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newsnews
02/2012
news
Liebe Partner, Mitglieder und Interessenten
von metrobasel.
Die Podiumsdiskussion bot Raum für spannende und anregende Diskussionen rund ums Thema Pharmaregulierungen.
Der Austausch mit den verschiedenen Akteuren und Entscheidungsträgern unserer Region nimmt für mich in meiner Funktion
als Direktorin von metrobasel einen hohen Stellenwert ein. Die vergangenen Wochen standen daher im Zeichen vieler
und wertvoller Gespräche mit dem Ziel, geäusserte Bedürfnisse aufzunehmen und in die Arbeit von metrobasel einfliessen
zu lassen. Dabei durfte ich mit Freude feststellen, dass metrobasel über einen hohen Bekanntheitsgrad verfügt und die
Leistungen des Think Tank eine breite Anerkennung erfahren: die Visionen zu unserer Region, die Studien, die Anlässe mit
hochkarätigen Referenten und Podiumsdebatten aber auch die Kommunikation an eine breite Öffentlichkeit.
Ein Think Tank steht primär für Visionen. Nach 2007 wird deshalb metrobasel erneut einen Visionsprozess mit kreativen
Persönlichkeiten lancieren, welche über grosse Kenntnisse zu unserer Region verfügen. Wir halten Sie darüber auf dem
Laufenden. Bis Ende Jahr werden wir zudem gemeinsam mit Partnern von metrobasel und wichtigen Entscheidungsträgern
aus Politik und Wirtschaft die nächsten metrobasel Studien detailliert festlegen. Diese werden dann wiederum von einem
angesehenen Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit einer metrobasel Begleitgruppe erarbeitet und Mitte des nächsten
Jahres veröffentlicht.
Es ist mir ein Anliegen, metrobasel auch weiterhin als visionären Think Tank zu positionieren, der qualitativ hochstehende
Studien erarbeitet und sowohl Meinungsträger und Entscheidungsträger als auch eine breite Öffentlichkeit für die wich-
tigsten Anliegen unserer Region sensibilisiert.
Im vorliegenden Newsletter informieren wir Sie gerne über die Studienergebnisse und die Referate, welche am Anlass «Wie
viele Regulierungen verträgt die Pharmabranche noch?» diskutiert wurden sowie über die nächsten Anlässe von metrobasel.
Viel Vergnügen bei der Lektüre.
© Foto ruweba
news
2
www.metrobasel.org
metrobasel Anlass zu Pharmaregulierungen:
«Wie viele Regulierungen verträgt die Pharma-
branche noch?»
Im Zentrum des metrobasel Anlasses «Wie viele Re-
gulierungen verträgt die Pharmabranche noch» stand
die Studie «Pharmaregulierung im internationalen
Vergleich». Darin werden die Regulierungen der
Schweiz, Deutschland, Grossbritannien, der USA und
Singapurs miteinander verglichen.
Der Anlass wurde durch Regula Ruetz, Direktorin von
metrobasel eröffnet. Sie machte allen Anwesenden
klar, dass das Thema «Pharmaregulierungen» brisant
sei. Die Life-Sciences-Wirtschaft steuere gemein-
sam mit der chemischen Industrie über 30% zu den
Schweizer Exporten bei und sichere in der Schweiz
rund 144`000 Arbeitsstellen. Die stärkste Teilbranche
sei klar die Pharmaindustrie, welche traditionell stark
in der Nordwestschweiz verankert ist. Insbesonde-
re Arbeitsmarktregulierungen und das Steuersystem
hätten einen nachweisbaren Einfluss auf die Stand-
Christoph Brutschin, Regierungsrat, Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, des Kantons Basel-Stadt
Dr. Franz Saladin, Direktor Handelskammer beider Basel,
moderierte das Podium
Am Donnerstag, 18. Oktober 2012 fand im SCALA BASEL der Anlass zur Studie «Phar-
maregulierung im internationalen Vergleich» statt. Namhafte Referenten und Podiums-
teilnehmende sowie Partner von metrobasel und deren Gäste nahmen daran teil.
news
3
www.metrobasel.org
ortwahl von global tätigen Personen. Dazu gäbe es
jedoch viele Studien. metrobasel habe deshalb eine
Studie zu sektorspezifischen Regulierungen veröffent-
licht, durch deren attraktive Gestaltung sich Staaten
und Regionen je länger je mehr einen Standortvorteil
zu verschaffen versuchen.
Regierungsrat Christoph Brutschin ging in seinem
Referat aus Sicht der Politik auf die Bedeutung der
Pharmabranche nicht nur für die Region sondern
für die ganze Schweiz ein. Die Pharmaindustrie sei
während der Finanz- und Wirtschaftskrise die resis-
tenteste Branche gewesen. Er stellte die durch die
Life-Sciences-Wirtschaft und die chemische Industrie
generierten 144‘000 Arbeitsplätze und die Steu-
ereinnahmen in der Schweiz ins Verhältnis zu den
Kosten, welche für Arzneimittel von Schweizerischen
Pharmaunternehmen ausgegeben werden. Der
generierte Nutzen der Branche für die Schweize-
rische Volkswirtschaft überwiege dabei um ein Viel-
faches die Kosten, welche durch Medikamente von
in der Schweiz ansässigen Unternehmen verursacht
würden.
Dr. Harry Telser von Polynomics AG und Mitverfasser
der Studie zeigte auf, welche Regulierungen einen
wichtigen Einfluss auf die Branche haben und des-
halb in der Studie untersucht wurden. Verglichen wur-
den beispielsweise auf der Angebotsseite die Preis-
regulierungen von Arzneimitteln, Zulassungsverfahren
für Medikamente, Forschungsregulierungen oder der
Schutz des geistigen Eigentums (Patentrecht). Auf der
Nachfrageseite wurden Regulierungen verglichen,
welche die Vergütungen von Medikamenten über
eine Versicherung regeln, oder wie Regulierungsbe-
Regierungsrat Christoph Brutschin, Preisüberwacher Dr. Stefan Meierhans und Pascal Brenneisen, Leiter Novartis Schweiz AG vertraten
unterschiedliche Meinungen
hörden mit gewissen Vorschriften das Verhalten der
Leistungserbringer und der Patienten zu beeinflussen
versuchen. Der internationale Vergleich zeigt, dass
Singapur und die USA die Pharmaindustrie deutlich
forschungsfreundlicher regulieren als die Schweiz
und Deutschland. Pascal Brenneisen, Leiter Novartis
Schweiz AG, erklärte den Anwesenden, wie inter-
nationale Pharmaunternehmungen durch restriktive
Regulierungen in ihrem Handeln aber auch in ih-
rem finanziellen Erfolg, welcher für Wachstum und
Innovation eminent wichtig sei, eingeschränkt sind.
Entsprechend tief seien dann die Anreize, in der
Schweiz zu forschen.
Andreas Faller, Vizedirektor des Bundesamtes für Ge-
sundheit, erläuterte, wie der Bund zu reagieren habe
und dass sich das BAG in einem Spannungsfeld
zwischen der Pharmaindustrie und den versicherten
Prämienzahler befinde. Faller zeigte Verständnis für
die Situation und die Anliegen der Pharmaindustrie.
Der Bund sei bestrebt, Verbesserungen vorzunehmen,
etwa bei den Zulassungsverfahren. Dennoch dürfe
man nie aus den Augen lassen, dass der Druck der
Kostensenkungen bleiben werde.
Dr. Franz Saladin und Dr. Stefan Meierhans – nach dem Podium
news
4
www.metrobasel.org
Pharmabranche hat Sonderstellung
In einem anschliessenden Podium wurde zwischen
den einzelnen Meinungsträgern unter der Leitung von
Dr. Franz Saladin, Direktor Handelskammer beider
Basel, diskutiert, wie sinnvoll Regulierungen seien und
ob es nicht anderweitig im Gesundheitswesen grös-
sere und sinnvollere Einsparungsmöglichkeiten gäbe.
Dr. Stefan Meierhans, Preisüberwacher Schweiz,
Regierungsrat Christoph Brutschin, Dr. Harry Telser,
Pascal Brenneisen und Andreas Faller lieferten sich
eine spannende und interessante Debatte.
Aus der Podiumsdiskussion resultierte, dass der
Kommunikationsaustausch zwischen den einzelnen
Parteien klar verbessert werden muss. Auf die Pro-
bleme, die im Zusammenhang mit den Regulierungen
innerhalb der Pharmabranche entstehen, muss einge-
gangen werden. Es ist allen ein grosses Anliegen,
dass die Schweiz künftig im internationalen Vergleich
an der Spitze mitmischt.
Am anschliessenden Apéro riche wurde in kleineren
Gruppen angeregt weiter diskutiert.
>> Bilder zum Anlass finden Sie hier
>> Die Präsentationen der Referenten finden Sie hier
Beim anschliessenden Apéro riche im Foyer des SCALA BASEL wurde angeregt weiterdiskutiert.
Regula Ruetz, Direktorin metrobasel und Pascal Brenneisen, Leiter
Novartis Schweiz AG im Gespräch.
news
5
www.metrobasel.org
>> Die Einladungskarte und das Programm finden Sie hier
Bevorstehende Veranstaltungen
metrobasel Bankenregulierungsanlass: Werden
die Banken aus der Schweiz wegreguliert?
Am Dienstag, 13. November 2012, 17 – 18.30 Uhr laden die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich,
metrobasel und der Zürcher Bankenverband in die Börse in Zürich ein. Thema des Anlasses: «Werden die
Banken wegreguliert? Die Zukunft des Standortes Schweiz». Präsentiert wird die metrobasel Studie «Banken-
regulierungen im internationalen Vergleich». Nach Referaten zum Thema findet ein Podium unter der Leitung
von Filippo Leutenegger unter anderem mit Dr. Patrick Raaflaub, Direktor FINMA, statt. Im Anschluss lädt Sie
der Zürcher Bankenverband herzlich zum Apéro riche ein.
metrobasel forum 2012
Am 21. November 2012 von 08.30 – 13.00 Uhr findet das metrobasel forum 2012 im Theater Basel
statt. Am diesjährigen forum wird es Referate und je eine Podiumsdiskussion zu den Schwerpunktthemen
«Grenzüberschreitendes Gesundheitswesen» und «Die Bedeutung des Messe- und Kulturwesens für die
Region metrobasel» geben.
Wir freuen uns, Ihnen die Referenten und Podiumsteilnehmende vorzustellen.
Zu Grenzüberschreitendes Gesundheitswesen
• 	 Dr. Carlo Conti, Regierungsrat Basel-Stadt (Referat und Podium)
•	 Pascal Brenneisen, Leiter Novartis Schweiz AG (Referat und Podium)
• 	 Andreas Faller, Vizedirektor Bundesamt für Gesundheit (Referat und Podium)
• 	 Dr. Werner Kübler, Direktor Universitätsspital Basel (Referat und Podium)
• 	 Jacqueline Fehr, Nationalrätin, Kommission soziale Sicherheit und Gesundheit SGK (nur Podium)
Zu Die Bedeutung des Messe- und Kulturwesens für die Region metrobasel
• 	 Isaac Reber, Regierungsrat Basel-Landschaft (Referat und Podium)
• 	 René Kamm, CEO MCH Group AG (Referat und Podium)
• 	 Daniel Egloff, Direktor Basel Tourismus (nur Podium)
• 	 Prof. Jacques Herzog, Herzog und De Meuron (nur Podium)
Der Anlass wird von Dr. Esther Girsberger, Schweizer Autorin, Journalistin und Dozentin, moderiert.
Sie können sich bereits heute per E-Mail anmelden:
E-Mail: info@metrobasel.org
Fax: 061 272 11 42
Für Nichtmitglieder kostet die Teilnahme am Anlass CHF 50.–
news
6
www.metrobasel.org
GV metrobasel 2013
Bitte reservieren Sie sich bereits jetzt den 24. April 2013, 17.00 Uhr in Ihrer Agenda.
Dann findet die GV 2013 von metrobasel statt. Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.
Save the date
Wir freuen uns, wenn Sie an den metrobasel Anlässen teilnehmen.
Reservieren Sie sich schon heute folgende Termine:
• 	 metrobasel forum 2012 am 21. November 2012, 08.30 – 13.00 Uhr im Theater Basel,
	 mit anschliessendem Stehlunch bis 14.00 Uhr.
• 	 metrobasel Bankenregulierungsanlass 2012 am 13. November 2012, 17.00 – 18.30 Uhr.
	 Im Anschluss lädt Sie der Zürcher Bankenverband herzlich zum Apéro riche ein.
• 	 GV metrobasel 2013, 24. April 2013, 17.00 Uhr.
	 Der Veranstaltungsort und das Rahmenprogramm werden noch bekannt gegeben.
Allen Partnern, Referenten, Podiumsteilnehmenden und Personen, welche sich in irgendeiner
Weise für metrobasel engagieren, danke ich auch im Namen des Vorstandes ganz herzlich.
Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und wünsche allen eine gute Zeit,
mit ein paar sonnigen, bunten Herbsttagen.
Regula Ruetz
Direktorin metrobasel
Geschäftsstelle
metrobasel, Aeschenvorstadt 4, 4010 Basel
T +41 (0) 61 272 11 44, F +41 (0) 61 272 11 42
Direktorin: Regula Ruetz
Administration: Sydne Müller und Andreas Hutter
E-Mail: info@metrobasel.org
Impressum
Herausgeber: metrobasel
Layout: ruweba kommunikation ag, Riehen
Die metrobasel news finden Sie unter:
www.metrobasel.org

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2012 02 Newsmail

  • 1. newsnews 02/2012 news Liebe Partner, Mitglieder und Interessenten von metrobasel. Die Podiumsdiskussion bot Raum für spannende und anregende Diskussionen rund ums Thema Pharmaregulierungen. Der Austausch mit den verschiedenen Akteuren und Entscheidungsträgern unserer Region nimmt für mich in meiner Funktion als Direktorin von metrobasel einen hohen Stellenwert ein. Die vergangenen Wochen standen daher im Zeichen vieler und wertvoller Gespräche mit dem Ziel, geäusserte Bedürfnisse aufzunehmen und in die Arbeit von metrobasel einfliessen zu lassen. Dabei durfte ich mit Freude feststellen, dass metrobasel über einen hohen Bekanntheitsgrad verfügt und die Leistungen des Think Tank eine breite Anerkennung erfahren: die Visionen zu unserer Region, die Studien, die Anlässe mit hochkarätigen Referenten und Podiumsdebatten aber auch die Kommunikation an eine breite Öffentlichkeit. Ein Think Tank steht primär für Visionen. Nach 2007 wird deshalb metrobasel erneut einen Visionsprozess mit kreativen Persönlichkeiten lancieren, welche über grosse Kenntnisse zu unserer Region verfügen. Wir halten Sie darüber auf dem Laufenden. Bis Ende Jahr werden wir zudem gemeinsam mit Partnern von metrobasel und wichtigen Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft die nächsten metrobasel Studien detailliert festlegen. Diese werden dann wiederum von einem angesehenen Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit einer metrobasel Begleitgruppe erarbeitet und Mitte des nächsten Jahres veröffentlicht. Es ist mir ein Anliegen, metrobasel auch weiterhin als visionären Think Tank zu positionieren, der qualitativ hochstehende Studien erarbeitet und sowohl Meinungsträger und Entscheidungsträger als auch eine breite Öffentlichkeit für die wich- tigsten Anliegen unserer Region sensibilisiert. Im vorliegenden Newsletter informieren wir Sie gerne über die Studienergebnisse und die Referate, welche am Anlass «Wie viele Regulierungen verträgt die Pharmabranche noch?» diskutiert wurden sowie über die nächsten Anlässe von metrobasel. Viel Vergnügen bei der Lektüre. © Foto ruweba
  • 2. news 2 www.metrobasel.org metrobasel Anlass zu Pharmaregulierungen: «Wie viele Regulierungen verträgt die Pharma- branche noch?» Im Zentrum des metrobasel Anlasses «Wie viele Re- gulierungen verträgt die Pharmabranche noch» stand die Studie «Pharmaregulierung im internationalen Vergleich». Darin werden die Regulierungen der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien, der USA und Singapurs miteinander verglichen. Der Anlass wurde durch Regula Ruetz, Direktorin von metrobasel eröffnet. Sie machte allen Anwesenden klar, dass das Thema «Pharmaregulierungen» brisant sei. Die Life-Sciences-Wirtschaft steuere gemein- sam mit der chemischen Industrie über 30% zu den Schweizer Exporten bei und sichere in der Schweiz rund 144`000 Arbeitsstellen. Die stärkste Teilbranche sei klar die Pharmaindustrie, welche traditionell stark in der Nordwestschweiz verankert ist. Insbesonde- re Arbeitsmarktregulierungen und das Steuersystem hätten einen nachweisbaren Einfluss auf die Stand- Christoph Brutschin, Regierungsrat, Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, des Kantons Basel-Stadt Dr. Franz Saladin, Direktor Handelskammer beider Basel, moderierte das Podium Am Donnerstag, 18. Oktober 2012 fand im SCALA BASEL der Anlass zur Studie «Phar- maregulierung im internationalen Vergleich» statt. Namhafte Referenten und Podiums- teilnehmende sowie Partner von metrobasel und deren Gäste nahmen daran teil.
  • 3. news 3 www.metrobasel.org ortwahl von global tätigen Personen. Dazu gäbe es jedoch viele Studien. metrobasel habe deshalb eine Studie zu sektorspezifischen Regulierungen veröffent- licht, durch deren attraktive Gestaltung sich Staaten und Regionen je länger je mehr einen Standortvorteil zu verschaffen versuchen. Regierungsrat Christoph Brutschin ging in seinem Referat aus Sicht der Politik auf die Bedeutung der Pharmabranche nicht nur für die Region sondern für die ganze Schweiz ein. Die Pharmaindustrie sei während der Finanz- und Wirtschaftskrise die resis- tenteste Branche gewesen. Er stellte die durch die Life-Sciences-Wirtschaft und die chemische Industrie generierten 144‘000 Arbeitsplätze und die Steu- ereinnahmen in der Schweiz ins Verhältnis zu den Kosten, welche für Arzneimittel von Schweizerischen Pharmaunternehmen ausgegeben werden. Der generierte Nutzen der Branche für die Schweize- rische Volkswirtschaft überwiege dabei um ein Viel- faches die Kosten, welche durch Medikamente von in der Schweiz ansässigen Unternehmen verursacht würden. Dr. Harry Telser von Polynomics AG und Mitverfasser der Studie zeigte auf, welche Regulierungen einen wichtigen Einfluss auf die Branche haben und des- halb in der Studie untersucht wurden. Verglichen wur- den beispielsweise auf der Angebotsseite die Preis- regulierungen von Arzneimitteln, Zulassungsverfahren für Medikamente, Forschungsregulierungen oder der Schutz des geistigen Eigentums (Patentrecht). Auf der Nachfrageseite wurden Regulierungen verglichen, welche die Vergütungen von Medikamenten über eine Versicherung regeln, oder wie Regulierungsbe- Regierungsrat Christoph Brutschin, Preisüberwacher Dr. Stefan Meierhans und Pascal Brenneisen, Leiter Novartis Schweiz AG vertraten unterschiedliche Meinungen hörden mit gewissen Vorschriften das Verhalten der Leistungserbringer und der Patienten zu beeinflussen versuchen. Der internationale Vergleich zeigt, dass Singapur und die USA die Pharmaindustrie deutlich forschungsfreundlicher regulieren als die Schweiz und Deutschland. Pascal Brenneisen, Leiter Novartis Schweiz AG, erklärte den Anwesenden, wie inter- nationale Pharmaunternehmungen durch restriktive Regulierungen in ihrem Handeln aber auch in ih- rem finanziellen Erfolg, welcher für Wachstum und Innovation eminent wichtig sei, eingeschränkt sind. Entsprechend tief seien dann die Anreize, in der Schweiz zu forschen. Andreas Faller, Vizedirektor des Bundesamtes für Ge- sundheit, erläuterte, wie der Bund zu reagieren habe und dass sich das BAG in einem Spannungsfeld zwischen der Pharmaindustrie und den versicherten Prämienzahler befinde. Faller zeigte Verständnis für die Situation und die Anliegen der Pharmaindustrie. Der Bund sei bestrebt, Verbesserungen vorzunehmen, etwa bei den Zulassungsverfahren. Dennoch dürfe man nie aus den Augen lassen, dass der Druck der Kostensenkungen bleiben werde. Dr. Franz Saladin und Dr. Stefan Meierhans – nach dem Podium
  • 4. news 4 www.metrobasel.org Pharmabranche hat Sonderstellung In einem anschliessenden Podium wurde zwischen den einzelnen Meinungsträgern unter der Leitung von Dr. Franz Saladin, Direktor Handelskammer beider Basel, diskutiert, wie sinnvoll Regulierungen seien und ob es nicht anderweitig im Gesundheitswesen grös- sere und sinnvollere Einsparungsmöglichkeiten gäbe. Dr. Stefan Meierhans, Preisüberwacher Schweiz, Regierungsrat Christoph Brutschin, Dr. Harry Telser, Pascal Brenneisen und Andreas Faller lieferten sich eine spannende und interessante Debatte. Aus der Podiumsdiskussion resultierte, dass der Kommunikationsaustausch zwischen den einzelnen Parteien klar verbessert werden muss. Auf die Pro- bleme, die im Zusammenhang mit den Regulierungen innerhalb der Pharmabranche entstehen, muss einge- gangen werden. Es ist allen ein grosses Anliegen, dass die Schweiz künftig im internationalen Vergleich an der Spitze mitmischt. Am anschliessenden Apéro riche wurde in kleineren Gruppen angeregt weiter diskutiert. >> Bilder zum Anlass finden Sie hier >> Die Präsentationen der Referenten finden Sie hier Beim anschliessenden Apéro riche im Foyer des SCALA BASEL wurde angeregt weiterdiskutiert. Regula Ruetz, Direktorin metrobasel und Pascal Brenneisen, Leiter Novartis Schweiz AG im Gespräch.
  • 5. news 5 www.metrobasel.org >> Die Einladungskarte und das Programm finden Sie hier Bevorstehende Veranstaltungen metrobasel Bankenregulierungsanlass: Werden die Banken aus der Schweiz wegreguliert? Am Dienstag, 13. November 2012, 17 – 18.30 Uhr laden die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, metrobasel und der Zürcher Bankenverband in die Börse in Zürich ein. Thema des Anlasses: «Werden die Banken wegreguliert? Die Zukunft des Standortes Schweiz». Präsentiert wird die metrobasel Studie «Banken- regulierungen im internationalen Vergleich». Nach Referaten zum Thema findet ein Podium unter der Leitung von Filippo Leutenegger unter anderem mit Dr. Patrick Raaflaub, Direktor FINMA, statt. Im Anschluss lädt Sie der Zürcher Bankenverband herzlich zum Apéro riche ein. metrobasel forum 2012 Am 21. November 2012 von 08.30 – 13.00 Uhr findet das metrobasel forum 2012 im Theater Basel statt. Am diesjährigen forum wird es Referate und je eine Podiumsdiskussion zu den Schwerpunktthemen «Grenzüberschreitendes Gesundheitswesen» und «Die Bedeutung des Messe- und Kulturwesens für die Region metrobasel» geben. Wir freuen uns, Ihnen die Referenten und Podiumsteilnehmende vorzustellen. Zu Grenzüberschreitendes Gesundheitswesen • Dr. Carlo Conti, Regierungsrat Basel-Stadt (Referat und Podium) • Pascal Brenneisen, Leiter Novartis Schweiz AG (Referat und Podium) • Andreas Faller, Vizedirektor Bundesamt für Gesundheit (Referat und Podium) • Dr. Werner Kübler, Direktor Universitätsspital Basel (Referat und Podium) • Jacqueline Fehr, Nationalrätin, Kommission soziale Sicherheit und Gesundheit SGK (nur Podium) Zu Die Bedeutung des Messe- und Kulturwesens für die Region metrobasel • Isaac Reber, Regierungsrat Basel-Landschaft (Referat und Podium) • René Kamm, CEO MCH Group AG (Referat und Podium) • Daniel Egloff, Direktor Basel Tourismus (nur Podium) • Prof. Jacques Herzog, Herzog und De Meuron (nur Podium) Der Anlass wird von Dr. Esther Girsberger, Schweizer Autorin, Journalistin und Dozentin, moderiert. Sie können sich bereits heute per E-Mail anmelden: E-Mail: info@metrobasel.org Fax: 061 272 11 42 Für Nichtmitglieder kostet die Teilnahme am Anlass CHF 50.–
  • 6. news 6 www.metrobasel.org GV metrobasel 2013 Bitte reservieren Sie sich bereits jetzt den 24. April 2013, 17.00 Uhr in Ihrer Agenda. Dann findet die GV 2013 von metrobasel statt. Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben. Save the date Wir freuen uns, wenn Sie an den metrobasel Anlässen teilnehmen. Reservieren Sie sich schon heute folgende Termine: • metrobasel forum 2012 am 21. November 2012, 08.30 – 13.00 Uhr im Theater Basel, mit anschliessendem Stehlunch bis 14.00 Uhr. • metrobasel Bankenregulierungsanlass 2012 am 13. November 2012, 17.00 – 18.30 Uhr. Im Anschluss lädt Sie der Zürcher Bankenverband herzlich zum Apéro riche ein. • GV metrobasel 2013, 24. April 2013, 17.00 Uhr. Der Veranstaltungsort und das Rahmenprogramm werden noch bekannt gegeben. Allen Partnern, Referenten, Podiumsteilnehmenden und Personen, welche sich in irgendeiner Weise für metrobasel engagieren, danke ich auch im Namen des Vorstandes ganz herzlich. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und wünsche allen eine gute Zeit, mit ein paar sonnigen, bunten Herbsttagen. Regula Ruetz Direktorin metrobasel Geschäftsstelle metrobasel, Aeschenvorstadt 4, 4010 Basel T +41 (0) 61 272 11 44, F +41 (0) 61 272 11 42 Direktorin: Regula Ruetz Administration: Sydne Müller und Andreas Hutter E-Mail: info@metrobasel.org Impressum Herausgeber: metrobasel Layout: ruweba kommunikation ag, Riehen Die metrobasel news finden Sie unter: www.metrobasel.org