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Volkswagen
CADDY PiCKUP
Konstruktion und Funktion

Selbststudienprogramm
Nur für den internen Gebrauch.
© VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg
Alle Rechte sowie technische Änderungen vorbehalten
640.2810.03.00 Technischer Stand: 07/96

`

Dieses Papier wurde aus
chlorfrei gebleichtem
Zellstoff hergestellt.

Kundendienst

184
Mit dem CADDY PiCKUP erweitert Volkswagen die Palette der Mehrzweckfahrzeuge.
Der CADDY PiCKUP wird als Pritschen- und
als Kastenwagen angeboten.

184-1

2
Seite

Einführung __________________________________________

04

Fahrzeugsicherheit __________________________________

09

Motoren ____________________________________________

10

Getriebe ____________________________________________

12

Elektrische Anlage __________________________________

13

Wegfahrsicherung ___________________________________

17

Fahrwerk ___________________________________________

18

Heizung/Lüftung ____________________________________

22

Klimaanlage ________________________________________

25

Karosserie __________________________________________

28

„Achtung!/Hinweis!“

„Neu!“

Das Selbststudienprogramm ist kein Reparaturleitfaden!
Prüf-, Einstell- und Reparaturanweisungen entnehmen Sie bitte der dafür
vorgesehenen Kundendienst-Literatur.

3
Einführung
Das Fahrzeugkonzept
Auf den folgenden Seiten lernen Sie
das Fahrzeugkonzept des CADDY PiCKUP kennen.

– Fahrgastraum für 2 Personen, Sitze mit optimaler Verstellung
und Stauraum hinter den Sitzen.

– Ein Ottomotor und ein Dieselmotor stehen
als Antriebsquelle zur Auswahl.

– Vorderachse:
Mc-Pherson-Federbeine mit Querlenker

– Hinterachse:
Verbundlenkerachse mit getrennter Feder-Dämpferaufnahme

– Servolenkung

– Zweikreisbremssystem, diagonal geteilt
mit lastabhängiger Bremskraftregelung

– Hohe konstruktive Sicherheit

Sonderausstattungen:
– ABS
– Airbag für Fahrer oder Fahrer und Beifahrer
– für Fahrzeuge mit Ottomotor Klimaanlage
– Anhängerzugvorrichtung

4
Das Pritschenfahrzeug
− große Ladefläche und Ladebreite
− Abdeckplane für Ladefläche
− Heckklappe auf die Höhe der
Ladefläche umklappbar

184-2

Sonderausstattung Kastenaufbau
− Lieferbare Sonderausstattung auf
dem Basismodell Pritschenwagen
− Kastenaufbau aus glasfaserverstärktem Kunststoff
− Um 180° schwenkbare, symmetrisch
geteilte Flügeltüren

184-3

5
Einführung
Abmessungen in mm

2450
4115

1465

184-4

1384
1424
1635

150

1890

184-5

184-6
6
Lademaße und Gewichte
Gesamtgewicht 950 kg

495

605 kg

1370

1108

Europalette
1,2 m x 0,80 m

1020

570

ungebremst 400kg
gebremst 800kg

1565

184-7

1240

1400

Gesamtgewicht 1020 kg

ungebremst 400kg
gebremst 800kg

1020

1370

1015

Europalette
1,2 m x 0,80 m

555 kg

184-8
7
Einführung
Aerodynamik
Die Aerodynamik entspricht dem Luftwiderstand (W), der sich aus dem
Luftwiderstandsbeiwert (cw) und der projizierten Fläche (A) zusammensetzt.
Ein guter Luftwiderstand verringert den Kraftstoffverbrauch und die Fahrgeräusche.

Pritschenwagen

Cw = 0,40

Der Pritschenwagen hat einen
Luftwiderstandsbeiwert (cw) von 0,40.
Er ist größer gegenüber dem Kastenaufbau, da auf der Ladefläche Verwirbelungen entstehen.
Der Luftwiderstandsbeiwert (cw)
multipliziert mit der projizierten
Fahrzeugfläche (A) ergibt einen
Luftwiderstand (W) von 0,81 m2.

2

A=2,02m

cw 0,40 x A 2,02 m2 = 0,81 m2 W (Luftwiderstand)
184-9

Kastenaufbau
Der Kastenwagen hat einen
Luftwiderstandsbeiwert (cw) von 0,36.

Cw = 0,36
A=2,57m

2

Der Luftwiderstandsbeiwert (cw)
multipliziert mit der projizierten
Fahrzeugfläche (A) ergibt einen
Luftwiderstand (W) von 0,94 m2.

cw 0,36 x A 2,57 m2 = 0,94 m2 W (Luftwiderstand)
184-10
8
Fahrzeugsicherheit
Die aktive und passive
Sicherheit entspricht dem
hohen Volkswagen-Standard.

Aktive Sicherheit
Die wichtigsten Maßnahmen
der aktiven Sicherheit sind in
den Abbildungen dargestellt.

–
–
–
–
–
–

Bremsanlage
Servolenkung
Fahrwerk
Belüftung Innenraum
Rundumsicht
Sitze

184-11

Passive Sicherheit
Die wichtigsten Maßnahmen
der passivenSicherheit sind in
den Abbildungen dargestellt.

AIRB
AG

AIR

– Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurte
– Airbag für Fahrer oder
Fahrer und Beifahrer
– Sicherheitskarosserie
– Lenksäule und Lenkrad
184-12

9
Motoren
Der CADDY PiCKUP ist mit einem Benzin- oder einem Dieselmotor lieferbar.
Beide Motoren sind z.B. im Polo und Golf bereits im Einsatz und erfüllen die
gültigen Abgasvorschriften.

1,6 l-Benzinmotor
Motorkennbuchstaben
Bauart
Hubraum
Verdichtung
Gemischaufbereitung
Kraftstoff

:
:
:
:
:
:

AEE
4-Zylinder Reihenmotor
1598 cm3
9,8:1
Magneti Marelli 1AV
Normal-bleifrei 95 ROZ

Ersatzweise kann Kraftstoff Normal bleifrei mit
min. 91 ROZ verwendet werden.
Dies führt zu einem geringen Leistungsverlust.

184-13

60

Leistung (P)
50

Die höchste Leistung von 55 kW/75 PS
hat der Motor bei 4500 1/min.

140
40

Das max. Drehmoment von 135 Nm erreicht der
Motor bei 3500 1/min.
Von 2000 bis 4300 1/min stehen über 120 Nm zur
Verfügung.

30

80

M (Nm)

Drehmoment (M)

P (kW)

120
100

20

10

1000

2000
3000
n (1/min)

4000

5000

6000

184-14

Weitere Informationen finden Sie im Selbststudienprogramm Nr.168
Magneti Marelli 1AV.

10
1,9 l-Saugdieselmotor
Motorkennbuchstaben :
Bauart
:
Hubraum
:
Verdichtung
:
Gemischaufbereitung :

Kraftstoff

AEF
4-Zylinder Reihenmotor
1896 cm3
22,5 : 1
Lucas Verteilereinspritzpumpe, Wirbelkammerverfahren
: Diesel, CZ min. 49

184-15

Leistung (P)

50

Die höchste Leistung von 47 kW/64 PS
hat der Motor bei 4300 1/min.

140

Drehmoment (M)
Das maximale Drehmoment von 124 Nm erreicht
der Motor bei 3000 1/min.
Von 2000 bis 3500 1/min stehen über 120 Nm zur
Verfügung.

P (kW)

120
100

M (Nm)

40

30

20

10

1000

2000
3000
n (1/min)

4000

5000

184-16

11
Getriebe
5-Gang-Schaltgetriebe 002
Das 5 Gang Schaltgetriebe wurde von SKODA entwickelt.
Es ist bei beiden Motoren eingebaut.
Flansch

184-17

Aufbau
− Aluminiumgehäuse, 2-geteilt.
− Gemeinsame Ölfüllung für Getriebe
und Achsantrieb.
− Tripode-Gleichlaufgelenkwelle, am
Innengelenk mit Zapfen,
(ähnlich Sharan 006).

12

− Schaltbetätigung über Schaltstange.
− Schaltstütze für bewegungsarme
Schaltung.
− Mechanische Kupplungsbetätigung
mit Seilzug.
− Pendelstütze.
− Flansch zwischen Motor und
Getriebe (gleicht das unterschiedliche
Lochbild zwischen Getriebe und
Motor aus).
Elektrische Anlage
Auf den nächsten Seiten lernen Sie die besonderen
Merkmale der elektrischen Anlage kennen.

Zentralelektrik
Die Zentralelektrik befindet sich auf
der Beifahrerseite unter der
Instrumententafel.

Sie kann heruntergeklappt werden und
ist leicht zugänglich.

1 0

7 5

7 5

1 0

1 0

2 0

2 5

1 5

1 0

1 0

1 0

1 0

15
10
75

1 5

1 5

1 5

7 5

1 5

1 5

1 5

2 5

7 5

1 5

20

20
25
30

25
30

1 5

1 5

3 0

2 5

1 5

1 5

1 5

3 0

7 5

7 5

1 0

1 0

1 0

1 0

1 0

1 0

1 5

2 5

2 0

1 0

15
10
75

184-18

Alle Relais und Sicherungen für die
Serienausstattung des CADDY PiCKUP
befinden sich auf der Zentralelektrik.

25
30

7 5

15
10
75

1 0

1 5

1 0

2 0

2 5

1 0

1 0

1 0

1 0

1 0

7 5

3 0

1 5

1 5

2 5

1 5

1 5

1 5

7 5

20

1 5

7 5

1 5

20
25
30

1 5

1 5

2 5

1 5

1 5

1 5

3 0

7 5

7 5

1 0

1 0

1 0

1 0

15
10
75

1 0

1 0

1 5

2 5

2 0

1 0

Die Sicherungsbelegung ist der
Bedienungsanleitung des Fahrzeuges
oder dem Reparaturleitfaden
Abschnitt Einbauorte zu entnehmen.
Zusatzsicherungen für Sonderausstattungen befinden sich im Motorraum.

184-19

13
Elektrische Anlage
Zusatzsicherungen/-relais
Dieselmotor
Für den Dieselmotor sind die Zusatzsicherungen und das Zusatzrelais im
Motorraum links, am Federbeindom
angebracht.
Eine Abdeckkappe schützt vor Verschmutzung.

Relais für
Glühkerzen J52

Zusatzsicherung
für Glühkerzen
Zusatzsicherung
für Magnetventile

184-20

Klimaanlage
Für die Klimaanlage befinden sich die
Zusatzsicherungen für Kompressor und
Lüfter und das Relais für Klimaanlage im
Motorraum links, neben dem Stoßdämpferdom.

Zusatzsicherung
für Kompressor
Zusatzsicherung
für Lüfter
Relais J101 für
2.Stufe Lüfter
Relais J32 für
Klimaanlage

184-21

ABS
Bei Ausrüstung mit ABS sind Zusatzsicherungen für das ABS-Steuergerät und
die Hydraulikeinheit (ABS-Pumpe und
ABS-Ventil) auf einem Zusatzträger im
Motorraum angebracht.

Zusatzsicherungen
für ABS Hydraulikeinheit

Zusatzsicherung
für ABS Steuergerät

184-22

Diagnosesteckanschluß
Diagnosesteckanschluß

Der Diagnosesteckanschluß für das
Fehlerauslesegerät V.A.G 1551 befindet
sich in der Nähe der Zentralelektrik unter
der Instrumententafel.

184-23

14
X-Kontaktschaltung

Der Zündanlaßschalter hat bei diesen
Fahrzeugen keinen X-Kontakt. Deshalb
muß das Entlastungsrelais für X-Kontakt
J59 über Klemme 15 und Klemme 50 des
Zündanlaßschalters geschaltet werden.

30
15

Motor anlassen

31
86

30

85

Wird der Motor angelassen, bekommt
das Entlastungsrelais J59 Plus von
Klemme 50 des Anlassers und Klemme
15 der Zentralelektrik.
Das Entlastungsrelais ist geöffnet und
die Stromzufuhr zum X-Kontakt ist unterbrochen.
Alle zugeschalteten Verbraucher an der
X-Leitung werden für die Zeit des Anlassens abgeschaltet.

x

87

J59

30

D
15

50

B
M

184-24
30
15
31

Motor läuft

86

30

85

x

87

J59

Wenn der Motor läuft, bekommt das Entlastungsrelais J59 Masse über
Klemme 50 des Anlassers.
Das Entlastungsrelais ist geschlossen
und der X-Kontakt wird wieder mit
Spannung versorgt.
Die Verbraucher werden zugeschaltet.

30

D
15

50

B
M

184-25

Wenn das Fahrlicht nicht funktioniert,
beachten Sie bitte bei der Fehlersuche
das Entlastungsrelais für
X-Kontakt J59.

Legende
Plus

J59 Entlastungsrelais
für X-Kontakt

Masse D Zündanlaßschalter
B Anlasser
15
Prüfen Sie Ihr Wissen
Elektrische Anlage
Bitte kreuzen Sie an oder vervollständigen Sie.
Es können auch mehrere Antworten richtig sein.

1.

Die X-Kontaktschaltung bewirkt, daß eingeschaltete Verbraucher während des Anlassens
des Motors abgeschaltet werden.

A

Das Entlastungsrelais für X-Kontakt J59 wird über die Klemmen 15 und 50 des Zündanlaßschalters geschaltet.

B

Das Entlastungsrelais für X-Kontakt J59 wird über die Klemme X am Zündanlaßschalter
angesteuert.

C

Das Entlastungsrelais für X-Kontakt unterbricht während des Anlaßvorganges nur das
eingeschaltete Fernlicht.

2.

Wo befinden sich die Sicherungen und Relais des CADDY PiCKUP?

A

Alle Sicherungen und Relais für die Serienausstattung befinden sich in der Zentralelektrik.

B

Alle Zusatzsicherungen/Relais befinden sich im Motorraum.

C

Zusatzsicherungen bei Ausrüstung mit Klimaanlage sind im Fahrerhaus eingebaut.
30
15
31

3.

86

- die Bezeichnung für den Anlasser,

30

85

Vervollständigen Sie in der Abbildung:

87

- den Zündanlaßschalter,
- das Entlastungsrelais für X-Kontakt,

30

- die Anschlüsse 15 und 50.
- Tragen Sie die Schaltstellung Anlassen ein.
- Tragen Sie spannungsführende Leitungen
farbig ein.
M

Lösungen: 1A; 2A,B; 3. siehe Abbildung 184- 24

16

184-26

x
Wegfahrsicherung
Der CADDY PiCKUP hat serienmäßig
eine Wegfahrsicherung.
Motorsteuergerät

Benzinmotor
Bei Fahrzeugen mit Benzinmotor ist die
bekannte elektronische Wegfahrsicherung mit Eingriff in das Motormanagement eingebaut.
Die Prüfung der Codes findet zwischen
dem Fahrzeugschlüssel mit Transponder,
dem Steuergerät für Wegfahrsicherung
und dem Motorsteuergerät statt.

Transponder

Steuergerät für
Wegfahrsicherung J 362

Die Wegfahrsicherung ist im Selbststudienprogramm Nr.166 Polo Modelljahr 95 ausführlich beschrieben.

184-27

Steuergerät für Kraftstoffabschaltventil J366

Dieselmotor
Die Wegfahrsicherung beim
1,9 l Saugdieselmotor arbeitet nach dem
gleichen Prinzip.
Die Prüfung der Codes findet
zwischen dem Fahrzeugschlüssel mit
Transponder, dem Steuergerät für
Wegfahrsicherung und dem Steuergerät
für Abschaltventil statt.
Bei einem falschen Code wird
das Steuergerät für Kraftstoffabschaltventil angesteuert und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen.

Transponder

Steuergerät für
Wegfahrsicherung J 362
184-28

17
Fahrwerk
Vorderachse

Gummilager
184-29
Stabilisator

Die Konstruktion und Funktion der Vorderachse basiert auf bewährten Prinzipien wie MC-Pherson-Federbein und
Querlenker.
Der Achslenker ist über großvolumige
Gummilager am Achsträger befestigt.
Der Stabilisator reduziert die Seitenneigung des Fahrzeuges bei Kurvenfahrt.

Technische Daten
Radstand
Spurweite vorn
Stabilisator ∅
Wendekreis

18

mm
mm
mm
m

Räder und Reifen
Stahlfelgen
Reifen
Einpreßtiefe

Die Vorspur an der Vorderachse ist
einstellbar!

2450
1420
22
11,2

5 1/2 J x 13
165/80 R13
36 mm
Hinterachse

Stoßdämpfer

Gummizusatzfeder

Lagerbock

Schraubenfeder

184-30

Technische Daten
Die Hinterachse des CADDY PiCKUP
ist eine Verbundlenkerachse mit Schraubenfedern, Stoßdämpfern und Gummizusatzfedern.
Die Schraubenfedern und die Stoßdämpfer sind getrennt angeordnet. Hierdurch
wird eine breite Ladefläche erreicht.
Mit zunehmender Last nimmt die Federwirkung der Gummizusatzfeder zu.

Spurweite hinten

1384 mm

Die Hinterachse kann über die
Lagerböcke in Längs- und Querrichtung verstellt werden.

19
Fahrwerk
Bremsanlage

mechanischer
Bremskraftregler

− Diagonalgeteiltes Zweikreis-Bremssystem mit einem 9“ Bremskraftverstärker
− Vorderradbremse = SchwimmsattelScheibenbremse
− Hinterradbremse = Trommelbremse
mit automatischer Nachstellung
− mechanischer lastabhängiger Bremskraftregler (entfällt bei Sonderausstattung ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung EBV)
− ABS Mark 20GI als Sonderausstattung

20

184-31

Das Antiblockiersystem wird auch
im Polo seit Modelljahr 1995
eingebaut. Informationen zu
Konstruktion und Funktion finden
Sie im Selbststudienprogramm Nr.171
„ABS Mark 20 GI“.
Prüfen Sie Ihr Wissen
Fahrwerk
Bitte kreuzen Sie an!
Es können auch mehrere Antworten richtig sein.

1.

Welche Aussagen zur Vorderachse treffen zu?

A

Der Achslenker ist über großvolumige Gummilager am Achsträger befestigt.

B

Der Stabilisator reduziert die Seitenneigung.

C

Die Vorspur ist einstellbar.

2.

Konstruktionsmerkmale der Hinterachse sind:

A

Verbundlenkerachse mit getrennt voneinander angeordneten Schraubenfedern und
Stoßdämpfern.

B

Die Hinterachse ist über die Lagerböcke in Längs- und Querrichtung einstellbar.

C

Die Hinterachse ist nicht einstellbar.

3.

Die lastabhängige Bremskraftregelung an der Hinterachse

ist eine Sonderausstattung

B

wird nur mit Anhängezugvorrichtung eingebaut

C

gehört zur Grundausstattung des CADDY PiCKUP.

Lösungen: 1A,B,C; 2A,B; 3C

A

21
Heizung/Lüftung
Heizung/Lüftung
Angenehmes Innenraumklima sorgt
auch beim CADDY PiCKUP für Wohlbefinden beim Fahren und fördert die Aufmerksamkeit.
Die Heizung unterscheidet sich bei Fahrzeugen mit Benzinmotor und Dieselmotor im Aufbau der Heizungseinheit.
Die grundsätzlichen Unterschiede lernen
Sie auf den nächsten Seiten kennen.
Die Betätigung der Heizung/Lüftung
erfolgt bei beiden Ausführungen über
Seilzüge.
Bei Fahrzeugen mit Benzinmotor ist eine
Klimaanlage als Sonderausstattung
möglich.

184-32

Entlüftung
Der Fahrzeuginnenraum wird über
Entlüftungskanäle, unten in den B-Säulen, zugfrei und wirksam entlüftet.

Lufteintritt
Innenraum

Zwangsentlüftung

184-33

22
Heizung bei Fahrzeugen mit Benzinmotor

− Die Luftverteilung und Temperaturverstellung erfolgt über fein
dosierbare Drehschalter
− das Frischluftgebläse ist 4-stufig
− mit Absperrklappe für Frischluft

184-34

Frischluft
Temperaturklappen

Absperrklappe

Luftverteilerklappen

Wärmetauscher

Frischluftgebläse
184-35

Die Betätigung der zwei miteinander verbundenen Temperaturklappen erfolgt
mittels Seilzüge.
Beide Klappen werden zusammen
bewegt.
Der Wärmetauscher wird ständig vom
Kühlmittel des Motors durchströmt.

Die Temperatur wird durch Mischen von
kalter und warmer Luft geregelt.
Mit der Absperrklappe kann die Frischluft
gedrosselt oder ganz abgestellt werden.
(stufenloser Bereich von 0 bis I)
Das Frischluftgebläse kann nur bei vollgeöffneter Absperrklappe eingeschaltet
werden.

23
Heizung/Lüftung
Heizung bei Fahrzeugen mit Dieselmotor

− Die Luftverteilung und
Temperaturverstellung erfolgt
wie beim Fahrzeug mit Benzinmotor durch dosierbare
Drehschalter.

184-36

− Das Frischluftgebläse ist 3-stufig,
.
− keine Absperrklappe für Frischluft,
dies erfolgt mit den Luftverteilerklappen.
Frischluft
Heizungsbetätigung

Temperaturklappe

Wärmetauscher

Luftverteilerklappen
184-37
Wärmetauscherregelventil

Temperaturklappe

Frischluftgebläse

Die Temperatur wird über zwei miteinander verbundene Temperaturklappen und
das Wärmetauscherregelventil geregelt.

Die durch den Wärmetauscher strömende Luft wird vom warmen Kühlmittel
erwärmt.

Werden die Temperaturklappen betätigt,
wird gleichzeitig durch das Wärmetauscherregelventil der Kühlmittelzulauf
zum Wärmetauscher reguliert.

Bei der Stellung „Kalt“ schließt das Wärmetauscherregelventil die Kühlmittelzufuhr zum Wärmetauscher.

Bei Stellung“Heizen“ öffnet das Wärmetauscherregelventil die Kühlmittelzufuhr
zum Wärmetauscher.

24

Die durch den Wärmetauscher
strömende Luft wird nicht erwärmt.
Klimaanlage
Klimabetrieb
Der CADDY-PiCKUP mit Benzinmotor
kann als Sonderausstattung mit einer
Klimaanlage ausgestattet werden.
Die manuell regulierbare Klimaanlage
ermöglicht entweder Frischluft- oder
Umluftbetrieb.
Die Schalter für Klimaanlage und Umluftbetrieb sind Druckschalter und bei den
Drehschaltern angeordnet.

Frischluftbetrieb

184-38
Schalter
für Klimaanlage

Schalter für
Frischluft-Umluftklappe

Frischluftklappe
Frischluftgebläse
Verdampfer

Wärmetauscher
Umluftklappe
184-39

Die Klimaanlage im CADDY PiCKUP
arbeitet mit dem umweltfreundlichen
Kältemittel R 134a.

25
Klimaanlage
Umluftbetrieb

Das Umschalten zwischen Frischluft- und
Umluftbetrieb erfolgt mit einem mechanischen Druckschalter.
Der Umluftbetrieb ist unabhängig vom
Klimabetrieb möglich.

184-40
Schalter für Frischluft-Umluftklappe

Die Schaltvorgänge erfolgen
pneumatisch mit Unterdruck.

Schalter für
Umluftklappe

Der Unterdruck wird an der Einspritzeinheit am Motor abgenommen und in
einem Unterdruckbehälter (dieser befindet sich hinter der Batterie) gespeichert.
Der Unterdruckbehälter stellt sicher, daß
bei allen Betriebszuständen und unterschiedlichen Unterdruckverhältnissen
des Motors – selbst bei abgestelltem
Motor – eine einwandfreie Funktion der
Klappenbetätigung erreicht wird.

Unterdruckbehälter

Unterdruck
vom Motor

Unterdruckdose
184-41

Frischluftklappe

Unter
druckdose

Die Frischluft- und die Umluftklappe sind
durch ein Gestänge miteinander
verbunden.
Beim Schalten auf Umluftbetrieb wird
durch die Unterdruckdose die Frischluftklappe geschlossen und die Umluftklappe geöffnet.

Umluftklappe

184-42

26
Prüfen Sie Ihr Wissen
Heizung/Lüftung/Klimaanlage
Bitte kreuzen Sie an!
Es können auch mehrere Antworten richtig sein.

1.

Worin unterscheidet sich die Heizung des Dieselmotors vom Benzinmotor?

A

Die Temperatur wird zusätzlich zu den Temperaturklappen durch ein Wärmetauscherregelventil geregelt.

B

Die Heizung hat keine Absperrklappe für Frischluft.

C

Die Frischluft wird über die Luftverteilerklappen abgesperrt.

2.

Welche Aussagen zur Klimaanlage treffen zu?

A

Die Frischluft- und die Umluftklappe wird pneumatisch mit Unterdruck geschaltet.

B

Umluftbetrieb ist unabhängig vom Klimabetrieb möglich.

C

Umluftbetrieb ist nur in Kombination mit Klimabetrieb möglich.

Lösungen: 1A,B,C; 2A,B

27
Karosserie

Struktur

Ein Schwerpunkt bei der Konstruktion
der Sicherheitskarosserie war, eine hohe
Steifigkeit der Fahrgastzelle mit
berechneter Verformung im Crash-Fall
zu erreichen.
Eingeschweißte Längs- und Querprofile
ergeben eine verformungssteife
Fahrgastzelle.
Alle geltenden europäischen
Sicherheitsvorschriften werden erfüllt.
Darüber hinaus werden die technischen
Sicherheitsempfehlungen zum Offsetund Seitenaufprall erfüllt.

184--43

Verformungszonen

Fahrgastzelle

28

Front und Heckpartie besitzen zur gezielten Kräfteweiterleitung im Karosserieverbund bis in die Längsschweller energieverzehrende Knautschzonen, die Aufprallenergie in Blechverformung umwandeln.
Die doppelschalige Kabinenrückwand ist
als Schutz- und Prallwand gegen verrutschende Ladung besonders stabil ausgelegt.

Im Fensterschacht versteifen zusätzliche
Stahlprofile die Türen.
Gemeinsam mit den im mittleren
Türbereich eingebauten Aufprallrohren
schützen Sie nicht nur bei einem Seitenaufprall, sondern stabilisieren die Türen
bei einem Frontalcrash. Das ermöglicht
das Öffnen der Tür für die Helfer nach
einem Unfall.
Korrosionsschutz
Volkswagen trifft optimale Korrosionsschutzmaßnahmen.

Füller

Decklack

Kathaphoretische
Grundierung

Der Korrosionsschutz beginnt mit Reinigung und Entfettung der Rohkarosserie
im Tauchbad und der Vorbehandlung der
Oberfläche mit einer schützenden Zinkphosphatierung als erstem Schritt.

Es folgt die Grundierung im elektrochemischen Kathaphoreseverfahren, die
zusätzliche Abdichtung von inneren und
äußeren Nähten und Falzen mit PVC-Plastisol und das Auftragen des Unterbodenschutzes am Karosserieboden.

Zinkphosphatierung
Blech

184-44

Der Füllerauftrag, der für einen gleichmäßigen glatten Untergrund sorgt, und
der farbigglänzende Decklack ergeben
das komplette Korrosionsschutzsystem.
Der fertige Lackaufbau hat dann eine
Schichtdicke von mindestens 75 µm.

Diese Korrosionsschutzmaßnahmen sind
zudem auf den Nutzfahrzeugcharakter
abgestimmt.
In Bereichen mit größerem Korrosionsrisiko werden ein- und zweiseitig verzinkte
Bleche eingesetzt.
Das Korrosionsrisiko des jeweiligen
Bleches bestimmt die zur Anwendung
kommende Behandlung.

Verzinkte Bleche

Besonders kritische Bereiche,
wie z. B. Radhäuser, sind zusätzlich
durch Kunststoffabdeckungen geschützt.

184-45

29
Karosserie

Ein Paket von Maßnahmen zur Schalldämmung und -dämpfung sichert einen
geräuscharmen Innenraum
des CADDY PiCKUP.
Dazu tragen insbesondere luft- und
körperschallisolierende Bauteile und
Materialien bei wie:

AkustikMaßnahmen

–
–
–
–

Formteilhimmel
Stirnwandmatte
integrierte Teppiche
geräuschabsorbierendes Material

Formteilhimmel
Neben den Effekten zur Geräuschdämmung ist die Raumausnutzung besser, da
der Formteilhimmel der Fahrzeugkontur
angepaßt ist.
Sonnenblenden sind im Formteilhimmel
eingebettet. Sonnenblenden und
Haltegriffe dienen gleichzeitig der
Befestigung des Formteilhimmels.
184-46

Stirnwandmatte aus Schaumstoff
Das Schaumteil hat den Vorteil, daß Öffnungen für Sonderausstattungen nur bei
Bedarf herausgebrochen werden.
Dadurch wird die Übertragung von
Geräuschen vermindert.

184-47

30
Säulenverkleidung
Das Material Polypropylen der Säulenverkleidung (A-, B- Säule) besitzt gute
geräuschabsorbierende Eigenschaften
und rundet das Geräuschsenkungspaket
ab.

AIR

BA

G

184-48

Teppich mit Schalldämmschicht
Teppich und Schalldämmschicht bilden
in der Fahrerhausauskleidung eine Einheit.
Wird der Teppich ausgebaut, wird die
Schalldämmschicht mit herausgenommen.
Im Servicebereich dadurch Arbeitserleichterung.
184-49

31
Karosserie
Kundendienstfreundliche Details
Die Seitenwände haben aufgeschraubte
Blechdeckel.
Reparaturen – z. B. Ausbeulen der Seitenwand, Abschrauben der hinteren
Stoßfängerabdeckung – sind so leicht
möglich.

Der Zugang zur Kraftstofförderpumpe im
Kraftstoffbehälter wird durch einen
Schraubdeckel in der Ladefläche ermöglicht.
184-50

Die Befestigung des Schalttafeleinsatzes
erfolgt mit fünf Schrauben am Grundkörper der Instrumententafel.
Diese sind mit Blindstopfen (Pfeile
untere Reihe) und durch die linke Abdekkung bzw. die Luftausströmer (Pfeile
obere Reihe) verdeckt.
Zum Ausbau von Schaltern oder Instrumenten muß der Schalttafeleinsatz ausgebaut werden.

184-51

32
Kundenfreundliche Details
Hinter der Hinterachse ist das Reserverad unter dem Ladeboden von außen
kaum sichtbar, aber jederzeit zugänglich
angeordnet.
Selbst bei voll beladenem Fahrzeug
kommt der gewerbliche Nutzer schnell
und problemlos an das Reserverad.
Der Haltebügel des Reserverades ist mit
einer Sechskantschraube befestigt, die
mit dem Radbolzenschlüssel des Bordwerkzeuges gelöst werden kann.

184-52

Beim Radwechsel nur den zum Fahrzeug gehörenden
Bordwagenheber benutzen.
Er ist auf die Bodenfreiheit des CADDY PiCKUP auch
bei Belastung abgestimmt.

Die Kanten der Seitenwände und der
Heckklappe sind breit und funktional ausgelegt und mit Stoßprofilen abgedeckt.

An vier kräftigen Verzurrösen in den
Ecken der Ladefläche können kleinere
Ladungen gesichert werden.

184-53

An der tiefsten Stelle des Ladebodens
sind hinter der Fahrerkabine zwei
Gummiventile.
Dort kann Wasser, z. B. nach starkem
Regen, abfließen

33
Karosserie
Scheiben
Gummiprofil

Gummiprofil

Klebedichtungsmasse

184-54

Windschutzscheiben und Rückwandscheiben sind schwimmend in GummiProfildichtungen eingesetzt.
Die Scheiben der Kunststoff-Flügeltüren
sind kraftschlüssig eingeklebt.

34

Windschutzscheiben sind druckempfindlich.
Um beim Ausbau den Druck auf
die Scheiben zu vermindern,
schneiden Sie die Gummidichtung umlaufen auf.
Aufbau
Als Sonderausstattung ist ein
- Kunststoffaufbau (Hardtop)
mit Flügeltüren
lieferbar.

Kunststoffaufbau:
- Hardtop aus einem Teil, laminiert
- Flügeltüren aus doppelschaligem
Kunststofflaminat

184-55

Die laminierten Kunststoffteile bestehen
aus glasfaserverstärktem Kunststoff
(GFK = Glasgewebe mit härtbarem Harz).

GFK
Glas-Faser verstärkter
Kunststoff

Sie haben entsprechend den festigkeitsmäßigen Anforderungen eine Stärke von
2,5 bis 6 mm.
Der Aufbau ist am Fahrzeug fest mit 8
Schrauben M 8 x 20 und PUR-Dichtungsmasse montiert.
Das Leergewicht des CADDY PiCKUP mit
Kunststoffaufbau erhöht sich um 30 kg.

35
Karosserie

Servicehinweise zum Kunststoffaufbau
Gelcoatschicht

Durch entsprechende Konstruktion
konnten bei den GFK-Bauteilen die Vorteile Leichtbau und Korrosionsbeständigkeit genutzt werden.
In der Kombination Glasgewebe mit
härtbarem Harz wird eine hohe Festigkeit
erreicht, so daß nicht nur formale, sondern auch tragende Funktionen erreicht
werden konnten.
Das eingefärbte Oberharz (genannt
Gelcoatschicht) ergibt die dekorative
äußere Oberfläche, im Innenraum wird
das Laminat mittels grauem Schutzanstrich versiegelt.
Die GFK-Bauteile sind nicht gesundheitsschädlich.

mehrlagige Glasfasermatten mit Harz

Schutzanstrich

184-56

Mit Materialien aus dem KunststoffReparaturset D 006 600 oder handelsüblichem GFK-Reparaturmaterial lassen
sich Beschädigungen an Hardtop und
Flügeltüren fachgerecht instandsetzen.
Kurzanleitung
Durchgehende Risse sind jeweils am
Ende mit einem Bohrer (etwa 3 mm) zu
durchbohren, um bestehende Spannungen im Formteil abzubauen und ein Weiterreißen zu verhindern.
Danach Schadensfläche großflächig
bis auf die Gewebestruktur überschleifen
(beidseitig).
Durch Aufbringen von dünnlagigem
Glasvlies + Harz wird eine geschlossene
Oberfläche hergestellt.
Nach dem Aushärten wird angeschliffen,
mit Spachtel geglättet und anschließend
lufttrocknend lackiert.

36

t
turse
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Plas
00

6
D 006

184-57
Schützen Sie Ihre Gesundheit!
Bei offener Verarbeitung verdunstet im
Reparaturharz enthaltenes Lösemittel
(Styrol). Dies ist
– gesundheitsschädlich,
– bei hoher Anreicherung besteht
Explosionsgefahr.
Absaugung bei umfangreicheren Arbeiten ist unbedingt erforderlich, da sonst
Reizerscheinungen an Augen, Nasenund Rachenschleimhäuten auftreten können.
Beim Arbeiten sollte direkter Kontakt mit
Harz vermieden werden – Handschuhe
und Schutzbrille tragen.

Achtung!
Bei der Reparatur von
GFK-Bauteilen ist der Umgang
mit offenem Feuer, Rauchen und
der Verzehr von Speisen und
Getränken streng untersagt.

Prüfen Sie Ihr Wissen!
Bitte kreuzen Sie an!

1.

Die Windschutzscheibe ist mit Gummi-Profildichtung eingesetzt.

A

Zum zerstörungsfreien Ausbau (z. B. bei Karosserielackierungen) bedarf es keiner
besonderen Vorkehrungen, das Gummiprofil gleicht alle Spannungen aus.

B

Um beim Ausbau den Druck auf die Scheiben zu verringern, ist das Gummiprofil von
außen aufzuschneiden.

C

Das Gummiprofil wird beim Ausbau mit einer Spezialvorrichtung gespreizt, die Windschutzscheibe entnommen.

Lösungen: 1B

37
Notizen

38
39
Service.

Volkswagen
CADDY PiCKUP
Konstruktion und Funktion

Selbststudienprogramm
Nur für den internen Gebrauch.
© VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg
Alle Rechte sowie technische Änderungen vorbehalten
640.2810.03.00 Technischer Stand: 07/96

`

Dieses Papier wurde aus
chlorfrei gebleichtem
Zellstoff hergestellt.

Kundendienst

184

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184 volkswagen caddy pickup 07.96 (ger)

  • 1. Service. Volkswagen CADDY PiCKUP Konstruktion und Funktion Selbststudienprogramm Nur für den internen Gebrauch. © VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg Alle Rechte sowie technische Änderungen vorbehalten 640.2810.03.00 Technischer Stand: 07/96 ` Dieses Papier wurde aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff hergestellt. Kundendienst 184
  • 2. Mit dem CADDY PiCKUP erweitert Volkswagen die Palette der Mehrzweckfahrzeuge. Der CADDY PiCKUP wird als Pritschen- und als Kastenwagen angeboten. 184-1 2
  • 3. Seite Einführung __________________________________________ 04 Fahrzeugsicherheit __________________________________ 09 Motoren ____________________________________________ 10 Getriebe ____________________________________________ 12 Elektrische Anlage __________________________________ 13 Wegfahrsicherung ___________________________________ 17 Fahrwerk ___________________________________________ 18 Heizung/Lüftung ____________________________________ 22 Klimaanlage ________________________________________ 25 Karosserie __________________________________________ 28 „Achtung!/Hinweis!“ „Neu!“ Das Selbststudienprogramm ist kein Reparaturleitfaden! Prüf-, Einstell- und Reparaturanweisungen entnehmen Sie bitte der dafür vorgesehenen Kundendienst-Literatur. 3
  • 4. Einführung Das Fahrzeugkonzept Auf den folgenden Seiten lernen Sie das Fahrzeugkonzept des CADDY PiCKUP kennen. – Fahrgastraum für 2 Personen, Sitze mit optimaler Verstellung und Stauraum hinter den Sitzen. – Ein Ottomotor und ein Dieselmotor stehen als Antriebsquelle zur Auswahl. – Vorderachse: Mc-Pherson-Federbeine mit Querlenker – Hinterachse: Verbundlenkerachse mit getrennter Feder-Dämpferaufnahme – Servolenkung – Zweikreisbremssystem, diagonal geteilt mit lastabhängiger Bremskraftregelung – Hohe konstruktive Sicherheit Sonderausstattungen: – ABS – Airbag für Fahrer oder Fahrer und Beifahrer – für Fahrzeuge mit Ottomotor Klimaanlage – Anhängerzugvorrichtung 4
  • 5. Das Pritschenfahrzeug − große Ladefläche und Ladebreite − Abdeckplane für Ladefläche − Heckklappe auf die Höhe der Ladefläche umklappbar 184-2 Sonderausstattung Kastenaufbau − Lieferbare Sonderausstattung auf dem Basismodell Pritschenwagen − Kastenaufbau aus glasfaserverstärktem Kunststoff − Um 180° schwenkbare, symmetrisch geteilte Flügeltüren 184-3 5
  • 7. Lademaße und Gewichte Gesamtgewicht 950 kg 495 605 kg 1370 1108 Europalette 1,2 m x 0,80 m 1020 570 ungebremst 400kg gebremst 800kg 1565 184-7 1240 1400 Gesamtgewicht 1020 kg ungebremst 400kg gebremst 800kg 1020 1370 1015 Europalette 1,2 m x 0,80 m 555 kg 184-8 7
  • 8. Einführung Aerodynamik Die Aerodynamik entspricht dem Luftwiderstand (W), der sich aus dem Luftwiderstandsbeiwert (cw) und der projizierten Fläche (A) zusammensetzt. Ein guter Luftwiderstand verringert den Kraftstoffverbrauch und die Fahrgeräusche. Pritschenwagen Cw = 0,40 Der Pritschenwagen hat einen Luftwiderstandsbeiwert (cw) von 0,40. Er ist größer gegenüber dem Kastenaufbau, da auf der Ladefläche Verwirbelungen entstehen. Der Luftwiderstandsbeiwert (cw) multipliziert mit der projizierten Fahrzeugfläche (A) ergibt einen Luftwiderstand (W) von 0,81 m2. 2 A=2,02m cw 0,40 x A 2,02 m2 = 0,81 m2 W (Luftwiderstand) 184-9 Kastenaufbau Der Kastenwagen hat einen Luftwiderstandsbeiwert (cw) von 0,36. Cw = 0,36 A=2,57m 2 Der Luftwiderstandsbeiwert (cw) multipliziert mit der projizierten Fahrzeugfläche (A) ergibt einen Luftwiderstand (W) von 0,94 m2. cw 0,36 x A 2,57 m2 = 0,94 m2 W (Luftwiderstand) 184-10 8
  • 9. Fahrzeugsicherheit Die aktive und passive Sicherheit entspricht dem hohen Volkswagen-Standard. Aktive Sicherheit Die wichtigsten Maßnahmen der aktiven Sicherheit sind in den Abbildungen dargestellt. – – – – – – Bremsanlage Servolenkung Fahrwerk Belüftung Innenraum Rundumsicht Sitze 184-11 Passive Sicherheit Die wichtigsten Maßnahmen der passivenSicherheit sind in den Abbildungen dargestellt. AIRB AG AIR – Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurte – Airbag für Fahrer oder Fahrer und Beifahrer – Sicherheitskarosserie – Lenksäule und Lenkrad 184-12 9
  • 10. Motoren Der CADDY PiCKUP ist mit einem Benzin- oder einem Dieselmotor lieferbar. Beide Motoren sind z.B. im Polo und Golf bereits im Einsatz und erfüllen die gültigen Abgasvorschriften. 1,6 l-Benzinmotor Motorkennbuchstaben Bauart Hubraum Verdichtung Gemischaufbereitung Kraftstoff : : : : : : AEE 4-Zylinder Reihenmotor 1598 cm3 9,8:1 Magneti Marelli 1AV Normal-bleifrei 95 ROZ Ersatzweise kann Kraftstoff Normal bleifrei mit min. 91 ROZ verwendet werden. Dies führt zu einem geringen Leistungsverlust. 184-13 60 Leistung (P) 50 Die höchste Leistung von 55 kW/75 PS hat der Motor bei 4500 1/min. 140 40 Das max. Drehmoment von 135 Nm erreicht der Motor bei 3500 1/min. Von 2000 bis 4300 1/min stehen über 120 Nm zur Verfügung. 30 80 M (Nm) Drehmoment (M) P (kW) 120 100 20 10 1000 2000 3000 n (1/min) 4000 5000 6000 184-14 Weitere Informationen finden Sie im Selbststudienprogramm Nr.168 Magneti Marelli 1AV. 10
  • 11. 1,9 l-Saugdieselmotor Motorkennbuchstaben : Bauart : Hubraum : Verdichtung : Gemischaufbereitung : Kraftstoff AEF 4-Zylinder Reihenmotor 1896 cm3 22,5 : 1 Lucas Verteilereinspritzpumpe, Wirbelkammerverfahren : Diesel, CZ min. 49 184-15 Leistung (P) 50 Die höchste Leistung von 47 kW/64 PS hat der Motor bei 4300 1/min. 140 Drehmoment (M) Das maximale Drehmoment von 124 Nm erreicht der Motor bei 3000 1/min. Von 2000 bis 3500 1/min stehen über 120 Nm zur Verfügung. P (kW) 120 100 M (Nm) 40 30 20 10 1000 2000 3000 n (1/min) 4000 5000 184-16 11
  • 12. Getriebe 5-Gang-Schaltgetriebe 002 Das 5 Gang Schaltgetriebe wurde von SKODA entwickelt. Es ist bei beiden Motoren eingebaut. Flansch 184-17 Aufbau − Aluminiumgehäuse, 2-geteilt. − Gemeinsame Ölfüllung für Getriebe und Achsantrieb. − Tripode-Gleichlaufgelenkwelle, am Innengelenk mit Zapfen, (ähnlich Sharan 006). 12 − Schaltbetätigung über Schaltstange. − Schaltstütze für bewegungsarme Schaltung. − Mechanische Kupplungsbetätigung mit Seilzug. − Pendelstütze. − Flansch zwischen Motor und Getriebe (gleicht das unterschiedliche Lochbild zwischen Getriebe und Motor aus).
  • 13. Elektrische Anlage Auf den nächsten Seiten lernen Sie die besonderen Merkmale der elektrischen Anlage kennen. Zentralelektrik Die Zentralelektrik befindet sich auf der Beifahrerseite unter der Instrumententafel. Sie kann heruntergeklappt werden und ist leicht zugänglich. 1 0 7 5 7 5 1 0 1 0 2 0 2 5 1 5 1 0 1 0 1 0 1 0 15 10 75 1 5 1 5 1 5 7 5 1 5 1 5 1 5 2 5 7 5 1 5 20 20 25 30 25 30 1 5 1 5 3 0 2 5 1 5 1 5 1 5 3 0 7 5 7 5 1 0 1 0 1 0 1 0 1 0 1 0 1 5 2 5 2 0 1 0 15 10 75 184-18 Alle Relais und Sicherungen für die Serienausstattung des CADDY PiCKUP befinden sich auf der Zentralelektrik. 25 30 7 5 15 10 75 1 0 1 5 1 0 2 0 2 5 1 0 1 0 1 0 1 0 1 0 7 5 3 0 1 5 1 5 2 5 1 5 1 5 1 5 7 5 20 1 5 7 5 1 5 20 25 30 1 5 1 5 2 5 1 5 1 5 1 5 3 0 7 5 7 5 1 0 1 0 1 0 1 0 15 10 75 1 0 1 0 1 5 2 5 2 0 1 0 Die Sicherungsbelegung ist der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges oder dem Reparaturleitfaden Abschnitt Einbauorte zu entnehmen. Zusatzsicherungen für Sonderausstattungen befinden sich im Motorraum. 184-19 13
  • 14. Elektrische Anlage Zusatzsicherungen/-relais Dieselmotor Für den Dieselmotor sind die Zusatzsicherungen und das Zusatzrelais im Motorraum links, am Federbeindom angebracht. Eine Abdeckkappe schützt vor Verschmutzung. Relais für Glühkerzen J52 Zusatzsicherung für Glühkerzen Zusatzsicherung für Magnetventile 184-20 Klimaanlage Für die Klimaanlage befinden sich die Zusatzsicherungen für Kompressor und Lüfter und das Relais für Klimaanlage im Motorraum links, neben dem Stoßdämpferdom. Zusatzsicherung für Kompressor Zusatzsicherung für Lüfter Relais J101 für 2.Stufe Lüfter Relais J32 für Klimaanlage 184-21 ABS Bei Ausrüstung mit ABS sind Zusatzsicherungen für das ABS-Steuergerät und die Hydraulikeinheit (ABS-Pumpe und ABS-Ventil) auf einem Zusatzträger im Motorraum angebracht. Zusatzsicherungen für ABS Hydraulikeinheit Zusatzsicherung für ABS Steuergerät 184-22 Diagnosesteckanschluß Diagnosesteckanschluß Der Diagnosesteckanschluß für das Fehlerauslesegerät V.A.G 1551 befindet sich in der Nähe der Zentralelektrik unter der Instrumententafel. 184-23 14
  • 15. X-Kontaktschaltung Der Zündanlaßschalter hat bei diesen Fahrzeugen keinen X-Kontakt. Deshalb muß das Entlastungsrelais für X-Kontakt J59 über Klemme 15 und Klemme 50 des Zündanlaßschalters geschaltet werden. 30 15 Motor anlassen 31 86 30 85 Wird der Motor angelassen, bekommt das Entlastungsrelais J59 Plus von Klemme 50 des Anlassers und Klemme 15 der Zentralelektrik. Das Entlastungsrelais ist geöffnet und die Stromzufuhr zum X-Kontakt ist unterbrochen. Alle zugeschalteten Verbraucher an der X-Leitung werden für die Zeit des Anlassens abgeschaltet. x 87 J59 30 D 15 50 B M 184-24 30 15 31 Motor läuft 86 30 85 x 87 J59 Wenn der Motor läuft, bekommt das Entlastungsrelais J59 Masse über Klemme 50 des Anlassers. Das Entlastungsrelais ist geschlossen und der X-Kontakt wird wieder mit Spannung versorgt. Die Verbraucher werden zugeschaltet. 30 D 15 50 B M 184-25 Wenn das Fahrlicht nicht funktioniert, beachten Sie bitte bei der Fehlersuche das Entlastungsrelais für X-Kontakt J59. Legende Plus J59 Entlastungsrelais für X-Kontakt Masse D Zündanlaßschalter B Anlasser 15
  • 16. Prüfen Sie Ihr Wissen Elektrische Anlage Bitte kreuzen Sie an oder vervollständigen Sie. Es können auch mehrere Antworten richtig sein. 1. Die X-Kontaktschaltung bewirkt, daß eingeschaltete Verbraucher während des Anlassens des Motors abgeschaltet werden. A Das Entlastungsrelais für X-Kontakt J59 wird über die Klemmen 15 und 50 des Zündanlaßschalters geschaltet. B Das Entlastungsrelais für X-Kontakt J59 wird über die Klemme X am Zündanlaßschalter angesteuert. C Das Entlastungsrelais für X-Kontakt unterbricht während des Anlaßvorganges nur das eingeschaltete Fernlicht. 2. Wo befinden sich die Sicherungen und Relais des CADDY PiCKUP? A Alle Sicherungen und Relais für die Serienausstattung befinden sich in der Zentralelektrik. B Alle Zusatzsicherungen/Relais befinden sich im Motorraum. C Zusatzsicherungen bei Ausrüstung mit Klimaanlage sind im Fahrerhaus eingebaut. 30 15 31 3. 86 - die Bezeichnung für den Anlasser, 30 85 Vervollständigen Sie in der Abbildung: 87 - den Zündanlaßschalter, - das Entlastungsrelais für X-Kontakt, 30 - die Anschlüsse 15 und 50. - Tragen Sie die Schaltstellung Anlassen ein. - Tragen Sie spannungsführende Leitungen farbig ein. M Lösungen: 1A; 2A,B; 3. siehe Abbildung 184- 24 16 184-26 x
  • 17. Wegfahrsicherung Der CADDY PiCKUP hat serienmäßig eine Wegfahrsicherung. Motorsteuergerät Benzinmotor Bei Fahrzeugen mit Benzinmotor ist die bekannte elektronische Wegfahrsicherung mit Eingriff in das Motormanagement eingebaut. Die Prüfung der Codes findet zwischen dem Fahrzeugschlüssel mit Transponder, dem Steuergerät für Wegfahrsicherung und dem Motorsteuergerät statt. Transponder Steuergerät für Wegfahrsicherung J 362 Die Wegfahrsicherung ist im Selbststudienprogramm Nr.166 Polo Modelljahr 95 ausführlich beschrieben. 184-27 Steuergerät für Kraftstoffabschaltventil J366 Dieselmotor Die Wegfahrsicherung beim 1,9 l Saugdieselmotor arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Die Prüfung der Codes findet zwischen dem Fahrzeugschlüssel mit Transponder, dem Steuergerät für Wegfahrsicherung und dem Steuergerät für Abschaltventil statt. Bei einem falschen Code wird das Steuergerät für Kraftstoffabschaltventil angesteuert und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen. Transponder Steuergerät für Wegfahrsicherung J 362 184-28 17
  • 18. Fahrwerk Vorderachse Gummilager 184-29 Stabilisator Die Konstruktion und Funktion der Vorderachse basiert auf bewährten Prinzipien wie MC-Pherson-Federbein und Querlenker. Der Achslenker ist über großvolumige Gummilager am Achsträger befestigt. Der Stabilisator reduziert die Seitenneigung des Fahrzeuges bei Kurvenfahrt. Technische Daten Radstand Spurweite vorn Stabilisator ∅ Wendekreis 18 mm mm mm m Räder und Reifen Stahlfelgen Reifen Einpreßtiefe Die Vorspur an der Vorderachse ist einstellbar! 2450 1420 22 11,2 5 1/2 J x 13 165/80 R13 36 mm
  • 19. Hinterachse Stoßdämpfer Gummizusatzfeder Lagerbock Schraubenfeder 184-30 Technische Daten Die Hinterachse des CADDY PiCKUP ist eine Verbundlenkerachse mit Schraubenfedern, Stoßdämpfern und Gummizusatzfedern. Die Schraubenfedern und die Stoßdämpfer sind getrennt angeordnet. Hierdurch wird eine breite Ladefläche erreicht. Mit zunehmender Last nimmt die Federwirkung der Gummizusatzfeder zu. Spurweite hinten 1384 mm Die Hinterachse kann über die Lagerböcke in Längs- und Querrichtung verstellt werden. 19
  • 20. Fahrwerk Bremsanlage mechanischer Bremskraftregler − Diagonalgeteiltes Zweikreis-Bremssystem mit einem 9“ Bremskraftverstärker − Vorderradbremse = SchwimmsattelScheibenbremse − Hinterradbremse = Trommelbremse mit automatischer Nachstellung − mechanischer lastabhängiger Bremskraftregler (entfällt bei Sonderausstattung ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung EBV) − ABS Mark 20GI als Sonderausstattung 20 184-31 Das Antiblockiersystem wird auch im Polo seit Modelljahr 1995 eingebaut. Informationen zu Konstruktion und Funktion finden Sie im Selbststudienprogramm Nr.171 „ABS Mark 20 GI“.
  • 21. Prüfen Sie Ihr Wissen Fahrwerk Bitte kreuzen Sie an! Es können auch mehrere Antworten richtig sein. 1. Welche Aussagen zur Vorderachse treffen zu? A Der Achslenker ist über großvolumige Gummilager am Achsträger befestigt. B Der Stabilisator reduziert die Seitenneigung. C Die Vorspur ist einstellbar. 2. Konstruktionsmerkmale der Hinterachse sind: A Verbundlenkerachse mit getrennt voneinander angeordneten Schraubenfedern und Stoßdämpfern. B Die Hinterachse ist über die Lagerböcke in Längs- und Querrichtung einstellbar. C Die Hinterachse ist nicht einstellbar. 3. Die lastabhängige Bremskraftregelung an der Hinterachse ist eine Sonderausstattung B wird nur mit Anhängezugvorrichtung eingebaut C gehört zur Grundausstattung des CADDY PiCKUP. Lösungen: 1A,B,C; 2A,B; 3C A 21
  • 22. Heizung/Lüftung Heizung/Lüftung Angenehmes Innenraumklima sorgt auch beim CADDY PiCKUP für Wohlbefinden beim Fahren und fördert die Aufmerksamkeit. Die Heizung unterscheidet sich bei Fahrzeugen mit Benzinmotor und Dieselmotor im Aufbau der Heizungseinheit. Die grundsätzlichen Unterschiede lernen Sie auf den nächsten Seiten kennen. Die Betätigung der Heizung/Lüftung erfolgt bei beiden Ausführungen über Seilzüge. Bei Fahrzeugen mit Benzinmotor ist eine Klimaanlage als Sonderausstattung möglich. 184-32 Entlüftung Der Fahrzeuginnenraum wird über Entlüftungskanäle, unten in den B-Säulen, zugfrei und wirksam entlüftet. Lufteintritt Innenraum Zwangsentlüftung 184-33 22
  • 23. Heizung bei Fahrzeugen mit Benzinmotor − Die Luftverteilung und Temperaturverstellung erfolgt über fein dosierbare Drehschalter − das Frischluftgebläse ist 4-stufig − mit Absperrklappe für Frischluft 184-34 Frischluft Temperaturklappen Absperrklappe Luftverteilerklappen Wärmetauscher Frischluftgebläse 184-35 Die Betätigung der zwei miteinander verbundenen Temperaturklappen erfolgt mittels Seilzüge. Beide Klappen werden zusammen bewegt. Der Wärmetauscher wird ständig vom Kühlmittel des Motors durchströmt. Die Temperatur wird durch Mischen von kalter und warmer Luft geregelt. Mit der Absperrklappe kann die Frischluft gedrosselt oder ganz abgestellt werden. (stufenloser Bereich von 0 bis I) Das Frischluftgebläse kann nur bei vollgeöffneter Absperrklappe eingeschaltet werden. 23
  • 24. Heizung/Lüftung Heizung bei Fahrzeugen mit Dieselmotor − Die Luftverteilung und Temperaturverstellung erfolgt wie beim Fahrzeug mit Benzinmotor durch dosierbare Drehschalter. 184-36 − Das Frischluftgebläse ist 3-stufig, . − keine Absperrklappe für Frischluft, dies erfolgt mit den Luftverteilerklappen. Frischluft Heizungsbetätigung Temperaturklappe Wärmetauscher Luftverteilerklappen 184-37 Wärmetauscherregelventil Temperaturklappe Frischluftgebläse Die Temperatur wird über zwei miteinander verbundene Temperaturklappen und das Wärmetauscherregelventil geregelt. Die durch den Wärmetauscher strömende Luft wird vom warmen Kühlmittel erwärmt. Werden die Temperaturklappen betätigt, wird gleichzeitig durch das Wärmetauscherregelventil der Kühlmittelzulauf zum Wärmetauscher reguliert. Bei der Stellung „Kalt“ schließt das Wärmetauscherregelventil die Kühlmittelzufuhr zum Wärmetauscher. Bei Stellung“Heizen“ öffnet das Wärmetauscherregelventil die Kühlmittelzufuhr zum Wärmetauscher. 24 Die durch den Wärmetauscher strömende Luft wird nicht erwärmt.
  • 25. Klimaanlage Klimabetrieb Der CADDY-PiCKUP mit Benzinmotor kann als Sonderausstattung mit einer Klimaanlage ausgestattet werden. Die manuell regulierbare Klimaanlage ermöglicht entweder Frischluft- oder Umluftbetrieb. Die Schalter für Klimaanlage und Umluftbetrieb sind Druckschalter und bei den Drehschaltern angeordnet. Frischluftbetrieb 184-38 Schalter für Klimaanlage Schalter für Frischluft-Umluftklappe Frischluftklappe Frischluftgebläse Verdampfer Wärmetauscher Umluftklappe 184-39 Die Klimaanlage im CADDY PiCKUP arbeitet mit dem umweltfreundlichen Kältemittel R 134a. 25
  • 26. Klimaanlage Umluftbetrieb Das Umschalten zwischen Frischluft- und Umluftbetrieb erfolgt mit einem mechanischen Druckschalter. Der Umluftbetrieb ist unabhängig vom Klimabetrieb möglich. 184-40 Schalter für Frischluft-Umluftklappe Die Schaltvorgänge erfolgen pneumatisch mit Unterdruck. Schalter für Umluftklappe Der Unterdruck wird an der Einspritzeinheit am Motor abgenommen und in einem Unterdruckbehälter (dieser befindet sich hinter der Batterie) gespeichert. Der Unterdruckbehälter stellt sicher, daß bei allen Betriebszuständen und unterschiedlichen Unterdruckverhältnissen des Motors – selbst bei abgestelltem Motor – eine einwandfreie Funktion der Klappenbetätigung erreicht wird. Unterdruckbehälter Unterdruck vom Motor Unterdruckdose 184-41 Frischluftklappe Unter druckdose Die Frischluft- und die Umluftklappe sind durch ein Gestänge miteinander verbunden. Beim Schalten auf Umluftbetrieb wird durch die Unterdruckdose die Frischluftklappe geschlossen und die Umluftklappe geöffnet. Umluftklappe 184-42 26
  • 27. Prüfen Sie Ihr Wissen Heizung/Lüftung/Klimaanlage Bitte kreuzen Sie an! Es können auch mehrere Antworten richtig sein. 1. Worin unterscheidet sich die Heizung des Dieselmotors vom Benzinmotor? A Die Temperatur wird zusätzlich zu den Temperaturklappen durch ein Wärmetauscherregelventil geregelt. B Die Heizung hat keine Absperrklappe für Frischluft. C Die Frischluft wird über die Luftverteilerklappen abgesperrt. 2. Welche Aussagen zur Klimaanlage treffen zu? A Die Frischluft- und die Umluftklappe wird pneumatisch mit Unterdruck geschaltet. B Umluftbetrieb ist unabhängig vom Klimabetrieb möglich. C Umluftbetrieb ist nur in Kombination mit Klimabetrieb möglich. Lösungen: 1A,B,C; 2A,B 27
  • 28. Karosserie Struktur Ein Schwerpunkt bei der Konstruktion der Sicherheitskarosserie war, eine hohe Steifigkeit der Fahrgastzelle mit berechneter Verformung im Crash-Fall zu erreichen. Eingeschweißte Längs- und Querprofile ergeben eine verformungssteife Fahrgastzelle. Alle geltenden europäischen Sicherheitsvorschriften werden erfüllt. Darüber hinaus werden die technischen Sicherheitsempfehlungen zum Offsetund Seitenaufprall erfüllt. 184--43 Verformungszonen Fahrgastzelle 28 Front und Heckpartie besitzen zur gezielten Kräfteweiterleitung im Karosserieverbund bis in die Längsschweller energieverzehrende Knautschzonen, die Aufprallenergie in Blechverformung umwandeln. Die doppelschalige Kabinenrückwand ist als Schutz- und Prallwand gegen verrutschende Ladung besonders stabil ausgelegt. Im Fensterschacht versteifen zusätzliche Stahlprofile die Türen. Gemeinsam mit den im mittleren Türbereich eingebauten Aufprallrohren schützen Sie nicht nur bei einem Seitenaufprall, sondern stabilisieren die Türen bei einem Frontalcrash. Das ermöglicht das Öffnen der Tür für die Helfer nach einem Unfall.
  • 29. Korrosionsschutz Volkswagen trifft optimale Korrosionsschutzmaßnahmen. Füller Decklack Kathaphoretische Grundierung Der Korrosionsschutz beginnt mit Reinigung und Entfettung der Rohkarosserie im Tauchbad und der Vorbehandlung der Oberfläche mit einer schützenden Zinkphosphatierung als erstem Schritt. Es folgt die Grundierung im elektrochemischen Kathaphoreseverfahren, die zusätzliche Abdichtung von inneren und äußeren Nähten und Falzen mit PVC-Plastisol und das Auftragen des Unterbodenschutzes am Karosserieboden. Zinkphosphatierung Blech 184-44 Der Füllerauftrag, der für einen gleichmäßigen glatten Untergrund sorgt, und der farbigglänzende Decklack ergeben das komplette Korrosionsschutzsystem. Der fertige Lackaufbau hat dann eine Schichtdicke von mindestens 75 µm. Diese Korrosionsschutzmaßnahmen sind zudem auf den Nutzfahrzeugcharakter abgestimmt. In Bereichen mit größerem Korrosionsrisiko werden ein- und zweiseitig verzinkte Bleche eingesetzt. Das Korrosionsrisiko des jeweiligen Bleches bestimmt die zur Anwendung kommende Behandlung. Verzinkte Bleche Besonders kritische Bereiche, wie z. B. Radhäuser, sind zusätzlich durch Kunststoffabdeckungen geschützt. 184-45 29
  • 30. Karosserie Ein Paket von Maßnahmen zur Schalldämmung und -dämpfung sichert einen geräuscharmen Innenraum des CADDY PiCKUP. Dazu tragen insbesondere luft- und körperschallisolierende Bauteile und Materialien bei wie: AkustikMaßnahmen – – – – Formteilhimmel Stirnwandmatte integrierte Teppiche geräuschabsorbierendes Material Formteilhimmel Neben den Effekten zur Geräuschdämmung ist die Raumausnutzung besser, da der Formteilhimmel der Fahrzeugkontur angepaßt ist. Sonnenblenden sind im Formteilhimmel eingebettet. Sonnenblenden und Haltegriffe dienen gleichzeitig der Befestigung des Formteilhimmels. 184-46 Stirnwandmatte aus Schaumstoff Das Schaumteil hat den Vorteil, daß Öffnungen für Sonderausstattungen nur bei Bedarf herausgebrochen werden. Dadurch wird die Übertragung von Geräuschen vermindert. 184-47 30
  • 31. Säulenverkleidung Das Material Polypropylen der Säulenverkleidung (A-, B- Säule) besitzt gute geräuschabsorbierende Eigenschaften und rundet das Geräuschsenkungspaket ab. AIR BA G 184-48 Teppich mit Schalldämmschicht Teppich und Schalldämmschicht bilden in der Fahrerhausauskleidung eine Einheit. Wird der Teppich ausgebaut, wird die Schalldämmschicht mit herausgenommen. Im Servicebereich dadurch Arbeitserleichterung. 184-49 31
  • 32. Karosserie Kundendienstfreundliche Details Die Seitenwände haben aufgeschraubte Blechdeckel. Reparaturen – z. B. Ausbeulen der Seitenwand, Abschrauben der hinteren Stoßfängerabdeckung – sind so leicht möglich. Der Zugang zur Kraftstofförderpumpe im Kraftstoffbehälter wird durch einen Schraubdeckel in der Ladefläche ermöglicht. 184-50 Die Befestigung des Schalttafeleinsatzes erfolgt mit fünf Schrauben am Grundkörper der Instrumententafel. Diese sind mit Blindstopfen (Pfeile untere Reihe) und durch die linke Abdekkung bzw. die Luftausströmer (Pfeile obere Reihe) verdeckt. Zum Ausbau von Schaltern oder Instrumenten muß der Schalttafeleinsatz ausgebaut werden. 184-51 32
  • 33. Kundenfreundliche Details Hinter der Hinterachse ist das Reserverad unter dem Ladeboden von außen kaum sichtbar, aber jederzeit zugänglich angeordnet. Selbst bei voll beladenem Fahrzeug kommt der gewerbliche Nutzer schnell und problemlos an das Reserverad. Der Haltebügel des Reserverades ist mit einer Sechskantschraube befestigt, die mit dem Radbolzenschlüssel des Bordwerkzeuges gelöst werden kann. 184-52 Beim Radwechsel nur den zum Fahrzeug gehörenden Bordwagenheber benutzen. Er ist auf die Bodenfreiheit des CADDY PiCKUP auch bei Belastung abgestimmt. Die Kanten der Seitenwände und der Heckklappe sind breit und funktional ausgelegt und mit Stoßprofilen abgedeckt. An vier kräftigen Verzurrösen in den Ecken der Ladefläche können kleinere Ladungen gesichert werden. 184-53 An der tiefsten Stelle des Ladebodens sind hinter der Fahrerkabine zwei Gummiventile. Dort kann Wasser, z. B. nach starkem Regen, abfließen 33
  • 34. Karosserie Scheiben Gummiprofil Gummiprofil Klebedichtungsmasse 184-54 Windschutzscheiben und Rückwandscheiben sind schwimmend in GummiProfildichtungen eingesetzt. Die Scheiben der Kunststoff-Flügeltüren sind kraftschlüssig eingeklebt. 34 Windschutzscheiben sind druckempfindlich. Um beim Ausbau den Druck auf die Scheiben zu vermindern, schneiden Sie die Gummidichtung umlaufen auf.
  • 35. Aufbau Als Sonderausstattung ist ein - Kunststoffaufbau (Hardtop) mit Flügeltüren lieferbar. Kunststoffaufbau: - Hardtop aus einem Teil, laminiert - Flügeltüren aus doppelschaligem Kunststofflaminat 184-55 Die laminierten Kunststoffteile bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK = Glasgewebe mit härtbarem Harz). GFK Glas-Faser verstärkter Kunststoff Sie haben entsprechend den festigkeitsmäßigen Anforderungen eine Stärke von 2,5 bis 6 mm. Der Aufbau ist am Fahrzeug fest mit 8 Schrauben M 8 x 20 und PUR-Dichtungsmasse montiert. Das Leergewicht des CADDY PiCKUP mit Kunststoffaufbau erhöht sich um 30 kg. 35
  • 36. Karosserie Servicehinweise zum Kunststoffaufbau Gelcoatschicht Durch entsprechende Konstruktion konnten bei den GFK-Bauteilen die Vorteile Leichtbau und Korrosionsbeständigkeit genutzt werden. In der Kombination Glasgewebe mit härtbarem Harz wird eine hohe Festigkeit erreicht, so daß nicht nur formale, sondern auch tragende Funktionen erreicht werden konnten. Das eingefärbte Oberharz (genannt Gelcoatschicht) ergibt die dekorative äußere Oberfläche, im Innenraum wird das Laminat mittels grauem Schutzanstrich versiegelt. Die GFK-Bauteile sind nicht gesundheitsschädlich. mehrlagige Glasfasermatten mit Harz Schutzanstrich 184-56 Mit Materialien aus dem KunststoffReparaturset D 006 600 oder handelsüblichem GFK-Reparaturmaterial lassen sich Beschädigungen an Hardtop und Flügeltüren fachgerecht instandsetzen. Kurzanleitung Durchgehende Risse sind jeweils am Ende mit einem Bohrer (etwa 3 mm) zu durchbohren, um bestehende Spannungen im Formteil abzubauen und ein Weiterreißen zu verhindern. Danach Schadensfläche großflächig bis auf die Gewebestruktur überschleifen (beidseitig). Durch Aufbringen von dünnlagigem Glasvlies + Harz wird eine geschlossene Oberfläche hergestellt. Nach dem Aushärten wird angeschliffen, mit Spachtel geglättet und anschließend lufttrocknend lackiert. 36 t turse epara o ff - R a i r S y s t e m tst Kuns tic Rep Plas 00 6 D 006 184-57
  • 37. Schützen Sie Ihre Gesundheit! Bei offener Verarbeitung verdunstet im Reparaturharz enthaltenes Lösemittel (Styrol). Dies ist – gesundheitsschädlich, – bei hoher Anreicherung besteht Explosionsgefahr. Absaugung bei umfangreicheren Arbeiten ist unbedingt erforderlich, da sonst Reizerscheinungen an Augen, Nasenund Rachenschleimhäuten auftreten können. Beim Arbeiten sollte direkter Kontakt mit Harz vermieden werden – Handschuhe und Schutzbrille tragen. Achtung! Bei der Reparatur von GFK-Bauteilen ist der Umgang mit offenem Feuer, Rauchen und der Verzehr von Speisen und Getränken streng untersagt. Prüfen Sie Ihr Wissen! Bitte kreuzen Sie an! 1. Die Windschutzscheibe ist mit Gummi-Profildichtung eingesetzt. A Zum zerstörungsfreien Ausbau (z. B. bei Karosserielackierungen) bedarf es keiner besonderen Vorkehrungen, das Gummiprofil gleicht alle Spannungen aus. B Um beim Ausbau den Druck auf die Scheiben zu verringern, ist das Gummiprofil von außen aufzuschneiden. C Das Gummiprofil wird beim Ausbau mit einer Spezialvorrichtung gespreizt, die Windschutzscheibe entnommen. Lösungen: 1B 37
  • 39. 39
  • 40. Service. Volkswagen CADDY PiCKUP Konstruktion und Funktion Selbststudienprogramm Nur für den internen Gebrauch. © VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg Alle Rechte sowie technische Änderungen vorbehalten 640.2810.03.00 Technischer Stand: 07/96 ` Dieses Papier wurde aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff hergestellt. Kundendienst 184