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Anfänge
03                    schriftsprachlichen
                                 Lernens
       SE Aspekte des Schriftspracherwerbs - WS 2011
       Grundschuldidaktik Deutsch                    ..
       Sprache 1: VO 2 – 12
       Mag. phil. Sigrid Jones, MA
       sigrid.jones@kphvie.at
       sigridjones.wordpress.com
KIRCHLICHE PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE WIEN/KREMS www.kphvie.ac.at
Überblick
1. Sprachdidaktik als wissenschaftliche
   Disziplin, Sprache und Mensch
2. Sprachunterricht:
   Ziele, Kompetenzen, Bildungsstandards
3. Anfänge schriftsprachlichen Lernens
4. Sprechen und Zuhören
5. Lesen
6. Schreiben
7. Sprache und Sprachgebrauch reflektieren

siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag
03
                                      Erstlesen
Grundleistungen als Voraussetzung für den
Erstleseunterricht
Lehrplan der Volksschule, September 2001
Erstlesen (Grundleistungen)
Grundleistungen als Voraussetzung für den Erstleseunterricht laut Lehrplan VS


1.   Lesemotivation
2.   Sprachförderung
3.   Sprechmotorik
4.   Akustische Gliederungs- und Merkfähigkeit
5.   Visuelle Gliederungs- und Merkfähigkeit
6.   Symbolcharakter der Schrift und anderer Zeichen
7.   Grundlegende Begriffe
Erstlesen (Grundleistungen)
Grundleistungen als Voraussetzung für den Erstleseunterricht laut Lehrplan VS


1. Lesemotivation: Permanente und gezielte Maßnahmen
   zur Weckung des Lesewillens und zur Erhaltung der
   Lesefreude
2. Sprachförderung: Umfassende und gezielte
   Maßnahmen zur Sprachentwicklung; wechselseitige
   Unterstützung von mündlichem Sprachunterricht und
   Lesenlernen
3. Sprechmotorik: Artikulierendes Sprechen, Beobachten
   der Lautbildung
Erstlesen (Grundleistungen)
Grundleistungen als Voraussetzung für den Erstleseunterricht laut Lehrplan VS


4. Akustische Gliederungs- und Merkfähigkeit: Gehörte
   Sprache in Wörter gliedern; Wörter von ähnlich klingenden
   anderen unterscheiden und wieder erkennen; Einzellaute
   erkennen, von anderen unterscheiden und wieder
   erkennen; einfache Reime erkennen, sich merken, selbst
   bilden
5. Visuelle Gliederungs- und Merkfähigkeit: Auf Bildern
   Einzelheiten erkennen und später wieder erkennen; die
   Gliederung von gedruckten und geschriebenen Texten in
   Wörter wahrnehmen, einige Wörter von anderen
   unterscheiden und später wiedererkennen
Erstlesen (Grundleistungen)
Grundleistungen als Voraussetzung für den Erstleseunterricht laut Lehrplan VS


6. Symbolcharakter der Schrift und anderer Zeichen:
   Erfassen, dass Schrift und andere Zeichen (z.B.
   Verkehrszeichen) etwas bedeuten und daß man ihre
   Bedeutung durch „Lesen“ finden kann
7. Grundlegende Begriffe: vor allem
   Raumordnungsbegriffe
   (links, rechts, oben, unten, zwischen) erwerben
03   Phonologische
       Bewusstheit
Phonologische Bewusstheit
 Der Begriff bezeichnet im Fachgebiet pädagogische
  Psychologie und allgemein in der Leseforschung eine
  Form der Sprachbewusstheit.
 Fähigkeit, bei der Aufnahme, der Verarbeitung, dem Abruf
  und der Speicherung von sprachlichen Informationen
  Wissen über die lautliche Struktur der Sprache
  heranzuziehen.
 Kinder müssen sich hierzu vom Bedeutungsinhalt der
  Sprache lösen und begreifen, dass Sätze aus
  Wörtern, Wörter aus Silben und Silben aus Lauten
  aufgebaut, dass manche Wörter länger und andere kürzer
  sind. Es geht darum zu erfassen, was der erste Laut eines
  Wortes ist, wie es endet, daß manche Wörter sich reimen.
   (wikipedia)
Phonologische Bewusstheit
 ist der wichtigste Einzelprädiktor der Leseentwicklung.
  Es konnte ein enger Zusammenhang zwischen ihr und
  der Rechtschreibleistung nachgewiesen werden.
 Etwa 2/3 der Kinder, die später eine Lese-Rechtschreib-
  störung entwickeln, können bereits im Vorschulalter oder
  zum Zeitpunkt der Einschulung anhand von Schwächen
  der phonologischen Bewusstheit erkannt werden.
 frühzeitigen Diagnose von Problemen im Bereich
  phonologischer Bewusstheit> herausragende Rolle für
  die Prävention. Werden frühzeitig geeignete
  Fördermaßnahmen ergriffen, so kann mit hoher
  Wahrscheinlichkeit einem Kind eine verhängnisvolle
  Karriere als Schulversager erspart bleiben. (wikipedia)
Phonologische Bewusstheit
 Diagnostik: Tests zur Erfassung der phonologischen
  Bewusstheit zu Beginn der Beschulung
  z.B. „Bielefelder Screening“ - Einzeltest
  z.B. „Gruppentest zur Früherkennung von Lese- und
  Rechtschreibschwierigkeiten“ – Kleingruppentest
  Der Test beinhaltet die sechs Abschnitte:
  Reimerkennung, Silbensegmentierung, Anlautanalyse, L
  autsynthese, Erfassung der Wortlänge und Identifikation
  des Endlautes.
Phonologische Bewusstheit
 Auch bei normalbegabten Kindern kommt es bei
  Training zu einer deutlichen Erleichterung des
  Schriftspracherwerbs und zu signifikanten
  Steigerungen der Leistungen im Lesen und
  Schreiben.




.
Übungen
Übungen
Anlauttabelle
Anlauttabelle
Übungen
Übungen
Übungen
03     Stufenmodelle des
     Schriftspracherwerbs
                        ..
Stufenmodell nach Frith
1. Logographische Strategie
 Orientierung des Kindes auf hervorstechende
  visuelle Details am Wort selbst als auch am Kontext, in
  dem das Wort vorkam.
  (Schriftzug, Anfangsbuchstabe, Wortlänge, Buchstabenk
  ombination)
 Visuelle Merkmale steuern die Aufmerksamkeit.
  Lautanalyse und Lautsynthese sind kaum ausgebildet
  Die phonologischen Aspekte der geschriebenen
  Sprache sind sekundär
 Lediglich bekannte Wörter werden erkannt
nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
Stufenmodell nach Frith
2. Alphabetische Strategie
 Zusammensetzung der Wörter nach dem
  Sequenzprinzip
 Die Sequenz der Einheiten steuert nun die
  Aufmerksamkeit.
 phonologische Programme des Sprechens - motorische
  Programme des Schreibens und Buchstabierens




nach Frith, Uta, 1985, siehe Jakob Ossner (2002) Sprachdidaktik . Einführung in die
Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Johann Wolfgang Goethe-Universität /
Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
Stufenmodell nach Frith
3. Orthographische Strategie
 automatische Analyse der Wörter in orthographische
  Einheiten ohne den Umweg der phonologischen
  Kodierung.
 Im Unterschied zur logographemischen Strategie ist sie
  dem Sequenzprinzip unterworfen.
 In Unterschied zu dieser wiederum unabhängig von der
  mosaikartigen phonologischen Kodierungsarbeit.

nach Frith, Uta, 1985, siehe Jakob Ossner (2002) Sprachdidaktik. Einführung in die
Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Johann Wolfgang Goethe-Universität /
Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
Stufenmodell nach Frith
Grundsätzliche Überlegungen
 Kontinuierlicher Verlauf - Sprünge und
  Plateaus, Regressionen
 Wird die neue Strategie mit der älteren verschmolzen
  oder lernt das Kind die neue Strategie zur alten dazu, so
  daß beide parallel zur Verfügung stehen.




nach Frith, Uta, 1985, siehe Jakob Ossner (2002) Sprachdidaktik. Einführung in die
Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Johann Wolfgang Goethe-Universität /
Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
Stufenmodell nach Spitta
1. Lesen: Logographische Stufe
 Orientierung an spezifischen visuellen Merkmalen
  (Schriftzug, Anfangsbuchstabe, Wortlänge, Buchstabenk
  ombination)
 Lautanalyse und Lautsynthese sind kaum ausgebildet,
 Zugang zur Bedeutung anhand von
  Oberflächenmerkmalen
 lediglich bekannte Wörter werden erkannt, unbekannte
  Wörter werden durch bekannte mit ähnlicher
  Oberflächenstruktur ersetzt


nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
Stufenmodell nach Spitta
2. Lesen: Alphabetische Stufe
 schon nach wenigen Wochen Unterricht
 Erkennen von Wörtern als durch Buchstaben
  zusammengesetzte Einheiten, die durch Lautanalyse
  und Lautsynthese entziffert werden können
 Lautieren der Buchstaben und Zusammenziehen zu
  Wort und Silbe
 Wörter werden lautiert, wenn auch Bedeutung nicht
  immer verstanden wird


nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
Stufenmodell nach Spitta
3. Lesen: Orthographische Stufe
 Erlesen von Wörtern wird zunehmend durch
  orthographische Regeln (Verdopplung, Dehnung von
  Lauten) bestimmt
 häufige Buchstabensequenzen und Silben werden zu
  Grundeinheit des Entschlüsselns von Wörtern
 Bedeutung der Wörter wird durchgängig erfasst




nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
4.
          Stufenmodell nach Spitta
1. Schreiben: Halbphonetisches Stadium

 Einsicht in die Funktion der Buchstaben, aber begrenzte
  Buchstabenkenntnis
 einzelne Wörter (Name) werden auswendig
  aufgeschrieben
 selbständig geschriebene Wörter sind extrem
  verkürzt, es werden nur prägnante Buchstaben/ Laute
  abgebildet



nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
Stufenmodell nach Spitta
2. Schreiben: Phonetische Phase


 Buchstabenkenntnis nimmt zu
 Fähigkeit, Wörter lautgetreu aufzuschreiben, nimmt zu
 Wörter entsprechen in der Länge den gesprochenen
  Wort und können wieder entschlüsselt werden
 kaum Beachtung orthographischer Regeln




nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
Stufenmodell nach Spitta
3. Schreiben: Phonetische Umschrift und Übergang
zur entwickelten Rechtschreibfähigkeit
 zunehmende Integration von Rechtschreibmustern und
  Erkenntnis, dass Wörter neben der Laut-
  Buchstabenzuordnung auch orthographischen Regeln
  folgen
 durch Übung wird Grundwortschatz aufgebaut, der
  automatisiert aufgeschrieben werden kann
 grundlegende Kenntnis des Rechtschreibsystems ist
  erworben

nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
Entwicklungsstufen
                        nach Valtin




nach Valtin Renate 1994 und Scheerer-Neumann 1987, siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin:
Akademie Verlag. S. 57
Ein dialektisches Modell
             der Entwicklung
                                  Alphabetische
                                     Strategie
                                   (= Antithese)
      unpräzise Wortbilder werden durch                      Orthographische
       lautbezogene, streng geordnete                            Strategie
      Buchstabenfolgen präzise gemacht.                        (=Synthese)
                                                      • das Beste aus These
                                                           und Antithese:
   Logographemische                                     sowohl holistische als
   Strategie (=These)                                     auch analytische
                                                             Prozesse



nach Frith, Uta, 1985, siehe Jakob Ossner (2002) Sprachdidaktik. Einführung in die
Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Johann Wolfgang Goethe-Universität /
Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
Was leistet ein
        Entwicklungsmodell?
1. Nachvollziehen individueller Entwicklungsverläufe
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Anfänge des Schriftspracherwerbes

  • 1. Anfänge 03 schriftsprachlichen Lernens SE Aspekte des Schriftspracherwerbs - WS 2011 Grundschuldidaktik Deutsch .. Sprache 1: VO 2 – 12 Mag. phil. Sigrid Jones, MA sigrid.jones@kphvie.at sigridjones.wordpress.com KIRCHLICHE PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE WIEN/KREMS www.kphvie.ac.at
  • 2. Überblick 1. Sprachdidaktik als wissenschaftliche Disziplin, Sprache und Mensch 2. Sprachunterricht: Ziele, Kompetenzen, Bildungsstandards 3. Anfänge schriftsprachlichen Lernens 4. Sprechen und Zuhören 5. Lesen 6. Schreiben 7. Sprache und Sprachgebrauch reflektieren siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag
  • 3. 03 Erstlesen Grundleistungen als Voraussetzung für den Erstleseunterricht Lehrplan der Volksschule, September 2001
  • 4. Erstlesen (Grundleistungen) Grundleistungen als Voraussetzung für den Erstleseunterricht laut Lehrplan VS 1. Lesemotivation 2. Sprachförderung 3. Sprechmotorik 4. Akustische Gliederungs- und Merkfähigkeit 5. Visuelle Gliederungs- und Merkfähigkeit 6. Symbolcharakter der Schrift und anderer Zeichen 7. Grundlegende Begriffe
  • 5. Erstlesen (Grundleistungen) Grundleistungen als Voraussetzung für den Erstleseunterricht laut Lehrplan VS 1. Lesemotivation: Permanente und gezielte Maßnahmen zur Weckung des Lesewillens und zur Erhaltung der Lesefreude 2. Sprachförderung: Umfassende und gezielte Maßnahmen zur Sprachentwicklung; wechselseitige Unterstützung von mündlichem Sprachunterricht und Lesenlernen 3. Sprechmotorik: Artikulierendes Sprechen, Beobachten der Lautbildung
  • 6. Erstlesen (Grundleistungen) Grundleistungen als Voraussetzung für den Erstleseunterricht laut Lehrplan VS 4. Akustische Gliederungs- und Merkfähigkeit: Gehörte Sprache in Wörter gliedern; Wörter von ähnlich klingenden anderen unterscheiden und wieder erkennen; Einzellaute erkennen, von anderen unterscheiden und wieder erkennen; einfache Reime erkennen, sich merken, selbst bilden 5. Visuelle Gliederungs- und Merkfähigkeit: Auf Bildern Einzelheiten erkennen und später wieder erkennen; die Gliederung von gedruckten und geschriebenen Texten in Wörter wahrnehmen, einige Wörter von anderen unterscheiden und später wiedererkennen
  • 7. Erstlesen (Grundleistungen) Grundleistungen als Voraussetzung für den Erstleseunterricht laut Lehrplan VS 6. Symbolcharakter der Schrift und anderer Zeichen: Erfassen, dass Schrift und andere Zeichen (z.B. Verkehrszeichen) etwas bedeuten und daß man ihre Bedeutung durch „Lesen“ finden kann 7. Grundlegende Begriffe: vor allem Raumordnungsbegriffe (links, rechts, oben, unten, zwischen) erwerben
  • 8. 03 Phonologische Bewusstheit
  • 9. Phonologische Bewusstheit  Der Begriff bezeichnet im Fachgebiet pädagogische Psychologie und allgemein in der Leseforschung eine Form der Sprachbewusstheit.  Fähigkeit, bei der Aufnahme, der Verarbeitung, dem Abruf und der Speicherung von sprachlichen Informationen Wissen über die lautliche Struktur der Sprache heranzuziehen.  Kinder müssen sich hierzu vom Bedeutungsinhalt der Sprache lösen und begreifen, dass Sätze aus Wörtern, Wörter aus Silben und Silben aus Lauten aufgebaut, dass manche Wörter länger und andere kürzer sind. Es geht darum zu erfassen, was der erste Laut eines Wortes ist, wie es endet, daß manche Wörter sich reimen. (wikipedia)
  • 10. Phonologische Bewusstheit  ist der wichtigste Einzelprädiktor der Leseentwicklung. Es konnte ein enger Zusammenhang zwischen ihr und der Rechtschreibleistung nachgewiesen werden.  Etwa 2/3 der Kinder, die später eine Lese-Rechtschreib- störung entwickeln, können bereits im Vorschulalter oder zum Zeitpunkt der Einschulung anhand von Schwächen der phonologischen Bewusstheit erkannt werden.  frühzeitigen Diagnose von Problemen im Bereich phonologischer Bewusstheit> herausragende Rolle für die Prävention. Werden frühzeitig geeignete Fördermaßnahmen ergriffen, so kann mit hoher Wahrscheinlichkeit einem Kind eine verhängnisvolle Karriere als Schulversager erspart bleiben. (wikipedia)
  • 11. Phonologische Bewusstheit  Diagnostik: Tests zur Erfassung der phonologischen Bewusstheit zu Beginn der Beschulung z.B. „Bielefelder Screening“ - Einzeltest z.B. „Gruppentest zur Früherkennung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten“ – Kleingruppentest Der Test beinhaltet die sechs Abschnitte: Reimerkennung, Silbensegmentierung, Anlautanalyse, L autsynthese, Erfassung der Wortlänge und Identifikation des Endlautes.
  • 12. Phonologische Bewusstheit  Auch bei normalbegabten Kindern kommt es bei Training zu einer deutlichen Erleichterung des Schriftspracherwerbs und zu signifikanten Steigerungen der Leistungen im Lesen und Schreiben. .
  • 20. 03 Stufenmodelle des Schriftspracherwerbs ..
  • 21. Stufenmodell nach Frith 1. Logographische Strategie  Orientierung des Kindes auf hervorstechende visuelle Details am Wort selbst als auch am Kontext, in dem das Wort vorkam. (Schriftzug, Anfangsbuchstabe, Wortlänge, Buchstabenk ombination)  Visuelle Merkmale steuern die Aufmerksamkeit. Lautanalyse und Lautsynthese sind kaum ausgebildet Die phonologischen Aspekte der geschriebenen Sprache sind sekundär  Lediglich bekannte Wörter werden erkannt nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
  • 22. Stufenmodell nach Frith 2. Alphabetische Strategie  Zusammensetzung der Wörter nach dem Sequenzprinzip  Die Sequenz der Einheiten steuert nun die Aufmerksamkeit.  phonologische Programme des Sprechens - motorische Programme des Schreibens und Buchstabierens nach Frith, Uta, 1985, siehe Jakob Ossner (2002) Sprachdidaktik . Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Johann Wolfgang Goethe-Universität / Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
  • 23. Stufenmodell nach Frith 3. Orthographische Strategie  automatische Analyse der Wörter in orthographische Einheiten ohne den Umweg der phonologischen Kodierung.  Im Unterschied zur logographemischen Strategie ist sie dem Sequenzprinzip unterworfen.  In Unterschied zu dieser wiederum unabhängig von der mosaikartigen phonologischen Kodierungsarbeit. nach Frith, Uta, 1985, siehe Jakob Ossner (2002) Sprachdidaktik. Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Johann Wolfgang Goethe-Universität / Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
  • 24. Stufenmodell nach Frith Grundsätzliche Überlegungen  Kontinuierlicher Verlauf - Sprünge und Plateaus, Regressionen  Wird die neue Strategie mit der älteren verschmolzen oder lernt das Kind die neue Strategie zur alten dazu, so daß beide parallel zur Verfügung stehen. nach Frith, Uta, 1985, siehe Jakob Ossner (2002) Sprachdidaktik. Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Johann Wolfgang Goethe-Universität / Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
  • 25. Stufenmodell nach Spitta 1. Lesen: Logographische Stufe  Orientierung an spezifischen visuellen Merkmalen (Schriftzug, Anfangsbuchstabe, Wortlänge, Buchstabenk ombination)  Lautanalyse und Lautsynthese sind kaum ausgebildet,  Zugang zur Bedeutung anhand von Oberflächenmerkmalen  lediglich bekannte Wörter werden erkannt, unbekannte Wörter werden durch bekannte mit ähnlicher Oberflächenstruktur ersetzt nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
  • 26. Stufenmodell nach Spitta 2. Lesen: Alphabetische Stufe  schon nach wenigen Wochen Unterricht  Erkennen von Wörtern als durch Buchstaben zusammengesetzte Einheiten, die durch Lautanalyse und Lautsynthese entziffert werden können  Lautieren der Buchstaben und Zusammenziehen zu Wort und Silbe  Wörter werden lautiert, wenn auch Bedeutung nicht immer verstanden wird nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
  • 27. Stufenmodell nach Spitta 3. Lesen: Orthographische Stufe  Erlesen von Wörtern wird zunehmend durch orthographische Regeln (Verdopplung, Dehnung von Lauten) bestimmt  häufige Buchstabensequenzen und Silben werden zu Grundeinheit des Entschlüsselns von Wörtern  Bedeutung der Wörter wird durchgängig erfasst nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
  • 28. 4. Stufenmodell nach Spitta 1. Schreiben: Halbphonetisches Stadium  Einsicht in die Funktion der Buchstaben, aber begrenzte Buchstabenkenntnis  einzelne Wörter (Name) werden auswendig aufgeschrieben  selbständig geschriebene Wörter sind extrem verkürzt, es werden nur prägnante Buchstaben/ Laute abgebildet nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
  • 29. Stufenmodell nach Spitta 2. Schreiben: Phonetische Phase  Buchstabenkenntnis nimmt zu  Fähigkeit, Wörter lautgetreu aufzuschreiben, nimmt zu  Wörter entsprechen in der Länge den gesprochenen Wort und können wieder entschlüsselt werden  kaum Beachtung orthographischer Regeln nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
  • 30. Stufenmodell nach Spitta 3. Schreiben: Phonetische Umschrift und Übergang zur entwickelten Rechtschreibfähigkeit  zunehmende Integration von Rechtschreibmustern und Erkenntnis, dass Wörter neben der Laut- Buchstabenzuordnung auch orthographischen Regeln folgen  durch Übung wird Grundwortschatz aufgebaut, der automatisiert aufgeschrieben werden kann  grundlegende Kenntnis des Rechtschreibsystems ist erworben nach Frith, Uta, 1985, auch Spitta 1989 siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 55
  • 31. Entwicklungsstufen nach Valtin nach Valtin Renate 1994 und Scheerer-Neumann 1987, siehe Budde, Monika et.al (2011) Sprachdidaktik. Berlin: Akademie Verlag. S. 57
  • 32. Ein dialektisches Modell der Entwicklung Alphabetische Strategie (= Antithese) unpräzise Wortbilder werden durch Orthographische lautbezogene, streng geordnete Strategie Buchstabenfolgen präzise gemacht. (=Synthese) • das Beste aus These und Antithese: Logographemische sowohl holistische als Strategie (=These) auch analytische Prozesse nach Frith, Uta, 1985, siehe Jakob Ossner (2002) Sprachdidaktik. Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Johann Wolfgang Goethe-Universität / Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
  • 33. Was leistet ein Entwicklungsmodell? 1. Nachvollziehen individueller Entwicklungsverläufe 2. Fehler sind notwendig für den Entwicklungsprozess 3. Fehler geben Hinweise auf den Entwicklungsstand 4. Entwicklung von Fördermaßnahmen