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Copyright © 2005 newtelligence® AG. All rights reserved
Daniel Fisher
Software Engineer, newtelligence® AG
danielf@newtelligence.com
.NET Fundamentals
Neues in C# 2.0
© 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved
Agenda
 Neuerungen in C# 2.0
 Generische Datentypen
•Einführung
•Programmierung
•Anwendung
•Generische Klassen in .NET
 Iteratoren
 Anonyme Methoden
 Partielle Klassen
 Sonstige Erweiterungen in C# 2.0
 Kompatibilität zu C# 1.0
 Zusammenfassung
© 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved
Neuerungen in C# 2.0
 C# ist gegenüber der alten Version erweitert worden
 Die Programmiersprache als solches hat sich aber nicht
geändert
•Wir müssen nicht umlernen
•Wir müssen nur dazulernen
 Größtes Feature in C# 2.0:
•Generische Typen
•Für die Template-Anhänger der C++-Gemeinde ein
wichtiger Punkt
•Für VB.NET, C#, C++/CLI
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Generische Datentypen
 Generische Typen machen es möglich, dass Klassen,
Strukturen, Interfaces, Delegates und Methoden
passend zum Typ der Daten, die sie verwalten sollen,
erzeugt werden.
 Einfaches Beispiel: Sortierung
•Man kann int, string, double, ... sortieren
•Mit generischen Typen schreibt man nur eine Sortierungs-
Methode
•Diese kann dann mit den unterschiedlichen Typen
„angewendet“ werden
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Einführung
 Warum braucht man generische Typen?
•Die Standard-Collection-Klassen speichern die Daten
immer als object
•Beim Auslesen der Daten muss explizit gecastet werden
 Da können Fehler passieren  evtl. erst zur Laufzeit
 Kostet Performance (Boxing, Unboxing, Typprüfung)
 Beispiel: Stack-Collection
Stack stack = new Stack();
stack.Push(3);
int i = (int)stack.Pop();
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Programmierung
 Erstellung einer Klasse mit einem sogenannten „Typenparameter“
•Wird in spitzen Klammern angegeben
•Wird wie ein normaler Typ benutzt
 Beispiel: Stack-Klasse
public class Stack<T>
{
T[] items;
int count;
public void Push(T item) { ... }
public T Pop() { ... }
}
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Anwendung
 Wenn die generische Klasse Stack<T> benutzt werden soll,
dann wird <T> überall durch den gewünschten Typ ersetzt
•Es handelt sich aber nicht einfach um eine Textersetzung
•Die neue Klasse heißt „konstruierter Typ“
•Für jeden anderen Typ wird der Code neu „expandiert“
 Beispiel: Mit Stack-Klasse
Stack<int> stack = new Stack<int>();
stack.Push(3);
int i = stack.Pop();
public class Stack
{
int[] items;
int count;
public void Push(int item) { ... }
public int Pop() { ... }
}
public class Stack
{
int[] items;
int count;
public void Push(int item) { ... }
public int Pop() { ... }
}
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Anwendung
 Der konstruierte Typ Stack<int> hat den festen Typ
int
 Die Daten werden im konstruierten Typ tatsächlich als
int gespeichert
 Typ-Umwandlungen sind deshalb nicht mehr erforderlich
 Nachteil:
•Es wird mehr Code (im Speicher) erzeugt, wenn der
generische Typ mehrfach expandiert wird
Stack<string> sts = new Stack<string>();
Stack<double> std = new Stack<double>();
Stack<DateTime> stdt = new Stack<DateTime>();
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Demo 1
 Programmierung einer Stack-Klasse als
generischer Typ
 Push- und Pop-Methode implemetieren
 Einfache Variante mit festem Array ohne
Prüfung der Indices
 Anwendung
 IL-Code
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Demo 2
 Programmierung einer generischen Klasse Swap
 Austausch zweier einfacher Objekte (double, int, o.ä.)
 Benutzung der Swap-Klasse mit unserem generischen
Typen Stack
•Austausch zweier Stacks
•Es wird also ein neuer Swap-Typ konstruiert, der
wiederum konstruierte Stack-Typen korrekt verarbeitet
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Generische Klassen
 Generische Typ-Deklarationen können beliebig
viele Typ-Parameter enthalten
 Beispiel:
public class Directory<K,V>
{
public void Add(K key, V value) { ... }
public V this[K key] { ... }
}
//---------------------------------------------
Directory<string,Customer> dict =
new Directory<string,Customer>();
dict.Add(„Bernd“, new Customer());
Customer c = dict[„Peter“];
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Einschränkungen
 Einschränkungen (oder Constraints) definieren für die
Typ-Parameter bestimmte Einschränkungen
(Interfaces, struct, class, new())
 Beispiel:
•Für einen Typ-Parameter solle die Methode CompareTo
benutzt werden
•Dann muss der Typ-Parameter diese Methode (über die
Schnittstelle IComparable) implementieren
•Dies wird mit folgender Einschränkung sichergestellt (zur
Übersetzungszeit):
public class Directory<K,V> where K: IComparable
{
}
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Generische Methoden
 In Methodenaufrufen können generische Typen als Parameter
verwendet werden
 Man nennt diese Methoden: generische Methoden
 Beispiel 1: Funktioniert nur mit Stack<int>
void PushMultiple(Stack<int> stack, params int [] values)
{
foreach(int i in values)
{
stack.Push(i);
}
}
//------------------------------------------------------
Stack <int> stack = new Stack<int>();
PushMultiple(stack, 1, 2, 3, 4);
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Generische Methoden
 Damit PushMultiple mit allen Typen funktioniert,
muss eine generische Methode implementiert werden
 Beispiel 2: Funktioniert immer
void PushMultiple<T>(Stack<T> stack, params T [] values)
{
foreach(T val in values)
{
stack.Push(val);
}
}
//------------------------------------------------------
Stack<int> stack = new Stack<int>();
PushMultiple<int>(stack, 1, 2, 3, 4);
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Generics im Framework
 Namensraum:
•System.Collections.Generics
 Stack
 List
 Queue
 Dictionary
 SortedDictionary
 …
 Demo04A
•Benutzung der Generics im Framework
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Warum generische Typen?
 Typsicherheit
•Compilerfehler
 Code besser lesbar
 Performance
•Kein Boxing und Unboxing der Werte!
 Demo 4B: Performance-Test
•Standard-Collection
•Generischer Typ
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C++: Generics und Templates!
 Generics:
•Spezialisierung zur Laufzeit
•Die CLR kennt die neuen Typen
•Können von allen .NET-Spachen benutzt
werden
 Templates:
•Spezialisierung durch den C++-Compiler
•Die CLR weiß nichts über die Templates
•Können nur mit C++ benutzt werden
 VS Beta1: keine Performance-Unterschiede
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Iteratoren
 Bisher waren die Implementierung von Enumeratoren nicht so
einfach (Positionierung!)
 Iteratoren ermöglichen jetzt eine ganz einfache Implementierung
der Methode GetEnumerator()
 Interface implementieren: IEnumerable
 Dadurch kann man mit foreach sehr leicht durch die Collection
iterieren
•Rückgabe der Datenwerte mit yield return
 Gibt den Datenwert zurück und unterbricht die Schleife
•Beendigung (wenn nötig) mit yield break;
 GetEnumerable() kann „generisch“ implementiert werden
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Demo 5
 Erweiterung des generischen Typs Stack mit
der Methode GetEnumerable()
•Hier: Generische Implementierung für den
jeweiligen Typ des Stacks
 Benutzung einer foreach-Schleife, um den
gesamten Stack auszugeben
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Anonyme Methoden
 Event-Handler werden bisher immer über Delegates mit
separaten Methoden aufgerufen
 Mit „anonymen Methoden“ kann der Code quasi „inline“
abgelegt werden
 Es können Parameter übergeben werden
addButton.Click += delegate
{
...
}
//-----------------------------------------------------
addButton.Click += delegate(object sender, EventArgs e)
{
...
}
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Demo 6
 Windows-Forms-Applikation
 Implementierung der alten Variante mit
separater Methode als Event-Handler
 Implementierung der gleichen Logik mit einer
anonymen Methode
•Man kann auf die Klassen-Variablen zugreifen
 Hinweis: Bei anonymen Methoden werden ggf.
implizite Typ-Umwandlungen durchgeführt
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Partielle Klassen
 Klassen können auf mehrere Dateien verteilt werden
 Ist in großen Projekten mit mehreren Entwicklern
sehr angenehm
 Der Entwickler kann den Code sinnvoll aufteilen
•Wizard-erzeugter Code
•Von Hand-erzeugter Code
 Schlüsselwort partial wird benutzt
 Der Compiler fügt im Prinzip alle Dateien einer Klasse
mit dem Schüsselwort partial zusammen
 Intellisense funktioniert trotzdem
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Demo 7
 Demonstration der partiellen Klassen
 Klasse Test ist auf zwei Dateien verteilt
•Methoden werden „hin und her“ aufgerufen
 Hinweis: partial kann auch benutzt werden,
wenn alles nur in einer Datei codiert ist (gibt
keine Fehlermeldung)
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Sonstige Erweiterungen in C#
 Nullable Types
 Der ::-Operator
 Statische Klassen
 get- und set-Zugriff
 Co- und Contravariance
 Fixed Size Buffers
 Friend Assemblies
 Compiler-Features
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Nullable Types
 „Nullable“ Typen können einen undefinierten
Zustand haben
 Syntax:
•T? oder System.Nullable<T>
 Abfrage mit Property: HasValue
 Property Value ergibt der Wert oder eine
InvalidOperationException (wenn
null)
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Nullable Types
 Ein „nullable“ Typ kann seinen grundlegenden
Datentyp enthalten und zusätzlich auch den
Wert „null“
 Interessant für Datenbankabfragen
// Nullable Typ Beispiel
int? x;
if (x != null) {
Console.WriteLine(x.Value);
}
else {
Console.WriteLine("Undefined");
}
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Der ::-Operator
 Definiert die Suche nach bestimmten Typen
using System;
class MyApp {
public class System { } // Das gibt Probleme: 'System'
const int Console = 7; // Und das auch: 'Console'
const int myInt = 66;
static void Main()
{
Console.WriteLine(myInt); // Error
System.Console.WriteLine(myInt); // Error
global::System.Console.WriteLine(myInt); // OK
}
}
© 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved
Statische Klassen
 Statische Klassen ist der sichere Weg, um
Klassen zu definieren, die nicht instanzierbar
sind
•Statische Klassen können nur statische Member
enthalten
•Statische Klassen können nicht instanziert
werden
•Statische Klassen sind versiegelt (sealed)
•Statische Klassen dürfen keinen Konstruktor
enthalten
© 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved
Statische Klassen
 Beispiel:
using System;
static class Test
{
public static double Convert(int iWert); // OK
public static string CalcData(...); // OK
public int DoSomething(...); // ERROR!
}
// Zugriff:
double d = Test.Convert(4);
string strOut = Test.CalcData(...);
Test t = new Test(); // ERROR!
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get- und set-Zugriff
 set- und get können unterschiedliche
Zugriffsrechte haben
 Beispiel:
public string Name // public!!!
{
get
{
return name;
}
protected set // protected!!!
{
name = value;
}
}
© 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved
get- und set-Zugriff
 Geht nicht bei Interfaces
 Es müssen beide Methoden (get und set)
implementiert sein
 Das Zugriffsverhalten für den Accessor muss
immer restriktiver sein, als beim Property selbst
 Wenn override benutzt wird, dann müssen
die Zugriffsoperatoren zueinander passen
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Co- und Contravariance
 Erlaubt bei delegates die Benutzung von
abgeleiteten Klassen als return- bzw.
Parameterwert
•Typ kann die Klasse selbst oder eine davon
abgeleitete Klasse sein
 Man benötigt nicht so viele delegates
© 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved
Co- und Contravariance
class Mammals { }
class Dogs : Mammals { }
class Program
{
public delegate Mammals MyHandler();
public static Mammals MyFirstHandler() { return null; }
public static Dogs MySecondHandler() { return null; }
static void Main(string[] args)
{
MyHandler handler_1 = new MyHandler(MyFirstHandler);
// Covariance ermöglicht dieses delegate:
MyHandler handler_2 = new MyHandler(MySecondHandler);
}
}
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Fixed Size Buffers
 Fixed size buffers sind wichtig wenn alter
(unmanaged) Code benutzt werden soll
 Beispiel:
...
unsafe // Ist erforderlich für fixed size buffers
{
public struct MyArray
{
public fixed char pathName[128]; // 256 bytes
private int reserved; // 4 bytes
} // Tot.: 260 bytes
}
...
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Friend Assemblies
 Alle NICHT-öffentlichen Typen in einem
Assembly „A“ können von einem Assembly „B“
benutzt werden, wenn „A“ als friend von „B“
deklariert ist
 Public Key Token muss bekannt sein
 Beispiel:
[assembly:InternalsVisibleTo("AssemblyB",
PublicKeyToken="32ab4ba45e0a69a1")]
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Compiler-Features
 /platform
•/platform:x86
•/platform:Itanium
•/platform:x64 // AMD
•/platform:anycpu // default
 #pragma warning
•#pragma warning disable liste
•#pragma warning restore liste
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Kompatibilität zu C# 1.0
 Die Neuerungen in C# 2.0 brechen nicht die
Kompatibilität zur Version 1.0
 Alter Code sollte also ohne Änderungen
übernommen werden können
 Die Neuerungen der Version 2.0 können nach
und nach benutzt werden, um den existierenden
Code zu vereinfachen
•Man muss aber nicht sofort umstellen (z.B. auf
generische Typen)
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Zusammenfassung
 Endlich gibt es generische Typen
 Auch die anderen Erweiterungen sind nützlich
•Viel Vereinfachungen in der Programmierung
 Kompatibilität zu C# 1.0 ist gegeben
•Hier und da können Warnungen kommen
•Können aber schnell behoben werden
•C#-Kompatiblität nicht mit Runtime-
Kompatibilität verwechseln!!!
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Thank You
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2005 - .NET SummerCamp: C# 2.0

  • 1. Copyright © 2005 newtelligence® AG. All rights reserved Daniel Fisher Software Engineer, newtelligence® AG danielf@newtelligence.com .NET Fundamentals Neues in C# 2.0
  • 2. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Agenda  Neuerungen in C# 2.0  Generische Datentypen •Einführung •Programmierung •Anwendung •Generische Klassen in .NET  Iteratoren  Anonyme Methoden  Partielle Klassen  Sonstige Erweiterungen in C# 2.0  Kompatibilität zu C# 1.0  Zusammenfassung
  • 3. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Neuerungen in C# 2.0  C# ist gegenüber der alten Version erweitert worden  Die Programmiersprache als solches hat sich aber nicht geändert •Wir müssen nicht umlernen •Wir müssen nur dazulernen  Größtes Feature in C# 2.0: •Generische Typen •Für die Template-Anhänger der C++-Gemeinde ein wichtiger Punkt •Für VB.NET, C#, C++/CLI
  • 4. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Generische Datentypen  Generische Typen machen es möglich, dass Klassen, Strukturen, Interfaces, Delegates und Methoden passend zum Typ der Daten, die sie verwalten sollen, erzeugt werden.  Einfaches Beispiel: Sortierung •Man kann int, string, double, ... sortieren •Mit generischen Typen schreibt man nur eine Sortierungs- Methode •Diese kann dann mit den unterschiedlichen Typen „angewendet“ werden
  • 5. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Einführung  Warum braucht man generische Typen? •Die Standard-Collection-Klassen speichern die Daten immer als object •Beim Auslesen der Daten muss explizit gecastet werden  Da können Fehler passieren  evtl. erst zur Laufzeit  Kostet Performance (Boxing, Unboxing, Typprüfung)  Beispiel: Stack-Collection Stack stack = new Stack(); stack.Push(3); int i = (int)stack.Pop();
  • 6. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Programmierung  Erstellung einer Klasse mit einem sogenannten „Typenparameter“ •Wird in spitzen Klammern angegeben •Wird wie ein normaler Typ benutzt  Beispiel: Stack-Klasse public class Stack<T> { T[] items; int count; public void Push(T item) { ... } public T Pop() { ... } }
  • 7. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Anwendung  Wenn die generische Klasse Stack<T> benutzt werden soll, dann wird <T> überall durch den gewünschten Typ ersetzt •Es handelt sich aber nicht einfach um eine Textersetzung •Die neue Klasse heißt „konstruierter Typ“ •Für jeden anderen Typ wird der Code neu „expandiert“  Beispiel: Mit Stack-Klasse Stack<int> stack = new Stack<int>(); stack.Push(3); int i = stack.Pop(); public class Stack { int[] items; int count; public void Push(int item) { ... } public int Pop() { ... } } public class Stack { int[] items; int count; public void Push(int item) { ... } public int Pop() { ... } }
  • 8. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Anwendung  Der konstruierte Typ Stack<int> hat den festen Typ int  Die Daten werden im konstruierten Typ tatsächlich als int gespeichert  Typ-Umwandlungen sind deshalb nicht mehr erforderlich  Nachteil: •Es wird mehr Code (im Speicher) erzeugt, wenn der generische Typ mehrfach expandiert wird Stack<string> sts = new Stack<string>(); Stack<double> std = new Stack<double>(); Stack<DateTime> stdt = new Stack<DateTime>();
  • 9. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Demo 1  Programmierung einer Stack-Klasse als generischer Typ  Push- und Pop-Methode implemetieren  Einfache Variante mit festem Array ohne Prüfung der Indices  Anwendung  IL-Code
  • 10. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Demo 2  Programmierung einer generischen Klasse Swap  Austausch zweier einfacher Objekte (double, int, o.ä.)  Benutzung der Swap-Klasse mit unserem generischen Typen Stack •Austausch zweier Stacks •Es wird also ein neuer Swap-Typ konstruiert, der wiederum konstruierte Stack-Typen korrekt verarbeitet
  • 11. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Generische Klassen  Generische Typ-Deklarationen können beliebig viele Typ-Parameter enthalten  Beispiel: public class Directory<K,V> { public void Add(K key, V value) { ... } public V this[K key] { ... } } //--------------------------------------------- Directory<string,Customer> dict = new Directory<string,Customer>(); dict.Add(„Bernd“, new Customer()); Customer c = dict[„Peter“];
  • 12. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Einschränkungen  Einschränkungen (oder Constraints) definieren für die Typ-Parameter bestimmte Einschränkungen (Interfaces, struct, class, new())  Beispiel: •Für einen Typ-Parameter solle die Methode CompareTo benutzt werden •Dann muss der Typ-Parameter diese Methode (über die Schnittstelle IComparable) implementieren •Dies wird mit folgender Einschränkung sichergestellt (zur Übersetzungszeit): public class Directory<K,V> where K: IComparable { }
  • 13. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Generische Methoden  In Methodenaufrufen können generische Typen als Parameter verwendet werden  Man nennt diese Methoden: generische Methoden  Beispiel 1: Funktioniert nur mit Stack<int> void PushMultiple(Stack<int> stack, params int [] values) { foreach(int i in values) { stack.Push(i); } } //------------------------------------------------------ Stack <int> stack = new Stack<int>(); PushMultiple(stack, 1, 2, 3, 4);
  • 14. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Generische Methoden  Damit PushMultiple mit allen Typen funktioniert, muss eine generische Methode implementiert werden  Beispiel 2: Funktioniert immer void PushMultiple<T>(Stack<T> stack, params T [] values) { foreach(T val in values) { stack.Push(val); } } //------------------------------------------------------ Stack<int> stack = new Stack<int>(); PushMultiple<int>(stack, 1, 2, 3, 4);
  • 15. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Generics im Framework  Namensraum: •System.Collections.Generics  Stack  List  Queue  Dictionary  SortedDictionary  …  Demo04A •Benutzung der Generics im Framework
  • 16. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Warum generische Typen?  Typsicherheit •Compilerfehler  Code besser lesbar  Performance •Kein Boxing und Unboxing der Werte!  Demo 4B: Performance-Test •Standard-Collection •Generischer Typ
  • 17. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved C++: Generics und Templates!  Generics: •Spezialisierung zur Laufzeit •Die CLR kennt die neuen Typen •Können von allen .NET-Spachen benutzt werden  Templates: •Spezialisierung durch den C++-Compiler •Die CLR weiß nichts über die Templates •Können nur mit C++ benutzt werden  VS Beta1: keine Performance-Unterschiede
  • 18. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Iteratoren  Bisher waren die Implementierung von Enumeratoren nicht so einfach (Positionierung!)  Iteratoren ermöglichen jetzt eine ganz einfache Implementierung der Methode GetEnumerator()  Interface implementieren: IEnumerable  Dadurch kann man mit foreach sehr leicht durch die Collection iterieren •Rückgabe der Datenwerte mit yield return  Gibt den Datenwert zurück und unterbricht die Schleife •Beendigung (wenn nötig) mit yield break;  GetEnumerable() kann „generisch“ implementiert werden
  • 19. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Demo 5  Erweiterung des generischen Typs Stack mit der Methode GetEnumerable() •Hier: Generische Implementierung für den jeweiligen Typ des Stacks  Benutzung einer foreach-Schleife, um den gesamten Stack auszugeben
  • 20. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Anonyme Methoden  Event-Handler werden bisher immer über Delegates mit separaten Methoden aufgerufen  Mit „anonymen Methoden“ kann der Code quasi „inline“ abgelegt werden  Es können Parameter übergeben werden addButton.Click += delegate { ... } //----------------------------------------------------- addButton.Click += delegate(object sender, EventArgs e) { ... }
  • 21. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Demo 6  Windows-Forms-Applikation  Implementierung der alten Variante mit separater Methode als Event-Handler  Implementierung der gleichen Logik mit einer anonymen Methode •Man kann auf die Klassen-Variablen zugreifen  Hinweis: Bei anonymen Methoden werden ggf. implizite Typ-Umwandlungen durchgeführt
  • 22. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Partielle Klassen  Klassen können auf mehrere Dateien verteilt werden  Ist in großen Projekten mit mehreren Entwicklern sehr angenehm  Der Entwickler kann den Code sinnvoll aufteilen •Wizard-erzeugter Code •Von Hand-erzeugter Code  Schlüsselwort partial wird benutzt  Der Compiler fügt im Prinzip alle Dateien einer Klasse mit dem Schüsselwort partial zusammen  Intellisense funktioniert trotzdem
  • 23. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Demo 7  Demonstration der partiellen Klassen  Klasse Test ist auf zwei Dateien verteilt •Methoden werden „hin und her“ aufgerufen  Hinweis: partial kann auch benutzt werden, wenn alles nur in einer Datei codiert ist (gibt keine Fehlermeldung)
  • 24. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Sonstige Erweiterungen in C#  Nullable Types  Der ::-Operator  Statische Klassen  get- und set-Zugriff  Co- und Contravariance  Fixed Size Buffers  Friend Assemblies  Compiler-Features
  • 25. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Nullable Types  „Nullable“ Typen können einen undefinierten Zustand haben  Syntax: •T? oder System.Nullable<T>  Abfrage mit Property: HasValue  Property Value ergibt der Wert oder eine InvalidOperationException (wenn null)
  • 26. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Nullable Types  Ein „nullable“ Typ kann seinen grundlegenden Datentyp enthalten und zusätzlich auch den Wert „null“  Interessant für Datenbankabfragen // Nullable Typ Beispiel int? x; if (x != null) { Console.WriteLine(x.Value); } else { Console.WriteLine("Undefined"); }
  • 27. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Der ::-Operator  Definiert die Suche nach bestimmten Typen using System; class MyApp { public class System { } // Das gibt Probleme: 'System' const int Console = 7; // Und das auch: 'Console' const int myInt = 66; static void Main() { Console.WriteLine(myInt); // Error System.Console.WriteLine(myInt); // Error global::System.Console.WriteLine(myInt); // OK } }
  • 28. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Statische Klassen  Statische Klassen ist der sichere Weg, um Klassen zu definieren, die nicht instanzierbar sind •Statische Klassen können nur statische Member enthalten •Statische Klassen können nicht instanziert werden •Statische Klassen sind versiegelt (sealed) •Statische Klassen dürfen keinen Konstruktor enthalten
  • 29. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Statische Klassen  Beispiel: using System; static class Test { public static double Convert(int iWert); // OK public static string CalcData(...); // OK public int DoSomething(...); // ERROR! } // Zugriff: double d = Test.Convert(4); string strOut = Test.CalcData(...); Test t = new Test(); // ERROR!
  • 30. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved get- und set-Zugriff  set- und get können unterschiedliche Zugriffsrechte haben  Beispiel: public string Name // public!!! { get { return name; } protected set // protected!!! { name = value; } }
  • 31. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved get- und set-Zugriff  Geht nicht bei Interfaces  Es müssen beide Methoden (get und set) implementiert sein  Das Zugriffsverhalten für den Accessor muss immer restriktiver sein, als beim Property selbst  Wenn override benutzt wird, dann müssen die Zugriffsoperatoren zueinander passen
  • 32. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Co- und Contravariance  Erlaubt bei delegates die Benutzung von abgeleiteten Klassen als return- bzw. Parameterwert •Typ kann die Klasse selbst oder eine davon abgeleitete Klasse sein  Man benötigt nicht so viele delegates
  • 33. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Co- und Contravariance class Mammals { } class Dogs : Mammals { } class Program { public delegate Mammals MyHandler(); public static Mammals MyFirstHandler() { return null; } public static Dogs MySecondHandler() { return null; } static void Main(string[] args) { MyHandler handler_1 = new MyHandler(MyFirstHandler); // Covariance ermöglicht dieses delegate: MyHandler handler_2 = new MyHandler(MySecondHandler); } }
  • 34. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Fixed Size Buffers  Fixed size buffers sind wichtig wenn alter (unmanaged) Code benutzt werden soll  Beispiel: ... unsafe // Ist erforderlich für fixed size buffers { public struct MyArray { public fixed char pathName[128]; // 256 bytes private int reserved; // 4 bytes } // Tot.: 260 bytes } ...
  • 35. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Friend Assemblies  Alle NICHT-öffentlichen Typen in einem Assembly „A“ können von einem Assembly „B“ benutzt werden, wenn „A“ als friend von „B“ deklariert ist  Public Key Token muss bekannt sein  Beispiel: [assembly:InternalsVisibleTo("AssemblyB", PublicKeyToken="32ab4ba45e0a69a1")]
  • 36. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Compiler-Features  /platform •/platform:x86 •/platform:Itanium •/platform:x64 // AMD •/platform:anycpu // default  #pragma warning •#pragma warning disable liste •#pragma warning restore liste
  • 37. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Kompatibilität zu C# 1.0  Die Neuerungen in C# 2.0 brechen nicht die Kompatibilität zur Version 1.0  Alter Code sollte also ohne Änderungen übernommen werden können  Die Neuerungen der Version 2.0 können nach und nach benutzt werden, um den existierenden Code zu vereinfachen •Man muss aber nicht sofort umstellen (z.B. auf generische Typen)
  • 38. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Zusammenfassung  Endlich gibt es generische Typen  Auch die anderen Erweiterungen sind nützlich •Viel Vereinfachungen in der Programmierung  Kompatibilität zu C# 1.0 ist gegeben •Hier und da können Warnungen kommen •Können aber schnell behoben werden •C#-Kompatiblität nicht mit Runtime- Kompatibilität verwechseln!!!
  • 39. © 2005 newtelligence Aktiengesellschaft. All rights reserved Thank You  © 2005 newtelligence® Aktiengesellschaft newtelligence® AG Gilleshütte 99 D-41352 Korschenbroich http://www.newtelligence.com info@newtelligence.com  The presentation content is provided for your personal information only. Any commercial or non-commercial use of the presentation in full or of any text or graphics requires a license from newtelligence AG.  This presentation is protected by the German Copyright Act, EU copyright regulations and international treaties.

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