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2014
Mediadaten
Medieninhaber, Herausgeber und Verleger:
ab5zig – Wiener Seniorenbund
Biberstraße 9, 1010 Wien
Tel. +43 1 515 43 600
Anzeigenleitung:
agentur 1 meindl
Anton Böckgasse 20, 1210 Wien
Tel. +43 1 290 00 60
W i s s e n & le b e n s f r e u d e
18 Das Wiener Seniorenmagazinab5zig
Prof. Gerhard Ederndorfer
Eine Reise ins Baskenland
und nach Navarra
Arratsalde on! ... schönen Tag auf
baskisch!
Nachdem im letzten Heft Bilbao und
San Sebastian beschrieben wurden,
werden wir unsere Reise weiterplanen
und kommen in die Provinz Navar-
ra und in ihre Hauptstadt Pamplona.
Pamplona mag bei den Amerikanern
nicht rund ums Jahr so populär sein
wie Venedig, aber in den Tagen der
„Sanfermines“ (baskisch „Sanfer-
minak“), der Festtage zu Ehren des
Stadtpatrons, dürfte man kaum einen
Ort außerhalb der USA finden, in dem
sich so viele Amerikaner aufhalten,
Venedig eingeschlossen. Dass sich so
viele englische Laute unter das Kasti-
lisch und Baskisch der Einheimischen
mischen, hängt mit dem Bestseller ei-
nes amerikanischen Nobelpreisträgers
zusammen: Man will Ernest Heming-
ways „Fiesta“ nacherleben.
Eine Stadt, in der Jahr für Jahr ein ar-
chaisch-blutiges Spektakel wie dieses
stattfindet, muss Gründe haben, es
zu goutieren. Hängt es mit der unter-
schwelligen Aggression zusammen,
die das baskische Volk in Jahrhunder-
ten der Fremdherrschaft angesammelt
hat?
Das Stadtbild wird von einer großen
und gut erhaltenen Zitadelle aus der
Renaissance, der gotischen Kathedrale
mit Kreuzgang und vom Grab Karls III.
geprägt. Zentrum ist die Plaza del Cas-
tillo mit ihrem Ausläufer zu den alten
Märkten vor dem barocken Rathaus.
Die Brücke der unbekannten
Königin: Puente la Reina
Der Name Puente la Reina, Brücke
der Königin, macht den Ursprung des
Städtchens deutlich. Brücken und Stra-
ßenbau waren besonders im 11. und
12. Jahrhundert Grundlage wirtschaft-
lichen Wachstums und damit politi-
scher Macht. Welche Königin sich in
Puente la Reina so fürsorglich für die
Pilger und Kaufleute eingesetzt hat,
bleibt ungeklärt. Im ältesten Stadtkern,
den König Garcia dem Templerorden
schenkte, stehen Kirche und Kloster
Santa Maria Crucifijo. Die Pilger betra-
ten die Stadt durch den Bogen, der Kir-
che und Kloster verbindet. Im Inneren
dieser romanischen Kirche befindet
sich ein Kruzifix mit der ungewöhnli-
chen Symbolik der Y-Form. Beachtens-
wert sind auch die alten wappenge-
schmückten Adelshäuser entlang der
Hauptstraße.
Burgos hat sich über seine elfhundert
Jahre gut erhalten. Die Altstadt ist le-
bendig, die verglasten Balkonfronten,
die leuchtend weiß gestrichen sind,
manche über vier und mehr Stockwer-
ke reichend, geben der Stadt einen An-
strich bürgerlicher Wohlanständigkeit
und jugendlicher Frische. Keine an-
dere Stadt Spaniens kann sich diesbe-
züglich mit Burgos messen. Investoren
mit Weitblick und Sinn für Kontinuität
haben auch in Neubauvierteln die-
sen Stil gewählt, das ist ein besonders
überraschender und erfreulicher Zug
der Stadt.
Weil die gotische Kathedrale alle an-
deren Sehenswürdigkeiten an Bedeu-
tung und Fülle erdrückt, sollte man
KULTUR UND AUSFLÜGE
Teil 2
Die Puente de la Reina, die Brücke der Königin
Foto:wikipedia
38 Das Wiener Seniorenmagazinab5zigSPORT
Herbstzeit: Bewegung in der Natur
Der Sommer ist vorbei, aber für Bewegung in der Natur
ist jetzt eine der schönsten Jahreszeiten. Wandern, Nordic-
Walking für sehr Sportliche, auch Laufen, dafür bieten
sich für uns Wiener der Wienerwald, der Prater und auch
die Lobau an.
Wer gerne mit einer Gruppe unterwegs ist, findet bei uns
ein breitgestelltes Angebot in den Bezirksclubs und im
Wanderclub von Dipl. Ing. Stockinger. Die Nordic-Wal-
king-Fans sind wie immer bei Franz Xaver Podeschwa,
Tel.: 0680/216 88 87, gut aufgehoben.
Tennistraining für die
Meisterschaften 2014!
Nicht erfreulich für uns Wiener waren
leider die Tennismeisterschaften, die
in Graz vom 3. bis zum 5. September
ausgetragen wurden. Es haben leider
keine Wiener teilgenommen! Zwei
Personen aus Wien wollten teilneh-
men, waren aber durch Knieoperati-
onen daran gehindert. Ich hoffe, dass
es im nächsten Jahr ein größeres Inter-
esse für dieses feine Tennisturnier des
ÖSB gibt. Vorbereiten kann man sich
natürlich schon in diesem Jahr.
Anmeldung bei Frau Johanna Schrey-
er Tel.: 0650/44 55 004 oder E-Mail:
johanna-jo@gmx.at. Sie kann das Trai-
ning organisieren.
5-Uhr-Tees
mit Tanz in Planung
Wir sind auch dabei, für tanzfreu-
dige Senioren einmal oder zweimal
im Monat einen 5-Uhr-Tee für Se-
nioren zu veranstalten. Geeignete
Lokale müssen allerdings noch ge-
funden werden.
Lassen Sie uns dafür noch etwas
Zeit, wir werden Sie, wenn es so
weit ist, über diese Veranstaltun-
gen rechtzeitig informieren.
Kegelnachwuchs
gesucht!
Auch die Kegelsaison hat nach der
Sommerpause wieder begonnen und
die ersten Freundschafts- und Wander-
pokalturniere haben bereits stattgefun-
den. Bei Interesse an dieser sportlichen
Tätigkeit rufen Sie mich bitte an oder
senden Sie mir ein E-Mail. Wir suchen
Nachwuchs, vor allem männlich.
Ich wünsche Ihnen einen schönen
Herbst und viel Spaß bei Ihren sport-
lichen Aktivitäten!
Ihr
Landessportreferent
Otto Zimmermann
www.ab5zig.at 39SPORT
Eine neue Gruppe
Hallo Nordic Walker!
Wer hat Lust mich zu begleiten? Ich, Eva Ramssl, Sportbe-
auftragte des 8. Bezirks, werde jeden Donnerstag um 14.00
Uhr, ausgehend vom Piaristenplatz entweder ins alte AKH
oder an den Donaukanal gehen. Außer bei Schnee und ext-
remem Schlechtwetter. Beginnend mit 17. Oktober 2013.
Auch Senioren aus den angrenzenden Bezirken sind will-
kommen.
INFOS
Eva Ramssl
Tel./Fax: 01/406 36 52
E-Mail: ramssl.eva@a1.net
87 Jahre und eine der besten!
Gut Holz!
Sofie Wogritsch, 87-jährige Dame, ist eine der Stützen der
Senioren-Kegelgruppe Rudolfsheim-Fünfhaus. Das ist eine
der drei Wiener Kegelgruppen.
Intensiv betreibt sie die-
sen Sport seit ihrem 72.
Lebensjahr, da war ihr
Mann gestorben und sie
suchte eine neue Anre-
gung. Seitdem ist sie fast
jede Woche beim Training
dabei und macht auch bei
Turnieren mit. 2010 war
sie Clubmeisterin! ab5zig
wünscht ihr gut Holz und
viele weitere Erfolge!
Seit Oktober in Hernals
Line Dance
Unsere beliebten Line Dance-Stunden haben wieder begon-
nen. Unter der Leitung von Dana Galle können Anfänger
und Fortgeschrittene jederzeit einsteigen. Die Stunden sind
jeden Montag am Vormittag.
Anfänger: 9.30 Uhr, Fortgeschrittene 10.30 Uhr. Unkosten-
beitrag 5 Euro.
Saal der ÖVP Hernals, Hernalser Hauptstraße 124
INFOS
Ursula Waidhofer
Tel.: 0664/350 95 76
E-Mail: u.waidhofer@gmx.at
Sofie Wogritsch
Rudolfsheim-Fünfhaus
Am Laaerberg
Der Rundgang unserer Gruppe über den Laaerberg am
3. September dauerte über zwei Stunden. Anschließend
gab es noch ein geselliges Beisammensein.
Josefstadt
Tischtennis
Mitglieder des Wiener Seniorenbundes erhalten in der
Tischtennishalle Lange Gasse in der Zeit von Montag bis
Freitag von 10-16 Uhr 20 Prozent Ermäßigung. Es ist kei-
ne Sportausrüstung erforderlich, es kann sogar mit Stra-
ßenschuhen gespielt werden.
INFOS
Sporthalle Lange Gasse, 1080 Wien, Tel. 01/406 41 69
E-Mail: tischtenniscenter@aon.at
Reservierung wird empfohlen
INFoS
Bezirksobfrau Christine Rasinger
Tel.: 0676/470 49 29
E-Mail: bezirksratchristine@gmx.at
Vielfalt des Lesens
08 Das Wiener Seniorenmagazinab5zigAKTUELLES
Höchste Arbeitslosenrate aller Bundesländer!
Wien ist leider anders …
Das österreichische Sozialsystem wird derzeit durch hohe Arbeitslosenzahlen belastet.
O
bwohl unsere Beschäfti-
gungslage im Europaver-
gleich gut liegt, gibt es gleich-
zeitig besonders viele Arbeitslose.
Ende August waren mehr als 263.000
Personen auf Arbeitssuche, das sin
um rund 30.000 mehr als vor einem
Jahr. Wien spielt dabei eine besonders
traurige Rolle: Die Bundeshauptstadt
hat mit 10 Prozent mit Abstand die
höchste Arbeitslosenrate aller Bun-
desländer, gefolgt von Kärnten mit
8 Prozent. Österreichweit betrug die
Arbeitslosenrate Ende August 6,9
Prozent.
Fast 89.000 Wienerinnen und Wiener
waren im Sommer arbeitslos. Diese
negative Spitzenposition ist zwei-
fellos das Ergebnis einer verfehlten
Wirtschafts- bzw. Standortpolitik und
einer ebenso verfehlten Bildungspoli-
tik. Mehr als die Hälfte der Arbeits-
losen hat höchstens Pflichtschulab-
schluss und ist deshalb nur schwer
vermittelbar. Wien hat in den letz-
ten zehn Jahren aber auch 60.000
Industrie-Arbeitsplätze verloren!
Pensions- und Krankenversicherung
betroffen
Die hohe Arbeitslosigkeit wirkt sich
auch auf die Pensions- und Kranken-
versicherung negativ aus. VieleArbeits-
lose – insbesondere Langzeitarbeitslose
– drängen in die Invaliditätspension.
Die Mehrzahl der Anträge muss zwar
wegen fehlender Invalidität bzw. nicht
gegebener Berufsunfähigkeit abgelehnt
werden, Langzeitarbeitslose zeigen
aber oft wenig Bereitschaft zu medizi-
nischer und beruflicher Rehabilitation.
Versicherungsbeiträge fehlen
Der Leistungsaufwand der Kranken-
versicherung für Arbeitslose liegt
deutlich über dem durchschnittlichen
Aufwand. Gleichzeitig kommt es zu
einer starken Verringerung der Bei-
tragseinnahmen für die Krankenver-
sicherung. Diese Umstände sind eine
der Ursachen dafür, dass die Wiener
Gebietskrankenkasse die einzige Ge-
bietskrankenkasse ist, die noch immer
einen hohen Schuldenstand aufweist.
Die Kasse muss deshalb weiterhin ei-
nen strikten Sparkurs fahren.
Wenn sich die Beitragseinnahmen der
Wiener Gebietskrankenkasse in glei-
cher Weise wie etwa bei die der Ober-
österreichischen Gebietskrankenkasse
entwickelt hätten, würde die Wiener
Gebietskrankenkasse anstelle von
Schulden von noch immer mehr als 180
Mio. Euro ebenso hohe Rücklagen auf-
weisen!
Die Stadtregierung ist gefordert!
Die rot-grüne Stadtregierung sollte
die vielen Millionen, mit denen Boule-
vardmedien (Krone, Heute, Österreich)
„gefüttert“ werden, ebenso die zig-
Millionen, die das besonders niedrige
Pensionsalter der Gemeindebeamten
kostet, besser für eine aktive Arbeits-
marktpolitik und für Bildungsmaß-
nahmen verwenden. Denn Wien hat
im Bundesländer-Vergleich die mit
Abstand schlechtesten Bildungsergeb-
nisse.
Gen.-Dir. Stv. a. D.
Leopold Scherer
Ehrenpräsident des
Wiener Seniorenbundes
Wien hat 60.000 Industrie-Arbeitsplätze verloren
www.ab5zig.at 09AKTUELLES
Sparkurs beim Personal, „Partner“ statt echter Postämter
Die Post bringt nicht allen was
Die Zahl der briefsendungen nimmt
durch den E-Mail-Verkehr ab, der
postservice wurde dadurch aber
nicht besser. Es gibt zahlreiche Kla-
gen wegen nicht ordnungsgemäßer
Zustellung. Die post bestreitet das.
E
lisabeth R. ist sauer. Obwohl
sie tagsüber meist zuhause ist,
kommt es immer wieder vor,
dass ihr Briefträger eingeschriebene
Briefe oder Pakete nicht zu ihr in den
vierten Stock einer Wohnhausanlage
in Ottakring bringt. Stattdessen findet
sie nur die Verständigung im Postkas-
ten, dass sie ihre Sendung vom Post-
amt abholen kann. So wie Frau R. geht
es vielen Wienerinnen und Wienern.
Weit über 150.000 Österreicherinnen
und Österreicher beschweren sich
jährlich, weil sie mit der Paket- oder
Postzustellung unzufrieden waren.
Auch beim Seniorenbund gehen im-
mer wieder Beschwerden ein, dass die
Leistungen der Post deutlich nachge-
lassen haben.
Bei der Post sieht man das, wenig ver-
wunderlich, anders. „Es ist nicht vor-
gesehen, dass der Briefträger nur den
gelben Zettel ausfüllt und in den Brief-
kasten wirft“, sagt Post-Pressespre-
cher Michael Homola. Wenn das vor-
kommt, solle man den Kundenservice
der Post unter der Telefonnummer
0810 010 100 informieren. „Der Kolle-
ge oder die Kollegin erhält dann eine
Nachschulung“, stellt Homola klar.
Trend zum Postpartner
Wenn der Zusteller wieder einmal
„vergessen“ hat anzuläuten, muss Eli-
sabeth R. ihre Post also vom Postamt
holen. Für die leicht gehbehinderte
Frau ist das immer besonders müh-
sam. Dies auch deswegen, weil „ihr“
Postamt in der Blumberggasse vor ei-
nigen Jahren geschlossen wurde und
sie seither jedes Mal in die viel weiter
entfernte Filiale in der Wattgasse ge-
hen muss.
Der Eindruck, dass es immer weniger
Postämter gibt, ist nach Ansicht der
Post falsch. „Standorte, die Verluste
machen, werden geschlossen. Meis-
tens wird dann aber stattdessen ein
Postpartner eingerichtet“, sagt Presse-
sprecher Homola.
In Wien gibt es derzeit 108 Filialen und
mittlerweile auch schon 32 Postpart-
ner. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 gab
es in Wien aber 118 echte Postfilialen.
Während auf dem Land die Postpart-
ner meist in Supermärkten angesiedelt
sind, finden sie sich in Wien zwar auch
gelegentlich bei Nahversorgern, aber
auch in Apotheken, Frisörgeschäften
und im 7. Bezirk sogar in einem Son-
nenstudio, das bis 20 Uhr geöffnet hat.
Das Postmarktgesetz schreibt vor, dass
95 Prozent der Briefe am nächsten Tag
zugestellt werden müssen. „Das ha-
ben wir bis jetzt immer geschafft“, sagt
Homola, „meisten liegen wir bei einer
Quote von 96 bis 97 Prozent.“ Quote
hin, Quote her: Bei Massensendungen
scheint es immer wieder Verzögerun-
gen zu geben. Einladungen werden
zu spät zugestellt usw., beim Senio-
renbund kennt man das aus eigener
Erfahrung usw. Die Geschwindigkeit
der Briefpost, so heißt es, wird jedes
Jahr von einem unabhängigen Institut
geprüft. Dafür werden 24.000 Testbrie-
fe quer durch Österreich verschickt.
Den Zentralschlüssel bekommt jeder
Beschwerden gibt es auch immer wie-
der, dass hausfremde Personen einen
Zentralschlüssel haben und damit
jederzeit ein- und ausgehen können.
„Den Gegensprechanlagenschlüssel,
den die Post verwendet, kann jeder-
mann nachmachen lassen“, sagt Pe-
ter Burger von der Landesinnung der
Metalltechniker. Man muss dazu nicht
einmal einen originalen Schlüssel ha-
ben, sondern nur zu einem Schlüs-
seldienst gehen und sagen, dass man
einen derartigen Zentralschlüssel ha-
ben möchte. Abhilfe können Systeme
mit einer Zutrittskontrolle, wie etwas
das Begeh-Card-System schaffen. Wo
ein solches System installiert wurde,
kann der jeweilige Hausbesitzer bzw.
die Hausverwaltung entscheiden, wer
eine Zutrittskarte bekommt.
Helmut Reindl
Theoretisch müssten Zusteller die Post zur Haustür bringen. Das tun sie aber nicht immer.
Foto©Bilderbox
Foto©Post
12 Das Wiener Seniorenmagazinab5zig
Mathematiker Rudolf Taschner und sein neues Buch
Die Wissenschaft vom Unendlichen
Mathematik als Abenteuer: Das präsentiert Univ.-prof. Dr. Rudolf Taschner in seinem neuen buch „Die Zahl, die
aus der Kälte kam“. nachdem schon sein „math.space“ in Wien das publikum in Scharen anlockte, kann man
nun in Taschners buch den größten Köpfen und den größten Leistungen dieser Disziplin nachspüren.
W
ie spannend kann Mathe-
matik sein? Sehr! Seine Wis-
senschaft so zu vermitteln
gelingt Univ.-Prof. Dr. Rudolf Tasch-
ner von der Technischen Universität in
Wien auf scheinbar mühelose Art und
Weise. Der „math.space“ im Wiener
Museumsquartier präsentiert vor einer
breiten Hörerschaft von Schülern bis
zu Senioren das Faszinierende an die-
ser „Kunst“. Die Veranstaltungen sind
oft Wochen voraus ausgebucht. Als
„Kunst“ hatte beispielsweise der be-
rühmte deutsche Mathematiker Hans
Grauert diese Disziplin eingereiht.
Grauert lebte und wirkte wie andere
berühmte Mathematiker vor ihm in
Göttingen in Deutschland.
In seinem Buch führt Rudolf Taschner
durch die Mathematik vom alten Ägyp-
ten bis heute. Schon der Titel in Anleh-
nung an den Spionagethriller von John
le Carré lässt ahnen, wie aufregend es
dabei werden kann. Es geht im Buch
unter anderem um die „größten“ und
um die „geheinsvollsten“ Zahlen und
um den „Anspruch um Allwissenheit“.
Und die Genies und Persönlichkeiten,
die dahinter stehen. Ja, auch die Spio-
nage bedient sich der Mathematik.
Wer das so vermitteln kann, dem strömt
das Publikum zu. Kein Wunder, dass
ganze Schulklassen in Taschners math.
space pilgern und vielen Erwachsenen
dräut, dass sie einst die Mathematik
vorschnell als trockene Wissenschaft
eingereiht hatten. In den 80er-Jahren
hatte der Bestseller „Gödel, Escher,
Bach“ einer breiten Käuferschaft eine
Ahnung davon vermittelt, wie viele
Dimensionen in der Mathematik ste-
cken. Über Kurt Gödel sagt Taschner:
„So Große wie ihn gibt es heute keine.“
Es werde Jahrzehnte dauern, bis wie-
der eine solche Mathematiker-Persön-
lichkeit hervortritt. Taschner reiht den
1906 in Brünn geborenen und 1978 in
Princeton verstorbenen Gödel in eine
Reihe mit Aristoteles und Leibniz, den
historisch Großen der Mathematik.
Der Band gibt eine Ahnung von der
unendlichen Weite des Themas. „Die
Mathematik ist nicht abgeschlossen“,
erklärt Taschner dazu. Aber die meis-
ten offenen Fragen würden nur mehr
schwer zu lösen sein. Die „Wissenschaft
vom Unendlichen“ hatte sie ein ande-
rer Großer, nämlich Hermann Weyl,
bezeichnet. Er war Mathematiker, Phy-
siker und Philosoph und hat im 20. Jahr-
hundert ebenso in Göttingen geforscht
und gelehrt wie etwa das Genie Gauß
Anfang des 19. Jahrhunderts. Taschner
gibt diesem Gedanken der Unendlich-
keit das Schlusswort in seinem Buch.
Rudolf Taschner ist 1972 in Ternitz im
südlichen Niederösterreich geboren. Er
verlor seinen Vater im Alter von acht
Jahren. Als er zehn war, starb auch die
Mutter. Mit Hilfe eines Stipendiums
der einstigen Schoeller-Bank konnte er
als Internatsschüler das Wiener The-
resianum besuchen und dort maturie-
ren. „Das war meine Rettung“ sagt er
noch heute darüber. Die Schule wurde
zu seiner Heimat: „Ich habe ihr viel zu
verdanken.“ 30 Jahre lang unterrich-
tete der Universitätsprofessor deshalb
dort jeweils eine Klasse in seinem Fach.
Nach der Matura hatte er einst erst das
Studium der Physik begonnen. An-
geregt durch Mathematiklehrer dort
hatte er sich aber bald dieser Disziplin
zugewandt. Sich selbst
sieht er vor allem als
Lehrer und Vermittler
seines Fachs: „Große
Gedanken nochmals
denken!“ Das faszi-
niert ihn und damit
reißt er Zuhörer und
Leser mit.
Rudolf Taschner
Die Zahl, die aus der Kälte kam
Wenn Mathematik zum Abenteuer wird
Verlag Hanser
244 Seiten, 20,50 Euro
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner: „Große Gedanken nochmals denken!“
Foto©Indra
www.ab5zig.at 13LEBEN
Liebe in späteren Jahren: Zwei Filme von Gabriele Schweiger
Die Lust der Frauen –
und die der Männer
hat es sich mit Erotik und Sexualität,
nur weil man über 50 oder gar über
60 Jahre alt ist? Gabriele Schweiger,
eine österreichische Filmemacherin
und in der branche eine newcome-
rin, ist in zwei Filmen diesem sensib-
len Thema nachgegangen.
„D
ie Lust der Frauen“ und
die „Lust der Männer“,
das sind zwei erstaunli-
che Filme, die in jüngerer Zeit im Fern-
sehen, bei Filmfestivals und in Spezi-
alkinos gelaufen sind. Der Frauenfilm
war im ORF, auf 3-Sat und im Schwei-
zer Fernsehen zu sehen. Der Film über
die Männer ebenfalls im ORF und auf
3-Sat. Das Echo war groß, beide Fil-
me werden möglichweise von weite-
ren Stationen übernommen und sind
im ORF-Shop als DVD erhältlich und
demnächst im Vertrieb von Hoanzl.
Was hat Gabriele
Schweiger, jetzt selbst
54 Jahre alt, veranlasst,
sich diesen Themen zu-
zuwenden? „Zuerst war
der Frauenfilm“ erklärt
sie, „Erotik und Sexu-
alität von Älteren hat
mich früh beschäftigt.“
Stimmt das mit der ero-
tischen Abwertung der
Frauen ab 50 oder 60
wirklich? Fünf Frauen
erzählen im Film offen
über ihre Erfahrungen
und ihre Beziehungen.
Sex und Erotik finden jedenfalls statt,
oft besonders erfüllend, auch wenn das
vom allgemeinen Bewusstsein meist
ausgeblendet wird. Mithilfe von „Der
Standard“ und „Die Presse“ hatte sie
Frauen gesucht, die bereit waren mit-
zumachen. „Mein Eintrittsalter war
60 Jahre. “ Mehr als 100 Frauen hatten
sich gemeldet. Mit den meisten von ih-
nen hat sie sich danach persönlich ge-
troffen. „Viele trauten sich nicht, viele
sind weggefallen.“ Manche hatten oder
fürchteten Probleme mit ihren Famili-
en. Schließlich kam es zu Probeaufnah-
men mit 15 Frauen. Danach waren Pro-
duzent Geyrhalter und sogar der ORF
an diesem Projekt interessiert. Der Film
wurde mit fünf Frauen gedreht, es ka-
men auch nur diese Frauen
zu Wort. „Frauen, die sich
von den konventionellen
Vorstellungen emanzipiert
hatten“. Die darauf verzich-
teten, „in harter Arbeit jung
auszusehen.“ Dieser, ihr
erster Film, erschien 2011,
da war sie selbst 52 Jahre
alt. „Alle beteiligten Frauen
haben nur positives Feed-
back bekommen“, war ihre
Erfahrung danach.
Der Film „Die Lust der
Männer“ (2012) war eine
logische Fortentwicklung.
Wieder wurden Kandidaten gesucht.
„Aber statt 100 haben sich nur 15 ge-
meldet“, stellte Schweiger fest. Die
Männergeneration ab 60 scheint im
Vergleich zu den gleichaltrigen Frauen
mehr Probleme zu haben, über die ei-
gene Gefühlswelt zu sprechen. Wieder
kamen fünf Protagonisten zu Wort und
berichteten von Erotik und Sexualität
von ihren jungen Jahren bis heute, wie
sie damit umgehen und wie sie ihr Le-
ben beeinflussten.
Gabriele Schweiger hat selbst eine
erstaunliche Entwicklung genom-
men. Sie hatte ein Fachgeschäft für
Naturbetten und Holzschiebewän-
de aufgebaut. Erst mit 47 Jahren be-
schloss sie, den latenten Wunsch,
Filme zu inszenieren, daneben zu
verwirklichen. Es begann mit einem
Kurs an einer Volkshochschule. Mit
einer eigenen Kamera produziert sie
ein erstes „Lehrlingsstück“. „Film“,
so sagt sie, „ist ein leistbares Metier
geworden.“ Zufrieden damit, wurde
sie mutig und suchte einen Produzen-
ten für ihr Thema. Der Erfolg ihrer
beiden ersten Filme hat sie und den
Produzenten überrascht. Zurzeit ar-
beitet sie an einem Episodenfilm mit,
in dem es um Menschen geht, die sich
in Projekten engagieren, die über den
Eigennutz hinausgehen. Arbeitstitel:
„Was geht“. Für die Zukunft träumt
sie von einem großen Projekt mit in-
ternationaler Beteiligung. Aber ihren
Betrieb im 5. Bezirk in Wien führt sie
daneben weiter.
Erfahrungen und Beziehungen von Frauen und Männern ab 60
Gabriele Schweiger: Erster
Film mit 52 Jahren
Fotos©NikolausGeyrhalterFilmproduktionGmbH
32 Das Wiener Seniorenmagazinab5zigGESUNDHEIT
Gefährliches Sodbrennen
Achtung: Chronischer Reflux erhöht auch das
Risiko für Speiseröhrenkrebs!
Jeder Dritte von uns kennt diesen
ätzend-brennenden Schmerz im
Oberbauch, der sich oft nach dem
Genuss von reichlichem Essen,
aber auch nach einem guten Glas
Wein oder Sekt einstellt. Durch den
so genannten sauren Reflux in die
Speiseröhre entzündet sich deren
Schleimhaut schmerzhaft. Dies
kann zu narbigen Einengungen und
Schluckstörungen führen. „Betrof-
fene klagen bisweilen, dass sie am
Abend nichts mehr essen können”,
berichtet der Refluxspezialist,
Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feil,
Vorstand der chirurgischen Abtei-
lungen am Evangelischen Kranken-
haus Wien.
Tückisch: schmerz weg, Krebsrisiko
bleibt
Sodbrennen kann heute in vielen Fäl-
len medikamentös gut gelindert wer-
den. Durch die Einnahme von Säu-
reblockern gehen Entzündung und
brennender Schmerz meist zurück.
Allerdings bleibt die Ursache, also
der Rückfluss (Reflux) von Flüssigkeit
aus dem Magen in die Speiseröhre,
dennoch bestehen. Nur: Jetzt ist die-
se Flüssigkeit gallig-bitter und verur-
sacht weniger Entzündungen, dafür
aber – abgesehen von üblem Mundge-
ruch – oft folgenschwere Änderungen
in der Zellstruktur der Speiseröhren-
schleimhaut (sog. Barrett-Ösophagus).
„Durch den galligen Rückfluss besteht
bei zumindest 15% aller Patienten die
Gefahr für die Entwicklung des ge-
fürchteten Barrett-Karzinoms. Diese
Patienten haben leider ein 50fach(!)
erhöhtes Risiko, an dieser Krebsart zu
erkranken, die in den letzten 30 Jah-
ren weltweit stark zugenommen hat”,
warnt Spezialist Feil.
Das Tückische daran ist: Der Betroffe-
ne fühlt sich durch die Einnahme Säu-
re blockierender Medikamente meist
besser (das schmerzhafte Brennen ist
weg) und vor allem sicher und ahnt
nichts von der möglichen drohenden
Gefahr. Daher sollten sich auch jene
Patienten, deren Sodbrennen durch
Säureblocker gelindert ist, in re-
gelmäßigen Abständen vorsorglich
gastroskopisch untersuchen lassen.
Reflux kann auch die
Lunge angreifen
Was viele nicht wis-
sen: In der Nacht
kann die Magen-
säure (oder gallige
Flüssigkeit) sogar
bis in den Rachen
und von dort
über die Luft-
röhre bis in die
Bronchien gelan-
gen und Husten,
ständige Heiser-
keit, Asthmaanfälle
oder Lungenentzündung
auslösen. Welcher Betroffe-
ne führt schon einen Luft-
mangel z. B. beim Bergwan-
dern oder Nordic Walken,
auf eine Refluxerkrankung
zurück?
Ursache für den Reflux ist fast
immer ein Zwerchfellbruch, d. h.
die Speiseröhre ist, bedingt durch
eine (angeborene) zu große Lücke im
Zwerchfell, verkürzt und deshalb zum
Magen hin undicht. Dies kann letztlich
nur durch einen operativen Eingriff
korrigiert werden. Prof. Feil: „Helfen
weder Diät noch regelmäßig eingenom-
mene Medikamente und bestehen die
Beschwerden schon längere Zeit, so
raten wir – nach vorheriger, exakter
Abklärung – zum operativen Eingriff,
umdieFunktionderSpeiseröhrewieder
zu normalisieren.”
Beschwerdefrei durch Operation
Am Evangelischen Krankenhaus
Wien wurden bereits mehr als 1.000
solcher nur 45-60 Minuten dauern-
den Operationen erfolgreich „durchs
Schlüsselloch“ durchgeführt. Die in-
ternational standardisierte laparosko-
pische Operationstechnik wurde von
Prof. Feil und seinem Team so verbes-
sert und modifiziert, dass Schluckstö-
rungen danach in den meisten Fällen
unterbleiben und das Risiko des spä-
teren Wiederauftretens der Erkran-
kung auf unter 1% reduziert werden
konnte. Auch der gallige Reflux mit
seinen möglichen, gefährlichen Aus-
wirkungen kann durch den Eingriff
beseitigt werden.
INFOS
Prim. Univ.-Prof. Dr.
Wolfgang Feil, MAS
Facharzt für Allgemeinchir-
urgie und Viszeralchirurgie
Vorstand der chirurgischen
Abteilungen am Evangeli-
schen Krankenhaus Wien
Ordination:
Garnisongasse 1/23A, 1090 Wien
Privat, BVA, SVA, KFA
Telefon: +43 (01) 890 34 32
www.drfeil.at
Foto:EKH-Wien
entgeltlicheEinschaltung
www.ab5zig.at KATEGORIE 31
Häufig gestellte Fragen zum Thema Zahnimplantate
Kraftvoll und sicher zubeißen
Frisch, saftig, steirisch – wer kennt
sie nicht, jene Werbung, die mit
einem kraftvollen Biss in einen
knackigen Apfel endet. Doch leider
ist gerade dieser kraftvolle Biss bei
vielen, vor allem älteren Menschen
nicht mehr möglich. An den Zäh-
nen nagt der Zahn der Zeit, sie sind
locker oder bereits ganz verloren
gegangen. Zahnprothesen sind
dann das Mittel der Wahl. Doch
nicht immer sind diese auch wirk-
lich optimal anzupassen und bieten
oft wenig Halt.
Seit über 40 Jahren bieten Zahnimplan-
tate die Möglichkeit, Zähne vollwertig
und langfristig zu ersetzen. Zahnim-
plantate haben nichts mit Lifestyle-
Medizin zu tun, sondern sind auch für
Senioren der ideale Ersatz für verloren
gegangene Zähne. Ein Implantat – sei-
en es Einzelzähne oder eine implan-
tatgetragene Prothese – stellt zwar die
aufwändigste, dafür aber auch die si-
cherste und langfristigste Zahnersatz-
lösung dar. Einzelzähne oder eine Pro-
these werden mittels einer kleinen, im
Kieferknochen verankerten Schraube
aus Titan dauerhaft fixiert. Dadurch
können die Implantate die Lebensqua-
lität massiv erhöhen, die Gesichts-Äs-
thetik verbessern, aber auch Selbstver-
trauen schenken.
Beste Zahnersatzlösung
Doch nicht nur bezüglich Ästhetik und
Funktion sind Zahnimplantate über-
legen. Sie unterstützen auch den dar-
unter liegenden natürlichen Knochen
und verhindern so dessen Abbau. Und
angesichts einer Lebensdauer von 15
bis 20 Jahren sind Implantate unbe-
stritten die beste aktuell erhältliche
Zahnersatzlösung. Die Fachärztin für
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
sowie für Zahn-, Mund- und Kiefer-
heilkunde Dr. Ulrike Müller-Hofbauer
erläutert: „Ein Zahnimplantat ist eine
medizinische Schraube aus Titan, die
ambulant, schmerzfrei und in lokaler
Betäubung durch einen kurzen Ein-
griff in den Kieferknochen eingesetzt
wird. Für sehr ängstliche Patienten
gibt es auch die Möglichkeit, den Ein-
griff unter einer Lachgasanästhesie
durchzuführen. In der Folge wächst
das Implantat fest mit dem eigenen
Knochen zusammen und bildet da-
durch eine solide und biologische Ba-
sis für die langfristige und stabile Ver-
ankerung jeder Art des Zahnersatzes.“
Der Natur am nächsten
Implantat getragene Zähne kommen
ästhetisch und funktionell der Natur
am nächsten und ermöglichen ge-
nussvolles Essen, Sicherheit im All-
tag, unbeschwertes Lachen, deutli-
ches Sprechen und ein positives und
natürliches Lebensgefühl. Durch den
enormen Erfolg der Implantologie
sind Zahnärzte und Kiefer/Gesichts-
chirurgen in Zusammenarbeit mit er-
fahrenen Zahntechnikern heutzutage
in der Lage, durch verschiedene Kon-
zepte jedem Patienten eine wirklich
passende Lösung, sowohl finanzieller
als auch technischer Natur, anbieten
zu können. Durch neue Produkte ist
es heute möglich, eine wirklich zufrie-
denstellende und einfache Lösung an-
zubieten, besonders bei Patienten, die
mit ihrer Unterkieferprothese sehr un-
glücklich sind. Hier kann über ledig-
lich zwei konventionelle Implantate
im Unterkiefer die Zahnprothese ein-
fach, kostengünstig und gut verankert
werden. Vor einer Implantation sollten
aber auf jeden Fall eine Untersuchung
und ein ärztliches Gespräch stattfin-
den, da es auch medizinische Situatio-
nen geben kann, wo man bezüglich ei-
ner Implantation eher zurückhaltend
sein muss. Nähere Information zum
Thema Implantate bei Ihrem Zahnarzt.
INFOS
Dr. Ulrike Müller-Hofbauer
FA für Mund- Kiefer-
u. Gesichtschirurgie
Zahnärztin
Master of Dental Science,
Implantologie
An der oberen Alten Donau 187, 1220 Wien
Tel. 01/ 202 36 46
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6.12. u. 7.12., 20.00 Uhr., „The Voice of
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sentiert. Aret Güzel Aleksanyan ent-
führt wieder – begleitet vom Tanz von
Mandana – mit neuen Geschichten in
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Tel.: 01/24 20 02
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Tel.: 01/581 86 40,
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Tel.: 0699/113 511 77
E-Mail: ticketshop@mvmfm.at
www.mvmfm.at
Kultur im Tullnerfeld
Foto:ManfredBaumann
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Sa., 2.11., 20.30 Uhr: W. A. Mozart
„Requiem“, Wiener Domchor & Dom-
orchester & namhafte Solisten
Sa., 23.11., 20.30 Uhr: Gospel-Night
Mi., 4.12., 24.00 Uhr: W. A. Mozart
„Requiem“ - Nachtkonzert zu seiner
Todesstunde
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Kunst & Kultur – ohne Grenzen
01/5818640-E-Mail:tickets@kunstkultur.com
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Stephansdom
Theater Center Forum
„ArsenundSpitzenhäubchen“, Komödie
6.-23.11., 19.30 Uhr / Forum I
„Wiener Panoptikum“, Kabarett mit
Renate und Willy Egger
12.11. & 3.12., 20.00 Uhr / Forum II
„Total Spezial“, Kabarett mit Gery Seidl
13.-16.11., 20.00 Uhr / Forum II
„Zwei, Vier, Sex“, Komödie
28.11.-30.12., 19.30 Uhr / Forum I
Vorstellungen jeweils täglich außer So.
und Mo. Für ab5zig-Mitglieder kostet
jede Karte 14 Euro.
INFOS
Theater Center Forum, Porzellangasse 50,
1090 Wien, Tel.: 01/310 46 46
www.theatercenterforum.com
Blüthner-Zyklus
14.11., 19.30 Uhr: Samuel Sangwook
Park, Klavier, spielt u. a. Werke von
Mozart, Schubert und Brahms
4.12., 19.30 Uhr: Caroline Melzer, Ro-
land Lindenthal u. a.: Beethoven: Trio
für Klavier, Violine und Violoncello, op
11 „Gassenhauer“ und Mendelssohn/
Reimann: „... oder soll es Tod bedeu-
ten?“ für Sopran und Streichquartett u. a.
Casino Baumgarten, Linzer Straße
297, 1140 Wien
15 statt 28 Euro für ab5zig-Mitglieder
INFOS
Blüthner Zentrum Wien
Bräunerstraße 5, 1010 Wien
Tel.: 01/512 01 10, www.bluethnerzyklus.at
SlowakischeTanzkunst
Die Slowakische Republik feiert heuer
ihr 20-jähriges Gründungsjubiläum.
Anlässlich dieses Ereignisses findet
am 7. November um 20.00 Uhr im
Wiener Museumsquartier eine Gala
statt, bei der zum ersten Mal das slo-
wakische Tanzkunstensemble Lúčnica
in Wien auftritt.
10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder
INFOS
Karten sind in allen Oeticket-Verkaufsstel-
len sowie unter www.oeticket.com und
direkt an der Kassa der Halle E Museums-
quartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien,
erhältlich.
1.12., 19.30.: Natalie Dessay und Mi-
chel Legrand im Großen Saal des Wie-
ner Konzerthauses.
Es ist zwecklos, den Gesang und das
Schauspiel in Dessays Performance zu
trennen, denn jede Phrase ist getrieben
von purer Intension und der Dramatik
des jeweiligen Moments.
10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder auf
die Kartenpreise von 125, 95, 75, 55, 45
und 35 Euro. Kennwort „Natalie“ an
den Kassen des Wiener Konzerthauses
INFOS
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20, 1030 Wien
Tel.: 01/242 002
www.konzerthaus.at
Natalie Dessay
Foto:PeterBrenkus
Marionettentheater
Kunstvolles Spiel, modernste Technik
und fürstliches Ambiente machen ei-
nen Besuch im Marionettentheater
Schloss Schönbrunn zu einem beson-
deren Erlebnis für die ganze Familie.
Auf dem Spielplan steht klassisches
Musiktheater – von „Aladdin“ bis
„Zauberflöte“ (Bild). Reservierung er-
forderlich!
10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder.
INFOS
Marionettentheater Schloss Schönbrunn
Hofratstrakt, 1130 Wien,
Tel.: 01/817 32 47
E-Mail: office@marionettentheater.at
www.marionettentheater.at
Heilwig Pfanzelter
Sa., 3.12., 19.30 Uhr: „Noch immer
leuchten die Sterne“, Weihnachts-
konzert von Heilwig Pflanzelter an-
lässlich ihres 60. Geburtstags mit Ge-
schichten, Gedichten und Chansons.
10% Rabatt für ab5zig-Mitglie-
der bei Nennung des Codewortes
„Sterne“.
INFOS
Theater Akzent
Theresianumgasse 18, 1040 Wien
Tel.: 01/501 65-3306
www.heilwig.at
RomanGerhardt/www.kulturkommunikator.com
Aktuelles Leben
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Di., 22., bis So., 27. April 2014
Kulturreise Baskenland
Programm:
Di., 22.4.: Flug Wien – Frankfurt – Bilbao
Mi., 23.4.: San Sebastian
Do., 24.4.: Pamplona und Puente la Reina
Fr., 25.4.: Burgos
Sa., 26.4.: Santander und Santillana del Mar
So., 27.4.: Vormittag zur freien Verfügung,
14.30 Uhr Rückflug Bilbao – Frankfurt – Wien
Kosten: 1220 Euro p.P. im Doppelzimmer,
EZ-Zuschlag 200 Euro.
Leistungen:
• Flüge Wien-Frankfurt-Bilbao-Frankfurt-Wien
• 5 Nächtigungen auf Basis Halbpension
• moderner Reisebus für alle angeführten Transfers und
Ausflüge
• qualifizierte deutschsprachige Fremdenführer für die
Stadtführungen in Bilbao, San Sebastian, Pamplona
und Burgos
• Eintritte: San Sebastian – Kathedrale und Aufzug zum
Monte Igueldo; Pamplona – Kathedrale und Zitadelle;
Burgos – Kathedrale und Kloster
Änderungen vorbehalten!
Anmeldung: Wr. Seniorenbund,
Tel.: 01/515 43-600, siehe Seite 20
Prof. Gerhard Ederndorfer
sie eigentlich zum Schluss besuchen.
Dadurch wächst die Vorfreude, man
kann ihr Äußeres bereits aus verschie-
denen Perspektiven bewundern und
bekommt allmählich ein Gefühl für
diesen höchst komplexen Baukörper.
Mit all ihren Anbauten, mit dem Kranz
ihrer Kapellen, jede für sich selbst eine
ganze Kirche, und mit den Sälen um
den großen Kreuzgang herum, hat
dieses Bauwerk Dimensionen, gegen
die mitteleuropäische Dome im Ver-
gleich bescheidene Gotteshäuser sind.
Zu den berühmtest Gestalten aus der
Geschichte der Stadt zählt „El Cid“.
Das Leben und die Taten dieses grandi-
osen Haudegens sind oder erscheinen
heute zumindest etwas zwielichtig.
Zuerst diente er als Paladin der kastili-
schen Könige, er kam in Verdacht, den
Bruder des Königs ermordet zu haben,
was König Alfons VI. laut äußerte. El
Cid wurde aus Kastilien verbannt.
Was dann geschah, ist für manchen
unverständlich, für ei-
nen Granden jedoch
einleuchtend, wenn er
sich nicht schmollend
auf sein Landgut zurückziehen, son-
dern aktiv bleiben will. Er trat in die
Dienste des maurischen Königs von
Zaragoza. König ist König!
Deshalb plagten ihn auch keine Zwei-
fel und Bedenken, als Alfons VI. ihm
verzieh, er zurückkehrte und an-
schließend die Mauren bei Valencia
zurückschlug und die Stadt besetz-
te. Bei einem der erneuten Kämpfe
gegen die Mauren wurde er schwer
verwundet. Bevor er starb, befahl er,
seinen Leichnam auf seinem Pferd
festzubinden und dieses bei der Atta-
cke gegen die Mauren voraus zutrei-
ben. Diese, nicht ahnend, dass ihnen
ein Toter entgegenritt, waren ob der
Tatsache, dass alle Pfeile und Lanzen,
die man ihm entgegenschleuderte,
wirkungslos blieben, so bestürzt,
dass sie flohen.
Santillana del Mar ist
einer der besterhalte-
nen mittelalterlichen
Orte Spaniens. Der
Gang durch die mit Kopfsteinen ge-
pflasterten Straßen führt durch eine
Kleinstadt ohne Neubauten. Die aus
großen Steinquadern errichteten Häu-
ser sind mit dem Wappen bedeuten-
der kastilischer Familien geschmückt.
Aus diesem absolut intakten Ensemb-
le, das nur mit Rothenburg oder San
Gimignano verglichen werden kann,
ragen einige Bauten heraus, wie der
Stadtpalast des Marques de Santillia-
na, vor allem aber die Kollegiatskirche
Santa Juliana, eine der bedeutendsten
romanischen Bauten Nordspaniens.
Auf Teilen des Jakobswegs zu sein be-
deutet: Stille der Landschaft und Schön-
heit der Kunst, mittelalterliche Stadt-
bilder, Tavernen mit gutem Wein und
bodenständiger Küche und Menschen,
die ihre Eigenheit bewahrt haben.
Foto:wikipedia
Foto:Fotolia
Pamplona: Denkmal für den Stierlauf
KULTUR UND AUSFLÜGE
W i s s e n & le b e n s f r e u d e
W i s s e n & le b e n s f r e u d e
Termine und Themen
Ausgabe	 Themen	 Anzeigenschluss	 Druckunterlagen	 Erscheinungs-
				 termin
1/2014	 Urlaub & Thermen & Ausflüge	 7. 1. 2014	 10. 1. 2014	 3. 2. 2014
2/2014	 Mobilität & Pflege	 5. 3. 2014	 10. 3. 2014	 1. 4. 2014
3/2014	 Leben & Wohnen	 5. 5. 2014	 9. 5. 2014	 2. 6. 2014
4/2014	 Vorsorge & Gesundheit	 21. 7. 2014	 25. 7. 2014	 18. 8. 2014
5/2014	 Wellness & Genuss & Region	 1. 9. 2014	 5. 9. 2014	 1. 10. 2014
6/2014	 Finanzen & Sicherheit	 3. 11. 2014	 7. 11. 2014	 1. 12. 2014
Erscheinung
n	 6 x jährlich
n	 60.000 Exemplare im Direktversand
n	 Versand an die Mitglieder des Wiener Seniorenbundes sowie 58- bis 75jährige Wienerinnen und 62- bis 75jährige Wiener.
n	 In den Ordinationen der AllgemeinmedizinerInnen in Wien
n	 6.400 Exemplare im Lesezirkel
Ansprechpartner
Thomas Hausner
Anzeigenleitung
Tel. 0699/103 96 388
E-Mail: hausner@ab5zig.at
Dr. Irmgard Bayer
Chefredaktion
Tel. 01/515 43 641
E-Mail: bayer@ab5zig.at
Vertrauen in die Angebote
Unsere Leserinnen und Leser sind aktive und unternehmensfreudige Menschen, die finanziell unabhängig sind und von den
gesellschaftlichen Angeboten gerne Gebrauch machen. Die hohe Bindung und Identifikation zu und mit ihrem Magazin ist
auf das große Vertrauen in die Angebote des Seniorenbunds zurückzuführen. Beste Voraussetzungen also für die Wirkung
Ihres Werbeauftritts.
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1/8 Seite
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Ab5zig Mediadaten 2014

  • 1. 2014 Mediadaten Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: ab5zig – Wiener Seniorenbund Biberstraße 9, 1010 Wien Tel. +43 1 515 43 600 Anzeigenleitung: agentur 1 meindl Anton Böckgasse 20, 1210 Wien Tel. +43 1 290 00 60 W i s s e n & le b e n s f r e u d e
  • 2. 18 Das Wiener Seniorenmagazinab5zig Prof. Gerhard Ederndorfer Eine Reise ins Baskenland und nach Navarra Arratsalde on! ... schönen Tag auf baskisch! Nachdem im letzten Heft Bilbao und San Sebastian beschrieben wurden, werden wir unsere Reise weiterplanen und kommen in die Provinz Navar- ra und in ihre Hauptstadt Pamplona. Pamplona mag bei den Amerikanern nicht rund ums Jahr so populär sein wie Venedig, aber in den Tagen der „Sanfermines“ (baskisch „Sanfer- minak“), der Festtage zu Ehren des Stadtpatrons, dürfte man kaum einen Ort außerhalb der USA finden, in dem sich so viele Amerikaner aufhalten, Venedig eingeschlossen. Dass sich so viele englische Laute unter das Kasti- lisch und Baskisch der Einheimischen mischen, hängt mit dem Bestseller ei- nes amerikanischen Nobelpreisträgers zusammen: Man will Ernest Heming- ways „Fiesta“ nacherleben. Eine Stadt, in der Jahr für Jahr ein ar- chaisch-blutiges Spektakel wie dieses stattfindet, muss Gründe haben, es zu goutieren. Hängt es mit der unter- schwelligen Aggression zusammen, die das baskische Volk in Jahrhunder- ten der Fremdherrschaft angesammelt hat? Das Stadtbild wird von einer großen und gut erhaltenen Zitadelle aus der Renaissance, der gotischen Kathedrale mit Kreuzgang und vom Grab Karls III. geprägt. Zentrum ist die Plaza del Cas- tillo mit ihrem Ausläufer zu den alten Märkten vor dem barocken Rathaus. Die Brücke der unbekannten Königin: Puente la Reina Der Name Puente la Reina, Brücke der Königin, macht den Ursprung des Städtchens deutlich. Brücken und Stra- ßenbau waren besonders im 11. und 12. Jahrhundert Grundlage wirtschaft- lichen Wachstums und damit politi- scher Macht. Welche Königin sich in Puente la Reina so fürsorglich für die Pilger und Kaufleute eingesetzt hat, bleibt ungeklärt. Im ältesten Stadtkern, den König Garcia dem Templerorden schenkte, stehen Kirche und Kloster Santa Maria Crucifijo. Die Pilger betra- ten die Stadt durch den Bogen, der Kir- che und Kloster verbindet. Im Inneren dieser romanischen Kirche befindet sich ein Kruzifix mit der ungewöhnli- chen Symbolik der Y-Form. Beachtens- wert sind auch die alten wappenge- schmückten Adelshäuser entlang der Hauptstraße. Burgos hat sich über seine elfhundert Jahre gut erhalten. Die Altstadt ist le- bendig, die verglasten Balkonfronten, die leuchtend weiß gestrichen sind, manche über vier und mehr Stockwer- ke reichend, geben der Stadt einen An- strich bürgerlicher Wohlanständigkeit und jugendlicher Frische. Keine an- dere Stadt Spaniens kann sich diesbe- züglich mit Burgos messen. Investoren mit Weitblick und Sinn für Kontinuität haben auch in Neubauvierteln die- sen Stil gewählt, das ist ein besonders überraschender und erfreulicher Zug der Stadt. Weil die gotische Kathedrale alle an- deren Sehenswürdigkeiten an Bedeu- tung und Fülle erdrückt, sollte man KULTUR UND AUSFLÜGE Teil 2 Die Puente de la Reina, die Brücke der Königin Foto:wikipedia 38 Das Wiener Seniorenmagazinab5zigSPORT Herbstzeit: Bewegung in der Natur Der Sommer ist vorbei, aber für Bewegung in der Natur ist jetzt eine der schönsten Jahreszeiten. Wandern, Nordic- Walking für sehr Sportliche, auch Laufen, dafür bieten sich für uns Wiener der Wienerwald, der Prater und auch die Lobau an. Wer gerne mit einer Gruppe unterwegs ist, findet bei uns ein breitgestelltes Angebot in den Bezirksclubs und im Wanderclub von Dipl. Ing. Stockinger. Die Nordic-Wal- king-Fans sind wie immer bei Franz Xaver Podeschwa, Tel.: 0680/216 88 87, gut aufgehoben. Tennistraining für die Meisterschaften 2014! Nicht erfreulich für uns Wiener waren leider die Tennismeisterschaften, die in Graz vom 3. bis zum 5. September ausgetragen wurden. Es haben leider keine Wiener teilgenommen! Zwei Personen aus Wien wollten teilneh- men, waren aber durch Knieoperati- onen daran gehindert. Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr ein größeres Inter- esse für dieses feine Tennisturnier des ÖSB gibt. Vorbereiten kann man sich natürlich schon in diesem Jahr. Anmeldung bei Frau Johanna Schrey- er Tel.: 0650/44 55 004 oder E-Mail: johanna-jo@gmx.at. Sie kann das Trai- ning organisieren. 5-Uhr-Tees mit Tanz in Planung Wir sind auch dabei, für tanzfreu- dige Senioren einmal oder zweimal im Monat einen 5-Uhr-Tee für Se- nioren zu veranstalten. Geeignete Lokale müssen allerdings noch ge- funden werden. Lassen Sie uns dafür noch etwas Zeit, wir werden Sie, wenn es so weit ist, über diese Veranstaltun- gen rechtzeitig informieren. Kegelnachwuchs gesucht! Auch die Kegelsaison hat nach der Sommerpause wieder begonnen und die ersten Freundschafts- und Wander- pokalturniere haben bereits stattgefun- den. Bei Interesse an dieser sportlichen Tätigkeit rufen Sie mich bitte an oder senden Sie mir ein E-Mail. Wir suchen Nachwuchs, vor allem männlich. Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst und viel Spaß bei Ihren sport- lichen Aktivitäten! Ihr Landessportreferent Otto Zimmermann www.ab5zig.at 39SPORT Eine neue Gruppe Hallo Nordic Walker! Wer hat Lust mich zu begleiten? Ich, Eva Ramssl, Sportbe- auftragte des 8. Bezirks, werde jeden Donnerstag um 14.00 Uhr, ausgehend vom Piaristenplatz entweder ins alte AKH oder an den Donaukanal gehen. Außer bei Schnee und ext- remem Schlechtwetter. Beginnend mit 17. Oktober 2013. Auch Senioren aus den angrenzenden Bezirken sind will- kommen. INFOS Eva Ramssl Tel./Fax: 01/406 36 52 E-Mail: ramssl.eva@a1.net 87 Jahre und eine der besten! Gut Holz! Sofie Wogritsch, 87-jährige Dame, ist eine der Stützen der Senioren-Kegelgruppe Rudolfsheim-Fünfhaus. Das ist eine der drei Wiener Kegelgruppen. Intensiv betreibt sie die- sen Sport seit ihrem 72. Lebensjahr, da war ihr Mann gestorben und sie suchte eine neue Anre- gung. Seitdem ist sie fast jede Woche beim Training dabei und macht auch bei Turnieren mit. 2010 war sie Clubmeisterin! ab5zig wünscht ihr gut Holz und viele weitere Erfolge! Seit Oktober in Hernals Line Dance Unsere beliebten Line Dance-Stunden haben wieder begon- nen. Unter der Leitung von Dana Galle können Anfänger und Fortgeschrittene jederzeit einsteigen. Die Stunden sind jeden Montag am Vormittag. Anfänger: 9.30 Uhr, Fortgeschrittene 10.30 Uhr. Unkosten- beitrag 5 Euro. Saal der ÖVP Hernals, Hernalser Hauptstraße 124 INFOS Ursula Waidhofer Tel.: 0664/350 95 76 E-Mail: u.waidhofer@gmx.at Sofie Wogritsch Rudolfsheim-Fünfhaus Am Laaerberg Der Rundgang unserer Gruppe über den Laaerberg am 3. September dauerte über zwei Stunden. Anschließend gab es noch ein geselliges Beisammensein. Josefstadt Tischtennis Mitglieder des Wiener Seniorenbundes erhalten in der Tischtennishalle Lange Gasse in der Zeit von Montag bis Freitag von 10-16 Uhr 20 Prozent Ermäßigung. Es ist kei- ne Sportausrüstung erforderlich, es kann sogar mit Stra- ßenschuhen gespielt werden. INFOS Sporthalle Lange Gasse, 1080 Wien, Tel. 01/406 41 69 E-Mail: tischtenniscenter@aon.at Reservierung wird empfohlen INFoS Bezirksobfrau Christine Rasinger Tel.: 0676/470 49 29 E-Mail: bezirksratchristine@gmx.at Vielfalt des Lesens 08 Das Wiener Seniorenmagazinab5zigAKTUELLES Höchste Arbeitslosenrate aller Bundesländer! Wien ist leider anders … Das österreichische Sozialsystem wird derzeit durch hohe Arbeitslosenzahlen belastet. O bwohl unsere Beschäfti- gungslage im Europaver- gleich gut liegt, gibt es gleich- zeitig besonders viele Arbeitslose. Ende August waren mehr als 263.000 Personen auf Arbeitssuche, das sin um rund 30.000 mehr als vor einem Jahr. Wien spielt dabei eine besonders traurige Rolle: Die Bundeshauptstadt hat mit 10 Prozent mit Abstand die höchste Arbeitslosenrate aller Bun- desländer, gefolgt von Kärnten mit 8 Prozent. Österreichweit betrug die Arbeitslosenrate Ende August 6,9 Prozent. Fast 89.000 Wienerinnen und Wiener waren im Sommer arbeitslos. Diese negative Spitzenposition ist zwei- fellos das Ergebnis einer verfehlten Wirtschafts- bzw. Standortpolitik und einer ebenso verfehlten Bildungspoli- tik. Mehr als die Hälfte der Arbeits- losen hat höchstens Pflichtschulab- schluss und ist deshalb nur schwer vermittelbar. Wien hat in den letz- ten zehn Jahren aber auch 60.000 Industrie-Arbeitsplätze verloren! Pensions- und Krankenversicherung betroffen Die hohe Arbeitslosigkeit wirkt sich auch auf die Pensions- und Kranken- versicherung negativ aus. VieleArbeits- lose – insbesondere Langzeitarbeitslose – drängen in die Invaliditätspension. Die Mehrzahl der Anträge muss zwar wegen fehlender Invalidität bzw. nicht gegebener Berufsunfähigkeit abgelehnt werden, Langzeitarbeitslose zeigen aber oft wenig Bereitschaft zu medizi- nischer und beruflicher Rehabilitation. Versicherungsbeiträge fehlen Der Leistungsaufwand der Kranken- versicherung für Arbeitslose liegt deutlich über dem durchschnittlichen Aufwand. Gleichzeitig kommt es zu einer starken Verringerung der Bei- tragseinnahmen für die Krankenver- sicherung. Diese Umstände sind eine der Ursachen dafür, dass die Wiener Gebietskrankenkasse die einzige Ge- bietskrankenkasse ist, die noch immer einen hohen Schuldenstand aufweist. Die Kasse muss deshalb weiterhin ei- nen strikten Sparkurs fahren. Wenn sich die Beitragseinnahmen der Wiener Gebietskrankenkasse in glei- cher Weise wie etwa bei die der Ober- österreichischen Gebietskrankenkasse entwickelt hätten, würde die Wiener Gebietskrankenkasse anstelle von Schulden von noch immer mehr als 180 Mio. Euro ebenso hohe Rücklagen auf- weisen! Die Stadtregierung ist gefordert! Die rot-grüne Stadtregierung sollte die vielen Millionen, mit denen Boule- vardmedien (Krone, Heute, Österreich) „gefüttert“ werden, ebenso die zig- Millionen, die das besonders niedrige Pensionsalter der Gemeindebeamten kostet, besser für eine aktive Arbeits- marktpolitik und für Bildungsmaß- nahmen verwenden. Denn Wien hat im Bundesländer-Vergleich die mit Abstand schlechtesten Bildungsergeb- nisse. Gen.-Dir. Stv. a. D. Leopold Scherer Ehrenpräsident des Wiener Seniorenbundes Wien hat 60.000 Industrie-Arbeitsplätze verloren www.ab5zig.at 09AKTUELLES Sparkurs beim Personal, „Partner“ statt echter Postämter Die Post bringt nicht allen was Die Zahl der briefsendungen nimmt durch den E-Mail-Verkehr ab, der postservice wurde dadurch aber nicht besser. Es gibt zahlreiche Kla- gen wegen nicht ordnungsgemäßer Zustellung. Die post bestreitet das. E lisabeth R. ist sauer. Obwohl sie tagsüber meist zuhause ist, kommt es immer wieder vor, dass ihr Briefträger eingeschriebene Briefe oder Pakete nicht zu ihr in den vierten Stock einer Wohnhausanlage in Ottakring bringt. Stattdessen findet sie nur die Verständigung im Postkas- ten, dass sie ihre Sendung vom Post- amt abholen kann. So wie Frau R. geht es vielen Wienerinnen und Wienern. Weit über 150.000 Österreicherinnen und Österreicher beschweren sich jährlich, weil sie mit der Paket- oder Postzustellung unzufrieden waren. Auch beim Seniorenbund gehen im- mer wieder Beschwerden ein, dass die Leistungen der Post deutlich nachge- lassen haben. Bei der Post sieht man das, wenig ver- wunderlich, anders. „Es ist nicht vor- gesehen, dass der Briefträger nur den gelben Zettel ausfüllt und in den Brief- kasten wirft“, sagt Post-Pressespre- cher Michael Homola. Wenn das vor- kommt, solle man den Kundenservice der Post unter der Telefonnummer 0810 010 100 informieren. „Der Kolle- ge oder die Kollegin erhält dann eine Nachschulung“, stellt Homola klar. Trend zum Postpartner Wenn der Zusteller wieder einmal „vergessen“ hat anzuläuten, muss Eli- sabeth R. ihre Post also vom Postamt holen. Für die leicht gehbehinderte Frau ist das immer besonders müh- sam. Dies auch deswegen, weil „ihr“ Postamt in der Blumberggasse vor ei- nigen Jahren geschlossen wurde und sie seither jedes Mal in die viel weiter entfernte Filiale in der Wattgasse ge- hen muss. Der Eindruck, dass es immer weniger Postämter gibt, ist nach Ansicht der Post falsch. „Standorte, die Verluste machen, werden geschlossen. Meis- tens wird dann aber stattdessen ein Postpartner eingerichtet“, sagt Presse- sprecher Homola. In Wien gibt es derzeit 108 Filialen und mittlerweile auch schon 32 Postpart- ner. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 gab es in Wien aber 118 echte Postfilialen. Während auf dem Land die Postpart- ner meist in Supermärkten angesiedelt sind, finden sie sich in Wien zwar auch gelegentlich bei Nahversorgern, aber auch in Apotheken, Frisörgeschäften und im 7. Bezirk sogar in einem Son- nenstudio, das bis 20 Uhr geöffnet hat. Das Postmarktgesetz schreibt vor, dass 95 Prozent der Briefe am nächsten Tag zugestellt werden müssen. „Das ha- ben wir bis jetzt immer geschafft“, sagt Homola, „meisten liegen wir bei einer Quote von 96 bis 97 Prozent.“ Quote hin, Quote her: Bei Massensendungen scheint es immer wieder Verzögerun- gen zu geben. Einladungen werden zu spät zugestellt usw., beim Senio- renbund kennt man das aus eigener Erfahrung usw. Die Geschwindigkeit der Briefpost, so heißt es, wird jedes Jahr von einem unabhängigen Institut geprüft. Dafür werden 24.000 Testbrie- fe quer durch Österreich verschickt. Den Zentralschlüssel bekommt jeder Beschwerden gibt es auch immer wie- der, dass hausfremde Personen einen Zentralschlüssel haben und damit jederzeit ein- und ausgehen können. „Den Gegensprechanlagenschlüssel, den die Post verwendet, kann jeder- mann nachmachen lassen“, sagt Pe- ter Burger von der Landesinnung der Metalltechniker. Man muss dazu nicht einmal einen originalen Schlüssel ha- ben, sondern nur zu einem Schlüs- seldienst gehen und sagen, dass man einen derartigen Zentralschlüssel ha- ben möchte. Abhilfe können Systeme mit einer Zutrittskontrolle, wie etwas das Begeh-Card-System schaffen. Wo ein solches System installiert wurde, kann der jeweilige Hausbesitzer bzw. die Hausverwaltung entscheiden, wer eine Zutrittskarte bekommt. Helmut Reindl Theoretisch müssten Zusteller die Post zur Haustür bringen. Das tun sie aber nicht immer. Foto©Bilderbox Foto©Post 12 Das Wiener Seniorenmagazinab5zig Mathematiker Rudolf Taschner und sein neues Buch Die Wissenschaft vom Unendlichen Mathematik als Abenteuer: Das präsentiert Univ.-prof. Dr. Rudolf Taschner in seinem neuen buch „Die Zahl, die aus der Kälte kam“. nachdem schon sein „math.space“ in Wien das publikum in Scharen anlockte, kann man nun in Taschners buch den größten Köpfen und den größten Leistungen dieser Disziplin nachspüren. W ie spannend kann Mathe- matik sein? Sehr! Seine Wis- senschaft so zu vermitteln gelingt Univ.-Prof. Dr. Rudolf Tasch- ner von der Technischen Universität in Wien auf scheinbar mühelose Art und Weise. Der „math.space“ im Wiener Museumsquartier präsentiert vor einer breiten Hörerschaft von Schülern bis zu Senioren das Faszinierende an die- ser „Kunst“. Die Veranstaltungen sind oft Wochen voraus ausgebucht. Als „Kunst“ hatte beispielsweise der be- rühmte deutsche Mathematiker Hans Grauert diese Disziplin eingereiht. Grauert lebte und wirkte wie andere berühmte Mathematiker vor ihm in Göttingen in Deutschland. In seinem Buch führt Rudolf Taschner durch die Mathematik vom alten Ägyp- ten bis heute. Schon der Titel in Anleh- nung an den Spionagethriller von John le Carré lässt ahnen, wie aufregend es dabei werden kann. Es geht im Buch unter anderem um die „größten“ und um die „geheinsvollsten“ Zahlen und um den „Anspruch um Allwissenheit“. Und die Genies und Persönlichkeiten, die dahinter stehen. Ja, auch die Spio- nage bedient sich der Mathematik. Wer das so vermitteln kann, dem strömt das Publikum zu. Kein Wunder, dass ganze Schulklassen in Taschners math. space pilgern und vielen Erwachsenen dräut, dass sie einst die Mathematik vorschnell als trockene Wissenschaft eingereiht hatten. In den 80er-Jahren hatte der Bestseller „Gödel, Escher, Bach“ einer breiten Käuferschaft eine Ahnung davon vermittelt, wie viele Dimensionen in der Mathematik ste- cken. Über Kurt Gödel sagt Taschner: „So Große wie ihn gibt es heute keine.“ Es werde Jahrzehnte dauern, bis wie- der eine solche Mathematiker-Persön- lichkeit hervortritt. Taschner reiht den 1906 in Brünn geborenen und 1978 in Princeton verstorbenen Gödel in eine Reihe mit Aristoteles und Leibniz, den historisch Großen der Mathematik. Der Band gibt eine Ahnung von der unendlichen Weite des Themas. „Die Mathematik ist nicht abgeschlossen“, erklärt Taschner dazu. Aber die meis- ten offenen Fragen würden nur mehr schwer zu lösen sein. Die „Wissenschaft vom Unendlichen“ hatte sie ein ande- rer Großer, nämlich Hermann Weyl, bezeichnet. Er war Mathematiker, Phy- siker und Philosoph und hat im 20. Jahr- hundert ebenso in Göttingen geforscht und gelehrt wie etwa das Genie Gauß Anfang des 19. Jahrhunderts. Taschner gibt diesem Gedanken der Unendlich- keit das Schlusswort in seinem Buch. Rudolf Taschner ist 1972 in Ternitz im südlichen Niederösterreich geboren. Er verlor seinen Vater im Alter von acht Jahren. Als er zehn war, starb auch die Mutter. Mit Hilfe eines Stipendiums der einstigen Schoeller-Bank konnte er als Internatsschüler das Wiener The- resianum besuchen und dort maturie- ren. „Das war meine Rettung“ sagt er noch heute darüber. Die Schule wurde zu seiner Heimat: „Ich habe ihr viel zu verdanken.“ 30 Jahre lang unterrich- tete der Universitätsprofessor deshalb dort jeweils eine Klasse in seinem Fach. Nach der Matura hatte er einst erst das Studium der Physik begonnen. An- geregt durch Mathematiklehrer dort hatte er sich aber bald dieser Disziplin zugewandt. Sich selbst sieht er vor allem als Lehrer und Vermittler seines Fachs: „Große Gedanken nochmals denken!“ Das faszi- niert ihn und damit reißt er Zuhörer und Leser mit. Rudolf Taschner Die Zahl, die aus der Kälte kam Wenn Mathematik zum Abenteuer wird Verlag Hanser 244 Seiten, 20,50 Euro Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner: „Große Gedanken nochmals denken!“ Foto©Indra www.ab5zig.at 13LEBEN Liebe in späteren Jahren: Zwei Filme von Gabriele Schweiger Die Lust der Frauen – und die der Männer hat es sich mit Erotik und Sexualität, nur weil man über 50 oder gar über 60 Jahre alt ist? Gabriele Schweiger, eine österreichische Filmemacherin und in der branche eine newcome- rin, ist in zwei Filmen diesem sensib- len Thema nachgegangen. „D ie Lust der Frauen“ und die „Lust der Männer“, das sind zwei erstaunli- che Filme, die in jüngerer Zeit im Fern- sehen, bei Filmfestivals und in Spezi- alkinos gelaufen sind. Der Frauenfilm war im ORF, auf 3-Sat und im Schwei- zer Fernsehen zu sehen. Der Film über die Männer ebenfalls im ORF und auf 3-Sat. Das Echo war groß, beide Fil- me werden möglichweise von weite- ren Stationen übernommen und sind im ORF-Shop als DVD erhältlich und demnächst im Vertrieb von Hoanzl. Was hat Gabriele Schweiger, jetzt selbst 54 Jahre alt, veranlasst, sich diesen Themen zu- zuwenden? „Zuerst war der Frauenfilm“ erklärt sie, „Erotik und Sexu- alität von Älteren hat mich früh beschäftigt.“ Stimmt das mit der ero- tischen Abwertung der Frauen ab 50 oder 60 wirklich? Fünf Frauen erzählen im Film offen über ihre Erfahrungen und ihre Beziehungen. Sex und Erotik finden jedenfalls statt, oft besonders erfüllend, auch wenn das vom allgemeinen Bewusstsein meist ausgeblendet wird. Mithilfe von „Der Standard“ und „Die Presse“ hatte sie Frauen gesucht, die bereit waren mit- zumachen. „Mein Eintrittsalter war 60 Jahre. “ Mehr als 100 Frauen hatten sich gemeldet. Mit den meisten von ih- nen hat sie sich danach persönlich ge- troffen. „Viele trauten sich nicht, viele sind weggefallen.“ Manche hatten oder fürchteten Probleme mit ihren Famili- en. Schließlich kam es zu Probeaufnah- men mit 15 Frauen. Danach waren Pro- duzent Geyrhalter und sogar der ORF an diesem Projekt interessiert. Der Film wurde mit fünf Frauen gedreht, es ka- men auch nur diese Frauen zu Wort. „Frauen, die sich von den konventionellen Vorstellungen emanzipiert hatten“. Die darauf verzich- teten, „in harter Arbeit jung auszusehen.“ Dieser, ihr erster Film, erschien 2011, da war sie selbst 52 Jahre alt. „Alle beteiligten Frauen haben nur positives Feed- back bekommen“, war ihre Erfahrung danach. Der Film „Die Lust der Männer“ (2012) war eine logische Fortentwicklung. Wieder wurden Kandidaten gesucht. „Aber statt 100 haben sich nur 15 ge- meldet“, stellte Schweiger fest. Die Männergeneration ab 60 scheint im Vergleich zu den gleichaltrigen Frauen mehr Probleme zu haben, über die ei- gene Gefühlswelt zu sprechen. Wieder kamen fünf Protagonisten zu Wort und berichteten von Erotik und Sexualität von ihren jungen Jahren bis heute, wie sie damit umgehen und wie sie ihr Le- ben beeinflussten. Gabriele Schweiger hat selbst eine erstaunliche Entwicklung genom- men. Sie hatte ein Fachgeschäft für Naturbetten und Holzschiebewän- de aufgebaut. Erst mit 47 Jahren be- schloss sie, den latenten Wunsch, Filme zu inszenieren, daneben zu verwirklichen. Es begann mit einem Kurs an einer Volkshochschule. Mit einer eigenen Kamera produziert sie ein erstes „Lehrlingsstück“. „Film“, so sagt sie, „ist ein leistbares Metier geworden.“ Zufrieden damit, wurde sie mutig und suchte einen Produzen- ten für ihr Thema. Der Erfolg ihrer beiden ersten Filme hat sie und den Produzenten überrascht. Zurzeit ar- beitet sie an einem Episodenfilm mit, in dem es um Menschen geht, die sich in Projekten engagieren, die über den Eigennutz hinausgehen. Arbeitstitel: „Was geht“. Für die Zukunft träumt sie von einem großen Projekt mit in- ternationaler Beteiligung. Aber ihren Betrieb im 5. Bezirk in Wien führt sie daneben weiter. Erfahrungen und Beziehungen von Frauen und Männern ab 60 Gabriele Schweiger: Erster Film mit 52 Jahren Fotos©NikolausGeyrhalterFilmproduktionGmbH 32 Das Wiener Seniorenmagazinab5zigGESUNDHEIT Gefährliches Sodbrennen Achtung: Chronischer Reflux erhöht auch das Risiko für Speiseröhrenkrebs! Jeder Dritte von uns kennt diesen ätzend-brennenden Schmerz im Oberbauch, der sich oft nach dem Genuss von reichlichem Essen, aber auch nach einem guten Glas Wein oder Sekt einstellt. Durch den so genannten sauren Reflux in die Speiseröhre entzündet sich deren Schleimhaut schmerzhaft. Dies kann zu narbigen Einengungen und Schluckstörungen führen. „Betrof- fene klagen bisweilen, dass sie am Abend nichts mehr essen können”, berichtet der Refluxspezialist, Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feil, Vorstand der chirurgischen Abtei- lungen am Evangelischen Kranken- haus Wien. Tückisch: schmerz weg, Krebsrisiko bleibt Sodbrennen kann heute in vielen Fäl- len medikamentös gut gelindert wer- den. Durch die Einnahme von Säu- reblockern gehen Entzündung und brennender Schmerz meist zurück. Allerdings bleibt die Ursache, also der Rückfluss (Reflux) von Flüssigkeit aus dem Magen in die Speiseröhre, dennoch bestehen. Nur: Jetzt ist die- se Flüssigkeit gallig-bitter und verur- sacht weniger Entzündungen, dafür aber – abgesehen von üblem Mundge- ruch – oft folgenschwere Änderungen in der Zellstruktur der Speiseröhren- schleimhaut (sog. Barrett-Ösophagus). „Durch den galligen Rückfluss besteht bei zumindest 15% aller Patienten die Gefahr für die Entwicklung des ge- fürchteten Barrett-Karzinoms. Diese Patienten haben leider ein 50fach(!) erhöhtes Risiko, an dieser Krebsart zu erkranken, die in den letzten 30 Jah- ren weltweit stark zugenommen hat”, warnt Spezialist Feil. Das Tückische daran ist: Der Betroffe- ne fühlt sich durch die Einnahme Säu- re blockierender Medikamente meist besser (das schmerzhafte Brennen ist weg) und vor allem sicher und ahnt nichts von der möglichen drohenden Gefahr. Daher sollten sich auch jene Patienten, deren Sodbrennen durch Säureblocker gelindert ist, in re- gelmäßigen Abständen vorsorglich gastroskopisch untersuchen lassen. Reflux kann auch die Lunge angreifen Was viele nicht wis- sen: In der Nacht kann die Magen- säure (oder gallige Flüssigkeit) sogar bis in den Rachen und von dort über die Luft- röhre bis in die Bronchien gelan- gen und Husten, ständige Heiser- keit, Asthmaanfälle oder Lungenentzündung auslösen. Welcher Betroffe- ne führt schon einen Luft- mangel z. B. beim Bergwan- dern oder Nordic Walken, auf eine Refluxerkrankung zurück? Ursache für den Reflux ist fast immer ein Zwerchfellbruch, d. h. die Speiseröhre ist, bedingt durch eine (angeborene) zu große Lücke im Zwerchfell, verkürzt und deshalb zum Magen hin undicht. Dies kann letztlich nur durch einen operativen Eingriff korrigiert werden. Prof. Feil: „Helfen weder Diät noch regelmäßig eingenom- mene Medikamente und bestehen die Beschwerden schon längere Zeit, so raten wir – nach vorheriger, exakter Abklärung – zum operativen Eingriff, umdieFunktionderSpeiseröhrewieder zu normalisieren.” Beschwerdefrei durch Operation Am Evangelischen Krankenhaus Wien wurden bereits mehr als 1.000 solcher nur 45-60 Minuten dauern- den Operationen erfolgreich „durchs Schlüsselloch“ durchgeführt. Die in- ternational standardisierte laparosko- pische Operationstechnik wurde von Prof. Feil und seinem Team so verbes- sert und modifiziert, dass Schluckstö- rungen danach in den meisten Fällen unterbleiben und das Risiko des spä- teren Wiederauftretens der Erkran- kung auf unter 1% reduziert werden konnte. Auch der gallige Reflux mit seinen möglichen, gefährlichen Aus- wirkungen kann durch den Eingriff beseitigt werden. INFOS Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feil, MAS Facharzt für Allgemeinchir- urgie und Viszeralchirurgie Vorstand der chirurgischen Abteilungen am Evangeli- schen Krankenhaus Wien Ordination: Garnisongasse 1/23A, 1090 Wien Privat, BVA, SVA, KFA Telefon: +43 (01) 890 34 32 www.drfeil.at Foto:EKH-Wien entgeltlicheEinschaltung www.ab5zig.at KATEGORIE 31 Häufig gestellte Fragen zum Thema Zahnimplantate Kraftvoll und sicher zubeißen Frisch, saftig, steirisch – wer kennt sie nicht, jene Werbung, die mit einem kraftvollen Biss in einen knackigen Apfel endet. Doch leider ist gerade dieser kraftvolle Biss bei vielen, vor allem älteren Menschen nicht mehr möglich. An den Zäh- nen nagt der Zahn der Zeit, sie sind locker oder bereits ganz verloren gegangen. Zahnprothesen sind dann das Mittel der Wahl. Doch nicht immer sind diese auch wirk- lich optimal anzupassen und bieten oft wenig Halt. Seit über 40 Jahren bieten Zahnimplan- tate die Möglichkeit, Zähne vollwertig und langfristig zu ersetzen. Zahnim- plantate haben nichts mit Lifestyle- Medizin zu tun, sondern sind auch für Senioren der ideale Ersatz für verloren gegangene Zähne. Ein Implantat – sei- en es Einzelzähne oder eine implan- tatgetragene Prothese – stellt zwar die aufwändigste, dafür aber auch die si- cherste und langfristigste Zahnersatz- lösung dar. Einzelzähne oder eine Pro- these werden mittels einer kleinen, im Kieferknochen verankerten Schraube aus Titan dauerhaft fixiert. Dadurch können die Implantate die Lebensqua- lität massiv erhöhen, die Gesichts-Äs- thetik verbessern, aber auch Selbstver- trauen schenken. Beste Zahnersatzlösung Doch nicht nur bezüglich Ästhetik und Funktion sind Zahnimplantate über- legen. Sie unterstützen auch den dar- unter liegenden natürlichen Knochen und verhindern so dessen Abbau. Und angesichts einer Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren sind Implantate unbe- stritten die beste aktuell erhältliche Zahnersatzlösung. Die Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie für Zahn-, Mund- und Kiefer- heilkunde Dr. Ulrike Müller-Hofbauer erläutert: „Ein Zahnimplantat ist eine medizinische Schraube aus Titan, die ambulant, schmerzfrei und in lokaler Betäubung durch einen kurzen Ein- griff in den Kieferknochen eingesetzt wird. Für sehr ängstliche Patienten gibt es auch die Möglichkeit, den Ein- griff unter einer Lachgasanästhesie durchzuführen. In der Folge wächst das Implantat fest mit dem eigenen Knochen zusammen und bildet da- durch eine solide und biologische Ba- sis für die langfristige und stabile Ver- ankerung jeder Art des Zahnersatzes.“ Der Natur am nächsten Implantat getragene Zähne kommen ästhetisch und funktionell der Natur am nächsten und ermöglichen ge- nussvolles Essen, Sicherheit im All- tag, unbeschwertes Lachen, deutli- ches Sprechen und ein positives und natürliches Lebensgefühl. Durch den enormen Erfolg der Implantologie sind Zahnärzte und Kiefer/Gesichts- chirurgen in Zusammenarbeit mit er- fahrenen Zahntechnikern heutzutage in der Lage, durch verschiedene Kon- zepte jedem Patienten eine wirklich passende Lösung, sowohl finanzieller als auch technischer Natur, anbieten zu können. Durch neue Produkte ist es heute möglich, eine wirklich zufrie- denstellende und einfache Lösung an- zubieten, besonders bei Patienten, die mit ihrer Unterkieferprothese sehr un- glücklich sind. Hier kann über ledig- lich zwei konventionelle Implantate im Unterkiefer die Zahnprothese ein- fach, kostengünstig und gut verankert werden. Vor einer Implantation sollten aber auf jeden Fall eine Untersuchung und ein ärztliches Gespräch stattfin- den, da es auch medizinische Situatio- nen geben kann, wo man bezüglich ei- ner Implantation eher zurückhaltend sein muss. Nähere Information zum Thema Implantate bei Ihrem Zahnarzt. INFOS Dr. Ulrike Müller-Hofbauer FA für Mund- Kiefer- u. Gesichtschirurgie Zahnärztin Master of Dental Science, Implantologie An der oberen Alten Donau 187, 1220 Wien Tel. 01/ 202 36 46 Mo, Di, Do: 13:30 – 17:30; Mi, Fr: 8:30 – 12:30 Alle Kassen entgeltlicheEinschaltung Foto:fotolia 36 Das Wiener Seniorenmagazinab5zigANGEBOTE 13.12. u. 14.12., 20.12. u. 21.12., 20.00 Uhr: „Christmas Gospel“ mit Stella Jones 10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder, Codewort „Sen-Go-10“ 6.12. u. 7.12., 20.00 Uhr., „The Voice of Gregorian“ ein 5-köpfiger Männerchor präsentiert den Gregorianischen Cho- ral auf moderne Art 10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder, Codewort „Sen-VO-10“ INFOS Karten nur bei Atlantis Event-Ticketservice Tel.: 01/890 36 82 82 www.atlantis-event.com 17.10.-31.12., 19.30 Uhr Derwisch geht in sein achtes Jahr. Mit einem Best-of, das einen Querschnitt aus den ersten drei Programmen prä- sentiert. Aret Güzel Aleksanyan ent- führt wieder – begleitet vom Tanz von Mandana – mit neuen Geschichten in orientalische Welten. 14 Euro für ab5zig-Mitglieder Foto:AlexanderBernold INFOS Interkulttheater Fillgradergasse 16, 1060 Wien Karten unter Tel. 01/587 05 30, E-Mail: info@interkulttheater.at www.interkulttheater.at 29.11., 19.30 Uhr, Wiener Konzerthaus Ein Feuerwerk an Radio-Hits der 70er & 80er-Jahre von einem der besten Vo- cal-Jazz-Ensembles der Welt. Mit Hits wie „Tuxedo Junction“, „Gloria“, „Boy From New York City“, „Operator“ … 10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder bei der Tageskassa im Wiener Konzert- haus Foto:LPSArchiv Manhattan Transfer INFOS Wiener Konzerthaus Lothringerstraße 20, 1030 Wien Tel.: 01/24 20 02 www.konzerthaus.at Die Annakirche ist DER barocke Geheimtipp in der Wiener Innenstadt. Bei den stimmungsvollen Adventkon- zerten hören Sie Werke von Mozart, Bach, Haydn sowie die schönsten Ad- ventlieder! 29.11.-22.12., jeden Fr., Sa., So., 19.30 Uhr (ausgenommen 8.12., 20 Uhr) Karten: 22 Euro, 10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder Foto:Annakirche Trompetenzauber INFOS Kunst & Kultur – ohne Grenzen Worellstraße 3, 1060 Wien Tel.: 01/581 86 40, E-Mail: tickets@kunstkultur.com www.kunstkultur.com 11.12., 14.12., 18.12., 19.30 Uhr: „Trumpets in Concert“ Ein stimmungsvoller Abend in der Vorweihnachtszeit. Auf prächtige Weise lassen die Trompeter mit noblen Tönen den sakralen Raum der Minori- tenkirche in Wien erklingen. 15% Rabatt für ab5zig-Mitglieder Minoritenkirche INFOS Karten unter Tel. 0699/105 50 308 sowie bei www.oeticket.com, www.wien-ticket.at und im Kuriershop Opernpassage. Votivkirche Derwisch erzählt 31.10., 20.00 Uhr: AndyLeeLang(Foto), Babenbergerhalle Klosterneuburg 9.11., 19.30 Uhr: Andy Borg & Willi Dussmann, Gemeindesaal Langenrohr 23.11., 19.00 Uhr: 7. Tullnerfelder Ad- vent, American Christmas Gospel mit Stella Jones, Kirche Michelhausen 30.11., 20.00 Uhr: „Weihnachten wie- der g´spian“, Grafenwörth, H.d. Musik 1.12., 20.00 Uhr: The Rounder Girls, Grafenwörth, Haus der Musik 20% Rabatt für ab5zig-Mitglieder INFOS Tullnerfelder Kulturverein Tel.: 0699/113 511 77 E-Mail: ticketshop@mvmfm.at www.mvmfm.at Kultur im Tullnerfeld Foto:ManfredBaumann www.ab5zig.at 37ANGEBOTE Sa., 2.11., 20.30 Uhr: W. A. Mozart „Requiem“, Wiener Domchor & Dom- orchester & namhafte Solisten Sa., 23.11., 20.30 Uhr: Gospel-Night Mi., 4.12., 24.00 Uhr: W. A. Mozart „Requiem“ - Nachtkonzert zu seiner Todesstunde 29.11.-22.12., Fr. u. Sa.: 20.30 Uhr, So.: 22 Uhr: Adventkonzerte mit Trompete Solisten des Wiener KammerOrchesters 10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder INFOS Kunst & Kultur – ohne Grenzen 01/5818640-E-Mail:tickets@kunstkultur.com www.kunstkultur.com Stephansdom Theater Center Forum „ArsenundSpitzenhäubchen“, Komödie 6.-23.11., 19.30 Uhr / Forum I „Wiener Panoptikum“, Kabarett mit Renate und Willy Egger 12.11. & 3.12., 20.00 Uhr / Forum II „Total Spezial“, Kabarett mit Gery Seidl 13.-16.11., 20.00 Uhr / Forum II „Zwei, Vier, Sex“, Komödie 28.11.-30.12., 19.30 Uhr / Forum I Vorstellungen jeweils täglich außer So. und Mo. Für ab5zig-Mitglieder kostet jede Karte 14 Euro. INFOS Theater Center Forum, Porzellangasse 50, 1090 Wien, Tel.: 01/310 46 46 www.theatercenterforum.com Blüthner-Zyklus 14.11., 19.30 Uhr: Samuel Sangwook Park, Klavier, spielt u. a. Werke von Mozart, Schubert und Brahms 4.12., 19.30 Uhr: Caroline Melzer, Ro- land Lindenthal u. a.: Beethoven: Trio für Klavier, Violine und Violoncello, op 11 „Gassenhauer“ und Mendelssohn/ Reimann: „... oder soll es Tod bedeu- ten?“ für Sopran und Streichquartett u. a. Casino Baumgarten, Linzer Straße 297, 1140 Wien 15 statt 28 Euro für ab5zig-Mitglieder INFOS Blüthner Zentrum Wien Bräunerstraße 5, 1010 Wien Tel.: 01/512 01 10, www.bluethnerzyklus.at SlowakischeTanzkunst Die Slowakische Republik feiert heuer ihr 20-jähriges Gründungsjubiläum. Anlässlich dieses Ereignisses findet am 7. November um 20.00 Uhr im Wiener Museumsquartier eine Gala statt, bei der zum ersten Mal das slo- wakische Tanzkunstensemble Lúčnica in Wien auftritt. 10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder INFOS Karten sind in allen Oeticket-Verkaufsstel- len sowie unter www.oeticket.com und direkt an der Kassa der Halle E Museums- quartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien, erhältlich. 1.12., 19.30.: Natalie Dessay und Mi- chel Legrand im Großen Saal des Wie- ner Konzerthauses. Es ist zwecklos, den Gesang und das Schauspiel in Dessays Performance zu trennen, denn jede Phrase ist getrieben von purer Intension und der Dramatik des jeweiligen Moments. 10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder auf die Kartenpreise von 125, 95, 75, 55, 45 und 35 Euro. Kennwort „Natalie“ an den Kassen des Wiener Konzerthauses INFOS Wiener Konzerthaus Lothringerstraße 20, 1030 Wien Tel.: 01/242 002 www.konzerthaus.at Natalie Dessay Foto:PeterBrenkus Marionettentheater Kunstvolles Spiel, modernste Technik und fürstliches Ambiente machen ei- nen Besuch im Marionettentheater Schloss Schönbrunn zu einem beson- deren Erlebnis für die ganze Familie. Auf dem Spielplan steht klassisches Musiktheater – von „Aladdin“ bis „Zauberflöte“ (Bild). Reservierung er- forderlich! 10% Rabatt für ab5zig-Mitglieder. INFOS Marionettentheater Schloss Schönbrunn Hofratstrakt, 1130 Wien, Tel.: 01/817 32 47 E-Mail: office@marionettentheater.at www.marionettentheater.at Heilwig Pfanzelter Sa., 3.12., 19.30 Uhr: „Noch immer leuchten die Sterne“, Weihnachts- konzert von Heilwig Pflanzelter an- lässlich ihres 60. Geburtstags mit Ge- schichten, Gedichten und Chansons. 10% Rabatt für ab5zig-Mitglie- der bei Nennung des Codewortes „Sterne“. INFOS Theater Akzent Theresianumgasse 18, 1040 Wien Tel.: 01/501 65-3306 www.heilwig.at RomanGerhardt/www.kulturkommunikator.com Aktuelles Leben Kultur und Ausflüge Gesundheit Sport Kurse und Angebote Direkt am Leser Sprechen Sie mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung 60.000 Seniorinnen und Senioren in Wien direkt an. Die Bereiche des Magazins reichen von Aktuelles und Leben über Kultur und Ausflüge, Gesundheit und Sport bis zu Kursen und Angeboten. www.ab5zig.at 19 Di., 22., bis So., 27. April 2014 Kulturreise Baskenland Programm: Di., 22.4.: Flug Wien – Frankfurt – Bilbao Mi., 23.4.: San Sebastian Do., 24.4.: Pamplona und Puente la Reina Fr., 25.4.: Burgos Sa., 26.4.: Santander und Santillana del Mar So., 27.4.: Vormittag zur freien Verfügung, 14.30 Uhr Rückflug Bilbao – Frankfurt – Wien Kosten: 1220 Euro p.P. im Doppelzimmer, EZ-Zuschlag 200 Euro. Leistungen: • Flüge Wien-Frankfurt-Bilbao-Frankfurt-Wien • 5 Nächtigungen auf Basis Halbpension • moderner Reisebus für alle angeführten Transfers und Ausflüge • qualifizierte deutschsprachige Fremdenführer für die Stadtführungen in Bilbao, San Sebastian, Pamplona und Burgos • Eintritte: San Sebastian – Kathedrale und Aufzug zum Monte Igueldo; Pamplona – Kathedrale und Zitadelle; Burgos – Kathedrale und Kloster Änderungen vorbehalten! Anmeldung: Wr. Seniorenbund, Tel.: 01/515 43-600, siehe Seite 20 Prof. Gerhard Ederndorfer sie eigentlich zum Schluss besuchen. Dadurch wächst die Vorfreude, man kann ihr Äußeres bereits aus verschie- denen Perspektiven bewundern und bekommt allmählich ein Gefühl für diesen höchst komplexen Baukörper. Mit all ihren Anbauten, mit dem Kranz ihrer Kapellen, jede für sich selbst eine ganze Kirche, und mit den Sälen um den großen Kreuzgang herum, hat dieses Bauwerk Dimensionen, gegen die mitteleuropäische Dome im Ver- gleich bescheidene Gotteshäuser sind. Zu den berühmtest Gestalten aus der Geschichte der Stadt zählt „El Cid“. Das Leben und die Taten dieses grandi- osen Haudegens sind oder erscheinen heute zumindest etwas zwielichtig. Zuerst diente er als Paladin der kastili- schen Könige, er kam in Verdacht, den Bruder des Königs ermordet zu haben, was König Alfons VI. laut äußerte. El Cid wurde aus Kastilien verbannt. Was dann geschah, ist für manchen unverständlich, für ei- nen Granden jedoch einleuchtend, wenn er sich nicht schmollend auf sein Landgut zurückziehen, son- dern aktiv bleiben will. Er trat in die Dienste des maurischen Königs von Zaragoza. König ist König! Deshalb plagten ihn auch keine Zwei- fel und Bedenken, als Alfons VI. ihm verzieh, er zurückkehrte und an- schließend die Mauren bei Valencia zurückschlug und die Stadt besetz- te. Bei einem der erneuten Kämpfe gegen die Mauren wurde er schwer verwundet. Bevor er starb, befahl er, seinen Leichnam auf seinem Pferd festzubinden und dieses bei der Atta- cke gegen die Mauren voraus zutrei- ben. Diese, nicht ahnend, dass ihnen ein Toter entgegenritt, waren ob der Tatsache, dass alle Pfeile und Lanzen, die man ihm entgegenschleuderte, wirkungslos blieben, so bestürzt, dass sie flohen. Santillana del Mar ist einer der besterhalte- nen mittelalterlichen Orte Spaniens. Der Gang durch die mit Kopfsteinen ge- pflasterten Straßen führt durch eine Kleinstadt ohne Neubauten. Die aus großen Steinquadern errichteten Häu- ser sind mit dem Wappen bedeuten- der kastilischer Familien geschmückt. Aus diesem absolut intakten Ensemb- le, das nur mit Rothenburg oder San Gimignano verglichen werden kann, ragen einige Bauten heraus, wie der Stadtpalast des Marques de Santillia- na, vor allem aber die Kollegiatskirche Santa Juliana, eine der bedeutendsten romanischen Bauten Nordspaniens. Auf Teilen des Jakobswegs zu sein be- deutet: Stille der Landschaft und Schön- heit der Kunst, mittelalterliche Stadt- bilder, Tavernen mit gutem Wein und bodenständiger Küche und Menschen, die ihre Eigenheit bewahrt haben. Foto:wikipedia Foto:Fotolia Pamplona: Denkmal für den Stierlauf KULTUR UND AUSFLÜGE W i s s e n & le b e n s f r e u d e
  • 3. W i s s e n & le b e n s f r e u d e Termine und Themen Ausgabe Themen Anzeigenschluss Druckunterlagen Erscheinungs- termin 1/2014 Urlaub & Thermen & Ausflüge 7. 1. 2014 10. 1. 2014 3. 2. 2014 2/2014 Mobilität & Pflege 5. 3. 2014 10. 3. 2014 1. 4. 2014 3/2014 Leben & Wohnen 5. 5. 2014 9. 5. 2014 2. 6. 2014 4/2014 Vorsorge & Gesundheit 21. 7. 2014 25. 7. 2014 18. 8. 2014 5/2014 Wellness & Genuss & Region 1. 9. 2014 5. 9. 2014 1. 10. 2014 6/2014 Finanzen & Sicherheit 3. 11. 2014 7. 11. 2014 1. 12. 2014 Erscheinung n 6 x jährlich n 60.000 Exemplare im Direktversand n Versand an die Mitglieder des Wiener Seniorenbundes sowie 58- bis 75jährige Wienerinnen und 62- bis 75jährige Wiener. n In den Ordinationen der AllgemeinmedizinerInnen in Wien n 6.400 Exemplare im Lesezirkel Ansprechpartner Thomas Hausner Anzeigenleitung Tel. 0699/103 96 388 E-Mail: hausner@ab5zig.at Dr. Irmgard Bayer Chefredaktion Tel. 01/515 43 641 E-Mail: bayer@ab5zig.at Vertrauen in die Angebote Unsere Leserinnen und Leser sind aktive und unternehmensfreudige Menschen, die finanziell unabhängig sind und von den gesellschaftlichen Angeboten gerne Gebrauch machen. Die hohe Bindung und Identifikation zu und mit ihrem Magazin ist auf das große Vertrauen in die Angebote des Seniorenbunds zurückzuführen. Beste Voraussetzungen also für die Wirkung Ihres Werbeauftritts.
  • 4. Rabatte, Zuschläge, Beilagen Rabatte für Mehrfachschaltung auf Anfrage Zuschlag abfallende Formate 10% Beilagen: Bis 30 g EUR 210,– per Tausend Darüber EUR 230,– per Tausend 2/1 Seite Spiegel: Je B: 189, H: 264 abfallend: B: 416, H: 296 4c: EUR 6.800,– 1/1 Seite Spiegel: B: 189, H: 264 abfallend: B: 208, H: 296 4c: EUR 3.700,– 1/2 Seite quer Spiegel: B: 189, H: 130 abfallend: B: 208, H: 143 4c: EUR 2.120,– 1/2 Seite hoch Spiegel: B: 92, H: 264 abfallend: B: 104, H: 296 4c: EUR 2.120,– 1/3 Seite hoch Spiegel: B: 59,5, H: 264 abfallend: B: 75, H: 296 4c: EUR 1.520,– 1/3 Seite quer Spiegel: B: 189, H: 87 abfallend: B: 208, H: 98 4c: € 1.520,– 1/4 Seite quer Spiegel: B: 189, H: 62 abfallend nicht möglich! 4c: EUR 1.200,– 1/4 Seite 1sp. Spiegel: B: 43,5, H: 264 abfallend nicht möglich! 4c: EUR 1.200,– 1/4 Seite hoch Spiegel: B: 92, H: 130 abfallend nicht möglich! 4c: EUR 1.200,– 1/8 Seite Spiegel: B: 92, H: 62 abfallend nicht möglich! 4c: EUR 760,– 1/16 Seite Spiegel: B: 43,5, H: 62 abfallend nicht möglich! 4c: EUR 430,– Technische Daten Format: 208 x 296 mm Satzspiegel: 189 x 264 mm Abfallend: Überfüller + 3 mm Druckverfahren: Rollenoffset Rasterweite: 60 Druckunterlagen Auf Datenträger oder per E-Mail. Folgende Dateiformate können problemlos übernommen und weiterverarbeitet werden: Druckfähiges PDF. Offene Daten als InDesign bis CS6, Illustrator, sowie für Bilder und Logos .jpg- und .tiff-Dateien. PR-Texte unformatiert im Wordformat (.doc oder .txt) ohne eingebettete Bilder und Grafiken! Bilder, Logos und Grafiken mit midestens 300 dpi Auflösung. Bei Nichteinhaltung des Druckunterlagenschlusses können wir keine Einschaltung garantieren. Zahlung, Gerichtsstand, Storno Die Rechnung ist 14 Tage nach Ausstellung ohne Abzug fällig. Alle Rechnungen sind zahl- und klagbar in Wien. Gerichtsstand ist für beide Teile Wien. Es gilt österreichisches Recht. Stornierung von Anzeigen oder laufenden Verträgen ist nur bis zwei Wochen vor dem jeweiligen Anzeigenschluss in schriftlicher Form möglich. Bei Stornos aus einem Jahresauftrag werden bereits gewährte Rabatte nachverrechnet. Formate und PreiseW i s s e n & le b e n s f r e u d e