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Agiles Content
Marketing
mit Scrumban
Tipps zum Starten
Sonja Schwarz, 2019
„Ich gehe in To-dos unter. Ich weiß gar
nicht, was ich zuerst machen soll!“
„Jeder im Team hat seine Aufgaben.
Da mischen wir uns nicht drein.“
„Wir müssen erfüllen, was im
Marketing-Jahresplan steht!“
„Das haben wir immer schon so gemacht.
Und das wird sich auch nie ändern.“
„Mir gefällt das nicht.
Ich mache das auch immer so.
Mein Vater/Mutter/Bekannter würde …“
„Wer unsere Kunden
sind? Naja, alle irgendwie
... ist das wichtig?“
Surprise!
Digitalisierung Ι Globalisierung Ι Kosten- & Ergebnisdruck Ι stetige Veränderung Ι Unsicherheiten Ι
anspruchsvolle Kunden Ι Individualisierung Ι Automatisierung Ι disruptive Geschäftsmodelle usw.
Digitalisierung – wie?
• 68 % der österreichischen
Unternehmen haben keine
digitale Agenda
• 39 % sehen gar keinen Bedarf in
puncto Digitalisierung
• Nur 9 % sehen die
Kundenansprache als wichtiges
Thema der Digitalisierung
Austrian Business Check, KSV1870, 2019
Überleben 2020 - Mittelstand und Digitalisierung, Vivaldi, 2017
Das muss doch besser gehen!
• schneller
• flexibler
• vernetzter
• näher bei den Kunden
Agile Marketing Manifesto
1. Validiertes Lernen statt Meinungen und Traditionen
2. Kundenorientierte Zusammenarbeit statt Silos
und Hierarchien
3. Flexibel angepasste Maßnahmen statt Großprojekte
4. Kunden verstehen lernen statt Vorhersagen glauben
5. Auf Veränderungen reagieren statt Plänen folgen
6. Arbeit in kleinen Einheiten statt großen Unbekannten
agilemarketingmanifesto.org
Agiles Arbeiten – ein Kulturthema!
Wie sollen wir anfangen mit Scrumban?
6 Schritte zum Starten
1. Neue
Arbeitsweise
verstehen
Erstellen
Messen
Lernen
Content-Idee
Minimum Viable
Content
Funktioniert
das?
Userbedürfnisse
& -feedback
Lean Startup Loop für Content Marketing
2. Aufgaben definieren & visualisieren
Transparenz
Content
Backlog
(Not-to-do-yet)
Nächste
To-dos
In Arbeit
(Sprint:
2-4 Wochen)
Erledigt
Keine
Großprojekte
 kleinere
Arbeitseinheiten
2. Task Board – physisch oder digital
3. Aufgaben
priorisieren
& Ziele setzen
Fokus
trello.com
Content Owner als
Bindeglied &
Koordinator
4. Selbstorganisiert im Team handeln
• Keine klassischen Führungsstrukturen
• Pull-Prinzip – Aufgaben selbst ziehen
• Alle sind für das Gesamtergebnis verantwortlich
• Fixe Meeting-Rituale für Planung & Evaluierung
• Andere Bereiche flexibel einbinden (No silos!)
Motivation
4. Wie werden Sprints geplant?
• Ausschließlich gemeinsam im Team
• Sich wiederholende, kurze (!) Meetings:
• Einteilung der Aufgaben für den nächsten Sprint
• Status-Updates – Gibt es Probleme? Wird Hilfe benötigt?
• Analyse der erledigten Aufgaben
• Eigene Regelmäßigkeit finden
5. Flow erzeugen – Aufgaben begrenzen
• Zu lange To-do-Listen verringern die Produktivität!
• Wie viel Arbeit können wir leisten?
 Aufgabenwerte ermitteln (gesamt und je Teammitglied)
• Aufgabenumfang in den Spalten berücksichtigen
• Erst wenn eine Aufgabe komplett erledigt ist, kann eine neue
gestartet werden – oder sie wird getauscht
Produktivität
5. Flow erzeugen – „Fertig“ definieren
In Arbeit Quality
Check
(4-Augen-Prinzip)
Fertig für
Veröffent-
lichung
Produktivität
5. Flow erzeugen –
Blockaden identifizieren
• Passiert das immer bei
ähnlichen Aufgaben?
• Was kann geändert werden?
Blockiert / Wartend
Produktivität
6. Kontinuierlich anpassen & verbessern
• Erledigte Aufgaben evaluieren: Wurden die Ziele erfüllt?
Gibt es User-Feedback dazu? Welche Learnings gibt es?
• Nächste Aufgaben und Ziele anpassen – Was ist gerade wichtig?
• Erkenntnisse im Gesamtteam streuen – alle lernen!
• Arbeitsprozess reflektieren und weiterentwickeln (Retrospektive)
Flexibilität
Alle lernen:
Redaktionscafé
bei yuutel
• Alle Abteilungen, jede 2. Woche
• Aktuelle Erkenntnisse, Feedback
• Neue Ideen, Verbesserungen
www.yuutel.at
Der Weg durch das Content-Board (Workflow)
Content
Backlog
(Not-to-do-yet)
Nächste
To-dos
Blockiert /
Wartend
In Arbeit
(Sprint)
Erledigt Erfolgs-
messung &
Feedback
Fertig für
Veröffent-
lichung
Quality Check
(4-Augen-Prinzip)
Aufgabenlimits AufgabenlimitsAufgabenlimits
Was bringt agiles Content Marketing also?
+ Transparenz
+ Fokus
+ Motivation
+ Produktivität
+ Flexibilität
Höhere Qualität
Bessere Zielerreichung
Marketing für & mit Kunden
Mehr Freude
Nie wieder starre Pläne
=
Tipp zum Schluss:
Einfach starten & gemeinsam besser werden!
Etwas ausführlicher:
www.agilecontentmarketing.at
Vernetzt euch gerne mit mir:
/schwarzsonja
/realpinkbanana

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Agiles Content Marketing mit Scrumban - Tipps zum Starten

  • 1. Agiles Content Marketing mit Scrumban Tipps zum Starten Sonja Schwarz, 2019
  • 2. „Ich gehe in To-dos unter. Ich weiß gar nicht, was ich zuerst machen soll!“
  • 3. „Jeder im Team hat seine Aufgaben. Da mischen wir uns nicht drein.“
  • 4. „Wir müssen erfüllen, was im Marketing-Jahresplan steht!“
  • 5. „Das haben wir immer schon so gemacht. Und das wird sich auch nie ändern.“
  • 6. „Mir gefällt das nicht. Ich mache das auch immer so. Mein Vater/Mutter/Bekannter würde …“
  • 7. „Wer unsere Kunden sind? Naja, alle irgendwie ... ist das wichtig?“
  • 8. Surprise! Digitalisierung Ι Globalisierung Ι Kosten- & Ergebnisdruck Ι stetige Veränderung Ι Unsicherheiten Ι anspruchsvolle Kunden Ι Individualisierung Ι Automatisierung Ι disruptive Geschäftsmodelle usw.
  • 9. Digitalisierung – wie? • 68 % der österreichischen Unternehmen haben keine digitale Agenda • 39 % sehen gar keinen Bedarf in puncto Digitalisierung • Nur 9 % sehen die Kundenansprache als wichtiges Thema der Digitalisierung Austrian Business Check, KSV1870, 2019 Überleben 2020 - Mittelstand und Digitalisierung, Vivaldi, 2017
  • 10. Das muss doch besser gehen! • schneller • flexibler • vernetzter • näher bei den Kunden
  • 11. Agile Marketing Manifesto 1. Validiertes Lernen statt Meinungen und Traditionen 2. Kundenorientierte Zusammenarbeit statt Silos und Hierarchien 3. Flexibel angepasste Maßnahmen statt Großprojekte 4. Kunden verstehen lernen statt Vorhersagen glauben 5. Auf Veränderungen reagieren statt Plänen folgen 6. Arbeit in kleinen Einheiten statt großen Unbekannten agilemarketingmanifesto.org
  • 12. Agiles Arbeiten – ein Kulturthema!
  • 13. Wie sollen wir anfangen mit Scrumban? 6 Schritte zum Starten
  • 15. 2. Aufgaben definieren & visualisieren Transparenz Content Backlog (Not-to-do-yet) Nächste To-dos In Arbeit (Sprint: 2-4 Wochen) Erledigt Keine Großprojekte  kleinere Arbeitseinheiten
  • 16. 2. Task Board – physisch oder digital
  • 17. 3. Aufgaben priorisieren & Ziele setzen Fokus trello.com Content Owner als Bindeglied & Koordinator
  • 18. 4. Selbstorganisiert im Team handeln • Keine klassischen Führungsstrukturen • Pull-Prinzip – Aufgaben selbst ziehen • Alle sind für das Gesamtergebnis verantwortlich • Fixe Meeting-Rituale für Planung & Evaluierung • Andere Bereiche flexibel einbinden (No silos!) Motivation
  • 19. 4. Wie werden Sprints geplant? • Ausschließlich gemeinsam im Team • Sich wiederholende, kurze (!) Meetings: • Einteilung der Aufgaben für den nächsten Sprint • Status-Updates – Gibt es Probleme? Wird Hilfe benötigt? • Analyse der erledigten Aufgaben • Eigene Regelmäßigkeit finden
  • 20. 5. Flow erzeugen – Aufgaben begrenzen • Zu lange To-do-Listen verringern die Produktivität! • Wie viel Arbeit können wir leisten?  Aufgabenwerte ermitteln (gesamt und je Teammitglied) • Aufgabenumfang in den Spalten berücksichtigen • Erst wenn eine Aufgabe komplett erledigt ist, kann eine neue gestartet werden – oder sie wird getauscht Produktivität
  • 21. 5. Flow erzeugen – „Fertig“ definieren In Arbeit Quality Check (4-Augen-Prinzip) Fertig für Veröffent- lichung Produktivität
  • 22. 5. Flow erzeugen – Blockaden identifizieren • Passiert das immer bei ähnlichen Aufgaben? • Was kann geändert werden? Blockiert / Wartend Produktivität
  • 23. 6. Kontinuierlich anpassen & verbessern • Erledigte Aufgaben evaluieren: Wurden die Ziele erfüllt? Gibt es User-Feedback dazu? Welche Learnings gibt es? • Nächste Aufgaben und Ziele anpassen – Was ist gerade wichtig? • Erkenntnisse im Gesamtteam streuen – alle lernen! • Arbeitsprozess reflektieren und weiterentwickeln (Retrospektive) Flexibilität
  • 24. Alle lernen: Redaktionscafé bei yuutel • Alle Abteilungen, jede 2. Woche • Aktuelle Erkenntnisse, Feedback • Neue Ideen, Verbesserungen www.yuutel.at
  • 25. Der Weg durch das Content-Board (Workflow) Content Backlog (Not-to-do-yet) Nächste To-dos Blockiert / Wartend In Arbeit (Sprint) Erledigt Erfolgs- messung & Feedback Fertig für Veröffent- lichung Quality Check (4-Augen-Prinzip) Aufgabenlimits AufgabenlimitsAufgabenlimits
  • 26. Was bringt agiles Content Marketing also? + Transparenz + Fokus + Motivation + Produktivität + Flexibilität Höhere Qualität Bessere Zielerreichung Marketing für & mit Kunden Mehr Freude Nie wieder starre Pläne =
  • 27. Tipp zum Schluss: Einfach starten & gemeinsam besser werden! Etwas ausführlicher: www.agilecontentmarketing.at Vernetzt euch gerne mit mir: /schwarzsonja /realpinkbanana

Hinweis der Redaktion

  1. Die permanente Veränderung lässt keine langfristigen Vorhersagen mehr zu
  2. Das Rad der Digitalisierung dreht sich immer schneller, Veränderung gehört zum Alltag, Kunden sind anspruchsvoll, gut informiert und möchten nicht mehr mit Halbwahrheiten beschallt werden
  3. Unternehmen hinken hinterher, verkennen die Lage, ich sag‘s nur ungern: Marketing hat einen großen Anteil daran!
  4. Agiles Arbeiten heißt: neuen Werten und Prinzipien folgen; weniger ein Methoden- als ein Kulturthema
  5. Scrumban ermöglicht schnellen, pragmatischen Einstieg für Marketing-Teams in agiles Arbeiten
  6. Geänderte Denk- und Arbeitsweise
  7. In kleine Aufgaben-Päckchen zerlegen
  8. Wichtigste Aufgaben ganz oben
  9. Agile ist Teamwork; Content Owner koordiniert die Aufgaben
  10. Nicht festgezurrt > Richtlinie; Hilft: Aufgaben vom Umfang her in etwa gleichwertig schnüren; Learning by doing
  11. Passiert dies immer bei ähnlichen Aufgaben oder im selben Prozesschritt? Was kann verändert werden, um eine andauernde Blockade zu lösen?
  12. „Schneller werden“ kann ein Ergebnis sein, muss es aber nicht – es geht vor allem um Qualität