können Sie große Ziele nur dann erreichen,
wenn Sie Macht bewusst einsetzen und ungerechtfertigten Machtansprü-
chen anderer Menschen entschlossen und erfolgreich entgegentreten.
Schütteln Sie die Angst vor der dunklen Seite der Macht ab und gewinnen
Sie die positive Seite der Macht hinzu. Es liegt jederzeit in Ihrem eigenen
Ermessen, dieser dunklen Seite der Macht zu entsagen und sich auf ihre
hellen und strahlenden Eigenschaften zu konzentrieren. Ja, so mächtig
sind wir, dass wir auch diese Entscheidung problemlos jederzeit für uns
treffen können.
Es gilt also, die positive Bedeutung der Macht kennenzulernen und auch
anzuwenden. Erst nach dieser Erkenntnis können wir diese sinnvoll und
kraftvoll einsetzen, ohne die eigenen Werte zu verraten. Egal ob Sie etwas
durchsetzen oder abwehren wollen. Ohne Macht geht es nicht.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen und möchte
Sie von ganzem Herzen ermuntern, Ihre eigene Gestaltungsmacht zu ent-
decken und Wege zu einem wirkungsvolleren Sein zu erkunden.
Ihr
PS: Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifi-
sche Differenzierung, wie zum Beispiel Teilnehmer(innen), verzichtet.
Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide
Geschlechter.
1.
Macht, Machtlügen und
Lebensirrtümer
16 | Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer
1.1	Macht – worüber reden wir eigentlich?
Macht, was ist das überhaupt? Was meinen wir eigentlich, wenn wir von
Macht sprechen? Oder noch besser: Überlegen Sie sich zum Auftakt dieses
Kapitels doch einmal, wie sich der Ausdruck Macht für Sie ganz individuell
definiert! Welches Gefühl haben Sie, wenn Sie an Macht denken? Finden
Sie sie positiv? Möchten Sie sie an sich nehmen und ausüben, oder zucken
Sie vor dem Gedanken an Macht unangenehm berührt oder vielleicht sogar
ängstlich zurück? Fragen Sie sich doch einmal ganz direkt: Wo stehen Sie
in genau diesem Moment betreffend Ihre eigene Macht?
Der Begriff »Macht«, so die gewichtige wissenschaftliche Erklärung, hat
seine Wurzeln in dem Zeitwort »vermögen«. Vermögen also im Sinne von
etwas »können«. Das ist schon einmal ein sehr interessanter Ansatz. Wer
es also kann, hat die Macht? Wer sie ausübt, sie sich einfach frech nimmt,
hat die Macht? Kann es so einfach sein? Nein, so einfach ist es nicht. Ob-
wohl diese Betrachtungsweise einiges für sich hat. Um Macht auszuüben,
müssen wir uns grundsätzlich für sie oder gegen sie entscheiden. Eine
generelle Definition zu finden, ist durch die unterschiedlichsten Themen
und Bereiche der Macht sowieso nicht einfach. Zur Auswahl stehen zum
Beispiel diese Formen von Macht: Die Macht der Reichen, die Macht der
Staatsgewalt, die Macht der Waffen einer Frau oder die Macht des Inter-
nets, um nur einige zu nennen.
Die heilige Wissenschaft bietet auch nicht wirklich viel Stoff zum Thema
Macht, zumindest keinen, der für den alltäglichen Gebrauch hilfreich sein
könnte. Literatur, die sich mit der Definition von Macht beschäftigt, be-
zieht sich fast ausschließlich auf reine Teilbereiche des Phänomens Macht.
Einige betrachten die Macht aus der Sicht der institutionellen Macht, ande-
re wiederum als diverse Herrschaftsformen und wieder andere sehen Macht
als reinen und schrecklichen Ursprung von Gewalt und Manipulation. Dabei
ist Macht ein grundlegendes Thema der Menschheit – durchaus analog zu
den Begriffen »Liebe« oder »Frieden«.
Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer | 17
Bleibt die dazu vorhandene Literatur … Viele bekannte und berühmte Au-
toren haben sich des Machtbegriffs bereits literarisch angenommen. Neh-
men wir nur einmal Niccolò di Bernardo dei Machiavelli. Vor allem aufgrund
seines Werkes »Il Principe« (Der Fürst) gilt er als einer der bedeutendsten
Staatsphilosophen der Neuzeit. Ihm ging es darum, im Ansatz neutral, die
Macht analytisch zu untersuchen. Er behandelte in seiner Analyse nur das,
was er für empirisch feststellbar hielt. Heute wird der Begriff Machiavellis-
mus vor allem mit rücksichtsloser Machtpolitik unter Ausnutzung aller nur
vorhandenen Möglichkeiten verbunden. Friedrich Nietzsche schrieb über
den »Willen zur Macht« und der deutsche Soziologe Max Weber behandelte
dieses Thema in seinem Werk »Wirtschaft und Gesellschaft«. Und Michel
Foucault postulierte in seiner »Analytik der Macht« sowieso gleich, dass
es Machtbeziehungen überall dort gäbe, wo es auch Gesellschaft gibt. Die
Varianten der Macht sind also so vielfältig und unterschiedlich wie die Bü-
cher, die zu diesem Thema über die Jahrhunderte verfasst wurden. Wenn
Sie Ihr Wissen dazu noch vertiefen wollen, werden Sie in jeder Buchhand-
lung fündig. Lassen Sie mich diesen Ausflug in die geschätzte Machtlite-
ratur mit dem stets pointierten Oscar Wilde abschließen: »Macht ist die
einzige Lust, deren man nicht müde wird«.
Machtvolle Gewissensfrage
Haben Sie Lust auf Macht? Das ist nämlich
eine Grundsatzentscheidung, die Sie irgend-
wann sowieso treffen müssen. Warum also
nicht jetzt?
Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer | 19
Warum sollten Sie sich gerade jetzt überlegen, ob Sie Macht überhaupt wol-
len oder nicht? Ganz einfach: Macht ist omnipräsent. Sie entkommen ihr
nicht. Niemand entkommt ihr. Macht gewinnt heutzutage für den einzel-
nen Menschen stark an Bedeutung, sowohl im beruflichen, privaten, aber
auch politischen Bereich. Deswegen ist bei der Definition des Machtbegrif-
fes das Individuum in den Mittelpunkt zu stellen. Oder, wie es Max Weber
so treffend ausdrückt: »Macht ist das Vermögen, einen Willen gegen einen
Widerstand durchzusetzen, ohne seine Werte zu verraten.«
Darunter verstehen wir, dass Macht dann eingesetzt wird, wenn bei der
Verfolgung eines Zieles Widerstände auftreten oder auftreten könnten.
Kurz gesagt, wenn es Interessenskonflikte gibt. Wie oft verwenden wir
den Begriff Macht völlig inflationär und auf alles und jedes bezogen, was
mit Macht nur am Rande zu tun hat. Solange keine Interessenskonflikte
auftauchen, reichen zum Entscheiden und Gestalten im Alltag meist Eigen-
schaften wie Ausdauer, Kraft oder Kreativität absolut aus. Sie können ein
Bild malen oder Ihr Fahrzeug reparieren oder mit einem Freund spazieren
gehen. Dazu benötigen Sie noch keine Macht! Erst wenn andere Interes-
sen sich gegen die eigenen stellen, wenn Konflikte winken, bedarf es der
Macht, um unsere Ziele zu erreichen. Das gilt für den privaten Kontext wie
auch für den beruflichen.
Macht im Leben
Was ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben?
Sich der eigenen Motive für sein Handeln permanent bewusst zu sein! In
der heutigen (Wirtschafts)Landschaft, in der Kampf inzwischen Alltag ist,
ist diese Erkenntnis eine unverzichtbare Grundlage. Es sind in der Regel
nicht mangelndes Wissen oder zu geringe Kraft, die zu Niederlagen füh-
ren. Nein, meist sind es die unbewussten eigenen Gedanken und Gefühle,
die unser Leben zum Scheitern bringen, da sie als starke innere Blocka-
den wirken. Jeder von uns hat es schon erlebt, dass das Unterbewusstsein
20 | Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer
stärker ist als jede Vernunft. Das Bewusstsein suggeriert beispielsweise:
»Ab morgen esse ich gesünder!« Was passiert? Die Stimme aus dem Unter-
bewusstsein lässt uns morgen wieder zu einem Fast-Food-Produkt greifen.
Zum Erwachsenwerden und Erfolg im Leben gehört unter anderem auch die
Einschränkung der hemmungslosen Gier nach Lustbefriedigung. Die Durch-
setzungskraft wird immer dann stark geschwächt, wenn dem bewussten
Zielstreben starke unbewusste Gegenkräfte entgegenwirken.
Erfolgreiche Menschen müssen sich also im ersten Schritt ihrer inneren
Widersprüche und Erfolgsverhinderer bewusst werden. Im zweiten Schritt
sind diese Widersprüche möglichst zu entmachten, um auf allen persönli-
chen Ebenen Gleichklang des Handelns zu erzielen. Die erste Stufe besteht
darin, sich selbst Gründe für Entscheidungen und Handlungen oder eben
Nicht-Handlungen einzugestehen. Das kann durchaus Gewissenskonflikte
heraufbeschwören. In der zweiten Stufe sind diese Widerstände zu ana-
lysieren und zu relativieren. Gelingt es Ihnen nicht, alle Zweifel betref-
fend Ihre inneren Gegenkräfte restlos auszuräumen, bleiben Sie in Ihrem
gesamten Ansatz betreffend Ihr Leben an dieser Stelle immer verletzlich
und damit weniger durchsetzungskräftig. Dies ist dann Ihre ganz eigene,
Sie immer wieder aufs Neue schwächende Achillesferse. Sobald Sie dieser
Schwäche Herr geworden sind, steht der Ergreifung Ihrer vollen persön-
lichen Macht nichts mehr im Wege!
Sind machtvolle Menschen also besser dran? Ja, sie sind definitiv besser
dran. Sie befinden sich quasi auf der Sonnenseite des Lebens. Um zu ver-
stehen, warum das so ist, sehen wir uns näher an, was machtvolle Men-
schen von ihren eher machtarm agierenden Mitmenschen unterscheidet.
Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer | 21
Machtvolle Menschen
Die erste und signifikanteste Eigenschaft von machtvollen Menschen ist:
Sie bekennen sich klar zu ihrer Machtkompetenz! Ja, sie lieben sie sogar!
Sie berauschen sich geradezu an der Machtfülle, die ihnen zur Verfügung
steht. Machtvolle Menschen generell fühlen sich als die Schöpfer ihres (be-
ruflichen) Universums. Opfer-Gebaren ist ihnen völlig fremd. Sie wollen sich
bei Interessenskonflikten durchsetzen und ihre Ziele erreichen. Sie stellen
sich ganz bewusst jeder Herausforderung und weichen nicht zurück. Kurz:
Machtvoll konditionierte Menschen haben keine Angst vor der Macht. Das
gilt für das berufliche wie auch für das private Leben. Nehmen wir an, ein
Paar will ins Kino gehen. Sie schlägt einen Film vor, er auch. Einer wird
sich – je nach der gegebenen Machtstruktur dieses Paares – durchsetzen.
Der, der mehr Macht einsetzt, wird seinen präferierten Film sehen. Das ist
in persönlichen Beziehungen oft so subtil, dass es kaum wahrgenommen
wird. Trotzdem findet es statt. Ständig und täglich, landauf und landab.
Das gilt für Restaurantbesuche, Urlaubsziele, Autokäufe, die Liste könnte
endlos fortgesetzt werden. Sobald zwei Menschen bei einer Entscheidung
involviert sind, kommen ganz eindeutige Machtschauplätze ins Spiel.
Mächtige Menschen haben sich als ersten Schritt immer selber autorisiert,
machtvoll zu sein. Sie sind jederzeit bereit, Macht einzusetzen, wenn es
die Situation erfordert! Und genau diese Legitimation zum machtvollen
Agieren macht den großen Unterschied. In der Wirtschaft zum Beispiel be-
finden wir uns im Verdrängungs- beziehungsweise inzwischen sogar schon
fast im Vernichtungsmodus gegenüber der Konkurrenz. Das neoliberale
Wirtschaftssystem ist längst genau dort angekommen, auch, wenn wir dies
nur hinter vorgehaltener Hand wirklich zugeben. Tatsache ist: Die Luft ist
extrem dünn in vielen beruflichen Bereichen, und wird ständig dünner.
Deshalb ist es heute und noch viel mehr in Zukunft so entscheidend, dass
Sie als im Berufsleben befindlicher Mensch sich hier richtig und machtvoll
positionieren.
22 | Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer
Machtvolle Menschen sehen die (Wirtschafts)Welt, wie sie ist. Sie blicken
weder durch eine rosarote Brille noch durch eine schwarze. Sie tragen viel-
mehr eine Klarsichtbrille! Machtvolle Berufstätige haben eine durchaus
entspannte Beziehung zu Konkurrenz und zu wirtschaftlichen Kampftech-
niken und stehen nicht mit einem übergeordneten ideologischen Auftrag
im Leben in Konflikt. Sie verhalten sich stets konform zu dem herrschenden
neoliberalistischen System. Sie passen sich den Gegebenheiten soweit als
möglich flexibel an – auch hier wieder das genaue Gegenteil von gekrümm-
ter Opferhaltung. Doch dort, wo ihnen situative Vorgaben oder Situationen
nicht zusagen oder sie diese für ihr Fortkommen hinderlich finden, ver-
suchen sie kraftvoll, Dinge zu ihren Gunsten zu ändern. Deshalb erzielen
sie immer signifikante Vorteile bei der Beteiligung an den wirtschaftlichen
Optionen der neuen Welt. Dadurch erhalten sie ganz klar mehr Aufstiegs-
chancen und Möglichkeiten zum – auch wirtschaftlichen – Erfolg.
Nur mittels kraftvoll gelebter und lustvoll angewandter Macht können Sie
die (Lebens)Ziele erreichen, die Sie sich gesteckt haben beziehungsweise
die Ihnen vorgegeben wurden. Wenn Sie diese Ziele innerlich ablehnen,
wie es die machtarmen Typen so gerne tun, dann sacken Ihre Ziele bereits
bei den ersten Widerständen und ungerechtfertigten Ansprüchen anderer
kümmerlich in sich zusammen. Machtvolle Menschen jedoch blühen beim
Herannahen von Herausforderungen oder Hürden geradezu auf.
Diese machtvollen Siegertypen sind meist sehr schnell identifiziert. Sie
fallen einfach auf. Machtvolle Menschen bringen Leben in jede Organisa-
tion. Sie hinterfragen prinzipiell gerne. Prozesse, Vorgänge, Pläne. Regel-
werke und Ablaufpläne, die sie langsamer machen könnten, lehnen sie ab.
Nicht prinzipiell und nicht aus Gusto an der Revolution. Aber sie erkennen
einfach, wann die Administration der interne Feind jeder äußeren Leich-
tigkeit ist. Machtvolle Mitarbeiter wissen: Auf der Autobahn des Erfolges
empfiehlt sich leichtes Gepäck, um wendig und flexibel zu bleiben. Daher
machen sie sich bei den sie umgebenden Mitarbeitern der administrativen
Natur oft unbeliebt. Der neue Kunde hat das Formular SY nicht ausgefüllt?
Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer | 23
Na und? Hauptsache, der Abschluss ist unter Dach und Fach. Machtvolle
Mitarbeiter arbeiten um Formulare, die ihre Umsätze durch dichtes Regel-
werk kurzfristig begrenzen könnten, einfach herum. Sie sind begabt dafür,
Schlupflöcher zu finden, und nutzen die Macht ihrer unternehmensinter-
nen Beziehungen bis zum Anschlag aus, um Sondergenehmigungen oder
schnellere Lieferungen zu bekommen. Mit einem Wort, sie geben niemals
auf und packen jede Chance, ihre Kunden schneller zufriedenzustellen,
beim Schopfe. Ja, sie sind unbequem. Aber jedes Unternehmen kann tief
dankbar sein, sie an Bord zu haben. Sie sind Umsatzgeneratoren erster
Klasse.
Machtvolle Menschen sind sich also der hohen positiven Bedeutung der
Macht in allen Lebensbereichen bewusst. Kluge und weise machtvolle Men-
schen setzen ihre Machtinstrumente dabei stets kultiviert, kraftvoll und
sinnvoll ein, ohne ihre ethischen Grundsätze zu verraten. Es spielt dabei
auch keine Rolle, ob diese Macht zur Durchsetzung von Plänen oder zur
Abwehr von Krisen oder Gefahren verwendet wird. Eine Tatsache ist unum-
stößlich: Situationen erfolgreich zu meistern und zu managen, kann ohne
Machteinsatz nicht funktionieren!
Machtvolle Gewissensfrage
Sehen Sie einmal neutral auf Ihr Leben.
In welchen Bereichen Ihrer Existenz agieren
Sie bereits machtvoll?
Willenskraft
Selbstdisziplin, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen sind wohl
die hervorstechendsten Eigenschaften von willensstarken Menschen.
Scheinbar wie am Schnürchen gleiten sie zum Ziel: Sie widerstehen
Verlockungen, überwinden Bequemlichkeit und verkraften selbst herbe
Rückschläge.
Doch wie gelingt ihnen diese unerschütterliche Willenskraft? Gerade
in der heutigen Zeit, in der eine immer größere Selbstverantwortung
und Selbstorganisation der Menschen verlangt wird, ist Willenskraft die
entscheidende Fähigkeit, um sich zielkonsequent zu verhalten, über
sich selbst hinauszuwachsen und nicht zu früh aufzugeben. Sie ist der
Baustein für ein glückliches und erfolgreiches Leben.
Michael Langheinrich nimmt Sie mit auf eine spannende Reise, bringt
Ihnen das Konzept der Willenskraft näher und zeigt, wie Sie es in Ihren
Alltag integrieren.
Michael Langheinrich
Willenskraft
Wenn Aufgeben keine Alternative ist
296 Seiten; 2016; 24,80 Euro
ISBN 978-3-86980-341-8; Art-Nr.: 991
www.BusinessVillage.de
Macht ohne Machtwort
Wer kennt sie nicht – die kleinen oder großen Machtspiele? Doch
Macht ist nicht per se negativ – und fast alle haben wir Macht über
jemanden. Sei es als Eltern über unsere Kinder, als Vorgesetzter über
Mitarbeiter, als Lehrer über Schüler … »Macht über« kann man kraft
Hierarche leicht ausüben – mit allen meist negativen Folgen für
Persönlichkeit und Gesellschaft. Doch in diesem Buch geht es um
»Macht miteinander«. Basierend auf den Ansätzen der »gewaltfreien
Kommunikation« nach Marschall B. Rosenberg zeigt Angela Dietz in
ihrem neuen Buch, welche Folgen unreflektierter Machtgebrauch in
Familien, Schulen und Unternehmen hat und wie wir diesen endlich
überwinden können.
»Macht ohne Machtwort« hilft, die eigene Position zu hinterfragen,
uns ihrer bewusst zu werden und ein eigenes, neues Bewusstsein zu
entwickeln.
Mit praktischen Beispielen veranschaulicht Angela Dietz, wie wir das
weit verbreitete Egosystem-Bewusstsein durch ein intelligenteres und
lebensdienliches Ökosystem-Bewusstsein ersetzen können. Dieses ebnet
den Weg zu einer Kultur der Potenzialentfaltung in Familien, Schulen
und Unternehmen.
Angela Dietz
Macht ohne Machtwort
Verantwortung übernehmen,
Potenziale entfalten
176 Seiten; 2015; 14,80 Euro
ISBN 978-3-86980-325-8; Art-Nr.: 976
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Schlau statt perfekt
Überforderung im Job und im Privatleben ist allgegenwärtig und eines
der drängendsten Probleme unserer Zeit. Es gibt immer Menschen,
die diesem Druck mit Leichtigkeit standhalten. Was ist das Geheimnis
dieser Menschen? Ganz einfach: Sie vermeiden Perfektionismus
und folgen der 80-Prozent-Regel. Sie schaffen mit 80 Prozent ihrer
Ressourcen 100 Prozent Leistung und mehr.
Dr. Stefan Fourier liefert in seinem neuen Buch Denkanstöße, wie Sie
mit der 80-Prozent-Regel erfolgreich Ihr Lebens- und Arbeitsumfeld
gestalten. Der Schlüssel besteht darin, die Funktionsweisen Ihres
sozialen Umfelds genauer zu verstehen und deren Möglichkeiten
effektiver zu nutzen. So werden Sie immer besser. Nicht perfekt, aber
immer besser!
Der Autor weiß aus eigenem Erleben, wovon er spricht und untermauert
seine originellen Vorschläge mit zahlreichen Beispielen und konkreten
Handlungsanleitungen. Er bricht mit Klischees und bietet interessante
und pragmatische Alternativen. Schlau statt perfekt!
Stefan Fourier
Schlau statt perfekt
Wie Sie der Perfektionismusfalle entgehen und
mit weniger Aufwand mehr erreichen
208 Seiten; 2015; 19,80 Euro
ISBN 978-3-86980-328-9; Art-Nr.: 983
www.BusinessVillage.de
Der Abschied von der Sachlichkeit
Seit Daniel Golemans Bestseller Emotionale Intelligenz vor zwanzig Jahren sind
Emotionen in aller Munde. In Psychologie, Geistes- und Sozialwissenschaften
gelangten sie zu einer wahren Renaissance. Zugleich haben die
Neurowissenschaften zu einem nie gekannten Verständnis über Entstehung und
Nutzen von Emotionen beigetragen.
Trotzdem scheint es, dass wir keinesfalls emotional intelligenter geworden
sind – das Gegenteil drängt sich auf: Emotionen finden in Wirtschaft, Schule
und Privatleben nur statt, wenn sie nicht stören. Sie werden zur wirkungsvollen
Kommunikation entweder gar nicht oder dramatisierend eingesetzt und als
Motivations-, Warn- und Bestätigungssignale so gut wie nicht wahrgenommen.
Emotionen verkommen so zum leicht konsumierbaren mentalen Fastfood,
sozialromantisch verklärt und ihres wahren Zwecks beraubt.
Dieser Trend führt dazu, dass wir die letzte Bastion der Selbstverantwortung –
die eigenen Werte und Emotionen – in fremde Hände legen.
Markus Hornung zeigt, was wir dagegen tun können. Er wirbt leidenschaftlich
für den selbstverantwortlichen, tatsächlich intelligenten Umgang mit unseren
Werten und Emotionen. Denn erst dann treffen wir tragfähige Entscheidungen
und erreichen ehrlich und authentisch unsere Kommunikationspartner.
Dieses Buch revolutioniert Ihre Vorstellung von Emotionen grundlegend und
beflügelt nachhaltig Ihre Emotionale Intelligenz.
Markus Hornung
Der Abschied von der Sachlichkeit
Wie Sie mit Emotionen tatsächlich
für Bewegung sorgen
320 Seiten; 2015; 24,80 Euro
ISBN 978-3-86980-302-9; Art-Nr.: 974
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  • 5. Inhaltsverzeichnis | 5 Inhalt Über den Autor .............................................................................. 7 Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht .................................. 9 1. Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer ....................................... 15 1.1 Macht – worüber reden wir eigentlich? ...................................... 16 1.2 Der Ursprung der Macht .......................................................... 32 1.3 Macht – das große Tabu .......................................................... 34 1.4 Licht und Schatten – die zwei Seiten der Macht.......................... 37 1.5 Macht – eine feste Größe ........................................................ 38 1.6 Tatbestand Machtmissbrauch ................................................... 39 2. Macht zwischen Mythos und Moderne .......................................... 43 2.1 Macht einst und heute ........................................................... 44 2.2 Machtkompetenz versus Sozialkompetenz .................................. 46 2.3 Ohnmacht oder Handlungsfähigkeit? ......................................... 50 2.4 Machtfaktor Angst ................................................................. 55 2.5 Die Dynamiken der Macht in Unternehmen von heute .................. 60 2.6 Marktmacht anstatt Prozessmacht ............................................ 64 3. Verantwortung – Einstehen für das Tun und Lassen....................... 69 3.1 Verantwortung – Rechenschaft ablegen ..................................... 70 3.2 »Ja, dürfen’s denn das?« – Instanzen der Gesellschaft ................. 74 3.3 Persönliche Macht-Ethik – das Gewissen .................................... 78 4. Die Bühnen der Macht ................................................................ 83 4.1 Funktionale Gestaltungsmacht ................................................. 84 4.2 Home, Sweet Home ................................................................ 87 4.3 Unser täglich Brot ................................................................. 90 4.4 Recht und Gesetz .................................................................. 92 4.5 Bühnen im ständigen Wandel .................................................. 97 5. Die Power-Quellen der Macht .................................................... 101 5.1 Selbststeuerung – Eigenmacht stinkt nicht .............................. 102 5.2 Mächtige (falsche) Glaubenssätze ........................................... 106
  • 6. 6 | Inhaltsverzeichnis 5.3 Das Wort »Nein« ist eine wahre Machtquelle ............................ 110 5.4 Die machtvollen Trampelpfade der Gewohnheiten ...................... 112 5.5 Sprich zu mir, und ich sage dir, wer du bist.............................. 113 5.6 Mächtige Emotionen............................................................. 116 6. Die geheimen Codes der Macht ................................................. 119 6.1 Rituale, Körpersprache und Verhaltensweisen ........................... 120 6.2 Statussymbole als Machtbotschafter ....................................... 124 6.3 Das Du-Wort – Insignie der Macht .......................................... 130 6.4 Kollektiver Machtspeicher – Hierarchische Strukturen in Institutionen und Unternehmen ............................................. 132 6.5 Inszenierung und Dresscode der Macht..................................... 135 7. Welcher Machttyp sind Sie?....................................................... 141 7.1 Machttypen......................................................................... 142 7.2 Machtmenschen – Narzissten, Machiavellisten, Psychopathen...... 144 7.3 Der Machtverweigerer – die Welt des Sich-klein-Machens............ 148 7.4 Der Machtvirtuose – wirkungsvoller Gestalter von Macht............. 150 8. Machtspiele – wenn es knallt an der Interessensfront ................. 157 8.1 Machtspiele – Hindernis oder Motor für Veränderung? ............... 158 8.2 Persönliche Ziele – jedes Ziel hat seinen Preis .......................... 162 8.3 Blind, blöd oder doch böse? – Machen Sie den Reality-Check ...... 166 8.4 Friedliche Machtformen......................................................... 170 8.5 Kämpferische Machtformen.................................................... 174 8.6 Männer verkaufen (sich) anders, Frauen auch! .......................... 191 9. Das neue Tao der Macht ............................................................ 199 9.1 Autonome Ethik als Orientierung ............................................ 200 9.2 Vermeide das Macht-Getue der Löwen ..................................... 203 9.3 Hubschrauber-Rundflug über das eigene Tun ............................ 206 9.4 Elefantengedächtnis-Syndrom versus kontrollierter Rückzug........ 208 9.5 Die unentdeckte Macht der Versöhnung ................................... 214 10. Möge die Macht mit Ihnen sein ............................................... 219 Dank........................................................................................... 225 Literaturverzeichnis ..................................................................... 226
  • 7. Über den Autor | 7 Über den Autor Richard Gappmayer war mehr als zwanzig Jahre im nationalen und internationalen Top-Manage- ment mit Schwerpunkt Verkauf, Vertrieb und Marketing tätig. Als hochrangige Führungskraft brachte er zahlreiche Produkte zur Marktführer- schaft. Während dieser Zeit machte er intensive persönliche Erfahrungen rund um die Thematik Macht im Leben wie auch im geschäftlichen Um- feld und den richtigen Umgang mit der eigenen Machtkompetenz in den unterschiedlichsten Si- tuationen. Nach einer Phase der Reflexion über seine bisherigen Lebensjahre ließ der Top-Performer im Jahr 2006 seine hohe Managementfunktion hinter sich. Er machte sich selbstständig und gründete das Zentrum für Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung. Der erfolgreiche Wirtschaftscoach Richard Gappmayer ist aufgrund seiner langjährigen internationalen Führungserfahrung aus der Wirtschaft für Füh- rungskräfte und Unternehmer ein Sparringspartner auf Augenhöhe. Als Or- ganisationsberater, Management-Coach und Supervisor unterstützt Richard Gappmayer Unternehmer und hochrangige Führungskräfte, die von seinen er- probten und außergewöhnlichen Führungsansätzen profitieren. Er ist heute einer der renommiertesten Experten für Selbstführungsmanagement. Leis- tung und Führung mit einem sinnvollen und erfüllten Leben zu verbinden, ist dabei sein zentrales Thema. Der Autor ist auch gefragter Keynote-Speaker und Interviewpartner zu seinen Kernthemen. Kontakt: office@gappmayer-trainings.at www.gappmayer-trainings.at
  • 8.
  • 9. Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht
  • 10. 10 | Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht Das Thema Macht hatte für mich lange Zeit wenig bis gar keine Bedeutung. Ich machte mir darüber – wie wahrscheinlich die meisten Menschen – kei- nerlei Gedanken. War ich doch fest davon überzeugt, selbst keine wirkliche Macht zu besitzen, sondern vielmehr ein kleines, unbedeutendes Licht zu sein! Meine Gedanken waren zu dieser Zeit eher auf ein friedliches Miteinander ausgerichtet und darauf, wie ich es in meinem Umfeld bestmöglich allen recht machen könnte. In meiner Jugend und in meiner Erziehung wurde dieses Thema nie konkretisiert, obwohl ich aus heutiger Sicht genau sehe, dass es damals in unserer Familie vielerlei unterschwellige Machtansprüche und sogar Machtspiele gab. Aber darüber sprach man nicht. Macht fand offiziell schlicht und ergreifend nicht statt, obwohl sie schleichend und unbewusst ein großer Teil unserer familiären Dynamik war. Die Thematik Macht war für mich sehr weit weg von meinem eigenen Um- feld, ich hatte damals noch nicht erkannt, wie omnipräsent sie tatsächlich ist. Menschen, die offen und sichtbar nach Macht strebten, waren mir eher suspekt. Vielmehr faszinierten mich damals schon Ideologien, die das Gute im Menschen ansprechen. Macht ordnete ich in Verbindung mit Politik, Wirtschaftsbossen oder auch Königen und Kaisern ein. Schon aus dieser Betrachtungsweise heraus kam ich nicht wirklich auf die Idee, selbst auch mächtig zu sein. Im Rückblick wird mir jedoch bewusst, dass ich durchaus schon in jungen Jahren Macht einsetzte. Ich konnte meine Wünsche gegenüber meinen Eltern doch im- mer wieder ganz gut durchsetzen. Damit demonstrierte ich bereits damals eine gewisse Machtkompetenz. Ich überlegte mir immer eine klare Stra- tegie, wie ich meine Ziele erreichen konnte. Das war bereits der direkte Einsatz von Macht – es war mir nur nicht bewusst.
  • 11. Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht | 11 Als ich dann nach meinen Ausbildungsjahren und langjähriger beruflicher Praxis in der Führungsetage von Unternehmen angekommen war, wurde das Thema natürlich alltägliche Praxis. Macht ist in Unternehmen omni- präsent. Ich sah mich jedoch noch immer als relativ machtlos. Zu meinem Erstaunen erlebte mich meine direkte Umgebung jedoch als sehr machtvoll. Viele sahen meinen starken und brennenden Ehrgeiz, Ziele zu erreichen, als skrupelloses Machtstreben an, was keinesfalls den Tatsachen entsprach. Ich wollte einfach die besten Ergebnisse für das Unternehmen herausholen. Langsam begann ich damals, mich mit dem Thema Macht intensiver zu beschäftigen. Vor allem dann, wenn ich meine Ziele in Meetings und Be- sprechungen nicht durchsetzen konnte, obwohl ich mir sicher war, perfekt vorbereitet zu sein, und eine klare Strategie fuhr. Ich analysierte, und ich verstand immer besser. Es gab im Falle persönlicher Niederlagen fast immer jemanden im Unternehmen, der auch eine spannende Strategie oder Idee hatte. Gut und spannend waren meine Ansätze zwar auch, aber die anderen waren bereit, für ihren Vorschlag zu kämpfen, wenn es sein musste. Ich da- gegen zog mich bei starken Widerständen gerne früh zurück. Ich war nicht wirklich bereit, für die Realisierung meiner Ziele zu kämpfen. Warum nicht? Ganz einfach: Weil ich nie gelernt hatte, Machtkompetenz zu erlangen und professionell einzusetzen. Geschweige denn, mir Macht- werkzeuge anzueignen, um meine Ziele auch gegen massive Widerstände durchzusetzen. Heute weiß ich, dass viele meiner damaligen Probleme auf einer nicht entwickelten Machtkompetenz beruhten. Und so begann ich, mich mit dem Thema noch intensiver auseinanderzusetzen. Ich erkannte nach und nach, dass eine machtfreie Welt eine Illusion ist, und begann, meine eigenen Machtquellen zu erkennen und weiterzuent- wickeln. Das schlug sich sehr rasch in meinen beruflichen Erfolgen nieder, und auch meine persönliche Lebensqualität stieg deutlich an.
  • 12. 12 | Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht Es wurde mir damals bewusst, dass in Interessenkonflikten sowohl privater als auch beruflicher Natur allgemeine Prinzipien wirksam sind. Wenn ich meine gesteckten Ziele erreichen will, ohne dabei aber meine Werte zu verraten, dann muss ich mich um die entsprechenden Werkzeuge küm- mern, die mich in eine Lage versetzen, meine eigenen Interessen kraftvoll, aber doch nach ethischen Prinzipien durchzusetzen. Wer bewusst darauf verzichtet, die eigene Gestaltungsmacht auszubauen, wird immer weniger private wie professionelle Ziele erreichen und dessen berufliche Karriere wird stagnieren. Wer sich dieser wichtigen Kompetenz verweigert, kann nichts Neues hinzulernen, vor allem keine strategischen Machtfähigkeiten entwickeln und wird somit auf der Verliererstraße landen. Bis vor Kurzem – und teilweise auch noch heute – stellte das Streben nach Macht ein Tabuthema dar. War doch die Erinnerung an den historischen und auch heute noch unfassbaren Machtmissbrauch in den Jahren von circa 1933 bis 1945 besonders in Österreich und Deutschland noch mehr als präsent. Kein Wunder also, dass in den Jahren danach das Thema Macht von vielen einfach ausgeblendet wurde. Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends und speziell seit der großen Ban- kenkrise von 2008 hat sich dieses Bild deutlich zum Besseren verändert. Noch dazu, wo traditionelle Institutionen der Macht, wie Kirche, politische Parteien und Interessensgemeinschaften, deutlich an Einfluss verloren ha- ben. Dadurch ist der einzelne Bürger immer mehr gefordert, gewisse Ent- scheidungen selbst zu treffen. Seine eigene Gestaltungsmacht zu nutzen und aktiv zu werden. Viele verweigern diese Entscheidung jedoch. Die ge- sellschaftliche Ordnung ändert sich rasant und Entscheidungen, die drin- gend notwendig wären, werden manches Mal nicht getroffen, da diese mit dem eigenen Gewissen kollidieren. Immer mehr Menschen sind auf der Su- che nach einer neuen Orientierung und nach neuen Verhaltensweisen, die trotz dieser immer radikaler werdenden Welt noch Erfolge zulassen. Genau diese Menschen spreche ich mit diesem Buch an, damit sie sich der Tat-
  • 13. Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht | 13 sache bewusst werden, dass sie immer genau so viel oder genau so wenig Macht haben, wie sie sich selber zugestehen! Uns allen muss klar werden, wenn wir Ziele erreichen möchten, müssen wir die Spielregeln der Macht erstens durchschauen und zweitens Machtinstru- mente kennen und nutzen, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Mir ist es dabei ganz besonders wichtig, meine eigenen Werte, also die Dinge, die mir wirklich wichtig sind, niemals zu verraten. Seine eigene Gestaltungsmacht einsetzen und dabei innerhalb des sich selbst gesetzten Wertekanons agie- ren, das ist möglich. Denn für mich sind eigene Werte das Fundament des Lebens. An ihnen lasse ich nicht mehr rütteln, denn wie sollte ich sonst ich selbst und damit mächtig bleiben können. So habe ich in meinen Jahren als Manager in großen und globalen Unter- nehmen meinen persönlichen Zugang zur Macht entwickelt und ihren Einsatz für mich kultiviert. Inzwischen bin ich seit über zehn Jahren selbstständiger Wirtschaftscoach und Trainer. Das Thema Macht begegnet mir in der Arbeit mit meinen Kunden ständig. Auch wenn die Lebensent- würfe dieser Menschen sehr unterschiedlich sind, so ist immer wieder der- selbe rote Faden zu erkennen, denn viele der im Coaching angesprochenen Probleme entspringen einer gar nicht oder nur unzureichend entwickelten Machtkompetenz. Eines kann ich aus meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit und den Er- fahrungen, die ich machen durfte, mit Sicherheit sagen. Sich an der Macht nicht zu beteiligen, ist schlussendlich immer ein Selbstbetrug! Egal was Sie tun, privat oder beruflich – Macht ist immer präsent. Es ist Ihre freie Entscheidung, ob Sie sie in Form von aktiver Gestaltungsmacht für sich nutzen wollen oder ob Sie sich von der ohnehin immer vorhandenen Macht der anderen überrollen lassen.
  • 14. 14 | Vorwort – Mein Weg zur Entdeckung der Macht Gerade in der heutigen Zeit können Sie große Ziele nur dann erreichen, wenn Sie Macht bewusst einsetzen und ungerechtfertigten Machtansprü- chen anderer Menschen entschlossen und erfolgreich entgegentreten. Schütteln Sie die Angst vor der dunklen Seite der Macht ab und gewinnen Sie die positive Seite der Macht hinzu. Es liegt jederzeit in Ihrem eigenen Ermessen, dieser dunklen Seite der Macht zu entsagen und sich auf ihre hellen und strahlenden Eigenschaften zu konzentrieren. Ja, so mächtig sind wir, dass wir auch diese Entscheidung problemlos jederzeit für uns treffen können. Es gilt also, die positive Bedeutung der Macht kennenzulernen und auch anzuwenden. Erst nach dieser Erkenntnis können wir diese sinnvoll und kraftvoll einsetzen, ohne die eigenen Werte zu verraten. Egal ob Sie etwas durchsetzen oder abwehren wollen. Ohne Macht geht es nicht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen und möchte Sie von ganzem Herzen ermuntern, Ihre eigene Gestaltungsmacht zu ent- decken und Wege zu einem wirkungsvolleren Sein zu erkunden. Ihr PS: Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifi- sche Differenzierung, wie zum Beispiel Teilnehmer(innen), verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide Geschlechter.
  • 16. 16 | Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer 1.1 Macht – worüber reden wir eigentlich? Macht, was ist das überhaupt? Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Macht sprechen? Oder noch besser: Überlegen Sie sich zum Auftakt dieses Kapitels doch einmal, wie sich der Ausdruck Macht für Sie ganz individuell definiert! Welches Gefühl haben Sie, wenn Sie an Macht denken? Finden Sie sie positiv? Möchten Sie sie an sich nehmen und ausüben, oder zucken Sie vor dem Gedanken an Macht unangenehm berührt oder vielleicht sogar ängstlich zurück? Fragen Sie sich doch einmal ganz direkt: Wo stehen Sie in genau diesem Moment betreffend Ihre eigene Macht? Der Begriff »Macht«, so die gewichtige wissenschaftliche Erklärung, hat seine Wurzeln in dem Zeitwort »vermögen«. Vermögen also im Sinne von etwas »können«. Das ist schon einmal ein sehr interessanter Ansatz. Wer es also kann, hat die Macht? Wer sie ausübt, sie sich einfach frech nimmt, hat die Macht? Kann es so einfach sein? Nein, so einfach ist es nicht. Ob- wohl diese Betrachtungsweise einiges für sich hat. Um Macht auszuüben, müssen wir uns grundsätzlich für sie oder gegen sie entscheiden. Eine generelle Definition zu finden, ist durch die unterschiedlichsten Themen und Bereiche der Macht sowieso nicht einfach. Zur Auswahl stehen zum Beispiel diese Formen von Macht: Die Macht der Reichen, die Macht der Staatsgewalt, die Macht der Waffen einer Frau oder die Macht des Inter- nets, um nur einige zu nennen. Die heilige Wissenschaft bietet auch nicht wirklich viel Stoff zum Thema Macht, zumindest keinen, der für den alltäglichen Gebrauch hilfreich sein könnte. Literatur, die sich mit der Definition von Macht beschäftigt, be- zieht sich fast ausschließlich auf reine Teilbereiche des Phänomens Macht. Einige betrachten die Macht aus der Sicht der institutionellen Macht, ande- re wiederum als diverse Herrschaftsformen und wieder andere sehen Macht als reinen und schrecklichen Ursprung von Gewalt und Manipulation. Dabei ist Macht ein grundlegendes Thema der Menschheit – durchaus analog zu den Begriffen »Liebe« oder »Frieden«.
  • 17. Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer | 17 Bleibt die dazu vorhandene Literatur … Viele bekannte und berühmte Au- toren haben sich des Machtbegriffs bereits literarisch angenommen. Neh- men wir nur einmal Niccolò di Bernardo dei Machiavelli. Vor allem aufgrund seines Werkes »Il Principe« (Der Fürst) gilt er als einer der bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit. Ihm ging es darum, im Ansatz neutral, die Macht analytisch zu untersuchen. Er behandelte in seiner Analyse nur das, was er für empirisch feststellbar hielt. Heute wird der Begriff Machiavellis- mus vor allem mit rücksichtsloser Machtpolitik unter Ausnutzung aller nur vorhandenen Möglichkeiten verbunden. Friedrich Nietzsche schrieb über den »Willen zur Macht« und der deutsche Soziologe Max Weber behandelte dieses Thema in seinem Werk »Wirtschaft und Gesellschaft«. Und Michel Foucault postulierte in seiner »Analytik der Macht« sowieso gleich, dass es Machtbeziehungen überall dort gäbe, wo es auch Gesellschaft gibt. Die Varianten der Macht sind also so vielfältig und unterschiedlich wie die Bü- cher, die zu diesem Thema über die Jahrhunderte verfasst wurden. Wenn Sie Ihr Wissen dazu noch vertiefen wollen, werden Sie in jeder Buchhand- lung fündig. Lassen Sie mich diesen Ausflug in die geschätzte Machtlite- ratur mit dem stets pointierten Oscar Wilde abschließen: »Macht ist die einzige Lust, deren man nicht müde wird«.
  • 18. Machtvolle Gewissensfrage Haben Sie Lust auf Macht? Das ist nämlich eine Grundsatzentscheidung, die Sie irgend- wann sowieso treffen müssen. Warum also nicht jetzt?
  • 19. Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer | 19 Warum sollten Sie sich gerade jetzt überlegen, ob Sie Macht überhaupt wol- len oder nicht? Ganz einfach: Macht ist omnipräsent. Sie entkommen ihr nicht. Niemand entkommt ihr. Macht gewinnt heutzutage für den einzel- nen Menschen stark an Bedeutung, sowohl im beruflichen, privaten, aber auch politischen Bereich. Deswegen ist bei der Definition des Machtbegrif- fes das Individuum in den Mittelpunkt zu stellen. Oder, wie es Max Weber so treffend ausdrückt: »Macht ist das Vermögen, einen Willen gegen einen Widerstand durchzusetzen, ohne seine Werte zu verraten.« Darunter verstehen wir, dass Macht dann eingesetzt wird, wenn bei der Verfolgung eines Zieles Widerstände auftreten oder auftreten könnten. Kurz gesagt, wenn es Interessenskonflikte gibt. Wie oft verwenden wir den Begriff Macht völlig inflationär und auf alles und jedes bezogen, was mit Macht nur am Rande zu tun hat. Solange keine Interessenskonflikte auftauchen, reichen zum Entscheiden und Gestalten im Alltag meist Eigen- schaften wie Ausdauer, Kraft oder Kreativität absolut aus. Sie können ein Bild malen oder Ihr Fahrzeug reparieren oder mit einem Freund spazieren gehen. Dazu benötigen Sie noch keine Macht! Erst wenn andere Interes- sen sich gegen die eigenen stellen, wenn Konflikte winken, bedarf es der Macht, um unsere Ziele zu erreichen. Das gilt für den privaten Kontext wie auch für den beruflichen. Macht im Leben Was ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben? Sich der eigenen Motive für sein Handeln permanent bewusst zu sein! In der heutigen (Wirtschafts)Landschaft, in der Kampf inzwischen Alltag ist, ist diese Erkenntnis eine unverzichtbare Grundlage. Es sind in der Regel nicht mangelndes Wissen oder zu geringe Kraft, die zu Niederlagen füh- ren. Nein, meist sind es die unbewussten eigenen Gedanken und Gefühle, die unser Leben zum Scheitern bringen, da sie als starke innere Blocka- den wirken. Jeder von uns hat es schon erlebt, dass das Unterbewusstsein
  • 20. 20 | Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer stärker ist als jede Vernunft. Das Bewusstsein suggeriert beispielsweise: »Ab morgen esse ich gesünder!« Was passiert? Die Stimme aus dem Unter- bewusstsein lässt uns morgen wieder zu einem Fast-Food-Produkt greifen. Zum Erwachsenwerden und Erfolg im Leben gehört unter anderem auch die Einschränkung der hemmungslosen Gier nach Lustbefriedigung. Die Durch- setzungskraft wird immer dann stark geschwächt, wenn dem bewussten Zielstreben starke unbewusste Gegenkräfte entgegenwirken. Erfolgreiche Menschen müssen sich also im ersten Schritt ihrer inneren Widersprüche und Erfolgsverhinderer bewusst werden. Im zweiten Schritt sind diese Widersprüche möglichst zu entmachten, um auf allen persönli- chen Ebenen Gleichklang des Handelns zu erzielen. Die erste Stufe besteht darin, sich selbst Gründe für Entscheidungen und Handlungen oder eben Nicht-Handlungen einzugestehen. Das kann durchaus Gewissenskonflikte heraufbeschwören. In der zweiten Stufe sind diese Widerstände zu ana- lysieren und zu relativieren. Gelingt es Ihnen nicht, alle Zweifel betref- fend Ihre inneren Gegenkräfte restlos auszuräumen, bleiben Sie in Ihrem gesamten Ansatz betreffend Ihr Leben an dieser Stelle immer verletzlich und damit weniger durchsetzungskräftig. Dies ist dann Ihre ganz eigene, Sie immer wieder aufs Neue schwächende Achillesferse. Sobald Sie dieser Schwäche Herr geworden sind, steht der Ergreifung Ihrer vollen persön- lichen Macht nichts mehr im Wege! Sind machtvolle Menschen also besser dran? Ja, sie sind definitiv besser dran. Sie befinden sich quasi auf der Sonnenseite des Lebens. Um zu ver- stehen, warum das so ist, sehen wir uns näher an, was machtvolle Men- schen von ihren eher machtarm agierenden Mitmenschen unterscheidet.
  • 21. Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer | 21 Machtvolle Menschen Die erste und signifikanteste Eigenschaft von machtvollen Menschen ist: Sie bekennen sich klar zu ihrer Machtkompetenz! Ja, sie lieben sie sogar! Sie berauschen sich geradezu an der Machtfülle, die ihnen zur Verfügung steht. Machtvolle Menschen generell fühlen sich als die Schöpfer ihres (be- ruflichen) Universums. Opfer-Gebaren ist ihnen völlig fremd. Sie wollen sich bei Interessenskonflikten durchsetzen und ihre Ziele erreichen. Sie stellen sich ganz bewusst jeder Herausforderung und weichen nicht zurück. Kurz: Machtvoll konditionierte Menschen haben keine Angst vor der Macht. Das gilt für das berufliche wie auch für das private Leben. Nehmen wir an, ein Paar will ins Kino gehen. Sie schlägt einen Film vor, er auch. Einer wird sich – je nach der gegebenen Machtstruktur dieses Paares – durchsetzen. Der, der mehr Macht einsetzt, wird seinen präferierten Film sehen. Das ist in persönlichen Beziehungen oft so subtil, dass es kaum wahrgenommen wird. Trotzdem findet es statt. Ständig und täglich, landauf und landab. Das gilt für Restaurantbesuche, Urlaubsziele, Autokäufe, die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Sobald zwei Menschen bei einer Entscheidung involviert sind, kommen ganz eindeutige Machtschauplätze ins Spiel. Mächtige Menschen haben sich als ersten Schritt immer selber autorisiert, machtvoll zu sein. Sie sind jederzeit bereit, Macht einzusetzen, wenn es die Situation erfordert! Und genau diese Legitimation zum machtvollen Agieren macht den großen Unterschied. In der Wirtschaft zum Beispiel be- finden wir uns im Verdrängungs- beziehungsweise inzwischen sogar schon fast im Vernichtungsmodus gegenüber der Konkurrenz. Das neoliberale Wirtschaftssystem ist längst genau dort angekommen, auch, wenn wir dies nur hinter vorgehaltener Hand wirklich zugeben. Tatsache ist: Die Luft ist extrem dünn in vielen beruflichen Bereichen, und wird ständig dünner. Deshalb ist es heute und noch viel mehr in Zukunft so entscheidend, dass Sie als im Berufsleben befindlicher Mensch sich hier richtig und machtvoll positionieren.
  • 22. 22 | Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer Machtvolle Menschen sehen die (Wirtschafts)Welt, wie sie ist. Sie blicken weder durch eine rosarote Brille noch durch eine schwarze. Sie tragen viel- mehr eine Klarsichtbrille! Machtvolle Berufstätige haben eine durchaus entspannte Beziehung zu Konkurrenz und zu wirtschaftlichen Kampftech- niken und stehen nicht mit einem übergeordneten ideologischen Auftrag im Leben in Konflikt. Sie verhalten sich stets konform zu dem herrschenden neoliberalistischen System. Sie passen sich den Gegebenheiten soweit als möglich flexibel an – auch hier wieder das genaue Gegenteil von gekrümm- ter Opferhaltung. Doch dort, wo ihnen situative Vorgaben oder Situationen nicht zusagen oder sie diese für ihr Fortkommen hinderlich finden, ver- suchen sie kraftvoll, Dinge zu ihren Gunsten zu ändern. Deshalb erzielen sie immer signifikante Vorteile bei der Beteiligung an den wirtschaftlichen Optionen der neuen Welt. Dadurch erhalten sie ganz klar mehr Aufstiegs- chancen und Möglichkeiten zum – auch wirtschaftlichen – Erfolg. Nur mittels kraftvoll gelebter und lustvoll angewandter Macht können Sie die (Lebens)Ziele erreichen, die Sie sich gesteckt haben beziehungsweise die Ihnen vorgegeben wurden. Wenn Sie diese Ziele innerlich ablehnen, wie es die machtarmen Typen so gerne tun, dann sacken Ihre Ziele bereits bei den ersten Widerständen und ungerechtfertigten Ansprüchen anderer kümmerlich in sich zusammen. Machtvolle Menschen jedoch blühen beim Herannahen von Herausforderungen oder Hürden geradezu auf. Diese machtvollen Siegertypen sind meist sehr schnell identifiziert. Sie fallen einfach auf. Machtvolle Menschen bringen Leben in jede Organisa- tion. Sie hinterfragen prinzipiell gerne. Prozesse, Vorgänge, Pläne. Regel- werke und Ablaufpläne, die sie langsamer machen könnten, lehnen sie ab. Nicht prinzipiell und nicht aus Gusto an der Revolution. Aber sie erkennen einfach, wann die Administration der interne Feind jeder äußeren Leich- tigkeit ist. Machtvolle Mitarbeiter wissen: Auf der Autobahn des Erfolges empfiehlt sich leichtes Gepäck, um wendig und flexibel zu bleiben. Daher machen sie sich bei den sie umgebenden Mitarbeitern der administrativen Natur oft unbeliebt. Der neue Kunde hat das Formular SY nicht ausgefüllt?
  • 23. Macht, Machtlügen und Lebensirrtümer | 23 Na und? Hauptsache, der Abschluss ist unter Dach und Fach. Machtvolle Mitarbeiter arbeiten um Formulare, die ihre Umsätze durch dichtes Regel- werk kurzfristig begrenzen könnten, einfach herum. Sie sind begabt dafür, Schlupflöcher zu finden, und nutzen die Macht ihrer unternehmensinter- nen Beziehungen bis zum Anschlag aus, um Sondergenehmigungen oder schnellere Lieferungen zu bekommen. Mit einem Wort, sie geben niemals auf und packen jede Chance, ihre Kunden schneller zufriedenzustellen, beim Schopfe. Ja, sie sind unbequem. Aber jedes Unternehmen kann tief dankbar sein, sie an Bord zu haben. Sie sind Umsatzgeneratoren erster Klasse. Machtvolle Menschen sind sich also der hohen positiven Bedeutung der Macht in allen Lebensbereichen bewusst. Kluge und weise machtvolle Men- schen setzen ihre Machtinstrumente dabei stets kultiviert, kraftvoll und sinnvoll ein, ohne ihre ethischen Grundsätze zu verraten. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob diese Macht zur Durchsetzung von Plänen oder zur Abwehr von Krisen oder Gefahren verwendet wird. Eine Tatsache ist unum- stößlich: Situationen erfolgreich zu meistern und zu managen, kann ohne Machteinsatz nicht funktionieren!
  • 24. Machtvolle Gewissensfrage Sehen Sie einmal neutral auf Ihr Leben. In welchen Bereichen Ihrer Existenz agieren Sie bereits machtvoll?
  • 25. Willenskraft Selbstdisziplin, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen sind wohl die hervorstechendsten Eigenschaften von willensstarken Menschen. Scheinbar wie am Schnürchen gleiten sie zum Ziel: Sie widerstehen Verlockungen, überwinden Bequemlichkeit und verkraften selbst herbe Rückschläge. Doch wie gelingt ihnen diese unerschütterliche Willenskraft? Gerade in der heutigen Zeit, in der eine immer größere Selbstverantwortung und Selbstorganisation der Menschen verlangt wird, ist Willenskraft die entscheidende Fähigkeit, um sich zielkonsequent zu verhalten, über sich selbst hinauszuwachsen und nicht zu früh aufzugeben. Sie ist der Baustein für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Michael Langheinrich nimmt Sie mit auf eine spannende Reise, bringt Ihnen das Konzept der Willenskraft näher und zeigt, wie Sie es in Ihren Alltag integrieren. Michael Langheinrich Willenskraft Wenn Aufgeben keine Alternative ist 296 Seiten; 2016; 24,80 Euro ISBN 978-3-86980-341-8; Art-Nr.: 991 www.BusinessVillage.de
  • 26. Macht ohne Machtwort Wer kennt sie nicht – die kleinen oder großen Machtspiele? Doch Macht ist nicht per se negativ – und fast alle haben wir Macht über jemanden. Sei es als Eltern über unsere Kinder, als Vorgesetzter über Mitarbeiter, als Lehrer über Schüler … »Macht über« kann man kraft Hierarche leicht ausüben – mit allen meist negativen Folgen für Persönlichkeit und Gesellschaft. Doch in diesem Buch geht es um »Macht miteinander«. Basierend auf den Ansätzen der »gewaltfreien Kommunikation« nach Marschall B. Rosenberg zeigt Angela Dietz in ihrem neuen Buch, welche Folgen unreflektierter Machtgebrauch in Familien, Schulen und Unternehmen hat und wie wir diesen endlich überwinden können. »Macht ohne Machtwort« hilft, die eigene Position zu hinterfragen, uns ihrer bewusst zu werden und ein eigenes, neues Bewusstsein zu entwickeln. Mit praktischen Beispielen veranschaulicht Angela Dietz, wie wir das weit verbreitete Egosystem-Bewusstsein durch ein intelligenteres und lebensdienliches Ökosystem-Bewusstsein ersetzen können. Dieses ebnet den Weg zu einer Kultur der Potenzialentfaltung in Familien, Schulen und Unternehmen. Angela Dietz Macht ohne Machtwort Verantwortung übernehmen, Potenziale entfalten 176 Seiten; 2015; 14,80 Euro ISBN 978-3-86980-325-8; Art-Nr.: 976 www.BusinessVillage.de
  • 27. Schlau statt perfekt Überforderung im Job und im Privatleben ist allgegenwärtig und eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Es gibt immer Menschen, die diesem Druck mit Leichtigkeit standhalten. Was ist das Geheimnis dieser Menschen? Ganz einfach: Sie vermeiden Perfektionismus und folgen der 80-Prozent-Regel. Sie schaffen mit 80 Prozent ihrer Ressourcen 100 Prozent Leistung und mehr. Dr. Stefan Fourier liefert in seinem neuen Buch Denkanstöße, wie Sie mit der 80-Prozent-Regel erfolgreich Ihr Lebens- und Arbeitsumfeld gestalten. Der Schlüssel besteht darin, die Funktionsweisen Ihres sozialen Umfelds genauer zu verstehen und deren Möglichkeiten effektiver zu nutzen. So werden Sie immer besser. Nicht perfekt, aber immer besser! Der Autor weiß aus eigenem Erleben, wovon er spricht und untermauert seine originellen Vorschläge mit zahlreichen Beispielen und konkreten Handlungsanleitungen. Er bricht mit Klischees und bietet interessante und pragmatische Alternativen. Schlau statt perfekt! Stefan Fourier Schlau statt perfekt Wie Sie der Perfektionismusfalle entgehen und mit weniger Aufwand mehr erreichen 208 Seiten; 2015; 19,80 Euro ISBN 978-3-86980-328-9; Art-Nr.: 983 www.BusinessVillage.de
  • 28. Der Abschied von der Sachlichkeit Seit Daniel Golemans Bestseller Emotionale Intelligenz vor zwanzig Jahren sind Emotionen in aller Munde. In Psychologie, Geistes- und Sozialwissenschaften gelangten sie zu einer wahren Renaissance. Zugleich haben die Neurowissenschaften zu einem nie gekannten Verständnis über Entstehung und Nutzen von Emotionen beigetragen. Trotzdem scheint es, dass wir keinesfalls emotional intelligenter geworden sind – das Gegenteil drängt sich auf: Emotionen finden in Wirtschaft, Schule und Privatleben nur statt, wenn sie nicht stören. Sie werden zur wirkungsvollen Kommunikation entweder gar nicht oder dramatisierend eingesetzt und als Motivations-, Warn- und Bestätigungssignale so gut wie nicht wahrgenommen. Emotionen verkommen so zum leicht konsumierbaren mentalen Fastfood, sozialromantisch verklärt und ihres wahren Zwecks beraubt. Dieser Trend führt dazu, dass wir die letzte Bastion der Selbstverantwortung – die eigenen Werte und Emotionen – in fremde Hände legen. Markus Hornung zeigt, was wir dagegen tun können. Er wirbt leidenschaftlich für den selbstverantwortlichen, tatsächlich intelligenten Umgang mit unseren Werten und Emotionen. Denn erst dann treffen wir tragfähige Entscheidungen und erreichen ehrlich und authentisch unsere Kommunikationspartner. Dieses Buch revolutioniert Ihre Vorstellung von Emotionen grundlegend und beflügelt nachhaltig Ihre Emotionale Intelligenz. Markus Hornung Der Abschied von der Sachlichkeit Wie Sie mit Emotionen tatsächlich für Bewegung sorgen 320 Seiten; 2015; 24,80 Euro ISBN 978-3-86980-302-9; Art-Nr.: 974 www.BusinessVillage.de